Am 06.07.22 um 08:49 schrieb Marc Haber:
> Kay Martinen <
use...@martinen.de> wrote:
>> Falls du es noch nicht versucht haben solltest, hast du mal probiert
>> deinen Switch präventiv einfach ein mal die Woche neu booten zu lassen?
>
> Dann müsste ich halt vorher das Monitoring deaktivieren damit ich
> nicht eine Flug von "is DOWN ... is UP" Nachrichten bekomme. Aber auch
Dein Monitoring kennt keine Scheduled Downtime (Nagios?) und ist auch
nicht scriptbar? So in der Art
- monitoring off
- send restart
- delay or probe
- monitoring on
> dann bräuchte ich eine Lösung, die den Switch auch wieder EINschalten
> kann wenn er einmal aus ist, damit schließt sich eine auf das
> Datennetz angewiesene Lösung genau so aus wie beim bedarfsgetriggerten
> Entstromen.
Ich meinte eigentlich nur ein aus der Ferne ausgelöstes regelmäßiges
"restart" via CLU die dein Managebarer Switch doch sicherlich hat. IdR
sollte der dabei doch einfach weiter "switchen" und es bestenfalls eine
kurze Unterbrechung (ggf. nur bei VLANs) geben oder?
Und: Warum sollte der Switch denn AUS sein oder bleiben? Wenn er durch
ein Relais ausgeschaltet wurde das an Lösung X hängt dann ist das wohl
eher ein Problem mit Lösung X und nichts anderem.
> konkrete Fragen zur Implementierung des _richtigen_ Wegs weil ich mich
> mit so Analog-Elektronik-Geraffel nicht (mehr) so gut auskenne wie ich
> das als Jugendlicher konnte.
Dann wusstest du vorher das SSR *nicht* der richtige Weg sind? :-)
Noch ne Alternative: Pollin Net-IO mit K8 Relaiskarte. Den verbauten AVR
kann man mit Alternativer Firmware (EtherSex...) bespielen und evtl.
gibt es da eine die eine art Timer für Relais An/aus mit bringt. Im
Original ist der per LAN fernsteuerbar und mit einem Windows-tool; oder
telnet; auch aus der Ferne Schaltbar. Kostet auch nicht so viel und
"basteln" beschränkte sich darauf die beiden Platinchen in ein Gehäuse
zu setzen und mit Stromversorgung und I/O zu verkabeln. Mit
entsprechenden Externen Schützen kannst du noch 7 weitere Geräte damit
Schalten.
Und vermutlich kann man die Relaiskarte allein auch an den Raspi
anpassen wenn man das unbedingt will.
<
https://blog.schmuffeln.de/2012/10/pollin-relaiskarte-k8io-an-raspberry-pi/>
Da diese Karte einen Parallelport hat kann man sie auch von einem Alten
PC mit Druckerport ansteuern. Eine Schaltuhr Software für Win9x o.a. gab
es dazu.
Ähm, leider ist die Karte offenbar nicht mehr bei Pollin bestellbar wie
ich eben feststelle. Aber mit
<
https://www.pollin.de/p/daypower-relaiskarte-rb-8-5v-8-kanal-810273>
geht es vermutlich sogar einfacher - am raspi. Oder die K1 Karte wenn
dir ein Kanal reicht.
N.B. bei den Angaben 10A/30V würde ich meinen das du eh ein
Leistungsschütz dahinter brauchst um deinen Switch zu schalten.
Das sollte dann 100% ED können damit nicht DAS der Ausfallpunkt wird.
Sprich: Das Kleine Relais kann wahrscheinlich schon 230V~ aber dann
keine 10A. Also schaltet das Kleinrelais auf der Karte das Große Relais
entweder direkt die 230V steuerspannung oder per Zwischenkreis z.b. mit
24V Trafo und Schützspulen. Bei letzterem hättest du in der Bastellösung
auch keine Netzspannung führenden Teile.
N.B. Wenn dein Switch einen Reset-Taster in Hardware hat kann ein Relais
natürlich auch den "drücken" wenn du dir den Eingriff zutraust.
Mein Alter Netgear FSM 726 hat einen. Den drücke ich gelegentlich wenn
sich bei Experimenten der CLI Zugang weg hängt. Er "switcht" dann
weiter, nur das Management-interface stellt sich taub.
Hängt in meinem Keller Rack. Vielleicht sollte ich da auch mal
"eingreifen" aber das kommt zu selten vor. Aktuell 140d uptime.