GW
___________________________________
Beethoven war als junger Mann begeisterter Anhänger der Französischen
Revolution (1789–1799) und später ein Bewunderer Napoleons, der die
Freiheitsideen durch Gesetzgebung und Kriege in ganz Europa
verbreitete. Napoleon wurde damals häufig mit dem griechischen Halbgott
Prometheus verglichen, der den Göttern Feuer (also Verstand) stahl, um
die unvollkommenen Menschen damit zu vollenden und zu befreien - er
konnte also als ein Held der Aufklärung gelten.
Frankreich versank bald nach der Revolution in Gewalt und Terror, und
viele Intellektuelle suchten eine Erklärung für das Scheitern der
anfangs so vielversprechenden Revolution. Laut Schiller waren die
Menschen nicht reif für den Gebrauch ihrer Freiheit, weil die Erziehung
der Aufklärungszeit einseitig den Verstand geschult hatte, der aber
ohne den Gebrauch des Gefühls nicht richtig eingesetzt wurde.
Aus Enttäuschung über Napoleon, als dieser sich 1804 selbst zum Kaiser
krönte, nahm Beethoven die Widmung an Napoleon mit den Worten 'Ist der
auch nicht anders, wie ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er auch alle
Menschenrechte mit Füßen treten, nur seinem Ehrgeize frönen; er wird
sich nun höher, wie alle Anderen stellen, ein Tyrann werden!' zurück.
Vielleicht nimmt Wiese mal zur Kenntnis, dass auch vor der Revolution
Terror, Barabarei, Verfolgung, Vernichtung, Folter usw. trotz oder sogar
wegen eines Gottesglaubens geherrscht haben. Und dass ohne franz.
Revolution keine Demokratie und keine Menschenrechte entstanden wären.
Leider dürfte meine Hoffnung trügen.
Norbert
--
"Die Christen drangen unter das Volk, schonten weder Kind noch
Greis, weder Schwangere noch Entbundene, rissen ihnen die Leiber auf
und hieben alles in Stücke, nicht anders, als überfielen sie eine
Herde Schafe..."( Las Casas )
Er nimmt ja nichtmal den Widerspruch wahr, daß Frankreich als katholisch
geprägtes Land auch vor der Revolution nach seinen Ansichten nicht
christlich gewesen war, mit der Revolution sich ergo auch nichts
verändert hatte (außer daß Religionsfreiheit für Protestanten antstand).
Lars
> Revolutionen bringen nur Atheismus, Tod und Terror.
Ja, ja, die drei Ständegesellschaft und Rechtssprechung war schon sehr
gut.
Der Adel durfte schlagen und morden wie es ihm gefiel, immerhin
bezahlte er ja die Richter.
Schade um diese Zeiten!
--
Zitat:
ACHTUNG "Turbotrottel"
Hans-Schuhmacher-Str. 2, 13127 Berlin, 030/4758125
http://www.meinews.net/kann-t68704.html
> Revolutionen bringen nur Atheismus, Tod und Terror. Das war 1789 in
> Frankreich so und 1917 in Ru�land.
Vor 1789 f�hrte Frankreichen eien Krieg gegen England in Amerika und beide
wurden durch die Kriegskosten hoch belastet.
Die Rev. war eher eine Entsch�rfung von Krieg und Terror und traf die
Terroristen wie Ludwig den XIV.
Du hast Dich bei den Ludwigs etwas verz�hlt.Sicherlich war Ludwig der XIV
derjenige, der durch Aufhebung des Ediktes von Nantes Terror,Leid und Mord
�ber andersgl�ubige Christen in Frankreich brachte.Unter dem Fallbeil
landete aber ein Ludwig der XVI. und ein gro�er Teil derjenigen, die das
franz�siche Volk geknechtet,terrorisiert und ausgepl�ndert hatten.
Eine Herrschaftsschicht denen es nichts ausgemacht hatte, dass ihr Volk
hungerte und Baumrinde essen mu�te.Zitat der K�nigin: " Wenn sie kein Brot
haben, dann sollen sie eben Kuchen essen".Aber richtig ist es schon, dass
auch Ludwg der XIV . durchaus als Terrorrist und M�rder bezeichnet werden
kann gegen den sich das Volk mit Naturrecht gewehrt hatte.
Klaus Lynx
"Gerhard Wiese" <gwi...@mailinator.com> schrieb im Newsbeitrag
news:hho2oj$is2$1...@speranza.aioe.org...
>da ohne Glaube an Christus keine sittliche Moral vorhanden ist...
katholische Priester glauben auch an Christus....mit der Moral ist es aber
in vielen Fällen nicht weit her LOL
PvH
Oh, jemand der den totalitaeren Terror der franzoesischen Revolution
idealisiert und legitimiert?
> Eine Herrschaftsschicht denen es nichts ausgemacht hatte, dass ihr Volk
> hungerte und Baumrinde essen mußte.Zitat der Königin: " Wenn sie kein Brot
> haben, dann sollen sie eben Kuchen essen".
Nach solch einem Spruch ist es natuerlich richtig, einen Massenmord an
allen
zu starten, die zum selben Stand gehoeren, und gleich noch einer Menge
anderer Leute, die nicht mit allem einverstanden sind, was gerade
passiert.
> Aber richtig ist es schon, dass
> auch Ludwg der XIV . durchaus als Terrorrist und Mörder bezeichnet werden
> kann gegen den sich das Volk mit Naturrecht gewehrt hatte.
Totalitaerer Terror als Naturrecht. Ich glaube es nicht.
Also auf die Ostdeutsche Revolution trifft das genauso wenig zu wie
auf die amerikanische Revolution (nicht den Buergerkrieg !)
Die Kirche hat sich immer versucht zu bereichern, auf Kosten der
Buerger und Armen. Unter diesem Gesichtspunkt ueberrascht es wenig das
die armen Buerger der Kirche dann die Macht entziehen.
Auch heute noch gilt, wer auf politischer Ebene falsch handelt der
wird nicht gewaehlt. Das Selbe gilt fuer die Kirche. Kondome werden
noch immer vom Vatikan abgelehnt und solange das der Fall ist macht
sich der Papst bei vielen jungen Menschen keine Freunde.
> Auch heute noch gilt, wer auf politischer Ebene falsch handelt der
> wird nicht gewaehlt. Das Selbe gilt fuer die Kirche. Kondome werden
...hmmm. Stimmt nicht ganz so, denn trotz st�ndig falscher Politik und
gebrochenen Wahlversprechen werden die grossen Parteien immer wiedergew�hlt.
Nach vier Jahren hat das Gehirn alles vergessen. Die Kirchen dagegen jammern
st�ndig �ber schwindende Mitgliederzahlen bzw. Beitragszahlungen. Es m�sste
doch noch gen�gend Kapital �brig sein bei denen, denn sie pl�ndern ja seit
Jahrhunderten die Menschheit aus.
> noch immer vom Vatikan abgelehnt und solange das der Fall ist macht
> sich der Papst bei vielen jungen Menschen keine Freunde.
Der wird nie viele Freunde haben. Er ist wie ein Dinosaurier, geh�rt
ausgestorben und ab ins Museum.
Klaus
> ...hmmm. Stimmt nicht ganz so, denn trotz st�ndig falscher Politik und
> gebrochenen Wahlversprechen werden die grossen Parteien immer
> wiedergew�hlt.
Eigentlich werden die immer weniger gew�hlt, das hat nur leider vom
Wahlrecht her bisher noch keine nennenswerten Auswirkungen.
Besonders interessant findie ich das Phenomen, das man die SPD wegen der
CDU-Politik von der Macht abw�hlt und dadurch erstrecht CDU-Politik bekommt.
Klaus
Auch die Religiosenkriegen brachten Tod und Terror, wie der Krieg
zwischen die Katholischen und Protestanten fuer zirka 300 Jahren, ab
XVI Jahrhundert bis XIX.
Ciao - Mailand
Also auf die Ostdeutsche Revolution trifft das genauso wenig zu wie
auf die amerikanische Revolution (nicht den Buergerkrieg !)
Die Kirche hat sich immer versucht zu bereichern, auf Kosten der
Buerger und Armen. Unter diesem Gesichtspunkt ueberrascht es wenig das
die armen Buerger der Kirche dann die Macht entziehen.
Auch heute noch gilt, wer auf politischer Ebene falsch handelt der
wird nicht gewaehlt. Das Selbe gilt fuer die Kirche. Kondome werden
noch immer vom Vatikan abgelehnt und solange das der Fall ist macht
sich der Papst bei vielen jungen Menschen keine Freunde.
Wenn man einmal in Afrika unterhalb des �quators das Land mit offenen Augen
bereist hatte, dann kann man das katholische Kondomverbot sogar als
Verbrechen bezeichnen, das ist wenigstens f�r micht so.F�r junge Menschen
d�rfte es durchaus in Europa unverst�ndlich sein.Eine Gesellschaft von
senilen Religionsf�hrern entscheidet hier �ber das Sexualverhalten von
Menschen und f�rdert die Ausbreitung vom HIV,ungewollten Schwangerschaften
mit teilweise tragischen Folgen.
KLaus Lynx
Die Folgen eigentlich gut beobachtet, aber wenn die SPD ab Schr�der die
beste CDU werden wollte die es jemals gab (Siehe auch Seeheimer Kreis)
dann darf man sich nicht wundern.Insgesamt ist meine Meinfung, dass nach dem
Zusammenbruch des ernsthaften weltanschaulichen/Machtaus�benden Gegners
Kommunismus als System die Stunde der "Gesellschafter" der sogenannten
"Deutschland AG" gekommen, nachdem die "Gesch�ftsf�hrer"
von 1949 bis 1989 diese Firma , zwar gelegentlich mit Stockungen, ganz gut
�ber die Runden gebracht hatten, genannt "Soziale Marktwirtschaft".Das ist
nicht mehr aus deren Sicht notwendig.Deshalb sieht es in der "Berliner
Republik" nun anders aus.Das ist die sigenannte "Neue Markwirtschaft"so wie
Bush und Rumsfeld einal eine "altes Europa"
postulierten, die L�nder die keinen bedingunslosen Irakkrieg wollten.
Klaus Lynx
Oh, jemand der den totalitaeren Terror der franzoesischen Revolution
idealisiert und legitimiert?
> Eine Herrschaftsschicht denen es nichts ausgemacht hatte, dass ihr Volk
> hungerte und Baumrinde essen mu�te.Zitat der K�nigin: " Wenn sie kein Brot
> haben, dann sollen sie eben Kuchen essen".
Nach solch einem Spruch ist es natuerlich richtig, einen Massenmord an
allen
zu starten, die zum selben Stand gehoeren, und gleich noch einer Menge
anderer Leute, die nicht mit allem einverstanden sind, was gerade
passiert.
> Aber richtig ist es schon, dass
> auch Ludwg der XIV . durchaus als Terrorrist und M�rder bezeichnet werden
> kann gegen den sich das Volk mit Naturrecht gewehrt hatte.
Totalitaerer Terror als Naturrecht. Ich glaube es nicht.
Glaube es ruhig.Von der franz�sischen Revolution bis hin in moderne
Zeiten,immer wieder.F�r die revolution�ren Kr�fte in Frankreich stand nur
die Frag "Entweder die oder wir".�ber Jahrhunderte hatten sie unter den
Herrschenden gelitten, gefoltert,verbrannt auf
Scheiterhaufen,verhungert,hingerichtet.Das ist nicht sch�n, aber einer
verkommenen Herrschaftschicht mit Palmwedeln zu begegner d�rfte eda nicht
hilfreich sein.Vom Standpunkt eines verfolgten Waldensers aus d�rfte das
eine der guten Taten der Herrn im Himmel gewesen sein.
KLaus Lynx
learn to quote.
> Glaube es ruhig.Von der franz sischen Revolution bis hin in moderne
> Zeiten,immer wieder.F r die revolution ren Kr fte in Frankreich stand nur
> die Frag "Entweder die oder wir". ber Jahrhunderte hatten sie unter den
> Herrschenden gelitten, gefoltert,verbrannt auf
> Scheiterhaufen,verhungert,hingerichtet.
Bei aller Verachtung fuer die staatlichen Zustaende vorher, das ist
nichts
weiter als billige Legitimierung fuer Massenmord und ein Regime
welches
schlimmer ist als das was vorher war.
Durch Verachtung wurde noch kein totalt�res Regime gest�rzt und durch eine
besseres Gesellschaftssystem ersetzt.Bringe Deinen Reader in Ordnung.
Klaus Lynx
> On 3 Jan., 21:34, <klausl...@t-online.de> wrote:
>> "Ilja" <ilja.schmel...@googlemail.com> schrieb
>> ...
>> Herrschenden gelitten, gefoltert,verbrannt auf
>> Scheiterhaufen,verhungert,hingerichtet.
>
> Bei aller Verachtung fuer die staatlichen Zustaende vorher, das ist
> nichts
> weiter als billige Legitimierung fuer Massenmord und ein Regime
> welches
> schlimmer ist als das was vorher war.
Massenmord ist latürnich nicht zu rechtfertigen. Bei der Beurteilung der
franz. Revolution darf nicht übersehen werden, dass es mehrere Phasen gab:
a: Erstürmung der Bastille
b: Absetzung bzw. gewaltsame Beendigung der Bourbonen-Herrschaft
c: Verfolgung und Bestrafung aller die nicht 100%ig die neue Ideologie
Liberté, Égalité, Fraternité akzeptierten.
Leider bleibt vielfach nur der letzte Punkt den Meisten in Erinnerung.
Zu Punkt (a) sei noch erwähnt, dass ohne die vielen Schundromane die im
18. Jahrhundert vertrieben wurden es wahrscheinlich nicht dazu gekommen
wäre. Der erste Kopf der rollte war der des Kommandanten der Bastille.
Die Revolutionäre befreiten denn auch nur wenige Gefangene, und
Gefolterte gab es zu dem Zeitpunkt in der Bastille bereits keine mehr.
In den Romanen einiger Schreiber wurde dies aber zuvor anders
dargestellt.
mfg Klaus
--
klaus-juergen-reinke.eu
> Revolutionen bringen nur Atheismus, Tod und Terror. Das war 1789 in
> Frankreich so und 1917 in Rußland. Gottlosigkeit führt zu
> Brutalisierung und Massenmorden, da ohne Glaube an Christus keine
> sittliche Moral vorhanden ist und der Mensch zum wilden und tollwütigen
> Tier wird.
>
> GW
>
> ...
Um Himmels Willen Gerhard leg Dir ein anderes Hobby zu, diese Polemik ist
nur schwer zu ertragen!
mfg Klaus
> ...
> ...solange der Troll von dir und anderen fleißig gefüttert wird wird er
> weiter machen. :'(
>
Es geht beim Antworten, auf Leute wie GW, nicht darum sie zu füttern sondern
es geht darum absonderliche Thesen zu widerlegen, und Ihnen nicht
widerstandslos Themengebiete zu überlassen.
mfg Klaus
--
klaus-juergen-reinke.eu
> On 3 Jan., 13:58, <klausl...@t-online.de> wrote:
>> Unter dem Fallbeil landete aber ein Ludwig der XVI. und ein gro�er
>> Teil derjenigen, die das franz�siche Volk geknechtet,terrorisiert
>> und ausgepl�ndert hatten.
>
> Oh, jemand der den totalitaeren Terror der franzoesischen Revolution
> idealisiert und legitimiert?
>
Oh, noch jemand, der die Jahrhunderte lange Terror- Adelsherrschaft
legitimiert und verharmlost und dem Volk den Widerstand verbietet.
Guter Mann, mache dich erst mal kundig, bevor du solchen Kappes erz�hlst.
Das z.B.:
http://www.amazon.de/Gro%C3%9Fe-Revolutionen-Geschichte-Fr%C3%BChzeit-Gegenwart/dp/3406467032
Zur Diskussion der Revolutionen:
http://www.denkforum.at/forum/showthread.php?t=4324
Norbert
--
"Wer eine friedliche Revolution verhindert, macht eine gewaltsame
Revolution unausweichlich." (John F. Kennedy)
Ereignisse wie unter (a), (b) gab es so viele in der Geschichte, dass
niemand sich an die franzoesische Revolution erinnern wuerde, wenn
das alles gewesen waere.
Warum sollten wir also diese irrelevanten Phasen diskutieren, statt
uns
auf die relevante Phase (c) zu konzentrieren?
> Leider bleibt vielfach nur der letzte Punkt den Meisten in Erinnerung.
Warum sollte man sich auch an (a) oder (b) erinnern? Das war doch nun
nichts so besonders Erinnernswertes. Obwohl es bereits alles
enthaelt,
was mit eventuellen Verbrechen des alten Regimes gerechtfertigt
werden
kann.
Naja, ich habe jedenfalls ganz gute Erfahrungen mit friedlichen
Revolutionen
gemacht.
Und die Alternative einer nicht-totalitaeren Revolution, ohne extremen
Massenmord, gab es damals auch schon. Siehe amerikanische Revolution.
LOL.
> > Oh, jemand der den totalitaeren Terror der franzoesischen Revolution
> > idealisiert und legitimiert?
>
> Oh, noch jemand, der die Jahrhunderte lange Terror- Adelsherrschaft
> legitimiert und verharmlost und dem Volk den Widerstand verbietet.
So ein Quatsch. Ich verbiete niemandem Widerstand gegen Staaten,
die in allen Faellen nichts weiter als verbrecherische Organisationen
sind,
die stark genug sind, die militaerische Kontrolle ueber ein erobertes
Gebiet zu halten, und in jedem Fall die grundlegendste moralische
Regel - die Goldene Regel - verletzen.
Ich mache trotzdem noch Unterschiede zwischen den verschiedenen
Staaten, was das Ausmass ihrer Verbrechen betrifft.
Und da schneidet der Terror der franzoesischen Revolution nicht
besonders
positiv ab.
Und eine Gruppe von Verbrechern, die eine andere beseitigt, um
spaeter ungestoert dieselbe Art von Verbrechen oder noch schlimmere
zu begehen, hat bei mir keine besonderen Sympathien, selbst wenn
ihr Widerstand gegen die erste Verbrecherbande legitim ist.
> Guter Mann, mache dich erst mal kundig, bevor du solchen Kappes erzählst.
> Das z.B.:http://www.amazon.de/ ...
Wenn mir ein Buch auf die Art "empfohlen" wird, werde ich es kaum
lesen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass mir dabei ein wirklich gutes Buch
entgeht, duerfte
ziemlich gering sein.
> Zur Diskussion der Revolutionen:
> http://www.denkforum.at/forum/showthread.php?t=4324
LOL.
>On 5 Jan., 00:51, norbert baude <norb...@aol.com> wrote:
>> Ilja ganz im mainstream des Geschichtsrevisionismus und der -Verf�lschung:
>
>LOL.
>
>> > Oh, jemand der den totalitaeren Terror der franzoesischen Revolution
>> > idealisiert und legitimiert?
>>
>> Oh, noch jemand, der die Jahrhunderte lange Terror- Adelsherrschaft
>> legitimiert und verharmlost und dem Volk den Widerstand verbietet.
>
>So ein Quatsch. Ich verbiete niemandem Widerstand gegen Staaten,
>die in allen Faellen nichts weiter als verbrecherische Organisationen
>sind,
>die stark genug sind, die militaerische Kontrolle ueber ein erobertes
>Gebiet zu halten, und in jedem Fall die grundlegendste moralische
>Regel - die Goldene Regel - verletzen.
>
>Ich mache trotzdem noch Unterschiede zwischen den verschiedenen
>Staaten, was das Ausmass ihrer Verbrechen betrifft.
>
(snip)
Da bin ich aber froh.
Ich versuche grad mir vorzustellen, was w�r, wenn du nicht so w�rst.
(So edel und hehr, so rein und goldich).
w.
Die 'Amerikanische Revolution' war auch nicht unblutig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Unabh%C3%A4ngigkeitskrieg
mfg
Ijon Tichy
Das eigentliche Problem d�rfte wohl sein, dass der User Ilja , wie man aus
mehreren Postings ersehen kann, keinesfalls geistig erfa�t hatte, was eine
"Revolution" ist.In diesem Fall eine durchgreifende gesellschaftlicher
Ver�nderung, der gesellschaftlichen und /oder der sozialen Strukturen.
Im Mittelpunkt d�rfte hier nun eine Revolution stehen, die von bisher
behrrschten Schichten ausgeht, keinesfalls was man auch als "Revolution von
oben" bzeichnet, aber auch die gibt es gelegentlich.Aber diese Argumentation
ist gelegetnlihu vorhanden.Ich habe mich mehr damit besch�ftigt weil ein
Kreis speziell von Lehramtslehrern wieder in diese richtung tendiert wie
bereits als Beispiel so argumentiert wurde, ein Widerwstand gegen Hitler
w�re falsch gewesen, diese sicherlich gebildeten und wertvollen Menschen
h�tten lieber abwarten sollen, bis der Diktator selber abgeweirtschaftet
h�tte.Modern wurde das aus solchen Kreisen nun auch publiziert mit einem
aktuellen Argument "Demonstrationen und Aktionen gegen Nazis sind falsch und
unproduktiv, die Inhalte des Neonazitums und deren Argumente sollten
lieber in interlektuell komnpetentgen Kreisen(Lehrer als Beispiel genannt)
diskutiert werden".Es
ging hier um die Bewertung von Sch�lerdemonstrationen gefgen
Neonaziaktivit�ten die beachtliches Ausma� erreicht hatten.Ich habe keine
Bef�rchtung , dass sich Noenazis mit brutalem Geschrei an die Macht
putschen, allerdings vor solchen Ideologen der Unterwerfung m�chte ich
warnen, die sind eine gr��ere Gefahr f�r dieDemokratie (Soweit noch
vorhanden) als die sogenannten "Glatzen".
Dazu nochmals meine Meinung in Kurzform:
1.Die franz�sische Revolution war ein Resultat der Herrschaftsweise
der f�hrenden Schicht Frankreichs, des Monarchen, des Adels und der
Kirche .Das durch die bisher beispiellose Revolution Exzesse vorhanden
waren ist bedauerlich,teilweise auch durch Bestrebungen der Kreise
hervorgerufen die Revolution wieder abzuw�rgen,bis hin zu eigenem Terror.
2.Die sogenannte "Amerikanische Revolution" begann wie zumeist durch
Ausarbeitung und Propagierung demokratischer Grunds�tze und des
Eigenverst�ndnisses.Nach dem harmlosen Beginn in Boston wurde es speziell
durch die Handlungen der Engl�nder hervorgerufen sp�ter zum Krieg gegen die
Unterdr�cker aus England und den auch aus Deutschland
zugkauften S�ldnern.In Einzelheiten zeigte sich, das auch die neuen
"Amerikaner" keinsfalls ein "Einig Volk von Br�dern " waren sondern sich
�hnlich verhielten wie Engl�nder, nur mit anderer Zielsetzung.Trotzdem
mag ich Jefferson au�erordentlich.
Eine "Revolution" ohne Gewalt ist eine ideale Entwicklung, aber in der
Gesellschaft nicht im stillen K�mmerlein in Gespr�chskreis besserwissender
Abwarter der Entwicklung.Solange keine Bereitschaft erkennbar war eigenen
Macht und Herrschaftspositionen aufzugeben ist Gewalt nicht immer
vermeidbar, zumeist eben nicht.Der Ilja w�rde ich doch einmal anraten, sich
mit der Geschichte und den gesellschaftlichen Verh�ltnissen
beginnend mit dem Bauernkrieg der aufs Grausamste , vom Luther begr��t,
niedergeschalgen wurde und weitere Jahrhundert christlich gepr�ger
Leibeigenschaft als Folge hatte.
Klaus Lynx
Der Drang ist mir nicht unbekannt, man sollte ihm trotzdem versuchen zu widerstehen.
Gruß,
Patrick
> On 4 Jan., 18:24, Klaus Reinke <kjrei...@web.de> wrote:
>>
>> a: Erstürmung der Bastille
>> b: Absetzung bzw. gewaltsame Beendigung der Bourbonen-Herrschaft
>> c: Verfolgung und Bestrafung aller die nicht 100%ig die neue Ideologie
>> Liberté, Égalité, Fraternité akzeptierten.
>
> Ereignisse wie unter (a), (b) gab es so viele in der Geschichte, dass
> niemand sich an die franzoesische Revolution erinnern wuerde, wenn
> das alles gewesen waere.
>
> Warum sollten wir also diese irrelevanten Phasen diskutieren, statt
> uns
> auf die relevante Phase (c) zu konzentrieren?
Also Bitte, die Beendigung des Absolutismus ist eine der relevantesten
Episode der europäischen Geschichte überhaupt.
>
>> Leider bleibt vielfach nur der letzte Punkt den Meisten in Erinnerung.
>
> Warum sollte man sich auch an (a) oder (b) erinnern? Das war doch nun
> nichts so besonders Erinnernswertes. Obwohl es bereits alles
> enthaelt,
> was mit eventuellen Verbrechen des alten Regimes gerechtfertigt
> werden
> kann.
Also speziell an die Erstürmung der Bastille wird sich jedenfalls in
Frankreich regelmäßig erinnert.
Was die Rechtfertigung von Verbrechen betrifft, also damit möchte ich gar
nicht auseinandersetzen. Soweit man sich ja einig ist, dass wir es mit
Verbrechen zu tun haben, geht es um Schuld und Verantwortung und keinesfalls
um Rechtfertigung. Die Schuld tragen letztlich die Herren im Nationalkonvent
die die Tötungen in Auftrag gegeben haben. Die Mitverantwortung dafür tragen
eben auch die Adeligen welche unfähig waren die Leiden des Volkes auch nur
wahrzunehmen.
Was ich in diesem Thread einfach vermisse ist der geschichtliche
Zusammenhang die zur Revolution geführt haben, und was ich für noch
diskussionswürdiger halte: die Folgen der Revolution.
mfg Klaus
>> ...
>
> Um Himmels Willen Gerhard leg Dir ein anderes Hobby zu, diese Polemik ist
> nur schwer zu ertragen!
>
Das ist nicht nur Polemik, sondern auch schlicht eine dreiste Lüge. Wenn
GW auch nur einen flüchtigen Blick in die Anthropologie geworfen hätte,
wo intakte und friedliche Gesellschaften von Naturvölkern beschrieben
werden, die noch nie etwas von Jesus gehört haben, könnte er unmöglich
einen derartigen Blödsinn erzählen. Aber Fanatiker wie er wollen ja
nicht die Wahrheit wissen, sondern ihre durch Höllenangst geprägten
Religionsneurosen verarbeiten.
Gruß Norbert
--
"Alle schönen Seiten des Christentums knüpfen sich an Jesus, alle
unschönen an Paulus. Gerade dem Paulus war Jesus unbegreiflich."
(Franz Overbeck)
Huch, ich bin tief getroffen. Ich bin wohl unfaehig, irgendwas
Hoeheres
"geistig zu erfassen". Na mal sehen, was ich da unfaehig bin, zu
erfassen:
> In diesem Fall eine durchgreifende gesellschaftlicher
> Veränderung, der gesellschaftlichen und /oder der sozialen Strukturen.
Und dann ne billige Phrase die mir aus dem guten alten Stabue-
Unterricht
zu Honeckers Zeiten bekannt vorkommt. LOL.
> 1.Die französische Revolution war ein Resultat der Herrschaftsweise
> der führenden Schicht Frankreichs, des Monarchen, des Adels und der
> Kirche .Das durch die bisher beispiellose Revolution Exzesse vorhanden
> waren ist bedauerlich,teilweise auch durch Bestrebungen der Kreise
> hervorgerufen die Revolution wieder abzuwürgen,bis hin zu eigenem Terror.
Das ist und bleibt Apologetik von Massenmord.
> 2.Die sogenannte "Amerikanische Revolution"
"sogenannt" und in Anfuehrungszeichen - das hat was.
> In Einzelheiten zeigte sich, das auch die neuen
> "Amerikaner" keinsfalls ein "Einig Volk von Brüdern " waren sondern sich
> ähnlich verhielten wie Engländer, nur mit anderer Zielsetzung.Trotzdem
> mag ich Jefferson außerordentlich.
LOL.
> Eine "Revolution" ohne Gewalt ist eine ideale Entwicklung, aber in der
> Gesellschaft nicht im stillen Kämmerlein in Gesprächskreis besserwissender
> Abwarter der Entwicklung.Solange keine Bereitschaft erkennbar war eigenen
> Macht und Herrschaftspositionen aufzugeben ist Gewalt nicht immer
> vermeidbar, zumeist eben nicht.
Ich behaupte keineswegs dass Gewalt immer vermeidbar waere. Ich habe
insbesondere nichts an der Gewaltanwendung beim Sturz des
Kommunismus in Rumaenien auszusetzen.
Ich habe allerdings eine Menge gegen den Massenmord der franzoesischen
Revolution einzuwenden.
> Der Ilja würde ich doch einmal anraten, sich
> mit der Geschichte und den gesellschaftlichen Verhältnissen
> beginnend mit dem Bauernkrieg der aufs Grausamste , vom Luther begrüßt,
> niedergeschalgen wurde und weitere Jahrhundert christlich gepräger
> Leibeigenschaft als Folge hatte.
Ich bin weder weiblich noch Lutheraner, und habe hier keinerlei Thesen
zum Bauernkrieg vorgetragen.
Dem Klaeuschen wuerde ich doch mal anraten, sich konkret mit dem
zu befassen, was ich schreibe, statt mir im Oberlehrerton irrelevante
Empfehlungen zu geben.
> >> Leider bleibt vielfach nur der letzte Punkt den Meisten in Erinnerung.
>
> > Warum sollte man sich auch an (a) oder (b) erinnern? Das war doch nun
> > nichts so besonders Erinnernswertes. Obwohl es bereits alles
> > enthaelt,
> > was mit eventuellen Verbrechen des alten Regimes gerechtfertigt
> > werden
> > kann.
>
> Also speziell an die Erstürmung der Bastille wird sich jedenfalls in
> Frankreich regelmäßig erinnert.
Wen interessieren offizielle Feiertage? Die haben generell die
Tendenz,
sich irgendein Gruendungsdatum rauszusuchen, zu dem noch nicht
absehbar war, was daraus alles folgen wird.
> Was die Rechtfertigung von Verbrechen betrifft, also damit möchte ich gar
> nicht auseinandersetzen. Soweit man sich ja einig ist, dass wir es mit
> Verbrechen zu tun haben, geht es um Schuld und Verantwortung und keinesfalls
> um Rechtfertigung. Die Schuld tragen letztlich die Herren im Nationalkonvent
> die die Tötungen in Auftrag gegeben haben. Die Mitverantwortung dafür tragen
> eben auch die Adeligen welche unfähig waren die Leiden des Volkes auch nur
> wahrzunehmen.
Was mich stoert, ist, dass die franzoesische Revolution immer noch
positiv gesehen
wird, trotz des Massenmords. Und Thesen von der Mitverantwortung der
Mordopfer
mag ich dabei besonders.
Ja, Mordopfer sind auch oft genug keine Engel. Die stalinschen
Saeuberungen
trafen ja auch genug stalinsche Folterknechte. Und der eine oder
andere in Frankreich
ermordete Adlige mag auch kein Engel gewesen sein. Das legitimiert
diese
Morde jedoch keineswegs.
> (snip)
> Da bin ich aber froh.
> Ich versuche grad mir vorzustellen, was wär, wenn du nicht so wärst.
> (So edel und hehr, so rein und goldich).
Darf man sich nicht mal mehr gegen primitive Unterstellungen wehren?
Huch, ich bin tief getroffen. Ich bin wohl unfaehig, irgendwas
Hoeheres
"geistig zu erfassen". Na mal sehen, was ich da unfaehig bin, zu
erfassen:
> In diesem Fall eine durchgreifende gesellschaftlicher
> Ver�nderung, der gesellschaftlichen und /oder der sozialen Strukturen.
Und dann ne billige Phrase die mir aus dem guten alten Stabue-
Unterricht
zu Honeckers Zeiten bekannt vorkommt. LOL.
> 1.Die franz�sische Revolution war ein Resultat der Herrschaftsweise
> der f�hrenden Schicht Frankreichs, des Monarchen, des Adels und der
> Kirche .Das durch die bisher beispiellose Revolution Exzesse vorhanden
> waren ist bedauerlich,teilweise auch durch Bestrebungen der Kreise
> hervorgerufen die Revolution wieder abzuw�rgen,bis hin zu eigenem Terror.
Das ist und bleibt Apologetik von Massenmord.
> 2.Die sogenannte "Amerikanische Revolution"
"sogenannt" und in Anfuehrungszeichen - das hat was.
> In Einzelheiten zeigte sich, das auch die neuen
> "Amerikaner" keinsfalls ein "Einig Volk von Br�dern " waren sondern sich
> �hnlich verhielten wie Engl�nder, nur mit anderer Zielsetzung.Trotzdem
> mag ich Jefferson au�erordentlich.
LOL.
> Eine "Revolution" ohne Gewalt ist eine ideale Entwicklung, aber in der
> Gesellschaft nicht im stillen K�mmerlein in Gespr�chskreis besserwissender
> Abwarter der Entwicklung.Solange keine Bereitschaft erkennbar war eigenen
> Macht und Herrschaftspositionen aufzugeben ist Gewalt nicht immer
> vermeidbar, zumeist eben nicht.
Ich behaupte keineswegs dass Gewalt immer vermeidbar waere. Ich habe
insbesondere nichts an der Gewaltanwendung beim Sturz des
Kommunismus in Rumaenien auszusetzen.
Ich habe allerdings eine Menge gegen den Massenmord der franzoesischen
Revolution einzuwenden.
> Der Ilja w�rde ich doch einmal anraten, sich
> mit der Geschichte und den gesellschaftlichen Verh�ltnissen
> beginnend mit dem Bauernkrieg der aufs Grausamste , vom Luther begr��t,
> niedergeschalgen wurde und weitere Jahrhundert christlich gepr�ger
> Leibeigenschaft als Folge hatte.
Ich bin weder weiblich noch Lutheraner, und habe hier keinerlei Thesen
zum Bauernkrieg vorgetragen.
Dem Klaeuschen wuerde ich doch mal anraten, sich konkret mit dem
zu befassen, was ich schreibe, statt mir im Oberlehrerton irrelevante
Empfehlungen zu geben.
Es geht nicht darum,dass Du unf�hg bist etwas "H�heres" zu begreifen.Es geht
eigetnlich darum dass Du den Begriff "Revulution" soweit es
gesellschaftlichge Bereiche/Politik betrifft nicht begreifen
kannst.Offensichtlich eine Erkenntnisblockade.Das betrifft die Grunds�stze
diese gesellschaftlichen Ereignisses insgesamt, nicht nur die franz�siche
Revolution die letzendldich auch die Grundlagen daf�r schuf, dass Du solch
einen unqualifizierten Unsinn schreibst.Die franz�siche Revolution war ein
Ereignis wie bisher noch nie in dieser Art in der Geschichte.Sicherlich ist
es unbestritten, dass es dabei zu Terror kam, die Revolution insgesamt
einen Teil iher KInder fra�, wie bereits andere schrieben.Mal
unvoreingenommen betrachtet k�nnte das Deine Erkenntnisf�higkeit
verbessern.Einschlie�lich solcher Faktoren die man sehen mu� wie versucht
wurde die Revolution wieder r�ckg�ngig zu machen und die alten Zust�nde
wieder herzustellen, auch gewaltsam.Konkret mit Bl�dsinn zu befassen halte
ich da f�r v�llig unproduktiv, werd einerseits die schon gewaltsamen
Ereignisse in Rum�nien f�r richtig h�t und dann die, wenn auch radikaleren
Ereignisse in Frankreich verurteilt, der ist in Bereichen des Denkens(Falls
vorhanden ) blockiert.In Deutschland war die erste als "Revolution" zu
bzeichnete Entwicklung egben der Bauerkrieg, dervon der herrschenden Adel-
und Geistlichkeit blutig und grauenhaft niedergeschlagen wurde.Das nur als
Beispiel zu Deinem verqueren Denken.Die Endkonsequen f�r Dich ist, die
jeweils an der Regierung/Macht befindliche gesellschaftliche Schicht darf
machen was sie will und das Herrschaftssystem zu sichern, einschlie�lich
Mord,Folter und Unterdr�ckung.Dar�ber diskutiere ich nicht, das ist
schlichtweg nicht nachzuvollziehen, auch nicht mit dem Ges�lze.
Lege Dich wieder hin ,wenn Du den "Honecker" immer wieder siehst, dann
solltest Du zum Arzt gehen.
***POLONK***
> ...
> Was mich stoert, ist, dass die franzoesische Revolution immer noch
> positiv gesehen
> wird, trotz des Massenmords. Und Thesen von der Mitverantwortung der
> Mordopfer
> mag ich dabei besonders.
> ...
Ohne solche Ereignisse wie die franz. Revolution von 1789, oder die
Bauerkriege im deutschen Reich von etwa 1520, oder die Absetzung und
Verurteilung des englischen Königs zu Zeiten Oliver Cromwells, oder die
zaghafte deutsche Revolution von 1848 ist die Menschheitsgeschichte nicht
denkbar. Um es mal ganz deutlich zu machen die Franzosen haben meine volle
Sympahthie wenn sie ihren Nationalfeiertag auf den Tag der Erstürmng der
Bastille legen.
>
> Ja, Mordopfer sind auch oft genug keine Engel. Die stalinschen
> Saeuberungen
> trafen ja auch genug stalinsche Folterknechte. Und der eine oder
> andere in Frankreich
> ermordete Adlige mag auch kein Engel gewesen sein. Das legitimiert
> diese
> Morde jedoch keineswegs.
Und deshalb die Revolution von 1789 komplett diskreditieren, also ohne mich.
mfg Klaus
--
klaus-juergen-reinke.eu
Du hast letztens geschrieben:
> Ich habe allerdings eine Menge gegen den Massenmord der
> franzoesischen Revolution einzuwenden.
Och, den Adel, der Jahrhunderte lang das Volk ausbluten lie�, einen
Kopf k�rzer zu machen, fand ich schon ganz nett. :-)
--
Olympia:
http://griechenland.alices-world.de
alic...@gmx.de schrieb:
> Och, den Adel, der Jahrhunderte lang das Volk ausbluten ließ,
> einen Kopf kürzer zu machen, fand ich schon ganz nett. :-)
Soso, fandest du also "ganz nett"... merkst du eigentlich noch
was?
Alle Adlige sind blutrünstig, alles Deutschen sind Nazis, alle
die rechts vom Monitor sitzen sind Idioten und alles die links
vom Monitor sitzen sind Deppen. So, damit hätten wir die Welt
jetzt gerecht aufgeteilt (ich bin ein Genie)!
Immerhin braucht man bei so einem einfachen Weltbild nicht viel
nachdenken... mach´ doch wieder den Fernseher an...
--
Mit freundlichen Grüßen | GNU/Linux - damit ich auch
Horst Felder | morgen noch vernünftig
www.flohheim.de | arbeiten kann!
Klaeuschen hat immer noch nicht gelernt, wie man quotet.
> Es geht nicht darum,dass Du unfähg bist etwas "Höheres" zu begreifen.Es geht
> eigetnlich darum dass Du den Begriff "Revulution" soweit es
> gesellschaftlichge Bereiche/Politik betrifft nicht begreifen
> kannst.Offensichtlich eine Erkenntnisblockade.
Und Klaeuschen spielt weiter Oberlehrer.
> die französiche
> Revolution die letzendldich auch die Grundlagen dafür schuf, dass Du solch
> einen unqualifizierten Unsinn schreibst.
LOL. Eine Revolution, in deren Verlauf jeder, der nicht glaeubig die
neue Religion von Friede, Freude, Eierkuchen, oder war es
Freiheit, Gleichheit, Bruederlichkeit, akzeptierte umgebracht wurde,
soll die Grundlagen dafuer geschaffen haben, dass ich hier offen
und ohne Angst umgebracht zu werden gegen Gleichheit und
Bruederlichkeit polemisieren kann?
Das ist voelliger Quatsch. Alles was gebraucht wird, damit ich
offen polemisieren kann, ist, dass diejenigen die die Macht haben
etwas weniger verbrecherisch sind als sie es leider oft genug sind.
(Oberlehrerpolemik gesnippt)
> In Deutschland war die erste als "Revolution" zu
> bzeichnete Entwicklung egben der Bauerkrieg, dervon der herrschenden Adel-
> und Geistlichkeit blutig und grauenhaft niedergeschlagen wurde.Das nur als
> Beispiel zu Deinem verqueren Denken.
Nochmals, ich habe keinerlei Aussagen ueber den Bauernkrieg gemacht,
wieso also irgendwas ueber den Bauernkrieg was mit meinem Denken
zu tun haben sollte bleibt mir unbegreiflich.
> Die Endkonsequen für Dich ist, die
> jeweils an der Regierung/Macht befindliche gesellschaftliche Schicht darf
> machen was sie will und das Herrschaftssystem zu sichern, einschließlich
> Mord,Folter und Unterdrückung.
Lern lesen. Ich vertrete die voellig entgegengesetzte Meinung: Ich
halte
ausnahmslos alle Staaten fuer verbrecherische Organisationen. Ihre
Verbrechen unterscheiden sich lediglich graduell.
> Ohne solche Ereignisse wie die franz. Revolution von 1789, oder die
> Bauerkriege im deutschen Reich von etwa 1520, oder die Absetzung und
> Verurteilung des englischen Königs zu Zeiten Oliver Cromwells, oder die
> zaghafte deutsche Revolution von 1848 ist die Menschheitsgeschichte nicht
> denkbar.
Nicht denkbar? Naja, genuegend Phantasie um dies fuer denkbar zu
halten habe ich schon. Es ist halt nicht realistisch. Die zu kurz
gekommenen
Verbrecher werden immer versuchen, die an der Macht befindlichen
Verbrecher
zu stuerzen, um selber in Ruhe Verbrechen begehen zu koennen.
Demokratie gestattet es, sowas etwas zu kanalisieren, so dass die
augenblicklichen Verbrecher von den Nachfolgern ohne Blutvergiessen
beseitigt werden koennen.
> Um es mal ganz deutlich zu machen die Franzosen haben meine volle
> Sympahthie wenn sie ihren Nationalfeiertag auf den Tag der Erstürmng der
> Bastille legen.
Gefaengnisse zu stuermen hat auch meine Sympathie. Leider haben
die meisten Stuermer die unangenehme Eigenschaft, selbst zu
Gefaengniswarten zu werden.
> > Ja, Mordopfer sind auch oft genug keine Engel. Die stalinschen
> > Saeuberungen
> > trafen ja auch genug stalinsche Folterknechte. Und der eine oder
> > andere in Frankreich
> > ermordete Adlige mag auch kein Engel gewesen sein. Das legitimiert
> > diese Morde jedoch keineswegs.
>
> Und deshalb die Revolution von 1789 komplett diskreditieren, also ohne mich.
Der Sturz einer Regierung ist immer legitim. Und was danach kommt,
fast immer illegitim - die Errichtung einer neuen Herrschaft.
Und die, die Revolutionen feiern, missbrauchen die Legitimitaet des
Sturzes der alten Herrschaft zur Legitimierung der augenblicklichen
Herrschaft.
>Ich halte
>ausnahmslos alle Staaten fuer verbrecherische Organisationen. Ihre
>Verbrechen unterscheiden sich lediglich graduell.
Wer sich als B�rger in einem Verbrecherstaat glaubt, verg�llt sich
nach meiner Meinung selbst v�llig unn�tig das Leben, weil er nicht die
Freiheiten des Einzelnen erkennen will, die inzwischen realisiert
wurden und so weit gehen, dass Du behaupten kannst, in einem
Verbrecherstaat zu leben ;-))
Peter Zander
Wieso vergaellt es mir das Leben? Die Freiheiten, die ich von den
Verbrechern keineswegs geschenkt bekommen habe, nutze ich
natuerlich und erfreue mich an ihnen. Und solange sich die Verbrechen
gegen mich auf die eine oder andere buerokratische Schikane und den
einen oder anderen kleineren Raub (Steuer oder Gebuer genannt)
beschraenkt, kann ich damit leben.
Aber wer ueber andere bestimmen will, ohne deren Einverstaendnis,
sogar gegen deren Willen, und ohne die Goldene Regel anzuerkennen,
ist und bleibt ein Verbrecher. Wuesste nicht warum ich dieses
Urteil aendern sollte, nur weil die Verbrechen nicht so brutal
sind wie unter Stalin.
>> >Ich halte
>> >ausnahmslos alle Staaten fuer verbrecherische Organisationen. Ihre
>> >Verbrechen unterscheiden sich lediglich graduell.
>>
>> Wer sich als B�rger in einem Verbrecherstaat glaubt, verg�llt sich
>> nach meiner Meinung selbst v�llig unn�tig das Leben, weil er nicht die
>> Freiheiten des Einzelnen erkennen will, die inzwischen realisiert
>> wurden und so weit gehen, dass Du behaupten kannst, in einem
>> Verbrecherstaat zu leben ;-))
>
>Wieso vergaellt es mir das Leben? Die Freiheiten, die ich von den
>Verbrechern keineswegs geschenkt bekommen habe, nutze ich
>natuerlich und erfreue mich an ihnen. Und solange sich die Verbrechen
>gegen mich auf die eine oder andere buerokratische Schikane und den
>einen oder anderen kleineren Raub (Steuer oder Gebuer genannt)
>beschraenkt, kann ich damit leben.
Ich habe es davon abgeleitet: wenn ich davon ausgehen w�rde, dass ich
in einem Verbrecherstaat leben m�sste, w�rde mir das mein Leben
verg�llen. Sch�n, wenn es Dich nicht am Erfreuen hindert ;-)
>Aber wer ueber andere bestimmen will, ohne deren Einverstaendnis,
>sogar gegen deren Willen, und ohne die Goldene Regel anzuerkennen,
>ist und bleibt ein Verbrecher. Wuesste nicht warum ich dieses
>Urteil aendern sollte, nur weil die Verbrechen nicht so brutal
>sind wie unter Stalin.
Welche Goldene Regel?
Es gibt nach meiner Meinung kein menschliches Miteinander ohne
Gesetze, die die Freiheit einengen, das zu tun, was man will, etwa zu
stehlen oder zu morden oder was auch immer, das brauchbar
funktionieren k�nnte.
Peter Zander
> >Wieso vergaellt es mir das Leben? Die Freiheiten, die ich von den
> >Verbrechern keineswegs geschenkt bekommen habe, nutze ich
> >natuerlich und erfreue mich an ihnen. Und solange sich die Verbrechen
> >gegen mich auf die eine oder andere buerokratische Schikane und den
> >einen oder anderen kleineren Raub (Steuer oder Gebuer genannt)
> >beschraenkt, kann ich damit leben.
>
> Ich habe es davon abgeleitet: wenn ich davon ausgehen würde, dass ich
> in einem Verbrecherstaat leben müsste, würde mir das mein Leben
> vergällen. Schön, wenn es Dich nicht am Erfreuen hindert ;-)
Das Einzige was es einem vergaellt is Zeitunglesen und
Fernsehnachrichten.
Zu viel Luege auf einen Haufen. Aber ich denke nicht, dass ich dadurch
was
verpasse im Leben.
Ausserdem weiss ich, dass ich das Problem mit einer Gruppe von Leuten
teile
(zu der ich nicht gehoere), die die natuerliche Begabung haben,
Luegner von
ehrlichen Leuten am Gesichtsausdruck unterscheiden zu koennen. Die
koennen
auch ohne Brechreiz keinen Politiker im Fernsehen ansehen.
> >Aber wer ueber andere bestimmen will, ohne deren Einverstaendnis,
> >sogar gegen deren Willen, und ohne die Goldene Regel anzuerkennen,
> >ist und bleibt ein Verbrecher. Wuesste nicht warum ich dieses
> >Urteil aendern sollte, nur weil die Verbrechen nicht so brutal
> >sind wie unter Stalin.
>
> Welche Goldene Regel?
Was du nicht willst, das man dir tu ....
> Es gibt nach meiner Meinung kein menschliches Miteinander ohne
> Gesetze, die die Freiheit einengen, das zu tun, was man will, etwa zu
> stehlen oder zu morden oder was auch immer, das brauchbar
> funktionieren könnte.
Das stimmt schon. Die Goldene Regel richtet sich lediglich gegen die,
die zwar andere einschraenken wollen, sich selbst aber nicht.
Und jedes staatliche Monopol ist von dieser Art. Staaten sind
organisierte Verletzung der Goldenen Regel zugunsten der
Machthaber im Staat.
>> Ich habe es davon abgeleitet: wenn ich davon ausgehen w�rde, dass ich
>> in einem Verbrecherstaat leben m�sste, w�rde mir das mein Leben
>> verg�llen. Sch�n, wenn es Dich nicht am Erfreuen hindert ;-)
>
>Das Einzige was es einem vergaellt is Zeitunglesen und
>Fernsehnachrichten.
Dann ist das Leben in einem "Verbrecherstaat" ja noch zu ertragen und
sicher viel angenehmer, als f�r die Leibeigenen eben der F�rsten von
Gottes verdammten Gnaden, die von Demokraten mit Realit�tssinn,
Klugheit und Weitsicht in die W�ste geschickt wurden - aber nicht von
Jammerlappen ;-)
>> >Aber wer ueber andere bestimmen will, ohne deren Einverstaendnis,
>> >sogar gegen deren Willen, und ohne die Goldene Regel anzuerkennen,
>> >ist und bleibt ein Verbrecher. Wuesste nicht warum ich dieses
>> >Urteil aendern sollte, nur weil die Verbrechen nicht so brutal
>> >sind wie unter Stalin.
>>
>> Welche Goldene Regel?
>
>Was du nicht willst, das man dir tu ....
Das hat auch der Mann, der sogar das Lieben der Feinde gefordert hat,
mit diesen Worten verlangt:
"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut
ihr ihnen auch!" (Matth. 7, 12)
Aber das steht in einem Buch der Widerspr�che und Universalausreden,
denn dieser Forderer der Liebe zu den Feinden will sich seinerseits an
Menschen mit der denkbar sadistischsten Strafe r�chen, der Ewigen Pein
im Feuer (Matth. 25, 41-46). Jetzt zu folgern, dass Jesus selbst mit
der Ewige Pein im Feuer auf alle Ewigkeit gequ�lt werden will, w�re
nat�rlich genau so grotesk, wie es seine Forderung ist, etwa den Feind
zu lieben, der einem �ber einem Feuer r�stet ;-)
>> Es gibt nach meiner Meinung kein menschliches Miteinander ohne
>> Gesetze, die die Freiheit einengen, das zu tun, was man will, etwa zu
>> stehlen oder zu morden oder was auch immer, das brauchbar
>> funktionieren k�nnte.
>
>Das stimmt schon. Die Goldene Regel richtet sich lediglich gegen die,
>die zwar andere einschraenken wollen, sich selbst aber nicht.
>
>Und jedes staatliche Monopol ist von dieser Art. Staaten sind
>organisierte Verletzung der Goldenen Regel zugunsten der
>Machthaber im Staat.
Sind die eigentlichen Machthaber in einer Demokratie nicht die W�hler?
Peter Zander
Das Leben duerfte heute generell angenehmer sein als frueher, allein
schon aufgrund des technischen Fortschritts ;-))
> >> Welche Goldene Regel?
>
> >Was du nicht willst, das man dir tu ....
>
> Das hat auch der Mann, der sogar das Lieben der Feinde gefordert hat,
> mit diesen Worten verlangt:
>
> "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut
> ihr ihnen auch!" (Matth. 7, 12)
Ist halt nicht alles falsch, was er so von sich gegeben haben soll.
Mir ist
allerdings ziemlich egal, ob er es gesagt hat, weil ich solche Regeln
selbst nach ihrem Wert beurteile, nicht nach der Frage wer das
irgendwann
mal von sich gegeben hat.
> >Das stimmt schon. Die Goldene Regel richtet sich lediglich gegen die,
> >die zwar andere einschraenken wollen, sich selbst aber nicht.
>
> >Und jedes staatliche Monopol ist von dieser Art. Staaten sind
> >organisierte Verletzung der Goldenen Regel zugunsten der
> >Machthaber im Staat.
>
> Sind die eigentlichen Machthaber in einer Demokratie nicht die Wähler?
Wenn das mal so wird, wird alles nur noch schlimmer. Ist allerdings
auch jetzt schon schlimm genug.
In der klassischen representativen Demokratie war der
durchschnittliche
Parlamentarier klueger als der durchschnittliche Waehler, und
kuemmerte
sich die 5 Jahre lang einen feuchten Dreck um Waehlermeinungen, dafuer
aber um Inhalte. Das begrenzte den Schaden der Demokratie.
Heute muss er Waehlermeinungen hinterherlaufen, die ganze Zeit.
Und die Waehlermeinung, das was bei Meinungsumfragen rauskommt,
ist schlechter als das was der Durchschnittsmensch nach einiger
Grundinformation
ueber das Problem zustande bringt - die Grundinformation fehlt halt.
Also laeuft das ganze System den Duemmsten hinterher.
>Also laeuft das ganze System den Duemmsten hinterher.
Ob das eine intelligente Beschreibung f�r das demokratische System
ist, in dem wir leben und dass nach Deiner Meinung von Verbrechern
beherrscht wird?
Belassen wir es dabei, ich will Dir Deine negative Sicht nicht nehmen,
wenn Du sie brauchst ;-)
Peter Zander
Hast du einen besseren Vorschlag?
> Belassen wir es dabei, ich will Dir Deine negative Sicht nicht nehmen,
> wenn Du sie brauchst ;-)
Ich haette durchaus gerne eine positivere
Sicht auf einige Dinge, allerdings nur wenn es gute Gruende gibt,
anzunehmen, dass diese positivere Sicht der Dinge richtiger ist.
Und dazu besteht leider kaum Hoffnung. Wenn man sich von
naiven Wunschtraeumen ueber edle Demokraten verabschiedet und
ueber die demokratischen Entscheidungsfindungsmechanismen
nachdenkt, findet keinen Grund fuer Optimismus.
Naja, allzu lange wird sich der Schwachsinn nicht mehr halten
koennen.
>> >Also laeuft das ganze System den Duemmsten hinterher.
>>
>> Ob das eine intelligente Beschreibung f r das demokratische System
>> ist, in dem wir leben und dass nach Deiner Meinung von Verbrechern
>> beherrscht wird?
>
>Hast du einen besseren Vorschlag?
Sicher, ich gehe davon aus, in einer brauchbar guten Demokratie zu
leben, die vern�nftige Menschen mit einer optimistischen
Lebenseinstellung noch verbessern werden.
>> Belassen wir es dabei, ich will Dir Deine negative Sicht nicht nehmen,
>> wenn Du sie brauchst ;-)
>
>Ich haette durchaus gerne eine positivere
>Sicht auf einige Dinge, allerdings nur wenn es gute Gruende gibt,
>anzunehmen, dass diese positivere Sicht der Dinge richtiger ist.
>
>Und dazu besteht leider kaum Hoffnung. Wenn man sich von
>naiven Wunschtraeumen ueber edle Demokraten verabschiedet und
>ueber die demokratischen Entscheidungsfindungsmechanismen
>nachdenkt, findet keinen Grund fuer Optimismus.
Eine positive Lebenseinstellung musst Du Dir schon selbst erarbeiten,
die kann man nicht im Supermarkt kaufen.
>Naja, allzu lange wird sich der Schwachsinn nicht mehr halten
>koennen.
Seit 65 Jahren, also so lange, wie wohl noch nie zuvor, gab es keinen
Krieg mehr in Deutschland. Wie Du trotzdem zu Deiner negativen Meinung
kommst, in einem Verbrecherstaat zu leben, solltest Du mal sehr
gr�ndlich hinterfragen. Allerdings kenne ich auch Menschen, die nur
dann zufrieden sind, wenn ihre Unzufriedenheit und negative
Lebenseinstellung kaum noch zu steigern ist ;-)
Peter Zander
Sowas klingt in meinen Ohren wie naive Kindertraeume.
> >Ich haette durchaus gerne eine positivere
> >Sicht auf einige Dinge, allerdings nur wenn es gute Gruende gibt,
> >anzunehmen, dass diese positivere Sicht der Dinge richtiger ist.
> >Und dazu besteht leider kaum Hoffnung. Wenn man sich von
> >naiven Wunschtraeumen ueber edle Demokraten verabschiedet und
> >ueber die demokratischen Entscheidungsfindungsmechanismen
> >nachdenkt, findet man keinen Grund fuer Optimismus.
>
> Eine positive Lebenseinstellung musst Du Dir schon selbst erarbeiten,
> die kann man nicht im Supermarkt kaufen.
Falsch positive Einstellungen kriegt man nachgeschmissen.
Ausserdem bin ich, wie schon gesagt, nicht an einer positiven, sondern
an einer sachlich richtigen Einstellung interessiert.
> >Naja, allzu lange wird sich der Schwachsinn nicht mehr halten
> >koennen.
>
> Seit 65 Jahren, also so lange, wie wohl noch nie zuvor, gab es keinen
> Krieg mehr in Deutschland. Wie Du trotzdem zu Deiner negativen Meinung
> kommst, in einem Verbrecherstaat zu leben, solltest Du mal sehr
> gründlich hinterfragen.
Weil das ultimative Verbrechen des Massenmords ein paar Jahre lang
mal nicht stattfand, gleich alle Verbrecher zu Engeln machen? Ohne
mich. Meine augenblickliche Einstellung ist uebrigens das Ergebnis
gruendlichen Hinterfragens.
> Allerdings kenne ich auch Menschen, die nur
> dann zufrieden sind, wenn ihre Unzufriedenheit und negative
> Lebenseinstellung kaum noch zu steigern ist ;-)
Ich bin weder unzufrieden noch habe ich eine negative
Lebenseinstellung. Ich habe lediglich eine negative
Einstellung zum Staat in all seinen (mehr oder weniger
verbrecherischen) Varianten.
Und dies ist eine Einstellung die an vielen Plaetzen auf
dieser Welt breite Zustimmung findet.
>> Sicher, ich gehe davon aus, in einer brauchbar guten Demokratie zu
>> leben, die vern�nftige Menschen mit einer optimistischen
>> Lebenseinstellung noch verbessern werden.
>
>Sowas klingt in meinen Ohren wie naive Kindertraeume.
Diese Einstellung erscheint mir typisch f�r Menschen, die bereits ob
ihrer eigenen Erkenntnisunf�higkeit resigniert haben ;-)
>> Eine positive Lebenseinstellung musst Du Dir schon selbst erarbeiten,
>> die kann man nicht im Supermarkt kaufen.
>
>Falsch positive Einstellungen kriegt man nachgeschmissen.
>Ausserdem bin ich, wie schon gesagt, nicht an einer positiven, sondern
>an einer sachlich richtigen Einstellung interessiert.
Du bist nach meiner Meinung nur am Negativen interessiert, weil Du
�ber Positives nicht jammern kannst ;-))
>> Seit 65 Jahren, also so lange, wie wohl noch nie zuvor, gab es keinen
>> Krieg mehr in Deutschland. Wie Du trotzdem zu Deiner negativen Meinung
>> kommst, in einem Verbrecherstaat zu leben, solltest Du mal sehr
>> gr�ndlich hinterfragen.
>
>Weil das ultimative Verbrechen des Massenmords ein paar Jahre lang
>mal nicht stattfand, gleich alle Verbrecher zu Engeln machen? Ohne
>mich. Meine augenblickliche Einstellung ist uebrigens das Ergebnis
>gruendlichen Hinterfragens.
Ich mache nicht alle zu Engel, schon gar nicht Weltverbrecher wie
Hitler oder Religionsverbrecher, die die L�gen �ber einen giftigsten
Feind der Religionsfreiheit und selbstbekennenden S�uglings- und
Kindermassenm�rder noch im Jetzt als sichere, getreue und irrtumsfreie
Wahrheit Gottes vorl�gen. Diese Religionsmacher haben durch das Wirken
von Menschen mit positiver Lebenseinstellung ihre Macht bereits fast
genau so endg�ltig verloren, wie die einstigen gottverdammten F�rsten
von Gottes vorgelogenen Gnaden und eine Demokratie verwirklicht, in
der Menschen in Freiheit leben und sogar ihre Politiker als Verbrecher
bezeichnen k�nnen ;-))
>> Allerdings kenne ich auch Menschen, die nur
>> dann zufrieden sind, wenn ihre Unzufriedenheit und negative
>> Lebenseinstellung kaum noch zu steigern ist ;-)
>
>Ich bin weder unzufrieden noch habe ich eine negative
>Lebenseinstellung. Ich habe lediglich eine negative
>Einstellung zum Staat in all seinen (mehr oder weniger
>verbrecherischen) Varianten.
Dein Gejammer �ber den Verbrecherstaat, in dem Du glaubst, leben zu
m�ssen, sagt gen�gend �ber Deine Lebenseinstellung insgesamt. Sch�n
f�r Dich, dass Du mit Deinem Negativismus
(http://de.wikipedia.org/wiki/Negativismus_(Psychiatrie) trotzdem
zurechtkommst ;-)
>Und dies ist eine Einstellung die an vielen Plaetzen auf
>dieser Welt breite Zustimmung findet.
Mir sind h�chste selten solch negativ eingestellten Menschen auf den
Pl�tzen in den freiheitlich-demokratischen L�ndern der Erde begegnet,
aber ich wei�, dass es sie gibt ;-)
Peter Zander
--
"Jede Seele unterwerfe sich den �bergeordneten staatlichen M�chten;
DENN ES IST KEINE STAATLICHE MACHT AUSSER VON GOTT, und die
bestehenden sind von Gott verordnet. Wer sich daher der staatlichen
Macht widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber
widerstehen, werden ein Urteil empfangen." (R�m. 13,1+2)
LOL.
Aber ernsthaft: Eine aehnlich positive Einstellung zur Demokratie
hatte
ich vor 1989, als ich noch ohne Moeglichkeit war, ernsthafte
nichtmarxistische Literatur zu lesen.
Seitdem kann man aber nur eins beobachten: Ausweitung der
Staatsmacht, Verschaerfung der Kontrolle, des Strafrechts, alles
was man in Richtung Orwellscher Kontrollstaat unternehmen kann,
und dies unabhaengig davon welche der demokratischen Parteien
gerade an der Macht ist. Die einzige Ausnahme die mir einfaellt
ist eine gewisse Lockerung der Ladenschlusszeiten.
> Du bist nach meiner Meinung nur am Negativen interessiert, weil Du
> über Positives nicht jammern kannst ;-))
Netter Versuch, aber daneben.
> >Weil das ultimative Verbrechen des Massenmords ein paar Jahre lang
> >mal nicht stattfand, gleich alle Verbrecher zu Engeln machen? Ohne
> >mich. Meine augenblickliche Einstellung ist uebrigens das Ergebnis
> >gruendlichen Hinterfragens.
>
> Ich mache nicht alle zu Engel, schon gar nicht Weltverbrecher wie
> Hitler oder Religionsverbrecher, die die Lügen über einen giftigsten
> Feind der Religionsfreiheit und selbstbekennenden Säuglings- und
> Kindermassenmörder noch im Jetzt als sichere, getreue und irrtumsfreie
> Wahrheit Gottes vorlügen.
Nein, du machst da einen komischen Unterschied zwischen diesen
Verbrechern und denen, die der sozial-demokratischen Religion der
Staatsanbetung angehoeren und fuer alles moegliche, was freie
Menschen fuer sich selbst entscheiden wollen, staatliche Loesungen
predigen.
> Diese Religionsmacher haben durch das Wirken
> von Menschen mit positiver Lebenseinstellung ihre Macht bereits fast
> genau so endgültig verloren, wie die einstigen gottverdammten Fürsten
> von Gottes vorgelogenen Gnaden und eine Demokratie verwirklicht, in
> der Menschen in Freiheit leben und sogar ihre Politiker als Verbrecher
> bezeichnen können ;-))
Dass man sie noch so bezeichnen kann, ist ein kleiner Rest der uns
gluecklicherweise noch geblieben ist. Einige Aussagen ueber
geschichtliche Thesen darf man ja schon nicht mehr anzweifeln.
Leute die die Klimahysterie anzweifeln werden auch schon mit
demselben Wort "Leugner" belegt wie diejenigen mit abweichenden
Ueberzeugungen zu einigen geschichtlichen Fragen, da moechten
einige Verbrecher offensichtlich auch noch andere einsperren, die
andere Meinungen als die demokratische Mehrheitsmeinung vertreten.
> >Ich bin weder unzufrieden noch habe ich eine negative
> >Lebenseinstellung. Ich habe lediglich eine negative
> >Einstellung zum Staat in all seinen (mehr oder weniger
> >verbrecherischen) Varianten.
>
> Dein Gejammer über den Verbrecherstaat, in dem Du glaubst, leben zu
> müssen, sagt genügend über Deine Lebenseinstellung insgesamt.
LOL.
> Schön für Dich, dass Du mit Deinem Negativismus
> (http://de.wikipedia.org/wiki/Negativismus_(Psychiatrie) trotzdem
> zurechtkommst ;-)
Der Psychiatriehammer kommt nun auch schon? Geht ja schneller
als ich erwartet habe.
> >Und dies ist eine Einstellung die an vielen Plaetzen auf
> >dieser Welt breite Zustimmung findet.
> Mir sind höchste selten solch negativ eingestellten Menschen auf den
> Plätzen in den freiheitlich-demokratischen Ländern der Erde begegnet,
> aber ich weiß, dass es sie gibt ;-)
Ich hingegen begegne selten Menschen, die positiv zum Staat
eingestellt
sind (liegt sicher auch an den Gegenden in denen ich mich aufhalte und
den Leuten mit denen ich mich unterhalte), weiss aber auch dass es
sie
gibt ;-)
Ich meine, jeder normale Mensch beschraenkt seine Kommunikation
mit Polizisten auf das erforderliche Minimum, um das man nicht
umhinkommt, wenn man auf Reisen auf "Grenzen" genannte
Hinterhalte von solchen Wegelagerern stoesst und dort belaestigt
und schikaniert wird.
> "Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten staatlichen Mächten;
> DENN ES IST KEINE STAATLICHE MACHT AUSSER VON GOTT, und die
> bestehenden sind von Gott verordnet. Wer sich daher der staatlichen
> Macht widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber
> widerstehen, werden ein Urteil empfangen." (Röm. 13,1+2)
Die Rechtfertigungen aendern sich mit der Zeit, der grundlegende
verbrecherische Charakter bleibt.
>> Diese Religionsmacher haben durch das Wirken
>> von Menschen mit positiver Lebenseinstellung ihre Macht bereits fast
>> genau so endg�ltig verloren, wie die einstigen gottverdammten F�rsten
>> von Gottes vorgelogenen Gnaden und eine Demokratie verwirklicht, in
>> der Menschen in Freiheit leben und sogar ihre Politiker als Verbrecher
>> bezeichnen k�nnen ;-))
>
>Dass man sie noch so bezeichnen kann, ist ein kleiner Rest der uns
>gluecklicherweise noch geblieben ist. Einige Aussagen ueber
>geschichtliche Thesen darf man ja schon nicht mehr anzweifeln.
>Leute die die Klimahysterie anzweifeln werden auch schon mit
>demselben Wort "Leugner" belegt wie diejenigen mit abweichenden
>Ueberzeugungen zu einigen geschichtlichen Fragen, da moechten
>einige Verbrecher offensichtlich auch noch andere einsperren, die
>andere Meinungen als die demokratische Mehrheitsmeinung vertreten.
Du willst Dich nach meiner Meinung in Deinem Pessimismus suhlen und
bist unf�hig, die Fortschritte zu erkennen, die Menschen mit positivem
Denken verwirklicht haben. So wurden etwa das Sklaventum und die
Leibeigenschaft abgeschafft und die diktatorischen F�rsten von Gottes
Gnaden entmachtet. Wenn heute ein Politiker ungerechtfertigt
Spendengelder angenommen hat, dann wird er in aller �ffentlichkeit
demontiert, selbst wenn er Bundeskanzler war. Die
Massendemonstrationen gegen Atomm�lllagerung und Umweltverschmutzung
zeigen einen brauchbaren Freiraum zur Mitgestaltung unseres
Miteinanders auf, unsere Demokratie w�rde es sogar Dir erm�glichen,
eine Partei der Dauerjammerer und K�mpfer gegen die Staatsverbrecher
zu gr�nden. Ich w�rde der nat�rlich nicht beitreten und beende jetzt
das Gespr�ch mit Dir, weil es daf�r keine sinnvolle Basis mehr gibt,
denn Dein Negativismus l�sst bei Dir keine Ver�nderung Deiner
negativen Einstellung zu - und Du kannst meine positive
Lebenseinstellung nicht ver�ndern ;-))
Peter Zander
Keineswegs. Wir sind den Kommunismus ohne Blutvergiessen los geworden,
woran ich mit meinem "negativen" Denken (damals noch auf Kommunismus
beschraenkt) mitgewirkt habe.
> So wurden etwa das Sklaventum und die
> Leibeigenschaft abgeschafft und die diktatorischen Fürsten von Gottes
> Gnaden entmachtet. Wenn heute ein Politiker ungerechtfertigt
> Spendengelder angenommen hat, dann wird er in aller Öffentlichkeit
> demontiert, selbst wenn er Bundeskanzler war.
Das Beste was ein bundesdeutscher Politiker seit der Vereinigung
geleistet
hat war Kohl, wie er sein privates Ehrenwort hochgehalten hat ;-).
> ... beende jetzt
> das Gespräch mit Dir, weil es dafür keine sinnvolle Basis mehr gibt,
> denn Dein Negativismus lässt bei Dir keine Veränderung Deiner
> negativen Einstellung zu - und Du kannst meine positive
> Lebenseinstellung nicht verändern ;-))
Nichts fuer ungut, mir hat es jedenfalls Spass gemacht. ;-))