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Implementierung eines Netzes zur verwaltung von Informationen :)

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Hannes

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Jun 14, 2009, 3:49:41 AM6/14/09
to
Hallo,


gestern hatte ich eine klasse Idee, finde ich zumindest, und zwar ein
Netzwerk zur Verwaltung von Informationen, damit man schnell an bestimmte
Informationen kommt und auch gleich passende Querverweise hat.
Nun hatte ich folgende Idee wie ich das Implementiere (in C++):

Ich habe einen Knoten der wiederum 5 weiter Knoten beinhaltet. Dieser Knoten
hat noch ein string Array für die Keywords und einen void Zeiger zur
eigentlichen Information.

Dadurch hat also Jeder Knoten 5 weiter Knoten und kann so ein schönes Netz
implementieren. Einziges Problem was nun besteht wo herrschen da die
Querverweise(ich meine jetzt die Masse an Querverweisen/Komplexität)? Wenn
man nur die 5 Knoten benutzt die schon fest implementiert sind Arbeitet man
so zusagen nur auf einer "Ebene". Auf allein einer Ebene ist es nicht
möglich den gewünscht Grad an Komplexität zu erreichen.

Dies schafft man jedoch wenn man eine Neue Eben einrichtet in dem man, statt
dem void Zeiger eine Information zu geben, diesem einfach einen neuen Knoten
verweist. Dies muss man natürlich öfters machen damit das Netz auch schnell
Informationen Finden kann.

Desweiteren kann man von jedem Knoten auch eine such Anfrage starten, dies
Ist von jedem Knoten im Netz möglich. So nun noch eine kleine "Skizze":

*---*---*---*
| |
* *---*---*---*
| | |
* * *---*---*---*---*
| |
* *
|
*

So baut sich das grob auf hab natürlich jetzt noch alle 5 "Subknoten"
sichtbar gemacht aber ich galub man kann erkennen was ich meine.


So nun meine Frage ist eigentlich gibt es so was schon in ähnlicher oder
gleicher Form und habt ihr mein durch einander verstanden? ;)

Wäre nett wenn ihr mal erzählt was ihr von so was haltet.

mfg


Hannes

Jens Hoffmann

unread,
Jun 14, 2009, 4:11:16 AM6/14/09
to
Hi,

> So nun meine Frage ist eigentlich gibt es so was schon in ähnlicher oder
> gleicher Form und habt ihr mein durch einander verstanden? ;)

Es gibt sowas schon, ja.
Web ist ein Beispiel dafuer. Aber auch diverse Baeume.

Warum die statische Beschränkung auf 5 Nachbarn? Was kann man mit 5 tun,
was mit 2 oder 3 nicht geht?

Gruss,
Jens

Hannes

unread,
Jun 14, 2009, 4:17:09 AM6/14/09
to
Jens Hoffmann wrote:


Fands irgendwie schön als ich das noch auf Papier gezeichnet habe, war ja
bisher auch noch nur ne idee die ich ausgetestet habe ob ich das überhaupt
hin bekomme.


Joachim Pimiskern

unread,
Jun 14, 2009, 5:16:37 AM6/14/09
to
Jens Hoffmann schrieb:

> Warum die statische Beschränkung auf 5 Nachbarn?
> Was kann man mit 5 tun, was mit 2 oder 3 nicht geht?

So ähnlich ist das menschliche Gedächtnis organisiert.
Ins Arbeitsgedächtnis passen maximal 7+-2 Symbole.

Daher ist es sinnvoll anzunehmen, daß der Inhalt des
Langzeitgedächtnisses ebenso gruppiert ist: es besteht
in einer Menge von Tupeln mit je maximal ca. 7 Symbolen.

Beim Programmieren von diesem sollte man freilich
keine Arrays fester Länge verwenden.

Grüße,
Joachim

Jens Hoffmann

unread,
Jun 14, 2009, 5:58:41 AM6/14/09
to
Moin,

>> Warum die statische Beschränkung auf 5 Nachbarn? Was kann man mit 5 tun,
>> was mit 2 oder 3 nicht geht?

> Fands irgendwie schön als ich das noch auf Papier gezeichnet habe, war ja

> bisher auch noch nur ne idee die ich ausgetestet habe ob ich das überhaupt
> hin bekomme.

:) Nicht abschrecken lassen.

Gruss,
Jens

Hannes

unread,
Jun 14, 2009, 6:15:04 AM6/14/09
to
Joachim Pimiskern wrote:

Wie kommst du den auf Arrays? Das einzige Array was ich verwende ist für
Keywords gedacht und dann hat's sich. Würde ich das mit Arrays versuchen
wäre das viel zu viel Arbeit finde ich, darum mache ich das Ja dynamisch als
eine Art "liste" ,ist zwar keine richtige aber nun gut, du hast es Ja als
Tulpen bezeichnet.


Stimmt das echt, das so ähnlich unser Gedächtnis arbeitet?
Hast du vielleicht ein paar links wo ich mich ein bisschen schlauer machen
kann wäre nett.


mfg

Hannes


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Joachim Pimiskern

unread,
Jun 15, 2009, 3:13:08 AM6/15/09
to
Hannes schrieb:

> Stimmt das echt, das so ähnlich unser Gedächtnis
> arbeitet? Hast du vielleicht ein paar links wo
> ich mich ein bisschen schlauer machen kann wäre nett.

Die meisten sind halt auf Englisch. Viele Autoren unterscheiden
nur zwischen Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis, aber
mir scheint diese Einteilung sinnvoll:
Sensorischer Puffer - Arbeitsgedächtnis - Kurzzeitgedächtnis
- Langzeitgedächtnis

Daß auch das Langzeitgedächtnis Informationen in Portionen
ablegt, erkennst Du beim Abrufen. Rufe mal eine Landkarte,
ein Gedicht oder ein Lied auf einen Schlag ab. Das geht nur
in Portionen, die jeweils ins Arbeitsgedächtnis passen.

Auch Bilder werden symbolisch abgespeichert. Wäre es nicht so,
könnte man die 7+-2-Regel austricksen: man könnte sich ein
Bild einer sehr langen Zahlenkolonne einprägen und dann
im Geiste dieses Bild auslesen.

Die Sprache des Geistes ist nicht an grammatische Regeln,
Urgrammatik oder dergleichen gebunden. Dies sieht Du daran,
daß Du Dir außer Sätzen auch sinnlose Folgen von Wörtern
merken kannst.

http://www.psy.fsu.edu/~charness/courses/expertise/6919f99/intro/sld010.htm
http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/LERNTECHNIKORD/GEDAECHTNISORD/Kurzeitgedaechtnis.html
http://cogprints.org/730/0/miller.html
http://www.sciencedaily.com/releases/2008/04/080423171519.htm
http://news.softpedia.com/news/The-Limit-of-the-Human-Mind-84585.shtml
http://www.bioedonline.org/news/news.cfm?art=902
http://www.eurekalert.org/pub_releases/2004-04/niom-bsp041604.php
http://www.eurekalert.org/pub_releases/2005-03/aps-hmc030805.php
http://www.sciencedaily.com/releases/2004/05/040513010413.htm
http://develintel.blogspot.com/2006/07/working-memory-capacity-7-2-around-4_31.html
http://www.scienceticker.info/2008/06/02/uraltes-gedaechtnis/
http://science.orf.at/science/news/152044
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/293128
http://www.newswise.com/articles/view/504863/
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/43906/

Grüße,
Joachim

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