da ich gerade eine Arbeit zu den verschiedenen Methoden zum Suizid schriebe,
kam ich auch durch Zufall auf die Sache mit dem Insulin. Da ich aber total
keine Ahnung von der medizinischen Seite her habe, hätte ich gerne
irgendwelche Informationen. Ich versuche in einer Tabelle die Methoden auf
Sicherheit/Risiken (bleibende Schäden beim Selbstmordversuch)/Dauer usw.
darzustellen. Über die meisten anderen Angaben hätte ich schon Statistiken
und Fakten vorliegen.
Was mir jetzt eben noch fehlt sind die Informationen zum Insulin im
Zusammenhang zum Suizid.
Für Hilfe bin ich dankbar...
Michael
>Was mir jetzt eben noch fehlt sind die Informationen zum Insulin im
>Zusammenhang zum Suizid.
Hallo Michael,
Das ist eine Methode mit einem sehr hohen Risiko, das man überlebt.
Da die Leber einen kleinen Nebenjob auf's Auge gedrückt bekommen hat (im Fall
einer Hypo Zuckerreserven freizusetzen) braucht man schon viel Glück damit der
Suizid funktioniert.
Wir hatten hier vor einiger Zeit ein Thread mit ähnlichem Thema. Da wurden auch
Beispiele gebracht, wo es Personen versucht haben (100 Einheiten auf einen
Streich) und nun ohne Augen oder Nieren herumhocken.
Der mit Sicherheit wirkungsvollere Versuch währe für uns auf's Insulin zu
verzichten. Soll aber auch keinen Spaß machen.
Ich tät Dir raten den Lesern Deiner Arbeit von dieser Art des Suizides
abzuraten. Empfehle dehnen doch die herkömmlichen und alt bewährten Methoden
wie z. B. .....
Gruß Uli
ja, bitte ? Mit "alt bewährte Methode" hast du es dir schon selbst
verunmöglicht den Satz zu vervollständigen. Nach Studium aller Methoden
(Sprung, Messer, Gift, Medizin, Überkältung, Strom, Ertrinken, Erhängen)
gibt es keine Methode, welche auf "bewährt" zutreffen würde. Nenn mir eine
und ich sag dir das Gegenteil.
>Nenn mir eine
>und ich sag dir das Gegenteil.
o.k. ich geb mich geschlagen.
Aber, der Tod folgt mit 100 % Sicherheit dem Leben, was aber nichts mit Suizid
zu tun hat.
Gruß Uli
> Nach Studium aller Methoden
> (Sprung, Messer, Gift, Medizin, Überkältung, Strom, Ertrinken, Erhängen)
> gibt es keine Methode, welche auf "bewährt" zutreffen würde. Nenn mir eine
> und ich sag dir das Gegenteil.
Dann lass es doch einfach bleiben und ärgere dich zu Tod, weil du nicht
drauf kommst:-)))
--
Tschau !
Walter
>ja, bitte ? Mit "alt bewährte Methode" hast du es
dir schon selbst
>verunmöglicht den Satz zu vervollständigen. Nach
Studium aller Methoden
>(Sprung, Messer, Gift, Medizin, Überkältung,
Strom, Ertrinken, Erhängen)
>gibt es keine Methode, welche auf "bewährt"
zutreffen würde. Nenn mir eine
>und ich sag dir das Gegenteil.
Es gibt welche, aber ich denke nicht, daß es
angebracht ist sowas im usenet zu erläutern.
Solche Fragen bleiben am besten einfach so
kommentarlos wie die Fragen "Woher bekomme ich
freie Rezeptblöcke" oder "Wie Stelle ich Heroin
und Ecstasy her"
Oder sehe ich das etwa falsch?
MFG
Felix
Nehmen wir einmal an, ich wollte mich mit Hilfe von einer Überdosierung
Insulin ins Nirvana befördern.
Alles kein Problem, ich mache mir einen schönen Tag, erfülle mir noch den
einen oder anderen sehnlichsten Wunsch, z.B. ein letztes mal was richtig
süßes, 'ne wirklich gute Zigarre oder Zigarillo, einen schönen
Sonnenuntergang und /oder vieles mehr.
Dann bringe ich meinen Blutzucker auf ein hohes Niveau,
so ca. 400 mg/dl und (je nach individual noch O.K. fühl Wert), dann würde
ich Beispielsweise 20 ml H-Tronin100(Altinsulin), = 2000 IE
mittelschnellwirkendes (2-4 Stunden), diese dann intravenös injektionieren
und anschließend eine gute selbstgedrehte Zuckertüte bauen und anschließend
genüsslich zu mir nehmen. Diese Möglichkeit ist dann ziemlich gut eventuell
mit anderen Verstärkern um sehr Müde zu werden und ohne Probleme einschlafen
zu können, der sowieso erhöhte Blutzuckerspiegel begünstigt diese physische
müdigkeit.
Angenommen ich habe alles richtig gemacht und meine Insulin empfindlichkeit
ist sowieso durch (Lipolyse) gezielt herabgestetzt. Na denn, jetzt schön
schlafen gehen und die 2000 IE wirken lassen,
Was meint Ihr gibt es ein Risiko wieder wach zu werden bzw. durch
Bluttransfusion (besser Blutwechsel) etc.aufgeweckt zu werden.
Eher ziemlich ausgeschlossen.
PS. Klingt alles ziemlich locker und einfach, ist es aber nicht. Meiner
Meinung nach gibt's nur zwei Gründe sich das Leben zu nehmen, "völlige
Verzeweiflung" und/oder "cronischer depressiver Lebenfrust" weder das Eine
noch das Andere begünstigt diese geplante Durchführung.
Ausserdem fehlt es wohl 99,99% der Menschen am wichtigsten Utensil für
diesen letzten Schritt, was meint Ihr kann dies nur sein.......
NUR DER !.MUT.!, DAS EINZIGE WAS MAN HAT (Leben)AUFZUGEBEN UND VOR DEM
UNBEKANNTEN "NICHTS" oder "EWIGEN FRIEDEN" oder "GOTT" oder "SONSTWAS" zu
stehen und das ganze dann auch noch als IRREVERSIBEL zu sehn.
Gruß Ray
Dann wirds etwas schwieriger, vorrausgesetzt man will die unangenehme
Hypoabfahrt nicht wach wahrnehmen.
Vielleicht hilft da auch die Schultüte, ein "Vollsuff" oder andere
Mittelchen um unbewusst ins Nirvana zu gelangen.
Bei der besagten Dosis 20ml 100er insulin kann nix mit Gegenregulation oder
so schiefgehen. Nur die Planung muss für enen nicht DM'ler etwas anders
aussehen.
Es wird funktionieren, da bin ich sicher, auch wenn ich derzeit nicht den
Beweis antreten möchte.! :-D
hm, da hab ich mal ne website dazu gefunden...
suicide.org oder sowas...
versuchs mal bei www.faqs.org, da findet sich glaub ich auch ne
selbstmord-faq.
> kam ich auch durch Zufall auf die Sache mit dem Insulin.
tag mit schönem wetter aussuchen.
mit dem Rad aufn berg.
vielzuviel insulin spritzen.
hoffen daß Du schneller auf dem Rad bist, als der unterzucker kommt.
den berg runter radeln.
dann fällst Du entweder irgendwo den hang runter, oder landest unterm
auto.
insulin alleine ist nicht zu empfehlen.
das kann man überleben. Als Gemüse.
wenn die hypo schneller da ist als die Überdosis Insulin.
Als typisch männlicher Suizid in Kombination mit anderen Techniken
machbar.
Ob allerdings die Versicherungen heutzutage noch doof genug sind die
Umstände eines zum tod führenden Unterzuckers nicht genau nachzuprüfen?
Intravenös spritzen? Viel zu auffällig.
Was studierst Du eigentlich? Psychologie? Gerichtsmedizin?
cu, marco
--
Hier läuft EHNIX, weil's ZUNIX-kompatibel ist...
Was bedeutet Hypoabfahrt ?
Wie sieht es mit Alkohol aus ? Bei den meisten Methoden durch Gifte und
Medikamente versuche ich noch rauszufinden, wie sich der Alkohol
gleichzeitig noch auswirken würde.
> Ausserdem fehlt es wohl 99,99% der Menschen am wichtigsten Utensil für
> diesen letzten Schritt, was meint Ihr kann dies nur sein.......
>
> NUR DER !.MUT.!
Gerade hier sehe ich einen "Vorteil" am Insulin gegenüber anderen Methoden,
die "mehr Mut" brauchen würden. Sich eine Spritze zu setzen und dann
einzuschlafen ist wie Schlaftabletten eine Art sich fast passiv umzubringen.
Klar ist es ein aktiv-Selbstmord (die Spritze / die Tabletten) müssen zuerst
auch eingenommen werden, doch danach braucht der Suiziant nichts anderes
mehr zu machen als zu warten,...bzw. schläft er sogar ein.
Die meisten anderen Arten (z.B. Sprung) würden meiner Meinung nach mehr Mut
bedürfen, da der Suiziant unmittelbar vor dem Selbstmord sehr aktiv werden
muss. So sehe ich das jetzt einfach mal.
können Unterzucker auch Augen und Nierenschäden hervorrufen?
Ich dachte das bei Unterzuckerungen hauptsächlich Hirnschäden in frage kommen?
Bin neu im Bereich Diabetes.
Gruß
Markus
Uli Kolberg schrieb:
> Gerade hier sehe ich einen "Vorteil" am Insulin gegenüber anderen Methoden,
> die "mehr Mut" brauchen würden. Sich eine Spritze zu setzen und dann
> einzuschlafen ist wie Schlaftabletten eine Art sich fast passiv umzubringen.
> Klar ist es ein aktiv-Selbstmord (die Spritze / die Tabletten) müssen zuerst
> auch eingenommen werden, doch danach braucht der Suiziant nichts anderes
> mehr zu machen als zu warten,...bzw. schläft er sogar ein.
> Die meisten anderen Arten (z.B. Sprung) würden meiner Meinung nach mehr Mut
> bedürfen, da der Suiziant unmittelbar vor dem Selbstmord sehr aktiv werden
> muss. So sehe ich das jetzt einfach mal.
Meinst du nicht, dass es eigentlich höchste Zeit wäre, diese Diskussion
in irgend einer anderen Gruppe weiter zu führen?
Deine Suizid Überlegungen haben mit Diabetes nur das Insulin gemein.
An und für sich ist alles andere off topics - und verzichtbar!
--
Tschau !
Walter
Gruß Ray
Sei mir nicht böse, aber ich halte genau das für ungut.
Nicht nur wegen der Möglichkeit SICH mit Insulin umzubringen sondern auch
andere. Diese Fälle gibt es leider und ich würde es vermeiden wollen dazu
auch noch "Tips" zu geben.
Außerdem sehe ich Dich als "Neuling" hier, also umsoeher nicht.
Zu den Nebenwirkungen kannst Du unter "Unterzuckerung bzw Hypoglukämie" im
Internet sicher genug Infos finden.
Sorry, von mir nicht...
Gruß trotzdem, Jan
Hallo Markus
Ich habe da einen Thread vom Juni aus dem Kopf zitiert, hier das
Original:
****************Original on****************
Thema: Re: =?iso-8859-1?Q?=FCberdosierung=3F?=
Von: Andy Rodemann <arod...@provi.de>
Datum: Fri, 07 Jul 2000 22:10:34 +0200
Ralf schrieb:
> Soweit ich mich erinnern kann, ist Suizid mit Insulin wirklich nicht
> der Bringer. Da gibt es *wesentlich* bessere Methoden.
wieso erinnerst du dich daran? schon mal probiert? hoffe doch nicht.
ich weiß nicht ob die geschichte stimmt, aber angeblich soll es irgendwo
einmal eine ärztin gegeben haben, die versucht hat, sich mit insulin das
leben zu nehmen. angeblich sollen es 200 IE gewesen. Mit einem pen geht
das bei 70IE max pro schuß ziemlich zügig. Nur leider hat es nicht
funktioniert. Sie hat überlebt, ist blind und ihr gehirn ist leider auch
nicht mehr so funktionstüchtig wie es vorher war.
so habe ich gehört.
gruß
andy r.
****************Original off****************
> Bin neu im Bereich Diabetes.
Wilkommen
Gruß Uli
P.S. Dein Posting ist bis jetzt nicht auf fem AOL-Server angekommen.
Hast Du da mal was angestellt?
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Nenn es Kismet, nenn es destination. Vielleicht stehts ja schon
geschrieben.?
Hi Uli,
meine Frage war eigentlich anders gemeint und hat nichts mit Suizid zu tun.
Ich meint ob ein niedriger BZ z.b. bei 30 schon zu schäden führt.
Da nach aussage von unseren Artzt für Nieren- bzw. Augenschädigungen höhere
Werte in Frage kommen.
Gruß
Markus
Ps. Bei AOL habe ich noch nichts angestellt.
>meine Frage war eigentlich anders gemeint und hat nichts mit Suizid zu tun.
>Ich meint ob ein niedriger BZ z.b. bei 30 schon zu schäden führt.
>Da nach aussage von unseren Artzt für Nieren- bzw. Augenschädigungen höhere
>Werte in Frage kommen.
>
Hallo Markus,
da muß ich leider passen. Ich bin kein Arzt und habe auch keine ärztliche
Ausbildung hinter mir.
Ich gehe im Moment mit meinem technischen Wissen davon aus, daß ein BZ von 30
nur indirekt zu Schäden führt. Er führt zu Bewustseinstörungen und was danach
passiert liegt nicht mehr in unserer Hand.
Was den Augen scheinbar (dieses hab ich öfter aus der NG rausgelesen) sehr
schadet, sind extreme und sehr schnelle Schwankungen. Sprich: Überdosierung,
Hypo, Gegenreaktion (Hyper), gleich danach wieder Hypo...
Da gibt es aber mit Sicherheit Kollegen in der NG die sich auf dem Gebiet
besser auskennen.
Gruß Uli
OT. Heute bist Du wieder bei AOL zu lesen. Nicht nur Du hast gestern bei AOL
gefehlt, hast also nichts angestellt.
Hi Markus!
Augen-/Nierenschäden kommen i.d.R. natürlich von hohen BZ-Dauer-Werten und
den deswegen recht hohen kristallinen Konzentrationen von Zucker, etc. vor
(schleichende Kapillarschäden).
Aber es geschieht auch (wohl nur wesentlich schneller), wenn extreme und
schnelle Werteschwankungen mit großen Min./Max-werten stattfinden.
Gruß, Adele, Jan
"Michael Heller" <mic...@guns-n-roses.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:8pgt0v$dka$1...@news1.sunrise.ch...
>
>
>Nach Studium aller Methoden
> (Sprung, Messer, Gift, Medizin, Überkältung, Strom, Ertrinken,
Erhängen).....
Nun du hast eine dann doch vergessen. Den Sprung vor den Zug. Aus Erfahrung
kann ich dir sagen, das nur etwa 0,1% überlebt haben. Also fast 100%
sicher. Ich bin nur froh, das das bei mir keiner versucht hat´in meiner
Zeit als Lokführer.
> gibt es keine Methode, welche auf "bewährt" zutreffen würde. Nenn mir
eine
> und ich sag dir das Gegenteil.
--
MfG Uwe
Hallo Uwe,
UP> Nun du hast eine dann doch vergessen. Den Sprung vor den Zug. Aus
UP> Erfahrung kann ich dir sagen, das nur etwa 0,1% ueberlebt haben.
Diese leidvolle Erfahrung musstest Du auch machen? Leider ich auch! Ich
bin allerdings dabei fast zerbrochen!
Es gibt keine schlimmere psychische Situation, als eben dem Bett von einem
17jaehrigen Diabetiker zu stehen und absolut *nichts* machen zu koennen!
In meiner beruflichen Laufbahn habe ich ja so einige Absonderheiten
mitbekommen. Aber sehr schlimm war fuer mich eine junge Frau, die sich
(wegen Diabetes) vor einen Zug geworfen hat aber nur noch mit einem Arm
ueberlebt hat. Und 3junge Maenner, die sich eine Ueberdosis Insulin
gespritzt haben. Die haben alle 3 *nicht* ueberlebt.
Weisste, da stehe ich lieber 16 Stunden im OP und bastele, aber das, das
moechte ich nieeeeeeeee wieder erleben, das zerrt verdammt an den Nerven!
:-((((
.. und Tschuess
Ingrid
Fido: 2:2449/184.24
2:2468/6020.15
E-Mail: Phy...@veronika.ftn.de