"Tom Schneider" <nom...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:kj3kv5$62r$1...@news.albasani.net...
> Wenn man auf die Schrauben verzichten k�nnte, st�nde im Schiff auch der
> Platz des Antriebs f�r Fracht zur Verf�gung. Die Technik ist als Leichter
> verf�gbar.
> W�rde allerdings bedeuten, dass am Ende solcher Wasserstra�en Schubschiffe
> verkehren m�ssten, damit die Leichter �bernommen werden k�nnten.
Hi,
auf den meisten gr��eren Schiffen "dienen" die Maschinen auch zur
Bequemlichkeit einer Besatzung, liefern Gefrierk�lte oder beleuchten.
>
>
>>> Diese
>>> Laufkatzen k�nnten die Schiffe an Seilen ziehen und eine geeignete
>>> Wasserstra�e w�re beispielsweise der Mittellandkanal mit seinen 325 km
>>> L�nge.
>>
>> Technisch sicher machbar. Stromleitung und die Umr�stung auf E-Antrieb
>> d�rfte billiger sein.
>
>
> Sicherlich ist das technisch einfacher.
Die "Laufkatze" bei einer Kanalbreite von 200m und einer Schiffsh�he von 70m
w�re ein gewaltiger Portalkran, der vermutlich ein Eigengewicht nahe am
Schiffsgewicht h�tte. Den alleine schon zu bewegen kostet auch Energie. Und
es w�re nur einer. Was machst Du bei �berholman�vern?
Ich t�te eine "Schwimmerkette" im Kanal am Boden f�hren und die Schiffe bei
Bedarf da einklinken lassen. Hielte auch den Abstand zueinander und zum
Ufer. So w�re der gesamte Kanal frei f�r Man�ver und sogar zweispurig
machbar. Einzelne solche Schleppkettensegmente an geeigneten Stellen w�ren
schon ein erheblicher Gewinn.
>
> Aber die interessante Frage ist ja die nach dem Wirkungsgradunterschied
> der beiden Konzepte.
Erstmal mu� es plausibel, langlebig und sicher sein. Mit einer Laufkatze
bef�rdert man ev. Werkst�cke oder Z�ge, aber sicher keine Frachtschiffe
verschiedener Bauart und Gr��e. Schon die schwierige Dynamik bei "Anlenkung"
der gewaltigen Schiffsmasse am Bug per Zugkette auf die Laufkatze und ihre
Schiene erscheint f�rchterlich. Wenn Du schonmal gesehen hast, wie leicht
ein armdickes Seil rei�en kann, wenn ein Touristendampfer zu hastig eindreht
beim Anlegen, wird Dir auch mulmig bei soeiner Konstruktion. Dazu kommen
dann die Vorg�nge bei Seegang, Windlast und das Aufschwimmen auf die eigene
Welle bei schneller Fahrt. Da redest Du schnell von tausenden Tonnen
Material f�r die Schiene.
Wimre wurden/werden Panzer im Werk an Laufkatzen bef�rdert, auch
Lokgestelle. Alles dar�ber wandert nur an Portalkr�nen, von denen jeweils
nur einer sich �berhaupt bewegt.
--
mfg,
gUnther