Hallo hier bin ich wieder, unser Computer war defeckt, aber jetzt geht er
wieder und nun möchte ich mich bei allen in der Gruppe erst einmal
herzlichst bedanken.
Ich mache das gleich global. Wenn ich einen vergessen haben sollte, dann
soll er mir vergeben.
Also:Toni, Markus, Jens, Hartmut ,Palky 1,Detlef, Dolgner, Engelbert und
PANJA, ihr alle habt mir wirklich wieder Antrieb gegeben.Ihr habt meinem
Motor ein neues Zündkabel verpasst und er ist wieder angesprungen.
Ich habe mich kundig gemacht und war auch schon bei einen Diabetologen, der
natürlich auf meinen Hausarzt schimpfte, weil er meinte es sei immer wieder
das Gleiche,da die Hausärzte das Spritzen immer wieder hinauszögern,
Es wurden Blutuntersuchungen usw.gemacht. In 3 Wochen muß ich mich wieder
vorstellen.Was mich etwas beunruhigt ist, daß er mir meine Amaryl abgesetzt
hat,da er der Meinung ist ich könne sie vergessen. Naja, er muß es wissen
was er tut , er will herausfinden, ob die Bauchspeicheldrüse überhaupt noch
arbeitet.
Nun ist es mir doch ein wenig mulmig, wenn der BZ
weiter in die Höhe klettert. Heute war er schon mal auf 286, vor dem
Abendessen wieder runter auf 180.
So nun habe ich aber genug geschwätzt. Schön, das es diese Gruppe gibt, man
fühlt sich dann nicht so alleingelassen.
Viele Grüße an alle hier
Liane
>und war auch schon bei einen Diabetologen, der
>natürlich auf meinen Hausarzt schimpfte, weil er meinte es sei immer wieder
>das Gleiche,da die Hausärzte das Spritzen immer wieder hinauszögern,
>Es wurden Blutuntersuchungen usw.gemacht. In 3 Wochen muß ich mich wieder
>vorstellen
Hallo Liane,
das muß ja ein merkwürdiger Diabetologe sein, der Dich nach der Blutabnahme
erst nach 3 Wochen wieder einbestellt!! Das ist ja unglaublich!!
Ich will Dich ja nicht unsicher machen, aber bei diesen BZ-Werten müßtes Du
sofort
eingestellt/umgestellt werden!!!!!! ABER !!! Ich kann mir nicht vorstellen, daß
es sowas gibt!!
Oder ist Lianes Märchenstunde angesagt?? Also, wenn ich Deine Mail lese, könnte
man so etwas bald annehmen.
Für alle, die jetzt gleich loshacken -Märchenstunde......-! Wer kennt wohl
einen DIABETOLOGEN, der sich wie oben gesagt, verhält? Ich kann mir das einfach
nicht vorstellen, das wäre ja schon bald strafbar!! Wenn es aber tatsächlich so
sein sollte, dann bin ich platt!!!!!!!!!!
mfg. Palky1
Gruß Palky1
Hannover
> das muß ja ein merkwürdiger Diabetologe sein, der Dich nach der
> Blutabnahme
> erst nach 3 Wochen wieder einbestellt!! Das ist ja unglaublich!!
> Ich will Dich ja nicht unsicher machen, aber bei diesen BZ-Werten
> müßtes Du
> sofort
> eingestellt/umgestellt werden!!!!!! ABER !!! Ich kann mir nicht
> vorstellen, daß
> es sowas gibt!!
Offensichtlich ist das aber gar nicht so ungewöhnlich! Ich hatte täglich
über 250 Nüchternwerte, und im Spital gab man mir nur Tips, wie ich
herunterkommen könnte. Wiedervorstellung in einem Monat!
Liebe Grüße aus Wien
Waltraut
Hallo Liane!
Soso, BEICHTEN musst Du Deinem behandelnden Arzt, dass Du Dich mit
diesen total eskalierenden Werten in die Haende eines Fachmanns
begibst!?!
Mit diesem Begriff rueckst Du den Mediziner ganz nahe an Dinge, die mit
Allmacht, Unfehlbarkeit etc. zu tun haben.
Bist Du sicher, ob er in der Lage ist, Deinem Urteil gerecht zu werden?
Was, bitteschoen, muss denn noch passieren, ehe Du den so Verherrlichten
von seinem Sockel stoesst? Oder ist es vielleicht eher Dein Sockel, auf
den Du ihn gehoben hast? Ahnst Du, dass Dein Herrgott in Weiss doch
nicht unfehlbar ist und verdraengst Du Deine blasphemischen
Gedankenirrungen, indem Du Dir Schuldgefuehle leistest?
Du bist ein freier Mensch!!
Entscheide Dich gegen den Glorifizierten, und kaempfe endlich effektiv
gegen Dein Leiden, oder mach so weiter wie bisher und finde Dich mit den
zwangslaeufigen Konsequenzen ab.
Als Zwischenschritt empfehle ich Dir, eine Diabetiker-Selbsthilfegruppe
zu besuchen. Vielleicht hast Du Glueck und findest einen
Gleichgesinnten, der sich nur leider etwas zu viel Zeit fuer seine
Entscheidung gelassen hat. Du wirst ihn leicht bemerken: er ist blind
oder fussamputiert, hatte wohl auch schon einen Herzinfarkt.....aber
seinen Hausarzt hat er nicht enttaeuscht.....
Detlef
Palky1 schrieb in Nachricht
<199803251706...@ladder03.news.aol.com>...
>>>ich heiße Liane wohne in Langenbernsdorf bei >Werdau, vor 9 Jahren
stellte
>>man bei mir BZ fest
>>>wurde bis jetzt nur mit PILLEN BEHANDELT UND
>>>leide seit 9 Jahren unter Dauerschmerzen an den
>>> Füßen.
>
>>und war auch schon bei einen Diabetologen, der
>>natürlich auf meinen Hausarzt schimpfte, weil er meinte es sei immer
wieder
>>das Gleiche,da die Hausärzte das Spritzen immer wieder hinauszögern,
>>Es wurden Blutuntersuchungen usw.gemacht. In 3 Wochen muß ich mich wieder
>>vorstellen
>
>Hallo Liane,
>das muß ja ein merkwürdiger Diabetologe sein, der Dich nach der Blutabnahme
>erst nach 3 Wochen wieder einbestellt!! Das ist ja unglaublich!!
>Ich will Dich ja nicht unsicher machen, aber bei diesen BZ-Werten müßtes Du
>sofort
>eingestellt/umgestellt werden!!!!!! ABER !!! Ich kann mir nicht vorstellen,
daß
>es sowas gibt!!
>Oder ist Lianes Märchenstunde angesagt?? Also, wenn ich Deine Mail lese,
könnte
>man so etwas bald annehmen.
>Für alle, die jetzt gleich loshacken -Märchenstunde......-! Wer kennt wohl
>einen DIABETOLOGEN, der sich wie oben gesagt, verhält? Ich kann mir das
einfach
>nicht vorstellen, das wäre ja schon bald strafbar!! Wenn es aber
tatsächlich so
>sein sollte, dann bin ich platt!!!!!!!!!!
>mfg. Palky1
>Gruß Palky
Hallo Palky1,
du hast mir ja nicht gerade Mut gemacht.Mir ist es echt nicht nach
Märchenstunde.
Es nennt sich Diabetes Schwerpuntpraxis.Habe mich einmal erkundigt bei
meiner Nachbarin und sie meint es sei eigentlich ein guter Arzt.
Ich weiß nicht warum er bei mir die Amaryl abgesetzt hat. Er meinte zu mir
ich konnte diese vergessen.
Will er in diesen 3 Wochen sehen ob die Amaryl bei mir überhaupt etwas
gewirkt hat? Ich mußte noch 3 Flachen Frühurin von 3 Tagen sameln und
abgeben und man nahm mir noch 4 Röhrchen Blut ab.
Meine BZ Werte sind :
1. Tag: Früh:210. 3Std.danach:250. vor Abedbr:180
2. :190 :228 :166
3. :225 :230 :196
4. :212 :250 :165
5. :198 :235 :256
So wenn Du das als Märchenstunde ansiehst? ich sehe hie eher ein Drama,
aber ich muß hier wohl durch, denn meinem Hausarzt habe ich nichts gesagt,
das ich zu einem Diabetolgen gewechselt habe. Ich weiß ja nicht einmal wie
er darauf reagiert. Irgentwann werde ich wohl beichten müssen.
So mehr kann ich im Moment nicht sagen.
Es sind immerhin noch reichlich 14 Tage die ich durchhalten muß, dann werde
ich mehr wissen, hoffe ich.
mfg. Liane
Hallo,"Palky" (wäre schön,endlich mal Deinen Namen zu erfahren,damit
man Dich vernünftig ansprechen kann) !Ich will hier sicher nicht
loshacken,aber das mit der Märchenstunde ist - bei allem Respekt -schon
ein starkes Stück!!
Du glaubst gar nicht ,wie viele Ärzte ihre Praxis "Diabetologische
Schwerpunktpraxis" nennen,aber von Diabetes soviel Ahnung haben,wie ich
vom Bellen.Will sagen,die wissen,es gibt Diabetes,es gibt Diabetiker und
die werden mit Insulin und Tabletten behandelt.Was war noch gleich das
Hauptmerkmal des Diabetes?Ach ja!!Erhöhter BZ.Na,da machen sie sich mal
keine Sorgen,Frau XY/Herr XY,ein BZ von 240 ist bei Diabetes völlig
normal.
Das kann leider öfter passieren als man denkt.Das ist leider nicht im
geringsten strafbar.That´s life,leider.
Grüße,
Panja
>Palky1 schrieb
>Hallo Liane,
>>das muß ja ein merkwürdiger Diabetologe sein, der Dich nach der Blutabnahme
>>erst nach 3 Wochen wieder einbestellt!!
>Ich kann mir nicht vorstellen,
>daß
>>es sowas gibt!!
>>Oder ist Lianes Märchenstunde angesagt??
>Hallo Palky1,
>du hast mir ja nicht gerade Mut gemacht.Mir ist es echt nicht nach
>Märchenstunde.
>Es nennt sich Diabetes Schwerpuntpraxis.Habe mich einmal erkundigt bei
>meiner Nachbarin und sie meint es sei eigentlich ein guter Arzt.
Hallo Liane,
vertrau Deiner Nachbarin, frage aber gleich, ob Sie Dir den evtl. später mal
abgenommenen Fuß -Folgeschaden- ersetzt. Was glaubst Du, wie schnell es keine
liebe Nachbarin mehr ist!! Was muß denn noch passieren, bis Du Dich selbst
um Dich kümmerst? Dir hilft später keiner!! Oder hast Du mehrere Leben?
Und ich dachte wirklich zuerst, hier wäre Märchenstunde. Es ist wohl doch
ernst!!
Du willst also jetzt 3 Wochen ohne Behandlung so rumlaufen???? Das kann man ja
nicht glauben. Wenn Du natürlich Angst vor deinem Mediziner hast, ich sage
bewußt nicht ARZT, dann kann Dir ja auch niemand helfen. Bist Du denn nichts
wert, daß Du Dir so eine Behandlung gefallen läßt??
Mit diesen Werten mußt Du sofort und ohne Verzögerung behandelt werden!!!!!!!
Wenn dieser Mediziner Dich für 3 Wochen wegjagt, anders kann ich es nicht
nennen, dann solltest Du doch wohl an der Qualifizierung DIABETOLOGE zweifeln
und SOFORT einen anderen DIABETOLOGEN aufsuchen. Kein Weg ist für Deine
Gesundheit zu weit!!!! Wahrscheinlich wird jeder DIABETOLOGE die Hände über dem
Kopf zusammen schlagen und dann bekommst Du diese Antwort: "Lieber/Liebe Liane,
warum kommen Sie so spät zu mir??"
Aber mit Sicherheit wirst Du sofort behandelt, egal wie erstmal!!
Ich rede zur Zeit bei 2 Bekannten, auch Werte vorm Essen 250-300, aber die
beiden fühlen sich gut, MEINEN sie!!
Ich rede rede, rede, aber ich bin der Unwissende. Beide habe prima Mediziner
-man sagt auch Hausärzte- und da fühlen sie sich wohl. Beide Mediziner
versichern ihren Patienten -meine beiden Bekannten- , was für tolle Kerle sie
doch sind und daß alles nicht so tragisch ist, Spritzen macht dumm, man nimmt
dabei zu, die etwas erhöhten Werte sind bei 50 jährigen fast normal und beide
hätten ja eine gute Verfassung!!!! Tolle Aussagen, nicht wahr!! Wenn die
beiden in Jahren dann die bekannten Folgeschäden haben, dann kann keiner das
mehr rückgängig machen, die REUEist dann groß!!!!!!, aber zu spät!!!!!!!
>denn meinem Hausarzt habe ich nichts gesagt,
>das ich zu einem Diabetolgen gewechselt habe. Ich weiß ja nicht einmal wie
>er darauf reagiert. Irgentwann werde ich wohl beichten müssen.
Warum hast Du Angst vor Deinen HA, wieso mußt Du beichten? Was ist das für ein
Halbgott, oder ist es der Pfarrer? Man kann zwar eine Seitensprung der Ehefrau
beichten, aber einem HA zu beichten, das geht zu weit.
Also, ich möchte Dir nicht zu nahe kommen, aber lege Deine Ängste vor den
Weißkitteln ab. Das sind auch Menschen, wie Du und ich, haben auch Sorgen und
Nöte, wie Du und ich. Aber trotzdem:: SOFORT DEN ARZT WECHSELN und nicht
verzagen.
mfg. Palky1
Jürgen Palaschevsky
Hannover
>Meine BZ Werte sind :
>1. Tag: Früh:210. 3Std.danach:250. vor Abedbr:180
> 2. :190 :228 :166
> 3. :225 :230 :196
> 4. :212 :250 :165
> 5. :198 :235 :256
> So wenn Du das als Märchenstunde ansiehst? ich sehe hie eher ein Drama,
>aber ich muß hier wohl durch, denn meinem Hausarzt habe ich nichts gesagt,
Ich würde mal sagen eine absolute Indikation für eine Insulin-Therapie "kann"
vorliegen, muß es aber nicht. Unter Umständen will dein Doc hier noch versuchen,
mit Tabletten was zu machen.
Die Werte sind natürlich bescheiden, aber nur die nackten Werte sagen gar nichts
aus.
Zur Beurteilung fehlt nämlich neben einer Angabe der Art und der Menge der
Kohlenhydrate auch noch eine Anamnese.
Ich würde einfach mal sagen, daß diese Tagesprofile bei einem absoluten
Insulinmangel wesentlich schlechter aussehen dürften.
Laß dich also nicht verrückt machen.
mfg
Jörg
--
°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~
Kinder sind Menschen und kein Spielzeug, oder ?
Mal reinschauen bei http://home.t-online.de/home/AccaLarentia
"Internet mit Désirée" http://home.t-online.de/home/Acca-Desiree
>Ich würde mal sagen eine absolute Indikation für eine Insulin-Therapie "kann"
>vorliegen, muß es aber nicht. Unter Umständen will dein Doc hier noch versuchen,
>mit Tabletten was zu machen.
Die Anmerkung von Jörg greife ich mal eben auf, da sich mir in diesem
Zusammenhang eine Anschlußfrage förmlich aufdrängt.
Um unterschwelligen "Agressionen" vorzubeugen: vorgestellt habe ich
mich vor geraumer Zeit hier schon, auch wenn diese Vorstellung vielleicht
ein wenig untergegangen ist ;-)
Ergänzend möchte ich hinzufügen, daß ich Diabetiker vom Typ IIa bin, die
Erstmanifestation erfolgte vor wenigen Wochen. Ich bin von einem Diabetes-
Facharzt auf eine Gabe von 1,5mg AMARLY eingestellt worden, wonach
sich in Kombination mit bewußtem Essen und mehr körperlicher Bewegung
auch recht gute Blutzuckerwerte ergeben. Das AMARYL nehme ich in einer
Dosis vor dem ersten Frühstück zu mir und habe damit den Erfolg, daß meine
Blutzuckerwerte in mg/dl nicht mehr über ca. 150 hinausgehen. Dieser Wert
von ca. 150 mg/dl stellt dann aber auch den "Spitzenwert" dar, für den Rest des
Tages liege ich so dann bei etwa 90 - max. 120 mg/dl.
So zufrieden wie ich eigentlich mit dem erzielten Ergebnis bin, so sehr verun-
sichert mich andererseits die Aussage eines Bekannten, der mir sinngemäß in
etwa sagte, daß durch die Gabe von AMARYL die Bauchspeicheldrüse regelrecht
zur Trägheit erzogen wird und es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis sie ihre
physiologische Aufgabe mehr und mehr einstellen würde. Dieser Bekannte meint
auch, daß trotz der - wenigstens für mich - guten BZ-Werte die Zufuhr von Insulin
auf *Dauer* wesentlich erfolversprechender sein würde.
Meine Frage also: kann ich das AMARYL weiterhin bedenkenlos einnehmen oder
sollte ich meinen Diabetologen daraufhin ansprechen, mich doch lieber auf Insulin
umzustellen ?
Bin mal gespannt, wie die Meinungen so sind.
Viele Grüße......Peter
--
Peter-Michael Meller
Cologne, Germany
eMail: peter....@pironet.de
>[...] Das AMARYL nehme ich in einer
>Dosis vor dem ersten Frühstück zu mir und habe damit den Erfolg, daß meine
>Blutzuckerwerte in mg/dl nicht mehr über ca. 150 hinausgehen. Dieser Wert
>von ca. 150 mg/dl stellt dann aber auch den "Spitzenwert" dar, für den Rest des
>Tages liege ich so dann bei etwa 90 - max. 120 mg/dl.
>Dieser Bekannte meint
>auch, daß trotz der - wenigstens für mich - guten BZ-Werte die Zufuhr von Insulin
>auf *Dauer* wesentlich erfolversprechender sein würde.
>
>Meine Frage also: kann ich das AMARYL weiterhin bedenkenlos einnehmen oder
>sollte ich meinen Diabetologen daraufhin ansprechen, mich doch lieber auf Insulin
>umzustellen ?
Bei den Spitzenwerten würde ich den Teufel tun und mich auf Insulin einlassen.
Welchen Sinn sollte das haben, wenn du mit Tabletten gut eingestellt bist. Als
Typ II Diabetiker lebst du immer "in Gefahr", daß dein Diabetes irgendwann
Insulinpflichtig wird. (um es mal global auszudrücken).
Mein Tip: Dreh deinem Freund ´ne lange Nase, freu dich über gute BZs ohne
Piekserei und gut iss.
(Solange du deinen BZ im Auge behälst, kann dir nichts passieren, denn wenn er
schlechter werden sollte, kannst du was tun.)
Joerg Moeller schrieb in Nachricht
<35251615...@news.cityweb.de>...
[ ..... ]
>>Meine Frage also: kann ich das AMARYL weiterhin bedenkenlos einnehmen
oder
>>sollte ich meinen Diabetologen daraufhin ansprechen, mich doch lieber
auf Insulin
>>umzustellen ?
>Bei den Spitzenwerten würde ich den Teufel tun und mich auf Insulin
einlassen.
Das war's eigentlich, was ich hören wollte ;-)
>Welchen Sinn sollte das haben, wenn du mit Tabletten gut eingestellt
bist.
Naja...das habe ich ja in meiner vorangegangenen Mail versucht, zu
erklären.
Durch die Zufuhr von Amaryl (gehört zu den Sulfonylharnstoffen) *soll*
die
Bauchspeicheldrüse wohl derart "gepowert" werden, daß sie ständig eine
Leistung von ca. 140% erbringen muß. Und diese erhöhte Leistung soll
u.a.
mit sich bringen, daß die noch arbeitenden Zellen früher als nötig
kaputtgehen,
da sie ständig überfordert werden und diesem "Leistungsdruck" auf Dauer
halt
nicht gewachsen sind. So jedenfalls meine Infos.
Und genau das ist auch der Punkt, der mich verunsichert. Sicher, ich
kann
dazu den mich behandelnden Diabetologen befragen. Allerdings habe ich
den
nächsten Termin erst wieder Ende April und höre dann auch nur wieder
*eine*
Meinung.
Das ist auch der Grund, warum ich hier gern die Meinungen und/oder Rat
anderer einholen möchte.
>Durch die Zufuhr von Amaryl (gehört zu den Sulfonylharnstoffen) *soll*
>die Bauchspeicheldrüse wohl derart "gepowert" werden, daß sie ständig eine
>Leistung von ca. 140% erbringen muß. Und diese erhöhte Leistung soll
>u.a. mit sich bringen, daß die noch arbeitenden Zellen früher als nötig
>kaputtgehen, da sie ständig überfordert werden und diesem "Leistungsdruck" auf Dauer
>halt nicht gewachsen sind. So jedenfalls meine Infos.
So verkehrt ist das ja auch gar nicht mal. Es ist nur so, daß man in der Praxis
versucht, mit der am wenigsten invasiven Methode zum Ziel zu kommen.
Hier hat eine orale Therapie eindeutig Vorzüge.
Vor allen Dingen:
1. Möglichkeit: Du steigst von Tabletten auf Insulin um (so du einen Arzt
findest, der das mitmacht) => Nachteil: Du mußt ab jetzt spritzen.
2. Möglichkeit: Du machst so weiter wie bisher, irgendwann geben deine Zellen
den Geist auf, du wirst Insulinpflichtig. => Nachteil: Du mußt ab dann spritzen.
???
--
MfG Uwe
Joerg Moeller schrieb in Nachricht
<35224708...@news.cityweb.de>...
Das Krankheitsbild und die BZ-Werte von UWE und PETER sind
absolut nicht miteinander vegleichbar.
Bei Uwe kann man Acarbose versuchen.
Peter sollte es mit einer fraktionierten intensivierte Insulintherapie
versuchen, d.h. zweimal pro Tag eine Dosis Normalinsulin und
eine BED-Time Dosis zur Nacht.
Die Normaldosis entsprechend als Korrektur des BZ nutzen.
Was man auch machen könnte, Jörg sieht das schon richtig nach
einer Anamnese, evtl. MEtformin. Dazu müßte man dann aber die
Krankheitsgeschichte besser kennen.
Einen Tip an Peter, 3 Stunden Werte zu messen ist nicht gut, in Deinem
Fall solltest Du den 1 Stunden Werte nehmen. Zu diesem Zeitpunkt
kann man den höchsten BZ Anstieg nach einer KH-reichen Mahlzeit
messen. Davon würde ich dann eine Insulintherapie abhängig machen.
Grüße HEIKO
Joerg Moeller schrieb in Nachricht
<35224708...@news.cityweb.de>...
>>Durch die Zufuhr von Amaryl (gehört zu den Sulfonylharnstoffen) *soll*
>>die Bauchspeicheldrüse wohl derart "gepowert" werden, daß sie ständig
eine
>>Leistung von ca. 140% erbringen muß. Und diese erhöhte Leistung soll
>>u.a. mit sich bringen, daß die noch arbeitenden Zellen früher als
nötig
>>kaputtgehen, da sie ständig überfordert werden und diesem
"Leistungsdruck" auf Dauer
>>halt nicht gewachsen sind. So jedenfalls meine Infos.
>So verkehrt ist das ja auch gar nicht mal. Es ist nur so, daß man in
der Praxis
>versucht, mit der am wenigsten invasiven Methode zum Ziel zu kommen.
>Hier hat eine orale Therapie eindeutig Vorzüge.
Klar. Und eigentlich auch ganz in meinem Sinn.
>Vor allen Dingen:
>1. Möglichkeit: Du steigst von Tabletten auf Insulin um (so du einen
Arzt
>findest, der das mitmacht) => Nachteil: Du mußt ab jetzt spritzen.
Schön, das Spritzen ist mit Sicherheit nicht so angenehm, wie die orale
Zufuhr von Tabletten. Nur, wenn ich durch das Spritzen die Restfunktion
meiner Bauchspeicheldrüse möglichst lange erhalten kann, dann würde
ich die Unannehmlichkeiten der Insulinzufuhr dafür auch in Kauf nehmen.
Und das eben ist der Punkt, an dem ich nicht weiter weiß. Ist es nun
vorteilhafter, längstmöglich die Vorteile der oralen Einnahme von Medi-
kamenten zu '"genießen" (auch wenn man weiß, daß die Bauchspeichel-
drüse dadurch noch weiter in Mitleidenschaft gezogen wird !) oder bietet
es sich eher an, schon früh Insulin zu spritzen, um dadurch die Funktion
der Bauchspeicheldrüse längstmöglich zu erhalten.
Und genau dazu hat konkret bislang noch niemand etwas gesagt.
Aber vielleicht kommt das ja noch ;-)
Viele Grüße.....Peter
Uwe Patzlaff schrieb in Nachricht <6frvmj$ebg$3...@news02.btx.dtag.de>...
>Mach doch den armen Peter nicht ganz konfus.
Da steh' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug, als wie zuvor ;-)
Aber es stimmt, verwirrt, besser vielleicht "irritiert" bin ich
wirklich.
Denn nach wie vor stellt sich mir die Frage: Amaryl oder Insulin ?!
>Ich bin der Meinung lieber Insulin als Sulfonylharnstoff.
Schön, das ist *eine* Meinung. Wobei ich ja noch nicht einmal
weiß, ob es nun richtig ist, was ich bislang über die Wirkungs-
weise der Sulfonylharnstoffe gehört habe. Da ja Amaryl ein recht
neues Präparat ist, könnte es ja auch sein, daß die von mir befürchteten
Nebenwirkungen bei Amaryl gar nicht vorhanden sind. Aber das weiß
ich halt nicht mit Bestimmtheit.
Viele Grüße......Peter
Heiko Müller schrieb in Nachricht <6fsovc$q2s$1...@news01.btx.dtag.de>...
>> Ich bin der Meinung lieber Insulin als Sulfonylharnstoff.
>> Hab ich jetzt was schief gelesen?
>Das Krankheitsbild und die BZ-Werte von UWE und PETER sind
>absolut nicht miteinander vegleichbar.
>Bei Uwe kann man Acarbose versuchen.
>Peter sollte es mit einer fraktionierten intensivierte Insulintherapie
>versuchen, d.h. zweimal pro Tag eine Dosis Normalinsulin und
>eine BED-Time Dosis zur Nacht.
>Die Normaldosis entsprechend als Korrektur des BZ nutzen.
Da ich nicht weiß, was eine fraktionierte, intensivierte
Insulintherapie genau ist, habe ich Deine Mail gleich nach dem
Lesen ausgedruckt. Sicher ist sicher ;-)
Danke für Deine Einschätzung der Situation. Ich werde Deinen
Vorschlag mal mit meinem Diabetologen besprechen. Mal sehen,
was er davon hält. Ich vermute allerdings, wenig. Das deshalb, weil
ich ihn schon beim letzten Besuch auf Insulin angesprochen habe.
Er antwortete sinngemäß: "Seien Sie doch froh, daß Tabletten noch
ausreichen. Mit Insulin kommen sie schon früh genug in Berührung."
Und genau dieser Tenor seiner Antwort hat mich nicht so recht
befriedigt, deshalb auch meine Anfrage hier.
>Einen Tip an Peter, 3 Stunden Werte zu messen ist nicht gut, in Deinem
>Fall solltest Du den 1 Stunden Werte nehmen. Zu diesem Zeitpunkt
>kann man den höchsten BZ Anstieg nach einer KH-reichen Mahlzeit
>messen. Davon würde ich dann eine Insulintherapie abhängig machen.
Sollte ich *3* Stunden nach den Mahlzeiten geschrieben haben, dann
handelt es sich um einen Tippfehler. Ich messe immer so knapp zwei
Stunden nach einer Mahlzeit.
Viele Grüße.....Peter
>Mach doch den armen Peter nicht ganz konfus.
>Bei dem ersten Posting würdest Du den Teufel tun um Insulin zu spritzen.
>im zweiten wiedesprichst Du Dich selber.
Nöö, da mußt du was mißverstanden haben. Ich habe lediglich aufgezeigt,
daß der erste Weg _sofort_ zum Spritzen führt, der zweite (wenn
überhaupt) erst später.
>Ich werde ab Donnerstag Arcabose nehmen,hilft das nicht werde ich
>spritzen.
>Ich bin der Meinung lieber Insulin als Sulfonylharnstoff.
>Hab ich jetzt was schief gelesen?
Yup.
>Schön, das Spritzen ist mit Sicherheit nicht so angenehm, wie die orale
>Zufuhr von Tabletten. Nur, wenn ich durch das Spritzen die Restfunktion
>meiner Bauchspeicheldrüse möglichst lange erhalten kann, dann würde
>ich die Unannehmlichkeiten der Insulinzufuhr dafür auch in Kauf nehmen.
Sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Ich meine du spritzt doch
so oder so. Ob du nun eine große oder eine kleine Dosis spritzt ist doch
zumindest IMHO wurscht, oder ? (Ich lasse mich da gerne belehren)
Joerg Moeller schrieb in Nachricht <352b5d89...@news.cityweb.de>...
>>Schön, das Spritzen ist mit Sicherheit nicht so angenehm, wie die
orale
>>Zufuhr von Tabletten. Nur, wenn ich durch das Spritzen die
Restfunktion
>>meiner Bauchspeicheldrüse möglichst lange erhalten kann, dann würde
>>ich die Unannehmlichkeiten der Insulinzufuhr dafür auch in Kauf
nehmen.
>Sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Ich meine du spritzt
doch
>so oder so. Ob du nun eine große oder eine kleine Dosis spritzt ist
doch
>zumindest IMHO wurscht, oder ? (Ich lasse mich da gerne belehren)
Nein, Jörg, irgendwie reden wir aneinander vorbei. Zur Klarstellung:
ich spritze zur Zeit nicht, sondern werde ausschließlich mit Amaryl
behandelt.
Deshalb auch meine Frage, ob ich nicht "freiwillig" anstelle des Amaryls
auf Insulin umsteigen sollte.
Jetzt alles klar ;-) ?
cu Peter
Ich muß gestehen, ich bin jetzt völlig iritiert und denke fast, daß wir
alle uns hier gegenseitig in den April schicken.
Ich kann nicht begreifen, was der Erhalt der Restfunktion der
Bauchspeicheldrüse bringen soll.
Es ist doch so: Wenn Amaryl diese Restfunktion beseitigt, also kein
(bzw. seeeehr wenig) Insulin mehr "ausgespuckt" wird, muß man das
Insulin injizieren. Jetzt soll also die Funktion der Insulinproduktion
/- ausschüttung erhalten werden, indem Insulin gespritzt wird? Das hieße
also,am Tag müssen wenige Einheiten weniger injiziert werden, als wenn
Amaryl diese Funktion beseitigt hätte?? Ich muß Jörg da voll zustimmen :
Ob Du nun eine kleinere oder größere Dosis spritzen mußt, ist doch nicht
so wichtig. Genieß doch die Zeit, die Du noch mit Tabletten hinkommst.
Die Spritze/der Pen erwischt Dich noch früh genug ;-))
Viele Grüße,
Panja
P.S: Sollte ich jetzt auf einen Aprilscherz reingefallen sein, muß ich
sagen, das war der interessanteste und geistreichste , den ich seit
langer Zeit gehört habe :-)
wer hat Erfahrungen mit U40 in der Pumpe?
In der Schweiz verschwinden die Tier-Insuline vom Markt. Es gibt jetzt
vier, die mit U100 nicht klarkommen.
Wer weiß Rat und hat Erfahrung?
Tschüß, Ulrich
>Amaryl diese Funktion beseitigt hätte?? Ich muß Jörg da voll zustimmen :
>Ob Du nun eine kleinere oder größere Dosis spritzen mußt, ist doch nicht
>so wichtig. Genieß doch die Zeit, die Du noch mit Tabletten hinkommst.
>Die Spritze/der Pen erwischt Dich noch früh genug ;-))
*niederknie*
Danke Panja...
[x] Du hast verstanden !
>Danke für Deine Einschätzung der Situation. Ich werde Deinen
>Vorschlag mal mit meinem Diabetologen besprechen. Mal sehen,
>was er davon hält. Ich vermute allerdings, wenig. Das deshalb, weil
>ich ihn schon beim letzten Besuch auf Insulin angesprochen habe.
>Er antwortete sinngemäß: "Seien Sie doch froh, daß Tabletten noch
>ausreichen. Mit Insulin kommen sie schon früh genug in Berührung."
Leider ist es eine weitverbreitete Meinung unter den Weißkitteln, daß man
dem Patienten so spät wie möglich eine Spritze in die Hand geben sollte.
Aber inzwischen ändert sich bei einigen diese Einstellung.
Peter meint über die Aussage seines Arztes zu Recht:
>Und genau dieser Tenor seiner Antwort hat mich nicht so recht
>befriedigt, deshalb auch meine Anfrage hier.
Wie schon gesagt, wird durch AMARYL die Bauchspeicheldrüse zu vermehrter
Insulin-Produktion angeregt. Das *kann* bedeuten, daß die
Insulin-produzierenden Zellen irgendwann den Geist aufgeben. Spätestens dann
wird auch den Typ 2er Insulin-pflichtig.
Einige Diabetes-Päpste sind der Meinung, man solle möglichst früh mit einer
unterstützenden Insulin-Therapie beginnen, um auf diese Weise die
Bauchspeicheldrüse zu schonen.
Für den Typ 2er, der seinen Diabetes schon früh bekommen hat, ist es IMHO
von Vorteil, wenn er sich schon frühzeitig mit der Insulin-Therapie
anfreundet. Zum einen, weil er damit seine Bauchspeicheldrüse unterstützt
und diese so evtl. länger produziert. Zum anderen, weil man in jüngeren
Jahren geistig fitter ist und die intensivierte Therapie leichter verdaut,
als vielleicht in späteren Jahren, wenn dann womöglich nur noch eine
konventionelle Therapie gemacht werden kann.
Ich will hier niemanden diskriminieren. Ich weiß, daß man auch bis ins hohe
Alter körperlich und geistig topfit sein kann (ich kenne jemanden, der mit
85 Jahren so manchen jungen Hüpfer in die Tasche steckt).
Aber in vielen Fällen läßt es mit zunehmendem Alter eben doch nach. :-/
Vielleicht konnte ich mit diesem Beitrag ein paar Denkanstöße geben.
Bis denne
Elke
--
***************************************************************
Elke Tyc | LOESCHE...@on-gmbh.de
Bad Honnef | LOESCH...@diabeticus.com
Germany | www.diabeticus.com/~tyc/
***************************************************************
Um Emails zu schicken, bitte "LOESCHEN_" löschen
Freundliche Grüße
Friedrich Meinl
Th. Lubin schreibt:>moin moin,
Hallo Th. Lubin,
muß Deiner Meinung voll zustimmen. Der Artikel hätte auch von mir stammen
können. Mache auch ICT.
Immer wieder lese ich in der NG, daß 2 oder 3 Stunden nach dem Essen gemessen
wird. Jetzt die Frage: Wie hälst Du es mir messen?
Man weiß doch, daß nach dem Essen die Werte für einige Stunden hoch sind, was
bringt da das messen des BZ?? Wichtiger ist doch, vorm Essen zu messen, da ist
doch der wahre wichtige Wert. Jedenfalls habe ich das so mal gelernt. Oder ist
das auch schon wieder überholt??
Gruß Palky1
Jürgen Palaschevsky
aus Hannover
On 1998-04-01 Big-...@gmx.net said:
Hallo Jörg, Hallo Panja und NG!
>>Amaryl diese Funktion beseitigt hätte?? Ich muß Jörg da voll
>>zustimmen : Ob Du nun eine kleinere oder größere Dosis spritzen
>>mußt, ist doch nicht so wichtig. Genieß doch die Zeit, die Du noch
>>mit Tabletten hinkommst. Die Spritze/der Pen erwischt Dich noch
>früh genug ;-)) *niederknie*
>Danke Panja...
>[x] Du hast verstanden !
Da seid ihr wohl beide am Holzweg. Hat man noch eine
Eigenproduktion, so gleicht diese die Spitzen aus, d.H. der BZ
ist wesentlich besser und ausgeglichener. Frägt man Type II
Patienten, die lange Tabs geschluckt haben und dann auf das
Spritzen umgestiegen sind, so ist ihr körperliches Wohlbefinden
durch das Spritzen um einiges gestiegen.
MfG Engelbert
Sorry, aber ein Diabetologe ist der Dummschwätzer nicht.
Oder er hat sich den Titel eingekauft. Diese Aussage hat man vor
einigen, ich weiß nicht wieviel, Jahren getroffen.
Zu diesem Thema gibt es viele Abstracts und ich der Futzi war sehr lange
nicht mehr auf einer Fortbildung. Diese Wege mit " es geht doch
noch mit einer Tablette sind out, veraltet, vergreist, schwachsinnig,
............................................
>
> Und genau dieser Tenor seiner Antwort hat mich nicht so recht
> befriedigt, deshalb auch meine Anfrage hier.
Es gibt nur wenige Gründe kein Insulin zu spritzen, dazu gehört
z.B. Dummheit oder Demenz, ich glaube keines von beiden trifft
auf Dich zu sonst würden wir hier miteinander kommunizieren !!!
Grüße HEIKO
Mit einer sog. Kombinationstherapie fährt man sehr gut.
Kombinationstherapie heißt weiterhin Sulfonylharnstoff einzunehmen
und dazu Insulin zu spritzen. Insbesondere sollte man dabei
BZ spitzen abfangen, evtl. sog. mit Humalog direkt zum Essen !
Es geht darum die Restfunktion so lange wie nur irgend möglich
zu erhalten. Dies führt zu einem Beamten-Diabetes.
Macht man in dieser Zeit eine Art ICT so werden Fehler hinsichtlich
der BE Menge oder Insulin Menge sehr ausgeglichen.
Prinzip ist die Bauchspeicheldrüse gezielt zu unterstützen und
zu entlasten, d.h. hat der Diabetiker in seiner BZTP
BZ spitzen pp dann z.B. Humalog hat er haben erhöhte nüchtern
Werte dann sollte man eine BED-Time Dosis spritzen etc. pp.
Individuelle Unterstützung der Bauchspeicheldrüse !
Durch diese Art der "Entlastung" vermeidet man eine Dauerstimulation
durch hohe BZ-Werte !
Des weiteren erhöht die Kombinationstherapie die periphere
Insulinempfindlichkeit. Ab einer Dosis von 20 - 0 - 6 sollte
aber auf Sulfonylharnstoffe verzichtet werden.
Grüße HEIKO
Palky1 schrieb:
> Immer wieder lese ich in der NG, daß 2 oder 3 Stunden nach dem Essen
> gemessen
> wird. Jetzt die Frage: Wie hälst Du es mir messen?
> Man weiß doch, daß nach dem Essen die Werte für einige Stunden hoch
> sind, was
> bringt da das messen des BZ?? Wichtiger ist doch, vorm Essen zu
> messen, da ist
> doch der wahre wichtige Wert. Jedenfalls habe ich das so mal gelernt.
> Oder ist
> das auch schon wieder überholt??
Die Frage beschäftigt mich auch schon länger. Wenn ich jetzt also 2 Std.
nach dem Essen einen BZ von 265 habe, 4 Stunden später aber wieder im
Normbereich bin, kann ich doch mein Insulin zum Essen nicht erhöhen, da
ich dann 4 Std. später in eine Hypo gerate. Während meiner Schulung
wurde uns abgewöhnt ,dann zu messen, wenn man einen erhöhten Wert
ohnehin nicht korrigieren darf. Bei Normalinsulin (also Alt) kann ich
eben erst 4 Stunden nach der letzten Gabe korrigieren, da solange die
Wirkung anhält. Ich nehme seit 2 Jahren Lispro , da verkürzt sich das
Ganze dann eben auf 2,5 bis 3 Std.Bevor ich zur Schulung war, ist mir da
nämlich genau das passiert, was die Ärzte der Schulung mir dann sagten :
Ich spritzte, aß und habe 1,5 Std. später gemessen. Oh Schreck, 210 !
Was tat ich also in meinem jugendlichen Leichtsinn? Habe mit 3 Einheiten
(nach der 40er Korrektur) korrigieren wollen. Habe mich dummerweise
nicht mit den Wirkzeiten des Insulins beschäftigt. Naja, 1 Std. später
war ich dann bei 52.
Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren, aber meine eigenen
Erfahrungen bestätigen genau das, was mir die Ärzte damals beibrachten.
Wie sieht das so bei Euch aus? Wer hat was gelernt? Wie sind die eigenen
Erfahrungen?
Viele Grüße,
Panja
Der Insulinpflichtig stellt damit fest ob sein BE/insulinfaktor richtig
ist oder war !!!
Wichtiger ist doch, vorm Essen zu
> > messen, da ist
> > doch der wahre wichtige Wert. Jedenfalls habe ich das so mal gelernt.
> > Oder ist
> > das auch schon wieder überholt??
Überholt nicht, aber weiterhin sinnvoll ! Hihihi !
>
> Die Frage beschäftigt mich auch schon länger. Wenn ich jetzt also 2 Std.
> nach dem Essen einen BZ von 265 habe, 4 Stunden später aber wieder im
> Normbereich bin, kann ich doch mein Insulin zum Essen nicht erhöhen, da
> ich dann 4 Std. später in eine Hypo gerate. Während meiner Schulung
> wurde uns abgewöhnt ,dann zu messen, wenn man einen erhöhten Wert
> ohnehin nicht korrigieren darf. Bei Normalinsulin (also Alt) kann ich
> eben erst 4 Stunden nach der letzten Gabe korrigieren, da solange die
> Wirkung anhält. Ich nehme seit 2 Jahren Lispro , da verkürzt sich das
> Ganze dann eben auf 2,5 bis 3 Std.Bevor ich zur Schulung war, ist mir da
> nämlich genau das passiert, was die Ärzte der Schulung mir dann sagten :
> Ich spritzte, aß und habe 1,5 Std. später gemessen. Oh Schreck, 210 !
> Was tat ich also in meinem jugendlichen Leichtsinn? Habe mit 3 Einheiten
> (nach der 40er Korrektur) korrigieren wollen.
Die Korrekturfaktoren sind von Tageszeit abhängig !!!
Man beginnt gernerell mit 50 mg Senkung bei 1 I.E. Einheit Insulin !!!
Vorausgesetzt immer die ordentliche Basalrate !
Anhand der tatsächlich eingetreten Senkung kann man / sollte man
sich die Korrekturfakturen ausrechnen und für morgens / mittags
abends / nachts aufschreiben oder merken !!!
Habe mich dummerweise
> nicht mit den Wirkzeiten des Insulins beschäftigt. Naja, 1 Std. später
> war ich dann bei 52.
>
> Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren, aber meine eigenen
> Erfahrungen bestätigen genau das, was mir die Ärzte damals beibrachten.
> Wie sieht das so bei Euch aus? Wer hat was gelernt? Wie sind die eigenen
> Erfahrungen?
Bei Normalinsulin nach 3 Stunden wieder Korrektur möglich.
Bei Humalog nach 2 Stunden.
Bei Normalinsulin ist die Wirkdauer Dosisabhängig, d.h. bei
Korrektur mit 2 oder 4 Einheiten kann man davon ausgehen das die
nur 3 Stunden wirken über 10 sieht das schon anders aus.
Lispro verändert bzw. verlängert sein Wirkung nicht, egal wieviel
Einheiten !
Grüße HEIKO
Hallo Peter!
Vielleicht hilft Dir meine persoenliche Erfahrung als Typ-II-Diabetiker
weiter:
Vor mehr als einem Jahr kam ich mit akuten Kreislaufproblemen auf die
Intensivstation des Krankenhauses, wo als Ausloeser der Krankheit
Diabetes manifestiert wurde. Nachdem die Werte wieder normal waren,
bekam ich die Auflage, mein Koerpergewicht zu reduzieren, regelmaessig
Sport zu treiben und zweimal taeglich Mischinsulin zu spritzen. Die
Blutzuckerwerte sollten mehrmals am Tage ueberprueft und mit meinem
Hausarzt besprochen werden.
Durch massive Intervention in der Newsgroup angestachelt versuchte ich,
meinen Hausarzt davon zu ueberzeugen, dass fuer einen zuenftigen
Diabetiker wie mich doch eigentlich nur eine Methode in Frage komme: die
der intensivierten Insulinbehandlung. Da ich mich mit meiner
konventionellen Methode irgendwo zwischen Baum und Borke angesiedelt
fuehlte, machte ich ihm zusaetzlich den Vorschlag, statt unangenehmer
Piekserei die Behandlung auf Tabletten umzustellen.
Von beiden Aenderungen riet er mir ab, und ich bin ihm heute dankbar
dafuer:
Die intensivierte Methode hat zwar den Vorteil, dass immer mal wieder
vorkommende kulinarische Entgleisungen durch mehr oder weniger grosse
Insulingaben entschaerft werden koennen, bedingt aber auch vor jeder
Nahrungsaufnahme gaensehautfoerderndes Spritzen. Die Nachteile der
Tablettenbehandlung sind Dir in anderen Beitraegen nahe gebracht worden,
so dass ich mir weitere Ausfuehrungen sparen kann. Was bisher noch nicht
erwaehnt wurde, sei hier angefuegt: die Gefahr, dass blutzuckersenkende
Tabletten Herzprobleme verursachen koennten, wird in den USA auf jedem
Paeckchen deutlich gemacht; in Deutschland wurden Gelder fuer
entsprechende Untersuchungen erst gerade von der Herstellerfirma(!)
bereitgestellt.
Das Argument des Hausarztes gegen intensivierte Behandlung lautete:
"Weshalb sich zusaetzlich mit Spritzen traktieren, solange durch
Nahrungsumstellung und haeufige Blutkontrollen die Zuckerwerte im
Normbereich bleiben?" Sein Argument gegen das durch die
Tablettenbehandlung herbeigefuehrte "Auspressen" der
Bauchspeicheldruese, wollte ich zunaechst ins Reich des Wunschdenkens
abschieben: "Nehmen wir einmal an, Ihr Zuckerhaushalt normalisiert sich
- beispielsweise durch Gewichtsabnahme - derart, dass Sie ganz auf
aeussere Insulingaben verzichten koennten - wenn Sie Ihre
Bauchspeicheldruese nicht in den vergangenen Monaten ueberlastet
haetten."
Die Realitaet beginnt gerade, diesem Wunschdenken nahe zu kommen:
Die Insulingaben habe ich von taeglich 45 EH auf mittlerweile 24 EH
reduziert. Drei Gruende sind dafuer verantwortlich: ich habe mein
Koerpergewicht um 30 kg reduziert, fahre taeglich 2 Std. mit dem Rad und
meide Produkte, die meine Zuckerwerte nach oben treiben. Mit dieser
Einstellung komme ich sehr gut zurecht, ohne das Gefuehl zu haben, auf
Annehmlichkeiten verzichten zu muessen. Ausserdem fuehle ich mich "fit
wie ein Turnschuh" und sehe irgendwo am Ende des Tunnels ein Licht, das
mir Hoffnung macht, vielleicht in absehbarer Zeit auf das Spritzen ganz
verzichten zu koennen.
Meine Empfehlung lautet, falls Du einige Pfuendchen Uebergewicht mit Dir
herumtraegst und der laengste Fussweg der zum Parkplatz Deines Wagens
ist, auf die Tabletteneinnahme zu verzichten, die Spritze zu waehlen und
Dein Leben in einigen Punkten zu veraendern. Es ist leichter als Du
befuerchtest :-))
Detlef
ich nehme mal den Schlußsatz Deiner Mail, um mich bei allen zu bedanken,
die sich an dem Thread "Amaryl oder Insulin" so rege beteiligt haben.
Panja Schmidt schrieb in Nachricht <35229DC2...@on-luebeck.de>...
>P.S: Sollte ich jetzt auf einen Aprilscherz reingefallen sein, muß ich
>sagen, das war der interessanteste und geistreichste , den ich seit
>langer Zeit gehört habe :-)
Ach, Panja, nur zu gern würde ich mir jetzt dieses Mäntelchen anziehen
und mich darin sonnen, wie interessant und geistreich ich doch bin ;-)
Aber meine ursprüngliche Mail war entgegen Deiner Vermutung nun
wirklich *kein* Aprilscherz. Vielleicht liegt meine naive - und damit
für
Verwirrung stiftende - Ausdrucksweise ja damit zusammen, daß meine
Erstmanifestation erst wenige Wochen zurück liegt. Und vielleicht hat
man in diesem frühen Stadium ja andere Gedankengänge als jemand,
der mit der Problematik länger vertraut ist ?! Wie dem auch sei, meine
Frage war wirklich ernst gemeint.
Und obwohl ich hier vielleicht wie ein "Unwetter" hineingeschneit bin
und (unfreiwillig) für Stimmungen von Erheiterung bis leichter Erregung
gesorgt habe, so habe ich doch eine ganze Menge hinzugelernt und mich
über die interessanten Ausführungen von Dir, Elke, Heiko, Jörg und noch
einigen anderen, deren Namen mir momentan leider nicht gegenwärtig
sind, sehr gefreut. Das deshalb, weil ich einfach "Denkanstöße" bekommen
habe. Das hört sich war wenig an, bedeutet mir aber eine ganze Menge.
Allen, die sich an dem Thread beteiligt haben, möchte ich nochmals
"Danke"
sagen. Ach so.....und falls jemand fragen sollte, was für Schlüsse ich
aus
den Denkanstößen denn nun gezogen habe: noch keine endgültigen. Aber
ich habe mir einen langen Zettel mit einem Haufen an Fragen
zurechtgemacht.
Und das Sprechzimmer meines Diabetologen verlasse ich nicht eher, bis er
mir alle Fragen beantwortet hat ;-)
Danke nochmals - und bis demnächst mal wieder....... Peter
>Die Frage beschäftigt mich auch schon länger. Wenn ich jetzt also 2 Std.
>nach dem Essen einen BZ von 265 habe, 4 Stunden später aber wieder im
>Normbereich bin, kann ich doch mein Insulin zum Essen nicht erhöhen, da
>ich dann 4 Std. später in eine Hypo gerate.
>Wie sieht das so bei Euch aus? Wer hat was gelernt? Wie sind die eigenen
>Erfahrungen?
--------------------------------------------------
Hallo, allerseits, hallo Panja insbesondere !
Also, falls ihr euch etwas von einem "Neuling" sagen lassen möchtet (bin zwar
schon 27 Jahre, aber erst seit 10 Monaten Typ I er) dann hört euch DAS an: es
ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern gehört zum Standardunterricht für
Neudiabetiker.
Ausgangsfrage zu obigem Zitat war doch wohl, wann man "am besten" eine BZ
Messung durchführt. Die Lösung ist meiner Meinung gar nicht so schwer. Um seine
Insulindosierung zu überprüfen, bietet es sich nämlich ein Mal am Tag an,
SOWOHL etwa 1 bis 2 Stunden, ALS AUCH 3 bis 4 Stunden nach der Altinsulingabe
bzw. dem Essen zu messen.
WARUM ? - Mit der Messung relativ kurzzeitig nach dem Essen, bzw. nach der
Altinsulingabe überprüft man nämlich, ob der Spritz-Eß-Abstand (SEA) stimmt.
Ich persönlich habe den SEA zunächst nämlich ziemlich unterschätzt. Beispiel:
Früher hatte ich 2 Stunden nach dem Frühstück auch viel zu hohe Werte (auch
etwa um 250), Nach vier Stunden, also kurz vor dem Mittagessen dann habe ich
den Zielbereich von 100 meist einhalten können. Zur Erklärung dieses
"Phänomens" stelle man sich einfach nocheinmal die Wirkkurve des Normalinsulins
vor. Gerade morgens ist der Anstieg der Kurve ziemlich verzögert: Bei normalem
SEA von 15 Minuten (ich nehme ACTRAPID) "überholen" die schnellen Kohlenhydrate
aus den leckeren Brötchen und der (Diabetiker ?-) Marmelade die Wirkung des
Insulins. Das Insulin hat noch gar nicht "gegriffen", während die Kohlenhydrate
schon Schlange stehen.
Meine Abhilfe: Ich habe morgens den SEA auf fast 40 (in Worten: vierzig!)
Minuten erhöht. Die gedachte Kurve der einsetzenden Insulinwirkung und der KH
Aufnahme gingen dann Hand in Hand. (Falls ich morgens ziemlich "knapp"
aufgewacht bin (BZ 80) habe ich diesen SEA halt verkürzt)
Die Messung nach vier Stunden dient dann dazu festzustellen, ob die
Gesamtinsulinmenge bei der Injektion für die gesamten zu "verarbeitenden"
Kohlenhydrate richtig bemessen war.
Mein Fazit: ruhig etwas mit dem SEA experimentieren. Es ist zwar alles andere
als bequem, aber damit können BZ - Berge eingeebnet werden.
Es grüßt euch Harry** (Heilbronn)
>Die Frage beschäftigt mich auch schon länger. Wenn ich jetzt also 2 Std.
>nach dem Essen einen BZ von 265 habe, 4 Stunden später aber wieder im
>Normbereich bin, kann ich doch mein Insulin zum Essen nicht erhöhen, da
>ich dann 4 Std. später in eine Hypo gerate. [...]
In solchen Fällen hat es mir geholfen, den Spritz-Eß-Abstand zu
vergrößern. Allerdings nehme ich auch kein Lispro. (Mich würde in dem
Zusammenhang interessieren, ob obiges Beispiel auch unter Lispro oder
nur unter Alt vorgekommen ist.)
Heiko Müller schrieb:
> Die Korrekturfaktoren sind von Tageszeit abhängig !!!
Nein ! Es sei denn, die Diabetologen der Uni Düsseldorf und des
Krankenhauses Bethanien in Hamburg haben mir da was falsches
beigebracht.Es schwankt der Insulinbedarf tageszeitenabhängig, also die
BE-Faktoren. Der Korrekturfaktor sollte allerdings den Tag über konstant
bleiben.
> Man beginnt gernerell mit 50 mg Senkung bei 1 I.E. Einheit Insulin !!!
>
> Vorausgesetzt immer die ordentliche Basalrate !
Yes, I know. Mein Korrekturfaktor war damals jedoch 40, jetzt ist er
sogar bei 30.Meine Basalrate teste ich mind. alle drei Monate aus, die
stimmt.
> Anhand der tatsächlich eingetreten Senkung kann man / sollte man
> sich die Korrekturfakturen ausrechnen und für morgens / mittags
> abends / nachts aufschreiben oder merken !!!
s.o.
> Habe mich dummerweise
> > nicht mit den Wirkzeiten des Insulins beschäftigt. Naja, 1 Std.
> später
> > war ich dann bei 52.
> >
> > Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren, aber meine eigenen
> > Erfahrungen bestätigen genau das, was mir die Ärzte damals
> beibrachten.
> > Wie sieht das so bei Euch aus? Wer hat was gelernt? Wie sind die
> eigenen
> > Erfahrungen?
>
> Bei Normalinsulin nach 3 Stunden wieder Korrektur möglich.
>
> Bei Humalog nach 2 Stunden.
NEIN !!Ich zitiere mal aus dem Buch "Gut leben mit Typ I Diabetes-
Arbeitsbuch zur Basis-Bolus-Therapie", an dem unter anderem Prof. Dr.
Manfred Dreyer mitgeschrieben hat, der am Dienstag auch auf N3 in der
"Visite" zu Gast war.
[...]"Die Bedeutung des BZ-Anstiegs nach dem Essen wird oft übertrieben.
Wichtiger ist, ob sie 4-6 Std. nach Bolusinjektion wieder normale Werte
haben. [...]"
und
"REGEL: Nach dem Essen gemessene erhöhte BZ-Werte nicht korrigieren. Das
Mahlzeiteninsulin wirkt noch. Frühestens 4 Std. nach der Bolusspritze
können sie wieder Korrekturinsulin spritzen"
Normalinsulin hat eine Wirkdauer von 4-6 Std.
> Bei Normalinsulin ist die Wirkdauer Dosisabhängig, d.h. bei
> Korrektur mit 2 oder 4 Einheiten kann man davon ausgehen das die
> nur 3 Stunden wirken über 10 sieht das schon anders aus.
Fast. Man sollte auch bei so geringen Mengen Insulin von mind. 4 Std.
Wirkdauer ausgehen.
> Lispro verändert bzw. verlängert sein Wirkung nicht, egal wieviel
> Einheiten !
Richtig. Allerdings sind die von Dir angegebenen 2 Std. Frist ziemlich
gefährlich. Nicht umsonst wird die Wirkdauer mit 2,5-3 Std. angegeben.
Wenn ich 2 Std. nach Injektion/Mahlzeit noch bei 156 bin,bin ich meist
nach 2,5 bis 3 Std. danach wieder irgendwo zw. 80-120. Ich habe anfangs,
als ich Lispro ganz neu hatte auch mal probiert, nach 2 Std. gemessene
Werte zu bewerten und habe nach 2 Std. korrigiert. Bin ziemlich fix in
den Keller gerasselt mit meinem BZ. Und Du kannst es mir ruhig glauben,
der BE-Faktor, die Korrekturregel und die Basalrate waren absolut
stimmig und erprobt.
Viele Grüße,
Panja
ich verfolge diese Newsgroup schon ein paar Tage und moechte nun auch mal
meinen Senf dazu geben.
Doch zuerst einmal eine kleine Vorstellung:
Ich bin 27 Jahre alt und lebe zur Zeit (September 97 bis August 98) in den
USA. Mein Diabetes wurde allerdings waehrend meines Weihnachtsurlaubs in
Deutschland Anfang Januar diesen Jahres festgestellt, und ich habe auch
dort meine erste Schulung besucht. (Darueber bin ich recht froh, denn hier
werden "Anfaenger" in der Remissionsphase immer erstmal mit konventioneller
Therapie und Diaet behandelt.)
Dort wurde mir auch gesagt, dass ich praktisch wie bisher Leben und Essen
kann, bis auf das Messen und Spritzen vorher, und dass der BZ-Anstieg nach
dem Essen keine Bedeutung hat, da er sich ein kurzfristiger Anstieg nicht
auf den HbA1c auswirkt und nur dieser in Bezug auf Folgeschaeden von
Bedeutung sei. (Als Beweis wurde die amerikanische DCCT Studie genannt)
Zurueck in den USA habe ich nun festgestellt, dass hier dem Anstieg nach
dem Essen eine sehr grosse Bedeutung zugeschrieben wird. Bei der genannten
Studie wurde z.B. auch darauf geachtet, dass die Teilnehmer der intensiven
Therapie eine Stunde nach dem Essen keine Werte ueber 180 hatten.
(Aus diesem Grund ist hier auch Lispro so beliebt, obwohl es laut einer
Studie nicht zu besseren HbA1c Werten fuehrt.)
Wenn man sich auf die DCCT Studie beruft, kann man also nicht davon
ausgehen, dass der HbA1c das einzige Kriterium ist. Mir persoenlich
erscheint das auch logisch, da z.B. die Nieren sicher auch bei kurzfristig
erhoehten Werten mehr belastet werden....
Diese unterschiedlichen Lehrmeinungen in Deutschland und hier verunsichern
mich aber trotzdem etwas.
Kennt jemand andere Begruendungen fuer die deutsche Meinung, als die DCCT
Studie????
Gruesse aus Chicago,
Susi
Noch viele nette BE's und IE's Thierry
--
Th. Lubin
t.l...@rendsburg.netsurf.de
Joerg Moeller schrieb:
> In solchen Fällen hat es mir geholfen, den Spritz-Eß-Abstand zu
> vergrößern. Allerdings nehme ich auch kein Lispro. (Mich würde in dem
> Zusammenhang interessieren, ob obiges Beispiel auch unter Lispro oder
> nur unter Alt vorgekommen ist.)
Mit Lispro verändert sich ja die Wirkdauer von 4-6 Std. auf 2-3 Std.
Somit kann ich bereits nach 3 Std. erkennen, ob die Dosis ok
war.Ansonsten ist das Beispiel auch mit Lispro so passiert. Ich war 1,5
Std. nach dem Essen bei 199, 3 Std. nach der Mahlzeit aber wieder bei 89
mg/dl.Allerdings ist ein solcher pp-Wert unter Lispro sehr selten (bei
mir). Meist geht mein BZ - immer vorausgesetzt, der BE-Faktor ist
korrekt- auch nach den Mahlzeiten nicht über 160 hinaus.Gefährlich ist
es allerdings, wenn ich 1 Std. nach dem Essen unter 120 bin. Da fängt
mein liebes Lispro nämlich grad an, am stärksten zu wirken und ich muß
noch eine BE hinterherschieben, da ich sonst ganz sicher 30 min später
in einer Bilderbuchhypo lande..Sind aber natürlich alles persönliche
Erfahrungen, ich kann hier keine pauschal gültigen Regeln aufstellen.
Ich jedenfalls gebe mein Lispro nicht wieder her ! Es macht mich beim
Essen superflexibel und mein HbA1c ist eher noch besser geworden.
Viele Grüße,
Panja
t.lubin schrieb:
> 5. Spritz-Ess-Abstand würde ich bei Lispro nur bei hohen BZ ( ab ca.
> 170
> mg/dl ) einführen, da das Zeug zu teuflisch im Wirkungseintritt ist.
> Außnahme wäre, wenn ich mit einer vernünftigen Mousse au Chocolat
> beginnen
> würde, oder mit türkischem
> Teiggebäck, welches vor Honig und Zucker nur so trieft.
Und genau da ist Vorsicht geboten !!Eine Mousse au Chocolat ist deutlich
fetthaltiger als beispielsweise eine Scheibe Butterbrot oder so.Bei
recht fetthaltiger Nahrung (also genannte Mousse, Eis, Pizza, Pommes,
Fast Food allgemein usw., etc. ,pp,...) darf man auf keinen Fall einen
SEA mit Lispro einhalten,egal wieviele KH man ißt ! Lispro wirkt eben
sofort, fetthaltige Speisen werden aber später resorbiert als andere.
Somit hat das Lispro einen Vorsprung und der BZ kesselt in den Keller !
Das übrigens auch bei erhöhtem BZ. Man soll Lispro bei solchen
Nahrungsmitteln erst NACH dem Essen injizieren. Sicher ist sicher.
Ich persönlich kann nur sagen, ich spritze Lispro öfter mal nach dem
Essen, wenn ich weiß, wieviel ich gegessen habe. Eine Std. später bin
ich dann meist so um die 140-150 mg/dl, 3 Std. später im Normbereich.
Trotz der Tatsache, daß ich erst gegessen und dann gestochen habe. Ich
war so flexibel noch nie !
Ansonsten muß ich sagen, hast Du eine 1a Zusammenfassung aller wichtigen
Fakten gebracht.
Kompliment !
Viele Grüße,
Panja
Richtig. Die postprandialen Peaks führen nicht zu Veränderungen im HbA1
Welche Auswirkungen diese Peaks aber tatsächlich haben könnten, ist
schwierig zu diagnostieren. Ich denke auch hier ist es wieder
Ansichtssache des Arztes und seine Meinung zu Humalog, den
mit Humalog bekommt man diese Peaks fast weg.
Ich in Leipzig auf der Tagung der DDG oder in Barcelona auf dem
Europäischen Diabetes Kongreß werden diese Ausagen durch Studien
etwas begründet oder zumindest interpretiert.
Grüße HEIKO
Da war aber jemand in einer guten Diabetesstube und hat noch sehr gut
aufgepasst.
Aus Deiner Ausage kann man noch mehr machen. Z.B. die BE-Verteilung
ändern. Beispiel Frühstück und Zwischenmahlzeit 6 BE und 8 I.E.
Normalinsulin. Verteilung 4 / 2 BE. BZ-Werte 1 Stunde ca. 200 mg
Änderung der BE-Verteilung 3 / 3 BE z.B.
Bei Schwangeren macht man solche Sachen sehr oft . Mit Erfolg !
Grüße HEiko
Hallo ReinholdtH,
bitte denke daran, bei SEA-Fragen/Antworten auch an die Lispro-User zu
denken, da diese im Grunde keine SEA mehr einhalten müssen. Bei denen müßte
es ESA ( Ess-Spritz-Abstand) heißen.
Ansonsten ist das mit der Messung nach dem Essen o.k..
CU Thierry
--
Th. Lubin
t.l...@rendsburg.netsurf.de
>[...]"Die Bedeutung des BZ-Anstiegs nach dem Essen wird oft übertrieben.
>Wichtiger ist, ob sie 4-6 Std. nach Bolusinjektion wieder normale Werte
>haben. [...]"
>und
>"REGEL: Nach dem Essen gemessene erhöhte BZ-Werte nicht korrigieren. Das
>Mahlzeiteninsulin wirkt noch. Frühestens 4 Std. nach der Bolusspritze
>können sie wieder Korrekturinsulin spritzen"
>
>Normalinsulin hat eine Wirkdauer von 4-6 Std.
Das unterschreib ich *kritzel*
Am Thu, 02 Apr 1998 23:54:54 +0200 schrieb Panja Schmidt
<fu...@on-luebeck.de> :
>[...]Gefährlich ist
>es allerdings, wenn ich 1 Std. nach dem Essen unter 120 bin. Da fängt
>mein liebes Lispro nämlich grad an, am stärksten zu wirken und ich muß
>noch eine BE hinterherschieben, da ich sonst ganz sicher 30 min später
>in einer Bilderbuchhypo lande.[...]
Wie kommst du an diesen Meßwert ? Ich gehe mal davon aus, daß du par
Standard _nicht_ schon eine Stunde nach dem Essen mißt. Empfiehlt sich
das bei einer Umstellung von Alt auf Lispro ? (Ich werde demnächst
umstellen, daher frage ich)
mfg
>[...]Bei Tabletten müßte ich ja eine Diät halten, damit ich
>möglichst lange vor der Insulinsubstitution bewahrt bleibe. Aber ehrlich,
>wer genießt es nicht, richtig schlemmen zu können und dann mit einem
>kleinenm schlechten Gewissenchen danach zu korrigieren. [...]
und
>Ein kleiner Tip zum Schluß: Meine Diät lautet " di ett ich noch und di ett
>ich noch ",
>wenn mir danach ist. Danach oder währenddessen noch ein wenig Korrektur und
>ansonsten erfreue ich mich eines normalen Essensleben, was nicht heißt, ich
>schaue nicht auf die KH's.
Seeehr guter Standpunkt ! Sollte man jedem ans Herz legen, der allein
mit Tabletten und Diät auskommt. Dann kann er ja besser entscheiden, was
ihm wichtiger ist: Nicht-spritzen oder frei essen.
>[...] fetthaltige Speisen werden aber später resorbiert als andere.
Kleine Korrektur: Fett hemmt nicht die Resorptionsgeschwindigkeit,
sondern die Magen-Darm-Motalität. Die Speisen verbleiben somit länger im
Magen. IIRC sind ja auch Magenentleerunsgstörungen eine Kontraindikation
für Lispro.
Hallo Peter , hallo NG
>Da steh' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug, als wie zuvor ;-)
Du hast ja jede Menge Antwort auf Diene Frage bekommen und eigendlich ist
dem nichts hinzuzufügen ?
Aber wie ist es denn mit Deiner Lebensqualität unter Oraler Behandlung ?.
Mit Insulin " ICT " lebst Du doch bestimmt bedeutent angenehmer , mußt nicht
so streng Diät einhalten und darfst Dir ( siehe Jörg ) auch mahl eine Tafel
Schokolade leißten .
Ich glaube auch die Lebensqualität sollte in Deiner Frage mit einbezogen
werden .
Gruß an alle Richard
Ulrich (DTDU17) wrote:
> wer hat Erfahrungen mit U40 in der Pumpe?
>
> In der Schweiz verschwinden die Tier-Insuline vom Markt. Es gibt jetzt
> vier, die mit U100 nicht klarkommen.
>
> Wer weiß Rat und hat Erfahrung?
>
> Tschüß, Ulrich
Ich habe mit U40 in der H-Tron V40 beste Erfahrungen:
Anfangs habe ich die V100 "verpaßt" bekommen. Bei den fertigen HTronin
Ampullen hatte ich laufend Probleme mit Luftblasen (trotz einem ganzen
Tag entgasen-lassen); aber auch die selbst abgefüllten Ampullen machten
immer wieder Probleme mit verstopften Nadeln. Nach 1/2 Jahr Herumgemurxe
konnte ich dank der Kulanz von Disetronic (öffentliches Lob!) auf die V40
wechseln.
Da gibt's nur selber abfüllen, also kein Luftblasenproblem, und der
Durchfluß ist 2 1/2 mal größer und damit wird die Nadel besser
durchgespült. Einziger (sehr geringer) Nachteil: ich muß alle 4 Tage die
Ampulle wechseln statt alle 10 Tage. (aus letztem Satz ergibt sich
zwanglos: mein Tagesbedarf liegt bei ca. 30 IE)
Nach dem Wechsel hatte ich noch einen großen Vorrat an U100. Ich hab' mir
in der Apo eine physiologische etc Kochsalzlösung besorgt und die
Insulin-Reste damit auf U40 verdünnt: 4ml U100 und 6ml Wasser in eine
leere Durchstichampulle (mit einer Insulinspritze herausgezogen und dabei
gleich abgemessen) und eine solche Mix-Charge zügig verbraucht (also
nicht auf Vorrat gemixt). - hat völlig problemlos funktioniert, trotz
Sommerhitze.
Vor dieser Aktion hab' ich bei Höchst in München angerufen, der sehr
freundliche Berater dort konnte mir aus Haftungs-rechtlichen Gründen
nicht zu dieser Vorgehensweise raten, abgeraten hat er mir aber auch
nicht.
!!!!! In diesem Sinne will ich auch niemandem zum Insulin-Selbermixen
raten !!! :-)
Oder mit anderen Worten: wenn's klappt nehme ich den Cyber-Handdruck
entgegen, wenn's nicht hinhaut hab' ich nix gesagt und lehne jede
Verantwortung ab!
Zur Not kann man U40 auch in der V100-Pumpe fahren, allerdings mit viel
Kopfrechnen (Basalrate und jeder Bolus müssen auf den 2,5 fachen Wert des
gewünschten gebracht werden!) und Vorsicht; für meine Verantwortung zu
diesem Tip gilt sinngemäß das Gleiche wie für's Insulin-Verdünnen!
Vielleicht kann Disetronic Deine Pumpe auch umprogrammieren - Nachfragen
kannst' ja mal.
Gut Pump!
Wolfgang
Ceterum censeo, Seehofum magistrato solutum esse (Cato)
Joerg Moeller schrieb:
> Hallo Panja, Hallo NG,
>
> Wie kommst du an diesen Meßwert ? Ich gehe mal davon aus, daß du par
> Standard _nicht_ schon eine Stunde nach dem Essen mißt. Empfiehlt sich
>
> das bei einer Umstellung von Alt auf Lispro ? (Ich werde demnächst
> umstellen, daher frage ich)
Ich messe zum Beispiel eine Stunde nach einer Mahlzeit, wenn mir dann
wieder der Sinn nach Essen steht. Kennen wir doch alle,oder? Mittag ist
eine Stunde her, man bummelt durch die Stadt und da ist sie: Die
Eisdiele....yumyum. Manchmal mess ich dann vorher, um zu sehen, ob ich
nicht zu tief bin mit´m Zucker. Das ist mir in den ersten Wochen mit
Lispro nämlich einige Male passiert, daß ich kurz nach der Mahlzeit noch
was essen wollte, volle Dosis gespritzt hab und dann abrauschte. Es gibt
tatsächlich Fehler, aus denen man lernt.Der zweite Grund sind einige
Ärzte, die ich kenne. Die glauben mir einfach nicht, daß Lispro durch
seinen schnelleren Wirkeintritt die BZ-Spitzen nach dem Essen stark
abbaut, bzw. ganz verhindert. Also mess ich manchmal, um denen hin und
wieder mein Tagebuch vorzulegen und ein breites Grinsen aufzusetzen. Ist
gehässig, ich weiß. Aber einige Weißkittel haben es nicht anders
verdient.
Ansonsten kann ich persönlich Dich nur darin bestärken, auf Lispro
umzusatteln. Bessere Werte hatte ich nie und vor allem war ich nie
flexibler . Hat für mich was mit der Lebensqualität zu tun, die viele
vollkommen vernachlässigen nur um einen HbA1c im 5er bis 6er Bereich zu
haben.
Viele Grüße,
Panja
Joerg Moeller schrieb:
> Kleine Korrektur: Fett hemmt nicht die Resorptionsgeschwindigkeit,
> sondern die Magen-Darm-Motalität. Die Speisen verbleiben somit länger
> im
> Magen.
Ich muß gestehen, daß ich mich soooo genau damit nicht beschäftigt habe.
Mir war nur wichtig, daß man weiß, bei fettigen Sachen später zu
spritzen.Da hab ich wohl in Physiologie ein paar mal gepennt :-)....aber
man lernt ja nie aus
Viele Grüße,
Panja
Richhard Wagner schrieb in Nachricht <6g5t0u$s10$2...@news.nordwest.net>...
>>Da steh' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug, als wie zuvor ;-)
>Du hast ja jede Menge Antwort auf Diene Frage bekommen und eigendlich
ist
>dem nichts hinzuzufügen ?
Stimmt. Und ich habe mir die Mails sogar alle ausgedruckt und lese immer
wieder mal durch.
>Aber wie ist es denn mit Deiner Lebensqualität unter Oraler Behandlung
?.
>Mit Insulin " ICT " lebst Du doch bestimmt bedeutent angenehmer , mußt
nicht
>so streng Diät einhalten und darfst Dir ( siehe Jörg ) auch mahl eine
Tafel
>Schokolade leißten .
Hmmmm....ich fürchte, ich trage mit meiner Antwort mal wieder
(unfreiwillig)
zur Erheiterung der Gruppe bei ;-) ?!
Direkt nach der Feststellung des Diabetes habe ich mich nahezu verrückt
gemacht. Ich habe fast nur Salate und solche Sachen gegessen und bin
hungrig ins Bett gegangen. Nach und nach besserten sich meine BZ-Werte
und ich begann wieder, "normaler" zu essen. Das gipfelte darin, daß ich
vor Heißhunger 'ne halbe Ente (nebst Beilagen!) verdrückt habe. Ich habe
das dann dem Diabetologen erzählt und der erwiderte nur "Und ? Hat es
geschmeckt ?" Dieser Satz - ich habe ihn noch immer im Ohr - hat mich
regelrecht ermutigt, den Diabetes nicht überzubewerten. Und dann kam
da noch der Hinweis des Diabetologen, daß ich nicht Gefahr laufen solle,
"Berufsdiabetiker" zu werden, weil er merkte, wie intensiv ich mich mit
dem
Diabetes auseinandersetzte.
Das war vor einigen Wochen und seitdem lebe ich vor allen Dinge esse
ich eigentlich wieder normal, allerdings bewußter. Ich verzichte auf
Fette,
Süßigkeiten und dergleichen. Die einzig getätigte Einschränkung ist die,
daß ich morgens mein Frühstück in Etappen zu mir nehme. Nach dem
Aufstehen zunächst ein Vollkornbrötchen mit Diabetikermarmelade (Wurst,
Käse oder andere "feste" Sachen bekomme ich morgens nicht runter), zwei
Stunden später dann ein weiteres Brötchen. Den Rest des Tages esse ich
dann völlig normal.
Den einzigen BZ-Anstieg habe ich damit eigentlich nur nach dem
Frühstück,
für den Rest des Tages liegen die Werte im Normbereich. Und unter diesen
Gegebenheiten verwundert es wohl auch nicht, daß ich den Diabetes
regelrecht
vergesse.
>Ich glaube auch die Lebensqualität sollte in Deiner Frage mit
einbezogen
>werden .
Du siehst, ich habe eigentlich kaum Einschränkungen. Was mich nur
wundert
ist, daß ich z.B. nach dieser reichlich genossenen Ente, wo ich mit
einem
kräftigen BZ-Anstieg gerechnet habe, die Werte eher in Richtung einer
Hypo
gerutscht sind.
Einen schönen Sonntag wünscht.......Peter
>Ich verzichte auf
>Fette,
>Süßigkeiten und dergleichen.
Übst Du totalen Verzicht bei Süssigkeiten? Wenn ja, dann ändere das, denn
eines Tages wirst Du dann einen Heisshunger auf Schokolade oder ähnliches
entwickeln.
> Diätmarmelade < ist meiner Ansicht Geldbeutelschneiderei, denn der
Glucosegehalt ist meist der selbe. Bei den Marmeladen mit Süßstoff ist oft
das Problem, daß sie, bevor se aufgegessen sind, anfangen zu schimmeln.
>wundert
>ist, daß ich z.B. nach dieser reichlich genossenen Ente, wo ich mit
>einem
>kräftigen BZ-Anstieg gerechnet habe, die Werte eher in Richtung einer
>Hypo
>gerutscht sind.
--Mich wundert es nicht, denn die Ente besteht kaum aus Kohlenhydraten,
sondern mehr aus Fett, welches die Resorption von Zucker verlangsamt, so
daß es kaum zu einem BZ-Anstieg kommt. Nur die Beilagen haben teilweise
viele BE, je nach Zubereitungsart der Ente. Das bischen Gemüse kannst Du
ausser acht lassen. Nur der Reis (auch je nach Menge) und evtl. die Sosse
wären zu berechnen. Somit kann es sein, daß Du Dich fast überspritzt hast.
Th. Lubin
t.l...@rendsburg.netsurf.de
>Ich habe mit U40 in der H-Tron V40 beste Erfahrungen:
>Anfangs habe ich die V100 "verpaßt" bekommen. Bei den fertigen HTronin
>Ampullen hatte ich laufend Probleme mit Luftblasen (trotz einem ganzen
>Tag entgasen-lassen); aber auch die selbst abgefüllten Ampullen machten
>immer wieder Probleme mit verstopften Nadeln. Nach 1/2 Jahr Herumgemurxe
>konnte ich dank der Kulanz von Disetronic (öffentliches Lob!) auf die V40
>wechseln.
Hallo Wolfgang,
ich war in meiner ersten Mail nicht so recht konkret - sorry. Mir geht
es um die Frage: Welches tierische U40-Pumpeninsulin aus
Deutschland ist für die schweizer PumpenträgerInnen geeignet, weil
Novo Nordisk Schweiz Velosulin MC suis für Insulinpumpen nicht
mehr weiter produzieren und anbieten will.
Dich frage ich aber auch, hast Du Unterschiede in der Wirksamkeit
und im SEA zwischen Human-U40 und -U100 gemerkt?
Ist die Zuverläßlichkeit hinsichtlich der Berechenbarkeit "U40 ist ziel-
genauer" Dir aufgefallen?
Tschüß, Ulrich
t.lubin schrieb in Nachricht <01bd6075$34d5aa20$LocalHost@default>...
>Du magst zwar der Meinung sein, daß Du mit einigen Aussagen oder Fragen
zur
>Belustigung beiträgst, aber ich denke dies nicht, da jeder von uns mal
>irgendwann klein angefangen hat.
Naja...."Belustigung" ist mit Sicherheit das falsche Wort. Ich gehe an
meinen
Diabetes recht unbekümmert heran und schreibe eigentlich auch immer mit
einem Augenzwinkern. In dieser Newsgroup ist das IMHO nicht die Regel.
Ich
meine aber , daß man sich auch über Krankheiten nicht unbedingt nur
ernst
unterhalten muß. Eine gebührende Portition Humor kann auch hier nicht
schaden.
Oder ?
>>Ich verzichte auf Fette, Süßigkeiten und dergleichen.
>Übst Du totalen Verzicht bei Süssigkeiten? Wenn ja, dann ändere das,
denn
>eines Tages wirst Du dann einen Heisshunger auf Schokolade oder
ähnliches
>entwickeln.
Nein, totalen Verzicht übe ich nicht. Ich weiß nicht einmal, ob ich das
unbe-
dingt könnte ;-) Ich habe nur mengenmäßig reduziert und kaufe jetzt
Diabetiker-
süßigkeiten. Da gibt es so ein leckeres Marzipan von Stollwerk ;-)
>> Diätmarmelade
> ist meiner Ansicht Geldbeutelschneiderei, denn der
>Glucosegehalt ist meist der selbe.
Hmmm.....wenn das so ist, dann schmeiße ich das Geld buchstäblich zum
Fenster hinaus. Denn billig sind diese Sachen wahrlich nicht.
>Bei den Marmeladen mit Süßstoff ist oft
>das Problem, daß sie, bevor se aufgegessen sind, anfangen zu schimmeln.
Das hatte ich bislang noch nicht. Vielleicht esse ich die Gläser -
besser:
den Inhalt - ja zu schnell auf ;-) ?!
>>wundert ist, daß ich z.B. nach dieser reichlich genossenen Ente,
>>wo ich mit einem kräftigen BZ-Anstieg gerechnet habe, die Werte
>> eher in Richtung einer Hypo gerutscht sind.
>--Mich wundert es nicht, denn die Ente besteht kaum aus Kohlenhydraten,
>sondern mehr aus Fett, welches die Resorption von Zucker verlangsamt,
so
>daß es kaum zu einem BZ-Anstieg kommt.
Wieder etwas gelernt. Es scheint, als sollte ich mich doch nach einer
Schulung umsehen.
>Nur die Beilagen haben teilweise
>viele BE, je nach Zubereitungsart der Ente. Das bischen Gemüse kannst
Du
>ausser acht lassen. Nur der Reis (auch je nach Menge) und evtl. die
Sosse
>wären zu berechnen. Somit kann es sein, daß Du Dich fast überspritzt
hast.
Nein, "überspritzt" mit Sicherheit nicht, denn ich nehme ja lediglich
diese
1,5 mg Amaryl in einer Einzeldosis morgens. Aber das hatten wir ja schon
;-)
Ach so.....noch etwas zu RICHARD, der speziell nach meiner
"Lebensqualität"
gefragt hat. Diese Lebensqualität hat sich bei mir eigentlich erhöht.
Denn soz.
als "Diabetes-Folge" ist uns ein Rauhhaarteckelwelpe ins Haus gekommen
:-)
Habe ich sonst ausgiebig und lange vor der Kiste gesessen, so gehe ich
jetzt
bei Wind und Wetter spazieren. Und Spaß macht es auch noch :-)
Viele Grüße......Peter
>>Übst Du totalen Verzicht bei Süssigkeiten? Wenn ja, dann ändere das,
>>denn eines Tages wirst Du dann einen Heisshunger auf Schokolade oder
>>ähnliches entwickeln.
>
>Nein, totalen Verzicht übe ich nicht. Ich weiß nicht einmal, ob ich das
>unbedingt könnte ;-) Ich habe nur mengenmäßig reduziert und kaufe jetzt
>Diabetikersüßigkeiten. Da gibt es so ein leckeres Marzipan von Stollwerk ;-)
Iiiiiiiih !! *würgspuckpfft*
Das Zeug schmeckt doch in etwa so aromatisch wie ein alter Teppich.
Die einzigen Diabetiker-Süßigkeiten, die ich esse sind hin und wieder
gegen trockenen Mund die Bonbons von Sula (Hallo Bernhard ;-)
Wenn ich als Marzipanfetischist dir mal einen Tip geben darf: Marzipan
wird hergestellt aus 70 kg Zucker, 30 kg Mandelmehl und 200 Litern
Wasser. Anschließend wird die Feuchtigkeit solange entzogen, bis sich
eine feste Masse ergibt. (Man kann es auch mit geringeren Mengen
rechnen, aber so mag ich es am liebsten ;-)
Was ich sagen will: Da ist zwar schon ganz gut Zucker drin, aber nicht
soviel, als daß man es sich nicht leisten könnte, mit ICT drauf
einzugehen. Ich warte immer die Weihnachts-Nachsaison ab, da
verscherbeln die Geschäfte ihr übriggeblibenes für ´nen Appel und `n Ei.
Für ein Marzipanbrot á 250g benötige ich 16 I.E. Alt (abends, vor der
Glotze) Die verteile ich auf drei Portionen an unterschiedlichen Orten,
warte 30 min. und dann wech damit.
Beim letzten Mal im Januar...
(Mann, ist das schon wieder so lange her ?)
hatte ich vor dem Marzipan einen BZ von 133, und nach 3h einen von 107.
Es geht also. :-))
(... und Ostern steht vor der Tür *freu*)
>>Bei den Marmeladen mit Süßstoff ist oft
>>das Problem, daß sie, bevor se aufgegessen sind, anfangen zu schimmeln.
>
>Das hatte ich bislang noch nicht. Vielleicht esse ich die Gläser -
>besser:
>den Inhalt - ja zu schnell auf ;-) ?!
Vermutlich ;-) Mir schimmelt das Zeug nämlich auch immer weg.
>Wieder etwas gelernt. Es scheint, als sollte ich mich doch nach einer
>Schulung umsehen.
Seeehr gute Idee !
>Ach so.....noch etwas zu RICHARD, der speziell nach meiner
>"Lebensqualität" gefragt hat. Diese Lebensqualität hat sich bei
>mir eigentlich erhöht.
>Denn soz. als "Diabetes-Folge" ist uns ein Rauhhaarteckelwelpe
>ins Haus gekommen :-)
Um Gottes willen, hoffentlich blüht mir das nicht auch noch...
(Mein Vater dreht durch...)
>[...]Also mess ich manchmal, um denen hin und
>wieder mein Tagebuch vorzulegen und ein breites Grinsen aufzusetzen. Ist
>gehässig, ich weiß.
Nöööö ;-)
>Aber einige Weißkittel haben es nicht anders verdient.
Jaaaaa :-)=)
>Ansonsten kann ich persönlich Dich nur darin bestärken, auf Lispro
>umzusatteln. Bessere Werte hatte ich nie und vor allem war ich nie
>flexibler . Hat für mich was mit der Lebensqualität zu tun, die viele
>vollkommen vernachlässigen nur um einen HbA1c im 5er bis 6er Bereich zu
>haben.
Sehe ich auch so. Mein Vater (Typ I, konservativ) sieht das schon wieder
anders. Er würde sich in seiner Lebensqualität eingeschränkt fühlen,
wenn er "dauernd nur messen und spritzen sollte".
Mir macht das Spritzen nichts aus. Wenn es sein muß auch 10 mal am Tag.
(Das Messen ist allerdings schon manchmal etwas nervig)
>Hallo, Jörg !
Hallo Panja !
>[...]Da hab ich wohl in Physiologie ein paar mal gepennt :-)
Du bist auch eine Kranke Schwester ;-) ?
In Physiologie hatten wir das nur am Rande (IIRC als es um Gallenenzyme
ging). Ich hab es in der Diabetes-Schulung gelernt. :-)
>Hallo Peter-M,
>auch von den anderen Diabetikerprodukten würde ich die Finger lassen, denn
>bei normaler Schokolade wird der Zucker genauso langsam freigesetzt, da er
>durch das Kakaofett gebunden ist.
>Bei Marzipan verhält es sich ähnlich.
Hallo an Alle,
genau so ist es. Es grenzt schon bald an Volksverdummung, daß überhaupt noch
DIABETIKER-Sachen hergestellt und verkauft wird. Mache ICT und berechne eben
alle Lebensmitel vorher, kein Problem. Habe kürzlich gr. Portion Normal-EIS
gegessen, vorher schön 10 Einheiten Norminsulin, vorher 130, nach 3 Std. 110!!
Super Wert.
Und dann Schokolade! Drauf steht 40 KH, wenn Du den Fruchtzucker abziehst, die
ganze Tafel hat nur noch 1 BE !! Habe ich selbst mehrere Mal ausprobiert, es
stimmt!!
So sieht das in Wirklichkeit mit Diabetiker-Verdummung!!!
Und diese Sachen werden doch nur mit FETT aufgefüllt!! Was sagt Ihr dazu?
Gruß Palky1
Jürgen Palaschevsky
Hannover
Nicht nur die Lebensqualität zum jetzigen Zeitpunkt, sondern
auch die Behandlungseffizienz die er jetzt mit einer ICT
erzielen würde.
Lange Erhaltung der Restproduktion etc. pp.
Ich könnte mir auch eine Behandlung mit Metformin vorstellen,
aber ich habe immer noch keine Daten zu meinen Fragen ....
Gewicht etc. pp.
Grüße HEIKO
Hi Joerg!
Wiso IIIIIIIIIIIIhhhhhhhhhh!
Also von Marzipan schmckt mir die richtige auch besser und der BZ hält
sich in Grenzen, aber von MILKA schmeckt die Diabetiker besser als die
echte.
Marmelade ist bei mir auch noch nie verschimmelt. Liegt wahrscheinlich
darin, das Peter und ich Süßmäuler sind(früh). Ansonsten nehm ich jetzt
Arcabose, bin recht glücklich damit, nur der Wind in den
Segeln............
Irgendein Problem mit Tieren?
--
MfG Uwe
Joerg Moeller schrieb in Nachricht <352ce862...@news.cityweb.de>...
>Iiiiiiiih !! *würgspuckpfft*
>
>Das Zeug schmeckt doch in etwa so aromatisch wie ein alter Teppich.
>
>Die einzigen Diabetiker-Süßigkeiten, die ich esse sind hin und wieder
>gegen trockenen Mund die Bonbons von Sula (Hallo Bernhard ;-)
>
>Wenn ich als Marzipanfetischist dir mal einen Tip geben darf: Marzipan
>wird hergestellt aus 70 kg Zucker, 30 kg Mandelmehl und 200 Litern
>Wasser. Anschließend wird die Feuchtigkeit solange entzogen, bis sich
>eine feste Masse ergibt. (Man kann es auch mit geringeren Mengen
>rechnen, aber so mag ich es am liebsten ;-)
>(Mein Vater dreht durch...)
Hallo!
>Es grenzt schon bald an Volksverdummung, daß überhaupt noch
>DIABETIKER-Sachen hergestellt und verkauft wird.
Ich stimme Dir zu; allerdings finde ich es gut, wenn es Eis gibt das
nur wenige KH (0,5) hat - das kann man dann mal essen ohne groß zu
rechnen.
>Und dann Schokolade! Drauf steht 40 KH, wenn Du den Fruchtzucker abziehst, die
>ganze Tafel hat nur noch 1 BE !! Habe ich selbst mehrere Mal ausprobiert, es
>stimmt!!
Normale Milka Alpenmlich? (Wirklich?)
>So sieht das in Wirklichkeit mit Diabetiker-Verdummung!!!
>Und diese Sachen werden doch nur mit FETT aufgefüllt!! Was sagt Ihr dazu?
Mich ärgert nur, das manche Firmen die Sparte "für Diabetiker" nutzen
um ihre gräßlichen schmeckenden, wirklich unterdurchschnittlichen
Produkte an den Mann zu bringen.
Gruß
Michae...@kronach.baynet.de
http://www.kronach.baynet.de/~mlbirke0
IRC: Longasc - ICQ: 8624167
P.S.: Immer noch Remissionsphase. :-)
Iiiiiiiih !! *würgspuckpfft* <<
Aha, noch ein Kenner!!
Detlef
Hallo Peter!
Welche Sorte Marzipan hast Du denn vorher zwischen die Zaehne geschoben,
wenn Du diesen Dreck als "lecker" bezeichnest!?!
Erzaehl' mir bitte nichts ueber Marzipan fuer Normalsterbliche und
Diabetiker!
Nach wenigen Versuchen mit diesen die Geschmacksnerven beleidigenden
Ersatzprodukten habe sogar ich dieses Laster aus meinem Leben
verdraengt.
;-(
Detlef
Michael Birke schrieb:
> >Und dann Schokolade! Drauf steht 40 KH, wenn Du den Fruchtzucker
> abziehst, die
> >ganze Tafel hat nur noch 1 BE !! Habe ich selbst mehrere Mal
> ausprobiert, es
> >stimmt!!
>
> Normale Milka Alpenmlich? (Wirklich?)
Nein. Hier meint er wohl die Diabetikerschokolade. Bei der darf man
nämlich getrost die KH abrechnen, die vom Fruchtzucker kommen. Und dann
hat eine Tafel nur noch eine BE, stimmt.Ich habe bei meiner Schulung
gelernt, daß man Fruchtzucker nicht mehr berechnen soll. Bei mir
persönlich kommt das auch absolut hin.
Zum Thema Diabetikersüßigkeiten schließe ich mich hier den meisten an
:Das ist die pure Geldschneiderei. Dummerweise sind viele Diabetis
ungeschult oder von ihren Ärzten schlecht informiert. Die kaufen dann
ddiesen überteuerten Kram und reden sich meist noch ein, so schlecht
würde das ja gar nicht schmecken.
Aber das mit der Diät-Milka stimmt. Die ist die Ausnahme, echt lecker.
Und kaum KH..
Viele Grüße,
Panja
> Du bist auch eine Kranke Schwester ;-) ?
Jau, so ist das. Hab ´94 Examen gemacht und dann bis September ´96 in
der Psychiatrie gearbeitet. Dann kamen meine Füße dazwischen und nun
studiere ich eben Psychologie, umbald wieder zu meinen "Schäfchen" zu
können.
> In Physiologie hatten wir das nur am Rande (IIRC als es um
> Gallenenzyme
> ging). Ich hab es in der Diabetes-Schulung gelernt. :-)
Das muß ich wohl bei meiner Schulung verdrängt haben ;-))
Viele Grüße,
Panja
-snip-
>Dort wurde mir auch gesagt, dass ich praktisch wie bisher Leben und Essen
>kann, bis auf das Messen und Spritzen vorher, und dass der BZ-Anstieg nach
>dem Essen keine Bedeutung hat, da er sich ein kurzfristiger Anstieg nicht
>auf den HbA1c auswirkt und nur dieser in Bezug auf Folgeschaeden von
>Bedeutung sei. (Als Beweis wurde die amerikanische DCCT Studie genannt)
-snip
>Wenn man sich auf die DCCT Studie beruft, kann man also nicht davon
>ausgehen, dass der HbA1c das einzige Kriterium ist. Mir persoenlich
>erscheint das auch logisch, da z.B. die Nieren sicher auch bei kurzfristig
>erhoehten Werten mehr belastet werden....
>Diese unterschiedlichen Lehrmeinungen in Deutschland und hier verunsichern
>mich aber trotzdem etwas.
>Kennt jemand andere Begruendungen fuer die deutsche Meinung, als die DCCT
>Studie????
Hallo Susanne,
eine sehr interessante Diskussion, die wir ansatzweise schon in
"Aktion 130-Diskussion" vor einigen Monaten angesprochen hatten.
Es war lange Zeit vermutet worden, dass es einen (individuellen?)
Schwellenwert des HbA1c, eine glykaemische Schwelle, gibt.
Ueberschreitet einE DiabetikerInn diese, wuerden, in Abhaengigkeit von
der absoluten Hoehe des HbA1c, Spaetschaeden mit einer gewissen
statistischen Wahrscheinlichkeit nach so und soviel Jahren auftreten.
DCCT und insbesondere die s.g. Subauswertungen der DCCT zeigten, dass
eine solche Schwelle nicht existiert. Mit jeder 10%igen Senkung des
HbA1c ist eine 40%ige Senkung des Risikos eines diabetischen
Spaetsyndroms verbunden.
In der DCCT fiel auf, dass die Diabetiker, die konventionell zweimal
taeglich spritzten und ein vergleichbares HbA1c hatten, wie die
Diabetiker, die intensiviert (ICT oder Pumpe) spritzen, trotzdem
haeufiger und frueher Spaetschaeden davontrugen. Somit waere es schon
naheliegend, dass haeufig auftretende kurzfristige Hyperglykaemien
sehr wohl das Risiko eines Spaetsyndroms erhoehen, ohne dass sie ueber
die HbA1c-Bestimmung erfassbar sind.
Dieses Phaenomen war den "alten Diabetikerhasen" schon bekannt, musste
aber durch DCCT erst bewiesen werden.
Beispiel: Wir hatten kuerzlich einen Typ 1-Diabetiker im "zarten"
Alter von ca. 70 Jahren, dem 37 Jahre lang ICT "vorenthalten" wurde.
BZ-Spitzen bis zu 400 mg% 4 Std. postprandial unter einer
(individuellen!!!) Therapie mit 3 Mal taeglich Mischinsulin (Depot H
15), demgemaeß 37 Jahre lang Berg-und-Talfahrt mit allen
Spaetschaeden, aber einem HbA1c zw. 7,0 und 7,3 (1/4-jaehrlich seit 2
Jahren bestimmt). Der Mann hatte sich seinen HbA1c mit tgl. bis zu
2maligen Hypos "erkauft". Jetzt unter ICT natuerlich nur Schwankungen
zwischen 60-180 mg/dl. Ich schaetze, dass sich am HbA1c nicht sehr
viel aendern wird, jedoch am Fortschreiten der Spaetschaeden (Z.n.
Herzinfarkt, diabetisches Fusssyndrom, Z.n. Fotokoagulation) schon.
Auch DCCT zeigte, dass das Risiko eines hypoglykaemischen Komas bei
konventioneller Therapie mit jeder 10%igen Senkung des HbA1c um 44%,
unter intensivierter Therapie mit jeder 10%igen Senkung um 7% steigt.
Jedoch definieren die Amerikaner Hypos in der DCCT anders als wir
(siehe FAQ's).
Uns sollten jedoch keine "grauen" Haare wachsen. Den HbA1c und die
postprandialen 2-Stunden Werte um "alles in der Welt"
herunterzupruegeln" bedeutet auch keine Lebensqualitaet. JedeR muss
letztendlich fuer sich entscheiden. Jedoch wird in einigen Zentren (in
Deutschland) die "BZ-Glaettung" und eine HbA1c-Senkung unter 7,0%
ernster genommen als frueher, somit gleichen wir uns nach und nach den
Amis an. Die haben allerdings erst in den letzten beiden Jahren
zunehmend die Annehmlichkeit einer PEN-Therapie schaetzen gelernt, was
doch fuer viele eine persoenliche "Qualitaetssteigerung" bedeutete. Da
sind wir Jahre voraus ;-)
Ein sehr guter Vorschlag zur BZ-Glaettung war ja z.B. im Thread auch
mit den verteilten BE's genannt worden; ich glaube Panja war's, oder?
Soweit viele Gruesse,
Markus
----------
Markus Dornbach
Mailto:Markus....@ruhr-uni-bochum.de
homepage: http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Markus.Dornbach
>Aber das mit der Diät-Milka stimmt. Die ist die Ausnahme, echt lecker.
>Und kaum KH..
Hm, das Zeug von Sionon und anderen schmeckt auch.
Ich poste morgen mal die Schokoladenarten, die ich auf Lager habe.
Ich habe viel mehr Schokolade im Haus als jemals zuvor...
<kopfschüttel> - soviel muß man erstmal futtern ohne zu k*****.
Da hat es die Oma zu gut gemeint! ;-)
Nur die Diät-Milka fehlt noch in der Sammlung.
Ah... wo kann man denn einen zuckerfreien Ketchup herkriegen?
Ich habe schon Aldi, Norma, Diska abgeklappert und nix gefunden.
Nee, nee ich war´s !!!
Grüße HEIKO
>Wiso IIIIIIIIIIIIhhhhhhhhhh!
Mein erster Eindruck von Diabetiker Marzipan.
>Irgendein Problem mit Tieren?
Versteh ich nicht.
Hallo Panja,
>> Du bist auch eine Kranke Schwester ;-) ?
>
>Jau, so ist das. Hab ´94 Examen gemacht und dann bis September ´96 in
>der Psychiatrie gearbeitet. Dann kamen meine Füße dazwischen und nun
>studiere ich eben Psychologie, umbald wieder zu meinen "Schäfchen" zu
>können.
Ich Ex.93, bis 95 Onkologie, danach Intensiv. Psych. wär nix für mich,
ist mir "unheimlich" (Und nervig, wenn ich mich an meinen
Lieblingsmaniker erinnere ;-)
>> In Physiologie hatten wir das nur am Rande (IIRC als es um
>> Gallenenzyme
>> ging). Ich hab es in der Diabetes-Schulung gelernt. :-)
>
>Das muß ich wohl bei meiner Schulung verdrängt haben ;-))
Naja, sind ja nicht alle gleich. Ich hatte eine Intensiv-Schulung in
Essen, auf der nur Typ Ier waren. Demensprechend konnte man die Sache
auch ganz anders angehen.
Hallo zusammen, insbesondere Jörg!
In meinem letzten Mail schrie ich Euch meine BZ Werte worauf Palky1 meinte
ich mache eine Märchenstunde für die Gruppe.
Nach Absetzen der Amaryl sollte ich in 3-4 Wochen zu meinem Diabetologen
wiederkommen. Also, so lange wartete ich nicht, denn die BZ Werte kletterten
bis 335. Also bin ich schon nach reichlich einer Woche wieder hin.
Meine Befunde waren alle da und so meinte mein Diabetologe: Insulin hätte
ich noch genug, aber es sei wie bei einer Tür, wenn man nicht den paßenden
Schlüßel habe und das sei das Amaryl nicht gewesen, dann konn man die Tür
nicht öffnen. Er versucht es jetzt mit Siofor 850.
In den ersten Tagen ging der BZ Wert auch etwas zurück, aber seit 4Tagen
bewegt er sich wieder so um die 200 herum. Nun weiß ich aber nicht ob dies
mit meiner Erkältung zusammenhängt, die ich seit 4Tagen mit mir
herumschleppe.
Vorstellen soll ich mich wieder in 3 Wochen, also mitlerweile nur noch 2
Wochen.
So mehr kann ich zur Zeit nicht berichten, ich wünschte mir es ist der
richtige Schlüßel.
Schön wäre es Eure Meinungen zu hören. Bei den hohen Werten hoffe ich nur,
das meine Füße nicht schlimmer werden.
Übrigens die Durchblutung in den Füßen ist noch in Ordnung, wurde mit
gemessen. Es sind halt Nervenstörungen ( Polyneurop.)
mfg
Liane
Liane schrieb:
>Bei den hohen Werten hoffe ich nur,
>das meine Füße nicht schlimmer werden.
>Übrigens die Durchblutung in den Füßen ist noch in Ordnung, wurde mit
>gemessen. Es sind halt Nervenstörungen ( Polyneurop.)
Hallo Liane.
es kann doch nicht möglich sein, daß Du immer noch glaubst ->die Durchblutung
in den Füßen ist noch in Ordnung, wurde mit gemessen. Es sind halt
Nervenstörungen ( Polyneurop.)!! Was ist das denn??
Eine Polyneurop. ist im gewissen Sinne ja auch eine Durchblutungsstörung!! Mit
NERVENSTÖRUNG darfst Du das nicht abtun, es kann nämlich in der Folgerung
ziemlich an Deine NERVEN gehen!! Ich rede aus Erfahrung, nicht einfach so.
Evtl. sagen mal Fachleute etwas dazu, mit den Erweiterungen. Ich bin zwar arg
davon betroffen, kann es aber Liane nicht so verständlich rüberbringen.
Nur , >Es sind halt Nervenstörungen> , das könntest Du schnell bereuen, aber
dann ist es zu spät!!!!!!! Bitte laß Dich genau aufklären.
Michael Birke wrote:
>
> On Mon, 06 Apr 1998 13:29:19 +0200, Panja Schmidt
> <fu...@on-luebeck.de> wrote:
>
> >Aber das mit der Diät-Milka stimmt. Die ist die Ausnahme, echt lecker.
> >Und kaum KH..
>
> Hm, das Zeug von Sionon und anderen schmeckt auch.
Ich habe bisher fast nichts gefunden was mir nicht schmeckt.
Diät oder nicht. Diät-Pralinen aus der früheren DDR waren etwas
sandig, aber eßbar war eigentlich alles.
> Ich poste morgen mal die Schokoladenarten, die ich auf Lager habe.
> Ich habe viel mehr Schokolade im Haus als jemals zuvor...
> <kopfschüttel> - soviel muß man erstmal futtern ohne zu k*****.
mein tägliches Milky Way gib mir heute...
> Ah... wo kann man denn einen zuckerfreien Ketchup herkriegen?
Wenn man bei Ketchup den Zucker wegläßt...das was übrigbleibt
ist nicht der Rede wert (von der Menge). Solange Du ihn Dir nicht
nur reinschüttest, sehe ich kein Problem mit normalem Ketchup.
Am besten mit etwas fettigem dazu, das sollte kein Problem sein.
Bei uns in der Mensa gibt es immer Schnitzel mit Ketchup. Lecker!
Und ich habe noch nie Probleme damit gehabt. Eher mit zu kleinen
Portionen.
Grüße
Michael
Im Artikel <199804051349...@ladder01.news.aol.com> schreibt
dtd...@aol.com...
>
>
>ich war in meiner ersten Mail nicht so recht konkret - sorry. Mir geht
>es um die Frage: Welches tierische U40-Pumpeninsulin aus
>Deutschland ist für die schweizer PumpenträgerInnen geeignet, weil
>Novo Nordisk Schweiz Velosulin MC suis für Insulinpumpen nicht
>mehr weiter produzieren und anbieten will.
Ich fülle U40 Normal-Insulin (Human) der verschiedensten Hersteller (was
gerade zu bekommen ist ohne Bestellung in der Apo) in die Pumpen-Ampullen.
- ohne Probleme. Daher kann ich mir vorstellen, daß Du jede greifbare
"Ferkelei" ebenso problemlos abfüllen kannst. Ich nehme 'mal an, eine Ampulle
hat eine Einsatzzeit von wenigen Tagen; eine angebrochene Flasche zum Spritzen
würdest Du mindestens 3x länger bei Raumtemperatur mit Dir herumtragen.
(Wieder 'mal ohne Garantie!)
>
>Dich frage ich aber auch, hast Du Unterschiede in der Wirksamkeit
>und im SEA zwischen Human-U40 und -U100 gemerkt?
>
>Ist die Zuverläßlichkeit hinsichtlich der Berechenbarkeit "U40 ist ziel-
>genauer" Dir aufgefallen?
>
Ich glaub' das hatten wir vor kurzem schon 'mal :-)
zu 100-er Pumpen-Zeiten habe ich gelegentlich einen Bolus gespritzt (U40),
wenn ich wollte, daß er schneller "kommt", quantifiziert habe ich diesen
Effekt aber nicht. Auch jetzt greif' ich für einen Bolus, der schnell sein
soll, zur Spritze und verteile die Dosis auf 3 - 4 Stiche. Vielleicht ist's
auch nur Aberglaube, exakte Vergleichsmessungen hab' ich keine.
Chiao
Wolfgang
Hallo Liane, Hallo Rest,
>In den ersten Tagen ging der BZ Wert auch etwas zurück, aber seit 4Tagen
>bewegt er sich wieder so um die 200 herum. Nun weiß ich aber nicht ob dies
>mit meiner Erkältung zusammenhängt, die ich seit 4Tagen mit mir
>herumschleppe.
Ich kenne mich mit oralen Antidiabetika nicht besonders gut aus, aber
ich würde dir da gefühlsmäßig mal zustimmen. Wenn ich einen Infekt habe,
steigt mein Insulinbedarf auch sprungartig um 25-30 % an. Möglicherweise
stellen dir die Siofor genug Insulin zur Verfügung, um einen normalen
Bedarf zu decken, aber bei Infekten reicht das dann nicht.
>Vorstellen soll ich mich wieder in 3 Wochen, also mitlerweile nur noch 2
>Wochen.
Ich würde trotzdem eher hingehen, damit der Doc sieht, daß es bei
solchen Fällen eben mit Siofor alleine nicht getan ist.
>Schön wäre es Eure Meinungen zu hören. Bei den hohen Werten hoffe ich nur,
>das meine Füße nicht schlimmer werden.
Die alleine wären für mich schon Grund für eine ICT.
> Ich Ex.93, bis 95 Onkologie, danach Intensiv. Psych. wär nix für mich,
>
> ist mir "unheimlich" (Und nervig, wenn ich mich an meinen
> Lieblingsmaniker erinnere ;-)
Ich fand die Psych schon immer bös spannend. Nervig war es für mich
eigentlich nicht, aber das ist ja auch Geschmackssache. Gut so. Wo würde
es hinführen, wenn alle nur eine Fachrichtungen wollten und die anderen
Stationen völlig unterbesetzt wären .Was mich an der Psych als einziges
gestört hat, war immer , daß man viel verlernt. Die Patienten da sind ja
körperlich meist fit und dann verlernt man viele pflegetechnische
Sachen. Ich hatte auch überlegt, ein oder 2 Jahre lang direkt nach dem
Ex auf eine Intensiv oder in die Notaufnahme zu gehen. Dummerweise fing
mein Charcot-Fuß dann kurz vor dem Ex an, sich zu melden. Ich hab mir
die Füße 4 mal gebrochen (jeden 2 mal), einfach so beim Gehen. Naja, da
war das Thema Intensiv/Liegendaufnahme für mich gegessen.
> Naja, sind ja nicht alle gleich. Ich hatte eine Intensiv-Schulung in
> Essen, auf der nur Typ Ier waren. Demensprechend konnte man die Sache
> auch ganz anders angehen.
Wir waren auch 10 "Einser", die alle mit ICT anfangen, bzw. ihre
Kenntnisse auffrischen wollten. An der Schulung kann es nicht gelegen
haben. Da muß ich die faule Stelle schon bei mir suchen ;-)
Viele Grüße,
Panja
Text Gelöscht
>Vorstellen soll ich mich wieder in 3 Wochen, also mitlerweile nur noch 2
>Wochen.
>So mehr kann ich zur Zeit nicht berichten, ich wünschte mir es ist der
>richtige Schlüßel.
>Schön wäre es Eure Meinungen zu hören. Bei den hohen Werten hoffe ich nur,
>das meine Füße nicht schlimmer werden.
>Übrigens die Durchblutung in den Füßen ist noch in Ordnung, wurde mit
>gemessen. Es sind halt Nervenstörungen ( Polyneurop.)
>
>mfg
>Liane
Hallo Liane
Ich bin seit 30 Jahre Typ I und kenne mich mit Oraler Behandlung nicht aus ,
aber bei Deinen
doch länger anhaltenden recht hohen BZ_Werten kann ich ( kommen Sie mal in 3
Wochen wider )
nicht recht nachvollziehen . Schon gar nicht bei Deinen Problemen mit den
Füßen !! . Du kannst Dir glaube ich am besten selber Helfen in dem Du zu
einen Arzt wechselst der den / Deinen Diabetes nicht
so sorglos gegenüber steht . Denn nicht Dein Arzt muß sich hinterher mit den
Folgeschäden kerumplagen sonder Du ganz alleine . Also so schnell wie es
geht in eine anerkannte Fachklinik für Diabetes ! . Alles andere ist "
Bastelei " auf DEINE Kosten .
Gruß an alle Richard
Hallo Panja,
>Ich fand die Psych schon immer bös spannend.
Das ist sie zweifellos, und ich habe in Bezug auf Krankenbeobachtung
mehr gelernt als im Rest meiner Ausbildung.
>Sachen. Ich hatte auch überlegt, ein oder 2 Jahre lang direkt nach dem
>Ex auf eine Intensiv oder in die Notaufnahme zu gehen. Dummerweise fing
>mein Charcot-Fuß dann kurz vor dem Ex an, sich zu melden. Ich hab mir
>die Füße 4 mal gebrochen (jeden 2 mal), einfach so beim Gehen. Naja, da
>war das Thema Intensiv/Liegendaufnahme für mich gegessen.
:-( Das ist natürlich ätzend. Und mal für ein paar Monate Innere ?
>Wir waren auch 10 "Einser", die alle mit ICT anfangen, bzw. ihre
>Kenntnisse auffrischen wollten. An der Schulung kann es nicht gelegen
>haben. Da muß ich die faule Stelle schon bei mir suchen ;-)
Niemals. Du bist Krankenschwester, und als solche unfehlbar ;-)
>Nee, nee ich war´s !!!
Jau, klar!
Hallo Liane,
auch wenn ich das jetzt nicht sagen dürfte (rein rechtlich)...
>[....]Übrigens die Durchblutung in den Füßen ist noch in Ordnung, wurde mit
>gemessen. Es sind halt Nervenstörungen ( Polyneurop.)
Da schreit gerade eine unbenutzte Insulinampulle in einem
Diabeteszentrum: "Nimm MICH und treibe mit mir das einzig ware ICT!!!"
Gruesse,
Peter-M. Meller <peter....@pironet.de> schrieb im Beitrag
<35271...@news.piro.net>...
> Hallo Richard - und alle anderen,
>
> Richhard Wagner schrieb in Nachricht <6g5t0u$s10$2...@news.nordwest.net>...
Hallo Peter,
>
> >Aber wie ist es denn mit Deiner Lebensqualität unter Oraler Behandlung
> ?.
Damit kenne mich nicht aus. Möglicherweise wird die Tablettenbehandlung
viel zu lange durchgeführt. Insulin wirkt bei den Diabetiker besser als
Tabletten, wenn man schon auf der Kippe steht.
Das gipfelte darin, daß ich
> vor Heißhunger 'ne halbe Ente (nebst Beilagen!) verdrückt habe. Ich habe
> das dann dem Diabetologen erzählt und der erwiderte nur "Und ? Hat es
> geschmeckt ?"
Der Arzt hat wohl dabei anders gedacht als gesagt. Meiner Meinung nach hat
er versäumt Dich über die Zusammensetzung der tgl. Nahrungsaufnahme
aufzuklären und was ein Diabetiker dabei beachten soll.
> "Berufsdiabetiker" zu werden, weil er merkte, wie intensiv ich mich mit
Zu einem guten Berufsdiabetiker gehört mehr.
> Diabetes auseinandersetzte.
> Das war vor einigen Wochen und seitdem lebe ich vor allen Dinge esse
> ich eigentlich wieder normal, allerdings bewußter. Ich verzichte auf
> Fette,
> Süßigkeiten und dergleichen.
Ohne Fett kann der Mensch nicht leben. Davon braucht ein Mensch mindestens
ca. 20-30g pro Tag. Leider kommen bei vielen Menschen 120 g und mehr
täglich zusammen (gleich 1200 Kalorien). Dem Grunde nach ist es nicht von
Bedeutung, in welcher Form die Kohlenhydrate aufgenommen werden. Auch
Zucker pur kannst Du hierzu nehmen, wenn dabei der BZ lfd. beachtet wird
und grundsätzlich im Normalbereich bleibt (u.a. Vorsorge mit Insulin Sorte
Humalog oder reichlich Bewegung).
>
> Du siehst, ich habe eigentlich kaum Einschränkungen. Was mich nur
> wundert
> ist, daß ich z.B. nach dieser reichlich genossenen Ente, wo ich mit
> einem
> kräftigen BZ-Anstieg gerechnet habe, die Werte eher in Richtung einer
> Hypo
> gerutscht sind.
Soll das eine verspätete Aprildarstellung sein? Warum soll der Verzehr
einer Ente den BZ erhöhen? Der Genuß einer "fetten" Ente macht
hauptsächlich nur satt und dicker. Eine Ente besteht nur aus Fett und
Eiweiß. Nur Kohlehydrate erhöhen nenneswert den BZ.
Gruß
ferdi
Detlef Erkens <erk...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<6ga9ef$kis$2...@news02.btx.dtag.de>...
> >> Da gibt es so ein leckeres Marzipan von Stollwerk ;-)
>
> Iiiiiiiih !! *würgspuckpfft* <<
>
Hallo Detlef,
Diabetiker-Zeug ist im Geschmack immer noch besser wie gar nichts. Probleme
mit Fruchtzucker, Sorbit und dergleichen hat schließlich nicht jeder.
Darauf würde ich nicht spucken. Nur für insulinpflichtige Diabetiker ist
der Kauf meines Erachtens nur für den Geschäftsumsatz gut.
Normales Zuckerzeug ist genau so gut.
Gruß
ferdi
Panja Schmidt <fu...@on-luebeck.de> schrieb im Beitrag
<3528BC8F...@on-luebeck.de>...
Hallo Panja,
> Nein. Hier meint er wohl die Diabetikerschokolade. Bei der darf man
> nämlich getrost ...die KH abrechnen, die vom Fruchtzucker kommen. Und
dann
> hat eine Tafel nur noch eine BE, stimmt.Ich habe bei meiner Schulung.....
Ja das stimmt. Nur der Kaloriengehalt ist der Gleiche
> Zum Thema Diabetikersüßigkeiten schließe ich mich hier den meisten an
> :Das ist die pure Geldschneiderei. Dummerweise sind viele Diabetis
> ungeschult oder von ihren Ärzten schlecht informiert.
Da fällt mir etwas zu ein. Ich kann mir gut vorstellen, daß die
Diabetikersüßigkeiten ohnehin nur als Verlegenheitsgeschenke an die /den
Süßen überreicht werden. Ich für mich persönlich komme nicht auf die Idee
für ein paar schlecht gemachte Pralinen in einer 100g Packung 8 DM oder 10
DM zu investieren. Da gibt es andere schöner und besser schmeckende
Pralinen für 1/3 des Spezialpreises.
Schokolade in Tafelform für 0,49 DM Marke Aldi bevorzuge ich z.Z. Sebst vor
40 Jahren war die Tafel viel teuer.
Gruß
ferdi
Palky1 <pal...@aol.com> schrieb im Beitrag
<199804052244...@ladder01.news.aol.com>...
> >Subject: Re: Re. Wer kann mir helfen
> >From: "t.lubin"
>
> >Hallo Peter-M,
> >auch von den anderen Diabetikerprodukten würde ich die Finger lassen,
denn
> >bei normaler Schokolade wird der Zucker genauso langsam freigesetzt, da
er
> >durch das Kakaofett gebunden ist.
> >Bei Marzipan verhält es sich ähnlich.
>
> Hallo Jürgen,
dies sehe ich auch so. Soviel ich weiß, hat eine normale gute Schokolade
auch zum Kakaofett so ungefähr mindesten 40 % andere Kakaobestandteile.
Dies vermindert ebenfalls die schnelle Freisetzung von Zucker. Das Problem
der Schokolade besteht darin, daß diese so ungefähr 700 Kalorien hat. Daher
muß ich immer wieder entscheiden zwischen einen normalen Mittagessen oder
einer Tafel Nußschokolade. Übrigens wenn noch 20 g Nüsse in der 100 g Tafel
sind, bleibt von der BE-Belastung nicht viel übrig (-übertrieben gesagt-).
> genau so ist es. Es grenzt schon bald an Volksverdummung, daß überhaupt
noch
Das kann man so grundsätzlich nicht behaupten, da es durchaus für nicht
insulinpflichtige Diabetiker ein sinnvoller und notwendiger Ersatz ist.
Gruß
ferdi
Detlef Erkens <erk...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<6ga9ee$kis$1...@news02.btx.dtag.de>...
> >> Da gibt es so ein leckeres Marzipan von Stollwerk ;-) <<
Wenn schon Marzipan dann auch Lübecker-Marzipan.
> Hallo Peter!
>
>
> Erzaehl' mir bitte nichts ueber Marzipan fuer Normalsterbliche und
> Diabetiker!
Die Herstellung mit unterschiedlichen Zutaten bestimmen in erster Linie
die Güte des Produktes (weniger die Zielgruppe). Laut Lexikon gibt es auch
noch "Persipan" das nicht u.a. aus bitteren Mandeln sondern u.a. aus
Pfirsich- und Aprikosenkernen hergestellt wird.
Gruß
ferdi
ferdi lego schrieb:
> Wenn schon Marzipan dann auch Lübecker-Marzipan.
So seh ich das aber auch ;-))
Panja
>>Was mich nur
>> wundert
>> ist, daß ich z.B. nach dieser reichlich genossenen Ente, wo ich mit
>> einem
>> kräftigen BZ-Anstieg gerechnet habe, die Werte eher in Richtung einer
>> Hypo
>> gerutscht sind.
Darauf antwortete Ferdi u.a.:
>Soll das eine verspätete Aprildarstellung sein? Warum soll der Verzehr
>einer Ente den BZ erhöhen? Der Genuß einer "fetten" Ente macht
>hauptsächlich nur satt und dicker. Eine Ente besteht nur aus Fett und
>Eiweiß. Nur Kohlehydrate erhöhen nenneswert den BZ.
Leute, Leute seit doch nicht immer so intollerant. Ich glaube in dieser
NG muß man nicht nur Diabetes haben, und nicht mal dann wird man
beachtet, sondern auch seinen ganzen Humor beiseite legen.
Und ich finde es echt zum kotzen, das man stets sofort angemotzt wird,
wenn man mal irgendwas falsch macht. In jeder Hinsicht.
Keiner kommt als Berufsdiabetiker zur Welt. Fragt mal einen völligen
Laien nach dem BZ Anstieg beim Genuß einer Ente.
Die Antwort"Mächtig gewaltig".
So ich hoffe in Zukunft tolleranter gegenüber Newbis.
--
MfG Uwe
endlich mal wieder ein Posting, das bei mir angekommen ist.
Kommt ja leider selten genug vor und erklärt auch meine weit-
gehende Abstinenz.
>Leute, Leute seit doch nicht immer so intollerant. Ich glaube in dieser
>NG muß man nicht nur Diabetes haben, und nicht mal dann wird man
>beachtet, sondern auch seinen ganzen Humor beiseite legen.
Mir scheint auch, daß viele hier leicht unterzuckert sind ;-) Jedenfalls
habe ich bislang noch keine Newsgroup erlebt, in der man seinen
Humor derart weit hinten anstellen mußte. Zugegeben, es gibt auch hier
Ausnahmen, aber der Tenor im allgemeinen ist so, daß sich ein Neuling
auf dem Gebiet des Diabetes kaum "öffnen" wird. Und das finde ich
eigentlich sehr schade. Man ist ja schon geneigt, sich jeden Smiley
zu überlegen, ob er denn "tolerierbar" ist.
Schön, es geht in dieser Gruppe um eine Beeinträchtigung der
Gesundheit (das Wort Krankheit vermeide ich ganz bewußt), also
ein ernstes Thema. Nur....kann man diese Problematik denn nicht
auch mit einem Augenzwinkern sehen ?
>Und ich finde es echt zum kotzen, das man stets sofort angemotzt wird,
>wenn man mal irgendwas falsch macht. In jeder Hinsicht.
Aber Uwe, einerseits plädierst Du für Toleranz und andererseits
schimpfst Du hier wie der sprichwörtliche Rohrspatz. Wie verträgt
sich das miteinander ;-) ?
>Keiner kommt als Berufsdiabetiker zur Welt.
Ich hoffe, daß ich *nie* einer werden werde. Schön, Gedanken
muß ich mir schon machen.....aber verflixt nochmal, es gibt doch
noch andere Dinge außer diesem Diabetes. Nur, wenn man das
erwähnt, gerät man sofort in eine Off-Topic-Diskussion. Ich meine,
daß auch das Zwischenmenschliche hier seinen Platz haben sollte.
Nur so kann es ein gedeihliches, harmonisches Miteinander hier
geben. Und kein Gegeneinander.
Ich habe fertig ;-)
Grüße an alle.....Peter
Uwe Patzlaff <uwe.pa...@rhein-main.net> schrieb im Beitrag
<6gr6b6$j2n$1...@trader.ipf.de>...
> Hi!
> Peter schrieb u.a.:
>
> >>Was mich nur
> >> wundert
> >> ist, daß ich z.B. nach dieser reichlich genossenen Ente, wo ich mit
> >> einem
> >> kräftigen BZ-Anstieg gerechnet habe, die Werte eher in Richtung einer
> >> Hypo
> >> gerutscht sind.
>
> Darauf antwortete Ferdi u.a.:
> >Soll das eine verspätete Aprildarstellung sein? Warum soll der Verzehr
> >einer Ente den BZ erhöhen? Der Genuß einer "fetten" Ente macht
> >hauptsächlich nur satt und dicker. Eine Ente besteht nur aus Fett und
> >Eiweiß. Nur Kohlehydrate erhöhen nenneswert den BZ.
Das war nicht böß gemeint. Ich habe doch nur versucht Peter mit meinen
Worten dazulegen, daß er mit der angegebenen Schilderung u.a. noch lange
nicht ein Berufsdiabetiker ist. Er selbst hat doch den Titel eingebracht.
Das wäre auch wohl schade, wenn man als solcher auf die Welt kommen sollte.
>
> Leute, Leute seit doch nicht immer so intollerant.
Intollerant (unduldsam) bin ich für meine Person nicht. Natürlich habe ich
den Bericht mit der Ente, wie wohl jeder berufserfahrende Diabetiker, mit
Humor aufgenommen. Ich finde solche Artikel einfach gut. Selbst in dieser
NG sollte man das Thema nicht immer nur medizinisch und total sachlich
behandeln. Die Grundaussage muß wahr sein, aber die Art der
"Informationsübertragung" sollte nicht wie folgt bemängelt werden
> Und ich finde es echt zum ***kotzen***, das man stets sofort angemotzt
wird...."usw"...
***Diesen Begriff habe ich schon vorher in dieser Newsgroup gelesen. Ich
weiß nicht mehr, wer immer mit solchen Kraftausdrücken die "Gemeinde" zur
Ordnung erziehen möchte.
> So ich hoffe in Zukunft tolleranter gegenüber Newbis.
Es würde mir sehr leid tuen, wenn Peter meine Antwort so auslegst wie Du.
Entschuldige Uwe so ganz verstehe ich nicht den Zusammenhang Deiner Kritik.
Ansonsten bedanke ich mich zum Schluß für Deine Antwort zur Ente.
Gruß
ferdi
ferdi lego schrieb in Nachricht
<01bd6669$68ce6d40$LocalHost@ferdinand>...
>> Darauf antwortete Ferdi u.a.:
>> >Soll das eine verspätete Aprildarstellung sein? Warum soll der
Verzehr
>> >einer Ente den BZ erhöhen? Der Genuß einer "fetten" Ente macht
>> >hauptsächlich nur satt und dicker. Eine Ente besteht nur aus Fett
und
>> >Eiweiß. Nur Kohlehydrate erhöhen nenneswert den BZ.
>Das war nicht böß gemeint. Ich habe doch nur versucht Peter mit meinen
>Worten dazulegen, daß er mit der angegebenen Schilderung u.a. noch
lange
>nicht ein Berufsdiabetiker ist. Er selbst hat doch den Titel
eingebracht.
Oh je, nicht daß wir uns jetzt mißverstehen. Die Bezeichnung
"Berufsdiabetiker"
ist IMHO nicht als "Auszeichnung" gedacht, eher ganz das Gegenteil.
Gemeint
ist jemand, der quasi nur noch für seinen Diabetes lebt und sich von ihm
voll
und ganz gefangen nehmen läßt. Er ist sozusagen Sklave seiner
Erkrankung.
>Das wäre auch wohl schade, wenn man als solcher auf die Welt kommen
sollte.
Und wie schon gesagt, ich hoffe, daß ich nie Berufsdiabetiker werde ;-)
>> Leute, Leute seit doch nicht immer so intollerant.
>Intollerant (unduldsam) bin ich für meine Person nicht. Natürlich habe
ich
>den Bericht mit der Ente, wie wohl jeder berufserfahrende Diabetiker,
mit
>Humor aufgenommen.
Und "humorig" war dieser Beitrag von mir eigentlich nicht gemeint.
Verstehe
bitte, daß ich vor kurzer Zeit *erstmals* mit Diabetes konfrontiert
wurde. Es
hat mich getroffen, wie der Blitz aus heiterem Himmel. Dementsprechend
ist also auch mein Kenntnisstand hinsichtlich des Diabetes. Ich bin
wirklich
davon ausgegangen, daß gerade solche "Sünden", wie diese Ente, den
Blutzuckerspiegel gewaltig in die Höhe treiben würde.
>Es würde mir sehr leid tuen, wenn Peter meine Antwort so auslegst wie
Du.
Nun wein' mal nicht gleich ;-) Auch wenn Du über meine Äußerung quasi
den Kopf geschüttelt hast über soviel Unkenntnis.......ich wußte es
einfach
nicht besser. Und aus Deiner Antwort - und etlichen anderen - habe ich
dazugelernt. Auch wenn man darüber streiten könnte, ob Deine Erwiderung
in dieser Art angebracht war. Aber ich sehe das eigentlich nicht so eng
;-)
Keep cool.......Peter
On Sun, 12 Apr 1998 Uwe P. wrote:
>Leute, Leute seit doch nicht immer so intollerant. Ich glaube in dieser
>NG muß man nicht nur Diabetes haben, und nicht mal dann wird man
>beachtet, sondern auch seinen ganzen Humor beiseite legen.
>Und ich finde es echt zum kotzen, das man stets sofort angemotzt wird,
>wenn man mal irgendwas falsch macht. In jeder Hinsicht.
>Keiner kommt als Berufsdiabetiker zur Welt.
>So ich hoffe in Zukunft tolleranter gegenüber Newbis.
On Sun, 12 Apr 1998 Peter-M. M. wrote:
>Mir scheint auch, daß viele hier leicht unterzuckert sind ;-) Jedenfalls
>habe ich bislang noch keine Newsgroup erlebt, in der man seinen
>Humor derart weit hinten anstellen mußte. Zugegeben, es gibt auch hier
>Ausnahmen, aber der Tenor im allgemeinen ist so, daß sich ein Neuling
>auf dem Gebiet des Diabetes kaum "öffnen" wird. Und das finde ich
>eigentlich sehr schade. Man ist ja schon geneigt, sich jeden Smiley
>zu überlegen, ob er denn "tolerierbar" ist.
>.....aber verflixt nochmal, es gibt doch
>noch andere Dinge außer diesem Diabetes. Nur, wenn man das
>erwähnt, gerät man sofort in eine Off-Topic-Diskussion. Ich meine,
>daß auch das Zwischenmenschliche hier seinen Platz haben sollte.
>Nur so kann es ein gedeihliches, harmonisches Miteinander hier
>geben. Und kein Gegeneinander.
On 12 Apr 1998 23:21:17 ferdi l. wrote:
>Selbst in dieser NG sollte man das Thema nicht immer nur
>medizinisch und total sachlich behandeln.
>Die Grundaussage muß wahr sein, aber die Art der
>"Informationsübertragung" sollte nicht wie folgt bemängelt werden
>
>> Und ich finde es echt zum ***kotzen***, das man stets sofort angemotzt
>wird...."usw"...
>***Diesen Begriff habe ich schon vorher in dieser Newsgroup gelesen. Ich
>weiß nicht mehr, wer immer mit solchen Kraftausdrücken die "Gemeinde" zur
>Ordnung erziehen möchte.
Sorry das war Ich ;-)
...... Nur in einem etwas anderen Zusammenhang.
Ich will mich hier dafür nicht entschuldigen, weil es zu dem Zeitpunkt
als ich das schrieb eben genau meinem Gefühl entsprach.
Da wir hier alle nur Menschen sind gehört das auch mal dazu.
Die Zitate oben sind nun mehr als 50% meines Beitrags und entspricht
somit mal wieder nicht der Netikette ..... aber ich denke es macht
doch deutlich, daß dazu jetzt erstmal alles gesagt (geschrieben) ist.
BITTE beendet jetzt die Diskussion und kommt zurück zum Thema.
Es wird immer wieder Newbes geben, denen wir hier ein paar Regeln bei
bringen müssen. Aber es sollte "DAS" nicht wieder zu einer der Art
ausgedehnten Grundsatzdiskussion führen.
Ich bitte von weiterem Aplaus oder Beileidsbekundungen ab zu sehen.
\\\
(o o)
+----------oOO-(_)-OOo-----------------------------+
Bernhard Neikes
bern...@diabeticus.com
http://www.diabeticus.com
.oooO Oooo.
( ) ( )
+-----------\ (---) /------------------------------+
\_) (_/
Toleranz ist der Verdacht, daß der andere Recht hat.
Intoleranz ist die Angst, daß der andere Recht hat.
Gruß Michael
Peter-M. Meller <peter....@pironet.de> schrieb im Beitrag
> Hallo Ferdi - und alle anderen,
>
> ferdi lego schrieb in Nachricht
> <01bd6669$68ce6d40$LocalHost@ferdinand>...
Hallo Peter,
schön das Du dich als "Betroffener" gemeldet hast.
> ist IMHO nicht als "Auszeichnung" gedacht, eher ganz das Gegenteil.
> Gemeint
Das habe ich auch nicht so gedeutet. Nur konnte ich nicht verstehen das so
ein blöder Hinweis von Deinem Diabetologen kam. Der hätte Dir doch
hinsichtlich der Zusammensetzung (Kohlehydrate, Fett und Eiweiß usw.)
besser gesagt, was die drei Grundnährstoffe den Blutzuckerspiegel
ausrichten. Für den Anfänger ganz grob gesagt: Nur Kohlehydrate
beeinflussen die Blutzuckerhöhe. War das dem Arzt etwa zu zeitaufwendig?
> Und wie schon gesagt, ich hoffe, daß ich nie Berufsdiabetiker werde ;-)
Wenn es aber dennoch einmal so weit kommen sollte, kannst Du eine Praxis
aufmachen. Deinen Diabetologen evtl. im Urlaub vertreten oder eine
Beratervertrag mit ihm abschließen. Möglicherweise können die Patienten
davon mehr profitieren.
> nicht besser. Und aus Deiner Antwort - und etlichen anderen - habe ich
> dazugelernt.
Viel mehr wollte ich doch nicht erreichen.
>Auch wenn man darüber streiten könnte, ob Deine Erwiderung
> in dieser Art angebracht war.
Th. Lubin hat es am 05.04.98 sachlich erklärt, und ich habe Deinen Bericht
auf meine Art geantwortet. Ich hoffe, daß diese Art von Ergänzung nicht
sinnlos war.
> Aber ich sehe das eigentlich nicht so eng
Das ist mir klar. Ein 80jähriger sieht das z.B. anderes als ein 12jähriger.
Gruß
ferdi
Bernhard Neikes <Bernhar...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<6gsp7g$jp2$1...@news00.btx.dtag.de>...
>
Hallo Bernhard und Mitleser,
> BITTE beendet jetzt die Diskussion und kommt zurück zum Thema.
>
> Es wird immer wieder Newbes geben, denen wir hier ein paar Regeln bei
> bringen müssen. Aber es sollte "DAS" nicht wieder zu einer der Art
> ausgedehnten Grundsatzdiskussion führen.
>
Ich möchte einfach dazu etwas anmerken: Jeder soll das lesen und schreiben
wo er Spaß und Interesse dran hat, soweit das zur Verständigung in dieser
Newsgroup zu Zuckerthema notwendig ist.
Ich interessiere mich z.B. nicht für die Themen mexikanische Wundermedizin
und Amaryl oder Insulin. Solche Themen sind dennoch für die Newsgroup
wertvoll. Das manchmal aus einem Thema ein langer Rattenschwanz wird,
erhöht leider nicht die Übersichtlichkeit. Aber damit muß mal halt leben,
da die Spielregeln nicht an einem runden Tisch ausgehandelt werden.
Frage hierzu: Ist es in der NetGemeinde möglich, daß die Themen weiter
aufgefächert werden können? Ich könnte mir das so vorstellen, daß z.B. aus
dem Thema "Wer kann mir helfen" zig Einstiegsthemen gebildet werden
könnten. Ich bin neugierig, ob hierauf wieder eine allgemeine Funkstille
eintritt.
> Ich bitte von weiterem Aplaus oder Beileidsbekundungen ab zu sehen.
Keine Worte dazu. -Ende-
Gruß
ferdi
>Leute, Leute seit doch nicht immer so intollerant.
Intolerant ? INTOLERANT ?
Ausgerechnet DU wagst es mich so zu titulieren ?
Jetzt pass mal gut auf Alter, ICH habe bisher die Weisheit des
Diabetikerlebens mit Löffeln gefressen (Ach, was sage ich, mit
Suppenkellen...) Da muß ich mir Postings, die von
Unwissenschaftlichkeiten nur so strotzen aber nun wirklich nicht bieten
lassen. Da könnte ja jeder kommen.
Außerdem sind eure Ärzte und "Diabetes-Päpste" einen Rotz wert.
Mein Arzt ist ein Diabetes GOTT !
Bei der ganzen Ahnung, die ich von Zuckerkranken habe, seid ihr es im
Grunde nicht mal wert, in derselben NG zu lesen wie ich.
Im Grunde wundere ich mich immer wieder, wie ein paar Unwürdige
Geschöpfe es wagen können, uns hier zu belästigen, noch _bevor_ sie ihre
erste Professur gemacht haben. ES IST UNGLAUBLICH.
Und Humor suchst du ? Kauf dir ´ne BLÖD-Zeitung und gib Ruhe. Wir sind
schließlich nicht zum Vergnügen hier.
Aber was reg ich mich auf... Ich habe gestern eine Tee-Kur angefangen,
und in vier Monaten bin ich dann sowieso geheilt, dann muß ich mich
nicht mehr mir euch abgeben. (Klar, die Nebenwirkungen des Tees - reich
und berühmt zu werden - werde ich hinnehmen müssen.
Und anstatt diese dämlichen Diskussionen zu führen, ob nun Tablette oder
ICT das beste ist, solltet ihr euch lieber dem einzig wahren Medikament
zuwenden. Ich sage nur: HERBA LEIF(heit) !
Oder diese dämliche Debatte um Diabetes und tauchen... Ich krieg ne
Krise !!!!!!!!!!!!!!!
Die sollen nicht tauchen, die sollen gefälligst sterbenskrank sein, wie
sich das für einen ordentlichen Zuckerkranken gehört.
Aber da ihr alle sowieso nicht auf meinem Niveau seid, geh ich jetzt
erstmal ´ne Ente essen.
UND DAFÜR SPRITZE ICH 20.000 I.E. LISPRO !!!
(Soviel Colahüdrate hat die nämlich)
...und wer bis jetzt den Witz nicht gefunden hat, wird zu drei Wochen
Zwangslesen in de.admin.news.groups verurteilt.
Ich habe fettig...
>Ich interessiere mich z.B. nicht für die Themen mexikanische Wundermedizin und
Amaryl oder Insulin........
HalloFerdi,
für was interessierst Du Dich denn? Habe wieder einige EMAILS vergessen, frage
deshalb einfach? Bist Du Diabetiker? Da ich jetzt das Wort Diabetiker hier drin
habe, ist es für diese NG gültig und keiner soll meckern!
Gruß Palky1
Jürgen Palaschevsky
>Intolerant ? INTOLERANT ?
>Ausgerechnet DU wagst es mich so zu titulieren ?
>
Hallo Joerg,
selten so gelacht, war die richtige Aufheiterung für das veregnete Ostern!!
Aber ich habe es gleich beim ersten Lesen begriffen. Bin ich jetzt
aufgenommen??
>Aber da ihr alle sowieso nicht auf meinem Niveau seid, geh ich jetzt
>erstmal ´ne Ente essen.
>
>UND DAFÜR SPRITZE ICH 20.000 I.E. LISPRO !!!
Warum soviel Einheiten, 15.000 IE hätten auch gereicht! Ich habe allein die
neuste Formel für diese Berechnung, gebe aber nicht ab!
Mach weiter!!!!
Gruß Palky1
Jürgen Palaschevsky