für meine private "Werkstatt" möchte ich ein FI Schalter mit einem
Auslösefehlerstrom von < 30 mA installieren.
Da ich ein 4-poliger mit 30mA besitze und ein 2 poliger mit 10mA relativ
teuer ist wollte ich den 4 poligen wie unten dargestellt anschliessen.
Ich habe diesen "Trick" mal in englischsprachiger Literatur vor vielen
Jahren gefunden. Ich weiss nicht ob ich die Schaltung noch richtig in
Erinnerung habe.
Natürlich werde ich die Belegung der Prüftaste dabei beachten damit
diese ihre Funktion behält.
Wie ist die Meinung dazu? m.E. hätte die gezeigte SChaltung den
Auslösestron halbiert, also statt 30mA nur noch 15mA.
N > Verbraucher
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| L1 > Verbraucher
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N | L1 L2 | L3
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| | << FI-Schalter
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N | L1 L2 | L3
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N Eingang L1 Eingang
Danke im Voraus
Eddie King
N Eingang L1 Eingang
Kannst du so machen, wenn du den Auslösestrom halbieren möchtest. ;-)
--
mfg hdw
also, der Auslösestrom halbiert sich nicht, er bleibt gleich. Wenn die
Differenz der hin- und rückfließenden Ströme die 30 mA überschreitet, löst
der Schalter aus, egal auf wie viele Leiter der Strom aufgeteilt wurde.
Drehstrom-FI`s kann man für Einphasenkreise auch so anschließen, dass nebe N
nur die Anschlüsse für L1 oder L2 oder L3 genutzt werden, die beiden anderen
bleiben dann einfach offen. Man muss nur den Anschluss "erwischen", an dem
die Prüftaste liegt.
Schöne Grüße
Jürgen
"Eddie King" <xxxed...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9bl7b6...@mid.individual.net...
> Hallo
>
...
>
> Wie ist die Meinung dazu? m.E. hätte die gezeigte SChaltung den
> Auslösestron halbiert, also statt 30mA nur noch 15mA.
...
Sicher? Er schaltet die Primärspulen im FI in Reihe.
Im Prinzip ist im FI ein spezieller "Trafo" (Summenstromwandler). Dieser
hat für jede Kombination aus Eingang und Ausgang eine Spule und noch
eine Sekundärspule, die im FI einen Elektromagneten anzieht, sobald in
diesem E-Magnet ein ausreichend hoher Strom fließt.
Bei seiner Schaltung wird nun effektiv die Windungszahl der
"Primärspulen" derdoppelt. Der Strom, der nötig ist, um den E-Magneten
zu "ziehen", sollte also entsprechend schneller erreicht werden.
Trotzdem würde ich das nicht so machen. Ein passender FI ist die
"sauberere" Lösung.
Gruß
Manuel
--
"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß
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> Da ich ein 4-poliger mit 30mA besitze und ein 2 poliger mit
> 10mA relativ teuer ist wollte ich den 4 poligen wie unten
> dargestellt anschliessen.
Ich kann da nichts erkennen. Ich würde den Aussenleiter über drei
Kontakte führen und gut. Vielleicht war da ja gemeint.
Lutz
Das ist kein Motorschuzschalter!
Gruß Dieter
Der FI addiert alle Strᅵme vorzeichenrichtig, was normal null
ergibt. Deine Schaltung macht alle Strᅵme doppelt wirksam, also
auch den Differenzstrom.
Ob der Testschalter damit noch richtig wirksam ist musst du noch
prᅵfen.
Auch wᅵrde ich sicherheitshalber mal 10 und 15K L<->PE antippen. Wenn
ein 1/8W Widerstand abraucht, wars nix (Dauerbelastung wᅵre
3..5W, fᅵr 20ms unschᅵdlich).
mfg
PS: Aus Elector vor 15 Jahren
"Der Mensch = 10KOhm, 1/4W"
> PS: Aus Elector vor 15 Jahren
> "Der Mensch = 10KOhm, 1/4W"
Das stand da schon in den frühen '70ern drin.
Gruß Dieter
Du meintest am 25.08.11:
> PS: Aus Elector vor 15 Jahren
> "Der Mensch = 10KOhm, 1/4W"
War schon damals ein eher seltener Sonderfall. Aus der gern benutzte
Wert von etwa 2 kOhm setzt einen bestimmten Versuchsaufbau voraus: von
der rechten Hand zum rechten Fuss, Erwachsener, trockene Hand, trockener
Fuss, Spannung unter 1 kV.
Trifft (z.B.) für Babies nicht zu, trifft (z.B.) für einen Elektriker
nicht zu, er im Sommer unterm Hallendach arbeitet, verschwitzt ist wie
Sau und sich mit nacktem Oberkörper oder verschwitztem T-Shirt am
Stahlgerüst abstützt. Wenn der dann mit der linken (und ebenfalls
verschwitzten) Hand an spannungsführende Teile kommt, dann fliesst ein
satter Strom auch übers Herz, und er taktet mit 50 Hz.
Viele Gruesse!
Helmut
> Am 24.08.2011 23:04, schrieb Eddie King:
>> für meine private "Werkstatt" möchte ich ein FI Schalter mit einem
>> Auslösefehlerstrom von < 30 mA installieren.
>>
>> Da ich ein 4-poliger mit 30mA besitze und ein 2 poliger mit 10mA
>> relativ teuer ist wollte ich den 4 poligen wie unten dargestellt
>> anschliessen.
>
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> N > Verbraucher
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> N Eingang L1 Eingang
>
> Kannst du so machen, wenn du den Auslösestrom halbieren möchtest. ;-)
Stimmt, was aber erst deutlich wird, wenn man die verhunzte Grafik
korrigiert. (Erledigt.) Für Hin- und Rückleitung des Stromes wird jeweils
die Windungszahl im Stromwandler verdoppelt, das funktioniert.
Sicherheitstechnisch sehe ich keinen Nachteil, im Gegenteil, der Strom
wird bei Auslösung sogar mehrfach unterbrochen.
Ordentlich beschriften "Sonderbeschaltung 15 mA" und noch mal genau
überlegen, ob die Prüftaste noch korrekt funktioniert oder gleichfalls den
doppelten Prüfstrom verursacht!
--
Gruß Werner
So ist das. ;-)
--
mfg hdw
> f�r meine private "Werkstatt" m�chte ich ein FI Schalter mit einem
> Ausl�sefehlerstrom von < 30 mA installieren...
...lassen.
Durch eine Elektrofachkraft, so wie vorgeschrieben mit Eintragung beim
Netzbetreiber.
> Da ich ein 4-poliger mit 30mA besitze und ein 2 poliger mit 10mA relativ
> teuer ist wollte ich den 4 poligen wie unten dargestellt anschliessen.
> Nat�rlich werde ich die Belegung der Pr�ftaste dabei beachten damit diese
> ihre Funktion beh�lt.
>
> Wie ist die Meinung dazu? m.E. h�tte die gezeigte SChaltung den
> Ausl�sestron halbiert, also statt 30mA nur noch 15mA.
Das wird meiner Meinung nach funktionieren.
Zul�ssig? - Eher nicht. Betriebsmittel sind gem�� Herstellervorgabe zu
verwenden.
Und der sieht das in dieser Form sicher nicht vor.
�brigens erfreut es mich, keine "das he�t jetzt RCD" Spr�che hier geh�rt zu
haben.
Das drufte ich mir oft genug von praxisfremden Vorschriftenauswendiglernern
anh�ren.
Der interessierte Laie kennt den FI, der Praktiker sowieso.
Ich sehe keine Notwendigkeit, f�r ein bew�hrtes K�rzel "Neusprech"
einzuf�hren.
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