vor einiger Zeit wurde bei uns ein Carport angebaut. Das Fallrohr daf�r wurde
dabei so gek�rzt, dass dieses nur noch bis zum Carport-Dach reicht. Daf�r gibt
es am Carport nun ein neues Fallrohr, welches nur knapp einen 1,50 Meter lang ist.
Erste Frage w�re eigentlich: Welche der Dachrinnen muss noch in den
Potentialausgleich eingebunden werden? Die kleine am Carport oder die vom Haus?
Da wohl keiner zu seinem Carport einen PA legt, tippe ich auf die vom Haus?
Die zweite: Wie verl�ngere ich das Kabel dorthin? Die Verbindungsstelle ist
sp�ter nicht mehr erreichbar. Ich dachte an verdrillen, dann mit Brenner hei�
machen und ordentlich L�tzinn zugeben?
Gru�
Manuel
> Welche der Dachrinnen muss noch in den Potentialausgleich
> eingebunden werden?
Gar keine, das geh�rt nur zum �usseren Blitzschutzpotenzialausgleich.
> Wie verl�ngere ich das Kabel dorthin? Die Verbindungsstelle ist
> sp�ter nicht mehr erreichbar.
Wenn schon dann gasdicht pressen.
> Ich dachte an verdrillen, dann mit Brenner hei� machen und
> ordentlich L�tzinn zugeben?
Ja es soll auch Leute geben die daf�r Litze (H0x V-K) nehmen. Nur 16
mm� eindr�htig ist blitzstromtragf�hig.
Lutz
Mit freundlichem Gruß
Jan
--
Gruß
Karl Friedrich
> Heinz Saathoff wrote:
>>
>> Warum ist Litze mit gleichem Querschnitt hier schlechter als ein
>> einzelner Leiter? Ich h�tte eher vermutet, dass Litze gerade beim
>> schnellen Stromanstieg aufgrund des Skin-Effektes bessere Eigenschaften
>> haben m�sste.
>>
> Die Litzen-Einzeldr�hte werden durch die elektromagnetische Wirkung des
> Blitzstroms auseinandergedr�ckt. Danach ist das Kabel Schrott.
Hmm.
Sowas h�re ich immer wieder, aber mir will sich nicht erkl�ren, warum sich
zwei stromdurchflossene Leiter bei selber Stromrichtung absto�en sollten.
Mit dem Elektromagnetismus kann es nichts zu tun haben - denn die beiden
Magnetfelder um die Leiter wirken anziehend aufeinander.
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>>> Die Litzen-Einzeldrähte werden durch die elektromagnetische Wirkung des
>>> Blitzstroms auseinandergedrückt.
>> ..... und verbrennt, während massiver Draht der Hitzeentwicklung
>> standhölt.
Vorsicht ... mit Querschnitten hab ich es die Tage. ;-)
Definiere auseinandergedruckt.
Und wenn die Kupfermasse und damit auch die Wärmeträgheit doch gleich ist.
btw: Nicht falsch verstehen, auch ich weiß das man massiv verwenden soll.
Aber so richtig schlüssig und Nachfragefest ist es mir eben nicht.
> Am 08.09.2011 14:18, schrieb Carsten Kreft:
> > "Jan Kandziora"<j...@gmx.de> schrieb
> >
> >> Die Litzen-Einzeldrähte werden durch die elektromagnetische Wirkung des
> >> Blitzstroms auseinandergedrückt. Danach ist das Kabel Schrott.
> >
> > Hmm.
> > Sowas höre ich immer wieder, aber mir will sich nicht erklären, warum
> > sich zwei stromdurchflossene Leiter bei selber Stromrichtung abstoßen
> > sollten.
> >
> > Mit dem Elektromagnetismus kann es nichts zu tun haben - denn die beiden
> > Magnetfelder um die Leiter wirken anziehend aufeinander.
>
> Die in der Litze eingeschlossene Luft ist das Problem.
Also s/elektromagnet/therm/ bezüglich Jans oben zitiertem Beitrag?
vG
--
"Die Merkel steht dann da, so wie sie dann immer da so steht, und dann
guckt sie so, nicht wahr, versucht der Krise ein Gesicht zu geben, und ich
denke immer: Die ist genauso gespannt, was sie gleich sagen wird, wie
ich!" (Volker Pispers, "Bis neulich")
Die beiden Kräfte sind ja entgegengesetzt. Wenn(!) die Litze wirklich
auseinander fliegt, kann dass also nur der thermische Druckanstieg des
Gases bewirken und nicht eine vorhergehende Kompression.
Was noch vorstellbar ist: *Während* der Blitzstrom fließt, hält die Litze
magnetisch zusammen. Erst wenn der Strom weg ist, treibt die aufgeheizte
Luft die Leitung auseinander.
Oder geht es in Wirklichkeit nur darum, ein magnetisch bedingtes
Herumschlagen des Leiters im Ganzen zu verhindern, in dem ein starrer
Draht genommen wird?
--
Gruß Werner
http://www.youtube.com/watch?v=tCOPjB8BDK0
http://www.youtube.com/watch?v=uZ_CppNnNuE