kleine Frage:
Habe gerade mit einem Kollegen �ber deren Hausverkabelung philosophiert.
In dem Haus wurden (vor ca. 10 Jahren) 5x1,5 mm� NYM-J Leitungen verlegt,
aus denen dann angeblich mehrere 230V Steckdosen + Beleuchtung abgezweigt
wurden... angeblich 3 Sicherungskreise f�r jeden Wohnraum.
Meines Wissens nach ist das nicht zul�ssig, gerade weil ja bei g�ngiger 16A
Sicherung der Nulleiter �berlastet w�re. Mal abgesehen von der Erde, die ja
ebenfalls nur einmal vorhanden ist.
Mal abgesehen davon, da� mich
So, jetzt mal die Fragen:
1. Ist dies zul�ssig und g�ngige Praxis?
2. War es zul�ssig vor 10 Jahren?
3. Da die Verkabelung (5x1,5mm�) wohl wirklich f�r drei Stromkreise
zust�ndig sein soll - Wie m��te der Schei� verschaltet sein, damit es
funktioniert?
4. Geht das mit 2 Phasen? Sind es evtl. nur zwei Stromkreise die gespeist
werden und ein Leiter als Null verwendet wurde? War dies zul�ssig? M�ssten
dann 8A Sicherungen in der Unterverteilung zu finden sein, damit es zul�ssig
ist? Wir konnten leider nicht nachsehen... Gibt es sonst Punkte die weiteren
Aufschlu� geben, z.B. Drehstrohmsicherungen (s.u.)?
5. Gehe ich richtig in der Annahme, da� bei �berlastung des Nulleiters keine
Sicherung fliegt - die Automaten sichern doch die Phase, oder?
Kabelbrandgefahr?
6. Gesetz den Fall es handelt sich um einen Drehstromabgriff - Wie viele
"230V Steckdosen" k�nnte ich daraus machen? Da ich von Drehstrom keine
Ahnung habe bitte winzige Erl�uterung zum "Wechseln" der Phasen - das ist
hier zwar etwas fehl am Platz, aber ich hab' da noch etwas von einer
geschalteten Phase im Kopf, etc. - Ist es richtig, da� hier in einem Zyklus
quasi zwei Nulleiter zur Verf�gung stehen?
7. Was w�re die Konsequenz aus einer Verwendung des Drehstroms als "230V
Steckdosen" und der Betrieb einer Steckdose zus�tzlich zum
Drehstromanschlu�, also z.B. zum Herd?
Vielen Dank, Siebert
> 2. War es zulässig vor 10 Jahren?
Ja.
> 3. Da die Verkabelung (5x1,5mm²) wohl wirklich für drei Stromkreise
> zuständig sein soll - Wie müßte der Scheiß verschaltet sein, damit es
> funktioniert?
Jede Sicherung auf einen Außenleiter (vulgo Phase) eines
Drehstromanschlusses und ein gemeinsamer Neutralleiter (das was du als
Nulleiter bezeichnest).
> 4. Geht das mit 2 Phasen? Sind es evtl. nur zwei Stromkreise die gespeist
> werden und ein Leiter als Null verwendet wurde? War dies zulässig? Müssten
> dann 8A Sicherungen in der Unterverteilung zu finden sein, damit es zulässig
> ist? Wir konnten leider nicht nachsehen... Gibt es sonst Punkte die weiteren
> Aufschluß geben, z.B. Drehstrohmsicherungen (s.u.)?
Man könnte eine LEitung mit 2 Wechselstromkreisen und jeweils einem
Neutralleiter machen, ist aber rechtlich schon Grauzone (denn der
Neutralleiter muß eigentlich blau sein, und es gibt in normalen
Leitungen nur einen blauen Draht).
Ohne die Abdeckung abzunehmen gibt es in einem durchschnittlichen
bundesdeutschen Verteiler keine wirklichen Hinweise auf die
Verschaltung, wenn allerdings nur ein Wechselstromzähler (steht drauf)
vorhanden ist, wirkt die Sache etwas wackelig. Wenn dieese Kreise an 3-
poligen Sicherungen angeschlossen sind (also alle auf einmal
abgeschaltet werden) spricht das für den aufgeteilten Drehstromkreis.
Da drfen aber auch drei einpolige Sicherungen sein, die genauso
aussehen wie alle daneben. Voraussetzung: es gibt einen 3-poligen
Hauptschalter oder 4-poligen FI, sonst wäre das unzulässig.
> 5. Gehe ich richtig in der Annahme, daß bei Überlastung des Nulleiters keine
> Sicherung fliegt - die Automaten sichern doch die Phase, oder?
Korrekt, außer AFAIK in Belgien.
> Kabelbrandgefahr?
Wenn es denn Drehstrom ist nein.
Wenn nicht, und auch keine zwei Stromkreise mit zwei Neutralleitern
JA!
> 6. Gesetz den Fall es handelt sich um einen Drehstromabgriff - Wie viele
> "230V Steckdosen" könnte ich daraus machen? Da ich von Drehstrom keine
> Ahnung habe bitte winzige Erläuterung zum "Wechseln" der Phasen - das ist
> hier zwar etwas fehl am Platz, aber ich hab' da noch etwas von einer
> geschalteten Phase im Kopf, etc. - Ist es richtig, daß hier in einem Zyklus
> quasi zwei Nulleiter zur Verfügung stehen?
Du hast 3 Phasen, die zeitverschoben ihren jeweiligen Maximalwert
erreichen. Durch diese Verschiebung hebt sich in den meisten Fällen(!)
der Strom im Neutralleiter so auf, daß er maximal gleich dem des am
stärksten belasteten Außenleiters, also z.B. 16A werden kann. Nennt
sich Vektoraddition und ist meiner Erfahrung nach für alle, die nicht
gerade eine technische Studienrichtung absolviert haben oder
anderweitig ständig mit Mathematik zu tun (mich eingeschlossen, meine
Theorieausbildung ist schon wieder zu lange her) ziemlich kompliziert.
Steckdosen kannst du im Prinzip anschließen, so viele du willst - du
kannst nur immer nur mit maximal 16A pro Außenleiter (+ einer gewissen
Toleranz, da der Automat nicht exakt bei 16A abschaltet sondern in
Abhängigkeit von der Höhe der Überlastung innerhalb einer gewissen
Zeit) belasten.
> 7. Was wäre die Konsequenz aus einer Verwendung des Drehstroms als "230V
> Steckdosen" und der Betrieb einer Steckdose zusätzlich zum
> Drehstromanschluß, also z.B. zum Herd?
>
Eigentlich nur einseitige Belastung, dazu ein paar Vorschriften
zusätzlich.
Beispiel: ein Drehstrommotor hat 3 Wicklungen und zieht immer auf
allen dreien den gleichen Strom. Teilst du aber einen Drehstromkreis
auf, kann auf einem Außenleiter eine Tischleuchte mit 9W-
Energiesparlampe sein, auf dem zweiten ein Heizlüfter mit 2000W und
auf dem dritten der Computer mit 250W. Das ist asymmetrische
Belastung. Kraftwerke mögen das nicht, aber über die Größe des Netzes
gleicht sich das mehr oder weniger aus.
Ein Herd ist genau genommen auch so eine Aufteilung, nur passiert das
im Herd - 2 Platten auf L1, zwei auf L2 und das Backrohr auf L3. Nur
in der Schweiz gibt es Herde mit echten 400V-Heizelementen.
Ein Riesenproblem hast du, wenn bei so einer Aufteilung der
Neutralleiter bricht, dann hast du Spannungen zwischen 0 und 400V auf
Geräten, die eigentlich 230 möchten, da gibt es Rauchwolken (selbst
erlebt). Wenn dich das näher interessiert, google nach "schwebender
Sternpunkt" oder "Sternpunktverschiebung".
Deswegen macht man solche Aufteilungen im Haushalt etwas ungerne. Im
großen Maßstab ist die Zählerzuleitung auch nichts anderes - es kommt
Drehstrom an und nach dem Zähler werden die einzelnen
Wechselstromkreise auf die Außenleiter verteilt. Nur rechnet man bei
den dort verwendeten Querschnitten nicht so leicht mit einem
Aderbruch. Kommt aber auch vor, beispielsweise wenn jemand die Leitung
vom Zähler (draußen) zu den Sicherungen (drinnen) mit Lusterklemmen
stückelt und die Leitung unter Zug steht.
sg Ragnar
> Habe gerade mit einem Kollegen �ber deren Hausverkabelung philosophiert.
> In dem Haus wurden (vor ca. 10 Jahren) 5x1,5 mm� NYM-J Leitungen verlegt,
> aus denen dann angeblich mehrere 230V Steckdosen + Beleuchtung abgezweigt
> wurden... angeblich 3 Sicherungskreise f�r jeden Wohnraum.
>
> Meines Wissens nach ist das nicht zul�ssig, gerade weil ja bei g�ngiger
> 16A Sicherung der Nulleiter �berlastet w�re.
Nur, wenn die drei einzelnen Au�enleiter (oder mindestens zwei davon)
phasengleich sind. Wenn sie aber ordnungsgem�� von L1..3 stammen, flie�en
im N nie mehr als 16 A.
> Mal abgesehen von der Erde, die ja ebenfalls nur einmal vorhanden ist.
Und wo siehst Du da das Problem? Die kann man doch weiterverteilen.
> 5. Gehe ich richtig in der Annahme, da� bei �berlastung des Nulleiters
> keine Sicherung fliegt - die Automaten sichern doch die Phase, oder?
> Kabelbrandgefahr?
Ja, in der Annahme gehst Du recht.
> 6. Gesetz
t
> den Fall es handelt sich um einen Drehstromabgriff - Wie viele
> "230V Steckdosen" k�nnte ich daraus machen? Da ich von Drehstrom keine
> Ahnung habe bitte winzige Erl�uterung zum "Wechseln" der Phasen - das ist
> hier zwar etwas fehl am Platz, aber ich hab' da noch etwas von einer
> geschalteten Phase im Kopf, etc. - Ist es richtig, da� hier in einem
> Zyklus quasi zwei Nulleiter zur Verf�gung stehen?
N�. Haushalts�blicher Drehstrom besteht aus drei Au�enleitern, die zum
Neutralleiter jeweils 230 V Nennspannung haben, deren Schwingungen aber
zeitlich um jeweils eine Drittelschwingung gegeneinander verschoben sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom
Diesen Strom bekommst Du ins Haus geliefert. Eine normale Steckdose h�ngt an
einem beliebigen der drei Au�enleiter. Die werden so verteilt, da�
m�glichst alle drei gleichm��ig "beansprucht" werden.
Guckst Du Dir mal
<http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Dreiphasenwechselstrom.svg>
an. Jeder Au�enleiter hat gegen N eine Spannung von 230 Volt (vertikaler
Abstand zwischen Kurve und Null-Linie), aber zwischen zwei Au�enleitern
betr�gt die Spannung infolge der Phasenverschiebung 400 Volt (vertikaler
Abstand zwischen zwei der drei Kurven).
> 7. Was w�re die Konsequenz aus einer Verwendung des Drehstroms als "230V
> Steckdosen" und der Betrieb einer Steckdose zus�tzlich zum
> Drehstromanschlu�, also z.B. zum Herd?
Ist AFAIK nicht (mehr) erlaubt. Allerdings ist die Steckdose, die viele
Herde an der Vorderseite anbieten, technisch auch nichts anderes, sitzt nur
im selben Geh�use :)
vG
--
"Man k�nnte ihn h�chstens fragen, was das f�r eine bl�de Idee war,
am Rand des Haifischbeckens Nasenbluten zu kriegen."
(David Kastrup �ber einen Anf�ngerthread in de.rec.musik.machen)
-- <http://einklich.net> -- Ein Pinguin f�r jeden: <http://debian.org/> --
Nat�rlich Drehstrom vorausgesetzt, kann man das machen, Schaltung so wie
http://www.bauartikel24.de/Stromverteiler-Baustromverteiler-400V-Starkstromverteiler_p1329_x2.htm
;-)
Thomas
Moin Siebert,
Deine Fragen sind nicht ganz richtig gestellt, deshalb will ich mit dem
Verteilertrafo anfangen:
Der VT ist ein Drehstromtrafo 10KV/400V in Sternschaltung(Sternpunkt
geerdet), von dem ein Kabel(4x35mm�) oder eine Freileitung zum Hausverteiler
f�hrt. Dieses Kabel wird im Haus vor dem Verteiler mit 3x63 A
abgesichert(Panzersicherung). Im Hausverteiler sitzt die Z�hlertafel mit
Vorsicherung 3x50A. Vom Z�hler geht es auf die Verteilerschienen(L1,L2,L3,N,
PE).
Wobei L1,L2u.L3 die Phasen oder Aussenleiter sind; N der Nullleiter oder
Neutralleiter und PE der Erdleiter ist. Zwischen den Phasen besteht eine
Spannung von 380Volt und zwischen den Phasen und Nullleiter besteht eine
Spannung von 230V.
Das Drehstrom - oder Dreiphasensystem bietet gegen�ber dem Wechselstrom-
oder Einphasensystem eine gleichm�ssigere Netzbelastung und einen h�heren
Wirkungsgrad.
An die Verteilerschienen (L1,L2,L3)werden die Abgangssicherungen
angeschlossen wie LLS,RCD,FI.
Licht - und Steckdosenstromkreise werden mit je 1x16A abgesichert und k�nnen
mit ca. 4KW(besser weniger) belastet werden; die Abgangskabel bis zur
Verteilerdose sind meist NYM-J 3x1,5mm�. F�r eine Serien - oder
Wechselschaltung ben�tigt man NYM-0 5x1,5mm� wobei die schwarze Ader als
Phase �ber den Lichtschalter gef�hrt wird. F�r den Herd ben�tigt man eine
Absicherung von 3x25A und NYM-J 5x2,5mm�. Es emphiehlt sich immer, in einer
Wohnung mehrere Stromkreisezu haben.
Diese Art der Installation gilt Nach VDE 0660 seit ca. 40Jahren, wobei es
Altanlagen mit eine Stromkreis f�r das ganze Haus immer noch gibt.
Servus
Sepp
>>> Habe gerade mit einem Kollegen �ber deren Hausverkabelung philosophiert.
>>> In dem Haus wurden (vor ca. 10 Jahren) 5x1,5 mm� NYM-J Leitungen
>>> verlegt,
>>> aus denen dann angeblich mehrere 230V Steckdosen + Beleuchtung
>>> abgezweigt
>>> wurden... angeblich 3 Sicherungskreise f�r jeden Wohnraum.
>>>
>>> Meines Wissens nach ist das nicht zul�ssig, gerade weil ja bei g�ngiger
>>> 16A
>>> Sicherung der Nulleiter �berlastet w�re. Mal abgesehen von der Erde, die
>>> ja
>>> ebenfalls nur einmal vorhanden ist.
>>>
>>> Mal abgesehen davon, da� mich
>>> So, jetzt mal die Fragen:
>>> 1. Ist dies zul�ssig und g�ngige Praxis?
>
> Nicht, wenn mit 16 A abgesichert. Die sind bei 1,5 mm� nach meiner
> leicht angestaubten Erinnerung nur zul�ssig bei max. 2 stromf�hrenden
> Adern (und unter Einschr�nkungen bei der Verlegung). Absicherung
> mit 13 A w�re ok, 3 Phasen vorausgesetzt.
Ohne Kenntniss der Verlegeart ist dazu keine Aussage m�glich.
16A geht manchmal problemlos, schau Dir die Tabelle an:
http://www.helukabel.de/pdf/german/technik/X_023_Strombelastbarkeit_fuer_Verlegeart.pdf
Wohler w�re mir aber allemal bei 2,5mm�. Ist halt sparsam verlegt und
optimistisch abgesichert.
Auf jeden Fall ist zu pr�fen, ob dort auch wirklich ein Drehstromkreis
aufgeteilt wurde, nicht dass da ein Wechselstromz�hler werkelt.
Und es muss einen Schalter geben, der bei Bet�tigung den gesamten Stromkreis
(alle drei Au�enleiter) abschaltet, ein 3poliger LSS w�re am sichersten, ein
vorgeschalteter RCD geht aber auch.
Gerne auch eine Zickzwackschaltung.
> von dem ein Kabel(4x35mm�) oder eine Freileitung zum Hausverteiler f�hrt.
Wie kommst Du auf solche Werte? Das kann je nach Gegebenheit auch deutlich
dicker sein. Ggf. auch d�nner.
> Dieses Kabel wird im Haus vor dem Verteiler mit 3x63 A
> abgesichert(Panzersicherung).
63A, oder auch mal 80A oder 100A oder mehr.
> Im Hausverteiler sitzt die Z�hlertafel mit Vorsicherung 3x50A.
SH-Schalter.
> Vom Z�hler geht es auf die Verteilerschienen(L1,L2,L3,N, PE).
> Wobei L1,L2u.L3 die Phasen oder Aussenleiter sind; N der Nullleiter oder
> Neutralleiter und PE der Erdleiter ist.
L1, L2, L3 : Au�enleiter.
N: Neutralleiter
PE: Schutzleiter
alle anderen Bezeichnungen passen in die heimwerken Gruppe, nicht hier.
> Zwischen den Phasen besteht eine Spannung von 380Volt
400V
> und zwischen den Phasen und Nullleiter besteht eine Spannung von 230V.
> Das Drehstrom - oder Dreiphasensystem bietet gegen�ber dem Wechselstrom-
> oder Einphasensystem eine gleichm�ssigere Netzbelastung und einen h�heren
> Wirkungsgrad.
Wirkungsgrad???
> An die Verteilerschienen (L1,L2,L3)werden die Abgangssicherungen
> angeschlossen wie LLS,RCD,FI.
L_S_S (Leitungsschutzschalter)
RCD = FI!
> Licht - und Steckdosenstromkreise werden mit je 1x16A abgesichert und
> k�nnen mit ca. 4KW(besser weniger) belastet werden; die Abgangskabel bis
> zur Verteilerdose sind meist NYM-J 3x1,5mm�.
Besser wenn es l�nger wird: 2,5mm�
> F�r eine Serien - oder Wechselschaltung ben�tigt man NYM-0 5x1,5mm� wobei
> die schwarze Ader als Phase �ber den Lichtschalter gef�hrt wird.
Als L1 nimmt man braun, wo nur dreiadrig liegt. Man sollte deshalb auch zu
den Schaltern L1 braun nehmen, grau und schwarz als Schaltadern.
> F�r den Herd ben�tigt man eine Absicherung von 3x25A und NYM-J 5x2,5mm�.
Ben�tigt wird 3 x 16A, oder auch 1 x 25A. Und 5x2,5mm� passt nicht zu 25A
Absicherung.
> Es emphiehlt sich immer, in einer Wohnung mehrere Stromkreisezu haben.
Nat�rlich. Und mehrere RCD.
>> von dem ein Kabel(4x35mm�) oder eine Freileitung zum Hausverteiler f�hrt.
>
> Wie kommst Du auf solche Werte? Das kann je nach Gegebenheit auch deutlich
> dicker sein. Ggf. auch d�nner.
>
>> Dieses Kabel wird im Haus vor dem Verteiler mit 3x63 A
>> abgesichert(Panzersicherung).
>
> 63A, oder auch mal 80A oder 100A oder mehr.
>
>> Im Hausverteiler sitzt die Z�hlertafel mit Vorsicherung 3x50A.
>
> SH-Schalter.???
>
Ich ging von einer normalen Einspeisung f�r ein Einfamilienhaus aus bei
einem Leistungsbedarf von 50KW bei einem Gleichzeitigsfaktor von 0,5; das
h�tte ich anf�hren sollen.
>> Vom Z�hler geht es auf die Verteilerschienen(L1,L2,L3,N, PE).
>> Wobei L1,L2u.L3 die Phasen oder Aussenleiter sind; N der Nullleiter oder
>> Neutralleiter und PE der Erdleiter ist.
>
> L1, L2, L3 : Au�enleiter.
> N: Neutralleiter
> PE: Schutzleiter
>
> alle anderen Bezeichnungen passen in die heimwerken Gruppe, nicht hier.
Wie sollten die Bezeichnungen nach Deiner Meinung aussehen?
>
>> Zwischen den Phasen besteht eine Spannung von 380Volt
>
> 400V
Spannungsabfall?
>
>> und zwischen den Phasen und Nullleiter besteht eine Spannung von 230V.
>> Das Drehstrom - oder Dreiphasensystem bietet gegen�ber dem Wechselstrom-
>> oder Einphasensystem eine gleichm�ssigere Netzbelastung und einen h�heren
>> Wirkungsgrad.
>
> Wirkungsgrad???
>
>> An die Verteilerschienen (L1,L2,L3)werden die Abgangssicherungen
>> angeschlossen wie LLS,RCD,FI.
>
> L_S_S (Leitungsschutzschalter)
LLS=Schreibfehler; ich bitte um g�ttlichen Beistand, damit mir das nicht
wieder passiert;-))
> RCD = FI!
o.k. RCD oder FI
>
>> Licht - und Steckdosenstromkreise werden mit je 1x16A abgesichert und
>> k�nnen mit ca. 4KW(besser weniger) belastet werden; die Abgangskabel bis
>> zur Verteilerdose sind meist NYM-J 3x1,5mm�.
>
> Besser wenn es l�nger wird: 2,5mm�
ist mir auch recht
>
>> F�r eine Serien - oder Wechselschaltung ben�tigt man NYM-0 5x1,5mm�
>> wobei die schwarze Ader als Phase �ber den Lichtschalter gef�hrt wird.
>
> Als L1 nimmt man braun, wo nur dreiadrig liegt. Man sollte deshalb auch zu
> den Schaltern L1 braun nehmen, grau und schwarz als Schaltadern.
graue Adern gibt es nicht mehr!
>
>
>> F�r den Herd ben�tigt man eine Absicherung von 3x25A und NYM-J 5x2,5mm�.
>
> Ben�tigt wird 3 x 16A, oder auch 1 x 25A. Und 5x2,5mm� passt nicht zu 25A
> Absicherung.
Ein Kabel mit 5x2,5mm� ist mit 25A belastbar und ein Herdanschluss ist
mit3x25A abzusichern!
>
>> Es emphiehlt sich immer, in einer Wohnung mehrere Stromkreisezu haben.
>
> Nat�rlich. Und mehrere RCD.
>
>
Gru�
Sepp
> graue Adern gibt es nicht mehr!
Verschlafen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Aderfarben#Beschaffenheit_der_Kabel_und_Leitungen
Gru� Dieter
und Du hast endlich einmal ein Erfolgserlebnis?
Sevus
Sepp
> und Du hast endlich einmal ein Erfolgserlebnis?
Ja, das ist die andere M�glichkeit, auf einen lehrreichen Hinweis zu
reagieren. Die eine w�re "Danke, wieder was gelernt!"
Wie w�rs mit "Danke"?
--
mfg hdw
Danke...mein Dank wird euch ewig nachschleichen und sich asymtotisch n�hern
allerherzlichste Gr�sse
Sepp
Randnotiz: B16A 1+N ca. 10 Euro, C16A 3+N 45 Euro, Einzelhandelspreis.
B16A 1-polig ca. 5 Euro, es sei denn man kauft bei der Fa. Bauhaus,
die offenbar aus DE nicht nur das Material, sondern auch die Preise
importiert. 1-polige LSS in Wechselstromkreisen werden aber in
Ostösterreich als hochgradiger Pfusch angesehen und erschweren das
Auffinden von N-PE-Schlüssen beträchtlich.
Ist in DE soweit ich weiß genauso zulässig, nur unüblich, die
zweipolige Absicherung denke ich eher nicht, ist sie in Österreich für
Neuanlagen aber auch nicht mehr.
Offenbar gab es genug Idioten, die nur die N-Sicherung herausgedreht
haben, "Ok, Licht ist aus!" und an die Leitung gegrabscht.
Ok, bei Verteilern wo die Zuordnung nicht klar ist wäre mir das (ohne
EInhaltung der Sicherheitsregel "Auf Spannungsfreiheit prüfen") auch
schon zum Verhängnis geworden. Eine Reihe mit 4 Schmelzsicherungen,
ich tippe auf 1L-1N-2L-2N. Tatsächliche Belegung? 1L-2L-2N-1N.
> >> Kabelbrandgefahr?
> > Wenn es denn Drehstrom ist nein.
> > Wenn nicht, und auch keine zwei Stromkreise mit zwei Neutralleitern
> > JA!
>
> Der Vollständigkeit halber: ein abgesicherter N ist auch noch
> möglich, also 4-poliger LS. Wenns dann an einer Stelle spratztelt,
> ist die ganze Hütte finster. Aber besser als ganz, ganz hell.
>
Dann sollte er aber dringend einen vor- bzw. nacheilenden N-Kontakt
haben, ein reiner 4-poliger LSS führt kurzzeitig u.U. zu einem
schwebenden Sternpunkt.
Deswegen war N absichern ja auch immer so pfui bei Drehstrom.
> > Du hast 3 Phasen, die zeitverschoben ihren jeweiligen Maximalwert
> > erreichen. Durch diese Verschiebung hebt sich in den meisten Fällen(!)
> > der Strom im Neutralleiter so auf, daß er maximal gleich dem des am
> > stärksten belasteten Außenleiters, also z.B. 16A werden kann. Nennt
> > sich Vektoraddition und ist meiner Erfahrung nach für alle, die nicht
> > gerade eine technische Studienrichtung absolviert haben oder
> > anderweitig ständig mit Mathematik zu tun (mich eingeschlossen, meine
> > Theorieausbildung ist schon wieder zu lange her) ziemlich kompliziert.
>
> <g>
> Nach meiner Erfahrung ist das die Stelle im E-Technik-Studium, wo
> sich die Reihen spürbar lichten. Und selbst Leuten, die es hinter
> sich bringen, tut bei solchen Problemchen später oft der Kopf weh.
>
> tilo, sich die Stirn massierend
Wem sagst du das... wenn du es nicht täglich brauchst (ich bin
mittlerweile von der Elektrotechnik ganz weg, außer für den
Heimgebrauch und studiere Geschichte) verfliegt das innerhalb von
Wochen, spätestens Monaten wieder. Wenn ich es bräuchte, könnte ich es
zwar wieder auffrischen, leichter als wenn ich es nie gelernt hätte,
aber frei abrufen - keine Chance.
sg Ragnar
>> Nur, wenn die drei einzelnen Au�enleiter (oder mindestens zwei davon)
>> phasengleich sind. Wenn sie aber ordnungsgem�� von L1..3 stammen, flie�en
>> im N nie mehr als 16 A.
> ^^^
>
> Pforsicht, H�rr Inschin��r!
> man Impedanz
> Wir k�nnen uns aber darauf einigen, das der Fall in einer Hausinstallation
> so unwahrscheinlich ist, dass man ihn getrost vernachl�ssigen kann.
Plus die Oberwellen, die es aber dank allgegenw�rtiger PFC gar nicht
geben k�nnen sollen d�rfte [tm].
--
mfg Rolf Bombach
>Danke...mein Dank wird euch ewig nachschleichen und sich asymtotisch n�hern
Pa� auf, das der Hotzenplotz Dich nicht holt.
Ja.
> Die hat in einem VT nichts zu suchen!!
Ja? Das sollte mal dringend jemand unserem Netzbetreiber sagen, der setzt
die n�mlich insbesondere bei den bei uns h�ufiger vorkommenden "Weilern"
ein.
> Ich ging von einer normalen Einspeisung f�r ein Einfamilienhaus aus bei
> einem Leistungsbedarf von 50KW bei einem Gleichzeitigsfaktor von 0,5; das
> h�tte ich anf�hren sollen.
Es gibt keine "normale Einspeisung", es gibt lokal unterschiedliche Arten
der Ausf�hrung. Ein EFH bekommt hier bei uns grunds�tzlich einen 63A
Hausanschluss, der in 25mm� Alu ausgef�hrt wird. Und "Leistungsbedarf 50kW
mit Gleichzeitigkeitsfaktor 0,5" verstehe ich nicht, 50kW installierte
Leistung mit Gleichzeitigkeitsfaktor 0,5 w�rde ich als richtiger ansehen.
Wobei 0,5 ganz sch�n hoch w�re.
>
>>> Vom Z�hler geht es auf die Verteilerschienen(L1,L2,L3,N, PE).
>>> Wobei L1,L2u.L3 die Phasen oder Aussenleiter sind; N der Nullleiter oder
>>> Neutralleiter und PE der Erdleiter ist.
>>
>> L1, L2, L3 : Au�enleiter.
>> N: Neutralleiter
>> PE: Schutzleiter
>>
>> alle anderen Bezeichnungen passen in die heimwerken Gruppe, nicht hier.
>
> Wie sollten die Bezeichnungen nach Deiner Meinung aussehen?
So, wie ich sie dahin geschrieben habe.
>>> Zwischen den Phasen besteht eine Spannung von 380Volt
>>
>> 400V
> Spannungsabfall?
Ja klar, bestimmt.
Die Nennspannung ist hier schon etliche Jahre 230/400V. "380V" sagen hier
nur noch verrentete Altmeister und Laien.
>>> F�r eine Serien - oder Wechselschaltung ben�tigt man NYM-0 5x1,5mm�
>>> wobei die schwarze Ader als Phase �ber den Lichtschalter gef�hrt wird.
>>
>> Als L1 nimmt man braun, wo nur dreiadrig liegt. Man sollte deshalb auch
>> zu den Schaltern L1 braun nehmen, grau und schwarz als Schaltadern.
>
> graue Adern gibt es nicht mehr!
Nuhr.
>>> F�r den Herd ben�tigt man eine Absicherung von 3x25A und NYM-J 5x2,5mm�.
>>
>> Ben�tigt wird 3 x 16A, oder auch 1 x 25A. Und 5x2,5mm� passt nicht zu 25A
>> Absicherung.
>
> Ein Kabel mit 5x2,5mm� ist mit 25A belastbar und ein Herdanschluss ist
> mit3x25A abzusichern!
Nein, nein.
Eine NYM 5x2,5mm� ist bei Verlegart C mit 24A belastbar. Da l�uft ohne
"sch�nrechnen" mit anderen Umgebungstemperaturen und Vernachl�ssigung von
B�ndelungen (gerade auch in der N�he der Verteilung) nichts mit 25A
Absicherung.
Ein Elektroherd (ich rede jetzt nicht �ber Gewerbeger�te) l�uft problemlos
an 3 x 16A.
Nach DIN 18015 soll 20A abgesichert werden, dass ist aber nur relevant, wer
diese unverbindliche Norm vertraglich zusichert. Und 20A ist bei 5x,25mm�
meist auch m�glich.