Ich kenne so eine "Mörderschaltung" unter dem Namen "Hamburger-Schaltung".
Ist es die, wo an einem Wechselschalter Phase und Null und so weiter.....?!
Ist echt nichts für den Haushalt
>Hallo,
>kennt jemand die sogenannte "Kurzschlußschaltung" (Wechselschaltung im 230 V
>Netz) ?
Hallo Sven,
meinst Du die sogenannte "KreuzundGewitterschaltung"? (Heißt so weil
es beim Schalten öfter mal blitzt und knallt)
>Ich bräuchte mal den Schaltplan .
L1 --- --- L1
\-------Lampe------
N --- \--- N
^ ^
| Schalter |
Wetterfeste Grüße, Martin
> On Tue, 17 Oct 2000 20:16:04 +0200, Sven Aures wrote:
>
>>kennt jemand die sogenannte "Kurzschlußschaltung" (Wechselschaltung im 230 V
>>Netz) ?
>
> meinst Du die sogenannte "KreuzundGewitterschaltung"? (Heißt so weil
> es beim Schalten öfter mal blitzt und knallt)
>
> L1 --- --- L1
> \-------Lampe------
> N --- \--- N
> ^ ^
> | Schalter |
Du hast einen wichtigen Hinweis vergessen:
Diese Schaltung hat in einer Installation aus Sicherheitsgründen
*nichts* zu suchen!
Abgesehen von der Brandgefahr durch Lichtbogen im Schalter riskiert
man, daß Laien beim Hantieren an der Lampe einen Schlag erhalten.
Oder man stelle sich einmal vor, anstelle der Lampe wird irgendwann
später durch einen Ahnungslosen ein Ventilator wie im Thread
"PE oder N egal ?!" angeschlossen...
Grüße,
Stefan
Martin Kasper schrieb:
>
> On Tue, 17 Oct 2000 20:16:04 +0200, Sven Aures wrote:
>
> >Hallo,
> >kennt jemand die sogenannte "Kurzschlußschaltung" (Wechselschaltung im 230 V
> >Netz) ?
>
> Hallo Sven,
>
>
> L1 --- --- L1
> \-------Lampe------
> N --- \--- N
> ^ ^
> | Schalter |
>
Ich bin kein Elektriker, aber ist so was erlaubt?
Wenn beide Schalter auf L1 stehen, liegen 230 V
auf beiden Fassungsteilen und auf beiden Lüster-
klemmen, und die Lampe ist aus.
Wer (z.B. beim Umzug) die Lampe an- oder abklemmen
will, rechnet doch nicht mit solchen Zuständen.
Und wer eine defekte Glühbirne wechseln will und
an der Schalterstellung erkennt, daß die Lampe
jetzt nicht leuchten würde, rechnet wohl kaum
damit, daß die Fassung trotzdem unter Spannung
stehen kann.
Achim
--
Achim Oetringhaus
achim.oe...@gmx.de
Diese Schaltung ist natürlich in der Installation völlig verboten, im
"Schwachstrom"bereich ist sowas gang und gäbe.
Aber es gibt noch eine andere "Sparschaltung", welche meines Wissens zulässig
ist und die unter den verschiedensten Spitznamen läuft, z.B. als "Siemens"-
Wechselschaltung.
Ich versuche mal mit der Tastatur zu zeichnen:
N __________________________o__________________________________N
|
X (Lampe,
eingeschalteter Zustand)
|
L1______0______________________________________________o________L1
| |
|
o| o________________o_ ___________________o o|
| | " Lampendraht"
| |
| |
| |
/
/
/
/
|___________________________________________|
"Schaltdraht"
PE_._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._._:_._._._._._._._:_._._._.
_:_._._._ PE
(Im Entwurf sieht es ganz lesbar aus, hoffentlich bei Euch auch)
Im Klartext : Die Anschlüsse der Wechselschalter mit der Bezeichnung P oder L (
wo bei der "normalen Schaltung" beim einen die "Phase" dran kommt, beim anderen
der "Lampendraht") werden miteinander verbunden. ("Schaltdraht")
Bei _beiden_ Schaltern wird an den einen der "korrespondierenden Anschlüsse"
(normalerweise Abgänge) die Phase angeschlossen,
an den anderen der "korrespondierenden" der "Lampendraht".
Es gibt vier Schaltstellungen, nennen wir sie
"beide rechts", "beide links" "eins rechts /eins links"," eins links/ eins
rechts".
Die Schalter verbinden also nach dem obigen Bild "beide rechts" die Phase mit
sich selbst ---also AUS
"beide links" den Lampendraht mit sich selbst, auch AUS, "rechts/links" und"
links/rechts" verbinden die Phase mit der Lampe, also EIN. Eine funktionierende
Wechselschaltung, nur : was soll der Schwachsinn?
Ganz klar, unter_ beiden_ (!!) Schaltern kann man eine Steckdose anbringen oder
man kann vom zweiten Schalater aus weiteres speisen und das mit einer 5adrigen
Leitung.
Gleich der Nachteil: Die genormte fünfadrige Ltg. hat zwei schwarze Adern, die
man leicht verwechseln kann.
Verwechselt man einen Draht, geht hier nichts mehr wie es soll. Wenn der später
kommende Fachmann oder Laie z.b. später mal einen Schalter auswechseln will und
nicht weiß oder merkt, daß es sich um diese "Kunstschaltung" handelt, hat er
Probleme. (Kinder, Geistliche und Jungfrauen vorher wegschicken wegen der
möglichen / wahrscheinlichen fürchterlichen Flucherei !! )
Daher : Schaltung m.E. zulässig, Materialsparend, aber nicht zu empfehlen, am
wenigsten für Laien und Halblaien...
Man sollte sie jedoch kennen, um beim Auftauchen von "unerklärlichen Phänomenen"
nachzuschaun, ob es sich vielleicht um eine der "verfluchten Trick- und
Bockschaltungen " handelt.
Gruß
Hartmut
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
oh, merde, das war's wohl nicht, so wird kein Mensch draus klug, wer das
Bild haben will, soll mir ein e-Mail schicken, ich hängs in Word an die Antwort
dran
Gleich der Nachteil: Die genormte fünfadrige Ltg. hat zwei schwarze Adern, die
man leicht verwechseln kann.
>Verwechselt man einen Draht, geht hier nichts mehr wie es soll. Wenn der später
>kommende Fachmann oder Laie z.b. später mal einen Schalter auswechseln will und
>nicht weiß oder merkt, daß es sich um diese "Kunstschaltung" handelt, hat er
>Probleme. (Kinder, Geistliche und Jungfrauen vorher wegschicken wegen der
>möglichen / wahrscheinlichen fürchterlichen Flucherei !! )
>Daher : Schaltung m.E. zulässig, Materialsparend, aber nicht zu empfehlen.
> Gruß
>Hartmut
Nein! Definitiv verboten!
> Wenn beide Schalter auf L1 stehen, liegen 230 V
> auf beiden Fassungsteilen und auf beiden Lüster-
> klemmen, und die Lampe ist aus.
Richtig
> Wer (z.B. beim Umzug) die Lampe an- oder abklemmen
> will, rechnet doch nicht mit solchen Zuständen.
> Und wer eine defekte Glühbirne wechseln will und
> an der Schalterstellung erkennt, daß die Lampe
> jetzt nicht leuchten würde, rechnet wohl kaum
> damit, daß die Fassung trotzdem unter Spannung
> stehen kann.
>
> Achim
Richtig.
Ich finde es auch unverantwortlich, daß so was weitergegeben wird. Die Group
wird sicherlich auch von vielen Laien besucht. Diese entdecken dann solche
Mörder-Sachen und basteln sie vielleicht zu Hause nach.
Als Fachmann finde ich es unverantwortlich, solche Tips zu geben.
Wo sind denn jetzt die Leute, die sich über die "N oder PE" Geschichte
ausgelassen haben?!
Von dieser besagten Schaltung FINGER WEG!
Na ja, als Fachmann sollte man so eine Schaltung kennen. Wir haben das
damals
in der Schule nicht gelernt. Irgendwann bin ich dann über so etwas
gestolpert
und mußte mich bei einem Altgesellen schlaumachen, was zum Henker das denn
nun für eine Schaltung ist.
Jeder Praktiker weiß, daß man häufig nicht zulässige Dinge in freier
Wildbahn
finden kann.
Fazit: Kennen ja, Anwenden NEIN.
Mark
Bitte bei ASCII-Art einen Font mit fester breite verwenden, da es
ansonsten nicht lesbar ist. Möglich ist z.B. Courier New als
Zeichensatz.
Gruß,
Heinz
Ralph
>Im uebrigen kann man Lampen
Lampen eigentlich ja, Leuchten wohl kaum, was meintest Du?
auch wechseln, ohne leitendes Material zu
>beruehren. Und besser ist es sowieso, wenn Du Dir die fuenf Sekunden
>Zeit nimmst, um mit 'nem Spannungspruefer
Meinst Du einen "Phasenprüfer", vulgo "Lügenstift" ? (der so wie ein
Schraubenhieher oder ähnlich aussieht und wo man hinten drauffassen muß, um dann
eine kleine Glimmlampe leuchten zu sehen oder auch nicht oder nur vielleicht).
Als Mittel zum Feststellen der Spannungsfreiheit sind diese Dinger jedenfalls
eindeutig unzulässig, nur zweipolige Spannungsprüfer sind hierfür sicher und
geeignet. Auch die gibt es heute klein, elegant und preiswert. In modernen
Wohnungen mit Kunststoff- Laminat- oder Teppichböden ze igen sogar die luxuriösen
elektronischen einpoligen Prüfer Blödsinn an, von den Glimmlampen ganz zu
schweigen, die gehen nur, wenn man sich an einem Schutzkontakt, der Heizung oder
so was "erdet".
Wenn wir schon wegen der Laien und Halblaien in der Runde vorsichtig sein
wollen, dann sollten wir auch den Aberglauben mit dem "Lügenstift" nicht mehr
weiter verbreiten.
Daß Nicht-Fachleute an den Anlagen basteln werden, ist klar und heute zumindest
in Deutschland unvermeidbar,
wir wollen auch ruhig Hinweise geben, aber mit Bedacht. (Habe ich auch hier erst
lernen müssen, Tricks für alte Hasen gehören eigentlich nicht in diese Runde)
Nichts für ungut
Am 18.10.00 schriebst du:
>> Und wer eine defekte Gluehbirne wechseln will und an der
>> Schalterstellung erkennt, dass die Lampe jetzt nicht leuchten
>> wuerde, rechnet wohl kaum damit, dass die Fassung trotzdem unter
>> Spannung stehen kann.
> Nunja, wer meint, anhand der Schalterstellung zweier Schalter zu
> sehen, ob in der Fassung 'Saft' ist oder nicht, der hat es eigentlich
> nicht anders verdient.. ;-) Im uebrigen kann man Lampen auch
> wechseln, ohne leitendes Material zu beruehren. Und besser ist es
> sowieso, wenn Du Dir die fuenf Sekunden Zeit nimmst, um mit 'nem
> Spannungspruefer mal nach dem Rechten zu sehen. Das gilt natuerlich
> besonders nach dem Umzug in der neuen, elektrisch unbekannten
> Wohnung.
Der Herr hat gefragt, ob es erlaubt ist, deine Ausfuehrung verfehlt also
das Thema.
Eindeutige Antwort: Diese Schaltungsweise ist nicht erlaubt, eben aus
den oben aufgefuehrten Gruenden, womit sich deine Ausfuehrung schon
erledigt, auch wenn du recht hast, wenn du schreibst, dass man leider
in Hausinstallationen mit allem rechnen muss...
Mit freundlichen Gruessen
Juergen Bors
---
> "Hartmut Schneider" <schneid...@t-online.de> wrote:
> >
> Entschuldigt meine Dussligkeit mit den Zeilenumbrüchen,
> >Ich versuche nochmal mit der Tastatur zu zeichnen:
[snip]
Ich habe Dein Mail bekommen und die Schaltung hier nochmal für Dich in
ASCII aufbereitet, bin aber auch nicht der Künstler beim Zeichnen. Es
sollte jetzt aber für andere besser lesbar sein:
---------------------------+---------------------------- N
|
(X) Lampe
|
---------+------------------------------------+--------- L
| | |
| | |
| +-------------+--------------+ |
| | Lampendraht | |
o o o o
S1 / / S2
O O
| |
+--------------------------------+
Schaltdraht
Schalterstellungen:
// AN \\ AN /\ AUS \/ AUS
HTH,
Heinz
Stefan Pietsch schrieb:
> Nunja, wer meint, anhand der Schalterstellung zweier Schalter zu
> sehen, ob in der Fassung 'Saft' ist oder nicht, der hat es eigentlich
> nicht anders verdient.. ;-)
Der Laie setzt "Saft in der Fassung" gleich mit "Lampe brennt",
denn so hat er's mal in der Schule gelernt.
Und ob die Lampe brennt (brennen würde, wenn sie nicht
kaputt wäre), erkennt man an der Schalterstellung.
Daß dahinter eine Schaltung stecken kann, die auch bei
nicht leuchtender Lampe Saft führt, darauf kommt ein Laie
von sich aus wohl kaum. Und hier liegt die Verantwortung
des Fachmanns, solche Gefahren gar nicht erst zu schaffen.
Das Obergemeine an der gezeigten Schaltung ist ja noch,
daß es zwei verschiedene Zustände von "Lampe aus" gibt,
einen gefährlichen und einen harmlosen.
Aufgepasst, bei der angesprochenen Schaltung kann es sein, daß auf
dem Fußpunkt UND der Fassung die Phase anliegt. In dem Fall bringt auch
das beste Multimeter nix.
Da kann dann auch ein nichtsahnender Elektiker mal locker von der Leiter
fallen.
Gut, wenn dann noch ein Schutzleiter da ist, gegen den man messen kann.
Mark
Schon richtig, aber wer testet mit einem Multimeter UND
einem Phasenprüfer?
Mark
Mark Umlauf wrote in message <8snh4p$6hs$05$1...@news.t-online.com>...
sollte man im Zweifelsfalle nicht eh' am besten die Sicherung betätigen ?!
Björn
>
>Mark
>
>
Stefan Pietsch schrieb:
>
> Moin Moin.
>
> Achim Oetringhaus schrieb am 19.10.00:
> (MsgID 39EEF172...@gmx.de)
>
> > Und ob die Lampe brennt (brennen wuerde, wenn sie nicht
> > kaputt waere), erkennt man an der Schalterstellung.
>
> So? Ich nicht.
Sorry, das war ein bißchen undeutlich.
Was ich meinte war: Ich kann mir merken, wie es in meiner
Wohnung ist. Ob die Lampe brennt, wenn die Schalter gleich
stehen oder wenn sie entgegengesetzt stehen. Und dann erkenne
ich auch bei kaputter Lampe, ob Saft da ist oder nicht.
>Du hast einen wichtigen Hinweis vergessen:
>
>Diese Schaltung hat in einer Installation aus Sicherheitsgründen
>*nichts* zu suchen!
>
>Abgesehen von der Brandgefahr durch Lichtbogen im Schalter riskiert
>man, daß Laien beim Hantieren an der Lampe einen Schlag erhalten.
Hallo Stefan,
Du hast absolut recht!
Diese Warnung hätte unbedingt zu meinem Posting dazu gehört.
Hiermit gelobe ich Besserung und verspreche nächstens besser zu
überlegen wie ich was poste.
Gruß, Martin
>Der Laie setzt "Saft in der Fassung" gleich mit "Lampe brennt",
>denn so hat er's mal in der Schule gelernt.
>Und ob die Lampe brennt (brennen würde, wenn sie nicht
>kaputt wäre), erkennt man an der Schalterstellung.
>
Ich bin Fachmann,aber ich erkenne an der Schalterstellung? nicht ob die Lampe
brennen sollte.Oder habt ihr noch Drehschalter,aber selbst dann,wann sieht man
schon beide Schalter.
Ernst
> Ich bin Fachmann,aber ich erkenne an der Schalterstellung? nicht ob die Lampe
> brennen sollte.
Ich auch nicht, und jeder Nicht-Fachmann drueckt sowieso ein
paar Mal den Schalter bis er akzeptiert, daß was mit der
Lampe nicht stimmt und dann weiß er schon gar nicht mehr
wann jetzt eingeschalten war oder nicht.
Philipp
> Aufgepasst, bei der angesprochenen Schaltung kann es sein, daß auf
> dem Fußpunkt UND der Fassung die Phase anliegt. In dem Fall bringt auch
> das beste Multimeter nix.
>
> Da kann dann auch ein nichtsahnender Elektiker mal locker von der Leiter
> fallen.
Ja meine Fresse, "grapscht" Du denn immer gleich in jedes Teil rein, ob
Fassung oder Dose ?
Auch als routinierter Fachmann habe ich mir angewöhnt, wenn ich nicht gleich
spannungsfrei mache (also LS Schalter raus! )
mit isoliertem Werkzeug an die "heissen" Stellen zu gehen. Da ist es mir
eigentlich wurscht, an wievielen Stellen der Fassung
Spannung anliegt. Und mal abgesehen von Fusskontakt-Phase und
Ringkontakt-Null, welcher Laie schaut da schon beim anbringen einer Leuchte
wo was ist?
Ansonsten sehe ich die Gefahr dieser Schaltung(en) eher in der Gefahr der
Lichtbogenbildung im Schalter und des unzulaessigen nachsetzen von
Steckdosen.
> Gut, wenn dann noch ein Schutzleiter da ist, gegen den man messen kann.
Jaja, wenn man mit einem genug niederohmigen 2poligen U-Pruefer den FI
rausgehauen hat, ist dann die Gefahr im Dunkeln von der Leiter zu
marschieren, erheblich hoeher !
So long !
Ralph
Da müsste dann aber die Sicherung durchbrennen, da der Strom im Lichtbogen
sehr schnell zunimmt, und dann weiss auch der Laie, das irgendetwas nicht in
Ordnugng ist.
Noch was zum Thema Lichtbogen:
Ich hatte mal ein ähnliches Problen, immer beim Ausschalten einer
Leuchtstofflampe hat der Sicherungsautomat ausgelöst. ...
Der Fehler war folgender: In einer Steckdose war ein Stück Plastik
weggebrochen, so daß zwischen L und PE nur noch ca 1mm Luftstrecke war. Die
Induktionsspannung beim Ausschalten hat dann gereicht diese Strecke zu
durchschlagen und ...
Rick
>> Ansonsten sehe ich die Gefahr dieser Schaltung(en) eher in der Gefahr der
>> Lichtbogenbildung im Schalter und des unzulaessigen nachsetzen von
>> Steckdosen.
>
> Da müsste dann aber die Sicherung durchbrennen, da der Strom im Lichtbogen
> sehr schnell zunimmt, und dann weiss auch der Laie, das irgendetwas nicht in
> Ordnugng ist.
Darauf würde ich mich nicht verlassen. Je nachdem, wie schnell die
Kontakte abbrennen, kann der Bogen lange genug (und mit größerer Länge
und Leistung) stehen bleiben, um benachbartes Material zu entzünden.
Oder es bilden sich mit der Zeit leitfähige Niederschläge auf den
Isolierteilen, die eine Brandgefahr durch Kriechströme darstellen.
Grüße,
Stefan
Ralph
Ihr habt es gut in de. In ch gibt es praktisch nur Druckschalter, sodass
man bereits mit nur einem Schalter nicht mehr sagen kann, ob nun Ein
oder Aus ist. Wenn die Lampe nicht angeht, drückt man ja instinktiv
noch mal auf den Schalter, kommt ja vor, dass er nicht richtig
einrastet. Und dann nochmal...usw.
--
Rolf Bombach