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Taktgeber für alte Werksuhr

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Toni Kamerinke

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Jul 22, 2010, 2:41:00 PM7/22/10
to
Hallo,
für eine ältere elektrische Werksuhr suche ich einen Taktgeber. Dieser
müßte im Abstand einer Minute +12 V bzw. -12 V liefern. Die Uhr ist
mechanisch in tadellosem Zustand und ist Zeugnis einstiger Feinmechanik.
Daher mein Interesse an einer Inbetriebsetzung.
Ist ein erforderlicher Taktgeber auf dem Markt erhältlich, oder kann
jemand einen detaillierten Schaltplan zur Verfügung stellen?
Ich bedanke mich für eure Antworten.
Toni

Thomas Karl

unread,
Jul 22, 2010, 2:45:32 PM7/22/10
to

"Toni Kamerinke" <toni.ka...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:i2a3c3$at9$02$1...@news.t-online.com...

Du suchst eine Mutteruhr, sollte gebraucht günstig zu haben sein.

Gruß, Thomas


Christian Koch

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Jul 22, 2010, 6:12:22 PM7/22/10
to
Toni Kamerinke schreibt:

> für eine ältere elektrische Werksuhr suche ich einen Taktgeber. Dieser
> müßte im Abstand einer Minute +12 V bzw. -12 V liefern.

> Ist ein erforderlicher Taktgeber auf dem Markt erhältlich,

Ja, z.B. hier: <http://www.nebenuhrsteuerung.de/>

> oder kann jemand einen detaillierten Schaltplan zur Verfügung stellen?

<http://www.christiankoch.de/sublab/turmuhrdcf/>

Diese Schaltung ist für Nebenuhren mit 24-Volt-Impulsen ausgelegt.
Die galvanische Trennung über Optokoppler kann je nach Anwendungsfall
wegfallen.

Christian.

Matthias Olescher

unread,
Jul 22, 2010, 6:25:14 PM7/22/10
to

Andreas Graebe

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Jul 23, 2010, 3:00:39 AM7/23/10
to
Toni Kamerinke schrieb:

Du kannst auch selber was stricken. Zum Beispiel einen Quarz mit 4,194304
MHz an einen CMOS 4521, dessen Q22 treibt einen 74LS57 (Takt an CLKB, QC an
CLKA), Am Ausgang QA liegt dann der Minutenpuls. Mit jeder Flanke wird je
ein Monoflop getriggert, dessen Ausgänge steuern je einen Logic-VFet. Das
Uhrwerk liegt zwischen den Drain-Anschlüssen, gegen +12V je ein Widerstand.
Klemmdioden über die FETs nicht vergessen - fertig. Kostet ein paar Euros,
wenn nicht sogar die meisten Teile in der Bastelkiste liegen.

--

Mit freundlichen Grüßen Andreas Graebe
--. .-. .- . -... . .--.-. - ..-. .... -....- -... . .-. .-.. .. -. .-.-.- -.. .

Haibe Sonja Schlosser

unread,
Jul 23, 2010, 3:30:21 AM7/23/10
to
Toni Kamerinke schrieb:
> [elektrische Werksuhr, 12V]

> Ist ein erforderlicher Taktgeber auf dem Markt erhältlich, oder kann
> jemand einen detaillierten Schaltplan zur Verfügung stellen?

Im Halbleiterheft 2010 von Elektor ist eine entsprechende Schaltung, die
ein kurzes (1sec) Signal minütlich mit wechselnder Polarität abgibt.
Allerdings mit 4020, 4060, 1/2 4013, 40106 und dazu noch Hühnerfutter,
also nicht ganz so wenig Aufwand, dafür aber sauberes Ergebnis. Bei
Interesse kurze Mail, ich habe das Heft schon durchgelesen.

Haibe
--
Offizielles Mitglied der Killfiles von:
Wolfgang Gerber, Ralf Gunkel, Walter Sparbier

Ole Jansen

unread,
Jul 23, 2010, 6:58:33 AM7/23/10
to
Am 22.07.2010 20:41, schrieb Toni Kamerinke:
> Hallo,
> für eine ältere elektrische Werksuhr suche ich einen Taktgeber. Dieser
> müßte im Abstand einer Minute +12 V bzw. -12 V liefern.

Moin,

ich habe dafür einen 1MHz Quarzgenerator genommen, den ich mit
einer Reihe kaskadierter 4018 ICs (Teiler 3, Teiler 4, 7 mal Teiler 10)
auf 1/120 Hz runterteile.

Die steigende und die fallende Flanke triggern jeweils einen
NE555, welche zwei Relais für die Impulse +/- steuern.

Die Resetpins der 4018 kann man nutzen, um die Uhr zu "stellen"
wenn sie ein paar Sekunden vor oder nachgeht.

Ich gebe zu, nicht sehr elegant, aber IMHO ziemlich nachbausicher
und keine Spezialteile nötig ;-)

Viele Grüße,

O.J.

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