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ICT oder Pumpe????

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Uwe Patzlaff

unread,
Oct 2, 2001, 5:15:41 PM10/2/01
to
Hallo Leute,

hmm diese Frage stell ich mir schon eine ganze Weile. Im Sommer hat sich
auch meine Meinung Richtung Pumpe verändert. Mich störte im Sommer schon
allein das "Gepäck" und die verhältnismäßig "großen" und "sperrigen" Pens.
Subjektiv für mich war das schon störend, weil ich beim Rad fahren nun nicht
soviele Taschen hab. Ich mag auch nicht unbedingt eine Bauchtasche. Mit
einer Pumpe würde sich das "Gepäck" schon reduzieren.
Desweiteren wäre eine Pumpe auch für den Wechseldienst recht praktisch. Da
gibt es ja wohl wenn ich richtig informiert bin, mehere programmierbare
Basalratenmuster.
Und dann das größte Problem. Ich betreibe zwar Sport, auch recht gern,nur
allerdings immer spontan und seltenst verherplanbar. Und ich mach das auch
nicht nur um fit zu bleiben sonder hätt es auch gern, wenn dabei ein paar
Kilo noch purzeln würden. Da ich es aber schlecht planen kann, belibt nix
übrig also so jedesmal 2-5 Zuatz-BE zu essen. Meine Idee wäre mit einer
Pumpe einfach die Basalversorgung zu unterbrechen und damit die Zusatz-BE zu
reduzieren. Vermutlich ist mein Gedankengang wohl aber falsch, da ich da
wohl in einen Insulinmangel geraten kann. Wie seht ihr das???

So für alle die morgen frei haben einen schönen, hoffentlich sonnigen
Feiertag, und alle die wie ich arbeiten gehen, auch der Tag geht
vorüber;-)))).

--
Mfg Uwe


Michael Rösch

unread,
Oct 3, 2001, 4:25:19 AM10/3/01
to
Moin Uwe,


> hmm diese Frage stell ich mir schon eine ganze Weile. Im Sommer hat sich

Dann hast du dir sicher schon grundsätzliche Gedanken zu den Vor- und
Nachteilen (besseres Basalratenprofil/Akzeptanz des Fremdkörpers)
gemacht, und ich muß sie nicht nochmal herunterbeten :-)

> auch meine Meinung Richtung Pumpe verändert. Mich störte im Sommer schon
> allein das "Gepäck" und die verhältnismäßig "großen" und "sperrigen" Pens.

Da will ich dich nicht enttäuschen, aber neben meiner Pumpe habe ich
trotzdem immer noch einen Ersatzpen dabei - ein maschinenbauer geht halt
nie ohne Redundanz außer Haus :-)
Das brauchst du aber normalerweise nicht. Mit einer nicht
funktionierenden Pumpe hast du dann nur das problem, erstmal nicht
korrigierne zu können und schnell nach hause zu müssen (oder zur
nächsten Praxis).

> Subjektiv für mich war das schon störend, weil ich beim Rad fahren nun nicht
> soviele Taschen hab. Ich mag auch nicht unbedingt eine Bauchtasche. Mit
> einer Pumpe würde sich das "Gepäck" schon reduzieren.

Wahrscheinlich, dafür steigt das gepäckvolumen exponentiell, wenn du
verreisen willst, aber auch zu vernachlässigendes Argument gegen eine
Pumpe.

> Desweiteren wäre eine Pumpe auch für den Wechseldienst recht praktisch. Da
> gibt es ja wohl wenn ich richtig informiert bin, mehere programmierbare
> Basalratenmuster.

Da musst du aufpassen, das haben nicht alle Pumpen. Die D-Tron hat
verschieden basalprofile, ist jedoch nur für Lispro geeignet.
Bei der H-Tron kann man die Basalrate in 10%-Schritten anheben oder
absenken.
Wie es bei den Minimed-produkten aussieht, weiß ich nicht genau - aber
deren benutzer werden sich sicher an dieser Stelle melden...

> Und dann das größte Problem. Ich betreibe zwar Sport, auch recht gern,nur
> allerdings immer spontan und seltenst verherplanbar. Und ich mach das auch
> nicht nur um fit zu bleiben sonder hätt es auch gern, wenn dabei ein paar
> Kilo noch purzeln würden. Da ich es aber schlecht planen kann, belibt nix
> übrig also so jedesmal 2-5 Zuatz-BE zu essen. Meine Idee wäre mit einer
> Pumpe einfach die Basalversorgung zu unterbrechen und damit die Zusatz-BE zu
> reduzieren. Vermutlich ist mein Gedankengang wohl aber falsch, da ich da
> wohl in einen Insulinmangel geraten kann. Wie seht ihr das???

Nö, der gedankengang ist richtig, muß halt nur im angemessenen
verhältnis geschehen.
Wobei zu beachten ist, daß das Pumpeninsulin einen gewissen Vorlauf hat
- d.h. wenn du die Basalrate erniedrigst, dann wirkt sich das erst eine
Stunde später aus; eine Zusat-BE für die erste Stunde wirst du trotzdem
brauchen.
Ab einer kompletten Unterbrechung von vier oder fünf Stunden entwickelt
sich eine ketoazidose, da du als Pumpi über kein Insulindepot im Körper
verfügst (Basalinsulin), denn das trägst du ja außerhalb.
Jedoch ist es in seltensten Fällen erforderlich, auf Null Prozent zu
gehen, eine reduktion um 50 % Prozent reicht meistens aus - das muß aber
jeder für sich ausprobieren.
Wichtig ist dann nur eine beibehaltung der basalratensenkung auch nach
dem Sport, wenn mit einem Muskelauffülleffekt gerechnet werden muß.


> So für alle die morgen frei haben einen schönen, hoffentlich sonnigen
> Feiertag, und alle die wie ich arbeiten gehen, auch der Tag geht
> vorüber;-)))).

Ja, ich habe meine Thermodynamik-Unterlagen schon wieder ausgepackt..
:-((

Grüße Michael

--
http://www.spaceshower.de
http://www.feuerwehr-hoechst.de
http://www.flugplatz-michelstadt.de

Richard Wagner

unread,
Oct 3, 2001, 4:45:43 AM10/3/01
to
Uwe Patzlaff wrote:

Moin moin Uwe,

> zu essen. Meine Idee wäre mit einer Pumpe einfach die
> Basalversorgung zu unterbrechen und damit die Zusatz-BE zu
> reduzieren. Vermutlich ist mein Gedankengang wohl aber falsch,

Halbwegs, ersetze das "Unterbrechen" durch reduzieren und es paßst
wieder. :-) Je nach verwendetem Insulin sollte die Reduzierung etwa
1- 2 h VOR dem Sport beginnen und je nach heftigkeit der Körperlichen
Belastung während des Sports noch 4-6 h NACH dem Sport beibehalten
werden. Genaueres muß Mensch natürlich für sich selber austesten.

Grüße Richard

Th. & Cl. Lubin

unread,
Oct 3, 2001, 5:32:33 AM10/3/01
to
Moin moin Uwe,

du schriebst u.a.:

>Desweiteren wäre eine Pumpe auch für den Wechseldienst recht praktisch.
Da
>gibt es ja wohl wenn ich richtig informiert bin, mehere programmierbare

>Basalratenmuster.

Die neue MiniMed ( 508 ? ) verfuegt ueber drei Basalratenmuster, die auf
den Wechseldienst angepasst werden koennen. Mit dem Vorgaengermodell
hatte ich da so reichliche Probs, da je nach Dienst jedesmal das
Basalratenmuster komplett neu eingegeben werden musste.

>Subjektiv für mich war das schon störend, weil ich beim Rad fahren nun
nicht
>soviele Taschen hab. Ich mag auch nicht unbedingt eine Bauchtasche. Mit

>einer Pumpe würde sich das "Gepäck" schon reduzieren.

Das Prob beim Radfahren ist aber nicht ganz unerheblich. Da muss du
drauf achten, dass die Nadel an einer Stelle plaziert wird, die nicht
unter irgendeinem Buendchen liegt und nicht mechanisch beansprucht.
Ansonsten wird sich die Einstichstelle schnell entzuenden. Zudem darf
die Leitung nicht abgeklemmt werden und die Pumpe braucht auch ihren
Platz.
Wenn du am Tag zwischen Privat-, Dienst- und Fahrradkleidung wechselst,
wird es am Anfang zu einem Problem, die Position der Nadel, der Leitung
und der Pumpe
optimal herauszufinden.

>Und dann das größte Problem. Ich betreibe zwar Sport, auch recht
gern,nur
>allerdings immer spontan und seltenst verherplanbar. Und ich mach das
auch
>nicht nur um fit zu bleiben sonder hätt es auch gern, wenn dabei ein
paar
>Kilo noch purzeln würden. Da ich es aber schlecht planen kann, belibt
nix
>übrig also so jedesmal 2-5 Zuatz-BE zu essen. Meine Idee wäre mit einer

>Pumpe einfach die Basalversorgung zu unterbrechen und damit die
Zusatz-BE zu
>reduzieren. Vermutlich ist mein Gedankengang wohl aber falsch, da ich
da
>wohl in einen Insulinmangel geraten kann. Wie seht ihr das???

Auch bei der Pumpe musst du etwas vorplanen. Allerdings betraegt die
Vorlaufzeit ca. 2 Std. . D.h. , du musst die Basalrate ca 2 Std. vorher
senken, um nicht waehrend ds Sportes in eine Hypo zu geraten, ausser du
isst wie sonst auch zusaetzliche BE's.
Um wieviel die Basalrate gesenkt werden muss, musst du dann selbst
herausfinden,
bzw. kannst dich so im ungefaehren an die Tips der Pumpies orientieren.
Ich kann es dir nicht mehr sagen, da ich vor laengerer Zeit die Pumpe
wieder abgelegt habe.

Gruss Thierry


Andy Rodemann

unread,
Oct 3, 2001, 5:12:11 AM10/3/01
to
Hallo Uwe,

Uwe Patzlaff schrieb:

> hmm diese Frage stell ich mir schon eine ganze Weile.

Welche frage?

Achso, "ICT oder Pumpe?".

> Mich störte im Sommer schon
> allein das "Gepäck" und die verhältnismäßig "großen" und "sperrigen" Pens.

unter der voraussetzung ist die pumpe eher nix für dich. Bei längeren
touren ist das mitzunehmende gepäck um einiges größer bei pumpe, als bei
ICT. Ich habe immer mind. 1 katheter, batterien und ein paar andere
kleinteile extra dabei, auch wenn ich "nur" zur arbeit fahre, aber da
bin ich inkl. fahrt ca. 11-12 stunden von zu hause weg, und kann nicht
mal eben zum katheterwechsel nach hause fahren. Gut, ich neige eher zum
netz mit doppeltem boden, was meine pumpe angeht. Wenn du nur mit pumpe
und meßgerät klarkommst, dann OK.

> Subjektiv für mich war das schon störend, weil ich beim Rad fahren nun nicht
> soviele Taschen hab. Ich mag auch nicht unbedingt eine Bauchtasche. Mit
> einer Pumpe würde sich das "Gepäck" schon reduzieren.

jein, so.o.

> Desweiteren wäre eine Pumpe auch für den Wechseldienst recht praktisch. Da
> gibt es ja wohl wenn ich richtig informiert bin, mehere programmierbare
> Basalratenmuster.

dann ist die minimed oder die d-tron dein freund. Die h-tron hat keine
mehrfachen basalartenprofile.

> Und dann das größte Problem. Ich betreibe zwar Sport, auch recht gern,nur
> allerdings immer spontan und seltenst verherplanbar.

da ist die pumpe natürlich optimal, weil die basalrate relativ
kurzfristig herabgesetzt werden kann. Allerdings halte ich persönlich
nict so viel davon, kurzfristigen und kurz dauernden sport gleich mit
einer änderung der basalrate zu erschlagen. Ich würde da eher mit einer
reduktion des bolus und/oder zusatz-BEs arbeiten.

> Meine Idee wäre mit einer Pumpe einfach die Basalversorgung zu unterbrechen

nein, nix unterbrechen, wenn allenfalls reduzieren. Beim unterbrechen
mußt du extrem aufpassen, nicht in einen insulinmangel zu rutschen, der
mit einer pumpe recht schnell passieren kann. Daher ist bei einer pumpe
auf jeden fall mehr disziplin beim BZ-messen erforderlich, denn nur so
kannst du feststellen, ob du insulin bekommst.

tschüss
andy r.
--
für noch mehr diskussion über DM anmelden bei http://news.diabeticus.de

Konfuzius sprach: "Selbst in einem Dorf von nur zehn Haeusern wird es
Menschen geben, die mir in Loyalitaet und Vertrauenswuerdigkeit
gleichkommen. Doch wird es niemanden geben, der das Lernen so liebt wie
ich."

Uwe Patzlaff

unread,
Oct 3, 2001, 1:37:28 PM10/3/01
to
Hallo Andy, hallo Leute,
du schriebst unter anderem folgendes:

"Andy Rodemann" <arod...@hansenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9penms$hkgmd$1...@ID-77549.news.dfncis.de...


> > Mich störte im Sommer schon
> > allein das "Gepäck" und die verhältnismäßig "großen" und "sperrigen"
Pens.
>
> unter der voraussetzung ist die pumpe eher nix für dich. Bei längeren
> touren ist das mitzunehmende gepäck um einiges größer bei pumpe, als bei
> ICT.

Okay das wäre so erstmal ein Argument. Nun ich bin für eine Einstellung
meines DM das möglichst keine Folgeschäden auftreten oder erst im hohen
Alter. Allerdings ist das Leben jeden Tag ein Risiko. Deshalb würde ich zum
Sport wohl nie mehr als nötig mitnehmen und nötig ist die Pumpe und das
Meßgerät. Außerdem geht meine Lieblingsstrecke immer schön im Kreis um meine
Wohnung und ich bin die 3-4 Stunden nie weiter als 10 km von Ersatzzeug
daheim entfernt.
Ich denke doch mal das die Pumpen eine Vorwarnung haben, wenn die Batterien
zur Neige gehen oder etwa nicht????

Mit der Absenkung, vielen Dank an alle anderen auch. Ein hilfreicher Tipp
und 1-2h ist eine überschaubare Zeit. Na dann kann ich mir noch etwas das
Hirn zermartern bis zum nächsten Besuch beim Doc.

> Allerdings halte ich persönlich
> nict so viel davon, kurzfristigen und kurz dauernden sport gleich mit
> einer änderung der basalrate zu erschlagen.

Der Sport ist kurzfristig aber die Dauer nicht kurz*gg*.

--
Mfg Uwe


Andy Rodemann

unread,
Oct 3, 2001, 4:28:47 PM10/3/01
to
Hallo Uwe,

Uwe Patzlaff schrieb:

> Deshalb würde ich zum


> Sport wohl nie mehr als nötig mitnehmen und nötig ist die Pumpe und das
> Meßgerät. Außerdem geht meine Lieblingsstrecke immer schön im Kreis um meine
> Wohnung und ich bin die 3-4 Stunden nie weiter als 10 km von Ersatzzeug
> daheim entfernt.

Ja, das wäre selbst für mich max. 30 min.

> Ich denke doch mal das die Pumpen eine Vorwarnung haben, wenn die Batterien
> zur Neige gehen oder etwa nicht????

Naja, das mit den batterien ist so eine sache, jedenfalls bei den
h-tron, von der ich jetzt auch schreibe. Eigentlich sollte die pumpe
einen alarm geben, wenn die batterien zur neige gehen. Dann sollte sich
dieser alarm jede stunde zur vollen stunde wiederholen, 12 stunden lang.
Danach sollte die pumpe in stop-modus gehen, sich also aussschalten.
Dann läßt sie sich aber auch nicht reaktivieren und du *mußt* die
batterie wechseln. Allerdings gibt es chargen, die leicht fehlerhaft
sind, und da kann auch schon mal die pumpe gleich in stop-modus gehen.
:-( Aber wenn das innerhalb von ner halben stunde zu erledigen ist, ist
das kein problem. Auch ein gerissener katheter (wenn du damit in
speichen gerätst) oder andere größere mißgeschicke sind kein problem,
wenns innerhalb von 30 minuten behebbar ist. Ich kann z.b. auch 1 stunde
problemlos ohne pumpe in der badewanne liegen. Das geht. Nur wenn du
länger/weiter weg bist, solltest du dich schon auf alle eventualitäten
vorbereiten, wie notwendiger katheterwechsel, ampullenwechsel,
batteriewechsel, oder gar totaler pumpenausfall. Ach ja, TZ natürlich
auch nicht vergessen, aber das biste ja schon gewöhnt, nich wahr? ;-)

> Mit der Absenkung, vielen Dank an alle anderen auch. Ein hilfreicher Tipp
> und 1-2h ist eine überschaubare Zeit. Na dann kann ich mir noch etwas das
> Hirn zermartern bis zum nächsten Besuch beim Doc.

naja, du kannst ja dir auch ne pumpe geben lassen, und die ausprobieren,
und wenn du nicht klarkommst, oder das doch nicht das richtige für dich
ist, gibste sie halt zurück.

> Der Sport ist kurzfristig aber die Dauer nicht kurz*gg*.

3-4 stunden ist nicht kurz, stimmt, aber 3-4 stunden lang immer nur im
kreis zu fahren, ist das nicht ein wenig langweilig? ;-)

Uwe Patzlaff

unread,
Oct 4, 2001, 12:15:47 PM10/4/01
to
Hallo Jasmin,

"Jasmin Wagenrad" <Jasmin....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9pgnl7$sju$06$1...@news.t-online.com...
> Besorge Dir ein paar HumaPen Ergo. Die sind hundertprozentig aus
> Kunststoff. Können nicht rosten und arbeiten rein mechanisch. Zur Zeit
> kann man die Dinger bei Lilly ohne Bezahlung als Ersatz für die 1,5 ml
> Pen bekommen. Du legst Dir an Deiner Strecke viele "Tote Briefkästen"
> an.

Tja dein Vorschlag ist ansich nicht schlecht. Nur ich habe kein Problem mit
steigendem BZ, sondern mit den zusätzlich einzunehmenden BE's. Ich finde es
sinnlos Sport zu treiben, wenn ich die dabei verbrauchten Kalorien gleich
wieder zu mir nehmen muß, da der BZ sinkt. Ansonsten kein schlechter Tipp,
für den der es braucht.


--
Mfg Uwe


Uwe Patzlaff

unread,
Oct 4, 2001, 12:24:18 PM10/4/01
to
Hallo Andy,

"Andy Rodemann" <arod...@hansenet.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9pfscd$i3j9c$1...@ID-77549.news.dfncis.de...

> Naja, das mit den batterien ist so eine sache.[snip]....

Danke für den Tipp. Für das Model, sollte ich wirklich auf eine Pumpe
umsteigen, hab ich mich schon entschieden. Die Minimed ist da wohl das
richtige Model. Mal sehen wie es da mit den Batterien ist.

> Nur wenn du
> länger/weiter weg bist, solltest du dich schon auf alle eventualitäten
> vorbereiten, wie notwendiger katheterwechsel, ampullenwechsel,
> batteriewechsel, oder gar totaler pumpenausfall.

Wenn ich weiter weg bin, garantiert nicht mit dem Rad. Mit dem Auto ist dann
"Gepäck" egal. Na es kann auch mein Arbeitgeber sein, mit dem ich verreise,
mit dem Zug. TZ ist natürlich immer dabei, oder besser und vor allem beim
Sport, eine leckere Pepsi.

> naja, du kannst ja dir auch ne pumpe geben lassen, und die ausprobieren,
> und wenn du nicht klarkommst, oder das doch nicht das richtige für dich
> ist, gibste sie halt zurück.

Sowas geht???? Wo lebst du denn??? Ich kann ja mal fragen, aber davon hab
ich noch nie gehört.

> 3-4 stunden ist nicht kurz, stimmt, aber 3-4 stunden lang immer nur im
> kreis zu fahren, ist das nicht ein wenig langweilig? ;-)

Nö, da ich mehrere Runden habe, die auch alle miteinander kombinierbar sind.
Die schönste und die anstrengenste geht aber durch den Taunus und da das
meine Lieblingsrunde ist, wird die aber auch nicht langweilig.
So long.

--
Mfg Uwe


Richard Wagner

unread,
Oct 4, 2001, 1:54:32 PM10/4/01
to
Uwe Patzlaff wrote:

Moin moin Uwe,

> Hallo Andy,


>
> "Andy Rodemann" <arod...@hansenet.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:9pfscd$i3j9c$1...@ID-77549.news.dfncis.de...
>
>> Naja, das mit den batterien ist so eine sache.[snip]....
>
> Danke für den Tipp. Für das Model, sollte ich wirklich auf eine
> Pumpe umsteigen, hab ich mich schon entschieden. Die Minimed ist da
> wohl das richtige Model. Mal sehen wie es da mit den Batterien ist.

Keine Probs. Sind zwar die gleichen, auch der Hersteller, aber die
Minimedbatterien kann Mensch in jeden Fotogeschäft kaufen wenns denn
sein muß. Diseldrönix Batterien werden in einen Speziellen Gehäuse
von Diseldrönix geliefert und müssen deshalb von der Kasse bezahlt
werden. Minnimed liefert die "umsonst" mit den Pumpenampullen.
Sind die Ampullen halt etwas teurer, auch ne Lösung. :-)

Ich hatte gerade ne 508 von Minimed für 3 Wochen zum testen.
Die 3 Basalraten, der verzögerte Bolus (in zwei Formen!), die
Möglichkeit auch U-40 Insuline zu fahren sprechen eindeutig FÜR
Minimed. Allerdings bei Diseldrönix bekommst DU zwei Pumpen (H-Tron)
wie das bei der D-Tron ist? Jedenfalls ist halt gewährleistet das
keine Unterbrechung in der Insulinversorgung stattfindet. Minnimed
garantiert einen 24 h Ersatz, solange muß dann halt auf Pen oder
Spritze umgestellt werden. Hmmm, versuche mal im tiefsten Schungel
schnell an ein Verzögerungsinsulin zu kommen......Also Vorplanen!

Das Ampullenfüllen, b.z.w. Katheterfüllen ist bei der Minimed etwas
"unglücklich" gelöst, aber wer keine H-Tron ge(ver)wöhnt ist wird es
kaum bemerken. :-)

Bis auf die gelegentlichen Batterie Probs (mit Keto!) weil ich den
Alarm mit meinen "Zugewachsenen Ohren nicht mitbekomme" war ich aber
mit der H-Tron zufrieden. Sie trägt sich auch angenehmer in der
Hosentasche, die Minimed ist etwas "Eckiger". Das mag unwichtig
klingen, ist es aber bei weitem nicht wenn das Teil permanent "Nervt".

Ich kann mich aus diesem Grund und dem Katheterfüllen immer noch
nicht Entscheiden weiterhin H-Tron oder Minnimed. :-(( Na ja, diese
Pumpe läuft noch 4, die "ALTE" noch 8 Wochen. :-) Bis dahin kann ich
noch etwas grübeln. :-)

Ach ja, Dieseldrönix Pumpen laufen 2 Jahre und dann müssen neue her,
Minimed behälst Du Lebenslang, die werden nur gelegentlich gecheckt.
Leider gibt es bei dieseldrönix beim Tausch nicht gleich ein
"neustes" Modell/Programm, dann hätten DIE wieder die "Nase" vorne!

Gruß Richard

Ps. Der Andy fährt mit dem Dratesel jedesmal nen andere Frittenbude
an, HH hat genug davon. Wenn er Frittenbuden mir Mädels vertauscht
könnte er sogat bis zum Lebensende ne andere Richtung einschlagen,
davon hat HH noch Viiieeeel mehr verschiedene Anlauftellen. :-)))

Carsten R. Hoenig

unread,
Oct 4, 2001, 3:23:32 PM10/4/01
to
Hallo Jasmin.

>Pen bekommen. Du legst Dir an Deiner Strecke viele "Tote Briefkästen"

>an. In jedes Versteck kommt ein Pen und eine Kanüle und in einen
>wasserdichten Plastbehälter etwas Traubenzucker. Am Körper führst Du,
>zusätzlich zu Deiner Pumpe beim Sport nur eine volle Ampulle Insulin
>mit. Bei Bedarf steuerst Du das nächstgelegene Versteck an und Du bist
>gerettet! Was sagst Du zu meinem Vorschlag? :-)

... und wenn Dich dann irgendwann einmal die Drogenfahndung an einem
solchen "Bunker" erwartet, weißt Du, daß Du ein Problem mit Deiner
Rechtsschutzversicherung bekommst. ;-)

Feixende Grüße von
Carsten

Edgar Wenzel

unread,
Oct 4, 2001, 3:41:27 PM10/4/01
to
"Carsten R. Hoenig" <c...@kanzlei-hoenigSPAM.de> schrieb:

>... und wenn Dich dann irgendwann einmal die Drogenfahndung an einem
>solchen "Bunker" erwartet, weißt Du, daß Du ein Problem mit Deiner
>Rechtsschutzversicherung bekommst. ;-)

Oh, Carsten.
Wenn die zarte Jasmin den Beamten mit ihrem schönsten "Flirtblick"aus
den Tiefen ihrer unergründlichen, samtbraunen Augen so ganz unschuldig
ansieht und verlegen die langen Wimpern niederschlägt, denkt er
bestimmt nicht mehr an den leeren Pen, sondern eher ans Pennen. *sfg*
Pech nur, wenn eine Beamtin wartet. :-))) Dann wird's schlimm. *ggg*

Viele Grüße von Edgar, dem heute wegen Krankheit zweier Spieler der
Skatabend ausgefallen ist. :-(((

Andy Rodemann

unread,
Oct 4, 2001, 4:32:57 PM10/4/01
to
Subject geändert, bei antworten bitte den teil in klammern löschen

Hallo Uwe,

Uwe Patzlaff schrieb:

> > naja, du kannst ja dir auch ne pumpe geben lassen, und die ausprobieren,


> > und wenn du nicht klarkommst, oder das doch nicht das richtige für dich
> > ist, gibste sie halt zurück.
>
> Sowas geht???? Wo lebst du denn??? Ich kann ja mal fragen, aber davon hab
> ich noch nie gehört.

Natürlich geht das, oder dachtest du, einmal pumpe -> immer pumpe? Es
gibt sogar docs, die lassen die leuts erstmal ne zeitlang mit ner
kochsalzlösung in der pumpe laufen, nur damit sie sich an das gefühl
dieses anhängsels gewöhnen. Als ich meine pumpe bekommen habe, wurde uns
sogar gesagt, wir hätten vier wochen zeit und erst nach 4 wochen sollten
wir uns nochmal melden, und dann würden die das gutachten schreiben.
Ich finde das eigentlich ganz gut so, denn so werden kosten vermieden,
falls eben jemand nach kurzer zeit doch keinen bock mehr auf die pumpe
hat. Immerhin kost so'n teil ja mal eben 6 scheine. Und das zubehör ist
auch nicht gerade billig. Und bevor die krankenkasse zahlt, sollte die
rückgabe doch möglich sein.

tschüss
andy r.
--

Andy Rodemann

unread,
Oct 4, 2001, 4:24:56 PM10/4/01
to
Richard Wagner schrieb:

> Ps. Der Andy fährt mit dem Dratesel jedesmal nen andere Frittenbude
> an, HH hat genug davon. Wenn er Frittenbuden mir Mädels vertauscht
> könnte er sogat bis zum Lebensende ne andere Richtung einschlagen,
> davon hat HH noch Viiieeeel mehr verschiedene Anlauftellen. :-)))

Heee, wer hat denn hier die probleme mit seinen hormonen und kübelt die
immer literweise in die NG, ich oder du? ;-)

f'up2 poster

tschüss
andy r.

Matthias Hanking

unread,
Oct 7, 2001, 5:29:27 AM10/7/01
to
Hi,


> Da will ich dich nicht enttäuschen, aber neben meiner Pumpe habe ich
> trotzdem immer noch einen Ersatzpen dabei - ein maschinenbauer geht halt
> nie ohne Redundanz außer Haus :-)
> Das brauchst du aber normalerweise nicht. Mit einer nicht
> funktionierenden Pumpe hast du dann nur das problem, erstmal nicht
> korrigierne zu können und schnell nach hause zu müssen (oder zur
> nächsten Praxis).

Warum schleppst du einen Pen mit? Eine Einwegspritze tut's doch auch. Damit
kommt man auch problemlos in die Ampulle der Pumpe. Außerdem habe ich ja
immer noch einen Rest an Insulin im Katheterschlauch. Ich habe auch schon,
bei Ausfall der Pumpe, mit purer Lungenkraft *ggg* Insulin in meinen Körper
bekommen. Die Genauigkeit der Dosierung lässt zwar zu wünschen übrig, aber
wenigstens geht der BZ nicht ab in unendliche Höhen.

Gruß Matthias

Michael Rösch

unread,
Oct 7, 2001, 6:25:24 AM10/7/01
to
Hi Matthias


> Warum schleppst du einen Pen mit? Eine Einwegspritze tut's doch auch. Damit
> kommt man auch problemlos in die Ampulle der Pumpe. Außerdem habe ich ja

Den Pen nutze ich auch bei funktionierender Pumpe zum räumlichen
splitten...
Und ich habe meinen Medisense Pen zusammen mit den Teststreifen und dem
Stixer in der Tasche eines BD-Pen (im Fach für nachfüllampulle und
Ersatznadeln). Und gleich nebendran im eigentlichen Penfach schlummert
mein silberner Novopen - so habe ich alles auf kleinstmögliche raum
zusammmen (18 x 2 x 5 cm).

> immer noch einen Rest an Insulin im Katheterschlauch. Ich habe auch schon,
> bei Ausfall der Pumpe, mit purer Lungenkraft *ggg* Insulin in meinen Körper
> bekommen. Die Genauigkeit der Dosierung lässt zwar zu wünschen übrig, aber
> wenigstens geht der BZ nicht ab in unendliche Höhen.

Und du hast keine Chance auf reaktivierung der Pumpe unterwegs (es sei
denn, du hast Ersatzkatheter usw. dabei, die nehmen aber mehr Platz weg,
als ein Pen).

Michael Rösch

unread,
Oct 7, 2001, 6:28:43 AM10/7/01
to
Moin Richard,

wie siehts denn hinsichtlich der mechanischen Stabilität bei der Minimed
aus (Stichwort Klappe).
So robust wie die H-Tron?

Matthias Chrostek

unread,
Oct 7, 2001, 7:56:17 AM10/7/01
to
Hallo Richard,

wie ich lese ist Dein MiniMed-Test zu ende. :-))

Zu Deiner mail erlaube ich mir noch folgende Hinweise:

>Sind zwar die gleichen (Batterien), auch der Hersteller, aber die

>Minimedbatterien kann Mensch in jeden Fotogeschäft kaufen wenns denn
>sein muß.

Richtig, handelsübliche 507(er) Energizer Knopfzellen.

>Diseldrönix Batterien werden in einen Speziellen Gehäuse
>von Diseldrönix geliefert und müssen deshalb von der Kasse bezahlt
>werden.

Das sind auch 507(er) und we(u?)rden von RENATA hergestellt.Die gibt
es eigentlich auch frei zu kaufen, aber die Firma Distronic weisst
immer darauf hin, dass es verboten sei (haftungsrechtliche Gründe) die
Spezialgehäuse selbst zu befüllen.
In der Not geht es aber glaube ich trotzdem. Das muss jeder selbst
entscheiden und ich darf niemanden dazu anstiefeln.

>Minnimed liefert die "umsonst" mit den Pumpenampullen.
>Sind die Ampullen halt etwas teurer, auch ne Lösung. :-)

Die Preise dürften annähernd identisch sein. Nur die Haltbarkeit
der MiniMed-Batterien ist um Klassen besser!!!!
Evtl. liegt es ja gar nicht an den Batterien, sondern am Aufbau der
Pumpe?
Wie wäre es sonst zu erklären, dass es ein Pumpenhersteller
in über 5 Jahren nicht fertig bringt, die Batterie zu liefern, die
seine Pumpen stabil laufen lassen?

>Ich hatte gerade ne 508 von Minimed für 3 Wochen zum testen.

>..

>Allerdings bei Diseldrönix bekommst DU zwei Pumpen (H-Tron)
>wie das bei der D-Tron ist? Jedenfalls ist halt gewährleistet das
>keine Unterbrechung in der Insulinversorgung stattfindet.

Lieber Richard (gestatte mir an dieser Stelle diese Art der Anrede),
hast Du mit einer MiniMed schon mal Probleme gehabt?
Ich habe diese nach einem Jahr und 3 Monaten nicht.

Jetzt frag mich mal, wie das bei anderen Pumpen aussieht.

In unserer SHG sind Leute, die verzweifeln fast an Ihren Problemen
mit:

- Kurze Haltbarkeit der Batterien
- Unerklärbare Error 04
- Unerklärbare Errar 07 beim Befüllen, trotz 1 Minute Wartezeit
zwischen den einzelschritten beim Befüllen.
- usw.

<Polemik an>
Da benötigt man zur (eigenen) Sicherheit eine zweite Pumpe.
<Polemik aus>

Unlängst habe ich hier schon einmal das Beispiel gebracht, wo gefragt
wurde, wie man für den Urlaub eine zweite Pumpe von MiniMed bekommt.

Meine Meinung:
Benötigt man denn die überhaupt? Man fliegt ja auch nur mit einem
Flugzeug in den Urlaub und nimmt nicht aus Sicherheitsgründen ein
zweites mit.


>Minnimed
>garantiert einen 24 h Ersatz, solange muß dann halt auf Pen oder
>Spritze umgestellt werden. Hmmm, versuche mal im tiefsten Schungel
>schnell an ein Verzögerungsinsulin zu kommen......Also Vorplanen!

Lese mal im letzten Insuliner, wie spannend es sein kann, auf Madeira
auf Disetronic-Batterien zu warten, weil das großzügig bemessene
Sicherheitskontingent, an mitgenommen Batterien, innerhalb von Tagen
den Geist aufgegeben hat.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Vor- und Nachteile der Pumpen relativieren sich schnell, wenn man
sich nicht durch Werbeversprechungen leiten lässt, sondern die Sache
realistisch betrachtet!
Sicherlich, MiniMed ist da die teurere Pumpe, denn zum gleichen Preis
verschicken die nur 50 % im Vergleich zu den Schweizern.
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

>Das Ampullenfüllen, b.z.w. Katheterfüllen ist bei der Minimed etwas
>"unglücklich" gelöst, aber wer keine H-Tron ge(ver)wöhnt ist wird es
>kaum bemerken. :-)

Ich fülle meine MiniMed schneller und OHNE LUFTBLASEN als ich das
jemals mit einer Disetronic in 4 Jahren geschaft habe.
Evtl. hat man dir das richtige Handling nicht vermittelt.(?)


>Bis auf die gelegentlichen Batterie Probs (mit Keto!) weil ich den
>Alarm mit meinen "Zugewachsenen Ohren nicht mitbekomme" war ich aber
>mit der H-Tron zufrieden. Sie trägt sich auch angenehmer in der
>Hosentasche, die Minimed ist etwas "Eckiger". Das mag unwichtig
>klingen, ist es aber bei weitem nicht wenn das Teil permanent "Nervt".

Für die/denjenigen der die Pumpe nicht in der Hose trägt kein Problem.
Zumal es ja die Fernbedienung und den Vibartionsalarm gibt.

Ferner ist die Pumpe etwas leichter und kleiner ist als die
Disetronic.
Mehr zu den Detail im FAQ

http://www.chrostek.de/faq/faq_p_1.html

>Ich kann mich aus diesem Grund und dem Katheterfüllen immer noch
>nicht Entscheiden weiterhin H-Tron oder Minnimed. :-(( Na ja, diese
>Pumpe läuft noch 4, die "ALTE" noch 8 Wochen. :-) Bis dahin kann ich
>noch etwas grübeln. :-)

Dann denk mal darüber nach ;-)).

>Ach ja, Dieseldrönix Pumpen laufen 2 Jahre und dann müssen neue her,
>Minimed behälst Du Lebenslang, die werden nur gelegentlich gecheckt.

Diese Aussage ist falsch:
Disetronic liefert 2 Pumpen mit je 2 Jahren Laufzeit, danach kann jede
Pumpe(nlaufzeit) - nach technischer Überprüfung und evtl. Wartung - um
1 Jahr verlängert werden

--------------------

Noch eine Anmerkung zu Michael, der fragte, wie das denn hinsichtlich
der mechanischen Stabilität bei der Minimed aussieht (Stichwort
Klappe).

So robust wie die H-Tron?

Die Klappe ist so stabil, wie die Fahrertür von einem Auto oder LKW.
Ich verwende das Beispiel, weil niemand mit offener Tür Auto fährt und
niemand mit offener Klappe die Pumpe im täglichen Einsatz verwenden
wird.
Die Klappe hält und wurde im Vergleich zur 507 in der Mechanik
verbessert.

Ansonsten muss sich sagen, dass mir meine MiniMed auch schon
runtergefallen ist. Bei 107 cm Katheterlänge geht das problemlos und
sie knallt dann immer auf dem Boden auf. Schwierigkeiten hatte ich
deshalb nicht.

Und "robust wie die H-Tron" ist angesichts der Haarrisse im Gehäuse
doch auch relativ.

Sorry, wenn es ein wenig mehr wurde.
Ich wollte keine Werbung für den einen oder denn anderen Hersteller
machen. Wer welche Pumpe nimmt muss jeder selbst entscheiden.
Ich halte es aber für angebracht, die Argumente für oder gegen eine
Pumpe etwas zu relativieren.
Vergleichen kann ich, weil ich beide Pumpen im Einsatz hatte und wegen
des FAQ (s.o.) mit beiden Herstellen den Kontakt pflege und Infos
erhalte.


Viele Grüße

Matthias

http://www.chrostek.de


PS:
Freut Euch, dass wir in Deutschland kein Pumpenmonopol haben.

Richard Wagner

unread,
Oct 7, 2001, 8:45:11 AM10/7/01
to
Michael Rösch wrote:

> Moin Richard,

Moin moin Michael,

> wie siehts denn hinsichtlich der mechanischen Stabilität bei der
> Minimed aus (Stichwort Klappe).
> So robust wie die H-Tron?

Nee, bei den Thema gewinnt die H-Tron auf alle Fälle. Genau testen
konnte ich das allerdings nicht, als Leihgerät habe ich die Minnimed
natürlich immer in der Ledertasche am Clip getragen um sie nicht zu
"versauen". Normal trage ich die Pumpe einfach "lose" in der
Hosentasche, ob dabei das Pumpenfach immer zubleibt wenn man sich
öfters bei der Arbeit bücken muß, oder auch mal irgendwo aneckt ??

Die ganze Mechanik wirkt eh etwas "Amerikanisch", also eher nix wie
Schweizer Messer. :-(( Andersherum laufen die Dinger ja schon etliche
Jahre nach diesem Prinzip. Unpraktisch auch, das der Lüer außerhalb
der Pumpe liegt und der Katheteranschluß nicht wie bei der H-Tron
durch eine Kappe "gesichert" ist. Das kann man (Kindersicherung)
umgehen in den die Patrone nur halb gefüllt wird, dann passt sie mit
Lüeranschluß *in* die Pumpe. Für das einsetzen der Patrone braucht
man Uhrmacher oder Damenhände und etwas Übung beim Einrasten des
Schiebers welcher den Stempel in die Patrone schiebt. Bleibt dabei
etwas Luft zwischen Schieber und Stempel, dauert es gut 10 Minuten
PUMPEN bis sich Insulin an der Nadel zeigt. :-(((

Aber wenns erst mal ein paar mal gemacht worden ist klappt das schon,
nur es ist halt etwas Umständlicher als bei der H-Tron. Insgesamt ist
die Minimed etwas kürzer aber auch etwas dicker als die H-Tron und
trägt sich in der Hosentasche deshalb etwas weniger angenehm als die
H-Tron. Das kann aber auch Gewohnheitssache sein, ich habe es wie
gesagt nur kurz probiert und etwas "fremdes" in der Tasche wirkt
immer erst anders, störend.

Alles in allen, wer die Programmiermöglichkeiten der Minimed nutzen
kann oder gar braucht hat eh keine Wahl und sollte die 508 nehmen.
Wer ohne diese auskommt ist mit der H-Tron auch sehr gut bedient,
stabiler ist sie auf alle Fälle UND die Minimed läuft natürlich voll
Wasser! Die Elektronik ist zwar geschützt, aber Gewinderstange,
Mechanik und Ampulle saufen voll ab wenn man damit ins Wasser
geht.:-((

Die Batterien sind die gleichen wie bei Diseldrönix, nur halt nicht
im Spezialpack so das sie zur Not auch im nächsten Geschäft gekauft
werden können (Konrad, oder Photohandel). Ich hatte Freitag wieder
mal so ne 5 h Batterie erwischt, Error und Pumpenstopp ohne
Vorwarnung. <*gggrrr*>

Langsam wird es für mich Zeit zu entscheiden für was ich mich
entscheide, schwer,schwer,schwer. :-((

Gruß Richard

Michael Rösch

unread,
Oct 7, 2001, 9:03:46 AM10/7/01
to
H Matthias,

[manueller Batterienersatz H-Tron]


> In der Not geht es aber glaube ich trotzdem. Das muss jeder selbst
> entscheiden und ich darf niemanden dazu anstiefeln.

Eben, obwohl du letzteres gerade beinahe wieder gemacht hättest ;-)



> Evtl. liegt es ja gar nicht an den Batterien, sondern am Aufbau der
> Pumpe?
> Wie wäre es sonst zu erklären, dass es ein Pumpenhersteller
> in über 5 Jahren nicht fertig bringt, die Batterie zu liefern, die
> seine Pumpen stabil laufen lassen?

Dann sollten die Probleme aber ständig da sein - ich persönlich hatte
nur mit einer einzigen Packung Batterien Probleme.

> In unserer SHG sind Leute, die verzweifeln fast an Ihren Problemen
> mit:
>
> - Kurze Haltbarkeit der Batterien
> - Unerklärbare Error 04
> - Unerklärbare Errar 07 beim Befüllen, trotz 1 Minute Wartezeit
> zwischen den einzelschritten beim Befüllen.
> - usw.
>
> <Polemik an>
> Da benötigt man zur (eigenen) Sicherheit eine zweite Pumpe.
> <Polemik aus>

Das war wirklich reine Polemik, denn ich hatte noch nie Probleme mit der
H-Tron (lediglich zweimal Error 07 in fünf Jahren).

Du wirst sowohl Einzelbeispiele mit absolut zuverlässiger H-Tron und
fehlerbehafteter Minimed finden, als auch umgekehrt.


> Unlängst habe ich hier schon einmal das Beispiel gebracht, wo gefragt
> wurde, wie man für den Urlaub eine zweite Pumpe von MiniMed bekommt.
>
> Meine Meinung:
> Benötigt man denn die überhaupt? Man fliegt ja auch nur mit einem
> Flugzeug in den Urlaub und nimmt nicht aus Sicherheitsgründen ein
> zweites mit.

Wenn mir mein Flugzeug gestohlen wird, schwebe ich aber nicht in
Keto-Gefahr... irgendwie hinkt dein Beispiel.
Entweder nehme eine Pumpe und Pens zum Umstieg auf ICT usw. oder halt
eine zweite Pumpe mit (der der ganz sicher geht, nimmt zur zwieten Pumpe
trotzdem noch Pens usw. mit)

> >Minnimed
> >garantiert einen 24 h Ersatz, solange muß dann halt auf Pen oder
> >Spritze umgestellt werden. Hmmm, versuche mal im tiefsten Schungel
> >schnell an ein Verzögerungsinsulin zu kommen......Also Vorplanen!
>
> Lese mal im letzten Insuliner, wie spannend es sein kann, auf Madeira
> auf Disetronic-Batterien zu warten, weil das großzügig bemessene
> Sicherheitskontingent, an mitgenommen Batterien, innerhalb von Tagen
> den Geist aufgegeben hat.

Wer hatte hier bloß was von dem eigenen Batteriewechsel der H-Tron
erzählt? ;-)

> Die Vor- und Nachteile der Pumpen relativieren sich schnell, wenn man
> sich nicht durch Werbeversprechungen leiten lässt, sondern die Sache
> realistisch betrachtet!

So sehe ich das auch.


> Für die/denjenigen der die Pumpe nicht in der Hose trägt kein Problem.
> Zumal es ja die Fernbedienung und den Vibartionsalarm gibt.

Vibrationsalarm ist nicht schlecht, aber fernbedienung halte ich
persönlich für spielerei - sind eure katheter länger als eure Arme? ;-)

> Diese Aussage ist falsch:
> Disetronic liefert 2 Pumpen mit je 2 Jahren Laufzeit, danach kann jede
> Pumpe(nlaufzeit) - nach technischer Überprüfung und evtl. Wartung - um
> 1 Jahr verlängert werden

Ist für mich ein Pluspunkt, denn regelmäßige Wartung bzw. Nachschau
sollte schon sein.
Wie wird das bei minimed gehandhabt?

> Noch eine Anmerkung zu Michael, der fragte, wie das denn hinsichtlich

[...]


> So robust wie die H-Tron?

[...]


> Die Klappe hält und wurde im Vergleich zur 507 in der Mechanik
> verbessert.

Aha, das wollte ich wissen.

> Ansonsten muss sich sagen, dass mir meine MiniMed auch schon
> runtergefallen ist. Bei 107 cm Katheterlänge geht das problemlos und
> sie knallt dann immer auf dem Boden auf. Schwierigkeiten hatte ich
> deshalb nicht.

Wichtiges Kriterium, auch bei mir ;-)



> Und "robust wie die H-Tron" ist angesichts der Haarrisse im Gehäuse
> doch auch relativ.

Hatte ich einmal nach Sturz auf Fliesen, Ersatz war nach eniger als 24
Stunden da, und bis dahin mußte ich nichtmal einen Pen auspacken.

Wie sieht es denn bei der 508c mit der Wasserverträglichkeit aus
(Duschen, Baden, Schnorcheln)?

> PS:
> Freut Euch, dass wir in Deutschland kein Pumpenmonopol haben.

Oder ärgern wir uns, daß wir von Schweizern oder Amerikanern abhängig
sind.


grüße Michael

Matthias Chrostek

unread,
Oct 7, 2001, 9:45:23 AM10/7/01
to
Hallo Michael,

ein Glück, dass heute Sonntag ist und es draussen regnet,
da sind wir per email fast so schnell wie mit dem Telefon ;-).

>> Wie wäre es sonst zu erklären, dass es ein Pumpenhersteller
>> in über 5 Jahren nicht fertig bringt, die Batterie zu liefern, die
>> seine Pumpen stabil laufen lassen?

>Dann sollten die Probleme aber ständig da sein - ich persönlich hatte
>nur mit einer einzigen Packung Batterien Probleme.

Bleibt trotzdem die Frage: "Liegt es alleine an den Batterien, die ja
"in der Fremde" hergestellt werden oder am Zusammenspiel von
beiden."
Ich vermute, die kehren lieber vor anderen Türen als vor der eigenen.

Sag mir, wie lange halten 4 Disetronic-Batterien.

Meine drei MiniMed Batterien habe ich vor 3 Wochen gewechselt.
Selbst wenn der Hinweis kommt "Batterie schwach", hat die Batterie
noch 10 % Restleistung. D.h. die Pumpe läuft noch problemlos ca.
einen Arbeitstag.

Die Pumpe verliert auch ohne Batterien 2 Stunden lang KEINE
der Einstellungen oder gespeicherten Daten.

Letztes passiert ohnedies nicht, da es bei MiniMed keinen Error 07
gibt.
Eine angenehme Sache, wenn nicht bei jedem Katheterwechsel (weil
man zu schnell war) der Speicher gelöscht wird.


>Wie sieht es denn bei der 508c mit der Wasserverträglichkeit aus
>(Duschen, Baden, Schnorcheln)?

ALSO (so fängt man immer an, wenn man der Frage aus dem Weg gehen
will), ich würde meine 508 nicht zum Baden (außerhalb der Badewanne)
oder zum Schnorcheln nehmen.

Rein theoretisch ist die Klassifizierung der Wasserdichtigkeit bei
beiden Pumpen identisch, d.h. man kann auch eine MiniMed
"abtauchen" lassen, ohne dass es einen Error gibt.

MiniMed schreibt zum Thema, was Sie wissen sollten:

Ihre Pumpe ist wassergeschützt, sollte aber nicht absichtlich (!!)
in Flüssigkeit eingetaucht werden.
Wir empfehlen die Benutzung eines Infusionssets mit einer
Schnell-Kupplung (Quick Release), um die Pumpe vor dem Baden oder
Duschen abzukoppeln.


Da die Pumpe ein frei liegendes Reservoir-Fach hat, ist die Trockung
etwas mühselig. Ich persönlich verwende einen Quick-Release, der
sehr angenehm ist, auch bei anderen Sachen als duschen, baden
und tauchen ;-).

>
>> PS:
>> Freut Euch, dass wir in Deutschland kein Pumpenmonopol haben.
>
>Oder ärgern wir uns, daß wir von Schweizern oder Amerikanern abhängig
>sind.

Das nicht. Es hat mich aber nachdenklich gestimmt, als Disetronic
Satorius übernommen hat und der Aussendienst es leugnen MUSSTE,
obgleich es jeder im Wirtschaftsteil der Zeitung lesen konnte.
Was soll das?

Schönen Sonntag,
mein Hund "ruft"

Matthias

Andy Rodemann

unread,
Oct 7, 2001, 10:22:38 AM10/7/01
to
Subject geändert, bei antworten bitte den teil in klammern löschen

Hallo Michael,

Michael Rösch schrieb:

> > Für die/denjenigen der die Pumpe nicht in der Hose trägt kein Problem.
> > Zumal es ja die Fernbedienung und den Vibartionsalarm gibt.
>
> Vibrationsalarm ist nicht schlecht, aber fernbedienung halte ich
> persönlich für spielerei - sind eure katheter länger als eure Arme? ;-)

Fernbedienung ist doch gar keine so schlechte sache. Insbesondere für
leute, die die pumpe nicht gerne offen tragen, im alltag oder bei
besonderen anlässen mit entsprechender kleidung. Die pumpe kann dann
komplett unter der kleidung getragen werden, nix kuckt raus, keine pumpe
und kein katheter. Mit der fernbedienung kann dann die pumpe gut bedient
werden.
Nachteil ist natürlich, daß sich hier mal wieder ein weiteres teil zum
verlieren/verlegen ergibt. Außerdem traue ich auch den notwendigen
verschiedenen frequenzen und den entsprechenden reichweiten nicht. Ich
stelle mir gerade das niederegger-treffen mit 5 pumpern vor und alle
hätten ne eigene fernbedienung gehabt. :-( Da muß schon gut gearbeitet
werden von den herstellern, damit nicht Panja plötzlich meine pumpe
bedient. Oder wie ist das bei familientreffen mit kindern? Da liegt dann
plötzlich ne pumpenbedienung auf dem kaffeetisch, und dann fängt ein
kind plötzlich an, damit zu spielen. :-( Und wie ist die interaktion
zwischen pumpe und anderen fernbedienungen? Heute gibts ja für fast
alles eine fernbedienung, angefangen vom autoschlüssel bis zur
TV-bedienung.

tschüss
andy r.
--
Konfuzius:
Vier Dingen schwor der Meister ab: Dem Anstellen haltloser Vermutungen,
dem Erteilen seiner uneingeschraenkten Zustimmung zu etwas, dem starr-
koepfigen Festhalten an der eigenen Meinung und der Ueberheblichkeit.

Michael Rösch

unread,
Oct 7, 2001, 10:29:13 AM10/7/01
to
Hi Matthias,


> ein Glück, dass heute Sonntag ist und es draussen regnet,
> da sind wir per email fast so schnell wie mit dem Telefon ;-).

Genau. :-)

> Bleibt trotzdem die Frage: "Liegt es alleine an den Batterien, die ja
> "in der Fremde" hergestellt werden oder am Zusammenspiel von
> beiden."
> Ich vermute, die kehren lieber vor anderen Türen als vor der eigenen.

Wenn ich mit der selben Pumpe aber unterschiedlichen batterie-chargen
einmal Probleme habe, so vermute ich eher ein Problem bei dem
varierenden Parameter - in diesem Fall also den Batterien.



> Sag mir, wie lange halten 4 Disetronic-Batterien.
>
> Meine drei MiniMed Batterien habe ich vor 3 Wochen gewechselt.
> Selbst wenn der Hinweis kommt "Batterie schwach", hat die Batterie
> noch 10 % Restleistung. D.h. die Pumpe läuft noch problemlos ca.
> einen Arbeitstag.

Ist bei mir auch so. Im Moment kommt nach etwa 2 Monaten der erste E
02/03 und ich lasse die Batt. noch mind. einen tag drin, bevor ich sie
auswechsle.


> Letztes passiert ohnedies nicht, da es bei MiniMed keinen Error 07
> gibt.

So geht es natürlich auch. Ich melde keinen Error und wurschtel einfach
weiter ;-)
jetzt mal ehrlich, durch starke EM-Felder - z.b. bei elektrischen
Weltraumduschen ;-) - oder durch einen simplen Kurschluß sind immer
Elektronikfehler möglich. Wenn meine Pumpe dann in der Lage ist, diesen
fehler zu erkennen und mir anzuzeigen, ist das für mich ein weitere
Pluspunkt. Einfach zu sagen E07 gibts bei uns nicht, geht da völlig in
die falsche Richtung und ist für mich eher ein Negativargument.

> Eine angenehme Sache, wenn nicht bei jedem Katheterwechsel (weil
> man zu schnell war) der Speicher gelöscht wird.

Ich mache regelmäßig einen schnellen katheterwechsel ohne auf
irgendwelche Zeiten zu achten - dabei gab es noch niemals einen E07.

In den beiden Fällen der letzten fünf Jahre, wo bei mir ein E07 auftrat,
war auch kein Speicher gelöscht (uhrzeit war weg, aber Basalrate noch
da)



> >Wie sieht es denn bei der 508c mit der Wasserverträglichkeit aus
> >(Duschen, Baden, Schnorcheln)?
> ALSO (so fängt man immer an, wenn man der Frage aus dem Weg gehen
> will), ich würde meine 508 nicht zum Baden (außerhalb der Badewanne)
> oder zum Schnorcheln nehmen.

Ok.

> Da die Pumpe ein frei liegendes Reservoir-Fach hat, ist die Trockung
> etwas mühselig. Ich persönlich verwende einen Quick-Release, der
> sehr angenehm ist, auch bei anderen Sachen als duschen, baden
> und tauchen ;-).

Normalerweise nehme ich sie für diese Zwecke auch ab (ebenfalls mit
Kupplungskathetern), nur bestehe ich auf der freiheit, sie auch mal
dranzulassen (außer bei Tauchgängen unter 20 m *gg*).
Ich kann es auch nicht verhindern, mal unabsichtlich naß zu werden.
(Du solltest mal meine Kameraden beim ausprobieren neuer Strahlrohre
sehen - wie die kleinen Kinder... ;-)

Ulrike Thurm ist in Ägypten mal - rein zufälig und ohne nachhilfe
*tüdelü* - über Bord gegangen - ihre H-Tron hats logischerweise
unbeschadet überstanden.


> Das nicht. Es hat mich aber nachdenklich gestimmt, als Disetronic
> Satorius übernommen hat und der Aussendienst es leugnen MUSSTE,
> obgleich es jeder im Wirtschaftsteil der Zeitung lesen konnte.
> Was soll das?

Sowas ist einfach nur kindisch.

> Schönen Sonntag,

Ebenfalls.

> mein Hund "ruft"

Bei mir ruft Thermodynamik für Dienstag :-(


Grüße Michael

Wolfgang Bauer

unread,
Oct 7, 2001, 10:52:32 AM10/7/01
to
Matthias Chrostek schrieb:

>
> Hallo Richard,
>
> wie ich lese ist Dein MiniMed-Test zu ende. :-))
>
> Zu Deiner mail erlaube ich mir noch folgende Hinweise:
>
> >Sind zwar die gleichen (Batterien), auch der Hersteller, aber die
> >Minimedbatterien kann Mensch in jeden Fotogeschäft kaufen wenns denn
> >sein muß.
> Richtig, handelsübliche 507(er) Energizer Knopfzellen.

Oder Renata (Swiss made)357, Varta V13 GA.LR44 (made in China) beide je
Zelle 1,5 Volt.
Oder auch Varta V357 Silver (made in Germany) je Zelle 1,55 Volt.

Wobei sich, selbst wenn man es unerwünschterweise doch macht, nicht
einmal ein Preisunterschied ergibt.

M.f.G.
Wolfgang

--
Man sollte die Wahrheit dem anderen wie einen Mantel hinhalten,
daß er hineinschlüpfen kann -
nicht wie ein nasses Tuch um den Kopf schlagen. Max Frisch

Richard Wagner

unread,
Oct 7, 2001, 11:35:43 AM10/7/01
to
Michael Rösch wrote:

Hmmm, wem gehört jetzt eigentlich Minimed? Die sind doch auch vor
kurzem unter einen neuen Dach gelandet??

Gruß Richard

Richard Wagner

unread,
Oct 7, 2001, 12:01:47 PM10/7/01
to
Wolfgang Bauer wrote:

Moin moin Wolfgang

>
> Oder Renata (Swiss made)357, Varta V13 GA.LR44 (made in China) beide
> je Zelle 1,5 Volt.
> Oder auch Varta V357 Silver (made in Germany) je Zelle 1,55 Volt.

Da ist etwas Vorsicht angesagt, ich mußte es ja mal austesten, mein
Schrauberherz läßt es gar nicht anders zu.:-) Bei Conrad nach den
Batterien gefragt.......UND es gab 3 verschidene 357! Die
Unterschiede waren Preislich UND Kapazitätsmäßig stark abweichend.
Zusätzlich kann die Entladekurve von den Batterien je nach Inhalt und
Aufbau der Zelle stark schwanken. Die einen halten lange durch und
sind dann aber beinahe schlagartig "Platt", die anderen verlieren
eher langsam ihre Spannung, so das noch eine gewisse Restlaufdauer zu
erwarten ist.

Gruß Richard

Richard Wagner

unread,
Oct 7, 2001, 11:48:07 AM10/7/01
to
Andy Rodemann wrote:

Moin moin Andy,

> zum verlieren/verlegen ergibt. Außerdem traue ich auch den
> notwendigen verschiedenen frequenzen und den entsprechenden
> reichweiten nicht.

Also die Reichweite ist beinahe schon zu knapp bemessen. :-( Mann muß
die Fernbedinung schon in unmittelbarer Nähe der Pumpe > 20 cm
halten, damit etwas passiert. Jede Aktion wird mit Vibrationsimpulsen
gemeldet und muß dann noch einmal über Funk bestätigt werden.
Unwarscheinlich das da etwas passiert. Außerdem werden vermutlich
nicht nur etliche Frequenzen sondern auch Gerätekennungen und oder ne
Verschlüsselung benutzt. Ich habe trotzdem immer aufs Display
geschaut was da im Moment abläuft, sicher ist sicher. :-)) Außerdem
ist das Vibrieren wenn die Pumpe in der Pumpentasche mit dem Clip am
Gürtel hängt doch recht mager zu spüren. In der Hosentasche währe es
sicherlich besser zu spüren.

Gruß Richard

Matthias Chrostek

unread,
Oct 7, 2001, 12:44:21 PM10/7/01
to
Hallo Michael

>Wenn ich mit der selben Pumpe aber unterschiedlichen batterie-chargen
>einmal Probleme habe, so vermute ich eher ein Problem bei dem
>varierenden Parameter - in diesem Fall also den Batterien.

Also lasse ich mal die Katze aus dem Sack:

Hat der Richard (?) nicht mal darüber geschrieben, dass die Batterien,
die die schweizer Pumpe angemeckert hat, eigentlich gar nicht so leer,
sondern eher noch voll waren? Lediglich eine der Knopfzellen aus dem
Doppelpack hatte eine schwächere Ladung/Kapazität.

Soweit mir bekannt, läuft der Motor bei dem schweizer Model *direkt*
auf Batteriestrom.
Deshalb muss die Elektronik bei "niedriger Spannung" schon einen Alarm
melden. Diese "niedrige Spannung" ist zum einen eine Definitionsfrage,
zum andern Situationsabhängig (Temperatur usw.).
(Warum es die Probleme auch mit den Elektronik-Batterien gibt,
entzieht sich meiner Vermutung ebenso, sie das Kuriosum, dass bei der
Entnahme der Elektronik- Batterien das Display weiter in Betrieb ist.
Ob es da eine Querverbindung gibt?)

Bei dem amerikanischen Model soll sich zunächst ein Kondensator
aufladen. Ist die Ladespannung erreicht, gibt er sie an den Motor
weiter. Wenn ich richtig in Physik aufgepasst habe, kann ich den
Kondensator - auch wenn es etwas länger dauert - auch mit einer
schwächeren Batterie füllen.

(Alles nur Vermutung, aber sicher einen Gedanken wert.)


>> Letztes passiert ohnedies nicht, da es bei MiniMed keinen Error 07
>> gibt.
>
>So geht es natürlich auch. Ich melde keinen Error und wurschtel einfach
>weiter ;-)

Oh Schreck, habe ich das übersehen =8-(,).

<grrrr> Glaubst Du wirklich, die arbeitet dann weiter, nur weil sie
keinen Error 07 anzeigen kann? <grrrrr>

>
>Ulrike Thurm ist in Ägypten mal - rein zufälig und ohne nachhilfe
>*tüdelü* - über Bord gegangen - ihre H-Tron hats logischerweise
>unbeschadet überstanden.

Würde die MiniMed auch, auch wenn sie dafür nich konzepiert ist.

So, Ende der Vergleicherei, sonst weiss der Richard gar nicht mehr
welche Pumpe er nehmen soll.

Tschööö
Matthias

Matthias Chrostek

unread,
Oct 7, 2001, 12:44:20 PM10/7/01
to
Hallo Andy

am Sun, 07 Oct 2001 16:22:38 +0200 hast du folgendes geschrieb :

>Fernbedienung ist doch gar keine so schlechte sache. Insbesondere für
>leute, die die pumpe nicht gerne offen tragen, im alltag oder bei
>besonderen anlässen mit entsprechender kleidung.

Sehe ich auch so. Nach über 20 Jahre bekennenden Diabetes gibt es
Situationen (Veranstaltungen, Essen, usw.) bei denen man nicht das
Thema auf den Diabetes lenken will. Hier finde ich die Fernbedienung
sehr praktisch.

>Außerdem traue ich auch den notwendigen
>verschiedenen frequenzen und den entsprechenden reichweiten nicht. Ich
>stelle mir gerade das niederegger-treffen mit 5 pumpern vor und alle
>hätten ne eigene fernbedienung gehabt. :-(

Habt ihr da so dicht beieinandergesessen <grrrr>?

Die Fernbedienung funktioniert eigentlich nur dann, wenn

1. das Aktivieren
2. die Boluseingabe
3. das Bestätigen

in relativ dichter Nähe zur Pumpe passiert.

Somit sollten Deine Bedenken ausgeräumt sein.

Viele Grüße

Matthias

Steffen Muench

unread,
Oct 7, 2001, 12:55:04 PM10/7/01
to
Hallo Matthias,

> Bei dem amerikanischen Model soll sich zunächst ein Kondensator
> aufladen.

kann ich mir nicht so recht vorstellen. Heutzutage werden in
Batteriegeräten meistens DC/DC Wandler eingesetzt, da diese
mittlerweile sehr gute Wirkungsgrade und niedrige Kosten haben, und
auch höhere Ströme liefern können. Dadurch ist die Batteriespannung
und Entladekurve ziemlich egal, die Batterie kann bis zum letzten
bisschen ausgenutzt werden.
Die Entladekurve braucht man dann nur noch wissen, um die
Restkapazität anzeigen zu können.

mfg
Steffen

Steffen Muench

unread,
Oct 7, 2001, 1:01:17 PM10/7/01
to
Hi Andy,

> Da muß schon gut gearbeitet werden von den herstellern, damit
> nicht Panja plötzlich meine pumpe bedient.

das sollte kein Problem sein. Die FB wird ziemlich sicher digital
Funktionieren, so dass man nur jeweils pro Gerät einen eigenen Code
braucht (und garantiert nicht verschiedene Frequenzen).
So wie bei schnurlosen Telefonen: die Reden auch nur mit ihrer
eigenen Basis, es sei denn, man meldet sie auch woanders an.


mfg
Steffen

Richard Wagner

unread,
Oct 7, 2001, 1:30:27 PM10/7/01
to
Steffen Muench wrote:

Moin moin Steffen,

> So wie bei schnurlosen Telefonen: die Reden auch nur mit ihrer
> eigenen Basis, es sei denn, man meldet sie auch woanders an.

Es sei denn vor der Haustür lauert jemand mit nen Scanner, der
bekommt nicht nur alles mit, der kann dann auch gleich auf Deine
Kosten mit der Oma in Tokio oderwoasweisichnicht stundenlang
Quasseln.:-(

Gruß Richard

Richard Wagner

unread,
Oct 7, 2001, 2:05:42 PM10/7/01
to
Steffen Muench wrote:

Moin moin allerseits,

> Hallo Matthias,
>
>> Bei dem amerikanischen Model soll sich zunächst ein Kondensator
>> aufladen.
>
> kann ich mir nicht so recht vorstellen. Heutzutage werden in
> Batteriegeräten meistens DC/DC Wandler eingesetzt, da diese
> mittlerweile sehr gute Wirkungsgrade und niedrige Kosten haben, und
> auch höhere Ströme liefern können.

Na zumindenst die H-Tron gibt es schon ziemlich lange ob die schon
damit ausgerüßtet sind? Auch ob es DC/DC Wandler für 3 V
Betriebsspannung gibt? Na und ohne Verluste b.z.w. Eigenverbrauch
arbeiten die auch nicht. Das mit den höheren Strömen ist allerdings
so ne Sache, was die Batterien nicht nachschieben können kann der
wandler auch nicht aus dem Nichts dazugeben. Wenn Du meinst das die
Wandler höhre Spannungen und damit verbunden höhere Ströme an einen
bestimmten Verbraucher abliefern können OK. Aber dadurch ist dann
letztendlich die Batterie wieder schneller Platt weil sie dann quasie
den Strom im "Kurzschlußstärke" an den Wandler liefern muß. :-(

Das erklärt aber nicht die Unterschiedliche Entladung, (Reindel der
Wolfgang hatte berichtet), von zwei in Reihe geschalteten Zellen!
In einer Reihenschaltung verdoppelt sich die Spannung, die Kapzität
bleibt die einer Einzelzelle gleich weil der Entladestrom durch beide
Zellen in der gleicher Stärke fließt. Demnach KANN so eine
Unterschiedliche Restkapazität der Einzelzellen NUR bedeuten das sie
beim Zusammenbau des Packs schon unterschiedlich starke Kapazitäten
hatten!!

Das bereitet aber den Batterien selber erhebliche Probleme, weil sie
versuchen sich sozusagen gegenseitig wieder auf gleiche Kapazität
zu bringen, zu Laden. das klappt bei Batterien aber nun einmal nicht
und bei Accus (in Reihenschaltung) ist das auch nicht nett.

Es sollte doch technisch möglich sein die einzelnen Zellen vor dem
Zusammenbau Automatisch nach Kapazität zu sortieren. Klar kostet
solch eine Maschiene etwas Kleingeld, aber die Pumpen gibt es ja auch
nicht geschenkt. Die Verantwortlichen sollte man eigentlich mal (für
je 100 verdorbener Batterien) für 3 Tage in einer künstlichen Keto
versetzen. Wenn denen erst einmal die Rosette beim Permanentkotzen
ein paar Meter aus dem Hals gehangen hat, löst sich das
Batterieproblem innerhalb von Stunden. :-)))

Matthias seine Vermutung nach einer Querverbindung zwischen
Motorbatterie und Elektronik ist übrigends richtig, damit soll
verhindert werden das beim Zusammenbrechen der E-Batterien die
Elektronik anfängt zu spinnen.

Andersherum soll deshalb bei neuen Pumpen oder wenn beide Batterien
entfernt wurden die Elektronikbatterie als erstes eingesetzt werden,
damit erst das Prog. (initialisierung der ein/Ausgänge) gestartet
wird und der Motor micht durch zufällig gesetzte Bit's anfängt munter
loszulaufen.

Gruß Richard

Steffen Muench

unread,
Oct 7, 2001, 4:11:40 PM10/7/01
to
Hi Richard,

> Auch ob es DC/DC Wandler für 3 V Betriebsspannung gibt?

aber sicher. Mein GPS arbeitet mit 3V. Und ich gebe ihm nur 2,4V, da
ich Akkus verwende. Geht super.

> Na und ohne Verluste b.z.w. Eigenverbrauch arbeiten die auch
> nicht.

deutlich über 90% Wirkungsgrad.

> Das mit den höheren Strömen ist allerdings so ne Sache, was die
> Batterien nicht nachschieben können kann der wandler auch nicht
> aus dem Nichts dazugeben.

Gegen Ende der Batterie ist das natürlich richtig, da bricht dann
wegen zu hohem Strom die Spannung zusammen. Deswegen ist das Ende
der Batterie bei Geräten mit solcher Technik sehr plötzlich. Aber
andererseits kann man die Batterie voll ausnutzen, bei Geräten ohne
Wandler ist viel früher Schluss, da kann schon bei 1/2 Kapazität nix
mehr gehen. Das bisschen Eigenverbrauch abgezogen hast du in diesem
Beispiel die Wahl zwischen 50% Ausnutzung (herkömmlich) und 90% (mit
DC/DC Wandler).

> Unterschiedliche Restkapazität der Einzelzellen ...

klar, dass das die Leistung mindert. Aber während ohne Wandler dann
ganz schnell nix mehr geht, ist im anderen Fall nur die
Betriebsdauer etwas kürzer.
In meinem GPS (mit ziemlich hohem Stromverbrauch) habe ich schon
wilde Kombinationen aus halbleeren Batterien / Akkus verwendet (weil
unterwegs nix anderes greifbar war). Das geht erstaunlich gut.

mfg
Steffen

Steffen Muench

unread,
Oct 7, 2001, 4:13:21 PM10/7/01
to
Hi Richard,

> Es sei denn vor der Haustür lauert jemand mit nen Scanner

nur bei den veralteten Analogen. Bei den heutigen DECT Telefonen
unmöglich (jedenfalls nicht mit einem Scanner).


mfg
Steffen

Richard Wagner

unread,
Oct 7, 2001, 5:05:47 PM10/7/01
to
Steffen Muench wrote:

> Hi Richard,

Moin moin Steffen,

>> Auch ob es DC/DC Wandler für 3 V Betriebsspannung gibt?
>
> aber sicher. Mein GPS arbeitet mit 3V. Und ich gebe ihm nur 2,4V, da
> ich Akkus verwende. Geht super.
>
>> Na und ohne Verluste b.z.w. Eigenverbrauch arbeiten die auch
>> nicht.
>
> deutlich über 90% Wirkungsgrad.
>
>> Das mit den höheren Strömen ist allerdings so ne Sache, was die
>> Batterien nicht nachschieben können kann der wandler auch nicht
>> aus dem Nichts dazugeben.
>
> Gegen Ende der Batterie ist das natürlich richtig, da bricht dann
> wegen zu hohem Strom die Spannung zusammen. Deswegen ist das Ende
> der Batterie bei Geräten mit solcher Technik sehr plötzlich.

Merkst Du was? vollkommen ungeeignet für ne Pumpe welche einen Tag
Restüberleben braucht! bei Hörgeräten währe das idial, dann müßte
nicht andauern die Lautstärke nachgeregelt werden. Deshalb werden da
auch gerne Zink-Luft Batterien verwendet, die halten die Spannung bis
von dem Sekundentot. Bei ner Pumpe undenkbar! Deshalb Siberoxid
oderwasweisichnichtsonstnoch jedenfalls sollte dort VOR ENDE ein
deutlich Meßbarer Peak auszuwerten sein der das Ende ankündigt.
Dann aber eine sehr langsam sinkende Spannung für eine gewisse
Lebensdauer vorhanden sein.

Gruß Richard

Christoph

unread,
Oct 7, 2001, 5:10:27 PM10/7/01
to
Richard Wagner schrieb:

>Hmmm, wem gehört jetzt eigentlich Minimed? Die sind doch auch vor
>kurzem unter einen neuen Dach gelandet??

Gestern habe ich einen Brief von der neuen Firma "Medtronic-MiniMed"
bekommen, dass "Medtronic Inc. in Minneapolis, ein weltweit führendes
Unternehmen für Medizintechnologie" MiniMed gekauft hat.

Viele Grüße
Christoph

Christoph

unread,
Oct 7, 2001, 5:10:27 PM10/7/01
to
Uwe Patzlaff schrieb:

>umsteigen, hab ich mich schon entschieden. Die Minimed ist da wohl das
>richtige Model. Mal sehen wie es da mit den Batterien ist.

Ich habe mal in meinem Tagebuch geblättert. Die Batterien bei meiner
MiniMed 507C halten sechs Wochen und melden 4 bis 6 Tage vor dem
endgültigen Ende, dass sie bald den Geist aufgeben werden.

Viele Grüße
Christoph

Steffen Muench

unread,
Oct 7, 2001, 5:18:41 PM10/7/01
to
Hi Richard,

> vollkommen ungeeignet für ne Pumpe welche einen Tag
> Restüberleben braucht!

nö. Für die Restdauer braucht man nur die Entladekurve zu kennen, um
zu einem beliebigen Zeitpunkt, meinetwegen 1 Tag vorher, einen Alarm
auszulösen. Bei einem gut absehbaren Energieverbrauch wie einer
Pumpe ziemlich genau machbar.

Mit den meisten Batteriesorten geht das recht einfach, mit Akkus
viel schwieriger, da die die Spannung bis kurz vor Ende halten.


mfg
Steffen

Michael Rösch

unread,
Oct 7, 2001, 5:17:36 PM10/7/01
to
Hi matthias,


> Also lasse ich mal die Katze aus dem Sack:

Jo, raus damit ;-)



> Hat der Richard (?) nicht mal darüber geschrieben, dass die Batterien,
> die die schweizer Pumpe angemeckert hat, eigentlich gar nicht so leer,
> sondern eher noch voll waren? Lediglich eine der Knopfzellen aus dem
> Doppelpack hatte eine schwächere Ladung/Kapazität.

Werde ich bei mir mal nachmessen...

> Soweit mir bekannt, läuft der Motor bei dem schweizer Model *direkt*
> auf Batteriestrom.

*grübel* erwartest du ein zwischengeschaltetes Pumpspeicherwasserwerk?
:-P


> (Warum es die Probleme auch mit den Elektronik-Batterien gibt,
> entzieht sich meiner Vermutung ebenso, sie das Kuriosum, dass bei der
> Entnahme der Elektronik- Batterien das Display weiter in Betrieb ist.
> Ob es da eine Querverbindung gibt?)

Ja, gibt es.


> Bei dem amerikanischen Model soll sich zunächst ein Kondensator
> aufladen. Ist die Ladespannung erreicht, gibt er sie an den Motor
> weiter.

Sicher?

> Wenn ich richtig in Physik aufgepasst habe, kann ich den
> Kondensator - auch wenn es etwas länger dauert - auch mit einer
> schwächeren Batterie füllen.
>
> (Alles nur Vermutung, aber sicher einen Gedanken wert.)

Hm, "in vier Stunden dürfen sie wieder pumpen" *g*



> >> Letztes passiert ohnedies nicht, da es bei MiniMed keinen Error 07
> >> gibt.
> >
> >So geht es natürlich auch. Ich melde keinen Error und wurschtel einfach
> >weiter ;-)
>
> Oh Schreck, habe ich das übersehen =8-(,).
>
> <grrrr> Glaubst Du wirklich, die arbeitet dann weiter, nur weil sie
> keinen Error 07 anzeigen kann? <grrrrr>

Dann hört sie ohne benachrichtigung auf, oder was? Noch gemeiner!

> >
> >Ulrike Thurm ist in Ägypten mal - rein zufälig und ohne nachhilfe
> >*tüdelü* - über Bord gegangen - ihre H-Tron hats logischerweise
> >unbeschadet überstanden.
> Würde die MiniMed auch, auch wenn sie dafür nich konzepiert ist.

Aber wenn da zufällig ein hai gewesen wäre, und er zugebissen hätte und
dann noch die Pumpe erwischt hätte, dann wäre bestimmt die Klappe der
minimed kaputt gegangen, jawoll! ;-))



> So, Ende der Vergleicherei, sonst weiss der Richard gar nicht mehr
> welche Pumpe er nehmen soll.

Möglich.
Die ideale Pumpe wäre für mich das Gehäuse der H-Tron und ihre
Sicherheitsphilosophie, kombiniert mit den Features der Minimed
(Scroll/Pasta-Bolus, basalprofile). Aber ich traue der amerikanischen
Mechanik nicht. Und ich habe eine Aversion gegen klappernde Klappen :-)


ciao

Michael Rösch

unread,
Oct 7, 2001, 5:20:01 PM10/7/01
to
Hi Andy,


> Fernbedienung ist doch gar keine so schlechte sache. Insbesondere für

[...]


> und kein katheter. Mit der fernbedienung kann dann die pumpe gut bedient
> werden.

Ok, genehmigt.

> Nachteil ist natürlich, daß sich hier mal wieder ein weiteres teil zum
> verlieren/verlegen ergibt. Außerdem traue ich auch den notwendigen
> verschiedenen frequenzen und den entsprechenden reichweiten nicht. Ich
> stelle mir gerade das niederegger-treffen mit 5 pumpern vor und alle
> hätten ne eigene fernbedienung gehabt. :-( Da muß schon gut gearbeitet

ich denke mal, daß das ausreichend codiert ist, gibt ja auch schon
Schlüsselsysteme für Hotels nach diesem Schema, und die sind auch
sicher.

> werden von den herstellern, damit nicht Panja plötzlich meine pumpe
> bedient. Oder wie ist das bei familientreffen mit kindern? Da liegt dann
> plötzlich ne pumpenbedienung auf dem kaffeetisch, und dann fängt ein
> kind plötzlich an, damit zu spielen. :-( Und wie ist die interaktion

Das könnte schon eher ein problem sein...


Grüße Michael

Michael Rösch

unread,
Oct 7, 2001, 5:20:55 PM10/7/01
to
Moin,

den habe sogar ich als Disetronic-Kunde bekommen...

Christoph

unread,
Oct 7, 2001, 5:43:02 PM10/7/01
to
Michael Rösch schrieb:

>den habe sogar ich als Disetronic-Kunde bekommen...

Moin moin Michael,

ich bekomme auch immer von Disetronic die Warnbriefe, ja nicht mit der
H-Tron baden zu gehen oder meine defekten H-Tron-Batterien wieder
einmal einzuschicken ;-)

Viele Grüße
Christoph

Michael Rösch

unread,
Oct 7, 2001, 5:47:08 PM10/7/01
to
Hi,


> ich bekomme auch immer von Disetronic die Warnbriefe, ja nicht mit der
> H-Tron baden zu gehen oder meine defekten H-Tron-Batterien wieder
> einmal einzuschicken ;-)


.. es ist doch ein schönes gefühl, so wohl behütet zu sein... ;-)

Christoph

unread,
Oct 7, 2001, 5:56:04 PM10/7/01
to
Michael Rösch schrieb:

>*grübel* erwartest du ein zwischengeschaltetes Pumpspeicherwasserwerk?
>:-P

Als Maschinenbauer musst du da ja grübeln. Das nimmt dir hier keiner
übel :-) Aber dein Lösungsvorschlag, der beim Grübeln rausgekommen
ist, ohweia :-(


>> >> Letztes passiert ohnedies nicht, da es bei MiniMed keinen Error 07
>> >> gibt.
>> >
>> >So geht es natürlich auch. Ich melde keinen Error und wurschtel einfach
>> >weiter ;-)
>>
>> Oh Schreck, habe ich das übersehen =8-(,).
>>
>> <grrrr> Glaubst Du wirklich, die arbeitet dann weiter, nur weil sie
>> keinen Error 07 anzeigen kann? <grrrrr>
>
>Dann hört sie ohne benachrichtigung auf, oder was? Noch gemeiner!

Bei der MiniMed gibt es genausoeine ständige Überwachung aller
Funktionen, wie bei der Disetronic. Nur kommen dabei nicht so viele
Fehlalarme bei raus. Die Fehler werden zum Teil im Klartext angezeigt
(in Deutsch) und nicht nur als Nummer.

>Aber wenn da zufällig ein hai gewesen wäre, und er zugebissen hätte und
>dann noch die Pumpe erwischt hätte, dann wäre bestimmt die Klappe der
>minimed kaputt gegangen, jawoll! ;-))

Kaputte Klappe ist nicht so schlimm, wie durchgebissener Katheter.
Ausserdem ist eine meiner H-Trons auch schon mal im Schwimmbad ohne
Haibiss abgesoffen. Das war aber noch in der Zeit, als es noch keine
abkoppelbaren Katheter gab.

>Die ideale Pumpe wäre für mich das Gehäuse der H-Tron und ihre
>Sicherheitsphilosophie, kombiniert mit den Features der Minimed
>(Scroll/Pasta-Bolus, basalprofile). Aber ich traue der amerikanischen
>Mechanik nicht. Und ich habe eine Aversion gegen klappernde Klappen :-)

Jedenfalls ist die Mechanik weniger Störungsanfällig. Die MiniMed muss
nur in einer Pumpentasche getragen werden, dann gibt es kein
Klappenproblem mehr.

Viele Grüße
Christoph

Anja Länge

unread,
Oct 7, 2001, 5:56:19 PM10/7/01