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Kochfeld anschließen lassen

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Jens Müller

unread,
Jan 24, 2016, 6:41:57 PM1/24/16
to
Ich bekomme demnächst eine Küche von IKEA geliefert und montiert.
Komplett mit Backofen, allerdings ohne Kochfeld, das habe ich noch
unbenutzt, allerdings nicht mehr originalverpackt, rumliegen.

Und hier geht das Problem los: Der Küchenmonteur (vermutlich eine
elektrotechnisch unterwiesene Person) darf es in dem Fall nicht
anschließen. Ich brauche also einen Elektriker.

Um Herd und Kochfeld an eine Drehstrom-"Dose" anzuschließen, braucht man
ja so einen Verteiler. Hätte wohl auch der Küchenmonteur dabei, kostet
aber auch dort extra, und das Kochfeld anschließen darf er ja eh nicht
(siehe oben).

Jetzt frage ich mich folgendes:

1. Wie soll ich das von den Küchenmonteuren zweckmäßigerweise
vorbereiten lassen? Kochfeld abdichten, nichts anschließen? Oder
Backofen schon anschließen lassen (und den Splitter mitkaufen oder auch
nicht, also mit Splitter anschließen lassen oder aber direkt).

2. Haben Elektriker Probleme mit IKEA-Geräten, mit nicht mehr
fabrikneuen Geräten, oder Fremdmaterial (Splitter)?

3. Was kostet sowas (also anschließen und Funktionsprüfung, da ja nicht
ungefähr? Eine Arbeitsstunde plus Anfahrt? Und nehmen Elektriker
typischerweise reelle Preise für Material (Kabel, Splitter) oder völlige
Mondpreise? Für den Splitter habe ich Preise zwischen 60 und 80 Euro
gefunden ...

Danke und Gruß,

Jens

Gofter Ray

unread,
Jan 24, 2016, 7:27:43 PM1/24/16
to
Frage doch' mal bei den Ingenieuren nach :(

horst-d.winzler

unread,
Jan 25, 2016, 12:20:21 AM1/25/16
to
Am 25.01.2016 um 00:41 schrieb Jens Müller:
> Ich bekomme demnächst eine Küche von IKEA geliefert und montiert.
> Komplett mit Backofen, allerdings ohne Kochfeld, das habe ich noch
> unbenutzt, allerdings nicht mehr originalverpackt, rumliegen.
>
> Und hier geht das Problem los: Der Küchenmonteur (vermutlich eine
> elektrotechnisch unterwiesene Person) darf es in dem Fall nicht
> anschließen. Ich brauche also einen Elektriker.
>
> Um Herd und Kochfeld an eine Drehstrom-"Dose" anzuschließen, braucht man
> ja so einen Verteiler. Hätte wohl auch der Küchenmonteur dabei, kostet
> aber auch dort extra, und das Kochfeld anschließen darf er ja eh nicht
> (siehe oben).
>
> Jetzt frage ich mich folgendes:
>
> 1. Wie soll ich das von den Küchenmonteuren zweckmäßigerweise
> vorbereiten lassen? Kochfeld abdichten, nichts anschließen? Oder
> Backofen schon anschließen lassen (und den Splitter mitkaufen oder auch
> nicht, also mit Splitter anschließen lassen oder aber direkt).

Anschlußdosen sitzen in der Regel an Stellen, an die oft schwer
Herankommen ist. Wenn die IKEA Monteure den Herd nicht gleich
anschließen (können?), muß vielleicht etwas wieder demontiert werden?
Aber das kann man nur vor Ort beurteilen. Eine Verteilerdose, so sie
denn benötigt wird, laß das den Elektriker entscheiden.

> 2. Haben Elektriker Probleme mit IKEA-Geräten, mit nicht mehr
> fabrikneuen Geräten, oder Fremdmaterial (Splitter)?

Kein Elektromonteur sollte Probleme damit haben. Zumal IKEA die Geräte
auch nur dazu kauft und eine Abzweigdose etc sollte auch kein Problem sein.

> 3. Was kostet sowas (also anschließen und Funktionsprüfung, da ja nicht
> ungefähr? Eine Arbeitsstunde plus Anfahrt? Und nehmen Elektriker
> typischerweise reelle Preise für Material (Kabel, Splitter) oder völlige
> Mondpreise? Für den Splitter habe ich Preise zwischen 60 und 80 Euro
> gefunden ...
>

Wenn du einen Elektromonteur benötigst, suche eine Firma in deiner Nähe.
Soviel unterscheiden die sich in Stundenlohn und Material nicht. Die
entnehmen ihre Preise auch nur Tabellen, die sie von der Innung bekommen
(können).

--
mfg hdw

Georg Wieser

unread,
Jan 25, 2016, 2:13:46 PM1/25/16
to
Am 25.01.2016 um 00:41 schrieb Jens Müller:
Versuchs mal mit nem Zwanziger Trinkgeld. Du wirst Dich wundern was die
Monteure plötzlich alles können.

Wenn Du es ganz christlich machen willst holst Du Dir eine
Nachspeicherofenklemmdose.

Da klemmt dann wirklich alles vorschriftsgemäß.

Ansonsten doppelt klemmen (Keine Ahnung ob zulässig und bei den
Leistungen, die ein Herd/Ofen zieht auch nicht optimal) oder
WAGO-Hebel-Klemmen.

Kay Martinen

unread,
Jan 29, 2016, 7:50:59 PM1/29/16
to
Am 25.01.2016 um 00:41 schrieb Jens Müller:
> Ich bekomme demnächst eine Küche von IKEA geliefert und montiert.
> Komplett mit Backofen, allerdings ohne Kochfeld, das habe ich noch
> unbenutzt, allerdings nicht mehr originalverpackt, rumliegen.

Da wäre meine Erste Rückfrage ob das ein Kochfeld mit eigenem
Schaltkasten ist, oder eines das mal zu einem Backofen gehörte.

Bei 1. kanns weiter gehen, bei 2. könntest/wirst du das Problem bekommen
das beide Geräte nicht zueinander passen.

> Und hier geht das Problem los: Der Küchenmonteur (vermutlich eine
> elektrotechnisch unterwiesene Person)

Von einer solchen "Qualifikation" habe ich noch nicht gehört. Soll das
jemand sein der "Elektrogeräte anschliessen für Dummies" im Schnellkurs
lernte?

> darf es in dem Fall nicht
> anschließen. Ich brauche also einen Elektriker.

Wenn Herd und Ofen nicht zueinander passen, dann sicher.

> Um Herd und Kochfeld an eine Drehstrom-"Dose" anzuschließen, braucht man
> ja so einen Verteiler. Hätte wohl auch der Küchenmonteur dabei, kostet

Ich kenne eigentlich nur zwei Fälle.

1. Herd wird am Backofen angeschlossen und beide müssen zuenander
passen. Dann brauchst du nur eine Herdanschlußdose für beides.

2. Herd und Backofen haben jeweils eigene Schalter(kästen) und sind
komplett separate Geräte. Dann brauchst du zwei Herdanschlüsse(dosen)
idealerweise mit jew. eigener Zuleitung.

> Jetzt frage ich mich folgendes:
>
> 1. Wie soll ich das von den Küchenmonteuren zweckmäßigerweise
> vorbereiten lassen? Kochfeld abdichten, nichts anschließen? Oder
> Backofen schon anschließen lassen (und den Splitter mitkaufen oder auch
> nicht, also mit Splitter anschließen lassen oder aber direkt).

Ich habe den Eindruck du verwechselst den Kraftstrom-Anschluß für
Herd/Ofen mit einem DSL-Splitter. Wenn, dann spreche von einer
Verteilerdose. Die sollte dann aber besser aus Hartem Material und mit
Wärmefestem Kabel angeschlossen sein - wenn sie in der Nähe der Geräte
sitzt. Wenn es eine Weichplastik-Dose wird, sollte sie NICHT in der nähe
der Geräte sein. Z.b. kann sie unter dem Herdschrank hinter der
Sockelleiste versteckt werden. Dicht sollte sie dort aber sein, wg.
möglichem Rohrbruch...

Schön ist so eine Lösung auch nicht. Wichtig ist das beide Geräte mit
ordentlichem/gleichem Aderquerschnitt angeschlossen sind und ihre
Zusammengerechnete Leistung die Zuleitung und Absicherung nicht
übersteigt. 5*2.5 qmm sind üblich für Herdanschlüsse.

> 2. Haben Elektriker Probleme mit IKEA-Geräten, mit nicht mehr
> fabrikneuen Geräten, oder Fremdmaterial (Splitter)?

Ich nicht, nur mit deiner Wortwahl (Splitter) und dem Kundenwunsch nicht
zusammen passende Geräte kombinieren zu wollen. ;-)

> 3. Was kostet sowas (also anschließen und Funktionsprüfung, da ja nicht

Frag doch mal einen Örtlichen Elektriker.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Andeas Wenzel

unread,
Jan 30, 2016, 8:37:47 AM1/30/16
to
Am 30.01.2016 um 01:49 schrieb Kay Martinen:
> [...]
> 2. Herd und Backofen haben jeweils eigene Schalter(kästen) und sind
> komplett separate Geräte. Dann brauchst du zwei Herdanschlüsse(dosen)
> idealerweise mit jew. eigener Zuleitung.

Die Backöfen ohne "Herdmitversorgung" die ich bisher gesehen habe hatten
einen einfachen Schukostecker.

heinz tauer

unread,
Jan 30, 2016, 8:43:15 AM1/30/16
to
Auch die für Drehstromanschluss?

--
H.T.

Marc Haber

unread,
Jan 30, 2016, 11:10:54 AM1/30/16
to
Zeig mal einen aktuellen Nur-Backofen mit Drehstromanschluss für den
Haushalt.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Andeas Wenzel

unread,
Jan 30, 2016, 5:40:23 PM1/30/16
to
Am 30.01.2016 um 14:43 schrieb heinz tauer:
> [...]
> Auch die für Drehstromanschluss?

Gibt es die? Oder meinst Du Gewerbebacköfen? Die haben natürlich einen
CEE-Stecker.


heinz tauer

unread,
Jan 30, 2016, 7:29:24 PM1/30/16
to
Es gibt Herd/Backofenkobinationen für getrennten Einbau, die an eine
gemeinsame Herdanschlussdose angeschlossen werden.

--
H.T.

Helmut Wabnig

unread,
Jan 31, 2016, 3:34:55 AM1/31/16
to
Ich darf meinen Herd selbst anschließen, weil ich das gelernt habe.
Schulzeugnis und Berufstitel usw. vorhanden.
Daß ich die neuesten Vorschriften nicht kenne,
ist sozusagen mein Fehler und ich kann mich darauf nicht ausreden.
Ich muß mich halt selbst informieren.
Soweit so gut.

Wie ist das bei einem technischen Laien?
Daß es Vorschriften gibt, weiß der schon nicht.
Die Regeln der Technik kennt er nicht.
Er hat irgendwo einmal was gesehen
und das versucht er nachzumachen auf seine eigene Weise.
Das darf er nicht, und er weiß es nicht einmal.

Meine Frage ist:
Wo steht geschrieben, daß der Laie es nicht darf.
Wohlgemerkt, in seinen eigenen vier Wänden
nicht etwa gewerblich oder als Nachbarschaftshilfe,
obwohl das auch vorkommen mag.

Ich habe einmal bei einem Bauern auf dem Land in seiner Scheune
die Verkabelung seiner Dreiphasenleitungen gesehen:
Der hat das daumendicke Kabel mit Nägeln quer durch
an die Balken genagelt.
Wundersamerweise funktionierte es.
Ich habe schnell die Flucht nach hinten angetreten.

Wie ist da die Rechtslage?

w.

Marc Haber

unread,
Jan 31, 2016, 3:43:43 AM1/31/16
to
Produktnamen oder -nummern aktueller Produkte oder "it didn't happen".

Unstrittig ist, dass man die meisten autarken Kochfelder durch das
Umstecken recht massiver Brücken im Anschlußkasten umkonfigurieren
kann, dass sie auch an zwei oder gar nur an einer Phase funktionieren.
Dann muss man nur noch basteln oder einer der (seltenen)
Heranschlussdosen mit zwei Kabeleinführungen verwenden, und schon kann
man das Kochfeld an L1 und L2 und den Herd an L3 desselben
Drehstromkreises betreiben. Btdt in meiner letzten Mietwohnung.

Georg Wieser

unread,
Jan 31, 2016, 5:14:16 AM1/31/16
to
Vermutlich der Lehrsatz 1 des realen Lebens.

Wenn Du was verbockt hast, bist Du selber schuld dran.

Ist heute in Zeiten der Überversicherung, Schuldunfähigkeit,
Verantwortungsverdrängung etc. etwas in Vergessenheit geraten.

w-buechs...@web.de

unread,
Jan 31, 2016, 8:19:49 AM1/31/16
to
Am Samstag, 30. Januar 2016 01:50:59 UTC+1 schrieb Kay Martinen:

> > Und hier geht das Problem los: Der Küchenmonteur (vermutlich eine
> > elektrotechnisch unterwiesene Person)
>
> Von einer solchen "Qualifikation" habe ich noch nicht gehört. Soll das
> jemand sein der "Elektrogeräte anschliessen für Dummies" im Schnellkurs
> lernte?

Wenn du diese BEzeichnung noch nie gehört hast, heißt das nicht, daß es sie nicht gibt oder das bezeichnet, was du dir darunter vorstellst. Tatsächlich ist sie ziemlich genau definiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrotechnisch_unterwiesene_Person

Allerdings wird auch eine EuP ein Kochfeld nicht anschließen dürfen, wenn dies nicht mit einer Steckverbindung geschieht, da "die elektrotechnisch unterwiesene Person keine Instandsetzungen oder Installationen eigenverantwortlich durchführen ... darf". Zumindest muß die Installation vor der Inbetriebnahme von einer Elektrofachkraft überprüft und abgenommen werden.

Wir haben das innerbetrieblich so geregelt, daß wir zwei von unseren Mannen (Industriegerätemechaniker) zu EuPs gemacht haben (durch Besuch einiger einschlägiger IHK-Kurse). Als solche dürfen sie steckerfertige Geräte und Anlagen beim Kunden aufbauen und installieren, aber z.B. keine Änderungen am anlageninternen VErteilerkasten durchführen (der, ähnlich wie bei Herden, den Anschluß an 1 oder 2 Phasen je nach Belastbarkeit derselben erlaubt). Ebenso dürfen sie Instandsetzungen an Geräten bis zu der im Link genannten VErsorgungsspannung durchführen (aktuell z.B. Auswechseln eines beschädigten Steckers eines Sicherheitsschalters mit max. 24VDC und Überprüfung desselben).

Bernd Waterkamp

unread,
Jan 31, 2016, 8:57:32 AM1/31/16
to
w-buechs...@web.de schrieb:

> Allerdings wird auch eine EuP ein Kochfeld nicht anschließen dürfen, wenn
> dies nicht mit einer Steckverbindung geschieht, da "die elektrotechnisch
> unterwiesene Person keine Instandsetzungen oder Installationen
> eigenverantwortlich durchführen ... darf". Zumindest muß die
> Installation vor der Inbetriebnahme von einer Elektrofachkraft überprüft
> und abgenommen werden.

Das ein Mittelding zwischen der unterwiesenen Person und der Elektro-
fachkraft hilfreich sein kann, hat sich inzwischen in der Berufsausbildung
bemerkbar gemacht. Seit ein paar Jahren gibt es z.B. die "Fachkraft für
Möbel-, Küchen- und Umzugsservice". Die werden im Rahmen ihrer Ausbildung
auch zur "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten". Damit dürfen sie
Elektro-Routineaufgaben in ihrem Gewerk eigenverantwortlich ausführen. Das
gibt es auch für andere Gewerke und ist IMHO ein guter Kompromiss.

Grüße,
Bernd

Kay Martinen

unread,
Jan 31, 2016, 1:01:41 PM1/31/16
to
Ist das nicht eigentlich eher ein Zeichen das man
A. Die Ausbildungszeit eines Elektrikers bis zum Gesellen zu lang findet.
B. Die sich daraus ergebenden Gehaltsvorstellungen nicht teilt.
und
C. Letztlich immer eher schlechter Ausgebildetes Personal einstellt -
weils billiger ist.

Da würde ich von Hilfreich und Gutem Kompromiss nur aus einer Sichtweise
reden wollen. Und die ist Nicht die Arbeitnehmer-seite.

Es will doch wohl keiner behaupten es gäbe keine Arbeitslosen Elektriker
die man einstellen könnte! Man will denen m.E. nur keinen Angemessenen
Lohn zahlen! Ein Punkt den ich aus eigener Erfahrung kenne. Und ich habe
meine Gesellenprüfung mit "Gut" bestanden.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Bernd Waterkamp

unread,
Jan 31, 2016, 2:16:19 PM1/31/16
to
Kay Martinen schrieb:

> Am 31.01.2016 um 14:57 schrieb Bernd Waterkamp:

>> Das ein Mittelding zwischen der unterwiesenen Person und der Elektro-
>> fachkraft hilfreich sein kann, hat sich inzwischen in der Berufsausbildung
>> bemerkbar gemacht. Seit ein paar Jahren gibt es z.B. die "Fachkraft für
>> Möbel-, Küchen- und Umzugsservice". Die werden im Rahmen ihrer Ausbildung
>> auch zur "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten". Damit dürfen sie
>> Elektro-Routineaufgaben in ihrem Gewerk eigenverantwortlich ausführen. Das
>> gibt es auch für andere Gewerke und ist IMHO ein guter Kompromiss.

Disclaimer: Ich bin beruflich in völlig anderen Gefilden unterwegs, muss da
also nix/niemanden verteidigen.

> Ist das nicht eigentlich eher ein Zeichen das man
> A. Die Ausbildungszeit eines Elektrikers bis zum Gesellen zu lang findet.

Bleiben wir beim Beispiel Küchenmontage: Wenn da zwei Monteure ankommen,
die ein Kochfeld anklemmen und zwei Steckdosen setzen, können die das eben
erledigen ohne den Elektriker zu benötigen - solange die technischen
Voraussetzungen gegeben sind. Es ist ja AFAIK ausdrücklich *nicht* deren
Befugnis, z.B. die Verteilung umzubauen weil sie nicht geeignet sind. Dafür
haben sie weiterhin Fachpersonal zu rufen. Außerdem sollen die ja eben
weiter in erster Linie Küchen/Möbel montieren, keine Verkabelung erneuern.
Das ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf. Standardaufgaben zu delegieren
gibt es ja auch in anderen Branchen. Kein Krankenpfleger holt für einen
intravenösen Zugang einen Arzt. Er ist aber auch gut beraten, seine Grenzen
zu kennen. Auch der Gasanschluss für die Therme ist ein Ausbildungsteil
eines Lehrberufs und kein Fall für einen dedizierten Facharbeiter.
Fachpersonal beim Betreiber gibt's aus guten Gründen trotzdem.

> B. Die sich daraus ergebenden Gehaltsvorstellungen nicht teilt.
> und
> C. Letztlich immer eher schlechter Ausgebildetes Personal einstellt -
> weils billiger ist.

Das Restrisiko hat man leider immer. Da helfen nur klare Abgrenzungen.

Grüße,
Bernd

Georg Wieser

unread,
Jan 31, 2016, 2:26:23 PM1/31/16
to
Am 31.01.2016 um 13:52 schrieb w-buechs...@web.de:
> X-No-archive: Yes
>
> Am Sonntag, 31. Januar 2016 09:34:55 UTC+1 schrieb Helmut Wabnig:
>
>> Meine Frage ist:
>> Wo steht geschrieben, daß der Laie es nicht darf.
>> Wohlgemerkt, in seinen eigenen vier Wänden
>> nicht etwa gewerblich oder als Nachbarschaftshilfe,
>> obwohl das auch vorkommen mag.
>
> Vermieter, die ihr Haus nicht abgefackelt haben wollen, schreiben das als Klausel in den Mietvertrag, nicht zuletzt, weil es wohl von den Brandversicherungen so gefordert wird. Ich könnte mir auch vorstellen, daß es bei Eigentumswohnungen ähnliche Regeln der Eigentümergemeinschaft gibt.
>
> Das mit den Brandversicherungen gilt auch für selbstbewohnte Eigenheime.
>
> Ich habe seinerzeit mal einer Nachbarin, die wußte, daß ich halbwegs einschlägiger Ing. bin, gesagt, daß ich ihr beim Anschluß ihres E-Herdes leider nicht behilflich sein dürfte.
>
> In der eigenen Mietwohnung hab ichs gemacht - ist auch nicht schwieriger als der Anschluß eines Drehstrommotors.
>

Nö, einfacher.

Ein Herd hat keine Drehfeldrichtung. Der kühlt nicht, wenn man ihn
falschrum anschließt.

Andeas Wenzel

unread,
Jan 31, 2016, 2:32:50 PM1/31/16
to
Am 31.01.2016 um 01:29 schrieb heinz tauer:
> [...]
> Es gibt Herd/Backofenkobinationen für getrennten Einbau, die an eine
> gemeinsame Herdanschlussdose angeschlossen werden.

Was macht aus den beiden Geräten denn überhaupt eine Kombination wenn
sie sowieso getrennt eingebaut werden? Mich würde da mal ein Link zur
Produktbeschreibung interessieren.


Lennart Blume

unread,
Jan 31, 2016, 2:35:19 PM1/31/16
to
Am Sun, 31 Jan 2016 19:01:45 +0100 schrieb Kay Martinen:

>Ist das nicht eigentlich eher ein Zeichen das man
>A. Die Ausbildungszeit eines Elektrikers bis zum Gesellen zu lang findet.

So ein Elektriker lernt halt mehr, als nur Küchengeräte anzuschließen.

>B. Die sich daraus ergebenden Gehaltsvorstellungen nicht teilt.

Wenn für die Tätigkeit nur ein Bruchteil der Kenntnisse eines
Elektrikers benötigt werden, wird da natürlich gerne gespart.

>und
>C. Letztlich immer eher schlechter Ausgebildetes Personal einstellt -
>weils billiger ist.

Das sowieso.

Gruß
Lennart

Kay Martinen

unread,
Jan 31, 2016, 4:24:32 PM1/31/16
to
Am 31.01.2016 um 20:32 schrieb Andeas Wenzel:
> Am 31.01.2016 um 01:29 schrieb heinz tauer:
>> [...]
>> Es gibt Herd/Backofenkobinationen für getrennten Einbau, die an eine
>> gemeinsame Herdanschlussdose angeschlossen werden.

Mag es geben, halte ich aber für einen Sonderfall, nicht für die Normalität.


> Was macht aus den beiden Geräten denn überhaupt eine Kombination wenn
> sie sowieso getrennt eingebaut werden?

Der Umstand das die Schalter/Steuerung der Herdplatten mit im
Schaltkasten des Backofens drin steckt und der Herdanschluß nur am
Backofen (meist hinten) sitzt. So ist es normalerweise. D.h. das
Kochfeld hat nur die Hitzefesten Anschlußleitungen (meist 4 bündel a 4
einzeladern plus PE) mit je einem Breiten farbcodierten Stecker die oben
hinter der Front am Backofen angeschlossen werden.

Es gibt/gab zwar auch Zubehör/Umrüstsätze mit denen dieser Schaltkasten
weiter weg z.b. über/Neben dem Herd montiert werden konnte, aber das
sind eher sonderfälle (früher gewesen). Und außerdem erfordert das einen
Backofen bei dem der Schaltkasten nicht in der Front integriert ist,
sondern für das Abnehmen vorbereitet ist.

Im Allgemeinen reichen die Leitungen grade so das man den Backofen halb
raus ziehen, oder das Kochfeld anheben kann um an die Leitungen zu kommen.

Die zwangsläufige Räumliche Nähe und Elektrische Abhängigkeit sind
Kennzeichnend für eine Backofen/Herd-Kombination. Die meist zueinander
gehören. Da *kann* jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen. Was
dafür sorgt das Herd X und Backofen Y nicht zusammen funktionieren.

Heißt aber auch das Kochfeld funktioniert nicht ohne den Backofen!

Inzwischen gibt es schon länger welche die auf dem Kochfeld die
Schalter/Tasten/Sensorfelder haben und unabhängig funktionieren
(können). Ob dem wirklich so ist verrät meist ein Blick unter die Haube,
ob da eine eigene Anschlussleitung dran hängt.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Andeas Wenzel

unread,
Jan 31, 2016, 4:52:46 PM1/31/16
to
Am 31.01.2016 um 22:24 schrieb Kay Martinen:
>> Was macht aus den beiden Geräten denn überhaupt eine Kombination wenn
>> >sie sowieso getrennt eingebaut werden?
> Der Umstand das die Schalter/Steuerung der Herdplatten mit im
> Schaltkasten des Backofens drin steckt und der Herdanschluß nur am
> Backofen (meist hinten) sitzt.

Dass es Öfen mit eingebauter Steuerung für die Herdplatten gibt und dass
die sehr verbreitet sind, ist mir klar. Hier geht es aber darum dass
Geräte "ohne Herdmitversorgung", also Öfen ohne Steuerelemente für den
Herd, in der Regel einen Schukostecker haben. heinz sieht das anders,
bleibt aber den Beleg schuldig.

Bernd Waterkamp

unread,
Jan 31, 2016, 5:05:21 PM1/31/16
to
w-buechs...@web.de schrieb:

> X-No-archive: Yes
>
> Am Sonntag, 31. Januar 2016 20:16:19 UTC+1 schrieb Bernd Waterkamp:
>
>> Standardaufgaben zu delegieren
>> gibt es ja auch in anderen Branchen. Kein Krankenpfleger holt für einen
>> intravenösen Zugang einen Arzt.
>
> Es gibt durchaus Kliniken, die die Vorschriften ernst nehmen und bei
> denen intravenöse Zugänge nur durch Ärzte gelegt werden dürfen.

Das war missverständlich formuliert und stark vereinfacht. Liegt *kein*
Notfall vor, muss die Maßnahme rechtlich gesehen immer delegiert werden.
Ein Arzt kann also Fachpersonal mehr oder weniger direkt mit der Ausführung
beauftragen. Dabei geht es aber nicht um "ernst nehmen" der Vorschriften.
Das Pflegepersonal muss sich im Zweifelsfall vergewissern, das der Arzt
zustimmt - was in der Praxis höchst unterschiedlich gehandhabt wird. Es
gibt wohl auch Pflegeeinrichtungen, wo das nie delegiert wird, was aber
nach meinen bisherigen Beobachtungen wirklich selten ist. Beides ist aber
rechtlich gesehen möglich.

Aber jetzt zurück zur Elektrofachkraft. :-)

> M.W. ist die Installation von zusätzlichen Steckdosen aber nicht
> Bestandteil der Ausbildung von KÜchenmonteuren (bzw. Schreinern, aus
> denen sich diese häufig rekrutieren).

Genau deswegen habe ich ja den Beruf "Fachkraft für Möbel-, Küchen- und
Umzugsservice" erwähnt und nicht den Schreiner. Erstere werden in ihrer
Ausbildung auch zur "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten".
Letztere können das vermutlich optional ergänzen.

> Ist aber in manchen Fällen nicht ausreichend, Arbeiten an Geräten unter
> Netzspannung dürfen von EuP nicht durchgeführt werden, wohl aber von EFK
> für festgelegte Tätigkeiten, auch wenn sie anschließend noch von einer
> EFK kontrolliert werden.

Richtig, aber das ist ja hier eben nicht der Fall. Dieser neue Beruf und
ein paar weitere enthalten inzwischen aus diesem Grund die Ausbildung mit
der schönen Abkürzung EFKffT. :-)

Grüße,
Bernd

Kay Martinen

unread,
Jan 31, 2016, 6:42:13 PM1/31/16
to
Am 31.01.2016 um 22:52 schrieb Andeas Wenzel:
> Am 31.01.2016 um 22:24 schrieb Kay Martinen:
>>> Was macht aus den beiden Geräten denn überhaupt eine Kombination wenn
>>> >sie sowieso getrennt eingebaut werden?
> die sehr verbreitet sind, ist mir klar.

War aus deiner Frage nicht ersichtlich, darum antwortete ich allgemein.

> Hier geht es aber darum dass
> Geräte "ohne Herdmitversorgung", also Öfen ohne Steuerelemente für den
> Herd, in der Regel einen Schukostecker haben.

Halte ich wohl für möglich, wenn sie nicht mehr als ca. 2 KW haben. Was
wohl auf die meisten zutreffen dürfte. Gesehen habe ich allerdings noch
keine. Aber in den Letzten x Jahren habe ich auch nur selten neuere Öfen
von hinten gesehen.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Kay Martinen

unread,
Jan 31, 2016, 6:57:00 PM1/31/16
to
Am 31.01.2016 um 20:37 schrieb w-buechs...@web.de:
> X-No-archive: Yes

?

> Installation von zusätzlichen Steckdosen aber nicht Bestandteil der
> Ausbildung von KÜchenmonteuren (bzw. Schreinern, aus denen sich diese
> häufig rekrutieren). Wenn sie es machen, ist es das Risiko ihres
> Arbeitgebers. Meiner minimiert das dadurch, daß er eben den
> Nicht-Elektrofachkräften eine entsprechende Zusatzausbildung zukommen
> läßt.

Ist die Installation Zusätzlicher ortsfester Steckdosen keine Änderung
der Anlage mehr? Nach meinem Verständnis gehört das in die Hände eines
ausgebildeten Elektrikers. Und nicht die einer EuP o. Nicht-EFK mit "Zusatz"

> unter Netzspannung dürfen von EuP nicht durchgeführt werden, wohl
> aber von EFK für festgelegte Tätigkeiten, auch wenn sie anschließend
> noch von einer EFK kontrolliert werden.

Mal ne Banale Frage. Gilt der z.B. in den 1980'rn Ausgebildete
Elektroinstallateur(geselle) bei diesen ganzen Details-unterschieden
noch als (allgemeine) Elektrofachkraft - oder nur noch mit (teuren)
"Zusatzqualifikationen" :-/

Stelle mir grade vor wie ein Altgeselle sich von einem Jungspund(-EFK)
anhören lassen müsste er sei nur für Festgelegte Tätigkeiten ausgebildet
genug. Und der Junge KEIN Meister/Techniker ist, sondern "auch nur" Geselle.

Kay
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https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Marc Haber

unread,
Feb 1, 2016, 3:27:16 AM2/1/16
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>Am 31.01.2016 um 22:52 schrieb Andeas Wenzel:
>> Hier geht es aber darum dass
>> Geräte "ohne Herdmitversorgung", also Öfen ohne Steuerelemente für den
>> Herd, in der Regel einen Schukostecker haben.
>
>Halte ich wohl für möglich, wenn sie nicht mehr als ca. 2 KW haben.

http://www.neff.de/produkte/herde-back%C3%B6fen/back%C3%B6fen/B12M22N3.html?source=browse

2.8 kW, Schuko, Absicherung 16A.

Zeig mir einen autarken Einbaubackofen, der nur 2 kW Anschlußwert hat.

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 1, 2016, 6:44:01 AM2/1/16
to
Am 31.01.2016 20:26, schrieb Georg Wieser:

> Ein Herd hat keine Drehfeldrichtung. Der kühlt nicht, wenn man ihn
> falschrum anschließt.

Der Propeller im Backofen dreht in die falsche Richtung, zumindest bei
einigen Gewerbebacköfen (aka Konvektomat).

Andeas Wenzel

unread,
Feb 1, 2016, 7:44:53 AM2/1/16
to
Am 01.02.2016 um 00:42 schrieb Kay Martinen:
> [...]
> Halte ich wohl für möglich, wenn sie nicht mehr als ca. 2 KW haben. Was
> wohl auf die meisten zutreffen dürfte. Gesehen habe ich allerdings noch
> keine. Aber in den Letzten x Jahren habe ich auch nur selten neuere Öfen
> von hinten gesehen.

Die sind allesamt mit 3,65KW angegeben, eben 16A bei 230V.

Kay Martinen

unread,
Feb 1, 2016, 8:44:45 AM2/1/16
to
Logo. Wenn der Eh Drei Phasen für die Fette Heizung braucht und viel
Wind, kann man gleich einen DS-Motor nehmen.

Mit Privat üblichen Backofen aber nicht zu vergleichen!

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Georg Wieser

unread,
Feb 1, 2016, 3:34:48 PM2/1/16
to
Am 01.02.2016 um 00:42 schrieb Kay Martinen:
Haben alle über 3kW

Georg Wieser

unread,
Feb 1, 2016, 3:35:43 PM2/1/16
to
Was aber -zugegeben- für eine Schuko Steckdose nicht gerade wenig ist...

Ich habe schon diverse mit dem Twizy mit 2,2kW zerkohlt... :-(

Georg Wieser

unread,
Feb 1, 2016, 3:38:51 PM2/1/16
to
Am 01.02.2016 um 00:57 schrieb Kay Martinen:

>
> Ist die Installation Zusätzlicher ortsfester Steckdosen keine Änderung
> der Anlage mehr? Nach meinem Verständnis gehört das in die Hände eines
> ausgebildeten Elektrikers. Und nicht die einer EuP o. Nicht-EFK mit "Zusatz"

Ist das wirklich Deine persönliche Meinung oder möchtest Du nur über
Zulassungsprinzipien, Marktschutz, Ständegemauschel etc. diskutieren?

Kay Martinen

unread,
Feb 1, 2016, 3:51:18 PM2/1/16
to
Am 01.02.2016 um 21:38 schrieb Georg Wieser:
> Am 01.02.2016 um 00:57 schrieb Kay Martinen:
>>
>> Ist die Installation Zusätzlicher ortsfester Steckdosen keine Änderung
>> der Anlage mehr? Nach meinem Verständnis gehört das in die Hände eines
>> ausgebildeten Elektrikers. Und nicht die einer EuP o. Nicht-EFK mit
>> "Zusatz"
>
> Ist das wirklich Deine persönliche Meinung

Ja, ist es! Und zwar in der Hauptsache weil ich nicht weiß was bei den
anderen Qualifikationen die Lehrinhalte sind und wie diese Vermittelt
werden (Praxis, Theorie, Wochenkurs o. Jahrelange Ausbildung...)

> oder möchtest Du nur über
> Zulassungsprinzipien, Marktschutz, Ständegemauschel etc. diskutieren?

Nicht, wenn du es vermeiden kannst/willst!? ;)

Kay
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https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Andeas Wenzel

unread,
Feb 1, 2016, 4:58:09 PM2/1/16
to
Am 01.02.2016 um 21:35 schrieb Georg Wieser:
>>
>
>
> Was aber -zugegeben- für eine Schuko Steckdose nicht gerade wenig ist...
>
> Ich habe schon diverse mit dem Twizy mit 2,2kW zerkohlt... :-(

Der Twizi zieht halt volles Rohr bis der Akku voll ist, vermutlich
stundenlang. So ein Ofen hat ja irgendwann aufgeheizt und schaltet dann
erstmal ab. Trotzdem sollte eine Steckdose aber 10A Dauerlast aushalten.
Waren das vielleicht alte Dosen mit ausgeleierten Kontakten? Oder ganz
billiges Baumarktzeugs?

Kay Martinen

unread,
Feb 2, 2016, 9:18:30 AM2/2/16
to
Am 02.02.2016 um 10:05 schrieb w-buechs...@web.de:
>
> Die Lehrinhalte
> sind auf den Webseiten der entsprechenden Anbieter einzusehen.

Ich werde mal danach suchen.

> die Qualifikation eines ausgebildeten E-Installateurs ist, weißt du
> auch nicht, da kann es auch passieren, daß er 3 Jahre Schlitze
> gekloppt und erst im letzten Halbjahr für die Prüfung gebüffelt hat.


Aber auch einer der 3 Jahre Schlitze kloppt muss ja regelmäßig zur
Berufsschule. Von anderen weiß ich es also nicht. Aber von mir selbst
weiß ich es noch. Ist nur schon länger her. Inzwischen wird vermutlich
EIB und SPS zusätzlich gelehrt, aber die Basics bleiben gleich. Bis
einer das Ohmsche Gesetz neu definiert oder an Physikalischen Konstanten
rum schraubt. Nicht warscheinlich!

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Georg Wieser

unread,
Feb 2, 2016, 12:33:47 PM2/2/16
to
2,2 sind *deutlich* weniger als ein Ofen. Allerdings, und da hast Du
Recht, nicht so lang.

Georg Wieser

unread,
Feb 2, 2016, 12:46:27 PM2/2/16
to
Am 01.02.2016 um 21:51 schrieb Kay Martinen:
> Am 01.02.2016 um 21:38 schrieb Georg Wieser:
>> Am 01.02.2016 um 00:57 schrieb Kay Martinen:
>>>
>>> Ist die Installation Zusätzlicher ortsfester Steckdosen keine Änderung
>>> der Anlage mehr? Nach meinem Verständnis gehört das in die Hände eines
>>> ausgebildeten Elektrikers. Und nicht die einer EuP o. Nicht-EFK mit
>>> "Zusatz"
>>
>> Ist das wirklich Deine persönliche Meinung
>
> Ja, ist es! Und zwar in der Hauptsache weil ich nicht weiß was bei den
> anderen Qualifikationen die Lehrinhalte sind und wie diese Vermittelt
> werden (Praxis, Theorie, Wochenkurs o. Jahrelange Ausbildung...)

Also, jemandem mit der Intelligenz deutlich über einem deutschen
Schäferhund beizubringen, welche Dinge beim setzen einer zusätzlichen
230V Steckdose nötig sind... Dazu braucht man, wenn man so ziemlich jede
Eventualität mit abdecken möchte und bei Adam und Eva anfängt einen
Tageskurs.

Irgendwann kommt bei uns in D einer zum Lampenwechseln ins Haus, der das
4 Jahre studiert hat.

Was ist an einer normalen EFH-Elektrik bitte Zauberei? Wir reden hier
nicht von einem Betrieb mit Kranbahnen, Schleppkabeln, überlangen
Leitungen, armdicken Kabeln, Lichtbogenöfen...... wir reden von einer
zusätzlichen 230V Schuko-Steckdose!

Bernd Waterkamp

unread,
Feb 2, 2016, 5:18:29 PM2/2/16
to
w-buechs...@web.de schrieb:

> Am Sonntag, 31. Januar 2016 23:05:21 UTC+1 schrieb Bernd Waterkamp:
>> Dieser neue Beruf und
>> ein paar weitere enthalten inzwischen aus diesem Grund die Ausbildung mit
>> der schönen Abkürzung EFKffT. :-)
>
> Nein, das ist keine Berufs- oder Ausbildungsbezeichnung, sondern eine
> Bezeichnung entsprechend den Richtlinien der BG. EFK oder EFKffT kann
> man auch ohne einschlägige Berufsausbildung sein, wenn man sich
> entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten anderweitig erworben hat.

Ist bekannt. Ich hatte Ausbildung nicht wörtlich im Sinne einer
Berufsausbildung gemeint, sondern Lerninhalte/Schulungen/Kurse.

Klaus Butzmann

unread,
Feb 2, 2016, 5:37:34 PM2/2/16
to
Am 02.02.2016 um 15:18 schrieb Kay Martinen:
> Bis einer das Ohmsche Gesetz neu definiert
Die drei! Ohmschen Gesetze!


Butzo


Lutz Schulze

unread,
Feb 3, 2016, 5:43:17 AM2/3/16
to
Am Wed, 3 Feb 2016 10:36:58 +0000 (UTC) schrieb Martin Τrautmann:

> Wenn's im
> Berufsvorbereitungsjahr eher um sozialverträgliche Verwahrung bis zur
> Volljährigkeit geht

Wozu ist diese eigentlich erforderlich? Wir haben damals mit 16 oder 17 mit
der Lehrausbildung begonnen und waren mit 18 oder 19 fertig.

Richtig lernen beginnt dann natürlich noch mal wenn man Probleme wirklich
allein lösen muss.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Franz Glaser

unread,
Feb 3, 2016, 4:02:15 PM2/3/16
to
Wie hoch ist denn in Deutschland der Strafrahmen für die 3 Gesetze?


GL
--
Die "Öffentliche Meinung" ist der sozialistische Ersatzgott. Allwissend,
allmächtig und allgefürchtet. Die schlimmsten Mitmenschen sind die
Verbreiter von Gerüchten, deren Herkunft sie nicht nennen dürfen -
genannt Vernaderer. Die Medien sind dabei gesetzlich geschützt.

Georg Wieser

unread,
Feb 4, 2016, 1:28:48 PM2/4/16
to
Am 03.02.2016 um 11:36 schrieb Martin Τrautmann:
> On Tue, 2 Feb 2016 23:05:07 -0800 (PST), w-buechs...@web.de wrote:
>> ... die Besucher der Berufsschule haben sich aber möglicherweise geändert. Unser letzter Azubi (Mechatroniker) konnte auch nach der Prüfung noch nicht Mikro- in Nanofarad umrechnen. Wer in seiner Jugend Heinz-Richter-Bücher mit so ulkigen Wertebezeichnungen wie 0,0033uF oder 68000pF konsumiert hat, bekam das durchs pädagogische Hintertürchen beigebracht.
>
> Unterscheide ob "normale" Berufsschule, quasi zu Gesellen. Oder
> Berufskolleg. Oder Technikerschule. Oder Meisterschule. Gibt's alles auf
> der Berufsschule - und auch nach unten ist's beliebig offen. Wenn's im
> Berufsvorbereitungsjahr eher um sozialverträgliche Verwahrung bis zur
> Volljährigkeit geht, so hast du am oberen Ende gutes
> Fachhochschul-Niveau.
>
> Schönen Gruß
> Martin
>
Und was braucht man jetzt um eine weitere Steckdose in die Wand zu
bringen? (Außer Hammer, Meissel und Gipspfännchen :-)

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 4, 2016, 2:42:26 PM2/4/16
to
On Thu, 4 Feb 2016 19:28:49 +0100, "Georg Wieser" posted:
Außer dem Gips schadet auch ein gewisses Maß an Grips nicht ;-)

Z.B. sollte man eine Vorstellung davon haben, dass man Steckdosen
nicht unendlich oft weiterleitet. Oder dass man eine SD nicht in einen
anderen Raum führt. "Installationszone" sollte kein Fremdwort sein.
u.s.w.u.s.f.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Marc Haber

unread,
Feb 5, 2016, 3:13:57 AM2/5/16
to
w-buechs...@web.de wrote:
>Ich hab in meiner Mietwohnung auch Schalter umgesetzt,

Selbst?

>aber das wird bei Auszug natürlich fachgerecht und spurenlos zurückgebaut.

Von einer EFK?
Message has been deleted

Marc Haber

unread,
Feb 5, 2016, 4:59:47 AM2/5/16
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>Abgesehen davon ist heute auch Trockenbau eher Stand der Technik - da
>musst du auch wissen, wie man luftdicht abklebt.

In unserem Fertighaus wurde gar nichts luftig abgeklebt. Man nehme die
luftdichten Kaiserdosen, stecke die Leitung durch die Gummimembrane.

Das Haus hat den Blower-Door-Test nach Einbau der Elektrik mit Bravour
bestanden.

Marc Haber

unread,
Feb 5, 2016, 5:00:34 AM2/5/16
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>Ansonsten machen Heimwerker da nicht so wahnsinnig viel falsch - dass
>allerdings jeder Baumarkt mittlerweile schon FI oder
>Sicherungsautomaten weit über B16 anbietet, das verwundert schon ein
>wenig.

Vor allen Dingen weil man dieses Zeugs online für wesentlich geringere
Preise bekommt.

Marc Haber

unread,
Feb 5, 2016, 7:14:03 AM2/5/16
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>>Abgesehen davon ist heute auch Trockenbau eher Stand der Technik - da
>>musst du auch wissen, wie man luftdicht abklebt.
>
>In unserem Fertighaus wurde gar nichts luftig abgeklebt.

Luftdicht even.

Marc Haber

unread,
Feb 5, 2016, 7:14:46 AM2/5/16
to
w-buechs...@web.de wrote:
>X-No-archive: Yes
>
>Am Freitag, 5. Februar 2016 09:13:57 UTC+1 schrieb Marc Haber:
>
>> Von einer EFK?
>
>Zumindest betriebsintern gelte ich als solche.

Ah ;-)

"Ich rasiere alle Männer im Ort, die sich nicht selbst rasieren".

Izur Kockenhan

unread,
Feb 5, 2016, 5:43:16 PM2/5/16
to
Am 25.01.2016 um 00:41 schrieb Jens Müller:
> Ich bekomme demnächst eine Küche von IKEA geliefert und montiert.
> Komplett mit Backofen, allerdings ohne Kochfeld, das habe ich noch
> unbenutzt, allerdings nicht mehr originalverpackt, rumliegen.
>
> Und hier geht das Problem los: Der Küchenmonteur (vermutlich eine
> elektrotechnisch unterwiesene Person) darf es in dem Fall nicht
> anschließen. Ich brauche also einen Elektriker.
>
> Um Herd und Kochfeld an eine Drehstrom-"Dose" anzuschließen, braucht man
> ja so einen Verteiler. Hätte wohl auch der Küchenmonteur dabei, kostet
> aber auch dort extra, und das Kochfeld anschließen darf er ja eh nicht
> (siehe oben).
>
> Jetzt frage ich mich folgendes:
>
> 1. Wie soll ich das von den Küchenmonteuren zweckmäßigerweise
> vorbereiten lassen? Kochfeld abdichten, nichts anschließen? Oder
> Backofen schon anschließen lassen (und den Splitter mitkaufen oder auch
> nicht, also mit Splitter anschließen lassen oder aber direkt).
>
> 2. Haben Elektriker Probleme mit IKEA-Geräten, mit nicht mehr
> fabrikneuen Geräten, oder Fremdmaterial (Splitter)?
>
> 3. Was kostet sowas (also anschließen und Funktionsprüfung, da ja nicht
> ungefähr? Eine Arbeitsstunde plus Anfahrt? Und nehmen Elektriker
> typischerweise reelle Preise für Material (Kabel, Splitter) oder völlige
> Mondpreise? Für den Splitter habe ich Preise zwischen 60 und 80 Euro
> gefunden ...
>
> Danke und Gruß,
>
> Jens

Was für ein Blasphemie dieses Thema in de.sci.ing.elektrotechnik zu
erwähnen ...

Das ist ein Thema für Elektrolehrlinge in der Berufsschule.

Marc Haber

unread,
Feb 6, 2016, 4:21:56 AM2/6/16
to
Izur Kockenhan <charly...@yahoo.de> wrote:
>Was für ein Blasphemie dieses Thema in de.sci.ing.elektrotechnik zu
>erwähnen ...
>
>Das ist ein Thema für Elektrolehrlinge in der Berufsschule.

Andergroups wird man mit Elektrofragenm hierher geschickt. Es gibt
halt kein de.etc.handwerk.elektro

Helmut Hullen

unread,
Feb 6, 2016, 6:24:46 AM2/6/16
to
Hallo, Marc,

Du meintest am 06.02.16:

>> Das ist ein Thema für Elektrolehrlinge in der Berufsschule.

> Andergroups wird man mit Elektrofragenm hierher geschickt. Es gibt
> halt kein de.etc.handwerk.elektro

Das ist kein Grund, das "ing" im Namen der Newsgroup zu ignorieren -
nein, das deutet nicht auf "Lehrling" hin!

Viele Gruesse!
Helmut

horst-d.winzler

unread,
Feb 6, 2016, 7:11:37 AM2/6/16
to
Am 06.02.2016 um 12:05 schrieb Helmut Hullen:
> Hallo, Marc,

> Das ist kein Grund, das "ing" im Namen der Newsgroup zu ignorieren -
> nein, das deutet nicht auf "Lehrling" hin!

ing = Ingrid? *

*Ingrid= ingwa (dem Stammes- bzw Regengott geweiht) + friör (Schönheit)

--
mfg hdw

Georg Wieser

unread,
Feb 6, 2016, 11:12:36 AM2/6/16
to
Am 05.02.2016 um 13:14 schrieb Marc Haber:
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>> Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>>> Abgesehen davon ist heute auch Trockenbau eher Stand der Technik - da
>>> musst du auch wissen, wie man luftdicht abklebt.
>>
>> In unserem Fertighaus wurde gar nichts luftig abgeklebt.
>
> Luftdicht even.
>
>> Man nehme die
>> luftdichten Kaiserdosen, stecke die Leitung durch die Gummimembrane.
>>
>> Das Haus hat den Blower-Door-Test nach Einbau der Elektrik mit Bravour
>> bestanden.
>>
>> Grüße
>> Marc


In so ner luftdichten Kiste würde ich auch gerne wohnen....

Die Heizkosten würden mir noch gefallen, das ist es dann aber auch schon.

Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten
Schachtel?

Georg Wieser

unread,
Feb 6, 2016, 11:15:56 AM2/6/16
to
Am 05.02.2016 um 09:47 schrieb Martin Τrautmann:
> On Fri, 05 Feb 2016 09:13:56 +0100, Marc Haber wrote:
>> w-buechs...@web.de wrote:
>>> Ich hab in meiner Mietwohnung auch Schalter umgesetzt,
>>
>> Selbst?
>>
>>> aber das wird bei Auszug natürlich fachgerecht und spurenlos zurückgebaut.
>>
>> Von einer EFK?
>
> In den eigenen vier Wänden kann man ohnehin nach Herzenslust
> herumpfuschen -

da sind durchaus einige anderer Meinung.

> da ist selbst Phase auf gelb-grün noch kein Grund zur
> standrechtlichen Erschießung.

genau deshalb :-(
>
> Die EFK muss bei Ihrer Arbeit mit solchem Pfusch rechnen.
>
> Setzen einer Steckdose oder eines Schalters ist noch halbwegs trivial.
>
> Ansonsten machen Heimwerker da nicht so wahnsinnig viel falsch -

sag das nicht. Du glaubst nicht was Menschen schaffen.
Allerdings sind die Grundzüge in einem Tag lernbar.

> dass
> allerdings jeder Baumarkt mittlerweile schon FI oder
> Sicherungsautomaten weit über B16 anbietet, das verwundert schon ein
> wenig.


>
> Schönen Gruß
> Martin
>

Penn Erwin

unread,
Feb 6, 2016, 11:50:53 AM2/6/16
to
Am 06.02.2016 um 17:12 schrieb Georg Wieser:


> Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten
> Schachtel?

Überhaupt nicht!

--
Gruß
Erwin

Marc Haber

unread,
Feb 6, 2016, 12:38:27 PM2/6/16
to
Georg Wieser <weninteressiert...@gmx.de> wrote:
>Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten
>Schachtel?

Das weiß ich nicht, wir haben keinen Platz dafür. Wäre auch schnell
unerträglich warm.

Tilmann Runck

unread,
Feb 6, 2016, 12:39:21 PM2/6/16
to
Hallo

> Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten
> Schachtel?
Ganz einfach: mit Zuluft von draußen.

Tilmann
--
Seeley G50 Mk2/Mk3, Triton 650, Aermacchi 250, Kawa ZXR 400, BMW F650 GS
www.my-dhm.de

horst-d.winzler

unread,
Feb 6, 2016, 12:58:43 PM2/6/16
to
Am 06.02.2016 um 17:12 schrieb Georg Wieser:

> Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten
> Schachtel?

Die Leute, die dir diese Frage hätten beantworten könnten, sind leider
alle an Kohlenmonoxid verschieden. :-(

--
mfg hdw

Kay Martinen

unread,
Feb 6, 2016, 1:07:59 PM2/6/16
to
Am 06.02.2016 um 18:58 schrieb horst-d.winzler:
> Am 06.02.2016 um 17:12 schrieb Georg Wieser:
>
>> Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten
>> Schachtel?

1. LED-Holzfeuer (ver)braucht keine Luft. Jedenfalls nicht bei dir!
2. Es gibt da diesen TV-Sender. Nachts läuft da ein Kaminfeuer!


> Die Leute, die dir diese Frage hätten beantworten könnten, sind leider
> alle an Kohlenmonoxid verschieden. :-(
>
Weil sie zu Geizig/blöde waren Zwei Korrekte löcher in's Haus zu
schlagen. Eins für Zuluft und eins für den Rauchabzug!

Wenn Garagen beides Hätten würden weniger Selbstmörder in ihnen gefunden.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 6, 2016, 1:08:53 PM2/6/16
to
On Sat, 06 Feb 2016 18:38:26 +0100, "Marc Haber" posted:

>Georg Wieser <weninteressiert...@gmx.de> wrote:
>>Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten
>>Schachtel?
>
>Das weiß ich nicht, wir haben keinen Platz dafür. Wäre auch schnell
>unerträglich warm.

Da hilft
https://www.youtube.com/results?search_query=Kaminfeuer+4k
:-)

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Kay Martinen

unread,
Feb 6, 2016, 1:16:50 PM2/6/16
to
Am 06.02.2016 um 12:05 schrieb Helmut Hullen:
>
> Du meintest am 06.02.16:
>
>>> Das ist ein Thema für Elektrolehrlinge in der Berufsschule.

Wenn die nur Bürgerfragestunden hätten!?

>> Andergroups wird man mit Elektrofragenm hierher geschickt. Es gibt
>> halt kein de.etc.handwerk.elektro
>
> Das ist kein Grund, das "ing" im Namen der Newsgroup zu ignorieren -
> nein, das deutet nicht auf "Lehrling" hin!

Aber jeder kennt den Spruch "Dem Inscheniör ist nischt zu Schwör" und
glaubt es. Willst du sagen ein Ing. "Könnte" das nicht erklären, oder
das er es nicht "wollte" oder "sollte"?

Wenn:

"Könnte" nicht: Armes Deutschland!
"Sollte" nicht: Gründe die passende Gruppe und antworte dort!
"wollte" nicht: Soziales Verhalten scheint ein Auslaufmodell zu sein.

Und wo ist der Ing. der ein neues Erfindet?

Man kann natürlich auch einfach NICHT antworten wenn einem die Frage zu
banal ist oder x-mal beantwortet wurde! Aber wer macht denn schon so
etwas abstruses!

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Helmut Hullen

unread,
Feb 6, 2016, 1:24:06 PM2/6/16
to
Hallo, Kay,

Du meintest am 06.02.16:

>> Das ist kein Grund, das "ing" im Namen der Newsgroup zu ignorieren -
>> nein, das deutet nicht auf "Lehrling" hin!

> Aber jeder kennt den Spruch "Dem Inscheniör ist nischt zu Schwör" und
> glaubt es. Willst du sagen ein Ing. "Könnte" das nicht erklären, oder
> das er es nicht "wollte" oder "sollte"?

Ich bin auch Ingenieur. Ich kann u.a. Kühe melken und Heu wenden. Gehört
beides nicht in diese Newsgroup, weder die Tätigkeit noch deren
Erläuterungen.

Viele Gruesse!
Helmut

Marc Haber

unread,
Feb 6, 2016, 3:15:50 PM2/6/16
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>2. Es gibt da diesen TV-Sender. Nachts läuft da ein Kaminfeuer!

Die erste Generation Smart-TVs hatte wohl in aller Regel eingebaute
Kaminfeuer- und Aquariums-Funktionen. Unserer ist aus 2014 und bezieht
diese Funktion per Spezial-App bereits aus dem Internet, und zwar von
Youtube. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nicht noch lieber als
lokale Funktion aus dem Firmware-Flash hätte.

Thomas Einzel

unread,
Feb 6, 2016, 5:16:04 PM2/6/16
to
Am 06.02.2016 um 17:12 schrieb Georg Wieser:
...
> In so ner luftdichten Kiste würde ich auch gerne wohnen....

Auch noch wenn die Klebungen nach n oder xy Jahren nicht mehr so dicht
sind bei beim Abnahmetest?

> Die Heizkosten würden mir noch gefallen, das ist es dann aber auch schon.
>
> Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten
> Schachtel?

Mit gesonderter Außenluftzuführung (Frischluft) in den Ofen z.B.

--
Thomas

horst-d.winzler

unread,
Feb 7, 2016, 3:02:57 AM2/7/16
to
Am 06.02.2016 um 19:23 schrieb Helmut Hullen:
> Hallo, Kay,
>
> Ich bin auch Ingenieur. Ich kann u.a. Kühe melken und Heu wenden. Gehört
> beides nicht in diese Newsgroup, weder die Tätigkeit noch deren
> Erläuterungen.

In der DDR, seligen Angedenkens, gabs mW diplomierte Schwei(t)zer.
Ingenieure für Agrartechnik. Die sollten sich dann schonmal an einem
Kuheuter versucht haben. ;-)

--
mfg hdw

Kay Martinen

unread,
Feb 7, 2016, 4:36:17 AM2/7/16
to
Am 06.02.2016 um 19:23 schrieb Helmut Hullen:
>
Nun, ich bin kein Ingenieur. Und auch ich kann; wie sicher viele hier;
noch ein bisschen mehr als nur meinen Erlernten Beruf. Eine liste
erspare ich mir, oder bist du auch Diplomierter (Ing) Kuheuter-Melker
und Heu-wender? Wenn nicht dann ist es ja vergleichbar.

N.B. Tätigkeiten die man sich selbst oder durch andere nur Angelernt
hat, oder wie's so schön heißt durch "LearnIng by doIng" liegen m.E.
gleichauf mit der des LehrlIngs obwohl das im Einzelfall variieren kann. :)

Es gibt auch keine de.sci.heuwenden oder de.sci.kuhmelken!

Nach deiner Logik hat all dies hier nix zu suchen. Und in anderen
Gruppen ist es ebenso wenig passend!

Gleiches Problem mit Elektrotechnischen Fragen von Nicht-Elektrikern!
Unter .de. gibt es nur diese Gruppe. Wo sollen die also anders hin mit
ihren Fragen als hier hin?

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Georg Wieser

unread,
Feb 7, 2016, 5:05:38 AM2/7/16
to
Von sowas hab ich auch schon gelesen. Dann hat man halt genau wieder
diesen Miefquirl wie eine Zentralheizung, die die Luft wendet.

Wenn ab Spätherbst Abends das Feuer knistert, dann ist im Haus eine Luft
wie sonst nur im Früh- oder Spätsommer, wo ganztags die Fenster
und die Terrassentüre offen stehen. Traumhaft.

Georg Wieser

unread,
Feb 7, 2016, 5:07:17 AM2/7/16
to
Am 07.02.2016 um 10:36 schrieb Kay Martinen:

> N.B. Tätigkeiten die man sich selbst oder durch andere nur Angelernt
> hat, oder wie's so schön heißt durch "LearnIng by doIng" liegen m.E.
> gleichauf mit der des LehrlIngs obwohl das im Einzelfall variieren kann. :)

Was wiederum an zwei Gründen liegen kann...


Helmut Hullen

unread,
Feb 7, 2016, 6:06:24 AM2/7/16
to
Hallo, Kay,

Du meintest am 07.02.16:

>>>> Das ist kein Grund, das "ing" im Namen der Newsgroup zu ignorieren
>>>> - nein, das deutet nicht auf "Lehrling" hin!

>>> Aber jeder kennt den Spruch "Dem Inscheniör ist nischt zu Schwör"
>>> und glaubt es. Willst du sagen ein Ing. "Könnte" das nicht
>>> erklären, oder das er es nicht "wollte" oder "sollte"?

>> Ich bin auch Ingenieur. Ich kann u.a. Kühe melken und Heu wenden.
>> Gehört beides nicht in diese Newsgroup, weder die Tätigkeit noch
>> deren Erläuterungen.

> Nun, ich bin kein Ingenieur. Und auch ich kann; wie sicher viele
> hier; noch ein bisschen mehr als nur meinen Erlernten Beruf. Eine
> liste erspare ich mir, oder bist du auch Diplomierter (Ing)
> Kuheuter-Melker und Heu-wender? Wenn nicht dann ist es ja
> vergleichbar.

Nein - ich bin Dipl.-Ing. (ET).
Und könnte mich hier auch zu vielen anderen Themen äussern ...

Viele Gruesse!
Helmut

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 7, 2016, 11:17:13 AM2/7/16
to
On Sun, 7 Feb 2016 12:06:00 +0100, "Helmut Hullen" posted:
Blockwarte sind seit '89 out.

horst-d.winzler

unread,
Feb 7, 2016, 11:34:27 AM2/7/16
to
Am 07.02.2016 um 17:17 schrieb Wolfgang Kynast:

> Blockwarte sind seit '89 out.

Genauer: 1945/1989
Allerdings seit (anlaßlose) Datenspeicherung sowieso obsolet.
--
mfg hdw

Marc Haber

unread,
Feb 7, 2016, 11:54:18 AM2/7/16
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>Nein, auch die Gesundheit kommt da nicht zu kurz. Die Lüftungsanlage mit
>Wärmetauscher gehört da aber zum runden Gesamtkonzept dazu.

Genau, und die sorgt für die trockene Luft. Abluft wärmt Frischluft,
Abluft verliert dabe ihre Luftfeuchtigkeit, es fällt literweise
Kondensat an, die vorgewärmte Frischluft verliert durch das Anwärmen
an (relativer) Feuchte.

Ergebnis ist ein sehr trockenes Haus.

Rolf Bombach

unread,
Feb 7, 2016, 12:29:25 PM2/7/16
to
Izur Braininskull schrieb:

> Was für ein Blasphemie dieses Thema in de.sci.ing.elektrotechnik zu erwähnen ...

Es ist voll daneben, sich mit spätpubertären Aliasnamen in einer sci
Gruppe zu melden.

> Das ist ein Thema für Elektrolehrlinge in der Berufsschule.

Das ist ein Betragen für dag oder alt.lall.irknwas und gehört
eher in die Klippschule. Aber ansonsten, so allgemein, bist
du mit deinem Therapeuten zufrieden?

--
mfg Rolf Bombach

horst-d.winzler

unread,
Feb 7, 2016, 12:39:38 PM2/7/16
to
Am 07.02.2016 um 17:54 schrieb Marc Haber:
> Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>> Nein, auch die Gesundheit kommt da nicht zu kurz. Die Lüftungsanlage mit
>> Wärmetauscher gehört da aber zum runden Gesamtkonzept dazu.
>
> Genau, und die sorgt für die trockene Luft. Abluft wärmt Frischluft,
> Abluft verliert dabe ihre Luftfeuchtigkeit, es fällt literweise
> Kondensat an, die vorgewärmte Frischluft verliert durch das Anwärmen
> an (relativer) Feuchte.
>
> Ergebnis ist ein sehr trockenes Haus.

Was für das Haus erwünscht, für die darin lebenden Menschen wg.
Austrocknung der Schleimhäute, aber nachteilig werden könnte. Wie wird
der Gefahr von zu trockenen Schleimhäute begegnet? Durch Staubpartikel
könnte ein anderes Problem entstehen?
--
mfg hdw

Rolf Bombach

unread,
Feb 7, 2016, 12:40:22 PM2/7/16
to
w-buechs...@web.de schrieb:
> X-No-archive: Yes
>
> Bei den Elektroarbeiten fällt das eben auf, weil hier aufgrund der
> BG-Bestimmungen bestimmte Qualifikationen gefordert werden. Bei anderen
> technischen Tätigkeiten ist das m.W. nicht der Fall. So machen unsere
> Elektrofachkräfte, wenn nötig, beim Kunden auch noch Klempnerarbeiten
> (sollte nur Anschluß an Kühlkreisläufe sein - manchmal müssen aber noch
> die Anschlüsse hergestellt werden), und eine "für Installateurtätigkeiten
> eingewiesene Person" wird dafür nicht gefordert.

Naja, pragmatische Lösung halt. Die gehen allerdings fliessend in Resultate
schlechter Planung/Organisation über, etwa wenn die Klempnerarbeiten viel länger
als die Ing-Arbeiten gehen und der Ing drei mal teurer als der Klempner ist.

Grösstenteils mach ich ja auch Mechaniker/Klempner/Elektroniker/Faciliy-
manager :-)/Sekretariats-arbeiten usw. Solange ich das doppelte wie ein
promovierter Ing in DE verdiene, ist mir das total egal, es spricht aber
nicht gerade für die Fähigkeiten des Arbeitgebers.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Feb 7, 2016, 12:51:56 PM2/7/16
to
w-buechs...@web.de schrieb:
> X-No-archive: Yes
>
> ... die Besucher der Berufsschule haben sich aber möglicherweise geändert.
> Unser letzter Azubi (Mechatroniker) konnte auch nach der Prüfung noch nicht
> Mikro- in Nanofarad umrechnen. Wer in seiner Jugend Heinz-Richter-Bücher mit
> so ulkigen Wertebezeichnungen wie 0,0033uF oder 68000pF konsumiert hat,
> bekam das durchs pädagogische Hintertürchen beigebracht.

Wundert mich nicht, bin eher der Ansicht, dass das bei gewissen Konstellationen
normal ist. Mein letzter Praktikant, PTA abgeschlossen und anschliessend noch
Bachelor[1] Physik angehängt, scheiterte an der Umrechnung vom Meter in Mikrometer.
Er wird irgendwann in seinen ewigen Glauben sterben, Präfixe, Exponentialangaben
und überhaupt Einheiten in Formeln wären ausschliesslich zum Plagen von
Studenten erfunden worden.

[1] FH "nord", sagen wir mal. So was wie FH für Technik, Kunst und Kultur.
Dort, wo man eben katastrophale Mathenoten mit Politik-, Sport- und Religions-
noten kompensieren kann. Hauptsache ganzheitlich.
Lesen und Schreiben rudimentär, Verstehen asymptotisch gegen Null, Rechnen
lieber die mit Strich als mit Punkt. Nordische Schnodderschnauze, kaum ein
Satz ohne "verkackt" oder dergleichen, Schuld sind immer die Andern, Ich
nicht aber die Andern auch, und wenn man dann mal durch die Blume mitteilt,
dass im Real Life früher oder später möglicherweise ein etwas kräftigerer
Wind, eventuell sogar Gegenwind, wehen könnte, kommt der hysterische Anfall.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Feb 7, 2016, 12:55:27 PM2/7/16
to
Georg Wieser schrieb:
>
> Wie betreibt man eigentlich einen Holzofen in so einer luftdichten Schachtel?

Zuluftrohr. Wir haben so einen Patentkamin, "fast" offen, aber mit dichter
Scheibe davor. Obwohl wir keine luftdichte Schachtel haben, hat die Installation
kontrollierte Zuluft von aussen und Umluft-Wärmetausch gegen innen.

Besonders lustig sind ja die Leute mit offenem Kamin im tiefen Winter.
Durch den Kamineffekt wird letztendlich mehr kalte Luft ins Haus gesaugt,
als dass der Kamin netto heizt, und ja, das wurde messtechnisch nachgewiesen.

--
mfg Rolf Bombach

horst-d.winzler

unread,
Feb 7, 2016, 12:56:47 PM2/7/16
to
Am 07.02.2016 um 18:52 schrieb Rolf Bombach:

>
> [1] FH "nord", sagen wir mal. So was wie FH für Technik, Kunst und Kultur.
> Dort, wo man eben katastrophale Mathenoten mit Politik-, Sport- und
> Religions-
> noten kompensieren kann. Hauptsache ganzheitlich.
> Lesen und Schreiben rudimentär, Verstehen asymptotisch gegen Null, Rechnen
> lieber die mit Strich als mit Punkt. Nordische Schnodderschnauze, kaum ein
> Satz ohne "verkackt" oder dergleichen, Schuld sind immer die Andern, Ich
> nicht aber die Andern auch, und wenn man dann mal durch die Blume mitteilt,
> dass im Real Life früher oder später möglicherweise ein etwas kräftigerer
> Wind, eventuell sogar Gegenwind, wehen könnte, kommt der hysterische
> Anfall.
>

Das du dich damit als ausländerfeindlich, äh inländerfeindlich,
zumindest als Rassist outest, ist dir doch wohl klar?
--
mfg hdw

Rolf Bombach

unread,
Feb 7, 2016, 1:04:00 PM2/7/16
to
Helmut Wabnig schrieb:
>
> Wie ist das bei einem technischen Laien?
> Daß es Vorschriften gibt, weiß der schon nicht.
> Die Regeln der Technik kennt er nicht.
> Er hat irgendwo einmal was gesehen
> und das versucht er nachzumachen auf seine eigene Weise.
> Das darf er nicht, und er weiß es nicht einmal.

Das ist grobes Durcheinander. Ein elektrotechnischer Laie ist
jeder, der nicht im richtigen Moment den richtigen Schein hat.
Das heisst noch lange nicht, dass er nichts weiss und nichts kann.

Am CERN hat es jede Menge Leute, die an der Mulitmegawatt-100kV-
DC-Anlage rumschrauben können und dürfen. Dort dürfen FWW-Elektriker,
selbst solche mit ganz viele Scheinen, nicht mal in die Nähe.
Diese Leute dürfen allerdings explizit keine zusätzliche 230V
Dose installieren, da ihnen dafür irgend ein Schein fehlt.

Wir haben im Betrieb so einen "Laien", welcher aber zentrale
Auskunftsperson ist, insbesondere hinsichtlich Vorschriften.
Er kennt sogar den historischen Verlauf und auch immer die
neuesten, da ist er besser informiert als die lizenzierten
Elektriker. Er wird auch immer hinzugezogen, wenn der Elektrickser
nicht weiter weiss und/oder es wirklich kompliziert wird.
Dürfen darf er letztendlich nur, weil ein lizenzierter
zuguckt, der allerdings Null Ahnung hat, was gerade abgeht.

Hängt letztendlich mit der Mutation des Rechtsstaats zum
Rechtsmittelstaat zusammen.

--
mfg Rolf Bombach

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 7, 2016, 1:14:36 PM2/7/16
to
On Sun, 7 Feb 2016 18:55:31 +0100, "Rolf Bombach" posted:
Gehe ich recht in der Annahme, dass du noch nie einen Kamin
besessen/benutzt hast?

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Lutz Schulze

unread,
Feb 7, 2016, 1:15:18 PM2/7/16
to
Am Sun, 7 Feb 2016 18:55:31 +0100 schrieb Rolf Bombach:

> Besonders lustig sind ja die Leute mit offenem Kamin im tiefen Winter.
> Durch den Kamineffekt wird letztendlich mehr kalte Luft ins Haus gesaugt,
> als dass der Kamin netto heizt, und ja, das wurde messtechnisch nachgewiesen.

Es geht doch nichts über 'frische' Luft ;-)

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Rolf Bombach

unread,
Feb 7, 2016, 1:15:31 PM2/7/16
to
w-buechs...@web.de schrieb:
> X-No-archive: Yes
>
> Am Sonntag, 31. Januar 2016 09:34:55 UTC+1 schrieb Helmut Wabnig:
>
>> Meine Frage ist:
>> Wo steht geschrieben, daß der Laie es nicht darf.
>> Wohlgemerkt, in seinen eigenen vier Wänden
>> nicht etwa gewerblich oder als Nachbarschaftshilfe,
>> obwohl das auch vorkommen mag.
>
> Vermieter, die ihr Haus nicht abgefackelt haben wollen, schreiben
> das als Klausel in den Mietvertrag, nicht zuletzt, weil es wohl von den
> Brandversicherungen so gefordert wird. Ich könnte mir auch vorstellen,
> daß es bei Eigentumswohnungen ähnliche Regeln der Eigentümergemeinschaft gibt.

Bis jetzt wurde noch nie ein Brand durch eine Klausel verhindert.
IANAL, aber ich wage auch zu bezweifeln, dass eine Klausel in einem
Mietvertrag die Haftung irgendwie umbiegen kann.

Primär habe ich eine Versicherung für Schäden am Mieter durch das
Haus (ja, genau so rum) abschliessen müssen, in der Höhe mehrerer
Millionen (Zeitgeist).

> Das mit den Brandversicherungen gilt auch für selbstbewohnte Eigenheime.
>
> Ich habe seinerzeit mal einer Nachbarin, die wußte, daß ich halbwegs
> einschlägiger Ing. bin, gesagt, daß ich ihr beim Anschluß ihres E-Herdes
> leider nicht behilflich sein dürfte.
>
> In der eigenen Mietwohnung hab ichs gemacht - ist auch nicht schwieriger als der Anschluß eines Drehstrommotors.

Insbesondere hier kursieren ja die abenteuerlichsten Horrorgeschichten.
Da darf der Laie nicht mal selber diese mittlere Schraube in der
Schukodose nachziehen, wenn die Plaste wackelt. Da muss der Fachmann ran.
Und wenn was passiert, dann zahlt die Versicherung nicht und wenn jemand
zu Schaden kommt, wird man standrechtlich erschossen.

Man muss nur eine handvoll Präzedenzfälle studieren, dass das totaler Quatsch ist.
Analog zum obigen Fall hat mal ein Vermieter in DE, elektrotechnischer
Vollpfosten, eine Wama im vermieteten Haus falsch angeschlossen. Ging
etwa ein Jahr gut, dann gab es Wasser im Raum oder so was, Mieterin
fasste Wama an und fiel tot um. Anklage wegen fahrlässiger Tötung, gab
dann ca. 2000 Euro Strafe und fertig.

--
mfg Rolf Bombach

Georg Wieser

unread,
Feb 7, 2016, 1:18:46 PM2/7/16
to
Also zumindest bei *allen* Kaminen die *ich* kenne wird es wärmer in der
Bude, wenn sie brennen. Einige haben gar keine Alternative dazu.

Aber, ich gebe Dir teilweise recht. Wenn man vergisst die Drosselklappe
am Abend wenn der Ofen aus ist zu schließen und aus Blödheit noch die
Kamintüre angelehnt lässt, dann zieht *diese* Kombination über Nacht
ganz schön Wärme aus dem Büro.

Georg Wieser

unread,
Feb 7, 2016, 1:19:11 PM2/7/16
to
Meßtechnisch kann die Hummel nicht fliegen.....

Georg Wieser

unread,
Feb 7, 2016, 1:21:50 PM2/7/16
to
Nö. Er beschreibt ein AK in der Spätpubertät. Die werden auch größer und
gehen in die Schule oder Uni.

Mittermeier hatte Recht.

Kay Martinen

unread,
Feb 7, 2016, 1:22:21 PM2/7/16
to
Och, Menno. Da hab ICH mir den Kommentar verkniffen und dann haut IHR in
diese Kerbe! :-/

Nebenbei habt ihr beide Recht.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Georg Wieser

unread,
Feb 7, 2016, 1:23:06 PM2/7/16
to
Am 07.02.2016 um 19:04 schrieb Rolf Bombach:

>
> Hängt letztendlich mit der Mutation des Rechtsstaats zum
> Rechtsmittelstaat zusammen.
>


Schön gesagt!

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 7, 2016, 1:23:11 PM2/7/16
to
On Sun, 7 Feb 2016 19:18:46 +0100, "Georg Wieser" posted:
Preisfrage: Was haben Kamin, Fenster und Türen gemeinsam?

--
;-)
Wolfgang

Kay Martinen

unread,
Feb 7, 2016, 1:27:08 PM2/7/16
to
Am 07.02.2016 um 19:04 schrieb Rolf Bombach:
>
> Hängt letztendlich mit der Mutation des Rechtsstaats zum
> Rechtsmittelstaat zusammen.

Das hast du wirklich schön gesagt. Und ich finde es ist so wahr. Leider
finde ich diesen Fakt total "Moppelkotze" aber deine Erkläre war
wirklich interessant.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 7, 2016, 1:30:03 PM2/7/16
to
Am 07.02.2016 19:23, schrieb Wolfgang Kynast:

> Preisfrage: Was haben Kamin, Fenster und Türen gemeinsam?

n



Klaus Butzmann

unread,
Feb 7, 2016, 2:00:46 PM2/7/16
to
Am 07.02.2016 um 18:39 schrieb horst-d.winzler:

> Was für das Haus erwünscht, für die darin lebenden Menschen wg.
> Austrocknung der Schleimhäute, aber nachteilig werden könnte.
Auch so ein Mythos, Staub ist das eigentliche Problem, für
Elektronikfuzzies auch ESD.

-->
http://www.sifa-news.de/66-fachbeitrag/arbeitsstaettensicherheit/571-mythos-trockene-bueroluft



Butzo

Helmut Hullen

unread,
Feb 7, 2016, 2:05:50 PM2/7/16
to
Hallo, Wolfgang,

Du meintest am 07.02.16:

> Preisfrage: Was haben Kamin, Fenster und Türen gemeinsam?

Sie haben wenig bis nichts mit E-Technik zu tun!

Bekomme ich jetzt die Waschmaschine?

Viele Gruesse!
Helmut

Wolfgang Kynast

unread,
Feb 7, 2016, 2:21:40 PM2/7/16
to
On Sun, 7 Feb 2016 19:58:00 +0100, "Helmut Hullen" posted:

>Hallo, Wolfgang,
>
>Du meintest am 07.02.16:
>
>> Preisfrage: Was haben Kamin, Fenster und Türen gemeinsam?
>
>Sie haben wenig bis nichts mit E-Technik zu tun!

Und - was geht dich das an? Bist du zu blöd zum Filtern?

>Bekomme ich jetzt die Waschmaschine?

Du bekommst den goldenen Blockwart-Orden am Bande.

horst-d.winzler

unread,
Feb 7, 2016, 3:02:39 PM2/7/16
to
Am 07.02.2016 um 19:21 schrieb Georg Wieser:

> Nö. Er beschreibt ein AK in der Spätpubertät. Die werden auch größer und
> gehen in die Schule oder Uni.

Und ergreifen dann den Lehrerberuf oder werden Politiker.
--
mfg hdw

Franz Glaser

unread,
Feb 8, 2016, 1:04:41 PM2/8/16
to
Ihr solltet solche Details nicht in einem öffentlichen Medium ausbreiten.

Finde ich.

Über Österreicher und über Bayern wäre sowas opportun, ja sogar
erwünscht aber nicht über Nordlichter.


GL
--
Die "Öffentliche Meinung" ist der sozialistische Ersatzgott. Allwissend,
allmächtig und allgefürchtet. Die schlimmsten Mitmenschen sind die
Verbreiter von Gerüchten, deren Herkunft sie nicht nennen dürfen -
genannt Vernaderer. Die Medien sind dabei gesetzlich geschützt.

Georg Wieser

unread,
Feb 8, 2016, 1:22:58 PM2/8/16
to
Einige schaffen es auch in den gehobenen Staatsdienst.
Die sind das besonders unangenehm....

Martin D. Bartsch

unread,
Feb 13, 2016, 4:22:15 PM2/13/16
to
On Sun, 7 Feb 2016 19:15:35 +0100, Rolf Bombach
<rolfnosp...@invalid.invalid> wrote:

>Vollpfosten, eine Wama im vermieteten Haus falsch angeschlossen. Ging
>etwa ein Jahr gut, dann gab es Wasser im Raum oder so was, Mieterin
>fasste Wama an und fiel tot um. Anklage wegen fahrlässiger Tötung, gab
>dann ca. 2000 Euro Strafe und fertig.

Ehefrau hatte seit der letzten Reparatur immer so ein Kribbeln, wenn
sie die Wama anfaßte. Nachgeschaut, Schutzleiter nicht angeklemmt und
mit einer Isolierhülse versehen. Auf der Reparaturrechnung war extra
ein Stempel: Ableitwiderstand (oder so ähnlich) < 0,sowieso Ohm. Das
war ein Handwerker. Da mache ich das doch lieber selber.

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 13, 2016, 4:34:58 PM2/13/16
to
Yep, selbst ist der Mörder!



SCNR, Dieter

Rolf Bombach

unread,
Feb 14, 2016, 10:25:00 AM2/14/16
to
Klaus Butzmann schrieb:
Wären sinnlos überheizte (>25°C) Räume bei ca. 0% Feuchtigkeit wirklich
gefährlich, wäre Moskau ausgestorben.

--
mfg Rolf Bombach
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