Tja, mit Deiner Kritik an meinem Beispiel X(t)= \sum_{i=1}^n f_i(t) Y_i
entlarvst Du Dich leider als inkompetent.
Jeder Gaußprozeß mit Mittelwert Null läßt sich in der Form
X(t)= \sum_{i=1}^{\infty} f_i(t) Y_i
entwickeln, wobei die f_i die Eigenfunktionen des Autokorrelationsoperators sind.
Sowas heißt Karhunen-Loeve-Entwicklung. Nie gehört, nehme ich an.
Ich habe eine endliche Approximation als Beispiel angegeben.
In der Praxis kann
man immer nur endlich viele Terme nehmen; natürlich ist es im Wockenkuckucksheim
der Maßtheoretiker anders; da approximiert man mit unendlich vielen Termen, oder, wenn WM gerade
nicht aufpaßt, eventuell mit überabzählbar vielen.
Also mein Beispiel ist Mist. Wie willst Du denn dann Prozesse approximieren?
Sicher hast Du über so etwas triviales noch nie nachgedacht.
>>>
>>> Für dich erbgibt sich damit die Möglichkeit, außer anhand einiger
>>> Beispiele deine Definition von "Gaußscher Prozess" und
>>> ihrer hauptsächlich in der Literatur behandelten Klassen zu Papier zu
>>> bringen, oder dich daran zu gewöhnen, dass diese
>>> abhängig von Kontext, Sachgebiet und Vortragendem ist.
>>>
>> Lies bitte mal Cramer/Leadbetter , chap. 4, analytic properties of
>> sample functions, durch oder
>> den Link
>>
>>
www.maths.lth.se/matstat/staff/georg/Publications/Lecturec_maj.ps
>>
>> Ich empfehle Dir Seite 22-23.
>
> Ach weißt du, wenn man Jahrzehnte Vorlesungen darüber gehalten hat, darf man deine freundlichen Hinweise wohl übergehen.
> Bist halt der in dieser Newsgroup typische Fall, keinerlei Ahnung, aber angeben, was angeblich irgendwo zu lesen sei,
> was man aber selbst nicht versteht.
>
Ach, das verstehe ich nicht? Woher weißt Du das?
Es ist nicht die Art eines seriösen Wissenschaftlers, den anderen einfach immer nur Dummheit zu unterstellen; aber
Du willst das ja nicht sein, soweit ich sehe.
>>
>> Es gibt jede Menge differenzierbarer Gaußprozesse, in vielen Gebieten
>> angewandt werden.
>
> Für die Benutzung von "jede Menge" fliegst du aus jedem Stochastik-Kurs.
Wieder nur pöblen, pöbeln, pöbeln.
>
>> Ich habe hier ein sehr einfaches Beispiel gewählt, weil
>> DU und SUMSUM einfach die Literatur, die ich angegeben habe, nicht lesen
>> wollen.
>
> Ich habe alle Literatur gelesen, es war viel Zeit.
Offensichtlich nicht.
>
> Wenn du einfache Beipiele wählst, um eine allgemeine Aussage, wie zB "Funktionen sind nicht stetig" zu widerlegen,
> anstatt korrekt zu sagen "stetige Funktionen sind stetig", aber "fast alle Funktionen sind nicht stetig".
>
>> Ich gebe hier sachliche Hinweise auf Literatur, wo jeder lesen kann, daß
>> ich recht habe.
>
> Nein, du hast nicht recht, du bist nur unfähig zu Diskusionen.
Das sagt der richtige. Dein einziges Argument ist, daß Du Deiner Überzeugung nach der klügere bist. Beweis fehlt.
>
>> Du ignorierst das und reitest unbeirrt auf Deinem Maßtheoriestiefel weiter.
>> Ich frage mich,was größer ist, Deine Ignoranz oder Deine Arroganz, auf
>> Argumente nicht einzugehen.
>
> Lebenserfahrungen mit Lernunwilligen. Entweder lernen sie, eas man vorträgt oder man verzichtet auf ihre Belehrung.
Genau das ist auch meine Erfahrung. Du solltest langsam lernen, was ich Dir beizubringen versuche.
>
>> Also, wenn das Beispiel zu simpel ist:
>> Der stationäre Gaußprozeß mit Mittelwert Null und Autokovarianzfunktion
>> r(t)=exp(-t^2/2) hat mit Wahrscheinlichkeit 1
>> Pfade mit stetiger Ableitung, siehe C/L, p.67, 4.3 Sample function
>> differentiability.
>> LESEN BILDET UNGEMEIN.
>>
>
> Ja, ja, siehe zB meine Vorlesungen über stochastische Differentialgleichungen. Der Wienerprozess gehört eben in die
> Klasse der Gaußschen Prozesse mit (mit Wahrscheinlichkeit 1) stetigen Pfadereaslisierungen, die Ableitung hingegen ist
> nirgendwo stetig. Das ist die Grundlage unserer Standard-Rauschprozesse
>
Es gibt nicht nur den Wienerprozeß. Deine Weltsicht ist sehr beschränkt. Und weil Du schon mal eine Vorlesung gehalten hast,
folgt daraus nicht, daß Du alles besser weißt.
Du hast eben keine Ahnung, daß die Theorie der stochastischen Prozesse auch durch Probleme in der Elektrotechnik,
Analyse von Signalen,
vorangebracht wurde. Da sind Annahmen über Differenzierbarkeit vernünftig. Lies mal als Klassiker A.M. Jaglom (Yaglom):
Einführuung in die Theorie stationärer Zufallsfunktionen
>
> Die Kombination von Unwissenheit und Dummheit zeigt sich unfehlbar darin, dass man das Gegenüber über das belehren
> möchte, das jenes ganz offenbar besser versteht.
Um auf Deine bornierten Beleidigungen zu antworten, ich bin auch der Meinung, genau einer von uns ist ein Dummkopf.
>
> Was dich in diesem Zusammenhang interessieren könnte, ist das Theorem von Fernique über die Stetigkeit stationärer
> Gaußscher Prozesse. Damit du ebenfalls was zu lesen hast, hier eine Kovarianz-Bedingung und ein Beweis:
>
> Marcus und Shepp
> CONTINUITY OF GAUSSIAN PROCESSES
>
> TRANSACTIONS OF THE
> AMERICAN MATHEMATICAL SOCIETY
> Volume 151, October 1970
>
>
http://stat.wharton.upenn.edu/~shepp/publications/23.pdf
Was soll das? Wollen wir jetzt alle verschiedenen Bedingungen für Stetigkeit und Differenzierbarkeit durchhecheln?
Es ging um die Frage, ob alle Gaußprozesse nicht differenzierbar und unstetig sind.
>
> So und nun kannst du meinetwegen noch Wochen behaupten, du habest recht. Du kannst nicht recht haben, weil es bei nichts
> von dem, was du schreibst, um dein geistiges Eigentum handelt.
Ach so, was von dem was Du schreibst, ist denn Dein geistiges Eigentum?
Also ich kann nicht behaupten 2+2=4, weil das nicht mein geistiges Eigentum ist?
Natürlich habe ich recht. Du hast in Deiner ersten Post behauptet:
>> Gaußsche Prozesse
>> { t,t-> f[ RandomGauss[ t] ] }
>> sind nirgendwo stetig und daher ohne Glättung nicht interpolierbar.
Ich habe gesagt, daß das Unsinn ist und habe es auch nachgewiesen. Damit habe ich recht und nicht Du.
Vielleicht solltest Du einfach mal nachdenken und nicht wie ein Berserker rumpöbeln.
Deine einzigen Argumente sind das drohende Aufplustern und permanente Beleidigen.
Sachlich hast Du nix gebracht.
Is was mit Deiner Psyche?