Gottfried Helms schrieb:
> Gestern haben wir erstmals unsere nette Weihnachtspyramide
> angeworfen, 4 Teelichte und ca 1/7 Umdrehungen/sec bei
> 45 Grad Flügelstellung ... ziemlich schön, aber irgend-
> wie auch ziemlich langsam ...
>
> Irgendwann habe ich dann überlegt, was eigentlich passieren
> würde, wenn man die Kerzen - im selben Abstand natürlich -
> an die Flügel *hängen* würde: die würden sich dann ja
> durch die selbst induzierte Drehung mitdrehen.
> Würde die Geschwindigkeit sich erhöhen? Irgendwie
> eine Art Dopplereffekt?
Zumindest streicht die Luft dann schräg über die Flügel, was deren
Wirkungsgrad reduziert.
Die Drehung resultiert doch daraus, daß die senkrecht hochsteigende
Warmluft nach der Seite abgedrängt wird, was die Flügel
(Turbinenschaufeln) in die andere Richtung drückt.
> Oder würden durch die Geschwindigkeit sich die Kerzen
> nach außen hängen (Fliehkraft) und damit die Wärme
> an dem Propeller vorbei aufsteigen,
Das kann man schon an der Richtung der Flamme sehen. Die aufsteigende
Luft streicht dann eher an den Flügeln entlang, kann also keinen Impuls
für die Drehung mehr abgeben. Das wäre ähnlich effizient wie ein
Ventilator an Bord eines Segelschiffs, der seine Energie in das
Aufblasen der Segel steckt, und deshalb ohne Segel effizienter wäre -
dann sollte er allerdings auch nach hinten blasen, nicht nach vorne.
Interessehalber könnte man ja noch einen Satz Leitschaufeln über den
feststehenden Kerzen einbauen, der die aufsteigende Luft vor den
Laufschaufeln schon in die Drehrichtung ablenkt. Und ein Gehäuse, das
eine Abströmung nach außen verhindert. Viel Raum für Experimente bis zum
2. Advent :-)
DoDi