für ein Studienprojekt bräuchte ich die Festigkeitsmerkmale (Re, Rm,
E, ...) von Papier (Grammatur 80...100 g/m^2). Leider geben die
Suchmaschinen und andere mir bekannte Quellen nichts brauchbares her.
Die Daten brauch ich für die Berechnung des Schnittsvorgang
(Reaktionskräfte, Schnittspalt, ...).
Weiß jemand eine zuverlässige Quelle zu den Festigkeitsmerkmalen von
Papier?
MfG,
Thomas
P.S.: Bitte keine Schätzwert, ... angeben!
enzin...@googlemail.com schrieb:
> Servus,
>
> für ein Studienprojekt bräuchte ich die Festigkeitsmerkmale (Re, Rm,
> E, ...) von Papier (Grammatur 80...100 g/m^2). Leider geben die
> Suchmaschinen und andere mir bekannte Quellen nichts brauchbares her.
> Die Daten brauch ich für die Berechnung des Schnittsvorgang
> (Reaktionskräfte, Schnittspalt, ...).
Die Elastizität, Zähigkeit, Festigkeit von Papier wird idR. in
"Reißlänge" nach DIN 1924 bzw. "Weiterreißfestigkeit" nach DIN 53115
angegeben. Hierraus solltest Du die gewünschten Werte abschätzen können.
>
> Weiß jemand eine zuverlässige Quelle zu den Festigkeitsmerkmalen von
> Papier?
Bei www.WLW.de nach Papierhersteller, Spezialpapier, Zeitungspapier
oÄ. suchen (Ich weiß ja nicht, um was für Papiere es genau geht) und
die Datenblätter herunterladen. zB.
http://www.spo-kopafilm.de/downloads/Spezifikation_Pergamyn.pdf
> P.S.: Bitte keine Schätzwert, ... angeben!
Dehnung, E-modul und Scherfestigkeit sind bei Papier teilweise
extrem texturabhängig (längs und quer unterschiedlich) und können
selbst in der selben Charge schon mal locker um 30% differieren
(zB. bei Recyclingpapier)
Etwas Anderes als Schätzwerte wirst Du bei den Herstellerangaben daher
kaum finden.
Wenn Du es genauer brauchst mußt Du die Werte von Fall zu Fall
experimentell ermitteln.
O.J.
>X-No-Archive: Yes
>
>begin quoting, enzin...@googlemail.com schrieb:
>> für ein Studienprojekt bräuchte ich die Festigkeitsmerkmale (Re, Rm,
>> E, ...) von Papier (Grammatur 80...100 g/m^2).
> ^^^^^^^^^
>Hl. Simplicius! Das schlägt "Sortierung" und "Wattage" um Längen!
>
>[x-post & f'up to: desd]
>
>
>Gruß aus Bremen
>Ralf
Das ist ein weiterer Beweis Deiner dümmlichen Überheblichkeit.
Nur einmal kurz "gegoogelt" :-p (>200.000 Treffer!) zeigt, der OP
verwendet den Begriff völlig korrekt:
de.wikipedia.org/wiki/Grammatur:
Die Grammatur (G) ist ein gängiger Begriff in der Papier- und
Druckbranche, der das Flächengewicht von Papier bezeichnet. Der Begriff
wird auch in der stoffverarbeitenden Branche verwendet.
Merke: Hochmut kommt vor dem Fall!
Und:
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten! (Nuhr)
fup geändert.
Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
VoIP 02173 / 99 39 209 ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
[Grammatur]
> Das ist ein weiterer Beweis Deiner dümmlichen Überheblichkeit.
> Nur einmal kurz "gegoogelt" :-p (>200.000 Treffer!) zeigt, der OP
> verwendet den Begriff völlig korrekt:
Das beweist nur, daß er ihn wie andere verwendet. Was machen wir in
Gegenden, wo mit Pfund geworfen wird?
Es ist eine Flächenmasse und kein Flächengewicht. Hier irrt der
Wikipädagoge.
Was soll das mit dem fup?
ct
--
Der Schnee beleibt definitiv liegen!
>Am Sun, 21 Oct 2007 13:29:00 -0400 schrieb Wolfgang Allinger:
>
>[Grammatur]
>> Nur einmal kurz "gegoogelt" :-p (>200.000 Treffer!) zeigt, der OP
>> verwendet den Begriff völlig korrekt:
>Das beweist nur, daß er ihn wie andere verwendet. Was machen wir in
>Gegenden, wo mit Pfund geworfen wird?
Das dürfte unseren verhinderten Deutschlehrer nicht interessieren.
>Es ist eine Flächenmasse und kein Flächengewicht. Hier irrt der
>Wikipädagoge.
Mag sein, aber es ging um das Wort 'Grammatur' weswegen sich RK
aufblähte!
>Was soll das mit dem fup?
Na ganz einfach, ich wollte hier und nicht in der
'Oberdeutschlehrergruppe' von RK weitermachen. RK hat zuerst gefupt, ich
habs hierhin zurückgebogen.
Saludos Wolfgang
> Carsten Thumulla <m...@privacy.net> wrote:
>
>> Die Grammatur hat es sogar schon bis in die Wikipedia geschafft.
Wenn's in der Wikipedia steht, muss es ja richtig sein. ;-)
Gibt's dort auch schon ein deutsches Äquivalent für "voltage"
oder müssen wir noch dieses altmodische Wort "Spannung"
verwenden?
> Seltsam, die Grammatur war mir bisher völlig unauffällig und
> gehört auch zu meinem aktiven Wortschatz, obwohl ich mit der
> druckenden Zunft nix am Hut habe. Mit Befremden stelle ich
> soeben fest, dass weder der 6-bändige Wahrig noch der 10-bändige
> Duden das Wort kennen. Austriazismus dürfte es auch keiner sein.
Anglizismus ("grammage").
Richtig heißt diese Größe nach DIN übrigens flächenbezogene Masse.
--
Jeder, der den Islam als gewalttätig verleumdet,
wird durch das Schwert des Islam sterben!
> Anglizismus ("grammage").
Blamage
ct
--
Semmeln sind aus.
> Wenn's in der Wikipedia steht, muss es ja richtig sein. ;-)
> Gibt's dort auch schon ein deutsches Äquivalent für "voltage"
"Voltatur" müßte das heißen. Existiert hiermit nasobemisch. Aber wie
nennen wir die Stromstärke dann? Ampretur? Da macht sich bei MUSE doch
eine gewisse Ohmatur bemerkbar.
> oder müssen wir noch dieses altmodische Wort "Spannung"
> verwenden?
Nur echt mit dem Attribut "elektrisch", angemessen gebeugt.
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.
> Anglizismus ("grammage").
Und der Engländer bezeichnet "grammage" dann als Frenchism, weil er das
Gramm nicht kennt und grammage evtl. sogar aus Frankreich stammt?
Nick, der Grammatur auch schon paar Jahrzehnte kennt.
--
The lowcost-DRO:
<http://www.yadro.de>
>Wolfgang Allinger schrieb:
>> <m...@privacy.net> (Carsten Thumulla) wrote:
>>> Was soll das mit dem fup?
>>
>> Na ganz einfach, ich wollte hier und nicht in der
>> 'Oberdeutschlehrergruppe' von RK weitermachen. RK hat zuerst gefupt,
>> ich habs hierhin zurückgebogen.
>Ja, ne... und sonst?
Was wolltest Du mir sagen?
>> Wenn's in der Wikipedia steht, muss es ja richtig sein. ;-)
>> Gibt's dort auch schon ein deutsches Äquivalent für "voltage"
>
> "Voltatur" müßte das heißen. Existiert hiermit nasobemisch. Aber wie
> nennen wir die Stromstärke dann? Ampretur? Da macht sich bei MUSE doch
> eine gewisse Ohmatur bemerkbar.
Jedenfalls heißt der Kraftstoffverbrauch von Autos "Literatur".
--
Nicht's geht mehr ohne Apostroph.
Der OP nutzt einen Fachbegriff wie er in der Fachwelt korrekt genutzt
wird...
in anderer Fachwelt (etwa beim Gummigewebe) ist auch
"Fl�chendichte" ueblich...
Stell Dir vor:
Ein Messschieber wurde noch vor wenigen Jahren auch als Schieblehre
(Widersprich in sich) bezeichnet und ich kenne sogar den Begriff
Kaliber noch dafuer...
So ist das einfach mit Sprache...
Hallo Thomas
Du findest nichts, weil die Moduli von Papier nicht unbedingt mit der
Grammatur skalieren muessen:
Zunaechst einmal musst Du die Faserrichtung beachten!
Dann spielt die FAserlaenge eine Rolle,
Du bekommst mitunter hoeherfestes Papier mit Grammatur 60 als mit 120
Wenn Du genaue Werte haben willst musst Du bei Deinem Papierhersteller
nachfragen...
Alles in allem wird es f�r den Bereich wohl normale Sch�tzwetrte geben
und ein normaler Kostrukteiuer haut nach Ingenieurssitte einen
Sicherheitsfaktor drauf und gut...
Wenn das dann aber der Kaufmann mitbekommt, dass man an der Maschine 5
kg Angstblech verbaut und die deshalb 10 Euro mehr kostet,
dannnnnnn...
(Sorry, hab gerade Aerger mit einer Anlage an der Backe bei der man
sieht, dass KAufleute heute zu viel mitsprechen...
Da spart man dann an der NAchbearbeitung von Schweissn�hten von V4A...
das Zeug kann ja gar nicht rosten...
Oder man sichert 230 V mit Sicherungen ab die nur bis 32 V zugelassen
sind, sowas spart Platz....
und und und...
Michael
> Du bekommst mitunter hoeherfestes Papier mit Grammatur 60 als mit 120
>
> Wenn Du genaue Werte haben willst musst Du bei Deinem Papierhersteller
> nachfragen...
... und sie Chargennummer des Frachtcontainers angeben. Papier ist meist
irgendwas. Also "reinweiß, kalandriert" oder so. Für definierte
Zugfestigkeit muß er mit Umsatz drohen.
--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.
> ... und sie Chargennummer des Frachtcontainers angeben. Papier ist meist
> irgendwas.
So direkt kann ich das nicht glauben wollen.
Rollenoffset (Zeitungsdruck) arbeitet sicherlich nicht mit "irgendwas",
sondern braucht garantierte Werte.
Bei anderen Druckverfahren (z.B. Bogendruck) ist die Reißfestigkeit
reichlich egal.
Manche Klopapierrollen sollen ja auch besonders reißfest sein. :-)
Nick
Mindestwerte...
Da ist aber mitunter noch Luft zwischen Dem was Du bekommst und dem
was zuesichert wird
> Bei anderen Druckverfahren (z.B. Bogendruck) ist die Rei festigkeit
> reichlich egal.
>
> Manche Klopapierrollen sollen ja auch besonders rei fest sein. :-)
>
Du kannst auch technische Papiere ansehen,
Papier kann auch als Konstruktionswerkstoff, etwa fuer Moebel
dienen...
Raimunds einwurf ist die typische Reaktion des Metallfritzen, der
meint nur der Stahlschluessel oder aehnliches macht dei Welt
gluecklich....
egal was fuer ein Material man hat:
Es gilt der alte Beton Werbespruch
"Es kommt darauf an, was man daraus macht!"
Nur ist eben die Frage nach einer Skalierung der Werte aus Zugtests
nach der Grammatur
in etwa so sinnvoll wie eine Einteilung von Elastomerbauteilen nach
dieser wahnwitzigen Mil Norm:
Aussagekraft Null...
Michael
> Du kannst auch technische Papiere ansehen,
> Papier kann auch als Konstruktionswerkstoff, etwa fuer Moebel
> dienen...
Der OP fragte nach "Papier (Grammatur 80...100 g/m^2)". Mit der Angabe
kannst Du durch die Lande ziehen und alles Papier zwischen
selbstzerfallend und Nylonfestigkeit finden. Er will aber keine
Schätzwerte. Er wird sich was anderes einfallen lassen müssen.
> Raimunds einwurf ist die typische Reaktion des Metallfritzen, der
> meint nur der Stahlschluessel oder aehnliches macht dei Welt
> gluecklich....
Ich bin kein Metallfritze. Aber Papier vom Distributor durfte ich schon
mehrfach kennenlernen. Mehr als Preis, Preis, Farbe, Flächendichte und
Textur und äh Preis erfährst Du nicht. Leider.
> egal was fuer ein Material man hat:
>
> Es gilt der alte Beton Werbespruch
>
> "Es kommt darauf an, was man daraus macht!"
Du erzeugst Deinen hochpreisigen Spezialdichtungen aus Schießgummi fürs
Büro?
> Nur ist eben die Frage nach einer Skalierung der Werte aus Zugtests
> nach der Grammatur
> in etwa so sinnvoll wie eine Einteilung von Elastomerbauteilen nach
> dieser wahnwitzigen Mil Norm:
Diesen Zusammenhang hat man ihm ja schon ausgeredet. Wenn er mit Papier
konstruieren will, soll er entweder weit auf der sicheren Seite mit
einer einmal vermessenen "Sorte" bleiben oder mit dem Hersteller
verhandeln. Dann wird er aber nach Binnenschiffen pro Woche gefragt...
Wie es dann die Leute machen die aus Papier M�bel mahen oder S�rge ist
mir schleierhaft...
Weder die eienn noch die anderen nehmen hunderte von Tonnen ab und
beide brauchen Mindestwerte in den Moduli...
in der Regel bekommstz Du alles was technisch m�glich ist wenn Du
bereit bist einen entsprechenden Preis zu bezahlen...
Wenn ich bei einem Rhstoff eine besondere Eigenschaft f�r mich
Chargenweise vermessen haben will oder besonders zugesagt haben will,
dann l�t mir derHersteller im Zweifelsfall das auch im Auftragslabor
messen und berechnet das mit Aufschlag weiter
W�rde mich wundern wenn das die Papiermuehle anders machen wuerde
>
> > egal was fuer ein Material man hat:
>
> > Es gilt der alte Beton Werbespruch
>
> > "Es kommt darauf an, was man daraus macht!"
>
> Du erzeugst Deinen hochpreisigen Spezialdichtungen aus Schie�gummi f�rs
> B�ro?
Wenn es funzt habe ich damit kein Problem und auch der Kunde in der
Regel nicht...
>
> > Nur ist eben die Frage nach einer Skalierung der �Werte aus Zugtests
> > nach der Grammatur
> > in etwa so sinnvoll wie eine Einteilung von Elastomerbauteilen nach
> > dieser wahnwitzigen Mil Norm:
>
> Diesen Zusammenhang hat man ihm ja schon ausgeredet. Wenn er mit Papier
> konstruieren will, soll er entweder weit auf der sicheren Seite mit
> einer einmal vermessenen "Sorte" bleiben �oder mit dem Hersteller
> verhandeln. Dann wird er aber nach Binnenschiffen pro Woche gefragt...
>
Wie gesagt: wenn Du etwas unbedingt brauchst ist das eine Frage des
Preises...
Ich hab einem Kunden auch schon mal was in seiner Firmenfarbe
gemacht... daf�r bezahlt der dann aber auch den X fachen Preis (weiss
der, aber er will es nicht anders haben)
Michael
danke an alle für ihre Beiträge. Ich nun für die Scherfestigkeit
(Griechbuchstabe: ta) taab=20-60 N/mm² für Papiere Grammatur von 50 -
224 g/m². Alles über 224 ist kein Papier mehr! Die FH-München hat für
80-100 g/m² ein taab von 30 N/mm² bestätigt.
MfG,
Thomas
P.S.: Die von mir benutzen Wörter sind nur Experten bekannt ;-) Wer
keine Ahnung vom Maschinenbau hat, der versteht sie auch nicht
Hallo Thomas
>
> P.S.: Die von mir benutzen W�rter sind nur Experten bekannt ;-) Wer
> keine Ahnung vom Maschinenbau hat, der versteht sie auch nicht
ich habe eben Dein PS einem Germanisten vorgelegt,,,
Der meinte er versteht die darin benutzten Worte und habe keine Ahnung
von Maschinenbau...
Wer von euch beiden irrt nun?
> Hallo,
>
> danke an alle für ihre Beiträge. Ich nun für die Scherfestigkeit
> (Griechbuchstabe: ta) taab=20-60 N/mm² für Papiere Grammatur von 50 -
> 224 g/m². Alles über 224 ist kein Papier mehr! Die FH-München hat für
> 80-100 g/m² ein taab von 30 N/mm² bestätigt.
Meintest Du \tau_{ab} ? Manchmal ist LaTeX-Syntax in newsgroups
angebracht:-)
MPa ist deutlich einfacher zu tippen als N/mm^2 und genauso korrekt:-)
mfg,
Olaf