da ich nur 5er WAGO-Klemmen vorrätig habe und nicht zwei davon mit einem
Drahtstück koppeln möchte (ohnehin kaum Platz in der Dose...) habe ich
kurzerhand ein paar 8er LUX-Steckklemmen bei Obi beschafft.
Hat jemand schon damit gearbeitet? Sind die OK? Ich werde damit nur die
Schutzleiter verbinden. An den anderen Stellen komme ich mit meinen 5er
WAGOs aus.
CU
Manuel
> 8er LUX-Steckklemmen
>
> Hat jemand schon damit gearbeitet? Sind die OK?
2*Ja.
Gruß Dieter
Hi,
findest Du es nicht seltsam, nur bei den "Schutzleitern" solche "Risiken"
einzugehen? Klingt wie splitterfreies Holz für die Fackeln im
Pulvermagazin...
--
mfg,
gUnther
Irgendwie hat mich das "nur Schutzleiter" auch gestört, aber kurzes
Nachdenken hilft.
Alle anderen Leiter werden mit u.U. hohen Strömen dauerhaft belastet, da
wird es dann bei schlechten Klemmen auf Dauer zu Schäden kommen. Der PE wird
hingegen nie dauerhaft stark belastet (zumindest in Steckdosenstromkreisen).
Es geht hier also nicht darum, dass der OP den Klemmen grundsätzlich
misstraut, eine niedrohmige Verbindung sicher zu stellen, sondern er
misstraut ihnen dies nur unter den Bedingungen "viel Strom, lange Zeit".
danke an alle. Die Klemmen sind mittlerweile verbaut.
Vorteil der Klemmen: Sie sind hinten transparent. Man sieht also ob der
Draht wirklich bis in die "Endlage" geschoben wurde.
Nachteil der Klemmen: Sie sind bei gleicher Anzahl möglicher
Klemmstellen etwas länger, wie die von WAGO.
CU
Manuel
--
www.jetzt-abwaehlen.de Wählen gehen 2009! Ein Aufruf etwas zu ändern.
Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die
eines Experten sein, der versichert, das sei gar nicht möglich.
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!
Das sind die originalen Wagos inzwischen auch, seitdem benutze ich die
auch wieder.Vorher hab ich irgendwelche anderen, transparenten benutzt,
aus eben dem Grund, aber nachdem Wago das inzwischen auch gelernt hat
und die Qualität eben deutlich besser ist...
Generell erstaunt mich die Zuverlässigkeit der Steckklemmen, anfangs war
ich da schon eher skeptisch, aber nachdem ich noch keine einzige
abgebrannte Wago gesehen hab im Gegensatz zu nicht zu wenigen
angeschmolzenen oder komplett verbrannten Dosenklemmen...
Aber ok, die Blattfeder sorgt wohl dauerhafter für einen konstanten
Andruck im Gegensatz zur Schraube, die irgendwann locker wird weil das
Kupfer ded Drahtes fliesst.
Gruss, Robert
sg Ragnar
PS: 1 Stromkreis pro Rohr? Spießerregel! Mein sagenhafter Vorgänger
hat in ein 16er-Bergmannrohr 9x1,5mm2 und 3 Stromkreise
reingequetscht, davon einer der mit 5x1,5mm2 eingezogene und mit 16A
abgesicherte Herdstromkreis *brrr*
Über eine Schalterdose ein Stück 3mm-Sperrholz zu nageln, darauf einen
AP-Schalter zu setzen und die zu blanken Kupferadern kompostierten G-
Drähte (NGA, gummiisolierte und textilumsponnene Aderleitung) durch
3mm-Bohrlöcher zu führen ist IMO auch eine Meisterleistung...
http://i17.photobucket.com/albums/b82/W_e_St/Wenzel/IMGP2088.jpg
http://i17.photobucket.com/albums/b82/W_e_St/Wenzel/IMGP2093.jpg
Hi,
also mir macht das nur ne Falte auf die Stirn.
> Alle anderen Leiter werden mit u.U. hohen Strömen dauerhaft belastet, da
> wird es dann bei schlechten Klemmen auf Dauer zu Schäden kommen. Der PE
wird
Wenn es Schäden geben kann, sollte man da vorbeugen...oder nicht?
> hingegen nie dauerhaft stark belastet (zumindest in
Steckdosenstromkreisen).
> Es geht hier also nicht darum, dass der OP den Klemmen grundsätzlich
> misstraut, eine niedrohmige Verbindung sicher zu stellen, sondern er
> misstraut ihnen dies nur unter den Bedingungen "viel Strom, lange Zeit".
Naja, wie der jeweilige Strom nun auch immer fließen mag, eine "Lösung" der
Sorte "..also ich als Elecktricker kann mir nur vorstellen, daß da soein
Strom sorum fließt...daher reicht das, Herr Murphy.." läßt mich schaudern.
Und der Eindruck, den ein Inspizient eines schönen Tages anlässlich einer
Leitungsrevision zu dem Kuddelmuddel bekommt, wär auch wichtig. Naja, wenn
die Hütte eh abbrennen soll....
--
mfg,
gUnther