ich habe folgendes Problem:
Bei einer neuen (alten) Waschmaschine bekommt man nach dem Waschgang beim
Anfassen der Trommel immer "einen gewischt".
Wie kann man das umgehen? Ist vielleicht der Schutzleiter nicht richtig
angeschlossen, so dass sich die Trommel aufladen kann?
Grüße,
Hanno
Die Trommel wirds deswegen sein, weil sie weder lackiert noch
Kunststoff ist.
Meß halt mal zwischen Trommel und Metall-Wasserleitung.
Wenn nur der Schutzleiter unterbrochen ist, vermutl. nur Ableitstrom
von Störschutz-Cos.
Wen ne Prüflampe da aber hell leuchtet, sollten wir uns hier
vorsorglich
von dir verabschieden.
MfG
bastian
(Brauchsat Du meine Daten für deine Lebensversicherung ?).
> Hallo NG,
>
> ich habe folgendes Problem:
>
> Bei einer neuen (alten) Waschmaschine bekommt man nach dem Waschgang beim
> Anfassen der Trommel immer "einen gewischt".
Kommt drauf an, wie das "Wischen" aussieht:
Ist es richtig heftig und dauerhaft, dann steht das Gehäuse unter
Netzspannung - sofort abstecken und
>
> Wie kann man das umgehen? Ist vielleicht der Schutzleiter nicht richtig
> angeschlossen, so dass sich die Trommel aufladen kann?
Wenn Du geerdet bist, und die Trommel hat ein Potenzial erheblich
verschieden von dem Erdpotenzial, auf dem Du Dich befindest: ja, dann
stimmt was in der Schutzerdung nicht.
Darüber hinaus kommt es auf die Art des "Wischens" an:
Dauerhaft und richtig heftig: 230V am Gehäuse - Lebensgefahr!!
Dauerhaft, aber eher ein leichtes Kribbeln: vermutlich das Entstörglied am
Netzeingang (Y-Kondensator) defekt, so dass ca. halbe Netzspannung mit
wenig "Dampf" (eben über einen Kondensator) am Gehäuse anliegt.
Einmalig: Elektrostatische Aufladung durch Reibung der schnelltrocknenden
Synthetik-Wäsche am Metall/Glas/Dichtungsgummi?? Allerdings *sollte* die
Trommel über ihre Lagerung leitend mit dem Gehäuse verbunden sein...
Ansgar
--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht.
Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf!
Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be
given when required!
<ingrid>
> Am 08.08.2008, 08:35 Uhr, schrieb Hanno <sta...@iee.tu-clausthal.de>:
>
>> Hallo NG,
>>
>> ich habe folgendes Problem:
>>
>> Bei einer neuen (alten) Waschmaschine bekommt man nach dem Waschgang
>> beim
>> Anfassen der Trommel immer "einen gewischt".
>
> Kommt drauf an, wie das "Wischen" aussieht:
> Ist es richtig heftig und dauerhaft, dann steht das Gehäuse unter
> Netzspannung - sofort abstecken und
... uups, schon war das Posting abgesendet. Sorry für den Schrott.
>> Wie kann man das umgehen? Ist vielleicht der Schutzleiter nicht richtig
>> angeschlossen, so dass sich die Trommel aufladen kann?
... aber das da sollte stehenbleiben:
> Wenn Du geerdet bist, und die Trommel hat ein Potenzial erheblich
> verschieden von dem Erdpotenzial, auf dem Du Dich befindest: ja, dann
> stimmt was in der Schutzerdung nicht.
> Darüber hinaus kommt es auf die Art des "Wischens" an:
> Dauerhaft und richtig heftig: 230V am Gehäuse - Lebensgefahr!!
> Dauerhaft, aber eher ein leichtes Kribbeln: vermutlich das Entstörglied
> am Netzeingang (Y-Kondensator) defekt, so dass ca. halbe Netzspannung
> mit wenig "Dampf" (eben über einen Kondensator) am Gehäuse anliegt.
> Einmalig: Elektrostatische Aufladung durch Reibung der
> schnelltrocknenden Synthetik-Wäsche am Metall/Glas/Dichtungsgummi??
> Allerdings *sollte* die Trommel über ihre Lagerung leitend mit dem
> Gehäuse verbunden sein...
>
> Ansgar
A.
> Dauerhaft, aber eher ein leichtes Kribbeln: vermutlich das Entstörglied
> am Netzeingang (Y-Kondensator) defekt, so dass ca. halbe Netzspannung
> mit wenig "Dampf" (eben über einen Kondensator) am Gehäuse anliegt.
Ich hab noch keine WaMa mit SK-II gesehen.
Gruß Dieter
Ja, so sieht es aus. Entweder ist der Schutzleiter der WaMa unterbrochen
oder wie leider oft nicht ganz durchverdrahtet bzw. im AltAltBau nicht
vorhanden?
Eine Ohmmessung bei abgesteckter WaMa zwischen Schutzleiterkontakt der
WaMa und dem Gehäuse sollte, zumindest beim "Umgehäuse" <1Ohm ausweisen.
Dann noch die Messung zwischen Schutzleiter und Trommel, dann hat man
Klarheit über das Gerät, zumindest schätzungsweise. Richtiges Messen
nach Vorschrift erfordert ein Schutzmassnahmen-Prüfgerät für Verbraucher.
Scheint die Maschine ok, vom Elektriker die Steckdose prüfen lassen und
in diesem Zuge auch noch die Maschine....
Bei korrekt geerdeetem Ansschluss bilden sich übrigens keine Spannungen
gegen Erde aus, auch nicht über die Entstörkondensatoren.
Gruss Udo
> Bei korrekt geerdeetem Ansschluss bilden sich übrigens keine Spannungen
> gegen Erde aus, auch nicht über die Entstörkondensatoren.
Das sollte in meinem Post eigentlich mit zum Ausdruck gekommen sein.
Ansgar
Voraussetzung: PE an der WaMa nicht ordentlich angeschlossen, Gehäuse
hängt "in der Luft".
Sollte deutlich gesagt sein.
Wahrscheinlich isser einfach abgefault.
Vielleicht war dein Posting nicht eindeutig genug, man könnte es auch so
lesen, dass die Ursache im defekten Entstörglied zu suchen sei.
Der Aufbau und die Anschlussweise auch einer intakten Entstörkombination
führt bei offenem Erdleiter zu einer Gehäusespannung, die durch den
kapazitiven Spannungteiler aller beteiligten Kapazitäten gebildet wird,
im Bilderbuchfall die ca. halbe Netzspannung.
Gruss Udo
> Der Aufbau und die Anschlussweise auch einer intakten Entstörkombination
> führt bei offenem Erdleiter zu einer Gehäusespannung, die durch den
> kapazitiven Spannungteiler aller beteiligten Kapazitäten gebildet wird,
> im Bilderbuchfall die ca. halbe Netzspannung.
So war's gemeint. :)
Koennte sein. Koennte auch sein, dass die Trommellagerung nicht (oder
nicht mehr) leitet oder ein eventueller Erddraht parallel zu einem der
Stossdaempfer abgebroeselt ist und sich das Dingen beim Schleudern ueber
den Keilriemen van-der-Graf-artig auflaedt. Weiss aber nicht, ob Deine
Maschine so aufgebaut ist.
--
Gruesse, Joerg
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>Wie kann man das umgehen? Ist vielleicht der Schutzleiter nicht richtig
>angeschlossen, so dass sich die Trommel aufladen kann?
Da erzähle ich Dir die Geschichte von dem
Waschmaschinenreparateur, der mir auf der Rechnung noch einen Stempel
machte, von wegen Schutzleiterwiderstand 0,etwas Ohm, aber in
Wirklichkeit den Schutzleiter abgeklemmt und mit Isolierschlauch
überzogen hatte, was sich Jahre später herausstellte, als meine Frau
bei Berührung der Tür und des Wasserhahnes 120 Volt (niederohmig
gemessen) abbekam. Der Mann von AEG gratulierte ihr hinterher zum
Geburtstag.
. (Als ich kürzlich einer Bekannten
> beim Bezug ihrer neuen Wohnung assistierte, kriegte der Hausmeister so
> richtig einen "dicken Hals", als ich ihm freundlich erklärte, das nun
> sämtliche Steckdosen in der Wohnung ausgetauscht werden dürften.)
>
Solche "Assistenten" , die sich vor ihren Bekannten aufspielen, meist
nichts wissen oder allenfalls Halblaien darstellen, schmeißt man am
besten gleich raus.
Kennzeichen überhebliches Grinsen.
Der Albtraum aller Vermieter, Handwerker und Kfz-Werkstätten.
Ich hab Gespräche in Gegenwart von "schlauen Beratern" immer beendet.
Nein, Steckdosen, die auf dem Schutzkontaktbügel etwas Wandfarbe
abbekommen haben, sind absolut kein Proplem.
Meist wirds eh nicht bemerkt, Stecker paarmal rein und raus und weg
ist die Farbe.
Sie hält auf der glatten Metall-Oberfläche nicht.
Wenn wir es bemerkt haben und der Maler noch da war, haben wir
veranlaßt, daß der
Malerstift mit feuchtem Küchenschwamm-rauhe Seite- die Kontakte
gesäubert hat.
Geht blitzartig.
War der Maler schon weg, habens halt wir gemacht.Meist reicht schon
feuchter Putzlappen oder Holzstückchen.
Steckdosen auswechseln ???
Windmacherei, sonst nix.
MfG
bastian
Meines Wissens keine Pflicht des Vermieters aber mit einem hübschen
Eintrag im Abnahmeprotokoll hat er im Schadensfall erst mal selbst
die Kappe auf...
Butzo
> Steckdosen auswechseln ???
> Windmacherei, sonst nix.
Ach ja? Eigentlich doch das einzig Richtige! Vielleicht lernen die Herrn
Maler dann auch mal, sauber zu arbeiten.
Ich hätte ja kotzen können, als wir unser Haus renovieren liessen. Wir
haben dem Architekten extra gesagt, wir wollten nicht nen billigen
Maler, sondern einen, der sauber arbeitet. Pustekuchen! Am Tag nachdem
der Kabelbetreiber im ganzen Haus neue Kabeldosen installiert hatte
haben die netten Herren diese allesamt mit einer schönen dicken
Farbschicht vollgeschmiert.
Eigentlich unverständlich, dass es mir damals nicht eingefallen ist, die
auf deren Kosten allesamt erneut ersetzen zu lassen.
Von den Strom-Dosen will ich ja gar nicht sprechen, die waren wenigstens
nicht allesamt brand neu und die Schweizer Variante ist was den
Schutzkontakt angeht wahrscheinlich etwas weniger empfindlich als die
Deutsche.
.
> Eigentlich unverständlich, dass es mir damals nicht eingefallen ist, die
> auf deren Kosten allesamt erneut ersetzen zu lassen.
Das hättest Du wohl auch nicht bekommen, auch nicht vor Gericht.
Vom Kostenrisiko ganz abgesehen.
> Von den Strom-Dosen will ich ja gar nicht sprechen, die waren wenigstens
> nicht allesamt brand neu und die Schweizer Variante ist was den
> Schutzkontakt angeht wahrscheinlich etwas weniger empfindlich als die
> Deutsche.
Da hast Du allerdings genau recht.
Und mir gefallen sie deswegen, weil da Phase und N unverwechselbar
festgelegt sind.
Hat manchmal Vorteile.
MfG
bastian
BGV A3-Prüfung
Berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei
der Arbeit
„Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen
und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft
werden.“ (§ 5 BG „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“).
Für Wohnungen ? Soso.
> Meines Wissens keine Pflicht des Vermieters aber mit einem hübschen
> Eintrag im Abnahmeprotokoll hat er im Schadensfall erst mal selbst
> die Kappe auf...
Richtig.
Mit solchen Fragen kriegst Du ne "gefragte" Wohnung ?
MfG
bastian
> „Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen
> und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft
> werden.“ (§ 5 BG „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“).
>
> Für Wohnungen ? Soso.
Klaro, unternehmersche Tätigkeit Vermietung.
Wenns eine Hobbyvermietung sein soll lassen wir auch gleich mal
die 2% Abschreibung und sonstige Gestaltungsspielräume weg.
Wie beim selbst genutzten Eigenheim.
Butzo
[...]
>
>> Von den Strom-Dosen will ich ja gar nicht sprechen, die waren wenigstens
>> nicht allesamt brand neu und die Schweizer Variante ist was den
>> Schutzkontakt angeht wahrscheinlich etwas weniger empfindlich als die
>> Deutsche.
> Da hast Du allerdings genau recht.
> Und mir gefallen sie deswegen, weil da Phase und N unverwechselbar
> festgelegt sind.
> Hat manchmal Vorteile.
>
Ist in USA auch so und Pflicht. Aber wie das eben so ist, der Elektriker
hatte es im Bad (!) wohl vertauscht. Das fiel erst auf, als wir vor dem
Kauf des damals inzwischen gut 25 Jahre alten Hauses einen privaten
Inspektor heuerten. Der fand das sofort. Der vereidigte, lizensierte und
sonstwie oeffentlich geweihte Inspektor 25 Jahre frueher hatte es nicht
gefunden. Mein Vertrauen in dieses ganze Lizenzgezumpel war gleich nach
der Einwanderung zerronnen ...
> Mein Vertrauen in dieses ganze Lizenzgezumpel war gleich nach
> der Einwanderung zerronnen ...
Hierzulande versucht man großflächig Kompetenz durch Vorschriften
zu substituieren...
Butzo
Und wenn Du reich bist., lädst Du uns alle mal zu einer Cola mit 15
Strohhalmen ein.
Dein Zitat:
Hast Du auch von irgendwas Ahnung?
Da hast Du natürlich meinen schwachen Punkt erwischt.
Gegen deine 20-30 montierten Steckdosen komm ich natürlich nicht an.
Ich kann grade mal zigtausend verkaufte und montierte St. bieten, die
meisten von meinen Monteuren und Lehrlingen montiert. Aber auch von
mir.
Im Lauf der Jahre gabs sicher paar Hunderte farbverdreckte.
War der Maler noch da, hat er saubergemacht.Wenn nicht, wir.
Niemals haben wir desw. auch nur eine ausgewechselt.
In der Zeit von einer wechseln mach ich 4-6 sauber, vor allem , wenn
statt 3 dann 6 Drähte da sind.
Und die gleichen, Optik und Farbe hätt man eh nicht, nicht dabei.
Passieren tut sowas übrigens, weil der Maler weder mit Bürste noch
Walze
nahe genug an die Abdeckung kommt, um keinen Rand zu lassen und ohne
die Abd.
mitzumalen....
Also alle Deckel runter, Schalter und Steckd. und dann weiter hin
malen.
Leider gibts Schlamper, die dann die SL-K. treffen.
Nun wär rechte Hand Walze und li.Hand feuchter Lappen ja kein......
Aber, die Welt ist schlecht.
Die Farbe, meist Dispersion hält ja gut, aber nicht auf der SL-
Kontaktfläche.
Das ist Federmessing mit Nickel-Finish.
Kl. Messerchen, oder eckiger kl.Schraubendreher, bei nur 2-3 Dosen
Fingernagel,
oder die Krone: Stückchen Schmirgelpapier.
Meine Monteure hatten das in der Werkzeugtasche.
Es genügt die Kontaktfläche, ca 2mm x 6/mm. Li und re und hinten stört
etwas Farbe nicht.
Vor Gericht würde man auf die Schnauze fallen.
Säubern geht vor Erneuern. (Außer Lack im Teppichboden...).
Der Richter weiß nix und ich krieg nen Gutachter-Auftrag.
Was da wohl drinsteht ?
Allerdings ist mir ein solcher Lachnummern-Auftrag nie untergekommen.
1000 EUR sind da für eig.Aufwendungen, zwei Anwälte, Gerichtskosten
und
das teureGutchten (Ortsbesichtigung-Fotos-Bericht und mündl.Erleutern
im Termin)
locker drin.
Besser doch säubern.
MfG
bastian
Nur daß es klar ist.
Der E-Check ist nie und nirgends Vorschrift.
Die Werbeagentur der Innungsverbände hätte es aber gerne.
Ein sinnloser teurer Krampf, der unter dem Strich mehr schadet als
nützt.
(Hohe Kosten-Urlaubstag-aufgeschnitt. Tapeten u.d.Abzweigd.-bewegen
der Drähte und nachfolg. Störungen9.
Und den wirklichen Murks unter Putz, geflickte Leitungen von den
Jugo-Blackwerkern findet man eh nicht......
Wer es nötig hat, ein absolut fußkrankes Angebot wie den E-Check mit
finstersten Drohungen, Unfallszenarien, 5 x Haftungsdrohung zu
verkaufen. ist selbst nicht sauber.
Ich find das aber nicht weiter schlimm.
Deswegen hatte ich auch geschrieben : manchmal....
Passieren kann nichts, wenn sonst keine Fehler da sind.
Sieht man ja auch daran, daß in Deutschland Ph und N eben nicht
unverwechselbar sind, sich bei jedem Steckereinstecken ändern können.
In CH ist die Belegung zwar vorgegeben, aber ob sich da alle dran
halten ?
Interessant ist der Conrad-Katalog Schweiz im Vergleich zu Ausgabe D.
Die machen Klimmzüge....
Und Tausende Artikel,auch fast der gesamte Chemiebereich ,ist "in CH
nicht lieferbar".
Mfg
bastian
> Doch, mein Bester, in Deutschland ist der Vermieter dazu
> gewerberechtlich verpflichtet. Dazu gibt es Urteile.
Wo steht E-Check im Gesetz?
Meistens doch eher wachsweich mit Begriffen wie "angemessen",
"üblich", "zeitnah", "regelmäßig", "vorsorglich" usw.
formuliert.
Nur bei festgestellten Mängeln sollte der Spaß aufhören.
Wie beim Auto:
Du weisst dass die Erteilung der TÜV-Plakette juristisch
nur bedeutet dass die TÜV-Plakette erteilt ist.
Eine Aussage bezüglich Verkehrssicherheit oder ähnlich ist
(leider) nicht enthalten. "Der Halter ist für den ordnungsgemäßen
Zustand seines Fahrzeuges verantwortlich"
Alles ein wenig verzwickt...
Butzo
Hier auch. "To safeguard the public ... bla blah blah blubb".
Zum Glueck hat IEEE es endlich drangegeben, diesen Unsinn laut zu
propagieren. Ich hatte denen mit Austritt gedroht ;-)
> Was soll denn eine "angemessene, zeitnahe und regelmäßige
> vorsorgliche" Überprüfung anderes sein als ein E-Check?
Das ist einfach zu beantworten....
Eine "angemessene, zeitnahe und regelmäßige vorsorgliche" Überprüfung
kann jeder machen der die erforderliche Fachkunde hat.
E-Check ist ein Marketingbegriff der Innungen - Werbung - Muster ohne Wert.
gruss
Markus
> Was soll denn eine "angemessene, zeitnahe und regelmäßige
> vorsorgliche" Überprüfung anderes sein als ein E-Check?
Angemessen: Bei der Komplettsanierung des Hauses
Zeitnah: Beim Hausbau, nach 50 und nach 100 Jahren
Regelmäßig: Alle zwei Generationen
Vorsorglich: Bei Eigenbedarf des Vermieters
> Die Urteile wurden natürlich in Fällen ausgesprochen, in denen es zu
> Schäden gekommen war (z. B. Haus abgebrannt).
Na also, solange das Haus nicht brennt besteht kein Handlungsbedarf.
> Diese Rechtslage kenne ich schon seit über zehn Jahren von
> einem VDE-Seminar.)
...die wie üblich nur Empfehlungen aussprechen...
> Zweckmäßigerweise macht man den E-Check bei jedem Wechsel des
> Wohnungsinhabers.
Vernünftige Vermieter gewiß, also ca. 4% :-(
> Eigentlich nicht.
Doch sobald man aus Fachkompetenz sagt "da muß was gemacht werden",
huch kostet Geld, "wo steht das im Gesetz?"
Gruß aus Mannheim
> Das ist einfach zu beantworten.... Eine "angemessene, zeitnahe und
> regelmäßige vorsorgliche" Überprüfung kann jeder machen der die
> erforderliche Fachkunde hat.
ok
> E-Check ist ein Marketingbegriff der Innungen - Werbung - Muster ohne
> Wert.
Immerhin besser als gar nicht zu tun.
Beruflich ist es immer wieder interessant wenn sich VDE 0100 Jünger auf
fremdes Terrain begeben.
Bei DC-Anlagen wird's ganz drollig, große Verwunderung wenn ein
Schalter statt kalkulierter 300€ schnell mal 3000€ kostet.
Oder der Klassiker "haben wir fett mit 35mm² geerdet!".
"Prima, wir haben einen Nennstrom von 4000A und einen unbeeinflußten
Kurzschlußstrom von ca. 12000A".
Neulich gerade 9000A als (kurzzeitigen) Peak gemessen.
Butzo
> Hanno wrote:
>> Hallo NG,
>> ich habe folgendes Problem:
>> Bei einer neuen (alten) Waschmaschine bekommt man nach dem Waschgang
>> beim Anfassen der Trommel immer "einen gewischt".
>> Wie kann man das umgehen? Ist vielleicht der Schutzleiter nicht
>> richtig angeschlossen, so dass sich die Trommel aufladen kann?
>>
>
> Koennte sein. Koennte auch sein, dass die Trommellagerung nicht (oder
> nicht mehr) leitet oder ein eventueller Erddraht parallel zu einem der
> Stossdaempfer abgebroeselt ist und sich das Dingen beim Schleudern ueber
> den Keilriemen van-der-Graf-artig auflaedt. Weiss aber nicht, ob Deine
> Maschine so aufgebaut ist.
Oha, Trommel + Keilriemen = Bandgenerator... wäre ein interessanter Effekt!
Da müsste aber die Lagerung + Aufhängung der Trommel schon verdammt
schlecht leitend sein... kann mir kaum vorstellen, dass die Federn etwa in
Kunststoffbuchsen hängen, das ist doch wohl alles Metall, oder?
> Von den Strom-Dosen will ich ja gar nicht sprechen, die waren wenigstens
> nicht allesamt brand neu und die Schweizer Variante ist was den
> Schutzkontakt angeht wahrscheinlich etwas weniger empfindlich als die
> Deutsche.
Pillepalle. Die Dinger gehören vor dem Malern sauber mit Kreppband
abgeklebt (wie Fensterrahmen, Türstöcke, Fußbodenleisten und ähnliche fixe
Wandelemente auch). Wer sich das spart, ist als Maler sein Geld nicht
wert. Punkt.
> Oha, Trommel + Keilriemen = Bandgenerator... wäre ein interessanter Effekt!
> Da müsste aber die Lagerung + Aufhängung der Trommel schon verdammt
> schlecht leitend sein... kann mir kaum vorstellen, dass die Federn etwa
> in Kunststoffbuchsen hängen, das ist doch wohl alles Metall, oder?
Davon würde ich nicht ausgehen. Denn Waschmaschinen sind schon ein-zwei
Jahrzehnte in der Regel internationale Ware und nicht mehr auf nationale
Marotten hin entwickelt. Und global wird die deutsche Leidenschaft für
Schutzerdung nicht überall (und schon gar nicht überall in deutschen
Ausmaßen) geteilt. Es wäre nicht überraschend, wenn die Trommel vieler
modernerer Maschinen bewußt schutzisoliert konstruiert ist, um den
Normen anderer Länder gerecht zu werden.
Gruß Sevo
Du hast das nicht ganz verstanden.
Die Maler walzen nicht über die ganzen Schalter und steckdosen drüber.
Abkleben wär viel zu viel Arbeit.Hab ich fast nie auf dem Bau gesehen.
Die nehmen die Abdeckungen runter, Schalter aufgeschnappt-Steckdosen 1
Schräubchen.
Dann können sie zügig etwas weiter am Einsatz vorbei walzen.
Das ist absolut ok.
Leider ist aber ab und zu ein "lässiger" Malergeselle dabei, der etwas
zu weit rein malt, was ansich nicht stört, aber er erwischt halt schon
mal die Federkontakte SL.
Ja, wenn er dann wenigstens in der linken Hand nen kl.feuchten Lappen
hätte......
Aber es soll ja auch in anderen Berufen etwas nachlässige Mitarbeiter
geben.
MfG
bastian
Oft ist nur ne 2-adrige Zuleitung mit zB amerik./japan. Flachstecker
an der
WA oder Mikrow. dran und auf der Rückseite ist eine Erdungsklemme.
Im "Beipackzettel" steht dann, man möge irgendwie "Erden".
Manchmal kleiner Erdspieß dazugezeichnet.
Ganz teure Geräte haben sogar 2 m flex. 2,5mm2 grünen (nicht grün-
gelb)
Draht dran.
Bei Klimaanlagen übrigens auch.
Nur kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, jemals ne Erdung
gesehen zu haben.
(Außer bei mir)
MfG
bastian
> Pillepalle. Die Dinger gehören vor dem Malern sauber mit Kreppband
> abgeklebt (wie Fensterrahmen, Türstöcke, Fußbodenleisten und ähnliche
> fixe Wandelemente auch). Wer sich das spart, ist als Maler sein Geld
> nicht wert. Punkt.
Einverstanden. Drum ging ich auch davon aus, dass ein qualifizierter
Betrieb, den man dazu noch nicht unter finanziellen Druck setzt, sowas
macht.
Bei denen, die ich repariert habe und mich noch dunkel dran erinnern
kann, war da viel in Kunststoff, Gummi und Silent-Bloecken gelagert.
Wenn die Dinger zu laeut kloetern, verkaufen sich die so schlecht ;-)
> und nicht mehr auf nationale
>> Marotten hin entwickelt. Und global wird die deutsche Leidenschaft für
>> Schutzerdung nicht überall (und schon gar nicht überall in deutschen
>> Ausmaßen) geteilt. Es wäre nicht überraschend, wenn die Trommel vieler
>> modernerer Maschinen bewußt schutzisoliert konstruiert ist, um den
>> Normen anderer Länder gerecht zu werden.
>>
> Das ist ausgesprochen richtig.
>
> Oft ist nur ne 2-adrige Zuleitung mit zB amerik./japan. Flachstecker
> an der
> WA oder Mikrow. dran und auf der Rückseite ist eine Erdungsklemme.
> Im "Beipackzettel" steht dann, man möge irgendwie "Erden".
> Manchmal kleiner Erdspieß dazugezeichnet.
> Ganz teure Geräte haben sogar 2 m flex. 2,5mm2 grünen (nicht grün-
> gelb)
> Draht dran.
> Bei Klimaanlagen übrigens auch.
>
> Nur kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, jemals ne Erdung
> gesehen zu haben.
> (Außer bei mir)
>
<schluck>
Ist das schon so weit gekommen? Bis Mitte der 90er hatte ich in Europa
keine WaMa ohne Schuko, Perilex oder UK Stecker gesehen. Jeweils mit
ziemlich fettem Kabel.
Hier in USA kommt die WaMa mit einem Klemmenblock. Das Kabel kauft man
extra, aber es ist vorgeschrieben welche man nehmen muss und es sind
Kabelschuhe dran. I.d.R. schraubt der Installateur das an, man kann es
in der passenden Laenge bekommen.
Nicht unbedingt. Alles eine Frage, wie schnell man am Ende des
Schleudervorgangs die Tuer aufmacht und reinfasst. Ich habe an meinem
Auto auch bei Nebel schon statisch eine gezuscht bekommen.
[...]
> Oder der Klassiker "haben wir fett mit 35mm² geerdet!".
> "Prima, wir haben einen Nennstrom von 4000A und einen unbeeinflußten
> Kurzschlußstrom von ca. 12000A".
> Neulich gerade 9000A als (kurzzeitigen) Peak gemessen.
>
Hier in der Naehe gerade wieder mal passiert, ueberall fing es an zu
gluehen und zu kokeln:
http://cbs13.com/local/firefighter.fall.mancinis.2.791884.html
> Ist das schon so weit gekommen? Bis Mitte der 90er hatte ich in Europa
> keine WaMa ohne Schuko, Perilex oder UK Stecker gesehen. Jeweils mit
> ziemlich fettem Kabel.
Die ziemlich neue Samsung, die hier steht, hat zwar noch einen Schuko,
und das Gehäuse ist darüber schutzgeerdet, aber die ganze Elektrik ist
intern in Kunststoff gekapselt. Dem Innenleben nach wäre durchaus
möglich, daß sie in anderen Teilen der Welt als schutzisoliert oder mit
irgendeiner Erdungsschelle fürs Wasserrohr verkauft wird.
Gruß Sevo
Ja, koreanische Maschinen sind vermutlich fuer den US Markt entwickelt
worden. Die sind hier ziemlich gross im Kommen, weil sie Frontlader
anbieten, die deutlich preisguenstiger als europaeische Modelle sind.
Gibt's auch in ziemlich aetzenden Farben wie knallig metallic-rot.
Bei den Trocknern hier nicht. Da ist am Ende immer alles rappeltrocken.
Es sei denn man schaltet vorher ab.
> Beim Auto ist das was anderes. Spätestens bei Nässe lädt
> das nicht auf. Wenn du aber aussteigst, gibt es Reibungs-
> elektrizität zwischen Sitz und dir. DU lädst dich auf.
> Kann man mit dem Phasenprüfer an der nächsten Wand
> überprüfen ;-).
>
Hier ebenfalls nicht. Im Sommer regnet das fuer rund sechs Monate nicht.