Habe hier eine Klausuraufgabe:
Es soll ein Schaltnetz realisiert werden, dass eine binär codierte
Dezimalzahl (BCD) auf ihre Gültigkeit überprüft. Gültige Ziffern sollen
durch ein Ausgangssignal A=1, ungültige durch A=0 angezeigt werden.
Von Anzahl der Eingänge und wann was gültig/ungültig ist, steht leider
nichts dabei.
Kann mir jemand helfen???
Vielen Dank, Christiane
Christiane Müller schrieb:
> kann mir jemand den Unterschied zwischen BCD und Dual-Code erklären?
>
> Es soll ein Schaltnetz realisiert werden, dass eine binär codierte
> Dezimalzahl (BCD) auf ihre Gültigkeit überprüft. Gültige Ziffern sollen
> durch ein Ausgangssignal A=1, ungültige durch A=0 angezeigt werden.
>
> Von Anzahl der Eingänge und wann was gültig/ungültig ist, steht leider
> nichts dabei.
Hallo,
wenn man BCD gelernt hat, dann weiß man auch wie viele Eingänge nötig
sind und auch was ungültig ist.
BCD bedeutet Binary Coded Decimal, also eine binär kodierte Dezimalzahl.
Man benutzt also eine Binärzahl (oder auch Dualzahl genannt) um eine
Dezimalziffer darzustellen.
Weißt Du wie weit man mit 1; 2; 3; 4 oder 5 Bit zählen kann?
Wenn Du das beantwortet hast machen wir weiter.
Bye
ja - schon
2 bit -> 00, 01, 10, 11 also von 0 bis 3.
Aber wie mache ich ein Schaltnetz das die Eingänge auf Gültigkeit prüft
?????
Christiane
Christiane Müller schrieb:
>
> Aber wie mache ich ein Schaltnetz das die Eingänge auf Gültigkeit prüft
Hallo,
eines nach dem anderen. Zuerst stellt man eine Tabelle auf welche
Eingangszustände gültig oder ungültig sind, dann überlegt man ob man
besser die gültigen oder die ungültigen Kombination auswertet.
Das Schaltnetz kann man dann durch mehrere Und-Verknüpfungen der
invertierten und nicht invertierten Eingänge erhalten, die dann noch
Oder verknüpft werden. Dann überlegt man noch wie man das Schaltnetz
vereinfachen kann.
Bye
BCD ist eine wohldefinierte Untermenge der mit vier Bit darstellbaren
Zahlen (deshalb heisst es ja BCD, _B_inary _C_oded _D_ecimal).
Überlege Dir also, welche 4-Bit Zahlen Dezimalzahlen sind, welche nicht
und erstelle eine Wertetabelle, die die vier Eingangsvariablen der
Ausgangsvariable gegenüberstellt. Wenn die Aufgabe nur ein Schaltnetz
erwartet, hast Du dann als Lösung einige (wieviele?) Und-Gatter, die Du
veroderst, wenn Du es ganz toll machen willst, minimierst Du das ganze
noch ein wenig (entweder formal oder mit etwas Nachdenken), um weniger
Gatter zu brauchen. Wenn Du "Und", "Oder" und "Nicht" hast müßten so aus dem
Kopf drei "Nicht", ein "Oder" mit zwei Eingängen und ein "Und" mit drei
Eingängen reichen.
Martin (lang, lang ist's her...)
Du (nrwchristiane1984) meintest am 20.12.04:
> kann mir jemand den Unterschied zwischen BCD und Dual-Code
> erklären?
Ja, sicher.
Aber das ist kein Elektrotechnik-Problem.
Und die Dir gestellte Aufgabe ist mindestens 50 Jahre alt - die Lösung
solltest Du nicht in einer Newsgroup suchen.
Viele Grüße!
Helmut
> Uwe Hercksen schrieb:
>
> <-->
>
>> Weißt Du wie weit man mit 1; 2; 3; 4 oder 5 Bit zählen kann?
>> Wenn Du das beantwortet hast machen wir weiter.
>
> kann ich - nach 5 Bit habe wir weiter gezählt. Frank lag nach 12 Bit
> hinter dem Tresen, Peter ging beim 17. Bit zum Reihern und Werner
> wurde beim 19. Bit von seiner Freundin abgeholt.
>
Direkt schade, daß es bei uns keine Bit in Flaschen gibt :-)
--
Martin
> Aber wie mache ich ein Schaltnetz das die Eingänge auf Gültigkeit prüft
> ?????
Weißt du, was ein KV-Diagramm ist? (Kleiner Tip)
Alfred
Du (hercksen) meintest am 20.12.04:
>> Aber wie mache ich ein Schaltnetz das die Eingänge auf Gültigkeit
>> prüft
> Das Schaltnetz kann man dann durch mehrere Und-Verknüpfungen der
> invertierten und nicht invertierten Eingänge erhalten, die dann
> noch Oder verknüpft werden. Dann überlegt man noch wie man das
> Schaltnetz vereinfachen kann.
In diesem Fall geht es erheblich einfacher.
0 bis 7 ist erlaubt, also: nicht Bit 3
8 und 9 ist erlaubt, also 100x
Fertig. Ohne KV, Quine/McCluskey, Morgan und Konsorten.
Der nächste Schritt (Realisierung) könnte vielleicht in die Gegend der
E-Technik führen. Bei Pneumatik sind Komponenten mit nur 2 Eingängen
eher üblich; wenn die Realisierung mehr als 2 Eingänge haben darf,
wenn nicht einzig (N)AND, (N)OR und NOT erlaubt sind, dann würde ich
ein Fertig-IC nehmen ...
Viele Grüße!
Helmut
Der BCD-Code ist ein 4-Bit-Code. Mit nem 4-Bit-Code kannst du 16
Dezimalzahlen darstellen. Der BCD benutzt aber nur 10 (genauer 0 - 9),
eben die 10 Dezimalziffern. Die restlichen Zahlen (10 - 15) sind
sogenannte Pseudotetraden, die sind ungültig. Wenn du also auf gültige
Zahlen prüfen willst, mußt du schauen, ob gewisse Bit-Kombinationen
vorliegen.
Normaler Binärcode:
0000 = 0
0001 = 1
0010 = 2
0011 = 3
0100 = 4
0101 = 5
0110 = 6
0111 = 7
1000 = 8
1001 = 9
1010 = 10
1011 = 11
1100 = 12
1101 = 13
1110 = 14
1111 = 15
BCD-Code:
0000 = 0
0001 = 1
0010 = 2
0011 = 3
0100 = 4 gültige Zahlen
0101 = 5
0110 = 6
0111 = 7
1000 = 8
1001 = 9
-------------
1010 = 10
1011 = 11
1100 = 12 ungültige Zahlen
1101 = 13 (Pseudotetraden)
1110 = 14
1111 = 15
Jetzt hast du in der Schaltung vier Leitungen für die Eingänge, von
denen jede eines der vier Bits repräsentiert und eine für den Ausgng,
die sagt, ob die Zahl gültig ist oder nicht ("wenn die Lampe brennt, ist
sie gültig und wenn sie nicht brennt, ist sie ungültig").
Wenn was unklar ist, frag.
--
Gruß Chris
Wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen!
"Christian Schroeder" <Christian...@rwth-aachen.de> schrieb im
Newsbeitrag news:32ob2rF...@news.dfncis.de...
Du (Christian.Schroeder) meintest am 20.12.04:
>> kann mir jemand den Unterschied zwischen BCD und Dual-Code
>> erklären?
>> Habe hier eine Klausuraufgabe:
> Der BCD-Code ist ein 4-Bit-Code. Mit nem 4-Bit-Code kannst du 16
> Dezimalzahlen darstellen.
Wenn das eine Klausuraufgabe ist, dann sollte die Erstfragerin das
bereits wissen.
Hier ist nicht "http://hausaufgabenhilfe.de"
Viele Grüße!
Helmut
Ich versuchs mal kurz und bündig.
A= 2^3 UND (2^2 ODER 2^1)
bye
Ok, Aufgabe nicht richtig gelesen:
Rechte Seite obiger Funktion muß noch negiert werden.
by, bye
Erstmal decodieren wir voll aus.
Dann überlegt man, was man für den Anwendungsfall braucht.
Wenn man jetzt auf das nötigste reduziert hat, überlegt man, was in
Zukunft nötig sein könnte und packt es wieder dazu.
Falls hinterher noch freie Gatter über sind, packt man sie ebenfalls hinzu.
Und dann: Gebet an Murphy
mfg Wilfried
> Hier ist nicht "http://hausaufgabenhilfe.de"
Ich denke nicht, dass ich die Aufgabe gelöst habe. Davon ist das ja wohl
weit entfernt. Und mal die Grundlagen erklären - dazu bin ich mir im
Gegensatz zu anderen (nicht auf dich bezogen) nicht zu fein. Die
Ansicht, man müsse zuerst alles durchgugeln bevor man im Usenet fragt,
teile ich nicht.
Du (Christian.Schroeder) meintest am 21.12.04:
>> Hier ist nicht "http://hausaufgabenhilfe.de"
> Ich denke nicht, dass ich die Aufgabe gelöst habe. Davon ist das ja
> wohl weit entfernt. Und mal die Grundlagen erklären - dazu bin ich
> mir im Gegensatz zu anderen (nicht auf dich bezogen) nicht zu fein.
Diese Newsgroup hat Elektrotechnik als Thema, nicht Hausaufgabenhilfe
und auch nicht Boolesche Algebra oder Zahlensysteme.
Viele Grüße!
Helmut
Was hat denn jetzt die Kreiverstärkung damit zu tun?
Hans
Hast du vor der Klausur immer alles gewusst? Bei mir taten sich da immer
Abgründe auf die gefüllt werden mussten. ;-)
Hans
Du (newsartikel) meintest am 21.12.04:
Nicht alles. Aber die Grundlagen schon.
Aber auch mein Wissen gehört nicht so recht zu den Themen dieser
Newsgroup.
Viele Grüße!
Helmut
Karnaugh-Veitch. Google hilft.
HTH,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
Neu: Schwerlast-FAQ
>Hier ist nicht "http://hausaufgabenhilfe.de"
>Viele Grüße!
>Helmut
.
.
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> Nicht alles. Aber die Grundlagen schon.
> Aber auch mein Wissen gehört nicht so recht zu den Themen dieser
> Newsgroup.
>
> Viele Grüße!
> Helmut
Wohin denn sonst, wenn nicht in ein Elektrotechnik Forum?
Und das passt auch nicht zu Hausaufgabenhilfe, da es sich um eine Uni
Klausur und nicht um Physik 7te Klasse - Klassearbeit handelt. Daher ist es
doch recht naheliegend, dass mir Leute aus einem E-Technik Forum am
schnellsten den Aufbau vom BCD Code erläutern können.
Was ja viele gemacht haben - danke noch mal an dieser Stelle.
Ich finde solch unproduktiven Kommentare, gehören hier weitaus weniger hin
als meine Frage ;-)
Nunja.. ich wünsch euch allen frohe Weihnachten,
bye, Christiane
Doch :-)
Ich wusste wie gesagt nur nicht den Aufbau des BCD-Code da der Professor den
nie angesprochen hat. Wie ich das Teil jetzt schalten muss ist mir klar.
Daher noch mal vielen Dank
> ...
> Ich finde solch unproduktiven Kommentare gehören hier weitaus
> weniger hin als meine Frage ;-)
Diese Kommentare kommen, weil hier häufig Fragen gestellt werden,
ohne daß man sich vorher mal selbst ein bißchen kundig gemacht
hätte - man macht es sich einfach gern /zu/ leicht. Oder formuliert
die Frage auch schonmal etwas ... unglücklich.
Diesen Vorwurf mußt auch Du Dir gefallen lassen: Google liefert
bei Suche nach "BCD Code" recht weit vorne z.B. dieses:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bin%C3%A4r_codierte_Dezimalzahlen
> Nunja.. ich wünsch euch allen frohe Weihnachten,
Dito,
--
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
Autometer GmbH Siegen - Elektronik nach Maß.
http://www.autometer.de
Du (nrwchristiane1984) meintest am 22.12.04:
> Daher ist es doch recht naheliegend, dass mir Leute aus einem
> E-Technik Forum am schnellsten den Aufbau vom BCD Code erläutern
> können.
Nein. BCD ist Mathe, ist bestenfalls Informatik (was auch immer unter
Informatik verstanden wird).
Die Realisierung: ABM-Kräfte, Pneumatik, Hydraulik, Relaistechnik,
Transistortechnik, Erdstrahlen, ...
Viele Grüße!
Helmut
Hmm, früher wurde noch klar zwischen Dualsystem und Systemen
mit binärer Repräsentation unterschieden. Dualsystem ist
ein Zahlensystem basierend auf nur 2 Ziffern, etwa 0 und 1,
dezimal hat dann 10 Ziffern. Binär bedeutet, dass nur
2 Zustände verwendet werden, etwa H und L. Moderne
Modulationsverfahren haben ja 4 oder 16 Symbole(?).
--
mfg Rolf Bombach