ich habe einen elektronischen Zähler, der per Webinterface seine Daten
anzeigt. Seit einiger Zeit (ich schaue da nicht regelmäßig hin) wird
außer der aktuellen Leistung auch noch die aktuelle Blindleistung sowie
die gemittelte Blind- und Wirkleistung der letzten 15 Minuten gemeldet.
Für den Moment ja ganz lustig, aber wozu braucht ein Durschnittshaushalt
die Anzeige von Blindleistung?
Aber jetzt zu der wirklich gewichtigen Fragen: Warum ist die
Blindleistung so hoch? Oder kommt mir der Wert nur so hoch vor, weil ich
sonst keine Befassung damit habe? Aktuelle Anzeigewerte:
Leistung: 301 Watt
Blindleistung: 154 var
Wirkleistung der letzten 15 Minuten (Durchschnitt): 529 Watt
Blindleistung der letzten 15 Minuten (Durchschnitt): 229 var
Ist die Blindleistung im Ortsnetz (Betrachtung: Nur Haushalte) wirklich
so hoch? Oder bin ich hier die Ausnahme? (Viele Schaltnetzteile,
Leuchtstoffröhren) Kompemsiert sich "meine" Blindleistung mit anderen
Haushalten oder müssen die EVUs inzwischen aktiv kompensieren?
Der cos phi wird leider nicht angezeigt.
--
Mit freundlichen Grüßen
Masko
Nur mit gesundem Humor ansehen:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/19886/Grosse-Haufen
> ich habe einen elektronischen Zähler, der per Webinterface seine Daten
> anzeigt. Seit einiger Zeit (ich schaue da nicht regelmäßig hin) wird
> außer der aktuellen Leistung auch noch die aktuelle Blindleistung sowie
> die gemittelte Blind- und Wirkleistung der letzten 15 Minuten gemeldet.
>
> Für den Moment ja ganz lustig, aber wozu braucht ein Durschnittshaushalt
> die Anzeige von Blindleistung?
Hi,
garnicht? Ist vielleicht "nützlich", um die Sicherungen auszulegen, aber
ansonsten "nutzt" das nur dem EVU. Nett aber, daß Du dafür bezahlst. So kann
Deutschland groß werden.
>
> Aber jetzt zu der wirklich gewichtigen Fragen: Warum ist die
> Blindleistung so hoch? Oder kommt mir der Wert nur so hoch vor, weil ich
> sonst keine Befassung damit habe? Aktuelle Anzeigewerte:
>
> Leistung: 301 Watt
> Blindleistung: 154 var
> Wirkleistung der letzten 15 Minuten (Durchschnitt): 529 Watt
> Blindleistung der letzten 15 Minuten (Durchschnitt): 229 var
>
> Ist die Blindleistung im Ortsnetz (Betrachtung: Nur Haushalte) wirklich
> so hoch? Oder bin ich hier die Ausnahme? (Viele Schaltnetzteile,
> Leuchtstoffröhren) Kompemsiert sich "meine" Blindleistung mit anderen
> Haushalten oder müssen die EVUs inzwischen aktiv kompensieren?
>
> Der cos phi wird leider nicht angezeigt.
Das ist bei normalen "durchcomputerisierten" Haushalten wohl üblich. Etliche
Sparbirnen sind ja auch nur "Schaltnetzteile", echte ohmsche Lasten wie
Wasserkocher, Toaster oder Infrarotstrahler laufen ja meist nur kurz.
Kompensiert werden müssen ev. größere Industrieanlagen, aber Haushalte
"mitteln sich weg"...da reicht ein Staubsauger hie&da :-)
Welchen Eigenverbrauch hat eigentlich Dein Wunderding? Und auf welcher
Zählerseite verbrät er diesen?
--
mfg,
gUnther
> Nett aber, daß Du dafür bezahlst. So kann
> Deutschland groß werden.
Ich??? Wieso "bezahle" ich, wenn ich den Strom billiger bekomme, WEIL
ich den elektronischen Zähler nutze? Das solltest du mir mal erklären.
> Welchen Eigenverbrauch hat eigentlich Dein Wunderding? Und auf welcher
> Zählerseite verbrät er diesen?
Kann ich nicht sagen, weil ich so ein Teil noch nie in der Hand hatte.
Aber der Eigenverbrauch des Mechanischen ist auch nicht "null", die
Mechanik muß angetrieben werden.
Masko Müller, Hamburg schrieb:
> Ich??? Wieso "bezahle" ich, wenn ich den Strom billiger bekomme, WEIL
> ich den elektronischen Zähler nutze? Das solltest du mir mal erklären.
Hallo,
letztlich bezahlen alle Kunden des Stromversorgers für ihre Zähler, egal
ob sie mechanische oder elektronische Zähler benutzen. Du bekommst etwas
Rabatt weil der Aufwand für das Zählerablesen beim elektronischen Zähler
geringer ist, aber trotzdem zahlst Du für den Zähler. Der Versorger
möchte ja nicht in die roten Zahlen kommen wenn alle Kunden nur noch
elektronische Zähler haben.
Bye
> aber trotzdem zahlst Du für den Zähler. Der Versorger
> möchte ja nicht in die roten Zahlen kommen wenn alle Kunden nur noch
> elektronische Zähler haben.
Sorry, aber ich versteh dich und gUnther immer noch nicht. Jeder Kunde
bezahlt für die erbrachte Leistung (kwh) incl. Messung (egal ob mech.
oder elektronischer Zähler). Warum meint gUnther dann extra, das ich
"dafür" (wofür denn) bezahle. Und warum sollte ein EVU in die roten
Zahlen kommen, wenn alle Kunden elektronische Zähler hätten? Im
Gegenteil, ein elektronischer Zähler ist billiger (über die Lebensdauer
gesehen) als ein mechanischer Zähler.
Naja, was Günther wohl meint und was ich auch etwas *befremdlich* finde,
ist, dass hier (EnBW) der Kunde dafür zahlen soll, dass EnBW totale
Kontrolle zu jeder Zeit über Deinen Energieverbrauch hat. Ich finde
die Zähler prinzipiell schon ein Fortschritt, da im Prinzip viel
besser geplant werden kann. Dass man den Kunden extra dafür bezahlen
läßt, halte ich degegen für ne Frechheit. Bei Dir scheint das ja nicht
so zu sein, wenn Du einen extra Tarif hast.
Im übrigen sollte man sich darüber im Klaren sein, was das bedeutet,
wenn der Energieversorgen *jederzeit* Zugriff auf Deinen Verbrauch hat.
Irgendwie scheint das mal wieder nur mich etwas zu beunruhigen ;-)
Gruß
Gerd
Masko Müller, Hamburg schrieb:
> Zahlen kommen, wenn alle Kunden elektronische Zähler hätten? Im
> Gegenteil, ein elektronischer Zähler ist billiger (über die Lebensdauer
> gesehen) als ein mechanischer Zähler.
Hallo,
aber den Kostenvorteil des elektronischen Zählers wird man nur teilweise
an den Kunden weitergeben.
Bye
Hi,
ganz einfach, weil Du der "dümmere" bist in diesem Geschäft?
>
>> Welchen Eigenverbrauch hat eigentlich Dein Wunderding? Und auf welcher
>> Zählerseite verbrät er diesen?
>
> Kann ich nicht sagen, weil ich so ein Teil noch nie in der Hand hatte.
> Aber der Eigenverbrauch des Mechanischen ist auch nicht "null", die
> Mechanik muß angetrieben werden.
Aber der ist sozusagen "vorgeschaltet", den Ferraris-Strom zahlt das EVU.
Das ist beim Elektronischen mit seinem"optionalen" DSL-Modem etc wohl eher
nicht so. Und soein Webserver/Display kann ganz schön fressen.
--
mfg,
gUnther
> Sorry, aber ich versteh dich und gUnther immer noch nicht. Jeder Kunde
> bezahlt für die erbrachte Leistung (kwh) incl. Messung (egal ob mech.
> oder elektronischer Zähler). Warum meint gUnther dann extra, das ich
> "dafür" (wofür denn) bezahle. Und warum sollte ein EVU in die roten
Du zahlst für den Zähler keine "Zählergebühr"? Ganz sicher nicht? Auch nicht
versteckt, etwa in der "speziellen Grundgrundbasisgrundgebühr" oder über
eine Kostenstaffelung "mit sekundengenauer Abrechnung"?
> Zahlen kommen, wenn alle Kunden elektronische Zähler hätten? Im
> Gegenteil, ein elektronischer Zähler ist billiger (über die Lebensdauer
> gesehen) als ein mechanischer Zähler.
Die Lebensdauer eines "elektronischen Geräts" soll größer sein als die eines
Ferraris-Zählers? Daß ich nicht lache. Da steckt ein Netzteil drin, da
schmoren Elkos, es wabern Blitze hindurch, Surges und in Schaltschränken
britzelt so manches Magnetfeld vorbei. Dazu kanns sehr warm werden, nicht
umsonst gibts da oft Schmelzsicherungen. Und braune Streifen über den
Schaltautomaten. Uns ist sogar mal ein Klingeltrafo abgekokelt, nicht ohne
Grund ist das Gehäuse des Ferraris aus solidem Bakelit. Nur sein
Glasfensterchen wurde blind, seine Präzision litt nicht...
Und mein ältester Zwischenzähler (geeicht zuletzt in 2004 wimre) ist jetzt
40 Jahre alt. Langsam muß ich die Steckdose darunter mal tauschen, das
Plastik bröselt. Der Zähler dagegen bleibt...welches elektronische Gerät
wird wohl je so lange durchhalten, im Dauerbetrieb?
--
mfg,
gUnther
> Naja, was Günther wohl meint und was ich auch etwas *befremdlich* finde,
Hi,
Gunther, bitte. Soviel Bildung kann man wohl voraussetzen.
> ist, dass hier (EnBW) der Kunde dafür zahlen soll, dass EnBW totale
> Kontrolle zu jeder Zeit über Deinen Energieverbrauch hat. Ich finde
> die Zähler prinzipiell schon ein Fortschritt, da im Prinzip viel
> besser geplant werden kann. Dass man den Kunden extra dafür bezahlen
> läßt, halte ich degegen für ne Frechheit. Bei Dir scheint das ja nicht
> so zu sein, wenn Du einen extra Tarif hast.
Die Kosten stecken dann eben woanders. Vermutlich in der
Tarifsteigerungskurve, irgendeine unvermeidliche Staffel wird eben früher
teurer als ohne soein Spielzeug. Ist wie beim Handytarif...vielleicht
sponsert der Vertreiber auch erstmal sein Gerät, um eine größere
Marktdurchdringung zu schaffen. So wie die ersten Handy ja auch gesponsert
wurden.
>
> Im übrigen sollte man sich darüber im Klaren sein, was das bedeutet,
> wenn der Energieversorgen *jederzeit* Zugriff auf Deinen Verbrauch hat.
> Irgendwie scheint das mal wieder nur mich etwas zu beunruhigen ;-)
Genau, der kann sogar die Blindleistung messen, in Echtzeit, und dann laut
seinen Vertragsbedingungen Dich sogar in Echtzeit abklemmen. Steht da
irgendwo drin, stand jedenfalls in meinen, dunnemals. Zuviel Blindleistung
wird geahndet...
Anson sten "Planung"? Wie denn? Der einzige Verbraucher, der einigermaßen
"planbar" ist, ist die Waschmaschine. Sofern...man eine Wasch-Trockner-Kombi
hat UND die Füllung nach dem Gewalttrocknen ewig lange drin liegen darf.
Also trägt man dann Nylonunterwäsche? Radlerdarm, den ganzen Tag?
Igitt...ich werde weiterhin nach dem Programm die Wäsche
aufhängen...irgendwie hab ich mich dran gewöhnt. Es gäbe noch eine
Alternative...einen "Wasch-Slot" irgendwann nachts, und einen Weckausgang am
Waschvollautomaten, der Tote weckt. Und das Handy anruft. Damit die
moribunde Hausfrau auf dem Zahnfleisch in den Keller krabbeln und ihre
Fetzen vor dem Schwarzschimmel retten kann. Klingt wie ein Hochgenuß für
Familien, deren Kinder "aus dem Gröbsten raus" sind, und die Alternativen
für die vermißten nächtlichen Heiatouren und Windeltermine suchen.
Was bleibt ansonsten "planbar"? Die Aufladung des Akkurasentrimmers? Für
solche meniale Tasks sollte es eine Schaltsteckdose geben, die dann
ferngeschaltet vom EVU ihren Job erledigt. Mir fällts extrem schwer, weitere
Stromverbräuche zu "planen". Kennt Ihr noch Beispiele? Wer eine Putze hat,
die auch um Mitternacht den Saugsauber schieben mag, hat aber wirklich
Glück. Oder lebt in einer Pornobar...stromsparen kann man übrigens auch ganz
ohne einen Zähler an der Wand. Das geht, indem man den Stecker aus der
Dose.....geht ganz leicht, tut nicht weh und ist millionenfach erprobt. Den
Trick hatte schon meine Oma drauf.
--
mfg,
gUnther
gUnther nanonüm schrieb:
> Aber der ist sozusagen "vorgeschaltet", den Ferraris-Strom zahlt das
> EVU. Das ist beim Elektronischen mit seinem"optionalen" DSL-Modem etc
> wohl eher nicht so. Und soein Webserver/Display kann ganz schön fressen.
Hallo,
der klassische Zähler
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromz%C3%A4hler
hat ja einen Strom und einen Spannungspfad, fürs Überprüfen und
Kalibrieren kann man die auch trennen damit die gemessene Energie nicht
wirklich verbraucht wird.
Je nachdem wie die zusammengeschaltet sind zahlt den Eigenverbrauch der
Kunde oder das EVU. Wenn der Strompfad vor dem Spannungspfad liegt das
EVU, dahinter der Kunde.
Bye
Hi,
aha, Du glaubst also an den Weihnachtsmann. Wie ist der denn so, und was
erzählt er so vom Osterhasen?
Gibts irgendeinen Grund, weshalb ein Unternehmen eine vom Kunden gewünschte
Leistung vom Reingewinn abziehen sollte? Also mein Unternehmen tut das
nicht, hehe. Und die außerplanmäßige Tauschaktion zusammen mit all den
Supportanfragen und Reklamationen wird man ebenso auf die Kosten umlegen.
Vermutlich wird es anfangs ein bißchen unklar sein, wer blecht, und dann
tuts erstmal der Steuerzahler. Solche "Unkosten" gehen dann eben in die
Aufwendungen, Kostenstelle "Regierungslügen". Alles wird besser, und keiner
muß es bezahlen. Ist wie Gorleben, kostet nix, und wird auch nicht
gebraucht. Jedenfalls nicht von den EVUs...ist Privatvergnügen der
Regierung. Und deren Geld fällt vom Himmel, wissen wir.
Die derzeit eingebauten "Spezialzähler" jedenfalls sind alle noch
unausgegorene Systeme, weder genormt noch EU-weit ausgeschrieben. Die sind
absehbar demnächst Gegenstand einer Musterklage, darauffolgend ein Normziel
und dann Opfer einer längeren Testphase durch ein bereits jetzt schon
überlastetes Ministerium. Und dann wird man wieder tauschen, die "alten"
Teile verschrotten (äh recyceln, vermutlich in Accra, Ghana) und das neueste
EU-Modell einbauen. Vielleicht gehts aber nicht soo glatt, ev. wird
Rheinbraun auf "seinen" Displays keine Braunkohleanteile anzeigen wollen,
während E.On Solarstrom explizit mit einer Sonne veranschaulichen will, was
sich mit Vattenfalls Propellerchen beißt, der da den Windstrom darstellt.
Oder was es da noch für Sperenzchen geben wird. Ich erinnere mich noch an
die letzte deutsche Großtat aka Maut. Wieviele OBU-Generationen sind da
durchgespült worden?
--
mfg,
gUnther
Das ist interessant, aber daran habe ich eigentlich nicht gedacht.
Woran ich gedacht habe ist, dass Du durch Dein Lastprofil total
transparent wirst. Wieder ein weiteres Steinchen im Mosaik, neben
Bewegungsprofil von Handy, Kreditkarten, Internetdaten beim Provider.
Bei diesen hast Du aber wenigstens noch (z.T.) die Möglichkeiten, dem
zu entkommen (Handy aus, Bargeld statt Karte, Verzicht auf Internet ..)
beim Strom hörts dann aber auf.
> Anson sten "Planung"? Wie denn? Der einzige Verbraucher, der
> einigermaßen "planbar" ist, ist die Waschmaschine.
[..]
Könnte es vielleicht sein, dass ich mit *planbar* eher die andere
Seite meinte? Also nicht den Verbraucher?
Gruß
Gerd
> Das ist interessant, aber daran habe ich eigentlich nicht gedacht.
> Woran ich gedacht habe ist, dass Du durch Dein Lastprofil total
> transparent wirst. Wieder ein weiteres Steinchen im Mosaik, neben
Hi,
naja, soo transparent nun auch nicht. Zwar könnte man aufgrund des
Zeit-Strom-Profils vielleicht auf den Besitz eines Plasma-TV und einer
Microwelle schließen, aber solche Daten sind eher witzlos.
> Bewegungsprofil von Handy, Kreditkarten, Internetdaten beim Provider.
> Bei diesen hast Du aber wenigstens noch (z.T.) die Möglichkeiten, dem
> zu entkommen (Handy aus, Bargeld statt Karte, Verzicht auf Internet ..)
> beim Strom hörts dann aber auf.
Der Wasserverbrauch kommt als nächstes, wetten?
>
>> Anson sten "Planung"? Wie denn? Der einzige Verbraucher, der einigermaßen
>> "planbar" ist, ist die Waschmaschine.
> [..]
> Könnte es vielleicht sein, dass ich mit *planbar* eher die andere
> Seite meinte? Also nicht den Verbraucher?
Niemand kann das EVu daran hindern, lokale Subverteilermeßstationen
einzurichten. Die gibts sogar, etwa wenn man Stromdiebe jagt. Schon mancher
Industriebetrieb hat auf einen Zähler "verzichtet"...die kriegen soviele
Daten wie sie wollen. Noch feiner aufgelöst macht das keinen Sinn, denn
solange die nicht auch "was dran ändern" können, aka regelnd eingreifen, ist
das bloß ne feinere Kurve auf dem Meßblatt.
--
mfg,
gUnther
> Zudem ist es falsch: Bezahlt wird die bezogene elektrische Arbeit, die
> bei Kleinabnehmern in Kilowattstunden (Abk.: kWh) gemessen wird. Die
> Leistung bezahlt man üblicherweise nicht. Deren Einheit ist das Watt
> (Abk. W).
>
> Warum schrottig, wenn es auch richtig geht?
Hi,
die Leistung bezahle ich jedenfalls "auch", nämlich über die Grundgebühr und
die Zählerkosten. Kannst ja mal versuchen, leistungslos zu bestellen. Die
vergessen dann den Zähler mitzubringen.
--
mfg,
gUnther
> Du zahlst für den Zähler keine "Zählergebühr"? Ganz sicher nicht? Auch nicht
> versteckt, etwa in der "speziellen Grundgrundbasisgrundgebühr" oder über
> eine Kostenstaffelung "mit sekundengenauer Abrechnung"?
Ganz sicher: (Kopie der PDF-Rechnung des letzten Monats)
Ihr Rechnungsüberblick.
Grundpreis 6,11 €
Verbrauch 286,23 kWh x 18,66 Cent + 53,41 €
davon 117,64 kWh x 0,50 Cent Sparstrom Rabatt - 0,59 €
Ihr Rechnungsbetrag für September 58,93 €
Inklusive 24,97 € Netzentgelt
Zu deinen weiteren Aüßerungen mag ich ab jetzt keinen Kommentar mehr
geben, da du zu polemisch geworden bist.
Du kannst ja im Keller gelegentlich das Licht brennen lassen um dein
Energieprofil zu verschleiern...
>
>> Anson sten "Planung"? Wie denn? Der einzige Verbraucher, der
>> einigermaßen "planbar" ist, ist die Waschmaschine.
> [..]
> Könnte es vielleicht sein, dass ich mit *planbar* eher die andere
> Seite meinte? Also nicht den Verbraucher?
Wenn du den Stromverbrauch exakt vorhersagen kannst, klappt das sicher
auch mit den Lottozahlen.
Regards
Karsten
Du sparst also 1% Deiner Kosten und kannst Dir
dafür im Monat eine Kugel Eis kaufen. Allerdings
nicht das Weltmeister-Eis von Giovanni:
Das kostet nämlich 0,9 € pro Kugel.
Revolutionär - der Fortschritt kommt auf leisen
Sohlen.
V.
Mal was anderes:
Wie sieht das denn technisch aus?
Wie sendet der Zähler seine Daten an den Stromanbieter?
Ich kenne ein Angebot, bei dem das alle 15min geschieht, dazu wird dem
Kunden ein Powerline-Adapter gestellt, der neben den Router kommt. Der
Router und der Powerline-Adapter muss dann aber 24h 7d an sein.
Das macht die ganze Geschichte dann schon wieder fragwürdig unattraktiv -
mein Router ist nur an, wenn ein PC an ist.
(Für mich ist das ganze eh egal - bin Sondervertragskunde dank
Innungsmitgliedschaft)
> Wie sieht das denn technisch aus?
> Wie sendet der Zähler seine Daten an den Stromanbieter?
>
> Ich kenne ein Angebot, bei dem das alle 15min geschieht, dazu wird dem
> Kunden ein Powerline-Adapter gestellt, der neben den Router kommt. Der
> Router und der Powerline-Adapter muss dann aber 24h 7d an sein.
> Das macht die ganze Geschichte dann schon wieder fragwürdig unattraktiv -
> mein Router ist nur an, wenn ein PC an ist.
> (Für mich ist das ganze eh egal - bin Sondervertragskunde dank
> Innungsmitgliedschaft)
Die damaligen Bedingungen lauteten (sinngemäß):
Kunde ist Eigentümer der Immobilie,
Kunde hat DSL-Anschluß,
Kunde stellt dem EVU die technischen Möglichkeiten zur Übertragung zur
Verfügung (im Sinne von DSL ist 24h online)
Dann und nur dann bekam man den elektronischen Zähler incl. Rabatt.
Realistisch ist mein Router 24h online, weil die Alarmanlage incl.
Videoüberwachung (Server steht 300km entfernt) das sowieso benötigen,
gerade bei Abwesenheit. Damit entstehen keine Mehrkosten auf meiner
Seite.
Der Zähler sendet im eigenem Netz (also hinter Router / NAT) seine
Datenpakete im Sekundentakt. Nach Außerhalb im 15 Minuten Rythmus (zum
EVU). Es stört aber nicht wenn mal Pakete fehlen, wie beim Renovieren -
da kamen zwei oder drei Tage keine Daten beim EVU an. Die nächste
Übertragung richtet es dann wieder.
Die Übertragung vom Zähler zum DSL-Anschluß (bei mir der Router) sollte
per Überlagerung auf dem Stromkabel laufen. Ich habe den Monteur aber
mit einer bereits verlegten CAT5-Leitung überzeugen können, das er den
Funkkram doch bitte behalten möge. Damit entstehen bei mir keine
Stromkosten für zusätzlichen Funkkram.
Da ich hier im Haus mehr als einen Rechner vorhalten (ich: 1 Mac, 1 PC,
Ehefrau: 1 Laptop, Werkstatt & Wintergarten: 1 weitere Laptop, weitere
Anschlüsse noch im Gästezimmer und Keller) könnte ich den DSL-Adapter
sowieso nicht fest mit einem PC koppeln - die anderen Mitbewohner würden
mich lynchen... :-))
Aber meine ursprünglichen Fragen wurden immer noch nicht diskutiert...
Wobei Konsument mit Sicherheit richtig liegt, wenn er davon ausgeht, daß
das Preis Leitungsverhältnis einer Gewinnmaximierung folgt.
Der Gedanke einer Gewinnoptimierung dürfte heutzutage eher einer
folkloristischen Ideologie unterliegen.
> Revolutionär - der Fortschritt kommt auf leisen Sohlen.
>
So ist es!
Es lohnt sich nämlich durchaus mal die Stückkosten bzw das
Preisleitungsverhältnis von so alltäglichen Dingen wie Philadelphiakäse
und Staubsaugerbeutel über die Produktlaufzeit zu vergleichen.
Wer öfter Einkaufen geht, wird noch viele andere kleine Überraschungen
erleben. Ich glaube, ich versprechen nicht zu viele. ;-)
--
mfg hdw
Hmpf, kein Vorzeichen oder anderen Anhaltspunkt? Gefühlsmässig
hätte ich die ESL, Schaltnetzteile usw auf der kapazitiven
Seite gesehen, konventionelle Vorschaltgeräte von LSRöhren
auf der induktiven, cos phi so um 0.5 rum je nach Grösse.
Bei der Tiefkühltruhe hatte ich, ohne jetzt wirklich genau
hinzusehen, W=var gemessen, keine Ahnung, wie die das
hinkriegen. Auch bei andern Kältekompressoren kleiner
Leistung (Trockner und so) war mir das aufgefallen; Kompen-
sationskondensatoren hab ich da keine gesehen. Was nicht
heisst, das nicht doch irgend wo einer klemmt. Erst bei
einer Kleinwärmepumpe, ca 600W Aufnahme, war ein Betriebs-
kondensator drin.
Kannst ja mal schauen, ob es mit dem Einschalten einer
Leuchtstofflampe mehr oder weniger Blindleistung wird ;-).
--
mfg Rolf Bombach
> Hmpf, kein Vorzeichen oder anderen Anhaltspunkt? Gefühlsmässig
> hätte ich die ESL, Schaltnetzteile usw auf der kapazitiven
> Seite gesehen, konventionelle Vorschaltgeräte von LSRöhren
> auf der induktiven, cos phi so um 0.5 rum je nach Grösse.
Nein.
Komischerweise ist die var aber zahlenmäßig fast gegen Null gelaufen als
ich den PC eingeschaltet habe... (statt 301W - 154var dann 430W -
19var)
Vorher war der Mac Mini an, ein LCD 21 Zoll, Heizung (Warmwasser), 2 *
Kühlschrank, 1* Gefrierschrank (wieviel davon gerade lief weis ich
nicht), 1* 11W ESL Schreibtischleuchte.
Der PC hat ein "konventionelles" 'Silent' Schaltnetzteil (ca. 3 Jahre
alt) und einen 19 Zoll LCD dran.
> Kannst ja mal schauen, ob es mit dem Einschalten einer
> Leuchtstofflampe mehr oder weniger Blindleistung wird ;-).
Meine "Große" (1,5 m, 36 Watt, elektronisches Vorschaltgerät) änder den
jetzigen Verbrauch (542W, 233 var) auf 609W, 220var - also
vernachlässigbar. Allerdings ist meine Frau unten am rumwurbeln, ich
weis jetzt nicht was sie noch so anhat.
> Bei der Tiefkühltruhe hatte ich, ohne jetzt wirklich genau
> hinzusehen, W=var gemessen, keine Ahnung, wie die das
> hinkriegen. Auch bei andern Kältekompressoren kleiner
> Leistung (Trockner und so) war mir das aufgefallen; Kompen-
> sationskondensatoren hab ich da keine gesehen. Was nicht
> heisst, das nicht doch irgend wo einer klemmt. Erst bei
> einer Kleinwärmepumpe, ca 600W Aufnahme, war ein Betriebs-
> kondensator drin.
Bei einem immer konstant laufenden (wenn er gerade läuft) Verbraucher
lässt sich die Blindleistungskompensation schon recht genau berechnen.
Der Motor der Kompressors läuft ja eh immer mit einer Drehzahl wenn er
eingeschalten wird vom Thermostat.
> Das wird etwa 15W/h benötigen
Oh Mann, und das in d.sci.i.e., der Niedergang einer Newsgroup ...
Seufz,
Gerd
Wie lautet das doch noch: "Dem Inschöniör is nix zu schwör". ;-)
--
mfg hdw
> > Das wird etwa 15W/h benötigen
>
> Oh Mann, und das in d.sci.i.e., der Niedergang einer Newsgroup ...
Tja, wenn das Ding nach einer Woche schon 2,5 kW zieht.
Nach einem Jahr geht das /richtig/ ins Geld.
vG
--
"Wenn alle Chinesen, alle Inder so viele Autos wie wir haben, dann können
wir alle nochmal den Zündschlüssel umdrehen, 15 Minuten rumfahren, und dann
ist das Öl weg. Für immer. Und die Atmosphäre natürlich auch." (Volker
Pispers, "Bis neulich")
Du meintest am 12.10.10:
>>>> Das wird etwa 15W/h benötigen
>>> Oh Mann, und das in d.sci.i.e., der Niedergang einer Newsgroup ...
>> Tja, wenn das Ding nach einer Woche schon 2,5 kW zieht.
>> Nach einem Jahr geht das /richtig/ ins Geld.
> Muß man solche Schwachmaten eigentlich immer so subtil kommentieren?
> Ein einfaches "Plemm-plemm" oder "dämliches Arschloch" hätte es doch
> sicher auch getan.
Jeder nach seinen Fähigkeiten!
Viele Gruesse!
Helmut
> Muß man solche Schwachmaten eigentlich immer so subtil kommentieren?
> Ein einfaches "Plemm-plemm" oder "dämliches Arschloch" hätte es doch
> sicher auch getan.
Man /muß/ auch nicht $EDELGERICHT essen, Currywurst tut’s auch. So what?
vG
--
"Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Leute begreifen würden, was
hier los _ist_!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
>Das ist interessant, aber daran habe ich eigentlich nicht gedacht.
>Woran ich gedacht habe ist, dass Du durch Dein Lastprofil total
>transparent wirst.
Nun ja, da wird m.E. stark übertrieben, so viel läßt sich aus dem
Profil auch nicht schließen. Man kann grob zwischen Anwesenheit und
Abwesenheit unterscheiden, aber schon bei mehreren Personen im
Haushalt wird es schwierig.
Trotzdem hat natürlich jeder das Recht auf informationelle
Selbstbestimmung und ich würde dem Energieversorger auch nicht mehr
Daten zur Verfügung stellen, als für die Abrechnung unbedingt
erforderlich.
Elektronischer Zähler bedeutet übrigens nicht zwangsläufig
Datenübermittlung an den Stromversorger / Netzbetreiber.
Es gibt da sehr verschiedene Systeme mit Anzeige der Meßwerte nur auf
dem Zähler, Datenauslesung nur beim Kunden, bis hin zur automatischen
Weiterleitung der Daten.
Was z.Z. noch fehlt, ist eine Wahlmöglichkeit für den Kunden, welchen
Zähler er haben möchte und welche Daten von wem genutzt werden dürfen.
Hier sehe ich eine Marktchance für unabhängige Meßdienstleister, die
dem Kunden ein maßgeschneidertes Angebot unabhängig vom Netzbetreiber
und Stromversorger machen können. Die rechtlichen Voraussetzungen
dafür gibt es seit Mitte 2009.
Gruß
Lennart
>Komischerweise ist die var aber zahlenmäßig fast gegen Null gelaufen als
>ich den PC eingeschaltet habe... (statt 301W - 154var dann 430W -
>19var)
Wenn man annimmt, daß das Computernetzteil kapazitive Blindleistung
verursacht, müßte also vorher die induktive Blindleistung überwogen
haben.
>Vorher war der Mac Mini an, ein LCD 21 Zoll, Heizung (Warmwasser), 2 *
>Kühlschrank, 1* Gefrierschrank (wieviel davon gerade lief weis ich
>nicht), 1* 11W ESL Schreibtischleuchte.
Da würde ich mal die Kühlgeräte und die Heizung (Umwälzpumpe) näher
untersuchen.
>> Kannst ja mal schauen, ob es mit dem Einschalten einer
>> Leuchtstofflampe mehr oder weniger Blindleistung wird ;-).
>
>Meine "Große" (1,5 m, 36 Watt, elektronisches Vorschaltgerät) änder den
>jetzigen Verbrauch (542W, 233 var) auf 609W, 220var - also
>vernachlässigbar.
Die elektronischen Vorschaltgeräte brauchen meist wenig Blindleistung.
Eine Röhre mit altem Vorschaltgerät wäre da interessanter.
Gruß
Lennart
>Im
>Gegenteil, ein elektronischer Zähler ist billiger (über die Lebensdauer
>gesehen) als ein mechanischer Zähler.
Was noch zu beweisen wäre.
Elektronische Zähler sind in der Anschaffung (noch) teurer als
Ferrariszähler, haben dafür einen deutlich geringeren Eigenverbrauch.
Dafür müssen die Elektronischen m.W. häufiger geeicht werden (8 Jahre)
gegenüber Ferrariszähler mit wimre 16 Jahren. Sie müssen also häufiger
ausgetauscht werden.
Von der Lebensdauer und Langzeitgenauigkeit müssen die Elektronischen
ihre Leistungsfähigkeit erst noch unter Beweis stellen.
Insofern würde ich annehmen, daß Ferrariszähler über die Lebensdauer
insgesamt noch günstiger sind. Das kann sich aber schnell umkehren,
wenn die Eichzeiträume verlängert werden oder die Herstellungskosten
aufgrund größerer Stückzahlen deutlich sinken.
Gruß
Lennart
>Die damaligen Bedingungen lauteten (sinngemäß):
>Kunde ist Eigentümer der Immobilie,
>Kunde hat DSL-Anschluß,
>Kunde stellt dem EVU die technischen Möglichkeiten zur Übertragung zur
>Verfügung (im Sinne von DSL ist 24h online)
>
>Dann und nur dann bekam man den elektronischen Zähler incl. Rabatt.
Also das Yello Angebot. Hatte mich damals auch interessiert, habe ich
aber aus verschiedenen Gründen verworfen.
Der Preis war mir sowohl von der Zählergebühr, als auch vom Strompreis
zu hoch. Da zahle ich rund um die Uhr weniger, als ich bei Yello in
der Sparzeit gezahlt hätte.
Außerdem hätte ich den Zähler eh nicht bekommen, da man aus
datenschutzgründen nur Einfamilienhäuser versorgt hat. Als Eigentümer
in einer Wohnanlage wollte man mir den Zähler nicht einbauen.
>Realistisch ist mein Router 24h online,
Das sieht bei mir genauso aus.
>Der Zähler sendet im eigenem Netz (also hinter Router / NAT) seine
>Datenpakete im Sekundentakt. Nach Außerhalb im 15 Minuten Rythmus (zum
>EVU). Es stört aber nicht wenn mal Pakete fehlen, wie beim Renovieren -
>da kamen zwei oder drei Tage keine Daten beim EVU an. Die nächste
>Übertragung richtet es dann wieder.
Der Zähler soll angeblich die Daten für bis zu 90 Tagen speichern
können, damit könnte man sogar einen kompletten Urlaub mit
Vollabschaltung überbrücken.
>Die Übertragung vom Zähler zum DSL-Anschluß (bei mir der Router) sollte
>per Überlagerung auf dem Stromkabel laufen.
Das war auch einer der Gründe, warum ich mich dagegen entschieden
habe. Diese Powerlinemodems haben einen nicht unerheblichen Verbrauch,
den der Kunde mitbezahlen muß.
>Ich habe den Monteur aber
>mit einer bereits verlegten CAT5-Leitung überzeugen können, das er den
>Funkkram doch bitte behalten möge. Damit entstehen bei mir keine
>Stromkosten für zusätzlichen Funkkram.
Das ist natürlich eine schöne Lösung.
Wäre bei mir im Prinzip auch gegangen, wenn ich gewußt hätte, daß man
den Zähler direkt ans Ethernet klemmen kann.
Gruß
Lennart
Das ist nicht richtig, Du kannst extrem viel herauslesen, es ist nur
die Frage, wieviel M�he man sich macht (ich unterstelle auch nicht
dass das gemacht wird, aber es *kann* gemacht werden, und wenn die
Daten erstmal erhoben sind, auch nachtr�glich zu jeder Zeit).
Um nur mal ein Beispiel zu geben: ich zeichne selbst f�r Optimierungs-
zwecke rund um die Uhr unser Heizprofil auf, da kannst Du den gesamten
Tagesablauf ablesen.
Gru�
Gerd