Der FI würde die hineinfließenden Ströme mit den hinausfließenden
Strömen vergleichen. Tritt eine Differenz der beiden Ströme auf
(hinaustretende Strom ist kleiner als der hineinfließende) so lößt der
FI Schalter aus, weil ein Fehlerstrom gegen Erde abfließt.
Soweit so gut.
Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
Wenn aber derselbe Strom im Neutralleiter zurückfließt, kann ja nichts
verbraucht worden sein. Krasser Denkfehler meinerseits nehm ich an, aber
wie hängt das zusammenhängen?
Danke
JDX
Ganz einfach.
Der FI vergleicht den in den (Verbraucher-)Stromkreis hineinfließenden
Strom mit dem herauskommenden Strom. Hat sich ein Teil des Stromes
davongestohlen schaltet er ab.
mfg Wilfried
> Ganz einfach.
>
> Der FI vergleicht den in den (Verbraucher-)Stromkreis hineinfließenden
> Strom mit dem herauskommenden Strom. Hat sich ein Teil des Stromes
> davongestohlen schaltet er ab.
Sorry, aber das war nicht meine Frage. Das wußte ich bereits ;)
> mfg Wilfried
JDX
Also, der Strom wird nicht verbraucht, das stimmt schon.
Stell dir das vereinfachst so vor: Der Strom (Elektronen) wird von einem
Gerator, Batterie oder sonstwas durch die Leitungen "gedrückt", verrichtet
dort im Verbraucher Arbeit und muß natürlich wieder zurück (Sonst würden ja
irgendwo aus den Leitungen die Elektronen tropfen ;-)). Das kannst du dir so
wie bei einer Wassermühle vorstellen: Durch die Fallhöhe/Fluß des Wassers
wird das Wasserrad angetrieben, das Wasser fleißt trotzem weiter. Das Rad
wird halt durch die kinet. / potent. Energie des Wasser angetrieben, das
Wasser selbst wird nicht verbraucht.
Fachlich nicht ganz korrekt, aber einafch zum Vortsllen
Schönen Abend,
-Robert
> Also, der Strom wird nicht verbraucht, das stimmt schon.
Aha.
> Stell dir das vereinfachst so vor: Der Strom (Elektronen) wird von einem
> Gerator, Batterie oder sonstwas durch die Leitungen "gedrückt", verrichtet
> dort im Verbraucher Arbeit und muß natürlich wieder zurück (Sonst würden ja
> irgendwo aus den Leitungen die Elektronen tropfen ;-)). Das kannst du dir so
> wie bei einer Wassermühle vorstellen: Durch die Fallhöhe/Fluß des Wassers
> wird das Wasserrad angetrieben, das Wasser fleißt trotzem weiter. Das Rad
> wird halt durch die kinet. / potent. Energie des Wasser angetrieben, das
> Wasser selbst wird nicht verbraucht.
Gute Erklärung deinerseits.
Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
bekomme auch an sie zurück.
Das wirft aber die Frage auf, für *was* ich die Menschen von den
E-Werken bezahle? Hat es etwas mit der Elektrischer Arbeit zu tun, die
deren Strom bei mir verrichtet hat (Wasser erhitzen Kühlschrank Motor usw).?
> Fachlich nicht ganz korrekt, aber einafch zum Vortsllen
Den Teil habe ich aber gut verstanden ;)
> Schönen Abend,
Dito.
> -Robert
Danke
JDX
> Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
> bekomme auch an sie zurück.
Dieselbe Mange an elektrischer Ladung, d.h. Elektronen.
Strom ist das Fließen der Ladungen.
> Das wirft aber die Frage auf, für *was* ich die Menschen von den
> E-Werken bezahle?
Dafür, dass sie die Elektronen fließen lassen.
> Hat es etwas mit der Elektrischer Arbeit zu tun, die
> deren Strom bei mir verrichtet hat (Wasser erhitzen Kühlschrank Motor
> usw).?
Ja. Der Stromfluß transportiert Energie, du bezahlst die geleiferte Energie.
Übrigens zählen Haushaltszähler tatsächlich nur den Wirkstrom, d.h. wenn
Ladungen herumfließen, ohne Arbeit zu leisten (Blindstrom), bezahlst du es
nicht.
Michael Kauffmann
Du (M=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6p) meintest am 27.05.04:
> Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
> verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
Das ist Stoff der 6. Klasse Hauptschule, aber kein Thema dieser
Newsgroup.
Viele Grüße!
Helmut
> Jens Dubrovnik verlautbarte zum Themenkomplex
> Re: Strom wird nicht verbraucht?:
>
>
>>Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
>>bekomme auch an sie zurück.
>
>
> Dieselbe Mange an elektrischer Ladung, d.h. Elektronen.
> Strom ist das Fließen der Ladungen.
Gut, kann ich mir vorstellen.
>>Das wirft aber die Frage auf, für *was* ich die Menschen von den
>>E-Werken bezahle?
>
>
> Dafür, dass sie die Elektronen fließen lassen.
Das auch ;)
>>Hat es etwas mit der Elektrischer Arbeit zu tun, die
>>deren Strom bei mir verrichtet hat (Wasser erhitzen Kühlschrank Motor
>>usw).?
> Ja. Der Stromfluß transportiert Energie, du bezahlst die geleiferte Energie.
Das noch nicht so ganz. Wird diese Energie aus den Elektronen oder aus
Spannung und Elektronen gebildet?
Beispiel:
Ich habe einen Wasserkocher mit einer niederohmigen Heizspirale.
Jetzt nehme ich mal an, dass durch diese Niederohmigkeit der Spirale
mehr Elektronen fließen und dadurch das Wasser schnell erhitzt wird.
Also sind doch in diesem Fall die Elektronen die Energie( Viele
Elektronen=viel Energie).
Wird ausschließlich mit Elektronen Elektrische Arbeit verrichtet?
Oder doch noch was mit der Spannung?
> Michael Kauffmann
Danke
JDX (ders jetzt aber wissen will) :)))
Anzahl der geflossenen Elektronen mal Potentialdifferenz auf ihren Weg
(=Spannung).
> Ich habe einen Wasserkocher mit einer niederohmigen Heizspirale.
> Jetzt nehme ich mal an, dass durch diese Niederohmigkeit der Spirale
> mehr Elektronen fließen und dadurch das Wasser schnell erhitzt wird.
> Also sind doch in diesem Fall die Elektronen die Energie( Viele
> Elektronen=viel Energie).
Ja, die Spannung ist ja gleich groß.
> Wird ausschließlich mit Elektronen Elektrische Arbeit verrichtet?
Ja. (In dieser Gruppe. news:de.sci.physik wird es anders sehen.)
> Oder doch noch was mit der Spannung?
Spannung ist auch wichtig. Wenn Elektronen durch einen Supraleiter flitzen,
verrichten sie keine Arbeit.
Michael Kauffmann
>> Ja. Der Stromfluß transportiert Energie, du bezahlst die geleiferte
>> Energie.
>
> Das noch nicht so ganz. Wird diese Energie aus den Elektronen oder aus
> Spannung und Elektronen gebildet?
>
> Beispiel:
> Ich habe einen Wasserkocher mit einer niederohmigen Heizspirale.
> Jetzt nehme ich mal an, dass durch diese Niederohmigkeit der Spirale
> mehr Elektronen fließen und dadurch das Wasser schnell erhitzt wird.
> Also sind doch in diesem Fall die Elektronen die Energie( Viele
> Elektronen=viel Energie).
> Wird ausschließlich mit Elektronen Elektrische Arbeit verrichtet?
> Oder doch noch was mit der Spannung?
Die Spannung ist gewissermaßen der "Druck" der Elektronen: Hast du eine
kleine Spannung, drückt die die Elektronien weniger stark durch deinen
Widerstand und die können nun weniger Arbeit verrichten. Wenn du die
Spannung erhöhst, werden viel mehr Elektronen durch deinen Widerstand
gedrückt und diese können dann mehr Arbeit verrichten. Konkret: Wenn du
deinen 230V-Wasserkocher mit einer Autobatterie betreiben würdest (...und
die hat viele Elektronen :-)), könnte durch die relativ gerine Spannung zu
wenig Strom (=Menge an Elektronen pro Zeit) fließen, um genug Arbeit zu
verrichten, um dein Wasser zu erhitzen.
Also: Spannung = Druck der Elektronen, Strom=Menge an Elektronen pro Zeit,
Widerstand=Dort verrichten die fleißenden Elektronen Arbeit
...oder so ähnlich zumindest ;-)
-Robert
[sehr gute und klärende Worte]
Hallo Michael,
ich habe soweit alles befgriffen. :)
Vielen Dank Dafür!
JDX
> Also: Spannung = Druck der Elektronen, Strom=Menge an Elektronen pro Zeit,
> Widerstand=Dort verrichten die fleißenden Elektronen Arbeit
Ok, alles klar :)
Ich danke dir vielmals.
> -Robert
JDX
> Jens Dubrovnik <Mööööööööööööööööööp@örgx.uk> wrote:
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Nur zur info, meine richtige E-Mail Adresse steht im Header ;)
Ist nur als kl. anti Spam Maßnahme zu verstehen.
>>Das wirft aber die Frage auf, für *was* ich die Menschen von den
>>E-Werken bezahle?
>
>
> Für die Spannung (=Höhenunterschied beim Wasserrad) multipliziert mit
> dem fliessenden Strom (=Wassermenge) multipliziert mit der Zeit.
> Das Ergebnis dieser Rechnung ist eine elektrische Arbeit gemessen in
> kWh, und genau die bezahlst Du.
OK, dann werde ich weiter zahlen *g*.
>>Hat es etwas mit der Elektrischer Arbeit zu tun, die
>>deren Strom bei mir verrichtet hat (Wasser erhitzen Kühlschrank Motor usw).?
>
>
> Exakt.
Ich danke Dir.
> Hergen
JDX
> [...]
>> Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher,
>> der Strom verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
>
> Das ist Stoff der 6. Klasse Hauptschule, aber kein Thema
> dieser Newsgroup.
Ist es Dir lieber, wenn Jens irgendwo anders gänzlich
unqualifizierte Antworten erhält und die am Ende noch
weiterverbreitet?
kopfschüttelnd,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
Neu: Großer Bericht von der Bauma 2004
Du (sebastian.suchanek) meintest am 27.05.04:
>> Das ist Stoff der 6. Klasse Hauptschule, aber kein Thema
>> dieser Newsgroup.
> Ist es Dir lieber, wenn Jens irgendwo anders gänzlich
> unqualifizierte Antworten erhält und die am Ende noch
> weiterverbreitet?
Ja.
Ich lese diese Newsgroup nicht, um den Stoff der 6. Klasse zu
wiederholen. Das sind keine News.
Viele Grüße!
Helmut
> Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
> bekomme auch an sie zurück.
Richtig. Sogar daß, was am FI vorbeifließt; das fließt halt nur auf
einem anderen Weg zurück.
Google mal nach "Kirchhoff".
Und wenn Du das nächste Mal eine Rechnung für "Stromverbrauch"
bekommst, schick sie mit dem Hinweis zurück, du habest jedes
Mikroampere bereits frachtfrei zurückgegeben.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Montag hat doch mehr Stunden als der Freitag - oder? (Hägar)
> Sogar daß, was
Autsch! "Sogar das, was ..." sollte daß heißen.
iG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Mein Newsreader kürzt Deinen Namen in der Artikelübersicht auf 'Torsten Müll'.
Offensichtlich will er mir damit etwas mitteilen :-)"
(Peter J. Holzer in desd zu Torsten Müller)
> Ich lese diese Newsgroup nicht, um den Stoff der 6. Klasse zu
> wiederholen.
Dein Newsreader sollte eine Funktion zum Ausblenden einzelner Threads,
die Du nicht lesen möchtest, besitzen. Wie wäre es, diese zu benutzen,
statt hier die -zigste Meta-Diskussion über erlaubte und nichterlaubte
Themen loszutreten?
Da der OP ein aussagekräftiges Subject verwendet hat, hättest Du nicht
mal das erste Posting dafür öffnen müssen.
Mich persönlich nerven die Herdanschlußthreads viel mehr als
ernstgemeinte Fragen interessierter Laien. Letztere sind IMHO herzlich
willkommen.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Leichenschändung? Ich weiß ja nicht, aber posthumen Sex würde ich eher als
Kompliment auffassen..." (Ina Koys in de.alt.folklore.urban-legends)
: Der FI w?rde die hineinflie?enden Str?me mit den hinausflie?enden
: Str?men vergleichen. Tritt eine Differenz der beiden Str?me auf
: (hinaustretende Strom ist kleiner als der hineinflie?ende) so l??t der
: FI Schalter aus, weil ein Fehlerstrom gegen Erde abflie?t.
: Soweit so gut.
: Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
: verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
: Wenn aber derselbe Strom im Neutralleiter zur?ckflie?t, kann ja nichts
: verbraucht worden sein. Krasser Denkfehler meinerseits nehm ich an, aber
: wie h?ngt das zusammenh?ngen?
Ist das Wasser weg, dass Deine Wasseruhr als Verbrauch misst ?
--
Uwe Bonnes b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de
Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 162516 -------- Fax. 06151 164321 ----------
>> Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
>> verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
>
> Das ist Stoff der 6. Klasse Hauptschule, aber kein Thema dieser
> Newsgroup.
> Helmut
Helmut,muss Dir Recht geben.
Frag 'mal Jens, ob er schon 'mal Elektronen gesehen, bzw. gezaehlt hat ;-))
Rudi
--
/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
/__ /__
/ p...@watschel.belwue.de /
/ /
\/ Der Berg ruft: ................ \/
>> Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
>> verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
>
> Das ist Stoff der 6. Klasse Hauptschule, aber kein Thema dieser
> Newsgroup.
Dann solltest du die Fehlleistung deines Kollegen mal ausmerzen statt
andere Leute inhaltslose Postings downloaden zu lassen. (Vor ein paar
Jahren hätte der Satz auch von dir kommen können...) Es steht dir
durchaus frei, deinen Computer auch abzuschalten, wenn dir das Posting
lesen hier lästig wird.
--
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bors
---
Du (einklich) meintest am 28.05.04:
> Mich persönlich nerven die Herdanschlußthreads viel mehr als
> ernstgemeinte Fragen interessierter Laien. Letztere sind IMHO
> herzlich willkommen.
Herdanschluss: da habe ich arge Bedenken, wenn Laien sich an
lebensgefährdende Installationen heranwagen. Da würde ich viel lieber
"Scher Dich vom Acker" sagen, ohne Kommentar. Aber da halte ich den
Hinweis "betraue damit einen Fachmann" für etwas wichtiger.
Stoff der 6. Klasse (der auch in jeder Öffentlichen Bücherei,
inzwischen vielleicht für Papier-Allergiker auch per Wiki) nachlesbar
ist, hier zu erörtern, dürfte die falschen Interessenten anlocken.
Viele Grüße!
Helmut
Du (j_bors) meintest am 28.05.04:
>>> Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
>>> verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
>>
>> Das ist Stoff der 6. Klasse Hauptschule, aber kein Thema dieser
>> Newsgroup.
> Dann solltest du die Fehlleistung deines Kollegen mal ausmerzen
Damit verdiene ich einen Teil meiner Brötchen, schon jetzt. Aber für
die Linderung des Bildungsnotstandes ist diese Newsgroup sicherlich
nicht eingerichtet.
Viele Grüße!
Helmut
> ich habe letztens einen FI Schutzschalter (Wechselstrom) gesehen an dem
> eine Phase und ein Neutralleiter angeschlossen waren. Nach einigem
> googeln fand ich ein Beschreibung die da lautete:
>
> Der FI würde die hineinfließenden Ströme mit den hinausfließenden
> Strömen vergleichen. Tritt eine Differenz der beiden Ströme auf
> (hinaustretende Strom ist kleiner als der hineinfließende) so lößt der
> FI Schalter aus, weil ein Fehlerstrom gegen Erde abfließt.
> Soweit so gut.
Die Beschreibung ist voll richtig.
> Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
> verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
Nein.
Verbraucht wird _gar_nichts_. Es wird Energie umgesetzt.
Also aus 1kWh Strom z.B. 0,05 KWh Licht und 0,95 kWh Wärme, wenns denn z.B.
eine Glühlampe wäre.
> Wenn aber derselbe Strom im Neutralleiter zurückfließt, kann ja nichts
> verbraucht worden sein. Krasser Denkfehler meinerseits nehm ich an, aber
> wie hängt das zusammenhängen?
Stell Dir "Srom" als Wasser vor.
Eine Wasserleitung steht unter Druck (Spannung), die andere hat den normalen
Umgebungsdruck.
Wenn nun 10 Liter pro Minute ( Strom, Ampere) in die Anlage hereinfliessen
und dort z.B. über eine Turbine eine Mühle antreiben, dann fließen auch 10
Liter pro Minute durch die Abwasserleitung heraus.
Im E-Werk sitzt die Pumpe (Generator), die das rückfließende Wasser wieder
mit Druck zu den Häusern pumpt.
Zum FI:
Was ist passiert, wenn 10 l/min herein, aber nur 9 l/min herausfließen?
Richtig, ein Leck. Irgendwo tritt Wasser (Strom) durch ein LEck
(Isolationsfehler) aus.
Schlimmstenfalls wird jetzt jemand richtig nass (Durchströmung des menschl.
Körpers).
Der FI vergleicht die Strommenge, er würd in so einem Fall abschalten.
>>Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
>>verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
>
>
> Nein.
> Verbraucht wird _gar_nichts_. Es wird Energie umgesetzt.
> Also aus 1kWh Strom z.B. 0,05 KWh Licht und 0,95 kWh Wärme, wenns denn z.B.
> eine Glühlampe wäre.
Jep, leuchtet ein ;)
>>Wenn aber derselbe Strom im Neutralleiter zurückfließt, kann ja nichts
>>verbraucht worden sein. Krasser Denkfehler meinerseits nehm ich an, aber
>>wie hängt das zusammenhängen?
>
>
> Stell Dir "Srom" als Wasser vor.
> Eine Wasserleitung steht unter Druck (Spannung), die andere hat den normalen
> Umgebungsdruck.
> Wenn nun 10 Liter pro Minute ( Strom, Ampere) in die Anlage hereinfliessen
> und dort z.B. über eine Turbine eine Mühle antreiben, dann fließen auch 10
> Liter pro Minute durch die Abwasserleitung heraus.
> Im E-Werk sitzt die Pumpe (Generator), die das rückfließende Wasser wieder
> mit Druck zu den Häusern pumpt.
Schöner Vergleich. Habs verstanden.
> Zum FI:
> Was ist passiert, wenn 10 l/min herein, aber nur 9 l/min herausfließen?
> Richtig, ein Leck. Irgendwo tritt Wasser (Strom) durch ein LEck
> (Isolationsfehler) aus.
> Schlimmstenfalls wird jetzt jemand richtig nass (Durchströmung des menschl.
> Körpers).
> Der FI vergleicht die Strommenge, er würd in so einem Fall abschalten.
Alles klar, vielen Dank für die Erklärung. Ich habe mir soeben ein
Fachbuch zugelegt "Europa Lehrmittel" --> "Fachkunde
Elektrotechnik". Das Inhaltsverzeichnis verspricht recht viel. Heute
Abend weiß ich mehr. *g*
Schönen Tag noch.
JDX
> Google mal nach "Kirchhoff".
Jo, habe ich soeben getan und mich danach sofort in die Bücherei begeben
und mir flux das Buch von "Europa Lehrmittel" --> "Fachkunde
Elektrotechnik" besorgt *g*
Scheint recht gut zu sein, zumindest verspricht das Inhaltsverzeichnis
das. Viele Themen die mich interessieren.
> Und wenn Du das nächste Mal eine Rechnung für "Stromverbrauch"
> bekommst, schick sie mit dem Hinweis zurück, du habest jedes
> Mikroampere bereits frachtfrei zurückgegeben.
Auf die Antwort bin ich schon gespannt.
Frau B. Sekretärin E-Werke:
"Moment da muss ich mal eben Nachschauen"...
"Herr Meyer, der Herr Dubrovnik behauptet, er habe die genutzten
Elektronen im einwandfreien Zustand an uns zurückgeschickt. Was machen
wir in solchen Fällen?"
Herr M. Chef E-Werk:
" Umgehend das Geld zurückbuchen, aber nur, wenn die Elektronen keine
Beulen haben"
> vG
Danke für deine Hilfe
JDX
> Auf die Antwort bin ich schon gespannt.
>
>
da Atommafia:
Zement an die Füße und dann werden die Fische besucht
MfG
...und bitte kontrollieren Sie, ob die Elektronen nicht völlig schlapp und
erschöpft sind, sonst muß er ihnen noch ein Nachtmahl spendieren :-)
--
Martin
> Am 28 May 2004 11:33:09 GMT hat Jens Dubrovnik <u...@oergx.uk> geschrieben:
>>Frau B. Sekretärin E-Werke:
>>"Moment da muss ich mal eben Nachschauen"...
>>"Herr Meyer, der Herr Dubrovnik behauptet, er habe die genutzten
>>Elektronen im einwandfreien Zustand an uns zurückgeschickt. Was machen
>>wir in solchen Fällen?"
>>
>>Herr M. Chef E-Werk:
>>" Umgehend das Geld zurückbuchen, aber nur, wenn die Elektronen keine
>>Beulen haben"
>>
>
> ...und bitte kontrollieren Sie, ob die Elektronen nicht völlig schlapp und
> erschöpft sind, sonst muß er ihnen noch ein Nachtmahl spendieren :-)
Nachtmahl gibt es nicht für fette, faule und unsportliche Elektronen.
Ich habe damals frische, ausgeschlafene und kräftige Elektronen
bestellt. Wenn diese es nicht einmal aushalten, etwas warmes Wasser
herzustellen oder meine Pfanne zu erhitzen, fühle ich mich mich von den
E-Werken übern Tisch gezogen.
PS: Ich bin sehr gut RS Versichert *eg*
JDX
> Tach
Tach
> Jens Dubrovnik wrote:
>
>
>>Auf die Antwort bin ich schon gespannt.
>>
>>
>
> da Atommafia:
Kann ich die dann nicht mit einem geziehlten Schlag spalten?
> Zement an die Füße und dann werden die Fische besucht
Hmmm, sehr unangenehm. :)
> MfG
JDX
> Frag 'mal Jens, ob er schon 'mal Elektronen gesehen, bzw. gezaehlt hat ;-))
Hmm, warum du das wohl nicht selber fragst möchtest?
> Rudi
JDX
> Hmm, warum du das wohl nicht selber fragst möchtest?
^^
Ähm, tausche "st" gerne gegen "en".
>>Rudi
>
>
> JDX
> Wenn diese es nicht einmal aushalten, etwas warmes Wasser
> herzustellen oder meine Pfanne zu erhitzen, fühle ich mich mich
> von den E-Werken übern Tisch gezogen.
Und jetzt mußt Du ganz stark sein, Jens: Nur ein verschwindend kleiner
Teil der Elektronen, die Du mit Deinem Herd gekauft hast, wird diesen
jemals verlassen.
Elektronen, die auch schon das E-Werk von innen gesehen haben, wirst Du
nur sehr selten bei Dir im Hause begrüßen können.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten.
Wer nicht fragt, bleibt es für immer. (chinesisches Sprichwort)
> " "Sogar das, was..." sollte das heißen.
Eiweiß.
In solchen Fällen kannst Du bei mir davon ausgehen, das daß "daß"
Absicht ist; das ich einen Fehler zweimal hintereinander mache, kommt
selten vor.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Verhalten von Gates hatte mir bewiesen, daß ich auf ihn und
seine Gefährten nicht rechnen durfte. (Karl May, Winnetou 3)
Nur so nebenbei...
die beiden "das" in deinem Posting
schreibt man mit scharfem s oder neuerdings mit Doppel-s.
Dort wo das scharfe s ist, gehört's natürlich nicht hin.
Ist wohl einer der ganz seltenen Fälle
in dem Du einen Fehler dreimal hintereinander machst ;)
Gruß Andreas
> Ist wohl einer der ganz seltenen Fälle in dem Du einen Fehler
> dreimal hintereinander machst ;)
Mift, Du haßt mich erwischt.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten.
> ich habe soweit alles befgriffen. :)
Schön, dann könen wir noch ein bißchen was Quantitatives anhängen:
Spannung=Stromstärke*Widerstand
Leistung=Spannung*Stromstärke=Spannung²/Widerstand=Stromstärke²*Widerstand
Beim Haushalt kann man davon ausgehen, dass die Spannung konstant ist. Der
Widerstand der Verbraucher bestimmt die sTromstärke und damit die Leistung.
Michael Kauffmann
...und wenn er den Strom annähernd widerstandslos durch
seine Wohnung leitet, kann er sogar eine Leitungsmaut
(Strom-Autobahn-Maut) von den E-Werken kassieren ;-O
W.
Und wie wird die abgerechnet? Mit Vignetten, per GPS oder W-LAN?
SCNR,
Sebastian, das Thema eigentlich nicht mehr hören könnend.
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
Neu: Großer Bericht von der Bauma 2004
>Du (M=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6=F6p) meintest
^^^^^...
Bitte?
>> Ich dachte eigentlich immer, dass in einem Verbraucher, der Strom
>> verbraucht wird (Motor, Heizung ect.pp).
>Das ist Stoff der 6. Klasse Hauptschule, aber kein Thema dieser
>Newsgroup.
Ein Verweis auf http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&q=%22strom+wird+nicht+verbraucht%22&btnG=Suche&meta=
wäre immer noch höflicher als dieser, mit Verlaub, überhebliche Tonfall
deinerseits.
Klar ist der Stoff seiner Anfrage durchgekaut, aber auf mich macht Jens'
Frage einen guten Eindruck, weil er sich mit der Aufmachung des Postings
Mühe gegeben hat. Im Gegensatz zu vielen anderen, äh, Anfäger-Fragen-
Stellern. :) Da kann man wenigstens 'nen ordentlich Hinweis auf Google
geben.
--
Grüße, auchkleinangefangenhabend-Pierre
> Andreas Fecht wrote:
>
>
>>Ist wohl einer der ganz seltenen Fälle in dem Du einen Fehler
>>dreimal hintereinander machst ;)
>
>
> Mift, Du haßt mich erwischt.
>
Ich möchte nur noch sagen, dass das das, das du benutzt hast,
falsch war!
Viermal das(s) hintereinander,
diese Chanche konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. :)
Gibt's irgendeine Germanistik-Group,
die geilen sich an sowas bestimmt auf. ;)
Gruß Andreas
Eigentlich gar nie. Diese Paranoiker haben extra
jede Menge Trafos eingebaut, damit keine Elektronen
über gewisse Magischen Grenzen gelangen können.
Zustände schlimmer als zu Zeiten der Zone.
--
mfg Rolf Bombach
Wää, ich hab auch noch keine Elektronen gesehen.
Aber einzeln hergestellt, im Halbkreis herumgeführt und
einzeln gezählt hab ich sie jahrelang. Wenn ich alle
meine Daten durch den Rechner jage, könnte ich auf's
Stück genau sagen, wieviele. Es kommt vielleicht
knapp eine Picoamperestunde zusammen, grob aufgerundet.
--
mfg Rolf Bombach
<krümelkack>
Eigentlich ging es ja um ein "daß", also mit ß!
Somit sollte Dein Satz richtig lauten:
Ich möchte nur noch sagen, dass das daß, das du benutzt hast, falsch war!
/<krümelkack>
W.
> Gibt's irgendeine Germanistik-Group,
> die geilen sich an sowas bestimmt auf. ;)
Guckst du de.etc.sprache.deutsch - herzlich willkommen.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Montag hat doch mehr Stunden als der Freitag - oder? (Hägar)
Wolfgang Puffe schrieb:
Das das, das ich benutzt habe, habe ich nur benutzt, weil
das daß, das er benutzt hat, in dem Satz nur einmal falsch war.
Das das, das mehrmals falsch war, hat sozusagen durch
Mehrheitsentscheid gewonnen.
Noch mehr das(s) auf einem Haufen kriegt man wohl kaum hin.
Ich hoffe, das die kommata alle stimmen (schwitz).
Gruß Andreas
P.S. Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.
> Andreas Fecht wrote:
>
>
>>Gibt's irgendeine Germanistik-Group,
>>die geilen sich an sowas bestimmt auf. ;)
>
>
> Guckst du de.etc.sprache.deutsch - herzlich willkommen.
>
jepp, werd ich machen;
machmal brauch ich das als Ausgleich
fürs Elektronenschubsen.
Gruß Andreas
--
mfg Rolf Bombach
> Volker Gringmuth wrote:
>
>>
>> Mift, Du haßt mich erwischt.
>
> ^
> Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? ;-))
>
Ne, auch ich habe vor x-Jahren mehrere Häckchen hinter "Schule" gemacht.
Jetzt habe ich zwei Schulpflichtige Kinder (8.Kl. Gym., 6.Kl. OS), und
der Mist macht erst richtig "Spaß"!
mfg Wilfried
> P.S. Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen
> nach.
Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Oliver Jennrich über Teebeutel-Entsorgung: "Das Zettelchen kommt in die blaue
Tonne, die Teeblätter in die grüne, die Heftklammer wird zur Altmetallsammel-
stelle gefahren und das Fädchen kommt gewaschen in die Altkleidersammlung."
> Jens Dubrovnik wrote:
>
>> Auf die Antwort bin ich schon gespannt.
>>
>>
> da Atommafia:
> Zement an die Füße und dann werden die Fische besucht
Fische? Im Primärkühlkreislauf? <g>
-.- .- ..
--
666 - the number of Bill Gates
Danke für die Aufkärung.
----------------------------
Uebrigens habe ich 'mal Euer Institut auf meinem Bildschirm angeschaut.
Sehr interresant!
Welchen Anschlusswert hat denn Euer Institut?
Rudi
--
/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach /
/__ /__
/ p...@watschel.belwue.de /
/ /
\/ Der Berg ruft: ................ \/
> Uebrigens habe ich 'mal Euer Institut auf meinem Bildschirm angeschaut.
> Sehr interresant!
>
> Welchen Anschlusswert hat denn Euer Institut?
Hmm, die Einzelelektronen hab ich noch in Basel gezählt.
Anschlusswert PSI, weiss nicht exakt. Die Lehrlinge
haben schöne Poster angefertigt mit der E-Versorgung,
mal sehen, ob die das irgendwann ins Netz stellen.
PSI-west (Protonenbeschleuniger, e-Synchrotron)
schätz ich auf 20MW, ost (keine allzu dicken Ver-
braucher) eher 2MW. Bitte keine ost-west Witze, danke.
Der Protonenbeschleuniger saugt im Moment 16.3 MW,
Protonenenergie 590MeV, Strom am Injektor 2:
1819 uA, Strahlleistung daher etwa 1 MW, Wirkungs-
grad daher etwa, äh, lassen wir das. Daten seh ich
von hier ;-), die gibt's bei
http://people.web.psi.ch/rohrer_u/accstapp.htm
Die Anlage hat offenbar den GAU vom Samstagmittag
überlebt, ob es die Leute überleben werden, weiss
ich nicht. (Kaffeeautomat abgeraucht).
--
mfg Rolf Bombach
> Jens Dubrovnik wrote:
>
>> Wenn diese es nicht einmal aushalten, etwas warmes Wasser
>> herzustellen oder meine Pfanne zu erhitzen, fühle ich mich mich
>> von den E-Werken übern Tisch gezogen.
>
> Und jetzt mußt Du ganz stark sein, Jens: Nur ein verschwindend kleiner
> Teil der Elektronen, die Du mit Deinem Herd gekauft hast, wird diesen
> jemals verlassen.
Einfach mal mit DC durchspülen!
Grüsse
--
Michael Redmann
"I think there is a world market for maybe five computers."
Thomas Watson (IBM), 1943
Du (redmann) meintest am 01.06.04:
>>> Wenn diese es nicht einmal aushalten, etwas warmes Wasser
>>> herzustellen oder meine Pfanne zu erhitzen, fühle ich mich mich
>>> von den E-Werken übern Tisch gezogen.
>> Und jetzt mußt Du ganz stark sein, Jens: Nur ein verschwindend
>> kleiner Teil der Elektronen, die Du mit Deinem Herd gekauft hast,
>> wird diesen jemals verlassen.
> Einfach mal mit DC durchspülen!
Das dauert ...
Viele Grüße!
Helmut
Hallo Rolf,
Zone, was ist denn das?
Meinst Du jetzt die italienische, französische, rätoromanische
und deutsche Zone?
SCNR
Harald
Die negativen Auswirkungen sind uns allen bekannt:
unerklärliche Ausfälle, erhöhter Energieverbrauch, verstärkte
Elektrosmog-Aktivitäten.
Weitere Auswirkungen, z.B. auf den Verlauf von Ley-Linien, Wasseradern und
biologisch-positiven Energiesystemen werden zur Zeit wissenschaftlich
diskutiert, obwohl sie radioästhetisch doch schon längst bewiesen sind!
Durch Recherche diverser Literatur konnte ich nun erstmals einen -->
Elektronentauscher <-- herstellen.
MODERNSTE Bauteile aus Siliziumkristallen bauen Sperrschichten auf, welche
von den Elektronen nur in einer Richtung passiert werden können!
Ich habe diesem völlig neuartigem Prinzip den Namen "Rectifizierung"
gegeben.
Somit wird aus den 100 Richtungswechseln pro Sekunde, die jedes Elektron
über sich ergehen lassen muss, ein gerichteter pulsförmiger Elektronenstrom.
Dies gleicht einem Protestmarsch, einem Aufbruch zu nuen Ufern, das ist die
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> Und jetzt mußt Du ganz stark sein, Jens: Nur ein verschwindend kleiner
> Teil der Elektronen, die Du mit Deinem Herd gekauft hast, wird diesen
> jemals verlassen.
Hmmm.Wieso das? Sie fließen doch zurück, wie mir weiter oben zu
verstehen gegeben wurde.
> Elektronen, die auch schon das E-Werk von innen gesehen haben, wirst Du
> nur sehr selten bei Dir im Hause begrüßen können.
Weil sie sich dann in anderen Haushalten/Baustellen rumtreiben?
> vG
JDX
--
Welch unfreundlicher Gesell.(Jan Bruns in dcoulm)
> Schön, dann könen wir noch ein bißchen was Quantitatives anhängen:
> Spannung=Stromstärke*Widerstand
> Leistung=Spannung*Stromstärke=Spannung²/Widerstand=Stromstärke²*Widerstand
> Beim Haushalt kann man davon ausgehen, dass die Spannung konstant ist. Der
> Widerstand der Verbraucher bestimmt die sTromstärke und damit die Leistung.
Genau bei diesem Thema (ohmsches Gesetz) bin ich gerade in meinem Buch
angelangt.
> Michael Kauffmann
JDX
Das wäre bei Gleichstrom. Es ist Wechselstrom. Da fließen sie nur immer hin
und her, 50 mal pro Sekunde. Und zwar nur eine sehr kleine Strecke. Und mit
sehr geringer Geschwindigkeit. Sie schubsen einander aber verzögerungsfrei
weiter, deshalb haben alle immer die gleiche Geschwindigkeit, und der
Zustand, dass Strom fließt, breitet sich sehr schnell aus, obwohl der Strom
eigentlich langsam fließt.
(Und in Transformatoren dürfen sie sich nicht mal so nahe kommen, da müssen
die Elektronen auf der Kraftwerksseite denen auf der Verbraucherseite
magnetisch zurufen, dass Spannung anliegt, und die müssen dann zurückrufen,
wenn Strom fließt.)
Michael Kauffmann
Ah! Das Brummen des Trafos ist also das Wispern der Elektronen. Danke,
dass ich das endlich erfahren durfte ;-)
--
Michael Redmann
Lieber "Southern Comfort" statt "Nordic Walking"
>
> > Und jetzt mußt Du ganz stark sein, Jens: Nur ein verschwindend kleiner
> > Teil der Elektronen, die Du mit Deinem Herd gekauft hast, wird diesen
> > jemals verlassen.
>
> Hmmm.Wieso das? Sie fließen doch zurück, wie mir weiter oben zu
> verstehen gegeben wurde.
Nö. Sie zittern immer hin- und her.
50 Richtungsänderungen pro Sekunde, nennt sich Wechselstrom.
Hätten wir Gleichstrom, würden sie immer in eine Richtung marschieren und
durch die ganze Welt kommen.
> > Elektronen, die auch schon das E-Werk von innen gesehen haben, wirst Du
> > nur sehr selten bei Dir im Hause begrüßen können.
>
> Weil sie sich dann in anderen Haushalten/Baustellen rumtreiben?
Erstens weil sie ihren Standort nie merklich verlassen werden (auch im
E-Werk wechselt der Srom 50 mal die Sekunde die Richtung).
Zweitens gibt es Trafos, die für die Umwandlung von Spannungen sorgen.
Die arbeiten (Prinzip Wasser) wie eine Turbine, die mit wenig
Wasserdurchlauf (aber hohem Druck) betrieben wird, welche ihrerseits ein
Turbine mit viel Wasserdurchlauf (bei weniger Druck) antreibt.
Somit sind E-Werk und Verbraucher nur indirekt miteinander verbunden. Kein
Elektron wird jemals E-Werk und Deinen Backofen sehen. Dazu bräuchte es
Gleichspannung und keine Trafos.
Du (NOSPAM) meintest am 02.06.04:
> fließt. (Und in Transformatoren dürfen sie sich nicht mal so nahe
> kommen, da müssen die Elektronen auf der Kraftwerksseite denen auf
> der Verbraucherseite magnetisch zurufen, dass Spannung anliegt, und
> die müssen dann zurückrufen, wenn Strom fließt.)
Die rufen nicht, die brummen nur.
Viele Grüße!
Helmut
> 50 Richtungsänderungen pro Sekunde, nennt sich Wechselstrom.
<korinthenkack>
100 Änderungen pro Sekunde - 50mal hin, 50mal her.
</korinthenkack>
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.
(François Truffaut)
> Jens Dubrovnik verlautbarte zum Themenkomplex
> Re: Strom wird nicht verbraucht?:
>
>>Volker Gringmuth schrieb:
>>
>>
>>>Und jetzt mußt Du ganz stark sein, Jens: Nur ein verschwindend kleiner
>>>Teil der Elektronen, die Du mit Deinem Herd gekauft hast, wird diesen
>>>jemals verlassen.
>>
>>Hmmm.Wieso das? Sie fließen doch zurück, wie mir weiter oben zu
>>verstehen gegeben wurde.
>
>
> Das wäre bei Gleichstrom.
Ich komm da drauf, aufgrund folgendem Dialog:
,----
| Ich:
| >Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
| >bekomme auch an sie zurück.
|
| Du:
| Dieselbe Mange an elektrischer Ladung, d.h. Elektronen.
`----
> Es ist Wechselstrom. Da fließen sie nur immer hin
> und her, 50 mal pro Sekunde. Und zwar nur eine sehr kleine Strecke. Und mit
> sehr geringer Geschwindigkeit. Sie schubsen einander aber verzögerungsfrei
> weiter, deshalb haben alle immer die gleiche Geschwindigkeit, und der
> Zustand, dass Strom fließt, breitet sich sehr schnell aus, obwohl der Strom
> eigentlich langsam fließt.
Ok, wie könnte ich mir das mit den E-Stadtwerken nun am besten
vorstellen? Es "fließen" demnach also keine Elektronen direkt in meine
Bude noch verlassen sie sie direkt. Ist es wie eine Kettenreaktion wo
viele Elektronen nebeneinander liegen und sie stoßen sich einfach nur an?
Wie geht dann aber der Meßvorgang von statten, also *wie*, auf welche
*Weise* wird der Strom abgerechnet? Ich meine, wie arbeitet dann so ein
Zähler?
Ich weiß, Fragen über Fragen.... :)
> (Und in Transformatoren dürfen sie sich nicht mal so nahe kommen, da müssen
> die Elektronen auf der Kraftwerksseite denen auf der Verbraucherseite
> magnetisch zurufen, dass Spannung anliegt, und die müssen dann zurückrufen,
> wenn Strom fließt.)
Oha, da fehlt mir leider jegliches Vorstellungsvermögen.
> Michael Kauffmann
JDX
> "Jens Dubrovnik" <u...@oergx.uk> schrieb
>
>
>>>Und jetzt mußt Du ganz stark sein, Jens: Nur ein verschwindend kleiner
>>>Teil der Elektronen, die Du mit Deinem Herd gekauft hast, wird diesen
>>>jemals verlassen.
>>
>>Hmmm.Wieso das? Sie fließen doch zurück, wie mir weiter oben zu
>>verstehen gegeben wurde.
>
>
> Nö. Sie zittern immer hin- und her.
> 50 Richtungsänderungen pro Sekunde, nennt sich Wechselstrom.
> Hätten wir Gleichstrom, würden sie immer in eine Richtung marschieren und
> durch die ganze Welt kommen.
Nun bin ich aber leicht verwirrt muß ich zugeben. Ich trage mal eben ein
paar Aussagen zusammen, die im Laufe des Threads getätigt wurden. *kram*
,----
| Robert Rudolf:
| Stell dir das vereinfachst so vor: Der Strom (Elektronen) wird von einem
| Gerator, Batterie oder sonstwas durch die Leitungen "gedrückt",
| verrichtet dort im Verbraucher Arbeit und muß natürlich wieder zurück.
|
| Ich:
| >Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
| >bekomme auch an sie zurück.
|
| Michael:
| Dieselbe Mange an elektrischer Ladung, d.h. Elektronen.
| Strom ist das Fließen der Ladungen.
|
| Volker:
| Richtig. Sogar daß, was am FI vorbeifließt; das fließt halt nur auf
| einem anderen Weg zurück.
|
| Carsten:
| Wenn nun 10 Liter pro Minute ( Strom, Ampere) in die Anlage hereinfliessen
| und dort z.B. über eine Turbine eine Mühle antreiben, dann fließen auch
| 10 Liter pro Minute durch die Abwasserleitung heraus.
| Im E-Werk sitzt die Pumpe (Generator), die das rückfließende Wasser
| wieder mit Druck zu den Häusern pumpt.
`----
>>>Elektronen, die auch schon das E-Werk von innen gesehen haben, wirst Du
>>>nur sehr selten bei Dir im Hause begrüßen können.
>>
>>Weil sie sich dann in anderen Haushalten/Baustellen rumtreiben?
>
>
> Erstens weil sie ihren Standort nie merklich verlassen werden (auch im
> E-Werk wechselt der Srom 50 mal die Sekunde die Richtung).
Aber wie funktioniert dann das Meßverfahren von den Stadtwerken/Zähler
wenn kaum oder gar keine Elektronen mein Haus betreten oder verlassen.
Wie wird dann die elektrische Arbeit gezählt?
Kann man sowas eigentlich auch Bildlich beschreiben, so nach dem Motto:
Spannung(Ladungsunterschied) liegt an meinem Herd an, nun drehe ich eine
Platte in Stellung 1, schließe also den Stromkreis! Was genau machen
jetzt die Elektronen, angefangen vom Generator, *Drehstromzähler*,
E-Herd usw..............
> Zweitens gibt es Trafos, die für die Umwandlung von Spannungen sorgen.
> Die arbeiten (Prinzip Wasser) wie eine Turbine, die mit wenig
> Wasserdurchlauf (aber hohem Druck) betrieben wird, welche ihrerseits ein
> Turbine mit viel Wasserdurchlauf (bei weniger Druck) antreibt.
> Somit sind E-Werk und Verbraucher nur indirekt miteinander verbunden. Kein
> Elektron wird jemals E-Werk und Deinen Backofen sehen. Dazu bräuchte es
> Gleichspannung und keine Trafos.
Da muß ich nochmal ne Runde drüber nachdenken ;)
Danke
JDX
> Ich komm da drauf, aufgrund folgendem Dialog:
>
> | Ich:
> | >Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
> | >bekomme auch an sie zurück.
> | Du:
> | Dieselbe Mange an elektrischer Ladung, d.h. Elektronen.
Ja, in jedem Moment. Du mußt nur schnell genug schauen. Dann laufen sie immer
durch den einen Draht in Dein Haus hinein und durch den anderen wieder
hinaus. Wenn du eine hundertstel Sekunde später schaust, laufen sie aber alle
in die andere Richtung.
Weil das für das Grundprinzip egal ist, hatten wir es noch nicht erwähnt.
Die Kochplatten würden auch mit Gleichstrom funktionieren.
> Ok, wie könnte ich mir das mit den E-Stadtwerken nun am besten
> vorstellen? Es "fließen" demnach also keine Elektronen direkt in meine
> Bude noch verlassen sie sie direkt. Ist es wie eine Kettenreaktion wo
> viele Elektronen nebeneinander liegen und sie stoßen sich einfach nur an?
Ja, das trifft es gut.
Wenn Du eine Eintrittsstelle festlegst und da genau hinschaust, gehen
tatsächlich immer ein paar über die Grenze, aber das ist für den
Energietransport unerheblich.
Es ist ja nicht so, dass die Elektronen Energie dabei hätten und dann
unterwegs abgeben. Die ganzen vielen Elektronen in der Leitung werden durch
Dein Haus gegen dessen Widerstand durchgedrückt, dabei reiben sie sich an den
Atomen, und dabei wird Wärme frei. Wenn sie kurz danach alle in die andere
Richtung durchgedrückt werden, reiben sie sich dabei genauso.
> Wie geht dann aber der Meßvorgang von statten, also *wie*, auf welche
> *Weise* wird der Strom abgerechnet? Ich meine, wie arbeitet dann so ein
> Zähler?
Das ist sehr schwierig zu erklären. (D.h. ich weiß es auch nicht genau.)
Aber es geht ja mehr ums Prinzip. Bei Gleichstrom könnte man es mit
Elektrochemie versuchen und den Strom durch ein Elektrolysebad durchlaufen
lassen und die Menge des erzeugten Gases messen. Dann berechnet man, wieviele
Gasmoleküle es geworden sind, und weiß, dass jedes Molekül am Transport
von genau 1 Elektron mitgewirkt hat. Mit der bekannten Spannung kann man
dann auch die Energie berechnen, die dabei im Haus freigeworden sein muss.
Ein Zähler muss als Motor funktionieren, der sich mitdreht, wenn Strom durch
ihn durchfließt, ohne dass er ihm nennenswerten Widerstand entgegensetzt.
> Ich weiß, Fragen über Fragen.... :)
Da können sich Schüler schon monatelang damit beschäftigen, und Studenten
noch mehr. Und das dumme ist, je näher man hinschaut, umso weniger versteht
man es anschaulich...
> > (Und in Transformatoren dürfen sie sich nicht mal so nahe kommen,
>
> Oha, da fehlt mir leider jegliches Vorstellungsvermögen.
Naja, die Vorstellung der einander anbrummenden Elektronen brauchst Du Dir
auch nicht unbedingt zu verinnerlichen. Weiter hinten in Deinem Buch wird es
wohl noch beschrieben.
Michael Kauffmann
> Jens Dubrovnik verlautbarte zum Themenkomplex
> Re: Strom wird nicht verbraucht?:
>
>>Michael Kauffmann schrieb:
>
>
>>Ich komm da drauf, aufgrund folgendem Dialog:
>>
>>| Ich:
>>| >Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
>>| >bekomme auch an sie zurück.
>>| Du:
>>| Dieselbe Mange an elektrischer Ladung, d.h. Elektronen.
>
>
> Ja, in jedem Moment. Du mußt nur schnell genug schauen. Dann laufen sie immer
> durch den einen Draht in Dein Haus hinein und durch den anderen wieder
> hinaus. Wenn du eine hundertstel Sekunde später schaust, laufen sie aber alle
> in die andere Richtung.
Ok, wenn man sich den Stromzähler jetzt als Schnittstelle zw. Trofo und
Verbraucher denkt, kann man sich schon vorstellen das er die hin und
Rückläufe der Elektronen messen kann.
>>Ok, wie könnte ich mir das mit den E-Stadtwerken nun am besten
>>vorstellen? Es "fließen" demnach also keine Elektronen direkt in meine
>>Bude noch verlassen sie sie direkt. Ist es wie eine Kettenreaktion wo
>>viele Elektronen nebeneinander liegen und sie stoßen sich einfach nur an?
>
> Ja, das trifft es gut.
> Wenn Du eine Eintrittsstelle festlegst und da genau hinschaust, gehen
> tatsächlich immer ein paar über die Grenze, aber das ist für den
> Energietransport unerheblich.
Aber nicht für den Zähler oder?
> Es ist ja nicht so, dass die Elektronen Energie dabei hätten und dann
> unterwegs abgeben. Die ganzen vielen Elektronen in der Leitung werden durch
> Dein Haus gegen dessen Widerstand durchgedrückt, dabei reiben sie sich an den
> Atomen, und dabei wird Wärme frei. Wenn sie kurz danach alle in die andere
> Richtung durchgedrückt werden, reiben sie sich dabei genauso.
Jepp, sehr schön, damit hast du mir meine nächste Frage beantwortet. Danke.
>>Wie geht dann aber der Meßvorgang von statten, also *wie*, auf welche
>>*Weise* wird der Strom abgerechnet? Ich meine, wie arbeitet dann so ein
>>Zähler?
> Ein Zähler muss als Motor funktionieren, der sich mitdreht, wenn Strom durch
> ihn durchfließt, ohne dass er ihm nennenswerten Widerstand entgegensetzt.
Anders kann ich es mir auch nicht vorstellen. Es müssen ja Elektronen
durch ihn fließen wenn er was zur Kenntnis nehmen soll. Die Richtung der
Elektronen scheint demnach egal zu sein!?
>>>(Und in Transformatoren dürfen sie sich nicht mal so nahe kommen,
>>
>>Oha, da fehlt mir leider jegliches Vorstellungsvermögen.
>
>
> Naja, die Vorstellung der einander anbrummenden Elektronen brauchst Du Dir
> auch nicht unbedingt zu verinnerlichen. Weiter hinten in Deinem Buch wird es
> wohl noch beschrieben.
Dann dauerts noch ein paar Tage ;)
> Michael Kauffmann
Besten Dank
JDX
> Aber wie funktioniert dann das Meßverfahren von den
> Stadtwerken/Zähler wenn kaum oder gar keine Elektronen mein Haus
> betreten oder verlassen. Wie wird dann die elektrische Arbeit
> gezählt?
Er zählt die Anzahl der Elektronen, die sich über einen beliebig
gezogenen Querstrich in der Leitung hin- und herbewegen. Das ist die
Stromstärke in Ampere, auch bei Wechselstrom.
> Kann man sowas eigentlich auch Bildlich beschreiben, so nach dem
> Motto: Spannung(Ladungsunterschied) liegt an meinem Herd an, nun
> drehe ich eine Platte in Stellung 1, schließe also den Stromkreis!
Richtig.
> Was genau machen jetzt die Elektronen, angefangen vom Generator,
> *Drehstromzähler*, E-Herd usw..............
Sie zittern hin und her. Schon im Generator tun sie das, wobei sie den
Stoß übertragen (das hast Du ja schon anschaulich formuliert). Mit
anderen Worten: Die Elektronen in Deinem Herd zittern nur deshalb, weil
sie von der kompletten Elektronenkette vom Generator aus angestoßen
werden.
Und dabei zittern sie die Heizdrähte in Deiner Herdplatte warm.
>> Zweitens gibt es Trafos, die für die Umwandlung von Spannungen
>> sorgen. Die arbeiten (Prinzip Wasser) wie eine Turbine, die mit
>> wenig Wasserdurchlauf (aber hohem Druck) betrieben wird, welche
>> ihrerseits ein Turbine mit viel Wasserdurchlauf (bei weniger
>> Druck) antreibt. Somit sind E-Werk und Verbraucher nur indirekt
>> miteinander verbunden. Kein Elektron wird jemals E-Werk und
>> Deinen Backofen sehen. Dazu bräuchte es Gleichspannung und keine
>> Trafos.
>
> Da muß ich nochmal ne Runde drüber nachdenken ;)
Ein Trafo besteht aus zwei Spulen. In der einen werden die Elektronen
(zum Beispiel vom Generator) hin- und hergeschoben. Dabei erzeugen sie
ein Magnetfeld. Dieses Magnetfeld bringt die Elektronen in der zweiten
Spule dazu, sich ebenfalls hin- und herzubewegen. Sind die Spulen
unterschiedlich groß, ändern sich die Spannungen, weil entweder
viele oder nur wenige Elektronen bewegt werden. Aber kein Elektron aus
der ersten Spule kann die zweite Spule erreichen (idealerweise), die
Elektronen fließen nur in ihrer Spule hin und her.
Das Bild mit den Turbinen ist gar nicht schlecht. Da wird die Energie
des fließenden Wassers in Rotationsenergie der Welle und dann wieder in
Energie fließenden Wassers verwandelt, aber kein Wassertropfen kann von
der einen zur anderen Seite fließen (wiederum idealerweise). Ebenso
wandelt ein Trafo elektrische Energie in magnetische und diese dann
wieder in elektrische um.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Gips einklich einen Darwin-Award fuer sozialen Selbstmord?"
(Florian Anwander in daful über "Geständnisse" in Talkshows)
> Kennst den alten Witz?
>
> Sagt eine Frau: bei 50 Perioden in der Sekunde tät ich auch brummen.
Sagte das nicht ein Prof zu einer Studentin auf deren Frage, wieso
Trafos brummen?
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Ich dachte bisher immer, in den Bauteilen wäre das drin, was draufsteht..." -
"Hast Du wirklich geglaubt, in einem Elko, auf dem SCHALTFEST steht, würde alle
4 Jahre eine wilde Fete laufen?" (K.Nendza und R.Zocholl in de.sci.electronics)
Kann man "kleine Strecke" und "geringe Geschwindigkeit" irgendwie
genauer quantifizieren, größenordnungsmäßig?
>> nur immer hin und her, 50 mal pro Sekunde. Und zwar nur eine
>> sehr kleine Strecke. Und mit sehr geringer Geschwindigkeit. Sie
>> schubsen einander aber verzögerungsfrei weiter, deshalb haben
>> alle immer die gleiche Geschwindigkeit, und der
>
> Kann man "kleine Strecke" und "geringe Geschwindigkeit" irgendwie
> genauer quantifizieren, größenordnungsmäßig?
Ja. Die mittlere absolute Geschwindigkeit in m/s entspricht exakt der
Strecke in m geteilt durch 100 ;-)
Genau weiß ich es auch nicht - Elektra, der Göttin des Bernsteins,
sei's geklagt -, aber ich meine mal die Größenordnung 1 cm gehört zu
haben.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten.
Wer nicht fragt, bleibt es für immer. (chinesisches Sprichwort)
Volker Gringmuth schrieb:
> Jens Dubrovnik wrote:
>
>>Aber wie funktioniert dann das Meßverfahren von den
>>Stadtwerken/Zähler wenn kaum oder gar keine Elektronen mein Haus
>>betreten oder verlassen. Wie wird dann die elektrische Arbeit
>>gezählt?
>
>
> Er zählt die Anzahl der Elektronen, die sich über einen beliebig
> gezogenen Querstrich in der Leitung hin- und herbewegen. Das ist die
> Stromstärke in Ampere, auch bei Wechselstrom.
______
Trafo Seite | KWh | Haus/Verbraucher Seite
--------------|------|------------------------
oooooooooooooo|oooooo|oooooooooooooooooooooooo
--------------|------|------------------------
|______|
<----------<---------------<--------------<-----
>------------>------------->---------------->---->
Ungefähr so? Der Zähler misst die Elektronen die sich in seinem Meßwerk
hin und her bewegen.
>>Was genau machen jetzt die Elektronen, angefangen vom Generator,
>>*Drehstromzähler*, E-Herd usw..............
>
>
> Sie zittern hin und her. Schon im Generator tun sie das, wobei sie den
> Stoß übertragen (das hast Du ja schon anschaulich formuliert). Mit
> anderen Worten: Die Elektronen in Deinem Herd zittern nur deshalb, weil
> sie von der kompletten Elektronenkette vom Generator aus angestoßen
> werden.
>
> Und dabei zittern sie die Heizdrähte in Deiner Herdplatte warm.
Dadurch das sie sich bei der Bewegung in der Herdplatte an den
Atomrümpfen des _Widerstandes_der_Platte_reiben_ !?
Anders gesagt, bei ihrer hin und her Bewegung im Stromführenden Material
der Platte (Heizspirale), reiben die Elektronen sich an den Atomrümpfen
(der Heizspirale) und dadurch entsteht die Wärme?!
>>Da muß ich nochmal ne Runde drüber nachdenken ;)
>
>
> Ein Trafo besteht aus zwei Spulen. In der einen werden die Elektronen
> (zum Beispiel vom Generator) hin- und hergeschoben. Dabei erzeugen sie
> ein Magnetfeld. Dieses Magnetfeld bringt die Elektronen in der zweiten
> Spule dazu, sich ebenfalls hin- und herzubewegen.
Ich glaub das nennt man Induktion, oder?
> Sind die Spulen
> unterschiedlich groß, ändern sich die Spannungen, weil entweder
> viele oder nur wenige Elektronen bewegt werden. Aber kein Elektron aus
> der ersten Spule kann die zweite Spule erreichen (idealerweise), die
> Elektronen fließen nur in ihrer Spule hin und her.
Aha.
> Das Bild mit den Turbinen ist gar nicht schlecht. Da wird die Energie
> des fließenden Wassers in Rotationsenergie der Welle und dann wieder in
> Energie fließenden Wassers verwandelt, aber kein Wassertropfen kann von
> der einen zur anderen Seite fließen (wiederum idealerweise). Ebenso
> wandelt ein Trafo elektrische Energie in magnetische und diese dann
> wieder in elektrische um.
Ok, habs verstanden.
Vielen Dank.
> vG
Gruß
JDX
Nur Mut mein Sohn. Du schaffst das
> ,----
> | Robert Rudolf:
> | Stell dir das vereinfachst so vor: Der Strom (Elektronen) wird von einem
> | Gerator, Batterie oder sonstwas durch die Leitungen "gedrückt",
> | verrichtet dort im Verbraucher Arbeit und muß natürlich wieder zurück.
Also zunächst unterscheiden wir Glecihstrom und wechselstrom.
Gleichstrom bedeutet: Von einem Pol zum anderen fließen tatsächlich elektronen.
Du kanst dir das bildlich so vorstellen: Ein zug steht im Bahnhof und fährt los. nahezugleichzeitig starten die waggons.
Daher breitet sich strom in Lichtgeschwindigkeit aus. Aber- nur der Impuls: jetzt gehts lohos. der eigenliche Wagon bewegt sich
nicht so schnell-
Übertragen also: das Elektron selbst bewegt sich mit einer gewissen geschwindigkeit. Kann man ausrechnen, aber dazu bin ich zu faul.
Wenn dein zug durch den Wald fährt und die Zweige an den Bäumen schuffeln an der Seite, wid Wärme frei.
Und nun kommt Wechselstrom ins Spiel. Führ das Warmwerden ist es unerheblich, ob der Zug nur in einer Richtung fährt, oder hin un
her fährt.
Übertragen wiederum auf Wechselstrom: die Elektronen wechselwirken mit dem Atomgitter des heizdrahtes und dabei wirds warm. ob die
Elektronen aber hin und herspringen oder in einer richtung durchsausen ist wurscht- es wird warm.
Soweit klar?
Aus unterschiedlichen gründen beliefert man die Haushalte nicht mit Gleichstrom, sondern mit Wechselstrom.
> | Ich:
> | >Aha, dann fließt also dieselbe Menge Strom die ich von den E-Werken
> | >bekomme auch an sie zurück.
jaha- wenn es gleichstrom ist. bei wechselstrom werden nur die elektronen sychron zum Zittern veranlasst.
Aber im Ewerk zittert duie gleiche menge an elektronen, wie bei dir.
> | Volker:
> | Richtig. Sogar daß, was am FI vorbeifließt; das fließt halt nur auf
> | einem anderen Weg zurück.
Das stellen wir mal zurück.
> | Carsten:
> | Wenn nun 10 Liter pro Minute ( Strom, Ampere) in die Anlage hereinfliessen
> | und dort z.B. über eine Turbine eine Mühle antreiben, dann fließen auch
> | 10 Liter pro Minute durch die Abwasserleitung heraus.
> | Im E-Werk sitzt die Pumpe (Generator), die das rückfließende Wasser
> | wieder mit Druck zu den Häusern pumpt.
Das zeigt nur Gleichstrom aber das beispiel ist trotzdem nicht schlecht. man könnte eine Pumpe installieren die immer nur hin und
herfährt. das wasser strömt hin und her- auch bei dir Nun müsste man sich noch ne Mechnik ausdenken, die dann diese Hin und
herbewegung in eine Drehung für die Mühle verwandelt, aber prinzipiell gehts so auch.
> >>>Elektronen, die auch schon das E-Werk von innen gesehen haben, wirst Du
> >>>nur sehr selten bei Dir im Hause begrüßen können.
> >>
> >>Weil sie sich dann in anderen Haushalten/Baustellen rumtreiben?
Nee, weil?
> > Erstens weil sie ihren Standort nie merklich verlassen werden (auch im
> > E-Werk wechselt der Srom 50 mal die Sekunde die Richtung).
>
> Aber wie funktioniert dann das Meßverfahren von den Stadtwerken/Zähler
> wenn kaum oder gar keine Elektronen mein Haus betreten oder verlassen.
> Wie wird dann die elektrische Arbeit gezählt?
Das ist wiederum eine schlaue frage. Es bleiben Dir nun ein paar Formeln nicht erspart.
Arbeit ist Stromstärke mal Spannung mal Zeit. Was ist also die Stromstärke? Bei Gleichstrom klar: Übertragen auf das Wasser Arbeit
gleich Druckunterschied * Wasserstrom mal Zeit. Und bei wechselstrom? Nun da registriert man einfach die tatsache, dass sich
elektronen bewegen- wie weit ist wurscht, hauptsache sie passieren ein beobachtungsfenster aus welcher richtung ist unerheblich.
> Kann man sowas eigentlich auch Bildlich beschreiben, so nach dem Motto:
> Spannung(Ladungsunterschied) liegt an meinem Herd an, nun drehe ich eine
> Platte in Stellung 1, schließe also den Stromkreis! Was genau machen
> jetzt die Elektronen, angefangen vom Generator, *Drehstromzähler*,
> E-Herd usw..............
Jetzt wirds haarig.
also im Generator werden mittels magnetischer Felder die Elektronen hin und hergeschubst. ( Wie beim fernsehen auch, da werden
elektronen in der Bildröhre auch von magnetfeldern abgelenkt.
dieses hin und her schubsen wird mittels Trafo auf einen sehr hohen Druckunterschied gebracht. In trafos funktioniert das auch.
Also: Elektronen die sich bewegen erzeugen ein Magnetfeld, und umgekehrt werden sie durch Magnetfelder abgelenkt. Auf der einenseite
des trafos wird das Magnetfeld erzeugt und auf der anderen seite geht die schubserei weiter. Dann geht der Weg über
Überlandleitungen und verteilstationen bis zu eurem Zählerkasten. Dort wird mittels einer trickigen Konstruktion gemessen, wieviele
Elektronen pro zeiteinheit zittern. so lange dreht sich ein Zählwerk. die drehgeschwindigkeit jhängt von der Strommenge und der
Spannung ab. und so wird registriert, wieviel Energie gelierfert wird. weiter : die elektronen schubserei zieh sich durch den
Sicherungskasten über die zuleitungen bis in die Heizspirale weiter. Und nun können die elektronen nicht mehr so spitzenmäßig
zittern, sondern, es wird eng für sie. dabei müssen sie arbeit verrichten und die Heizspirale wird warm.
Warum braucht man zwei leitungen? Nun wenn sich 1 elktron nach links bewegt, würde bei einer Leitung ein elektron fehlern und dan
wäre außerdem links ein elektron zuviel.. damit das nicht passiert, ist der Kreis geschlossen. in dem Mioment wo ein elektron seinen
Platz verlässt muss es einen nachbarn zu seite schubsen der wiederum seinen nachbarn usw. bis der kreis sich geschlossen hat.
In der Terchniker sprache ist es übrigens völlig egal, ob die Elektronen zittern oder in echt fließen- der effekt ist glecih. Man
sagt immer: es fließt ein Strom.
Bliebe noch fi:
normalerweise findet das hin und her schubsen innerhalb der zu und ableitung statt. Jetzt ist es aber so, dass die eine Leitung eh
mit der Erde verbunden ist. das ist ganz praktisch, weil der Kreis E-Werk- Haus über den Erdboden geschlossen wird. Innerhlab des
hauses aber gibt es zwei leitungen. Nimm es einfach so hin.
der fi schalter prüft, ob in dem Linken draht soviel elektonen zittern wie rechts- tun sie das nicht, müssen noch anderswo
elektronen zittern und dann kann es gefährlich werden. in dem Moment löst er aus..
Drehstrom:
normalerweise lifert das e werk drei Phasen an. zwischen Jeder phase und der erde herrschen 230V spannung. und nun das wunderbare:
wechselstrom fließt ja hin und her. schaut man sich an, wie denn der Strom genau verläuft findet man: erst werden die elektronen
nach links beschleunigt, dann abgebrenmst, stehen still dann nach rechst beschleunigt usw.
das ganze ist eine Kurve. wenn man die kurven zweer phasen vergleicht, dann stellt man fest, dass der scheitelpunkt immer n tacken
später kommt als bei der ersten Phase. und die dritte phase liegt nochmals dazwischen. auch hier schließt sich der kreis.
alle drei phasen benutzen die selbe rückleitung. Jetzt kommt der vorteil des elektronenzitterns. während bei phase eins die
elektronen noch nach links schwingen, schwingen sie bei phase 2 schon wieder nach rechts. In der zentralen Rückleitung gleichen sich
die beiden bewegungen fast aus. kommt nun nun noch die dritte phase dazu stellt man fest, dass die mittler leitung stromfrei ist-
man kann sie sogar weglassen. im haushalt macht man das nicht, weil man nie garantieren kann, dass alle drei phasen gleichmäßig
belastet werden- aber im überland netz gleicht sich das schon ao aus.
man kann also mit drei kabeln die dreifache Energie menge transportieren als mit zweien.
Zum schluss noch das Thema
Blindleistung. das ist zu komplex, nur soviel: nicht alle Elektrnen die zittern, werden registriert und müssen bezahlt werden.
manche Elektronen tun das auch ohne regostrierung.
Du (urx) meintest am 03.06.04:
>> Er zählt die Anzahl der Elektronen, die sich über einen beliebig
>> gezogenen Querstrich in der Leitung hin- und herbewegen. Das ist
>> die Stromstärke in Ampere, auch bei Wechselstrom.
> Ungefähr so? Der Zähler misst die Elektronen die sich in seinem
> Meßwerk hin und her bewegen.
Nein.
Der übliche Zähler ist ein Motor, der elektromagnetische Effekte in
Drehbewegung umsetzt. Lies mal bei Motoren nach.
>> Und dabei zittern sie die Heizdrähte in Deiner Herdplatte warm.
> Dadurch das sie sich bei der Bewegung in der Herdplatte an den
> Atomrümpfen des _Widerstandes_der_Platte_reiben_ !?
Jetzt wird es noch abenteuerlicher. Du vermengst Atomphysik (mit ihren
Veranschaulichungen) mit Makro-Physik.
Ausser in Kernforschungszentren wird niemals ein Elektron den Atomkern
(z.B. von Kupfer) berühren. "Reibung" ist ein Begriff, der hier
überhaupt nichts zu suchen hat.
Ach ja: was "Atomkern" ist, ist auch etwas erklärungsbedürftig - aber
bitte nicht auch noch in dieser Newsgroup. Darüber sind schon viele
Bücher geschrieben worden, die Du alle lesen darfst. Du hast doch
sicher keine Papier-Allergie?
Viele Grüße!
Helmut
Du (a.waldek) meintest am 03.06.04:
> Nur Mut mein Sohn. Du schaffst das
Und dann folgt ganz viel Text, der auch in jedem besseren Lehrbuch
über Elektrotechnik nachlesbar ist.
Wo sind die "news"?
Viele Grüße!
Helmut
> Hallo, Jens,
>
> Du (urx) meintest am 03.06.04:
>
>
>>Dadurch das sie sich bei der Bewegung in der Herdplatte an den
>>Atomrümpfen des _Widerstandes_der_Platte_reiben_ !?
>
>
> Jetzt wird es noch abenteuerlicher. Du vermengst Atomphysik (mit ihren
> Veranschaulichungen) mit Makro-Physik.
> Ausser in Kernforschungszentren wird niemals ein Elektron den Atomkern
> (z.B. von Kupfer) berühren. "Reibung" ist ein Begriff, der hier
> überhaupt nichts zu suchen hat.
<Zitat aus dem Buch Elektrotechnik Grundbildung Verlag Westermann>:
Die Elektronen werden bei ihrer Bewegung im Leiter durch Zusammenstöße
mit den Atomrümpfen behindert. Diese Eigenschaft wird als Elektrischer
Widerstand bezeichnet. Die Elektronen geben dabei einen Teil ihrer
Bewegungenergie an die Atomrümpfe ab, so dass diese in stärkere
Schwingungen versetzt werden. Es entsteht Wärme.
Das Buch darf ich also getroßt in die Tonne treten und lieber dir
glauben, richtig?
</Zitat Ende>
> Ach ja: was "Atomkern" ist, ist auch etwas erklärungsbedürftig - aber
> bitte nicht auch noch in dieser Newsgroup. Darüber sind schon viele
> Bücher geschrieben worden, die Du alle lesen darfst. Du hast doch
> sicher keine Papier-Allergie?
Was soll eigentlich dein ständiges gezeter über mich, das Thema, diesen
Thread. Pack mich bitte bitte ganz tief in deinen Killfilter dafür ist
er nähmlich da, weißt du? Und nebenbei bemerkt sollte dein Nesreader
auch Threads ausblenden beherschen.
Eine letzte Frage noch, warum ließt du diesen Thread eigentlich, wo er
doch so unter deinem Niweau liegt?
> Viele Grüße!
> Helmut
JDX
> Wo sind die "news"?
*PLONK*
> Viele Grüße!
> Helmut
JDX
JFTR: Die Aufenthaltwswahrscheinlichkeit von Elektronen einiger/aller(?)
Orbitale im Atomschwerpunkt des Atomes ist größer Null.
> <Zitat aus dem Buch Elektrotechnik Grundbildung Verlag Westermann>:
>
> Die Elektronen werden bei ihrer Bewegung im Leiter durch Zusammenstöße
> mit den Atomrümpfen behindert. Diese Eigenschaft wird als Elektrischer
> Widerstand bezeichnet. Die Elektronen geben dabei einen Teil ihrer
> Bewegungenergie an die Atomrümpfe ab, so dass diese in stärkere
> Schwingungen versetzt werden. Es entsteht Wärme.
> Das Buch darf ich also getroßt in die Tonne treten und lieber dir
> glauben, richtig?
> </Zitat Ende>
Wo in dem Zitat wird der Begriff 'Reibung' benutzt? 'Reibung' ist IMHO
ein Begriff, der für die makroskopische Welt aber nicht für die der
Quantenmechnik verwendet werden sollte.
Michael Dahms
Du (urx) meintest am 03.06.04:
>>> Dadurch das sie sich bei der Bewegung in der Herdplatte an den
>>> Atomrümpfen des _Widerstandes_der_Platte_reiben_ !?
>> Jetzt wird es noch abenteuerlicher. Du vermengst Atomphysik (mit
>> ihren Veranschaulichungen) mit Makro-Physik.
>> Ausser in Kernforschungszentren wird niemals ein Elektron den
>> Atomkern (z.B. von Kupfer) berühren. "Reibung" ist ein Begriff,
>> der hier überhaupt nichts zu suchen hat.
> <Zitat aus dem Buch Elektrotechnik Grundbildung Verlag Westermann>:
> Die Elektronen werden bei ihrer Bewegung im Leiter durch
> Zusammenstöße mit den Atomrümpfen behindert. Diese Eigenschaft wird
> als Elektrischer Widerstand bezeichnet. Die Elektronen geben dabei
> einen Teil ihrer Bewegungenergie an die Atomrümpfe ab, so dass
> diese in stärkere Schwingungen versetzt werden. Es entsteht Wärme.
> Das Buch darf ich also getroßt in die Tonne treten und lieber dir
> glauben, richtig?
> </Zitat Ende>
Prima: Du hast ein Lehrbuch, Du kannst darin lesen. Du musst das
Gelesene nur noch verstehen. Im zitierten Text steht nichts mit
Reibung.
>> Ach ja: was "Atomkern" ist, ist auch etwas erklärungsbedürftig -
>> aber bitte nicht auch noch in dieser Newsgroup. Darüber sind schon
>> viele Bücher geschrieben worden, die Du alle lesen darfst. Du hast
>> doch sicher keine Papier-Allergie?
> Was soll eigentlich dein ständiges gezeter über mich, das Thema,
> diesen Thread. Pack mich bitte bitte ganz tief in deinen Killfilter
> dafür ist er nähmlich da, weißt du? Und nebenbei bemerkt sollte
> dein Nesreader auch Threads ausblenden beherschen.
Du hast nicht die Pflicht, den missratenen Schulunterricht hier
nachzuholen.
> Eine letzte Frage noch, warum ließt du diesen Thread eigentlich, wo
> er doch so unter deinem Niweau liegt?
Du solltest Dich damit abfinden, dass Du hier nicht nur Antworten
bekommst, die Dir gefallen.
Viele Grüße!
Helmut
> Hallo, Jens,
>
> Du (urx) meintest am 03.06.04:
Dein Zitat:
>>>Ausser in Kernforschungszentren wird niemals ein Elektron den
>>>Atomkern (z.B. von Kupfer) berühren.
Was wohl definitiv falsch ist. Halt dich einfach raus, wenn du in diesem
Fall keine Ahnung hast.
Zitat aus dem Buch Elektrotechnik Grundbildung Verlag Westermann>:
Seite.53
Die Elektronen werden bei ihrer Bewegung im Leiter durch
Zusammenstöße mit den Atomrümpfen behindert. Diese Eigenschaft wird
als Elektrischer Widerstand bezeichnet. Die Elektronen geben dabei
einen Teil ihrer Bewegungenergie an die Atomrümpfe ab, so dass
diese in stärkere Schwingungen versetzt werden. Es entsteht Wärme.
So What?
> Prima: Du hast ein Lehrbuch, Du kannst darin lesen. Du musst das
> Gelesene nur noch verstehen. Im zitierten Text steht nichts mit
> Reibung.
Und du solltest mit deinen Aussagen etwas vorsichtiger sein, wie man
unschwer oben besichtigen kann!
> Du hast nicht die Pflicht, den missratenen Schulunterricht hier
> nachzuholen.
Nö, da dies niemals Thema meines Schulunterichtes war. Zumindest nicht
in dieser Form. Was man von deiner Ausbildung halten mag, kann man
weiter oben nachlesen ;)
>>Eine letzte Frage noch, warum ließt du diesen Thread eigentlich, wo
>>er doch so unter deinem Niweau liegt?
>
>
> Du solltest Dich damit abfinden, dass Du hier nicht nur Antworten
> bekommst, die Dir gefallen.
Genau, und dafür gibt es Killfilter den ich jetzt anpassen werde.
> Viele Grüße!
> Helmut
JDX
Du (urx) meintest am 03.06.04:
> Dein Zitat:
>>>> Ausser in Kernforschungszentren wird niemals ein Elektron den
>>>> Atomkern (z.B. von Kupfer) berühren.
> Was wohl definitiv falsch ist. Halt dich einfach raus, wenn du in
> diesem Fall keine Ahnung hast.
Aehemmm ... Du kennst das Bohrsche Atommodell?
(nein - auf Orbitale, Aufenthaltswahrscheinlichkeiten usw. will ich
noch gar nicht hinaus ...)
Viele Grüße!
Helmut
--
mfg Rolf Bombach
Niemand schaut direkt auf den Strom ;-). Auch der Motor/der
Zähler kann nur auf eine Wirkung des Stroms schauen, hier
die Magnetwirkung. Und nein, die Richtung darf dem Zähler
nicht egal sein, wenn du Energie lieferst, läuft er rück-
wärts. Im Prinzip jedenfalls, meistens ist eine mechanische
Rücklaufsperre drin. Aber es gibt verschiedene Verbraucher,
ältere Leuchtstoffleuchten etwa, die geben einen Teil der
aufgenommenen Leistung zurück, das muss der Zähler natürlich
berücksichtigen. Er tut das, indem er die Magnetwirkung
des zu messenden Stroms mit einer Magnetwirkung eines
kleinen Stroms durch eine Hilfswicklung multipliziert.
Diese Hilfswicklung wird aus der Netzspannung versorgt.
--
mfg Rolf Bombach
Ausrechnen? Nehmen wir mal einen Kupferdraht von 1.5mm^2 an,
durch welchen 10A fliessen. 1m Draht wären etwa 12g Kupfer,
also etwa 12/63.5 * 6E23 = ca 1E23 Atome. Nehmen wir weiter
an, jedes Atom liefere genau 1 Leitungselektron. Mit der
Elektronenladung von 1.6E-19 As multipliziert brauchen
wir also fast 20'000 As, damit wir alle Elektonen 1m
durchschieben könnten. Bei 10A also etwa 2'000s. Ergäbe
also 0.5mm/s, ziemlich lahm würd ich sagen.
--
mfg Rolf Bombach
> Du stellst dich auch unglaublich bockbeinig hin und erwartest,
> daß dir hier wer drauf hereinfällt. Hör einfach auf, zu Rotzen,
> dann kriegst ordentliche Antworten. Was bildest du dir denn
> ein, du hast es hier nicht mit Buben zu tun auf deinem Niveau.
> Niemand ist als Lehrer verpflichtet, dir was beizubringen. Ist
> offenbar eine neue Situation für dich :->
Das hast du schön gesagt, Franz! Wie wärs wenn du mal den Allehol außer
Birne lassen würdest? Du scheinst massivste Wahrnehmungsprobleme zu
haben. ;)
So und nu denkst du nochmal ne Runde drüber nach, gell?
> Daß du dich auskennst: Der E-Herd besteht aus vielen kg Eisen,
Franz schein doch Alkohol der herberen Machart zu bevorzugen!
> die alle voll sind mit Elektronen, die sich nie im Stromkreis
> befinden / bewegen, alldieweil sie nicht Teil des Glühdrahts
> sind . Diesen kleinen Spaß hast du schon nicht mitgekriegt.
Ja ne is klar.
*schmunzel* Du Franz...ach lassen wir das...Schön das ich das lesen
durfte. Ein Prosit der Gemütlichkeit.
JDX
Das Bohrsche Atommodell ist scheiße.
Michael Dahms
Nee, da es keine technische Regel ist.
Michael Dahms
Du (knode) meintest am 04.06.04:
>>>> Das Bohrsche Atommodell ist scheiße.
> -----------^ und da ein ' tick.
Nein.
Jedenfalls nicht in der deutschen Sprache.
Oder vertreibst Du Deppen-Apostrophe? En gros und en detail?
Viele Grüße!
Helmut
Na Na Na, nicht so schnell! Helmut spricht von Atomkernen, und damit
stößt ein Elektron nicht so schnell zusammen!
>
> Zitat aus dem Buch Elektrotechnik Grundbildung Verlag Westermann>:
> Seite.53
>
> Die Elektronen werden bei ihrer Bewegung im Leiter durch
> Zusammenstöße mit den Atomrümpfen behindert. Diese Eigenschaft wird
> als Elektrischer Widerstand bezeichnet. Die Elektronen geben dabei
> einen Teil ihrer Bewegungenergie an die Atomrümpfe ab, so dass
> diese in stärkere Schwingungen versetzt werden. Es entsteht Wärme.
>
> So What?
Atomrümpfe, so wie im Zitat erwähnt, sind aber keine Atomkerne! Wie weit
das Bild tatsächlich zur Beschreibung taugt, wissen wohl nur die
Atomphysiker.
- Heinz
>>>>> Das Bohrsche Atommodell ist scheiße.
>> -----------^ und da ein ' tick.
>
>Nein.
>Jedenfalls nicht in der deutschen Sprache.
>Oder vertreibst Du Deppen-Apostrophe? En gros und en detail?
Es fragt sich, wer hier der Depp ist:
Ein Apostroph kann bei Ableitungen aus Eigennamen stehen, der
Eigenname wird dann großgeschrieben:
mozartsche / Mozart'sche Sonate
(c) Dudenverlag 1998
Gruß Willi