ich hoffe, das mir jemand erklären kann, wie sich das Tastverhältniss V
einer Rechteckspannung definiert und was man daraus ablesen kann.
besten Dank im vorraus.
Thorsten
unter dem Tastverhältnis (oder Tastgrad) versteht man das Verhältnis von
Impulsdauer zu Periodendauer, also die Zeit über der Spannung anliegt zur
einer gesamten Periode (P) (= Impulsdauer (ti) + Impulspause(tp)).
Bsp: ti = 0,1ms, tp = 0,9ms ==> P = 1ms ==> V = 1:10
Grüße, Jan
In dieser Form manchmal mißverständlich...
Eine Angabe der Form x:y wird auch oft für Einschaltzeit x und
Ausschaltzeit y verwendet (in obigem Beispiel 1:9).
Universell und weniger mißverständlich ist die Angabe als Prozentwert,
damit ist klar, das es sich um eine (auf die Periodendauer) bezogene
Größe handelt (im obigen Beispiel 10%).
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
Autometer GmbH Siegen - Elektronik nach Maß.
http://www.autometer.de
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In a world without walls and fences, who needs Windows and Gates ?
(Sun Microsystems)
Hab mich nochmal andererseits informiert. Deine Aussage ist teilweise
faschl. Es wird wohl oft das Tastverhältnis mit dem Tastgrad gleichgesetzt.
Das ist jedoch definitiv ASCHLF.
Tastverhältnis: V = T / ti
Tastgrad: g = ti / T also 1/V
Aber trotzdem Danke für die Mühe.
Thorsten
hier http://www.krucker.ch/DiverseDok/Rechteckgenerator.pdf
wird das Tastverhältnis V als Lowzeit / Periodenzeit "realisiert", wobei man
T und t1 aus der Abblidung ablesen muß.
Schön! aber woher stammen diese Formeln???
Ruhig, Brauner ...
Widerspruch: Ich habe geschrieben, daß es übliche (d.h. im Allgemeinen
so verstandene) Terminologie ist (Im Gegensatz zum Format x:y, bei
dem die Bedeutungen wahrscheinlich wie 50:50 interpretiert werden
(nicht 50:100 übrigens!)).
--> In der Regel wird eine Angabe des Tastverhältnisses als prozentualer
Wert absolut korrekt verstandnen. Eine Angabe der Form x:y in der Regel
nicht.
> hier http://www.krucker.ch/DiverseDok/Rechteckgenerator.pdf
> wird das Tastverhältnis V als Lowzeit / Periodenzeit "realisiert", wobei man
> T und t1 aus der Abblidung ablesen muß.
Allgemein wird das Tastverhältnis als die "aktive" Zeit im Verhältnis
zur Periodendauer angegeben. Wenn es sich bei diesem Beispiel um
ein low-aktives Signal handelt, ist das also absolut korrekt.
Aus zwei unterschiedlichen Tabellenbüchern, von einem Kollegen (Ausbilder
für Kommunikationselektroniker) und aus einem Vogel-Fachbuch
Thorsten