Also schrieb Martin Τrautmann:
> Die Schaltzyklen sind denen völlig wurscht. Im Gegenteil bieten sich bei
> denen zur Helligkeitssteuerung die Puls-Weiten-Modulation an.
>
> Was sie aber nur sehr schlecht vertragen, das sind Überspannungen. Und
> je nach Qualität der Schutzschaltung und Begrenzungs-Elektronik kommen
> hier bei normalen Hausinstallationen Schaltspitzen durch, die die
> empfindlichen LEDs schneller killen als robuste Glühlampen.
Ich habe schon einzelne LED-Lämplis in diesem 230V-Bajonettsockel im
Einsatz. Da wurde bisher im Laufe des letzten Jahres noch nix gekillt. :)
Und ich gehe mal davon aus, dass hinter besagtem dicken 230V->12V-Trafo
eher noch weniger Störendes ankommt, vor allem weniger
Kurzzeitiges/Hochfrequentes. Wenn diese Dinger schon bis 18V~ eff. bzw. 30
V= im Betrieb angegeben sind, ist da bei regulär 12V~ eff. noch grob ein
Faktor 1,5 Luft nach oben. D.h. da müsste schon was mit ca. 600V in der
Spitze daherkommen. Und das glaube ich eher mal nicht, denn das würde
nicht nur die LEDs töten, sondern einge andere Hauselektronik auch mit.
Anders gesagt: wenn das zu signifikant häufigen Ausfällen führen würde,
würde es recht schnell niemand mehr kaufen. Vor allem, da die Dinger doch
nicht sooo billig sind.
Bottom Line:
Ich hätte die Trafo-Verluste jedenfalls ein ganzes Stück höher geschätzt.
Insofern war das hier recht aufschlussreich. Danke allen dafür.