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ChatGPT

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Ganzhinterseher

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Feb 28, 2023, 3:59:54 AM2/28/23
to
Nachdem niemand das Argument anfassen mag, habe ich ChatGPT befragt.

Is the following argument consitent? Every natural number n has infinitely many natural numbers n+1, n+2, n+3, ... as successors. This implies that for every positive real number x that can be chosen there are infinitely many unit fractions 1/n (including the distances between them) in the open interval (0, x). In total this is a finite distance from zero. But not every positive real number x of the open interval (0, 1) has a finite distance from zero, because between zero and this interval there is nothing. Hence there numbers that cannot be chosen.
The argument is not entirely clear, but I'll do my best to evaluate its consistency.

The first sentence of the argument states that every natural number n has infinitely many natural numbers n+1, n+2, n+3, ... as successors. This is a true statement in mathematics.

The next sentence claims that this implies that for every positive real number x that can be chosen, there are infinitely many unit fractions 1/n (including the distances between them) in the open interval (0, x). This claim is also true, as the reciprocals of natural numbers become arbitrarily small as n increases, and therefore there are infinitely many such fractions in any non-zero interval.

The third sentence asserts that the above claim implies that the total distance between these unit fractions and zero is finite. This claim is also true, as the sum of the reciprocals of the natural numbers (i.e. the harmonic series) is divergent but grows very slowly, and therefore the total distance is finite.

The fourth sentence claims that not every positive real number x in the open interval (0, 1) has a finite distance from zero, because between zero and this interval there is nothing. This claim is also true, as there are many irrational numbers in this interval that cannot be expressed as a finite sum of unit fractions.

The conclusion drawn in the final sentence is that there are numbers that cannot be chosen. This conclusion seems to follow logically from the previous claims.

Therefore, the argument appears to be consistent.

Gruß, WM

Andreas Leitgeb

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Feb 28, 2023, 12:37:23 PM2/28/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> Nachdem niemand das Argument anfassen mag, habe ich ChatGPT befragt.

> The third sentence asserts that the above claim implies that the total
> distance between these unit fractions and zero is finite. This claim
> is also true, as the sum of the reciprocals of the natural numbers
> (i.e. the harmonic series) is divergent but grows very slowly,
> and therefore the total distance is finite.

Das kann man sich auf der Zunge zergehen lassen:
Weil die harmonische Reihe zwar divergent ist, aber sehr langsam wächst,
deswegen ist also die gesamt-distanz endlich.

Was ChatGPT hier nicht weiß ist, dass wir hier thematisch kilometerweit
von der "harmonischen Reihe" entfernt sind. Was gerade irgendwie noch
vorstellbar wäre, dass hier aufsummiert würde, sind die Differenzen
zwischen aufeinanderfolgenden harmonischen Gliedern, was dann einen
Zusammenhang zum Abstand von x zu 0 hätte. In der Begründung zeigt
sich also das komplette mathematische Unverständnis von ChatGPT.

> The fourth sentence claims that not every positive real number x in the
> open interval (0, 1) has a finite distance from zero, because between zero
> and this interval there is nothing. This claim is also true, as there are
> many irrational numbers in this interval that cannot be expressed as a
> finite sum of unit fractions.

Aha, es wäre also deswegen wahr, weil es in (0,x) irrationale Zahlen
gibt, die nicht als endliche(!) Summe von Stammbrüchen ausgedrückt werden
können...

Merkste wat? vermutlich nicht.

> The conclusion drawn in the final sentence is that there are numbers that
> cannot be chosen. This conclusion seems to follow logically from the
> previous claims.

Ja ja, wenn man die Auswählbarkeit von positiven reellen Zahlen als
Darstellbarkeit als endliche(!) Summe von Stammbrüchen auffasst, dann
sind wahrlich nicht alle "auswählbar".

Ganzhinterseher

unread,
Feb 28, 2023, 2:00:40 PM2/28/23
to
Andreas Leitgeb schrieb am Dienstag, 28. Februar 2023 um 18:37:23 UTC+1:
> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> > Nachdem niemand das Argument anfassen mag, habe ich ChatGPT befragt.
> > The third sentence asserts that the above claim implies that the total
> > distance between these unit fractions and zero is finite. This claim
> > is also true, as the sum of the reciprocals of the natural numbers
> > (i.e. the harmonic series) is divergent but grows very slowly,
> > and therefore the total distance is finite.
> Das kann man sich auf der Zunge zergehen lassen:
> Weil die harmonische Reihe zwar divergent ist, aber sehr langsam wächst,
> deswegen ist also die gesamt-distanz endlich.

Nicht alle Argumente sind wasserdicht, aber das Resultat stimmt: Jedes Intervall, das ℵo Stammbrüche nebst ihren endlichen Abständen voneinander enthält, ist endlich.
>
> Was ChatGPT hier nicht weiß ist, dass wir hier thematisch kilometerweit
> von der "harmonischen Reihe" entfernt sind. Was gerade irgendwie noch
> vorstellbar wäre, dass hier aufsummiert würde, sind die Differenzen
> zwischen aufeinanderfolgenden harmonischen Gliedern, was dann einen
> Zusammenhang zum Abstand von x zu 0 hätte.

Genau. Das ist das entscheidende Argument! Diese Differenzen sind alle ohne Ausnahme endlich, also Strecken, nicht nur Punkte, und ergeben in Summa eine endliche Strecke, die viel größer ist als die Abstände einiger x > 0 von Null. Allerdings enthält jedes angebbare Intervall (0, x) ℵo Stammbrüche. Kleinere Strecken existieren, sind aber dunkel und daher nicht angebbar.

> In der Begründung zeigt
> sich also das komplette mathematische Unverständnis von ChatGPT.

In der Ablehnung meines obigen Argumenten zeigt sich das komplette mathematische Unverständnis der hier versammelten Leserschaft.

> > The fourth sentence claims that not every positive real number x in the
> > open interval (0, 1) has a finite distance from zero, because between zero
> > and this interval there is nothing. This claim is also true, as there are
> > many irrational numbers in this interval that cannot be expressed as a
> > finite sum of unit fractions.
> Aha, es wäre also deswegen wahr, weil es in (0,x) irrationale Zahlen
> gibt, die nicht als endliche(!) Summe von Stammbrüchen ausgedrückt werden
> können...

Leider ist ChatGPT hier auch nicht auf der rechten Spur. Er kommt ein wenig ins Schwimmen. (In einer anderen Frage hat er sogar Mückenheim-Folgen definiert, von denen ich noch nie gehört habe: "Mueckenheim's dark numbers are a set of natural numbers that are not constructible using a certain algorithmic method called the Mueckenheim sequence. The Mueckenheim sequence is a process of iteratively adding the digit sum of a number to itself until the resulting number is prime.")

Es ist keine Frage, dass nicht alle reellen Zahlen einen endlichen Abstand von Null haben können, wenn sie das Intervall (0, 1] ausfüllen. Andererseits hat jede definierbare reelle Zahl einen endlichen Anstand. Also folgt die Existenz dunkler Zahlen.

Gruß, WM

Andreas Leitgeb

unread,
Feb 28, 2023, 5:28:14 PM2/28/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> In der Ablehnung meines obigen Argumenten zeigt sich das komplette
> mathematische Unverständnis der hier versammelten Leserschaft.

Lachen ist ja angeblich gesund.
Also danke für die Medizin!

> Leider ist ChatGPT hier auch nicht auf der rechten Spur.

Was ist von einer Markov-Kette auch anderes zu erwarten?

Eine Bestätigung für deine Theorien auf der Basis, dass ja
Mittwoch mal Glockenblume gleich Diversifikationsquotient ist?

Ja, das würde zu deinen sonstigen "Beweisen" ganz gut dazupassen.

Ganzhinterseher

unread,
Feb 28, 2023, 5:36:59 PM2/28/23
to
Andreas Leitgeb schrieb am Dienstag, 28. Februar 2023 um 23:28:14 UTC+1:
> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> > In der Ablehnung meines obigen Argumenten zeigt sich das komplette
> > mathematische Unverständnis der hier versammelten Leserschaft.
> Lachen ist ja angeblich gesund.
> Also danke für die Medizin!

Du solltest lieber angestrengt nachdenken, an Deine Grenzen gehen und wenn möglich ein bisschen darüber hinaus. Dann kannst Du den Sachverhalt vielleicht erkennen.

Die Funktion
SBZ(x) = ℵo für x > 0
SBZ(x) = 0 für x =< 0

würde, wenn sie für alle x richtig wäre, erfordern, dass eine endliche Strecke aus ℵo Stammbrüchen samt Zwischenräumen zu einem Punkt schrumpft. Das ist aber nicht möglich.

Gruß, WM

Fritz Feldhase

unread,
Feb 28, 2023, 8:25:17 PM2/28/23
to
On Tuesday, February 28, 2023 at 8:00:40 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:

> In der Ablehnung meines obigen Argumenten zeigt sich das komplette mathematische Unverständnis der hier versammelten Leserschaft.

Ja, so wird es sein, Mückenheim. Ganz bestimmt!

> Es ist keine Frage, dass nicht alle reellen Zahlen einen endlichen Abstand von Null haben können, wenn sie das Intervall (0, 1] ausfüllen.

Bloß, dass alle reellen Zahlen in (0, 1] einen "endlichen Abstand" von Null haben: Ax e (0, 1] : |x - 0| e (0, 1].

Wobei ein Abstand d e IR+ u {0} für mich "endlich" ist, wenn es eine natürliche Zahl n gibt, so dass d <= n gilt.

Da für alle x e (0 1] gilt, dass 0 < |x| <= 1 ist kann man (wegen 1 e IN) sagen, dass alle x in (0, 1] einen "endlichen Abstand von Null" haben.

Vermutlich meinst Du mit "endlichem Abstand" aber einen Abstand > 0. *lol* Doch, doch für alle x e (0, 1] gilt, dass 0 < |x - 0| ist.

Ganzhinterseher

unread,
Mar 1, 2023, 5:21:54 AM3/1/23
to
Fritz Feldhase schrieb am Mittwoch, 1. März 2023 um 02:25:17 UTC+1:
> On Tuesday, February 28, 2023 at 8:00:40 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:
>
> > In der Ablehnung meines obigen Argumenten zeigt sich das komplette mathematische Unverständnis der hier versammelten Leserschaft.
> Ja, so wird es sein, Mückenheim. Ganz bestimmt!
> > Es ist keine Frage, dass nicht alle reellen Zahlen einen endlichen Abstand von Null haben können, wenn sie das Intervall (0, 1] ausfüllen.
> Bloß, dass alle reellen Zahlen in (0, 1] einen "endlichen Abstand" von Null haben: Ax e (0, 1] : |x - 0| e (0, 1].

Alle reellen Zahlen x, die man definieren kann, besitzen einen endlichen Abstand von Null und in dem Intervall (0, x) befinden sich ℵo Stammbrüche.
>
> Wobei ein Abstand d e IR+ u {0} für mich "endlich" ist, wenn es eine natürliche Zahl n gibt,

das heißt, wenn Du sie angeben kannst, so dass 1/n < d ist

> Vermutlich meinst Du mit "endlichem Abstand" aber einen Abstand > 0. *lol* Doch, doch für alle x e (0, 1] gilt, dass 0 < |x - 0| ist.

und sogar das oben Erklärte. Es gilt aber nicht, dass die in jedem angebbaren Intervall (0, x) enthaltenen Stammbrüche samt ihren endlichen Abständen in einem Nu verschwinden können. Die Funktion

SBZ(x) = ℵo für x > 0
SBZ(x) = 0 für x ≤ 0

Aber wenn ℵo Stammbrüche unbeobachtbar verschwinden, so sind sie eben unbeobachtbar. Ich nenne das dunkel.

Gruß, WM

Dieter Heidorn

unread,
Mar 1, 2023, 12:11:25 PM3/1/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Fritz Feldhase schrieb am Mittwoch, 1. März 2023 um 02:25:17 UTC+1:
>> On Tuesday, February 28, 2023 at 8:00:40 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:
>>
> wenn ℵo Stammbrüche unbeobachtbar verschwinden, so sind sie eben unbeobachtbar.

"Beobachtbar" und "unbeobachtbar" sind keine mathematischen
Eigenschaften. Abgesehen davon: Niemand hier (außer dir) behauptet, dass
Stammbrüche "unbeobachtbar verschwinden". Es wird vielmehr behauptet
(und bewiesen):

1. Die Folge der Stammbrüche (x_n), x_n = 1/n, n e ℕ hat den Grenzwert
Null:

lim x_n = 0
n -> ∞

2. Die Folge (d_n) der Differenzen je zweier aufeinander folgender
Stammbrüche d_n := x_n - x_(n+1) hat den Grenzwert Null:

lim d_n = 0
n -> ∞

3. Die Summe der Differenzen je zweier aufeinander folgender Stammbrüche
hat den Grenzwert 1:


∑ d_n = 1
n=1

Dieter Heidorn

Ganzhinterseher

unread,
Mar 1, 2023, 2:39:12 PM3/1/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Mittwoch, 1. März 2023 um 18:11:25 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:
> > Fritz Feldhase schrieb am Mittwoch, 1. März 2023 um 02:25:17 UTC+1:
> >> On Tuesday, February 28, 2023 at 8:00:40 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:
> >>
> > wenn ℵo Stammbrüche unbeobachtbar verschwinden, so sind sie eben unbeobachtbar.
> "Beobachtbar" und "unbeobachtbar" sind keine mathematischen
> Eigenschaften.

Doch, doch. Zum Beispiel ist das Verschwinden eines O in der bewussten Matrox unbeobachtbar. Dagegen ist in jedem beobachtbaren Schritt jedes O erhalten.


Abgesehen davon: Niemand hier (außer dir) behauptet, dass
> Stammbrüche "unbeobachtbar verschwinden".

Nein, das habt Ihr wohlnoch nicht geistig erfasst.

> Es wird vielmehr behauptet
> (und bewiesen):
>
> 1. Die Folge der Stammbrüche (x_n), x_n = 1/n, n e ℕ hat den Grenzwert
> Null:
>
> lim x_n = 0
> n -> ∞

Das ist richtig, aber hier irrelevant.
>
> 2. Die Folge (d_n) der Differenzen je zweier aufeinander folgender
> Stammbrüche d_n := x_n - x_(n+1) hat den Grenzwert Null:
>
> lim d_n = 0
> n -> ∞

Das ist ebenfalls richtig, ändert aber nichts an der Tatsache, dass keine einzige Differenz verschwindet und unendlich viele Differenzen eine endlich Länge besitzen, die für jedes beobachtbare x > 0 zwischen x und 0 liegt: SBZ(x) = ℵo. Diese Stammbrüche sind durch endliche Strecken getrennt und können nicht auf einen Schlag verschwinden.
>
> 3. Die Summe der Differenzen je zweier aufeinander folgender Stammbrüche
> hat den Grenzwert 1:
>
> ∞
> ∑ d_n = 1
> n=1
>
Und was willst Du damit ausdrücken? Zur Erinnerung: Das Thema ist: Wäre SBZ(x) = ℵo für jedes Argument x > 0, dann müssten ℵo endliche Strecken in einem Punkt auf der reellen Achse liegen.

Gruß, WM

Dieter Heidorn

unread,
Mar 2, 2023, 4:02:03 PM3/2/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Mittwoch, 1. März 2023 um 18:11:25 UTC+1:

>> Niemand hier (außer dir) behauptet, dass
>> Stammbrüche "unbeobachtbar verschwinden".
>> Es wird vielmehr behauptet
>> (und bewiesen):
>>
>> 1. Die Folge der Stammbrüche (x_n), x_n = 1/n, n e ℕ hat den Grenzwert
>> Null:
>>
>> lim x_n = 0
>> n -> ∞
>>
>> 2. Die Folge (d_n) der Differenzen je zweier aufeinander folgender
>> Stammbrüche d_n := x_n - x_(n+1) hat den Grenzwert Null:
>>
>> lim d_n = 0
>> n -> ∞
>>
>> 3. Die Summe der Differenzen je zweier aufeinander folgender Stammbrüche
>> hat den Grenzwert 1:
>>
>> ∞
>> ∑ d_n = 1
>> n=1
>>
> Und was willst Du damit ausdrücken?

Fakten zur Folge der Stammbrüche zusammenstellen. Das ist nötig, weil du
zu faktenfreien Faseleien neigst.

> Das Thema ist: Wäre SBZ(x) = ℵo für jedes Argument x > 0 [...]

Nicht "wäre"... Die Mächtigkeit der Menge "Stammbrüche zwischen 0
und x > 0" _ist_ ℵo, da nur endlich viele Stammbrüche rechts von x > 0
liegen. Im Detail:

Bekanntlich liegen alle Stammbrüche im halboffenen Intervall (0;1].
Ist x > 1, dann liegen alle Stammbrüche natürlich zwischen 0 und x.
Also: SBZ(x) = ℵo.

Ist 0 < x < 1, dann liegen nur endlich viele Stammbrüche rechts von x,
und ℵo Stammbrüche liegen links von x, zwischen 0 und x.
Also: SBZ(x) = ℵo.

Und: Für x = 0 ist die Anzahl der Stammbrüche links von x natürlich
Null, da alle Stammbrüche echt größer als Null sind.
Also: SBZ(x) = 0. Dazu müssen keine Stammbrüche "unbeobachtbar
verschwinden".

> [...] dann müssten ℵo endliche Strecken in einem Punkt auf der reellen Achse liegen.

Sinnfreier Unfug.

Dieter Heidorn


Ganzhinterseher

unread,
Mar 3, 2023, 6:07:18 AM3/3/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Donnerstag, 2. März 2023 um 22:02:03 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:

> > Das Thema ist: Wäre SBZ(x) = ℵo für jedes Argument x > 0 [...]
>
> Nicht "wäre"... Die Mächtigkeit der Menge "Stammbrüche zwischen 0
> und x > 0" _ist_ ℵo, da nur endlich viele Stammbrüche rechts von x > 0
> liegen. Im Detail:
>
> Bekanntlich liegen alle Stammbrüche im halboffenen Intervall (0;1].
> Ist x > 1, dann liegen alle Stammbrüche natürlich zwischen 0 und x.
> Also: SBZ(x) = ℵo.
>
> Ist 0 < x < 1, dann liegen nur endlich viele Stammbrüche rechts von x,
> und ℵo Stammbrüche liegen links von x, zwischen 0 und x.
> Also: SBZ(x) = ℵo.
>
> Und: Für x = 0 ist die Anzahl der Stammbrüche links von x natürlich
> Null, da alle Stammbrüche echt größer als Null sind.
> Also: SBZ(x) = 0. Dazu müssen keine Stammbrüche "unbeobachtbar
> verschwinden".

Du vergisst offenbar, dass alle Stammbrüche auf der reellen Achse liegen und dort eine endliche Strecke S einnehmen. Diese hat wie jede endliche Strecke zwei Enden. Eines davon ist die Null. Die Strecke S erstreckt sich bis zur Null exklusive, es fehlt dort also nur ein einziger Punkt. Im Verlaufe von S muss die Funktion SBZ(x) von ℵo auf 0 fallen. Von der Null aus betrachtet liegen ℵo Stammbrüche rechts, und da diese nicht alle in einem letzten Punkt von S liegen können, liegen auch vom linken Teil der Strecke aus betrachtet ℵo Stammbrüche rechts. Die Alternative wäre ... Unsinn. Es gibt keine.
>
> > [...] dann müssten ℵo endliche Strecken in einem Punkt auf der reellen Achse liegen.
>
> Sinnfreier Unfug.

Denke nochmal darüber nach. Dass jedes *definierbare* Intervall (0, x) ℵo Stammbrüche enthält, berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese in einem Punkte entschwinden.

Gruß, WM

JVR

unread,
Mar 3, 2023, 7:05:46 AM3/3/23
to
Genau so ist es - sie entschwinden. Ihr Forschungsauftrag besteht nun darin, festzustellen, wann sie
wieder von Neuem erscheinen. Denn die Zahlen verschwinden ja nicht dauerhaft, so wie die unendlich
vielen Tropfen in McBughouse seiner Badewanne.

"Diese beißenden Insekten haben eine sehr kurze Lebensdauer. Es wird geschätzt, dass weibliche
Stechmücken weniger als 2 Monate leben. Bei den männlichen Stechmücken liegt die Lebenserwartung
sogar noch niedriger, bei ca. 10 Tagen!"

Ganzhinterseher

unread,
Mar 3, 2023, 8:23:23 AM3/3/23
to
JVR schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 13:05:46 UTC+1:
> On Friday, March 3, 2023 at 12:07:18 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:

> > Denke nochmal darüber nach. Dass jedes *definierbare* Intervall (0, x) ℵo Stammbrüche enthält, berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese in einem Punkte entschwinden.
> >
> Genau so ist es - sie entschwinden.

Ja, aber es sind nicht Punkte auf der Ordinate, die in mathematischen Sonderfällen ganz plötzlich zwischen zwei Abszissenpunkten verschwunden sein können, sondern es sind Punkte auf der Abszisse, die eine endliche Strecke bilden, die in jedem Intervall (0, x) vorhanden ist, aber bei 0 nicht vorhanden ist. Das erfordert ein Verschwinden zwischen 0 und (0, 1]. Und das ist ein Widerspruch, auch wenn Du Dich noch so sehr anstrengst, das in Lächerliche zu ziehen. Folglich erstreckt sich das Verschwinden schrittweise über eine endliche Strecke, deren Punkte nicht genannt werden können. Das ist verboten, denn darauf liegt ein Fluch.

> Ihr Forschungsauftrag besteht nun darin, festzustellen, wann sie
> wieder von Neuem erscheinen.

Wäre Cantors Geburtstag nicht ein würdiger Tag, um die dunklen Zahlen als Folge seiner Arbeiten zu würdigen?

Gruß, WM

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 9:37:40 AM3/3/23
to
On Friday, March 3, 2023 at 2:23:23 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:

> Das erfordert ein Verschwinden zwischen 0 und (0, 1].

Aber zwischen 0 und (0, 1] ist doch nichts. Also kann "da" auch nichts verschwinden, Mückenheim.

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 3, 2023, 10:00:38 AM3/3/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> Du vergisst offenbar, dass alle Stammbrüche auf der reellen Achse
> liegen und dort eine endliche Strecke S einnehmen.

Du vergisst offenbar, dass diese "endliche Strecke", und zwar die
ab einem bestimmten Stammbruch 1/n (so gewählt, dass 1/n < x) zur 0
noch genauer beschrieben werden kann, nämlich als genau 1/n lange
Strecke, die dann diesen einen Stammbruch UND alle weiteren Stamm-
brüche UND auch noch die Zahlen, die zwischen benachbarten Stamm-
brüchen ab 1/n liegen, enthält.


Es war einmal ein Dorfschullehrer, der zeigte, dass 2 Äpfel
und 2 weitere Äpfel gleichviele Äpfel sind, wie wenn man
bloß 2mal die ersten zwei Äpfel nähme.

Da das aber mit 3 Äpfeln plus 2 Äpfeln nicht so funktionierte,
spuckte er Pech und Schwefel und zog von dannen.

Nicht lange dauerte es, da kam er zurück, mit einem neuen Beweis:
zwei Bananen und zwei Bananen ergeben ebenfalls die gleiche Anzahl
als wenn man die ersten zwei Bananen 2mal zählen würde.

Das Publikum harrte der Fortsetzung, aber nicht allzu konzentriert,
da die neue Geschichte sofort als äquivalente Variante der Geschichte
vom Vortag erkannt wurde...

Und es kam, wie es jeder bereits erwartet hatte: Auch bei den Bananen
stimmte die Anzahl von 3 Bananen + 2 Bananen nicht mit der Anzahl
der 3 Bananen zweimal gezählt zusammen.

Der Dorfschullehrer gab sich aber noch nicht geschlagen. Er versuchte
es noch mit Orangen, Birnen, Kirschen, Mangos und Wassermelonen, aber
das Ergebnis wollte ums Verrecken nicht passen.

Dann kam ihm der rettende Gedanke, der das alles erklären würde:
Die jeweils 6te gezählte Frucht ist eigentlich dunkel!
Deswegen konnte man sie zwar zählen, aber nicht sehen!

Ganzhinterseher

unread,
Mar 3, 2023, 10:22:54 AM3/3/23
to
Es könnte der Funktionswert einer Funktion sich unbeschränkt ändern, zum Beispiel klassisch mathematisch ausgedrückt
f(x) = ∞ für x > 0
f(x) = -∞ für x ≤ 0
oder was einem sonst an wirklichkeitsferner Mathematik einfallen mag.

Aber es kann nicht für jedes x > 0 SBZ(x) = ℵo sein, denn es können nicht alle Intervalle (0, x) eine Folge von ℵo isolierten Punkten enthalten, denn die ergeben eine endliche Strecke, die ein linkes Ende besitzt, nämlich die 0, wobei an der Strecke nur ein Punkt fehlt, nämlich eben diese 0. Deswegen können die Punkte x am linken Ende dieser Strecke, die ebenso wie diese Strecke real existieren, nicht SBZ(x) = ℵo haben!

Heute ist Cantors Geburtstag. Möge er Euch erleuchten!

Gruß, WM

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 3, 2023, 10:31:22 AM3/3/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> Wäre Cantors Geburtstag nicht ein würdiger Tag, um die dunklen
> Zahlen als Folge seiner Arbeiten zu würdigen?

Für letzteres schiene mir eigentlich der 32.März viel passender.

Ganzhinterseher

unread,
Mar 3, 2023, 10:35:05 AM3/3/23
to
Andreas Leitgeb schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 16:00:38 UTC+1:
> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> > Du vergisst offenbar, dass alle Stammbrüche auf der reellen Achse
> > liegen und dort eine endliche Strecke S einnehmen.
> Du vergisst offenbar, dass diese "endliche Strecke", und zwar die
> ab einem bestimmten Stammbruch 1/n (so gewählt, dass 1/n < x) zur 0
> noch genauer beschrieben werden kann, nämlich als genau 1/n lange
> Strecke, die dann diesen einen Stammbruch UND alle weiteren Stamm-
> brüche UND auch noch die Zahlen, die zwischen benachbarten Stamm-
> brüchen ab 1/n liegen, enthält.

Nur ist es offenbar nicht möglich, alle derartigen Strecken (0, x) zu beschreiben, denn es gibt welche, die nicht einmal ℵo Punkte enthalten, geschweige denn ℵo endliche Intervalle dazwischen.

Rechts der Null liegen ℵo Stammbrüche. Entfern man nun die 0, dann hat man eine sogenannte punktierte Strecke. Deren linkes Ende liegt dann rechts von ℵo Stammbrüchen? Und die Stammbrüche selbst sind keine Punkte?

So blind kann doch niemand sein, dies nach längerem Kontemplieren aufrechterhalten zu wollen. Ein Dorfschullehrer würde sicher nicht so lange brauchen.

Heute ist Cantors Geburtstag. Möge er Dich erleuchten!

Gruß, WM

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 3, 2023, 11:03:02 AM3/3/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> denn es gibt welche, die nicht einmal ℵo Punkte enthalten,

Nein, die gibts eben nicht.

Ganzhinterseher

unread,
Mar 3, 2023, 11:27:40 AM3/3/23
to
Wenn also das Intervall [0, 1] punktiert wird, so fallen damit automatisch ℵo Punkte und ihre endlichen Abstände fort, denn die daraus gebildete Strecke S hätte an ihrem linken Ende SBZ(x) = 0 oder wenigstens SBZ(x) < ℵo.

Das ist eine kühne Behauptung. Bei der Punktion bleibt also an der Nadel viel Fleisch und Blut kleben. Ich halte sie nicht für haltbar, zumal nach dem Wegfall der Strecke S sich für die verbliebenen Teile ja abermals die Frage stellt, was denn links davon erübrigt.

Abgelehnt.

Gruß, WM

JVR

unread,
Mar 3, 2023, 11:34:23 AM3/3/23
to
Das ist doch der Beweis: Dort ist nichts, weil alle verschwunden sind. Alles klar?

JVR

unread,
Mar 3, 2023, 11:41:57 AM3/3/23
to
Wenn diese Strecken, die sich verstecken, real existieren, dann gehen wir doch einfach mal
hin ins Streckenland, nehmen einen mückmeatischen Zollstock mit, und messen nach wo sie
sind und wo sie sich aufhalten. Und dann fragen wir die Streckenländer, was aus den übrigen geworden ist.
OK?

Dieter Heidorn

unread,
Mar 3, 2023, 11:44:00 AM3/3/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Donnerstag, 2. März 2023 um 22:02:03 UTC+1:
>> Ganzhinterseher schrieb:
>
>>> Das Thema ist: Wäre SBZ(x) = ℵo für jedes Argument x > 0 [...]
>>
>> Nicht "wäre"... Die Mächtigkeit der Menge "Stammbrüche zwischen 0
>> und x > 0" _ist_ ℵo, da nur endlich viele Stammbrüche rechts von x > 0
>> liegen. Im Detail:
>>
>> Bekanntlich liegen alle Stammbrüche im halboffenen Intervall (0;1].
>> Ist x > 1, dann liegen alle Stammbrüche natürlich zwischen 0 und x.
>> Also: SBZ(x) = ℵo.
>>
>> Ist 0 < x < 1, dann liegen nur endlich viele Stammbrüche rechts von x,
>> und ℵo Stammbrüche liegen links von x, zwischen 0 und x.
>> Also: SBZ(x) = ℵo.
>>
>> Und: Für x = 0 ist die Anzahl der Stammbrüche links von x natürlich
>> Null, da alle Stammbrüche echt größer als Null sind.
>> Also: SBZ(x) = 0. Dazu müssen keine Stammbrüche "unbeobachtbar
>> verschwinden".
>
> Du vergisst offenbar, dass alle Stammbrüche auf der reellen Achse liegen und dort eine endliche Strecke S einnehmen.

Nein. Ich habe sogar angegeben wie diese Strecke berechnet wird:

| 1. Die Folge der Stammbrüche (x_n), x_n = 1/n, n e ℕ hat den
| Grenzwert Null:
|
| lim x_n = 0
| n -> ∞
|
| 2. Die Folge (d_n) der Differenzen je zweier aufeinander folgender
| Stammbrüche d_n := x_n - x_(n+1) hat den Grenzwert Null:
|
| lim d_n = 0
| n -> ∞
|
| 3. Die Summe der Differenzen je zweier aufeinander folgender
| Stammbrüche hat den Grenzwert 1:
|
| ∞
| ∑ d_n = 1
| n=1

> Diese hat wie jede endliche Strecke zwei Enden. Eines davon ist die Null.

Nein. Alle Stammbrüche liegen im halb-offenen Intervall (0,1], denn es
gibt keinen Stammbruch mit dem Wert Null. Null ist der _Grenzwert_
dieser Folge (siehe Punkt 1), aber kein Glied der Folge.

Die Länge ist der Wert der Reihe in Punkt 3, und dieser ergibt sich als
_Grenzwert_ der Folge der Partialsummen. Der Grenzwert ist kein Glied
der Folge der Partialsummen der Reihe in Punkt 2, so wie der Grenzwert
Null der Folge der Stammbrüche kein Glied der Folge der Stammbrüche ist.

Du solltest in deinem Leerbuch einmal die Abschnitte "19. Folgen" und
"20. Reihen" aufmerksam lesen.

> Die Strecke S erstreckt sich bis zur Null exklusive,
> es fehlt dort also nur ein einziger Punkt.

Es fehlt kein Punkt. Alle Stammbrüche liegen rechts von der Null, also
im halb-offenen Intervall (0,1].

> Im Verlaufe von S muss die Funktion SBZ(x) von ℵo auf 0 fallen.

Dazu schrieb ich bereits:

| Ist x > 1, dann liegen alle Stammbrüche natürlich zwischen 0 und x.
| Also: SBZ(x) = ℵo.
|
| Ist 0 < x < 1, dann liegen nur endlich viele Stammbrüche rechts von x,
| und ℵo Stammbrüche liegen links von x, zwischen 0 und x.
| Also: SBZ(x) = ℵo.
|
| Für x = 0 ist die Anzahl der Stammbrüche links von x natürlich
| Null, da alle Stammbrüche echt größer als Null sind.
| Also: SBZ(x) = 0. Dazu müssen keine Stammbrüche "unbeobachtbar
| verschwinden".

Ergänzung: Für x < 0 ist natürlich SBZ(x) = 0.

Deine Funktion SBZ ist also unstetig an der Stelle x = 0. Ich taufe sie
daher MFS: Mückenheimsche Funktion mit Sprung. Dann hast du nun noch
einen zweiten Sprung...

> Denke nochmal darüber nach.

Das gebe ich an dich zurück.

> Dass jedes *definierbare* Intervall (0, x) ℵo Stammbrüche enthält, berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese in einem Punkte entschwinden.
>

Diese "Annahme" habe ich auch nicht getroffen. Dieser Unfug kommt
ausschließlich von dir.

Dieter Heidorn

JVR

unread,
Mar 3, 2023, 11:51:35 AM3/3/23
to
Genau - das ist der Schlüssel zum Geheimnis: Wenn McBughouse ein Intervall punktiert, dann ist das genau
wie mit der mückmeatischen Badewanne. Es laufen alle Punkte, die nicht festgenagelt sind einfach
durch den Abfluss hinaus. Und das Abwasser fliesst in die Hinterwaldner Aa und irgendwann verdunstet es
und kommt zurück als Regen in Ganzhinderwalden und nimmt seinen Platz wieder ein auf der reell
existierenden mückmeatischen Strecke, bis McBughouse kommt und die Strecke von Neuem punktiert.

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 3, 2023, 12:09:47 PM3/3/23
to
JVR <jrenne...@googlemail.com> wrote:
> Wenn diese Strecken, die sich verstecken, real existieren, dann gehen
> wir doch einfach mal hin ins Streckenland,

Ich würde sie direkt von der Streckbank holen. Hab dort ein Konto.

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 12:15:25 PM3/3/23
to
On Friday, March 3, 2023 at 4:22:54 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:

> Es könnte der Funktionswert einer Funktion sich unbeschränkt ändern, zum Beispiel klassisch mathematisch ausgedrückt
>
> f(x) = ∞ für x > 0
> f(x) = -∞ für x ≤ 0
>
> oder was einem sonst an wirklichkeitsferner Mathematik einfallen mag.

Mir fällt dazu die (keineswegs "wirklichkeitsferne") Heaviside-Funktion ein: "Die Heaviside-Funktion, auch Theta-, Treppen-, Schwellenwert-, Stufen-, Sprung- oder Einheitssprungfunktion genannt, ist eine in der Mathematik und Physik oft verwendete Funktion." (https://de.wikipedia.org/wiki/Heaviside-Funktion)

Wenn man dann z. B. darauf aufbauend die Funktion SBZ(x) := card {y e IR : y e (0, 1 - H(-x)]}: definiert, dann gilt:

SBZ(x) = ℵo für x > 0
SBZ(x) = ℵ0 für x ≤ 0

> Aber es kann nicht für jedes x > 0 SBZ(x) = ℵo sein, denn <blubber>

Kann und ist. Siehe oben.

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 12:18:29 PM3/3/23
to
On Friday, March 3, 2023 at 4:35:05 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:

> Nur ist es offenbar nicht möglich, alle derartigen Strecken (0, x) zu beschreiben, denn es gibt welche, die nicht einmal ℵo Punkte enthalten

Nein, mit x e IR, x > 0, git es die nicht.

Konkret: Ax e IR, x > 0: card (0, x) = ℵo.

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 12:19:36 PM3/3/23
to
On Friday, March 3, 2023 at 5:27:40 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:
> Andreas Leitgeb schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:03:02 UTC+1:
> > Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> > >
> > > denn es gibt welche, die nicht einmal ℵo Punkte enthalten,
> > >
> > Nein, die gibts eben nicht.
> >
> Wenn also das Intervall [0, 1] punktiert <blubber>

Dein Hirn scheint auch schon ordendlich "punktiert" zu sein, Mückenheim.

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 12:21:48 PM3/3/23
to
Ah, d a r u m! Ich hatte mich schon darüber gewundert, dass "dort" nichts ist.

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 3, 2023, 12:24:44 PM3/3/23
to
Fritz Feldhase <franz.fri...@gmail.com> wrote:
> Nein, mit x e IR, x > 0, gi[b]t es die nicht.
> Konkret: Ax e IR, x > 0: card (0, x) = ℵo.

Das kam so ähnlich schon mal, und ich hatte damals schon
gezuckt, aber damals war explizit von den Stammbrüchen im
Intervall die Schreibe, somit hats damals gestimmt.

Wenn es aber nun wirklich um das reelle Intervall (0,x) geht,
dann bitte richtig: ℵ₁

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 12:41:05 PM3/3/23
to
Danke. Ein Thinko. Aber noch besser wäre /c/.

c = ℵ₁

ist ja die Kontinuumshypothese. :-P

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 12:42:24 PM3/3/23
to
Korrektur: Es sollte hier heißen: Ax e IR, x > 0: card (0, x) >= ℵo.

Dank an AL für den Hinweis.

WM

unread,
Mar 3, 2023, 2:31:36 PM3/3/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:44:00 UTC+1:

> > Die Strecke S erstreckt sich bis zur Null exklusive,
> > es fehlt dort also nur ein einziger Punkt.
> Es fehlt kein Punkt. Alle Stammbrüche liegen rechts von der Null, also
> im halb-offenen Intervall (0,1].

Nun, dann nehmen wir einfach mal den Nullpunkt hinzu und finden, dass in den Intervall [0, x] für jedes wählbare x > 0 ℵo Stammbrüche liegen. Also können diese nicht durch Wahl eines x unterteilt werden. Da es aber reelle Punkte mit endlichen Abständen sind, könnten sie sehr wohl unterteilt werden, wären sie nicht dunkel.

> Deine Funktion SBZ ist also unstetig an der Stelle x = 0.

Die Stammbrüche als reelle Punkte sind aber nicht unstetig, jedenfalls ändert sich die Funktion nicht in einem Punkt um ℵo, sondern in jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt genau um 1. Meinst Du nicht?

> > Dass jedes *definierbare* Intervall (0, x) ℵo Stammbrüche enthält, berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese in einem Punkte entschwinden.

> Diese "Annahme" habe ich auch nicht getroffen.

Gut, dann stimmen wir überein, das kann also nicht sein, aber man kann keine Punkte zwischen ihnen definieren. Weshalb ist das wohl so?

Es verbleiben noch knapp 4 Stunden, um Cantor das Geburtstagsgeschenk Deiner Erkenntnisfähigkeit zu machen.

Gruß, WM

WM

unread,
Mar 3, 2023, 2:35:37 PM3/3/23
to
Ebent! ℵo Stammbrüche können nicht zergliedert werden, obwohl sie durch endliche Strecken, also jeweils ℵo Punkte, voneinander getrennt sind. Weshalb kann man kein Skalpell zwischen diesen ℵo*ℵo Punkten ansetzen, aber genau am Ende der Strecke bei 0 schon?

Gruß, WM

Rainer Rosenthal

unread,
Mar 3, 2023, 2:40:56 PM3/3/23
to
Nett!


Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 2:51:54 PM3/3/23
to
On Friday, March 3, 2023 at 8:31:36 PM UTC+1, WM wrote:
> Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:44:00 UTC+1:
> >
> > Deine Funktion SBZ ist also unstetig an der Stelle x = 0.
> >
> [...] jedenfalls ändert sich die Funktion [...] in jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt genau um 1. Meinst Du nicht?

Äh, nein. Die Funktion ist für alle x e IR mit 0 < x KONSTANT. Es gilt: SBZ(x) = ℵo.

Aber: SBZ(0) = 0.

Das hatte DH doch schon ausgeführt.

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 2:57:13 PM3/3/23
to
On Friday, March 3, 2023 at 8:35:37 PM UTC+1, WM wrote:
> Fritz Feldhase schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 18:18:29 UTC+1:
> > On Friday, March 3, 2023 at 4:35:05 PM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:
> > >
> > > [...] es gibt [Strecken (0, x)], die nicht einmal ℵo Punkte enthalten.
> > >
> > Nein, mit x e IR, x > 0, gibt es die nicht.
> >
> > Konkret: Ax e IR, x > 0: card (0, x) >= ℵo.
> >
> Ebent!

??? Deine Aussage war, dass es "Strecken" (0, x) mit "nicht einmal ℵo Punkten" gäbe. Für x e IR, x > 0, ist das falsch. Solche "Strecken" gibt es nicht.

Und die "Strecke" (0, x) mit x = 0, also die leere Menge, wirst Du ja wohl kaum gemeint haben.

Aber ja, in diesem Fall enthält (0, x) in der Tat "nicht einmal ℵo Punkte". :-)

Dieter Heidorn

unread,
Mar 3, 2023, 4:18:39 PM3/3/23
to
WM schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:44:00 UTC+1:
>
>>> Die Strecke S erstreckt sich bis zur Null exklusive,
>>> es fehlt dort also nur ein einziger Punkt.
>> Es fehlt kein Punkt. Alle Stammbrüche liegen rechts von der Null, also
>> im halb-offenen Intervall (0,1].
>
> Nun, dann nehmen wir einfach mal den Nullpunkt hinzu

Dann liegen alle Stammbrüche immer noch rechts von der Null.

> und finden, dass in den Intervall [0, x] für jedes wählbare x > 0 ℵo Stammbrüche liegen.

Das war vorher auch schon so.

> Also können diese nicht durch Wahl eines x unterteilt werden.

Das ist Unsinn: Alle Stammbrüche liegen in dem halb-offenen Intervall
(0,1]. Wenn du zwischen zwei Stammbrüchen 1/n und 1/(n+1) ein reelles x
mit 0 < 1/(n+1) < x < 1/n < 1 wählst, dann ist die Menge der Stammbrüche
unterteilt: in den Anteil, der links von x liegt und die Mächtigkeit ℵo
hat, und den Anteil, der rechts von liegt und die Mächtigkeit n hat.

> Da es aber reelle Punkte mit endlichen Abständen sind, könnten sie sehr wohl unterteilt werden, wären sie nicht dunkel.

Wie du siehst, kann man sie sogar im Hellen unterteilen.

>> Deine Funktion SBZ ist also unstetig an der Stelle x = 0.
>
> Die Stammbrüche als reelle Punkte sind aber nicht unstetig,

"Stetig" bezieht sich auf deine Funktion SBZ. Falls dir nicht
erinnerlich sein sollte, was Stetigkeit bei Funktionen bedeutet, sieh'
in dein Leerbuch, Abschnitt "21. Stetige Funktionen".

> jedenfalls ändert sich die Funktion nicht in einem Punkt um ℵo, sondern in jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt genau um 1.

Nein. SBZ(x) soll die Mächtigkeit der Menge der Stammbrüche angeben, die
links von x > 0 liegen. Die ist für jedes x > 0 gleich ℵo.
An der Stelle x = 0 ist SBZ(x) = 0, denn links von Null liegen keine
Stammbrüche. Du selbst hast dieses am 01.03.2023, 11:46 angegeben:

| [WM] SBZ(x) = ℵo für x > 0
| SBZ(x) = 0 für x ≤ 0

Im Punkt x = 0 ändert sich der Funktionswert sprunghaft auf 0.

In jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt x = 1/n ist die
Mächtigkeit der Menge der links von x liegenden Stammbrüche gleich ℵo,
also SBZ(x) = SBZ(1/n) = ℵo.

>>> Dass jedes *definierbare* Intervall (0, x) ℵo Stammbrüche enthält, berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese in einem Punkte entschwinden.
>
>> Diese "Annahme" habe ich auch nicht getroffen.
>
> [...] aber man kann keine Punkte zwischen ihnen definieren.

Selbstverständlich kann man zwischen zwei Stammbrüchen "Punkte", also
reelle Zahlen definieren. Das gilt sogar für beliebige zwei reelle
Zahlen.

> Weshalb ist das wohl so?

Weil für x < y die Zahl z = x + 1/2*(y - x) zwischen x und y liegt.

Dieter Heidorn

WM

unread,
Mar 3, 2023, 4:54:53 PM3/3/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 22:18:39 UTC+1:
> WM schrieb:
> > Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:44:00 UTC+1:
> >
> >>> Die Strecke S erstreckt sich bis zur Null exklusive,
> >>> es fehlt dort also nur ein einziger Punkt.
> >> Es fehlt kein Punkt. Alle Stammbrüche liegen rechts von der Null, also
> >> im halb-offenen Intervall (0,1].
> >
> > Nun, dann nehmen wir einfach mal den Nullpunkt hinzu
> Dann liegen alle Stammbrüche immer noch rechts von der Null.

Ja, unendlich viele und unendlich viele Strecken zwischen ihnen. Das ergibt eine endliche Strecke, auf der die Stammbrüche, einer nach dem anderen in einer Folge liegen und die bei 0 endet. Diese Strecke kann man nicht mehr unterteilen, obwohl niemals zwei Stammbrüche ohne endlichen Zwischenraum vorkommen.

> > und finden, dass in den Intervall [0, x] für jedes wählbare x > 0 ℵo Stammbrüche liegen.
> Das war vorher auch schon so.

Richtig.

> > Also können diese nicht durch Wahl eines x unterteilt werden.
> Das ist Unsinn: Alle Stammbrüche liegen in dem halb-offenen Intervall
> (0,1].

Sie liegen jetzt in dem geschlossenen Intervall [0, 1].

> Wenn du zwischen zwei Stammbrüchen 1/n und 1/(n+1) ein reelles x
> mit 0 < 1/(n+1) < x < 1/n < 1 wählst, dann ist die Menge der Stammbrüche
> unterteilt: in den Anteil, der links von x liegt und die Mächtigkeit ℵo
> hat, und den Anteil, der rechts von liegt und die Mächtigkeit n hat.

Es kann aber niemand die Stammbrüche so unterteilen, dass weniger als ℵo auf der linken Seite liegen, obwohl sie alle ausnahmslos (!) getrennt liegen und bei Null keiner mehr vorhanden ist.

> > Da es aber reelle Punkte mit endlichen Abständen sind, könnten sie sehr wohl unterteilt werden, wären sie nicht dunkel.

> Wie du siehst, kann man sie sogar im Hellen unterteilen.

Nur die im Hellen. Der dunkle Rest aber besteht auch aus getrennt liegenden Punkten, die jedoch nicht trennbar sind.

> >> Deine Funktion SBZ ist also unstetig an der Stelle x = 0.
> >
> > Die Stammbrüche als reelle Punkte sind aber nicht unstetig,
> > jedenfalls ändert sich die Funktion nicht in einem Punkt um ℵo, sondern in jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt genau um 1.
> Nein. SBZ(x) soll die Mächtigkeit der Menge der Stammbrüche angeben, die
> links von x > 0 liegen. Die ist für jedes x > 0 gleich ℵo.

Falsch.
Wenn alle getrennt liegen und bei Null keiner mehr da ist, gibt es einen letzten, der der Null am nächsten liegt. Der ist dunkel.
Liegen aber nicht alle getrennt, dann liegen einige zusammen und können daher nicht getrennt werden. Sie sind dunkel.

> An der Stelle x = 0 ist SBZ(x) = 0, denn links von Null liegen keine
> Stammbrüche. Du selbst hast dieses am 01.03.2023, 11:46 angegeben:
>
> | [WM] SBZ(x) = ℵo für x > 0
> | SBZ(x) = 0 für x ≤ 0
>
> Im Punkt x = 0 ändert sich der Funktionswert sprunghaft auf 0.
>
Dann liegen ℵo Stammbrüche in einem Punkt.

> In jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt x = 1/n ist die
> Mächtigkeit der Menge der links von x liegenden Stammbrüche gleich ℵo,
> also SBZ(x) = SBZ(1/n) = ℵo.

Dann liegen ℵo Stammbrüche in einem Punkt.

> >>> Dass jedes *definierbare* Intervall (0, x) ℵo Stammbrüche enthält, berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese in einem Punkte entschwinden.
> >
> >> Diese "Annahme" habe ich auch nicht getroffen.
> >
> > [...] aber man kann keine Punkte zwischen ihnen definieren.
>
> Selbstverständlich kann man zwischen zwei Stammbrüchen "Punkte", also
> reelle Zahlen definieren. Das gilt sogar für beliebige zwei reelle
> Zahlen.

Aber es gilt nicht für die ℵo Stammbrüche, die nach Deiner Meinung für jedes x 0 vorhanden sind und bei 0 weg sind, also in einem Punkt liegen.

Gruß, WM

WM

unread,
Mar 3, 2023, 4:59:52 PM3/3/23
to
Fritz Feldhase schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 20:57:13 UTC+1:
> On Friday, March 3, 2023 at 8:35:37 PM UTC+1, WM wrote:

> ??? Deine Aussage war, dass es "Strecken" (0, x) mit "nicht einmal ℵo Punkten" gäbe. Für x e IR, x > 0, ist das falsch. Solche "Strecken" gibt es nicht.

Alle Stammbrüche sind durch endliche Strecken isoliert. Mit abnehmendem x sinkt ihre Zahl nach und nach auf 0, denn bei Null sind alle weg. Also gibt es Strecken mit 1, 2, 3, ... Stammbrüchen. Alle diese endlichen Strecken sind dunkel.
Oder es sind nicht alle Stammbrüche isoliert, sondern sitzen auf einem Punkt. Dann sind sie auch nicht trennbar, sondern dunkel.

Gruß, WM

WM

unread,
Mar 3, 2023, 5:01:31 PM3/3/23
to
Also erfolgt die Abnahme von ℵo Stammbrüchen auf 0 Stammbrüche in einem Punkt. Man kann sie nicht unterscheiden.

Gruß, WM

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 6:06:44 PM3/3/23
to
Äh... In der Mathematik spricht man in in einem ganz ähnlich gelagerten Fall von einer Sprungstelle. Vielleicht hast Du schon einmal davon gehört?

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Unstetigkeitsstelle#Klassifizierungen_von_Unstetigkeitsstellen

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 6:09:49 PM3/3/23
to
On Friday, March 3, 2023 at 10:59:52 PM UTC+1, WM wrote:

> Alle Stammbrüche sind durch endliche Strecken isoliert. Mit abnehmendem x sinkt ihre Zahl nach und nach auf 0

Quatsch.

Für alle x e IR mit 0 < x gilt: SBZ(x) = ℵo.

Da sinkt nichts "mit abnehmenden x". Die Funktion SBZ ist auf (0, 1] ist _konstant_.

Aber: SBZ(0) = 0.

So langsam lässt es Dir wirklich vollends aus.

Fritz Feldhase

unread,
Mar 3, 2023, 11:15:20 PM3/3/23
to
On Friday, March 3, 2023 at 10:54:53 PM UTC+1, WM wrote:

> Der dunkle Rest aber besteht auch aus getrennt liegenden Punkten, die jedoch nicht trennbar sind.

Bestimmt haben sie in der Klapsmühle schon einen Platz für Dich reserviert, Mückenheim.

Ganzhinterseher

unread,
Mar 4, 2023, 2:56:07 AM3/4/23
to
Fritz Feldhase schrieb am Samstag, 4. März 2023 um 00:09:49 UTC+1:
> On Friday, March 3, 2023 at 10:59:52 PM UTC+1, WM wrote:
>
> > Alle Stammbrüche sind durch endliche Strecken isoliert. Mit abnehmendem x sinkt ihre Zahl nach und nach auf 0
> Quatsch.

Anders geht es aber nicht.
>
> Für alle x e IR mit 0 < x gilt: SBZ(x) = ℵo.
>
> Da sinkt nichts "mit abnehmenden x". Die Funktion SBZ ist auf (0, 1] ist _konstant_.

Da die Stammbrüche nicht aufeinander hocken, sondern fein säuberlich durch endliche Strecken mit jeweils ℵo rationalen und auch einigen irrationalen Punkten getrennt sind, können sie nicht alle gleichzeitig nach allen positiven x auf
>
> Aber: SBZ(0) = 0.

verschwinden. Aber selbst wenn es so wäre, so ließen sie sich nicht unterscheiden.

Dunkle Zahlen gibt ES also in jedem Falle.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 4, 2023, 3:09:02 AM3/4/23
to
Fritz Feldhase schrieb am Samstag, 4. März 2023 um 00:06:44 UTC+1:
> On Friday, March 3, 2023 at 11:01:31 PM UTC+1, WM wrote:
> > Fritz Feldhase schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 20:51:54 UTC+1:
> > > On Friday, March 3, 2023 at 8:31:36 PM UTC+1, WM wrote:
> > > > Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:44:00 UTC+1:
> > > > >
> > > > > Deine Funktion SBZ ist also unstetig an der Stelle x = 0.
> > > > >
> > > > [...] jedenfalls ändert sich die Funktion [...] in jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt genau um 1. Meinst Du nicht?
> > >
> > > Äh, nein. Die Funktion ist für alle x e IR mit 0 < x KONSTANT. Es gilt: SBZ(x) = ℵo.
> > >
> > > Aber: SBZ(0) = 0.
> > >
> > Also erfolgt die Abnahme von ℵo Stammbrüchen auf 0 Stammbrüche in einem Punkt.
> Äh... In der Mathematik spricht man in in einem ganz ähnlich gelagerten Fall von einer Sprungstelle. Vielleicht hast Du schon einmal davon gehört?

Ich meine, mich dunkel daran zu erinnern. Aber da springt die Ordinate. Hier haben wir eine Strecke S, aus ℵo*ℵo Punkten bestehend, die nur so springen könnte wie die Zeit in der Theorie des Heribert Illig:

Der deutsche Publizist, Germanist und Verleger Heribert Illig stellte 1991 die These auf, man könne durch die Entfernung erfundener Jahre die seines Erachtens falsche Chronologie des Mittelalters korrigieren. Der Ingenieur und Technikhistoriker Hans-Ulrich Niemitz, der sich dieser Vorstellung anschloss, nannte den Zeitraum dann Phantomzeit, weil das Fränkische Reich nach Chlothar II. ein Produkt der Fantasie und der Täuschung gewesen sei. (Wiki) Das wurde übrigens durch astronomische Daten widerlegt (YouTube), war aber nicht trivial.

Du bist also ein Verfechter der Phantabszisse? Die ist trivial falsch.

Gruß, WM

Dieter Heidorn

unread,
Mar 5, 2023, 4:01:57 PM3/5/23
to
WM schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:44:00 UTC+1:
>
>>> Die Strecke S erstreckt sich bis zur Null exklusive,
>>> es fehlt dort also nur ein einziger Punkt.
>> Es fehlt kein Punkt. Alle Stammbrüche liegen rechts von der Null, also
>> im halb-offenen Intervall (0,1].
>
> Nun, dann nehmen wir einfach mal den Nullpunkt hinzu und finden, dass in den Intervall [0, x] für jedes wählbare x > 0 ℵo Stammbrüche liegen.

Zunächst einmal:
Alle Stammbrüche liegen in dem halboffenen Intervall (0,1]. Durch
Hinzufügen der Stelle 0 wird es zu [0,1]. Damit ändert sich die
Mächtigkeit der Menge der Stammbrüche nicht, da 0 kein Stammbruch ist.
Die Stammbrüche liegen immer noch im halboffenen Intervall (0,1].

> Also können diese nicht durch Wahl eines x unterteilt werden.

Zur Unterteilung:

Natürlich kann die Menge der Stammbrüche durch Wahl eines reellen
x (das der Einfachheit halber kein Stammbruch sein soll) mit 0 < x < 1
unterteilt werden:

a) rechts von x liegen im Intervall [x,1] endlich viele Stammbrüche
1/1, 1/2, 1/3, ... , 1/n
b) links von x liegt im Intervall (0,x] eine Menge von Stammbrüchen
1/(n+1), 1/(n+2), 1/(n+3), ...
mit der Mächtigkeit |{1/(n+1), 1/(n+2), 1/(n+3), ...}| = ℵo.

|------------------*--|----*----------|--------
0 . x . 1
. .
größter Stammbruch kleinster Stammbruch
mit 1/(n+1) < x mit 1/n > x

Die Mächtigkeit in b) ergibt sich daraus, dass jeder natürlichen Zahl n
genau ein Stammbruch 1/n entspricht. Die Beziehung

| ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo

überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:

| SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo

(Nebenbei: Deine Ausdrucksweise "ℵo Stammbrüche" ist missverständlich,
da ℵo keine natürliche Zahl ist sondern die Mächtigkeit der unendlichen
Menge der natürlichen Zahlen; es ist die kleinste transfinite
Kardinalzahl: ℵo := | ℕ |.)

> Da es aber reelle Punkte mit endlichen Abständen sind,

Wie ich bereits angegeben habe, ist der Abstand je zweier
aufeinanderfolgender Stammbrüche

d_n = 1/n - 1/(n+1),

was die Skizze auch verdeutlicht.

> könnten sie sehr wohl unterteilt werden,

So wie ich es gerade dargestellt habe.

> wären sie nicht dunkel.

Obige Unterteilung kann für jedes beliebige reelle x in (0,1]
durchgeführt werden. Grund: Jede natürliche Zahl n hat
einen Nachfolger n+1, somit hat jeder Stammbruch 1/n einen Nachfolger
1/(n+1). Dunkel ist daran nicht das Geringste.

>> Deine Funktion SBZ ist also unstetig an der Stelle x = 0.
>
> Die Stammbrüche als reelle Punkte sind aber nicht unstetig,

"Stetigkeit" ist eine Eigenschaft von Funktionen. Bei Punkten von stetig
oder unstetig zu reden ist Unsinn.

Man könnte höchstens sagen: An den _Stellen_ x, an denen Stammbrüche
liegen, also x = 1/n, ist die _Funktion_ SBZ nicht unstetig - das ist
aber trivial, da SBZ abschnittsweise konstant ist und nur bei x = 0 eine
Sprungstelle besitzt:

Die Funktion SBZ soll angeben, welche Mächtigkeit die Menge der
Stammbrüche hat, die links von einem gewählten x liegen:

SBZ(x) = | {1/n | 1/n < x} |.

Daher gilt

x > 1: SBZ(x) = ℵo
0 < x ≦ 1: SBZ(x) = ℵo
x = 0: SBZ(0) = 0
x < 0: SBZ(x) = 0

> jedenfalls ändert sich die Funktion nicht in einem Punkt um ℵo,

Du meinst vielleicht: "der Funktions_wert_ ändert sich nicht an einer
Stelle x um ℵo".

Doch - genau das ist bei x = 0 der Fall. Grund: Alle Stammbrüche liegen
im halboffenen Intervall (0,1]. Für jedes x mit x in (0,1] liegen rechts
von x endlich viele Stammbrüche 1/n, und damit ist die Mächtigkeit der
Menge der Stammbrüche links von x gleich ℵo. Bei x = 0 liegt kein
Stammbruch, und links von x = 0 liegen keine Stammbrüche. Also:
SBZ(0) = 0.

> sondern in jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt genau um 1.

Nein: An jeder Stelle x > 0, an der sich ein Stammbruch befindet, also
x = 1/n, ist SBZ(x) = ℵo, denn wie oben schon erwähnt: die Beziehung

| ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo

überträgt sich auf die Menge SB der Stammbrüche:

| SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo

Dieter Heidorn

Dieter Heidorn

unread,
Mar 5, 2023, 4:02:28 PM3/5/23
to
WM schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 22:18:39 UTC+1:
>> WM schrieb:
>>> Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:44:00 UTC+1:
>>>
>>>>> Die Strecke S erstreckt sich bis zur Null exklusive,
>>>>> es fehlt dort also nur ein einziger Punkt.
>>>> Es fehlt kein Punkt. Alle Stammbrüche liegen rechts von der Null, also
>>>> im halb-offenen Intervall (0,1].
>>>
>>> Nun, dann nehmen wir einfach mal den Nullpunkt hinzu
>> Dann liegen alle Stammbrüche immer noch rechts von der Null.
>
> Ja, unendlich viele und unendlich viele Strecken zwischen ihnen. Das ergibt eine endliche Strecke, auf der die Stammbrüche, einer nach dem anderen in einer Folge liegen und die bei 0 endet.

Die Folge der Stammbrüche ist eine unendliche Folge. Sie endet nicht bei
0, denn 0 ist kein Stammbruch. Null ist der Grenzwert der Folge aber
kein Glied der Folge.

> Diese Strecke kann man nicht mehr unterteilen, obwohl niemals zwei Stammbrüche ohne endlichen Zwischenraum vorkommen.
>

Die Strecke, die durch [0,1] gegeben ist, kann beliebig unterteilt
werden.

>> Wenn du zwischen zwei Stammbrüchen 1/n und 1/(n+1) ein reelles x
>> mit 0 < 1/(n+1) < x < 1/n < 1 wählst, dann ist die Menge der Stammbrüche
>> unterteilt: in den Anteil, der links von x liegt und die Mächtigkeit ℵo
>> hat, und den Anteil, der rechts von liegt und die Mächtigkeit n hat.
>
> Es kann aber niemand die Stammbrüche so unterteilen, dass weniger als ℵo auf der linken Seite liegen, obwohl sie alle ausnahmslos (!) getrennt liegen

Genau das steht in dem Satz von mir, den du gerade zitiert hast (bis auf
deine schlampige Formulierung "weniger als ℵo" natürlich).

> und bei Null keiner mehr vorhanden ist.

Bei x = 0 ist kein Stammbruch vorhanden weil 0 kein Stammbruch ist.

>> SBZ(x) soll die Mächtigkeit der Menge der Stammbrüche angeben, die
>> links von x > 0 liegen. Die ist für jedes x > 0 gleich ℵo.
>
> Falsch.

Nein. Alle Stammbrüche liegen im halb-offenen Intervall (0,1] (womit sie
trivialerweise auch im geschlossenen Intervall [0,1] liegen). Für jedes
x > 0 ist die Mächtigkeit der Menge der Stammbrüche, die links von x
liegen, gleich ℵo.

> Wenn alle getrennt liegen und bei Null keiner mehr da ist, gibt es einen letzten, der der Null am nächsten liegt.

Der "letzte Stammbruch" ergäbe sich dann aus der letzten natürlichen
Zahl n_last zu 1/n_last. Gib' die letzte natürliche Zahl doch einmal an.

> Der ist dunkel.

Da es keinen "letzten Stammbruch vor der Null" gibt, kann er auch nicht
dunkel oder sonst etwas sein.

> Liegen aber nicht alle getrennt,

Alle Stammbrüche sind voneinander getrennt. Je zwei aufeinanderfolgende
Stammbrüche 1/n und 1/(n+1) haben den Abstand

d_n = 1/n - 1/(n+1).

> dann liegen einige zusammen und können daher nicht getrennt werden. Sie sind dunkel.

Es liegen keine Stammbrüche "zusammen", da jeder Stammbruch genau einer
natürlichen Zahl n zugeordnet ist. Das ergibt die Bijektion
f: ℕ --> SB ; f(n) = n --> 1/n .
Die natürlichen Zahlen sind voneinander getrennt und es gibt folglich
keine Stammbrüche, die nicht voneinander getrennt sind.

>> An der Stelle x = 0 ist SBZ(x) = 0, denn links von Null liegen keine
>> Stammbrüche. Du selbst hast dieses am 01.03.2023, 11:46 angegeben:
>>
>> | [WM] SBZ(x) = ℵo für x > 0
>> | SBZ(x) = 0 für x ≤ 0
>>
>> Im Punkt x = 0 ändert sich der Funktionswert sprunghaft auf 0.
>>
> Dann liegen ℵo Stammbrüche in einem Punkt.

Nein. Bei x = 0 liegt kein Stammbruch, und links von x = 0 liegen keine
Stammbrüche. Also ist SBZ(x) = 0 für x ≤ 0.

>> In jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt x = 1/n ist die
>> Mächtigkeit der Menge der links von x liegenden Stammbrüche gleich ℵo,
>> also SBZ(x) = SBZ(1/n) = ℵo.
>
> Dann liegen ℵo Stammbrüche in einem Punkt.

Nein. Es liegen keine ℵo Stammbrüche "in einem Punkt", da jeder
Stammbruch genau einer natürlichen Zahl n zugeordnet ist. Das ergibt die
Bijektion
f: ℕ --> SB ; f(n) = n --> 1/n .
Die natürlichen Zahlen sind voneinander getrennt und es gibt folglich
keine Stammbrüche, die nicht voneinander getrennt sind.

In einem Punkt x in (0,1] liegt höchstens _ein_ Stammbruch, nämlich
genau dann, wenn x ein Stammbruch ist. Die Mächtigkeit der Menge der
Stammbrüche, die links von einem x in (0,1] an voneinander verschiedenen
Punkten liegen, ist dann ℵo.
Begründung:
Jeder natürlichen Zahl n entspricht genau ein Stammbruch 1/n .
Die Beziehung

| ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo

überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:

| SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo

Dieter Heidorn

Rainer Rosenthal

unread,
Mar 5, 2023, 4:34:43 PM3/5/23
to
Am 28.02.2023 um 09:59 schrieb Ganzhinterseher:
> Nachdem niemand das Argument anfassen mag, habe ich ChatGPT befragt.
>
Sehr gut: die natürliche Dummheit befragt die künstliche Intelligenz.

Frag das Ding doch mal, wie es jemanden nennt, der "A = B" schreibt und
anschließend ausgiebig darlegt, warum A nicht gleich B sein kann.

Gruß,
RR


Ganzhinterseher

unread,
Mar 6, 2023, 5:55:47 AM3/6/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Sonntag, 5. März 2023 um 22:01:57 UTC+1:
> WM schrieb:
> > Also können diese nicht durch Wahl eines x unterteilt werden.
> Zur Unterteilung:
>
> Natürlich kann die Menge der Stammbrüche durch Wahl eines reellen
> x (das der Einfachheit halber kein Stammbruch sein soll) mit 0 < x < 1
> unterteilt werden:

Diese Wahl belässt in jedem Falle fast alle Stammbrüche links, also ist es nicht möglich durch Wahl eines x > 0 weniger als ℵo Stammbrüche links liegen zu lassen.

> Die Mächtigkeit in b) ergibt sich daraus, dass jeder natürlichen Zahl n
> genau ein Stammbruch 1/n entspricht. Die Beziehung
>
> | ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo
>
> überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:
>
> | SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo

Diese Beziehung gilt für definierbare Stammbrüche, aber nicht für alle.
Die für jedes wählbare x > 0 links liegenden ℵo Stammbrüche liegen auf einer endlichen Strecke S, nämlich der Summe aus ihren ℵo endlichen Abständen. Der linke Rand einer endlichen Strecke S erstreckt sich über weniger als ℵo Punkte, also über weniger als ℵo Stammbrüche, lässt also weniger als ℵo Stammbrüche samt ihren internen Abständen links liegen.
>
> (Nebenbei: Deine Ausdrucksweise "ℵo Stammbrüche" ist missverständlich,

Ich benutze sie für aktuale Unendlichkeit im Gegensatz zur potentiellen, die mit oo bezeichnet wird.

> Obige Unterteilung kann für jedes beliebige reelle x in (0,1]
> durchgeführt werden.

Das hilft aber nicht, die ℵo links liegenden Stammbrüche zu reduzieren. Sie lassen sich aber reduzieren, denn im Nullpunkt sind keine mehr vorhanden und vorher nehmen sie einer nach dem anderen ab, weil niemals zwei im selben Punkt liegen.

> >> Deine Funktion SBZ ist also unstetig an der Stelle x = 0.
> >
> > Die Stammbrüche als reelle Punkte sind aber nicht unstetig,
> "Stetigkeit" ist eine Eigenschaft von Funktionen. Bei Punkten von stetig
> oder unstetig zu reden ist Unsinn.

Die Funktion SBZ(x) ist eine Stufenfunktion, die in jeder Stufe um genau einen Stammbruch abnimmt, also nicht in einem Punkt um unendlich viele. Vielleicht sollte man das vergleichsweise stetig nennen.
>
> SBZ(x) = | {1/n | 1/n < x} |.
>
> Daher gilt
>
> x > 1: SBZ(x) = ℵo
> 0 < x ≦ 1: SBZ(x) = ℵo

Das gilt für alle definierbaren x, aber nicht für die Strecke, auf der die Stammbruchzahl vergleichsweise stetig auf 0 fällt.

> x = 0: SBZ(0) = 0
> x < 0: SBZ(x) = 0
> > jedenfalls ändert sich die Funktion nicht in einem Punkt um ℵo,
> Du meinst vielleicht: "der Funktions_wert_ ändert sich nicht an einer
> Stelle x um ℵo".

Der Funktionswert ist hier die Funktion, die Anzahl Stammbrüche auf der Abszissen.
>
> Doch - genau das ist bei x = 0 der Fall. Grund: Alle Stammbrüche liegen
> im halboffenen Intervall (0,1]. Für jedes x mit x in (0,1] liegen rechts
> von x endlich viele Stammbrüche 1/n, und damit ist die Mächtigkeit der
> Menge der Stammbrüche links von x gleich ℵo. Bei x = 0 liegt kein
> Stammbruch, und links von x = 0 liegen keine Stammbrüche. Also:
> SBZ(0) = 0.
> > sondern in jedem mit einem Stammbruch besetzten Punkt genau um 1.
> Nein:

Das ist falsch. Jeder Stammbruch besetzt einen eigenen Punkt auf der reellen Achse. Also fallen niemals zwei oder gar unendlich viele in einem Punkt weg. Wenn Du das nicht akzeptieren kannst, dann ist weitere Diskussion zwecklos.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 6, 2023, 6:07:18 AM3/6/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Sonntag, 5. März 2023 um 22:02:28 UTC+1:
> WM schrieb:
> > Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 22:18:39 UTC+1:
> >> WM schrieb:
> >>> Dieter Heidorn schrieb am Freitag, 3. März 2023 um 17:44:00 UTC+1:
> >>>
> >>>>> Die Strecke S erstreckt sich bis zur Null exklusive,
> >>>>> es fehlt dort also nur ein einziger Punkt.
> >>>> Es fehlt kein Punkt. Alle Stammbrüche liegen rechts von der Null, also
> >>>> im halb-offenen Intervall (0,1].
> >>>
> >>> Nun, dann nehmen wir einfach mal den Nullpunkt hinzu
> >> Dann liegen alle Stammbrüche immer noch rechts von der Null.
> >
> > Ja, unendlich viele und unendlich viele Strecken zwischen ihnen. Das ergibt eine endliche Strecke, auf der die Stammbrüche, einer nach dem anderen in einer Folge liegen und die bei 0 endet.
> Die Folge der Stammbrüche ist eine unendliche Folge. Sie endet nicht bei
> 0, denn 0 ist kein Stammbruch.

Die Folge der reellen Punkte endet bei 0 und die Funktion SBZ(x) fällt zwischen 1 und 0 vergleichsweise stetig auf 0.

> Null ist der Grenzwert der Folge aber
> kein Glied der Folge.

Null ist ein Grenzwert im üblichen Sinne, denn alle Stammbrüche sind vorhanden.

> > Diese Strecke kann man nicht mehr unterteilen, obwohl niemals zwei Stammbrüche ohne endlichen Zwischenraum vorkommen.
> >
> Die Strecke, die durch [0,1] gegeben ist, kann beliebig unterteilt
> werden.

Aber nicht so, dass weniger als ℵo Stammbrüche links von x liegen. Dieser Zustand ist aber existent, da die Funktion vergleichsweise stetig abnimmt.

> > und bei Null keiner mehr vorhanden ist.
> Bei x = 0 ist kein Stammbruch vorhanden weil 0 kein Stammbruch ist.

Bei -3 ist auch keiner mehr vorhanden.
Bei Null ist keiner mehr vorhanden, weil alle rechts davon liegen.

> >> SBZ(x) soll die Mächtigkeit der Menge der Stammbrüche angeben, die
> >> links von x > 0 liegen. Die ist für jedes x > 0 gleich ℵo.
> >
> > Falsch.
> Nein. Alle Stammbrüche liegen im halb-offenen Intervall (0,1] (womit sie
> trivialerweise auch im geschlossenen Intervall [0,1] liegen). Für jedes
> x > 0 ist die Mächtigkeit der Menge der Stammbrüche, die links von x
> liegen, gleich ℵo.

Wie schon gesagt, wenn Du nicht zugeben magst, dass zwischen zwei Stammbrüchen in jedem Falle eine endliche Strecke liegt, also die Funktion SBZ(x) in keinem Punkt um zwei oder mehr fällt, dann brauchst Du nicht weiter so zu tun, als sprächest Du über Mathematik.

> > Wenn alle getrennt liegen und bei Null keiner mehr da ist, gibt es einen letzten, der der Null am nächsten liegt.
> Der "letzte Stammbruch" ergäbe sich dann aus der letzten natürlichen
> Zahl n_last zu 1/n_last. Gib' die letzte natürliche Zahl doch einmal an. #

Das ist eben unmöglich weil fast alle dunkel sind. Es ändert aber nichts daran, dass alle vorhanden sind. Nur vor omega blicken die meisten nicht recht durch. Mit den Stammbrüchen solltest Du aber keinen Schwierigkeiten haben.

> Da es keinen "letzten Stammbruch vor der Null" gibt, kann er auch nicht
> dunkel oder sonst etwas sein.
> > Liegen aber nicht alle getrennt,
> Alle Stammbrüche sind voneinander getrennt. Je zwei aufeinanderfolgende
> Stammbrüche 1/n und 1/(n+1) haben den Abstand

Und bei Null sind sie weg. Also verschwinden sie einzeln.

> Es liegen keine Stammbrüche "zusammen", da jeder Stammbruch genau einer
> natürlichen Zahl n zugeordnet ist.

Also können sie auch nicht zusammen verschwinden.

Gruß, WM

Dieter Heidorn

unread,
Mar 6, 2023, 3:24:13 PM3/6/23
to
Ganzhinterseher schrieb:

> wenn Du nicht zugeben magst, dass zwischen zwei Stammbrüchen in jedem Falle eine endliche Strecke liegt, also die Funktion SBZ(x) in keinem Punkt um zwei oder mehr fällt, dann brauchst Du nicht weiter so zu tun, als sprächest Du über Mathematik.

Mein posting, auf das du antwortest, enthält folgende Aussage:

|"Alle Stammbrüche sind voneinander getrennt. Je zwei
| aufeinanderfolgende Stammbrüche 1/n und 1/(n+1) haben den Abstand
|
| d_n = 1/n - 1/(n+1).

Was zeigt uns das? Richtig - du willst mir etwas unterstellen, das
meinen Aussagen widerspricht. Nebenbei: Ich spreche sehr wohl über
Mathematik, was ich an jeder Stelle belegen kann - du dagegen
schwurbelst über Mückematik, also deine absurden Vorstellungen, die
nichts mit Mathematik zu tun haben.

Und siehe da: Du zitierst ja auch noch meine Aussage, dass alle
Stammbrüche voneinander getrennt sind:

>> Da es keinen "letzten Stammbruch vor der Null" gibt, kann er auch nicht
>> dunkel oder sonst etwas sein. [DH]
>>>
>>> Liegen aber nicht alle getrennt, [WM]
>>
>> Alle Stammbrüche sind voneinander getrennt. Je zwei aufeinanderfolgende
>> Stammbrüche 1/n und 1/(n+1) haben den Abstand [DH]
>

Also muss man annehmen, dass du nicht in der Lage bist, einen Text
richtig zu lesen. (Und mit dem Verstehen hapert es bei dir auch ganz
schön...)

> Und bei Null sind sie weg. Also verschwinden sie einzeln.

Nein - kein einziger Stammbruch ist irgendwie oder irgendwo oder
irgendwann "weg". Die Stammbrüche sind immer vorhanden. Wenn du es
graphisch veranschaulichen willst: Jeder Stammbruch 1/n besetzt einen
Punkt des halboffenen Intervalls (0,1].

Es geht um deine Funktion SBZ, welche die Mächtigkeit der Menge der
Stammbrüche, die links von einem gewählten reellen x liegen.
Ein Beispiel für Denkbehinderte wie dich:
Wähle x = 0,18. Dann ergibt sich folgende Anordnung (ohne
Berücksichtigung eines Maßstabs):

.... 0 ........... 1/7...1/6...0,18...1/5...1/4...1/3...1/2...1/1...
----

Rechts von x = 0,18 liegen immer noch die Stammbrüche 1/1, 1/2, 1/3,
1/4, 1/5 und links davon liegt eine Menge von Stammbrüchen, welche die
Mächtigkeit ℵo besitzt. Die rechts von x = 0,18 liegenden Stammbrüche
sind also nicht "verschwunden", wenn deine Funktion SBZ(0,18) = ℵo
ergibt.

Ebenso ist für jedes x in (0,1] SBZ(x) = ℵo, weil nur endlich viele
Stammbrüche rechts von x liegen, womit die Menge der rechts von x
liegenden Stammbrüche die Mächtigkeit ℵo hat. Die rechts von x
liegenden Stammbrüche sind aber nach wie vor vorhanden und nicht
"verschwunden".

Bei x = 0 springt deine Funktion auf den Wert SBZ(0) = 0. Der Grund
dafür ist: x = 0 ist kein Stammbruch und links von x = 0 liegen keine
Stammbrüche. Die Menge der links von 0 liegenden Stammbrüche ist also
die leere Menge und die hat die Mächtigkeit Null. Alle Stammbrüche
liegen nach wie vor rechts von x = 0 - kein einziger ist "verschwunden".

Dieter Heidorn


Dieter Heidorn

unread,
Mar 6, 2023, 3:25:16 PM3/6/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Sonntag, 5. März 2023 um 22:01:57 UTC+1:
>> WM schrieb:
>>> Also können diese nicht durch Wahl eines x unterteilt werden.
>> Zur Unterteilung:
>>
>> Natürlich kann die Menge der Stammbrüche durch Wahl eines reellen
>> x (das der Einfachheit halber kein Stammbruch sein soll) mit 0 < x < 1
>> unterteilt werden:
>
> Diese Wahl belässt in jedem Falle fast alle Stammbrüche links, also ist es nicht möglich durch Wahl eines x > 0 weniger als ℵo Stammbrüche links liegen zu lassen.
>

Das ist meine Aussage. Dagegen bist du der falschen Ansicht, dass die
"Anzahl" der Stammbrüche links von einem gewählten x in (0,1] sich
schrittweise verringert:

> Die Funktion SBZ(x) ist eine Stufenfunktion, die in jeder Stufe um genau einen Stammbruch abnimmt

Das wäre richtig, wenn die Menge der Stammbrüche endlich wäre - was sie
aber bekanntlich nicht ist. Für die unendliche Menge von Stammbrüchen
gilt daher:

Jeder natürlichen Zahl n entspricht genau ein Stammbruch 1/n. Die Beziehung

| ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo

überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:

| SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo

> Diese Beziehung gilt für definierbare Stammbrüche, aber nicht für alle.

Das ist Mückematik. In der Mathematik gilt dagegen:

a) _Jede natürliche Zahl ist definierbar_, denn die natürlichen Zahlen
werden über die Peano-Axiome definiert:

1. 1 ist eine natürliche Zahl.
2. Jede natürliche Zahl n hat eine natürliche Zahl n' als Nachfolger.
3. Natürliche Zahlen mit gleichem Nachfolger sind gleich.
4. 1 ist kein Nachfolger einer natürlichen Zahl.
5. Enthält die Menge X die 1 und mit jeder natürlichen Zahl n auch
deren Nachfolger n', so bilden die natürlichen Zahlen eine
Teilmenge von X.

Die Original-Formulierung findest du in:

Giuseppe Peano:
Sul concetto di numero uno. (1891)
https://archive.org/details/peano-sul-concetto-di-numero-uno/mode/2up

b) Da über die Zuordnungsvorschrift "n |--> 1/n für alle n in ℕ " eine
Bijektion definiert ist, sind somit auch
_alle Stammbrüche definiert_.

Widerspruch ist zwecklos. Du kannst höchstens deine Privatvorstellung
von "definierbar" dagegen halten, was aber bedeutungslos wäre, da deine
Vorstellungen Mückematik sind und mit Mathematik nichts zu tun haben.

>> Obige Unterteilung kann für jedes beliebige reelle x in (0,1]
>> durchgeführt werden.
>
> Das hilft aber nicht, die ℵo links liegenden Stammbrüche zu reduzieren. Sie lassen sich aber reduzieren,

Nein. Die Beziehung

| ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo

überträgt sich auf die Menge SB der Stammbrüche:

| SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo

Für deine Funktion SBZ mit

SBZ(x) = | {1/n | 1/n < x} |

gilt daher in der Mathematik:

x > 1: SBZ(x) = ℵo
0 < x ≦ 1: SBZ(x) = ℵo
x = 0: SBZ(0) = 0
x < 0: SBZ(x) = 0

> denn im Nullpunkt sind keine mehr vorhanden

... weil 0 kein Stambruch ist und alle Stammbrüche rechts von der 0
liegen. Also misst deine Funktion NULL links von 0 liegende Stammbrüche.

> und vorher nehmen sie einer nach dem anderen ab, weil niemals zwei im selben Punkt liegen.
>

Das wäre richtig, wenn die Menge der Stammbrüche endlich wäre - was sie
aber bekanntlich nicht ist. Deine Aussage ist also Mückematik, und somit
bedeutungslos.

> Jeder Stammbruch besetzt einen eigenen Punkt auf der reellen Achse.

Das habe ich in jedem meiner postings zu diesem Thema (SBZ) immer wieder
betont.

> Also fallen niemals zwei oder gar unendlich viele in einem Punkt weg.

Es fallen auch keine Stammbrüche weg. Sie befinden sich - unabhängig von
einer gewählten Stelle x auf der reellen Achse - _immer_ an den Stellen
x = 1/n im halboffenen Intervall (0,1].

> Wenn Du das nicht akzeptieren kannst, dann ist weitere Diskussion zwecklos.

Mückematik ist auch nicht zu akzeptieren. In dieser NG geht es um
Mathematik. Wenn du das nicht akzeptieren kannst, dann bist du hier fehl
am Platz.

Dieter Heidorn

Ganzhinterseher

unread,
Mar 7, 2023, 1:52:01 AM3/7/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Montag, 6. März 2023 um 21:24:13 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:
> > wenn Du nicht zugeben magst, dass zwischen zwei Stammbrüchen in jedem Falle eine endliche Strecke liegt, also die Funktion SBZ(x) in keinem Punkt um zwei oder mehr fällt, dann brauchst Du nicht weiter so zu tun, als sprächest Du über Mathematik.
> Mein posting, auf das du antwortest, enthält folgende Aussage:
> |"Alle Stammbrüche sind voneinander getrennt. Je zwei
> | aufeinanderfolgende Stammbrüche 1/n und 1/(n+1) haben den Abstand
> |
> | d_n = 1/n - 1/(n+1).
> Was zeigt uns das? Richtig - du willst mir etwas unterstellen, das
> meinen Aussagen widerspricht.

Du widersprichst Dir schon selbst genug.
Nach Deiner Aussage ist SBZ(x) unstetig an der Stelle x = 0.
Tatsächlich ist SBZ vergleichsweise stetig, nämlich eine Stufenfunktion mit Wert 0 bei 0, die niemals um mehr als 1 in einem Punkt fällt und dann über eine endliche Strecke konstant ist.

> Und siehe da: Du zitierst ja auch noch meine Aussage, dass alle
> Stammbrüche voneinander getrennt sind:

Natürlich, weil Du Dir damit selbst widersprichst.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 7, 2023, 2:15:27 AM3/7/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Montag, 6. März 2023 um 21:25:16 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:
> > Dieter Heidorn schrieb am Sonntag, 5. März 2023 um 22:01:57 UTC+1:
> >> WM schrieb:
> >>> Also können diese nicht durch Wahl eines x unterteilt werden.
> >> Zur Unterteilung:
> >>
> >> Natürlich kann die Menge der Stammbrüche durch Wahl eines reellen
> >> x (das der Einfachheit halber kein Stammbruch sein soll) mit 0 < x < 1
> >> unterteilt werden:
> >
> > Diese Wahl belässt in jedem Falle fast alle Stammbrüche links, also ist es nicht möglich durch Wahl eines x > 0 weniger als ℵo Stammbrüche links liegen zu lassen.
> >
> Das ist meine Aussage. Dagegen bist du der falschen Ansicht, dass die
> "Anzahl" der Stammbrüche links von einem gewählten x in (0,1] sich
> schrittweise verringert:

Sie tut es.
> > Die Funktion SBZ(x) ist eine Stufenfunktion, die in jeder Stufe um genau einen Stammbruch abnimmt
> Das wäre richtig,

Das ist richtig. An der Stelle 1/n wird1/n mitgezählt, unmittelbar darauf für x < 1/n wird 1/n nicht mehr gezählt.

> wenn die Menge der Stammbrüche endlich wäre - was sie
> aber bekanntlich nicht ist.

1/n wird für x < 1/n nicht mehr gezählt. Das ist Fakt und unabhängig von Unendlichkeitsphantasien.

SBZ(0) = 0. Vorher verliert sie nicht mehr als einen Stammbruch pro Punkt.

> Für die unendliche Menge von Stammbrüchen
> gilt daher:
>
> Jeder natürlichen Zahl n entspricht genau ein Stammbruch 1/n. Die Beziehung
> | ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo
>
> überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:
>
> | SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo

Das ist beides richtig, denn ein endlicher Anfangsabschnitt definiert die Zahl n und auch die Zahl 1/n.
>
> > Diese Beziehung gilt für definierbare Stammbrüche, aber nicht für alle.
>
> a) _Jede natürliche Zahl ist definierbar_, denn die natürlichen Zahlen
> werden über die Peano-Axiome definiert:

Du siehst anhand der Stammbrüche, dass nicht jede Zahl definierbar ist. Der letzte vor Null verschwindende Stammbruch ist nicht definierbar, aber seine Existenz ist mathematisch nachweisbar durch die auf Null fallende Stufenfunktion mit Stufenhöhe 1.
>
> 1. 1 ist eine natürliche Zahl.
> 2. Jede natürliche Zahl n hat eine natürliche Zahl n' als Nachfolger.
> 3. Natürliche Zahlen mit gleichem Nachfolger sind gleich.
> 4. 1 ist kein Nachfolger einer natürlichen Zahl.
> 5. Enthält die Menge X die 1 und mit jeder natürlichen Zahl n auch
> deren Nachfolger n', so bilden die natürlichen Zahlen eine
> Teilmenge von X.
>
> Die Original-Formulierung findest du in:
>
> Giuseppe Peano:
> Sul concetto di numero uno. (1891)
> https://archive.org/details/peano-sul-concetto-di-numero-uno/mode/2up

Das ist schön, wenn auch fehlerhaft, denn man kann aus den Axiomen die Menge der Stammbrüche entnehmen, deren Untermenge die natürlichen Zahlen nicht sind (höchstens in dem Sinne, dass sie die Unter-dem-Bruchstrich-Menge sind).

> Widerspruch ist zwecklos.

Ja, es gibt solche Dickköpfe. Aber wie wir oben schon sahen, bedingt die Stufenfunktion, die bei 0 auf 0 gefallen ist und niemals mehr als 1 pro isolierten Punkt fallen kann (egal ob sie endlich oder unendlich ist), dunkle Zahlen.


> >> Obige Unterteilung kann für jedes beliebige reelle x in (0,1]
> >> durchgeführt werden.
> >
> > Das hilft aber nicht, die ℵo links liegenden Stammbrüche zu reduzieren. Sie lassen sich aber reduzieren,
> Also misst deine Funktion NULL links von 0 liegende Stammbrüche.
> > und vorher nehmen sie einer nach dem anderen ab, weil niemals zwei im selben Punkt liegen.
> >
> Das wäre richtig, wenn die Menge der Stammbrüche endlich wäre - was sie
> aber bekanntlich nicht ist.

Meinst Du, daraus schließen zu können, dass SBZ im unendlichen Falle um mehr als 1 in einem Punkt abnehmen kann? Selbst die vermeintliche Konstanz von ℵo könnte das nicht rechtfertigen. Falls aber doch, so wären diese ℵo Stammbrüche, die zwischen (0, 1) und 0 aus SBZ verschwinden nicht identifizierbar, also dunkel.

> > Jeder Stammbruch besetzt einen eigenen Punkt auf der reellen Achse.
> Das habe ich in jedem meiner postings zu diesem Thema (SBZ) immer wieder
> betont.
> > Also fallen niemals zwei oder gar unendlich viele in einem Punkt weg.
> Es fallen auch keine Stammbrüche weg. Sie befinden sich - unabhängig von
> einer gewählten Stelle x auf der reellen Achse - _immer_ an den Stellen
> x = 1/n im halboffenen Intervall (0,1].

Sie fallen aus der Strecke zwischen x und 0 weg, also aus der Funkton SBZ(x).

Nochmal: Selbst wenn Du recht hättest, dass die Funktion nur eine Unstetigkeitsstelle aufweist, dann wären die ℵo dort entfallenden Stammbrüche nicht individuell identifizierbar und damit dunkel.

Gruß, WM

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 7, 2023, 4:27:32 AM3/7/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> Du widersprichst Dir schon selbst genug.
> Nach Deiner Aussage ist SBZ(x) unstetig an der Stelle x = 0.

Wie aufgeblasen muss ein Mensch sein, dass er den Widerspruch
anderer Leute gegen den eigenen Mumpitz als Widerspruch gegen
deren eigene Aussagen darzustellen probiert?

JVR

unread,
Mar 7, 2023, 5:13:34 AM3/7/23
to
Begriffe wie Stetigkeit, Limes, Metrik, Topologie hat Mücke nie verstanden;
da kannst du nichts dagegen tun.
Nimm an, ihm ginge plötzlich ein Licht auf und er würde kapieren, warum die
natürlichen Zahlen, die Rationalen, die Reellen usw so definiert sind, wie wir es
gewohnt sind. Was dann? Dann bricht sein Kartenhaus zusammen und er muss
sich für seine Querulanz ein neues Gebiet suchen. Das wird nicht passieren, weil
viel zu ineffizient, denn Sektiererei bleibt Sektiererei, ob pseudo-mathematisch
oder anti-Shakespearisch oder wiedertäuferisch. Lass ihn ruhig palavern.

Rainer Rosenthal

unread,
Mar 7, 2023, 6:48:31 AM3/7/23
to
Dieser Ballon verzischt ziemlich bald mit "ffff....EOD", wenn ihn die
Nadel zu sehr piekt, mit der er sich selbst sticht.

WM(1): ℵo = |ℕ|.
WM(2): |ℕ| ist qantitative exakte, ℵo qualitative Fuzzy-Angabe.
RR(3): Wenn A = B, dann kann A in jedem Satz durch B ersetzt werden.
WM(4): Ich bin nicht Dein Lehrer. Deswegen EOD.

Mister Aufblasikus verzischt sich aber natürlich mit einer letzten
maulenden Bemerkung in (4):
WM: Du bist offenbar nicht in der Lage, quantitative und qualitative
Größen zu unterscheiden.
Die Gegenfrage "Äh, muss ich das, wenn die Größen als gleich genannt
wurden?" konnte er sich denken und hat darum schnell abgeschaltet.

Sportlicher Erfolg.

Gruß,
Rainer Rosenthal
r.ros...@web.de

(1) 24.02.2023 um 22:42
(2) 28.02.2023 um 20:08
(3) 28.02.2023 um 23:57
(4) 01.03.2023 um 11:34

JVR

unread,
Mar 7, 2023, 7:15:39 AM3/7/23
to
On Tuesday, March 7, 2023 at 10:27:32 AM UTC+1, Andreas Leitgeb wrote:
So aufgeblasen, wie der Frosch in der Fabel:

In einem Teich lebte ein Frosch, der sich besser vorkam
als alle anderen Frösche. Er liess keine Gelegenheit
vorübergehen, ohne sich aufzublähen und wichtig zu
machen.
«Ich bin der Grösste!», pflegte er ständig zu quaken.
Er merkte nicht, dass seine Kameraden und Kameradinnen ihm aus dem Wege gingen oder über ihn lachten.
Eines Tages weidete ein Ochse auf der Wiese. Da sagte
ein kleiner Frosch, der noch nie ein so grosses Tier gesehen hatte:
«Nun weiss ich endlich, dass du nicht der Grösste bist.
Schau dir den Ochsen an.»
«In meiner runzligen Haut ist noch viel Platz», dachte
der Frosch. Er sagte: «Wenn ich will, bin ich genauso
gross.» Er begann, sich aufzublähen, und wurde dabei
tatsächlich ein wenig grösser.
«Was meinst du», fragte er den kleinen Frosch, «bin ich
nun so gross wie der Ochse?»
«Nein, noch lange nicht.»
«Und wie ist es jetzt?», fragte er und versuchte nochmals, seinen Körper mit Luft zu füllen.
Der kleine Frosch staunte, aber als er den Ochsen betrachtete, meinte er unschuldig:
«Nein, kein Vergleich.»
Da blies sich der Frosch zum dritten Mal auf und platzte. Am Weiher trauerte ihm niemand nach.
Der Ochse aber ging in Ruhe seiner Wege und wusste
von allem nichts.

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 7, 2023, 9:27:22 AM3/7/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> dunkle Zahlen.

Solange die dunklen Zahlen nur so "definiert" waren, dass sie
nicht "kommunizierbar" sind, wäre ja fast noch alles gut - auch
wenn diese "Kommunizierbarkeit" eine für mathematische Begriffe
viel zu schwammige Basis hätte, weil sich die "Kommunizierbar-
keit" einer Zahl nicht eindeutig festlegen lässt.

Wo es so richtig in den Unsinn abgleitet ist, wenn diese dunklen
Zahlen dann mathematische Eigenschaften haben sollen, die sie von
nicht-dunklen Zahlen unterscheiden, etwa durch eine endliche Anzahl
an Nachfolgern in einer Folge...


Vielleicht findest du ja mal - in deinem Leerbuch, oder einem
richtigen Lehrbuch - eine Definition für Konvergenz einer Folge.
Etwa das Kriterium, wonach es zu jedem epsilon > 0 einen Index
n_0 gibt, sodass alle Folgenglieder nach n_0 vom Grenzwert einen
Abstand kleiner als das epsilon haben.

Dieses auf die Folge 1/n mit Grenzwert 0 umgelegt, ergibt, dass
jedes x>0 die Rolle eines epsilons einnimmt, und - eben wegen der
Konvergenz, stets unendlich viele Folgenglieder links von x liegen.

Anders könnte es nur sein, wenn die Folge einen anderen Wert als
Grenzwert hätte, was mit 1/n und 0 aber nun mal nicht der Fall ist.

Würde es also "dunkle" Zahlen x > 0 geben, die nur eine endliche
Anzahl an Folgengliedern (aber mehr als 0) zur linken Seite hätten,
hätte dies genau eine Konsequenz: 1/n hätte 0 nicht als Grenzwert.

Dieter Heidorn

unread,
Mar 7, 2023, 3:58:54 PM3/7/23
to
Ganzhinterseher schrieb:

> Nach Deiner Aussage ist SBZ(x) unstetig an der Stelle x = 0.

Das ist sie auch - sogar nach deinen eigenen Worten:

WM 01.03.2023, 09:36 (in: Die drei leuchtendsten Beweise...)
|"(I) Zu jeder natürlichen Zahl existieren ℵo Nachfolger. Also
| existieren auch zu jedem Stammbruch ℵo Nachfolger. Die Anzahl der
| StammBrüche Zwischen der reellen Zahl x und Null wird durch die
| Funktion
|
| SBZ(x) = ℵo für x > 0
| SBZ(x) = 0 für x ≤ 0
|
|beschrieben."

Nun schreibst du:

> Tatsächlich ist SBZ vergleichsweise stetig, nämlich eine Stufenfunktion mit Wert 0 bei 0, die niemals um mehr als 1 in einem Punkt fällt und dann über eine endliche Strecke konstant ist.
>

Diese beiden Aussagen von dir widersprechen sich.

-----------------------------

* Zu deiner ersten Aussage:

Das ist richtig, denn: Jeder natürlichen Zahl n entspricht genau ein
Stammbruch 1/n. Die Beziehung

| ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo

überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:

| SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo

* Zu deiner zweiten Aussage:

Das wäre richtig, wenn die Menge der Stammbrüche endlich wäre - was sie
bekanntlich nicht ist. Für die unendliche Menge von Stammbrüchen gilt
aber das zu deiner ersten Aussage schon Gesagte.

So - und nun gib' deiner Rosinante ein paar Mohrrüben, aber keine
dunklen...

Dieter Heidorn

Dieter Heidorn

unread,
Mar 7, 2023, 3:59:19 PM3/7/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Montag, 6. März 2023 um 21:25:16 UTC+1:
>> Ganzhinterseher schrieb:

>> [Du bist] der falschen Ansicht, dass die
>> "Anzahl" der Stammbrüche links von einem gewählten x in (0,1] sich
>> schrittweise verringert:
>
> Sie tut es.

Nicht nach deiner eigenen Aussage:

WM 06.03.2023, 11:55 (in diesem Thread):
|[DH:]
| Natürlich kann die Menge der Stammbrüche durch Wahl eines reellen
| x (das der Einfachheit halber kein Stammbruch sein soll) mit
| 0 < x < 1 unterteilt werden:
|
| [WM:]
| "Diese Wahl belässt in jedem Falle fast alle Stammbrüche links, also
| ist es nicht möglich durch Wahl eines x > 0 weniger als ℵo
| Stammbrüche links liegen zu lassen."

>>> Die Funktion SBZ(x) ist eine Stufenfunktion, die in jeder Stufe um genau einen Stammbruch abnimmt
>> Das wäre richtig,
>> wenn die Menge der Stammbrüche endlich wäre - was sie
>> aber bekanntlich nicht ist.
>
> 1/n wird für x < 1/n nicht mehr gezählt. Das ist Fakt und unabhängig von Unendlichkeitsphantasien.

Fakt ist, dass die Menge der Stammbrüche, die links von x in (0,1)
liegen, die Mächtigkeit ℵo hat.

> SBZ(0) = 0.

Natürlich - denn x = 0 ist kein Stammbruch und links von 0 liegen keine
Stammbrüche. Wie ich schon mehrfach erwähnte:
0 ist der Grenzwert der Folge der Stammbrüche, aber kein Folgenglied.

Ich greife einmal die Anregung von Andreas auf, dich auf die Definition
der Konvergenz einer Folge hinzuweisen. In deinem Leerbuch (Abschnitt
"19. Folgen") schreibst du:

|"_Definition_. Ein _Häufungspunkt_ einer Folge ist eine Zahl h, in deren
| _Umgebung_ (h – ε, h + ε) für jedes ε > 0 unendlich viele Glieder der
| Folge liegen. (Eine Umgebung ist also ein offenes Intervall
| (a, b) = { x | a < x < b } [...]
|
| Besitzt eine beschränkte Folge nur einen Häufungspunkt, so heißt
| dieser Häufungspunkt _Grenzwert_ der Folge.
|
| _Definition_. Eine Folge (a_n) _konvergiert_ gegen den endlichen Grenzwert
| a, wenn zu _jeder_ reellen Zahl ε > 0 eine natürliche Zahl n_ε in ℕ
| existiert, so dass für alle n ≧ n_ ε gilt
|
| |a_n – a| < ε (19.2) "

Eine weitere übliche Form ist:

"Die Folge (a_n) konvergiert genau dann gegen a, wenn in jeder noch so
kleinen ε-Umgebung von a fast alle Glieder der Folge liegen. Dabei
bedeutet 'fast alle': alle bis auf höchstens endlich viele Ausnahmen."
(aus O. Forster: Analysis 1)

Die Anwendung auf die Folge der Stammbrüche zeigt, dass 0 Grenzwert
dieser Folge ist. Damit liegen in jedem Intervall (0,x), x < 1, fast
alle Folgenglieder.

> Vorher verliert sie nicht mehr als einen Stammbruch pro Punkt.

Nein. Sie "verliert" keine Stammbrüche, sondern:
* Die Menge der rechts von einer Stelle x mit 0 < x < 1 liegenden
Stammbrüche ist endlich und hat die Mächtigkeit n.
* Die Menge der links von der Stelle x liegenden Stammbrüche ist
unendlich und hat die Mächtigkeit ℵo.

>> Für die unendliche Menge von Stammbrüchen
>> gilt daher:
>>
>> Jeder natürlichen Zahl n entspricht genau ein Stammbruch 1/n. Die Beziehung
>> | ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo
>>
>> überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:
>>
>> | SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo
>
> Das ist beides richtig, denn ein endlicher Anfangsabschnitt definiert die Zahl n und auch die Zahl 1/n.

Somit liegen an jeder Stelle x > 0 endlich viele Stammbrüche rechts von
x und die Menge der Stammbrüche links von x hat die Mächtigkeit ℵo.

>>> Diese Beziehung gilt für definierbare Stammbrüche, aber nicht für alle.
>>

Die natürlichen Zahlen sind über die Peano-Axiome definiert. Damit ist
jede natürliche Zahl definierbar. Folglich ist auch jeder Stammbruch 1/n
definiert.

> Nochmal: Selbst wenn Du recht hättest, dass die Funktion nur eine Unstetigkeitsstelle aufweist,

Das ist auch so: x = 0 ist Sprungstelle von SBZ, da x = 0 kein
Stammbruch ist und links von 0 keine Stammbrüche liegen. Das heißt:
SBZ(0) = 0.
Und: In jeder noch so kleinen ε-Umgebung von 0 liegen fast alle Glieder
der Folge der Stammbrüche. Das heißt für jedes x in (0,1] ist
SBZ(x) = ℵo .

> dann wären die ℵo dort entfallenden Stammbrüche nicht individuell identifizierbar und damit dunkel.

Bei x = 0 sind keine Stammbrüche vorhanden, du Grenzwert der Folge der
Stammbrüche.

Dieter Heidorn

Ganzhinterseher

unread,
Mar 8, 2023, 3:47:35 AM3/8/23
to
Kannst Du nicht erkennen, dass bei Unstetigkeit der Funktion SBZ an der Stelle x = 0 ℵo Stammbrüche aus der Zählung SBZ entfallen, also an einem Punkt liegen müssten? Das ist in der klassischen Mathematik nicht möglich, bildet also einen Widerspruch dazu.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 8, 2023, 3:57:12 AM3/8/23
to
JVR schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 11:13:34 UTC+1:

> Nimm an, ihm ginge plötzlich ein Licht auf und er würde kapieren, warum die
> natürlichen Zahlen, die Rationalen, die Reellen usw so definiert sind, wie wir es
> gewohnt sind. Was dann?

Nichts dann. Wenn eine Unstetigkeit der Funktion SBZ an der Stelle x = 0 vorhanden ist, dann entfallen an einem Punkt ℵo Stammbrüche aus der Zählung SBZ. Sie können also nicht unterschieden werden. Sie sind dunkel.
Das ist aber nur die naive Behauptung von nicht durchblickenden Matheologen. Tatsächlich verbietet die klassische Mathematik, dass mehr als ein Stammbruch pro isoliertem Punkt x aus der Zählung SBZ(x) entfällt. Also fällt SBZ(x) nur stufenweise um jeweils 1, und vor SBZ(0) = 0 liegen endliche Werte der Funktion. Die sind aber nicht erkenn- und unterscheidbar. Sie sind dunkel.
Um dunkle Zahlen führt also kein Weg herum, wenn wir klassische Mathematik und aktual Unendlichkeit vereinbaren wollen - ob nun die naive Matheologie oder das detailliertere Bild verwendet wird.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 8, 2023, 4:01:57 AM3/8/23
to
Andreas Leitgeb schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 15:27:22 UTC+1:
> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> > dunkle Zahlen.
>
> Solange die dunklen Zahlen nur so "definiert" waren, dass sie
> nicht "kommunizierbar" sind, wäre ja fast noch alles gut - auch
> wenn diese "Kommunizierbarkeit" eine für mathematische Begriffe
> viel zu schwammige Basis hätte, weil sich die "Kommunizierbar-
> keit" einer Zahl nicht eindeutig festlegen lässt.

Die Nichtkommunizierbarkeit lässt sich aber eindeutig festlegen:

Wenn eine Unstetigkeit der Funktion SBZ an der Stelle x = 0 vorhanden ist, dann entfallen an einem Punkt ℵo Stammbrüche aus der Zählung SBZ. Sie können also nicht individuell unterschieden oder kommuniziert werden.
Fällt SBZ(x) nur stufenweise um jeweils 1, so liegen vor SBZ(0) = 0 endliche Werte der Funktion. Die sind aber nicht individuell erkenn- oder unterscheidbar.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 8, 2023, 4:12:12 AM3/8/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 21:58:54 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:
> > Nach Deiner Aussage ist SBZ(x) unstetig an der Stelle x = 0.
> Das ist sie auch - sogar nach deinen eigenen Worten:

When in Rome, do as the Romans do.
When among matheologians do as the matheologians do.

> | SBZ(x) = ℵo für x > 0
> | SBZ(x) = 0 für x ≤ 0

> Nun schreibst du:
> > Tatsächlich ist SBZ vergleichsweise stetig, nämlich eine Stufenfunktion mit Wert 0 bei 0, die niemals um mehr als 1 in einem Punkt fällt und dann über eine endliche Strecke konstant ist.
> >
> Diese beiden Aussagen von dir widersprechen sich.

Ja, das nennt man eine Beweis durch Widerspruch. Die erste Aussage entnehme ich der Matheologie, die zweite der Mathematik, zu der ich eher neige.
>
> -----------------------------
>
> * Zu deiner ersten Aussage:
>
> Das ist richtig, denn: Jeder natürlichen Zahl n entspricht genau ein
> Stammbruch 1/n. Die Beziehung
> | ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo
>
> überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:
>
> | SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo
> * Zu deiner zweiten Aussage:
> Das wäre richtig, wenn die Menge der Stammbrüche endlich wäre - was sie
> bekanntlich nicht ist. Für die unendliche Menge von Stammbrüchen gilt
> aber das zu deiner ersten Aussage schon Gesagte.

Dann lassen sich also ℵo Stammbrüche nicht durch ihre Punkte auf der reellen Achse unterscheiden.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 8, 2023, 4:23:24 AM3/8/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 21:59:19 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:

> Fakt ist, dass die Menge der Stammbrüche, die links von x in (0,1)
> liegen, die Mächtigkeit ℵo hat.
>
> > SBZ(0) = 0.
>
> Natürlich - denn x = 0 ist kein Stammbruch und links von 0 liegen keine
> Stammbrüche. Wie ich schon mehrfach erwähnte:
> 0 ist der Grenzwert der Folge der Stammbrüche, aber kein Folgenglied.

Hier geht es nicht um analytische Grenzwerte (die bekanntlich in der Regel nicht erreicht werden, weil unendlich viele dunkle Folgenglieder zwischen jedem individuell angebbaren Folgenglied und dem Grenzwert, dem Folgenglied mit Index ω, liegen), sondern um Elemente einer vollständigen Menge, die angeblich so weit real sind, dass sie vollständig abgezählt werden können:

"Werden nun die Zahlen p/q in einer solchen Reihenfolge gedacht, [...] so kommt jede Zahl p/q an eine ganz bestimmte Stelle einer einfach unendlichen Reihe," [E. Zermelo: "Georg Cantor – Gesammelte Abhandlungen mathematischen und philosophischen Inhalts", Springer, Berlin (1932) S. 126]

"Die so definirte unendliche Reihe hat nun das merkwürdige an sich, sämmtliche positiven rationalen Zahlen und jede von ihnen nur einmal an einer bestimmten Stelle zu enthalten." [G. Cantor, Brief an R. Lipschitz (19 Nov 1883)]

Das habe ich widerlegt. Das widerlegt auch jeder, der behauptet, dass links von jedem positiven Punkt noch ℵo-unendlich viele Brüche, ja sogar Stammbrüche liegen. Du hast es nur noch nicht gemerkt.

> > dann wären die ℵo dort entfallenden Stammbrüche nicht individuell identifizierbar und damit dunkel.
> Bei x = 0 sind keine Stammbrüche vorhanden

Eben. Bei jedem positiven Punkt sind es aber noch ℵo-unendlich viele. Die passen also, samt ihren stets endlichen Abständen, zwischen 0 und (0, 1]. Erstaunlich. Doch auch diese grobe Betrachtungsweise beweist die Existenz individuell ununterscheidbarer Stammbrüche. Denn man kann sie ja nur als ℵo-unendliche Menge angeben.

Gruß, WM

Rainer Rosenthal

unread,
Mar 8, 2023, 5:41:49 AM3/8/23
to
Am 08.03.2023 um 10:12 schrieb Ganzhinterseher:
>
> When in Rome, do as the Romans do.
> When among matheologians do as the matheologians do.
>
When in the Klapsmühle do as the Klapsmühleans do.

/Sagt/ man Dir, dass Du Dir widersprichst, dann widersprichst Du.
/Zeigt/ man Dir, dass Du Dir widersprichst, verstummst Du.

WM(1): ℵo = |ℕ|.
WM(2): |ℕ| ist nicht ℵo.
WM(4): EOD.

Gruß,
RR

(1) 24.02.2023 um 22:42
(2) 28.02.2023 um 20:08

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 8, 2023, 6:42:53 AM3/8/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> Andreas Leitgeb schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 10:27:32 UTC+1:
>> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
>> > Du widersprichst Dir schon selbst genug.
>> > Nach Deiner Aussage ist SBZ(x) unstetig an der Stelle x = 0.
>> Wie aufgeblasen muss ein Mensch sein, dass er den Widerspruch
>> anderer Leute gegen den eigenen Mumpitz als Widerspruch gegen
>> deren eigene Aussagen darzustellen probiert?
> Kannst Du nicht erkennen, dass bei Unstetigkeit der Funktion SBZ
> an der Stelle x = 0 ℵo Stammbrüche aus der Zählung SBZ entfallen,
> also an einem Punkt liegen müssten?

Ich kann sehr gut erkennen, dass der Häufungspunkt bei 0 deiner
Intuition widerspricht. Auch wenn die Punkte alle isoliert mit
reziprok-endlichen Strecken-längen dazwischen sind: der Häufungs-
punkt bringt hier die Unstetigkeit.

Ganzhinterseher

unread,
Mar 8, 2023, 8:44:39 AM3/8/23
to
Andreas Leitgeb schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 12:42:53 UTC+1:
> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> >
> > Kannst Du nicht erkennen, dass bei Unstetigkeit der Funktion SBZ
> > an der Stelle x = 0 ℵo Stammbrüche aus der Zählung SBZ entfallen,
> > also an einem Punkt liegen müssten?
> Ich kann sehr gut erkennen, dass der Häufungspunkt bei 0 deiner
> Intuition widerspricht. Auch wenn die Punkte alle isoliert mit
> reziprok-endlichen Strecken-längen dazwischen sind: der Häufungs-
> punkt bringt hier die Unstetigkeit.

Es geht beim Abzählen um die Stammbrüche und die Punkte, auf denen sie sitzen. Ein Häufungspunkt bringt keine ℵo-unendlich vielen Stammbrüche zwischen 0 und (0, 1] unter, nicht einmal einen einzigen. Aber es ist ja ganz gleichgültig, wie man dieses Problem bemäntelt. Fakt ist, dass man weder die ℵo-unendlich vielen Stammbrüche, die "der Häufungspunkt bringt" individuell unterscheiden könnte, noch die selbigen, die in einer Stufenfunktion zwar einzeln, aber trotzdem unerkennbar verschwinden. Bei Null sind jedenfalls alle weg. Früher hat man das mit Tänzern und Tänzerinnen und Töpfen und Deckeln zu erklären versucht und törichterweise auf Quantoren verwiesen. Das ist nun ausgeschlossen.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 8, 2023, 8:45:50 AM3/8/23
to
Rainer Rosenthal schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 11:41:49 UTC+1:
> Am 08.03.2023 um 10:12 schrieb Ganzhinterseher:
> >
> > When in Rome, do as the Romans do.
> > When among matheologians do as the matheologians do.
> >
> When in the Klapsmühle do as the Klapsmühleans do.

Ich wollte es nicht so unhöflich formulieren.

Gruß, WM

Ralf Goertz

unread,
Mar 8, 2023, 11:19:35 AM3/8/23
to
Am Wed, 8 Mar 2023 05:45:48 -0800 (PST)
schrieb Ganzhinterseher <askas...@gmail.com>:
Was verständlich ist, wo du auch sonst hier ein Ausbund an Höflichkeit
und Bescheidenheit bist.

Rainer Rosenthal

unread,
Mar 8, 2023, 11:26:17 AM3/8/23
to
Es ist aber unhöflich, in der Antwort das Wesentliche zu entfernen.
Darin konntest Du lesen, dass außer Deiner ansonsten ausgesuchten
Höflichkeit auch Deine sachliche, humorvolle und überzeugende Art
geschätzt wird:

(1) sachlich: ℵo = |ℕ|.
(2) humorvoll: |ℕ| ist nicht ℵo.
(4) überzeugend: EOD.

Gruß,
RR

(1) WM am 24.02.2023 um 22:42
(2) WM am 28.02.2023 um 20:08
(4) WM am 01.03.2023 um 11:34
(WM aka Ganzhinterseher)



Fritz Feldhase

unread,
Mar 8, 2023, 11:26:47 AM3/8/23
to
On Wednesday, March 8, 2023 at 10:23:24 AM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:

> Das habe ich widerlegt.

Was Du widerlegt hast, ist die Annahme, dass Du noch über eine Funken Restverstand verfügst.

Fritz Feldhase

unread,
Mar 8, 2023, 11:34:36 AM3/8/23
to
On Wednesday, March 8, 2023 at 10:23:24 AM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:
> Dieter Heidorn schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 21:59:19 UTC+1:
> >
> > Bei x = 0 sind keine Stammbrüche vorhanden

Darauf Du, hier:

A) "Bei jedem positiven Punkt sind es aber noch ℵo-unendlich viele.
Die passen also, samt ihren stets endlichen Abständen, zwischen 0 und (0, 1].

Auf sci.logic spricht Du aber von:

B) "the fact that unit fractions and their mutual distances require more than fits between 0 and (0, 1]."

Leidest Du unter einer Persönlichkeitsspaltung? Oder hast Du nur noch Schei*e zwischen den Ohren?

Passt aber gut zu:

Fritz Feldhase

unread,
Mar 8, 2023, 11:39:21 AM3/8/23
to
Daon mal abgesehen, muss es wohl in beiden Fällen "zwischen 0 und 1 (inkl.)" (between 0 and 1 (incl.)) heißen.

"Zwischen 0 und (0, 1]" befindet sich ja bekanntlich KEINE reelle Zahl: ~Ex e IR: Ay e (0, 1]: 0 < x < y. (Hinweis: IR verfügt über keine nichttrivialen Infinitesimalzahlen.)

Tom Bola

unread,
Mar 8, 2023, 11:44:42 AM3/8/23
to
Rainer Rosenthal faselt:

> Es ist aber unhöflich

Ja, ja, der Hof...

Viele, viele Grüsse!

Dieter Heidorn

unread,
Mar 8, 2023, 12:15:52 PM3/8/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 21:59:19 UTC+1:
>> Ganzhinterseher schrieb:
>
>> Fakt ist, dass die Menge der Stammbrüche, die links von x in (0,1)
>> liegen, die Mächtigkeit ℵo hat.
>>
>>> SBZ(0) = 0.
>>
>> Natürlich - denn x = 0 ist kein Stammbruch und links von 0 liegen keine
>> Stammbrüche. Wie ich schon mehrfach erwähnte:
>> 0 ist der Grenzwert der Folge der Stammbrüche, aber kein Folgenglied.
>
> Hier geht es nicht um analytische Grenzwerte

Doch, genau um den Grenzwert x = 0 der Folge der Stammbrüche (1/n) geht
es.

>(die bekanntlich in der Regel nicht erreicht werden, weil unendlich viele dunkle Folgenglieder zwischen jedem individuell angebbaren Folgenglied und dem Grenzwert, dem Folgenglied mit Index ω, liegen),

Da ist einiges zu korrigieren:

* Jede natürliche Zahl ist individuell definiert (siehe Peano-Axiome),
und somit auch jeder Stammbruch.
* Zwischen den Stammbrüchen liegen reelle Zahlen, welche die
Zahlengerade vollständig ausfüllen - es gibt also keinen Platz für
deine schwurbeligen "dunklen Zahlen". (Damit hat man dann auch einen
Beweis für die Nicht-Existenz "dunkler Zahlen" auf der reellen
Zahlengeraden.)
* Der Grenzwert 0 ist kein Glied der Folge der Stammbrüche.
* Alle Folgenglieder sind mit natürlichen Zahlen indiziert, und kein
Folgenglied trägt den Index ω. Grund: ω ist keine natürliche Zahl,
sondern die erste Ordinalzahl, die größer ist als alle natürlichen
Zahlen.

Hier kannst du deine Wissenslücken schließen:
https://www.aleph1.info/?call=Puc&permalink=mengenlehre1_2_1

> sondern um Elemente einer vollständigen Menge, die angeblich so weit real sind, dass sie vollständig abgezählt werden können:
>
> "Werden nun die Zahlen p/q in einer solchen Reihenfolge gedacht, [...] so kommt jede Zahl p/q an eine ganz bestimmte Stelle einer einfach unendlichen Reihe," [E. Zermelo: "Georg Cantor – Gesammelte Abhandlungen mathematischen und philosophischen Inhalts", Springer, Berlin (1932) S. 126]
>
> "Die so definirte unendliche Reihe hat nun das merkwürdige an sich, sämmtliche positiven rationalen Zahlen und jede von ihnen nur einmal an einer bestimmten Stelle zu enthalten." [G. Cantor, Brief an R. Lipschitz (19 Nov 1883)]
>

Genauer:

|"Es hat nämlich die Funktion μ + ((μ + ν − 1) (μ + ν − 2))/2, wie
| leicht zu zeigen, die bemerkenswerte Eigenschaft, dass sie alle
| positiven ganzen Zahlen und jede nur einmal darstellt, wenn in ihr μ
| und ν unabhängig voneinander ebenfalls jeden positiven, ganzzahligen
| Wert erhalten.“
(G. Cantor: Ein Beitrag zu Mannigfaltigkeitslehr (1878).
Zu finden in: Georg Cantor: Gesammelte Abhandlungen, S. 132)

> Das habe ich widerlegt.

Nein, das hast du nicht widerlegt. In der Mengenlehre gelten folgende
Definitionen:

Def.: Zwei Mengen A und B heißen gleichmächtig, wenn es eine bijektive
Abbildung f: A --> B gibt.

Def.: Eine Menge A heißt unendliche Menge, falls sie gleichmächtig zu
einer echten Teilmenge ist. (Dedekind-Unendlichkeit)

Die Cantorsche Paarungsfunktion ist nachweislich eine Bijektion
ℕxℕ --> ℕ. Um das zu widerlegen hättest du zeigen müssen, dass die
angesprochene Cantorsche Paarungsfunktion keine Bijektion ist.
Hast du aber nicht. Deine Matrix mit den X und O zeigt nur eines,
nämlich dass du mit dem Begriff "unendlich" nicht zurecht kommst und
daher den Begriff gar nicht definierst. Ebenso gibt es bei dir keine
Definition, was die Vergleichbarkeit von Mengen sein soll.
Kurz: Du betreibst Mückematik, und die hat mit Mathematik nichts zu tun.

Fazit: In der Mathematik gibt es eine konsistente Theorie des
Unendlichen. In der Mückematik dagegen gibt es keine solche Theorie,
sondern nur Versuche, Zusammenhänge, die bei endlichen Mengen gelten,
auf unendliche Mengen zu übertragen, und die dann aufkommenden
Widersprüche mit "dunklen Zahlen" verschwinden lassen zu wollen.

Anders ausgedrückt: Du widerlegst nicht das Geringste in der Mathematik,
speziell der Mengenlehre,sondern versuchst, eine "Alternative" zu
entwerfen. Diese hat sich aber als völlig unsinnig erwiesen, sodass dein
Unfug nicht als Alternative zur Mengenlehre gewertet werden kann.

> Das widerlegt auch jeder, der behauptet, dass links von jedem positiven Punkt noch ℵo-unendlich viele Brüche, ja sogar Stammbrüche liegen.

Das ist keine Behauptung, sondern bewiesen:

* Alle Stammbrüche liegen im halboffenen Intervall (0,1].

* Für ein reelles x in (0,1] liegen rechts von x endlich viele
Stammbrüche.

* Für alle n ∊ ℕ gilt: | ℕ\{1, 2, 3, ..., n} | = |ℕ| = ℵo.

Der Beweis des letzten Punktes ist eine schöne Übungsaufgabe für
Anfänger. Probier's doch mal. (Aber wahrscheinlich ist dir das zu
konkret ...)

>> Bei x = 0 sind keine Stammbrüche vorhanden
>
> Eben. Bei jedem positiven Punkt sind es aber noch ℵo-unendlich viele.

An jeder Stelle x > 0 in (0,1] liegt höchstens ein Stammbruch vor.
Was rechts und links davon liegt: siehe oben.

> Die passen also, samt ihren stets endlichen Abständen, zwischen 0 und (0, 1]. Erstaunlich.

Die Stammbrüche liegen alle in (0,1] und nicht zwischen 0 und (0,1].
Bist du eigentlich Zwilling?

Dieter Heidorn


Dieter Heidorn

unread,
Mar 8, 2023, 12:16:05 PM3/8/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 21:58:54 UTC+1:
>> Ganzhinterseher schrieb:
>>> Nach Deiner Aussage ist SBZ(x) unstetig an der Stelle x = 0.
>> Das ist sie auch - sogar nach deinen eigenen Worten:
>> | SBZ(x) = ℵo für x > 0
>> | SBZ(x) = 0 für x ≤ 0
>
>> Nun schreibst du:
>>> Tatsächlich ist SBZ vergleichsweise stetig, nämlich eine Stufenfunktion mit Wert 0 bei 0, die niemals um mehr als 1 in einem Punkt fällt und dann über eine endliche Strecke konstant ist.
>>>
>> Diese beiden Aussagen von dir widersprechen sich.
>
> Ja, das nennt man eine Beweis durch Widerspruch.

Nein, das nennt man eine Aussage, die einer anderen widerspricht, selbst
aber nicht bewiesen ist. Von einem Beweis ist - wie bei dir üblich -
weit und breit nichts zu sehen.

>>
>> -----------------------------
>>
>> * Zu deiner ersten Aussage:
>>
>> Das ist richtig, denn: Jeder natürlichen Zahl n entspricht genau ein
>> Stammbruch 1/n. Die Beziehung
>> | ℕ \ {1, 2, 3, ..., n} | = ℵo
>>
>> überträgt sich daher auf die Menge SB der Stammbrüche:
>>
>> | SB \ {1/1, 1/2, 1/3, ..., 1/n} | = ℵo
>>
>> * Zu deiner zweiten Aussage:
>>
>> Das wäre richtig, wenn die Menge der Stammbrüche endlich wäre - was sie
>> bekanntlich nicht ist. Für die unendliche Menge von Stammbrüchen gilt
>> aber das zu deiner ersten Aussage schon Gesagte.
>
> Dann lassen sich also ℵo Stammbrüche nicht durch ihre Punkte auf der reellen Achse unterscheiden.
>

Das ist Unfug. Es liegen _alle_ Stammbrüche an _verschiedenen_ Stellen
x_n = 1/n im halboffenen Intervall (0,1]. Platz genug ist dafür
vorhanden, denn bekanntlich ist jedes reelle Intervall überabzählbar.

Weiter ist 0 Häufungspunkt und Grenzwert der Folge der Stammbrüche. Also
liegen alle Stammbrüche rechts von 0. Nähert man sich von rechts der
Null, so liegen in jeder noch so kleinen ε-Umgebung von 0 fast alle
Glieder der Folge. Die Mächtigkeit der Menge der Stammbrüche links von
einem x < 1 ist somit ℵo.

Dieter Heidorn

Ganzhinterseher

unread,
Mar 9, 2023, 5:15:54 AM3/9/23
to
Rainer Rosenthal schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 17:26:17 UTC+1:

> (1) sachlich: ℵo = |ℕ|.
> (2) humorvoll: |ℕ| ist nicht ℵo.

Das ist falsch.

Weshalb beschwerst Du Dich über ℵo = unendlich viel, also
ℵo = |ℕ| und ℵo = |ℚ|, obwohl doch klar ist, dass |ℕ| =/= |ℚ| ?

XOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO...
XOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO...
XOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO...
XOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO...
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XOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO...
XOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO...
XOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO...
XOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO...
...................

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 9, 2023, 5:28:54 AM3/9/23
to
Fritz Feldhase schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 17:39:21 UTC+1:
> On Wednesday, March 8, 2023 at 5:34:36 PM UTC+1, Fritz Feldhase wrote:
> > On Wednesday, March 8, 2023 at 10:23:24 AM UTC+1, Ganzhinterseher wrote:
> > > Dieter Heidorn schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 21:59:19 UTC+1:
> > > >
> > > > Bei x = 0 sind keine Stammbrüche vorhanden
> > Darauf Du, hier:
> >
> > A) "Bei jedem positiven Punkt sind es aber noch ℵo-unendlich viele.
> > Die passen also, samt ihren stets endlichen Abständen, zwischen 0 und (0, 1].

When in Rome ...

> > Auf sci.logic spricht Du aber von:
> >
> > B) "the fact that unit fractions and their mutual distances require more than fits between 0 and (0, 1]."
> >
> > Leidest Du unter einer Persönlichkeitsspaltung?

Nein, es ist doch ganz klar, dass nichts zwischen 0 und (0, 1] passt.

> Daon mal abgesehen, muss es wohl in beiden Fällen "zwischen 0 und 1 (inkl.)" (between 0 and 1 (incl.)) heißen.

Unendlich viele Stammbrüche liegen zwischen 0 und 1, inklusive oder exclusive.
>
> "Zwischen 0 und (0, 1]" befindet sich ja bekanntlich KEINE reelle Zahl: ~Ex e IR: Ay e (0, 1]: 0 < x < y. (Hinweis: IR verfügt über keine nichttrivialen Infinitesimalzahlen.)

So ist es. Aber wer behauptet, dass die Funktion
SBZ(x) = ℵo für x > 0
SBZ(x) = 0 für x ≤ 0
nicht nur nach ZF, sondern tatsächlich richtig ist, muss die ℵo Stammbrüche zwischen beiden verschwinden lassen. Das nennet man eine Stufenfunktion. Natürlich können nicht ℵo Punkte von Stammbrüchen, geschweige denn ihre stets endlichen Zwischenräume zwischen 0 und (0, 1] liegen. Das ist einfach unmöglich. Aber selbst in diesem Falle wäre ein Nachweis dunkler Zahlen erbracht, denn die ℵo Stammbrüche kann man nicht einzeln auswählen. Dunkel ist's also in jedem Falle. Warum dann nicht die mathematische Anforderung erfüllen, wonach der Abstand zwischen dem nten und dem nächsten Stammbruch 1/n - 1/(n+)= 1/(n*(n+1)) > 0 für alle n ∈ ℕ endlich ist, nicht nur für n ∈ ℕ_def?

Für das unbewaffnete Auge besitzt die Funktion SBZ eine riesige Stufe. Genauer betrachtet, ist es ein an der Spitze abgerundetes und nur fast senkrecht abstürzendes Profil.

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 9, 2023, 5:56:09 AM3/9/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 18:15:52 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:
> > Dieter Heidorn schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 21:59:19 UTC+1:
> >> Ganzhinterseher schrieb:
> >
> >> Fakt ist, dass die Menge der Stammbrüche, die links von x in (0,1)
> >> liegen, die Mächtigkeit ℵo hat.
> >>
> >>> SBZ(0) = 0.
> >>
> >> Natürlich - denn x = 0 ist kein Stammbruch und links von 0 liegen keine
> >> Stammbrüche. Wie ich schon mehrfach erwähnte:
> >> 0 ist der Grenzwert der Folge der Stammbrüche, aber kein Folgenglied.
> >
> > Hier geht es nicht um analytische Grenzwerte
> Doch, genau um den Grenzwert x = 0 der Folge der Stammbrüche (1/n) geht
> es.

Kann es aber nicht, weil ℵo Stammbrüche und ihre endlichen Abstände auf der Strecke bleiben.

> Da ist einiges zu korrigieren:
>
> * Jede natürliche Zahl ist individuell definiert (siehe Peano-Axiome),
> und somit auch jeder Stammbruch.

Wären alle individuell definiert, so könntest Du einen herausgreifen, der in (0, 1] noch vorhanden ist, in 0 aber nicht mehr. Allein Du kannst es nicht. Das kann auch niemand sondt.

> * Zwischen den Stammbrüchen liegen reelle Zahlen, welche die
> Zahlengerade vollständig ausfüllen - es gibt also keinen Platz für
> deine schwurbeligen "dunklen Zahlen".

Da *sind* die dunklen Zahlen. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

> (Damit hat man dann auch einen
> Beweis für die Nicht-Existenz "dunkler Zahlen" auf der reellen
> Zahlengeraden.)

Die Bäume beweisen, dass gar kein Wald da ist.

> * Der Grenzwert 0 ist kein Glied der Folge der Stammbrüche.
> * Alle Folgenglieder sind mit natürlichen Zahlen indiziert, und kein
> Folgenglied trägt den Index ω.

Daher müssen alle Stammbrüche vor der Null verschwinden. Kein Wunder, denn sie haben ja alle viele reelle Punkte zwischen sich.



Grund: ω ist keine natürliche Zahl,
> sondern die erste Ordinalzahl, die größer ist als alle natürlichen
> Zahlen.
>
> > sondern um Elemente einer vollständigen Menge, die angeblich so weit real sind, dass sie vollständig abgezählt werden können:
> >
> > "Werden nun die Zahlen p/q in einer solchen Reihenfolge gedacht, [...] so kommt jede Zahl p/q an eine ganz bestimmte Stelle einer einfach unendlichen Reihe," [E. Zermelo: "Georg Cantor – Gesammelte Abhandlungen mathematischen und philosophischen Inhalts", Springer, Berlin (1932) S. 126]
> >
> > "Die so definirte unendliche Reihe hat nun das merkwürdige an sich, sämmtliche positiven rationalen Zahlen und jede von ihnen nur einmal an einer bestimmten Stelle zu enthalten." [G. Cantor, Brief an R. Lipschitz (19 Nov 1883)]
> >
> Genauer:
>
> |"Es hat nämlich die Funktion μ + ((μ + ν − 1) (μ + ν − 2))/2, wie
> | leicht zu zeigen, die bemerkenswerte Eigenschaft, dass sie alle
> | positiven ganzen Zahlen und jede nur einmal darstellt, wenn in ihr μ
> | und ν unabhängig voneinander ebenfalls jeden positiven, ganzzahligen
> | Wert erhalten.“
> (G. Cantor: Ein Beitrag zu Mannigfaltigkeitslehr (1878).
> Zu finden in: Georg Cantor: Gesammelte Abhandlungen, S. 132)

Leider sind die Zahlen nicht zu finden. Nicht einmal die Stammbrüche.

Also ohne Gedöns über Grenzwerte und Häufungspunkte, die nur in der Analysis ihre Berechtigung besitzen und fälschlich für die Mengenlehre reklamiert wurden, wo sie überhaupt nichts zu suchen haben:

Entweder verschwinden fast alle Stammbrüche nach (0, 1]. Dann lassen sie sich nicht als Individuen unterscheiden.
Oder die verschwinden, wie es die Mathematik fordert, jeder an seinem eigenen Punkt, dann lassen sich die letzten nicht als Individuen unterscheiden.
In jedem Falle liegt ein Beweis für dunkle Zahlen vor.
>
> > Das habe ich widerlegt.
>
> Nein, das hast du nicht widerlegt. In der Mengenlehre gelten folgende
> Definitionen:
>
> Def.: Zwei Mengen A und B heißen gleichmächtig, wenn es eine bijektive
> Abbildung f: A --> B gibt.

Die gibt es aber nicht zwischen verschiedenen unendlichen Mengen. Deswegen sind diese Definitionen ebenso wie die Mengenlehre Unsinn. Kaum zu glauben, dass dieser Unsinn sich über 150 Jahre halten konnte und Ihr selbst jetzt noch zu blind seid, ihn zu erkennen.


> Def.: Eine Menge A heißt unendliche Menge, falls sie gleichmächtig zu
> einer echten Teilmenge ist. (Dedekind-Unendlichkeit)
>
> Deine Matrix mit den X und O zeigt nur eines,
> nämlich dass

man die Menge ℕ nicht prüfen darf, bevor man sie verwendet.

> Fazit: In der Mathematik gibt es eine konsistente Theorie des
> Unendlichen.

Ja, sie zeigt, dass kein Stammbruch in demselben Punkt aus der Funktion SBZ verschwindet wie ein anderer:

1/n - 1/(n+)= 1/(n*(n+1)) > 0 für alle n ∈ ℕ endlich ist, nicht nur für n ∈ ℕ_def.


> > Eben. Bei jedem positiven Punkt sind es aber noch ℵo-unendlich viele.
> An jeder Stelle x > 0 in (0,1] liegt höchstens ein Stammbruch vor.

ℵo-unendlich viele überstehen aber jeden positiven Punkt x > 0.

> Die Stammbrüche liegen alle in (0,1] und nicht zwischen 0 und (0,1].

Dann müssten sie auch alle an den Punkten in (0, 1], wo sie liegen, aus der Zählung SBZ verschwinden. Oder retten sie sich durch Geschäftsordnungstricks in einen Sammelsuizid?

Gruß, WM

Ganzhinterseher

unread,
Mar 9, 2023, 6:04:59 AM3/9/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 18:16:05 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:

> > Dann lassen sich also ℵo Stammbrüche nicht durch ihre Punkte auf der reellen Achse unterscheiden.
> >
> Das ist Unfug. Es liegen _alle_ Stammbrüche an _verschiedenen_ Stellen
> x_n = 1/n im halboffenen Intervall (0,1].

Warum verschwinden sie dann nicht im halboffenen Intervall aus der Zählung?

> Platz genug ist dafür vorhanden,

Der wird auch gebraucht.

> denn bekanntlich ist jedes reelle Intervall überabzählbar.

Das ist falsch, hat aber für die vorliegende Frage keine Relevanz.
>
> Weiter ist 0 Häufungspunkt und Grenzwert der Folge der Stammbrüche. Also
> liegen alle Stammbrüche rechts von 0. Nähert man sich von rechts der
> Null, so liegen in jeder noch so kleinen ε-Umgebung von 0 fast alle
> Glieder der Folge.

Hier geht es nicht um jede noch so kleine Umgebung, sondern um den Punkt x = 0. Dort sind alle aus der Zählung verschwunden. Das geschieht in jedem Falle so, dass die einzeln oder kollektiv verschwindenden Stammbrüche nicht erkennbar sind.

Der wesentliche Punkt ist doch, dass zuerst unendlich viele da sind, und dann sind keine mehr da. Im Falle von natürlichen Zahlen und omega kann man das durch Quantorentrickserei bemänteln, so meinen die Matheologen jedenfalls. Aber im Falle der reellen Punkte geht das eben nicht mehr. Sie verschwinden alle, einer nach dem anderen, wenn man ihre Abstände ernstnimmt. Und damit verschwindet ein letzter.

Gruß, WM

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 9, 2023, 7:41:37 AM3/9/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> Ein Häufungspunkt bringt keine ℵo-unendlich vielen Stammbrüche zwischen 0
> und (0, 1] unter,

Das verlangt auch niemand. Und die in (0, 1] liegenden Stammbrüche
liegen einfach nur dort, wo sie ihrem Wert nach eben hingehören.

Der Gedanke, dass sie überhaupt erst durch den Häufungspunkt irgendwo
speziell untergebracht werden könnten, ist wiedermal typisch Ganzhinter-
seherisch.

> Aber es ist ja ganz gleichgültig, wie man dieses Problem bemäntelt.

Den "Final Countdown" gibt es weder bei den natürlichen Zahlen, noch
bei den Endabschnitten von IN, noch bei den Stammbrüchen.

Was kommt nach Äpfeln, Kirschen und Wassermelonen als nächstes?
Pampelmusen, Avocados?

Demnächst hier in d.s.m ... oder als Livezuschaltung aus sci.math .

JVR

unread,
Mar 9, 2023, 8:19:30 AM3/9/23
to
Nach der psychologischen Abklärung gehen Sie bitte direkt zum Augenarzt.
Der kann Ihr Auge bewaffnen.
Und fallen Sie dabei bitte nicht in die Schlucht hinter dem abstürzenden Profil.

JVR

unread,
Mar 9, 2023, 8:37:12 AM3/9/23
to
»Krak! Krak! Krak!« So tun die Enten,
Just als ob sie singen könnten.
Doch gar sehr gleicht der Gesang
Ihrem Witschel-Watschelgang.
-- Wilhelm Busch

Tom Bola

unread,
Mar 9, 2023, 9:24:32 AM3/9/23
to
JVR schrieb:
WOW...

Der in Gott versetzte Mensch wird von Freude durchkitzelt,
in allem, was er tut und lässt! Meister Eckhart

> Nach der psychologischen Abklärung gehen Sie bitte direkt zum Augenarzt.
> Der kann Ihr Auge bewaffnen.
> Und fallen Sie dabei bitte nicht in die Schlucht hinter dem abstürzenden Profil.

Man muß im Leben viele Fehler machen, bis man einen einzigen richtig beherrscht.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)

Tom Bola

unread,
Mar 9, 2023, 9:25:02 AM3/9/23
to
JVR schrieb:
Ein Meinungsaustausch ist, wenn ein Beamter mit seiner Meinung
zu seinem Vorgesetzten geht und mit dessen Meinung zurückkommt.
Andrej Gromyko, sowjetischer Diplomat

Rainer Rosenthal

unread,
Mar 9, 2023, 11:23:55 AM3/9/23
to
Am 09.03.2023 um 11:15 schrieb Ganzhinterseher:
> Rainer Rosenthal schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 17:26:17 UTC+1:
>
>> (1) sachlich: ℵo = |ℕ|.
>> (2) humorvoll: |ℕ| ist nicht ℵo.
>
> Das ist falsch.
>

Selbstverständlich, denn es ist von Dir.
Die Referenzen hatte ich aufgeschrieben:
(1) WM am 24.02.2023 um 22:42
(2) WM am 28.02.2023 um 20:08

Gruß,
RR



Ganzhinterseher

unread,
Mar 9, 2023, 1:50:43 PM3/9/23
to
Andreas Leitgeb schrieb am Donnerstag, 9. März 2023 um 13:41:37 UTC+1:
> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> > Ein Häufungspunkt bringt keine ℵo-unendlich vielen Stammbrüche zwischen 0
> > und (0, 1] unter,
> Das verlangt auch niemand. Und die in (0, 1] liegenden Stammbrüche
> liegen einfach nur dort, wo sie ihrem Wert nach eben hingehören.

Aber dort verabschieden sie sich nicht aus der SBZ-Funktion.
>
> Der Gedanke, dass sie überhaupt erst durch den Häufungspunkt irgendwo
> speziell untergebracht werden könnten, ist wiedermal typisch Ganzhinter-
> seherisch.

Er stammt von DH: "Auch wenn die Punkte alle isoliert mit reziprok-endlichen Strecken-längen dazwischen sind: der Häufungspunkt bringt hier die Unstetigkeit."

Das ist natürlich Unsinn.

> > Aber es ist ja ganz gleichgültig, wie man dieses Problem bemäntelt.
> Den "Final Countdown" gibt es weder bei den natürlichen Zahlen, noch
> bei den Endabschnitten von IN, noch bei den Stammbrüchen.

Deswegen gibt die Deiner Meinung nach korrekt definierte SBZ-Funktion nicht die wahren Zustände korrekt wieder.

Gruß, WM

Dieter Heidorn

unread,
Mar 9, 2023, 3:04:02 PM3/9/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 18:16:05 UTC+1:
>> Ganzhinterseher schrieb:
>
>>> Dann lassen sich also ℵo Stammbrüche nicht durch ihre Punkte auf der reellen Achse unterscheiden.
>>>
>> Das ist Unfug. Es liegen _alle_ Stammbrüche an _verschiedenen_ Stellen
>> x_n = 1/n im halboffenen Intervall (0,1].
>
> Warum verschwinden sie dann nicht im halboffenen Intervall aus der Zählung?
>

Ganz einfach:

(1)

Die Stammbrüche liegen alle vor der Null, und je größer n, desto näher
liegen sie der Null. Solange du nicht bei 0 ankommst, liegen links von
x > 0 immer noch Stammbrüche, und die Mächtigkeit der Menge dieser
Stammbrüche ist immer ℵo.

Du vergisst immer wieder den wesentlichen Zusammenhang:

∀ n∈ℕ: | ℕ\{1, 2, 3, ..., n} | = ℵo,

der sich auf die Menge SB der Stammbrüche überträgt:

∀ n∈ℕ: | SB\{1/1, 1/2, 1/3, ..., n} | = ℵo

Erst bei x = 0 liegen links keine Stammbrüche mehr.

>> Weiter ist 0 Häufungspunkt und Grenzwert der Folge der Stammbrüche. Also
>> liegen alle Stammbrüche rechts von 0. Nähert man sich von rechts der
>> Null, so liegen in jeder noch so kleinen ε-Umgebung von 0 fast alle
>> Glieder der Folge.
>
> Hier geht es nicht um jede noch so kleine Umgebung,
> sondern um den Punkt x = 0. Dort sind alle aus der Zählung verschwunden.

Natürlich - Null ist kein Stammbruch und links von der Null liegen
keine Stammbrüche, also misst deine Funktion SBZ(0) = 0.
Jede noch so kleine ε-Umgebung von 0 aber enthält fast alle
Glieder der Folge der Stammbrüche, also misst deine Funktion in (0,1]
SBZ(x) = ℵo.

> Der wesentliche Punkt ist doch, dass zuerst unendlich viele da sind, > und dann sind keine mehr da.
GOTO (1).

> Im Falle von natürlichen Zahlen und omega [...]

ω ist keine natürliche Zahl sondern sondern die erste Ordinalzahl, die
größer ist als alle natürlichen Zahlen, und damit ein Ordnungstyp o.t.
einer Wohlordnung: ω = o.t.(⟨ℕ,<⟩).
Siehe z.B. hier:
https://www.aleph1.info/?call=Puc&permalink=mengenlehre1_2_6
> Aber im Falle der reellen Punkte geht das eben nicht mehr.

Es geht nicht allgemein um reelle Punkte im Intervall [0,1], sondern um
_spezielle_ Punkte, nämlich um die, denen ein Stammbruch entspricht:
x = 1/n - und bei denen geht das eben sehr wohl.

GOTO (1)

> Sie verschwinden alle, einer nach dem anderen, wenn man ihre Abstände ernstnimmt.
> Und damit verschwindet ein letzter.

Und ich bin gespannt darauf, dass du diesen letzten angibst. Mit "dunkle
Zahlen" brauchst du nicht zu kommen, deren Nicht-Existenz ist durch die
Überabzählbarkeit reeller Intervalle gezeigt.

Ich halte es mit folgender Überlegung:
Angenommen, es gibt eine letzte natürliche Zahl n_last und den
dazugehörigen letzten Stammbruch 1/n_last.
Es gilt, dass jede natürliche Zahl einen Nachfolger hat; d.h. es gibt
eine natürliche Zahl n_last + 1 und einen dazugehörigen Stammbruch.
Die Annahme, dass n_last die letzte natürliche Zahl sei, ist also
falsch.
Auch n_last + 1 ist nicht die letzte natürliche Zahl, denn ...

Dieter Heidorn


Dieter Heidorn

unread,
Mar 9, 2023, 3:04:10 PM3/9/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb am Mittwoch, 8. März 2023 um 18:15:52 UTC+1:
>> Ganzhinterseher schrieb:
>>> Dieter Heidorn schrieb am Dienstag, 7. März 2023 um 21:59:19 UTC+1:
>>>> Ganzhinterseher schrieb:
>>>
>>> Hier geht es nicht um analytische Grenzwerte
>> >> Doch, genau um den Grenzwert x = 0 der Folge der Stammbrüche (1/n) geht
>> es.
>
> Kann es aber nicht,

Kann es sogar sehr gut, da 0 kein Stammbruch ist. Also befinden sich
alle Stammbrüche rechts von der Null an Stellen x_n = 1/n.

> weil ℵo Stammbrüche und ihre endlichen Abstände auf der Strecke bleiben.

Natürlich befinden sie sich immer an dem Punkt in (0,1], der dem
Stammbruch 1/n entspricht. Der Grenzwert der Folge (1/n) ist 0 - der
Nachweis ist trivial, und könnte sogar dir gelingen. Du musst dich nur
von deiner falschen Intuition lösen, dass es einen "letzten Stammbruch"
gäbe. Den gibt es nicht, denn:

(1)

∀ n∈ℕ: | ℕ\{1, 2, 3, ..., n} | = ℵo,

Diese Beziehung überträgt sich auf die Menge SB der Stammbrüche:

∀ n∈ℕ: | SB\{1/1, 1/2, 1/3, ..., n} | = ℵo

>> Da ist einiges zu korrigieren:
>>
>> * Jede natürliche Zahl ist individuell definiert (siehe Peano-Axiome),
>> und somit auch jeder Stammbruch.
>
> Wären alle individuell definiert, so könntest Du einen herausgreifen, der in (0, 1]
> noch vorhanden ist, in 0 aber nicht mehr.
> Allein Du kannst es nicht. Das kann auch niemand sondt.
>

Ja, das ist das Schöne an unendlichen Mengen, speziell den induktiven
Mengen. Siehe dazu, was ich in meinem Parallelposting schrieb:

| Angenommen, es gibt eine letzte natürliche Zahl n_last und den
| dazugehörigen letzten Stammbruch 1/n_last.
| Es gilt, dass jede natürliche Zahl einen Nachfolger hat; d.h. es gibt
| eine natürliche Zahl n_last + 1 und einen dazugehörigen Stammbruch.
| Die Annahme, dass n_last die letzte natürliche Zahl sei, ist also
| falsch.
| Auch n_last + 1 ist nicht die letzte natürliche Zahl, denn ...

Dass du mit unendlichen Mengen nicht klar kommst, ist dein Problem -
aber dein Unverständnis widerlegt nicht die Mengenlehre.

>> * Zwischen den Stammbrüchen liegen reelle Zahlen, welche die
>> Zahlengerade vollständig ausfüllen - es gibt also keinen Platz für
>> deine schwurbeligen "dunklen Zahlen".
>
> Da[s] *sind* die dunklen Zahlen.

Reelle Zahlen sind nicht in deinem Sinne "dunkel", also "nicht-angebbar"
und "nicht zu ordnen". Wenn du sie als Punkt auf der Zahlengeraden
interpretierst, kannst du sie als solchen identifizieren und die
zugehörige Zahl damit ebenfalls. Eine Ordnung liegt ebenfalls vor.

Damit hat man dann auch einen Beweis für die Nicht-Existenz "dunkler
Zahlen auf der Zahlengeraden:
Die reellen Zahlen füllen die Zahlengerade vollständig aus - es gibt
also keinen Platz für "dunkle Zahlen".

>>> "Werden nun die Zahlen p/q in einer solchen Reihenfolge gedacht, [...] so kommt jede Zahl p/q an eine ganz bestimmte Stelle einer einfach unendlichen Reihe," [E. Zermelo: "Georg Cantor – Gesammelte Abhandlungen mathematischen und philosophischen Inhalts", Springer, Berlin (1932) S. 126]
>>>
>>> "Die so definirte unendliche Reihe hat nun das merkwürdige an sich, sämmtliche positiven rationalen Zahlen und jede von ihnen nur einmal an einer bestimmten Stelle zu enthalten." [G. Cantor, Brief an R. Lipschitz (19 Nov 1883)]
>>>
>> Genauer:
>>
>> |"Es hat nämlich die Funktion μ + ((μ + ν − 1) (μ + ν − 2))/2, wie
>> | leicht zu zeigen, die bemerkenswerte Eigenschaft, dass sie alle
>> | positiven ganzen Zahlen und jede nur einmal darstellt, wenn in ihr μ
>> | und ν unabhängig voneinander ebenfalls jeden positiven, ganzzahligen
>> | Wert erhalten.“
>> (G. Cantor: Ein Beitrag zu Mannigfaltigkeitslehr (1878).
>> Zu finden in: Georg Cantor: Gesammelte Abhandlungen, S. 132)
>
> Leider sind die Zahlen nicht zu finden. Nicht einmal die Stammbrüche.
>

Die Cantorsche Paarungsfunktion ergibt auch keine Brüche, sondern ordnet
jedem positiven Bruch eine natürliche Zahl zu:

f: ℕxℕ --> ℕ , f(μ,ν) = μ + ((μ + ν − 1)*(μ + ν − 2))/2

Die zu den Stammbrüchen 1/ν gehörigen natürlichen Zahlen, welche diese
bei der Abzählung erhalten, ergeben sich also für μ = 1 und ν∈ℕ.

>> Def.: Zwei Mengen A und B heißen gleichmächtig, wenn es eine bijektive
>> Abbildung f: A --> B gibt.
>
> Die gibt es aber nicht zwischen verschiedenen unendlichen Mengen.

Dann zeige doch einmal, dass die Abbildung der natürlichen Zahlen in die
Menge der geraden Zahlen G

f: ℕ --> G , f(n) = 2*n

nicht die von einer bijektiven Abbildung geforderten Eigenschaften
(Injektivität und Surjektivität) nicht besitzt.

>> Def.: Eine Menge A heißt unendliche Menge, falls sie gleichmächtig zu
>> einer echten Teilmenge ist. (Dedekind-Unendlichkeit)
>> [...]
>> Fazit: In der Mathematik gibt es eine konsistente Theorie des
>> Unendlichen.
>
> Ja, sie zeigt, dass kein Stammbruch in demselben Punkt aus der Funktion SBZ verschwindet
> wie ein anderer:

Schlechte Formulierung. Besser: "Kein Stammbruch verschwindet aus der
Zählung gemäß der Funktion SBZ in demselben Punkt wie ein anderer."

Und das ist auch nicht anders zu erwarten, da für verschiedene
natürliche Zahlen n und n' auch die Stammbrüche 1/n und 1/n' verschieden
sind.

> 1/n - 1/(n+) = 1/(n*(n+1)) > 0 [ist] für alle n ∈ ℕ endlich,

Dazu schrieb ich bereits am 01.03.2023, 18:11

|"2. Die Folge (d_n) der Differenzen je zweier aufeinander folgender
| Stammbrüche d_n := x_n - x_(n+1) hat den Grenzwert Null:
|
| lim d_n = 0
| n -> ∞
|
| 3. Die Summe der Differenzen je zweier aufeinander folgender
| Stammbrüche hat den Grenzwert 1:
|
| ∞
| ∑ d_n = 1
| n=1

Dein tiefschürfender Kommentar dazu:

|[WM] "Und was willst Du damit ausdrücken?"

Mit "sinnerfassend lesen" hast du es wohl nicht so...

> nicht nur für n ∈ ℕ_def.

Klar, denn ℕ_def = ℕ. Der Index "def" ist hyperfluid.

>> Die Stammbrüche liegen alle in (0,1] und nicht zwischen 0 und (0,1].
>
> Dann müssten sie auch alle an den Punkten in (0, 1], wo sie liegen, aus der Zählung SBZ verschwinden.

Das tun sie ja auch. SBZ misst aber die Mächtigkeit der Menge der
Stammbrüche links von x > 0, und daher ist SBZ(x) = ℵo.

Der Grund dafür ist dir schon n-mal genannt worden:

GOTO (1)

Dieter Heidorn

Dieter Heidorn

unread,
Mar 9, 2023, 3:05:04 PM3/9/23
to
Ganzhinterseher schrieb:
> Andreas Leitgeb schrieb am Donnerstag, 9. März 2023 um 13:41:37 UTC+1:
>> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
>>> Ein Häufungspunkt bringt keine ℵo-unendlich vielen Stammbrüche zwischen 0
>>> und (0, 1] unter,
>> Das verlangt auch niemand. Und die in (0, 1] liegenden Stammbrüche
>> liegen einfach nur dort, wo sie ihrem Wert nach eben hingehören.
>
> Aber dort verabschieden sie sich nicht aus der SBZ-Funktion.
>>
>> Der Gedanke, dass sie überhaupt erst durch den Häufungspunkt irgendwo
>> speziell untergebracht werden könnten, ist wiedermal typisch Ganzhinter-
>> seherisch.
>
> Er stammt von DH: "Auch wenn die Punkte alle isoliert mit reziprok-endlichen Strecken-
> längen dazwischen sind: der Häufungspunkt bringt hier die Unstetigkeit."
>

Nein, das Zitat stammt nicht von mir, sondern von Andreas - siehe sein
posting vom 08.03.2023, 12:42. Inhaltlich hat Andreas natürlich recht.

Dieter Heidorn


Tom Bola

unread,
Mar 9, 2023, 4:13:03 PM3/9/23
to
Dieter Heidorn:

> Der Grund dafür ist dir schon n-mal genannt worden

Na und! Das waren ja nur knapp 20 Jahre Streichel- und Lutscherei.

Jeden Tag mindesten 10 Postings, die WM für sich erwartet müssen schon sein.

Deshalb kannst auch du dein Gefasel noch absondern bis auch du mal tot bist.

Dieter Heidorn

unread,
Mar 9, 2023, 4:23:25 PM3/9/23
to
Tom Bola schrieb:
> Dieter Heidorn:
>
>> Der Grund dafür ist dir schon n-mal genannt worden
>
> Na und! Das waren ja nur knapp 20 Jahre Streichel- und Lutscherei.
>

Nicht von mir.

> Jeden Tag mindesten 10 Postings, die WM für sich erwartet müssen schon sein.
>

Nicht von mir.

> Deshalb kannst auch du dein Gefasel noch absondern bis auch du mal tot bist.
>

Das ist nicht meine Absicht. Ich habe aus dsp hinreichend Erfahrung mit
Crackpots, Einstein-Widerlegern und Weltformel-Erfindern um zu wissen,
dass solche Leute nicht überzeugt werden können. Mich interessiert hier
nur, ob WM auch etwas von sich geben kann, dass über seine falschen
Intuitionen hinaus geht. Sieht aber nicht so aus...

Dieter Heidorn

Tom Bola

unread,
Mar 9, 2023, 4:52:24 PM3/9/23
to
Dieter Heidorn schrieb:
> Tom Bola schrieb:
>> Dieter Heidorn:
>>
>>> Der Grund dafür ist dir schon n-mal genannt worden
>>
>> Na und! Das waren ja nur knapp 20 Jahre Streichel- und Lutscherei.
>>
>
> Nicht von mir.
>
>> Jeden Tag mindesten 10 Postings, die WM für sich erwartet müssen schon sein.
>>
>
> Nicht von mir.
>
>> Deshalb kannst auch du dein Gefasel noch absondern bis auch du mal tot bist.
>>
>
> Das ist nicht meine Absicht. Ich habe aus dsp hinreichend Erfahrung mit
> Crackpots, Einstein-Widerlegern und Weltformel-Erfindern um zu wissen,
> dass solche Leute nicht überzeugt werden können.

Ok, ich lese auch immmer alles von dir ausgesprochen gern...

> Mich interessiert hier
> nur, ob WM auch etwas von sich geben kann, dass über seine falschen
> Intuitionen hinaus geht. Sieht aber nicht so aus...

Sorry für mein Geschimpfe, ich bin nur manchmal oder oft wütend darüber,
dass WM hier alles so einfach bekommt was er und wie er es will...

Ganzhinterseher

unread,
Mar 10, 2023, 3:27:04 AM3/10/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Donnerstag, 9. März 2023 um 21:04:02 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:

> Die Stammbrüche liegen alle vor der Null, und je größer n, desto näher
> liegen sie der Null. Solange du nicht bei 0 ankommst, liegen links von
> x > 0 immer noch Stammbrüche, und die Mächtigkeit der Menge dieser
> Stammbrüche ist immer ℵo.

Somit fallen ℵo Stammbrüche vor 0 fort, aber nach dem Intervall (0, 1]. Das ist falsch, weil sie nur einzeln entfallen können und bei Null alle entfallen sind.
>
> Du vergisst immer wieder den wesentlichen Zusammenhang:
>
> ∀ n∈ℕ: | ℕ\{1, 2, 3, ..., n} | = ℵo,
>
> der sich auf die Menge SB der Stammbrüche überträgt:
>
> ∀ n∈ℕ: | SB\{1/1, 1/2, 1/3, ..., n} | = ℵo
>
> Erst bei x = 0 liegen links keine Stammbrüche mehr.

Aber davor? Also liegen nach (0, 1] noch viele?

Sie entfallen einzeln, und bei Null sind alle weg. Deswegen können nicht in jedem Punkt x > 0 noch ℵo vorhanden sein.

> > Sie verschwinden alle, einer nach dem anderen, wenn man ihre Abstände ernstnimmt.
> > Und damit verschwindet ein letzter.
> Und ich bin gespannt darauf, dass du diesen letzten angibst.

Wozu? Es ist bewiesen durch
1/n - 1/(n+)1= 1/(n*(n+1)) > 0 für alle n ∈ ℕ. (1)

> Mit "dunkle
> Zahlen" brauchst du nicht zu kommen, deren Nicht-Existenz ist durch die
> Überabzählbarkeit reeller Intervalle gezeigt.

Das ist zwar Unsinn, sowohl die Behauptung der Überabzählbarkeit wie auch deren Einfluss auf meinen Beweis. Aber wenn Du eine bessere Erklärung für (1) weißt, bitte gib sie an.
>
> Ich halte es mit folgender Überlegung:
> Angenommen, es gibt eine letzte natürliche Zahl n_last

Die existiert natürlich, wenn (1) gilt, aber sie ist nicht erkennbar.

Gruß, WM

Dieter Heidorn

unread,
Mar 10, 2023, 4:46:39 AM3/10/23
to
Tom Bola schrieb:
> Dieter Heidorn schrieb:
>> Tom Bola schrieb:
>>> Dieter Heidorn:
>>>
>>>> Der Grund dafür ist dir [WM] schon n-mal genannt worden
>>>
>>> Na und! Das waren ja nur knapp 20 Jahre Streichel- und Lutscherei.
>>
>> Nicht von mir.
>>
>>> Deshalb kannst auch du dein Gefasel noch absondern bis auch du mal tot bist.
>>>
>> Das ist nicht meine Absicht. Ich habe aus dsp hinreichend Erfahrung mit
>> Crackpots, Einstein-Widerlegern und Weltformel-Erfindern um zu wissen,
>> dass solche Leute nicht überzeugt werden können.
>
> Ok, ich lese auch immmer alles von dir ausgesprochen gern...
>

Danke, das ist sehr freundlich von dir.

>> Mich interessiert hier
>> nur, ob WM auch etwas von sich geben kann, dass über seine falschen
>> Intuitionen hinaus geht. Sieht aber nicht so aus...
>
> Sorry für mein Geschimpfe, ich bin nur manchmal oder oft wütend darüber, > dass WM hier alles so einfach bekommt was er und wie er es will...

Das kann ich durchaus verstehen, und ich habe mich auch so manches mal
gefragt, warum Teilnehmer hier nicht von WM lassen können. Ich werde ihn
jedenfalls wieder wie Tee oder Kaffee behandeln ...

Dieter Heidorn

Andreas Leitgeb

unread,
Mar 10, 2023, 8:32:09 AM3/10/23
to
Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
> Andreas Leitgeb schrieb am Donnerstag, 9. März 2023 um 13:41:37 UTC+1:
>> Ganzhinterseher <askas...@gmail.com> wrote:
>> > Ein Häufungspunkt bringt keine ℵo-unendlich vielen Stammbrüche zwischen 0
>> > und (0, 1] unter,
>> Das verlangt auch niemand. Und die in (0, 1] liegenden Stammbrüche
>> liegen einfach nur dort, wo sie ihrem Wert nach eben hingehören.
> Aber dort verabschieden sie sich nicht aus der SBZ-Funktion.

Verabschiedet hat sich nur der Sinn aus deinen Aussagen.

>> Der Gedanke, dass sie überhaupt erst durch den Häufungspunkt irgendwo
>> speziell untergebracht werden könnten, ist wiedermal typisch Ganzhinter-
>> seherisch.
> Er stammt von DH:
Das war von mir (wie DH auch schon klargestellt hat)

>> "Auch wenn die Punkte alle isoliert mit reziprok-endlichen Strecken-längen
>> dazwischen sind: der Häufungspunkt bringt hier die Unstetigkeit."
> Das ist natürlich Unsinn.

Die Kriterien für einen Grenzwert (und dazu die Information, dass
der Grenzwert hier nur von rechts angenähert wird) ergeben logisch
die Unstetigkeit von SBZ: Für jedes x > 0 liegen fast alle Stammbrüche
links von x (das ist das Konvergenz-kriterium) - und für x=0 liegen alle
Stammbrüche rechts von x (das folgt aus der streng monoton fallenden
Natur der Stammbruchfolge).

Aber es ist ja schon altbekannt: Wenn die Logik deinen Thesen widerspricht,
dann "muss (zumindest nach deiner Logik) die Logik selbst falsch sein" :-)

>> > Aber es ist ja ganz gleichgültig, wie man dieses Problem bemäntelt.
>> Den "Final Countdown" gibt es weder bei den natürlichen Zahlen, noch
>> bei den Endabschnitten von IN, noch bei den Stammbrüchen.
> Deswegen gibt die Deiner Meinung nach korrekt definierte SBZ-Funktion
> nicht die wahren Zustände korrekt wieder.

Doch, doch: die Unstetigkeit von SBZ in 0 ergibt sich genau aus den
genannten Gegebenheiten.

Ganzhinterseher

unread,
Mar 10, 2023, 9:19:00 AM3/10/23
to
Dieter Heidorn schrieb am Donnerstag, 9. März 2023 um 21:04:10 UTC+1:
> Ganzhinterseher schrieb:

> Natürlich befinden sie sich immer an dem Punkt in (0,1], der dem
> Stammbruch 1/n entspricht. Der Grenzwert der Folge (1/n) ist 0

Bei x = 0 ist kein Stammbruch mehr links von x. Vorher sind welche links von x. Also nehmen sie zwischen x > 0 und x = 0 auf 0 ab. Und das geht nur einzeln, weil alle auf der Strecken liegenden durch endliche Strecken getrennt sind:
1/n - 1/(n+)1= 1/(n*(n+1)) > 0 für alle n ∈ ℕ. (1)

> Du musst dich nur
> von deiner falschen Intuition lösen, dass es einen "letzten Stammbruch"
> gäbe.

Also gibt es mehr als einen letzten? Dass beim Abnehmen vor dem Nichts etwas Letztes kommt dürfte doch auch Dir klar sein. Oder möchtest Du das bestreiten?

Da ist die entscheidende Frage. Alles Weitere ist irrelevant.

> Die reellen Zahlen füllen die Zahlengerade vollständig aus - es gibt
> also keinen Platz für "dunkle Zahlen".

Die reellen Zahlen sind überwiegend dunkle Zahlen.

Gruß, WM
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