Am 06.10.21 um 17:48 schrieb Axel Berger:
> Arno Welzel wrote:
>> Vermutlich glaubt Axel das, weil er als Vergleich Windows 98 hat ;-).
WX - W9x... Ist eh "fast" der gleiche Mist - nur anders verpackt und mit
geringfügig neuerem unterbau. <sarcasm> ;-)
> Ja. Win98 kann es übrigens auch, will aber dann jedes Mal alle
> Partitionen prüfen. (Wenn man das abbricht läuft es trotzdem und die
> Prüfung ist auch jedesmal fehlerfei.) Windows 10 setzt offenbar das
> clean-flag, wie auch immer es konkret implementiert sein mag, nach jedem
> vollständig abgeschliossenen Schreibvorgang und nicht erst beim
> Herunterfahren.
Denk das bitte nicht! Der Unterschied ist vor allem das Dateisystem. Das
modernere NFTS unter Windows 10 u.s.w. kennt Journalling. Win9x kann das
aber nicht weil es nur die FAT-Basierten Dateisysteme kennt. Da ist es
eher ein Glücksfall wenn das danach wieder ohne Probleme hoch kommt.
"Fördern" kann man dieses "Glück" bestenfalls dadurch das man keine
Programme laufen lässt die immer wieder auf die Platte schreiben.
Normalerweise werden laufende Programme von W9x ja auch beendet, vor dem
runterfahren. Außer man hat solche "Spezialisten" die da nicht mit
machen. Da kann es dann lange dauern oder nie. Und die Plattenprüfung
ist schlimmstenfalls schneller. Den fall hattest du noch nie, oder?
Ein "Clean Flag" dürfte eher die ältere Methode sein wo bei beendetem
Shutdown dies gesetzt wurde, quasi als letzte Schreibaktion. Beim
Neustart wird daran dann unterschieden ob man das Dateisystem Prüfen
will/muss/sollte oder nicht. Da kann es schon ausreichen wenn man zu
schnell am Netzschalter war (bevor das obligate "sie können die
Scheißkiste jetzt wegwerfen" Meldung erschien)
Ein Journalling System arbeitet ein bisschen anders. Deshalb werden
laufende Programme auch nicht unbedingt beendet.
>> je nach Einstellung gar kein
>> Herunterfahren im Sinne von "Betriebssystem beenden" sondern es wird nur
>> der aktuelle Zustand eingefroren und dann abgeschaltet.
>
> Denkbar. Wo und wie kann ich das prüfen?
IMHO in den Energie-einstellungen erst die Erweiterten Einstellungen
entriegeln und dann den Schnellstart deaktivieren. Danach mußte man IMHO
einmal durchstarten. Dann fährt es beim Runterfahren auch wieder
wirklich runter, statt nach dem Ruhezustands-abbild ab zu schalten.
"Schnellstart" sagt es schon. Danach braucht er bei jedem Start länger.
Weil er jedes mal das komplette OS wieder von Platte ins RAM einrichten
muß. Bei der anderen Methode "Schnell und Schmutzig" wird der Bootloader
nur das image ins RAM kopieren und an eine Einsprung-Stelle hüpfen wo
das laufende OS vorher den "Schalt-dich-ab" befehl bekam.
Das dürften aber pro Start nur einige Sekunden lebenszeit sein die dir
da verlustig gehen. Aber es mag wohl "Hipster" geben die das intolerabel
fänden. ;-) Traurige Gestalten...
Bye/
/Kay
--
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