Bin Informatiker und hatte nur mal am Rand zwei Semester Elektrotechnik.
Möchte mein Hühnerhaus mit einem elektronischen Pförtner
(Dämmerungsschalter) ausrüsten.
Eine Schaltung für den Dämmerungsschalter habe ich gefunden:
http://www.conrad.de/ce/de/product/191302/PRAeZISIONS-DAeMMERUNGSSCHALTER-BAUSATZ
(Schema downloadbar)
dies ist jedoch lediglich ein Schalter, nun fehlt mir noch der zweite
Teil der Schaltung:
- Ein starker, langsam drehender DC-Motor welcher die Schnur des
Falltors auf- / abrollt
- Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange der
Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geöffnet)
- Da die Türe am morgen auf- und am abend zugehen soll, müsste der
DC-Motor wohl einmal in umgekehrter Richtung drehen..
Wie macht man sowas?
Kennt jemand ein Schema / ein Bausatz welcher diese Anforderungen abdeckt?
Ist mein Ansatz allenfalls viel zu kompliziert? Gibt es einfachere,
bessere Ansätze?
Kennt jemand ein Buzzword, womit ich weiter googlen kann?
Vielen Dank für Eure Hilfe
LG Patrick
Google: Zeitschalter, Zeitrelais.
> dies ist jedoch lediglich ein Schalter, nun fehlt mir noch der zweite
> Teil der Schaltung:
>
> - Ein starker, langsam drehender DC-Motor welcher die Schnur des
> Falltors auf- / abrollt
> - Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange der
> Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geöffnet)
> - Da die Türe am morgen auf- und am abend zugehen soll, müsste der
> DC-Motor wohl einmal in umgekehrter Richtung drehen..
>
> Kennt jemand ein Buzzword, womit ich weiter googlen kann?
Monoflop, monostabile Kippstufe, NE555 oder Zeitrelais.
Oder gleich ein kleiner Mikrocontroller, der kann auch den Moto rauf und
runter fahren lassen.
Als Informatiker sollte programmieren ja nicht so unbekannt sein.
MfG
Patrick Finger schrieb:
> - Ein starker, langsam drehender DC-Motor welcher die Schnur des
> Falltors auf- / abrollt
> - Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange der
> Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geöffnet)
> - Da die Türe am morgen auf- und am abend zugehen soll, müsste der
> DC-Motor wohl einmal in umgekehrter Richtung drehen..
>
> Wie macht man sowas?
Hallo,
sowas macht man nicht nur mit Zeitbedingungen, denn sonst kann es nach
einiger Zeit passieren das das Falltor nicht ganz geöffnet oder nicht
ganz geschlossen wird, oder das der Motor versucht das Tor weiter als
möglich zu öffnen oder weiter als möglich zu schliessen und dabei dann
die Schnur wieder verkehrt herum aufwickelt und so das Tor wieder etwas
öffnet statt es geschlossen zu halten. Man nimmt da üblicherweise
Endschalter die beim Erreichen der einen Endlage den Motor für die
gerade benutzte Drehrichtung abschalten, sodaß er sich dann nur noch in
der entgegengesetzten Richtung bewegen kann.
Der starke Motor soll ja nicht die Schnur zerreissen oder das Tor oder
seine Führung beschädigen.
Bye
Du meintest am 24.03.10:
>> - Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange
>> der Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geöffnet)
> Monoflop, monostabile Kippstufe, NE555 oder Zeitrelais.
Für Zeiten im 20-Sekunden-Bereich den NE555? Das ist wagemutig.
Viele Gruesse!
Helmut
War nur so ne Idee. Ich hab den nie wirklich benutzt, ich weiß jetzt
nicht welche Zeiten sich damit realisieren lassen.
Ich würde dafür eh einen µP nehmen.
MfG
<...>
> dies ist jedoch lediglich ein Schalter, nun fehlt mir noch der zweite
> Teil der Schaltung:
>
> - Ein starker, langsam drehender DC-Motor welcher die Schnur des
> Falltors auf- / abrollt
passende fast fertige Mechanik bekommst du im Modellbau. Also Motoren
und Getriebe samt Wickeleinrichtung. Stichwort auch "Seilwinde"
(Schiffbau)
> - Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange der
> Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geöffnet)
Falscher Ansatz. Du brauchst 2 Endschalter. Ist sicherer und einfacher
Und Sollabriss am Seil falls was klemmt.
> - Da die Türe am morgen auf- und am abend zugehen soll, müsste der
> DC-Motor wohl einmal in umgekehrter Richtung drehen..
Ack - 2 Umschalter an beiden Enden. Und ein Relais für die gewünschte
Endstellung. Dazu ein paar Dioden, Netzteil und ein Schaltsignal von
der Dämmerungssteuerung. Fertig. Keine weitere Elektronik nötig!
Je nach Stellung des Relais fährt die Steuerung in die eine oder
andere Richtung in den Endschalter.
> Wie macht man sowas?
einfach <g>
> Kennt jemand ein Schema / ein Bausatz welcher diese Anforderungen abdeckt?
Dazu braucht man keinen Bausatz. Eine handvoll Teile reicht.
> Ist mein Ansatz allenfalls viel zu kompliziert? Gibt es einfachere,
> bessere Ansätze?
s.o. Seilwinde, Endschalter, Dioden, Netzteil, Helligkeitsschalter,
Relais.
Alles in einen Topf und umrühren. Fertig - Im Ernst. Eine olsche
"Motorsteuerung" mit 2 Endschaltern ist nun wirklich sehr simpel.
Es gibt auch fix und fertige Steuerungen für sowas. Allerdings i.d.R.
um ein x-faches teurer.
Vielleicht tut es auch ein automatischer helligkeitsabhängiger
Rollandenantrieb. Da hättet du schon alles am Stück. Strom dran, Seil
dran, einstellen fertig.
Statt dem Rolladen wird eben deine Falltür bewegt. Allerdings hat so
ein Teil verdammt viel Kraft: Unfallgefahr für Tiere! Das Falltor
sollte nur mit Eigengewicht schliessen und sicher gestellt sein, dass
niemand eingeklemmt werden kann.
Ein kleiner Trick ist vielleicht nötig je nach Rolladensteuerung. Die
meisten lassen das Rollo bei Licht runter. Wäre also gerade verkehrt
rum. Du musst also eine finden, die bei Licht aufmacht.
z.B. Reich*elt "ROLLOTRON 9550" - fix und fertig. Bei dem Preis würde
ich nicht mehr selbst anfangen was zusammenzustricken. Man muss schon
Mechanikprofi sein um so etwas in langzeitsicherer Ausführung zu
bauen. Plus die Elektronik dazu. Dann doch lieber was Fertiges
anpassen.
>
> > Kennt jemand ein Buzzword, womit ich weiter googlen kann?
> Google: Zeitschalter, Zeitrelais.
Was soll das? Kannst du nicht lesen?
Mit diesem Unsinn wird er für seine Aufgabe nichts finden!
<kopfschüttel>
Donnerwetter - gibt es eigentlich nur noch üerdrehte Spinner? Wozu
bitte bei dieser Aufgabenstellung einen Mikrocontroller?
Leicht übergeschnappt?
Leute Leute - muss denn jeder angeben und Blödsinn zu reden nur damit
er was gesagt hat?
Könnt ihr keine einfachen Lösungen mehr "erdenken"?
Unsinn! -> NUHR!
Lauter Schwätzer heute! 20 Sekunden +- 10% macht das Ding locker ohne
jede separate Stabilisierung. Und mehr Genauigkeit braucht so eine
Aufgabe nicht.
>
>
> Patrick Finger schrieb:
>
> > - Ein starker, langsam drehender DC-Motor welcher die Schnur des
> > Falltors auf- / abrollt
> > - Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange der
> > Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geöffnet)
> > - Da die Türe am morgen auf- und am abend zugehen soll, müsste der
> > DC-Motor wohl einmal in umgekehrter Richtung drehen..
> >
> > Wie macht man sowas?
>
> Hallo,
>
> sowas macht man nicht nur mit Zeitbedingungen, denn sonst kann es nach
> einiger Zeit passieren das das Falltor nicht ganz geöffnet oder nicht
> ganz geschlossen wird, oder das der Motor versucht das Tor weiter als
> möglich zu öffnen oder weiter als möglich zu schliessen und dabei dann
> die Schnur wieder verkehrt herum aufwickelt und so das Tor wieder etwas
> öffnet statt es geschlossen zu halten.
Ack
> Man nimmt da üblicherweise
> Endschalter die beim Erreichen der einen Endlage den Motor für die
> gerade benutzte Drehrichtung abschalten, sodaß er sich dann nur noch in
> der entgegengesetzten Richtung bewegen kann.
> Der starke Motor soll ja nicht die Schnur zerreissen oder das Tor oder
> seine Führung beschädigen.
Ack - endlich mal ein Beitrag dem man voll zustimmen kann! Auch wenn
er nur einen Bruchteil der Frage beantwortet.
Aber man merkt den Praktiker - nicht wie bei Schwätzern a la H.H. etc.
wesentlich mehr - 20 Sekunden sind damit Peanuts!
> Ich würde dafür eh einen µP nehmen.
Klar - warum nicht einen Arbeitslosen einstellen?
Nenn mir einen Grund wozu man für so eine Sache einen µp braucht? Das
Helligkeitssignal ist ja da.
Also muss jetzt nur noch ein Motor ein Teil zwischen 2 Endstellungen
bewegen. Das geht ohne jede aktive Elektronik!
> > Oder gleich ein kleiner Mikrocontroller, der kann auch den Moto rauf und
> > runter fahren lassen.
> > Als Informatiker sollte programmieren ja nicht so unbekannt sein.
>
> Donnerwetter - gibt es eigentlich nur noch üerdrehte Spinner? Wozu
> bitte bei dieser Aufgabenstellung einen Mikrocontroller?
>
> Leicht übergeschnappt?
>
> Leute Leute - muss denn jeder angeben und Blödsinn zu reden nur damit
> er was gesagt hat?
Wieso? Wusstest Du noch nicht, das demnächst
Widerstände durch passend programmierte uPs
ersetzt werden sollen? :-)
Gruss
Harald
> Gibt es einfachere, bessere Ansätze?
Mein Vorschlag: Endschalter und Timer-IC.
Mit den Endschaltern wird die Drehrichtung des Motors bestimmt
und die Laufzeit bei korrekter Arbeitsweise auf das Notwendigste
begrenzt.
Auch kannst du so zwei Lampen in deinem Büro ansteuern, die dir
zeigen, ob das Tor offen oder geschlossen ist.
Der Timer begrenzt den Lauf des Tores auf eine Zeit, die etwas
über der normalen Laufzeit liegt.
Die Endschalter setzen den Timer zurück und halten ihn zurückgesetzt.
Sollte der Timer ablaufen (weil das Tor nicht innerhalb der
vorgegebenen Zeit seine Stellung gewechselt hat), wird ein
Alarm ausgelöst und der Motor abgeschaltet.
Eine dritte Lampe in deinem Büro zeigt an (Dauerlicht), dass
der Motor läuft oder (Blinklicht) dass der Timer abgelaufen ist.
Lampe oben, gelb: Tor oben
Lampe mitte, rot: Tor läuft oder Alarm
Lampe unten, grün: Tor unten
Als weitere Sicherheitsmaßnahme kannst du eine Lichtschranke etwas
unterhalb der Unterkante des Tors anbringen.
Wenn beim Schließen des Tores noch ein Tier unter dem Tor drunter
durchläuft, wird ein weiterer Timer aktiv, der den Motor für ein
paar Sekunden anhält und den ersten Timer zurückstellt.
Gruß Christian
> > Leute Leute - muss denn jeder angeben und Blödsinn zu reden nur damit
> > er was gesagt hat?
>
> Wieso? Wusstest Du noch nicht, das demnächst
> Widerstände durch passend programmierte uPs
> ersetzt werden sollen? :-)
Alles klar - das habe ich übersehen. <g>
Ich frage mich aber allen ernstes ob die heutige "Jugend" wirklich so
unfähig geworden ist mit einfacher Technik zu hantieren satt für jeden
Furz einen ľp zu nehmen. Oder sonst aufwendige "Steuerungen" für
Sachen, die man teilweise seit > 50 Jahren ganz simpel durch Anwendung
einiger Grundelemente erledigen kann.
> Patrick Finger schrieb:
>
> > Gibt es einfachere, bessere Ans�tze?
>
> Mein Vorschlag: Endschalter
> Mit den Endschaltern wird die Drehrichtung des Motors bestimmt
wie bitte?
Die Drehrichtung wird im einfachten unelektronischen Fall per
Umschaltung durch ein Relais bestimmt. Die Endschalter schalten nur
ab, wenn das Ziel erreicht ist. Mit Wechsel des Relaiszustandes durch
den Helligkeitssensor f�hrt der Motor automatisch in die andere
Endstellung. Und das geht ohne Elektronik! Vom Netzteil und
Helligkeitssensor mal abgesehen.
> und Timer-IC.
v�lliger Nonsens und �berfl�ssig!
> und die Laufzeit bei korrekter Arbeitsweise auf das Notwendigste
> begrenzt.
Das tut sie wenn das Teil im Endschalter ist.
> Auch kannst du so zwei Lampen in deinem B�ro ansteuern, die dir
> zeigen, ob das Tor offen oder geschlossen ist.
Dazu braucht es keiner weiteren Aufwendungen. Die vorhanden
Endkontakte k�nnen abgegriffen werden.
> Der Timer begrenzt den Lauf des Tores auf eine Zeit, die etwas
> �ber der normalen Laufzeit liegt.
wozu? - es schaltet im Endschalter eh ab!
> Die Endschalter setzen den Timer zur�ck und halten ihn zur�ckgesetzt.
na klar - und jetzt kommt der PC zur Steuerung?
> Sollte der Timer ablaufen (weil das Tor nicht innerhalb der
> vorgegebenen Zeit seine Stellung gewechselt hat), wird ein
> Alarm ausgel�st und der Motor abgeschaltet.
Alles klar - geht es um Fort Knox?
> Eine dritte Lampe in deinem B�ro zeigt an (Dauerlicht), dass
> der Motor l�uft oder (Blinklicht) dass der Timer abgelaufen ist.
> Lampe oben, gelb: Tor oben
> Lampe mitte, rot: Tor l�uft oder Alarm
> Lampe unten, gr�n: Tor unten
�hm ... f�r eine H�hnerh�tte?
Na ja - wer's braucht
> Als weitere Sicherheitsma�nahme kannst du eine Lichtschranke etwas
> unterhalb der Unterkante des Tors anbringen.
�hm ...
ich w�rde noch einen Bewegungsmelder und einen
Infrarotk�rpererkennungssensor dazu setzen. Sicher ist sicher!
Und einen Lichtschrankenz�hler womit der Bestand der Tiere gepr�ft
wird. Nicht dass mal eines Gassi ist
Plus ein kleiner implantierter Chip mit RFID-Technik. Damit man wei�
welches Tier wann gekommen und gegangen ist. Zwecks passender
Futtersteuerung.
Und .....
> Wenn beim Schlie�en des Tores noch ein Tier unter dem Tor drunter
> durchl�uft, wird ein weiterer Timer aktiv, der den Motor f�r ein
> paar Sekunden anh�lt und den ersten Timer zur�ckstellt.
�hm ...
Was hatte dein Arzt gesagt? Du sollst nicht so viel sinnlos
�bertreiben!
>> Der Timer begrenzt den Lauf des Tores auf eine Zeit, die etwas
>> über der normalen Laufzeit liegt.
> wozu? - es schaltet im Endschalter eh ab!
Wenn das Tor blockiert ist, schaltet der Motor _nicht_ ab!
> na klar - und jetzt kommt der PC zur Steuerung?
Wozu braucht man dafür einen PC?
>> Sollte der Timer ablaufen (weil das Tor nicht innerhalb der
>> vorgegebenen Zeit seine Stellung gewechselt hat), wird ein
>> Alarm ausgelöst und der Motor abgeschaltet.
> Alles klar - geht es um Fort Knox?
Spinnst du?
Nur weil es sich um Tiere handelt, heißt das lange nicht, dass
auf Schutzmaßnahmen verzichtet werden kann.
> Und einen Lichtschrankenzähler womit der Bestand der Tiere geprüft
> wird. Nicht dass mal eines Gassi ist
Obwohl du damit eine Beleidigung machen wolltest, ist der Vorschlag
durchaus interessant.
Für eine automatisierte Futtersteuerung ist es hilfreich zu wissen,
wieviele Tiere sich wo befinden.
> Was hatte dein Arzt gesagt? Du sollst nicht so viel sinnlos
> übertreiben!
Mäßige deinen Tonfall!
Gruß Christian
Ich hab sowas ᅵhnliches mal fᅵr eine Klappensteuerung gesehen. Das war
entweder fᅵr einen Schornstein, oder ein Lᅵftungsrohr.
Ein Motor fᅵr 230V AC mit Seitaufwicklung, dazu ein Klappenmechanismus
mit Rᅵckstellfeder. Der Antrieb war so ausgelegt, dass der Motor im
eingeschalteten Zustand die Klappe ᅵffnete indem er einfach gegen einen
Anschlag fuhr und dort festhielt. Wurde der Strom abgeschaltet, wurde
die Klappe durch den Federmechanismus wieder geschlossen. Der Motor
wurde am Anschlag einfach blockiert.
Ganz ohne Elektronik und Endschalter etc.
Gruᅵ
Stefan DF9BI
Wie wärs mit einem Rollladenmotor samt Steuerung?
mfG Sepp
> Wie wärs mit einem Rollladenmotor samt Steuerung?
Eher Scheibenwischermotor vom Schrottplatz.
Ansgar
--
*** Musik! ***
>> - Ein starker, langsam drehender DC-Motor welcher die Schnur des
>> Falltors auf- / abrollt
>> - Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange
>> der Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geᅵffnet)
>> - Da die Tᅵre am morgen auf- und am abend zugehen soll, mᅵsste der
>> DC-Motor wohl einmal in umgekehrter Richtung drehen..
>> Wie macht man sowas?
Polung umdrehen. Das war jetzt aber einfach. Man muss nur schauen - manche
Motoren haben eine Vorzugsrichtung und laufen in der anderen Richtung
nicht so gut.
> Ich hab sowas ᅵhnliches mal fᅵr eine Klappensteuerung gesehen. Das war
> entweder fᅵr einen Schornstein, oder ein Lᅵftungsrohr.
>
> Ein Motor fᅵr 230V AC mit Seitaufwicklung, dazu ein Klappenmechanismus
> mit Rᅵckstellfeder. Der Antrieb war so ausgelegt, dass der Motor im
> eingeschalteten Zustand die Klappe ᅵffnete indem er einfach gegen einen
> Anschlag fuhr und dort festhielt. Wurde der Strom abgeschaltet, wurde
> die Klappe durch den Federmechanismus wieder geschlossen. Der Motor
> wurde am Anschlag einfach blockiert.
Ist aber ganz schᅵn belastend fᅵr den Motor und stromfressend noch dazu.
Ich hᅵtte mir wahrscheinlich was mit einer Sperrklinke, einem zusᅵtzlichen
Elko und einem Hubmagnet fᅵr die Klinke gebaut.
Oder gleich einen Motor mit Polwendeschalter und Zahnstange genommen.
Sowas wie ein Garagentorantrieb eben.
> Jens Fittig schrieb:
>
> >> Der Timer begrenzt den Lauf des Tores auf eine Zeit, die etwas
> >> über der normalen Laufzeit liegt.
>
> > wozu? - es schaltet im Endschalter eh ab!
>
> Wenn das Tor blockiert ist, schaltet der Motor _nicht_ ab!
Thermosensor im Motor, Überstromsicherung in der Motorleitung,
Rutschkupplung, Abreisssichung etc.
Es ist lächerlich bei der gestellten Aufgabe da zu großen Aufwand zu
betreiben! Es geht um ein lächerliches "Falltor am Strick". Wenn es
nach oben blockiert besteht höchstens Gefahr für den Motor. Wenn es
nach unten blockiert, wird es automatisch ohne jede Elektronik nach
kurzer Zeit wieder hochgezogen. Zumindest bei einer einfachen
Seilwinde. Allerdings schaltet dann der normale Endschalter nicht ab.
Also notfalls ein zweiter dazu der erst bei höherer Kraft endgültig
auslöst. Oder auf die o.g. anderen Sicherungsmaßnahmen vertrauen.
> > na klar - und jetzt kommt der PC zur Steuerung?
>
> Wozu braucht man dafür einen PC?
Das war jetzt nur um zu zeigen dass du hier etwas spinnst! Ich hatte
damit gerechnet, dass dir noch mehr überflüssige Sachen einfallen und
deswegen schon mal vorgezogen. Allerdings habe ich vergessen den
Smiley zu setzen.
> >> Sollte der Timer ablaufen (weil das Tor nicht innerhalb der
> >> vorgegebenen Zeit seine Stellung gewechselt hat), wird ein
> >> Alarm ausgelöst und der Motor abgeschaltet.
>
> > Alles klar - geht es um Fort Knox?
> Spinnst du?
>
> Nur weil es sich um Tiere handelt, heißt das lange nicht, dass
> auf Schutzmaßnahmen verzichtet werden kann.
Habe ich nicht verlangt! Nur sollte man sinnville Sachen machen und
nicht masslos übertreiben nur um sich wichtig zu machen! Und genau das
war dein Posting.
> > Und einen Lichtschrankenzähler womit der Bestand der Tiere geprüft
> > wird. Nicht dass mal eines Gassi ist
> Obwohl du damit eine Beleidigung machen wolltest,
Was ich wollte ist eine ganz andere Sache. Aber ich sage Klartext: Für
mich bist du ein Schwätzer, der sich wichtig machen will!
> ist der Vorschlag
> durchaus interessant.
> Für eine automatisierte Futtersteuerung ist es hilfreich zu wissen,
> wieviele Tiere sich wo befinden.
Das ist aber nicht Aufgabe des OP!
> > Was hatte dein Arzt gesagt? Du sollst nicht so viel sinnlos
> > übertreiben!
> Mäßige deinen Tonfall!
Nö - ich nenne dich Schwätzer solange ich es will. Zumindest solange,
wie du hier den Wichtigtuer raushängst!
> Also schrieb s.dimpflmoser:
>
> > Wie wärs mit einem Rollladenmotor samt Steuerung?
>
> Eher Scheibenwischermotor vom Schrottplatz.
Noch so ein geistreicher Vorschlag! 95% Müllpostings im Thread.
Mit einem Scheibenwischermotor ist noch so gut wie nichts gelöst.
Hast du je mal so was gebaut? Nein - du bist Theoretiker, der
vielleicht mal was von Begriffen gehört hat.
Wozu umständliche Sachen nehmen und mit Gewalt was stricken, wenn es
brauchbare bessere Alternativen gibt? Es gibt fertige elektrische
Wickeleinrichtungen für einen Appel und ein Ei! Da fängt doch kein
normaler Mensch an sich sowas unter Zuhilfenahme eines ausgedienten
Scheibenwischermotors an zusammenzustricken. Halterung,
Wickelvorrichtung etc. Wer sowas als Metaller selber machen kann,
fragt hier nicht nach einer Lösung. Du hast hier einen Inforamtiker
als Fragesteller. Der will sich sicher keine Wickelvorrichtung selber
drehen.
Dafür kann man sich einen Getriebemotor kaufen, bekommt man oft auch als
Fundgrubenartikel diverser Elektronikversender.
> - Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange der
> Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geöffnet)
Ne, ne, das bringt nix!
Ohne Endlagenerkennung driften die Endpunkte.
Der Motor dreht niemals gleichmäßig, sei es durch Wärme/Kälte, Schwankungen
der Netzversorgung oder was-weiß-ich.
Du musst unbedingt zumindest eine Endlage abfragen, bei der zuverlässig ein
Halt an der richtigen Stelle erfolgt.
Bei zweien ersparst Du Dir dann das Zeitlrelais -> also besser zwei
Endschalter.
> - Da die Türe am morgen auf- und am abend zugehen soll, müsste der
> DC-Motor wohl einmal in umgekehrter Richtung drehen..
Die haben die angenehme Eigenschaft, bei umgepolter Spannung auch anders
herum zu drehen.
Zwei Relais je zwei Wechslern schalten + und -, dazu pro Relais ein weiterer
Öffner, der das Anziehen des jeweils anderen Relais verhindert.
Kann ja mal hängen. Dann hättest Du nen Kurzschluss.
Dass man für die Aufgabe was fertiges bekommt, weißt Du?
Z.B. Jalousiemotoren.
Gibt es auch in draußen-selber-bauen-will verträglicher 24V Ausführung.
Naja, dann weist du zumindest mit den Begriffen Spannung, Strom,
Leistung, Arbeit und Kraft umzugehe.
Zuerst berechne an Hand des Tores (was auch immer)die notwendige
Leistung um das Ganze zu heben und zu senken. Sinnvoll ist hier mit
einem Gegengewicht zu arbeiten, das verringert die notwendige
Antriebsleistung.
Danach wᅵhlst du den Motor aus, vielleicht irgendwas von Duncker, die
machen recht gute DC (24V) Getriebemotore. Bezugsquellen wᅵren hier Tᅵre
und Tore (Automatik) Aufzugsfirmen (Tᅵrantriebe) haben soetwas auch,
vielleicht verschrottet jemand sowas gerade.
Antriebsmechanik sollte vielleicht ᅵber einen Zahnriemen, Kette oder so
laufen.
Dᅵmmerungsschalter ist klar, empfehle dir was handelsᅵbliches (Merten,
Legrand etc.)
Lichtschranke, falls ein Hᅵhnertier im Weg ist, Netzteil entsprechend
der Motorleistung, Kleinsteuerung (Steuerrelais Easy oder Logo) 2
Endschalter (Moeller, Bernstein)
Fᅵr sowas in der Art gebe ich meinen Azubis 3 Tage Zeit (3 Ausbildungsjahr)
Achso, noch 2 ausreichend dimensionierte DC Relais fᅵr den Motor, z.B.
Finder, oder Telemechanique in 24V Ausfᅵhrung.
Ein Rolladenantrieb (Somfy) kᅵnnte auch klappen, ist vielleicht die
sinnvollste Lᅵsung, da hast du Antrieb, Mechanik und Netz gleich da.
Kommt nur noch ein Steuerrelais und ein Dᅵmmerungsschalter dazu.
Ist vielleicht doch einfacher und billiger als selber zu fummeln!
Noch ein Tipp: DIN VDE 0100!
Ralle
> ...elektronischen Pförtner
Nah dran ;-))
> Wie macht man sowas?
Als ich noch Hühner hatte, gabs son Fertigteil, wo schon alles dran
war, was für die Klappenbetätigung notwendig war.
Zwei Steckernetzteilchen dran, eins fürn Betrieb, und ein zweites für
Strom-da=auf / Strom-weg=zu. War erschwinglich, kompakt, und regelte
das mit den Endstellungen alles im selben Gehäuse durch Zugüberwachung
an der Schnur (Feder/Mikroschalter), die sich somit nie verheddern
konnte:
Klappe zu schwer, dann isse wohl am oberen Anschlag oder klemmt;
Klappe zu leicht, dann isse wohl unten. Letzteres war ganz praktisch,
denn ich hatte da ein verrücktes Huhn, das am liebsten unter der
Klappe schlief. Dann wurde nicht zuviel Schnur abgerollt, weil bei
Huhnberührung die Mimik ja glaubte, die Klappe sei unten.
Und falls der Fuchs kommt und das Huhn aufgrunddessen lieber doch ganz
in den Stall geht, dann fährt die Klappe ganz runter, bis die Schnur
wieder entlastet ist, und der Fuchs kann nicht hinterher.
Könnte man vieleicht optimieren indem man parallel zum Motor einen
Fuchsverwirrungspieper klemmt, damit der lange genug verunsichert
wird, bis die Klappe ganz unten ist. ;-))
Gibts aber mittlerweile wohl nur noch in Kombination mit
Dämmerungsschalter und Uhr für richtig viel Geld:
> Kennt jemand ein Buzzword, womit ich weiter googlen kann?
Stall-Pförtner nennt sich das bei denen.
Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--
> Zwei Relais je zwei Wechslern schalten + und -, dazu pro Relais ein weiterer
> Öffner, der das Anziehen des jeweils anderen Relais verhindert.
Geht's noch umständlicher? <g> - Ja - mit Mikroprozessor......
> Kann ja mal hängen. Dann hättest Du nen Kurzschluss.
1 (!) Relais mit 2 separaten Umschaltkontakten, 2 Endschalter
(Öffner), 2 Dioden zur Überbrückung der Endschalter.
Das DC-Netzteil an die beiden Common-Kontakte des Relais.
Die beiden NC und NO über Kreuz brücken und an die 1. Brücke die
"Ring-"Leitung zum 1. Endschalter, zum Motor, zum 2. Endschalter und
zurück an die 2. Brücke.
Das Motorrelais an die Helligkeitssteuerung. Angenommen mit
Schaltausgang, der das Relais bei Licht oder Dunkelheit schaltet.
Ohne Licht ist das Relais stromlos. Der Motor fährt in den unteren
Endanschlag und wird stromlos. Bei Licht zieht das Relais an und der
Motor fährt in den oberen Endanschlag. In beiden Endpositionen erfolgt
die automatische Abschaltung. Die beiden Dioden ermöglichen jeweils,
dass der Motor trotz Endschalter bei Umpolung aus dem Endschalter
wieder raus kann.
Statt einfacher Endschalter (Öffner) gehen auch Umschalter und 2.
Dioden pro Schalter. Dann kann man den Motor nicht nur trennen,
sondern automatisch kurzschliessen. Das sorgt für einen Blitzstop
statt langsamem Auslaufen. Braucht man natürlich nicht unbedingt.
Das war's. Die einfachste Lösung! Wer kann's einfacher?
PS: Und das ist eine praxisbewährte Lösung. Lief u.a. bei mir ewig als
Katzenklappe. Zu Zeiten vor dem Mirkoprofessor war so etwas der erste
Lösungsanatz bei Praktikern. Aber so einfach kann heute wohl keiner
mehr denken. :-(
Schliesst du jetzt von dir auf andere, Gerber?
> Wozu
> bitte bei dieser Aufgabenstellung einen Mikrocontroller?
Billiger, präziser, einfacher, rohstoffsparender, flexibler,
zuverlässiger, ... you name it. Offenbar muss man es aufschreiben,
da du keine Ahnung hast.
> Leicht übergeschnappt?
Du hast die letzten 30 Jahre technischen Fortschritt verpennt
und bist jetzt frustriert. Merke: Durch nichts verrät sich der
Hobbyfrosch eindeutiger als durch die unnötige Verwendung von
Monoflops. Proletenfalle sozusagen. Kein Wunder, war der 555
so ein Erfolg, die Marktlücke war riesig.
> Leute Leute - muss denn jeder angeben und Blödsinn zu reden nur damit
> er was gesagt hat?
Dein Posting von 13:44 ist ein herausragendes Beispiel für genau das.
Reines hyperfluides [tm Gerber] Gekeife um des Gekeifes wegen. Kehr
zuerst vor der eigenen Tür.
> Könnt ihr keine einfachen Lösungen mehr "erdenken"?
Ham wa ja.
--
mfg Rolf Bombach
>> Ich würde dafür eh einen µP nehmen.
ich auch, vor 20 Jahren hätte ich noch entschieden abgelehnt, aber
mittlerweile...
> Klar - warum nicht einen Arbeitslosen einstellen?
Wäre sogar sozial ;-) Ist aber zu teuer.
> Nenn mir einen Grund wozu man für so eine Sache einen µp braucht? Das
> Helligkeitssignal ist ja da.
Einfaches Händling der diversen Fälle (hängendes Falltor, anschlagsensible
Steuerung...)
> Also muss jetzt nur noch ein Motor ein Teil zwischen 2 Endstellungen
> bewegen. Das geht ohne jede aktive Elektronik!
Aber mit µC vieleleganter, einfacher und komfortabel ausbaubar. Am
Wochenende will man das Hühnergegackere ggfs erst eine Stunde später ;-)
Analog wird das echter Stress, mit dem µC ist das kalter Kaffee...
Marte
Ja ein Rolladengurtzieher aus dem Baumarkt, gibts manchmal auch
billig im Lebensmitteldiscounter.
Endanschläge sind programmierbar, je nach Modell auch mit Timer
und Dämmerungsschalter. Es gibt auch Astro-timer, die kennen die
Sonnenzeiten.
mfG
Wolfgang Martens
Ich muß nochmal nachhaken. Warum findest Du Ihn in diesem Fall wagemutig?
Wie gesagt hab ich den NE555 nicht oft benutzt. Genauer gesagt hab ich
ihn einmal für eine Warnblinkschaltung eingesetzt.
Laut Datenblatt ist man mit 18MOhm und 1µF bei ca. 20s angelangt. Hab
ich was übersehen?
MfG
>> - Ein starker, langsam drehender DC-Motor welcher die Schnur des
>> Falltors auf- / abrollt
>
> Definiere stark - denn der genannte Scheibenwischermotor braucht gerne
> mal 8 Ampere (so vor ein paar Jahrzehnten mein popeliger Scheibenwischer
> am VW Polo), wo meine Hobby-Netzteile gnadenlos ᅵberfordert waren.
Dann nimmt man halt eines mit 10A. :) Von nix kommt nix.
Muss ja nicht mal stabilisiert sein. Dicker Trafo, Gleichrichter, fertig.
Ja stimmt, ich habe mir gerade nochmal das Posting vom OP durchgelesen.
Er will die Tür den ganzen Tag offen halten. Ich war in meiner Antwort
davon ausgegangen, dass er die Tür einfach nur für einige Sekunden
öffnen will und dann soll sie wieder verschlossen werden. Dann wäre das
mit dem Stromverbrauch kein Problem gewesen.
Gruß
Stefan DF9BI
> Ansgar Strickerschmidt schrieb:
>
>> Also schrieb s.dimpflmoser:
>>
>> > Wie wärs mit einem Rollladenmotor samt Steuerung?
>>
>> Eher Scheibenwischermotor vom Schrottplatz.
>
> Noch so ein geistreicher Vorschlag! 95% Müllpostings im Thread.
>
> Mit einem Scheibenwischermotor ist noch so gut wie nichts gelöst.
>
> Hast du je mal so was gebaut? Nein - du bist Theoretiker, der
> vielleicht mal was von Begriffen gehört hat.
Ich bin Ingenieur, der schon so manches gesehen hat. Man muss nicht
unbedingt alles selber schon mal gemacht haben.
Aber wenn ich müsste, dann könnte und würde ich.
> Wozu umständliche Sachen nehmen und mit Gewalt was stricken, wenn es
> brauchbare bessere Alternativen gibt?
Weils dann a) billiger, b) selbergemacht, c) in der Wirkungsweise
verstanden ist?
Halterung am Hühnerstall? Zwei Streifen Lochblech plus vier Schrauben
(ggf. + Dübel, falls Ziegel oder Beton). Bei Bedarf passenden Holzklotz
als Abstandhalter zur Wand hinzufügen.
Wickelvorrichtung? Spannrolle für Zahnriemen (-> Schrottplatz) oder
anderes trommelförmiges Gebilde auf die Abtriebsachse des SW-Getriebes
montiert. Achsdurchmesser mit Bohrmaschine bzw. Reduzierstück passend
machen. Loch durchgebohrt, Seil dran, feddich. Hab ich früher schon mit
Lego gemacht - hier gleiches Prinzip, nur eben etwas größer und stärker.
Alles weitere müsste man sehen.
Sag Du mir nicht, ich sei Theoretiker. Ich habe nur grade keinen
Hühnerstall.
> Christian Müller schrieb:
>
>> Jens Fittig schrieb:
>>
>> >> Der Timer begrenzt den Lauf des Tores auf eine Zeit, die etwas
>> >> über der normalen Laufzeit liegt.
>>
>> > wozu? - es schaltet im Endschalter eh ab!
>>
>> Wenn das Tor blockiert ist, schaltet der Motor _nicht_ ab!
>
> Thermosensor im Motor, Überstromsicherung in der Motorleitung,
> Rutschkupplung, Abreisssichung etc.
Ich würde zusätzlich eine Lichtschranke auf Hühnerhöhe einbauen, damit das
Huhn erst zum erwünschten Zeitpunkt guillotiniert wird. :-/
> On 24.03.2010 13:09, Helmut Hullen wrote:
> > Hallo, Thorsten,
> >
> > Du meintest am 24.03.10:
> >
> >>> - Eine Schaltung wo ich zB mit einem Poti regulieren kann, wie lange
> >>> der Motor drehen soll (zB 20s bis das Falltor geöffnet)
> >
> >> Monoflop, monostabile Kippstufe, NE555 oder Zeitrelais.
> >
> > Für Zeiten im 20-Sekunden-Bereich den NE555? Das ist wagemutig.
>
> Ich muß nochmal nachhaken. Warum findest Du Ihn in diesem Fall wagemutig?
Ganz einfach - H.H hat keine Ahnung! Plappert aber überall irgend
einen Unsinn und tut als wüsste er was.
> Wie gesagt hab ich den NE555 nicht oft benutzt. Genauer gesagt hab ich
> ihn einmal für eine Warnblinkschaltung eingesetzt.
Bei mir war das früher IC Nummer 1 <g>
> Laut Datenblatt ist man mit 18MOhm und 1µF bei ca. 20s angelangt. Hab
> ich was übersehen?
18 MOhm halte ich für etwas kritisch. Zumindest bei den älteren NEs.
Setzt auch Kondensatoren ohne bzw. mit minimalstem Leckstrom voraus.
Sonst wird der nie richtig geladen. Lieber wenier R und mehr C im
passenden Verhältnis.
> Also schrieb Jens Fittig:
>
> > Ansgar Strickerschmidt schrieb:
> >
> >> Also schrieb s.dimpflmoser:
> >>
> >> > Wie w�rs mit einem Rollladenmotor samt Steuerung?
> >>
> >> Eher Scheibenwischermotor vom Schrottplatz.
> >
> > Noch so ein geistreicher Vorschlag! 95% M�llpostings im Thread.
> >
> > Mit einem Scheibenwischermotor ist noch so gut wie nichts gel�st.
> >
> > Hast du je mal so was gebaut? Nein - du bist Theoretiker, der
> > vielleicht mal was von Begriffen geh�rt hat.
>
> Ich bin Ingenieur,
alles klar - habe es mir fast gedacht.
> der schon so manches gesehen hat.
alles klar - ich kenne auch Leute die Leute kennen die was gesehen
haben.
> Man muss nicht
> unbedingt alles selber schon mal gemacht haben.
> Aber wenn ich m�sste, dann k�nnte und w�rde ich.
Ja klar - Murks komm raus. Wenn ich deine Schilderung da unten lese
m�chte ich von DIR nichts konstruiert bekommen!
> > Wozu umst�ndliche Sachen nehmen und mit Gewalt was stricken, wenn es
> > brauchbare bessere Alternativen gibt?
>
> Weils dann a) billiger,
im ersten Moment vielleicht
> b) selbergemacht,
kein Argument mit Sinn
> c) in der Wirkungsweise
> verstanden ist?
Wozu? - es muss einfach funktionieren!
> Halterung am H�hnerstall? Zwei Streifen Lochblech plus vier Schrauben
> (ggf. + D�bel, falls Ziegel oder Beton). Bei Bedarf passenden Holzklotz
> als Abstandhalter zur Wand hinzuf�gen.
Murks! Wetterfestigkeit? Aussehen? Stabilit�t? (Funktions-)Sicherheit
> Wickelvorrichtung? Spannrolle f�r Zahnriemen (-> Schrottplatz) oder
> anderes trommelf�rmiges Gebilde auf die Abtriebsachse des SW-Getriebes
> montiert.
LOL!
> Achsdurchmesser mit Bohrmaschine bzw. Reduzierst�ck passend
> machen. Loch durchgebohrt, Seil dran, feddich.
Murks!
> Hab ich fr�her schon mit
> Lego gemacht -
Alles klar - danke f�r's gespr�ch du M�chtegerningenieur!
> hier gleiches Prinzip, nur eben etwas gr��er und st�rker.
> Alles weitere m�sste man sehen.
> Sag Du mir nicht, ich sei Theoretiker.
Nicht nur das - auch Murkser und Schw�tzer! Ich sch�ttle nur den Kopf!
Solche "Konstruktionen" kenne ich von anderen "Heimwerkern" - geht
nach vielen Experimenten mal drei Wochen. Und dann wieder nicht, dann
wird weiter gemurkst, dann geht es wieder bis zur n�chsten Macke:
Dauerbaustelle - billig, umst�ndlich, unzuverl�ssig etc.
Und irgendwann reicht es und man kauft was fertiges.
> Ich habe nur grade keinen
> H�hnerstall.
Die gl�cklichen H�hner - die woanders sind!
EOD
>Laut Datenblatt ist man mit 18MOhm und 1µF bei ca. 20s angelangt. Hab
>ich was übersehen?
Daß eine Schaltung mit einem funktionsrelevanten 18MOhm-Widerstand
nicht mehr wirklich "einfach so" stabil gegenüber Umwelteinflüssen
ist...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Du meintest am 25.03.10:
>>> Monoflop, monostabile Kippstufe, NE555 oder Zeitrelais.
>> Für Zeiten im 20-Sekunden-Bereich den NE555? Das ist wagemutig.
> Ich muß nochmal nachhaken. Warum findest Du Ihn in diesem Fall
> wagemutig?
> Wie gesagt hab ich den NE555 nicht oft benutzt. Genauer gesagt hab
> ich ihn einmal für eine Warnblinkschaltung eingesetzt.
> Laut Datenblatt ist man mit 18MOhm und 1µF bei ca. 20s angelangt. Hab
> ich was übersehen?
Rein rechnerisch ok. Technisch: da landest Du bei einem
Lottozahlengenerator.
Wenn ich nicht sowieso eine mechanische Uhr einbaue, dann würde ich am
ehesten eine kleine Schaltung mit den ICs 4020/4040/4060 und 7400
aufbauen. Und ein wenig Katalogstudium sollte weitere ICs liefern, die
noch weniger Zusatzteile brauchen.
Viele Gruesse!
Helmut
> Wenn ich nicht sowieso eine mechanische Uhr einbaue, dann würde ich am
> ehesten eine kleine Schaltung mit den ICs 4020/4040/4060 und 7400
> aufbauen.
> Und ein wenig Katalogstudium sollte weitere ICs liefern, die
> noch weniger Zusatzteile brauchen.
Bei Angelika ein Mega8L zu 1,40 Euro im DIP-28 - und jetzt schnell
weg................
Butzo
>> > Wozu umstᅵndliche Sachen nehmen und mit Gewalt was stricken, wenn es
>> > brauchbare bessere Alternativen gibt?
>>
>> Weils dann a) billiger,
>
> im ersten Moment vielleicht
>
>> b) selbergemacht,
>
> kein Argument mit Sinn
Soso. Was dabei lernen ist also sinnlos?
>> c) in der Wirkungsweise
>> verstanden ist?
>
> Wozu? - es muss einfach funktionieren!
s.o.
Genau. Luxus nicht nᅵtig.
>> Halterung am Hᅵhnerstall? Zwei Streifen Lochblech plus vier Schrauben
>> (ggf. + Dᅵbel, falls Ziegel oder Beton). Bei Bedarf passenden Holzklotz
>> als Abstandhalter zur Wand hinzufᅵgen.
Evtl. hat ein Motor ja auch Montageflansche, die man verwenden kann. Eine
adᅵquate Lᅵsung gibt's immer.
> Murks! Wetterfestigkeit?
Wenn innen im Hᅵhnerstall angebracht: kein Thema. Allenfalls ein kleines
Blechdach obendrᅵber, dass $HUHN sich nicht draufsetzt und alles zukackt.
Geh mal auf einen Bauernhof und schau Dir pragmatische Lᅵsungen an.
Das beste, was ich mal gesehen habe, war eine Low-Tech-Biogasanlage.
Bestehend aus einem ausgedienten Opel-Omega-Sechszylinder, fᅵr Gasbetrieb
ein wenig umgerᅵstet, und einer Asynchronmaschine. Direkt
zusammengeflanscht und offen aufgebaut auf einer Wandkonsole. Das Ding
tuckerte so mit handelsᅵblichen 1500 1/min vor sich hin und lieferte laut
Eigentᅵmer ca. 10kW el. - genug, um den Regelbedarf des ganzen Hofs zu
bestreiten. Nicht schlecht fᅵr ein bisschen Altmetall und eine Ladung
Kuhsch***e.
Von sowas rede ich.
> Aussehen?
Willst Du ein 5-Sterne-Hᅵhnerhotel mit gebᅵrsteter Edelstahlverkleidung
und Marmorverblendungen oder eine funktionierende Lᅵsung?
> Stabilitᅵt? (Funktions-)Sicherheit
Gegeben. Sachichma' einfach so.
Wenn $KOMPONENTE kaputt, in 5 Minuten gegen neues (altes) Teil gewechselt.
Auᅵerdem: Wenn ich was befestige, ist das FEST. <werner> Und nach FEST
kommt AB. </werner>
>> Wickelvorrichtung? Spannrolle fᅵr Zahnriemen (-> Schrottplatz) oder
>> anderes trommelfᅵrmiges Gebilde auf die Abtriebsachse des SW-Getriebes
>> montiert.
>
> LOL!
>
>> Achsdurchmesser mit Bohrmaschine bzw. Reduzierstᅵck passend
>> machen. Loch durchgebohrt, Seil dran, feddich.
>
> Murks!
Nein, praxistaugliche Lᅵsung fᅵr einen Hᅵhnerstall.
Noch besser wᅵre freilich: eine Mechanik, wie sie fᅵr bspw. ein kleines
Wehr (Schᅵtz) an Wassermᅵhlen verwendet wird/wurde, auftreiben. Also
Schieber + Zahnstange + Schneckentrieb. Manchmal wird sowas bei Abriss-
oder Umbauarbeiten ᅵbrig.
>> > Definiere stark - denn der genannte Scheibenwischermotor braucht gerne
>> > mal 8 Ampere (so vor ein paar Jahrzehnten mein popeliger
>> Scheibenwischer
>> > am VW Polo), wo meine Hobby-Netzteile gnadenlos überfordert waren.
>>
>> Dann nimmt man halt eines mit 10A. :) Von nix kommt nix.
>> Muss ja nicht mal stabilisiert sein. Dicker Trafo, Gleichrichter,
>> fertig.
>
> Klar, und wenn der Anlaufstrom bei 12 A liegt habe ich genau was
> gewonnen?
Sei doch nicht so kleinlich... den muss das Netzteil halt abkönnen.
Etwas extra Reserve schadet nie - das wollte ich damit doch nur sagen.
> Soso. Was dabei lernen ist also sinnlos?
Sicher nicht, aber eine Unterhaltung mit Alouatta gerberi schon.
Gruß Dieter
Aus alter Gewohnheit führe ich keinen Laststrom über Positionsschalter.
Ich wechsel auch lieber mal ein Finder-Relais im Stecksockel aus, als einen
Positionsschalter.
Bei entsprechender Dimensionierung werden die bei 1 Schaltspiel pro Tag auch
ewig halten können.
Aber ich komme eher aus dem Bereich, wo 230V Lasten vorhanden sind, da ist
mir eine separate Steuerspannung zur Gewohnheit geworden.
Zwei Relais mit je 4 Wechslern sind ja nun wirklich nicht kompliziert.