Welches Gerät zum Testen/Auffrischen/Laden von Akkuzellen?

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Wolfgang Schreiber

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Nov 13, 2022, 10:39:39 AM11/13/22
to
Liebe Leute,
ich habe hier einen halben Schuhkarton voller NiMH-Akkuzellen (AA),
unterschiedlicher Kapazität; Herkunft und Alter undefinierbar.

Aufgabe: die Dinger durchtesten, sortieren, definiert laden, gestorbene
entsorgen.

Welches Gerät (nicht allzu teuer) wäre dafür am besten geeignet? Ein
schneller Blick bei Stiftung Warentest (sorry...): der letzte
einschlägige Test stammt aus dem Jahre des Herrn 2003...

Gruß&Dank
Wolfgang

Hendrik van der Heijden

unread,
Nov 13, 2022, 11:45:33 AM11/13/22
to
Am 13.11.2022 um 16:39 schrieb Wolfgang Schreiber:
> Liebe Leute,
> ich habe hier einen halben Schuhkarton voller NiMH-Akkuzellen (AA),
> unterschiedlicher Kapazität; Herkunft und Alter undefinierbar.
>
> Aufgabe: die Dinger durchtesten, sortieren, definiert laden, gestorbene
> entsorgen.
>
> Welches Gerät (nicht allzu teuer) wäre dafür am besten geeignet?

Die Geräte von Liitokala sind technisch ganz ok und relativ günstig.
Lii-500 hat 4 einzelne Schächte NiCd/NiMh mit Laden/Entladen/Test
und Kapazitätsmessung. Gibt's für 22€ bei
https://www.kaufland.de/product/357755026/

Liitokala hat noch einige andere Modelle, meist nur bei Aliexpress
verfügbar.


Hendrik vdH

Jochen Pawletta

unread,
Nov 13, 2022, 12:06:17 PM11/13/22
to
BC 700 ist denke ich immer noch eine Empfehlung wert.
Gibt es von verschiedenen Herstellern ab etwa 30€

Nur wenn ein Akku zu wenig Spannung hat klappt es mit dem und ähnlichen
Geräten nicht. Da muss man dann z.B. mit einem vollen Akku mal nachhelfen
um auf eine geringe Mindest-Spannung zu kommen ... sonst wird der
Akku gar nicht erkannt und dann auch nicht geladen.
(Einfach einen vollen Akku parallel schalten für ein paar Sekunden.)


mfg Jochen

--
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (MacOS)

Martin Klaiber

unread,
Nov 13, 2022, 12:08:09 PM11/13/22
to
Wolfgang Schreiber <wolfi.s...@gmx.de> wrote:

> ich habe hier einen halben Schuhkarton voller NiMH-Akkuzellen (AA),
> unterschiedlicher Kapazität; Herkunft und Alter undefinierbar.

> Aufgabe: die Dinger durchtesten, sortieren, definiert laden, gestorbene
> entsorgen.

Ich vermute, die meisten werden hinüber sein. Ni-MH vertragen
Tiefentladung nicht so gut wie Ni-Cd, die man jahrelang ohne Ladung
liegen lassen kann.

> Welches Gerät (nicht allzu teuer) wäre dafür am besten geeignet? Ein
> schneller Blick bei Stiftung Warentest (sorry...): der letzte
> einschlägige Test stammt aus dem Jahre des Herrn 2003...

Ich nehme dafür einen Akku-Trainer AT-3 (gibts auch in der Schreibweise
Accu statt Akku, ist aber der gleiche Hersteller). Das versucht den
Akku zu refreshen und durchläuft dafür mehrere Lade- und Entladezyklen.
Am Ende wird die Kapazität angezeigt oder ein Fehler falls defekt.

Das Gerät wurde von IVT irgendwo in Bayern entwickelt und über Conrad
vertrieben. Gibts leider nur noch gebraucht.

Alternativ kann man sich so einen einfachen Akku-Lader/-Entlader auch
mit einem Mikrocontroller bauen.

HTH, Martin

Thomas Einzel

unread,
Nov 13, 2022, 1:29:58 PM11/13/22
to
Am 13.11.2022 um 18:06 schrieb Jochen Pawletta:
> On 2022-11-13, Wolfgang Schreiber <wolfi.s...@gmx.de> wrote:
>> Liebe Leute,
>> ich habe hier einen halben Schuhkarton voller NiMH-Akkuzellen (AA),
>> unterschiedlicher Kapazität; Herkunft und Alter undefinierbar.
>>
>> Aufgabe: die Dinger durchtesten, sortieren, definiert laden, gestorbene
>> entsorgen.
>>
>> Welches Gerät (nicht allzu teuer) wäre dafür am besten geeignet? Ein
>> schneller Blick bei Stiftung Warentest (sorry...): der letzte
>> einschlägige Test stammt aus dem Jahre des Herrn 2003...
>
> BC 700 ist denke ich immer noch eine Empfehlung wert.
> Gibt es von verschiedenen Herstellern ab etwa 30€

Ack.
IIRC gibt es auch nur ähnlich aussehende Nachahmungen, also aufpassen.

> Nur wenn ein Akku zu wenig Spannung hat klappt es mit dem und ähnlichen
> Geräten nicht. Da muss man dann z.B. mit einem vollen Akku mal nachhelfen
> um auf eine geringe Mindest-Spannung zu kommen ... sonst wird der
> Akku gar nicht erkannt und dann auch nicht geladen.
> (Einfach einen vollen Akku parallel schalten für ein paar Sekunden.)

Oder den tief entladenen Patienten mal für eine Minute in einen
"Widerstandlader" packen. Aber in der Regel kann man bei tief-entladenen
Zellen davon ausgehen, dass sie auch nach einem Refreshzyklus nicht zu
gebrauchen sind. Ausnahmen bestätigen eher die Regel.
--
Thomas

Axel Berger

unread,
Nov 13, 2022, 3:40:43 PM11/13/22
to
Jochen Pawletta wrote:
> (Einfach einen vollen Akku parallel schalten für ein paar Sekunden.)

Die meisten Geräte laden periodisch etliche Sekunden und schalten den
Strom dann kurz zum Messen ab. Bei mir klappt es bis jetzt immer, einen
vollen einzusetzen und bei Ladebeginn schnell zu wechseln. Bis zum
ersten Meßintervall hat der ganz leere genug aufgenommen, um erkannt zu
werden.


--
/¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 12:25:24 AM11/14/22
to
Am 13.11.22 um 16:39 schrieb Wolfgang Schreiber:
Hallo,

hier liegt ein Schuhkarton mit den Abmessungen 20*34 cm Grundfläche und
der ist 13cm hoch.

In die Grundfläche passen einlagig 80 Stück.
Und halbvoll wäre das dann ca. das 4-fache.

Das bedeutet, daß Du wohl mehrere Monate mit Laden und Testen
beschäftigt sein wirst.
Das Auffrischen erfordert mehrere Lade- und Entladezyklen das kann
jeweils mehrere Tage dauern.

Bei Markenzellen ist das Herstellungsdatum bei genauem Hinsehen oftmals
zu erkennen.

Bei Eneloop gibt es eine Webseite mit der Zuordnung der Typenbezeichnung
zur Produktionszeit.

Wenn die Akkus längere Zeit nicht genutzt und gepflegt wurden, dann kann
es sinnvoll sein nur die Markenakkus zu testen.
Und den Rest gleich zu entsorgen.

Als Ladegerät mit Messmöglichkeit verwende ich ein BC-700, das kann die
Kapazität messen sowie ein IQ338XL, das zeigt auch den Innenwiderstand
der Akkus an.

Wenn man den Preis eines Ladegerätes im Verhältnis zur Zahl der Akkus
die regelmässig genutzt werden betrachtet, dann relativiert sich der
Preis fürs Ladegerät.

Wenn man überhaupt nur 4 Akkus nutzt dann kann man ein preiswertes
Ladegerät verwenden.

Sobald man aber hunderte Akkus im Einsatz hat im Wert von ca. 2 € pro
Stück, dann kann man auch den Preis für ein hochwertiges Ladegerät
akzeptieren - oder.


Bernd Mayer

Marte Schwarz

unread,
Nov 14, 2022, 1:21:41 AM11/14/22
to
Hi Bernd,
> Das bedeutet, daß Du wohl mehrere Monate mit Laden und Testen
> beschäftigt sein wirst. ... > Wenn die Akkus längere Zeit nicht genutzt und gepflegt wurden, dann kann
> es sinnvoll sein nur die Markenakkus zu testen.

Worauf auch immer Deine Hoffnung gründet, dass eine aufgedruckte Marke
etwas mit Qualität zu tun habe. Wenn hier wenigstens konkrete Marken
parallel zu Eneloop genannt würden, aber so?

> Als Ladegerät mit Messmöglichkeit verwende ich ein BC-700, das kann die
> Kapazität messen sowie ein IQ338XL, das zeigt auch den Innenwiderstand
> der Akkus an.

Es gibt so viele Ladegeräte, die im Prinzip gleiche Funktionalität
aufweisen, wie das benannte BC-700... Ein paar mA mehr schaden bei dem
Vorhaben nicht. Mein altes Voltcraft CM 410 macht immerhin 1 A. Das ist
bei AA-NiMH nicht zu viel.

> Stück, dann kann man auch den Preis für ein hochwertiges Ladegerät
> akzeptieren - oder.

Und woran machst Du Qualität fest?

Marte

Jochen Pawletta

unread,
Nov 14, 2022, 2:16:12 AM11/14/22
to
Hallo

On 2022-11-13, Axel Berger <Sp...@Berger-Odenthal.De> wrote:
> Jochen Pawletta wrote:
>> (Einfach einen vollen Akku parallel schalten für ein paar Sekunden.)
>
> Die meisten Geräte laden periodisch etliche Sekunden und schalten den
> Strom dann kurz zum Messen ab. Bei mir klappt es bis jetzt immer, einen
> vollen einzusetzen und bei Ladebeginn schnell zu wechseln. Bis zum
> ersten Meßintervall hat der ganz leere genug aufgenommen, um erkannt zu
> werden.

Gute Idee, probiere ich das nächste Mal auch aus.

Peter Heitzer

unread,
Nov 14, 2022, 3:25:16 AM11/14/22
to
Oder ein Billigladegerät mit 14h Ladung verwenden. Sowas liegt oft noch
herum.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de

Wolfgang Schreiber

unread,
Nov 14, 2022, 4:50:21 AM11/14/22
to
>> BC 700 ist denke ich immer noch eine Empfehlung wert.
>> Gibt es von verschiedenen Herstellern ab etwa 30€

Danke, Bestellung bei Reichelt ist raus. :-)

Wolfgang Schreiber

unread,
Nov 14, 2022, 4:51:40 AM11/14/22
to
> In die Grundfläche passen einlagig 80 Stück.
> Und halbvoll wäre das dann ca. das 4-fache.

Also gut, ein kleiner Kinder-Schuhkarton. Es sind rund 100 Stück.

Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 6:09:11 AM11/14/22
to
Am 14.11.22 um 07:21 schrieb Marte Schwarz:
Hallo Marte,

Qualität: den Messmöglichkeiten, mehreren Akkugrößen und
Akkutechnologien. Dazu Schutzfunktionen.

Mein Traumladegerät ist das MC3000 von Skyrc, das hat sogar Bluetooth
und Anschlußmöglichkeit an den PC.
https://www.skyrc.eu/skyrc-mc3000-universal-charger-analyzer-lipo-lifepo4-18650-eneloop-nimh-nizn-p-271.html

Ich hab wohl um die 40 NiMH-Akkus im Einsatz in Geräten, zumeist AA und
AAA, vereinzelt aber auch noch Baby und Mono.
In Reserve habe ich annähernd nochmal dieselbe Anzahl.
Das sind fast nur noch Eneloop oder GP.

Als Faustregel habe ich mal für mich entschieden:
"Das Ladegerät soll nicht mehr kosten als alle meine Akkus".

Beim BC-700 ist nach mehrjährigem Einsatz das Netzteil kaputtgegangen,
Das konnte ich einfach ersetzen.
Ab und an hat die Netzteilbuchse einen Wackelkontakt.

Ein Ansmann Powerline 5 LCD ist seit letztem Monat defekt:
die LEDs blinken kurz und gehen dann aus.
Mit einem anderen Netzgerät tritt derselbe Fehler auf - es liegt also am
Ladegerät.
Zuvor hat auch schon die "Morsefunktion" - gelbe Taste im richtigen
Moment dreimal (oder lange?) drücken, zum Einstellen des Entlademodus
gesponnen.
Das war auch mehrere Jahre im Einsatz.

Von Sanyo und Fujitsu (sieht baugleich aus) hab ich noch kleine
Standardladegeräte.

Dazu noch ein ganz einfaches, GP Quick PowerBank.

Ich vermisse noch Eines mit Solarladefunktion.

Das IQ338XL hat sich hier bewährt:
https://www.accupower.at/produkt/accupower-iq338xl-ladegeraet-li-ion-ni-cd-ni-mh/


Bernd Mayer

Frank Schletz

unread,
Nov 14, 2022, 6:17:05 AM11/14/22
to
<delurk>
Hm, was mich ja immer noch stört, sind die hohen Mindest-Ladeströme.
Wenn ich einen AAA-Akku "sanft" laden (und entladen) möchte,
möchte ich bitte 1/5tel C einstellen können.
Also beim Laden runter auf 100mA, besser auf 50mA.
Und beim entladen auf 50mA.
Dafür scheint es nichts fertiges mehr zu geben.

Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 6:29:23 AM11/14/22
to
Am 14.11.22 um 12:16 schrieb Frank Schletz:
Hallo,

das mc3000 von skyrc

https://www.skyrc.eu/skyrc-mc3000-universal-charger-analyzer-lipo-lifepo4-18650-eneloop-nimh-nizn-p-271.html

lädt und entlädt ab 50 mA - laut den Specifications.

Akkus mit 500 mAh habe ich hier kein.
Bei 50 mA sind dann die Zeiten fürs Laden/Entladen entsprechend lang.
Mehr als über Nacht sollte das bei mir nicht dauern.

Ich weiß gerade auch nicht, ob dieses "Schonen" was bringt.


Bernd Mayer




Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 6:33:09 AM11/14/22
to
Am 14.11.22 um 12:29 schrieb Bernd Mayer:
>
> Akkus mit 500 mAh habe ich hier kein.

Korrektur:

Gemeint war:
Akkus mit 250 mAh zum Laden mit C/5 bei 50mA habe ich keine hier.


Bernd Mayer

Axel Berger

unread,
Nov 14, 2022, 7:00:53 AM11/14/22
to
Bernd Mayer wrote:
> Als Ladegerät mit Messmöglichkeit verwende ich ein BC-700, das kann die
> Kapazität messen sowie ein IQ338XL, das zeigt auch den Innenwiderstand
> der Akkus an.

Ich habe schon lange eine ELV PML 9001 M. Es hat nur Bananenbuchsen als
Ausgang. Ich habe mehrere Billigladegeräte zu Ladeschächten mit
Kabeleingang umgebaut.
Innenwiderstand und Lithium kann es leider nicht. Und wie so oft bei ELV
mußte ich es modifizieren. Die vorgesehenen Darlingtons konnten
Einzelzellen nicht mit akzeptablem Strom entladen.

Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 8:13:09 AM11/14/22
to
Am 14.11.22 um 13:01 schrieb Axel Berger:
> Bernd Mayer wrote:
>> Als Ladegerät mit Messmöglichkeit verwende ich ein BC-700, das kann die
>> Kapazität messen sowie ein IQ338XL, das zeigt auch den Innenwiderstand
>> der Akkus an.
>
> Ich habe schon lange eine ELV PML 9001 M. Es hat nur Bananenbuchsen als
> Ausgang. Ich habe mehrere Billigladegeräte zu Ladeschächten mit
> Kabeleingang umgebaut.
> Innenwiderstand und Lithium kann es leider nicht. Und wie so oft bei ELV
> mußte ich es modifizieren. Die vorgesehenen Darlingtons konnten
> Einzelzellen nicht mit akzeptablem Strom entladen.

Hallo,

Zur Abschätzung des Innenwiderstandes verwende ich oftmals auch ein
Multimeter mit 20-A-Strommessbereich.

Da halte ich ganz kurz den Akku (NiMH AA oder AAA) an die Messstrippen
und messe den "Kurzschlussstrom".

Gute Akkus bringen da ca. 18 A und die Akkus einer Serie von Markenakkus
unterscheiden sich kaum.

Damit kann man Akkus auch schnell aussortieren nach gut/schlecht.

Ältere Akkus bringen deutlich weniger Strom (um die 3 A oder sogar noch
weniger).

Bei starkem Interesse kann man aus dem gemessenen Strom auch den
Innenwiderstand berechnen wenn man die Widerstände der Messleitungen und
des Messgerätes berücksichtigt.

Wichtig ist, daß man den Strom nur ganz kurz misst, gerade so lange wie
man zum Ablesen braucht (etwa 1-2 Sekunden max.) - ansonsten kann alles
Mögliche passieren.

Also Vorsichtig sein!


Bernd Mayer

Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 8:30:48 AM11/14/22
to
Am 14.11.22 um 12:09 schrieb Bernd Mayer:

> Von Sanyo und Fujitsu (sieht baugleich aus) hab ich noch kleine
> Standardladegeräte.

Korrektur:

gerade nochmal kontrolliert, das ist von Fujifilm und war bei einer
Digitalkamera dabei.

Sorry


Bernd Mayer

Marte Schwarz

unread,
Nov 14, 2022, 8:49:58 AM11/14/22
to
Hi Bernd,
>> Und woran machst Du Qualität fest?

> Qualität: den Messmöglichkeiten, mehreren Akkugrößen und
> Akkutechnologien. Dazu Schutzfunktionen.

Und die siehst Du vor einem Kauf woran?

> Mein Traumladegerät ist das MC3000 von Skyrc, das hat sogar Bluetooth
> und Anschlußmöglichkeit an den PC.
> https://www.skyrc.eu/skyrc-mc3000-universal-charger-analyzer-lipo-lifepo4-18650-eneloop-nimh-nizn-p-271.html

Ich hab in LC2400 von denen, das so grausig schlecht die
Ladeenderkennung macht, dass ich von den 4 Kanälen nur zwei wirklich
nutzen kann. In den anderen Schächten werden die Akkus einfach nur
gebraten. Die Software ist auch sehr lausig geschrieben. Von 6 Handis
können nur 2 die App wirklich starten.

> Ich vermisse noch Eines mit Solarladefunktion.

Wozu denn sowas?

Marte

Axel Berger

unread,
Nov 14, 2022, 9:30:38 AM11/14/22
to
Marte Schwarz wrote:
> > Qualität: den Messmöglichkeiten, mehreren Akkugrößen und
> > Akkutechnologien. Dazu Schutzfunktionen.
>
> Und die siehst Du vor einem Kauf woran?

Bis auf Qualität und Schutzfunktionen ist alles in Katalogen und auf
Packungen aufgelistet.

Stephan Elinghaus

unread,
Nov 14, 2022, 9:56:06 AM11/14/22
to
Am 2022-11-14 hat Bernd Mayer geschrieben:
> Mein Traumladegerät ist das MC3000 von Skyrc, das hat sogar Bluetooth
> und Anschlußmöglichkeit an den PC.
> https://www.skyrc.eu/skyrc-mc3000-universal-charger-analyzer-lipo-lifepo4-18650-eneloop-nimh-nizn-p-271.html

Dem kann ich nur beipflichten. Ich nutze genau dieses Gerät und bin
damit sehr zufrieden. Damit kann wirklich jeder Parameter eingestellt
und auf den jeweiligen Akku abgestimmt werden. Allerdings erfordert
das Gerät ein bißchen Einarbeitungszeit. Aber selbst das läßt sich
einstellen: Man kann einfach die Voreinstellungen nutzen oder beliebig
detailliert selbst Hand anlegen.


> Als Faustregel habe ich mal für mich entschieden:
> "Das Ladegerät soll nicht mehr kosten als alle meine Akkus".

Dieses Kriterium ist bei mir nicht erfüllt (es sei denn, ich rechne
auch Bleiakkus dazu, die der o.g. Rundzellenlader nicht laden kann).
Für mich ist das ein Hobby, und das lasse ich mir auch was kosten.


> Ich vermisse noch Eines mit Solarladefunktion.
Solarpanel -> Laderegler -> Bleiakku -> Spannungsregler -> Rundzellenlader.
Funktioniert problemlos.

--
[place signature here]

Thomas Einzel

unread,
Nov 14, 2022, 10:24:06 AM11/14/22
to
Der BC 700
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D400/BC700_man_ger.pdf
Seite 18 Tabelle 3, lädt/entlädt, wenn man möchte, z.B. im Test Mode
Laden mit 200mA, Entladen mit 100mA (+wieder Laden).

Ja keine 50mA, aber besser als noch mehr.
--
Thomas

Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 3:26:34 PM11/14/22
to
Am 14.11.22 um 14:49 schrieb Marte Schwarz:
> Hi Bernd,
>>> Und woran machst Du Qualität fest?
>
>> Qualität: den Messmöglichkeiten, mehreren Akkugrößen und
>> Akkutechnologien. Dazu Schutzfunktionen.
>
> Und die siehst Du vor einem Kauf woran?

Hallo Marte,

die Messmöglichkeiten, Akkugrössen und Technologien sowie die
Schutzfunktionen sind auf den Webseiten der Hersteller i.A. gut zu
finden. Sieh Dir mal die links an dich ich gepostet hatte.

Zumeist informier ich mich da vor dem Kauf.
Spontankäufe kommen bei mir relativ selten vor.

Es gibt auch diverse Tests im Web.

Innen rein schauen kann ich natürlich vor dem Kauf nicht.


Bernd Mayer


Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 3:42:00 PM11/14/22
to
Am 14.11.22 um 07:21 schrieb Marte Schwarz:
> Hi Bernd,
>> Das bedeutet, daß Du wohl mehrere Monate mit Laden und Testen
>> beschäftigt sein wirst. ... > Wenn die Akkus längere Zeit nicht
>> genutzt und gepflegt wurden, dann kann
>> es sinnvoll sein nur die Markenakkus zu testen.
>
> Worauf auch immer Deine Hoffnung gründet, dass eine aufgedruckte Marke
> etwas mit Qualität zu tun habe. Wenn hier wenigstens konkrete Marken
> parallel zu Eneloop genannt würden, aber so?
>
Hallo Marte,

hier habe ich einen link zu Tests von diversen Akkumarken gefunden:

https://goughlui.com/


Bernd Mayer

Uwe Borchert

unread,
Nov 14, 2022, 6:29:51 PM11/14/22
to
Hallo,

Am 13.11.22 um 18:06 schrieb Jochen Pawletta:

...[...]...

> Nur wenn ein Akku zu wenig Spannung hat klappt es mit dem und
> ähnlichen Geräten nicht. Da muss man dann z.B. mit einem vollen Akku
> mal nachhelfen um auf eine geringe Mindest-Spannung zu kommen ...
> sonst wird der Akku gar nicht erkannt und dann auch nicht geladen.
> (Einfach einen vollen Akku parallel schalten für ein paar Sekunden.)

Ich nehme dazu immer einen alten Akkubräter. Das sind uralte und
uncomputerisierte Ladegeräte mit Konstantstromquelle. Die Besseren
davon haben sogar einen Timer. Damit kann man die tiefentladenen
Zellen über die Mindestspannung - ab der die schlauen Lader den
Akku als noch am Leben erkennen - an der Zelle wieder überspringen
und der schlaue Lader kann dann weiter machen.

MfG

Uwe Borchert

Bernd Mayer

unread,
Nov 14, 2022, 7:20:58 PM11/14/22
to
Am 14.11.22 um 06:25 schrieb Bernd Mayer:
>
> Bei Eneloop gibt es eine Webseite mit der Zuordnung der Typenbezeichnung
> zur Produktionszeit.
>
Nachtrag, link zur Liste "Eneloop-Vergleichstabelle":

https://de.wikipedia.org/wiki/NiMH-Akkumulator_mit_geringer_Selbstentladung


Bernd Mayer

Marte Schwarz

unread,
Nov 16, 2022, 2:32:25 AM11/16/22
to
Hi Axel,

>>> Qualität: den Messmöglichkeiten, mehreren Akkugrößen und
>>> Akkutechnologien. Dazu Schutzfunktionen.
>> Und die siehst Du vor einem Kauf woran?
> Bis auf Qualität und Schutzfunktionen ist alles in Katalogen und auf
> Packungen aufgelistet.

So so. Dann bin ich einigermaßen blind. Ich hab noch bei keinem
Ladegerät gesehen, dass in irgendwelchen Katalogen/Prospekten mehr als
die Grundfunktionen beschrieben stand. Da waren weder Genauigkeiten
irgendwelcher Messungen noch sonstige wichtige Spezifikationen
angegeben. Wie sicher man sich auf eine Ladeendeerkennung verlassen
darf, mit welcher Messunsicherheit die Spannungs- oder
Strommessung/Konstanthaltung funktioniert, Fehlanzeige. Welche
Schutzmechanismen greifen, wenn mal eine Messung schief geht -
ebenfalls. Besagtes SKYRC LC2500 (sorry, muss mich korrigieren, das war
kein 2400) grillt auf zwei Ladeschächte zu oft die Akkus, weil die
Ladeendeerkennung ganz offensichtlich unzuverlässig ist.
Das Teil hat tolle Funktionen, weil es Dir u. a. die Innenwiderstände
der Akkus auf Bluetooth ausgeben kann. Aber was hilft das, wenn es
gelegentlich Akkus zerstört?

Marte

Axel Berger

unread,
Nov 16, 2022, 2:37:54 AM11/16/22
to
Marte Schwarz wrote:
> Da waren weder Genauigkeiten
> irgendwelcher Messungen

OK. Du schriebst erst "Meßmöglichkeiten" und korrigierst jetzt auf
Genauigkeit der Messung.

Marte Schwarz

unread,
Nov 16, 2022, 2:43:04 AM11/16/22
to
Hallo Bernd,

> die Messmöglichkeiten, Akkugrössen und Technologien sowie die
> Schutzfunktionen sind auf den Webseiten der Hersteller i.A. gut zu
> finden. Sieh Dir mal die links an dich ich gepostet hatte.

Die sind zu lange her. Mir ging es aber vor allem auf die
Markenfixierung, die Du immer wieder als Qualitätskriterium ins Feld
wirfst, ohne dass Du Dich auf konkrete Marken festlegst. Selbst von
Varta habe ich erst letzte Woche wieder eine ausgelaufene
AA-Alkaline-Batterie aus einem Funkwecker gezogen, der noch lustig weckt.

Mein Vater hat bei einem renommierten Markenhersteller gearbeitet. Ich
weiß, welch billigem Gelumpe einfach das Markenlogo aufgebracht wurde
und in den Handel geworfen wurde ... Im Gegenzug weiß ich auch, welchen
Aufwand manche Lebensmittel-Discounter mittlerweile an die
Produktprüfung von Aktionswaren betreiben, weil hier ein schlechter Ruf
nachhaltige Schäden an der eigenen Reputation nach sich zieht.

> Zumeist informier ich mich da vor dem Kauf.

Das mach ich in der Regel auch.

> Es gibt auch diverse Tests im Web.

Viel zu viele davon sind die Zeit nicht wert, sie zu lesen :-(

> Innen rein schauen kann ich natürlich vor dem Kauf nicht.

Selbst dann lässt sich vieles nicht entdecken.

Marte

Marte Schwarz

unread,
Nov 16, 2022, 2:44:07 AM11/16/22
to
Hi Axel,
> OK. Du schriebst erst "Meßmöglichkeiten" und korrigierst jetzt auf
> Genauigkeit der Messung.

Was bringen die tollsten Messmöglichkeiten, wenn man sich auf die
Genauigkeit nicht verlassen kann?

Marte

Axel Berger

unread,
Nov 16, 2022, 7:05:28 AM11/16/22
to
Marte Schwarz wrote:
> Was bringen die tollsten Messmöglichkeiten, wenn man sich auf die
> Genauigkeit nicht verlassen kann?

Für Kapazität und Innenwiderstand reicht mir eine ganz grobe Abschätzung
schon aus, um Ausschuß auszusortieren. Zum Gruppieren kommt es allein
auf die Reproduzierbarkeit an, nicht den Absolutwert.

Insofern ist die für mich relevante Infortion "kann nur vollmachen" und
"kann auch refreshen und messen".

Axel Berger

unread,
Nov 16, 2022, 7:08:16 AM11/16/22
to
Marte Schwarz wrote:
> Im Gegenzug weiß ich auch, welchen
> Aufwand manche Lebensmittel-Discounter mittlerweile an die
> Produktprüfung von Aktionswaren betreiben,

Aldi ist berüchtigt für seine Eingangsprüfung. Insider der Aachen
Printenproduktion kolportieren, sie sei teils strenger als die, die der
Hersteller für den Verkauf unter dem eigenen Markenlogo betreibt.

Bernd Mayer

unread,
Nov 17, 2022, 2:30:31 AM11/17/22
to
Am 16.11.22 um 08:43 schrieb Marte Schwarz:
> Hallo Bernd,
>
>> die Messmöglichkeiten, Akkugrössen und Technologien sowie die
>> Schutzfunktionen sind auf den Webseiten der Hersteller i.A. gut zu
>> finden. Sieh Dir mal die links an dich ich gepostet hatte.
>
> Die sind zu lange her. Mir ging es aber vor allem auf die
> Markenfixierung, die Du immer wieder als Qualitätskriterium ins Feld
> wirfst, ohne dass Du Dich auf konkrete Marken festlegst. Selbst von
> Varta habe ich erst letzte Woche wieder eine ausgelaufene
> AA-Alkaline-Batterie aus einem Funkwecker gezogen, der noch lustig weckt.
>
> Mein Vater hat bei einem renommierten Markenhersteller gearbeitet.

Hallo Marte,

links verfallen nicht so schnell!

Die Exemplarstreuung bei eneloop und auch bei GP ist recht gering.

Das ist ein Zeichen für die Qualität bei der Herstellung.
Bei Geräten die 4 AA-Akkus verwenden ist Paarung besonders wichtig.

Bei einem renommierten Markenhersteller hatte ich auch schon gearbeitet.

Vor meinen Kaufentscheidungen konnte ich die für mich wichtigen Infos
auf der Webseite und in den Handbüchern finden.

Werbeaussagen sind aber schon manchmal krass.
Beim Browsen nach Ladegeräten hatte ich mir gestern Ladegeräte von
Panasonic angesehen:

"Panasonic eneloop Pro Ladegerät with USB Output für 1–4 AA/AAA
NI-MH-Akkus, mit USB-Anschluss, LCD-Display, Auffrischfunktion und 10
Sicherheitsfunktionen."

10 Sicherheitsfunktionen, das war mir dann doch zu viel, da habe ich
nicht weiter kontrolliert welche das sind und ob das Sinn macht.

Der Innenwiderstand beim IQ388XL wird bis max. 127 mOhm gemessen, das
entspricht möglicherweise der Auflösung des A/D-Wandlers.

Ein Akku mit 127 mOhm kann ja noch max. 10 A liefern, für manche Zwecke
kann man den ja dennoch verwenden.

Allerdings steigt die Erwärmung dann bei Schnelladung mit hohem Strom.
Es gibt Ladegeräte die messen vor dem Laden den Innenwiderstand und
passen dann den Ladestrom an.

Letzenendes reicht fast schon 1 Bit oder eine Leuchtdiode rot/grün zur
Entscheidung gut oder schlecht.


Bernd Mayer
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