Hallo O.Peinlich
hab die Nachricht an deine private E-Mail geschrieben
lg sabrina
Aha. Ich habe aber nichts bekommen.
Vielleicht kannst du ja die Antwort hier her posten.
lg
Nagelpilzerkrankungen haben eine ziemlich schlechte Prognose. Die Rate
der Rezidiventwicklung ist sehr hoch. Praktisch wird man das nie mehr
los und muss fortan äußerste Hygiene walten lassen, ständig beobachten
immer wieder neu behandeln, weil "das Gewebe unter der Nagelplatte viele
kleine Hohlräume aufweist, in denen Pilzsporen überleben können" und
"weil Pilzsporen in inaktivem Zustand keine Angriffsmöglichkeiten für
viele Medikamente bieten", daher "können die "winzigen Nester" zu einem
erneuten Aufflackern der Infektion führen".
http://www.google.de/search?hl=de&q=Nagelpilz+Rezidiv&meta=
> das und was
>
>>> überhaupt glauben? Teils werde ich schon hypochondrisch und denke, das
>>> werde ich nie mehr los, eher kommt noch mehr hinzu trotz aller
>>> Behandlung!
>
> Nagelpilzerkrankungen haben eine ziemlich schlechte Prognose. Die Rate
> der Rezidiventwicklung ist sehr hoch. Praktisch wird man das nie mehr
> los und muss fortan äußerste Hygiene walten lassen,
Wobei man da auch viel falsch machen kann. Wenn ich mir vorstelle, wie
ich mit dem Isopropyl bereits seit 1,5 Jahren umgehe und das die
nächsten 2 oder wie viel? mehr Jahre weiterhin: nämlich (aus Angst vor
Sporen) sehr großzügig und den Geruch gar nicht mehr wahrnehmend. Obwohl
es auch "zum Auftragen" auf die Haut ist, soll es möglichst nicht auf
die Haut gelangen und nicht eingeatmet werden. Andererseits schaffe ich
es irgendwie wieder nicht, die Schuhe regelmässig, geschweige täglich zu
desinfizieren, alles ist auch kostenaufwendig, und die ständigen
Berührungsängste bleiben, und man ist geneigt, mal alles "zu vergessen"
und möchte "normal" leben, dann man nebelt sich mit weiteren aggressiven
Chemikalien ein und schädigt sich dadurch woanders, schluckt dauerhaft
Tabletten mit evtl. schweren Nebenwirkungen an Organen etc.. Da sind
ganze psychische Komplexe am Wirken, das 'glaubt man gar nicht', jeder
falsche Farbschimmer am Nagel erzeugt bereits ein mit Sicherheit krankes
Gefühl, die auch eine Behandlung u.U. sehr ineffektiv machen. Diese
extreme Selbstbeobachtung und Gedanken/Fragen wie "ist der Nagel nun von
den Chemikalien so aufgeweicht?", "ist das normal?" und "was ist das
wieder?"
Ich bin auch nun zur Charite, dermat. Hochschulambulanz überwiesen
- nur 1 Monat Termin-Wartezeit.
> ständig beobachten
> immer wieder neu behandeln, weil "das Gewebe unter der Nagelplatte viele
> kleine Hohlräume aufweist, in denen Pilzsporen überleben können" und
> "weil Pilzsporen in inaktivem Zustand keine Angriffsmöglichkeiten für
> viele Medikamente bieten", daher "können die "winzigen Nester" zu einem
> erneuten Aufflackern der Infektion führen".
>
> http://www.google.de/search?hl=de&q=Nagelpilz+Rezidiv&meta=
>
Aber es gibt auch noch schwerwiegende andere Probleme psychischer Art,
z.B. ob ich in den nächsten Monaten überhaupt noch krankenversichert
bzw. existenziell halbwegs abgesichert bin.
Letztendlich verliert man doch im, weil das, Leben, stirbt sowieso und
vielleicht sind die Pilze ein geheimer Vorbote dessen.
"Hätte ich, hätte ich ... hatte mal überhaupt keine Probleme hier und
dort." Bin jemand, der mit Krankheit sehr schlecht zurecht kommt, denn
ich war es gewohnt, gesund zu sein, zumindest körperlich...
Nicht direkt als Anwort auf das Nagelpilz-Problem, vielmehr als Antwort
auf alles was Du da geschrieben hast:
Warum nicht mal eine zeitlang auf einem Bauernhof, irgendwo in den
Bergen, arbeiten? (Körperliche) Arbeit gibt es da genug und somit Zeit
zum Grübeln kaum.
Positive Nebeneffekte könnten sein: die Stärkung des geistigen und
körperlichen Imunsystems; der Kreislauf und die Verdauung kämen in
Schwung; der Körper fühlte sich anders an und sogar das Hormonsystem
würde ausgeglichener.
Also an die Wurzel dessen gehen, was uns am Leben erhält - die Produktion
unserer Nahrung. Um 10.00 Uhr ins Bett und um 06.00 Uhr aus den Federn.
Dazwischen tiefen Schlaf. Lebensfreude = ausgeglichenes Imun-und
Hormonsystem.
Zudem würde ich Dir anraten, Deine Schilddrüsenwerte unter Führung einer
Drüsenspezialistin oder eines Drüsenspezialisten regelmässig zu
kontrollieren und gegebenenfalls richtig einzustellen. Nach Wikipedia hat
das nicht nur einen Einfluss auf das Gemüt und die Augen und anderes,
sondern auch auf die Nägel! Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hashimoto-Thyreoiditis
Alles Gute, LG
M.
Das ist alles schon lange geschehen bzw. am Laufen und lt. Blutbild etc.
nach ärztlichem Ermessen gut eingestellt, und wie gesagt war es eine
"beginnende Hormonmangelsituation" 2004, die nach Ansicht aller
frühzeitig genug durch ein m.o.w. Routine-Blutbild - das ja auch nicht
"das erste oder zweite" in meinem Leben war - entdeckt wurde. Ein Jahr
lang hab ich das nicht *wahrhaben* wollen, weil es mir ja eigentlich
x)"wie immer ging", ich mich körperlich gut fühlte. Hab mich theoretisch
mit dieser Hashimoto erstmal auseinandergesetzt, Internetseiten und so,
bis ich dann 2005 mit dem Hormonersatz tatsächlich vernünftigerweise
"mir zur Probe" begann. Allerdings muss ich dazu sagen, gab es durchaus
schon Jahrzehnte vorher bis in die Kindheit zurück und auch noch jetzt
mit der Hormoneinnahme bestimmte, mehrere und teilweise sehr störende
Symptome oder krankhafte Erscheinungen, mal da, mal wieder verschwindend
oder sogar dauerhafte seit der Kindheit, die eben 'eigentlich' nicht
"gesund und normal" sind bzw. nicht dem "gesundheitlichen Ideal"
entsprechen. Ich gehe hier nicht auf Einzelheiten. Und klar muss ich an
weitere Dispositionen und korrelative Systemstörungen denken bei
autoimmunen Prozessen ....
x) Es ist subjektiv relativ schwer einzuschätzen, wie kraftpropper es
einem gehen könnte unter anderen besseren körperlichen Bedingungen,
wenn man immer im gleichen Körper steckt.
> Nach Wikipedia hat
> das nicht nur einen Einfluss auf das Gemüt und die Augen und anderes,
> sondern auch auf die Nägel! Siehe:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Hashimoto-Thyreoiditis
>
> Alles Gute, LG
Danke
@M. "-> KEINEN ZUCKER mehr essen!"
Ja, das habe ich auch schon gelesen; bin kein Viel-Süßes-Esser, aber der
versteckte Zucker usw. -- werde es wohl noch stärker berücksichtigen
müssen.
Und der Knoblauch "gegen Pilze gut" oder Wallnüsse: ojeoje, was ich da
alles falsch mach(t)e ---- am besten ich hör auf, zu kaufen, dass ich
nicht billig wegschmeissen muss, was ich nicht teuer essen will/kann ...
OP
--
Korrektur:
Bei der Drüsenspezialistin (Endokrinologie) war ich nur am Anfang zur
Diagnosestellung, dann überwies die mich zur Allgemeinen zur
"lebenslangen Betreuung" - nur bei Bedarf zu ihr zurück wahrscheinlich
oder so..
Bis jetzt sahen weder ich, noch ja wohl die Internistin die dringende
Notwendigkeit zu einer Re-Überweisung für spezifische Untersuchungen,
_obwohl_ ich selbst auch es schon im Zwischenreich zwischen Möglichkeit
und Notwendigkeit angesprochen hatte, und durchaus direkte Zustimmung
auf der anderen Seite sah, zumindest theoretisch, komisch eigentlich,
/zudem/ der hypochondrische Moment bei mir fehlte, diesbezügliche Sorge
oder Angst in Entsprechendes fordernd vernünftig umzuwandeln; jetzt sind
5 Jahre um, vll. der richtige Zeitpunkt dafür, ABER jetzt hab ich
erstmal massiv andere Probleme, wo das zwar alles mit im "Hinterkopf"
ist und drückt.
Fange ja schon wieder an, mich innerlich verrückt zu machen - einerseits
- andererseits ! sowohl Vertrauen in mich, als auch in die Ärzte, wenn
nicht zu verlieren, so doch extrem zu minimieren, von der Krankenkasse
mal ganz zu schweigen - klar *Pilzkulturen* sind teuer (oder werden
extra teuer gemacht?), mir wurde schon mal in der Apotheke empfohlen,
privat einen solchen Test machen zu lassen und zu bezahlen.
Jetzt werde ich 4 Wo ohne Behandlung sein: auf ärztliche Weisung hin;
die negativen Auswirkungen sehe ich bereits jetzt deutlichst nach einer
Woche. Man hat auch zuvor telef. gefragt von der Charite aus, ob ich
privat oder kassenversichert bin, bei privat hätte ich vermutlich sofort
einen Termin bekommen, so aber wurde ich auf eine ewig
Besetzt-Telefon-Nr. verwiesen und durfte am Ende noch froh sein, dass
der Termin nicht im März liegt.
Die überweisende Dermatologin meinte halb selbstlobend, weil "wir machen
solche Unterschiede nicht" (deshalb 4-5 Stunden Wartezeit ohne Termin,
(das war ja zu DDR-Zeiten besser)), also sie sagte, die meisten
Hautärzte würden nur noch Privatpatienten behandeln. Was ist das für ein
Land? Enges Budget/Patient. Die Kassenpatienten würden dazu führen, dass
ein Arzt sich existenzgefährdet. Zwar gleicht eine gewisse Massenanzahl
an diesen da was nullsummig oder geringfügig ins Plus (?) aus, aber
eigentlich rechnen die sich nicht und sind nur mehr lästiger Ballast.
=> Es wird ja immer mehr zum Horror, schwer oder chronisch krank bzw.
regelmässig bis ständig auf Ärzte angewiesen zu sein.
Ich empfinde das bereits als sozialen Kriegszustand im Land. A-
aaaaandererseits weiss man selbst oder sollte es wissen, wo/wie/wann und
wie oft man schlampig oder draufgängerisch mit seiner "Nochgesundheit",
evtl. Restgesundheit umgeht und dann sollen mal einfach die Ärzte
schnell mal so usw... (ein sklavisches Rechtsbewusstsein in Allianz mit
einer Forder-Mentalität, oder?). Zusätzlicherseits wird man von der
Nahrungswerbung etc.p.p. verarscht, einer- wie andererseits müsste man
biologischer Experte im Dauerstudium sein, um sich immer auf der
sicheren Seite zu befinden. Dann gibts noch "Seiten", die man einfach
nicht isoliert bekommt, weil sie vor einem "rund laufen", weil sie
allseits verknäult aufgerissen jedenfalls auch keine sichere Perspektive
bieten.
O. Peinlich schrieb:
> => Es wird ja immer mehr zum Horror, schwer oder chronisch krank bzw.
> regelmässig bis ständig auf Ärzte angewiesen zu sein.
> Ich empfinde das bereits als sozialen Kriegszustand im Land.
Die Pharmafia will es so. Langsame Massenkeulung zur
Profitmaximierung.
Der Tip mit dem Zuckerweglassen war schon richtig! Und ich füge hinzu:
Knoblauch, innerlich und äusserlich!
So wurde ich den Fusspilz los. Vonwegen "den Rest des Lebens müssen
Sie täglich die Socken wechseln und jedesmal die Füsse bis auf den
letzten mm2 abtrocknen, und gegen das Jucken [leberschädigende]
Chemiekeulen nehmen"! Über solche Pharmafia-Horrormärchen kann ich
jetzt müde lächeln.
Ja. Aber besser keiner von Aldi&Co, also kein Knoblauch aus China,
geschwefelt und bereits bei Kauf pilzbefallen. Ich schneide die braunen
Stellen ja immer m.o.w. großzügig raus und wundere mich nach dem Verzehr
öfter, warum ich gar nicht so stinke .... (Arme müssen halt früher
sterben.) Achso, und im Reformhaus gestern 200ml Knoblauchsaft für 7,25
bestellt, den werde ich mir u.a. auch auf die Nägel pinseln, am besten
für jeden Zehnagel mit einem extra Pinsel, die danach alle in Isopropyl
stellen (die Pinsel), und die selbst gemachte Mixtur aus Knoblauch (der
mit den braunen Stellen) und Olivenöl lieber wegschmeißen.
(und nie mehr ohne Brille/Lupe Wallnüsse essen, meine Tochter sieht da
bereits feinste Schimmelfasern, wo für mich noch alles schön hell und
beige aussieht, wobei mir auch die dunkleren noch schmeck(t)en.)
> So wurde ich den Fusspilz los. Vonwegen "den Rest des Lebens müssen
Allerdings scheint Nagelpilz die ungünstigere Variante zu sein.
> Sie täglich die Socken wechseln ...
Meine Großmutter, Jahrgang 99, fast 88 geworden, hat nie groß auf
Schimmel ("bloß nicht so viel wegschneiden" und keine Nahrung
wegschmeißen!) oder allg. auf Hygiene geachtet - ein familiärer
Streitpunkt damals: Ihr Credo "Küche ist keine Puppenstube" war
direkt gegen eine gründliche Sauberkeit gerichtet). Sie hatte zwar
verschleppte gesundheitliche Probleme (ein Asthma), aber m.W. nie was
mit Haut und Pilzen, und damals war es noch rel. normal, seine gesamte
Unterwäsche eine Woche lang zu tragen! Auch ich habe diese Zeit als Kind
noch kennen gelernt.
Na ja, ich neige dazu, anzunehmen, mir das durch den 2002 begonnenen
regelmäßigen Sport im Fitnessstudio und durchs parallele Joggen draußen,
das für sich schon damals 2-3mal/Wo und das ganze Jahr durch usw. egal
bei welchem Wetter, geholt zu haben. Da will man was für die Gesundheit
tun, und dann das!
Vom Walde dem dich testen den da komm ich her.
> Aber alle Achtung, den Jammer-
> Ossi hat er gut getroffen!
Ossi, ledig, Jahrgang 61, wessignädig ;)
--
ich habe einen ganz praktischen Vorschlag und bin mir ziemlich sicher,
dass dieser Besserung verspricht.
Einfach Zederna Sohlen aus Zedernholz probieren. Die gibt es unter
www.zederna.de - dort steht auch alles
über die Wirkungsweise. Mir haben die Zedernsohlen gut geholfen. Viel
Glück! Ein Ex-Pilzie
Wobei das weitere Infektionen begünstigt, ohne
- wie viele gleichzeitig ? - Nägel rumzulaufen...
> Dann min. 2 Wochen ein orales Antmykotikum verordnen lassen und den
> Nagel unter fortgeführtem Cremeschmieren wieder aufwachsen lassen. Wer
> die biologischen Gegebenheiten würdigt wird erkennen, daß man mit
> einem Jahr Behandlungsdauer nicht hinkommt. Manchmal noch zweite/
> dritte Schleifbehandlung erforderlich!
Ich fürchte, das trifft es oder so ist es. Und wenn fast alle Nägel
wegen Verschleppung oder zu lange Verlass auf eine Methode betroffen
sind ...
> Einzige Alternative: die Nägel lebenslang weiterfaulen lassen.
> Es entwickelt sich keine Immunität, also jahrelang weiterschmieren!
... und abfeilen und wieder oral, es wird nie enden, abwechselnd ist
immer einer dran und steckt die anderen an und an der Fußsohle sehe ich
plötzlich auch schon 3 kl. raue rote Stellchen (die ich so (noch) gar
nicht merke).
Bis aufs Nagelbett weggeschliffen: schon mehrfach passiert;
Ciclopirox nach Abfeilen/Aufrauen drauf (soll man nicht länger als 6Mo,
hab ich aber schon über ein Jahr lang); Arzt sagte mal: "jetzt *da*
aufhören mit Abfeilen, "wäre nicht nötig bis auf die Haut";
orales Antmykotikum: Intervall nach ärztl. Anweisung: 2Wo Einnahme, 1Mo
Pause 1,5 Jahre lang, sah gut aus, trotzdem ich weiter mit Ciclopirox,
trotzdem unter Cicl., das zum Schluss nur noch 1mal/Woche, Rezidiv! und
und dann auch wieder die anderen Nägel ebenso plus unter
Intervalleinnahme Befall anderer Nägel.
Z.Zt. 2mal täglich Sockenwechsel nach Waschen, Desinfektion, Eincremen
mit Terbinafin an den drumliegenden Hautstellen.
Schon deshalb irre, verrückt und
fertig.
> [...]
> Z.Zt. 2mal täglich Sockenwechsel
Socken und 'weiße' Wäsche natürlich mind. bei 70 Grad gewaschen
- im Merkheft angegeben mind. 60, ja, 95 ist besser!
(meiste Wäsche im Winter außerdem nochmal der Hitze im Trockner ausgesetzt)
Biotin extra, Knoblauch und möglichst rundum gesundes Leben.
Extrem SPAREN Wasser, Strom, Nahrung etc. muss ich aber auch.
Zwischendurch dann doch wieder Mangelhaftes und diverse Ängste.
Vielleicht ist ja morgen die Waschmaschine kaputt.
Sterben ist vielleicht drum das 'Beste'.
"Nicht alles, was so aussieht, ist auch eine Onychomykose."
- aus meinem therapeutischen Merkheft -
"Viele Nagelerkrankungen können einer Onychomykose ähneln.
Bei der Nagelpsoriasis finden sich ebenfalls gelbliche Nagelverfärbung,
Verdickung der Hornschicht unter dem Nagel, Ablösung des Nagels vom
Nagelbett, Brüchigkeit und unregelmäßige Nageloberfläche ... (Ekzeme)
... bis zum Verlust des Nagels. Diese Veränderungen sind nicht mehr
rückbildungsfähig ... Auch wiederholte Verletzungen wie Unterblutungen
oder Quetschungen und
[s.o. - gollum]
mehrmaliges Entfernen des Nagels können sehr ähnliche Veränderungen
hervorrufen."
Die Nagelplattenabschleifung bis runter auf das Nagelbett bringt selber
wieder Gefahren mit sich.
Jammer Beginn:
Ich sehe mich schon mit vollkommenem Verlust meiner Nägel; sicher wird
es bald durch diese Intensivbehandlung auf die Fingernägel übergreifen.
Ich sehe mich auch als Opfer ungenügender Diagnose durch die Ärzte,
insg. 3, von denen keiner mal in mehreren Jahren einen direkten
Pilznachweis (KOH-Test) und Pilzkultur zur genauen Bestimmung vorsah
*vor* Beginn ihrer Behandlung.
Histologische Nageluntersuchung und molekularbiologische Methoden gibt
es ausserdem, letztere, "um auch noch so geringe Pilzmengen
festzustellen, selbst wenn der Krankheitserreger schon abgestorben ist"
(Erbgutnachweis vom Pilz im Nagelmaterial). Denn es ist ja wohl so,
jedenfalls hab ich es so heraus gelesen, dass der Pilz nur an bestimmten
Stellen lebend nachweisbar ist, also nicht mehr im schon zerstörten
Nagelmaterial (?).
Man darf nicht *Kassenpatient* sein, um das alles für sich zu fordern.
Im Zweifelsfall ist *nur* man selber schuld oder eben krank, was sonst?!
Der ärztliche Hinweis und rein theoretische Schluss "kann dies und das"
hätte bei Nichtpilz was für eine spez. Behandlung zur Folge? (keine?)
- meistens ist es ja schliesslich eine Mykose und die Antimykotika sind
vielleicht noch am günstigsten ...
Jammer schlimmer:
Das schöne Leben ist endgültig vorbei. Kalte, öfter kribbelnde Hände und
Füße hab ich auch oft, deshalb allg. Kreislauf/Stoffwechsel fördernd
wollte ich viel laufen, tat es, nicht VIEL, normal viel, aber Laufen
beansprucht mechanisch die Füße, kleinste Minimalverletzungen fast
unspürbar sind die Folge, der Kreis schlieszt sich. Vielleicht doch
alles wg. Hashimoto? Bald kommen Diabetes, Haarausfall, Zahnausfall
dazu, was mit den Augen, später wahrscheinlich ein Krebs ..(immer da die
Hoffnung, alles werde gut).. und multimorbid endet ES.
--
[war: Nagelpilz und Behandlung (treibt mich in den Wahnsinn)]
Ich glaube, dass Dein Problem sehr viel größer und ein anderes ist als der
Nagelpilz. Ich hoffe, Du findest eine kompetente Fachkraft, die das erkennt.
Clemens
Ja, das hoffe ich auch. Ein Problem unter vielen und nicht das größte -
aber wie will man da schon vernünftig wichten und mit garantiertem
Erfolg was stoppen oder beginnen, es ist ja alles irgendwie miteinander
zusammenhängig und kettenreaktionär.
Wer will in >2 Monaten die genaue Diagnose, Prognose und den weiteren
Verlauf wissen?
> dazu, gerad noch die 4 mittleren links und rechts scheinen gesund (?)
> (aber auch da sehe ich schon komische Rötungen und eigenartige Ränder...)
Seit diesem Schreiben hat sich an den nächsten 2 von 4 noch gewesen
"guten" Nägeln was deutlich sichtbar entwickelt, puckernder Schmerz
manchmal unter den großen usw.. (noch 2Wo bis zum Termin)
> PS: Ich habe auch Schimmelpilz bzw. Stockflecken in meinem
> Haus/Küche/
Der Schuhschrank steht seit 1991 in der Küche an der "Haustür"; die
Küche nicht isoliert, schlecht belüftet und im Sommer daher offen: mit
Tür, die selber mehr Schrott, als nennbar Haustür, d.h. mit
außenuntauglicher Folie damals von Fa PORTAS _maßgefertigt_ für 1,4TDM,
regelmäßig durchnässt Tür und Wand von der Regenfront. Der Bodenbelag
stellenweise verquollen.
Die Kinder putz(t)en ihre Schuhe nicht, Zwangsputzen zu Nikolaus. Ein
Paar dunkle weiche schöne Ledersandaletten von mir über den Winter
hinweg waren mal weiss geworden; ich hab die geputzt, mit dunkler
Schuhcreme wieder eingefärbt und weiter angezogen, denn das sind/waren
meine bequemen Lieblingssandaletten - und schon vor 2000 gings mir
finanziell von Jahr zu Jahr schlechter und von 1997 bis 2001 war totale
Existenzangst schon, und jetzt auch wieder, dass ich an Notwendigem
sparen muss, und an jeder Ecke vom Haus droht die Katastrophe. Das Haus
würde vermutlich von der Hygiene gesperrt werden, wenn es nicht privat wäre.
Trotz ach wie schön Erbelternhaus mit Garten leb(t)en wir, lebe ich bald
allein unter eigtl. menschenunwürdigen Verhältnissen. Fühle mich wie
lebendig begraben dort wie selber schlechtes Inventar.
Ich hab für mich gewesen sehr viel Geld in dieses "Haus" reingesteckt,
meist und insg. ist nur Pfusch bei rausgekommen, sowohl selbst-, als
auch fremdgemachter. Bin psychisch so fertig, dass ich gar nicht weiss,
wohin, dass ich einen Hausverkauf mit Umzug etc. gar nicht mehr schaffe.
*Verliere die seelische Kontrolle über mich.* Bis jetzt gings und gings
und gings irgendwie immer noch - sogar Sport regelmässig - fit halten,
weil auch Angst vor dem, was passiert mit meiner *noch* schuldenfreien
materiellen Lage, während ich z.B. monatelang in der Psychiatrie, es
wären so viele Dinge, die ich dann dort aus der Übersicht und Kontrolle
verliere..., die ich eigtl. auch gar nicht mehr bedenken will..., mich
fallen lassend in das nächste Unglück? siehe de.sci.medizin.psychiatrie
(Im Fernsehen war kürzlich ein *mustergültiger Erfolgsbeitrag* über
Depressionsbehandlung/heilung in und mit der Psychiatrie.)
Am liebsten tot umfallen, wie fast 2007 gelungen mit dem Fahrrad(Sturz).
(Ich brauche dringend Hilfe, aber ich weiss nicht was und von wem.)
--
> Leberwerte waren bis jetzt alle i.O.., aber kann ich das und was
> überhaupt glauben? Teils werde ich schon hypochondrisch und denke, das
> werde ich nie mehr los, eher kommt noch mehr hinzu trotz aller
Behandlung!
>
Einer hier meinte, "als erfolgreicher Hypochonder" könnte/sollte ich
eigene Group* aufmachen. (Der wollte mich nur loswerden, weil ihm alles
zu jämmerlich.) Ich "erfolgreicher" WAS - man! - (toll) - wie das klingt!
Es ERFOLGT immer was aus was und das nicht zu knapp. Pilze sind
erfolgreich zäh. Ob eine erworbene Krankheit was mit der Persönlichkeit
zu tun hat? Vor vielen Jahren, ca 12, 13 mögens sein, hab ich mal
geträumt, dass mir Pilze aus-auf dem Kopf wachsen, so bildhaft braune
Wald- und Wiesenpilze news:gmk948$mmb$00$1...@news.t-online.com . Schon
komisch oder irgendwie fast perfekt folgerichtig, dass ich von sowas nun
befallen - oder? Bin nicht (mehr) zäh genug für dieses Haus, für diese
kontaminierte Umwelt *und* mir fehlt es (nicht an Anpassungsfähigkeit
allgemein) an vor allem sozialem Anpassungswohlempfinden.
*neue Group - als ob es nicht schon genug und zu viel in der Welt
Gruppenzersplitterung gäbe. An und für sich hat eine Gruppe ja was
Zusammenführendes in sich. Von außen (drüber) betrachtet aus der
Perspektive einer entropischen Vereinheitlichungstendenz hat die Gruppe
etwas Einheit Zerstörendes. (Siehe Traditionelle Chinesische Medizin der
"Ganzheitlichen Heilkunst") Nicht dass ich ein Yin-Yang-Fan wäre, weil
ich darin bereits eine mir widerstrebende kulturideologische Spaltung
wahrnehme ... .
*Was den Menschen ausmacht*, Sprache (selbstredend), reflexives Denken
(wenn verstehend u. perspektivisch erweiternd geantwortet wird) und
gesellschaftliche Arbeit (Server, Provider etc.), steckt schon in einem
einzelnen Posting. Was ist ein einzelnes Posting aber wert? Also was den
Menschen auch ausmacht ist seine Bewertung, d.h. reflexives Denken steht
als Ausgangs- und End- zugleich immer für Weiteres im Mittelpunkt.
> an den sozialpsychiatrischen Dienst Deiner Gemeinde oder an Deinen
> Hausarzt oder einen Nervenarzt, versuche, ihnen die Dringlichkeit
> klarzumachen. Das ist keine Garantie dafür, daß Dir dann auch wirklich
> wirksam geholfen wird, aber ich sehe keine Alternative. Evtl. könntest
> Du Dich auch an ortsnahe Selbsthilfegruppen wenden, aber halte Dich
> lieber fern von "Antipsychiatrieorganisationen" und Wunderheilern.
Wenn man diese Group d.s.m.p. liest, wie kann/sollte man da noch
Vertrauen in psychiatrische Einrichtungen haben bzw. finden?
Dabei ist es nichtmal so, dass ich keine Kontakte zu solchen hätte und
es ist so, dass solche mein Leben bereits einmal retteten bzw. einer
halbwegs (schlecht) ausreichenden Sicherung zuführten, wobei ich schwer
unterscheiden kann, war es mehr die institutionale Routine oder war es
mehr persönliches Mitgefühl. Initial war es Letzteres, aber viel Glück
war bestimmt auch dabei, es hat mich bloss nicht glücklicher gemacht,
d.h. an Zähigkeit und Erfolgsmöglichkeiten hab ich trotzdem weiter
verloren, aber ohne das hätte/wäre ich vermutlich schon gleich ... was
dann noch zwei mehr jung ins Unglück gerissen hätte.
> Oder ruf einfach mal die Telefonseelsorge an.
Ich könnte auch Telefonseelsorge machen. Kann man davon leben?
> Gruß aus Bremen
Gruß auch aus einem B.....
War gestern der Termin (dermatologische Fachambulanz der Charite).
ENTTÄUSCHEND!
Zuerst dachte ich mich ja beruhigt: "ist nicht schlimm", "bei anderen
siehts wesentlich schlimmer aus", meine Haare fand die Ärztin schlimmer
(wörtlich). Recht langes ausführliches Gespräch, das stark in
psychologische Fragestellungen und Lebensgeschichte hineinging.
Schön und gut. "Ich selber mache mich kaputt, nicht der Pilz".
Keine ärztliche Hilfe weiter dagegen. Keine Tabletten,
obwohl mehr als 3 Nägel befallen.
Alles widerspricht an Maßnahmen praktisch total dem, was ich allgemein
darüber las. Abstrich wurde wenigstens genommen (5 Wochen warten), aber
nicht von dem Nagel, der zur Zeit am bösesten aussieht, und zwar bis
runter zum Wall vollständig. Nur weil nichts weiter entzündet,
keine Funktionseinschränkung im Groben vorliegt,
weil ich Kassenpatient bin??
Es gab natürlich eine "Privatambulanz", Privatpatienten wurden
persönlich durch die Flure vom Arzt mit perfekter englischsprachiger
Konversation geleitet.
Es gab auch eine "psychisch Gestörte" (nein, nicht ich), die im Flur die
insg. stundenlang /Wartenden/ mehrmals *laut*, etwas inadäquat wirkend,
bemitleidete.
Was interessieren mich die anderen Fälle!! Wer tuts sonst: Ich muss mich
wichtig nehmen und nicht ärztlich wegschwatzen lassen, was leider allzu
schnell geschieht! Ich kann den Arzt zu nichts zwingen und muss
ausserdem unterwürfig gläubig genug bleiben und Aber-Antworten
minimieren. Auf dem Behandlungszettel, den ich im Labor abgeben sollte,
stand angekreuzt "ausführliche Beratung".
Wie kann ich ganz schnell Privatpatientin werden, damit ich mal echt
kompetente Hilfe bekomme.
Einerseits sagt man, die Leute würden allg. zu nachlässig mit diesen
Nagelerkrankungen umgehen, sie nicht früh genug erkennen/behandeln
lassen, somit zur Ansteckungszonenverbreitung führen; andererseits
handeln und unterlassen genauso die Ärzte.
Ich werde jetzt in Abständen Fotos machen, habe ja schon angefangen,
alles schriftlich zu dokumentieren. Frag mich jetzt wieder, zu welchem
Arzt ich *nochmal, wieder, ganz neu* gehe. Das ist doch schon fast eine
Farce.
Glaub den Ärzten kein Wort, nur sie wissen, was sie sagen, weil sie
wissen, was sie nicht tun können aus ganz anderen Gründen, als denen,
die der Patient erfährt, und die allenfalls die halbe Wahrheit spiegeln.
Hab jetzt drei verschiedene Infos zu den Antimykotika-Tabletten:
Ein Arzt: der Wirkstoff bleibt im Nagel gut und lange gespeichert,
deshalb (zur Schonung der Leber) nur Intervalleinnahme nötig, diese aber
mindestens 1 Jahr lang (zur Erinnerung: auch nach 1,5J kein
vollständiger Erfolg plus Rezidive);
2./Internetseite: Der Wirkstoff erfasst leider gar nicht den gesamten
Nagel bzw. alle Sporen wg. der physiologisch normalen
Luftbläschen-Hohlräume im Nagel - deshalb oft chronisch;
Charite-Ärztin: Der Wirkstoff _gelangt überhaupt nicht_ in die
Nagelplatte, sondern nur bis zur Matrix, und weil die bei mir nicht
befallen sei, gäbs auch keine Tablettenverschreibung.
Nebeninfos von Letzterer: ich sollte mich mit der Chronizität abfinden.
Ich hätte das alles super super im Griff, quasi: so schöne kranke Nägel
hat sie noch nie gesehen oder so ähnlich.
Nunja, bin nun wieder allein mit dem Problem.
>> PS: Ich habe auch Schimmelpilz bzw. Stockflecken in meinem
>> Haus/Küche/
Wenigstens hier Entwarnung: "sind ganz andere Pilze, welche die Haut
befallen", obwohl Schimmel/Hefen als küchenbekannte Bezeichnungen...
> nicht weiss,
> wohin, dass ich einen Hausverkauf mit Umzug etc. gar nicht mehr schaffe.
> *Verliere die seelische Kontrolle über mich.* Bis jetzt gings und gings
> und gings irgendwie immer noch -
Zum Schluss sagte ich zur Ärztin - es passte in das Gesamtgespräch, sie
druckte mir auch eine Liste mit 3 Psychotherapeuten in Zusatzausbildung
zu deren noch anderem fachmedizinischen Background (Psychiatrie,
Allgemeinmed. und Haut/Geschlechtskr.) aus (keine Lust dazu, mit denen
für die bei 0 anzufangen)
- : "Ich denke täglich an den Tod, seit 10 Jahren" (eigtl. 13), "und
habe zugleich die größte Angst davor."
Dieser Satz war ihr viel wichtiger,
als alles davor, sie hakte nach und sagte, "sonst müsste sie mich jetzt
sofort in die Psychiatrische Abteilung (zwangs)überweisen", wenn ich das
implizit Befürchtete nicht eindeutig entkräftigt hätte, was ich tat,
indem ich sowieso von mir aus schon hinzufügte, einen Suizidversuch
weder zu wollen, noch dazu fähig zu sein .... es auf die philosophische
Linie brachte.
> ..., ..., mich fallen lassend in das nächste Unglück?
> siehe de.sci.medizin.psychiatrie
Guckst du hier.
> (Im Fernsehen war kürzlich ein *mustergültiger Erfolgsbeitrag* über
> Depressionsbehandlung/heilung in und mit der Psychiatrie.)
Mind. zwei von fünf in dieser Sendung vorgestellten und m.o.w.
mustergültig Behandelten waren höchstvermutlich Privatpatienten.
(4*-Hotelartige Pflege und Angebote quasi in einer Psychiatrischen
Luxuseinrichtung)
Über die eine allerhöchswahrscheinlich Kassenpatientin wurde im Verlauf
'plötzlich' gar nichts mehr berichtet, sie war nicht gut
prognosetauglich im Sinne einer Heilung, sie war auch
sozialschichtig-intellektuell von einfacher Psyche, die einfachst sprach
und sich nur mässig bis nicht interessant genug wie die anderen
reflektierte. Die anderen 4 Patienten hatten günstigere
Bildungsvoraussetzungen für das Umgehen mit ihrer Krankheit, alle
blieben aber von /Antidepressiva-Einnahme/ abhängig; einer, der reichste
aus gutem Hause, Playboytyp, der manisch-glücklich durch die Welt
reisend im Dauerurlaub** unter seiner noch unerkannten Krankheit Geld
verprasste, ca sogar lebenslang. (** der hat wenigsten schöne
Erinnerungen/Fotos)
> Am liebsten tot umfallen, wie fast 2007 gelungen mit dem Fahrrad(Sturz).
> (Ich brauche dringend Hilfe, aber ich weiss nicht was und von wem.)
Werde ca im Sommer weiter berichten ;).
PS: Ist vll. auch so: ab einem Alter, das sich nicht mehr der Jugend
zurechnen lässt, sagt sich ein Arzt gar unter heutigen finanziellen
Verhältnissen: *ja, was will die denn, immer gesund und schön bleiben?*
Schliesslich hat man sich der Normalität des Verfalls zu fügen. Oder?
Fup !