Paul Muster schrieb:
> Unterhitze 0,09 MΩ
>
> Zusammen mit dem komischen Fehlerbild "FI fliegt raus, wenn die
> Zieltemperatur unterschritten wird" schlossen wir auf die Unterhitze.
> Annahme: Bei Unterschreiten der Zieltemperatur wird die Unterhitze
> eingeschaltet, um den Garraum warm zu halten.
> Bei abgeklemmter Unterhitze flog in keiner Situation mehr der FI raus.
>
> Also für 32€ ein neues Heizelement gekauft und eingebaut. Tut.
Gratuliere, gratiniere...
Hab bis jetzt eigentlich Ärger mit Heizpatronen aller Art gehabt. Und
meistens ist kalt kein Fehlerbild messbar gewesen, allzu üppige Iso-
Widerstände haben die, siehe deine Liste, allerdings eh nicht. Meist
nach längerem rumliegenlassen und dann beim Aufheizen gibt es überhöhte
Fehlerströme, schwer festzustellen und zu lokalisieren. Kaum ist man
messbereit, sind sie wieder weg. Sehr schlechte Erfahrung hab ich mit
Heizpatronen mit eingebautem Thermoelement gemacht, dort fliessen dann
zusätzlich Fehlerströme zum TC und der Regler macht den Indianertanz.
Für grössere Anlagen dürfen wir auch mit ohne [tm] FI fahren. Was nicht
bedacht wurde: In der lokalen Unterverteilung gibt es einen Summenstrom-
wandler, eine Art komfort-FI mit einstellbarer Alarmschwelle und allen
Schikanen. Die haben dann die Zentrale schikaniert... wegen läppischen
400 mA Fehlerstrom. Die Klingonen wussten sofort was los war, viele
FI nahe der Auslöseschwelle, da würde das dann zusammenkommen. Ich
meinte, 10 x 30 mA wären eigentlich noch darunter, und einiges könnte
sich ja noch wegkompensieren wg Drehstrom... Das Problem wurde dann
wie üblich gelöst...
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mfg Rolf Bombach