Am Dienstag, 15. September 2015 23:23:02 UTC+2 schrieb Günther Dietrich:
> Am 15.09.15 um 14:36 schrieb
coo...@gmx.de:
> > Ich habe einen Trenntrafo im Metallgehäuse, der eine Kaltgerätebuchse
> > als Eingang hat.
>
> Wenn es eine Buchse ist, dann ist es der Ausgang. Ansonsten würden am
> Stecker, der da hineingehört, die Pins blank liegen, wenn er nicht
> eingesteckt ist.
Nene, paßt schon. Drucker haben bei mir auch eine Kaltgerätebuchse. :)
Auch daß Rasierer einen Stecker hätten, wäre mir ungewohnt.
(Es handelt sich auch, um eine andere Sorge aufzugreifen, wirklich um
einen Trenntrafo und nicht um eine Kaffeemaschine.)
> Mehrere Verbraucher hinter einem Trenntransformator sind meines Wissens
> nicht zulässig.
Die Vorschrift als solche würde mich nicht stören, aber gelegentlich
steckt ja doch ein technischer Sinn dahinter. Ich möchte nicht dauerhaft
ein(e) Gerät(-ekombination) damit öffentlich absichern, sondern bei
ansonsten haarsträubenden Bastelarbeiten etwas mehr Sicherheit für mich.
Da denke ich, ob ich nun ein oder zwei offene Geräte an dem Trafo habe,
sollte eigentlich keinen Unterschied machen?
> Ich kenne das Thema. Ich habe lange genug recherchiert, da ich in meinem
> Labor ein ganzes Rack mit Messgeräten über einen Zwischentransformator
> betreibe, bei dem nur die Eingangsbuchse des Messempfängers eine
> Verbindung zu Erde haben darf.
> Zwecks elektrischer Sicherheit wurde da ein IT-Netz mit
> Isolationswächter aufgebaut. Und der Isolationswächter muss natürlich,
> genauso wie ein RCD, monatlich geprüft werden.
Das klingt interessant, so ein Ding habe ich auch rumliegen. Damit stellt
sich mir die Frage:
-FI
-Trenntrafo
-IT-Netz
Was davon ist bei Bastelarbeiten "am offenen Herzen" am sichersten?
Oder hängt das von jeweiligen Details ab?
Bis vor Kurzem arbeitete ich ohne alles davon, ohne je einen Schlag
bekommen zu haben. Allerdings ist es beim Strom ähnlich wie bei Messern:
Mit einem scharfen Messer schneidet man sich nicht, da man aufpaßt,
aber mit dem stumpfen rutscht man ab und schneidet sich.
(Schlag habe ich immer noch keinen bekommen, aber nun FI-Leisten, da
PEN-System in der Wohnung.)
Soll heißen: An offenen Schaltnetzteilen oder gar mit einem Neontrafo
eine Leuchtschrift ausprobiert war ungefährlich, während ich beim
Einstecken eines Braun-Weckers, so einer mit grünen Fluoreszenzlampen,
vom Flohmarkt fast erwischt worden wäre. Es knallte und blitzte in der
Anschlußleitung. Ursache: einige kaum sichtbare Nagetiereinbisse, aus
denen sich Litzenenden gestrabelt und berührt hatten. Ohne den
zufälligen Kurzschluß hätte ich da irgendwann reingegriffen. Die alte
Schmelzsicherung der Wohnung war langsamer als die Litzen.