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Kekule-System

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Thomas Wenzel

unread,
Sep 28, 2000, 3:00:00 AM9/28/00
to
Hallo zusammen,

kann mir jemand sagen, wo (z.B. im Internet) ich genauere Informationen zum
Kekule-System finden kann? Ich finde zwar haufenweise Infos zur
grundsätzlchen Systematik, diese ist mir aber bekannt. Meine Frage ist, wie
ich mit Personen umgehen kann, die außerhalb des Systems liegen wie z.B.
Geschwister der jeweiligen Personen usw. Was tun mit Tante, Onkel, Cousine
und Postbote?
Außerdem frage ich mich, wie Personen geführt werden, die unterhalb dieses
Systems liegen (meine Kinder, deren Kinder usw. z.B.). Wie wird ferner der
Baum der Ehefrau zu 1 systematisiert? Wäre ich dann beispielsweise A1 und
die Ehefrau B1 oder so?

Ferner würde mich interessieren, ob Ihr in AF-Programmen die eingegebenen
Personen gleich unter der Kekule-Nummer führt?! Oder hat jede Person sowohl
eine Personen-Nr., die vom Programm vergeben wird, als auch eine Kekule-Nr.

Ich bitte um Verständnis für meine Neulingsfragen :-)

Viele Grüße
Thomas Wenzel


Holger Kötting

unread,
Sep 28, 2000, 3:00:00 AM9/28/00
to
In article <8qvesq$g8c$18$1...@news.t-online.com>,

"Thomas Wenzel" <wenz...@t-online.de> writes:
|> grundsätzlchen Systematik, diese ist mir aber bekannt. Meine Frage ist, wie
|> ich mit Personen umgehen kann, die außerhalb des Systems liegen wie z.B.
|> Geschwister der jeweiligen Personen usw. Was tun mit Tante, Onkel, Cousine

Im Prinzip gar nicht. Fuer Geschwister kannst Du allenfalls noch eine abc-
Notation verwenden. Also z.B. "22a", "22b", "22c". Dann hoert es aber schon
auf - alles was darueber hinausgeht, also z.B. Geschwisterkinder, ist nicht
brauchbar im Kekulesystem darstellbar.

|> Außerdem frage ich mich, wie Personen geführt werden, die unterhalb dieses
|> Systems liegen (meine Kinder, deren Kinder usw. z.B.).

Wieder im Prinzip gar nicht. Einfachste Abhilfe: alle Personen um eine
Generation anheben.

|> Baum der Ehefrau zu 1 systematisiert?

Dito.

|> Ferner würde mich interessieren, ob Ihr in AF-Programmen die eingegebenen
|> Personen gleich unter der Kekule-Nummer führt?! Oder hat jede Person sowohl
|> eine Personen-Nr., die vom Programm vergeben wird, als auch eine Kekule-Nr.

Notwendig ist immer eine eindeutige Personen-Nr. (ob nun vom Programm erzeugt
oder selbst vergeben), da sie als einzige unabhaengig von irgendwelchen
Verwandtschaftszuordnungen ist.

Was das Programm angeht, kann ich nur von meinem eigenen (AHN-DATA) sprechen:
es gibt besagte Personen-Nr. und es gibt ein Feld fuer die Ahnenziffer
(wobei dieses Feld eigentlich nur fuer eigene Zwecke dient, wenn eine
Ahnenliste ausgedruckt werden soll, werden aktuell fuer diese Liste die
Ahnenziffern durchgerechnet).

Gruss,

Holger K. aus D.

--
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Peter Schulz

unread,
Sep 28, 2000, 3:00:00 AM9/28/00
to
Hallo Thomas,

"Thomas Wenzel" <wenz...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8qvesq$g8c$18$1...@news.t-online.com...


> Hallo zusammen,
>
> kann mir jemand sagen, wo (z.B. im Internet) ich genauere Informationen
zum
> Kekule-System finden kann? Ich finde zwar haufenweise Infos zur

> grundsätzlchen Systematik, diese ist mir aber bekannt. Meine Frage ist,
wie
> ich mit Personen umgehen kann, die außerhalb des Systems liegen wie z.B.
> Geschwister der jeweiligen Personen usw. Was tun mit Tante, Onkel, Cousine

> und Postbote?

Eine interessante Aufstellung von Richard A. Pence ueber genealogische
Nummernsysteme (Vorfahren und Nachkommen) findest du unter
http://www.saintclair.org/numbers/
Die Dokumentation ist aber in Englisch.

> Außerdem frage ich mich, wie Personen gefuehrt werden, die unterhalb
dieses


> Systems liegen (meine Kinder, deren Kinder usw. z.B.). Wie wird ferner der
> Baum der Ehefrau zu 1 systematisiert? Wäre ich dann beispielsweise A1 und
> die Ehefrau B1 oder so?

Ich selbst habe mir ein Programm geschrieben (EXCEL-VBA), welches mir ein
kombiniertes Nummernsystem aus Kekule (Vorfahren) und Saragossa (Nachkommen)
aufbaut.
Der Aufbau der Kekule-Nummer ist dir ja bekannt.
Das Bezifferungssystem Saragossa ist aehnlich dem Henry-System, bei welchem
ausgehend von einer Person alle Nachkommen durchnummeriert werden. Die
Systematik der Saragossa-Nummer ist folgende. Die direkten Nachkommen einer
Person (in unserem Beispiel der Grossvater mit der Nummer 4) werden durch
ein Trennzeichen getrennt und fortlaufend durchnummeriert (4.1, 4.2, 4.3,
usw.), mit Ausnahme eines direkten Vorfahrens. Diese Vorgehensweise wird
fuer jede weitere Generation fortgefuehrt.

Beispiel:
1 - Proband
2 - Vater
4 - Grossvater
4.1, 4.2, ... - Geschwister des Vaters
4.1.1, 4.1.2, ... 4.2.1, 4.2.2, ... - Kind eines Onkels / einer Tante =
Cousin oder Cousine
4.1.1.1, .... Kind eines Cousin oder einer Cousine

Die Kombination aus Kekule und Saragossa umfasst somit alle blutsverwandten
Personen.

Zur Kennzeichnung von nicht-blutsverwandten Ehepartnern wird anstatt einer
Ziffer ein Buchstabe (a,b,c,...) verwendet.

4.a - 1. Ehefrau des Grossvaters
5 - 2. Ehefrau des Grossvaters = Grossmutter
4.b - 3. Ehefrau des Grossvaters
4.1.1.a - Ehepartner eines Cousin oder Cousine

Wer auch noch die Eltern eines nicht-blutsverwandten Ehepartners erfassen
moechte, also die Schwiegereltern eines Blutverwandten, der kann diese noch
mit dem Zusatz V oder M kennzeichnen.

4.1.1.a.V - Schwiegervater eines Cousin oder einer Cousine

Fuer den in deinem Fall angesprochenen Postboten habe ich leider keine
Loesung, es sei denn, er hat mehr als nur Briefe ausgetragen und du bist
geneigt, ihn als Partner (a, b, c,...) einer Verwandten zu fuehren. ;-)

Bei Auftreten eines Implex oder Ahnenschwunds (Verwandte heirateten
untereinander) wird die bereits ermittelte Nummer beibehalten und nach der
Kekulenummer mit einem Stern gekennzeichnet.

Zusaetzlich gibt mein Programm noch die Generation des zugehoerigen Ahnen
aus (wahlweise in Roemischen oder Arabischen Ziffern).
II 4.1.1.a - Generation 2, da der Knotenpunkt zum Probanten in der 2.
Generation liegt.

Diese kombinierte Vorfahren-Nachkommen-Nummer lege ich im Feld REFN ab.
Bei weit verzweigten Verwandten kann diese Nummer jedoch sehr lang werden.
Bei PAF ist sie leider nur 10 Zeichen lang. Diese Laenge kann gerade noch
zur Darstellung der Kekule-Nummer ausreichen.

Vor dem Aufbau der REFN-Nummer kann optional angegeben werden, ob zu der
Kekulenummer eine Nummerierung der Nachkommen, Ehegatten, deren Eltern, etc.
durchgeführt werden soll.

Ich benutze die so in meinem Excel-Programm ermittelte REFN-Nummer um den
Datenbestand nach einem speziellen Algorithmus zu sortieren, um
anschliessend die INDI-Nummer neu aufzubauen. Somit beginnt mein
Datenbestand immer mit dem Probanden, gefolgt von den nächsten Verwandten.
Die entferntesten Verwandten haben nach der Neunummerierung die hoechste
INDI-Nummer. Personen ohne REFN stehen am Ende.

> Ferner wuerde mich interessieren, ob Ihr in AF-Programmen die eingegebenen
> Personen gleich unter der Kekule-Nummer fuehrt?! Oder hat jede Person


sowohl
> eine Personen-Nr., die vom Programm vergeben wird, als auch eine
Kekule-Nr.
>

> Ich bitte um Verständnis für meine Neulingsfragen :-)
>
> Viele Grüße
> Thomas Wenzel
>

So ist nun doch eine etwas laengere Ausfuehrung daraus geworden. Ich hoffe,
dass die Downloadzeiten hierdurch nicht ueberstrapaziert werden. Auf jeden
Fall freue ich mit auf weitere Postings hier in dieser Gruppe zu diesem
Thema.
Wer sich fuer das Programm interessiert, der findet unter
www.ahnenforschung.net in der Rubrik Software/Hilfsprogramme eine kurze
Beschreibung der sonstigen Funktionen.

Mit genealogischem Gruss
Peter

Guillaume ROELLY

unread,
Sep 29, 2000, 1:54:02 AM9/29/00
to
Hallo Peter !

Ich versuche zwei Versionnen von das selben Gedcom zu vergleichen. Dazu habe
ich meinen Gedcom in eine Excel Seite importiert. Soweit so gut. Dann
brauche Ich ein Tafel von Kekule-Sarragossa Nummern zu bauen. Mein
Genealogieprogramm kann leider nicht der REFN Tag führen und INDI sind von
ein Export zu anderen ganz verschieden. Würdest Du dein VBA-Programm als
Shareware oder Freeware irgendwo auf'm Net anbieten ?

mfG

Guillaume - Mulhouse - Frankreich

Peter Schulz <Pe...@gmx.de> a écrit dans le message :
8r093c$gbnia$1...@ID-45002.news.cis.dfn.de...
[snip]


> Ich selbst habe mir ein Programm geschrieben (EXCEL-VBA), welches mir ein
> kombiniertes Nummernsystem aus Kekule (Vorfahren) und Saragossa
(Nachkommen)
> aufbaut.

[snip]


> Vor dem Aufbau der REFN-Nummer kann optional angegeben werden, ob zu der
> Kekulenummer eine Nummerierung der Nachkommen, Ehegatten, deren Eltern,
etc.
> durchgeführt werden soll.

[snip]
> Mit genealogischem Gruss
> Peter

Peter Schulz

unread,
Sep 29, 2000, 3:00:00 AM9/29/00
to
Hallo Guillaume,

mein Programm kann auch zwei GEDCOM-Dateien miteinander vergleichen. Da ich
es nicht als downloadfaehige Version im Web halte, genuegt ein Mail an mich.
Ich versende das Programm (Sharewareversion) dann per Mail. Du bekommst es
heute noch zugesandt.

Gruss Peter


"Guillaume ROELLY" <gro...@club-internet.fr> schrieb im Newsbeitrag
news:8r1amj$sbb$1...@front2.grolier.fr...

Reinhard Riepl

unread,
Sep 29, 2000, 3:00:00 AM9/29/00
to
"Holger Kötting" schrieb:
...


> Im Prinzip gar nicht. Fuer Geschwister kannst Du allenfalls noch eine abc-
> Notation verwenden. Also z.B. "22a", "22b", "22c". Dann hoert es aber schon
> auf - alles was darueber hinausgeht, also z.B. Geschwisterkinder, ist nicht brauchbar im Kekulesystem darstellbar.

Es geht auch noch anders: Proband ist 64, Vater ist 128. Der hatte vier
Kinder. Das eine davon ist 64, seine Geschwister sind 128/2, 128/3,
128/4.

Die Kinder von 128/2 sind 128/2/1-n, die von 128/3 sind 128/3/1-n.

Die Kinder von 128/2/1 sind 128/2/1/1-n usw.

Nicht besonders übersichtlich, doch sind so auch Geschwister und
Geschwisterkinder usf. anhand der Nummer eindeutig identifizierbar und
die ganze Linie ist Schritt für Schritt auf den jeweiligen Stammvater
rückführbar. Und man sieht auf einen Blick, daß etwa 128/2/4 und 128/2/6
Geschwister waren. Weiters weiß man sofort, daß alle Nachkommen in
diesem System, die mit "128/" anfangen, Nachkommen von 128 waren und
somit entweder Geschwister von 64 oder deren Nachkommen.

Reinhard

Henning Boettcher

unread,
Sep 30, 2000, 6:29:06 PM9/30/00
to

"Reinhard Riepl" <R.R...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:39D4E877...@t-online.de...

> "Holger Kötting" schrieb:
> ...
>
> > Im Prinzip gar nicht. Fuer Geschwister kannst Du allenfalls noch
eine abc-
> > Notation verwenden. Also z.B. "22a", "22b", "22c". Dann hoert es
aber schon
> > auf - alles was darueber hinausgeht, also z.B.
Geschwisterkinder, ist nicht brauchbar im Kekulesystem darstellbar.
Irrtum. Wens interessiert, wie's geht, dem kann ich nähere Infos
mailen. Ich habe bislang ca.2500 Personen meiner Vorfahren sowie
auch der nahen und entferntesten Verwandtschaft numeriert, und zwar
unter Benutzung zusätzlicher Buchstaben so, daß Kekulé bzw.
Stradonitz, wie es in USA heißt, nicht nur klar sichtbar ist,
sondern daß die direkten Vorfahren auch nur allein die
Kekulé-Numerierung bekommen, ohne zusätzliche Buchstaben.
Durch Sortierung nach meiner Personen-Nummer bringt man alle
Personen einer Liste in eine sinnvolle Reihenfolge.
In allen Generationen sind Geschwister und deren Ehepartner und
Kinder, Onkel, Vettern beliebigen Grades, sogar Eltern und Vorfahren
angeheirateter Personen erfaßbar.
Siehe diverse Postings, zu suchen unter Num(m)erierung,
Katalogisierung.

--
Mit freundlichen Grüssen
Henning Böttcher
Schweiz
Meine Forschungsgebiete siehe
http://www.familienkunde.de/mitglieder/boettcher.htm


Holger Kötting

unread,
Oct 2, 2000, 3:00:00 AM10/2/00
to
In article <39D4E877...@t-online.de>,

Reinhard Riepl <R.R...@t-online.de> writes:
|> Es geht auch noch anders: Proband ist 64, Vater ist 128. Der hatte vier
|> Kinder. Das eine davon ist 64, seine Geschwister sind 128/2, 128/3,
|> 128/4.

Soweit in Ordnung. Das ist im Prinzip die Vermischung von Kekule mit
der Nachfahrennumerierung. Aber:

Mutter von 64 ist 129. Nun hat 128 aber zweimal geheiratet, so dass die
Mutter von 128/2 nicht 129 ist. Wie benennst Du diese Mutter?Und vor allem:
wie kann man automatisch (nicht durch den Blick in z.B. einen Kommentar)
feststellen, dass 129 nicht die Mutter von 128/2 ist?

Reinhard Riepl

unread,
Oct 2, 2000, 3:00:00 AM10/2/00
to
"Holger Kötting" schrieb:

>
> In article <39D4E877...@t-online.de>,
> Reinhard Riepl <R.R...@t-online.de> writes:
> |> Es geht auch noch anders: Proband ist 64, Vater ist 128. Der hatte vier
> |> Kinder. Das eine davon ist 64, seine Geschwister sind 128/2, 128/3,
> |> 128/4.
>
> Soweit in Ordnung. Das ist im Prinzip die Vermischung von Kekule mit
> der Nachfahrennumerierung. Aber:
>
> Mutter von 64 ist 129. Nun hat 128 aber zweimal geheiratet, so dass die
> Mutter von 128/2 nicht 129 ist. Wie benennst Du diese Mutter?Und vor allem:
> wie kann man automatisch (nicht durch den Blick in z.B. einen Kommentar)
> feststellen, dass 129 nicht die Mutter von 128/2 ist?

Holger,

damit hast Du natürlich Recht. Da es eine Vermischung von 2 Systemen
ist, birgt dieses System naturgemäß shortcomings. Ich stand vor dem von
Dir beschriebenen Problem noch nie, weil ich selber trenne zwischen
Ahnenliste und Stammbaum und beides nicht vermische, dieses System also
selber nicht anwende. Mit den Möglichkeiten einer guten genealogischen
Software habe ich persönlich die Kombination noch nie gebraucht oder
vermißt. Für Leute, die noch mit Karteien arbeiten, kann das System aber
hilfreich sein.

Wenn man es denn tun will, dann könnte man die weiteren Frauen mit
"129b-n" beziffern und die Kinder wären dann z.B. 128/2 (Geschwister von
64) und 128b/3 (drittes Kind des Vaters 128 von der 2. Frau,
Halbgeschwister von 64), 128c/4 (4. Kind des Vaters 128 von der dritten
Frau, Halbgeschwister von 64) usw.

Gruss,
Reinhard

Henning Boettcher

unread,
Oct 2, 2000, 6:05:11 PM10/2/00
to

"Reinhard Riepl" <R.R...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:39D8A12E...@t-online.de...

> "Holger Kötting" schrieb:
> >
> > In article <39D4E877...@t-online.de>,
> > Reinhard Riepl <R.R...@t-online.de> writes:
> > |> Es geht auch noch anders: Proband ist 64,
......................

> Ich stand vor dem von
> Dir beschriebenen Problem noch nie, weil ich selber trenne
zwischen
> Ahnenliste und Stammbaum und beides nicht vermische, dieses System
also
> selber nicht anwende. Mit den Möglichkeiten einer guten
genealogischen
> Software habe ich persönlich die Kombination noch nie gebraucht
oder
> vermißt. Für Leute, die noch mit Karteien arbeiten, kann das
System aber
> hilfreich sein.
>
Ich bin der Überzeugung, daß auch bei einem guten
Genealogie-Programm eine Numerierung der Personen noch sehr nützlich
sein kann. Das Programm, welches ich teilweise benutze, hat sogar
eigens die Möglichkeit, eine eigene Personen-Numerierung einzugeben
(userdefined ID).
Warum nützlich?
---- Wenn man zum Beispiel Familienanzeigen sammelt und in einer
Datei erfaßt, kann man leicht in einer Spalte die PersNr derjeingen
unterbringen, die jeweils betroffen sind. Mit den vollen Namen würde
das viel mehr Platz benötigen; manchmal brächte das Unklarheiten mit
sich, wenn etwa drei Personen mit gleichen Namen existierten.
---- Man sammelt alte Briefe von den Vorfahren. Wie finde ich
schnell
den Zusammenhang mit den Personen (Absender, Empfänger, erwähnte
Vettern usw)?
---- Jemand hat eine Geschichte aus der Familie aufgeschrieben, in
der sehr viele Vorfahren erscheinen. Wie bekomme ich schnell und
eindeutig den Zusammenhang mit meiner Personen-Liste?
---- Ich habe also eine Personen-Liste mit 2500 Personen. Wie bringe
ich da eine Ordnung hinein? Ist das gewählte Numerierungssystem
geeignet, dann sortiere ich nach PersNr und habe die gesuchte
Ordnung: Kinder bei den Eltern, Geschwister zusammen, Ehepaare
zusammen usw. (man nehme "zusammen" nicht zu wörtlich, gemeint ist
eher dicht beieinander).
Mein Numerierungs-System ist zum Sortieren geeignet.
---- Man macht sich Auszüge aus Kirchenbüchern. Nun möchte man in
diese Manuscripte später einfügen, welche Personen aus der
bestehenden Genealogie jeweils in einem Auszug erscheinen. Mit einer
Personen-Numerierung sind das einige einzufügende Zeichen, mit
vollem Namen ( ein pate kann ja zB. allein mit seinem Rufnamen
angegeben sein) und eventuell noch Datumsangaben bräuchte man dafür
einiges an Platz mehr.
---- Wenn jemand mit Access arbeitet, ist wahrscheinlich eine solche
Personen-Numerierung unumgänglich oder die Software erstellt eine
eigene Numerierung (ich habe selbst noch kaum mit Access zu tun
gehabt).

Mit anderen Worten, eine (eindeutige) PersNr. verknüpft alle
denkbaren Aufzeichnungen, Dateien, Listen, Materialien,
Nachkommentafeln usw. miteinander.

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