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Genealogie: Berufsbezeichnung: Aubzugler und Haubler

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Zawisza

unread,
Jun 28, 2009, 8:16:14 AM6/28/09
to Miroslaw Piekorz
Hallo,
ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht haben kᅵnnte?
Fᅵr Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon
KM

Zawisza

unread,
Jun 28, 2009, 8:18:44 AM6/28/09
to
Hallo,
ahnt jemand von Euch was ein "Haubler"ein "Aubzugler" gemacht haben kᅵnnte?
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Henning Boettcher

unread,
Jun 28, 2009, 8:38:01 AM6/28/09
to
Ob nicht beides falsch gelesen wurde?

Mit freundlichen Gr�ssen
Henning B�ttcher
Schweiz
Homepage: http://www.germanyroots.com/boettche/
(letzte Erweiterung: M�rz 2008/ unter anderem mit
'Nummerierungs-System B�ttcher')

"Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> schrieb


> Hallo,
> ahnt jemand von Euch was ein "Haubler"ein "Aubzugler" gemacht

haben k�nnte?
> F�r Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon
> KM


Ralph Aichinger

unread,
Jun 28, 2009, 8:46:11 AM6/28/09
to
In de.etc.sprache.deutsch Zawisza <zawi...@gazeta.pl> wrote:
> [-- text/plain, encoding 8bit, charset: ISO-8859-15, 6 lines --]

Bitte stell das ab!

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Harald Effenberg

unread,
Jun 28, 2009, 9:00:59 AM6/28/09
to

Volker Gringmuth

unread,
Jun 28, 2009, 10:12:45 AM6/28/09
to
Ralph Aichinger wrote:

>> [-- text/plain, encoding 8bit, charset: ISO-8859-15, 6 lines --]
>
> Bitte stell das ab!

Erg�nzung, da "KM" m�glicherweise �berhaupt nicht wei�, wo da zu schrauben
ist: Stell im Donnervogel das Versenden von HTML-Nachrichten ab. Nur
Plaintext versenden. Jedenfalls in Newsgroups. Danke!


vG, dessen Reader sich an multipart nicht st�rt :)

--
"Man k�nnte ihn h�chstens fragen, was das f�r eine bl�de Idee war,
am Rand des Haifischbeckens Nasenbluten zu kriegen."
(David Kastrup �ber einen Anf�ngerthread in de.rec.musik.machen)
-- <http://einklich.net> -- Ein Pinguin f�r jeden: <http://debian.org/> --

Zawisza

unread,
Jun 28, 2009, 10:22:45 AM6/28/09
to
Kᅵnnte es sein, dass die Schreibweise regional unterschiedlich war?
Auch wenn, der Schreibender ein Pfarrer war?

Henning Boettcher schrieb:


> Ob nicht beides falsch gelesen wurde?
>

> Mit freundlichen Grᅵssen
> Henning Bᅵttcher
> Schweiz
> Homepage: http://www.germanyroots.com/boettche/
> (letzte Erweiterung: Mᅵrz 2008/ unter anderem mit
> 'Nummerierungs-System Bᅵttcher')


>
> "Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> schrieb
>> Hallo,
>> ahnt jemand von Euch was ein "Haubler"ein "Aubzugler" gemacht

> haben kᅵnnte?
>> Fᅵr Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon
>> KM
>
>

Patrick Masny

unread,
Jun 28, 2009, 10:24:29 AM6/28/09
to
Danke fᅵr die Hinweise!

Harald Effenberg schrieb:

Wolfram Heinrich

unread,
Jun 28, 2009, 10:42:14 AM6/28/09
to
Am Sun, 28 Jun 2009 14:16:14 +0200 schrieb Zawisza:

> Hallo,
> ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht

> haben k�nnte?
> F�r Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon
> KM

Der "Aubzugler" ist wom�glich ein Ausz�gler:
http://www.historische-berufe.de/BERUFE/auszuegler.html

Dann ist nach derselben Regel des Verlesens der "Haubler" vielleicht ein
H�usler:
http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4usler

Ciao
Wolfram
--
Es gibt kein wissenschaftliches Gesetz, das den Erfolg von Regent�nzen
verbietet.
PAUL FEYERABEND
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.brueckenbauer.it> <www.theodor-rieh.de>

Peter J. Holzer

unread,
Jun 28, 2009, 12:32:58 PM6/28/09
to
["Followup-To:" header set to de.etc.sprache.deutsch.]

On 2009-06-28 14:42, Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
> Am Sun, 28 Jun 2009 14:16:14 +0200 schrieb Zawisza:
>> ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht
>> haben k�nnte?
>> F�r Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon
>> KM
>
> Der "Aubzugler" ist wom�glich ein Ausz�gler:
> http://www.historische-berufe.de/BERUFE/auszuegler.html

Zitat:

| �Ist ein Nachbar der Plackerei seines Berufes m�de oder arbeitsunf�hig,
| so verkauft er sein Gut an eins seiner Kinder oder an einen Fremden, und
| zieht aus [...]

Nachbar wird hier offensichtlich nicht in der heute �blichen Bedeutung
verwendet. Was bedeutet es hier, "Bauer"?

hp

Harald Effenberg

unread,
Jun 28, 2009, 2:50:41 PM6/28/09
to
"Peter J. Holzer" <hjp-u...@hjp.at> schrieb:

> Zitat:
>
> | �Ist ein Nachbar der Plackerei seines Berufes m�de oder arbeitsunf�hig,
> | so verkauft er sein Gut an eins seiner Kinder oder an einen Fremden, und
> | zieht aus [...]
>
> Nachbar wird hier offensichtlich nicht in der heute �blichen Bedeutung
> verwendet. Was bedeutet es hier, "Bauer"?

http://www.hohenheida.com/hedeuni.pdf
"Die Einwohner von Hohenheida wurden in zwei Gruppen eingeteilt, in Nachbarn
und nicht Nachbarberechtigte. Als Nachbar bezeichnete man die angesessenen
Bauern mit Grundbesitz und die H�usler (Haus ohne gr��ern Grundbesitz).
Nichtnachbarberechtigte waren zur Miete wohnende Handwerker, Ausz�gler oder
Gehilfen. Das Gesinde hatte die wenigsten Rechte. Die Dorfordnung beinhaltete
41 Bestimmungen wie sich ein jeder Nachbar in den drei alten Dorfschaften
verhalten soll. Erstmals gedruckt wurden diese Artikel in Klingnersdorf und
Bauernrecht von 1741. Sie sind aber mindestens 200 Jahre �lter."

Viele Gr��e
Harald
--
http://ahnen.effenberg.de/

Zawisza

unread,
Jun 29, 2009, 12:12:56 PM6/29/09
to
Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem die
Buchstaben verwechselt werden. K�nnte mir jemand im Netz ein Link
zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen Schrift in
Druck und Schreibschrift gegen�ber der Lateinischen Schrift gestellt werden?

Wolfram Heinrich schrieb:

Message has been deleted

Wolfram Heinrich

unread,
Jun 29, 2009, 12:32:16 PM6/29/09
to
Am Mon, 29 Jun 2009 18:12:56 +0200 schrieb Zawisza:

> Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem die

> Buchstaben verwechselt werden. Könnte mir jemand im Netz ein Link

> zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen Schrift in

> Druck und Schreibschrift gegenüber der Lateinischen Schrift gestellt werden?
>
Versuche es mal hier: http://www.suetterlinschrift.de/

Wenn das nichts ist, in Google "Sütterlin" oder "Kurrent" eingeben.

Ciao
Wolfram
--
Wundert euch nicht, daß jemand, der übel riecht, es gern hat, wenn man ihn
beweihräuchert.
STANISLAW JERZY LEC
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <www.theodor-rieh.de>

Christoph Hellings

unread,
Jun 29, 2009, 12:36:42 PM6/29/09
to
Zawisza schrieb:

> Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem
> die Buchstaben verwechselt werden. K�nnte mir jemand im Netz ein
> Link zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen
> Schrift in Druck und Schreibschrift gegen�ber der Lateinischen
> Schrift gestellt werden?

Zur Schreibschrift:
http://www.diaware.de/html/schrift.html
Gru�
Chris

Zawisza

unread,
Jun 29, 2009, 12:35:21 PM6/29/09
to
H�usler, Ausz�gler - diese Bezeichnungen finde ich in den
Kirchenb�chern, die eigentlich die Herkunft wiederspiegeln sollten.

In meinem D�rfchen hat man den heutigen Nachnamen von dem Bauer
(H�usler) �bernommen, bei dem man gearbeitet hat. Somit wurden alle, die
mit IHM gearbeitet haben, gleichlautend genannt.

Kennt Ihr dieses Vorgehen in anderen Regionen?

Harald Effenberg schrieb:

Harald Effenberg

unread,
Jun 29, 2009, 1:30:41 PM6/29/09
to
"Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> schrieb:

> H�usler, Ausz�gler - diese Bezeichnungen finde ich in den Kirchenb�chern, die eigentlich die Herkunft wiederspiegeln sollten.

Nicht nur die Herkunft, auch der Stand war wichtig: Ob jemand Bauer, Koss�t
oder H�usler war, ob verheiratet oder ledig usw.

> In meinem D�rfchen hat man den heutigen Nachnamen von dem Bauer (H�usler) �bernommen, bei dem man gearbeitet hat.

Ein H�usler war kein Bauer und konnte es sich wahrscheinlich nicht leisten,
andere Leute bei sich arbeiten zu lassen. Was h�tten die auch tun sollen?

Gr��e
Harald
--
Zitieren lernen: http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/

Nicholas Adams

unread,
Jun 29, 2009, 4:54:49 PM6/29/09
to
Zawisza <zawi...@gazeta.pl> schrieb:

>H�usler, Ausz�gler - diese Bezeichnungen finde ich in den
>Kirchenb�chern, die eigentlich die Herkunft wiederspiegeln sollten.
>
>In meinem D�rfchen hat man den heutigen Nachnamen von dem Bauer
>(H�usler) �bernommen, bei dem man gearbeitet hat. Somit wurden alle, die
>mit IHM gearbeitet haben, gleichlautend genannt.
>
>Kennt Ihr dieses Vorgehen in anderen Regionen?
>

In welchem D�rfchen & in welcher Gegend war das denn?

fragt freundlichst
Nick

Christina Kunze

unread,
Jun 29, 2009, 4:58:49 PM6/29/09
to
"Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> schrieb

> Da ich offensichtlich noch mehr solcher Ungereimtheiten habe, in dem die Buchstaben verwechselt werden. K�nnte mir jemand im Netz
> ein Link zukommen lassen, wo ich die Unterschiede der alten deutschen Schrift in Druck und Schreibschrift gegen�ber der
> Lateinischen Schrift gestellt werden?

Du kannst auch von den Texten, die Du liest, einen Scan
ins Netz stellen und im Newsbeitrag darauf verlinken.
Hier lesen einige Leute mit, die auch mit den ausge-
schriebensten Kurrenthandschriften zurechtkommen.
Und wenn nicht allein, dann schaffen wir es alle
zusammen.

chr

Patrick Masny

unread,
Jun 30, 2009, 3:12:05 AM6/30/09
to
Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw.
Beschreibungen unter
www.masny.info

Christina Kunze schrieb:

Zawisza

unread,
Jun 30, 2009, 3:23:40 AM6/30/09
to
Es handelt sich um das F�rstentum Ple� heutiges Pszczyna in
Schlesien/Polen und das D�rfchen hie� Lonkau und heute Laka.
Das hat man mir im polnischen Staatsarchiv mitgeteilt.

Was mich etwas gewundert hat, dass die H�usler ehe zu den Bescheidensten
auf dem Land geh�rt haben und dennoch Schreiben und lesen konnten sie.
Und das war anscheinend nicht alles. Sie schrieben sowohl mit der alt
deutschen - als auch mit der lateinischen Schrift.


Nicholas Adams schrieb:

Christina Kunze

unread,
Jun 30, 2009, 3:33:14 AM6/30/09
to
"Patrick Masny" <Patric...@Zawisza.de> schrieb

> Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw. Beschreibungen unter
> www.masny.info


der H�usler
[S am Silbenanfang und Silbenende hat verschiedene Zeichen,
dies hier ist das �bliche Zeichen f�r S am Silbenende]

beim zweiten lese ich

Brettm�hlenarbeiter, Wi[.]lerer

Der fehlende Buchstabe sieht mir wg. Schriftfluss nach D aus,
es k�nnte im Prinzip auch ein L sein, aber eigentlich gibt
es keinen Grund, zwischen zwei L abzusetzen, w�hrend das
D oben aufh�rt und ein folgendes L unten anfinge.
Das Wort sagt mir aber nichts, bitte um Kommentare.

chr

Joachim Pense

unread,
Jun 30, 2009, 3:55:55 AM6/30/09
to
Christina Kunze (in de.etc.sprache.deutsch):

> "Patrick Masny" <Patric...@Zawisza.de> schrieb

>> www.masny.info

>
> beim zweiten lese ich
>
> Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer


>
> Der fehlende Buchstabe sieht mir wg. Schriftfluss nach D aus,

> es könnte im Prinzip auch ein L sein, aber eigentlich gibt
> es keinen Grund, zwischen zwei L abzusetzen, während das
> D oben aufhört und ein folgendes L unten anfinge.


> Das Wort sagt mir aber nichts, bitte um Kommentare.
>

Witterer?

Vielleicht ein Name?

Joachim

Harald Effenberg

unread,
Jun 30, 2009, 3:57:33 AM6/30/09
to
"Christina Kunze" <ku...@revesz.de> schrieb:
> "Patrick Masny" <Patric...@Zawisza.de> schrieb

>> Wie vorgeschlagen, hier sind meine Berufsbezeichnungen bzw. Beschreibungen unter
>> www.masny.info

> Brettm�hlenarbeiter, Wi[.]lerer

Wittwer? Wilderer?

Viele Gr��e
Harald
f'up2 dsg gesetzt
--
http://ahnen.effenberg.de/

Zawisza

unread,
Jun 30, 2009, 5:18:17 AM6/30/09
to
Danke!

Christina Kunze schrieb:

Zawisza

unread,
Jun 30, 2009, 5:41:58 AM6/30/09
to
Ich bin schon so einiges gewohnt von den Kirchenm�nnern, aber dass sie
in einer kirchlichen Urkunde "Wilderer" reinschreiben w�rden, w�re schon
heftig.

Harald Effenberg schrieb:

Harald Effenberg

unread,
Jun 30, 2009, 5:55:09 AM6/30/09
to
"Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> schrieb:

> Ich bin schon so einiges gewohnt von den Kirchenm�nnern, aber dass sie in einer kirchlichen Urkunde "Wilderer" reinschreiben
> w�rden, w�re schon heftig.

Warum? Sie schreiben gelegentlich auch "Hurenmensch" rein, wenn eine Frau
ein uneheliches Kind bekommen hat. Das war doch ganz allein dem Pfarrer �berlassen,
was er notiert hat.

Reinhard Gonaus

unread,
Jun 30, 2009, 6:14:58 AM6/30/09
to
Christina Kunze schrieb:
Ich vermute mal, dass eine Brettm�hle nichts anderes als ein S�gewerk
ist. Wohl von einem Wasserrad (M�hlrad) angetrieben.

Reinhard Gonaus

unread,
Jun 30, 2009, 6:17:02 AM6/30/09
to
Zawisza schrieb:
Ich les das als Wittwer. Gemeint ist wohl Witwer.

Christina Kunze

unread,
Jun 30, 2009, 7:50:05 AM6/30/09
to
"Reinhard Gonaus" <rein...@ibido.at> schrieb
>> Christina Kunze schrieb:

>>>
>>> Brettm�hlenarbeiter, Wi[.]lerer
>>>
> Ich les das als Wittwer. Gemeint ist wohl Witwer.

Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv
was anderes als das Doppel-T im ersten.
(ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn
der Bogen am Schluss sein?)
Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberl�nge
setzt man denn zwischendurch ab?

chr

Henning Boettcher

unread,
Jun 30, 2009, 10:45:54 AM6/30/09
to

"Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> schrieb im Newsbeitrag
news:h2cei0$tmb$02$1...@news.t-online.com...

und dennoch Schreiben und lesen konnten sie.
> Und das war anscheinend nicht alles. Sie schrieben sowohl mit der
alt
> deutschen - als auch mit der lateinischen Schrift.
>
Das kommt wohl daher, da� fr�her Namen und geografische
Bezeichnungen in lateinischer Schrift geschrieben werden MU�TEN,
auch wenn der �brige Text in s�tterlin�hnlicher Schrift geschrieben
wurde.

Mit freundlichen Gr�ssen
Henning B�ttcher
Schweiz
Homepage: http://www.germanyroots.com/boettche/
(letzte Erweiterung: M�rz 2008/ unter anderem mit
'Nummerierungs-System B�ttcher')

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clemens pongratz

unread,
Jun 30, 2009, 4:03:27 PM6/30/09
to

>
> Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv
> was anderes als das Doppel-T im ersten.
> (ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn
> der Bogen am Schluss sein?)
> Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberl�nge
> setzt man denn zwischendurch ab?


Auch f�r mich hei�t es eindeutig Wittwer.
Unabh�ngig von deiner Theorie wg des Ansetzens, schau die mal das "t" in
..arbeiter" an, da hast du denselben Buchstaben. Auch das "..wer" am
Wortende ist f�r mich eindeutig.
Versuche mal durch fast geschlossene Wimpern auf den unscharfen Text zu
blicken, dann werden einige Buchstaben klarer.

Mit dem Brettm�hlenarbeiter kann ich wenig anfangen, allerdings wenn ich
ber�cksichtige, dass diese Art von M�hlen bei uns "Sagm�hle" hei�en und
deren Arbeiter dann eben Sagm�hlenarbeiter sind, k�nnte das mit der
Erkl�rung weiter oben schon richtig sein.


--
Clemens Pongratz http://www.clemens-pongratz.homepage.t-online.de/
Dipl.Ing.agr. Familienforschung Pongratz -- Heimatforschung K�tzting
DPSG Pfadfinder Stamm Sinzing www.myfamily.com username probegast
password gast2004

clemens pongratz

unread,
Jun 30, 2009, 4:04:28 PM6/30/09
to

> Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv
> was anderes als das Doppel-T im ersten.
> (ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn
> der Bogen am Schluss sein?)
> Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberl�nge
> setzt man denn zwischendurch ab?
Message has been deleted

Harald Effenberg

unread,
Jul 1, 2009, 6:55:07 AM7/1/09
to
"Patrick Masny" <Patric...@Zawisza.de> schrieb:

> www.masny.info

Gibt es vom zweiten Bild vielleicht einen gr��eren Ausschnitt?
Wenn man n�mlich w�sste, dass auf dieser Seite immer oben der Beruf und darunter
der Stand eingetragen wurde, k�nnte man sich die Suche nach exotischen Berufen
sparen und sich f�r den Wittwer entscheiden.

Auch sonst ist es immer hilfreich, zum Entziffern mehr Material zur Verf�gung
zu haben als nur das eine Wort, das entziffert werden soll.

Gr��e
Harald
Followup-To: de.sci.genealogie gesetzt

Message has been deleted

Vogel

unread,
Jul 4, 2009, 3:10:22 AM7/4/09
to
"Christina Kunze" <ku...@revesz.de> wrote in
news:h2cf3l$rhh$1...@news.albasani.net:

Ja nun, der Schreiber war offenbar der altdeutschen(gothischen) Schrift
kundig, schreibt aber diesmal mit lateinischen Buchstaben.
Es ist daher ungwisse ob es "Brettm�hlenarbeiter" heissen soll.
Die zwei Spitzen nach dem "e" k�nnten auch zwei altdeutsche "ss" sein,
denn das "t" bei "..arbeiter" hat keinen Schweif nach unten.
Es k�nnte also auch "Bressm�hlenarbeiter" heissen.
Also korrekt: "Pressm�hlenarbeiter", Arbeiter in einer Pressm�hle, wo in
der Regel �l gepresst wurde.
>
Beim zweiten Wort haben wir eindeutig die Folge:
"itl" also:
"Witlerer", ist wohl ein Name, denn da steht:
"I. der Pressm�hlenarbeiter Witlerer, ..."
>
Ganz oben steht wohl:
"Der G�nsler"
>

Vogel

unread,
Jul 4, 2009, 3:12:11 AM7/4/09
to
Zawisza <zawi...@gazeta.pl> wrote in news:4A475F0E...@gazeta.pl:

> Hallo,
> ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht
> haben k�nnte?
> F�r Eure Antworten bedanke ich mich im jetzt schon
> KM
>
> Attachment decoded: untitled-2.txt
> --------------040403080105080806000405
> <!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN">
> <html>
> <head>
> </head>
> <body bgcolor="#ffffff" text="#3333ff">
> Hallo,
> <br>
> ahnt jemand von Euch was ein "Haubler" oder ein "Aubzugler" gemacht
> haben k�nnte?
>
Heisst wohl:
"Auszugler"
"Hausler"
>

Uwe Schickedanz

unread,
Jul 4, 2009, 3:48:50 AM7/4/09
to
On 4 Jul 2009 07:10:22 GMT, Vogel <vo...@hotmail.com> wrote:

>Ganz oben steht wohl:
>"Der Gänsler"

Nope. "Der Häusler".
Also ein eigenes Häusel hat er gehabt, aber keinen Acker dazu.

Gruß Uwe

--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL

Diedrich Ehlerding

unread,
Jul 4, 2009, 4:27:55 AM7/4/09
to
Vogel meinte:

> Ja nun, der Schreiber war offenbar der altdeutschen(gothischen) Schrift
> kundig,

Der Schreiber ja (wobei mir die beiden Ausschnitte "der Häusler" und "der
Brettmühlenarbeiter" nicht vom selben Schreiber zu stammen scheinen oder
aber aus unterschiedlichen Dokumenten stammen, insofern wäre etwas mehr
Kontext sicher sinnvoll), du aber anscheinend nur in geringem Maße.

> schreibt aber diesmal mit lateinischen Buchstaben.

Nein.

> Ganz oben steht wohl:
> "Der Gänsler"

Nein, das steht klar und deutlich "der Häusler". Auch über den
"Brettmühlenarbeiter" kann es eigentlich keine Diskussion geben; das,
was du als "ss" bzw. als "ſſ" lesen willst, hätte man damals entweder
"ß" oder aber "ſs" geschrieben, keinesfalls aber "ſſ". Streiten kann man
über den "Wittwer", den man auch als "Witterer" lesen könnte; ich lese
aber, wie andere auch, "Wittwer".

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
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Roland Franzius

unread,
Jul 4, 2009, 4:30:28 AM7/4/09
to
R�diger Silberer schrieb:
> Ich kann mir vorstellen, da� ein Wort wie Wittwer, das der Schreiber
> h�ufig schreibt, im Schriftbild etwas abweicht von einem Wort wie
> Brettm�hlenarbeiter. Daf�r spricht auch, da�, wie von Clemens erw�hnt,
> im Wort -arbeiter ein �hnliches Schriftbild wie bei Wittwer vorkommt.
> Das sind f�r den Schreiber h�ufige W�rter die schreibt er flott weg, bei
> der Brettm�hle- gab er sich mehr M�he.
>

Der Vokal nach ll (tt ist wegen Unterl�ngen der t's in Brett oben mE un
der Rundung unten ausgeschlossen) ist mit einiger Sicherheit ein o, der
folgende eher ein r.

Willorer ist ein existenter Name. Wenn man nicht so genau hinsieht (waum
ist das Foto so schlecht?) k�nnte man auch Willemer lesen, aber das e
zieht er immer herunter bis auf die Grundlinie. Das ist typisch f�r
S�tterlin, in dem die Unterscheidung von e und n ein echtes Problem
darstellen.

--

Roland Franzius

Christina Kunze

unread,
Jul 4, 2009, 8:21:45 AM7/4/09
to
"Vogel" <vo...@hotmail.com> schrieb

> "Christina Kunze" <ku...@revesz.de> wrote in
>>
>> der H�usler

> Ganz oben steht wohl:
> "Der G�nsler"

Du hast noch nicht oft Originaldokumente
in Kurrent gelesen, oder?
Komisch, dass Du Dir dann so sicher bist.

chr

Leif Schröder

unread,
Jul 4, 2009, 2:00:18 PM7/4/09
to
Christina Kunze schrieb:

> "Reinhard Gonaus" <rein...@ibido.at> schrieb
>>> Christina Kunze schrieb:
>>>>

>>>> Brettmühlenarbeiter, Wi[.]lerer


>>>>
>> Ich les das als Wittwer. Gemeint ist wohl Witwer.
>
> Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv was anderes als das
> Doppel-T im ersten. (ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn
> der Bogen am Schluss sein?)

Und was liest Du hier:

http://www.freeimagehosting.net/image.php?fe500630b3.gif

Der Schlußbogen vom w ist doch da (und ersichtlich anders als beim r).
Hinter dem t (oder l) ist auch kein e zu sehen, allenfalls ein i. Aber
wie schon gesagt, ein r sieht anders aus als das dann folgende, daher ist
es wohl der erste Abstrich eines w.

> Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberlänge setzt man denn
> zwischendurch ab?

Fällt Dir dazu bei obigemm Link was auf?

news.t-online.de

unread,
Jul 4, 2009, 2:23:18 PM7/4/09
to
Deine Seite:

Bedrohungsbericht
Gesamtzahl gefundener Bedrohungen: 1


Viren (Was ist das?)
Gefundene Bedrohungen: 1
Hier ist eine vollst�ndige Liste:

Name der Bedrohung: Trojan.Giframe
Adresse:
http://img2.freeimagehosting.net/uploads/33fe9d7427.gif

"Leif Schr�der" <dshll...@spamfence.net> schrieb im Newsbeitrag
news:h2o5bh$7dp$00$1...@news.t-online.com...


> Christina Kunze schrieb:
>
>> "Reinhard Gonaus" <rein...@ibido.at> schrieb
>>>> Christina Kunze schrieb:
>>>>>

>>>>> Brettm�hlenarbeiter, Wi[.]lerer


>>>>>
>>> Ich les das als Wittwer. Gemeint ist wohl Witwer.
>>
>> Sorry, aber das in dem zweiten Wort ist definitiv was anderes als das
>> Doppel-T im ersten. (ein W lese ich dahinter auch nicht, wo soll denn
>> der Bogen am Schluss sein?)
>
> Und was liest Du hier:
>
> http://www.freeimagehosting.net/image.php?fe500630b3.gif
>

> Der Schlu�bogen vom w ist doch da (und ersichtlich anders als beim r).


> Hinter dem t (oder l) ist auch kein e zu sehen, allenfalls ein i. Aber
> wie schon gesagt, ein r sieht anders aus als das dann folgende, daher ist
> es wohl der erste Abstrich eines w.
>

>> Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberl�nge setzt man denn
>> zwischendurch ab?
>
> F�llt Dir dazu bei obigemm Link was auf?
>

small-whitebg-red.png?1242046100

Christina Kunze

unread,
Jul 5, 2009, 6:09:32 PM7/5/09
to
"Leif Schröder" <dshll...@spamfence.net> schrieb

[Wittwer in Kurrent]

>> Bei welcher Kombi von Buchstaben mit Oberlänge setzt man denn
>> zwischendurch ab?
>
> Fällt Dir dazu bei obigemm Link was auf?

Jetzt zeig mir von derselben Hand ein Wort mit Doppel-T
(z.B. Brettmühlenarbeiter :-), wo er das T mit Schlaufe in
der Oberlänge schreibt.

chr

Leif Schröder

unread,
Jul 5, 2009, 7:04:24 PM7/5/09
to
Christina Kunze schrieb:

Welche Schlaufe in der Oberlänge?

Zawisza

unread,
Oct 6, 2009, 4:48:20 PM10/6/09
to
Hallo,
kᅵnnte mir jemand helfen bei der ᅵbersetzung in die lateinische Schrift?
Fᅵr mich sind vor allem die Berufsbezeichnungen wichtig.
www.masny.info
Gruᅵ
PM

Inger Buchard

unread,
Oct 6, 2009, 5:24:33 PM10/6/09
to
I
Martin Bialas: Landbrieftr�ger
Paul Masne: Mauerpolier

II
Lorenz Leiersky: G�rdler

Inger

"Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> skrev i en meddelelse
news:hagaem$1sf$02$1...@news.t-online.com...
> Hallo,
> k�nnte mir jemand helfen bei der �bersetzung in die lateinische Schrift?
> F�r mich sind vor allem die Berufsbezeichnungen wichtig.
> www.masny.info
> Gru�
> PM


Harald Effenberg

unread,
Oct 6, 2009, 5:26:41 PM10/6/09
to
"Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> schrieb:

> kᅵnnte mir jemand helfen bei der ᅵbersetzung in die lateinische Schrift?
> Fᅵr mich sind vor allem die Berufsbezeichnungen wichtig.
> www.masny.info

Pless, am 8. April 1877
Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persᅵn-
lichkeit nach durch den von Person bekannten
Landbrieftrᅵger Martin Bialas anerkannt,
der Mauerpolier Paul Masni
wohnhaft zu Lonkau
katholischer Religion, und zeigte an, daᅵ von der
Susanna geborener Grzib
seiner Ehefrau
katholischer Religion,
wohnhaft bei ihm
zu Lonkau in seiner Wohnung
am vierten April des Jahres
tausend acht hundert siebenzig und sieben nachmittags
um sechs Uhr ein Kind mᅵnnlichen
Geschlechts geboren sei, welches den Vornamen
Ludwig erhalten habe.

HTH, viele Grᅵᅵe
Harald
--
Kinderzirkus an der Emil Molt Schule: http://moltovitale.wordpress.com/
Premiere des neuen Programms am 5. November um 18:00 in Berlin-Zehlendorf
http://www.effenberg.de/maps?adolfstr.%2015%2014165%20Berlin

Zawisza

unread,
Oct 8, 2009, 4:51:21 AM10/8/09
to
Danke,
jedoch mit dem Gᅵrdler habe ich meine Problemchen.
Was macht ein Gᅵrdler?
Gru
PM


Inger Buchard schrieb:
> I
> Martin Bialas: Landbrieftrᅵger
> Paul Masne: Mauerpolier
>
> II
> Lorenz Leiersky: Gᅵrdler


>
> Inger
>
> "Zawisza" <zawi...@gazeta.pl> skrev i en meddelelse
> news:hagaem$1sf$02$1...@news.t-online.com...
>> Hallo,

>> kᅵnnte mir jemand helfen bei der ᅵbersetzung in die lateinische Schrift?

>> Fᅵr mich sind vor allem die Berufsbezeichnungen wichtig.
>> www.masny.info
>> Gruᅵ
>> PM
>
>

Josef Gietzen

unread,
Oct 8, 2009, 5:18:55 AM10/8/09
to
Hallo,

Zawisza schrieb am 08.10.2009 10:51(MEZ):
> Danke,
> jedoch mit dem Gördler habe ich meine Problemchen.
> Was macht ein Gördler?
Vorab, ein RealName macht sich immer besser als ein Kürzel PM

Einen Gördler kenne ich auch nicht.
Aber ein Gordeler war ein Gürtelmacher.


Gruß Josef

Gerhard Zahn

unread,
Oct 8, 2009, 6:49:30 AM10/8/09
to
Am Thu, 08 Oct 2009 10:51:21 +0200 schrieb Zawisza:

Hallo,

>jedoch mit dem G�rdler habe ich meine Problemchen.
>Was macht ein G�rdler?

G�rdler oder G�rdeler ist die niederdeutsche Bezeichnung f�r
den G�rtler.

Zitat aus Reinhard Riepl, W�rterbuch zur Familien- und Heimatforschung
in Bayern und �sterreich:
"G�rtler stellten keine G�rtel her, sondern Zubeh�r wie z.B. Beschl�ge
f�r Pferdegeschirre, Kutschen, Patronentaschen oder B�cher, auch
Schuschnallen u. Schlie�en, Kn�pfe, T�rbeschl�ge, Krugdeckel,
Fahnenspitzen, Essbestecke, Fingerh�te, B�geleisen etc. und
verarbeiteten in erster Linie Metall (meist Bronze und kein Leder.

G�rtel und Riemen stellten die Riemer her.

Die G�rtler wurden sp�ter zu Gelbgie�ern, vergl. Spengler."

Beste Gr��e G e r h a r d

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