Hallo,
Am 14.03.2013 01:14, schrieb Burkart Venzke:
> Am 14.03.2013 00:41, schrieb Stefan Ram:
>> Ein Artikel des Web erkl�rt, da� ein COBOL-Unternehmen w�nsche,
>> da� mehr COBOL unterrichtet werde. Dabei werden in dem Artikel
>> ausdr�cklich und ausschlie�lich �Universit�ten� angesprochen.
Eine Studienrichtung Software-Arch�ologie,
nach dem Motto: vermittelt Wissen vor dem Aussterben,
f�nde ich pers�nlich inzwischen schon angebracht.
> Tja, einzelne Unternehmen haben halt ihre individuellen W�nsche - und
> Wirtschaft insgesamt hat ihre W�nsche, wodurch Universit�t sich leider
> immer mehr von Wissenschaft entfernt hin zu Beruf; das
> Master-Bachelor-System ist ein typisches Beispiel...
Ob f�r "wissenschaftliches Arbeiten" das WissZEITVG auch sinnvoll ist
... f�r mich bedeutet es wohl eher bald quasi Berufsverbot.
>> Nach meinem Verst�ndnis kann es doch nicht Aufgabe eines
>> Informatikstudiums an einer Universit�t sein, Berufsausbildung
>> f�r eine spezielle Programmiersprache zu machen.
Das nicht, aber es sollte Aufgabe sein neben verschiedenen Aspekten
der Software-Entwicklung, Software-Architektur im Gro�en auch
verschieden Programmier-Paradigmen im Kleinen nahezubringen.
Ich meine, sowieso m�sste ein theoretisch fundiertes und praktisch
erlebtes Wissen vermittelt werden, daf�r braucht man aber mindestens
auch 8 Jahre (und nicht 4 bis 6 Semester) Zeit im Studium.
>
> Ich stimme dir zu.
>
>> Ein Universit�tsinformatiker sollte sich doch eine
>> Programmiersprache bei Bedarf selber aneignen k�nnen,
>> ohne da� ihm die einzelnen Anweisungstypen von einem
>> Universit�tsprofessor einzeln erkl�rt werden m�ssen.
>
> Klar. Bei Ausbildung zu Fachinformatikern k�nnte man es noch mehr
> nachvollziehen, wenn es einen entsprechenden Zweig g�be, der Altes wie
> COBOL noch vermittelt, aber Uni...
Auch an der Uni gibt es Altertumsforschung ... nur f�hlt sich die
Informatik noch als neue Wissenschaftsdisziplin, bei der jedoch
das Wissen oder Umsetzung von selbigen auch wahnsinnig schnell "alt" wird.
Gru� Robert