Die Methode "FI raus" lehne ich ab, daf�r ist er nicht gedacht.
Sch�tz w�re m�glich, braucht aber st�ndig Strom.
Schalter m�sste dreiphasig je 20-40A oder mehr aushalten,
jedoch nicht unter Last geschaltet.
Es sollte auch kein kleines Schalterchen sein, sondern etwas
Handfestes. Drehschalter, Kippschalter, oder so etwas was man
in Hoollywoodfilmen sieht, wenn sie den Strom f�r den elektrischen
Stuhl einschalten. Da ist auch gleich optisch der Schaltzustand
zu erkennen. Oder so ein alter Maschinenhauptschalter, K�stchen
mit Hebel auf der rechten Seite, sieht ein bi�chen aus wie ein
einarmiger Bandit im Kleinformat.
Was empfiehlt ihr und wo bekommt man das?
Weitere Frage: Habe mit einem Bekannten �ber die Sinnhaftigkeit
folgender Ma�nahme diskutiert. Wenn seitens des Versorgers EINE
Phase ausf�llt, sollte das gesamte Haus stromlos geschaltet
werden. Das w�re m�glich mit einem Sch�tz, der �ber drei Relais
von allen drei Phasen gehalten wird. F�llt auch nur eine aus,
wird der Strom zur Wicklung unterbrochen (Und-Schaltung).
Oder hat die Industrie ein anderes Element vorr�tig?
Danke im Voraus f�r eure Ausk�nfte!
Gerry
http://www.niederspannungskatalog.de/product.php?identnr=2CCE160300R0131
> Weitere Frage: Habe mit einem Bekannten über die Sinnhaftigkeit
> folgender Maßnahme diskutiert. Wenn seitens des Versorgers EINE
> Phase ausfällt, sollte das gesamte Haus stromlos geschaltet
> werden. Das wäre möglich mit einem Schütz, der über drei Relais
> von allen drei Phasen gehalten wird. Fällt auch nur eine aus,
> wird der Strom zur Wicklung unterbrochen (Und-Schaltung).
> Oder hat die Industrie ein anderes Element vorrätig?
Phasenausfallrelais! Aber wozu sollte man das in einem normalen Haushalt
brauchen?
Gruß Dieter
> Welche Art Schalter sollte man nehmen, um mit EINEM Handgriff
> ein gesamtes Haus stromlos zu schalten?
Ich bin neugierig, warum sollte man das tun wollen?
> Die Methode "FI raus" lehne ich ab, daf�r ist er nicht gedacht.
Dabei w�re es so einfach, mit einem Taster, der einen Widerstand
zwischen Phase und Erde schaltet, das ganze Haus per FI abzuschalten.
Nat�rlich m�sste man dann immer zum Sicherungskasten, um ihn wieder
einzulegen.
> Sch�tz w�re m�glich, braucht aber st�ndig Strom.
> Schalter m�sste dreiphasig je 20-40A oder mehr aushalten,
> jedoch nicht unter Last geschaltet.
Da sehe ich jetzt aber das Problem, dass man 20-40A nicht einfach mit
kleinen Relais steuern kann. Vielleicht gibt es Sch�tze, die im aktiven
Betrieb ausschalten? Dann w�rde der Sch�tz nur Strom ziehen, wenn man
abschaltet, was wohl weniger h�ufig vorkommt.
> Es sollte auch kein kleines Schalterchen sein, sondern etwas
> Handfestes. Drehschalter, Kippschalter, oder so etwas was man
> in Hoollywoodfilmen sieht, wenn sie den Strom f�r den elektrischen
> Stuhl einschalten.
Wenn man damit einen Sch�tz betreibt, k�nnte man ein kleines
Schalterchen in ein entsprechend ansprechendes mechanisches Unget�m
einbauen.
Soll der Strom tats�chlich per Schalter geschaltet werden, muss man wohl
im industriellen Umfeld suchen.
Allerdings f�nde ich es sehr aufwendig, vom Z�hler eine fette
drei-adrige Leitung zu diesem Schalter und wieder zur�ck zu ziehen.
> Weitere Frage: Habe mit einem Bekannten �ber die Sinnhaftigkeit
> folgender Ma�nahme diskutiert. Wenn seitens des Versorgers EINE
> Phase ausf�llt, sollte das gesamte Haus stromlos geschaltet
> werden.
Also seitens des Versorgers w�rde ich erwarten, dass er selber Ma�nahmen
ergreift, um genau sowas zu erreichen. Ansonsten ist mir kein Fall
bekannt, wo auf Versorgerseite mal nur eine Phase ausgefallen ist.
Allerdings hat bei uns mal eine Hauptsicherung ausgel�st, weil drei
leistungsstarke Ger�te zuf�llig an der selben Phase hingen.
Ich w�sste aber nicht, weshalb man deswegen das ganze Haus lahm legen
wollte. Welche drei-phasigen Ger�te hat man schon regelm��ig in Betrieb,
die dadurch Schaden nehmen sollten?
CU,
Christian
> Also seitens des Versorgers würde ich erwarten, dass er selber Maßnahmen
> ergreift, um genau sowas zu erreichen.
Weshalb?
> Ansonsten ist mir kein Fall
> bekannt, wo auf Versorgerseite mal nur eine Phase ausgefallen ist.
Die von den Ortstrafos abgehenden Leitungen sind ja auch abgesichert,
mit Schmelzsicherungen. Und es kann schon mal einen guten Grund dafür
geben, dass da eine auslösen muss.
Gruß Dieter
>> Also seitens des Versorgers w�rde ich erwarten, dass er selber Ma�nahmen
>> ergreift, um genau sowas zu erreichen.
>
> Weshalb?
>
>
>> Ansonsten ist mir kein Fall
>> bekannt, wo auf Versorgerseite mal nur eine Phase ausgefallen ist.
>
> Die von den Ortstrafos abgehenden Leitungen sind ja auch abgesichert,
> mit Schmelzsicherungen. Und es kann schon mal einen guten Grund daf�r
> geben, dass da eine ausl�sen muss.
Hier passiert das gar nicht so selten (viele Freileitungen).
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren
Du meintest am 07.11.10:
>> Ansonsten ist mir kein Fall
>> bekannt, wo auf Versorgerseite mal nur eine Phase ausgefallen ist.
> Die von den Ortstrafos abgehenden Leitungen sind ja auch abgesichert,
> mit Schmelzsicherungen. Und es kann schon mal einen guten Grund dafür
> geben, dass da eine auslösen muss.
Vor einigen Jahrzehnten, Praktikum bei einem Stromversorger.
Wir durften im Ortsnetz die Zählertafeln (Marmorplatte mit
Abstandshalter, dahinter fliegende Verdrahtung) gegen neuere
Zählertafeln auswechseln. Dazu mussten wir ab und zu auch an der
"Hauseinführung" arbeiten; das Dorf war noch nicht verkabelt, die
Freileitungen wurden irgendwo im Giebel zum Dachboden durchgereicht.
Spinnweben, Staub, minimale Beleuchtung, eng, ...
Selbstverständlich haben wir da "unter Spannung" gearbeitet.
Dabei ist mir einmal der Schraubenzieher ein wenig abgerutscht. Gab
einen Lichtblitz, einen leicht verschmurgelten Schraubenzieher.
Glücklicherweise hat die 80-A-Sicherung in der Trafostation nicht
ausgelöst: das hätte viel Ärger gegeben.
Und dann gab es noch Baggerführer Willibald, der auch ab und zu mal
einphasig abschaltete. Amm liebsten freitags nachmittags.
Viele Gruesse!
Helmut
Spätestens beim nächsten kräftigen Unwetter. Besonders wenn
Freileitungen durch Baumbestände führen. Soll ja vorkommen.
Ausästungen sind ja wg. ang. zu hoher Kosten gestrichen.
--
mfg hdw
> Was empfiehlt ihr und wo bekommt man das?
>
Elektriker, der hat das im Nromalfall auf Lager wenn er ab und zu an
Gewerbeanlagen arbeitet oder kriegt das problemlos im Großhandel.
> Weitere Frage: Habe mit einem Bekannten ber die Sinnhaftigkeit
> folgender Ma nahme diskutiert. Wenn seitens des Versorgers EINE
> Phase ausf llt, sollte das gesamte Haus stromlos geschaltet
> werden. Das w re m glich mit einem Sch tz, der ber drei Relais
> von allen drei Phasen gehalten wird. F llt auch nur eine aus,
> wird der Strom zur Wicklung unterbrochen (Und-Schaltung).
> Oder hat die Industrie ein anderes Element vorr tig?
>
Hat man, aber wozu? Wenn ein L ausfällt ist das höchstens für
Drehstrommotoren ein Problem und die sollten einen individuellen
Motorschutzschalter haben. Für Haushaltselektrik fände ich es eher
höchst störend, wenn bei Ausfall eines L auch die beiden anderen
automatisch gekillt werden! Da wäre eine N-Überwachung viel
interessanter, schwebender Sternpunkt oder L-N-Vertauschung sind sehr
schmerzhaft und kommen ab und zu vor.
sg Ragnar
> Ausästungen sind ja wg. ang. zu hoher Kosten gestrichen.
Macht der Versorger hier eigentlich regelmässig und wenn ich mir seine
Kosten anschaue kann er sich das auch locker leisten.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
> http://www.niederspannungskatalog.de/product.php?identnr=2CCE160300R0131
Sieht nicht danach aus, als ob der für Dauerschaltbetrieb (>10.000
Schaltvorgänge) ausgelegt ist. Es gibt passende Hauptschalter von
Siemens, Möller (ex Klöckner-Möller), Telemecanique und anderen
Herstellern. Die sind dann für derartigen Betrieb ausgelegt.
> Phasenausfallrelais! Aber wozu sollte man das in einem normalen Haushalt
> brauchen?
2* Ja.
--
Gruß aus Henstedt-Ulzburg, Deutschlands größtem Dorf (Schleswig-
Holstein, Kreis Segeberg). Urlaubsbilder: http://www.thomas-heier.de
Filme: http://www.youtube.com/results?search_query=thshde&aq=f
Mein Flohmarkt: http://www.thomas-heier.de/flohmarkt/flohmarkt.html
> Ansonsten ist mir kein Fall
> bekannt, wo auf Versorgerseite mal nur eine Phase ausgefallen ist.
Doch, ist mir in ca. 40 Jahren (Reichweite Langzeitspeicher) schon mind.
3 mal vorgekommen, das letzte mal vor weniger als 5 Jahren.
Erst war ein Außenleiter ("Phase") weg, wenige Minuten später dann die
beiden anderen. Die Schleswag wollte mir als HAushaltskunde aber keine
detaillierte Auskunft geben... Ca. 2 Stunden später war der Saft dann
wieder da.
Mit freundlichem Gruᅵ
Jan
Du weißt aber auch, daß das kein vernünftiger Mensch macht.
Nein, so ist das nicht gedacht.
Schön, wenn er einmal im Jahr...
Und was die Hausabschaltung betrifft...
Immer wieder alles neu programieren ?
Und die Kühlgeräte, Alarmanlage usw...
Was soo das.
MfG
bastian
Versorger sollten eigentlich Phasenwächter im Einatz haben, die nach
kurzer Zeit allpolig trennen bis Reparatur.
Dafür gibts durchaus Gründe.
Nicht überall sind funkt. Motorschutzeinrichtungen vorhanden.
> Phasenausfallrelais! Aber wozu sollte man das in einem normalen Haushalt
> brauchen?
Für den Drehstrommotor im Handmixer.
SCNR
Harald
>On 7 Nov., 18:22, Willi Marquart <use...@neppi.net> wrote:
>> Immerhin ist der FI daf�r gedacht, mindestens einmal im Monat
>> ausgel�st zu werden, um im Fehlerfall die einwandfreie Funktion des
>> FI-Schutz-Schalters zu gew�hrleisten. Warum sollte man also nicht �ber
>> den RCD ausschalten?
>>
>
>Du wei�t aber auch, da� das kein vern�nftiger Mensch macht.
>Nein, so ist das nicht gedacht.
>Sch�n, wenn er einmal im Jahr...
Weil wieder kein Mensch die Gebrauchsanweisung liest, z.B. hier
steht's geschrieben:
http://download.gira.de/data2/01141110.pdf
Gru� Willi
Bei uns waren wohl weniger als 10 Häuser betroffen und deshalb bekam der
Netzbetreiber das wohl erst mit, nachdem ich angerufen habe.
Definitv wurde unser Leitungsabschnitt wohl nicht von einem
Phasenwächter überwacht.
Michael
> Bagger reißt Straße auf und das Anschlusskabel für ein Nachbarhaus
> gleich mit. Danach war im Feld der Strom einphasig weg. Und das
> beste: Er hat das zwei Wochen später ein paar dutzend Meter weiter
> *nochmal* geschafft.
Normal, Handschachtung heisst zweizinkiger Kleinbagger und Leitungspläne
haben schonmal 5..8m "Toleranz"
Butzo
> bastian schrieb:
>
>>On 7 Nov., 18:22, Willi Marquart <use...@neppi.net> wrote:
>>> Immerhin ist der FI dafür gedacht, mindestens einmal im Monat
>>> ausgelöst zu werden,
[...]
>>Du weißt aber auch, daß das kein vernünftiger Mensch macht.
>>Nein, so ist das nicht gedacht.
>>Schön, wenn er einmal im Jahr...
>
> Weil wieder kein Mensch die Gebrauchsanweisung liest, z.B. hier
> steht's geschrieben:
> http://download.gira.de/data2/01141110.pdf
Da steht tatsächlich:
| Der an Spannung liegende
| und eingeschaltete („1“) FI-Schutz-Schalter muss
| beim Betätigen des Testknopfes („Test“) auslösen.
| Diese Prüfung sollte mindestens einmal im Monat
| durchgeführt werden
Der Witz dabei ist, dass das aus einer Anweisung für einen Unterputz-FI
stammt, der hinter einer Steckdose montiert wird. Ich stelle mir gerade
vor, wie der unbedarfte Hausbesitzer einmal im Monat den Elektriker
kommen lässt, damit der die Steckdose entfernt, um den FI zu testen.
Ich muss bastian widersprechen: Statt "So ist das nicht gedacht" hätte
er schreiben sollen "Da hat jemand nicht gedacht".
IMHO steht diese monatliche Prüfung nur deshalb in den FI Anweisungen,
damit die Hersteller rechtlich aus dem Schneider sind, wenn ein FI mal
nicht funktioniert.
CU,
Christian
> Welche Art Schalter sollte man nehmen, um mit EINEM Handgriff
> ein gesamtes Haus stromlos zu schalten?, Also zwischen Zähler und
> Hauptverteiler eingebaut, gleich innen neben der Eingangstüre.
Einen dafür geeigneten Hauptschalter. Kennt jeder Elektriker und
Schaltschrankbauer.
> Die Methode "FI raus" lehne ich ab, dafür ist er nicht gedacht.
> Schütz wäre möglich, braucht aber ständig Strom.
> Schalter müsste dreiphasig je 20-40A oder mehr aushalten,
> jedoch nicht unter Last geschaltet.
> Es sollte auch kein kleines Schalterchen sein, sondern etwas
> Handfestes. Drehschalter, Kippschalter, oder so etwas was man
> in Hoollywoodfilmen sieht, wenn sie den Strom für den elektrischen
> Stuhl einschalten. Da ist auch gleich optisch der Schaltzustand
> zu erkennen. Oder so ein alter Maschinenhauptschalter, Kästchen
> mit Hebel auf der rechten Seite, sieht ein bißchen aus wie ein
> einarmiger Bandit im Kleinformat.
>
> Was empfiehlt ihr und wo bekommt man das?
Einen dafür geeigneten Hauptschalter. Kennt jeder Elektriker und
Schaltschrankbauer.
> Weitere Frage: Habe mit einem Bekannten über die Sinnhaftigkeit
> folgender Maßnahme diskutiert. Wenn seitens des Versorgers EINE
> Phase ausfällt, sollte das gesamte Haus stromlos geschaltet
> werden. Das wäre möglich mit einem Schütz, der über drei Relais
> von allen drei Phasen gehalten wird. Fällt auch nur eine aus,
> wird der Strom zur Wicklung unterbrochen (Und-Schaltung).
> Oder hat die Industrie ein anderes Element vorrätig?
Ein dafür geeignetes fertiges Phasenüberwachungsrelais. Kennt jeder
Elektriker und Schaltschrankbauer.
> Danke im Voraus für eure Auskünfte!
Dein Elektriker hilft dir gerne weiter.
Nach deiner Fragestellung zu urteilen bist du ein absoluter Laie und
hast an dieser Sache nichts selbst zu machen. Deswegen meine spärliche
Auskunft.
Lass da bitte einen Elektriker ran! Der haftet dann auch wenn die Bude
abfackelt!
>
> Der Witz dabei ist, dass das aus einer Anweisung für einen Unterputz-FI
> stammt, der hinter einer Steckdose montiert wird. Ich stelle mir gerade
> vor, wie der unbedarfte Hausbesitzer einmal im Monat den Elektriker
> kommen lässt, damit der die Steckdose entfernt, um den FI zu testen.
Ist zu fragen.
>
>
> IMHO steht diese monatliche Prüfung nur deshalb in den FI Anweisungen,
> damit die Hersteller rechtlich aus dem Schneider sind, wenn ein FI mal
> nicht funktioniert.
>
Das ist jetzt genau der springende Punkt.
Das steht nicht zum Schutz des Kunden da, sondern zum Schutz des
Herstellers.
Übrigens, die endlosen Aufzählungen der Medikamenten-Nebenwirkungen,
auch die, die nur irgendwann 1x vorkamen, dienen nicht dem Patienten.
Der Pharmahersteller will sagen können :
Haben wir im Beipack aufgeführt.
Hast Du Pech gehabt.
MfG
bastian
> Also seitens des Versorgers würde ich erwarten, dass er selber Maßnahmen
> ergreift, um genau sowas zu erreichen. Ansonsten ist mir kein Fall
> bekannt, wo auf Versorgerseite mal nur eine Phase ausgefallen ist.
Also, wir haben bei uns zu Hause öfter mal kurze einphasige Störungen (in
Form von Ausfällen, meist unter 1 s Dauer). Nein, es liegt ganz sicher
nicht an der Hausinstallation. Da ist alles fix. Und dann ist auch mal
wochenlang wieder Ruhe... allerdings zuckelt z.Z. auch immer mal wieder
ein Bautrupp bei uns durchs Dorf, ganz offensichtlich um aufgeständerte
Dach-Hausanschlüsse nach und nach auf Erdanschluss umzurüsten. Womöglich
hängt das damit zusammen.
Ansgar
--
*** Musik! ***
Nockenschalter, z.B. von Moeller (jetzt Eaton).
Im Haus gibt es keinen K�hlschrank, keine K�hltruhe?
> Die Methode "FI raus" lehne ich ab, daf�r ist er nicht gedacht.
> Sch�tz w�re m�glich, braucht aber st�ndig Strom.
Mag sein, das es auch bistabile Sch�tze gibt. Such mal!
> Weitere Frage: Habe mit einem Bekannten �ber die Sinnhaftigkeit
> folgender Ma�nahme diskutiert. Wenn seitens des Versorgers EINE
> Phase ausf�llt, sollte das gesamte Haus stromlos geschaltet
> werden.
Den ersten Wunsch kann ich ja noch halbwegs verstehen, aber das hier
verstehe ich nun gar nicht.
Wozu will er das machen?
> Das w�re m�glich mit einem Sch�tz,
Netz�berwachungsrelais, z.B. von Finder.
Die sind so gebaut, dass sie bei R�ckspannung auf dem unterbrochenen
Au�enleiter (durch laufende Drehstromger�te) trotzdem sicher abschalten.
Einfache Relais k�nnen das nicht, es sei denn, man �berwacht jeweils die
Spannung von 400V zwischen zwei Au�enleitern.
> Da steht tatsächlich:
> | Der an Spannung liegende
> | und eingeschaltete („1“) FI-Schutz-Schalter muss
> | beim Betätigen des Testknopfes („Test“) auslösen.
> | Diese Prüfung sollte mindestens einmal im Monat
> | durchgeführt werden
>
> Der Witz dabei ist, dass das aus einer Anweisung für einen Unterputz-FI
> stammt, der hinter einer Steckdose montiert wird. Ich stelle mir gerade
> vor, wie der unbedarfte Hausbesitzer einmal im Monat den Elektriker
> kommen lässt, damit der die Steckdose entfernt, um den FI zu testen.
Wohl Copy&Paste der Anleitung von einem Hutschienen-FI. Was es nicht
besser macht. :-/
Bleibt immer noch die Möglichkeit, mit einem dafür vorgesehenen FI-Tester
ranzugehen.
Und man dann die Steckdose ausbauen muss um an den Unterputz FI dran
zu kommen. Wer macht eigentlich so einen installationstechnischen
Schwachsinn?
> Der Witz dabei ist, dass das aus einer Anweisung fļæ½r einen Unterputz-FI
> stammt, der hinter einer Steckdose montiert wird.
Nļæ½.
http://business.lieske-elektronik.de/jpg/9/903753.jpg
Gruļæ½ Dieter
...und wo ist jetzt die Steckdose? in dem kleinen schwarzen Punkt
neben der "1"?
:-)
Gruss
Harald
>Der Witz dabei ist, dass das aus einer Anweisung für einen Unterputz-FI
>stammt, der hinter einer Steckdose montiert wird. Ich stelle mir gerade
>vor, wie der unbedarfte Hausbesitzer einmal im Monat den Elektriker
>kommen lässt, damit der die Steckdose entfernt, um den FI zu testen.
Komiker! Was Du meinst ist kein UP- sondern ein
US-(Untersteckdose)-FI, sowas hab ich noch nie gesehen :-).
Gruß Willi
> Christian Treffler schrieb:
>
>> Der Witz dabei ist, dass das aus einer Anweisung f�r einen Unterputz-FI
>> stammt, der hinter einer Steckdose montiert wird.
>
> N�.
>
> http://business.lieske-elektronik.de/jpg/9/903753.jpg
Danke, jetzt macht das f�r mich mehr Sinn.
CU,
Christian
>bastian schrieb:
>
>>On 7 Nov., 18:22, Willi Marquart <use...@neppi.net> wrote:
>>> Immerhin ist der FI dafür gedacht, mindestens einmal im Monat
>>> ausgelöst zu werden, um im Fehlerfall die einwandfreie Funktion des
>>> FI-Schutz-Schalters zu gewährleisten. Warum sollte man also nicht über
>>> den RCD ausschalten?
>>>
>>
>>Du weißt aber auch, daß das kein vernünftiger Mensch macht.
>>Nein, so ist das nicht gedacht.
>>Schön, wenn er einmal im Jahr...
>
>Weil wieder kein Mensch die Gebrauchsanweisung liest, z.B. hier
>steht's geschrieben:
>http://download.gira.de/data2/01141110.pdf
>
Wenn der Besitzer/Mieter kein Elektriker ist, weiss er das nicht, die
Gebrauchsanweisung erhält er auch nicht.
Ernst
sg Ragnar
>Willi Marquart <use...@neppi.net> wrote:
>
>>Weil wieder kein Mensch die Gebrauchsanweisung liest, z.B. hier
>>steht's geschrieben:
>>http://download.gira.de/data2/01141110.pdf
>>
>Wenn der Besitzer/Mieter kein Elektriker ist, weiss er das nicht, die
>Gebrauchsanweisung erhält er auch nicht.
Der Prüfbericht über die Erstprüfung nach 0100-600, den der Elektriker
dem Auftraggeber unaufgefordert zu übergeben hat, wäre eigentlich der
passende Ort für einen Hinweis auf die monatliche Auslösung des FI.
Nur erhalten den ja leider die wenigsten Kunden.
Gruß Willi
>>
>> Wenn der Besitzer/Mieter kein Elektriker ist, weiss er das nicht, die
>> Gebrauchsanweisung erhält er auch nicht.
>>
>Bei allen FIs die ich jemals ausgepackt habe ist ein daneben gut
>sichtbar anzubringender Aufkleber beigepackt, der genau diese
>Anweisung enthält. Hier ein etwas älteres Exemplar, aktuell sind sie
>meistens quietschgelb.
>http://i17.photobucket.com/albums/b82/W_e_St/Wenzel/IMGP0517.jpg
>
Meine Verteiler sind ca. 11J alt, da ist nirgends ein Kleber angebracht.
Ernst
Ich mag mich nicht an der Erhalt eines Prüfberichts erinnern, den hat die
Elektrofirma erhalten mit den zu behebenden Mängeln.
Ernst
>
> Also seitens des Versorgers wᅵrde ich erwarten, dass er selber Maᅵnahmen
> ergreift, um genau sowas zu erreichen. Ansonsten ist mir kein Fall
> bekannt, wo auf Versorgerseite mal nur eine Phase ausgefallen ist.
Mir aber. Hier hat bei Bauarbeiten ein Baggerfahrer mal das 400V-Kabel in
der Straᅵe derartig gezwickt, dass nur eine Phase ausgefallen ist. Den Tod
meines Kompressormotors verhinderte der Motorschutzschalter.
> Allerdings hat bei uns mal eine Hauptsicherung ausgelᅵst, weil drei
> leistungsstarke Gerᅵte zufᅵllig an der selben Phase hingen.
> Ich wᅵsste aber nicht, weshalb man deswegen das ganze Haus lahm legen
> wollte. Welche drei-phasigen Gerᅵte hat man schon regelmᅵᅵig in Betrieb,
> die dadurch Schaden nehmen sollten?
Drehstrommotoren
Lᅵfter, Heizungspumpen, Kompressoren (habe ich regelmᅵᅵig aber nicht dauernd
in Betrieb), Vakuumpumpen und vieles andere mehr was der gemeine
heimwerkende Frickler in seinem Haushalt so hat.
Patrick
ᅵbung macht den Meister.
Hier ist ein Mᅵhdrescher am Feldrand ganz langsam in den Holzmasten
mit einem Telefonluftkabel gefahren. Mast Wackelt, Leute brᅵllen
und rudern mit den Armen. Fahrer gibt mehr Gas, Mast wackelt noch
mehr. Leute fassen sich an Kopp, bleibt ihnen ja nichts anderes
ᅵbrig. Fahrer gibt noch mehr Gas. Endlich geschafft, das Ding
fᅵllt um.
Nein, lᅵsst sich _nachher_ nicht erklᅵren.
Immerhin waren die Telefoniker innert einer Stunde oder so da,
mit neuem Mast, erstaunlich.
Bezᅵglich Topic: Vor zwei Jahren ca. ist im Sturm ein Baum an
eine 16kV Stichleitung gekommen. Die ganze Gegend war hell ;-),
es sind alle drei Phasen ausgefallen. ᅵber die Dauer des Ausfalls
gab es Seitens Bezᅵger und EVU unterschiedliche Interpretationen...
--
mfg Rolf Bombach
Der Hobbyfrosch, der ne 3P Vakuumpumpe hat, hat auch einen FU,
der mit 2 Phasen auskommt.
So, musste meinem Neid mal Luft machen.
--
mfg Rolf Bombach
Da steht nicht, dass man das stromfrei machen m�sste. Wieviel
mal h�lt der das unter Last aus? (Wahrscheinlich 25x bei
2 Jahren Garantie).
Stromarm (allenfalls 1-2A) halten die das schon l�nger aus.
An einem Kleinverteiler schalte ich auch am FI aus. Das
seit vielleicht 10 Jahren, bei Laborbetrieb t�glich.
--
mfg Rolf Bombach
>Willi Marquart schrieb:
>> Weil wieder kein Mensch die Gebrauchsanweisung liest, z.B. hier
>> steht's geschrieben:
>> http://download.gira.de/data2/01141110.pdf
>
>Da steht nicht, dass man das stromfrei machen m�sste. Wieviel
>mal h�lt der das unter Last aus? (Wahrscheinlich 25x bei
>2 Jahren Garantie).
ABB gibt f�r seine Baureihe F220 mehr als 5000 Schaltspiele an, also
als Ersatz f�r den Lichtschalter aufm Klo w�rde ich's gerade nicht
nehmen :-).
Gru� Willi
> Patrick Kibies schrieb:
>>
>> Lüfter, Heizungspumpen, Kompressoren (habe ich regelmäßig aber nicht
>> dauernd in Betrieb), Vakuumpumpen und vieles andere mehr was der gemeine
>> heimwerkende Frickler in seinem Haushalt so hat.
>
> Der Hobbyfrosch, der ne 3P Vakuumpumpe hat, hat auch einen FU,
> der mit 2 Phasen auskommt.
Naja, eine Vakuumpumpe habe ich derzeit auch nicht auf Lager. Aber in 3P
dürfte die leichter und billiger habbar sein als mit Kondensatormotor. An
der Uni habe ich bislang nur welche mit Drehstromantrieb in der 100 - 300 W
Klasse benutzt. Und ich kenne Leute, die sowas in ihren Hobbylaboratorien
haben (in der Regel selbstreparierte Schrottgeräte).
Mein Kompressor trägt auch nicht mehr den originalen (Kondensator-)Motor,
sondern irgendeinen prähistorischen BBC-Asynchrondrehstrommotor, der mal
gottweisswas angetrieben hat. Drehstromasynchronmotoren leben ja oft mal
länger als das Geschraddel, das sie treiben, weswegen man in Schrottkisten
meistens gute Motoren findet.
Von daher halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass in mancher
Heimwerkerei Maschinen mit Drehstromantrieb stehen.
Auch für die Gartenbewässerung würde ich mir die Anschaffung einer
Drehstrompumpe überlegen, nachdem ich schonmal fast einen Pumpenmotor wegen
Kondensatrdefekts verloren hätte. Die Dinger laufen nunmal unbeaufsichtigt.
Wenn aber eine Phase ausfällt hilft das den Geräten auch nicht weiter.
>
> So, musste meinem Neid mal Luft machen.
FU findet man nicht so oft in den Schrottboxen, in die ich gelegentlich
spinxe. Oben genannte Geräte hingegen alle schonmal, wenn auch nicht intakt.
Patrick-Sammler und Jäger-
>Bez�glich Topic: Vor zwei Jahren ca. ist im Sturm ein Baum an
>eine 16kV Stichleitung gekommen. Die ganze Gegend war hell ;-),
>es sind alle drei Phasen ausgefallen. �ber die Dauer des Ausfalls
>gab es Seitens Bez�ger und EVU unterschiedliche Interpretationen...
In Syrien scheint es ein modernes 380kV(?)-System zu geben, ein
mittelpr�chtiges Mittelspannungsnetz, und eine katastrophale
Endverteilebene. Das Mittelspannungsnetz scheint nie freigeschnitten
zu werden, funktioniert aber dennoch - Bewuchs sieht dicht an den
Leitungen etwas verkohlt aus, und die Pflanze meidet dann diese Region
halt f�r weitere Explorationen :) Sprich, sieht aus wie kreisf�rmig
mit Minimalabstand freigeschnitten...
Vermutlich wird es bei starkem Wind oder Sturm dann ein wenig wacklig
mit der Spannung - falls die da so Wetter �berhaupt regelm��ig
haben...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>Der Hobbyfrosch, der ne 3P Vakuumpumpe hat, hat auch einen FU,
>der mit 2 Phasen auskommt.
Ganz mein Gedanke :)
>Auch f�r die Gartenbew�sserung w�rde ich mir die Anschaffung einer
>Drehstrompumpe �berlegen, nachdem ich schonmal fast einen Pumpenmotor wegen
>Kondensatrdefekts verloren h�tte. Die Dinger laufen nunmal unbeaufsichtigt.
>Wenn aber eine Phase ausf�llt hilft das den Ger�ten auch nicht weiter.
Wer da keinen Motorschutz einsetzt, dem geh�rt es nicht anders :)
Vaccuumpumpe? Da nehme ich immer nen
Kompressor und setze einen invertierenden
Operationsverstärker dahinter. ;.)
Gruss
Harald
> Patrick Kibies <linux...@web.de> wrote:
>
>>Auch für die Gartenbewässerung würde ich mir die Anschaffung einer
>>Drehstrompumpe überlegen, nachdem ich schonmal fast einen Pumpenmotor
>>wegen Kondensatrdefekts verloren hätte. Die Dinger laufen nunmal
>>unbeaufsichtigt. Wenn aber eine Phase ausfällt hilft das den Geräten auch
>>nicht weiter.
>
> Wer da keinen Motorschutz einsetzt, dem gehört es nicht anders :)
Stimmt. Bei den Billigpumpen mit Kondensatormotor ist allerdings der
Motorschutzschalter eher teurer als eine neue Pumpe. Mein Kompressor hat
aber auch einen, der noch zufällig in der Kiste gammelte, obwohl ich den
Kompressor aus der Schrottbox habe...
Für die Gartenpumpe wollte ich aber eh noch einen Trockengehschutz basteln,
der sollte auch den Großteil der Kondensatorfehler abfangen (dem ist ja egal
ob die Pumpe den Dienst quittiert, weil sie nicht mehr läuft oder weil sie
kein Wasser mehr bekommt).
viele Grüße aus dem nassen NRW
Patrick
Goil. Da schaffste ja locker -8 Bar!
Patrick ;-)
>Stimmt. Bei den Billigpumpen mit Kondensatormotor ist allerdings der
>Motorschutzschalter eher teurer als eine neue Pumpe.
Es geht ja eher um die Betriebssicherheit. Das billigste Ding kann
ausgerechnet am Samstagnachmittag des WE vor dem Weihnachtsfeiertag
verrecken, wo Ersatz einfach in absehbarer Zeit nicht beizukriegen
ist.
> Patrick Kibies <linux...@web.de> wrote:
>
>>Stimmt. Bei den Billigpumpen mit Kondensatormotor ist allerdings der
>>Motorschutzschalter eher teurer als eine neue Pumpe.
>
> Es geht ja eher um die Betriebssicherheit. Das billigste Ding kann
> ausgerechnet am Samstagnachmittag des WE vor dem Weihnachtsfeiertag
> verrecken, wo Ersatz einfach in absehbarer Zeit nicht beizukriegen
> ist.
>
Dann bleibt der Garten halt ᅵber Weihnachten unbewᅵssert ;-) Und ein
Ersatzkondensator habe ich auch nur da, weil der an einem Motor einer
typgleichen Pumpe hᅵngt, die anderweitig verreckt ist ;-).
Grundsᅵtzlich stimmt es aber und der Brandschutz ist da auch noch ein
wesentlicher Punkt.
Patrick
Ich habe/hatte eine Edwards Vakuumpumpe, die mit dem Keilriemen. Wie
ᅵblich haben die einen dieser schrottigen Britischen Einphasenmotoren
mit Startwicklung und Fliehkraftschalter. Motorentechnisch den
Kᅵhlschrankmotoren nicht unᅵhnlich. Phasenverschiebung in der Start-
wicklung IMHO durch Verwendung dᅵnnen Drahts und wenigen Windungen.
>
> Mein Kompressor trᅵgt auch nicht mehr den originalen (Kondensator-)Motor,
> sondern irgendeinen prᅵhistorischen BBC-Asynchrondrehstrommotor, der mal
> gottweisswas angetrieben hat. Drehstromasynchronmotoren leben ja oft mal
> lᅵnger als das Geschraddel, das sie treiben, weswegen man in Schrottkisten
> meistens gute Motoren findet.
Meistens. Lᅵftungsmotoren, die 24/7 10 Jahre durchliefen, wᅵrde ich
dennoch meiden. Der Kompressor braucht allerdings ein Startventil,
das erst Druck zulᅵsst, wenn der Motor Solldrehzahl erreicht hat.
An einem ebenfalls Britischen Gerᅵt habe ich mal einen Repulsions-
motor gehabt (leider entsorgt), der natᅵrlich mit seiner Hauptschluss-
charakteristik beliebig viel Startpower hatte. Ein Fliehkraft-
mechanismus hat dann bei Nenndrehzahl den Kollektor rundrum
kurzgeschlossen, worauf der Motor zum Asynchronmotor mutierte.
> Patrick-Sammler und Jᅵger-
Schon wieder Neid. Mir fehlt einfach der Platz. Wenn ich in Rente
gehe, irgendwann mal, wird mein Arbeitgeber auch Herztropfen brauchen,
wenn einige Schrᅵnke gerᅵumt werden mᅵssen :-]
--
mfg Rolf Bombach
5000x unter Last? Wow, hätte ich nicht gedacht. Allerdings hat diese
Firma nicht gerade einen Vertrauensbonus bei mir. (Barnevik: "Hauptsache
wir sind die ersten am Markt, Qualität spielt keine Rolle", oder so
ähnlich. Der mit den 50 Mio steuerfreien Pensionsvorbezügen.)
--
mfg Rolf Bombach
>Willi Marquart schrieb:
>5000x unter Last? Wow, h�tte ich nicht gedacht. Allerdings hat diese
>Firma nicht gerade einen Vertrauensbonus bei mir. (Barnevik: "Hauptsache
>wir sind die ersten am Markt, Qualit�t spielt keine Rolle", oder so
>�hnlich. Der mit den 50 Mio steuerfreien Pensionsvorbez�gen.)
Ja, mit ihren Billig-RCDs Marke "Chinese Equipment" hatten sie ja auch
schon Problem, mit den in Heidelberg gefertigten wohl noch nicht.
Ansonsten ist ABB Stotz-Kontakt eine sympathische Firma, hab da schon
manchen netten Abend in Heidelberg verbracht. W�rde auch dem J�rg
gefallen, meist landet man in der Kulturbrauerei Heidelberg :-).
Gru� Willi
> Patrick Kibies schrieb:
>> Rolf Bombach wrote:
>>
>>> Der Hobbyfrosch, der ne 3P Vakuumpumpe hat, hat auch einen FU,
>>> der mit 2 Phasen auskommt.
>>
>> Naja, eine Vakuumpumpe habe ich derzeit auch nicht auf Lager. Aber in 3P
>> dᅵrfte die leichter und billiger habbar sein als mit Kondensatormotor. An
>> der Uni habe ich bislang nur welche mit Drehstromantrieb in der 100 - 300
>> W Klasse benutzt. Und ich kenne Leute, die sowas in ihren
>> Hobbylaboratorien haben (in der Regel selbstreparierte Schrottgerᅵte).
>
> Ich habe/hatte eine Edwards Vakuumpumpe, die mit dem Keilriemen. Wie
> ᅵblich haben die einen dieser schrottigen Britischen Einphasenmotoren
> mit Startwicklung und Fliehkraftschalter. Motorentechnisch den
> Kᅵhlschrankmotoren nicht unᅵhnlich. Phasenverschiebung in der Start-
> wicklung IMHO durch Verwendung dᅵnnen Drahts und wenigen Windungen.
Genial. Wirklich. Da geht einem das Herz auf.
>> Mein Kompressor trᅵgt auch nicht mehr den originalen (Kondensator-)Motor,
>> sondern irgendeinen prᅵhistorischen BBC-Asynchrondrehstrommotor, der mal
>> gottweisswas angetrieben hat. Drehstromasynchronmotoren leben ja oft mal
>> lᅵnger als das Geschraddel, das sie treiben, weswegen man in
>> Schrottkisten meistens gute Motoren findet.
>
> Meistens. Lᅵftungsmotoren, die 24/7 10 Jahre durchliefen, wᅵrde ich
> dennoch meiden.
Klar. Wobei auch da mal testen nicht schadet.
> Der Kompressor braucht allerdings ein Startventil,
> das erst Druck zulᅵsst, wenn der Motor Solldrehzahl erreicht hat.
Hm. Bei meinem wird einfach beim Abschalten die Leitung zwischen Kompressor
und Kessel entlᅵftet, bis dort Druck ansteht ist der Motor auf Touren.
Testweise habe ich ihn auch mal gegen Druck anlaufen lassen, klappt auch,
aber nicht so flᅵssig.
> An einem ebenfalls Britischen Gerᅵt habe ich mal einen Repulsions-
> motor gehabt (leider entsorgt), der natᅵrlich mit seiner Hauptschluss-
> charakteristik beliebig viel Startpower hatte.
Auch eine echt geniale Geschichte.
> Ein Fliehkraft-
> mechanismus hat dann bei Nenndrehzahl den Kollektor rundrum
> kurzgeschlossen, worauf der Motor zum Asynchronmotor mutierte.
War die im Rotor versenkt?
>> Patrick-Sammler und Jᅵger-
>
> Schon wieder Neid. Mir fehlt einfach der Platz.
Mir auch - und die Zeit. Viele Frickeleien geistern jetzt schon Jahre
unvollendet oder unbegonnen herum.
> Wenn ich in Rente
> gehe, irgendwann mal, wird mein Arbeitgeber auch Herztropfen brauchen,
> wenn einige Schrᅵnke gerᅵumt werden mᅵssen :-]
Jo. Ich muss auch mal dringend ausmisten... Inzwischen lehnt sogar eine
Windschutzscheibe fᅵr mein ᅵhh Auto am Schreibtisch. Allerdings habe ich
auch das Glᅵck schon in dritter Generation Sammler und Jᅵger zu sein, so
dass diesem schon ein gewisser Platzbedarf zugestanden wird.
In Sachen Vakuumpumpe bin ich ᅵbrigens immernoch am Jagen,leider reparieren
die Werkstᅵtten an der Uni noch jeden Trᅵmmerhaufen, fᅵr den man noch Teile
bekommt... Bei derabartig teurem Gerᅵt ist ein "lohnt nich mehr" aber auch
echt spᅵt, vor allem weil die viele Azubi haben.
gute Nacht
Patrick
> ähnlich. Der mit den 50 Mio steuerfreien Pensionsvorbezügen.)
Jaja, der gute Percy...
Butzo
Ja, und das Licht wird dunkler beim Start. Absoluter Brit-Murks und
tausendfach anzutreffen. Ich hoffe, dass diese Motoren jetzt wegen
der verbindlichen Effizienzvorschriften endlich rausfliegen.
Angelsächsische Ingenieurskunst. Murksidee, aber mit massiver
Dimensionierung dann doch haltbar gemacht.
>> Meistens. Lüftungsmotoren, die 24/7 10 Jahre durchliefen, würde ich
>> dennoch meiden.
>
> Klar. Wobei auch da mal testen nicht schadet.
Lieber nicht. Die Lager sind idR iA ;-). Die Kügelchen sehen
wie Golfbälle aus, äh, übertrieben, aber nicht viel.
>> Der Kompressor braucht allerdings ein Startventil,
>> das erst Druck zulässt, wenn der Motor Solldrehzahl erreicht hat.
>
> Hm. Bei meinem wird einfach beim Abschalten die Leitung zwischen Kompressor
> und Kessel entlüftet, bis dort Druck ansteht ist der Motor auf Touren.
Ja, bei kleinen Modellen ist das üblich. Der kleinste an unserer Anlage
ist allerdings 25kW. Der läuft mit geöffnetem Entlastungsventil an.
Auch die 70kW. Bei denen war Stern-Dreieck wohl zu teuer, daher mit
Sanftanlauf, amriganisches Modell. Bis es mehrmals abrauchte, dann
Umbau auf geringfügig teureres europäisches Fabrikat, welches dann
tatsächlich 240V aushält (LN) und nicht nur 208V.
Da Drehzalwächter ebenfalls zu teuer sind, laufen die nach Zeitschalter
hoch, so etwa 15 Sekunden. Dann wird das Entlastungsventil geschlossen
und die Zuluft von Atmosphärendruck auf 5 bar umgeschaltet. Bei
Enddruck wird die Zuluft wieder auf Atmosphäre umgeschaltet und das
Entlastungsventil geöffnet. Bei 40 bar, hört man deutlich ;-).
Der Motor läuft dann etwa 6 Minuten nach und stellt erst dann ab.
Normalerweise muss er aber vorher schon "nachfüllen".
>> An einem ebenfalls Britischen Gerät habe ich mal einen Repulsions-
>> motor gehabt (leider entsorgt), der natürlich mit seiner Hauptschluss-
>> charakteristik beliebig viel Startpower hatte.
>
> Auch eine echt geniale Geschichte.
Ja, genial war, dass ich den Kleinkompressor von meinem Zahnarzt
geschenkt bekommen habe.
>> Ein Fliehkraft-
>> mechanismus hat dann bei Nenndrehzahl den Kollektor rundrum
>> kurzgeschlossen, worauf der Motor zum Asynchronmotor mutierte.
>
> War die im Rotor versenkt?
Direkt hinter dem Kollektor (oder heisst der Kommutator) mit
dutzenden von Kontakten befindet sich eine Scheibe mit
Lamellen. Dahinter dann ein ebenfalls mitrotierender Mechanismus
mit mehreren Fliegewichten. Bei höherer Drehzahl schnappt das
dann irgendwie um und drückt die Lamellenscheibe gegen alle
Kommutatorsektoren. Der Motor hatte ein extremes Anzugmoment.
>
> In Sachen Vakuumpumpe bin ich übrigens immernoch am Jagen,leider reparieren
> die Werkstätten an der Uni noch jeden Trümmerhaufen, für den man noch Teile
> bekommt... Bei derabartig teurem Gerät ist ein "lohnt nich mehr" aber auch
> echt spät, vor allem weil die viele Azubi haben.
Hier ist eher die Mode, ja keine nicht mehr gebrauchte Pumpe dem
nächsten abzugeben. Könnte ja doch noch mal gebraucht werden...
Bis der Prof in Rente geht und seine Pumpensammlung auf den Müll
wandert. Die stehen dann natürlich genau im Regen und verrosten,
bevor ich sie bergen kann. Fragwürdige Pumpen werden nicht
repariert, das ist der Vorteil von Instituten, die Grossanlagen
betreiben.
--
mfg Rolf Bombach
>>> Meistens. Lüftungsmotoren, die 24/7 10 Jahre durchliefen, würde ich
>>> dennoch meiden.
>>
>> Klar. Wobei auch da mal testen nicht schadet.
>
> Lieber nicht. Die Lager sind idR iA ;-). Die Kügelchen sehen
> wie Golfbälle aus, äh, übertrieben, aber nicht viel.
Hmmm. Mein hinteres rechtes Radlager sah auch schonmal so aus. Dank RiKuLa
half nur ein Kompletttausch.
>
>>> Der Kompressor braucht allerdings ein Startventil,
>>> das erst Druck zulässt, wenn der Motor Solldrehzahl erreicht hat.
>>
>> Hm. Bei meinem wird einfach beim Abschalten die Leitung zwischen
>> Kompressor und Kessel entlüftet, bis dort Druck ansteht ist der Motor auf
>> Touren.
>
> Ja, bei kleinen Modellen ist das üblich.
Äh klar handelt es sich um ein kleines Modell, 1,1kW...
> Der kleinste an unserer Anlage
> ist allerdings 25kW.
Hm. Ich glaube, sowas dürfte ich laut Vertrag an unserem Stromanschluss
garnicht...
> Der läuft mit geöffnetem Entlastungsventil an.
Hilfreich.
> Auch die 70kW.
Uff.
> Bei denen war Stern-Dreieck wohl zu teuer, daher mit
> Sanftanlauf, amriganisches Modell.
Auf welche Art ist denn ein Sanftanlauf billiger als die Schütze für Stern-
Dreieck?
> Bis es mehrmals abrauchte, dann
> Umbau auf geringfügig teureres europäisches Fabrikat, welches dann
> tatsächlich 240V aushält (LN) und nicht nur 208V.
> Da Drehzalwächter ebenfalls zu teuer sind,
Hm. Kann ich verstehen, dass man sowas bei einem Billiggerät wir einem 70kW-
Kompressor scheut derartig komplexe Probleme wie eine drehzahlabhängige
Ventilsteuerung zu realisieren. Schließlich kann man nicht jedem Haushalt so
ein Dingen andrehen, wenn man den Zehner nicht sparen kann!111
> laufen die nach Zeitschalter
> hoch, so etwa 15 Sekunden. Dann wird das Entlastungsventil geschlossen
> und die Zuluft von Atmosphärendruck auf 5 bar umgeschaltet.
> Bei
> Enddruck wird die Zuluft wieder auf Atmosphäre umgeschaltet und das
> Entlastungsventil geöffnet. Bei 40 bar, hört man deutlich ;-).
Das kann ich mir lebhaft vorstellen.
> Der Motor läuft dann etwa 6 Minuten nach und stellt erst dann ab.
> Normalerweise muss er aber vorher schon "nachfüllen".
Hm. Klingt irgendwie nach "Nichtganzsohochdruckreaktor".
>
>>> An einem ebenfalls Britischen Gerät habe ich mal einen Repulsions-
>>> motor gehabt (leider entsorgt), der natürlich mit seiner Hauptschluss-
>>> charakteristik beliebig viel Startpower hatte.
>>
>>> Ein Fliehkraft-
>>> mechanismus hat dann bei Nenndrehzahl den Kollektor rundrum
>>> kurzgeschlossen, worauf der Motor zum Asynchronmotor mutierte.
>>
>> War die im Rotor versenkt?
>
> Direkt hinter dem Kollektor (oder heisst der Kommutator) mit
> dutzenden von Kontakten befindet sich eine Scheibe mit
> Lamellen. Dahinter dann ein ebenfalls mitrotierender Mechanismus
> mit mehreren Fliegewichten. Bei höherer Drehzahl schnappt das
> dann irgendwie um und drückt die Lamellenscheibe gegen alle
> Kommutatorsektoren. Der Motor hatte ein extremes Anzugmoment.
Schick.
>> In Sachen Vakuumpumpe bin ich übrigens immernoch am Jagen,leider
>> reparieren die Werkstätten an der Uni noch jeden Trümmerhaufen, für den
>> man noch Teile bekommt... Bei derabartig teurem Gerät ist ein "lohnt nich
>> mehr" aber auch echt spät, vor allem weil die viele Azubi haben.
>
> Hier ist eher die Mode, ja keine nicht mehr gebrauchte Pumpe dem
> nächsten abzugeben. Könnte ja doch noch mal gebraucht werden...
So ist das...
> Bis der Prof in Rente geht und seine Pumpensammlung auf den Müll
> wandert.
*lechz*
> Die stehen dann natürlich genau im Regen und verrosten,
> bevor ich sie bergen kann.
Ich werd mich noch von Rost abhalten lassen...
Mein Faxgerät stand voll mit durchgefrorenem Wasser bei -10°C draußen.
Kurzerhand zerlegt, getrocknet, zusammengebaut, läuft seit Jahren.
> Fragwürdige Pumpen werden nicht
> repariert, das ist der Vorteil von Instituten, die Grossanlagen
> betreiben.
Ich glaube ich muss mich mal bei den Technikern bei den Chemieingenieuren
einschleimen, die haben auch so nette Dosierpumpen und so Rührantriebe, die
sicher auch brachiales Drehmoment können...
Patrick
Keine Ahnung. Stern/Dreieck hab ich ewig nicht mehr gesehen.
Beim Kran ist eher Dahlander.
Wobei Sanftanlauf auch ziemlich relativ zu sehen ist. Der
110 kW Kompressor zieht im Leerlauf etwa 60A, bei Last
etwa 180A. "Sanftanlauf" 600 A. Man hört die Kabel im
Kanal scheppern...
>> Bis es mehrmals abrauchte, dann
>> Umbau auf geringfügig teureres europäisches Fabrikat, welches dann
>> tatsächlich 240V aushält (LN) und nicht nur 208V.
>> Da Drehzalwächter ebenfalls zu teuer sind,
>
> Hm. Kann ich verstehen, dass man sowas bei einem Billiggerät wir einem 70kW-
> Kompressor scheut derartig komplexe Probleme wie eine drehzahlabhängige
> Ventilsteuerung zu realisieren. Schließlich kann man nicht jedem Haushalt so
> ein Dingen andrehen, wenn man den Zehner nicht sparen kann!111
Wir hatten auch einen 40kW Schraubenkompressor, welcher, obwohl es
gelegentlich so klang, keine Schrauben sondern Luft komprimierte.
So oder so, Vergangenheitsform. Der hatte einen 40kW Umrichter,
keinesfalls 42kW oder gar 45kW. Viel zu teuer. IIRC ist der
drei oder vier mal abgeraucht. Firma völlig lernresistent.
...
>> Der Motor läuft dann etwa 6 Minuten nach und stellt erst dann ab.
>> Normalerweise muss er aber vorher schon "nachfüllen".
>
>
> Hm. Klingt irgendwie nach "Nichtganzsohochdruckreaktor".
Wir simulieren Gasturbinen...
--
mfg Rolf Bombach