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Revolutionäre Parteiprogramme in Deutschland nach 1945 Teil II

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klau...@t-online.de

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Nov 17, 2009, 10:17:06 AM11/17/09
to
Wenn man Grundgedanken des Parteiprogramms der C.D.U. vom M�rz 1946
betrachtet kann man zu der Auffassung kommen, dass hier unter dem Eindruck
der f�r Deutschland vernichtenden Kriegsniederlage �hnliche Gedanken zur
Wirtschafts- und Staatspolitik wie unter dem "New Deal"
des Pr�sidenten der U.S.A. Franklin Delano Roosevelt entstanden und
sichtbar sind.Das insbesondere auch in den Erkenntnissen der Rolle von
Banken und Gro�industrie an der Entstehung von weltumfassenden Krisen
mit den daraus resultierenden Folgen von Staat, Gesellschaft und den
einzelnen B�rger.Unter F�hrung der C.D.U. etwickelte sich mit der
Versch�rfung des "Kalten Krieges" und der Wirkung der Ma�nahmen des
Mashallplanes ebenso wie in der SPD sp�ter die Theorie der
Auseinandersetzung mit dem staatlichen und weltanschulichen Gegnern
die eine "Magnetwirkung" des prosperierenden westlichen Wirtschaftssystems
letztendlich die kommunistischen Staaten zu �berwinden.Trotz aller recht
untschiedlichen Entwicklungen und dem Beginn der Gestaltung Deutschlands
als Staat der durch Lobbytum
gesteuerten Politik war es immer ein Bestreben , die arbeitenden Menschen
nach M�glichkeit zu ann�hernden Vollbesch�ftigung zu f�hren und ein dem
Ostblock �berlegenen Lebensstandard des �berwiegenden Teil der Bev�lkerung
zu sichern.Damit war immer im Auge, die wenn auch teilweise sehr
kritikw�rdigen Macht- und Regierungsverw�ltnisse zu sichern, einfach zu
garantieren , dass eine Forderung zur Einf�hrung eines Staatssozialismus
wie in den Ostblockstaaten keinerlei R�ckhalt in der Bev�lkerung hatte.Mit
dem Zusammenbruch des Ostblocks und dem Beitritt der ehemailigen DDR zur
Bundesrepublik war diese R�cksichtnahme nicht mehr notwendig und spiegelt
sich in der Ver�nderung auch von Politik und Programmatik der CDU wieder.Mit
der "Berliner Republik" war das nicht mehr notwendig.Der aus der "alten
Zeit" stammende lezte Kanzler war Kohl, auch wenn das in seiner
Herrschaftperiode keinesfalls mehr die Politik nach dem Programm von 1946
war.Wenn man die wirtschaftlichen und damit politischen Ereignisse der
letzten 3 Jahree auch in Deutshcland sieht kann man erkennen, dass
komplex betrachtet �hnliche gesellschaftliche Zust�nde in D. herrschten wie
1932/33 in den USA und Roosevelts New Deal.
Von der Grunds�tzen vom M�rz 1946 ist in der CDU nichts mehr verbleiben,
eher wurden die ins Gegenteil verkehrt.

Eine noch gr��ere Partei, die seit l�ngerer Zeit existiert ist die

SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI DEUTSCHLANDS
S P D

Nach der Gr�ndung dieser Partei durch dem aus der Emigration zur�ckgekehrten
Kurt Schumacher wurde erst zu einem sehr sp�ten Zeitpunkt ein neues
Parteiprogramm erarbeitet. Dieses umfasssende Programm wurde auf dem
Au�erordentlichen Parteitag der SPD in Bad Godesberg (13.-15.November 1959)
beschlossen.Die Politik richtete sich eigentlich trotz aller
widerspor�chlichen Tendenzen nach Grunds�tzen
des 1891 beschlossenen "Erfurter Programms" mit marxistischen Grundgedanken,
die allerdings in aller Konsequenz nie weiterverfolgt wurden.Nach dem Tod
des unumstrittenen F�hrers der SPD August Bebel
im Jahr 1913 betrieben gemeinsam mit den starken Gewerkschaften
Revisionisten wie Bernstein die Politik der SPD, soda� sogar 1914 bis auf
eine Gegenstimme die Kriegskredite f�r die Kriegsf�hrung im 1.Weltkrieg
mit den Stimmen der SPD im Reichstag beschlossen wurden.Der Sozialdemokrat
der gegen die Kriegskredite stimmte, war der sp�ter nach Kreigsende
ermordete Karl Liebknecht.Nachdem die SPD (Kurt Schumacher) 1946 den
Sozialismus als als Tagesaufgabe definiert hatten
wurde mit dem "Godesberger Programm" von 1959 die Abkehr vom Marxismus
eindeutig definiert.Ein Bekenntnis zu "Sozialen Makrwirtschaft"
mit einer allseitigen F�rderung der arbeitenden Mehrheit und der Entwicklung
Deutschlands durch Schule, Studium, kulturelle Entwicklung,
soziale Sicherheit im Renten- und Gesundheitssystem war vorgesehen.Ein
intensiveres Studium des Godesberger Programms lohnt sich, schon aus dem
Vergleich zu den sp�teren Programmen von 2002 und 2009 und der Realpolitik
der Regierungen unter F�hrung oder Beteiligung der SPD.Die
�ffnung zu "politischen Mitte" war letztendlich auch die Aufgabe der
Grunds�tze im "Godesberger Programm".Die sp�teren Parteiprogramme der SPD
sind beliebig, sie k�nnten ebenso f�r fr�he Programme der F.D.P. oder der
"alten" CDU stehen.Eine bessere CDU zu werden hat auch in neuerer Zeit bei
den W�hlern in Deutschland wenig Zuspruch gefunden.
Zu Liebknecht:
" Aber einer hat sein Antitz �ber den Krieg erhoben und es strahlen in der
Sch�nheit seines Muter.Liebknecht"
Henri Barbusse Franz�sischer Schriftsteller 1916 "Das Feuer"


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