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Hauptsicherung für eine ganze Wohnung - nur 16 A?

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Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 22, 2015, 4:00:59 PM11/22/15
to
Moin,
ist es üblich - oder überhaupt noch zulässig - daß eine
3-Zimmer-Wohnung, an drei Studenten (WG) vermietet, nur mit einer
einzigen 16A-Schmelzsicherung als Hauptsicherung ausgestattet ist?

In der Unterverteilung in der Wohnung sitzen dann noch einmal 5
einzelne Sicherungsautomaten mit je 16 A - wenn aber, wie ja durchaus
normal, neben Kleinverbrauchern wie PC, Beleuchtung etc. auch noch
Backofen (der Kochplattenteil des Herdes ist immerhin gasbetrieben),
Geschirrspüler, Waschmaschine und ein 5-Liter-Heißwasserbereiter
laufen, sagt es einmal kurz brrrrritz, und wieder ist eine
Schmelzsicherung, die die einzige Leitung aus der Steigleitung in die
Wohnung absichert, durch. Deren Fassung ist übrigens auch schon stark
korrodiert, sieht eher nach Funkenerosion als Feuchtigkeitsfolge aus.

Klar, googlieren kann ich auch. Aber hier in der NG sitzt das Wissen!
:)

Besten Dank vorab, nein, es ist nicht meine Wohnung, aber es ist mir
wichtig!

Gruß,
Ulli

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 22, 2015, 4:03:31 PM11/22/15
to
Ulrich G. Kliegis
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
wrote:

>sieht eher nach Funkenerosion als Feuchtigkeitsfolge aus.

Sollte und soll heißen:


>sieht eher nach Funkenerosion als nach Feuchtigkeitsfolge aus.

Das einzige Manko des Usenet - was raus ist, ist raus.

Gruß,
U.

Kay Martinen

unread,
Nov 22, 2015, 4:14:06 PM11/22/15
to
Am 22.11.2015 um 22:00 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> ist es üblich - oder überhaupt noch zulässig - daß eine
> 3-Zimmer-Wohnung, an drei Studenten (WG) vermietet, nur mit einer
> einzigen 16A-Schmelzsicherung als Hauptsicherung ausgestattet ist?

Du meinst Die ganze Wohnung bekommt nur eine Phase, statt dreien? Wo
sitzt diese eine Schmelzsicherung? Auch in der Verteilung der Wohnung?

> In der Unterverteilung in der Wohnung sitzen dann noch einmal 5
> einzelne Sicherungsautomaten mit je 16 A

Ups. Da würde ich reflexartig "nicht Zulässig" rufen. Und das so etwas
nicht so hätte installiert werden dürfen.

Kann es sein das da (vorher?) ein "Heimwerker" zugange war?

> - wenn aber, wie ja durchaus
> normal, neben Kleinverbrauchern wie PC, Beleuchtung etc. auch noch
> Backofen (der Kochplattenteil des Herdes ist immerhin gasbetrieben),
> Geschirrspüler, Waschmaschine und ein 5-Liter-Heißwasserbereiter
> laufen, sagt es einmal kurz brrrrritz, und wieder ist eine
> Schmelzsicherung, die die einzige Leitung aus der Steigleitung in die
> Wohnung absichert, durch.

Das ist schon so passiert? Mehrmals? Dann gehört da meiner Meinung nach
eine neue 3-Phasige Zuleitung und eine neue Verteilung hin
gelegt/gebaut. Umgehend!


> Deren Fassung ist übrigens auch schon stark
> korrodiert, sieht eher nach Funkenerosion als Feuchtigkeitsfolge aus.

> Besten Dank vorab, nein, es ist nicht meine Wohnung, aber es ist mir
> wichtig!

Ist es m.E. auch, und extrem Brand-gefährdet außerdem.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Kay Martinen

unread,
Nov 22, 2015, 4:16:55 PM11/22/15
to
Am 22.11.2015 um 22:03 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> Ulrich G. Kliegis
> <diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
> wrote:
>
>> sieht eher nach Funkenerosion als Feuchtigkeitsfolge aus.
>> sieht eher nach Funkenerosion als nach Feuchtigkeitsfolge aus.

Habs mir so zusammen gereimt. Ändert auch nichts am Fazit. Verschlimmert
es nur.


> Das einzige Manko des Usenet - was raus ist, ist raus.

Nein. Deine eigenen Beiträge kannst du canceln und korrekt erneut
senden. Mit einem newsclient der's kann.

Kay

--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Lennart Blume

unread,
Nov 22, 2015, 4:35:58 PM11/22/15
to
Am Sun, 22 Nov 2015 22:14:04 +0100 schrieb Kay Martinen:

>Am 22.11.2015 um 22:00 schrieb Ulrich G. Kliegis:
>> ist es üblich - oder überhaupt noch zulässig - daß eine
>> 3-Zimmer-Wohnung, an drei Studenten (WG) vermietet, nur mit einer
>> einzigen 16A-Schmelzsicherung als Hauptsicherung ausgestattet ist?
>
>Du meinst Die ganze Wohnung bekommt nur eine Phase, statt dreien? Wo
>sitzt diese eine Schmelzsicherung? Auch in der Verteilung der Wohnung?

Also einphasiger Anschluß in kleineren Wohnungen ist durchaus üblich,
insbesondere im Altbau. 16 A ist aber etwas arg wenig.
Ist bekannt, wie die Steigeleitung abgesichert ist?
Und wieviele Wohnungen hängen an der Steigeleitung?
Der Zähler sitzt vermutlich in der Wohnung.
Was steht für eine zulässige Stromstärke drauf?

>> In der Unterverteilung in der Wohnung sitzen dann noch einmal 5
>> einzelne Sicherungsautomaten mit je 16 A
>
>Ups. Da würde ich reflexartig "nicht Zulässig" rufen. Und das so etwas
>nicht so hätte installiert werden dürfen.

Vielleicht war da ja auch anstelle der 16A mal etwas größeres drin und
weil keine passende Ersatzsicherung vorhanden war, hat irgendwer
einfach eine 16er reingedreht.

>Kann es sein das da (vorher?) ein "Heimwerker" zugange war?

Kann man nicht ausschließen.

>Das ist schon so passiert? Mehrmals? Dann gehört da meiner Meinung nach
>eine neue 3-Phasige Zuleitung und eine neue Verteilung hin
>gelegt/gebaut. Umgehend!

3-phasig bekommst Du wahrscheinlich wegen der Dimensionierung der
Steigeleitung nicht genehmigt.

Gruß
Lennart

Sebastian Suchanek

unread,
Nov 22, 2015, 4:50:14 PM11/22/15
to
Am 22.11.2015 um 22:00 schrieb Ulrich G. Kliegis:

> ist es üblich - oder überhaupt noch zulässig - daß eine
> 3-Zimmer-Wohnung, an drei Studenten (WG) vermietet, nur mit einer
> einzigen 16A-Schmelzsicherung als Hauptsicherung ausgestattet ist?

Anno 2015 IMHO nicht mehr wirklich üblich, aber grundsätzlich zulässig.

> In der Unterverteilung in der Wohnung sitzen dann noch einmal 5
> einzelne Sicherungsautomaten mit je 16 A
> [...]

Ich bin gerade zu faul, in die entsprechenden Kennlinien zu schauen,
aber *das* dürfte eigentlich nicht zulässig sein, da hier die
Selektivität der Sicherungen nicht gegeben ist. (Zumindest nach
Bauchgefühl...)


Tschüs,

Sebastian

Sebastian Suchanek

unread,
Nov 22, 2015, 4:55:16 PM11/22/15
to
Am 22.11.2015 um 22:35 schrieb Lennart Blume:

> [...]
> Vielleicht war da ja auch anstelle der 16A mal etwas größeres drin und
> weil keine passende Ersatzsicherung vorhanden war, hat irgendwer
> einfach eine 16er reingedreht.
> [...]

Mit sehr viel Glück steckt noch ein Passring im Sockel, anhand dessen
man die ursprüngliche Sicherungsgröße bestimmen kann.


Tschüs,

Sebastian

Wolfgang Kynast

unread,
Nov 22, 2015, 5:02:36 PM11/22/15
to
On Sun, 22 Nov 2015 22:16:54 +0100, "Kay Martinen" posted:
Falls alle betroffenen Newsserver auf dem Weg zum Leser das auch tun.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 22, 2015, 5:08:22 PM11/22/15
to
Hallo, Lennart und Kay!

erstmal herzlichen Dank für Eure prompte Antwort.


Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:

>Am Sun, 22 Nov 2015 22:14:04 +0100 schrieb Kay Martinen:
>
>>Am 22.11.2015 um 22:00 schrieb Ulrich G. Kliegis:
>>> ist es üblich - oder überhaupt noch zulässig - daß eine
>>> 3-Zimmer-Wohnung, an drei Studenten (WG) vermietet, nur mit einer
>>> einzigen 16A-Schmelzsicherung als Hauptsicherung ausgestattet ist?
>>
>>Du meinst Die ganze Wohnung bekommt nur eine Phase, statt dreien? Wo
>>sitzt diese eine Schmelzsicherung? Auch in der Verteilung der Wohnung?

Zur Situation: Altbau, ca. 90 bis 100 Jahre alt, offenbar nach der
Wende (ostdeutsche Landeshauptstadt) mit sparsamen Mitteln renoviert.
Im Treppenhaus läuft auf Putz eine dicke (naja, 3 mal <10mm²) Leitung,
bei der die einzelnen Adern (hoffentlich außer mit der Wandfarbe noch
irgendwie anders isoliert) deutlich sichtbar sind, wirkt wie das
abisolierte Innere eines dickeren Kabels - ich vermute, das stammt
noch aus Vor-Wende-Zeiten, kenne mich aber mit der Spielart überhaupt
nicht aus - im Treppenhaus hoch, insgesamt vier Wohngeschosse je zwei
3 1/2-Zimmer Wohnungen.

Die Sicherungen sitzen - eine je Wohnung, also einphasig - im
Treppenhaus bei der Steigleitung. Offenbar auch jeweils nur ein
Zähler für zwei Wohnungen. Einphasig abgesichert.

Es kann sein, daß da mal ne dickere Sicherung dringesessen hat, muß
aber nicht. Das laß ich gerade nochmal nachgucken.

>
>Also einphasiger Anschluß in kleineren Wohnungen ist durchaus üblich,
>insbesondere im Altbau. 16 A ist aber etwas arg wenig.
>Ist bekannt, wie die Steigeleitung abgesichert ist?

Nein, bisher nicht bekannt.

>Und wieviele Wohnungen hängen an der Steigeleitung?

s.o., mindestens acht.
>Der Zähler sitzt vermutlich in der Wohnung.
Nach Augenschein (zur Nachbarwohnung bestand bei meinem Besuch kein
Zugang) nur ein Zähler für beide Wohnungen. Offenbar, wenn das
tatsächlich so ist, sitzt der Zähler vor den
Wohnungs-Hauptsicherungen.

>Was steht für eine zulässige Stromstärke drauf?

Weiß ich noch nicht. Info kommt kurzfristig.
>
>>> In der Unterverteilung in der Wohnung sitzen dann noch einmal 5
>>> einzelne Sicherungsautomaten mit je 16 A
>>
>>Ups. Da würde ich reflexartig "nicht Zulässig" rufen. Und das so etwas
>>nicht so hätte installiert werden dürfen.
>
>Vielleicht war da ja auch anstelle der 16A mal etwas größeres drin und
>weil keine passende Ersatzsicherung vorhanden war, hat irgendwer
>einfach eine 16er reingedreht.
>
>>Kann es sein das da (vorher?) ein "Heimwerker" zugange war?
Ausschließen läßt sich gar nichts. Zwischen an Budgetgrenze gebundenem
echten Elektriker und Arbeitskraft unbekannter Provenienz scheint dort
der Schwerpunkt eher Richtung Pfusch, daß es gerade noch geht, die
Leitlinie zu sein. Wobei die letzte Grund-Renovierung von
Vermieterseite wohl auch schon etwas zurückliegt, aber das ist eine
andere Baustelle.

Reiner Heimwerker, der vorher bei entsprechenden Arbeiten mal
zugeguckt hat - das würde ich eher nicht sagen. Aber eben auch nicht
VDE-gerechte Neubauausstattung.
>
>Kann man nicht ausschließen.
>
(Do-hats-a-fjusn-blosn-Event) -
>>Das ist schon so passiert? Mehrmals? Dann gehört da meiner Meinung nach
>>eine neue 3-Phasige Zuleitung und eine neue Verteilung hin
>>gelegt/gebaut. Umgehend!
>
Gibt es da irgendwelche Rechtsrahmen, auf die man sich, ohne gleich
nach dem Einzug Prozellan zu zertöppern, wohlmeinend beziehen kann?
Die Wohnungsverwaltung scheint zumindest nicht bösartig zu sein.

>3-phasig bekommst Du wahrscheinlich wegen der Dimensionierung der
>Steigeleitung nicht genehmigt.

Notfalls wäre das Einziehen einer neuen Steigeleitung ja auch nicht
das Verkehrteste, wenn man da schon mal rangeht. Aber das kann ich von
hier aus nicht beurteilen und bin auch nur mittelbar an dem
Innenverhältnis zwischen Mietern und Vermieter angebunden.
>
>Gruß
>Lennart

Gruß und nochmal Dank, auch an Kay!

U.

Marcel Mueller

unread,
Nov 22, 2015, 5:08:44 PM11/22/15
to
On 22.11.15 22.00, Ulrich G. Kliegis wrote:
> ist es üblich - oder überhaupt noch zulässig - daß eine
> 3-Zimmer-Wohnung, an drei Studenten (WG) vermietet, nur mit einer
> einzigen 16A-Schmelzsicherung als Hauptsicherung ausgestattet ist?

Wo ist das Problem? Eine Sicherung kann beliebig viele davon abgehende
Leitungen hinreichenden Querschnitts sichern.

> In der Unterverteilung in der Wohnung sitzen dann noch einmal 5
> einzelne Sicherungsautomaten mit je 16 A - wenn aber, wie ja durchaus
> normal, neben Kleinverbrauchern wie PC, Beleuchtung etc. auch noch
> Backofen (der Kochplattenteil des Herdes ist immerhin gasbetrieben),
> Geschirrspüler, Waschmaschine und ein 5-Liter-Heißwasserbereiter
> laufen, sagt es einmal kurz brrrrritz, und wieder ist eine
> Schmelzsicherung, die die einzige Leitung aus der Steigleitung in die
> Wohnung absichert, durch.

Die Verteilung ist zu schwach für einen elektrischen Backofen. Du
brauchst einen anderen Ofen (z.B. Gas) oder eine komplett neue
Elektroinstallation. Nun, ersteres dürfte preiswerter sein.

> Deren Fassung ist übrigens auch schon stark
> korrodiert, sieht eher nach Funkenerosion als Feuchtigkeitsfolge aus.

Damit könnte man natürlich versuchen Zweiteres herbeizuführen.
Allerdings kann der Schuss in einer Mietwohnung nach hinten los gehen,
denn dabei müssen nicht selten neue Leitungen gelegt werden, was
bedeutet alle Wände aufreißen.


Marcel

Kay Martinen

unread,
Nov 22, 2015, 5:19:08 PM11/22/15
to
Am 22.11.2015 um 22:50 schrieb Sebastian Suchanek:
> Am 22.11.2015 um 22:35 schrieb Lennart Blume:
>
>> [...]
>> Vielleicht war da ja auch anstelle der 16A mal etwas größeres drin und
>> weil keine passende Ersatzsicherung vorhanden war, hat irgendwer
>> einfach eine 16er reingedreht.
>> [...]

und die vielleicht nicht richtig fest gezogen. Würde die genannte
Kontakterosion auch erklären.

> Mit sehr viel Glück steckt noch ein Passring im Sockel, anhand dessen
> man die ursprüngliche Sicherungsgröße bestimmen kann.

Und ich vermute das ist Altbau und ebenso alte Verteilung mit Diazed. Da
Bröseln die Porzellankragen der Passringe gern mal weg und übrig bleibt
die Metallschraube. Mit Glück ist ja vielleicht noch ein wenig Farbe zu
erkennen. Blau oder Gelb wäre schon mal gut, Rot (10A) oder Grau (16A)
eher schlecht. Aber nur wenn die schwächere Absicherung keinen anderen
Triftigen Grund hat!

Wenn Diazed und Passring stimmt: Neuer Passring = Neue Kontaktfläche!

Bei Neozed gibts ja nur Passhülsen.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 22, 2015, 5:39:06 PM11/22/15
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

>
>Und ich vermute das ist Altbau und ebenso alte Verteilung mit Diazed. Da
>Bröseln die Porzellankragen der Passringe gern mal weg und übrig bleibt
>die Metallschraube. Mit Glück ist ja vielleicht noch ein wenig Farbe zu
>erkennen. Blau oder Gelb wäre schon mal gut, Rot (10A) oder Grau (16A)
>eher schlecht. Aber nur wenn die schwächere Absicherung keinen anderen
>Triftigen Grund hat!
>
>Wenn Diazed und Passring stimmt: Neuer Passring = Neue Kontaktfläche!

Hab mal Bilder von Neo- und Diazed googliert: Eindeutig Diazed, davon
hatte ich gestern abend die kaputte 16A-Version in der Hand.

Ich werd mir mal Bilder von dem Machwerk schicken lassen.


OT: Nachricht canceln - wird erfahrungsgemäß von der großen Mehrzahl
der Newsserver und deren Derivaten gebremst und vergnutzt - ist hier
auch nicht wirklich relevant. Soll von mir aus auch kein Nebenthread
werden, so war die Bemerkung nicht gemeint, mehr eine
Befindlichkeitsäußerung. Schluß, Deckel! :)
/OT

Gruß,
U.

Andeas Wenzel

unread,
Nov 22, 2015, 5:47:32 PM11/22/15
to
Am 22.11.2015 um 22:00 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> Moin,
> ist es üblich - oder überhaupt noch zulässig - daß eine
> 3-Zimmer-Wohnung, an drei Studenten (WG) vermietet, nur mit einer
> einzigen 16A-Schmelzsicherung als Hauptsicherung ausgestattet ist?
> [...]

Hieraus...

http://www.bmgev.de/mietrecht/urteile/detailansicht/mindeststandard-fuer-einsatz-ueblicher-elektrischer-haushaltsgeraete.html

... würde ich interpretieren dass das unzulässig ist. Aber IANAL und so.

Gruß,
Andreas

Siegfried Schmidt

unread,
Nov 22, 2015, 9:35:17 PM11/22/15
to
Andeas Wenzel schrieb:

> Hieraus...
>
> http://www.bmgev.de/mietrecht/urteile/detailansicht/mindeststandard-fue
> r-einsatz-ueblicher-elektrischer-haushaltsgeraete.html
>
> ... würde ich interpretieren dass das unzulässig ist. Aber IANAL und
> so.

Die Anlage ist nicht unzulässig, der Anspruch des Mieters auf
Nachbesserung ergibt sich nur aus der fehlenden konkreten vertraglichen
Vereinbarungen über deren Zustand.


Siegfried


--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind
mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den
Darstellungen abweichen.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 23, 2015, 4:26:56 AM11/23/15
to
Andeas Wenzel <awspam...@gmx.de> wrote:

>
>
>Hieraus...
>
>http://www.bmgev.de/mietrecht/urteile/detailansicht/mindeststandard-fuer-einsatz-ueblicher-elektrischer-haushaltsgeraete.html
>
>... würde ich interpretieren dass das unzulässig ist. Aber IANAL und so.

Moin, Andreas,

die Entscheidung trägt m.E. genau das Potential, zumindest als Hinweis
auf eine vergleichbare Rechtssituation, auf eine zeitgemäße Anpassung
der Stromversorgung der Wohnung zu dringen. Genau dieser übliche
Standard ist ja das Maß, von dem hier derzeit jedenfalls erheblich
abgewichen wird.

Nun sind die Studenten dort von einem Rechtsstreit aber noch sehr weit
weg, es geht nur erstmal um die Bewertung der Zielrichtung. Und da ist
dein Hinweis, glaub ich, sehr gut. Vielen Dank!

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 23, 2015, 4:44:37 AM11/23/15
to
Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:

>
>Der Zähler sitzt vermutlich in der Wohnung.
>Was steht für eine zulässige Stromstärke drauf?

Hab von dem schon mal ein Bild bekommen. Darauf erkenne ich:

Kilowattstunden Wechselstromzähler
Typ A52 (dann eine 2 in einem Kreis, daneben ein Kreis mit radialen
kurzen Strichen in NO, SO, SW und NW - Richtung

Zählernummer egal

230 V 10(40)A 50 Hz
375 Umdr/kWh 09 78

Made in Poland PAFAL (alles klar?)

Hab auch noch Bilder der übrigen Installationsteile erbeten. Kommt

Gruß,
U.

Lennart Blume

unread,
Nov 23, 2015, 2:11:55 PM11/23/15
to
Am Sun, 22 Nov 2015 23:08:20 +0100 schrieb Ulrich G. Kliegis:

>Zur Situation: Altbau, ca. 90 bis 100 Jahre alt, offenbar nach der
>Wende (ostdeutsche Landeshauptstadt) mit sparsamen Mitteln renoviert.
>Im Treppenhaus läuft auf Putz eine dicke (naja, 3 mal <10mm²) Leitung,
>bei der die einzelnen Adern (hoffentlich außer mit der Wandfarbe noch
>irgendwie anders isoliert) deutlich sichtbar sind, wirkt wie das
>abisolierte Innere eines dickeren Kabels - ich vermute, das stammt
>noch aus Vor-Wende-Zeiten, kenne mich aber mit der Spielart überhaupt
>nicht aus - im Treppenhaus hoch, insgesamt vier Wohngeschosse je zwei
>3 1/2-Zimmer Wohnungen.

Die Elektroinstallation ist wohl noch aus DDR-Zeiten, dort waren
solche Kabel gebräuchlich. Dürfte wahrscheinlich sogar Alu statt
Kupfer sein.

>Die Sicherungen sitzen - eine je Wohnung, also einphasig - im
>Treppenhaus bei der Steigleitung. Offenbar auch jeweils nur ein
>Zähler für zwei Wohnungen. Einphasig abgesichert.

Ein Zähler für 2 Wohnungen kann ich mir nur schwer vorstellen.
Wie wird dort abgerechnet?
Wer hat den Vertrag mit dem Stromversorger?

>Es kann sein, daß da mal ne dickere Sicherung dringesessen hat, muß
>aber nicht. Das laß ich gerade nochmal nachgucken.

16 A wären auch für DDR-Zeiten etwas mager, aber da war vieles
möglich.

>>Also einphasiger Anschluß in kleineren Wohnungen ist durchaus üblich,
>>insbesondere im Altbau. 16 A ist aber etwas arg wenig.
>>Ist bekannt, wie die Steigeleitung abgesichert ist?
>
>Nein, bisher nicht bekannt.
>
>>Und wieviele Wohnungen hängen an der Steigeleitung?
>
>s.o., mindestens acht.

Also wird 3-phasig vermutlich nicht gehen.
Die Gesamtleistung ist eben begrenzt durch Querschnitt und Absicherung
der Steigeleitung. Diese Leistung muß eben für alle Wohnungen reichen.


>Notfalls wäre das Einziehen einer neuen Steigeleitung ja auch nicht
>das Verkehrteste, wenn man da schon mal rangeht. Aber das kann ich von
>hier aus nicht beurteilen und bin auch nur mittelbar an dem
>Innenverhältnis zwischen Mietern und Vermieter angebunden.

Das wir dann eine Großbaustelle.
Soweit ich weiß, verlangen heute alle Netzbetreiber bei wesentlichen
Änderungen / Modernisierungen eine Zählerzentralisation. D.h. alle
Zähler kommen in einen zentralen Raum (meist im Keller), von dort
führt jeweils eine Leitung in jede Wohnung.
Das bedeutet dann richtig Lärm u. Dreck und kostet ein Schweinegeld.
Das Finanzielle ist erstmal Sache des Hauseigentümers, aber letztlich
werden die Kosten irgendwie auf die Mieter umgelegt.
Ob das im Sinne der Studenten ist?

Ich würde deshalb vorschlagen zunächst, in Absprache mit der
Hausverwaltung, die vorhandene Anlage von einem Elektriker checken zu
lassen und nach kostengünstigen Verbesserungen der Situation zu
suchen.

Gruß
Lennart

Lennart Blume

unread,
Nov 23, 2015, 2:11:55 PM11/23/15
to
Am Mon, 23 Nov 2015 10:44:35 +0100 schrieb Ulrich G. Kliegis:

>Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:
>
>>
>>Der Zähler sitzt vermutlich in der Wohnung.
>>Was steht für eine zulässige Stromstärke drauf?
>
>Hab von dem schon mal ein Bild bekommen. Darauf erkenne ich:
>
>Kilowattstunden Wechselstromzähler
>Typ A52 (dann eine 2 in einem Kreis, daneben ein Kreis mit radialen
>kurzen Strichen in NO, SO, SW und NW - Richtung
>
>Zählernummer egal
>
>230 V 10(40)A 50 Hz

Also erlaubt der Zähler max. 40A.
Mit einer Absicherung auf 35A könnte man sicher gut leben.
Entscheidend ist aber was die Steigeleitung hergibt.

>375 Umdr/kWh 09 78
>
>Made in Poland PAFAL (alles klar?)

Vermutlich auch noch aus DDR-Zeiten.

>Hab auch noch Bilder der übrigen Installationsteile erbeten. Kommt

Gruß
Lennart

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 23, 2015, 3:12:57 PM11/23/15
to
Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:

>
>Ich würde deshalb vorschlagen zunächst, in Absprache mit der
>Hausverwaltung, die vorhandene Anlage von einem Elektriker checken zu
>lassen und nach kostengünstigen Verbesserungen der Situation zu
>suchen.

Genau so sehe ich es auch. Wenn die jungen Leute Glück haben, paßt da
eine 35A-Sicherung rein, das sollte genügen.

Verrätst Du mir bitte noch, was die 10 vor der (40) beim Maximalstrom
auf dem Zählertypenschild bedeutet?

Zum Abrechnungsmodus, wenn es denn tatsächlich nur ein Zähler pro
Etage ist, kann ich Dir nichts sagen. Nach Quadratmetern, kumulierten
Lebensjahren, Gewicht? ;) Wird sich zeigen.

Ich meld mich dann spätestens wieder, wenn ich mehr über das andere
Geschraddel weiß.

Besten Dank erstmal wieder, schönen Abend!

Gruß,
U.

Dieter Wiedmann

unread,
Nov 23, 2015, 4:57:21 PM11/23/15
to
Am 23.11.2015 21:12, schrieb Ulrich G. Kliegis:

> Verrätst Du mir bitte noch, was die 10 vor der (40) beim Maximalstrom
> auf dem Zählertypenschild bedeutet?

Bei 10A wird er justiert und geeicht.


Gruß Dieter

Lennart Blume

unread,
Nov 23, 2015, 5:02:43 PM11/23/15
to
Am Mon, 23 Nov 2015 22:00:07 +0100 schrieb Martin Gerdes:

>Lennart Blume <usen...@arcor.de> schrieb:

>>Das wird dann eine Großbaustelle.
>>Soweit ich weiß, verlangen heute alle Netzbetreiber bei wesentlichen
>>Änderungen / Modernisierungen eine Zählerzentralisation. D.h. alle
>>Zähler kommen in einen zentralen Raum (meist im Keller), von dort
>>führt jeweils eine Leitung in jede Wohnung.
>
>Weißt Du, warum das so ist?

Steht wohl schon seit Jahrzehnten so in den technischen
Anschlußbedingungen.

Warum sie das so haben wollen?
Vermutlich um die Ablesung zu erleichtern und jederzeit auch ohne
Mitwirkung des Wohnungsinhabers Zugang zum Zähler zu haben (der ja
Eigentum des Netzbetreibers oder des Meßstellenbetreibers ist).


>Ich erinnere mich daran, daß in einer früheren Mietwohnung die
>Steigleitung erneuert worden ist und dabei in der Tat ein neuer, großer
>Zählerkasten im Keller installiert worden ist. Aus mir unerfindlichen
>Gründen hat man dort aber nur 7 der 10 Wohnungszähler eingebaut
>(allerdings Freiraum für die anderen drei gelassen), die Installation
>von 3 Wohnungen hat man nicht tangiert. Keine Ahnung, warum.

Scheint ein Sonderfall zu sein.
Vielleicht bei Teilsanierung denkbar, daß ein Gebäudeteil bereits
saniert ist und ein anderer noch nicht.

>Anderseits möchte vielleicht nicht jeder Mieter, daß jeder Mitmieter
>ablesen kann, wieviel Strom er verbraucht.

Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.


Gruß
Lennart

Lennart Blume

unread,
Nov 23, 2015, 5:02:43 PM11/23/15
to
Am Mon, 23 Nov 2015 20:42:51 +0000 (UTC) schrieb Martin ?rautmann:

>On Mon, 23 Nov 2015 21:12:55 +0100, Ulrich G Kliegis wrote:
>> Genau so sehe ich es auch. Wenn die jungen Leute Glück haben, paßt da
>> eine 35A-Sicherung rein, das sollte genügen.
>
>Aua, jetzt wird's gefährlich.
>
>Ihr meint, es war einfach nur Sparsamkeit, 'ne 16er zu verwenden statt
>'ner 35er?
>
>Nur mit gewissenhafter Prüfung wird man erkennen können, ob eine
>stärkere Absicherung möglich oder zulässig ist - nix für den Laien.

Nichts anderes habe ich geschrieben.
Er soll durch ein Elektriker prüfen lassen und mit ihm nach einer
Lösung suchen.

Gruß
Lennart

Lennart Blume

unread,
Nov 23, 2015, 5:02:43 PM11/23/15
to
Am Mon, 23 Nov 2015 21:12:55 +0100 schrieb Ulrich G. Kliegis:

>Verrätst Du mir bitte noch, was die 10 vor der (40) beim Maximalstrom
>auf dem Zählertypenschild bedeutet?

Das müsste der Nennstrom sein, bei dem die angebene Meßgenauigkeit
gilt.

Harald Hengel

unread,
Nov 23, 2015, 5:04:34 PM11/23/15
to
Kay Martinen schrieb:

>> Das einzige Manko des Usenet - was raus ist, ist raus.
>
> Nein. Deine eigenen Beiträge kannst du canceln und korrekt erneut
> senden. Mit einem newsclient der's kann.

Und das funktioniert tatsächlich?

Befass dich mal mit Thema.

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 23, 2015, 5:04:34 PM11/23/15
to
Marcel Mueller schrieb:

> Die Verteilung ist zu schwach für einen elektrischen Backofen.

Warum.
16A reicht nicht für 2000w?

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 23, 2015, 5:04:34 PM11/23/15
to
Ulrich G. Kliegis schrieb:

>> Wenn Diazed und Passring stimmt: Neuer Passring = Neue
>> Kontaktfläche!

Du meinst einfach durch eine größere ersetzen?
Das würde ich auf keinen Fall machen, Brandgefahr und kaum zulässig.

> Hab mal Bilder von Neo- und Diazed googliert: Eindeutig Diazed,
> davon hatte ich gestern abend die kaputte 16A-Version in der Hand.

http://www.amazon.de/PK-Schraubautomat-L16A-Diazed/dp/B006J382ZM

Das wäre zumindest eine Lösung die den Nachkauf erspart.

Die nachgeschalteten 16A Sicherungen dürften nicht zulässig sein.
Ich meine immmer eine Stufe tiefer, also max. 10A, das dürfte aber das
Problem nicht lösen.

1x16A dürfte im Bestanndsschutz zulässig sein.

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 23, 2015, 5:04:36 PM11/23/15
to
Lennart Blume schrieb:

> Also erlaubt der Zähler max. 40A.

Ich kenne mich nicht aus, ich schätze Dauerstrom max. 10A oder warum
schreibt man den Wert drauf.

Das könnte auch bedeuten, Absicherung dahinter max. 10A.

> Mit einer Absicherung auf 35A könnte man sicher gut leben.
> Entscheidend ist aber was die Steigeleitung hergibt.

Auf jeden Fall so viel wie die Sicherung davor, die vermutlich im
Keller sitzt und vermutlich 50A vsrträgt.

Die Gefahr, dass die Sicherung im Keller fliegt steigt damit.

Grüße Harald


Dieter Wiedmann

unread,
Nov 23, 2015, 6:18:23 PM11/23/15
to
Am 23.11.2015 23:04, schrieb Harald Hengel:

> Ich kenne mich nicht aus,

Wirst du gezwungen?


Andeas Wenzel

unread,
Nov 23, 2015, 6:27:05 PM11/23/15
to
Am 23.11.2015 um 03:35 schrieb Siegfried Schmidt:
> [...]
> Die Anlage ist nicht unzulässig, der Anspruch des Mieters auf
> Nachbesserung ergibt sich nur aus der fehlenden konkreten vertraglichen
> Vereinbarungen über deren Zustand.

Sie ist vielleicht nicht unzulässig im Sinne der elektrischen
Sicherheit, möglicherweise aber im mietrechtlichen Sinne. Der OP fragte
neben "zulässig" ja auch nach "üblich".

Gruß,
Andreas


Andeas Wenzel

unread,
Nov 23, 2015, 6:28:36 PM11/23/15
to
Am 23.11.2015 um 08:22 schrieb w-buechs...@web.de:
> [...] Nach der Rechtssprechung muß in einer Mietwohnung der
> Anschluß und Gebrauch üblicher Elektrogeräte möglich sein. [...]

Genau das steht in dem von mir verlinkten Artikel, inclusive des
Aktenzeichens des BGH-Urteils.

Gruß,
Andreas


Gerald Oppen

unread,
Nov 23, 2015, 7:08:53 PM11/23/15
to
Am 23.11.2015 um 23:02 schrieb Lennart Blume:

> Warum sie das so haben wollen?
> Vermutlich um die Ablesung zu erleichtern und jederzeit auch ohne
> Mitwirkung des Wohnungsinhabers Zugang zum Zähler zu haben (der ja
> Eigentum des Netzbetreibers oder des Meßstellenbetreibers ist).
Es vereinfacht vor allem auch illegale Stromabzapfungen auf
Versorgerseite aufzufinden. Unbemerkt vor einem zentralen Zählerraum
anzuzapfen wird schwierig, aber Steigleitungen die irgendwo verschwinden
und aus dem Nichts am Zähler in der Wohnung wieder auftauchen sin mühsam
zu prüfen.


> Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
> Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.
Was meiner Meinung nach eigentlich nicht sein darf im Sinn der
Energiesparmöglichkeiten.
Kann nicht sein dass man als Bittsteller auftreten muss um seinen
eigenen Stromverbrauchzu erfahren...


Gerald

Kay Martinen

unread,
Nov 23, 2015, 7:16:30 PM11/23/15
to
YMMV. Bei mir bisher schon. Hab dazu schon mail bekommen. Das müssen wir
hier nicht weiter vertiefen.

Kay

--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Kay Martinen

unread,
Nov 23, 2015, 7:31:26 PM11/23/15
to
Am 23.11.2015 um 22:46 schrieb Harald Hengel:
> Ulrich G. Kliegis schrieb:
>
>>> Wenn Diazed und Passring stimmt: Neuer Passring = Neue
>>> Kontaktfläche!
>
> Du meinst einfach durch eine größere ersetzen?
> Das würde ich auf keinen Fall machen, Brandgefahr und kaum zulässig.

Nachdem du in einem anderen post dieses threads schriebst:

> Ich kenne mich nicht aus, ich schätze Dauerstrom max. 10A oder warum
> schreibt man den Wert drauf.

Glaube ich gern das du verwirrt bist. :-) Also nein: Man DARF kaputte
Passringe auch durch die Gleiche Größe ersetzen die vorher drin steckte.
In diesem Konkreten Fall SOLL man es auch tun. Wenn die Größe/Farbe denn
noch erkennbar ist. Da so was normalerweise mit Fußkontakt nach unten
eingebaut wird, darunter viel "luft" ist und Porzellan normalerweise
nicht leitet besteht die Chance das ein Elektriker den Kasten aufmacht
und die Reste direkt darunter, oder am Boden des Kastens wieder findet.
Das sollte aber kein Laie wie du versuchen. Denn Diazeds haben zwar
größere Abstände, sind aber meist schlechter beim Berührungsschutz - bei
offener Verteilung.


> Die nachgeschalteten 16A Sicherungen dürften nicht zulässig sein.
> Ich meine immmer eine Stufe tiefer, also max. 10A, das dürfte aber das
> Problem nicht lösen.

Es geht auch eine Stufe höher wenn die Zuleitung es erlaubt. Das dürfte
hier das größere Problem sein.


> 1x16A dürfte im Bestanndsschutz zulässig sein.

:-) Und in welchem Schlauen Buch hast du das gefunden? In den TAB der
EVU, der VDE 0100, den Frädrich quergelesen, oder einfach nur aufgeschnappt?

Kay

--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Kay Martinen

unread,
Nov 23, 2015, 7:54:41 PM11/23/15
to
Am 24.11.2015 um 01:09 schrieb Gerald Oppen:
> Am 23.11.2015 um 23:02 schrieb Lennart Blume:
>
>> Warum sie das so haben wollen?
>> Vermutlich um die Ablesung zu erleichtern und jederzeit auch ohne

Wir bekommen hier immer nur eine Ablesekarte und müssen das Selbst
weiter melden - sonst wird geschätzt.

> Es vereinfacht vor allem auch illegale Stromabzapfungen auf
> Versorgerseite aufzufinden. Unbemerkt vor einem zentralen Zählerraum
> anzuzapfen wird schwierig, aber Steigleitungen die irgendwo verschwinden
> und aus dem Nichts am Zähler in der Wohnung wieder auftauchen sin mühsam
> zu prüfen.

Natürlich könnte man auch einen Summenzähler direkt hinter dem
Hausanschluß vorsehen. Die Einzelsummen müssten dann dem Entsprechen.
Aber das wird dann oft eine Wandler-anlage erfordern und ist nat. jedem
zu teuer. Von der Rechnerei und möglichen Abweichungen durch Toleranzen
mal ganz abgesehen.

Es steht AFAIR übrigens sicher schon seit Jahrzehnten in den TAB das die
Ungezählte Leitung so kurz wie nur möglich sein soll. Das Schließt
Zähler in den Wohnungen dann schon aus.


>> Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
>> Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.
> Was meiner Meinung nach eigentlich nicht sein darf im Sinn der
> Energiesparmöglichkeiten.
> Kann nicht sein dass man als Bittsteller auftreten muss um seinen
> eigenen Stromverbrauchzu erfahren...

Vielleicht; aber nur vielleicht; wird sich das ja mit Smartmetern
ändern. Bis dahin kann $Mieter sich auf eigene Kosten doch einen
nachgeschalteten Zähler in der Wohnung installieren lassen. Wenn das
Fachgerecht gemacht wird spricht m.E. nichts dagegen.

Und dann gibt es noch div. andere Methoden. Z.b. ein Sensor auf der
Zählerscheibe der per Funk in die Wohnung meldet (wenn die Reichweite
hin haut) von Conrad, ELV o.a. IMHO für die Homematic o. ähnliche. Oder
ein "Schlaues" Teil mit drei wandlern zum über die Zuleitung stülpen das
IMHO sogar inet-anbindung bietet und nicht nur dir, der cloud sondern
gleich noch der NSA deinen Stromverbrauch mitteilt.

Problem wird sein, das so zu regulieren das die Smartmeter nicht im
sekundentakt petzen und die EVU dann auf teuere Sondertarif-Ideen kommen
(Du benutzt deinen Herd zuviel, Jetzt wirds teurer) und überhaupt eine
möglichkeit vorgesehen zu bekommen das der Mieter in SEINER Wohnung eine
Anzeige erhält wie viel strom er grade verbraucht.

Zwecks Energiesparen die sinnvollste Lösung, finde ich. Die Technischen
möglichkeiten wären ja da, aber mein Eindruck ist - die wollen das alle
nicht. Und wenn dann nur zum Eigenen, aber nicht zum Vorteil der Kunden.

Denn so eine Anzeige kostet ja wieder ein paar cent mehr pro Zähler und
könnte den Kunden zum effektiven Strom sparen bringen.

Und was für eine Droge verkaufen die Stromdealer am liebsten:
Verbrauchte Elektrische Arbeit vulgo VIEL Strom!

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Helmut Hullen

unread,
Nov 24, 2015, 3:30:09 AM11/24/15
to
Hallo, Lennart,

Du meintest am 23.11.15:

>>> Soweit ich weiß, verlangen heute alle Netzbetreiber bei
>>> wesentlichen Änderungen / Modernisierungen eine
>>> Zählerzentralisation. D.h. alle Zähler kommen in einen zentralen
>>> Raum (meist im Keller), von dort führt jeweils eine Leitung in jede
>>> Wohnung.

[...]

> Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
> Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.


Und bei Altbauten kann alles ganz anders sein ... insbesondere ist dort
bei älteren Installation der Zähler im Wohnungsflur.

Viele Gruesse!
Helmut

Arno

unread,
Nov 24, 2015, 4:14:20 AM11/24/15
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:

> Bei 10A wird er justiert und geeicht.

Scheisse hoch 3.


10A Nenn- und Dauerstrom(belastbarkeit), 40A kurzzeitige Belastbarkeit.
Des ZÄHLERS, nicht der LEITUNGEN.

--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..

horst-d.winzler

unread,
Nov 24, 2015, 4:26:00 AM11/24/15
to
Am 24.11.2015 um 10:14 schrieb Arno:
> Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:
>
>> Bei 10A wird er justiert und geeicht.
>
> Scheisse hoch 3.

Bei dem eingeklammerten Stromwert handelt es sich um die
Justierstromstärke. Dieter hat recht!

>
> 10A Nenn- und Dauerstrom(belastbarkeit), 40A kurzzeitige Belastbarkeit.
> Des ZÄHLERS, nicht der LEITUNGEN.
>

Um mit deinen Worten zu sprechen: "Scheiße hoch 3" was du da schreibst. ;-)

--
mfg hdw

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 4:26:12 AM11/24/15
to
Joerg Bradel <use...@bradel-mol.de> wrote:

>
>Bitte kontaktiere _umgehend_ den Elektriker Deines geringsten
>Misstrauens! Er, und nur er, kann Dir helfen.
>Alles andere ist Pfusch und brandgefährlich.


Hallo Jörg,

danke für Deine Hinweise, aber sie sind unnötig, weil ich a) überhaupt
nicht Mieter bin, sondern nur mittelbar eingebunden, b) keinerlei
Ambitionen habe, da selbst tätig zu werden, zumal das einige 100 km
von meinem Wohnort weg ist, c) gerade bei Installationsfragen von E
bis GWS (GasWasser...) wohlweislich schon immer auf zertifizerte
Handwerker gesetzt habe.

Allerdings ist es, um a) Ansprüche gegen den Vermieter (nicht mein
Rechtspartner), b) ggf. auch Traumvorstellungen von Handwerkern, die
ein Leckerchen wittern, eingrenzen zu können, schon wichtig, alle
Informationen selbst zu sammeln.

Insofern: Danke für Deinen Rat, aber Du rennst eine sehr offene Tür
ein.

Gruß,
U.

horst-d.winzler

unread,
Nov 24, 2015, 4:30:32 AM11/24/15
to
Am 24.11.2015 um 08:59 schrieb Helmut Hullen:
> Hallo, Lennart,
>
> Du meintest am 23.11.15:
>
>>>> Soweit ich weiß, verlangen heute alle Netzbetreiber bei
>>>> wesentlichen Änderungen / Modernisierungen eine
>>>> Zählerzentralisation. D.h. alle Zähler kommen in einen zentralen
>>>> Raum (meist im Keller), von dort führt jeweils eine Leitung in jede
>>>> Wohnung.
>
> [...]
>
>> Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
>> Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.

Gibt es dafür nicht Vorschriften? würde mich wundern.

>
> Und bei Altbauten kann alles ganz anders sein ... insbesondere ist dort
> bei älteren Installation der Zähler im Wohnungsflur.
>

Und die Steigleitung befindet sich meist im Treppenhaus.

--
mfg hdw

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 4:31:08 AM11/24/15
to
"Harald Hengel" <raldo-...@freenet.de> wrote:

>
>Du meinst einfach durch eine größere ersetzen?
>Das würde ich auf keinen Fall machen, Brandgefahr und kaum zulässig.

Falsch verstanden.

a) sehe ich die Notwendigkeit, den angegriffenen Sicherungshalter und
ggf. weitere Teile der Installation zu ersetzen, als unabdingbar an;

b) ist derzeit noch unklar, ob da aus Unbedarftheit von den vorigen
Bewohnern (unbekannt) ggf. eine kleinere Sicherung eingesetzt worden
ist, obwohl eine größere vorgesehen und möglich war. Das geht aus all
meinen Texten in diesem Drösel m.E. eindeutig hervor.

Wer mich kennt, weiß, daß ich ein Qualitäts- und Sicherheitsfanatiker
bin. Also, keine Sorge. Wenn ich auch nur mittelbar beteiligt bin,
sorge ich dafür, daß da nichts Falsches geschieht.

Die jungen Leute sind da gerade eingezogen und richten sich noch ein.
Bei meinem Besuch dort bekam ich das Problem mit und habe zugesagt,
mich mal schlau zu machen. Was hier geschieht.

Gruß,
U.

Wolfgang Kynast

unread,
Nov 24, 2015, 4:31:20 AM11/24/15
to
On Tue, 24 Nov 2015 01:16:30 +0100, "Kay Martinen" posted:

>Am 23.11.2015 um 22:48 schrieb Harald Hengel:
>> Kay Martinen schrieb:
>>
>>>> Das einzige Manko des Usenet - was raus ist, ist raus.
>>>
>>> Nein. Deine eigenen Beiträge kannst du canceln und korrekt erneut
>>> senden. Mit einem newsclient der's kann.
>>
>> Und das funktioniert tatsächlich?
>>
>> Befass dich mal mit Thema.
>
>YMMV. Bei mir bisher schon.

Ach - wie hast Du das denn festgestellt, dass alle Newsserver das
ausführen? Das es ein paar ordentliche deutsche Server tun, ist
unbestritten.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 4:32:27 AM11/24/15
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:

>
>Bei 10A wird er justiert und geeicht.

Danke. Wieder was gelernt.

Gruß,
U.

Wolfgang Kynast

unread,
Nov 24, 2015, 4:34:00 AM11/24/15
to
On Tue, 24 Nov 2015 01:09:02 +0100, "Gerald Oppen" posted:

...
>> Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
>> Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.

>Was meiner Meinung nach eigentlich nicht sein darf im Sinn der
>Energiesparmöglichkeiten.
>Kann nicht sein dass man als Bittsteller auftreten muss um seinen
>eigenen Stromverbrauchzu erfahren...

Tja. Finde ich ja auch, aber das Thema ist in diversen Gruppen ein
Dauerbrenner. Wird also wohl oft so gehandhabt.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Marc Haber

unread,
Nov 24, 2015, 4:34:38 AM11/24/15
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>Es steht AFAIR übrigens sicher schon seit Jahrzehnten in den TAB das die
>Ungezählte Leitung so kurz wie nur möglich sein soll. Das Schließt
>Zähler in den Wohnungen dann schon aus.

In unserem HAR ist der Zählerschrank an der dem Hausanschluß gegenüber
liegenden Wand. Die Hauptleitung läuft über einen Kabelkanal in der
Decke, das dürften locker insgesamt drei Meter sein.

Würden die TAB so hart gelebt wie es steht hätte der Zählerkasten
direkt neben den Hausanschluß montiert gehört. Das hätte zwar den
Platz ineffektiv genutzt, wäre aber gegangen.

>Vielleicht; aber nur vielleicht; wird sich das ja mit Smartmetern
>ändern. Bis dahin kann $Mieter sich auf eigene Kosten doch einen
>nachgeschalteten Zähler in der Wohnung installieren lassen. Wenn das
>Fachgerecht gemacht wird spricht m.E. nichts dagegen.

Wie soll das gehen? In meiner letzten Mietwohnung ging die Zuleitung
ziemlich direkt auf den FI und von dort auf ein Schienensystem, das
wäre ohne frei fliegende Klemmen nicht gegangen.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 4:40:05 AM11/24/15
to
ArnoSa...@web.de (Arno) wrote:

>Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:
>
>> Bei 10A wird er justiert und geeicht.
>
>Scheisse hoch 3.
>
>
>10A Nenn- und Dauerstrom(belastbarkeit), 40A kurzzeitige Belastbarkeit.
>Des ZÄHLERS, nicht der LEITUNGEN.

Ähm, nun dachte ich nach Dieters Beitrag, es sei klar, und Du
bestätigst meine vordem bestehende, aber völlig unfundierte
Einschätzung.

Nun muß ich doch mal nach nachlesbaren Grundlagen fragen.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 4:45:04 AM11/24/15
to
"horst-d.winzler" <horst.d...@web.de> wrote:

>
>>> Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
>>> Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.
>
>Gibt es dafür nicht Vorschriften? würde mich wundern.

Vor rund vierzig Jahren zeigte mir ein Bekannter, wie er Stromkosten
spart. Durch eine winzige Bohrung an der Seite eines Zählergehäuses
hatt er einen Draht so gesteckt, daß der das Zählerrad blockierte.

Vielleicht rechnet es sich, durch veränderte Vorschriften zur
Zugänglichkeit des Zählers solchem Unfug vorzubeugen?

Eine Zeitlang erfolgte die Zählerstandserfassung wohl auch
fotografisch, oder es sollte so gemacht werden. Jetzt kommen ja die
neuen Verrat-dem-Versorger-und_Co.-alles- Zähler. Ob die mit
vermurksten Strömen (Phasenanschnittsteuerungen etc.) besser umgehen
können werden?

Gruß,
U.


Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 4:51:05 AM11/24/15
to
ArnoSa...@web.de (Arno) wrote:

>Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:
>
>> Bei 10A wird er justiert und geeicht.
>
>Scheisse hoch 3.
>
>
>10A Nenn- und Dauerstrom(belastbarkeit), 40A kurzzeitige Belastbarkeit.
>Des ZÄHLERS, nicht der LEITUNGEN.

Das hieße - wenn es denn stimmen würde, was wohl in Zweifel steht -
daß 1978 noch Zähler für einen Normal-Dauerlaststrom von 10 A gebaut
wurden? Bei aller gebotenen Zurückhaltung gegenüber den historischen
Gegebenheiten, aber das ist dann, wenn man es zu Ende denkt, doch sehr
unwahrscheinlich. Nichts für ungut. Wenn Du Deine These belegen
kannst, bin ich der Erste, der um Entschuldigung bittet.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 4:58:20 AM11/24/15
to
"horst-d.winzler" <horst.d...@web.de> wrote:

>
>Bei dem eingeklammerten Stromwert handelt es sich um die
>Justierstromstärke. Dieter hat recht!

So ist es wohl. Hab eben mal bei uns im Keller (EFH) nach unserem
Zähler geguckt. Drehstrom, 10(60)A steht da. Weitere Diskussion wohl
überflüssig.

Gruß,
U.

Dieter Wiedmann

unread,
Nov 24, 2015, 5:04:03 AM11/24/15
to
Am 24.11.2015 10:14, schrieb Arno:

> Scheisse hoch 3.

Schön, dass du gleich schreibst was das hier ist:

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 6:04:02 AM11/24/15
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:

>
>Kommt zu irgendjemandem hier noch ein "Stromableser"?

Hier!

Nur das Gas (bisher Stadtwerke Kiel als Lieferant) lesen wir selbst ab
(Vorortgemeinde von Kiel). Selbst für das Wasser kommt ein
Gemeindewerkemitarbeiter und geht von Haus zu Haus.

Gruß,
U.

Rudi Horlacher [Paul von Staufen]

unread,
Nov 24, 2015, 7:09:46 AM11/24/15
to
Harald Hengel <raldo-...@freenet.de> wrote:
> Lennart Blume schrieb:
>
> > Also erlaubt der Zähler max. 40A.
>
> Ich kenne mich nicht aus, ich schätze Dauerstrom max. 10A oder warum
> schreibt man den Wert drauf.
>
> Das könnte auch bedeuten, Absicherung dahinter max. 10A.
> Grüße Harald

Die Aufschrift auf dem Zaehler 10 / 40 A bedeutet;

Nennstrom 10 A, Bei dem der Zaehler geeicht/beglaubigt wird,

40 A = 400% ueberlastbar, d.h. mit nach oben erweiteretem
Messbereich

Bei Nennstrom 10 A laeuft der Zaehler bei kleiner Belastung baelder an,
als erst bei hoeherer.

Waere der Nennstrom 40 A, Liefe der Zaehler bei gleich niederer Belastung
sehr schwer oder uebehaupt nicht an.

Aus heutiger Sicht Beglaubigungsdauer fuer Ferraris-Zaehler 16 Jahre.
fuer elektronische Zaehler 8 Jahre

Rudi


--
/ Rudi Horlacher /
/__ /__
/ p...@flupp.org /
/ /
\/ Der Berg ruft: ................ \/

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 11:18:34 AM11/24/15
to
Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:

>
>Die Elektroinstallation ist wohl noch aus DDR-Zeiten, dort waren
>solche Kabel gebräuchlich. Dürfte wahrscheinlich sogar Alu statt
>Kupfer sein.

Es gibt ein paar neue Erkenntnisse:

Auf einem Sicherungskasten in einer anderen Etage (auch nur mit einer
(!) Schmelzsicherung bestückt) prangt ein Aufkleber: 10A

Auf der fraglichen Etage unserer Helden gibt es genau eine Sicherung
und einen Zähler für beide Wohnungen der Etage. In der anderen Wohnung
gibt es wohl eine Waschmaschine und einen Heißwasserbereiter als
größte Verbraucher, gekocht und gebacken wird dort mit Gas.

Wie das abrechnungsmäßig gehen soll, ist noch unbekannt. Wird aber
rausgekriegt.

Die sichtbare Steigleitung, Aussehen wie eine Schlepptrosse aus der
Hochseeschiffahrt, scheint nicht mehr unbedingt vollständig in Betrieb
zu sein.

So gibt es z.B. keine sichtbare Verbindung zwischen der Trosse und dem
Sicherungskasten. Aus der Nachbarwohnung kommen mehrere Leitungen auf
Putz aus der Wand, verschwinden dann aber unter Putz irgendwohin. Auf
einer anderen Etage verläuft das aus einer dortigen Wohnung kommende
Kabel dann deutlich sichtbar in die Etage dadrunter.

>Ein Zähler für 2 Wohnungen kann ich mir nur schwer vorstellen.
>Wie wird dort abgerechnet?
>Wer hat den Vertrag mit dem Stromversorger?

Der Wilde Osten lebt!

>


>16 A wären auch für DDR-Zeiten etwas mager, aber da war vieles
>möglich.
>
Ein Anruf bei der Hausverwaltung ergab heute den von nicht allzuviel
Technikbewußtsein geprägten Hinweis, man möge eine 10A-Sicherung
erwerben, diese eindrehen, und wenn und falls die durchbrennt, wird
ein Elektriker kommen und das Geschraddel in Augenschein nehmen.

Ähm, wir schreiben das Jahr 2015. Hier bei mir jedenfalls.


>Die Gesamtleistung ist eben begrenzt durch Querschnitt und Absicherung
>der Steigeleitung. Diese Leistung muß eben für alle Wohnungen reichen.

Tja. Und die Windmühlen ein paar Kilometer werden ihren Strom nicht
los. Nein, ich reg mich jetzt nicht auf, ich doch nicht! :)


Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 11:22:21 AM11/24/15
to
"Rudi Horlacher [Paul von Staufen]" <p...@flupp.org> wrote:

>
>Aus heutiger Sicht Beglaubigungsdauer fuer Ferraris-Zaehler 16 Jahre.

Hallo Rudi, danke für die Klarstellung. Also Arbeitsbereich des
Zählers bis 40 A, idealer Punkt auf der Kennlinie 10 A, richtig?

Du hast vielleicht gesehen in dem Drösel (eng. Thread), daß der hier
diskutierte Zähler aus dem Jahr 1978 stammt. Haben diese Altgeräte
Bestandsschutz?

Gruß,
U.

Dieter Wiedmann

unread,
Nov 24, 2015, 12:57:46 PM11/24/15
to
Am 24.11.2015 17:22, schrieb Ulrich G. Kliegis:

> Du hast vielleicht gesehen in dem Drösel (eng. Thread), daß der hier
> diskutierte Zähler aus dem Jahr 1978 stammt. Haben diese Altgeräte
> Bestandsschutz?




"Die Eichung gilt nicht unbegrenzt. Für die am häufigsten vorkommenden
Zählerbauarten
(Einphasen- und Mehrphasenwechselstromzähler mit Induktionsmesswerk
einschließlich
Doppeltarifzähler, die seit dem 1. Januar 1954 hergestellt worden sind)
beträgt die Gültigkeitsdauer
der Eichung 16 Jahre. Sie kann darüber hinaus unter bestimmten
Voraussetzungen
für diese Zählerbauarten um jeweils 5 Jahre verlängert werden, wenn vor
Beendigung
der Gültigkeitsdauer der Eichung die Messrichtigkeit der Zähler durch
eine Stichprobenprüfung
der Eichbehörde oder einer Prüfstelle bestätigt worden ist. Da die
Jahreszahl
des Hauptstempels der stichprobengeprüften Zähler nicht verändert wird,
muss im Einzelfall
die tatsächliche Eichgültigkeitsdauer des stichprobengeprüften Zählers
vom Messgerä-
tebesitzer nachgewiesen werden."



Gruß Dieter

Lennart Blume

unread,
Nov 24, 2015, 1:47:00 PM11/24/15
to
Am Tue, 24 Nov 2015 11:59:56 +0100 schrieb Martin Gerdes:

>Kommt zu irgendjemandem hier noch ein "Stromableser"?

Ja, hier kommen sie noch jedes Jahr kurz vor Weihnachten.

>>Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
>>Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.
>
>Leider. So hat der Nutzer praktisch keine Möglichkeit, unterjährig
>seinen Zählerstand abzulesen (so sehr ich sonst dagegen bin, wäre das
>ein Argument für ein "Smartmeter", siehe den entsprechenden Megatrend in
>de.sci.electronics).

Deshalb bin ich froh, daß die Zähler hier noch in den Wohnungen sind.

>In dem betreffenden Haus ist das allerdings nicht so, da hängen die
>Zähler im Kellerflur (es wäre auch wohl kein passender Raum frei
>gewesen).

Da hätte ich eher die Sorge, daß einem ein unliebsamer Nachbar mal die
Sicherung rausdreht.

Gruß
Lennart

Lennart Blume

unread,
Nov 24, 2015, 1:47:00 PM11/24/15
to
Am Tue, 24 Nov 2015 17:22:19 +0100 schrieb Ulrich G. Kliegis:

>Du hast vielleicht gesehen in dem Drösel (eng. Thread), daß der hier
>diskutierte Zähler aus dem Jahr 1978 stammt. Haben diese Altgeräte
>Bestandsschutz?

Nein, aber die Eichfristen können verlängert werden.

Dazu wird jedes Jahr eine Stichprobe baugleicher Zähler untersucht und
wenn die in Ordnung sind, wird die Frist für alle Zähler dieser Serie
verlängert.

Gruß
Lennart

Lennart Blume

unread,
Nov 24, 2015, 1:47:01 PM11/24/15
to
Am Tue, 24 Nov 2015 17:18:32 +0100 schrieb Ulrich G. Kliegis:

>Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:
>
>>
>>Die Elektroinstallation ist wohl noch aus DDR-Zeiten, dort waren
>>solche Kabel gebräuchlich. Dürfte wahrscheinlich sogar Alu statt
>>Kupfer sein.
>
>Es gibt ein paar neue Erkenntnisse:
>
>Auf einem Sicherungskasten in einer anderen Etage (auch nur mit einer
>(!) Schmelzsicherung bestückt) prangt ein Aufkleber: 10A

Örks, nicht gut.

>Auf der fraglichen Etage unserer Helden gibt es genau eine Sicherung
>und einen Zähler für beide Wohnungen der Etage. In der anderen Wohnung
>gibt es wohl eine Waschmaschine und einen Heißwasserbereiter als
>größte Verbraucher, gekocht und gebacken wird dort mit Gas.

Also 16A für 2 Wohnungen?
Das kann nicht gutgehen. Bereits wenn Waschmaschine und
Heißwasserbereiter gleichzeitig laufen ist Feierabend.

>Wie das abrechnungsmäßig gehen soll, ist noch unbekannt. Wird aber
>rausgekriegt.

Würde mich interesssieren. Das ist m.E. nicht zulässig. Es sei denn,
das ganze zählt als eine Wohnung und die Studenten wohnen sozusagen
zur Untermiete.

>Die sichtbare Steigleitung, Aussehen wie eine Schlepptrosse aus der
>Hochseeschiffahrt, scheint nicht mehr unbedingt vollständig in Betrieb
>zu sein.
>
>So gibt es z.B. keine sichtbare Verbindung zwischen der Trosse und dem
>Sicherungskasten. Aus der Nachbarwohnung kommen mehrere Leitungen auf
>Putz aus der Wand, verschwinden dann aber unter Putz irgendwohin. Auf
>einer anderen Etage verläuft das aus einer dortigen Wohnung kommende
>Kabel dann deutlich sichtbar in die Etage dadrunter.

Also eine ziemlich verbastelte Installation. Ich glaube, da wird doch
bald mal eine komplette Neuinstallation fällig.

>Ein Anruf bei der Hausverwaltung ergab heute den von nicht allzuviel
>Technikbewußtsein geprägten Hinweis, man möge eine 10A-Sicherung
>erwerben, diese eindrehen, und wenn und falls die durchbrennt, wird
>ein Elektriker kommen und das Geschraddel in Augenschein nehmen.

Das Angebot mit dem Elektriker würde ich annehmen. Der kann
hoffentlich kompetentere Auskünfte geben als die Verwaltung.

>Ähm, wir schreiben das Jahr 2015. Hier bei mir jedenfalls.

Bei manchen bleibt die Zeit halt irgendwann stehen.

>>Die Gesamtleistung ist eben begrenzt durch Querschnitt und Absicherung
>>der Steigeleitung. Diese Leistung muß eben für alle Wohnungen reichen.
>
>Tja. Und die Windmühlen ein paar Kilometer werden ihren Strom nicht
>los. Nein, ich reg mich jetzt nicht auf, ich doch nicht! :)

Aufregen bringt auch nichts.
Ich würde empfehlen, den angebotenen Ortstermin mit dem Elektriker zu
nutzen und wenn da keine sinnvolle Verbesserung bei rauskommt, würde
ich den Studenten eher zu einem Umzug raten.

Gruß
Lennart

Lennart Blume

unread,
Nov 24, 2015, 1:47:01 PM11/24/15
to
Sag mal, liest Du auch, worauf Du antwortest?

Es ging gerade darum, daß bei wesentlichen Änderungen, die Zähler aus
der Wohnung in einen zentralen Raum verlagert werden müssen.

Gruß
Lennart

Marcel Mueller

unread,
Nov 24, 2015, 1:55:47 PM11/24/15
to
On 23.11.15 23.03, Harald Hengel wrote:
> Marcel Mueller schrieb:
>
>> Die Verteilung ist zu schwach für einen elektrischen Backofen.
>
> Warum.
> 16A reicht nicht für 2000w?

Unserer hat beim Aufheizen eher 3,5 kW und das ist eigentlich bei allen
5 beliebig ausgewählten Backöfen, deren Daten ich gerade angeguckt habe
ähnlich. Das geht zwar mit 16A noch, aber dann reicht es nicht mehr für
andere Verbraucher in der Wohnung. Also ungeeignet.

Das ganze hat vermutlich überhaupt nur deshalb geklappt, weil so eine
16A Schmelzsicherung halt auch mal eine Weile lange 25A aushält. Wenn
dann aber mit der Zeit die Fassung vergriesgnaddelt und wegen schlechtem
Kontakts ständig heiß wird, dann fliegt sie halt doch früher.


Marcel

Helmut Hullen

unread,
Nov 24, 2015, 2:13:30 PM11/24/15
to
Hallo, Lennart,

Du meintest am 24.11.15:

>>> Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
>>> Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.


>> Und bei Altbauten kann alles ganz anders sein ... insbesondere ist
>> dort bei älteren Installation der Zähler im Wohnungsflur.

> Sag mal, liest Du auch, worauf Du antwortest?

> Es ging gerade darum, daß bei wesentlichen Änderungen, die Zähler aus
> der Wohnung in einen zentralen Raum verlagert werden müssen.

In unserem Mehrfamilien-WEG-Haus von etwa 1870 sind im Laufe der letzten
40 Jahre etliche Änderungen auch bei der E-Installation vorgenommen
worden, u.a. Wechsel vom 220-V-WS-Zähler mit 1 Schraubsicherung hin zu
Drehstrom mit etlichen getrenntewn Kreisen. Bisher hat keiner der E-
Installateure den Jeweiligen Zähler in einen zentralen Raum verlagert.

Sovierl zu "müssen" ...

Viele Gruesse!
Helmut

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 3:44:29 PM11/24/15
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:

> ... muss im Einzelfall
>die tatsächliche Eichgültigkeitsdauer des stichprobengeprüften Zählers
>vom Messgerätebesitzer nachgewiesen werden."


Na, das wäre dann die n+3. Stufe. Aber ohne Anlaß der Annahme einer
Fehlabrechnung nur durch den alten Zähler kann man das ja mal ganz
weit in den Hinterkopf legen. Im Zweifel legen die irgendwas vor.
Wolfsburg ist überall...

Unser Zähler?
Läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und
läuft und läuft und läuft ....

:)

Danke für das Zitat!

Gruß,
U.

Dieter Wiedmann

unread,
Nov 24, 2015, 3:52:01 PM11/24/15
to
Am 24.11.2015 21:44, schrieb Ulrich G. Kliegis:

> Im Zweifel legen die irgendwas vor.

Ooch, da muss ein Siegel vom Eichamt drauf sein. Da greift ratzfatz §267
StGB, und da verstehen Staatsanwälte und Richter wenig Spaß.


Gruß Dieter

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 3:55:40 PM11/24/15
to
Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:

>
>Also 16A für 2 Wohnungen?
>Das kann nicht gutgehen. Bereits wenn Waschmaschine und
>Heißwasserbereiter gleichzeitig laufen ist Feierabend.
>

Nach dem Buchstaben des Aufklebers und der Ansage der Verwaltungstante
ja sogar nur 10A. Klar geht das nicht gut. Ist ja letztlich auch der
Anlaß für meine OP-Frage hier gewesen.

>>Wie das abrechnungsmäßig gehen soll, ist noch unbekannt. Wird aber
>>rausgekriegt.
>
>Würde mich interesssieren. Das ist m.E. nicht zulässig. Es sei denn,
>das ganze zählt als eine Wohnung und die Studenten wohnen sozusagen
>zur Untermiete.

Die sind zumindest in der Wohnung unserer Helden jeder eigenständiger
Mieter der ganzen Wohnung, sozusagen eine informelle GbR.

Was dazu im Mietvertrag steht, interessiert mich jetzt auch.

>
>Also eine ziemlich verbastelte Installation. Ich glaube, da wird doch
>bald mal eine komplette Neuinstallation fällig.

Du bestätigst meine Sicht der Dinge.

>
>>Ein Anruf bei der Hausverwaltung ergab heute den von nicht allzuviel
>>Technikbewußtsein geprägten Hinweis, man möge eine 10A-Sicherung
>>erwerben, diese eindrehen, und wenn und falls die durchbrennt, wird
>>ein Elektriker kommen und das Geschraddel in Augenschein nehmen.
>
>Das Angebot mit dem Elektriker würde ich annehmen. Der kann
>hoffentlich kompetentere Auskünfte geben als die Verwaltung.

Das ist angeleiert. Das Sicherungsopfer ist beschafft und wird derzeit
gehimmelt. Sinnlos, vermutlich aus irgendeinem internen Rechtsgrund
unabdingbar.


>
>>Ähm, wir schreiben das Jahr 2015. Hier bei mir jedenfalls.
>
>Bei manchen bleibt die Zeit halt irgendwann stehen.

:)

>Ich würde empfehlen, den angebotenen Ortstermin mit dem Elektriker zu
>nutzen und wenn da keine sinnvolle Verbesserung bei rauskommt, würde
>ich den Studenten eher zu einem Umzug raten.

Hach, wenn alles so einfach wäre. Nun haben die gerade einen
längerfristigen Vertrag mit nem Internetprovider abgeschlossen,
immerhin funktioniert das auf Anhieb, 100 Mb/s, und auch sonst ist die
Suche nach Alternativen nicht so einfach. Es gibt ja auch noch
Mietervereine etc.. Und insgesamt macht die Hausverwaltung keinen
total auf Opposition und Krawall gebürsteten Eindruck, wie man mir
sagte. Ich vermute eher, daß unsere Helden die ersten sind, die mal
nen Streßtest der Installation gemacht haben. Studenten und
Geschirrspüler - zu meiner Zeit... - ... türmte sich das Zeug, bis
sich mal einer erbarmte. Oder Eltern zu Besuch kamen... ;)

Erstmal wieder ein allgemeines großes Dankeschön an alle Ratschläger
hier. Usenet ist eben Usenet.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 24, 2015, 4:09:09 PM11/24/15
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:

>
>Ooch, da muss ein Siegel vom Eichamt drauf sein. Da greift ratzfatz §267
>StGB, und da verstehen Staatsanwälte und Richter wenig Spaß.


Hatte mal so ein Scharmützel mit techem - die boten zu ihrer
Verteidigung eine ganze Riege von Eigeningenieuren und Gutachtern auf,
hat ihnen aber nichts genützt; denn was nützt in dem Fall ein
geeichtes Gerät (war bei Verdunstern natürlich höchstens eine
Befindlichkeitsäußerung), wenn liebe Mitmieter die Punktschweißung vom
Heizkörper abhebeln oder, wie weiter oben anekdotisch berichtet,
richtig kriminell das Zählerrad gestoppt wird.

In beiden Fällen war für den Ableser immer alles in bester Ordnung.
Nö, wir heizen kaum. Nö. Ich brauch keinen Strom.

Aber das ist ein anderer Schauplatz als Endlos-Soap, muß hier nicht
vertieft werden. Ist auch sinnlos, weil eine Verfahrensdauer weit
jenseits der studienzielgeführten Mietdauer zu erwarten wäre. Und
dafür ist das Leben zu kurz.

Und da die Richtigkeit der Zählermessung hier ja nicht in Zweifel
steht, sondern allenfalls die der Verwendung derselben, ist das Thema
zwar spannend, aber eigentlich keins.

Aber dennoch Dank für Deinen Hinweis auf das Nachweisverfahren. Ist im
Hinterkopf.

Gruß,
U.

Gerald Oppen

unread,
Nov 24, 2015, 8:13:37 PM11/24/15
to
Am 24.11.2015 um 20:33 schrieb Joerg Bradel:
> Ulrich G. Kliegis schrieb:
>
>> Allerdings ist es, um a) Ansprüche gegen den Vermieter (nicht
>> mein Rechtspartner), b) ggf. auch Traumvorstellungen von
>> Handwerkern, die ein Leckerchen wittern, eingrenzen zu können,
>> schon wichtig, alle Informationen selbst zu sammeln.
>
> Die allesamt auf Mutmaßungen beruhen, da kein hier Schreibender
> (außer Dir) die Anlage je gesehen, geschweige gemessen hat und
> niemand weiß, ob Du alle Sachverhalte korrekt beschrieben hast.
> Auch eventuelle Fotos helfen nicht.
> Wie willst Du als Laie einschätzen, ob ein Elektriker Mond-
> preise verlangt? Im Zweifel helfen mehrere Kostenangebote.
Es ist sicher von Vorteil ,wenn man dem Handwerker eine gewisse
Sachkenntnis entgegebringen und verdeutlichen kann, dass er keinen
Käufer von Siemens Lufthaken vor sich hat.

> Oder noch einfacher: die WG setzt die Hausverwaltung über das
> Problem in Kenntnis. Schließlich zahlt sie Miete.
> Dann ist Verwaltung am Zug.

Eine Verwaltung arbeitet im Zweifel auch mal gerne für die eigene Kasse
oder wählt einen bequemen Weg an der für die Eigentümer besten Lösung
vorbei..

Gerald

Gerald Oppen

unread,
Nov 24, 2015, 8:29:53 PM11/24/15
to
Am 24.11.2015 um 20:35 schrieb Karl Davis:
> Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:
>> Es ging gerade darum, daß bei wesentlichen Änderungen, die Zähler aus
>> der Wohnung in einen zentralen Raum verlagert werden müssen.
>
> Was für einen Sinn hat das eigentlich, außer das man selbst zum Ablesen
> in den Keller muß und das *jeder*, der Zugang zum Zählerschrank hat
Für den Versorger ist es leichter überprüfbar dass nicht vor dem Zähler
Strom abgegriffen wird...
> (meist unverschlossen), bei alle anderen den Strom abschalten kann,
> weil damit auch die Sicherungen frei zugänglich sind.
Scheint mir kein nenneswertes Problem zu sein, sonst würde man sicher
öfter was davon hören...

Gerald

Gerald Oppen

unread,
Nov 24, 2015, 8:33:27 PM11/24/15
to
Am 24.11.2015 um 11:59 schrieb Martin Gerdes:

>> Meist sind diese Zählerräume verschlossen und nur über die
>> Hausverwaltung / Hausmeister zugänglich.
>
> Leider. So hat der Nutzer praktisch keine Möglichkeit, unterjährig
> seinen Zählerstand abzulesen (so sehr ich sonst dagegen bin, wäre das

Da gab es kürzlich auch einen Thread dazu - gibt wohl Gerichtsurteile,
dass einmal im Monat ein kostenloser Zugang zum Zähler zu gewähren ist...

Gerald

Marc Haber

unread,
Nov 25, 2015, 3:22:14 AM11/25/15
to
Daraus sieht man doch, dass kaum einer seinen Stromzähler so
regelmäßig abliest. Sonst hätten die Hausverwaltungen doch sicher
schon Schikanemethoden gefunden (monatlicher Termin am Dienstag von
11:00 bis 11.15 Uhr).

Ich habe jederzeit Zugang meinem Stromzähler und schaffe es nicht, ihn
regelmäßig abzulesen.

Marc Haber

unread,
Nov 25, 2015, 3:25:07 AM11/25/15
to
Werden eigentlich die Geräte für diese Stichproben direkt nach der
Fertigung ausgesondert oder werden zufällig Zähler aus der Serie bei
Kunden getauscht?

Interessanterweise heißt der Subunternehmer, den die EnBW^wNetze BW
GmbH hier für Montage der Zähler einsetzt, NZR, Norddeutsche
Zähler-Revision. Ich habe den Verdacht, beim EHZ wird eher nix
revidiert.

Harald Hengel

unread,
Nov 25, 2015, 3:39:45 AM11/25/15
to
Emil Naepflein schrieb:
> On Tue, 24 Nov 2015 10:31:17 +0100, Wolfgang Kynast <w...@gmx.de>
> wrote:
>
>> Ach - wie hast Du das denn festgestellt, dass alle Newsserver das
>> ausführen? Das es ein paar ordentliche deutsche Server tun, ist
>> unbestritten.
>
> Ich habe auch schon öfter Beiträge gecancelt und habe noch nie
> gesehen dass jemand auf einen von mir gecancelten Beitrag eine
> Antwort geschrieben hat.

Dann solltest du die Augen aufmachen.

> Das ist zwar kein absoluter Nachweis dass
> das immer funktioniert, aber für mich ist es ein Grund trotzdem
> weiterhin zu Canceln falls ich mal vertan habe.

Ich habe andere Erfahrung.

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 25, 2015, 3:39:45 AM11/25/15
to
Kay Martinen schrieb:
> Am 23.11.2015 um 22:48 schrieb Harald Hengel:
>> Kay Martinen schrieb:
>>
>>>> Das einzige Manko des Usenet - was raus ist, ist raus.
>>>
>>> Nein. Deine eigenen Beiträge kannst du canceln und korrekt erneut
>>> senden. Mit einem newsclient der's kann.
>>
>> Und das funktioniert tatsächlich?
>>
>> Befass dich mal mit Thema.
>
> YMMV. Bei mir bisher schon. Hab dazu schon mail bekommen. Das
> müssen wir hier nicht weiter vertiefen.

Du hast dich also nicht damit befasst.

Viele Server kümmert kein Cancel.
Google übrigens auch nicht.

Grüße Harald

Lutz Schulze

unread,
Nov 25, 2015, 3:59:49 AM11/25/15
to
Am Wed, 25 Nov 2015 09:25:07 +0100 schrieb Marc Haber:

> Werden eigentlich die Geräte für diese Stichproben direkt nach der
> Fertigung ausgesondert oder werden zufällig Zähler aus der Serie bei
> Kunden getauscht?

Die werden beim Kunden eingesammelt.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Marc Haber

unread,
Nov 25, 2015, 7:31:00 AM11/25/15
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:
>Am Wed, 25 Nov 2015 09:25:07 +0100 schrieb Marc Haber:
>> Werden eigentlich die Geräte für diese Stichproben direkt nach der
>> Fertigung ausgesondert oder werden zufällig Zähler aus der Serie bei
>> Kunden getauscht?
>
>Die werden beim Kunden eingesammelt.

Dann ist sie ja sogar realistisch. Wie fein.

Kay Martinen

unread,
Nov 25, 2015, 8:41:21 AM11/25/15
to
Am 25.11.2015 um 09:39 schrieb Harald Hengel:
> Kay Martinen schrieb:
>>
>> YMMV. Bei mir bisher schon. Das
>> müssen wir hier nicht weiter vertiefen.
>
> Du hast dich also nicht damit befasst.

Ich weiß genug. Und du?

Willst du hier Trollen? Komm nur her, mein Killfile hat noch platz!

> Viele Server kümmert kein Cancel.

"Viele" sind nicht *alle* und deine Erfahrung mag eine andere sein als
meine. Belassen wir's dabei!

> Google übrigens auch nicht.

Das ist eh ein Sonderfall, und nicht wirklich ein newsserver. Mehr ein
Webfrontend für einen.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Rudi Horlacher [Paul von Staufen]

unread,
Nov 25, 2015, 10:49:57 AM11/25/15
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:
> Am 24.11.2015 17:22, schrieb Ulrich G. Kliegis:
>
> > Du hast vielleicht gesehen in dem Drösel (eng. Thread), daß der hier
> > diskutierte Zähler aus dem Jahr 1978 stammt. Haben diese Altgeräte
> > Bestandsschutz?

Bestandsschutz gibt es nicht!


> "Die Eichung gilt nicht unbegrenzt. Für die am häufigsten vorkommenden
> Zählerbauarten
> (Einphasen- und Mehrphasenwechselstromzähler mit Induktionsmesswerk
> einschließlich
> Doppeltarifzähler, die seit dem 1. Januar 1954 hergestellt worden sind)
> beträgt die Gültigkeitsdauer
> der Eichung 16 Jahre. Sie kann darüber hinaus unter bestimmten
> Voraussetzungen
> für diese Zählerbauarten um jeweils 5 Jahre verlängert werden, wenn vor
> Beendigung
> der Gültigkeitsdauer der Eichung die Messrichtigkeit der Zähler durch
> eine Stichprobenprüfung
> der Eichbehörde oder einer Prüfstelle bestätigt worden ist. Da die
> Jahreszahl
> des Hauptstempels der stichprobengeprüften Zähler nicht verändert wird,
> muss im Einzelfall
> die tatsächliche Eichgültigkeitsdauer des stichprobengeprüften Zählers
> vom Messgerä-
> tebesitzer nachgewiesen werden."
> Gruß Dieter

Danke fuer die Auskunft. Kommt mir sehr bekannt vor ;-)

Nachzulesen in der

Verordnung

ueber die Gueltigkeitsdauer der Eichung
(Eichgueltigkeitsverordnung)

vom 18. Juni 1970

Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1970, Teil 1

Harald Hengel

unread,
Nov 25, 2015, 1:48:17 PM11/25/15
to
Dieter Wiedmann schrieb:
> Am 23.11.2015 23:04, schrieb Harald Hengel:
>
>> Ich kenne mich nicht aus,
>
> Wirst du gezwungen?

Nett mal drüber geredet zu habe, offensichtlich war meine Einschätzung
richtig.

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 25, 2015, 1:48:20 PM11/25/15
to
Ulrich G. Kliegis schrieb:

> Und da die Richtigkeit der Zählermessung hier ja nicht in Zweifel
> steht, sondern allenfalls die der Verwendung derselben, ist das
> Thema zwar spannend, aber eigentlich keins.

Ist das evtl. ein Zwischenzähler, nicht der Zähler vom Stromversorger?

Grüße Harald

Lennart Blume

unread,
Nov 25, 2015, 2:29:58 PM11/25/15
to
Am Tue, 24 Nov 2015 21:55:39 +0100 schrieb Ulrich G. Kliegis:

>>Das Angebot mit dem Elektriker würde ich annehmen. Der kann
>>hoffentlich kompetentere Auskünfte geben als die Verwaltung.
>
>Das ist angeleiert. Das Sicherungsopfer ist beschafft und wird derzeit
>gehimmelt. Sinnlos, vermutlich aus irgendeinem internen Rechtsgrund
>unabdingbar.

Berichte mal nach dem Termin, was bei rausgekommen ist. Würde mich
interessieren.

>>Ich würde empfehlen, den angebotenen Ortstermin mit dem Elektriker zu
>>nutzen und wenn da keine sinnvolle Verbesserung bei rauskommt, würde
>>ich den Studenten eher zu einem Umzug raten.
>
>Hach, wenn alles so einfach wäre. Nun haben die gerade einen
>längerfristigen Vertrag mit nem Internetprovider abgeschlossen,
>immerhin funktioniert das auf Anhieb, 100 Mb/s, und auch sonst ist die
>Suche nach Alternativen nicht so einfach.

Natürlich ist die Suche nach einer Studentenbude nicht einfach. Aber
was bleibt als Alternative, wenn der Elektriker keine schnelle Lösung
anbieten kann?
Bis eine Komplettsanierung anläuft, kann viel Zeit vergehen und die
Sanierung selbst wird nicht unerhebliche Belästigungen der Mieter mit
sich bringen.
Und ohne Strom hilft auch das schnelle Internet nichts. Immerhin ist
bei solchen Verträgen meist eine Umzugsklausel enthalten, die den
Ausstieg aus dem Vertrag ermöglicht, wenn der Anschluß an der neuen
Adresse nicht bereitgestellt werden kann.

>Es gibt ja auch noch
>Mietervereine etc.. Und insgesamt macht die Hausverwaltung keinen
>total auf Opposition und Krawall gebürsteten Eindruck, wie man mir
>sagte.

Das wird sich erst zeigen, wenn wirklich eine kostspielige Sanierung
ansteht.

>Ich vermute eher, daß unsere Helden die ersten sind, die mal
>nen Streßtest der Installation gemacht haben. Studenten und
>Geschirrspüler - zu meiner Zeit... - ... türmte sich das Zeug, bis
>sich mal einer erbarmte. Oder Eltern zu Besuch kamen... ;)

Wenn dort wirklich 2 Wohnungen an einer 16A Sicherung hängen, sollte
das eigentlich schon früher aufgefallen sein. Die Strommarken am
Sockel deuten auch darauf hin, daß es dort schon länger Probleme gibt.

>Erstmal wieder ein allgemeines großes Dankeschön an alle Ratschläger
>hier. Usenet ist eben Usenet.

Halt uns auf dem Laufenden, wie es nun weitergeht.

Gruß
Lennart

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 25, 2015, 6:15:20 PM11/25/15
to
"Harald Hengel" <raldo-...@freenet.de> wrote:

>
>Ist das evtl. ein Zwischenzähler, nicht der Zähler vom Stromversorger?

Die Frage ist gut, aber die Realität dort offenbar so abstrus, daß man
schier gaga wird. Anders als in meinem Threadtitel ist es nach
aktueller Erkenntnis ja sogar so, daß im ganzen Haus jeweils beide
Wohnungen einer Etage sich nicht nur eine Etagenhauptsicherung von
nominell strotzenden 10 Ampere teilen, sondern auch noch einen Zähler.
Die Regelung zur Nebenkostenermittlung und zur Ermittlung des
Stromverbrauchs im Mietvertrag wird in den nächsten Tagen mal
rausgesucht. Die Mieter haben jedenfalls keinen direkten Vertrag mit
dem Versorger.

Wenn Unterzähler, wäre ja aber je Wohnung je einer die einzig
sinnvolle Lösung. Dieses hier scheint 21 zu sein - die halbe Wahrheit.
Ich frage mich, ob dieses Haus nun der absolut exotische Einzelfall
ist oder eine solche Konfiguration in manchen Umgebungen vielleicht
als ganz normal angesehen wird. Bis zum letzten Wochenende hätte ich
nicht gedacht, daß es sowas gibt.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 25, 2015, 6:21:03 PM11/25/15
to
Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:

...

>Berichte mal nach dem Termin, was bei rausgekommen ist. Würde mich
>interessieren.

Klar, darauf könnt Ihr Euch verlassen.

>Natürlich ist die Suche nach einer Studentenbude nicht einfach. Aber
>was bleibt als Alternative, wenn der Elektriker keine schnelle Lösung
>anbieten kann?

Immerhin besteht die Neigung, eine Lösung zu schaffen. Ich hab noch
ein paar alte USV im Keller, die brauchen nur nen neuen Akku... ;)


>Bis eine Komplettsanierung anläuft, kann viel Zeit vergehen und die
>Sanierung selbst wird nicht unerhebliche Belästigungen der Mieter mit
>sich bringen.

Improvisationsweltmeister schafft man nur durch Praxis! :)

>Und ohne Strom hilft auch das schnelle Internet nichts. Immerhin ist
>bei solchen Verträgen meist eine Umzugsklausel enthalten, die den
>Ausstieg aus dem Vertrag ermöglicht, wenn der Anschluß an der neuen
>Adresse nicht bereitgestellt werden kann.

Ich glaub, die jungen Leute sind im Quengeln auch schon ganz gut.
Warten wir mal ab, es wird sich in den nächsten Tage sicher was tun.
>
>
>Wenn dort wirklich 2 Wohnungen an einer 16A Sicherung hängen, sollte
>das eigentlich schon früher aufgefallen sein. Die Strommarken am
>Sockel deuten auch darauf hin, daß es dort schon länger Probleme gibt.

De facto, wie ich es eben schon Harald schrieb, sind es nominell ja
sogar nur einmal 10 Ampere - und ein Zähler - für je zwei Wohnungen.

>
>Halt uns auf dem Laufenden, wie es nun weitergeht.

Klar, Ehrensache!


Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 25, 2015, 6:27:08 PM11/25/15
to
Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:

>
>Wenn dort wirklich 2 Wohnungen an einer 16A Sicherung hängen, sollte
>das eigentlich schon früher aufgefallen sein. Die Strommarken am
>Sockel deuten auch darauf hin, daß es dort schon länger Probleme gibt.

Nachtrag: Die Verwalterin äußerte, wie sich jetzt ein Beteiligter
erinnerte, bei der Wohnungsübergabe zu der in der Wohnung
vorgefundenen Sicherungssammlung, "... besorgen Sie sich einen Vorrat,
die werden Sie brauchen."

Ablage B - Das Problem ist B-ekannt und wird B-earbeitet.

Gruß,
U.

Harald Hengel

unread,
Nov 27, 2015, 1:04:16 AM11/27/15
to
Ulrich G. Kliegis schrieb:

>> Ist das evtl. ein Zwischenzähler, nicht der Zähler vom
>> Stromversorger?
>
> Die Frage ist gut, aber die Realität dort offenbar so abstrus, daß
> man schier gaga wird.

:-)

> ...im ganzen Haus jeweils beide
> Wohnungen einer Etage sich nicht nur eine Etagenhauptsicherung...

Ich schätze der Stromversorger wird korrekte Zähler setzen.
Hier sind alle Zähler vom Versorger ausserdem mit, "Eigentum,
Stadwerke..." gekennzeichnet.

> Wenn Unterzähler, wäre ja aber je Wohnung je einer die einzig
> sinnvolle Lösung. Dieses hier scheint 21 zu sein - die halbe
> Wahrheit. Ich frage mich, ob dieses Haus nun der absolut exotische
> Einzelfall ist oder eine solche Konfiguration in manchen Umgebungen
> vielleicht als ganz normal angesehen wird. Bis zum letzten
> Wochenende hätte ich nicht gedacht, daß es sowas gibt.

DDR eben.
Das sieht danach aus, dass es nur einen Hauptzähler für alle gibt.

Grüße Harald

Lutz Schulze

unread,
Nov 27, 2015, 3:03:17 AM11/27/15
to
Am Fri, 27 Nov 2015 05:41:03 +0100 schrieb Harald Hengel:

> DDR eben.
> Das sieht danach aus, dass es nur einen Hauptzähler für alle gibt.

Das wäre auch dort neu.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 27, 2015, 3:13:59 AM11/27/15
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:

>
>Ich halte das Problem nicht für ein technisches.
>
>Deine Tochter hat offenbar irgendwo im Osten ein Studium neu aufgenommen
>und kann sich froh schätzen, überhaupt ein Quartier gefunden zu haben
>(gilt im Osten, gilt im Westen). In Studentenstädten wird gemeinhin noch
>das letzte Loch an Studis vermietet. Die Nachfrage ist so groß, das das
>funktioniert. Wieso also sollte ein Hauswirt groß in seine Immobilien
>investieren, wenn er auch ohne Investition einen guten Ertrag
>erwirtschaftet?


Hallo, Martin,

mit einem Teil Deiner Einschätzungen hast Du sicher recht, mit einem
anderen überhaupt nicht: Ich habe keine Tochter. Ich bin aber nicht
geneigt, die privaten Zusammenhänge hier offenzulegen. Soviel dazu.

Zur Vermieter-Situationsausreizanalyse hast Du sicher recht.
Allerdings gibt es eine wesentlich wirksamere Instanz - wo grob
fahrlässig bis nahezu vorsätzlich gehandelt wird, dürfte ein
Gebäudeversicherer zwischen Risiko, einen Kunden zu vergrätzen, und
ggf. zahlen zu müssen, relativ einfach entscheiden, wenn ich die
Branche richtig einschätze. Und ich glaube nicht, daß es in der
Branche keine Blacklist gibt...

Nun warten wir mal ab, was der Elektriker äußert. Klar, wenn der von
der Hausverwaltung geschickt wird, hat der möglicherweise erstmal eine
vorgegebene Meinung. Aber er möchte ja auch mit seiner Innung keine
Probleme haben...

Ich schätze, es wird auf eine ad-hoc-Lösung, Sonderleitung für unsere
Helden, hinauslaufen. Aber das ist nur meine Einschätzung.

Gruß,
U.

Harald Hengel

unread,
Nov 27, 2015, 5:26:40 PM11/27/15
to
Emil Naepflein schrieb:

> Die Frage ist halt, ob es in einer Gruppe relevant ist, wenn die
> meisten Diskutanten genau einen bestimmten Server benutzen und
> dieser das Cancel honoriert.

Die meisten hier nutzen einen bestimmten Server?

Grüße Harald

Kay Martinen

unread,
Nov 27, 2015, 5:55:39 PM11/27/15
to
Vielleicht liest du mal

https://de.wikipedia.org/wiki/Canceln#Cancel-Lock_.26_Cancel-Key

Und schaust mal in die header deiner posts. Zumindest $hier schlagen die
mit einem Cancel-lock auf. Jetzt müsste auf den beteiligten Servern nur
noch cancel-watch, ein cancel-bot o.ä. laufen.

Auch auf die Gefahr hin das du es schon wieder ignorierst. Das Thema
muss hierzugroup nicht weiter vertieft werden.

Vorschlag: f'up2 d.c.p.m oder d.c.p.u

Kay
--

Harald Hengel

unread,
Nov 27, 2015, 6:15:50 PM11/27/15
to
Kay Martinen schrieb:
Und was steht da?

> Und schaust mal in die header deiner posts. Zumindest $hier
> schlagen die mit einem Cancel-lock auf.

Ich habe keine Ahnung wer dort ein Cancel Lock einträgt, ausserdem
sollte der Absender selbst immer das Recht zum Canceln haben.

> Jetzt müsste auf den beteiligten Servern nur noch cancel-watch, ein
> cancel-bot o.ä. laufen.

Aha, müsste.

Was ist wenn es nicht läuft?

Und rein aus Erfahrung, es scheint auf vielen nicht zu laufen.

Grüße Harald

Kay Martinen

unread,
Nov 27, 2015, 6:48:26 PM11/27/15
to
Am 28.11.2015 um 00:15 schrieb Harald Hengel:
>
> Und was steht da?
>
> Ich habe keine Ahnung wer dort ein Cancel Lock einträgt, ausserdem
> sollte der Absender selbst immer das Recht zum Canceln haben.
>
> Aha, müsste.
> Was ist wenn es nicht läuft?
> Und rein aus Erfahrung, es scheint auf vielen nicht zu laufen.

Wie gesagt, YMMV aber du scheinst vieles NICHT zu wissen aber immer
gegen alles an zu gehen. Daher *Plonk* denn die Trollfütterung endet hier!

Kay
--

Marc Haber

unread,
Nov 28, 2015, 3:50:29 AM11/28/15
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>aber du scheinst vieles NICHT zu wissen aber immer
>gegen alles an zu gehen.

Jupp. Harald verteidigt seine Ahnungslosigkeit mit einer
bewundernswerten Vehemenz. Allerdings bekommt er davon nicht mehr
Ahnung.

Harald Hengel

unread,
Nov 28, 2015, 4:09:49 PM11/28/15
to
Marc Haber schrieb:
> Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>> aber du scheinst vieles NICHT zu wissen aber immer
>> gegen alles an zu gehen.
>
> Jupp. Harald verteidigt seine Ahnungslosigkeit mit einer
> bewundernswerten Vehemenz. Allerdings bekommt er davon nicht mehr
> Ahnung.

Du bist mehr der ahnungslose.

Du weißt doch nicht einmal worum es geht.

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 28, 2015, 4:09:49 PM11/28/15
to
Kay Martinen schrieb:

> Wie gesagt, YMMV aber du scheinst vieles NICHT zu wissen aber immer
> gegen alles an zu gehen. Daher *Plonk* denn die Trollfütterung
> endet hier!

Ich weiß sicher, das canceln nur sehr eingeschränkt funktioniert und
daher weitgehend nutzlos ist.

Da hilft auch dein dümmliche Gezeter nichts gegen.

Grüße Harald

Marc Haber

unread,
Nov 28, 2015, 7:19:05 PM11/28/15
to
"Harald Hengel" <raldo-...@freenet.de> wrote:
>Du weißt doch nicht einmal worum es geht.

Das ist auch gar nicht notwendig. In einer Diskussion hast Du _immer_
unrecht.

So zumindest meine Erfahrung in den Bereichen, in denen ich mich
auskenne. Ich erlaube mir, auf die Bereiche, in denen ich mich nicht
auskenne zu extrapolieren. Mein Bullshit-O-Meter steht bei dir immer
im roten Bereich, und es würde diesen verlassen, hätte ich den
Eindruck als wüsstest Du in diesem Bereich ausnahmsweise mal wovon du
sprichst.

Harald Hengel

unread,
Nov 29, 2015, 3:35:49 PM11/29/15
to
Marc Haber schrieb:
> "Harald Hengel" <raldo-...@freenet.de> wrote:
>> Du weißt doch nicht einmal worum es geht.
>
> Das ist auch gar nicht notwendig. In einer Diskussion hast Du
> _immer_ unrecht.
>
> So zumindest meine Erfahrung in den Bereichen, in denen ich mich
> auskenne.

Wo kennst du dich aus?
Nur im Bashing, sonst nirgends.

Grüße Harald

gunter kuehne

unread,
Nov 30, 2015, 9:50:33 AM11/30/15
to
On Thu, 26 Nov 2015 00:15:19 +0100, Ulrich G. Kliegis
<diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@klieg
is.de> wrote:
> Ich frage mich, ob dieses Haus nun der absolut exotische Einzelfall
> ist oder eine solche Konfiguration in manchen Umgebungen vielleicht
> als ganz normal angesehen wird. Bis zum letzten Wochenende hätte ich
> nicht gedacht, daß es sowas gibt.

Ich staune über die 10 A .
Üblich waren im Osten in einigen Altbauten aus den 1013. Jahren pro
Wohnung 6 A.!!!
Als dann in den 60 ern die ersten Waschmaschinen aufkamen ,konnte für
ca 50% eines Hauses, ein zusätzlicher 10A Zugang angelegt werden. Für
mehr reichten die Zuleitungen nicht.
Auch Neubwohnungen hatten nur 10 A Sicherungen.
Deshalb gabs nach der Wende ja auch spezielle Waschmaschinen für den
Osten . ( für
10A geeignet.)
es ist durchaus Möglich das da noch was überlebt hat.
Gk

--
alles mist :)

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 30, 2015, 1:03:53 PM11/30/15
to
gunter kuehne <kueh...@freenet.de> wrote:

>
>Ich staune über die 10 A .
>Üblich waren im Osten in einigen Altbauten aus den 1013. Jahren pro
>Wohnung 6 A.!!!
>Als dann in den 60 ern die ersten Waschmaschinen aufkamen ,konnte für
>ca 50% eines Hauses, ein zusätzlicher 10A Zugang angelegt werden. Für
>mehr reichten die Zuleitungen nicht.
>Auch Neubwohnungen hatten nur 10 A Sicherungen.
>Deshalb gabs nach der Wende ja auch spezielle Waschmaschinen für den
>Osten . ( für
>10A geeignet.)
>es ist durchaus Möglich das da noch was überlebt hat.

Hallo Gunter,
die Installation stammt ja ausweislich des Herstelldatums des Zählers
aus 79/80. In dem für drei Sicherungen vorgesehenen Sicherungskasten
im Treppenhaus ist ein Platz ganz unbestückt, im zweiten steckt eine
Fassungsleiche, und über die dritte läuft da alles. Ich nehme an, daß
der Platz der Leiche mal von einer zweiten 10A-Sicherung für die
andere Wohnung besetzt war, und daß irgendein Artist das dann mal eben
umgeklemmt hat. Und die 10er gegen 16A getauscht hat.

Allerdings erklärt die Hypyothese noch nicht das Vorhandensein nur
eines Zählers für zwei Wohnungen.

Weißt Du zu dem Kapitel auch etwas?

Übrigens, das erfuhr ich mittlerweile noch, war die dort
durchgebrannte threadstiftende 16-A-Sicherung beim Herausdrehen noch
_sehr_ heiß - was dafür spricht, daß sie tapfer einige Zeit einem
Strom >16A widerstanden hat.

Das 10-A-Opfer ist noch nicht erbracht, kommt aber asap. Derzeit
durchläuft noch eine 16A-Sicherung thermische Alterungszyklen.

Gruß,
U.

horst-d.winzler

unread,
Nov 30, 2015, 1:09:24 PM11/30/15
to
Am 30.11.2015 um 19:03 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> gunter kuehne <kueh...@freenet.de> wrote:
>
> Hallo Gunter,
> die Installation stammt ja ausweislich des Herstelldatums des Zählers
> aus 79/80. In dem für drei Sicherungen vorgesehenen Sicherungskasten
> im Treppenhaus ist ein Platz ganz unbestückt, im zweiten steckt eine
> Fassungsleiche, und über die dritte läuft da alles. Ich nehme an, daß
> der Platz der Leiche mal von einer zweiten 10A-Sicherung für die
> andere Wohnung besetzt war, und daß irgendein Artist das dann mal eben
> umgeklemmt hat. Und die 10er gegen 16A getauscht hat.
>
> Allerdings erklärt die Hypyothese noch nicht das Vorhandensein nur
> eines Zählers für zwei Wohnungen.

Solche und ähnliche "Sparlösungen" gab es zu einer Zeit, als
Zwangseinweisungen in DE noch üblich waren.

--
mfg hdw

Kay Martinen

unread,
Nov 30, 2015, 1:46:24 PM11/30/15
to
Am 30.11.2015 um 19:03 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> gunter kuehne <kueh...@freenet.de> wrote:
>
>>
>> Ich staune über die 10 A .
>> Üblich waren im Osten in einigen Altbauten aus den 1013. Jahren pro
>> Wohnung 6 A.!!!

Nu ja, weniger als 6A ist auch keine geläufige Größe die man so im Laden
bekommt.

>> Deshalb gabs nach der Wende ja auch spezielle Waschmaschinen für den
>> Osten . ( für
>> 10A geeignet.)

Wie sollen die denn strom einsparen? Durch (nicht vorhandenen)
Drehstrom-Anschluß, Weniger Heizleistung (=Doppelte Waschdauer) oder wie
sonst? Vielleicht hät's auch ein Einschaltstrombegrenzer getan...


> im Treppenhaus ist ein Platz ganz unbestückt, im zweiten steckt eine
> Fassungsleiche,

Definiere Leiche? Schaut da blankes Metall raus, evtl. sogar
stromführend? Das würde es noch abenteuerlicher machen.

> andere Wohnung besetzt war, und daß irgendein Artist das dann mal eben

Artist? Wohl eher ein Installations-Desperado!

> durchgebrannte threadstiftende 16-A-Sicherung beim Herausdrehen noch
> _sehr_ heiß - was dafür spricht, daß sie tapfer einige Zeit einem
> Strom >16A widerstanden hat.

Hat's im Betrieb auch geknistert an der Fassung? Die genannten
Strommarken sprechen eigentlich dafür...

> Das 10-A-Opfer ist noch nicht erbracht, kommt aber asap. Derzeit
> durchläuft noch eine 16A-Sicherung thermische Alterungszyklen.

Willst du sagen das 2 Wohnungen zusammen es noch nicht schafften durch
"normale" Nutzung eine 10A Diazed zu Himmeln? Dann ist die 16'er ein
Schritt in die Falsche richtung, außer man legt es drauf an die offenbar
altersschwachen leitungen gleich mit zu himmeln. Das könnte aber schon
als mutwilligkeit ausgelegt werden. Sollte man evtl. Bedenken bevor man
deshalb in Haftung genommen wird.

Je nach dem was nun wirklich max. rein darf. Das scheint doch ebenso
unklar. Oder hat mal jemand inzwischen raus bekommen welche Farbe der
Passschrauben-rest hat(te)? Sitzt da inzwischen eine neue (Graue=16A) drin?

Wenn alle Elektrogeräte in 2 Wohnungen unisono nicht reichen... ist da
gut geheizt? Wenn nicht, Es gibt so schöne Heizlüfter die auch locker
2KW (~ 8,7A) und die sind meist nicht teuer... jedenfalls billiger und
leichter als Ölradiatoren. ;-) Davon ein paar und die Sicherung sollte
wirklich ASAP ihr Käppchen abwerfen.



Abgesehen davon: Ich kannte mal einen Gesellen der die
Sicherungs-*Suche* stark vereinfachte. In einer Renovierungsbedürftigen
Gewerbeküche nahm er einen Latt-Hammer und drosch den mit Wumms in die
Alte Dose. Einen Funkenstrahl später, Sicherung gefunden! :-)

Bitte nicht nachmachen! Nicht bei der o.g. Fragwürdigen E-Installation!
Das meine ich sehr Ernst!

Kay

--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 30, 2015, 2:59:29 PM11/30/15
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

>
>
>> im Treppenhaus ist ein Platz ganz unbestückt, im zweiten steckt eine
>> Fassungsleiche,
>
>Definiere Leiche? Schaut da blankes Metall raus, evtl. sogar
>stromführend? Das würde es noch abenteuerlicher machen.

Nein. Festgefressenes (Ursache nicht zerstörungsfrei ergründbar)
Gewinde der Abdeckung. Offenbar keine Sicherung mehr drin. Keine
stromführenden Teile außen. Sonst wäre es nicht Leiche, sondern
Mörder.


Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 30, 2015, 3:08:19 PM11/30/15
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

>
>Hat's im Betrieb auch geknistert an der Fassung? Die genannten
>Strommarken sprechen eigentlich dafür...

Es hat wohl niemand lauschend im Treppenhaus unter dem
Sicherungskasten verharrt. Eigentlich hätte z.B. Dunklerwerden der
Beleuchtung beim Anschalten der Waschmaschine etc. auffallen müssen,
da ist aber nichts überliefert.

>
>> Das 10-A-Opfer ist noch nicht erbracht, kommt aber asap. Derzeit
>> durchläuft noch eine 16A-Sicherung thermische Alterungszyklen.
>
>Willst du sagen das 2 Wohnungen zusammen es noch nicht schafften durch
>"normale" Nutzung eine 10A Diazed zu Himmeln? Dann ist die 16'er ein
>Schritt in die Falsche richtung, außer man legt es drauf an die offenbar
>altersschwachen leitungen gleich mit zu himmeln. Das könnte aber schon
>als mutwilligkeit ausgelegt werden. Sollte man evtl. Bedenken bevor man
>deshalb in Haftung genommen wird.

Nein, ich will damit sagen, daß die 10A-Sicherung, die sicher schnell
sterben wird, noch gar nicht eingesetzt wurde. Derzeit ist eine aus
dem Altbestand der Wohnung bei Übergabe von der Hausverwaltung mit
übergebenen Altsicherungen von 16 A drin. "Wie gesehen".

Waschmaschine, Backofen und Geschirrspüler werden derzeit nicht
synchron, sondern immer nur eine/r von dreien, in Betrieb genommen.

Das 10A-Experiment kommt, wenn ein Ausfall von PC und Co. nicht
kritisch ist. Gelebtes Risk Assessment. Und eine Sicherheiz(!)marge
von 60% wird man vermutlich auch vor der Wende nach Gefühl
eingeschätzt haben.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Nov 30, 2015, 3:10:45 PM11/30/15
to
Joerg Bradel <use...@bradel-mol.de> wrote:

>
>Der Zähler stammt aus 79/80. Das Datum der Installation kann
>durchaus älter sein. Zähler wurden damals WIMRE turnusmäßig
>alle 10 Jahre gewechselt.
>Wann wurde denn das Haus gebaut?

Kommt wohl aus der 1. Hälfte des 20.Jhdt. Die alte Steigleitung
(vorher in diesem Drösel beschrieben) von der Anmutung Stahltrosse ist
im Treppenhaus noch zu bewundern, auf Putz, aber wohl doch irgendwann
außer Betrieb genommen. Wird jedenfalls angenommen. Von Experimenten
der experimentell-archäologischen Stromsuche sehen die neuen Bewohner
ab.

Gruß,
U.
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