Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht

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Thomas Heribert

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Oct 16, 2022, 1:14:54 AM10/16/22
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Hallo!

Ich suche für meine 83-jährige Mutter einen Automatisierer zum Richten
ihrer Tabletten. Zur Zeit nimmt sie 14 Tabletten pro Tag ein,
größtenteils vom Hausarzt verschriebene Medikamente aber auch
Nahrungsergänzungsmittel (Magnesium, Lutein, Vitamin D3+K2). Nun stellt
sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch
nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag
irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas? Die Apparatur
sollte kein Riesenroboter für 1 Mio. Euro sein, sondern eher etwas für
Privathaushalte bis hin zu kleineren Pflegediensten.

Sofern man das noch entwickeln muss, würde ich beim
Münzwechselgeld-Ausgabeautomaten des Busfahrers starten. Der hat da für
jeden Münzwert einen Abzughebel, durch dessen 1-malige Betätigung exakt
1 Geldstück in der Ausgabeschale landet. Die Ausgabeschale bräuchte man
dann Mal Vier (morgens, mittags, abends, nachts). Bisher war es wirklich
jedes Mal so, dass es das schon seit Jahren gab wenn ich meinte, dass
ich mal wieder etwas erfunden habe;-)

Viele Grüße,
Thomas

Stefan Schmitz

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Oct 16, 2022, 7:47:21 AM10/16/22
to
Du willst also einen Apparat, der auf Knopfdruck jeweils eine Tablette
in das Kästchen spuckt?
Aufwand spart der nicht. Statt die Tabletten aus dem Blister in das
Kästchen zu drücken, musst du sie in den Apparat befördern. Wenn es dir
darum geht, nicht täglich das Kästchen befüllen zu müssen, nimm eins für
jeden Wochentag und befülle alle wöchentlich. (Oder noch mehr und dann
seltener.)

Anders wäre es, wenn die Pillen lose in einem Behälter lägen und einfach
in den Automaten geschüttet werden könnten.

Hans-Peter Diettrich

unread,
Oct 16, 2022, 7:48:11 AM10/16/22
to
On 10/16/22 7:14 AM, Thomas Heribert wrote:

> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch
> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag
> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?

Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand
die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht
klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen
Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme
ausgepackt werden dürfen.


> Die Apparatur
> sollte kein Riesenroboter für 1 Mio. Euro sein, sondern eher etwas für
> Privathaushalte bis hin zu kleineren Pflegediensten.

Entsprechende Automaten gibt es für die Bestückung von elektronischen
Leiterplatten. Dafür werden die Bauteile auf Blister-Rollen angeliefert,
bei denen sich die Deckelfolie leicht abziehen läßt. Man müßte also die
Tabletten-Hersteller dazu überreden, ihre Tabletten (auch) in solchen
Rollen auszuliefern. Wobei anders als in der Elektronikbranche mit
-zigtausend Teilen pro Rolle aus Haltbarkeitsgründen oft nur wenige
Dutzend Tabeletten zusammen ausgeliefert werden sollen.

Der Rest wäre überschaubar. Alle Rollen nebeneinander aufgereiht, mit
einem Motörchen zum Vorschub und Abziehen der Deckelfolie. Davor fährt
ein Wagen mit dem Tabelettenbehälter vorbei, stoppt bei jeder Rolle, von
der eine (oder mehr) Tabletten eingefüllt werden sollen, und
kontrolliert ggf. per Lichtschranke, daß tatsächlich etwas aus dem Lager
herausgefallen ist.

Aber bis so eine Maschinerie von den zuständigen Stellen für den Einsatz
zur Tablettenverteilung *zugelassen* ist, ist viel Zeit und Geld
notwendig. Ggf. könnte man einige Anforderungen durch die Beschränkung
der Benutzung auf Apotheken erfüllen und denen die Kontrolle und
Verantwortung übertragen. Man könnte dort mal nachfragen, warum so ein
(vorläufig manueller) Portionierungs-Service bislang noch nicht
angeboten wird. Die Antworten könnten niederschmetternd sein :-(


> Die Ausgabeschale bräuchte man dann Mal Vier (morgens, mittags, abends, nachts).

Für den Hausgebrauch könnte die Schale jedesmal bei Bedarf gefüllt
werden, also beliebig über den Tag verteilt. Für mehrere Patienten oder
Portionen könnte die Schale am Ende des Rollenlagers in eine
handelsübliche Tablettenbox oder -palette mit mehreren Fächern
ausgeschüttet werden. Dabei lassen sich durch Computersteuerung die
Tabletten für viele Patienten und Tage individuell unterschiedlich
verteilen. Dann kommt als Risikofaktor noch hinzu, daß jede Box
tatsächlich beim richtigen Patienten ankommt.


Ich habe einen Crosspost nach ...electronics hinzugefügt, vielleicht
kommen von dort noch weitere nützliche Informationen.

DoDi

Martin Klaiber

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Oct 16, 2022, 8:38:11 AM10/16/22
to
Thomas Heribert <nn...@gmx-topmail.de> wrote:

> Ich suche für meine 83-jährige Mutter einen Automatisierer zum Richten
> ihrer Tabletten. Zur Zeit nimmt sie 14 Tabletten pro Tag ein,
> größtenteils vom Hausarzt verschriebene Medikamente aber auch
> Nahrungsergänzungsmittel (Magnesium, Lutein, Vitamin D3+K2). Nun stellt
> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch
> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag
> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas? Die Apparatur
> sollte kein Riesenroboter für 1 Mio. Euro sein, sondern eher etwas für
> Privathaushalte bis hin zu kleineren Pflegediensten.

Große Pflegeeinrichtungen müssen die Medikamente ihrer Patienten von
Apotheken stellen lassen (sog. blistern). Ein Blister enthält meist
die Medikamente für eine Woche. Frage doch mal in einer Apotheke, was
das kostet, vielleicht ist das für Dich/euch attraktiv.

> Sofern man das noch entwickeln muss, würde ich beim
> Münzwechselgeld-Ausgabeautomaten des Busfahrers starten. Der hat da für
> jeden Münzwert einen Abzughebel, durch dessen 1-malige Betätigung exakt
> 1 Geldstück in der Ausgabeschale landet. Die Ausgabeschale bräuchte man
> dann Mal Vier (morgens, mittags, abends, nachts). Bisher war es wirklich
> jedes Mal so, dass es das schon seit Jahren gab wenn ich meinte, dass
> ich mal wieder etwas erfunden habe;-)

Das gibt es schon, schau mal hier:

https://schweizer-blisterzentrum.ch/was-ist-verblisterung

Viele Apotheken machen das m.W. aber noch von Hand, aber ohne Gewähr.

Die Verpackungen variieren, statt Beuteln gibt es auch Karten für eine
Woche mit einzelnen Klarsichtfächern.

Spezielle Anforderungen, wie geteilte Tabletten, müssen vermutlich auch
bei Maschinen ebenfalls von Hand gemacht werden.

Schwierig stelle ich mir bei einer Maschine das Entnehmen der Tabletten
aus den originalen Verpackungen vor, ohne dass die Medikamente dabei
kaputt gehen. Jede Tablette sieht ja anders aus und hat eine andere
Größe und Konsistenz.

Der Zwang zum Verblistern für die Pflegeeinrichtungen hat m.W. auch gar
nicht den Hintergrund, Arbeit zu sparen, sondern Fehler zu minimieren.
Dabei wird auch gleich geprüft, dass die Medikamente sich miteinander
vertragen, u.ä.

Grüße
Martin

Hanno Foest

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Oct 16, 2022, 9:05:16 AM10/16/22
to
On 16.10.22 13:06, Hans-Peter Diettrich wrote:
>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?
[...]
> Aber bis so eine Maschinerie von den zuständigen Stellen für den Einsatz
> zur Tablettenverteilung *zugelassen* ist, ist viel Zeit und Geld
> notwendig. Ggf. könnte man einige Anforderungen durch die Beschränkung
> der Benutzung auf Apotheken erfüllen und denen die Kontrolle und
> Verantwortung übertragen. Man könnte dort mal nachfragen, warum so ein
> (vorläufig manueller) Portionierungs-Service bislang noch nicht
> angeboten wird. Die Antworten könnten niederschmetternd sein :-(

Werden in den USA immer noch die Pillen von den Pharmacies aus den
Blister-Verpackungen in Döschen umgepackt? Falls ja, hat man dort
vielleicht bessere Karten, mal nach Automatisierungsmöglichkeiten zu fragen.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith


Martin Klaiber

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Oct 16, 2022, 10:38:09 AM10/16/22
to
Martin Klaiber <usenet....@gmx.de> wrote:

> Große Pflegeeinrichtungen müssen die Medikamente ihrer Patienten von
> Apotheken stellen lassen (sog. blistern).

Kleine Korrektur/Präzisierung: Ob die Pflegeeinrichtungen die Medis
tatsächlich blistern lassen MÜSSEN, weiß ich nicht genau, jedenfalls
machen sie es seit einiger Zeit meist.

Es gab vor etwa 5-10 Jahren eine Änderung der Rechtslage. Alle Details
kenne ich aber auch nicht. Bis dahin stellten die Pflegekräfte die
Medikamente in der Regel selbst in die Tages- oder Wochen-Dispenser,
danach durften das nur noch speziell geschulte oder ausgebildete
Fachkräfte machen, z.B. Krankenpfleger/-schwestern, Ärzte oder
Apotheker. Viele Pfleger in solchen Einrichtungen sind aber keine
Krankenpfleger, sondern z.B. Altenpfleger und haben nicht die nötige
Ausbildung.

Theoretisch könnte so eine Pflegeeinrichtung vermutlich eine
entsprechende Fachkraft einstellen oder ausbilden lassen, in der
Praxis ist es vermutlich günstiger, das von Apotheken machen zu
lassen, die die Blister fix und fertig anliefern und sich auch um
die fachgerechte Entsorgung der leeren Blister kümmern.

Das ist für die Frage des OP nicht relevant, ich wollte es dennoch
kurz erwähnen, damit nichts Falsches stehen bleibt.

Grüße
Martin

Thomas Heribert

unread,
Oct 16, 2022, 12:38:15 PM10/16/22
to
Am 16.10.2022 um 13:06 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> On 10/16/22 7:14 AM, Thomas Heribert wrote:
>
>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?
>
> Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand
> die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht
> klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen
> Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme
> ausgepackt werden dürfen.


https://www.swisslog-healthcare.com/de-de/produkte/apotheken-automatisierung/therapick

https://www.swisslog-healthcare.com/event/media?itemId=B6E0922F570041CCB8A41B6D76F95A96
Ich hatte schonmal vor ein paar Monaten nach so einer Apparatur
gegoogelt und das o.g. gefunden. Aber so lange ich nicht mindestens 1
Mio. Schweizer Franken auf dem Konto habe, brauche ich da gar nicht
anrufen. Und selbst wenn ich mir sowas leisten könnte: Wo bringt man so
ein Riesenmonstermaschine unter? Wobei ich mit dem Teil vermutlich die
ganze Stadt oder sogar den halben Landkreis (395.000 Einwohner)
versorgen könnte...

Thomas Heribert

unread,
Oct 16, 2022, 12:39:15 PM10/16/22
to
Am 16.10.2022 um 13:06 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> On 10/16/22 7:14 AM, Thomas Heribert wrote:
>
>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?
>
> Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand
> die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht
> klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen
> Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme
> ausgepackt werden dürfen.


Thomas Heribert

unread,
Oct 16, 2022, 12:40:53 PM10/16/22
to
Am 16.10.2022 um 13:06 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> On 10/16/22 7:14 AM, Thomas Heribert wrote:
>
>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?
>
> Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand
> die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht
> klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen
> Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme
> ausgepackt werden dürfen.


https://www.swisslog-healthcare.com/de-de/produkte/apotheken-automatisierung/therapick

https://www.swisslog-healthcare.com/event/media?itemId=B6E0922F570041CCB8A41B6D76F95A96


Ich hatte schonmal vor ein paar Monaten nach so einer Apparatur
gegoogelt und das o.g. gefunden. Aber so lange ich nicht mindestens 1
Mio. Schweizer Franken auf dem Konto habe, brauche ich da gar nicht
anrufen. Und selbst wenn ich mir sowas leisten könnte: Wo bringt man so
eine Riesenmonstermaschine unter? Wobei ich mit dem Teil vermutlich die

Thomas Hochstein

unread,
Oct 16, 2022, 12:45:03 PM10/16/22
to
Martin Klaiber schrieb:

> Große Pflegeeinrichtungen müssen die Medikamente ihrer Patienten von
> Apotheken stellen lassen (sog. blistern).

Das müssen sie nicht. Sie können die Arzneimittel auch weiterhin selbst
richten - das ist allerdings aufwendig, fehlerbehaftet und erfordert
Fachpersonal. Wenn sie aber stattdessen patientenindividuell verblisterte
Arzneimittel wollen, müssen sie damit Apotheken beauftragen (oder
Arzneimittelhersteller, oder Inhaber einer Herstellungserlaubnis), weil
die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung unter den Begriff der
Arzneimittelherstellung fällt (§ 4 Abs. 14 AMG). Die unerlaubte
Herstellung ist - natürlich - strafbar.

Thomas Hochstein

unread,
Oct 16, 2022, 1:00:03 PM10/16/22
to
Thomas Heribert schrieb:

> Nun stellt
> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch
> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag
> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?

Ich zweifele. Patientenindividuelle Zusammenstellungen werden in der Regel
verblistert; unter dem Stichwort "Verblisterung" wirst Du im Zweifelsfall
entsprechende Angebote (und Technik) googeln können.

Thomas Heribert

unread,
Oct 16, 2022, 3:45:36 PM10/16/22
to
https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/dieser-roboter-bringt-immer-die-richtigen-medikamente-ld.1075291

300.000 CHF, ach du meine Güte! Das wären beim heutigen Wechselkurs
307.185,16 Euro.

Thomas Hochstein

unread,
Oct 16, 2022, 5:00:02 PM10/16/22
to
Thomas Heribert schrieb:
Das nun wiederum ist ein Kommissionierautomat; der verblistert keine
Tabletten, sondern übernimmt die gesamte Lagerhaltung. Die Arzneimittel
werden also nicht mehr (alphabetisch) in Schränke und Regale eingelagert,
sondern dem Automaten zugeführt, der sie registriert, eigenständig lagert
und auf Anforderung "ausspuckt"; zudem kann er noch die Verfalldaten im
Blick behalten usw. usf. Das ist einige Größenordnungen größer und
dementsprechend teuer.

Stefan Schmitz

unread,
Oct 17, 2022, 4:49:47 AM10/17/22
to
Am 16.10.2022 um 18:43 schrieb Thomas Hochstein:
> Martin Klaiber schrieb:
>
>> Große Pflegeeinrichtungen müssen die Medikamente ihrer Patienten von
>> Apotheken stellen lassen (sog. blistern).
>
> Das müssen sie nicht. Sie können die Arzneimittel auch weiterhin selbst
> richten - das ist allerdings aufwendig, fehlerbehaftet und erfordert
> Fachpersonal.

Was für eine fachliche Ausbildung braucht man denn, um die Medikamente
eines Patienten entsprechend des Plans vom Arzt in den Tagesblister zu
befördern? Und was lernt man in dieser Ausbildung darüber?

Wirklich nötig ist nur, dass man lesen kann.

Thomas Hochstein

unread,
Oct 17, 2022, 3:00:03 PM10/17/22
to
Stefan Schmitz schrieb:

> Am 16.10.2022 um 18:43 schrieb Thomas Hochstein:
> > Martin Klaiber schrieb:
> > Das müssen sie nicht. Sie können die Arzneimittel auch weiterhin selbst
> > richten - das ist allerdings aufwendig, fehlerbehaftet und erfordert
> > Fachpersonal.
>
> Was für eine fachliche Ausbildung braucht man denn, um die Medikamente
> eines Patienten entsprechend des Plans vom Arzt in den Tagesblister zu
> befördern? Und was lernt man in dieser Ausbildung darüber?

Meines Wissens ist die Verabreichung von Medikamenten Teil der
Behandlungspflege, also dem (examinierten) Pflegefachpersonal mit
dreijähriger Ausbildung vorbehalten und kann nicht an angelernte
Pflegehilfskräfte übertragen werden. Ich gehe davon aus, dass das auch für
das Stellen der Medikamente gilt.

Thomas Heribert

unread,
Oct 20, 2022, 7:15:57 AM10/20/22
to
Am 16.10.2022 um 07:14 schrieb Thomas Heribert:
OK, das war es dann schon gewesen mit meinem Anliegen? War ja nicht
gerade befriedigend!
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