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Hersteller von Elektromaterial identifizieren

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Ragnar

unread,
Feb 12, 2003, 10:03:45 AM2/12/03
to
Ich habe hier jede Menge Material von einem unbekannten Hersteller.
Diese Firma hatte in .at mindestens seit den 50erjahren, bis weit in
die 80erjahre praktisch ein Monopol auf Lichtschalter, Steckdosen,...
Das Einzige was mir bekannt ist, ist das Firmenzeichen, ein "M" in
einem rechtwinkligen Dreieck. Außerdem ist auf jedem Teil eine
dreistellige Teilenummer (ein alter Wechselschalter ist z. B. P121).
Wer kennt diese Firma, weiß etwas über sie (woher kommt/kam sie, gibt
es sie noch, wenn ja hat sie eine Website, wenn nein seit wann nicht
mehr,...).
Schon mal schönen Dank
Ragnar

Christoph Hensel

unread,
Feb 12, 2003, 10:13:52 AM2/12/03
to
Ragnar wrote:
> Ich habe hier jede Menge Material von einem unbekannten Hersteller.
> Diese Firma hatte in .at mindestens seit den 50erjahren, bis weit in
> die 80erjahre praktisch ein Monopol auf Lichtschalter, Steckdosen,...
> Das Einzige was mir bekannt ist, ist das Firmenzeichen, ein "M" in
> einem rechtwinkligen Dreieck
Na M könnte Merten sein. was anderes fällt mir da ned ein.
Gruß
Christoph

Gunther Ahammer

unread,
Feb 12, 2003, 1:39:51 PM2/12/03
to

Die Firma hiess ursprünglich PE (Presswerk Erlacher) und war in Villach
beheimatet. Im Laufe der Zeit gesellte sich die Firma Mate (Herkunft ist
mir unbekannt) dazu und der Firmenname wurde auf MPE (Mate Presswerk
Erlacher; in diese Zeit fällt auch die Entwicklung der ersten
Flächenschalter bis hin zur Serie Diplomat)geändert. Danach wurde alles
verkauft, firmiert heute als Legrand - MPE und produziert derzeit in
einem Werk in Wernberg bei Villach.

ng aus dem sonnigen Süden
Gunther

Ragnar

unread,
Feb 12, 2003, 3:17:24 PM2/12/03
to
"Christoph Hensel" <Christop...@kitzel.de> wrote in message news:<b2dode$764$1...@news.eusc.inter.net>...

Merten... hmmmm. Möglich wärs. heutiges Logo sieht allerdings ziemlich
anders aus. Das alte hats nachweislich 1980 und etwas später noch
gegeben. War auf allen teilen (meist Rückseite) in ca. 1 cm Größe.
Auffäligste Serie waren so dunkelgraue Rahmen mit orangefarbenen
Schalterwippen und Steckdosentöpfen. Gabs aber in fast allen farben
(beige, schwarz, gold,..). Waren auffällig Querformat, konnte man also
kaum waagrecht einbauen. Ne ältere Serie war sogar mit vollständig
durchsichtigen Acrylglasabdeckungen, zum dahinter tapezieren. So
ähnlich wie die Glasserie von Berker.
Das Zeug war in .at echt Quasi-Norm. Wir haben eine 100m2-Wohnung
übernommen, da war nicht ein einziger Schalter von einer anderen
Firma.
Ich weiß von einem einzigen Teil Serien- oder Teilenamen, das war eine
"Isomat"-Feuchtraumabzweigdose, AP, Bakelit, mit einem eingebauten
Schraubklemmenblock.
Hoffe das hilft irgendwie.
Ragnar

Christoph Hensel

unread,
Feb 13, 2003, 12:10:45 AM2/13/03
to
Gunther Ahammer wrote:
> Die Firma hiess ursprünglich PE (Presswerk Erlacher) und war in
> Villach beheimatet. Im Laufe der Zeit gesellte sich die Firma Mate
> (Herkunft ist mir unbekannt) dazu und der Firmenname wurde auf MPE
> (Mate Presswerk Erlacher; in diese Zeit fällt auch die Entwicklung
> der ersten Flächenschalter bis hin zur Serie Diplomat)geändert.
> Danach wurde alles verkauft, firmiert heute als Legrand - MPE und
> produziert derzeit in einem Werk in Wernberg bei Villach.

Super Gunther, ich bin begeistert. Woher ziehst Du solch detaillierte
Infos?
Den Hut ziehend
Christoph

Ragnar

unread,
Feb 13, 2003, 3:47:22 AM2/13/03
to
"Gunther Ahammer" <gunther...@gmx.at> wrote in message news:<b2e4ed$1blf34$1...@ID-128610.news.dfncis.de>...

Alles klar, danke. Auf den späteren Teilen ist das Logo auch MPE. Eina
anderer Hinweis, daß es sich um eine österreichische Firma handelt(e):
Es war immmer nur das ÖVE-Zeichen drauf, nie VDE oder andere
Prüfzeichen.
Grüße aus dem frostigen Osten
Ragnar

Ragnar

unread,
Feb 13, 2003, 3:51:11 AM2/13/03
to
"Gunther Ahammer" <gunther...@gmx.at> wrote in message news:<b2e4ed$1blf34$1...@ID-128610.news.dfncis.de>...

Noch ein Nachtrag: Ich habe jetzt im Web eine kurze Firmengeschichte
gefunden. Die gesuchte Firma dürfte Maté und nicht PE gewesen sein,
später dann eben zu MPE verbunden.

>1972 erfolgte der Zusammenschluß des 1918 gegründeten Wiener
Schalterherstellers Maté mit dem Villacher Unternehmen Preßwerk
Erlacher. Es entstand die Firma MPE mit zentraler Produktion in
Villach. MPE wurde 4 Jahre danach ein Unternehmen der Legrand-Gruppe,
1991 wurde der Firmenwortlaut auf Legrand Österreich G.m.b.H.
geändert. Am 5. Mai 1995 wird das neue Werk in Wernberg eröffnet.
1996 erfolgte die Zertifizierung nach ISO 9001.
1998 wurden die Lexic-Verteilereinbaugeräte, 1999 die Sprechanlagen
Sfera und 2001 die Schalterserien Creo, Tenara und Structura am Markt
eingeführt.

lg Ragnar

Gunther Ahammer

unread,
Feb 13, 2003, 5:02:40 AM2/13/03
to
Ragnar wrote:
[snip]

> Alles klar, danke. Auf den späteren Teilen ist das Logo auch MPE. Eina
> anderer Hinweis, daß es sich um eine österreichische Firma handelt(e):
> Es war immmer nur das ÖVE-Zeichen drauf, nie VDE oder andere
> Prüfzeichen.

Musste ja so sein, zu dieser Zeit gab es ja in Resteuropa noch keinen
Strom :-)

Das untere Foto auf der Website, die du gefunden hast entspricht den
Tatsachen - die Fabrik lag (ungefähr 1km von meinem Wohnhaus entfernt)
wirklich mitten im Wald. Heute befindet sich in den Gebäuden Teile einer
Fachhochschule.

nette Grüsse aus Villach
Gunther

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