seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
Stromzufuhr erfolgt über eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
einer Gastherme. Kohleöfen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei Stromausfall
ist keine Beheizung des Hauses möglich. In einem eisigen Winter könnte es
Probleme geben.
Nun möchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und über die Terrassensteckdose
rückwärts den Strom ins Haus einspeisen. Die gesamte Hausinstallation ist
auf eine Phase geschaltet (außer Herd). Natürlich wird mit dem 3-poligen
Hauptschalter (s. vorh. Faden) das Haus vorher spannungsfrei gemacht.
Nun meine Fragen: 1. gibt es eine bessere Lösung? 2. gibt es
möglicherweise Probleme mit dem FI-Schutzschalter, der die
Terrassensteckdose schützt, sowie dem Sicherungsautomaten für diesen
Stromkreis? 3. Ist sonst noch was zu beachten?
Im Voraus besten Dank für die Hinweise.
--
Hubert Bilek
> seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
> Stromzufuhr erfolgt über eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
> einer Gastherme. Kohleöfen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei Stromausfall
> ist keine Beheizung des Hauses möglich. In einem eisigen Winter könnte es
> Probleme geben.
Ich würde die Heizung bei Stromausfall stundenweise separat speisen, viel
Leistung braucht die wahrscheinlich nicht (geschätzt 50 bis 100 Watt).
Da reicht dann ein Akku + Transverter oder eine USV die auch nicht allzu
gross sein muss.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
Stromzufuhr erfolgt über eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
einer Gastherme. Kohleöfen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei Stromausfall
ist keine Beheizung des Hauses möglich. In einem eisigen Winter könnte es
Probleme geben.
seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
Stromzufuhr erfolgt �ber eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
einer Gastherme. Kohle�fen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei Stromausfall
ist keine Beheizung des Hauses m�glich. In einem eisigen Winter k�nnte es
Probleme geben.
Nun m�chte ich mir ein Stromaggregat zulegen und �ber die Terrassensteckdose
r�ckw�rts den Strom ins Haus einspeisen. Die gesamte Hausinstallation ist
auf eine Phase geschaltet (au�er Herd). Nat�rlich wird mit dem 3-poligen
Hauptschalter (s. vorh. Faden) das Haus vorher spannungsfrei gemacht.
Nun meine Fragen: 1. gibt es eine bessere L�sung? 2. gibt es
m�glicherweise Probleme mit dem FI-Schutzschalter, der die
Terrassensteckdose sch�tzt, sowie dem Sicherungsautomaten f�r diesen
Stromkreis? 3. Ist sonst noch was zu beachten?
Im Voraus besten Dank f�r die Hinweise.
--
Hubert Bilek
> Hallo,
>
> seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
> Stromzufuhr erfolgt über eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
> einer Gastherme. Kohleöfen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei Stromausfall
> ist keine Beheizung des Hauses möglich. In einem eisigen Winter könnte es
> Probleme geben.
Das ist gut möglich
> Nun möchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und über die Terrassensteckdose
> rückwärts den Strom ins Haus einspeisen.
Das ist absolut unzulässig! Und lebesgefährlich!
> Die gesamte Hausinstallation ist
> auf eine Phase geschaltet (außer Herd). Natürlich wird mit dem 3-poligen
> Hauptschalter (s. vorh. Faden) das Haus vorher spannungsfrei gemacht.
> Nun meine Fragen:
> 1. gibt es eine bessere Lösung?
ja
> 2. gibt es
> möglicherweise Probleme mit dem FI-Schutzschalter, der die
> Terrassensteckdose schützt, sowie dem Sicherungsautomaten für diesen
> Stromkreis?
ja - möglich.
> 3. Ist sonst noch was zu beachten?
Beauftrage damit einen Elektrofachbetrieb! Es wäre viel zu aufwendig
dir hier alles zu erklären. Und du dürftest es eh nicht selber machen.
Das Aggregat muss nach dem Zähler in der Verteilung eingespeist
werden. Nicht an irgend einer Steckdose!
Um sicherzustellen, dass nur gewünschte Verbraucher Strom bekommen und
keine Rückspeisung z.B. in das öffentliche Netz erfolgen kann, müssen
entsprechende Umschaltschütze in die Verteilung eingebaut werden.
Das alles ist aber eine Elektrikersache.
> Nun möchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und über die
> Terrassensteckdose rückwärts den Strom ins Haus einspeisen.
Hoffentlich nicht mit einem "Selbstmörder-Kabel".
> Die
> gesamte Hausinstallation ist auf eine Phase geschaltet (außer
> Herd). Natürlich wird mit dem 3-poligen Hauptschalter (s. vorh.
> Faden) das Haus vorher spannungsfrei gemacht.
> Nun meine Fragen: 1. gibt es eine bessere Lösung?
Ja!
Ein Einspeise-Stecker (blauer CEE-Stecker zur Wandmontage) wie an
Wohnwagen irgendwo (z.B. auf der Terasse oder irgendwo, wo man mit
einem langen Kabel hin kommt) montieren. Wenn dort Spannung angelegt
wird, zieht ein Schütz im Sicherungskasten an und schaltet das Haus
von der normalen Versorgungsleitung auf deinen Generator.
> 2. gibt es
> möglicherweise Probleme mit dem FI-Schutzschalter, der die
> Terrassensteckdose schützt, sowie dem Sicherungsautomaten für
> diesen Stromkreis?
Will ich nicht ausschließen, ich kenne den Generator und seine
interne Verkabelung nicht.
> 3. Ist sonst noch was zu beachten?
> Im Voraus besten Dank für die Hinweise.
a) keine unter Spannung stehenden berührbaren Metallteile produzieren
b) Automatisierung verhindert Fehlbedienungen, ein einzelnes Schütz
reicht.
Matthias
Hubert Bilek schrieb:
> seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
> Stromzufuhr erfolgt über eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
> einer Gastherme. Kohleöfen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei Stromausfall
> ist keine Beheizung des Hauses möglich. In einem eisigen Winter könnte es
> Probleme geben.
> Nun möchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und über die Terrassensteckdose
> rückwärts den Strom ins Haus einspeisen. Die gesamte Hausinstallation ist
> auf eine Phase geschaltet (außer Herd). Natürlich wird mit dem 3-poligen
> Hauptschalter (s. vorh. Faden) das Haus vorher spannungsfrei gemacht.
Hallo,
über eine Steckdose einspeisen ist ganz schlecht weil man dazu ein
sogenanntes Selbstmordkabel braucht, an beiden Enden je ein
Schukostecker. So ein Kabel darf nur in der Phantasie als schlechtes
Beispiel existieren, aber nicht real zur Benutzung.
Daher die einzig vernünftige Lösung: Das Haus muß mit dem Stromnetz und
mit dem Generator über einen Umschalter mit zwei Stellungen verbunden
werden, entweder das Haus wird vom Netz gespeist oder vom Generator.
Eine Verbindung zwischen Netz und Generator darf nicht möglich sein.
Der Anschluß des Generators an den Umschalter kann steckbar erfolgen,
aber wie immer muß auf der Verbraucherseite ein Schukostecker sitzen und
auf der speisenden Seite eine Dose, besser nimmt man dafür die blauen
CEE Stecker und Dosen. Natürlich muß dieser Umschalter dreipolig sein
und für 400 V und die Stromstärke der Hauptsicherung geeignet sein.
Der Ein/Aus Hauptschalter des vorherigen Fadens ist für die wahlweise
Speisung aus dem Netz oder Generator nicht geeignet. Der Umschalter muß
auch dafür sorgen das an dem blauen CEE Stecker für den
Generatoranschluß bei Netzbetrieb oder unbenutztem Stecker keine
Spannung anliegen kann.
Bye
> Am Tue, 16 Nov 2010 12:43:10 +0100 schrieb Hubert Bilek:
>
> > seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
> > Stromzufuhr erfolgt über eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
> > einer Gastherme. Kohleöfen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei Stromausfall
> > ist keine Beheizung des Hauses möglich. In einem eisigen Winter könnte es
> > Probleme geben.
> Ich würde die Heizung bei Stromausfall stundenweise separat speisen, viel
> Leistung braucht die wahrscheinlich nicht (geschätzt 50 bis 100 Watt).
> Da reicht dann ein Akku + Transverter oder eine USV die auch nicht allzu
> gross sein muss.
Auch diese Lösung muss richtig fachmännisch gemacht werden. Das kann
der OP nicht irgendwo beliebig einspeisen.
Ein vernünftiger Akku mit Transverter oder eine ausreichende USV
kostet mehr als ein Kleinaggregat. Der Vorteil wäre nur die schnelle
und eventuelle automatische Bereitschaft im Bedarfsfall. Und dass man
es Inhouse montieren kann.
Weiter muss geklärt werden, ob die Gastherme anders als per normaler
Netzspeisung betrieben werden darf. Das kann aber nur der Hersteller
sagen und gegebenfalls nötige Vorschriften für andere Speisungen
nennen.
Die Zulassung einer Gastherme gilt i.d.R. nur für spezifizierten
Betrieb. Wird das Teil anders als zertifiziert betrieben, zahlt die
Versicherung bei einem eventuellen Brand nichts. Und eine Gastherme
ist kein Spielzeug!
> Hubert Bilek tut geschreibselt haben:
>
> > Nun möchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und über die
> > Terrassensteckdose rückwärts den Strom ins Haus einspeisen.
>
> Hoffentlich nicht mit einem "Selbstmörder-Kabel".
Hoffentlich gar nicht! Es ist schon immer wieder erstaunlich auf was
für Schnapsideen manche Leute kommen. Und manchmal sogar realisieren.
> > 3. Ist sonst noch was zu beachten?
> > Im Voraus besten Dank für die Hinweise.
> a) keine unter Spannung stehenden berührbaren Metallteile produzieren
> b) Automatisierung verhindert Fehlbedienungen, ein einzelnes Schütz
> reicht.
ein einzelndes Schützt reicht eben nicht. Und die ganze Aktion ist
mehr als fahrlässig, wenn der OP das selber macht!
Bitte keine (Selbst-)Mördertipps geben!
>>> Nun möchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und über die
>>> Terrassensteckdose rückwärts den Strom ins Haus einspeisen.
>>
>> Hoffentlich nicht mit einem "Selbstmörder-Kabel".
>
> Hoffentlich gar nicht! Es ist schon immer wieder erstaunlich auf was
> für Schnapsideen manche Leute kommen.
Das Gegenstück mit 2 Kupplungen war bei der Kunstausstellung 1982 als
'energiesparendes Verlängerungskabel' zu besichtigen.
seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
Stromzufuhr erfolgt über eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
einer Gastherme. Kohleöfen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei Stromausfall
ist keine Beheizung des Hauses möglich. In einem eisigen Winter könnte es
Probleme geben.
Nun möchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und über die Terrassensteckdose
rückwärts den Strom ins Haus einspeisen. Die gesamte Hausinstallation ist
auf eine Phase geschaltet (außer Herd). Natürlich wird mit dem 3-poligen
Hauptschalter (s. vorh. Faden) das Haus vorher spannungsfrei gemacht.
Nun meine Fragen: 1. gibt es eine bessere Lösung? 2. gibt es
möglicherweise Probleme mit dem FI-Schutzschalter, der die
Terrassensteckdose schützt, sowie dem Sicherungsautomaten für diesen
Stromkreis? 3. Ist sonst noch was zu beachten?
Im Voraus besten Dank für die Hinweise.
--
Hubert Bilek
>> Ich würde die Heizung bei Stromausfall stundenweise separat speisen, viel
>> Leistung braucht die wahrscheinlich nicht (geschätzt 50 bis 100 Watt).
>
>> Da reicht dann ein Akku + Transverter oder eine USV die auch nicht allzu
>> gross sein muss.
>
> Auch diese Lösung muss richtig fachmännisch gemacht werden.
Natürlich.
> Ein vernünftiger Akku mit Transverter oder eine ausreichende USV
> kostet mehr als ein Kleinaggregat.
Das wird auch nicht die richtige Sinusform bringen die die Heizung
möglicherweise will.
> Weiter muss geklärt werden, ob die Gastherme anders als per normaler
> Netzspeisung betrieben werden darf. Das kann aber nur der Hersteller
> sagen und gegebenfalls nötige Vorschriften für andere Speisungen
> nennen.
> Die Zulassung einer Gastherme gilt i.d.R. nur für spezifizierten
> Betrieb.
Vielleicht kann sich mal einer der Fachleute äussern ob die Geräte
Anforderungen haben die über die üblichen hinausgehen oder ob die nur an
bestimmten Netzformen betrieben werden dürfen.
> Daher die einzig vernünftige Lösung: Das Haus muß mit dem Stromnetz und
> mit dem Generator über einen Umschalter mit zwei Stellungen verbunden
> werden, entweder das Haus wird vom Netz gespeist oder vom Generator.
mW hat der Umschalter drei Stellungen. Netz - 0 - Generator.
> Eine Verbindung zwischen Netz und Generator darf nicht möglich sein.
> Der Anschluß des Generators an den Umschalter kann steckbar erfolgen,
> aber wie immer muß auf der Verbraucherseite ein Schukostecker sitzen
Es gibt Steckdosen die als Stecker ausgeführt sind.
zB sind die Netzknoten der Telekom durchweg auch für den Anschluß von
mobilen Stromgeneratoren ausgerüstet. Die werden immmer dann benötigt,
wenn am Stromnetz arbeiten durchgeführt werden müssen.
--
tschüs
> Lutz Schulze schrieb:
>
>> Am Tue, 16 Nov 2010 12:43:10 +0100 schrieb Hubert Bilek:
>>
>> > seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
>> > Stromzufuhr erfolgt über eine Freileitung. Geheizt wird das Haus
>> > mittels einer Gastherme. Kohleöfen oder Kamin sind nicht vorhanden.
>> > Bei Stromausfall ist keine Beheizung des Hauses möglich. In einem
>> > eisigen Winter könnte es Probleme geben.
>
>> Ich würde die Heizung bei Stromausfall stundenweise separat speisen,
>> viel Leistung braucht die wahrscheinlich nicht (geschätzt 50 bis 100
>> Watt).
>
>> Da reicht dann ein Akku + Transverter oder eine USV die auch nicht
>> allzu gross sein muss.
>
> Auch diese Lösung muss richtig fachmännisch gemacht werden. Das kann der
> OP nicht irgendwo beliebig einspeisen.
Genau für diesen Anwendungsfall gibt es fertige Lösungen aus dem Caravan-
bzw. Wohnmobilbereich. Akku + Ladegerät + Transverter +
"Quellen-"Umschalter mit Vorrangschaltung für den Netzbetrieb.
Wechselrichter dann bei abwesender Netzspannung zuschalten. Das war's im
wesentlichem, oder?
--
MfG Knut
> Am Tue, 16 Nov 2010 13:21:48 +0100 schrieb Jens Fittig:
>
> >>> Nun m�chte ich mir ein Stromaggregat zulegen und �ber die
> >>> Terrassensteckdose r�ckw�rts den Strom ins Haus einspeisen.
> >>
> >> Hoffentlich nicht mit einem "Selbstm�rder-Kabel".
> >
> > Hoffentlich gar nicht! Es ist schon immer wieder erstaunlich auf was
> > f�r Schnapsideen manche Leute kommen.
>
> Das Gegenst�ck mit 2 Kupplungen war bei der Kunstausstellung 1982 als
> 'energiesparendes Verl�ngerungskabel' zu besichtigen.
LOL! - Aber es gibt solche und andere schlimme Sachen. Selbst schon
gesehen, was f�r abstrakte Sachen sich manche Heimmurkser
zusammenstricken.
> > Auch diese Lösung muss richtig fachmännisch gemacht werden. Das kann der
> > OP nicht irgendwo beliebig einspeisen.
>
> Genau für diesen Anwendungsfall gibt es fertige Lösungen aus dem Caravan-
> bzw. Wohnmobilbereich. Akku + Ladegerät + Transverter +
> "Quellen-"Umschalter mit Vorrangschaltung für den Netzbetrieb.
> Wechselrichter dann bei abwesender Netzspannung zuschalten. Das war's im
> wes
Und genau die sind für eine GAS-Hausinstallation zugelassen?
Blödsinn und NUHR!
> > Ein vernünftiger Akku mit Transverter oder eine ausreichende USV
> > kostet mehr als ein Kleinaggregat.
>
> Das wird auch nicht die richtige Sinusform bringen die die Heizung
> möglicherweise will.
Das hängt vom Netzteil ab. Und auf welche Weise eventuelle Antriebe
gesteuert werden.
> > Weiter muss geklärt werden, ob die Gastherme anders als per normaler
> > Netzspeisung betrieben werden darf. Das kann aber nur der Hersteller
> > sagen und gegebenfalls nötige Vorschriften für andere Speisungen
> > nennen.
> > Die Zulassung einer Gastherme gilt i.d.R. nur für spezifizierten
> > Betrieb.
> Vielleicht kann sich mal einer der Fachleute äussern ob die Geräte
> Anforderungen haben die über die üblichen hinausgehen oder ob die nur an
> bestimmten Netzformen betrieben werden dürfen.
Eine Gerätezulassung wird immer für genau festgelegte Umgebungs- und
Betriebsbedingungen durchgeführt. Dazu gehören die Stromversorgung,
die Zu- und Abluftführungen, die Leitungsquerschnitte und was weiss
ich noch alles. Manche Geräte dürfen nur per Stecker angeschlossen
werden, manche nur über Festanschluss. U.s.w. All das steht in der
Zulassung. Wer sich nicht daran hält, haftet i.d.R. für alle
Folgeschäden. Und die können schnell sehr hohe Werte erreichen. Lass
mal ein MFH abrennen und es ein paar Tote geben. Dann ist Schluss mit
lustig. Es reicht ja auch schon wenn nur was abfackelt.
Also macht man mit solchen Sachen, speziell bei GAS, keine Spielchen
und Heimwerkermurksereien. Es passiert schon mehr als zuviel durch
Murksereien damit.
Emil Naepflein schrieb:
> Eine richtige Lösung wäre dagegen eine mit einem
> Wechselrichter/Ladegerät im Netzparallelbetrieb. Diese übernimmt dann
> automatisch ohne Netzausfall für die Endgeräte die Versorgung und hält
> auch die Netzspannung.
Hallo,
solange nicht gesichert ist das dieser Wechselrichter/Ladegerät im
Netzparallelbetrieb bei Netzausfall nicht in das Netz zurückspeist ist
das eben keine richtige Lösung. Einerseits kann man nicht alle anderen
Häuser die am gleichen Inselnetz hängen mitspeisen, andererseits muß zur
Sicherheit der Mitarbeiter des Stromversorgers ein vom Verbundnetz
getrenntes Teilnetz spannungsfrei bleiben.
Bye
> On Tue, 16 Nov 2010 13:51:38 +0000 (UTC), Knut Schottstädt
> <ks.ne...@xn--schottstdt-x5a.de> wrote:
>
>>Genau für diesen Anwendungsfall gibt es fertige Lösungen aus dem
>>Caravan- bzw. Wohnmobilbereich. Akku + Ladegerät + Transverter +
>>"Quellen-"Umschalter mit Vorrangschaltung für den Netzbetrieb.
>>Wechselrichter dann bei abwesender Netzspannung zuschalten. Das war's im
>>wesentlichem, oder?
>
> Für solche Anwendungsfälle sind zumindest die einfachen Lösungen aus dem
> Wohnmobilbereich nicht geeignet. Denn dort geht man davon aus dass eine
> Verbindung mit dem Netz herstellt und dann steht sie mit hoher
> Wahrscheinlichkeit. Wenn es dagegen einen Netzausfall und dann wieder
> die Netzwiderherstellung gibt, kann es durchaus vorkommen dass die
> Schütze einige Male hin und her schalten. Dies tut den angeschlossenen
> Endgeräten nicht unbedingt gut.
Dieses "hin- und Herschalten" hat man ohne den Umschalter u.U. genau so.
Denn wenn die Netzspannung sofort wieder Steht schaltet nichts und wenn
nicht, ist es relativ schnuppe. Einen Umschalter kann man auch
zeitverzögert schalten lassen, kein Ding.
> Eine richtige Lösung wäre dagegen eine mit einem
> Wechselrichter/Ladegerät im Netzparallelbetrieb. Diese übernimmt dann
> automatisch ohne Netzausfall für die Endgeräte die Versorgung und hält
> auch die Netzspannung. Allerdings kostet das halt auch. ...
Diese Teure Lösung war offensichtlich nicht favorisiert.
> Für den OP ist eine Lösung mit einem Hauptschalter in der Verteilung und
> einem Speiseanschluss die bessere. Es ist ja nur was für den Notfall.
Dann kann er auch einen automatischen Umschalter benutzen und den
Wechselrichter von Hand starten.
--
MfG Knut
Sicher eher als die Einspeisung über die Terassensteckdose
> Blödsinn und NUHR!
Ich habe dich auch lieb *LOL*
--
MfG Knut
Auf keinen Fall!
NUHR!
>
> > Daher die einzig vernünftige Lösung: Das Haus muß mit dem Stromnetz und
> > mit dem Generator über einen Umschalter mit zwei Stellungen verbunden
> > werden, entweder das Haus wird vom Netz gespeist oder vom Generator.
>
> mW hat der Umschalter drei Stellungen. Netz - 0 - Generator.
>
> > Eine Verbindung zwischen Netz und Generator darf nicht möglich sein.
> > Der Anschluß des Generators an den Umschalter kann steckbar erfolgen,
> > aber wie immer muß auf der Verbraucherseite ein Schukostecker sitzen
>
> Es gibt Steckdosen die als Stecker ausgeführt sind.
Na wenigstens einer, der durchblickt.
Kein Schütz sondern 1 - 0 - 1 Schalter
und Einspeisestecker als Wandgerät geht.
Stecker, nicht Steckdose.
MfG
bastian
nb die 0-Stellung ist Vorschrift, um Kontaktüberschneidung
sicher zu verhindern. (Netzrückspeisung)
Die Gefahr besteht nun absolut nicht.
Bei nem kl.Dorf sind da Hunderte von KW auf Lauerstellung.
Die ganzen Elektroheizer und Kühlschränke und Wasserspeicher....
Vor allem im Winter....
Wenn da einer den Stecker bei laufendem Aggregat einsteckt,
hat er keines mehr.
Obs da beim schlagartigen Blockieren die Kurbelwelle oder das Pleuel
zertrümmert, ist auch schon egal.
Sowas kann nb auch schon passieren, wenn ein kl.Aggregat 300-400 W
einen
großen Kühlschrank-Kompressor starten soll.
Der Anlaufstrom .....
MfG
bastian
Die Elektrofirmen finden es in ihren TAB-Mappen.
Das kannst du sicher auch sachlich begründen. Und ehe du dich weiter zum
Obst machst, solltest du dir mal ein paar Fragen beantworten:
1. Was geschieht wohl mit einer Gastherme bei kurzzeitigem Netzausfall
bzw. bei einem Spannungsausbruch?
[ ] Ist verboten, da sonst die Therme eplodiert.
[ ] Weiß nicht
[ ] undefinierter Zustand weil so etwas nicht in der Zulassung
einer Therme überprüft wird.
[ ] Sie fährt in eine definierte Halteposition und erfordert den
Eingriff eines Bedieners.
[ ] Führt einen eigenständigen Neustart durch und geht wieder in
den Normalbetrieb.
Bitte auch nach Wahrscheinlichkeit des Zutreffens sortieren.
2. Wie wird das selbe Problem in Gasbeheizten Wohnwagen / Wohnmobilen
gelöst?
3. Wie ist die Zulassung von Geräten für Wohnmobile im Vergleich zu
Geräten für die Hausinstallation zu bewerten?
4. Wie komme ich (also du) auf die Idee, das eine zulässige Schaltanlage
die Zulassung einer Gastherme aufheben kann? (deine Bemerkung aus dem
letzen Post)
Kleiner Hinweis: Hier steht ein Gaskessel im Keller der Anlagenkonform
von der externen Heizungsregelung über die Spannungsversorgung getaktet
wird. Diesen Kessel juckt das nicht die Bohne und die Zulassungsbehörden
offensichtlich auch nicht. Was meinst du wird mit diesem Kessel wohl
passierten, wenn statt von der Regelung eine Taktung durch einen
Spannungseinbruch erfolgt?
So nun gehe erst mal in ruhe eine Runde um den Block, bevor du antwortest
und versuche es dann mal mich sachlicher Argumentation.
Danke.
--
MfG Knut
Das kannst du sicher auch sachlich begründen. Und ehe du dich weiter zum
Obst machst, solltest du dir mal ein paar Fragen beantworten:
1. Was geschieht wohl mit einer Gastherme bei kurzzeitigem Netzausfall
bzw. bei einem Spannungseinbruch?
Danke.
--
MfG Knut
--
MfG Knut
<Trollgeschw�tz>
> So nun gehe erst mal in ruhe eine Runde um den Block, bevor du antwortest
> und versuche es dann mal mich sachlicher Argumentation.
EOD!
> Knut Schottstädt schrieb:
>
> <Trollgeschwätz>
>
>> So nun gehe erst mal in ruhe eine Runde um den Block, bevor du
>> antwortest und versuche es dann mal mich sachlicher Argumentation.
>
> EOD!
Bitte auch Plonken Schatz. ;-)
Sonst überwältigst du mich womöglich auch in Zukunft mit deinen eloquenten
Sachargumenten.
Danke.
--
MfG Knut
>Sowas kann nb auch schon passieren, wenn ein kl.Aggregat 300-400 W
>einen
>großen Kühlschrank-Kompressor starten soll.
>Der Anlaufstrom .....
Hi,
der Anlaufstrom kann von der kleinen Kaffeemühle garnicht gestemmt
werden...aber die "Bremse" ist viel zu soft...maximal kommt der Einzylinder
eben nicht mehr "oben rum". Dennoch, diese kleinen Generatoren sind im Haus
nicht zu betreiben, wegen der Abgase. Und den Sprit für längeren
Benzinbetrieb sollte man da auch nirgends lagern. Ein Dieselaggegrat
dagegen dürfte stationär auch Heizöl fressen, wäre aber abartig laut und
würde die Bude durchschütteln. Soeins im Gartenhäuschen schön außer Hörweite
dagegen könnte durchaus per Fernstart die Bude erleuchten. Man bräuchte eine
entsprechende Leitung dahin...mit etwas Geschick baut man das
Gartengeneratorverlies gleich so, daß es mehrere Zwecke erfüllt, etwa auch
die Sauna enthält :-) dann lohnt die fette Drehstromleitung dahin. Wenn
nämlich wirklich mal der Strom ausfällt, kann das in ländlichen Gebieten am
Stück wochen dauern. Da ist ein 30%ED-Baumarktzweitakter keine geeignete
Investition. Ein guter Drehstromdieselgenerator dagegen kann optimal
eingestellt wochenlang laufen, auch nachts. Es geht nix über eine warme Bude
und TV :-) ev. lohnt ein Besuch bei den lokalen abgelegeneren Bauernhöfen.
Viele haben auch eigene Lösungen, um bei Stromausfall melken zu können oder
Licht zu haben. Da gibts dann betriebssichere Anlagen, die effizient laufen
und auch Betreibsstundenzähler haben.
--
mfg,
gUnther
> seit kurzem wohne ich in einem Einfamilienhaus auf dem Lande. Die
> Stromzufuhr erfolgt ber eine Freileitung. Geheizt wird das Haus mittels
> einer Gastherme. Kohlefen oder Kamin sind nicht vorhanden. Bei
> Stromausfall ist keine Beheizung des Hauses mglich. In einem eisigen
> Winter knnte es Probleme geben.
> Nun mchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und ber die Terrassensteckdose
> rckwrts den Strom ins Haus einspeisen. Die gesamte Hausinstallation ist
> auf eine Phase geschaltet (auer Herd). Natrlich wird mit dem 3-poligen
> Hauptschalter (s. vorh. Faden) das Haus vorher spannungsfrei gemacht.
> Nun meine Fragen: 1. gibt es eine bessere Lsung? 2. gibt es
> mglicherweise Probleme mit dem FI-Schutzschalter, der die
> Terrassensteckdose schtzt, sowie dem Sicherungsautomaten fr diesen
> Stromkreis? 3. Ist sonst noch was zu beachten?
> Im Voraus besten Dank fr die Hinweise.
Hi,
wichtigstes Utensil dafür ist das Stecker-auf-Stecker-Kabel. Ich kenne
Jemanden, der hat das "bereit". Mag sogar sein, daß es klappt. Aber es ist
zweifellos riskant. Und verboten.
Also laß das besser.
--
mfg,
gUnther
> Eigentlich sollte man per Zulassungsvorschrift vorachreiben, da�
> Heizungen netzunabh�ngig arbeiten, etwa durch Einbau eines
> thermoelektrischen Generators und ausreichende Pufferbatterie. Am
> besten legt man das so aus, da� im Notfall auch noch K�hlger�te,
> einige Leuchten und Kommunikationselektronik versorgt werden k�nnen,
> damit man Rundfunkmeldungen �ber die Katastrophenlage verfolgen und
> ins Internet kann. Batterien n�tzen nur begrenzt.
W�re ein sch�ner, riesiger neuer Markt.
Vielleicht wird mit den verst�rkten Aufkommen von Wind- und Solarstrom
so was notwendig, aber ich kann mich nicht erinnern dass es in den
letzten Jahrzenten in Deutschland ein Ereigniss gegeben h�tte die so
einen Aufwand rechtfertigen w�rden. Unser Netz war bisher doch recht
stabil so dass es keine langen grossfl�chigen Ausf�lle gab.
Gerald
Dann mußt Du mal deine erinnerung kräftig durchschütteln...
Solange ist es nicht her,war es nicht im Sauerland, wo ganze Dörfer
und kl.Städte
wochenlang von Dieselaggregaten aus ganz Deutschland
versorgt wurden.
Weil die Fernleitungen ausfielen, die Masten gleich reihenweiße
umfielen-in sich
zusammenbrachen.
Einsame Bauernhöfe tagelang nichts bekamen, wohl dem Bauern, der einen
Zapfwellengenerator für seinen Schlepper hatte....
Oktober mit sehr frühem Wintereinbruch.
Und viel früher, Niedersachsen, fast gleich.
Nicht ganz solange, nicht ganz so großflächig.
Auch da Melkprobleme usw.
MfG
bastian
> wichtigstes Utensil dafür ist das Stecker-auf-Stecker-Kabel.
Du meinst Kupplung auf Stecker Kabel.
--
tschüs
> Vielleicht wird mit den verst�rkten Aufkommen von Wind- und Solarstrom
> so was notwendig, aber ich kann mich nicht erinnern dass es in den
> letzten Jahrzenten in Deutschland ein Ereigniss gegeben h�tte die so
> einen Aufwand rechtfertigen w�rden. Unser Netz war bisher doch recht
> stabil so dass es keine langen grossfl�chigen Ausf�lle gab.
2005 tagelang im M�nsterland:
http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/051101.htm
Hier bei uns f�llt der Strom wegen vieler Freileitungen jedes Jahr mal f�r
ein paar Stunden aus. Manchmal auch nur ein Aussenleiter, habe die Heizung
auch schon mal umgeklemmt.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren
>Sowas kann nb auch schon passieren, wenn ein kl.Aggregat 300-400 W
>einen
>großen Kühlschrank-Kompressor starten soll.
>Der Anlaufstrom .....
Spannend war die falsch verklemmte Notbestromung in einer JVA; da
wurde in einem Trakt das Licht nicht bestromt, wohl aber der Aufzug.
Hat sogar noch funktioniert, aber der Aufzug und der Schiffsdiesel
mußten sich schon arg quälen, Glühlampen fielen auf 50% Helligkeit
zurück, und Energiesparlampen machten teilweise den "reboot" :-)
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Na ja, wenn da soviel Kabel eingezogen werden müssen, da kann schonmal
eines verwechselt werden.
Nicht ohne Grund heißt es doch:
Wer arbeitet macht Fehler.
Wer viel arbeitet macht auch entsprechend viele Fehler.
Wer behauptet, keine Fehler gemacht zu haben, arbeitet auch nicht.
--
tschüs
Hi,
wenn Du einen Baumarktgenerator an der Terassensteckdose anschließen willst,
welches "Kabel" würdest Du nehmen?
--
mfg,
gUnther
Sowas mache ich nicht, denn das ist Pfusch mit hohem
Gefährdungspotential. Entsteht Personenschaden, wirst du keine
Begründung für die Notwendigkeit dafür finden können, zumindest keine,
die vor einem Gericht bestehen könnte.
Wer Fremdeinspeisen will, soll sich dazu eine Einrichtung schaffen.
--
tschüs
Ich selber Denke auch über so etwas nach. Da ich in Sachen VDE Normen im
Augenblick nicht auf dem laufenden bin, ich würde mich vorher
informieren, kann ich nur einiges Grundsätzliches dazu schreiben. Deine
Idee, so wie Du sie beschreibt ist gefährlich. Das wurde bereits unten
beschrieben. Ohne Detailkenntnisse, der aktuellen Vorschriftenlage nur
folgendes.
1. Einfache Lösung.
- Haupanschluss und Hauptsicherungen nicht ändern!
- Generator über Spezialstecker oder Festverdrahtung an einem separaten,
zweiten Hausanschluss anschließen.
- Separaten Anschluss mit eigenem Hauptverteiler und Hauptsicherungen
aufbauen.
- Beide Hausanschlüsse an einem mechanischen Umschalter anschließn.
(Dieser Umschalter trennt, bei betätigung, das EVU Netz sicher vom
Hausnetz und verbindet den Genertator mit dem Hausnetz)
- Die Ausgänge des Umschalters (der Umschalter) mit den FIs und
Sicherungsautomaten, wie gehabt, verbinden.
2. Automatisierte Lösung.
Statt des mechanischen Umschalters kann man auch automatische Umschalter
verwenden. Sie schalten um, wenn die Primärquelle versiegt und eine
Sekundärquelle Energie liefert.
Anmerkungen und Fragen:
Du hast am Hausanschluss fünf Drähte. Sie haben die folgenden Farben.
1. Blau (N)
2. Grün-Gelb (PE)
3,4,5. Braun oder Schwarz. (L1,L2,L3)
Welche Spannungen misst man zwischen (L1 und L2, L1 und L3, L2 und L3)?
Welche Spannung misst man normalerweise zwischen (N und PE)?
Welche Spannung liegt zwischen (L1 und N, L2 und N, L3 und N) an?
Wie groß ist der Phasenwinkel zwischen (L1 und L2, L1 und L3)?
Welche Leitung wird nie in den Stromkreis eines Verbraucher geschaltet?
Wozu ist diese Leitung dann gut?
Kann man zwei Stromkreise, die durch eigene FIs abgesichert sind an
einen gemeinsamen Neutralleiter anschließen?
Wenn Du diese Fragen nicht sicher beantworten kannst, oder auch sonst
keine profunden Kenntnisse in der Elektro- und Installationstechnik
besitzt, solltest Du die Finger davon lassen. Lass Dir von einem
Meisterbetrieb ein Angebot machen. Möglicherweise werde ich das
ebenfalls tun, obwohl ich eine Ingenieurausbildung mit einen großen
Anteil E-Technik nachweisen kann.
Maximilien
Du meintest am 16.11.10:
> notwendig, aber ich kann mich nicht erinnern dass es in den
>> letzten Jahrzenten in Deutschland ein Ereigniss gegeben h tte die so
>> einen Aufwand rechtfertigen w rden. Unser Netz war bisher doch recht
>> stabil so dass es keine langen grossfl chigen Ausf lle gab.
> Dann mußt Du mal deine erinnerung kräftig durchschütteln...
> Solange ist es nicht her,war es nicht im Sauerland, wo ganze Dörfer
> und kl.Städte wochenlang von Dieselaggregaten aus ganz Deutschland
> versorgt wurden. Weil die Fernleitungen ausfielen, die Masten gleich
> reihenweise umfielen-in sich zusammenbrachen.
Ja - die "Katastrophe" hatte den grossen Vorteil, dass die
Katastrophenjournaille komfortabel bis an den Ort des Geschehens
vorfahren konnte.
> Einsame Bauernhöfe tagelang nichts bekamen, wohl dem Bauern, der
> einen Zapfwellengenerator für seinen Schlepper hatte....
> Oktober mit sehr frühem Wintereinbruch.
> Und viel früher, Niedersachsen, fast gleich.
> Nicht ganz solange, nicht ganz so großflächig.
> Auch da Melkprobleme usw.
Ja - Winter 1978/79, betraf die Küste von Niedersachsen, Schleswig-
Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
Danach haben sich viele Bauern einen solchen Zapfwellengenerator
zugelegt. Und seitdem nie benutzen müssen.
Und die Berichterstattung war damals stark eingeschränkt (und die Zahl
der geiernden Journalisten auch).
Klar - zu einer richtigen Katastrophe gehört das Fernsehteam vor Ort.
Viele Gruesse!
Helmut
Du meintest am 17.11.10:
>> Eigentlich sollte man per Zulassungsvorschrift vorachreiben, daß
>> Heizungen netzunabhängig arbeiten, etwa durch Einbau eines
>> thermoelektrischen Generators und ausreichende Pufferbatterie. Am
>> besten legt man das so aus, daß im Notfall auch noch Kühlgeräte,
>> einige Leuchten und Kommunikationselektronik versorgt werden können,
>> damit man Rundfunkmeldungen über die Katastrophenlage verfolgen und
>> ins Internet kann. Batterien nützen nur begrenzt.
> Wäre ein schöner, riesiger neuer Markt.
In den USA (und vielen anderen Ländern) gilt es als üblich, dass die
Stromversorgung ab und zu mal für längere Zeit ausfällt. Da wird nichts
staatlich geregelt.
Viele Gruesse!
Helmut
> In den USA (und vielen anderen L�ndern) gilt es als �blich, dass die
> Stromversorgung ab und zu mal f�r l�ngere Zeit ausf�llt. Da wird nichts
> staatlich geregelt.
Nicht mehr! Teebeutel halt.
Gru� Dieter
Getreu dem neoliberalem Credo, der Markt machts. Der Markt "regelts" in
den USA inzwischen so, das überlegt wird ob Staat nicht
Überlandleitungen subventionieren sollte.
Letztens sowas in dieser Richtung gelesen. ;-)
--
tschüs
>> Solange ist es nicht her,war es nicht im Sauerland, wo ganze Dörfer
>> und kl.Städte wochenlang von Dieselaggregaten aus ganz Deutschland
>> versorgt wurden. Weil die Fernleitungen ausfielen, die Masten gleich
>> reihenweise umfielen-in sich zusammenbrachen.
>
> Ja - die "Katastrophe" hatte den grossen Vorteil, dass die
> Katastrophenjournaille komfortabel bis an den Ort des Geschehens
> vorfahren konnte.
Diese "Katastrophe" hat RWE in zweifacher Hinsicht vorgeführt. RWE hatte
ihren hohen Strompreis immer mit hoher Versorgungssicherheit begründet.
Kurz vor diesem Disaster hatten sie der Netzsparte sogar das Budget
halbiert.
Ihr Vorstandsvorsitzer hatte sich sogar so hohe Vergütungen genehmigen
lassen, das seine Mitarbeiter diese in Pressekonferenzen Mühe hatten,
das den Journalisten zu erklären. Zumindest im Fall RWE sollte also von
abwertenden Bemerkungen über Journalismus Abstand genommen werden. Ganz
im Gegenteil. ;-)
--
tschüs
> Sowas mache ich nicht, denn das ist Pfusch mit hohem
> Gefährdungspotential. Entsteht Personenschaden, wirst du keine
> Begründung für die Notwendigkeit dafür finden können, zumindest keine,
> die vor einem Gericht bestehen könnte.
> Wer Fremdeinspeisen will, soll sich dazu eine Einrichtung schaffen.
Hi,
das erzähl mal einem Pfuscher, der Weihnachten angesichts Familie und kalter
Bude den dunnemals zum Heckenschneiden gekauften Benzinstromer aus dem
Geräteschuppen zerrt. Wetten, daß der Deine Vorschriftenfibeln höchstens zum
Kaminanzünden verwendet?
Und wenn das schiefgeht, hilfts doch dem Genpool :-)
--
mfg,
gUnther
Du meintest am 17.11.10:
>> Ja - die "Katastrophe" hatte den grossen Vorteil, dass die
>> Katastrophenjournaille komfortabel bis an den Ort des Geschehens
>> vorfahren konnte.
> Diese "Katastrophe" hat RWE in zweifacher Hinsicht vorgeführt. RWE
> hatte ihren hohen Strompreis immer mit hoher Versorgungssicherheit
> begründet. Kurz vor diesem Disaster hatten sie der Netzsparte sogar
> das Budget halbiert.
> Ihr Vorstandsvorsitzer hatte sich sogar so hohe Vergütungen
> genehmigen lassen, das seine Mitarbeiter diese in Pressekonferenzen
> Mühe hatten, das den Journalisten zu erklären. Zumindest im Fall RWE
> sollte also von abwertenden Bemerkungen über Journalismus Abstand
> genommen werden. Ganz im Gegenteil. ;-)
Ist eine andere Redaktion. Die Wirtschaftsredaktion ist nicht für die
spätestens wöchentliche Jahrhundertkatastrophe zuständig.
Viele Gruesse!
Helmut
>> Sowas mache ich nicht, denn das ist Pfusch mit hohem
>> Gefährdungspotential. Entsteht Personenschaden, wirst du keine
>> Begründung für die Notwendigkeit dafür finden können, zumindest keine,
>> die vor einem Gericht bestehen könnte.
>> Wer Fremdeinspeisen will, soll sich dazu eine Einrichtung schaffen.
>
> Hi,
> das erzähl mal einem Pfuscher, der Weihnachten angesichts Familie und kalter
> Bude den dunnemals zum Heckenschneiden gekauften Benzinstromer aus dem
> Geräteschuppen zerrt. Wetten, daß der Deine Vorschriftenfibeln höchstens zum
> Kaminanzünden verwendet?
Hier in der Nähe hatten den welche nach wegen Zahlungsverzug abgeschaltetem
Strom im Keller des EFH laufen lassen.
> Und wenn das schiefgeht, hilfts doch dem Genpool :-)
Die brauchten ihn auch nicht mehr selbst raustragen.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
> Nun möchte ich mir ein Stromaggregat zulegen und über die Terrassensteckdose
> rückwärts den Strom ins Haus einspeisen.
Aha, mit so einem "Selbstmörderkabel"
mit Steckern an beiden Enden?
:-(
Gruss
Harald
PS: Ich würde die Heizung auf Anschluss
über Steckdose umbauen. Dann reicht ein
normales Verlängerungskabel von der
Heizung bis zum Aggregat für den Notbetrieb.
Weitere Verbraucher wie Lampe und Radio
kann man über ein weiteres Verlängerungs-
kabel anschliessen. Falls einen die Kabel-
führung von der Terasse mit dem Aggregat
durch die offene Terassentür stört, könnte
man auf der Terasse noch einen festen
Wohnwagenstecker anbringen verbunden
mit einer Steckdose innen. Dort kann man
dann mit einem kurzen Verlängerungskabel
das Aggregat anschliessen.
Gruss
Harald
>Na ja, wenn da soviel Kabel eingezogen werden müssen, da kann schonmal
>eines verwechselt werden.
Vollkommen klar, aber man sollte denken, daß in einem
sicherheitsrelevanten Gebäude solche Dinge auch mal ausprobiert
werden...
>Aha, mit so einem "Selbstmörderkabel"
>mit Steckern an beiden Enden?
Hi,
ja, genau, die Dinger sind praktisch, beide Enden passen in die Steckdose,
man kann sich nicht vertun. ;-)
>PS: Ich würde die Heizung auf Anschluss
>über Steckdose umbauen. Dann reicht ein
>normales Verlängerungskabel von der
>Heizung bis zum Aggregat für den Notbetrieb.
>Weitere Verbraucher wie Lampe und Radio
>kann man über ein weiteres Verlängerungs-
>kabel anschliessen. Falls einen die Kabel-
>führung von der Terasse mit dem Aggregat
>durch die offene Terassentür stört, könnte
>man auf der Terasse noch einen festen
>Wohnwagenstecker anbringen verbunden
>mit einer Steckdose innen. Dort kann man
>dann mit einem kurzen Verlängerungskabel
>das Aggregat anschliessen.
Oder eine ordentliche USV mit genug Wumms für Licht, TV und Heizung im
Keller aufstellen, die einen externen Ladeanschluß hat. Und die dann per
Generator extern nachladen. Auf Niedervolt. Soeine USV puffert nicht nur
beim Stromausfall, sie kompensiert auch die allseits beliebten Brownouts und
kann in gewissem Rahmen Überspannungen und Blitze filtern. Elektrische
Geräte leben erstaunlich lange hinter soeiner USV. Man sollte aber wohl
keine größeren Verbraucher in diese Notkalkulation einbeziehen,
Waschmaschine, Toaster, Sauna, Fön, das sollte man dann lassen :-)
Die Automatik kann dann auch kleinere Störungen fast unbemerkt ausgleichen,
sofern nicht gerade einer ne Pizza macht. Und man hat Zeit genug, den
Generator anzureißen. Modelle mit Elektrostart und Funk sind nämlich nicht
gerade billig.
--
mfg,
gUnther
Im Zeichen der allgemeinen Kosteneinsparungen wird die Endkontrolle halt
dem Kunden überlassen. macht unsere Politik doch auch so. Fehlerhafte
Gesetze werden verabschiedet, bei denen man das schon vorher weiß. Wen
kratz das schon, scheinen die Politiker zu denken.
Was das bedeutet ist mir zum erstenmal so recht klargeworden bei
Consumerelektronik aus der UdSSR. Da und dort Schrauben nicht angezogen
oder überdreht, Spulenkerne abgebrochen usw.
--
mfg hdw
> Im Zeichen der allgemeinen Kosteneinsparungen wird die Endkontrolle halt
> dem Kunden überlassen. macht unsere Politik doch auch so. Fehlerhafte
> Gesetze werden verabschiedet, bei denen man das schon vorher weiß. Wen
> kratz das schon, scheinen die Politiker zu denken.
>
> Was das bedeutet ist mir zum erstenmal so recht klargeworden bei
> Consumerelektronik aus der UdSSR. Da und dort Schrauben nicht angezogen
> oder überdreht, Spulenkerne abgebrochen usw.
Hi,
ja, aber das ging zu Zeiten der Roten auch anders. All die Prüfstempel und
Zeugnisse, lange händisch ausgefüllte Checklisten für manchmal absurde
Kleinigkeiten...das hat länger gedauert als die gesamte "Fertigung". Doch
was da rauskam war schon recht präzise. Hab einen Windmesser abgestaubt, der
war ganz aus Metall und nicht mit diesen umlaufenden Eierschalen, weit
gefehlt...der hatte eine richtige Turbine mit Blech-Flügeln, die auf einer
gespannten Metallsaite "ritt", und einen "Kilometerzähler" antrieb. Das
Siegelheft war dicker als das Anleitungsheft.
--
mfg,
gUnther
>Wer arbeitet macht Fehler.
>Wer viel arbeitet macht auch entsprechend viele Fehler.
>Wer behauptet, keine Fehler gemacht zu haben, arbeitet auch nicht.
Wer keine Fehler macht, wird befördert
Dein Problem lässt sich einfacher lösen. Und zwar indem du im Falle des
Falles die Heizung via Verlängerung direkt vom Aggregat versorgst.
Alle Heizungen in meinem Umfeld (bei mir und Bekannten) habe ich so
angeschlossen, dass die elektrische Verbindung zur Heizung über eine
Schuko-Verbindung (Steckdose an der Wand, Zuleitung zur Heizung mit
Stecker) hergestellt wird. Wenn die Steckdose an der Wand aus
irgendeinem Grund keinen Strom mehr führt, kann durch einfaches
Umstecken der Strom aus einer anderen Quelle bezogen werden.
Gruß
Manuel
--
"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!
vielen Dank für den einzigen akzeptablen Lösungsvorschlag aus dieser Runde.
Ja, genau so werde ich das machen.
Gruß Hubert
--
Hubert Bilek
Kann man gut machen, nur am besten vorher...
Und dann noch ne etrwas größere Autobatterie, zur Not aus dem
Familien-PKW und einen Wechselrichter mit passender
Leistung, viel brauchts ja nicht und die Heizung läuft
tagelang immer mal wieder ne Std. Reicht.
Und ab und zu wieder B. ins Auto und fahren oder gleich
ein 12-V-Kabel vom Auto durchs Kellerfenster....
---------------------
Übrigens, bei den beiden großen und langen Stromausfällen in D
waren in ganz kurzer Zeit die Generatoren in den Baumärkten
ausverkauft
und die haben dann aus ganz D von den and.Baumärkten die
Agg. dahin gekarrt.
Einer freut sich immer.
MfG
bastian
Falls sich diese Antwort auf mein Posting bezieht,
wüsste ich gern, was Dich an dieser Lösung
(Stecker der Heizung aus der Wand ziehen und
per Verlängerungskabel an das vorher gestartete
Aggregat anschliessen) stört.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:
>
> Falls sich diese Antwort auf mein Posting bezieht,
> wüsste ich gern, was Dich an dieser Lösung
> (Stecker der Heizung aus der Wand ziehen und
> per Verlängerungskabel an das vorher gestartete
> Aggregat anschliessen) stört.
Hallo,
er hat Deine pragmatische, aber sichere Lösung wohl nur falsch
verstanden. Jedenfalls wird bei dieser Lösung ja kein unzulässiges Kabel
mit zwei Steckern daran benutzt.
Bye
>Falls sich diese Antwort auf mein Posting bezieht,
>wüsste ich gern, was Dich an dieser Lösung
>(Stecker der Heizung aus der Wand ziehen und
>per Verlängerungskabel an das vorher gestartete
>Aggregat anschliessen) stört.
Hi,
da ist zum einen der Umstand, daß die Heizung mitnichten "mobil" ist. Also
auch nicht schutzisoliert oder so. Dein Generator aber könnte das sein. Oder
auch nicht. Ist kniffelig, das aus meiner beschlagenen Glaskugel
rauszulesen. Diese blaue Schwade da halblinks könnte auch ein Deatheater
sein...
Zum Anderen aber ist die Heizung vermutlich nicht das einzige, was da Strom
braucht. Die Umwälzpumpe sicher auch, ev. noch weitere "Steuertechnik", die
anderso angeklemmt ist, Thermostat, Regler, und der Elecktrickser damals
vielleicht aus "Spargründen" das hingestrickt hat. Licht wirst Du jedenfalls
nötiger brauchen denn Heizung. Und das im ganzen Haus. Man kann sich warm
anziehen, aber genug Kerzen anzünden, daß man damit lesen könnte, ist
heutzutage affig teuer. Andererseits würde es Euch dabei auch recht warm
werden .-) und wer möchte bitteschön mit der Taschenlampe die Kellertreppe
runterfallen? Ein langes Anschlußkabel mit diversen Steckern vom Generator
bis zum "Übergabepunkt" ist auch deshalb mies, weils einen erheblichen
Innenwiderstand hat, und bei Kurzschluß oder Überlast des Generators dieser
dann ein Feuer auslösen kann. Denn einen Sicherungskasten hast Du dann ja
nicht, einzige Sicherung ist im Generator, dem es aber herzlich wurscht ist,
ob er Strom fürs Fernsehen oder Strom für einen Lichtbogen macht. Feste
Verlege eines massiven Speisekabels innerhalb des Hauses ist Pflicht! Mobile
Versorgung kann das THW aufriggen, die stehen dann aber daneben und passen
auf. Und bringen ihre eigene Schaltbox mit.
--
mfg,
gUnther
>Man kann sich warm
>anziehen, aber genug Kerzen anzünden, daß man damit lesen könnte, ist
>heutzutage affig teuer.
Hundert Teelichte gibt es für 3 EUR. Damit kann man viel lesen und
heizen...
Deine Lösung ist sicher weil eindeutig. Sie ist zu empfehlen.
--
tschüs
> Hallo Harald,
>
> vielen Dank für den einzigen akzeptablen Lösungsvorschlag aus dieser Runde.
Dieser Vorschlag ist genauso unzulässig wie deine Schnapsidee!
> Ja, genau so werde ich das machen.
Wem nicht zu helfen ist .... -> Darwin grüsst!
Unglaublich, was es doch alles für Elektrotrolle gibt.
> Hallo Harald,
>
> vielen Dank für den einzigen akzeptablen Lösungsvorschlag aus dieser
> Runde. Ja, genau so werde ich das machen.
Vielleicht solltest du wenigstens einen Nockenschalter 1-0-2 einplanen,
die Normale Netzzuführung fest installieren und für den
Generatoranschluss z.B. einen fest installierten CEE Wandstecker 16A 3-
polig oder ähnliches vorsehen, wenn es schon nichts Aufwendigeres sein
soll.
Dabei geht es dann weniger um dich, als um eine dritte Person, die damit
auch ohne Anleitung was anfangen können muss, falls es dich mal erlegt
hat. ;-)
--
MfG Knut
>> In den USA (und vielen anderen Ländern) gilt es als üblich, dass die
>> Stromversorgung ab und zu mal für längere Zeit ausfällt. Da wird nichts
>> staatlich geregelt.
>>
> Getreu dem neoliberalem Credo, der Markt machts. Der Markt "regelts" in
> den USA inzwischen so, das überlegt wird ob Staat nicht
> Überlandleitungen subventionieren sollte.
> Letztens sowas in dieser Richtung gelesen. ;-)
Unser Stromversorger in Oberösterreich war bis vor ein paar Jahren im
Eigentum des Bundeslandes. Es ist danach besser geworden, wir haben auf
dem Land auch Erdkabel bekommen.
Manchmal habe ich sehr hohe Spannung, da gehen die Lampen reihenweise
kaputt. Das liegt an den Windturbinen hinter mir. Der lokale
Transformator regelt das nicht ab.
Zum Markt: wenn es keine Möglichkeit gibt, den Versorger auch physisch
zu wechseln, dann ist von einem Markt keine Rede. Ein Markt braucht
feedback. Was für VWL/BWL-Idioten bei Bahn, Strom, Straßen an Markt
denken ist mir schleierhaft.
Die leben in Wolkenkuckucksheim voller Modelle und Formeln. Kennst du
etwa solche?
Gl
--
L-Lysinmangel im Körper führt zu verzögertem Zell- und Knochenwachstum
(Osteoporose trotz Ca-Zufuhr) und verzögerter Wundheilung. Häufiger
Herpes ist ein deutliches Signal für L-Lysinmangel.
(Das L- heißt mW. nur linksdrehend)
>Hast Du da nicht eine winzige Kleinigkeit übersehen? Wie ist das denn
>wohl mit dem Personenschutz?
Dann müßten Aggregate ja an sich unzulässig sein. Oder wo ist der
Unterschied zwischen der Heizung und einem anderen Elektrogerät?
> Hallo Harald,
>
> vielen Dank für den einzigen akzeptablen Lösungsvorschlag aus dieser
> Runde. Ja, genau so werde ich das machen.
>
> Gruß Hubert
Nachtrag Literaturhinweis:
http://www.enbw.com/content/de/partner/_media/pdf/richtlinien/Richtlinie_Notstrom_2004-08.pdf
--
MfG Knut
Kann man davon ausgehen, dass diese Richtlinien allgemeingueltig
oder verbindlich oder zumindest allgemein ueblich sind?
Wenigstens eine gute Zusammenfassung geltender Regeln?
Wenn ja, dann wuerde ich das so machen, und...
-CE Kupplung und Stecker
-Separate RCD fuer Notstrom und NichtNotstrom (wie heisst der?)
-1_0_2 Schalter 4-polig
-Verdrahtungsmaterial
...beim Elektriker des geringsten Misstrauens zur Ausfuehrung
beauftragen, und die zitierte Broschuere zugrundelegen.
> Hundert Teelichte gibt es für 3 EUR. Damit kann man viel lesen und
> heizen...
Hi,
Du irrst. Du hast das noch nie gemacht. Ich schon :-) 100 Teelichte tun nur
eines richtig, sie miefen nämlich. Die Dinger haben nur ein winziges gelbes
Flämmchen, genug Hitze fürs Stövchen und Uromis Gebetslampe, aber
"Kerzenschein" gibts nicht nach unten, und genau da wird der gebraucht.
Früher gabs diese deutlich heller brennenden Wachs- und Talgkerzen auf hohen
Leuchtern, die nach unten freigebig leuchteten und tropften .-) mit modernen
Paraffinkerzen kreigt man das nicht hin. Bestenfalls wirds wie Weihnachten
in der Kirche, schummerige Festbeleuchtung. Dabei liest Du keine Zeitung und
schon gar kein normales Buch. Ach ja, und Teelichte verflüssigen ihren
"Inhalt", sind also auch ne Feuersgefahr, wenn sich viele davon familiär
aneinanderdrücken. Wenn eins umkippt und da ist was brennbares, das sich als
Docht eignet, wie Holz, Tischtuch oder Teppichboden....dann Gute Nacht.
Warm wirds auch nur in dem einen Raum, aber zu warm darfs auch nicht werden,
denn dann erstickst Du dadrin. Also muß es Zug geben...Rheuma kommt gleich
mit. Und viele Flammen rußen viel. Plane also zu den 100 Teelichtern auch
einen Eimer weiße Deckenfarbe :-)
Falls es wirklich sein muß, täte ich ein paar Petroleumlampen bevorraten.
Trocken gelagert (also ohne Sprit drin) rosten die gerne, sollte man also
vorsorglich aufgetankt lagern. Trocken, aber nicht gerade im Haus, gelle?
Die stinken...
Noch besser sind Glühstrumpf-Gaslaternen. Die sind fast schon wie
elektrisches Licht, hell und gleichmäßig. Und miefen wenig. Auch da rosten
die Kartuschen gerne, die darf man aber auch im Hause lagern, hauptsache
schön trocken. Die Brenndauer ist schön berechenbar, macht Sinn. Anstatt mit
dem Strom rumzupfuschen also besser Notlampen anschaffen und sich gegen
längere Blackouts versichern...etwa wenn die Heizung dabei kaputtfriert. Und
dann lieber Urlaub machen .-)
--
mfg,
gUnther
> Dann müßten Aggregate ja an sich unzulässig sein. Oder wo ist der
> Unterschied zwischen der Heizung und einem anderen Elektrogerät?
Hi,
das Aggregat ist "mobil", die "anderen Elektrogeräte" sind das dann auch.
Die Heizun g kannst Du durchaus benutzen, wenn diese eine "mobile" ist, etwa
ein Wohnwagen-Heizlüfter. Doch fest eingebaut und mit allerlei Metallteilen
verbunden ergeben sich gar lustige Verhältnisse in Häusern, wenn Du den
Strom nicht übers E-Werk beziehst. Wo etwa ist das "Erde"-Niveau? Der
Generator hat die nicht. Oder doch...er steht ja mit den Blechfüßen im
Schlamm draußen.
--
mfg,
gUnther
> Manchmal habe ich sehr hohe Spannung, da gehen die Lampen reihenweise
> kaputt. Das liegt an den Windturbinen hinter mir. Der lokale Transformator
> regelt das nicht ab.
Hi,
Du könntest das selber in die Hand nehmen, etwa eine USV dazwischenschalten.
Nur für das Licht, und die Elektronik. Der Staubsauger und die Heizung
halten das aus.
--
mfg,
gUnther
Die alten Trafos sind dafür auch nicht gebaut. Erst jetzt kommen Trafos
auf den Markt, die das Problem ausregeln können.
Bis solche Trafo die Alten ersetzen werden, wirds noch dauern.
Für Leuchtstofflampen empfehlen sich zB EVGs. Die Elektronik regelt
solche großen Schwankungen gut aus. Allerdings die billigen EVGs sollten
nicht eingesetzt werden. Nicht weil sie weniger gut arbeiten würden
sondern sie erzeugen sehr breitbandige Rundfunkstörungen mit erheblichem
Pegel.
--
tschüs
> Bis solche Trafo die Alten ersetzen werden, wirds noch dauern.
> Für Leuchtstofflampen empfehlen sich zB EVGs.
Die kann man ja dann vom Öko-Aufschlag auf den Strompreis zahlen.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
Du meintest am 18.11.10:
>> Nachtrag Literaturhinweis:
>> http://www.enbw.com/content/de/partner/_media/pdf/richtlinien/Richtl
>> inie_Notstrom_2004-08.pdf
>>
> Interessant und 100% OT!
> Heizung und Hauptlicht am Notstrom, Rest so lala...
> Kann man davon ausgehen, dass diese Richtlinien allgemeingueltig
> oder verbindlich oder zumindest allgemein ueblich sind?
> Wenigstens eine gute Zusammenfassung geltender Regeln?
Eine Richtlinie ist weniger als eine Regel, und beide sind nicht
verbindlich.
Viele Gruesse!
Helmut
Du meintest am 19.11.10:
>> Oder wo ist der Unterschied zwischen der Heizung und einem anderen
>> Elektroger�t?
> Grunds�tzlich keiner. Auch ein anderes Elektroger�t darf man nicht so
> ohne weiteres an einen Notstromgenerator anschlie�en.
Echt?
Welche Ger�te sind von dieser Regel oder Vorschrift betroffen? Wo k�nnte
ich sie (Regel oder Vorschrift o.�.) nachlesen?
Ich betreibe hier u.a. 3 Rechner ans USVs - darf ich das �berhaupt?
Viele Gruesse!
Helmut
> On 18.11.2010 23:03, Knut Schottstädt wrote:
>> Am Thu, 18 Nov 2010 08:56:31 +0100 schrieb Hubert Bilek:
>>
>>> Hallo Harald,
>>>
>>> vielen Dank für den einzigen akzeptablen Lösungsvorschlag aus dieser
>>> Runde. Ja, genau so werde ich das machen.
>>>
>>> Gruß Hubert
>>
>> Nachtrag Literaturhinweis:
>> http://www.enbw.com/content/de/partner/_media/pdf/richtlinien/
Richtlinie_Notstrom_2004-08.pdf
>>
> Interessant und 100% OT!
> Heizung und Hauptlicht am Notstrom, Rest so lala...
Rest so Lala? Wo? Das Thema ist wohl nicht so dein Ding?
> Kann man davon ausgehen, dass diese Richtlinien allgemeingueltig
Man kann davon ausgehen das dort Beschrieben wird, wie man eine
Umschaltung von Netz auf Notstrom realisieren kann.
Wenn du schwerwiegende Fehler findest kannst du sie ja hier sachlich
erläutern. Das würde dann vielleicht auch jemandem helfen. Ich habe nur
fix nach einer verfügbaren Quelle gesucht, die dem OP etwas weiter helfen
kann. Was war dein Antrieb für deinen komischen Beitrag?
--
MfG Knut
Wir gehen einfach mal davon aus, dass die gesamte Hausinstallation nach
VDE-Vorschriften gemacht ist. Dazu gehört auch, dass alle Heizungsrohre
mit in den Potentialausgleich eingebunden sind.
Wenn das ordentlich gemacht ist, dann kommt das "Erde-Niveau" also im
Zweifelsfall über die Erdung der Rohre.
Gruß
Manuel
--
"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!
> Wir gehen einfach mal davon aus, dass die gesamte Hausinstallation nach
> VDE-Vorschriften gemacht ist. Dazu gehört auch, dass alle Heizungsrohre
> mit in den Potentialausgleich eingebunden sind.
Ich kenne Berge an Altanlagen...
> Wenn das ordentlich gemacht ist, dann kommt das "Erde-Niveau" also im
> Zweifelsfall über die Erdung der Rohre.
Das kann man auch so lösen, dass keine Zweifel da sein müssen.
Gruß Dieter
> Das kann man auch so lösen, dass keine Zweifel da sein müssen.
Die gibt es bei Anlagen, an denen ich schonmal dran war, auch nicht. Da
weiß ich, dass alle Metallrohre fest auf Erde liegen.
Leider fallen jetzt die pilzförmigen Lampen im Haus (Leuchtstoff) am
häufigsten aus, die Elektronik drin ist offenbar zu sparsam. Die
Glühlampentypen (40W) leben länger. Irgendwann werde ich die überall
gegen Halogen austauschen und mit Bewegungsmeldern entschärfen.
Ich habe SIOV an allen "Stromkreisen" aber die schützen nur gegen die
Blitze.
Überhaupt ist die Lebensdauer der Leuchtstofflampen, auch der teureren,
nicht so hoch wie erwartet, sie lassen bald an Leuchtkraft nach. Aber
das ist OT hier.
>Hi,
>Du irrst. Du hast das noch nie gemacht. Ich schon :-) 100 Teelichte tun nur
>eines richtig, sie miefen nämlich. Die Dinger haben nur ein winziges gelbes
>Flämmchen, genug Hitze fürs Stövchen und Uromis Gebetslampe, aber
>"Kerzenschein" gibts nicht nach unten, und genau da wird der gebraucht.
Dochdoch, das geht. Und 20 von den Dingern heizen einen mittelgroßen
Raum enorm auf. BTDT.
>> Du irrst. Du hast das noch nie gemacht. Ich schon :-) 100 Teelichte tun nur
>> eines richtig, sie miefen nämlich. Die Dinger haben nur ein winziges gelbes
>> Flämmchen, genug Hitze fürs Stövchen und Uromis Gebetslampe, aber
>> "Kerzenschein" gibts nicht nach unten, und genau da wird der gebraucht.
>
> Dochdoch, das geht. Und 20 von den Dingern heizen einen mittelgroßen
> Raum enorm auf. BTDT.
Etwa 1kW bringen die 20 Kerzchen.
Gruß Dieter
>>Du irrst. Du hast das noch nie gemacht. Ich schon :-) 100 Teelichte tun nur
>>eines richtig, sie miefen nämlich. Die Dinger haben nur ein winziges gelbes
>>Flämmchen, genug Hitze fürs Stövchen und Uromis Gebetslampe, aber
>>"Kerzenschein" gibts nicht nach unten, und genau da wird der gebraucht.
>
> Dochdoch, das geht. Und 20 von den Dingern heizen einen mittelgroßen
> Raum enorm auf. BTDT.
Sollen wohl zwischen 10 und 30 Watt Leistung haben:
http://www.chemiephysikskripte.de/teelicht/teelicht.htm
Kommt also auch noch ganz auf die sonstigen Bedingungen an.
>Etwa 1kW bringen die 20 Kerzchen.
Mag sein; meine Schätzungen waren irgendwo bei 20 W oder so pro
Flamme.
Wenn man beobachtet, wie die Teelichter den Tee
auf dem Stövchen zum Blubbern bringen, erscheint
mir das als etwas zuwenig.
Gruss
Harald
PS zum Thema: Anscheinend darf man Stromaggregate
kaufen und auch anwerfen; nur wehe, man wagt es,
irgendein Elektogerät in die dort angebrachte Steckdose
zu stecken...
> PS zum Thema: Anscheinend darf man Stromaggregate
> kaufen und auch anwerfen; nur wehe, man wagt es,
> irgendein Elektogerät in die dort angebrachte Steckdose
> zu stecken...
Eigentlich kein Problem. Man muß nur die Angaben der Hersteller zu ihren
jeweiligten Produkten richtig interpretieren können. Bisweilen muß
nachgefragt werden. Denn vieles kann funktionieren und tuts auch oft.
Nur, arbeiten die einzelnen Produkte auch zuverlässig miteinander? ;-)
--
tschüs
Du meintest am 19.11.10:
>> Du irrst. Du hast das noch nie gemacht. Ich schon :-) 100 Teelichte
>> tun nur eines richtig, sie miefen nämlich. Die Dinger haben nur ein
>> winziges gelbes Flämmchen, genug Hitze fürs Stövchen und Uromis
>> Gebetslampe, aber "Kerzenschein" gibts nicht nach unten, und genau
>> da wird der gebraucht.
> Dochdoch, das geht. Und 20 von den Dingern heizen einen mittelgroßen
> Raum enorm auf. BTDT.
Wir hatten anno dunnemals auch ein Teestövchen mit Glühbirne innendrin.
Aus der Erinnerung: 40 W. Reichte für eine typische ostfriesische
Teekanne (für ca. 6 bis 10 Personen). Die Abschätzung, dass ein solches
Teelicht etwa 50 W liefert, könnte also passen.
Der Licht-Wirkungsgrad dürfte ein wenig schlechter sein als bei den
Glühbirnen.
Viele Gruesse!
Helmut
> Welche Geräte sind von dieser Regel oder Vorschrift betroffen? Wo könnte
> ich sie (Regel oder Vorschrift o.ä.) nachlesen?
>
> Ich betreibe hier u.a. 3 Rechner ans USVs - darf ich das überhaupt?
Hi,
so gefragt und angesichts der Gruppe, in der Du fragst: Nein. Wer so fragt,
hat keine Ahnung....
--
mfg,
gUnther