Konkret geht es um
"COR-TEN B / S 355 J2 G1 WC (1.8963), nach DIN EN 10155
bzw. S 355 J2 W + N (1.8965) nach DIN EN 10025 Teil 5,
mit Abnahmeprüfzeugnis nach DIN EN 10204 / 3.1" (bzw. einen technisch
gleichen Stahl eines anderen Herstellers)
und dessen Korrosionsfestkeit gegen einseitig anstehenden sandigen
Gartenboden bei geringen Verkehrslasten (einzelne Personen).
Wolfgang
> Kennt jemand Erfahrungen über den Einsatz des Materials als Teil von
> Stützwänden im Erdbau o.ä., d.h. einseitig ständig (boden-) feucht,
> andere Seite wechselnd bewittert vergleichbar den bekannten
> Hochbauanwendungen im Bereich von Fassaden bei Materialstärken von 15
> - 20 mm.
>
> Konkret geht es um
>
> "COR-TEN B / S 355 J2 G1 WC (1.8963), nach DIN EN 10155 bzw. S 355 J2
> W + N (1.8965) nach DIN EN 10025 Teil 5, mit Abnahmeprüfzeugnis nach
> DIN EN 10204 / 3.1" (bzw. einen technisch gleichen Stahl eines
> anderen Herstellers)
>
> und dessen Korrosionsfestkeit gegen einseitig anstehenden sandigen
> Gartenboden bei geringen Verkehrslasten (einzelne Personen).
Persönliche Erfahrungen habe ich nicht, aber im Netz finden sich einige
Hinweise dazu, z. B. unter:
http://www.mittalsteel.com/documents/en/Inlandflats/ProductBrochure/weathering.pdf
Die Abtragsrate dürfte erdseitig höher sein als luftseitig, aber bei 15
- 20 mm Materialstärke kaum ins Gewicht fallen. Spundwände für den
Wasserbau sind meistens dünner und halten trotzdem einige Jahrzehnte. In
den EAU finden sich Erfahrungswerte. Um die Korrosionsrate zu
vermindern, könnte man erdseitig eine Dränage anbringen.
-- Robert