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Rassistisch rechnen - Mathematik als Bastion des alten weißen Mannes entlarvt

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Manfred

unread,
Mar 6, 2022, 3:59:47 PM3/6/22
to
Von Peter Hahne
Rassistisch rechnen
Mathematik als Bastion des alten weißen Mannes entlarvt

Weil Schüler aus Minderheiten häufig schlechter in Mathe
abschneiden (was ja an sich schon eine rassistische Be-
hauptung ist), soll jetzt Mathematik in den kulturellen
Kontext der jeweiligen Herkunft gesetzt werden. Zu Deutsch:
Zwei plus zwei muss dann nicht mehr unbedingt vier ergeben.
(....)
Zwei US-Bundesstaaten und die kanadische Provinz Ontario ma-
chen sich zum Vorreiter einer besonderen Stufe des Antiras-
sismus-Irrsinns:

Weil Schüler aus Minderheiten häufig schlechter in Mathe ab-
schneiden (was ja an sich schon eine rassistische Behauptung
ist), soll jetzt Mathematik in den kulturellen Kontext der
jeweiligen Herkunft gesetzt werden. Zu Deutsch: Zwei plus
zwei muss dann nicht mehr unbedingt vier ergeben.
Schließlich war auch Adam Riese ein alter weißer Mann.

Die Blaupause für diesen »Rassismus« gegen die schwarze Min-
derheit stammt aus dem US-Bundesstaat Oregon, einer links-
liberalen Hochburg (deren Wähler allerdings inzwischen
wie in Virginia die Flucht Richtung Trump ergreifen).

Dort werden Mathelehrer darüber aufgeklärt: »Die Kultur der
weißen Überlegenheit (›white supremacy‹) zeigt sich im Klas-
senzimmer, wenn der Fokus darauf liegt, unbedingt die ›rich-
tige‹ Antwort zu bekommen.«

Die Belehrung klingt abenteuerlich für eine bis dato als exa-
kte Wissenschaft bekannte Disziplin: »Die Vorstellung, dass
Mathematik rein objektiv ist, ist eindeutig falsch, und dies
zu lehren ist noch viel weniger zutreffend. Die Aufrechter-
haltung der Idee, dass es immer richtige und falsche Ant-
worten gibt, manifestiert die Objektivität ebenso wie
die Angst vor offenen Konflikten.«

Der Rat für die alten weißen Männer, die es tatsächlich noch
wagen, ideologiefrei, wissenschaftlich und mit Emphase junge
Leute für das komplizierte Wesen von Algebra und Geometrie
begeistern zu wollen, lautet so:

»Wählen Sie Aufgaben, die komplexe, konkurrierende oder
mehrfache Antworten haben. Denken Sie sich mindestens zwei
Antworten aus, die diese Aufgabe lösen könnten. Stellen Sie
standardisierte Testfragen infrage, indem Sie die ›richtige‹
Antwort finden, aber andere Antworten rechtfertigen, indem
Sie die Annahmen, die diesen zugrunde liegen, offenbaren.«

Und dann empfehlen die Bildungs-Ideologen des Kultusminis-
teriums von Oregon, die ganze bisherige Lehre grundsätzlich
zu überdenken, ja völlig zu korrigieren. Statt reine Wissen-
schaft soll es künftig Black Lives Matter-Ideologie geben:

»Hinterfragen Sie den Zweck des Mathematikunterrichts, und
präsentieren Sie ihn neu. Die Schulbildung, wie wir sie ken-
nen, begann während der industriellen Revolution, als Präzi-
sion und Genauigkeit hochgeschätzt wurden. Was sind die
unzähligen Möglichkeiten, wie wir Mathematik in der heu-
tigen Welt und darüber hinaus konzeptualisieren können?«

Zu den Relationen: Oregon hat 4.237.256 Einwohner (Stand:
Zensus 2020), davon sind 86,7 Prozent Weiße, 13,4 Prozent
Hispanics, 4,9 Prozent Asiaten, 1,8 Prozent Indianer, 2,2
Prozent Schwarze und Afroamerikaner, 0,5 Prozent Hawaiianer
oder andere Pazifische Insulaner. Es kann also nur noch kur-
ze Zeit dauern, bis auch wir eine neue Mathematik bekommen.

Nach der amtlichen Opportunisten-Skala (nach unten offen)
wäre vielleicht Bayern wieder Vorreiter. (Dadurch würden
auch manche Minister nicht mehr auffallen: »Jeder Vierte
ist schon geimpft, bald wird es jeder Fünfte sein.«) Ganz
zu schweigen vom Verwechseln von brutto und netto. Berlin
ist schon so weit. Der Satiriker Dietmar Wischmeyer: »Dort
lernt die zwölfte Klasse mit dem Mathebuch Kevin hat drei
Kekse – Rechnen mit einer Hand.« (...)

Die junge Autorin der Jüdischen Rundschau, Ulrike Stockmann,
schreibt zur »antirassistischen Mathematik« im Internetportal
Achse des Guten süffisant: »Auch ich war in den höheren Klas-
sen schlecht in Mathe. Bei Klassenarbeiten kam es häufig vor,
dass ich bei mehrfachem Durchrechnen einer Aufgabe zu unter-
schiedlichen Lösungen kam. Wie gern hätte ich damals die
Möglichkeit gehabt, meiner Lehrerin zwei mögliche Lösungen
für eine Gleichung vorzuschlagen. Wer weiß, vielleicht wäre
aus mir noch ein Mathe-Genie geworden, und ich würde heute
Brücken konstruieren? Aber würde ich auch über diese Brücken
fahren? Leider war man damals noch nicht so modern. Und über-
haupt: Diese vorsintflutliche ›Präzision und Genauigkeit‹,
die in grauer Vorzeit als sinnvoll erachtet wurde, hat
heutzutage wirklich ausgedient!«

Demnach sind offenbar nur Weiße mit ihrem »ewigen Exaktheits-
fimmel« in der Lage, die Regeln für Mathematik zu verstehen.
»People of Color« muss man sie anders erklären.

Nur Rassisten würden dies bestreiten. Aus diesem Dilemma könne
nur die »Ethnomathematik« hinausführen, »die beispielsweise
von Schülern nicht mehr nur einen Lösungsvorschlag für eine
Aufgabe verlangt, sondern die Möglichkeit bietet, zwei even-
tuelle Antworten zu geben«, meinen die vom Wahnsinn befallenen,
aber lehrplanrelevanten Ideologen aus Kanada und den USA. Was
letztlich nur eins bedeuten kann: Die sogenannten Antirassis-
ten halten die »People of Color« für dumm. Kann man sich
einen übleren Schwachsinn vorstellen?

In dem Dokument aus dem kanadischen Ontario heißt es dann noch:
»Mathematik ist innerhalb von Kulturen und kulturellen Kontexten
verankert und wird in diesen produziert. Der (neue) Lehrplan
zielt darauf ab, das historische Verständnis für die Vielfalt
des mathematischen Denkens zu erweitern. In einer antirassis-
tischen und antidiskriminierenden Umgebung wissen die Lehrer,
dass es mehr als einen Weg gibt, um eine Lösung zu entwickeln,
und die Schüler werden mit mehreren Lösungswegen konfrontiert
und ermutigt, mehrere Wege zu erforschen, um Antworten zu
finden.«

In einer Fußnote werden übrigens die Förderer dieses Irrsinns
genannt: »Wir möchten uns auch bei der Bill and Melinda Gates
Foundation für die großzügige finanzielle Unterstützung dieses
Projekts bedanken.« Noch Fragen?

Nach zwei Jahren Internet-»Unterricht«, als »Homeschooling« ver-
niedlicht und veredelt, kann man froh sein, wenn die künftige
Generation überhaupt noch weiß, wie Zahlen geschrieben werden.
Es gilt der Grundsatz: Die Schwachen werden nicht stärker,
indem die Starken schwächer werden. Für Deutschland hätte
ich eine Lösung: Man lagert die Mathematik nach Indien und
China aus.

Da der ganze Mathe-Murks zu Corona-Zeiten entstand, fragt man
sich: Kann es nicht sein, dass das Robert Koch-Institut (RKI),
die Intensivbetten-Zähler, die ministeriellen Geimpften-Statis-
tiker und die Test-Abrechner sich schon länger dieser besonders
kreativen Mathematik mit mehreren Lösungen und alternativen
Fakten verschrieben haben? Oder ist nicht gleich die ganze
Mathematik die reinste Verschwörungstheorie…

Ach, was den Rassismus betrifft, noch dies: Schwarze null und
Schwrzfahren sind jetzt abgeschafft. Der Weg in die Dekadenz
ist recht unterhaltsam, oder? Man könnte die alte, weiße Mathe,
weil unverzeihlich, auch ganz und gar »rückgängig machen«! Was
brauchen wir noch diesen rassistischen Krempel. Es gibt aller-
dings eine letzte Brandmauer gegen den Irrsinn, auf die der
Staat allergisch reagiert: Wir wenden einfach die neue,
»antifaschistisch-antirassistische« Mathematik auf
unsere Steuererklärung an.

„Rassistisch rechnen“ aus: Peter Hahne, Das Maß ist voll.
In Krisenzeiten hilft keine Volksverdummung. Quadriga,
Hardcover, 144 Seiten, 12,00 €.
mehr, mit Links:
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/mathematik-als-bastion-des-alten-weissen-mannes-entlarvt/


Irgendwie gruselig, oder? Erinnert an den _Roten_ Khmer,
der wollte auch die Intelligenz verbieten bzw. ausrotten.

Was denkt ihr, wurzelt dieser Schwachsinn in der kompentenz-
befreiten (_roten_) Frauenquote in der Politik (Peter-Prinzip)?

Manfred

unread,
Mar 7, 2022, 1:23:07 AM3/7/22
to
Am 06.03.2022 um 21:59 schrieb Manfred:
> Von Peter Hahne
> Rassistisch rechnen
> Mathematik als Bastion des alten weißen Mannes entlarvt
(...)
> Hardcover, 144 Seiten, 12,00 €.
> mehr, mit Links:
> https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/mathematik-als-bastion-des-alten-weissen-mannes-entlarvt/
>
>
> Irgendwie gruselig, oder? Erinnert an den _Roten_ Khmer,
> der wollte auch die Intelligenz verbieten bzw. ausrotten.
>
> Was denkt ihr, wurzelt dieser Schwachsinn in der kompentenz-
> befreiten (_roten_) Frauenquote in der Politik (Peter-Prinzip)?

Nö, ideologische Verblendung ist genderneutral:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lyssenkoismus

Fritz Feldhase

unread,
Mar 7, 2022, 2:52:25 AM3/7/22
to
On Monday, March 7, 2022 at 7:23:07 AM UTC+1, Manfred wrote:

> Nö, ideologische Verblendung ist genderneutral:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Lyssenkoismus

Das Geschlecht eines Menschen ist ja bekanntlich auch keine biologische Tatsache, sondern ein soziales Konstrukt. :-P

Ulrich D i e z

unread,
Mar 7, 2022, 4:17:24 PM3/7/22
to
Am 06.03.22 um 21:59 schrieb Manfred:

> Von Peter Hahne

> Nach zwei Jahren Internet-»Unterricht«, als »Homeschooling« ver-
> niedlicht und veredelt, kann man froh sein, wenn die künftige
> Generation überhaupt noch weiß, wie Zahlen geschrieben werden.
> Es gilt der Grundsatz: Die Schwachen werden nicht stärker,
> indem die Starken schwächer werden. Für Deutschland hätte
> ich eine Lösung: Man lagert die Mathematik nach Indien und
> China aus.

Eine in der SciFi-Literatur hin und wieder auftauchende
optimistische Vorstellung geht davon aus, dass die Abschaffung
des logischen Denkens nicht zum Niedergang führt, sondern das
Auslagern des logischen Denkens und Mathematik-Betreibens
an Maschinen dazu führt, dass die Menschheit ohne Intelligenz
überlebt.

Ich musste jedenfalls an das folgende Hörspiel denken, wo
jemand die Entdeckung macht, dass man zum Rechnen nicht unbedingt
eine Maschine braucht:

<https://www.youtube.com/watch?v=meTv9qFUUvo>

> Was denkt ihr, wurzelt dieser Schwachsinn in der kompentenz-
> befreiten (_roten_) Frauenquote in der Politik (Peter-Prinzip)?

Wer weiss? Vielleicht wurzelt er in einer von anderen Machtblöcken
ausgehenden Kampagne zur Volksverdummung und Schwächung, um eine
Übernahme zu vereinfachen?

Hadmut Danisch - Ansichten eines Informatikers - Monstrum Merkel:
<https://www.danisch.de/blog/2022/03/05/monstrum-merkel/>

> Bin über einen Artikel bei FOCUS gestolpert, der behauptet,
> dass der Krieg und unsere Abhängigkeit von Russland, die
> marode und schrottige Bundeswehr und so weiter alles Schäden
> durch Merkel oder Folgeschäden ihrer katastrophalen Politik seien.

> Was ja nahe bei meinem Standpunkt ist, wonach Merkel eine
> Schneise von Vernichtung, Korruption, Unfähigkeit, Zerstörung
> hinter sich hergezogen hat. Vor allem der Trulla-Doppelspänner
> Merkel-Schavan hat die Universitäten irreparabel zertrümmert,
> mit von der Leyen hat sie die Bundeswehr ruiniert, überall den
> ganzen Gender-Schwachsinn reingedrückt (oder drücken lassen),
> ein ganzes Land in der Verbeamtung der Dümmsten ersäuft. Und
> jetzt eben noch die Energieversorgung ruiniert und uns in die
> Abhängigkeit von Putin gefahren, der uns den Hahn abdrehen kann.

Hadmut Danisch - Ansichten eines Informatikers - Der Plan für Europa:
<https://www.danisch.de/blog/2022/03/06/der-plan-fuer-europa/>

> Ich hatte schon öfters die Vermutung geäußert, dass vieles,
> was mit diesem ganze Rumgelinkse, Gender, Black Lives Matter,
> Antifa damit zu tun hat, dass man versucht, diesen Plan, ganz
> Europa einzunehmen (und nun auch die USA zu unterwandern),
> einfach mit 100 Jahren Verspätung neu versucht.

Ulrich D i e z

unread,
Mar 7, 2022, 4:30:08 PM3/7/22
to
Am 07.03.22 um 08:52 schrieb Fritz Feldhase:
Wenn wir schon dabei sind, dann ist auch die Spezies, der man
angehört, keine biologische Tatsache, sondern ein soziales
Konstrukt!!!

Es ist diskriminierend, die Leute bloß wegen der Biologie aufs
Menschsein, also auf die Spezies "Mensch", festnageln zu wollen!!!

Weg vom Zwang zum Menschsein hin zur frei wählbaren
Species-Identity!!!

Ich jedenfalls fühle mich nicht als Mensch sondern als Esel.
Und verlange darin gesellschaftliche Akzeptanz und Solidarität!!!

Mit freundlichem Gruß und Iaaaah

Ulrich

Fritz Feldhase

unread,
Mar 7, 2022, 4:57:24 PM3/7/22
to
On Monday, March 7, 2022 at 10:30:08 PM UTC+1, Ulrich D i e z wrote:

> Wenn wir schon dabei sind, dann ist auch die Spezies, der man
> angehört, keine biologische Tatsache, sondern ein soziales
> Konstrukt!!!

Vollkommen richtig!

> Es ist diskriminierend, die Leute bloß wegen der Biologie aufs
> Menschsein, also auf die Spezies "Mensch", festnageln zu wollen!!!

In der Tat.

> Weg vom Zwang zum Menschsein hin zur frei wählbaren
> Species-Identity!!!

Eine sehr gute Idee! Man kann das nur begrüßen!

> Ich jedenfalls fühle mich nicht als Mensch sondern als Esel.
> Und verlange darin gesellschaftliche Akzeptanz und Solidarität!!!

Natürlich, Du E... äh. Natürlich.

> Mit freundlichem Gruß und Iaaaah

Ne, also das mit dem Esel ist gut. (Darf ich es wagen, mich als Hausschwein zu outen?)

In diesem Sinne, Oink! Oink!

Stefan Schmitz

unread,
Mar 7, 2022, 5:41:07 PM3/7/22
to
Am 07.03.2022 um 22:17 schrieb Ulrich D i e z:
> Eine in der SciFi-Literatur hin und wieder auftauchende
> optimistische Vorstellung geht davon aus, dass die Abschaffung
> des logischen Denkens nicht zum Niedergang führt, sondern das
> Auslagern des logischen Denkens und Mathematik-Betreibens
> an Maschinen dazu führt, dass die Menschheit ohne Intelligenz
> überlebt.

Was ist daran optimistisch? Die Menschheit überlebt dann zwar, ist aber
eigentlich nutzlos. Die Maschinen könnten genau so gut für andere
Spezies arbeiten.

Fritz Feldhase

unread,
Mar 7, 2022, 5:57:16 PM3/7/22
to
Eine weniger optimistische Variante ist die, dass die uns haushoch überlegenen Maschinen irgendwann einmal "die Menschen" als überflüssig ansehen, also als Ballast, den man abwerfen kann und sollte (da "zu nichts nütze"). Die Maschinen "arbeiten" dann also nur noch für sich selbst.

"Colossus - The Forbin Project" ist da also noch reichlich "optimistisch".

Ulrich D i e z

unread,
Mar 7, 2022, 6:08:49 PM3/7/22
to
Am 07.03.22 um 22:57 schrieb Fritz Feldhase:

> On Monday, March 7, 2022 at 10:30:08 PM UTC+1, Ulrich D i e z wrote:
[...]
>> Weg vom Zwang zum Menschsein hin zur frei wählbaren
>> Species-Identity!!!
[...]
> Ne, also das mit dem Esel ist gut. (Darf ich es wagen, mich als Hausschwein zu outen?)
>
> In diesem Sinne, Oink! Oink!

Wie ist es eigentlich wenn unsere Species-Identity akzeptiert wird?

Das wirft einige Fragen auf!

Werden uns dann immer noch unantastbare Menschenwürde und damit
einhergehend Menschenrechte und -pflichten und das ganze Pipapo
zugebilligt?

Ich meine, wir sind ja als Menschen auf die Welt gekommen, gemäß
Grundgesetz ausgestattet mit unantastbarer Menschenwürde und
Menschenrechten und -pflichten und all dem Pipapo, das sich zB im
Bombenhagel mitunter schnell in Rauch auflöst.
Etwas Unantastbares kann man unter keinen Umständen verlieren.
Etwas Unantastbares kann auch nicht umgewandelt werden.
Kommt dann zur unantastbaren Menschenwürde eine Eselswürde
bzw Hausschweinewürde hinzu?

Sind wir dann noch (rechtsfähige) Rechtssubjekte?

Falls ja: Wie ist es mit der Gleichberechtigung und den Menschenpflichten
von Wesen, die schon als Esel bzw Hausschweine auf die Welt kamen?
Also mit der Gleichberechtigung (und damit einhergehend mir der
unantastbaren Menschenwürde und den Menschenrechten) und der
Gleichverpflichtung der Esel-Natives und der Hausschwein-Natives?

Käme man dann um die für Menschen geltende Wehrpflicht herum?

Wie ist es mit den Steuern?
Meines Wissens sind zB Pantoffeltierchen nicht steuerpflichtig.
Wenn ich mich als Pantoffeltierchen oute - muss ich dann immer
noch Steuern zahlen?

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

Ulrich D i e z

unread,
Mar 7, 2022, 6:22:34 PM3/7/22
to
Am 07.03.22 um 23:41 schrieb Stefan Schmitz:
> Am 07.03.2022 um 22:17 schrieb Ulrich D i e z:
>> Eine in der SciFi-Literatur hin und wieder auftauchende
>> optimistische Vorstellung geht davon aus, dass die Abschaffung
>> des logischen Denkens nicht zum Niedergang führt, sondern das
>> Auslagern des logischen Denkens und Mathematik-Betreibens
>> an Maschinen dazu führt, dass die Menschheit ohne Intelligenz
>> überlebt.
>
> Was ist daran optimistisch? Die Menschheit überlebt dann zwar, ist aber eigentlich nutzlos.

Inwiefern ist Nutzlosigkeit/Nützlichkeit ein Argument?

Inwiefern ist die Menschheit denn derzeit nützlich?

Alle anderen Geschöpfe dieses Planeten wären ohne die alle
Lebensräume dieses Planeten zerstörende Menschheit besser dran.

Viele Menschen, aber beileibe nicht alle Menschen, wollen das
Gefühl haben, gebraucht zu werden, nützlich zu sein.
Nützlich für das Fortbestehen ihrer "Herde"/ihres Kulturareals.

Für wen dieses Fortbestehen nützlich ist, fragt der Mensch nicht.

> Die Maschinen könnten genau so gut für andere Spezies arbeiten.

Inwiefern würde sich die Nützlichkeit dieser anderen Spezies
von der Nützlichkeit der Menschheit unterscheiden?

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

Ulrich D i e z

unread,
Mar 7, 2022, 6:40:22 PM3/7/22
to
Am 07.03.22 um 23:57 schrieb Fritz Feldhase:

> Eine weniger optimistische Variante ist die, dass die uns haushoch überlegenen Maschinen irgendwann einmal "die Menschen" als überflüssig ansehen, also als Ballast, den man abwerfen kann und sollte (da "zu nichts nütze"). Die Maschinen "arbeiten" dann also nur noch für sich selbst.
>
> "Colossus - The Forbin Project" ist da also noch reichlich "optimistisch".

Da gabs mal eine Sci-Fi-Serie "Philip K. Dick's Electric Dreams".
Eine Episode ist an seine 1955 erschienene Kurzgeschichte "Autofac"
angelehnt:

Die Menschheit wird durch automatische Fabriken und Roboter mit
Konsumgütern versorgt. Die lassen sich nicht stoppen und produzieren
und versorgen munter immer weiter. Der Produktionsprozess zerstört
die Umwelt. Was wiederum die Menschen gefährdet.
Ein paar Menschen lehnen sich gegen die produzierenden und versorgenden
Maschinen auf und wollen den Produktionsprozess und die damit
einhergehende Umweltzerstörung stoppen.
Mit der Zeit stellt sich heraus, dass sie keine Menschen sondern auch
Maschinen sind, aber solche, die sich für Menschen halten.
Die Menschheit hat sich in nuklearen Kriegen etc selbst vernichtet.

Um ihren Daseinszweck nicht zu verlieren haben die automatischen
Fabriken daraufhin Maschinen erschaffen, die sich für Menschen
halten und im Produktionsgefüge die Nische der konsumierenden
und zu versorgenden Menschen ausfüllen.

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

Ulrich D i e z

unread,
Mar 7, 2022, 6:50:17 PM3/7/22
to
Am 07.03.22 um 22:57 schrieb Fritz Feldhase:

> Ne, also das mit dem Esel ist gut. (Darf ich es wagen, mich als Hausschwein zu outen?)
>
> In diesem Sinne, Oink! Oink!

Meinetwegen darfst Du das, was aber keine juristisch verbindliche Aussage
darstellen soll.

Aber es verwirrt mich, denn bisher dachte ich, Du würdest Dich als
Feldhase fühlen. ;-)

Mit freundlichem Iaaah

Ulrich
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