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Starkstromkabel reparieren

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Heinz Pripal

unread,
Oct 23, 2008, 2:40:42 PM10/23/08
to

Hallo Leute


Wir haben beim Hausbau, vor etwa 20 Jahren, ein Starkstromkabel (380V)
vom Haus zur Garage verlegt. Es verläuft etwa 80cm unter der Erde in
einer Kunststoff-Verrohrung.

Nun ist bei Baggerarbeiten das Kabel durchtrennt worden. Aufgrund der
weiten Strecke zwischen Haus und Garage (etwa 25m) und der Tatsache,
dass kein neues Kabel eingezogen werden kann (vermutlich ist die
Verrohrung plattgedrückt oder mehrfach gewinkelt verlegt - keine
Ahnung) käme nur ein 'Flicken' der Leitung in Betracht.

Ein Graben quer zum Kabel musste gegraben werden, und dabei ist die
Leitung vom Bagger abgerissen worden. Um nicht die ganzen 25 Meter
aufgraben zu müssen, wäre es von Nöten das Kabel also wieder zu
flicken.


Frage:
Wie kann man das 5-polige Kabel ordnungsgemäß flicken. Gibt es dafür
besondere Materialen - wenn ja, wie heißen die?

Es soll schließlich eine gute, wasserfeste und vor allem wieder eine
beständige Verbindung hergestellt werden.

Nicht das ich nächstes Jahr wieder aufgraben muss, weil in der Garage
kein Strom mehr ist.

lg, Heinz

Jens Fittig

unread,
Oct 23, 2008, 3:50:17 PM10/23/08
to

Heinz Pripal schrieb:

> Frage:
> Wie kann man das 5-polige Kabel ordnungsgemäß flicken. Gibt es dafür
> besondere Materialen - wenn ja, wie heißen die?

Das weiß dein zuständiger Elektriker. Und nur der bzw. ein
entsprechender Fachmann darf das machen!

Bitte keine Diskussion dazu - das ist mit Bart.

andreas zemke

unread,
Oct 23, 2008, 5:18:18 PM10/23/08
to
Jens Fittig schrieb:

> Das weiß dein zuständiger Elektriker. Und nur der bzw. ein
> entsprechender Fachmann darf das machen!
>
> Bitte keine Diskussion dazu - das ist mit Bart.

Ach, und das bestimmst Du?
Auch wenn OP kein Fachmann ist darf er sich doch trotzdem über
Reparaturverfahren informieren.

@OP: Unter Umständen gehts mit einer Vergussmuffe, kommt darauf an, wie
sehr die Leitung gelitten hat, das sollte wirklich ein Fachmann beurteilen.

-andreas
--
Vista, das undurchsichtigste Fenster aller Zeiten?
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Fingerprint: D0F1 06DA 3669 7997 F9EB 5DB3 84AD D3AC FD1C DDE3

Martin D. Bartsch

unread,
Oct 23, 2008, 6:23:30 PM10/23/08
to
On Thu, 23 Oct 2008 11:40:42 -0700 (PDT), Heinz Pripal
<plat...@utanet.at> wrote:

>Wie kann man das 5-polige Kabel ordnungsgemäß flicken. Gibt es dafür
>besondere Materialen - wenn ja, wie heißen die?

http://www.pkelektronik.com/index.asp?GroupID=410
http://www.voltimum.at/catalog/fam/EUA-/001/008/EUA-GHT/VM/fam-P/Verbindungsmuffen-VE.html

Thomas Schreiber

unread,
Oct 23, 2008, 6:29:44 PM10/23/08
to
Heinz Pripal wrote:
> Wir haben beim Hausbau, vor etwa 20 Jahren, ein Starkstromkabel (380V)
> vom Haus zur Garage verlegt. Es verläuft etwa 80cm unter der Erde in
> einer Kunststoff-Verrohrung.
>
> Nun ist bei Baggerarbeiten das Kabel durchtrennt worden.

> Frage:


> Wie kann man das 5-polige Kabel ordnungsgemäß flicken. Gibt es dafür
> besondere Materialen - wenn ja, wie heißen die?
>
> Es soll schließlich eine gute, wasserfeste und vor allem wieder eine
> beständige Verbindung hergestellt werden.

Unter Gehwegen werden sowohl 400V- wie auch 10kV-Kabelabschnitte mit
zu vergießenden Muffen und Überzug mit Schrumpfschlauch/Heißkleber im
Sandbett verlegt.

Die kleine Version für den Hobbygärtner gibts z.B. unter
Schrumpfmuffe, Verbindungsmuffe beim gelben Elend oder Schrumpf-
Verbindungsmuffe beim blauen Klaus (Ebay/Conrad) zu finden.
Die sehen aber ehrlich gesagt nicht besonders vertrauenerweckend aus.

Du wirst wohl 2x sowas und in der Mitte ein Stück neues Kabel
brauchen.

Jens Fittig

unread,
Oct 23, 2008, 6:55:44 PM10/23/08
to

andreas zemke schrieb:

> Jens Fittig schrieb:
>
> > Das weiß dein zuständiger Elektriker. Und nur der bzw. ein
> > entsprechender Fachmann darf das machen!
> >
> > Bitte keine Diskussion dazu - das ist mit Bart.
>
> Ach, und das bestimmst Du?

Das bestimme nicht ich! Solche Arbeiten dürfen nur von dazu
ausgebildeten Personen, z.B. Meister oder Elektrofachkraft etc.
durchgeführt werden.

> Auch wenn OP kein Fachmann ist darf er sich doch trotzdem über
> Reparaturverfahren informieren.

Er darf sich sebstverständlich informieren. Das tut er aber am besten
beim zuständigen Elektriker statt hier in der Halbwissergruppe.



> @OP: Unter Umständen gehts mit einer Vergussmuffe,

Nicht "unter Umständen" sondern wohl nur so!

> kommt darauf an, wie
> sehr die Leitung gelitten hat,

egal wie sie gelitten hat. Wenn sie abgerissen ist, und das ist sie
laut OP, dann hilft da wohl nur eine Vergussmuffe.

> das sollte wirklich ein Fachmann beurteilen.

Genau das sagte ich. Und der der OP darf es eben nicht selber machen.

Er hat weder das nötige Wissen noch das nötige Prüfequipment. Wenn er
das hätte, dann hätte er es nämlich nicht nötig hier zu fragen.

Hast du ausser deiner hyperfluiden Bemerkung an mich auch noch was
Brauchbares auf Lager?

bastian

unread,
Oct 23, 2008, 11:22:45 PM10/23/08
to
On 24 Okt., 05:55, Jens Fittig <nomores...@abwesend.de> wrote:

> Er hat weder das nötige Wissen noch das nötige Prüfequipment. Wenn er
> das hätte, dann hätte er es nämlich nicht nötig hier zu fragen.
>
> Hast du ausser deiner hyperfluiden Bemerkung an mich auch noch was
> Brauchbares auf Lager?


Uns Wolfgang, wiewir ihn kennen und lieben...

Horst-D.Winzler

unread,
Oct 24, 2008, 1:03:52 AM10/24/08
to
Martin D. Bartsch schrieb:

zB. Auf Anhieb fällt mir GTQ6/16 ein. Das sind Gel gefüllte
Verbindungsmuffen mit Klemmblock. Spezialwerkzeug nicht nötig.

--
mfg hdw

Manuel Reimer

unread,
Oct 24, 2008, 1:36:33 AM10/24/08
to
Heinz Pripal wrote:
> Nun ist bei Baggerarbeiten das Kabel durchtrennt worden. Aufgrund der
> weiten Strecke zwischen Haus und Garage (etwa 25m) und der Tatsache,
> dass kein neues Kabel eingezogen werden kann (vermutlich ist die
> Verrohrung plattgedrückt oder mehrfach gewinkelt verlegt - keine
> Ahnung) käme nur ein 'Flicken' der Leitung in Betracht.

Je nachdem wer das wie gemacht hat, wird ein einfaches Flicken garnicht
zulässig sein. Dann und wann wird nämlich schonmal ganz normale
Mantelleitung (kein Erdkabel) in solchen Rohren verlegt. Unabhängig
davon ob es erlaubt war dieses Kabel in diesem Rohr einzubuddeln wird es
ohne Rohr sicher unzulässig sein.

Wie dir aber sicher schon aufgefallen ist, laufen hier bei den Leuten
die Kristallkugeln heiß. Lass das am besten einen Elektriker anschauen.
Der ist dann letztlich auch für seine Reparatur verantwortlich. Wenn die
Flickstelle also z.B. nicht ganz dicht ist und so ständig der FI kommt,
dann muss der Elektriker seinen Kram wieder in Ordnung bringen.

Wer hat denn da eigentlich gebaggert? Kläre mal ab ob es sich hier nicht
um einen Versicherungsfall handelt. In dem Fall: Elektriker machen
lassen und Rechnung an den Verursacher.

CU

Manuel

--
www.jetzt-abwaehlen.de Wählen gehen 2009! Ein Aufruf etwas zu ändern.
Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die
eines Experten sein, der versichert, das sei gar nicht möglich.
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen noch beantworten!

Volker Gringmuth

unread,
Oct 24, 2008, 1:43:44 AM10/24/08
to
Horst-D.Winzler wrote:

> Das sind Gel gefüllte
> Verbindungsmuffen

<rechtschreibkorinthenkacker>

Entweder sind es "mit Gel gefüllte" oder "gelgefüllte"
Verbindungsmuffen.

Aber das da oben geht wirklich nicht :)

</rechtschreibkorinthenkacker>


vG

--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

<http://einklich.net>

Dieter Wiedmann

unread,
Oct 24, 2008, 1:59:06 AM10/24/08
to
andreas zemke schrieb:

> Jens Fittig schrieb:
>
>> Das weiß dein zuständiger Elektriker. Und nur der bzw. ein
>> entsprechender Fachmann darf das machen!
>>
>> Bitte keine Diskussion dazu - das ist mit Bart.
>
>
> Ach, und das bestimmst Du?

Aber sicher doch, Wölfle ist doch neuerdings König, oder wars doch
Bundesrichter?


Gruß Dieter

Horst-D.Winzler

unread,
Oct 24, 2008, 2:38:10 AM10/24/08
to
Volker Gringmuth schrieb:

> Horst-D.Winzler wrote:
>
>> Das sind Gel gefüllte
>> Verbindungsmuffen
>
> <rechtschreibkorinthenkacker>
>
> Entweder sind es "mit Gel gefüllte" oder "gelgefüllte"
> Verbindungsmuffen.
>
> Aber das da oben geht wirklich nicht :)
>
> </rechtschreibkorinthenkacker>
>

http://de.wikipedia.org/wiki/Gel

http://www.gt-gmbh.com/deutsch/index.htm

--
mfg hdw

andreas zemke

unread,
Oct 24, 2008, 5:03:36 AM10/24/08
to
Jens Fittig schrieb:

>> @OP: Unter Umständen gehts mit einer Vergussmuffe,
>
> Nicht "unter Umständen" sondern wohl nur so!
>
>> kommt darauf an, wie
>> sehr die Leitung gelitten hat,
>
> egal wie sie gelitten hat. Wenn sie abgerissen ist, und das ist sie
> laut OP, dann hilft da wohl nur eine Vergussmuffe.

Ja Mister Superschlau, Leitung vorm Abriss gelängt, Querschnitt
verringert evtl. muss ein ganzes Stück ausgetauscht werden.


-az

Message has been deleted

Alfred Gemsa

unread,
Oct 24, 2008, 6:09:53 AM10/24/08
to
Rolf_Bombach schrieb:

> Immerhin gibt diese schizophrene Knalltüte zu, zu den
> Halbwissern zu gehören.

Nein, er überschätzt sich maßlos.

Alfred

Message has been deleted

Rudi Horlacher [Paul von Staufen]

unread,
Oct 24, 2008, 11:26:17 AM10/24/08
to
Manuel Reimer <mre...@expires-31-10-2008.news-group.org> wrote:
> Heinz Pripal wrote:
> > Nun ist bei Baggerarbeiten das Kabel durchtrennt worden. Aufgrund der

[...]

> Wer hat denn da eigentlich gebaggert? Kläre mal ab ob es sich hier nicht
> um einen Versicherungsfall handelt. In dem Fall: Elektriker machen
> lassen und Rechnung an den Verursacher.

> Manuel

Aus meiner jahrzehntenlangen Berufserfahrung:
DerTiefbauunternehmer hat sich vor Beginn der Baggerarbeiten zu
erkundigen, ob sich irgendwelche Ver-oder Entsorgungsleitungen auf der
geplanten Trasse befinden.
Tut er das nicht und beschädigt ein Kabel, so bleibt der Tiefbauunternehmer
auf dem Schaden sitzen. Das heißt, die Versicheung zahlt nicht!

Rudi

--
/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
/__ /__
/ p...@watschel.bb.bawue.de /
/ /
\/ Der Berg ruft: ................ \/

Martin D. Bartsch

unread,
Oct 24, 2008, 4:16:48 PM10/24/08
to
On Fri, 24 Oct 2008 16:40:28 +0200, Ralf Kusmierz <m...@privacy.invalid>
wrote:

>("Ha jo, dösch kann noch an verschiedenen Stellen b'schädigt soi. Des
>wechsele mir am bäschte komplett aus - isch hann da ä Baufirma für des
>Grabe' an der Hand...")

Ist gar nicht so abwegig. Der OP schreibt auch, das das Kabel im Rohr
festsitzt. Wenn jetzt der Bagger an selbigem reißt so das es abreißt,
könnte auch an der Stelle, wo es im Rohr klemmt, irgendetwas passiert
sein...

Leo Baumann

unread,
Oct 26, 2008, 11:55:49 AM10/26/08
to
Hallo,

das ist ganz klar, vergossene Muffe oder Kabel neulegen ...
wenn das Rohr dick genug ist, kann darin auch ein Kabelverbinder
(Elektrogeschäft) eingebaut werden ...

mfg Ingenieurbüro Baumann
www.leobaumann.de


Carsten Kreft

unread,
Oct 27, 2008, 8:06:01 AM10/27/08
to
>Wir haben beim Hausbau, vor etwa 20 Jahren, ein Starkstromkabel (380V)
>vom Haus zur Garage verlegt. Es verläuft etwa 80cm unter der Erde in
>einer Kunststoff-Verrohrung.

Zuerst sagst Du uns bitte, welche Farbe der Mantel des Kabels hat.
Schwarz? - Alles wird gut.
Weiß? - Du hast ein Problem.


>Nun ist bei Baggerarbeiten das Kabel durchtrennt worden. Aufgrund der
>weiten Strecke zwischen Haus und Garage (etwa 25m) und der Tatsache,
>dass kein neues Kabel eingezogen werden kann (vermutlich ist die
>Verrohrung plattgedrückt oder mehrfach gewinkelt verlegt - keine
>Ahnung) käme nur ein 'Flicken' der Leitung in Betracht.

Das geht mit Verbindungsmuffen. Diese sind entweder mit Gießharz oder Gel
gefüllt, oder aber als Warmschrumpfgarnitur ausgeführt.
Davon wird man zwei benötigen, mit einem Stück neuem Kabels dazwischen.

Ich melde aber Bedenken an:
So ein Bagger wird es nicht nur getrennt, sonder auch gezogen haben.
Wie sieht das Kabel an den Stellen aus, wo man es nicht sieht? Lang und dünn
gezogen, muss man befürchten.

>Ein Graben quer zum Kabel musste gegraben werden, und dabei ist die
>Leitung vom Bagger abgerissen worden. Um nicht die ganzen 25 Meter
>aufgraben zu müssen, wäre es von Nöten das Kabel also wieder zu
>flicken.

Hmm. Das Kabel war nirgends eingezeichnet, sein Verlauf niemandem bekannt
und es war auch nicht durch Trassenwarnband gekennzeichnet?
Wenn doch, dann müsste BODO die Reparatur bezahlen.

("Ja wer baggert da so spät noch am Baggerloch, es ist Bodo mit dem Bagger
und der baggert noch", Mike Krüger)


Heinz Pripal

unread,
Oct 27, 2008, 1:08:33 PM10/27/08
to
Also das Kabel ist etwa 2 Meter vom Haus entfernt durchtrennt worden.
Vom Haus bis zur Trennstelle wird sowieso ein neues Kabel gelegt - da
ist ja auch aufgegraben. Um es nun dort mit dem alten Kabel zu
verbinden, dachte ich an folgendes:

Wie sieht es aus, wenn man die einzelnen Adern miteinander verlötet
und mit Schrumpfschlauch isoliert. Wenn alle Adrern verlötet und
einzeln verschrumpft sind, kommt noch einmal ein Schrumpfschlauch über
alle drüber. Dann der neue Schlauch, der mit dem alten so gut wie
möglich verbunden wird. Die Schläuche werden dann mit
selbstverscheißendem Dichtband ordentlich abgedichtet, damit keine
Feuchtigkeit in den Schlauch eindringen kann.

Somit müsste dies doch auch dauerhaft funktionieren.


Heinz

Carsten Kreft

unread,
Oct 27, 2008, 1:47:00 PM10/27/08
to
> Wie sieht es aus, wenn man die einzelnen Adern miteinander verlötet
> und mit Schrumpfschlauch isoliert. Wenn alle Adrern verlötet und
> einzeln verschrumpft sind, kommt noch einmal ein Schrumpfschlauch über
> alle drüber. Dann der neue Schlauch, der mit dem alten so gut wie
> möglich verbunden wird. Die Schläuche werden dann mit
> selbstverscheißendem Dichtband ordentlich abgedichtet, damit keine
> Feuchtigkeit in den Schlauch eindringen kann.

Warum dieser Aufwand. Eine Gießharzmuffe kostet keine 20EUR und hält länger,
als wir leben werden.
Zudem bleibt meine Frage nach der Art der Leitung (Farbe des Mantels) noch
unbeantwortet.


Rudi Horlacher [Paul von Staufen]

unread,
Oct 27, 2008, 2:08:35 PM10/27/08
to
Heinz Pripal <plat...@utanet.at> wrote:

[...]

> Wie sieht es aus, wenn man die einzelnen Adern miteinander verlötet
> und mit Schrumpfschlauch isoliert. Wenn alle Adrern verlötet und
> einzeln verschrumpft sind, kommt noch einmal ein Schrumpfschlauch über
> alle drüber. Dann der neue Schlauch, der mit dem alten so gut wie
> möglich verbunden wird. Die Schläuche werden dann mit
> selbstverscheißendem Dichtband ordentlich abgedichtet, damit keine
> Feuchtigkeit in den Schlauch eindringen kann.

> Heinz

Schrumpfschlauch mit Innenkleber verwenden!

Wir haben solche Muffen (Fa. Raychem) zu hunderten montiert und keine
Beanstandungen gehabt! Selbst im stark wasserhaltigem Boden.

Carsten Kreft

unread,
Oct 27, 2008, 2:33:01 PM10/27/08
to
>> Wie sieht es aus, wenn man die einzelnen Adern miteinander verlötet
>> und mit Schrumpfschlauch isoliert. Wenn alle Adrern verlötet und
>> einzeln verschrumpft sind, kommt noch einmal ein Schrumpfschlauch über
>> alle drüber. Dann der neue Schlauch, der mit dem alten so gut wie
>> möglich verbunden wird. Die Schläuche werden dann mit
>> selbstverscheißendem Dichtband ordentlich abgedichtet, damit keine
>> Feuchtigkeit in den Schlauch eindringen kann.
>> Heinz
>
> Schrumpfschlauch mit Innenkleber verwenden!

Wobei die Lage Schrumpschlauch über den Verbindungsstellen kritisch ist.
Üblicher Schrumpschlauch ist so dünnwandig, dass er durchgedrückt werden
kann.

> Wir haben solche Muffen (Fa. Raychem) zu hunderten montiert und keine
> Beanstandungen gehabt! Selbst im stark wasserhaltigem Boden.

Ich stehe mehr auf Gießharz, aber vernünftige Schrumpfschlauchgarnituren
sollten da voll mithalten können. Raychem gehört ganz sicher zu den guten.
Allerdings braucht man zum richtigen Schrumpfen vielleicht doch ein biserl
mehr Übung als beim Vergießen nötig ist.


Helmut Hullen

unread,
Oct 27, 2008, 2:35:00 PM10/27/08
to
Hallo, Heinz,

Du (platinen) meintest am 27.10.08:

> Die Schläuche werden dann mit selbstverscheißendem Dichtband
> ordentlich abgedichtet, damit keine Feuchtigkeit in den Schlauch
> eindringen kann.

Sind die auch geruchsdicht?

Viele Gruesse!
Helmut

Thomas Gerner

unread,
Oct 28, 2008, 2:58:03 AM10/28/08
to
Wenn noch genug "Fleisch" abseits der beschädigten Stelle da ist (notfalls
einseitig etwas nachziehen), kann man eine Muffe machen. Hier gibt es die
Variante Schrumpfmuffe mit selbstverklebendem Schrumpfschlauch und
S-Verbindern oder die Vergussmuffe. Dein Elektriker kann Dir das sicher
günstig anbieten.

Gruß, Thomas


Thomas Gerner

unread,
Oct 28, 2008, 3:05:31 AM10/28/08
to

"Heinz Pripal" <plat...@utanet.at> schrieb im Newsbeitrag
news:09aa7f61-6761-4829...@h60g2000hsg.googlegroups.com...

> Somit müsste dies doch auch dauerhaft funktionieren.

Nein, löten ist das falscheste was man bei 400V unter der Erde tun kann.

Gruß, Thomas


Heinz


Thomas Gerner

unread,
Oct 28, 2008, 3:07:33 AM10/28/08
to

"Rudi Horlacher [Paul von Staufen]" <p...@watschel.bb.bawue.de> schrieb im
Newsbeitrag news:gdspeo$2o6$1...@news.bawue.net...

> Aus meiner jahrzehntenlangen Berufserfahrung:
> DerTiefbauunternehmer hat sich vor Beginn der Baggerarbeiten zu
> erkundigen, ob sich irgendwelche Ver-oder Entsorgungsleitungen auf der
> geplanten Trasse befinden.
> Tut er das nicht und beschädigt ein Kabel, so bleibt der
> Tiefbauunternehmer
> auf dem Schaden sitzen. Das heißt, die Versicheung zahlt nicht!

Korrekt, hierzu hat er die Pläne der Leitungsbetreiber anzufordern und zu
sichten. Hier liegt das Kabel aber auf Privatgrund und der Eigentümer hätte
dem Tiefbauer den Plan (wenn er existiert) geben müssen. Von da her hat er
sehr wahrscheinlich Pech gehabt.

Gruß, Thomas


Thomas Gerner

unread,
Oct 28, 2008, 3:10:04 AM10/28/08
to

"Carsten Kreft" <car...@bugmenot.com> schrieb im Newsbeitrag
news:ge4aqv$gq4$02$1...@news.t-online.com...

> Ich melde aber Bedenken an:
> So ein Bagger wird es nicht nur getrennt, sonder auch gezogen haben.
> Wie sieht das Kabel an den Stellen aus, wo man es nicht sieht? Lang und
> dünn gezogen, muss man befürchten.

Jeder mir bekannte Baggerfahrer (allesamt Profis in Tiefbauunternehmen)
merken eigentlich sofort, wenn etwas im Weg ist und zerren nicht wie wild
daran 'rum. Wenn hier aber Bodo vom Bau mit Mietmaschine zugeschlagen hat,
könntest Du Recht haben. Wobei 25m nun wirklich keine Strecke sind.

Gruß, Thomas


Carsten Kreft

unread,
Oct 28, 2008, 3:49:15 AM10/28/08
to

>> Ich melde aber Bedenken an:
>> So ein Bagger wird es nicht nur getrennt, sonder auch gezogen haben.
>> Wie sieht das Kabel an den Stellen aus, wo man es nicht sieht? Lang und
>> dünn gezogen, muss man befürchten.
>
> Jeder mir bekannte Baggerfahrer (allesamt Profis in Tiefbauunternehmen)
> merken eigentlich sofort, wenn etwas im Weg ist und zerren nicht wie wild
> daran 'rum.

Es kommt auch auf den Bagger an, ob man überhaupt merkt, dass man eine
5x1,5mm² erwischt hat.
Na, er soll erstmal sagen, welchen Kabeltyp man damals benutzt hatte.
Er schrieb ja was von "im Rohr" und da muss ich sofort an viele Kollegen
denken, die im Erdreich NYM im Schutzschlauch verlegen und meinen, das wäre
dann schon O.K. so. Sowas brauch er dann gar nicht erst flicken.


Prabodh C. Brendler

unread,
Oct 29, 2008, 4:39:15 PM10/29/08
to
Am Tue, 28 Oct 2008 08:49:15 +0100 schrieb Carsten Kreft:


> Na, er soll erstmal sagen, welchen Kabeltyp man damals benutzt hatte.
> Er schrieb ja was von "im Rohr" und da muss ich sofort an viele Kollegen
> denken, die im Erdreich NYM im Schutzschlauch verlegen und meinen, das wäre
> dann schon O.K. so. Sowas brauch er dann gar nicht erst flicken.

Mal ne Frage:
wodurch unterscheiden sich NYM-Kabel denn von Erdkabeln?

Unempfindlich gegen Feuchtigkeit müssen sie ja sein, werden ja auch in
Waschküchen/Feuchträumen oder im Freien verlegt. Und im Rohr verlegt sind
sie ja gegen mechanische Belastungen geschützt.

Meistens wenigstens. Gegen Bagger ist ein Erdkabel ja auch machtlos....

Prabodh

--
Mein Hobby ist umgezogen.
Eine kleine Literaturliste für Einsteiger in das Fach Geschichte:
www.prabbi.de

Sebastian Suchanek

unread,
Oct 29, 2008, 4:52:01 PM10/29/08
to
bastian schrieb:

> On 24 Okt., 05:55, Jens Fittig <nomores...@abwesend.de> wrote:
>
>> [nix wichtiges]

>
> Uns Wolfgang, wiewir ihn kennen und lieben...

Daß Jens Fittig Wolfgang Gerber sein soll, lese ich jetzt schon zum
wiederholten Mal. Plausibel klingt das allemal, aber gibt's da
konkretere Indizien?


Tschüs,

Sebastian

Dieter Wiedmann

unread,
Oct 29, 2008, 5:27:37 PM10/29/08
to
Sebastian Suchanek schrieb:

> Daß Jens Fittig Wolfgang Gerber sein soll, lese ich jetzt schon zum
> wiederholten Mal. Plausibel klingt das allemal, aber gibt's da
> konkretere Indizien?

Seine Standardsprüche, und das Anspringen auf bestimmte Themen sind
doch mehr als ausreichende Indizien. Da muss man sich doch echt
nicht mehr Mühe machen.


Gruß Dieter

Siegfried Schmidt

unread,
Oct 29, 2008, 6:32:42 PM10/29/08
to
Hallo Sebastian,

> Daß Jens Fittig Wolfgang Gerber sein soll, lese ich jetzt schon zum
> wiederholten Mal. Plausibel klingt das allemal, aber gibt's da
> konkretere Indizien?

Dafür sorgt er schon selber:

Message-ID: <48e63145$0$15209$9b62...@news.freenet.de>
Message-ID: <48ea2be0$0$25722$9b62...@news.freenet.de>

Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx

Horst-D.Winzler

unread,
Oct 30, 2008, 3:11:16 AM10/30/08
to
Prabodh C. Brendler schrieb:

> Am Tue, 28 Oct 2008 08:49:15 +0100 schrieb Carsten Kreft:
>
>
>> Na, er soll erstmal sagen, welchen Kabeltyp man damals benutzt hatte.
>> Er schrieb ja was von "im Rohr" und da muss ich sofort an viele Kollegen
>> denken, die im Erdreich NYM im Schutzschlauch verlegen und meinen, das wäre
>> dann schon O.K. so. Sowas brauch er dann gar nicht erst flicken.
>
> Mal ne Frage:
> wodurch unterscheiden sich NYM-Kabel denn von Erdkabeln?

NYM besteht aus PVC. Für Erdkabel wird - in der Regel - PE genommen.

--
mfg hdw

Torsten Schneider

unread,
Oct 30, 2008, 4:56:53 AM10/30/08
to
Horst-D.Winzler <horst.d...@web.de> wrote:

>> wodurch unterscheiden sich NYM-Kabel denn von Erdkabeln?
>
>NYM besteht aus PVC. Für Erdkabel wird - in der Regel - PE genommen.

Meines Wissens ist der Außenmantel bei NYY auch aus PVC. PVC ist extrem
verwitterungsbeständig, weswegen man es gerne in der Erde verbuddelt,
auch für Abwasserleitungen.

Deswegen ist PVC auch ein Problem, wenn es entsorgt werden muss,
verwittern wird es in 100 Jahren nicht, und verbrennen geht auch nur in
speziellen Anlagen, da ansonsten Dioxin entstehen kann.


Grüße, Torsten

Dieter Wiedmann

unread,
Oct 30, 2008, 5:20:54 AM10/30/08
to
Torsten Schneider schrieb:

> Meines Wissens ist der Außenmantel bei NYY auch aus PVC.

Ja, aber mit erheblich weniger Füllstoffen als bei NYM.


Gruß Dieter

Rudi Horlacher [Paul von Staufen]

unread,
Oct 30, 2008, 7:21:14 AM10/30/08
to
Thomas Gerner <nos...@invalid.invalid> wrote:


> > Somit müsste dies doch auch dauerhaft funktionieren.
>
> Nein, löten ist das falscheste was man bei 400V unter der Erde tun kann.

Warum?

> Gruß, Thomas
> Heinz

Jahrzehntelang wurden NKBA-Erdkabel in z.B. Verbindungsmuffen nur gelötet,
da es einfach keine andere Verbindungstechniken gab.
(Von den kleinsten Ø bis z.B. 300 mm² )

Cu-Löthülsen, Asbestband um die papierisolierten Adern, löten mit der
Lötlampe,das war direkt eine Kunst. Später kam dann der Propangasbrenner,
das war dann schon eine Erleichterung.
Da kommen Errinnerungen auf: Bleimantel anlöten, Plomben schmieren...

Wir hatten nie Probleme mit gelöteten Verbindungen!

Horst-D.Winzler

unread,
Oct 30, 2008, 7:44:46 AM10/30/08
to
Torsten Schneider schrieb:

PVC ist billig. War sogar mal ein Abfallprodukt?

Problem bei PVC, die Füllstoffe sind nicht genormt. Weichmacher können
je nach Umgebungbedingungen entfleuchen.

--
mfg hdw

Carsten Kreft

unread,
Oct 30, 2008, 9:16:33 AM10/30/08
to

>>> wodurch unterscheiden sich NYM-Kabel denn von Erdkabeln?
>>
>>NYM besteht aus PVC. Für Erdkabel wird - in der Regel - PE genommen.
>
> Meines Wissens ist der Außenmantel bei NYY auch aus PVC. PVC ist extrem
> verwitterungsbeständig, weswegen man es gerne in der Erde verbuddelt,
> auch für Abwasserleitungen.

PVC ist nicht gleich PVC.
Ich habe schon NYM aus der Erde geholt, welches relativ gut aussah, aber
auch das Gegenteil erlebt. Ein aufgequollen anmutendender Mantel, weich und
brüchig, ähnlich einer feuchten Bröckelmasse, der die Erklärung liferte,
wieso der Fi ständig flog.


Prabodh C. Brendler

unread,
Oct 30, 2008, 4:49:45 PM10/30/08
to

Wenn ich die Antworten richtig verstanden habe, gehts also um Folgendes:
1) PVC (von NYM-Leitungen) kann unerwünschte Stoffe ins Erdreich abgeben.
2) Da unterschiedlich zusammengesetzt, kann ein NYM-Kabel im Erdreich auch
chemisch angegriffen werden.

Danke für die Antworten.

Bernd Löffler

unread,
Nov 1, 2008, 4:26:55 AM11/1/08
to
Tach
Rudi Horlacher [Paul von Staufen] schrieb:

> Jahrzehntelang wurden NKBA-Erdkabel in z.B. Verbindungsmuffen nur gelötet,
> da es einfach keine andere Verbindungstechniken gab.
> (Von den kleinsten Ø bis z.B. 300 mm² )
>
> Cu-Löthülsen, Asbestband um die papierisolierten Adern, löten mit der
> Lötlampe,das war direkt eine Kunst. Später kam dann der Propangasbrenner,
> das war dann schon eine Erleichterung.
> Da kommen Errinnerungen auf: Bleimantel anlöten, Plomben schmieren...

Muffengehäuse in der Größe Kindersarg, Alu-Reibelot usw

Jahrzehntelang waren die Muffen auch defektanfällige Schwachstellen in
den Netzen der Stromversorger.

MfG

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