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Wie normal ist das?

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Manfred Ullrich

unread,
Jan 29, 2012, 5:52:05 AM1/29/12
to
Zwei Mädchen, 14 Jahre, Schülerinnen auf einem Gymnasium, konnten auch mit
langem Nachdenken nicht begründen, wie es kommt, dass man in diesem Jahr z.B.
am Mittwoch, im nächsten Jahr am Donnerstag, danach am Freitag usw. Geburtstag
hat.(Einfluss vom Schaltjahr sollte dabei unberücksichtigt bleiben.)
Ich war fassungslos. Bin ich zu streng?

Gruß
Manfred

Michael Klemm

unread,
Jan 29, 2012, 6:00:45 AM1/29/12
to
Die Fragestellung ist vielleicht zu ungenau.
Die Längen der einzelnen Monate sind ja wirlich merkwürdig.
Warum eigentlich diese Tradition?

Gruß
Michael


Roland Franzius

unread,
Jan 29, 2012, 6:48:51 AM1/29/12
to
Wie man hier sehen kann, ist es bei den Jungen auch nicht besser. Es
geht nur um Mod[365,7]=1 und nicht um die Monatslängen.

Solange man dieses Phänomen nicht durchschaut, ist es offenbar klüger,
keine selbsterfundenen Erklärungen abzusondern. Das ist typisch für
Mädchen, die kaufen einen Kalender.

Die Jungs entwickeln sogar dann noch Theorien, wenn sie nichts davon
verstehen und das Resultat niemanden interessiert.

Zur Selbsterfindung von Modulo-Rechungen (30,7,24,60,100) bei Zeit- und
Kalendermassen sollte man schon gute mathematische und astronomische
Fähigkeiten, am besten die von Gauß und Kepler, mitbringen.

--

Roland Franzius

Michael Klemm

unread,
Jan 29, 2012, 9:17:17 AM1/29/12
to
Roland Franzius wrote:

> Wie man hier sehen kann, ist es bei den Jungen auch nicht besser.
> Es geht nur um Mod[365,7]=1 und nicht um die Monatslängen.

Wie kommst Du auf 365? Möglischer Weise hat die Schülerin
noch nie die komischen Zahlen zusammengezählt.

Gruß
Michael


wernertrp

unread,
Jan 29, 2012, 11:06:09 AM1/29/12
to
Dieses beantwortet aber noch lange nicht die Frage nach Freitag dem 13.

Michael Klemm

unread,
Jan 29, 2012, 11:29:21 AM1/29/12
to
wernertrp wrote:

> Dieses beantwortet aber noch lange nicht die Frage nach Freitag dem 13.

Stimmt, die Anzahl 365*400 + 97 der Tage in 400 Jahren ist durch 7 teilbar,
nicht
jedoch die Anzahl 400*12 der Monate. Der Monatserste fällt
am häufigsten auf einen Sonntag.

Gruß
Michael


Manfred Ullrich

unread,
Jan 30, 2012, 11:59:18 AM1/30/12
to

"Manfred Ullrich" <manfred...@web.de> schrieb im Newsbeitrag news:4f2524ff$0$6555$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...
Inzwischen habe ich also erfahren (müssen), dass mindestens die Hälfte der Leute
da nicht durchblicken. (:-()

M.


Stephan Gerlach

unread,
Feb 5, 2012, 1:40:02 PM2/5/12
to
Manfred Ullrich schrieb:
> Zwei Mädchen, 14 Jahre, Schülerinnen auf einem Gymnasium, konnten auch mit
> langem Nachdenken nicht begründen, wie es kommt, dass man in diesem Jahr
> z.B.
> am Mittwoch, im nächsten Jahr am Donnerstag, danach am Freitag usw.
> Geburtstag
> hat.(Einfluss vom Schaltjahr sollte dabei unberücksichtigt bleiben.)

Hast du das in Klammern auch erwähnt?

> Ich war fassungslos. Bin ich zu streng?

IMHO ja. 14 Jahre ist möglicherweise einfach zu jung; oder/und man
sollte nicht per Default davon ausgehen, daß die Mehrzahl der Schüler
"mathe-begabt" ist. Möglicherweise hapert es auch einfach am simplen
Kopfrechnen (wieviele können 364/7 im Kopf). Oder es liegt daran, daß
das Rechnen mit Rest "ungewohnt" ist. Oder sie wissen vielleicht nicht,
wieviele Tage ein Nicht-Schaltjahr hat.

Also wenn es nur an einem der genannten Punkte hapert, kommt man da eben
nicht drauf.

--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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