gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte (z.B.
Ausgang eines Relais) einlesen kann?
Ich habe eben bei ELV, Conrad, Vellemann, Elektor, W&T gesucht und
nichts so recht passendes gefunden - am ehesten einen Bausatz, der
eigentlich als AD-Wandler arbeitet.
Viele Gruesse!
Helmut
> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte (z.B.
> Ausgang eines Relais) einlesen kann?
Wieviele? Einfache Bastellösung wäre ein USB/RS-232 Adapter, und der
dazugehörige Spezialtreiber des Chipherstellers.
Gruß Dieter
Du (dieter.wiedmann) meintest am 19.05.08:
>> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte
>> (z.B. Ausgang eines Relais) einlesen kann?
> Wieviele? Einfache Bastellösung wäre ein USB/RS-232 Adapter, und der
> dazugehörige Spezialtreiber des Chipherstellers.
Vorab: ist nicht für mich - mich interessiert das Problem eher
akademisch.
Es handelt sich um 1 potentialfreien Kontakt; der Rechner hat weder
Parallel- noch Gameport, und der (einzige) serielle Port ist anders
belegt. Der Erstfrager kann mit Linux umgehen, sucht aber eine möglichst
einfache und kostengünstige Lösung.
Viele Gruesse!
Helmut
Labjack waere eine Moeglichkeit, kommt mit netter Software zum
Auswerten, liegt aber ueber $100. Ich weiss nicht, ob das ginge:
USB-RS232 Konverter, TXD ueber Widerstand auf RXD, RXD wird vom Kontakt
kurzgeschlossen und dann wuerde eine dauerhafte Loopback Schleife
unterbrochen. Waere natuerlich ziemlich unorthodox.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
> Helmut Hullen wrote:
>> Hallo, Dieter,
>> Du (dieter.wiedmann) meintest am 19.05.08:
>>
>>>> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte
>>>> (z.B. Ausgang eines Relais) einlesen kann?
>>
>>> Wieviele? Einfache Bastellösung wäre ein USB/RS-232 Adapter, und der
>>> dazugehörige Spezialtreiber des Chipherstellers.
>> Vorab: ist nicht für mich - mich interessiert das Problem eher
>> akademisch.
>> Es handelt sich um 1 potentialfreien Kontakt; der Rechner hat weder
>> Parallel- noch Gameport, und der (einzige) serielle Port ist anders
>> belegt. Der Erstfrager kann mit Linux umgehen, sucht aber eine
>> möglichst einfache und kostengünstige Lösung.
>>
>
> Labjack waere eine Moeglichkeit, kommt mit netter Software zum
> Auswerten, liegt aber ueber $100. Ich weiss nicht, ob das ginge:
> USB-RS232 Konverter, TXD ueber Widerstand auf RXD, RXD wird vom Kontakt
> kurzgeschlossen und dann wuerde eine dauerhafte Loopback Schleife
> unterbrochen. Waere natuerlich ziemlich unorthodox.
USVen der älteren Bauart nutzen RS232s, d.h. deren Handshake-Pins,
statisch zur Zustandssignalisierung. Reichlich primitiv, aber
wirkungsvoll. Eine Leitung wie RI (Ring Indicator) bietet sich dafür
besonders an.
Also evtl eine zusätzliche serielle Port-Karte besorgen und gut.
Ansgar
--
Mails an die angegebene Adresse errichen mich - oder auch nicht. Nützliche
Adresse gibt's bei Bedarf!
Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be
given when required!
Wenn sie denn die HW Handshake Funktionen hat, sonst eben wie oben. Dann
muesste das ganze unter 10 Euronen zu machen sein.
Eine ganz billige Moeglichkeit waere der Sound Port, den ja heute so gut
wie jeder Rechner hat. Dann beliefe sich die Investition auf zwei
Klinkenstecker und einen Widerstand. Und, ahem, etwas Software :-)
Gruß, Olaf
Interessant. Wo bekommt man denn die JW24A8 und was kosten sie?
stand doch in dem link: eMedia 0308205C
http://www.emedia.de/@10KQjNtC7cnE/bin/hw.pl?Aktion=K&Kat_ID=45&Art_Nr=77533
13,70Eur + Versand
Thomas
Der Hersteller ist "Code Mercenaries" (http://www.codemercs.com). Die
haben noch weitere interessante I/O-ICs.
Gruß
Jochen
Autsch, das ist teuer. Dann waere so etwas in diesem Fall vermutlich
guenstiger:
http://www.nxp.com/acrobat_download/datasheets/PDIUSBD12_9.pdf
Liegt um die $2.
Noch eine Idee fuer Helmut: Bei Walmart kosten USB-Parallel Interfaces
etwa $17 und sie sollen bi-direktional arbeiten. Letzten Monat waren es
noch $290, interessant. Muesste es bei Euch auch geben. Lesen ueber API
oder was immer soll jedoch nicht trivial sein, dazu koennen andere
sicher mehr sagen. So sehen die aus:
http://www.walmart.com/catalog/product.do?product_id=9875889
Du (dropspamhere) meintest am 19.05.08:
>>>>> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte
>>>>> (z.B. Ausgang eines Relais) einlesen kann?
> USVen der älteren Bauart nutzen RS232s, d.h. deren Handshake-Pins,
> statisch zur Zustandssignalisierung. Reichlich primitiv, aber
> wirkungsvoll. Eine Leitung wie RI (Ring Indicator) bietet sich dafür
> besonders an.
Ja - das dürfte funktionieren. Aber vermutlich nur mit Pullup- oder
Pulldown-Widerstand und einer Hilfs-Leitung, die als Spannungsquelle
dient.
Ist viel besser als gar nichts, aber der IO-Warrior gefällt mir (aus der
Ferne) noch besser.
Viele Gruesse!
Helmut
Du (no.fucking.spam) meintest am 19.05.08:
>> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte
>> (z.B. Ausgang eines Relais) einlesen kann?
> Wie wär's damit: http://www.heise.de/ct/03/08/204/
Danke - sieht sehr interessant aus. Und es gibt Unterstützung für Linux.
Viele Gruesse!
Helmut
Du (notthisjoergsch) meintest am 19.05.08:
>> Wie wär's damit: http://www.heise.de/ct/03/08/204/
> Interessant. Wo bekommt man denn die JW24A8 und was kosten sie?
http://www.segor.de/L1Bausaetze/iow.shtml
http://www.mactreasures.com/ (IO-Warrior)
Viele Gruesse!
Helmut
Das ist ja alles recht teuer. Da wuerde ich doch den Labjack erwaegen.
Liegt etwas ueber $100, man braucht nichts basteln, schoene
Schraubklemmen dran, Montageloecher fuer's Anduebeln und m.W. mit Linux
Support. Hier neben mir steht einer, tut wunderbar.
Du (notthisjoergsch) meintest am 19.05.08:
> Noch eine Idee fuer Helmut: Bei Walmart kosten USB-Parallel
> Interfaces etwa $17 und sie sollen bi-direktional arbeiten.
Danke - ich leite es weiter!
Viele Gruesse!
Helmut
Aber wie gesagt, der Software-Job koennte dabei ein paar graue Haare kosten.
Du (notthisjoergsch) meintest am 19.05.08:
> Noch eine Idee fuer Helmut: Bei Walmart kosten USB-Parallel
> Interfaces etwa $17 und sie sollen bi-direktional arbeiten.
Jetzt spiele ich die Bande beim Billard:
"Falsch! Beliebter Fehler, das sind keine USB-Parallel-Adapter, sondern
USB-Drucker-Adapter. Die melden sich nämlich als Printing Class Device."
(Henning Paul, aus der Linux-Hardware-Newsgroup)
Viele Gruesse!
Helmut
Am einfachsten geht das immer mit dem Gameport.
Auch ein Adapter Gameport -> USB ist recht
günstig. Inwieweit die Umsetzung allerdings
die Erkennung per Software erschwert, kann ich
auch nicht sagen.
Gruss
Harald
Zu kaufen z.B. bei www.plug-in.de für irgendwas um
die 80 Euranten.
Butzo
Schon, aber es soll Leuten damit gelungen sein, Statusbits zu setzen und
abzufragen. Keine Ahnung wie, bin kein SW-Experte, und es soll
gegenueber dem normalen LPT Port kein Zuckerlecken gewesen sein.
Bi-direktional sind sie, denn ich habe es erlebt, dass auf dem Rechner
Meldungen wie Paper Jam und Low Toner ankamen.
JTAG Programmer laufen allerdings definitiv nicht mit solchen Adaptern,
falls jetzt jemand auf so eine Idee kommen sollte. Das hatte mir TI
Support gesagt. Soll u.a. daran liegen, dass Latenzzeiten zu lang und
unvorhersehbar sind.
Da faellt mir noch eine Idee ein:
Das EZ430 Kit von Texas hat USB Anschluss, kostet $20 ist in einem
Plastikgehaeuse drin, was man mit dem Messerchen aufbekommt und drinnen
ist ein Pin Header zum Anschluss eigener Logik.
http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/ez430-f2013.html
>gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte (z.B.
>Ausgang eines Relais) einlesen kann?
USB-Maus und Kontakte an die Maustasten legen?
--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.
>Helmut Hullen <hel...@hullen.de> wrote:
>>Hallo alle miteinander,
>
>>gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte (z.B.
>>Ausgang eines Relais) einlesen kann?
>USB-Maus und Kontakte an die Maustasten legen?
Oder gleich eines dieser externen Num-/Keypads.
Felix
Du (tomail) meintest am 20.05.08:
>>> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte
>>> (z.B. Ausgang eines Relais) einlesen kann?
>> USB-Maus und Kontakte an die Maustasten legen?
> Oder gleich eines dieser externen Num-/Keypads.
Da hätte ich keine gute Idee, wie ich diesen Mausklick (oder eine
einzelne Taste) von einem "regulären" Mausklick oder Tastendruck
unterscheiden sollte.
Ans Einschleifen ins Tastaturkabel (o.ä.) habe ich auch schon gedacht -
einige Kartenleser machen das ja auch. Aber dann muss irgendein weiteres
Programm die speziellen Daten abfischen.
Viele Gruesse!
Helmut
Etwas Arbeit kostet das schon :-)
Wenn es ganz bequem sein soll, vielleicht tut es so etas hier?
http://www.firebox.com/product/1742?src_t=wnw
Du (notthisjoergsch) meintest am 20.05.08:
>>>>> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte
>>>>> (z.B. Ausgang eines Relais) einlesen kann?
> Wenn es ganz bequem sein soll, vielleicht tut es so etwas hier?
> http://www.firebox.com/product/1742?src_t=wnw
Eigentlich ist das genau das Ziel meiner Träume!
Aber:
Product Specification:
* Requires Windows XP, 1.66mhz processor and above, 64MB RAM and USB port
* Not Mac compatible
* USB powered
* Not suitable for children under 36 months. Contains small parts.
Der Rechner läuft jedoch unter Linux.
Viele Gruesse!
Helmut
So'n Pech aber auch :-(
Hatten nicht in d.s.e. einige Leute getoent, Linux koenne problemlos
locker flockig und ohne grosse Installationsarbeit so ziemlich alles,
was Windows Boxes schaffen? Nun, dann sollte uns das doch jemand an
diesem Beispiel zeigen koennen. Oder wie Oliver Bartels und jemand lange
vor ihm mal sagte, hic Rhodos, hic salta ...
<duck>
> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte (z.B.
> Ausgang eines Relais) einlesen kann?
Hi,
wir haben uns damals mit dem MEM-PIO von bmc-messsysteme.de beholfen. Das
Teil liegt sogar noch rum. Hat etliche CMOS-Eingänge, wir haben damit
Endschalter ausgelesen und Motoren gesteuert.
--
mfg,
gUnther
Joerg schrub:
>> Der Rechner läuft jedoch unter Linux.
>>
>
> So'n Pech aber auch :-(
>
> Hatten nicht in d.s.e. einige Leute getoent, Linux koenne
> problemlos locker flockig und ohne grosse Installationsarbeit
> so ziemlich alles, was Windows Boxes schaffen? Nun, dann sollte
> uns das doch jemand an diesem Beispiel zeigen koennen. Oder wie
> Oliver Bartels und jemand lange vor ihm mal sagte, hic Rhodos,
> hic salta ...
>
> <duck>
:-)
Müsste man mal ausprobieren, was Linux aus dem Gerät ausliest,
wenn man es anschließt. Maus: Wenn man eine Maus anschließt und
bewegt/Knöpfe drückt, dann kann man diese Ereignisse
aus /dev/.... (müsste nachschauen) auslesen, geht in der shell
mit einem einfachen cat. Wenn die Maus nicht in der
Xorg-configuration als Eingabegerät eingetragen ist, dann wird
sie auch nicht als Maus als Eingabegerät verwendet.
CU Rollo
Helmut Hullen schrieb:
> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte (z.B.
> Ausgang eines Relais) einlesen kann?
Aehm...
auch wenn ich weiss, das Du spezifiert für Linux suchst..
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=8881
wäre keine Option?
USB2SER-Adapter wäre eine Idee, aber wenns auch ein wenig mehr sein
kann: http://www.disys.de/USB_boards/GER/usb_ger.htm
Wenn das zuviel ist: http://elmicro.com/de/iowarrior.html
Mit eigenem Linux-Support.
Peter
Du (spassbyte) meintest am 21.05.08:
>> gibt es ein (preiswertes) USB-Gerät, das potentialfreie Kontakte
>> (z.B. Ausgang eines Relais) einlesen kann?
> auch wenn ich weiss, das Du spezifiert für Linux suchst..
> http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=888
> 1 wäre keine Option?
Möglich - im Vergleich zu den inzwischen eingetrudelten anderen
Lösungsmöglichkeiten sind 40 Euro für einen Bausatz vielleicht etwas
viel.
Und fürs spezielle Problem (nur 1 Kontakt auslesen) kann das Gerät zu
viel (aber das dürfte auch für die meisten anderen Vorschläge zutreffen,
das ist kein grundsätzlicher Nachteil).
> USB2SER-Adapter wäre eine Idee, aber wenns auch ein wenig mehr sein
> kann: http://www.disys.de/USB_boards/GER/usb_ger.htm
Grundsätzliches (aber behebbares) Problem: die serielle Schnittstelle
erwartet Pegel, da muss also mit Hilfsspannung und Pullup- oder
Pulldown-Widerstand gearbeitet werden.
> Wenn das zuviel ist: http://elmicro.com/de/iowarrior.html
> Mit eigenem Linux-Support.
Ja - die Linie finde ich (als Hobby-Bastler) sehr interessant!
----------------------------
Schon mal zwischendurch an Dich und an die vielen anderen Tippgeber ganz
vielen Dank! Der Erstfrager scheint inzwischen sein spezielles Problem
gelöst zu haben, und ich habe einerseits den IO-Warrior und andererseits
die "aktiven USB-Gameport-Adapter" kennengelernt; letztere dürften auch
für Laptops interessant sein (und auch als "IO-Port für Arme").
Viele Gruesse!
Helmut
> Ich habe die "aktiven USB-Gameport-Adapter" kennengelernt; letztere dürften auch
> für Laptops interessant sein (und auch als "IO-Port für Arme").
>
> Viele Gruesse!
> Helmut
...Und? gibt es da irgendwelche Softwareprobleme?
Hardwaremässig sind die ja spezeill für die Abfrage von
Kontakten ausgelegt.
Gruss
Harald
Du (newsgroup) meintest am 21.05.08:
>> Ich habe die "aktiven USB-Gameport-Adapter" kennengelernt; letztere
>> dürften auch für Laptops interessant sein (und auch als "IO-Port für
>> Arme").
> ...Und? gibt es da irgendwelche Softwareprobleme?
> Hardwaremässig sind die ja speziell für die Abfrage von
> Kontakten ausgelegt.
Weiss ich noch nicht - ich warte auf das erste Gerät.
Viele Gruesse!
Helmut
Du (notthisjoergsch) meintest am 20.05.08:
> Das EZ430 Kit von Texas hat USB Anschluss, kostet $20 ist in einem
> Plastikgehaeuse drin, was man mit dem Messerchen aufbekommt und
> drinnen ist ein Pin Header zum Anschluss eigener Logik.
> http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/ez430-f2013.html
Schick! Werde ich mal dem Kollegen zeigen, der (das Fach)
Mikrokontroller unterrichtet.
Viele Gruesse!
Helmut
> Hatten nicht in d.s.e. einige Leute getoent, Linux koenne problemlos
> locker flockig und ohne grosse Installationsarbeit so ziemlich alles,
> was Windows Boxes schaffen?
Linux ist lustig wenn's kein Ubuntu ist:
Ob Suse, Debian oder Slackware grad' egal,
10 Fehler, 100 Lösungen für 1000 andere Systeme, ich scheitere
regelmäßig.
Mal meldet der Plattenpartitionierer "suspicious partitioning",
mal ist die Grafikkarte dem System ein totales Mysterium,
mal hat KDE keine Lust,
immer wieder lustig sind "veraltete" Einträge in der sources.list
usw. usw.
Butzo
Das gibt es auch mit Wireless, wobei man einen abgesetzten Transceiver
dazu bekommt. Das kostet dann m.W. $50, duerfte Schoelern der hoeheren
Laehransstalten aber mehr Spass machen. Falls sich Dein Kollege dafuer
entscheidet: Batteriebox beim kleinen Transceiver 90 Grad zur Seite
biegen, sonst bekommt man keine gescheite Reichweite.
Tja, das ist es ja. Auch hierzulande gibt es viele Linux-Anhaenger, die
sagen, dass sie meinen Windows Chosen in einer Telefonzelle Knoten in
die Beine spielen koennten. Und dann scheitern sie oft schon am ersten
Hardwareprodukt. Ich stoepsle ein, "New Device Found ... Install?",
klicke auf "Yes", gehe einen Pott Kaffee holen und wenn ich wiederkomme
ist alles fertig. Die Linuxer raufen sich die Haare und sind erstmal den
ganzen Vormittag beim Konfigurieren und Fluchen.
Der Einsatz eines Exoten-OS kann zwar intellektuell gerade voll im Trend
liegen, aber dabei gehoerig Produktivitaet kosten.
<duck und wech>
>Ich stoepsle ein, "New Device Found ... Install?",
>klicke auf "Yes",
Wir haben an unserem Windows das alles wegkonfiguriert, das Windows
total dichtgemacht. Ich hatte heute einen Kunden am Telephon, den es
interessiert hat, unter welchem System unser Gerät überhapt läuft :-)
Am Mauszeiger beim Booten hätte er es erkennen können, der ist
Windows-typisch, ansonsten sieht man nix vom OS. Ausgeschaltet wird
einfach "hart", mit einem Schlüsselschalter; ist zu jedem beliebigen
Zeitpunkt erlaubt.
--
Ralph.
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Das haben wir bei Ultraschallgeraeten auch getan. Allerdings musste
etliches vom Code neu geschrieben werden, dass es auch richtig stabil
bleibt. UPS ist nicht erlaubt wegen Batteriegefahren, rausgerissener
Netzstecker darf nicht zu bleibender Fehlfunktion fuehren und "Boot
Error" sieht die FDA nunmal als Fehlfunktion an. Neu eingestellte
SW-Ingenieure muessen in unserem Fachbereich durch ein grosses
Aha-Erlebnis durch.
>Das haben wir bei Ultraschallgeraeten auch getan. Allerdings musste
>etliches vom Code neu geschrieben werden, dass es auch richtig stabil
Das geht mit Windows XP embedded beinahe mit Bordmitteln.
>bleibt. UPS ist nicht erlaubt wegen Batteriegefahren, rausgerissener
>Netzstecker darf nicht zu bleibender Fehlfunktion fuehren und "Boot
>Error" sieht die FDA nunmal als Fehlfunktion an.
Ist bei uns genauso, in der Industrie kann man mit sowas nicht
antreten, und wir verkaufen auch viel in Länder mit wackliger
Stromversorgung.
>Neu eingestellte
>SW-Ingenieure muessen in unserem Fachbereich durch ein grosses
>Aha-Erlebnis durch.
Jo. Wir suchen wieder einen - Visual Studio 2005, C/C++. Dem Letztem
war es wohl zu wenig an persönlicher Freiheit - aber es ist eben alles
ziemlich vorgegen, man kann sich nur bedingt austoben *g*
Jobsuchende -> PM!
Du (notthisjoergsch) meintest am 21.05.08:
>>> Das EZ430 Kit von Texas hat USB Anschluss, kostet $20 ist in einem
>>> Plastikgehaeuse drin, was man mit dem Messerchen aufbekommt und
>>> drinnen ist ein Pin Header zum Anschluss eigener Logik.
>>
>>> http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/ez430-f2013.html
>> Schick! Werde ich mal dem Kollegen zeigen, der (das Fach)
>> Mikrokontroller unterrichtet.
> Das gibt es auch mit Wireless, wobei man einen abgesetzten
> Transceiver dazu bekommt. Das kostet dann m.W. $50, duerfte Schoelern
> der hoeheren Laehransstalten aber mehr Spass machen. Falls sich Dein
> Kollege dafuer entscheidet: Batteriebox beim kleinen Transceiver 90
> Grad zur Seite biegen, sonst bekommt man keine gescheite Reichweite.
Ich muss mal etwas intensiver schauen, was ELV in dem Bereich benutzt -
einiges von der Beschreibung kommt mir bekannt vor.
Und dann habe ich noch das "USB-Experimentier- und -Interface-Board"
P8055 von Velleman gefunden. Kostet (mit Windows-Software) etwa 40 Euro,
http://www.velleman.de/be/de/product/view/?id=351346
http://www.vellemanusa.com/
und Linux-Software gibt es auch dafür:
Kann auch viel mehr, als der Erstfrager unbedingt brauchte ...
Viele Gruesse!
Helmut
So etwas aehnliches habe ich hier von LabJack stehen. Dort gibt es
gleich die Factory-Automation Software dazu.
Bei Bestellungen groesserer Mengen fuer eine Schule koennte sich
Slebstimport aus USA lohnen. Hier ist fast alle Elektronik billiger.
Du (notthisjoergsch) meintest am 22.05.08:
>> Und dann habe ich noch das "USB-Experimentier- und -Interface-Board"
>> P8055 von Velleman gefunden. Kostet (mit Windows-Software) etwa 40
>> Euro,
>>
>> http://www.velleman.de/be/de/product/view/?id=351346
>> http://www.vellemanusa.com/
>>
>> und Linux-Software gibt es auch dafür:
>>
>> http://linuxk8055.free.fr/
>>
>> Kann auch viel mehr, als der Erstfrager unbedingt brauchte ...
> So etwas aehnliches habe ich hier von LabJack stehen. Dort gibt es
> gleich die Factory-Automation Software dazu.
LabJack sieht für einen Ingenieur viel besser aus - für eine Firma
rentieren sich die Mehrkosten sehr schnell.
Im schulischen Umfeld versuche ich aber auch darauf zu schauen, ob
unsere Studierenden (an der Technikerschule) verlockt werden könnten,
sich eine solche Platine auch für weitere Experimente zuhause zuzulegen.
Und für unsere schulischen Zwecke reicht die Abtastrate von 20 ms
meistens aus ...
Viele Gruesse!
Helmut
Wenn im Rahmen des Unterrichts Zeit genug ist, koennte man die Schueler
auch eine ganz von Grund auf entwickeln lassen. Das hat den besten
Lerneffekt fuer die fachliche Seite und fuer Teamwork. Dann guenstig bei
Olimex Platinen machen lassen und nachher gemeinsam loeten. Entweder mit
USB-faehigen PSoC, FT-Chip oder gleich mit USB Wandlern wie diesem,
falls geeeignet:
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/pcm2900.pdf
ich hab dazu noch gar nie irgendwelche Spezialtreiber gebraucht. Die
USB-COm-Teile die überall dabei sind, oder eben im Netz sind. Linux kennt
die Teile eigentlich immer schon von Haus aus. Der REst ist in W32 API
gedöns, oder man nimmt sich eine der dlls nach Wahl.
Marte
> Wenn im Rahmen des Unterrichts Zeit genug ist, koennte man die Schueler
> auch eine ganz von Grund auf entwickeln lassen. Das hat den besten
> Lerneffekt fuer die fachliche Seite und fuer Teamwork. Dann guenstig bei
> Olimex Platinen machen lassen und nachher gemeinsam loeten. Entweder mit
> USB-faehigen PSoC, FT-Chip oder gleich mit USB Wandlern wie diesem, falls
> geeeignet:
alles unnötiges Halbzeugs, das nur vom Wesentlichen ablenkt. Da nimmt man
einen kleinen AVR und macht das ohne Umwege
http://www.obdev.at/products/avrusb/index-de.html
Wenn man das dann begriffen hat, dann sind die Jungs auch mal wieder zu mehr
zu gebrauchen, als nur Scripte zusammenklopfen ;-)
Marte
Die Hilfsspannung kann man sich ja aus einem Ausgang besorgen. Mit ein
bischen Phantasie und ein paar Dioden kann man sich so eine ganze Matrix an
Schaltern abfragen. Pullups sollten wirklich nicht das Problem darstellen.
> die "aktiven USB-Gameport-Adapter" kennengelernt; letztere dürften auch
> für Laptops interessant sein (und auch als "IO-Port für Arme").
Im Gegensatz zum USB2Seriell kann ich beim Gameport nur Inputs sehen, oder?
Marte
Du meintest am 24.05.08:
>> die "aktiven USB-Gameport-Adapter" kennengelernt; letztere dürften
>> auch für Laptops interessant sein (und auch als "IO-Port für Arme").
> Im Gegensatz zum USB2Seriell kann ich beim Gameport nur Inputs sehen,
> oder?
Stimmt - ist aber oft ausreichend. 4 mal digital in, 4 mal analog in (ok -
R in) für 10 bis 20 Euro: reicht oft, jedenfalls im Umfeld der Ausbildung.
Viele Gruesse!
Helmut
Trotzdem, wir brauchen mehr Leute, die schon mal eine Chose vom
Schaltbild bis zur bestueckten Leiterplatte durchgezogen haben. So
richtig mit Kolophoniumduft und allem.