Zur Demonstration des elektrischen Widerstands habe ich den R einer 40 W
Gluehbirne berechnet (1322 Ohm) und dann gemessen (120 Ohm fallend, war
noch warm). Ist der Widerstand bei Betriebstemperatur wirklich so viel
hoeher als im kalten Zustand? Naja, muss wohl so sein, denn ich habe die
Rechnung und das Messgeraet ueberprueft. Erstaunlich. Oder habe ich doch
einen Fehler gemacht?
lg, Bernhard
Kein Fehler.
Gruß Dieter
Du hast gut dran getan, das Experiment noch ganz schnell zu machen
denn bald wird es keine Glühbirnen (WEGSCHAUEN! :-) mehr geben.
Das Ergebnis dürfte übrigens stimmen (wie Dieter Wiedmann bestätigt)
aber es surprised mich auch (un)ziemlich.
Gut, daß die Zuleitungen lang sind und meistens auch als große
Induktionsschleife im Raum verlegt, das reduziert den Einschalt-
stromstoß.
Dadurch aber erfahren alle andern Geräte innerhalb der Schleife
und auch weit außerhalb als Zugabe davon, wenn du die Glühbirne
ein- und ausschaltest. Ton- und Bildaufnahmen sind besonders gut
für die ewige Dokumentation der Schaltvorgänge geeignet.
MfG
>Gut, daß die Zuleitungen lang sind und meistens auch als große
>Induktionsschleife im Raum verlegt, das reduziert den Einschalt-
>stromstoß.
>
>Dadurch aber erfahren alle andern Geräte innerhalb der Schleife
>und auch weit außerhalb als Zugabe davon, wenn du die Glühbirne
>ein- und ausschaltest. Ton- und Bildaufnahmen sind besonders gut
>für die ewige Dokumentation der Schaltvorgänge geeignet.
Naja, bei 120 Ohm ergibt das einen Einschaltstrom von knapp 2 A. Das
ist im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten (z.B. Kühlschrank) nicht
viel.
Ok, war jetzt nur eine 40 W Glühlampe, aber selbst bei 100 W sind es
erst ca. 4,5 A. Gut, man könnte jetzt noch den 500 W Deckenfluter
betrachten...
Gruß
Lennart
kein Fehler, das erzählt man den Lehrlingen im ersten Lehrjahr (grins)
Metalle, in diesem Falle Wolfram, haben einen positiven
Temperaturkoeffizienten, heisst, bei steigender Temperatur wird der
elektrische Widerstand größer. Mehr oder weniger proportional.
Lass mich raten, Azubi Elektroniker Energie und Gebäudetechnik, gerade
angefangen?
Gruss
Ralle
Du hast grad den Grund herausgefunden, warum Glühlampen, Radioröhren
beim Einschalten durchbrennen ;-)
--
mfg hdw
Franz Glaser (KN) schrieb:
> Gut, daß die Zuleitungen lang sind und meistens auch als große
> Induktionsschleife im Raum verlegt, das reduziert den Einschalt-
> stromstoß.
Hallo,
man pflegt aber schon bei der üblichen Verlegung die zueinander
gehörenden Leiter für Phase und Nullleiter direkt nebeneinander zu
führen, das ist schon etwas anderes als eine Induktionsschleife.
Bye
Parallele Leiter erhöhen die Kapazität. Hoher Blindstrom puffert den
hohen Einschaltstromstoß ab.
Muß nur halt für hohen Blindstrom gesorgt werden.
--
mfg hdw
> Gut, man könnte jetzt noch den 500 W Deckenfluter
> betrachten...
Da Halogenlampen heisser als Standardglühlampen
werden, ist der Unterschied da noch krasser.
Gruss
Harald
Dein Wort in Gottes Gehörgang!
MfG :-)
--
Seht mir doch diese Überflüssigen! Sie stehlen sich die Werke
der Erfinder und die Schätze der Weisen: Bildung nennen sie
ihren Diebstahl - und Alles wird ihnen zu Krankheit und
Ungemach! [Nietzsche, Vom neuen Götzen]
Du hast nicht ganz mitgelesen :-(
Auf dem Strom von 2A springen huckepack HF-Störungen mit die von der
Induktionsschleife als Primärspule in die Umwelt verbreitet werden.
Und die sind leider auch sehr stark, 10 mal stärker als es die 40W-
"Glühbirne" erwarten läßt.
Dabei habe ich die Kapazitäten gar nicht berücksichtigt, da gibt
es viel zu Schätzen.
Gl
Besonders in direckter Nachbarschaft zu Großsendern.
War damals ein "Geheimtip" unter Laubenpiepern. Beleuchtung im Tackte
der Musik. ;-)
--
mfg hdw
Du (franz) meintest am 12.09.08:
>> Du hast grad den Grund herausgefunden, warum Glühlampen, Radioröhren
>> beim Einschalten durchbrennen ;-)
> Du hast nicht ganz mitgelesen :-(
> Auf dem Strom von 2A springen huckepack HF-Störungen mit die von der
> Induktionsschleife als Primärspule in die Umwelt verbreitet werden.
Hmmm - Du solltest mal bei "bifilare Wicklung" nachlesen ...
Viele Gruesse!
Helmut
Das war mir auch klar (auch, dass es Ausnahmen gibt), nur das Ausmass
hat mich ueberrascht.
> Mehr oder weniger proportional.
> Lass mich raten, Azubi Elektroniker Energie und Gebäudetechnik, gerade
> angefangen?
Chemiker und Informatiker.
lg, Bernhard
> Und die sind leider auch sehr stark, 10 mal stärker als es die 40W-
> "Glühbirne" erwarten läßt.
Bei 120 Ohm war sie noch am Auskuehlen. Eben habe ich bei 24C 94 Ohm
gemessen - 1/14 des Betriebswiderstandes.
lg, Bernhard
Harald Wilhelms schrieb:
> Da Halogenlampen heisser als Standardglühlampen
> werden, ist der Unterschied da noch krasser.
Hallo,
das hat mit dem Halogen wenig zu tun, das hängt davon ab für welche
Farbtemperatur die Lampen ausgelegt sind, hohe Farbtemperatur - kurze
Lebensdauer und besonders große Widerstandsänderung.
Bye
Wenn du wüßtest °!#>$
was die Ölegdriger für eine Fanta Sie entwickeln in der x-filaren
Leitungsverlegung :-(
Und dann kommen die Knackser und Kracher und die Stricherl auf dem
TV-Schirm und die Telefonabbrüche und die PC-Abstürze.
Das ist fast so schlimm wie die Induktionsschleife der Bahn zwi-
schen Schienen und Oberleitung.
> Viele Gruesse!
> Helmut
MfG
Du (franz) meintest am 12.09.08:
>>>> Du hast grad den Grund herausgefunden, warum Glühlampen,
>>>> Radioröhren beim Einschalten durchbrennen ;-)
>>> Du hast nicht ganz mitgelesen :-(
>>> Auf dem Strom von 2A springen huckepack HF-Störungen mit die von
>>> der Induktionsschleife als Primärspule in die Umwelt verbreitet
>>> werden.
>> Hmmm - Du solltest mal bei "bifilare Wicklung" nachlesen ...
> Wenn du wüßtest °!#>$
> was die Ölegdriger für eine Fanta Sie entwickeln in der x-filaren
> Leitungsverlegung :-(
Aber in den meisten Fällen der 230-V-Verdrahtung liegen "Phase" und
"Null" recht dicht beieinander, bei Unterputz mit etwas grösserem
Abstand, bei "NYM" mit kleinerem Abstand.
> Und dann kommen die Knackser und Kracher und die Stricherl auf dem
> TV-Schirm und die Telefonabbrüche und die PC-Abstürze.
> Das ist fast so schlimm wie die Induktionsschleife der Bahn zwi-
> schen Schienen und Oberleitung.
Ich habe mir das noch mal angeschaut: der Abstand zwischen den beiden
Leitern beträgt vermutlich mehr als 3 Meter - ist also nicht so recht
vergleichbar mit Haushalts-Installation.
Oder hast Du noch die klassische Kuhstall-Verdrahtung vor Augen, bei der
die blanken Drähte unter der Decke des Kuhstalls verlegt wurden (ok -
mit Hilfe von Porzellan-Isolatoren, nicht direkt mit Krampen)?
Viele Gruesse!
Helmut
...bis zur Entdeckung der FM.
Da war das Licht dann gleichmässiger.
:-))
Gruss
Harald
> Aber in den meisten Fällen der 230-V-Verdrahtung liegen "Phase" und
> "Null" recht dicht beieinander, bei Unterputz mit etwas grösserem
> Abstand, bei "NYM" mit kleinerem Abstand.
Nun, ich war mal für die Aufstellung eines REM
zuständig. Das reagierte sehr empfindlich auf
magnetische Wechselfelder, sodas ich mit einem
entsprechendem Messgerät ("Gaussmaus")nachge-
messen habe. Es fand sich leider in drei Metern
Entfernung das Hauptversorgungskabel des
Gebäudes, das ja nach der Drehstromtheorie kein
Störfeld haben sollte. Nachdem auch grosse
Mumetallplatten zur Abschirmung nicht halfen,
wurde das 3x100A Kabel umgelegt...
Gruss
Harald
Genau, meine Leuchtstofflampe hat
6000K; da muss die Widerstandsänderung
dann also am grössten sein.
:-)
Gruss
Harald
Du (newsgroup) meintest am 12.09.08:
>> Aber in den meisten Fällen der 230-V-Verdrahtung liegen "Phase" und
>> "Null" recht dicht beieinander, bei Unterputz mit etwas grösserem
>> Abstand, bei "NYM" mit kleinerem Abstand.
> Nun, ich war mal für die Aufstellung eines REM
> zuständig. Das reagierte sehr empfindlich auf
> magnetische Wechselfelder, sodas ich mit einem
> entsprechendem Messgerät ("Gaussmaus")nachge-
> messen habe. Es fand sich leider in drei Metern
> Entfernung das Hauptversorgungskabel des
> Gebäudes, das ja nach der Drehstromtheorie kein
> Störfeld haben sollte.
Na ja - die Einzelströme dürften etwas grösser als 16 A sein.
In welcher Gegend lag denn die resultierende Feldstärke?
> Nachdem auch grosse Mumetallplatten zur Abschirmung nicht halfen,
> wurde das 3x100A Kabel umgelegt...
Tiefergelegt? Oder St.-Florian?
Viele Gruesse!
Helmut
Aber eben kein kontinuierliches Spektrum.
Leuchtstofflampen haben so 3 Linien ;-)
--
mfg hdw
sg Ragnar
> Das ist fast so schlimm wie die Induktionsschleife der Bahn zwi-
> schen Schienen und Oberleitung.
>
*brrr* erinner mich nicht dran...
Wobei im Alltagsleben das statische Feld der Leitung vernachlässigbar
ist, interessant wird es bei dem, was manche Loks draus machen. Ich
hab 1 1/4 Jahre in einem Büro 50m Luftlinie von der Südbahn (eine der
am dichtesten befahrenen Bahnstrecken Österreichs) gearbeitet.
Jedesmal wenn eine Umrichterlok der Baureihe 1016/1116 (Siemens-Krauss-
Maffei) vorbeikam fingen bei allen CRTs die Bilder zu tanzen an.
sg Ragnar
> Das ist fast so schlimm wie die Induktionsschleife der Bahn zwi-
> schen Schienen und Oberleitung.
Die führt schon ohne Transienten zu lustigen Effekten. Als wir eines
nebligen Morgens in Harburg die Dampfloksonderfahrt beginnen wollten,
überlegte ich, ob ich zum Nerven- oder Augenarzt müsse, weil die ganze Luft
um mich herum flackernd leuchtete. Da aber auch andere Leute mit offenem
Mund das Spektakel beobachteten und die Flackergeschwindigkeit mit der
Bahnstromfrequenz übereinstimmen konnte, bin ich dann nicht zum Arzt
gegangen. War aber wohl eher ein kapazitiver Effekt.
--
Gruß, Mathias Bölckow
http://www.mathias-boelckow.de
Du (texas.ranger) meintest am 12.09.08:
>> was die Ölegdriger für eine Fanta Sie entwickeln in der x-filaren
>> Leitungsverlegung :-(
>>
>> Und dann kommen die Knackser und Kracher und die Stricherl auf dem
>> TV-Schirm und die Telefonabbrüche und die PC-Abstürze.
>>
> Besonders gut sind da Installationen aus der Frühzeit der Elektrik...
> L und N separat auf Isolatoren gespannt.
> So gesehen vor 4 Wochen in einem Bauernhof in Oberösterreich.
> Installationsjahr 1905, Außerbetriebnahme nicht vorgesehen ;-)
Und die Schwalben sitzen auf den Drähten ... hier gesehen in einem
Kuhstall, bei dem die Decke so eine Art Rundgewölbe war, mit jeweiliger
Spannweite von etwa 1,5 Meter.
> Wobei im Alltagsleben das statische Feld der Leitung vernachlässigbar
> ist, interessant wird es bei dem, was manche Loks draus machen. Ich
> hab 1 1/4 Jahre in einem Büro 50m Luftlinie von der Südbahn (eine der
> am dichtesten befahrenen Bahnstrecken Österreichs) gearbeitet.
> Jedesmal wenn eine Umrichterlok der Baureihe 1016/1116
> (Siemens-Krauss- Maffei) vorbeikam fingen bei allen CRTs die Bilder
> zu tanzen an.
Ein Bekannter war in der Entwicklungsabteilung eines grösseren
Herstellers von Papier- und Folienproduktionsanlagen beschäftigt. Ab und
zu fiel die Steuerung unmotiviert und nicht reproduzierbar aus. Das
Verhalten war seit Monaten bekannt und ungelöst.
Irgendwann schaute er (pflichtwidrig) aus dem Fenster statt auf die
Anlage, als sie mal wieder Amok lief. Und da sah er auf dem benachbarten
Rangierbahnhof eine dicke E-Lok vorbeifahren. Und er zog den richtigen
Schluss ...
Viele Gruesse!
Helmut
> Ein Bekannter war in der Entwicklungsabteilung eines grösseren
> Herstellers von Papier- und Folienproduktionsanlagen beschäftigt. Ab und
> zu fiel die Steuerung unmotiviert und nicht reproduzierbar aus. Das
> Verhalten war seit Monaten bekannt und ungelöst.
>
> Irgendwann schaute er (pflichtwidrig) aus dem Fenster statt auf die
> Anlage, als sie mal wieder Amok lief. Und da sah er auf dem benachbarten
> Rangierbahnhof eine dicke E-Lok vorbeifahren. Und er zog den richtigen
> Schluss ...
Er hat den Beruf gewechselt, Jugendtraum realisiert?
SCNR, Dieter
>> Besonders in direckter Nachbarschaft zu Großsendern.
>> War damals ein "Geheimtip" unter Laubenpiepern. Beleuchtung im Tackte
>> der Musik. ;-)
>
> ...bis zur Entdeckung der FM.
> Da war das Licht dann gleichmässiger.
> :-))
> Gruss
> Harald
Bei der "heutigen" Krawallmusik wärs egal, da ist Dauerstrich.
mfg+scnr
Irgendwie passt es _nicht_ zum Thema, aber irgendwie passt es _doch_:
Ich habe Verwandtschaft etwas weiter weg, die ich gestern besucht habe.
Dort war im Flur ein Taster abgeklebt.
Ich: "Wieso?"
Sie: "Der ist kaputt. Wenn man den drückt, dann fliegt die Hauptsicherung
raus"
Ich: "Der FI-Schalter? Ist der neu eingebaut worden?"
Sie: "Ja, der musste rein, hat unser Elektriker gesagt. Aber wenn ich das
Treppenhauslicht OBEN anschalte, dann geht das. Komisch, nicht?"
Ich: "Lass mal gucken."
OK, das Ergebnis:
Tasterschaltung mit zwei Tastern.
Stromstoßschalter ist oben eingebaut.
Oben ein Taster im Flur, unten ein Taster im Flur.
Obiger Taster wird von der UV des OG versorgt, unterer Taster von der UV des
EG (!).
Wenn man oben den Taster gedrückt hält, liegen am unteren Taster (natürlich,
die Chance war ja 2:1) 400V an.
Und wenn man dem FI des Erdgeschosses die paar mA für das Relais klaut, dann
löst der natürlich aus.
Pikant:
Am unteren Taster kommt ne 3x1,5 "0" Leitung an, bei der alle drei Adern
gebrückt sind und als Tastdraht benutzt sind.
Also einfach nur am Stromstoßschalter neu verklemmen und gut is - dachte
ich.
Der sitzt nämlich NICHT in der UV, und es ist euch keine Abzweigdose zu
finden. Auch in den Schalterdosen Fehlanzeige.
Das Tickern kommt irgendwo aus dem Deckenbereich.
Die Hausherrin erinnert sich:
"Die Elektrik im OG hat mein Mann damals selbst gemacht." Ein Anruf bei dem
scheidet aus, die machen gerade ne hässliche Scheidung durch.
Weiteres Suchen (akustisch und mit Leitungssucher)und das Sichten von Photos
des Umbaus bringt die fürchterliche Gewissheit:
Der Trottel hat die gesamte Verschaltung in Abzweigdosen gemacht, die sich
in der Kehlbalkenlage befinden.
Man müsste nun die Bodendielen im Dachgeschoss abreißen, um die Schaltung
gerade zu biegen!
Es läuft nun auf eine Funklösung hinaus, glücklicherweise habe ich in beiden
Schalterkombinationen einen N zur Verfügung.
Tja, das war bestimmt eine 4 x irgendwas²
Du wirst Dich wundern, was Du mit einer üblichen Stromzange so auf einer
vieradrigen Hauptzuleitung messen kannst.
Ich nenne es "vbagabundierende Ausgleichströme".
In einem Mehrfamilienhaus: Steigleitung (als ganzes gemessen) 6A, stark
schwankend
Auf der Wasserleitung liefen die dann zurück (DLEs im Haus).
Immerhin beruhigend, ist es doch ein Zeichen für gut vermaschten,
niederohmigen Potenzialausgleich.
Wenn auf der Hauptzuleitung auch ein Summenstrom von sagen mir mal 10A
gewesen ist, wow, das ist natürlich ne schöne Schleife.
Ein Wuuunder - der Musikant schreit nicht nach dem Staatsanwalt!
> Franz Glaser (KN) schrieb:
>>
>> Gut, daß die Zuleitungen lang sind und meistens auch als große
>> Induktionsschleife im Raum verlegt, das reduziert den Einschalt-
>> stromstoß.
>
> Also bei mir kommt da keine Schleife zustande. Die Drähte
> verlaufen parallel und sind wohl auch (unfreiwillig) etwas
> verdrillt.
>
>> Dadurch aber erfahren alle andern Geräte innerhalb der Schleife
>> und auch weit außerhalb als Zugabe davon, wenn du die Glühbirne
>> ein- und ausschaltest. Ton- und Bildaufnahmen sind besonders gut
>> für die ewige Dokumentation der Schaltvorgänge geeignet.
>
> Das sind dann aber eher die kurzen Pulse auf der Leitung als
> eine induktive Einstreuung. Und meist wirken sie auf den
> Empfänger.
>
Dann bist du der Xenophanes - Glückspilz:
"... Sollte einer auch einst die vollkommene Wahrheit erkennen
wüßte er selber es nicht! Es ist alles durchwebt von Vermutung"
Auf deutsch: auch im weißen Rauschen kommt ein reiner Sinus vor,
was für eine Freude, schwing mit :-)))
MfG
Mit Schätzen ist das oft so eine Sache ;-)
Wellenwiderstand einer Doppelleitung: Z = 120/(epsilon)½ X ln(d/r)
> Kaltwider-
> stand der "Birne" 95 Ohm. Also ist immer noch die Induktivität
> des Kabels im Vordergrund, auch wenn es unendlich lang sein
> sollte.
>
Pech für Verbraucher deren Stromleitung an 1500_km Länge herankommt ;-)
--
mfg hdw
Altersweisheit ??
--
mfg hdw
> Dann bist du der Xenophanes - Glückspilz:
>
> "... Sollte einer auch einst die vollkommene Wahrheit erkennen
> wüßte er selber es nicht! Es ist alles durchwebt von Vermutung"
Deshalb ja auch die Beschäftigung mit Theologie ;-)
--
mfg hdw
_DAS_ wäre ein Wunder!
SCNR
Prabodh
http://i17.photobucket.com/albums/b82/W_e_St/Jaegerhof/IMGP0834.jpg
http://i17.photobucket.com/albums/b82/W_e_St/Jaegerhof/IMGP0835.jpg
Das zweite Bild ist wohl der beste Beweis dafür, daß die Anlage in
Betrieb ist...
Sowas gibts dort auch:
http://i17.photobucket.com/albums/b82/W_e_St/Jaegerhof/IMGP0842.jpg
> > Wobei im Alltagsleben das statische Feld der Leitung vernachlässigbar
> > ist, interessant wird es bei dem, was manche Loks draus machen. Ich
> > hab 1 1/4 Jahre in einem Büro 50m Luftlinie von der Südbahn (eine der
> > am dichtesten befahrenen Bahnstrecken Österreichs) gearbeitet.
> > Jedesmal wenn eine Umrichterlok der Baureihe 1016/1116
> > (Siemens-Krauss- Maffei) vorbeikam fingen bei allen CRTs die Bilder
> > zu tanzen an.
>
> Ein Bekannter war in der Entwicklungsabteilung eines grösseren
> Herstellers von Papier- und Folienproduktionsanlagen beschäftigt. Ab und
> zu fiel die Steuerung unmotiviert und nicht reproduzierbar aus. Das
> Verhalten war seit Monaten bekannt und ungelöst.
>
> Irgendwann schaute er (pflichtwidrig) aus dem Fenster statt auf die
> Anlage, als sie mal wieder Amok lief. Und da sah er auf dem benachbarten
> Rangierbahnhof eine dicke E-Lok vorbeifahren. Und er zog den richtigen
> Schluss ...
>
Ja, die Störfelder von den Dingern sind alles andere als ohne... und
es betrifft anscheinend nur relativ neue Loks (max. 15 Jahre alt). Die
Thyristorloks aus den 70erjahren und gleich alten E-Triebwagen mit
herkömmlicher Steuerung (Trafo mit mehreren Abgriffen und
elektromechanisches Nockenschaltwerk) verursachen keinerlei Störungen
auf den Monitoren.
Interessant wäre, wie sich die Dieselversion (2016) in dieser Hinsicht
verhält.
Nebenbei bemerkt sind die erwähnten Loktypen in Tschechien und der
Slowakei nicht zugelassen, weil das dortige Signalsystem teilweise die
Störströme nicht verkraften würde.
sg Ragnar
Horst-D.Winzler schrieb:
> Altersweisheit ??
Hallo,
da hörte ich vom Kabaretisten Volker Heissmann den schönen Spruch dazu:
die Altersweisheit beginnt wenn die Holzwürmer das Brett vorm Kopf
aufgefressen haben...
Bye
sg Ragnar
PS: OT: in manchen Foren in denen ich mitlese gäbe es schon längst
seitenlange Beschwerden von Leuten, deren Ironiedetektor nicht richtig
justiert ist...
>
> Daher hatte ich gerade vor 2 Stunden die Fenster des Dieselmotors
> gereinigt. Waren ziemlich trüb und grau. Jetzt sieht man wieder
> gut durch.
>
Dieselmotor mit Fenster. Warum nicht. Gibs sowas auch für Benzin?
--
mfg hdw
> Nein, nicht sehr erstaunlich: Der spezifische Widerstand von Metallen
> ist in etwa proportional zur (absoluten) Temperatur, und die steigt
> eben von ca. 300 K im kalten auf ca. 3.000 K im heißen Zustand. Der
> Glühdraht unterscheidet sich von anderen Metallen nur insofern, als
> daß er diese Temperaturen überhaupt aushält.
Verrätst du uns noch die betreffenden Metalle?
--
mfg hdw
> Fenster immerhin 10 cm Durchmesser, aber immer noch wenig im
> Verhältnis zur Zylinderbohrung von 96cm
Na, das ist doch mal Hubraum!
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.
> Rolf_Bombach wrote:
>
>> Fenster immerhin 10 cm Durchmesser, aber immer noch wenig im
>> Verhältnis zur Zylinderbohrung von 96cm
>
> Na, das ist doch mal Hubraum!
Erinnert mich an einen Artikel vor kurzem in der Wochenend-SZ, wo es um
die ersten Autorennen in Frankreich ging, bzw. heute eben das
entsprechende Oldtimer-Rennen. Muss so 1910 rum gewesen sein. Die Karren
hatten so knapp 100 PS, vier Zylinder und gut 12 Liter Hubraum. Und damit
Bei 1500 1/min ein geschätztes Drehmoment von 1000 Nm...
Ansgar
--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht.
Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf!
Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be
given when required!