/-------------------
Analog-ICs: OpAmp: LMC6484 (notfalls TLC274, ganz dolle notfalls LM324)
\-------------------
Nun hat der LMC6484 zwar nette Eigenschaften, gehört aber mit 2,35 EUR
bei Reichelt preismäßig eher ins Mittelfeld. Daher wohl auch die
Empfehlungen in Klammern. Wobei diese beiden Bauteile sich nicht nur
durch niedrigen Preis, sondern auch dadurch auszeichnen, dass sie nicht
für negativen Eingangsspanungen geeignet sind. Ich nehme an, dass ist der
Hintergrund für das "notfalls" gemeint. Wie wäre es an dieser Stelle mit
dem TL084? Der hat diese Einschränkung nicht und man bekommt ihn für 25
Cent.
Und wo ich dabei bin, bei den Photodetektoren steht im Moment:
/------------------------
Lichtsensor: Phototransistor (BPW40, BPW42 oder so), LDR (LDR03, FW150
oder so)
\------------------------
BPW40 ist in der Tat ein Phototransistor. Hinter BPW42 versteckt sich
dagegen _die_ Feldwaldundwiesen-Photodiode, die wirklich in eine
Anfangsausstattung gehört.
Dank an Mawin für die Pflege der FAQ!
--<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
> Ich nehme an, dass ist der Hintergrund für das "notfalls" gemeint. Wie
> wäre es an dieser Stelle mit dem TL084? Der hat diese Einschränkung nicht
> und man bekommt ihn für 25 Cent.
... dieser aber erst recht auch nicht. Anders als der TL084 sind die
empfohlenen zwei Chips aber wenigstens für Eingangsspannungen bis runter zur
negativen Versorgung geeignet, wogegen der TL084 auch nach unten noch Luft
braucht. Die Eigenschaft, dass der Eingang bis zur negativen Versorgung
runter vernünftig funktioniert führt dazu, dass diese Chips (anders als der
TL084) in vielen Schaltungen sinnvoll mit Masse als negative
Betriebsspannung betrieben werden können "single supply". Im
Single-Supply-Fall trift dann Deine Behauptung zu, dass das Ding keine
negativen Eingangsspannungen kann.
Eigentlich hat also der TL084 die Einschränkung - nämlich, dass er (in
Schaltungen mit positiver Betriebsspannung) nicht Single-Supply-fähig ist,
und man daher *immer* eine virtuelle Masse oder eine symmetrische Versorgung
braucht - was gerade für schnell mal was basteln schon extra-Aufwand
bedeuten kann. Der TL084/TL074 (bei manchen Herstellern wohl mit identischen
Datenblättern) ist als CMOS-OpAmp sicher in der Grundausstattung richtig,
taugt aber nicht für Single-Supply. Aufgrund des Aufbaus kann der TL084
dafür Spannungen bis zur positiven Betriebsspannung am Eingang verarbeiten,
wenigstens der von ST, was der LM324/TLC274 beide nicht können.
In der FAQ ist der TL074 allerdings unter "over the top beyond the Rail"
aufgeführt. Das lese ich so nicht im Datenblatt.
Gruß,
Michael Karcher
> Und wo ich dabei bin, bei den Photodetektoren steht im Moment:
>
> /------------------------
> Lichtsensor: Phototransistor (BPW40, BPW42 oder so), LDR (LDR03, FW150
> oder so)
Ich hätte da noch einen T50 (germanium) zu bieten. :-)
> Dank an Mawin für die Pflege der FAQ!
Nun, da steckt sicherlich ne Menge Arbeit drin.
Da kann es schon mal passieren, das einiges nicht
so ganz up to date ist.
Aber Du kannst ja mal eine aktualisierte
Aufstellung über OPVs machen und diese
als Textfile an MaWin schicken. Vielleicht
baut er diese dann ja ein. :-) Stimmt es
eigentlich heute noch, das man für die
R2R-Eigenschaft bei anderen wichtigen
Daten Abstriche hinnehmen muss?
Gruss
Harald
PS: Den Eingang bis an die Nullschiene
kann man übrigens auch den 741 steuern.
Im ElKo gibts da nen Beitrag von Thomas
Schaerer drüber.
Halte ich für eine sehr gute Idee, besonders, weil das Ding auch
JFET-Eingänge hat, den Verstärkungsfaktor Eins zulässt und keine
Kompensation braucht. Anders gesagt, ist der IMHO so dicht an einem
idealen Operationsverstärker, dass ein Einsteiger, damit wohl mindestens
90% aller "Prinzip-OP-Amp-Schaltungen" (also Grundschaltungen ohne
konkrete Dimensionierung und Bauteilangabe) zumindest lauffähig (wenn
auch nicht unbedingt optimal) aufbauen kann. Auch die Abstufung von
TL081, 082, 084 mit je 1, 2, 4 Op-Amps macht dieses Bauteil als
"Universal-Op-Amp" interessant.
Ja, sollte ein Bastler in der Kiste haben.
> Dank an Mawin für die Pflege der FAQ!
>
> --<)kaimartin(>---
Ach ja, bei der Gelegenheit einen Gruß an Open-News,
Ed
> f�r negativen Eingangsspanungen geeignet sind. Ich nehme an, dass ist der
> Hintergrund f�r das "notfalls" gemeint.
Der LMC6484 ist Rail-To-Rail, also so einsetzbar, wie man sich OpAmps denkt.
Offset und Frequenzgang sind allerdings in derselben Klasse wie der LM324, also
sicher kein Luxus-OpAmp.
Der TLC274 ist nur noch single supply, kommt also ncht an die positive
Versorgungsspannung heran, aber zumindest noch CMOS, zieht also zumindest
keinen relevanten Strom, was die theoretische Betrachtung der OpAmp Eing�nge
versauen kann.
Der LM324 ist immerhin noch single supply - und dann halt billig. Wobei bei den
paar Bauteilen einer Grundaustattung der Preis wohl kein Auswahlgrund ist,
sondern lieber das "funktioniert wie erwartet".
Der TL084 ist nicht mal single supply, sondern leidet unterhalb 3V an phase
reversal, ist also ein OpAmp der manchmal komplett anders funktioniert als
erwartet, inklusive lock up in gewissen Schaltungen. Kein Anf�ngerteil - und
als JFET nicht mal mehr f�r professionelle Schaltungentwicklung �blich.
> BPW40 ist in der Tat ein Phototransistor. Hinter BPW42 versteckt sich
> dagegen _die_ Feldwaldundwiesen-Photodiode, die wirklich in eine
> Anfangsausstattung geh�rt.
Danke. Nun also Photodiode und Phototransistor als Grundausstattung....
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
Der LM324 schon, Note 10:
http://www.national.com/ds/LM/LM124.pdf
Er geht bis knapp 600mV drunter, aber das ist dann nicht mehr
spezifiziert. Bis 300mV kein grosses Problem. Meist muss man ja
ueberhaupt nicht drunter, lediglich in der Lage sein ein negative Signal
per invertierender Beschaltung in ein positives zu wandeln. Dazu muss er
ganz leicht um Null pendeln duerfen.
[...]
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
> Kein Anfᅵngerteil - und
> als JFET nicht mal mehr fᅵr professionelle Schaltungentwicklung ᅵblich.
Autsch, wo man doch ᅵberall den Anschluss verlieren kann! Den Passus
"Elektronikkenntnisse" sollte ich vielleicht aus meinen Bewerbungen
streichen. :o/
Mit welcher Technologie werden denn heutzutage extrem hochohmige
Eingᅵnge realisiert und welchen OpAmp sollte ich mir da mal als Beispiel
ansehen?
Halb so wild, der TL084 wird schon noch eingesetzt. Digikey legt sich ja
nicht umsonst ueber 10000 davon auf Halde :-)
> Mit welcher Technologie werden denn heutzutage extrem hochohmige
> Eingᅵnge realisiert und welchen OpAmp sollte ich mir da mal als Beispiel
> ansehen?
Macht man heute oft mit CMOS Opamps:
http://www.analog.com/static/imported-files/data_sheets/AD8603_8607_8609.pdf
Rauschen tun die manchmal aber ganz gut.
Na ja, die Aussage war nicht so konkret gemeint - ich war vor Deiner
Zeit mal "DSE-Regular" und habe dann ein paar Jahre nur Software
gemacht. Seit ich hier wieder mitlese, habe ich das Gefᅵhl, nicht mehr
wirklich mitreden zu kᅵnnen und mit meinen Beitrᅵgen zu weit daneben zu
liegen - schlechter "Perfektionsgrad". :o(
Ich frage mich in letzter Zeit, was fᅵr ein Niveau diese Gruppe hat - es
gibt ein paar Leute, die richtig gut sind und noch ein paar, die ab und
zu ein paar kluge Sachen bringen, aber wo sind eigentlich die ganzen
Spezialisten? Kann es sein, dass es eine "self-contained"
Abteilungsgrᅵᅵe gibt, so dass die Entwickler nicht auᅵer Haus fragen
mᅵssen und hier nur die ganz kleinen Firmen und Einzelkᅵmper
aufschlagen? Was fᅵr einen Ausschnitt aus der "realen" Arbeitswelt sieht
man hier?
> Macht man heute oft mit CMOS Opamps:
Das ist ja eigentlich nichts Neues - bekommt diese Technologie gerade
einen Schub, wegen neuer Fertigungsmethoden oder besserer
Schutzmaᅵnahmen? Nicht mehr anfassen und kaputt?
> http://www.analog.com/static/imported-files/data_sheets/AD8603_8607_8609.pdf
Alle Achtung und das unter einem Dollar. "Low Power" ist inzwischen wohl
auch immer ein Thema.
Das Datenblatt ist bei den "Spezifications" aber etwas eigen - ich habe
mich echt gewundert, warum das Ding statische Spannungsbereiche hat,
bevor ich gemerkt habe, dass die Angaben fᅵr jeweils nur eine
Betriebsspannung gelten und es mehrere Tabellen gibt. Erscheint mir
ungewᅵhnlich, dass da nicht mit V0/Vs +/- Voltzahl operiert wird.
Das mit Phase Reversal musste ich auch nachlesen - kann es sein, dass
dieses Problem mit den neuen Technologien gehᅵuft auftritt? Kannte ich
so gar nicht und mit OpAmps habe ich mich wirklich mal ausgiebig
beschᅵftigt. "Phase Reversal mit Lockup" ist ja richtig mies! :o)
> Rauschen tun die manchmal aber ganz gut.
Hochohmig eben - na ja, "rauscharm" war schon immer eine spezielle
Anforderung.
Ich denke schon dass die ganze Bandbreite vertreten ist. Wird halt nur
immer weniger im Usenet, weil die frischen Ingenieure gar nicht wissen
was das ist. Der Knueller war eine Umfrage von einem grossen
Halbleiterhersteller, was man denn an Social Sites fuer Networking
benutzt. Da waren dann mehrere Dutzend aufgelistet. Twitter, Facebook
und Co. ... <schluck> ... Usenet? Nix. Das wird aber Donnerstag morgen
besprochen :-)
>> Macht man heute oft mit CMOS Opamps:
>
> Das ist ja eigentlich nichts Neues - bekommt diese Technologie gerade
> einen Schub, wegen neuer Fertigungsmethoden oder besserer
> Schutzmaᅵnahmen? Nicht mehr anfassen und kaputt?
>
Substratdioden haben die schon noch :-)
>> http://www.analog.com/static/imported-files/data_sheets/AD8603_8607_8609.pdf
>>
>
> Alle Achtung und das unter einem Dollar. "Low Power" ist inzwischen wohl
> auch immer ein Thema.
>
> Das Datenblatt ist bei den "Spezifications" aber etwas eigen - ich habe
> mich echt gewundert, warum das Ding statische Spannungsbereiche hat,
> bevor ich gemerkt habe, dass die Angaben fᅵr jeweils nur eine
> Betriebsspannung gelten und es mehrere Tabellen gibt. Erscheint mir
> ungewᅵhnlich, dass da nicht mit V0/Vs +/- Voltzahl operiert wird.
>
Ist heute (leider) ueblich. So aehnlich wie kochrezeptartige App Notes
und Beispiele in Datenblaettern. Wo sich dann viele penibelst dran
halten, 1:1 abkupfern. Das ist besonders bei RF Chips gaengig.
> Das mit Phase Reversal musste ich auch nachlesen - kann es sein, dass
> dieses Problem mit den neuen Technologien gehᅵuft auftritt? Kannte ich
> so gar nicht und mit OpAmps habe ich mich wirklich mal ausgiebig
> beschᅵftigt. "Phase Reversal mit Lockup" ist ja richtig mies! :o)
>
Das koennen auch manche bipolaren, muss man aufpassen. Ein anderer oft
uebersehener Pferdefuss ist der Diff-Aussteuerbereich. Manche haben
parasitaer oder absichtlich Transistor- oder Diodenstrecken zwischen
VIN+ und VIN-. Kann uebel ausgehen wenn man mal einen Opamp als
Komparator nimmt.
>> Rauschen tun die manchmal aber ganz gut.
>
> Hochohmig eben - na ja, "rauscharm" war schon immer eine spezielle
> Anforderung.
>
Bei so etwas hilft die Digikey Suchmaschine immer recht gut.
> Usenet? Nix. Das wird aber Donnerstag morgen
> besprochen :-)
Uns werden sie bestimmt irgendwann mal als Eingeborene finden und unter
Artenschutz stellen ,-)
Lutz
--
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Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren
Um mal ein Beispiel zu bemᅵhen (auf die Gefahr, dreist zu werden :o) -
bist Du im Real Life ein Spitzenmann, wo die Luft richtig dᅵnn wird,
oder ist das noch ein recht gᅵngiges Niveau?
> Wird halt nur immer weniger im Usenet, weil die frischen Ingenieure
> gar nicht wissen was das ist.
Ja, die landen in den Foren. Warum nur setzt sich immer so ein
Kommerzzeugs mit Werbung durch? Also folgern wir noch, dass die hier
vertretene Bandbreite etwas ᅵltlich ist. ;o)
> Social Sites fuer Networking
Networking? Na ja, irgendwie stelle ich mir unter "Networking" wirklich
Twitter, Facebook und Co vor, auf das Usenet wᅵre ich da auch nicht
gekommen. Usenet ist eben der Unterschied zwischen social und technical. ;o)
>> Erscheint mir
>> ungewᅵhnlich, dass da nicht mit V0/Vs +/- Voltzahl operiert wird.
>
> Ist heute (leider) ueblich. So aehnlich wie kochrezeptartige App Notes
> und Beispiele in Datenblaettern. Wo sich dann viele penibelst dran
> halten, 1:1 abkupfern. Das ist besonders bei RF Chips gaengig.
Darin sehe ich jetzt so direkt keinen Nachteil, erinnert mich an
Spezialisierung und Modularisierung als Grundtrend. Na ja, und an
sinkenden Abstraktionsgrad...
> Ein anderer oft
> uebersehener Pferdefuss ist der Diff-Aussteuerbereich.
Den kenne ich aber schon. ;o)
> Digikey
Nett, das kannte ich noch nicht.
Da musst Du meine Frau fragen :-))
Was den Job angeht habe ich mich eben spezialisiert auf den analogen
Bereich, da bekommt man ueber die Jahrzehnte Erfahrung. Kunden geben mir
die ekligen Sachen, wo sich keiner rantraut, wo es "mission critical"
ist oder wo sich andere schon die Zaehne dran ausgebissen haben. In dem
Bereich bin ich wohl eher da wo die Luft duenn wird. Was Programmiererei
und so angeht aber absolut nicht, das ueberlasse ich anderen.
>> Wird halt nur immer weniger im Usenet, weil die frischen Ingenieure
>> gar nicht wissen was das ist.
>
> Ja, die landen in den Foren. Warum nur setzt sich immer so ein
> Kommerzzeugs mit Werbung durch? Also folgern wir noch, dass die hier
> vertretene Bandbreite etwas ᅵltlich ist. ;o)
>
Ich wuerde mal denken dass das Durchschittsalter hier deutlich ueber 40
liegt.
>> Social Sites fuer Networking
>
> Networking? Na ja, irgendwie stelle ich mir unter "Networking" wirklich
> Twitter, Facebook und Co vor, auf das Usenet wᅵre ich da auch nicht
> gekommen. Usenet ist eben der Unterschied zwischen social und technical.
> ;o)
>
Noe, ist schon echt Networking. Hier finden sich Ingenieure zur
Zusammenarbeit, helfen sich gegenseitig, und so weiter. Das ist an sich
_die_ Definition von Networking. Ich bin auch in einigen Linkedin Foren
dabei. Das spielt sich aber technisch definitiv nicht auf dem Niveau ab
wie hier, hauptsaechlich werden da Jobs gehandelt, ist eher langweilig.
Ok, jedenfalls fuer mich, weil ich keinen suche.
>>> Erscheint mir
>>> ungewᅵhnlich, dass da nicht mit V0/Vs +/- Voltzahl operiert wird.
>>
>> Ist heute (leider) ueblich. So aehnlich wie kochrezeptartige App Notes
>> und Beispiele in Datenblaettern. Wo sich dann viele penibelst dran
>> halten, 1:1 abkupfern. Das ist besonders bei RF Chips gaengig.
>
> Darin sehe ich jetzt so direkt keinen Nachteil, erinnert mich an
> Spezialisierung und Modularisierung als Grundtrend. Na ja, und an
> sinkenden Abstraktionsgrad...
>
Damit entwickeln Leute HF-Schaltungen oder Schaltregler, ohne sie im
Grunde zu verstehen. Es ist gefaehrlich. Andererseits bringt mir das
Auftraege, weil es oft in die Hosen geht. "Aber die App Note zeigte doch
dass man die Masseflaeche trennen sollte ..." und solche Sachen.
Modularisierung kannst Du im Analogbereich ziemlich vergessen.
Ok, das bringt Auftraege, aber in manchen Bereichen wird es dann
irgendwann langweilig. Hier liegt der x-te in die Hose gegangen
Schaltregler auf dem Tisch. Loeppt jetzt wie Sahne, aber bei der
Langzeitmessung ist 3-4 Stunden vor Abschluss gerade der Wavetek
Funktionsgenerator abgefackelt. Er will wohl in Rente. Mist ...
>> Ein anderer oft
>> uebersehener Pferdefuss ist der Diff-Aussteuerbereich.
>
> Den kenne ich aber schon. ;o)
>
>> Digikey
>
> Nett, das kannte ich noch nicht.
Echt nicht? Dann wird's aber Zeit :-)
Ich versuche das Usenet in meiner Messtechnik-Vorlesung auch etwas mehr
publik zu machen. Letzes Jahr hab' ich da nur ganz viele ???? in den
Gesichtern gesehen, als ich das erwᅵhnt hab (junge Leit halt...).
Irgendwie hat die ganze Vernetzerei damals ja mit dem Usenet mal
angefangen. Und irgendwie ist das auch noch der einzige Teil des Netzes,
welches wirklich noch redundant ist.
Gruᅵ Andreas
Edzard, so lange bist du nicht weg gewesen. CMOS ist eigentlich schon seit
1972 handhabungssicher, als OpAmp CA3140 etc. und seit 1990 wohl meistgenutzte
Technik.
> "Phase Reversal mit Lockup" ist ja richtig mies! :o)
Aber auch alt, seit 1982 bekannt. Wenn im Einschaltmoment die Eing�nge in
Spannungsbereichen lagen, die 'umgekehrt' interpretiert wurden, kam der
OpAmp nicht mit dem Ausgang hoch um einregeln zu k�nnen, sondern klemmt
in der S�ttigung. Passiert halt bei ung�nstiger Schaltungsauslegung und
Pech im Chipfabrikationsprozess.
> wo sind eigentlich die ganzen Spezialisten
Viele Usenet-Zug�nge sind von Providern abgeschaltet worden
(Nutznetz? Was ist das?), und nur wenige Nutzer sind so hart
und abonnieren individual.net oder so.
Nicht nur das, es ist auch der mit Abstand schnellste. Saemtliche
anderen die ich bisher probiert habe sind lahm, zuwenig Info pro
Bildschirm, koennen kein gescheites Threadiung und so weiter. Auch die
Yahoo Foren waeren kommunikationstechnisch fast unbrauchbar wenn es
nicht den Gmane Server gaebe.
Ach, ist das hier etwa *kein* Reservat?
Guido
> Was fᅵr einen Ausschnitt aus der "realen" Arbeitswelt sieht
> man hier?
Alte Sᅵcke, die halt fast jedes Problem schonmal in den Fingern hatten.
Dᅵrfte bei Mechanikussen, Bauings, Hufschmieden, Schustern ᅵhnlich sein.
> Das mit Phase Reversal musste ich auch nachlesen
Steht halt nicht in deutschen Lehrbᅵchern sondern in der EDN und bei
Pease, Hill und Konsorten. Mit dem Rindernet wurde vieles einfacher.
Butzo
Dass ich frage, was daran neu wᅵre, ist also nicht ganz abwegig. Reden
wir gerade ᅵbrigens ᅵber OpAmps, oder ᅵber Schaltungstechnik allgemein?
Spᅵtestens ab 1980 habe ich hᅵufig mit Digitalschaltungen gebastelt und
habe CMOS als echt heikel in Erinnerung. Den CA3140 habe ich auch schon
oft benutzt und hᅵtte den tatsᅵchlich nicht in Verbindung mit CMOS
gebracht. Als meist genutzte Technik hᅵtte ich auf NMOS getippt, aber
auch hier wieder mehr im Digitalbereich, als bei OpAmps.
>> "Phase Reversal mit Lockup" ist ja richtig mies! :o)
>
> Aber auch alt, seit 1982 bekannt. Passiert halt bei ungᅵnstiger
> Schaltungsauslegung und Pech im Chipfabrikationsprozess.
Also tatsᅵchlich keine Sache, die einem mit besonders hoher
Wahrscheinlichkeit persᅵnlich begegnet oder in einer Vorlesung kommt.
>> wo sind eigentlich die ganzen Spezialisten
>
> Viele Usenet-Zugᅵnge sind von Providern abgeschaltet worden
> (Nutznetz? Was ist das?), und nur wenige Nutzer sind so hart
> und abonnieren individual.net oder so.
Fᅵr Anmeldung beim Open News Network musste ich nur nachweisen, dass ich
kein Skript bin und habe das laut Kontrollorgan sogar "eloquent"
erledigt. Das war also eher kuschelig. :o)
CMOS ist schon lange Usus, da hat Manfred recht. Z.B. gibt es die
digitale CD4000 Serie seit den 70ern. 74HC auch schon lange. Heikel ist
da an sich nichts dran solange man nicht zig mA auf einen Pin britzelt,
und dann waere auch bipolar je nach Pulspolaritaet im Eimer.
Ich kann das manchmal nicht benutzen, aber das hat nichts mit heikel zu
tun sondern weil manche Sachen bei mir rad-hard sein muessen. Immer
feiner werdende CMOS-Strukturen sind da nix.
>>> "Phase Reversal mit Lockup" ist ja richtig mies! :o)
>>
>> Aber auch alt, seit 1982 bekannt. Passiert halt bei ungᅵnstiger
>> Schaltungsauslegung und Pech im Chipfabrikationsprozess.
>
> Also tatsᅵchlich keine Sache, die einem mit besonders hoher
> Wahrscheinlichkeit persᅵnlich begegnet oder in einer Vorlesung kommt.
>
Exakt solche Sachen _sollten_ in der Vorlesung kommen, oder wenigstens
in der Uebung (falls das heute noch so heisst).
>>> wo sind eigentlich die ganzen Spezialisten
>>
>> Viele Usenet-Zugᅵnge sind von Providern abgeschaltet worden
>> (Nutznetz? Was ist das?), und nur wenige Nutzer sind so hart
>> und abonnieren individual.net oder so.
>
> Fᅵr Anmeldung beim Open News Network musste ich nur nachweisen, dass ich
> kein Skript bin und habe das laut Kontrollorgan sogar "eloquent"
> erledigt. Das war also eher kuschelig. :o)
Bei den Kids ist das aber nichts. Die wollen alles auf ihrem iPhone
anklickbar haben. Es wird (bald) der Tag kommen wo Otto Normal-User
nicht mehr in der Lage ist einen Email Reader wie Thunderbird zu
konfigurieren, ganz zu schweigen von einem News Account. Die News kommen
schliesslich aus der Glotze ... :-)
*g*, brauche ich nicht, dass Du Deine Usenet-Aktivitᅵten, Barbecue,
Familie, Gemeinde und diesen Job geregelt bekommst, ist sowieso schon
anbetungswᅵrdig. ;o)
> Was den Job angeht habe ich mich eben spezialisiert auf den analogen
> Bereich, da bekommt man ueber die Jahrzehnte Erfahrung. Kunden geben mir
> die ekligen Sachen, wo sich keiner rantraut, wo es "mission critical"
> ist oder wo sich andere schon die Zaehne dran ausgebissen haben. In dem
> Bereich bin ich wohl eher da wo die Luft duenn wird.
Ja, mit der Spezialisierung hapert es bei mir ein bisschen, das ist wohl
der Knackpunkt. Um den Hintergrund meiner Frage zu erwᅵhnen - ich habe
heute mal wieder ein typisches Jobangebot ᅵber das Arbeitsamt bekommen
und war mittelschwer irritiert:
"
Voraussetzungen die Sie mitbringen sollten:
- Computer-Grundkenntnisse Internet, Email, Drucken
- Puenktlichkeit und Genauigkeit
- telefonische erreichbarkeit
- Volljaehrig
[...]
Der Verdienst betraegt 1150 Euro pro monat netto.
"
Ich sehe mich schon im Zustand rᅵmischer Dekadenz einen Word-Kurs
machen, um die Qualifikation fᅵr so einen Job nachweisen zu kᅵnnen - die
Deutsche Fachkrᅵftemangel wird mir so langsam zum stetigen Quell der
Erheiterung. :o)
Na ja, so langsam solle ich die Sache aber mal Ernst nehmen, mich
versteht gerade mal wieder niemand. ;o)
> Ich wuerde mal denken dass das Durchschittsalter hier deutlich ueber 40
> liegt.
Das hᅵtte ich nicht gedacht, weil ja doch recht regelmᅵᅵig irgendwelche
Einsteiger aufschlagen.
>> Networking? Na ja, irgendwie stelle ich mir unter "Networking"
>> wirklich Twitter, Facebook und Co vor, auf das Usenet wᅵre ich da auch
>> nicht gekommen.
>
> Noe, ist schon echt Networking. Hier finden sich Ingenieure zur
> Zusammenarbeit, helfen sich gegenseitig, und so weiter. Das ist an sich
> _die_ Definition von Networking.
Ach so, ich dachte immer, das wᅵre irgend etwas Seltsames, was nur
andere machen, wie Golf spielen, Twitter und so...
> hauptsaechlich werden da Jobs gehandelt
Genau so ein Zeugs eben. Kein Wunder, dass nichts funktioniert, wenn
Jobs ᅵber Networking gehandelt werden. Fᅵr die ᅵnderung einer
Telefonnummer habe ich gerade drei Anrufe, eine E-Mail und einen
Schneckenbrief mit Unterschrift gebraucht, was zwei Monate gedauert hat.
Gerechnet hatte ich mit einem Anruf, fᅵnf Tagen und fehlerfreier
Ausfᅵhrung... :o(
>>> Ist heute (leider) ueblich. So aehnlich wie kochrezeptartige App Notes
>>> und Beispiele in Datenblaettern. Wo sich dann viele penibelst dran
>>> halten, 1:1 abkupfern. Das ist besonders bei RF Chips gaengig.
>>
>> Darin sehe ich jetzt so direkt keinen Nachteil, erinnert mich an
>> Spezialisierung und Modularisierung als Grundtrend. Na ja, und an
>> sinkenden Abstraktionsgrad...
>
> Damit entwickeln Leute HF-Schaltungen oder Schaltregler, ohne sie im
> Grunde zu verstehen.
Wer versteht schon HF? Da lernt man doch bloᅵ nach Jahrzehnten, was
funktioniert und was nicht funktioniert. ;o)
> "Aber die App Note zeigte doch
> dass man die Masseflaeche trennen sollte ..." und solche Sachen.
Na ja, man muss diese Fehler alle mal gemacht haben, das mit der
Erfahrung dauert halt etwas. Ich glaube, Typen wie wir, werden da mit
der Zeit schon etwas arrogant. ;o)
Warum habe nur ich hier nicht recht? :o/
>> Also tatsᅵchlich keine Sache, die einem mit besonders hoher
>> Wahrscheinlichkeit persᅵnlich begegnet oder in einer Vorlesung kommt.
> Exakt solche Sachen _sollten_ in der Vorlesung kommen, oder wenigstens
> in der Uebung (falls das heute noch so heisst).
und falls der Prof die entsprechenden Erfahrungen hat. Aber okay,
inzwischen steht das ja sogar in den Datenblᅵtter, wie gesagt, ist mir
aufgefallen.
> Es wird (bald) der Tag kommen wo Otto Normal-User
> nicht mehr in der Lage ist einen Email Reader wie Thunderbird zu
> konfigurieren, ganz zu schweigen von einem News Account.
Also dass Otto Normal-User das jemals konnte wᅵre mir wirklich neu. Ich
erzᅵhle den Leuten schon lᅵnger, dass ich mich mit so etwas nicht
auskenne, weil ich doch nur C++ programmiere. Und inzwischen habe ich
die perfekte Ausrede "WAS fᅵr ein Betriebssystem? Nee, kann ich nicht,
ich benutze Linux!". Hey, das klappt! :o)
Gib mir mal eine Idee, was junge Leit sind. Bin ich denn mit 28 schon
derart altes Eisen?
Bei mir auf der Arbeit ist es eher schwierig, die ᅵlteren Semester vom
Wert des Usenets zu ᅵberzeugen. "Da hab ich mal reingeschaut, nur
Idioten. Haben meine Frage nicht richtig beantwortet, und dann ᅵber was
ganz anderes diskutiert".
Gruᅵ,
Felix
[...]
> Ja, mit der Spezialisierung hapert es bei mir ein bisschen, das ist wohl
> der Knackpunkt. Um den Hintergrund meiner Frage zu erwᅵhnen - ich habe
> heute mal wieder ein typisches Jobangebot ᅵber das Arbeitsamt bekommen
> und war mittelschwer irritiert:
>
> "
> Voraussetzungen die Sie mitbringen sollten:
> - Computer-Grundkenntnisse Internet, Email, Drucken
> - Puenktlichkeit und Genauigkeit
> - telefonische erreichbarkeit
> - Volljaehrig
> [...]
> Der Verdienst betraegt 1150 Euro pro monat netto.
> "
>
<schluck>
> Ich sehe mich schon im Zustand rᅵmischer Dekadenz einen Word-Kurs
> machen, um die Qualifikation fᅵr so einen Job nachweisen zu kᅵnnen - die
> Deutsche Fachkrᅵftemangel wird mir so langsam zum stetigen Quell der
> Erheiterung. :o)
>
Der Fachkraeftemangel ist IMHO ein Maerchen. Ich hatte letzte Woche
einen Headhunter gefragt warum fuer eine richtige Guru-Stelle ein
Ingenieurgehalt von 35k-40k Britische Pfund angegeben sei. Er meinte das
ist wegen der hohen Arbeitslosigkeit, da koennen die Firmen wenig
zahlen. Wenn es bei Euch einen Mangel gaebe dann staenden jetzt
haufenweise Englaender auf der Matte.
> Na ja, so langsam solle ich die Sache aber mal Ernst nehmen, mich
> versteht gerade mal wieder niemand. ;o)
>
?
>> Ich wuerde mal denken dass das Durchschittsalter hier deutlich ueber 40
>> liegt.
>
> Das hᅵtte ich nicht gedacht, weil ja doch recht regelmᅵᅵig irgendwelche
> Einsteiger aufschlagen.
>
Um die muessen wir uns kuemmern, die muessen ja irgendwann unsere Jobs
weitermachen.
>>> Networking? Na ja, irgendwie stelle ich mir unter "Networking"
>>> wirklich Twitter, Facebook und Co vor, auf das Usenet wᅵre ich da auch
>>> nicht gekommen.
>>
>> Noe, ist schon echt Networking. Hier finden sich Ingenieure zur
>> Zusammenarbeit, helfen sich gegenseitig, und so weiter. Das ist an sich
>> _die_ Definition von Networking.
>
> Ach so, ich dachte immer, das wᅵre irgend etwas Seltsames, was nur
> andere machen, wie Golf spielen, Twitter und so...
>
>> hauptsaechlich werden da Jobs gehandelt
>
> Genau so ein Zeugs eben. Kein Wunder, dass nichts funktioniert, wenn
> Jobs ᅵber Networking gehandelt werden. Fᅵr die ᅵnderung einer
> Telefonnummer habe ich gerade drei Anrufe, eine E-Mail und einen
> Schneckenbrief mit Unterschrift gebraucht, was zwei Monate gedauert hat.
> Gerechnet hatte ich mit einem Anruf, fᅵnf Tagen und fehlerfreier
> Ausfᅵhrung... :o(
>
Och, Networking geht schon ganz gut. So findet man oft die besten
Fachkraefte. Z.B. braucht ein Kunde moeglicherweise einen IC Designer.
Der fand sich in s.e.design.
>>>> Ist heute (leider) ueblich. So aehnlich wie kochrezeptartige App Notes
>>>> und Beispiele in Datenblaettern. Wo sich dann viele penibelst dran
>>>> halten, 1:1 abkupfern. Das ist besonders bei RF Chips gaengig.
>>>
>>> Darin sehe ich jetzt so direkt keinen Nachteil, erinnert mich an
>>> Spezialisierung und Modularisierung als Grundtrend. Na ja, und an
>>> sinkenden Abstraktionsgrad...
>>
>> Damit entwickeln Leute HF-Schaltungen oder Schaltregler, ohne sie im
>> Grunde zu verstehen.
>
> Wer versteht schon HF? Da lernt man doch bloᅵ nach Jahrzehnten, was
> funktioniert und was nicht funktioniert. ;o)
>
Man muss sich einfach Gedanken machen, was wo passiert, und warum. Die
Bereitschaft dazu wird irgendwie geringer, die Leute wollen Kochrezepte.
Damit werden sie es auch in 20 Jahren noch nicht verstehen.
>> "Aber die App Note zeigte doch
>> dass man die Masseflaeche trennen sollte ..." und solche Sachen.
>
> Na ja, man muss diese Fehler alle mal gemacht haben, das mit der
> Erfahrung dauert halt etwas. Ich glaube, Typen wie wir, werden da mit
> der Zeit schon etwas arrogant. ;o)
Arrogant nicht, ich versuche immer die Sache zu erklaeren. Wenn ein
Kunde den Module Spec bekommt dann steht darin auch einiges an
Hintergrund. Z.B. wie die Schaltungssegmente funktionieren, warum da
hinten ein SEPIC Converter sitzt und kein Flyback, und so weiter.
Maenner haben nicht immer recht :-)
(sagt meine Frau)
>>> Also tatsᅵchlich keine Sache, die einem mit besonders hoher
>>> Wahrscheinlichkeit persᅵnlich begegnet oder in einer Vorlesung kommt.
>> Exakt solche Sachen _sollten_ in der Vorlesung kommen, oder wenigstens
>> in der Uebung (falls das heute noch so heisst).
>
> und falls der Prof die entsprechenden Erfahrungen hat. Aber okay,
> inzwischen steht das ja sogar in den Datenblᅵtter, wie gesagt, ist mir
> aufgefallen.
>
Deshalb bin ich der Meinung man sollte unsereins mal dort lehren lassen.
Aber nein, das geht nur mit entsprechenden Papieren :-(
>> Es wird (bald) der Tag kommen wo Otto Normal-User
>> nicht mehr in der Lage ist einen Email Reader wie Thunderbird zu
>> konfigurieren, ganz zu schweigen von einem News Account.
>
> Also dass Otto Normal-User das jemals konnte wᅵre mir wirklich neu. Ich
> erzᅵhle den Leuten schon lᅵnger, dass ich mich mit so etwas nicht
> auskenne, weil ich doch nur C++ programmiere. Und inzwischen habe ich
> die perfekte Ausrede "WAS fᅵr ein Betriebssystem? Nee, kann ich nicht,
> ich benutze Linux!". Hey, das klappt! :o)
Verstehe ich nicht so ganz. Nach dem Arbeitsamtsbrief vermute ich mal
dass Du Arbeit suchst. Die absackende Technikkenntnis der Bevoelkerung
ist dabei auch eine Chance. Hier gibt es haufenweise Leute die haben
sich einen ausgemusterten Krankenwagen besorgt, huebsch bemalt, WLAN
Richtantenne auf dem Dach, sieht imposant aus. Drinnen eine kleine
PC-Schrauberei, Loetkolben, was man so braucht. M.W. nehmen die im
"Einsatz" inzwischen um die $60/Stunde. Der Laden BestBuy hat sogar eine
komplette eigene Truppe mit schwarz-weissen VW Kaefern (Geek Squad).
Aber das nutzt nur wenn man Windows kennt. Der typische Anruf: "Mein
Email geht nicht mehr!"
> Aber Du kannst ja mal eine aktualisierte
> Aufstellung über OPVs machen und diese
> als Textfile an MaWin schicken.
Meine Arbeitsliste zum Thema Opamp-Auswahl ist hier
einsehbar:
http://bibo.iqo.uni-hannover.de/dokuwiki/doku.php?id=bauteil:operationsverstaerker
Einige Stellen tragen die Handschrift dieser Newsgroup :-)
Im Zweifelsfall ist Wert auf Preis und Beschaffbarkeit gelegt.
Also Reichelt, Bürklin und RS in dieser Reihenfolge. Aber wenn
es nicht anders geht, nehme ich auch Einzelstücke von Farnell.
Bei Bedarf kann ich davon sicher eine ascii-Kopie ziehen...
Irgendwelche formalen Kopierrechtanbsprüche erhebe ich jedenfalls
nicht.
---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53
Oooh, da fehlt aber der VW-Kaefer, LM324 :-)
In der Testosteronklasse dann der THS4021, den fand ich besonders fuer
eine Laseranwendung brauchbar weil bis +/-15V:
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/ths4022.pdf
Sch�n, aber suche mal "Wiederstand" auf eurer Site.
> Der LMC6484 ist Rail-To-Rail, also so einsetzbar, wie man sich OpAmps
> denkt. Offset und Frequenzgang sind allerdings in derselben Klasse wie der
> LM324, also sicher kein Luxus-OpAmp.
Gegen die technischen Daten ist für den Elektronik-Start nix zu sagen. Den
Luxus sehe ich eher im Preis. Ein Faktor 10 macht im Vergleich zum TL084
sich da schon im Budget bemerkbar.
> Der LM324 ist immerhin noch single supply - und dann halt billig. Wobei
> bei den paar Bauteilen einer Grundaustattung der Preis wohl kein
> Auswahlgrund ist, sondern lieber das "funktioniert wie erwartet".
Gerade bei Opamps würde ich für den Anfang auf preiswert setzen. Bei den
ersten Schritten entdeckt man typischerweise einige Wege, wie man sie zur
Abgabe von Rauchzeichen bringen kann. Verpolter Anschluss, umgedreht in den
Sockel gesteckt, geschaltete Spulen ohne Freilaufdiode ...
Da ist es gut, wenn man sich ohne großes Loch im Budget ein paar Duzend in
die Schublade legen kann. Außerdem sind es im Zweifelsfall die teuersten
Bauteile in der Schaltungen. Da lohnt sich Sparsamkeit am meisten.
Außerdem sprengen Projekte, wie ein kleines Mischpult mit n n-poligen
aktiven Filtern nicht gleich die Bank.
> Der TL084 ist nicht mal single supply, sondern leidet unterhalb 3V an
> phase reversal,
Als Anfänger hatte ich gar kein Bedürfnis nach so kleinen Spannungen. Da war
erstmal nur +5V für Logik und +/-12V für Opamps angesagt. Dass sich aktiven
Bauteile bei zu geringen Spannungen sich nicht mehr vernünftig verhalten,
finde ich nicht besonders überraschend.
> JFET nicht mal mehr f�r professionelle Schaltungentwicklung �blich.
Sicher? Wenn der Cent dreimal umgedreht wird, weil alles mal 1e5 in der
Bilanz auftaucht, würde ich mir einbilden, dass gerade auf solche Billig-
Komponenten geschielt wird. Schon bei den Hunderter-Serien die bei meinem
alten Job gebaut wurden, hat mein Chef schief geschaut, wenn in der
Stückliste n-mal 2 EUR pro Board stand, statt n-mal 0.2 EUR. Joerg mag mich
korrigieren.
Eben wegen dem JFET im Eingang halte ich die TL08xx Serie für besonders
anfängertauglich. Damit erfüllen sie sich beinahe perfekt die Regel Nummer
zwei eines idealen Opams: "In die Eingänge fließt kein Strom"
Der JFET vermeidet Frust bei großen Integrationskonstanten und bei der
Verstärkung von Photodiodensignalen.
Wenn ein Opamp dagegen nicht mit um die Null symmetrischen Signalen zu Recht
kommt, scheint mir das dagegen als Anfänger-Fußangel. Eine der häufigsten
gutmütigen Grundschaltungen ist der invertierende Verstärker. Das beschert
einem beinahe automatisch negative Signale.
Aber am Ende ist das Bild davon, was einfach und was kompliziert ist, wohl
von den jeweiligen persönlichen Erfahrungen und Hintergrund abhängig.
Unterschiede in der Bewertung sind da kein Wunder ;^)
> ... dieser aber erst recht auch nicht. Anders als der TL084 sind die
> empfohlenen zwei Chips aber wenigstens für Eingangsspannungen bis runter
> zur negativen Versorgung geeignet,
Mit anderen Worten, man kann LM324 ganz normal an an +/-15 V betreiben
Dann habe ich das Datenblatt von National grob missverstanden. Da ist
durchgängig nur von positiven Spannungen und GND die Rede. Aber beim nochmal
nachdenken hast Du Recht, man kann ja die untere Versorgungsspannung nennen,
wie man will --> Asche über mein Haupt. Ich nehme in diesem Zusammenhang
alles zurück und behaupte das Gegenteil.
> Eigentlich hat also der TL084 die Einschränkung - nämlich, dass er (in
> Schaltungen mit positiver Betriebsspannung) nicht Single-Supply-fähig ist,
> und man daher immer eine virtuelle Masse oder eine symmetrische Versorgung
> braucht
Dafür kann man bei ihm wegen dem JFET im Eingang den Biasstrom getrost
vergessen.
[...]
>> Der TL084 ist nicht mal single supply, sondern leidet unterhalb 3V an
>> phase reversal,
>
> Als Anfänger hatte ich gar kein Bedürfnis nach so kleinen Spannungen. Da war
> erstmal nur +5V für Logik und +/-12V für Opamps angesagt. Dass sich aktiven
> Bauteile bei zu geringen Spannungen sich nicht mehr vernünftig verhalten,
> finde ich nicht besonders überraschend.
>
Hier koennte man den jungen Spunden allerdings einen Geheimtip mit auf
den Weg geben: Benutzung von CMOS Logik-Inverten am unteren Ende des
Versorgungsbereichs und als linearer Verstaerker.
>
>> JFET nicht mal mehr f�r professionelle Schaltungentwicklung �blich.
>
> Sicher? Wenn der Cent dreimal umgedreht wird, weil alles mal 1e5 in der
> Bilanz auftaucht, würde ich mir einbilden, dass gerade auf solche Billig-
> Komponenten geschielt wird. Schon bei den Hunderter-Serien die bei meinem
> alten Job gebaut wurden, hat mein Chef schief geschaut, wenn in der
> Stückliste n-mal 2 EUR pro Board stand, statt n-mal 0.2 EUR. Joerg mag mich
> korrigieren.
>
Volle Zustimmung. Deshalb ist es auch gut dass Du NE592 und Co mit in
der Liste hast. Die Leute sollen sich dran gewoehnen, dass man mal
Sachen aus dem Consumerbereich zweckentfremden kann.
Der LM324 muss unbedingt in die Liste, den muessen die Leute im Job
spaeter kennen. Viel billiger geht es kaum noch, ausser man nimmt
asiatische Opamps.
Da oefter mal fette Lasten wie z.B. irgendwelche Aktuatoren getrieben
werden muessen sollte auch mindestens ein fetter NF-Chip mit rein, mit
Kuehlfahne zum Anschrauben. Ok, gilt vielleicht nicht mehr als
reinrassiger Opamp, aber billig, macht bis weit ueber den Audiobereich
ordentlich Power und muesste bei Euch beschaffbar sein:
http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/1459.pdf
Nur muss man den Leuten dabei die Warnung geben, dass Chips der T-Serien
schonmal sang- und klanglos vom Markt verduften.
Joerg schrieb:
>> Was den Job angeht habe ich mich eben spezialisiert auf den analogen
>> Bereich, da bekommt man ueber die Jahrzehnte Erfahrung. Kunden geben mir
>> die ekligen Sachen, wo sich keiner rantraut, wo es "mission critical"
>> ist oder wo sich andere schon die Zaehne dran ausgebissen haben. In dem
>> Bereich bin ich wohl eher da wo die Luft duenn wird.
Der einzige ᅵberlebende der Katastrophe des Space Shuttle Enterprise halt.
>>> Usenet? Nix. Das wird aber Donnerstag morgen
>>> besprochen :-)
>>
>> Uns werden sie bestimmt irgendwann mal als Eingeborene finden und unter
>> Artenschutz stellen ,-)
>
> Ach, ist das hier etwa *kein* Reservat?
So lange wir es nicht merken ist es ertr�glich.
Auf der ersten Seite unter "Features" ist es zumindest mal erwähnt: ;-)
Wide power supply range:
Single supply 3V to 32V
or dual supplies ±1.5V to ±16V
Markus
Da kann man selbst bei "echten" Komparatoren auf die Nase fallen (LM319).
Markus
>Es wird (bald) der Tag kommen wo Otto Normal-User
>nicht mehr in der Lage ist einen Email Reader wie Thunderbird zu
>konfigurieren, ganz zu schweigen von einem News Account.
Das ist schon so. Email ist doch das www.web.de-Dings, oder auch
www.gmx.de. Emailprogramm? H�h? Noch nie gesehen, brauch ich net.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
> Michael Karcher wrote:
>
>> ... dieser aber erst recht auch nicht. Anders als der TL084 sind die
>> empfohlenen zwei Chips aber wenigstens f�r Eingangsspannungen bis
>> runter zur negativen Versorgung geeignet,
>
> Mit anderen Worten, man kann LM324 ganz normal an an +/-15 V betreiben
> Dann habe ich das Datenblatt von National grob missverstanden. Da ist
> durchg�ngig nur von positiven Spannungen und GND die Rede. Aber beim
> nochmal nachdenken hast Du Recht, man kann ja die untere
> Versorgungsspannung nennen, wie man will --> Asche �ber mein Haupt.
> Ich nehme in diesem Zusammenhang alles zur�ck und behaupte das
> Gegenteil.
In meinen Jugendtagen war der LM324 der Brot-und-Butter-OpAmp f�r
jegliche Audiozwecke (man m�ge mir verzeihen). Da hab ich den sogar
h�ufiger mit 2 9V-Bl�cken betrieben.
Selige Kindheitserinnerungen. ;-)
Gru�
Henning
>Der LM324 muss unbedingt in die Liste, den muessen die Leute im Job
>spaeter kennen.
Ich habe letztens einen einwandfrei funktionierenden LiIo-Akkulader
genauer angesehen, Ladespannung, Ladestrom, alles tiptop. Herz des
Konstrukts ist ein LM324 :-)
...
>> Also dass Otto Normal-User das jemals konnte wᅵre mir wirklich neu.
>> Ich erzᅵhle den Leuten schon lᅵnger, dass ich mich mit so etwas nicht
>> auskenne, weil ich doch nur C++ programmiere. Und inzwischen habe ich
>> die perfekte Ausrede "WAS fᅵr ein Betriebssystem? Nee, kann ich nicht,
>> ich benutze Linux!". Hey, das klappt! :o)
So ist das...
> Verstehe ich nicht so ganz. Nach dem Arbeitsamtsbrief vermute ich mal
> dass Du Arbeit suchst.
...
> Aber das nutzt nur wenn man Windows kennt. Der typische Anruf: "Mein
> Email geht nicht mehr!"
Sᅵmtliche Unix-Experten, die ich kenne, beherrschen Windows weitaus
besser als die sogenannten Windows-Experten[0]. Man will nur nicht
genᅵtigt sein, Windows-Support machen zu mᅵssen.
Das ist so, als wenn man den Hauselektriker seiner Majestᅵt in eine
Messie-Bude zum Sicherungswechseln schicken wᅵrde. Kᅵnnen wᅵrde der das,
Wollen eher nicht ;-)
Falk
[0]Reboot, Reinstall, "ich klicke nicht auf Schmuddelseiten, ich bin sicher"
Gruß,
Michael Karcher
Danke! Ist in meine persönliche Linkliste aufgenommen.
Gruss
Harald
Die hat recht und ihr wollt mich doch bloᅵ vereimern, ich bin jetzt
selber drauf gekommen:
CMOS und LowPower passt zusammen, das ist wahrscheinlich der Grund,
warum in der professionellen Schaltungsentwicklung ein
Technologiewechsel ansteht. :oP
>> Also dass Otto Normal-User das jemals konnte wᅵre mir wirklich neu.
>> Ich erzᅵhle den Leuten schon lᅵnger, dass ich mich mit so etwas nicht
>> auskenne, weil ich doch nur C++ programmiere. Und inzwischen habe ich
>> die perfekte Ausrede "WAS fᅵr ein Betriebssystem? Nee, kann ich nicht,
>> ich benutze Linux!". Hey, das klappt! :o)
>
> Verstehe ich nicht so ganz. Nach dem Arbeitsamtsbrief vermute ich mal
> dass Du Arbeit suchst.
Nicht ganz, ich suche bezahlte Arbeit, die mir Spaᅵ macht. Kann auch
schlecht bezahlt sein, aber zum Deppen mache ich mich nicht mehr.
Auᅵerdem habe ich mich schon vor 25 Jahren gegen eine Laufbahn als
Pᅵdagoge oder Psychologe entschieden und Elektrotechnik studiert, weil
die Arbeit mit geistig Behinderten irgendwie nichts fᅵr mich war. Mit
Windows will ich auch nicht mehr arbeiten, jedenfalls nicht, wenn ich
fᅵr fehlerfreie Programmfunktion als letzte Instanz verantwortlich
gemacht werde. Win98 hatte z.B. einen Fehler in der Speicherallokation
von vielen kleinen Blᅵcken, der mich fast in den Wahnsinn getrieben hat,
weil ich immer wieder richtig unter Druck gesetzt wurde, dass meine
Software "dauernd" abstᅵrzt (was so nicht stimmte, aber man wollte mich
ja unter Druck setzen). Die gleiche Software (ich rede wirklich von der
gleichen Programmdatei ".exe"!) lief dann in der NT-Reihe ohne dieses
Problem...
Dass es Sachen gibt, die ich beim besten Willen nicht beeinflussen kann,
aber nicht unbedingt einem Laien verstᅵndlich machen kann, ist auch der
Grund, warum ich nicht mit einem Framework wie .NET arbeiten will. Na
ja, und so weiter - noch mal Selbststᅵndig? Hallo? Das erste Mal, aus
der Arbeitslosigkeit heraus, wuᅵte ich es nicht besser, aber noch mal
die ganze Scheiᅵe aus dem Konkurs heraus? Ich habe es doch schon mal
geschafft, bis mir Euroeinfᅵhrung und Wirtschaftskrise alles kaputt
gemacht haben.
Nee, ich suche so lange, bis ich in der Schweiz etwas genau passendes
finde - Entwicklung von Embedded Systems unter Linux wᅵre z.B. etwas,
was passen kᅵnnte, oder Mikrocomputer/Controller mit eigenem System,
oder hardwarenahe C++-Programmierung. Einfach mal sehen. Ich mache
gerade auf Boomerang-Child (zum ersten Mal in meinem Leben trendy! :o),
habe noch einen Monat Krankenversicherung und gucke dann mal, wie
schlimm die HarzIV-Schikanen wirklich sind. Word-Kurs, "Arbeiten lernen"
und irgendeine Qualifikation erwerben ("fordern und fᅵrdern") stelle ich
mir eigentlich ganz witzig vor.
>S�mtliche Unix-Experten, die ich kenne, beherrschen Windows weitaus
>besser als die sogenannten Windows-Experten[0].
Ich kenne eher unix-Experten, die von Windows keine Ahnung haben und
auch nicht haben wollen und das OS nicht anfassen. Meines Erachtens
ein Fehler (man mu� den Gegner doch kennen :-), aber jo mei, jeder,
wie er mag :)
*g*, mal ganz davon abgesehen, dass ich das sowieso fᅵr unseriᅵs halte.
> Der Fachkraeftemangel ist IMHO ein Maerchen.
Nein, eine bewusste Lᅵge, das ist ein sehr wichtiger Unterschied, den
ich belegt habe wollte.
> Wenn es bei Euch einen Mangel gaebe dann staenden jetzt
> haufenweise Englaender auf der Matte.
Mein Profil steht seit 5 Monaten als Gesuch in den wichtigsten Jobbᅵrsen
und beim Arbeitsamt (btw. ich habe gerade noch Arbeit, das lᅵuft nur
lansam aus) und da sind genau drei Angebote der genannten Art gekommen.
So schlecht kann ich einfach nicht sein, mit unseren Produkten haben wir
grᅵᅵere und personell besser ausgestattete Firmen nass gemacht. :o/
>> Na ja, so langsam solle ich die Sache aber mal Ernst nehmen, mich
>> versteht gerade mal wieder niemand. ;o)
> ?
Alle denken, ich mᅵsste haufenweise Bewerbungen auf eine beliebige
Stelle heraushauen, statt dessen schlieᅵe ich in Ruhe meine Arbeit
sauber ab, studiere das Angebot inklusive experimenteller Jobsuche
(siehe oben) und versuche mir darᅵber klar zu werden, was ich ᅵberhaupt
mit dem Rest meines Lebens anfangen will und welche Stellen fᅵr mich in
Frage kommen.
>> Wer versteht schon HF? Da lernt man doch bloᅵ nach Jahrzehnten, was
>> funktioniert und was nicht funktioniert. ;o)
> Man muss sich einfach Gedanken machen, was wo passiert, und warum. Die
> Bereitschaft dazu wird irgendwie geringer, die Leute wollen Kochrezepte.
Das ist kein Wunder, der Druck wird nᅵmlich stᅵndig grᅵᅵer und lᅵsst den
Leuten wohl keine andere Wahl mehr, als mᅵglichst schnell irgendein
Ergebnis zu erzielen.
> Gib mir mal eine Idee, was junge Leit sind. Bin ich denn mit 28 schon
> derart altes Eisen?
>
Na so ca. 2-3 Jahre nach'm Abi.
Gruᅵ Andreas
kai-martin knaak schrieb:
> Meine Arbeitsliste zum Thema Opamp-Auswahl ist hier
> einsehbar:
> http://bibo.iqo.uni-hannover.de/dokuwiki/doku.php?id=bauteil:operationsverstaerker
>
Hallo,
sehr schöne Zusammenstellung.
Eine Rubrik fiel mir auf:
"Video Buffer
Diese Verstärker eignen sich, um ein Signal mit hoher Bandbreite durch
ein 50Ω-Kabel zu pressen."
Bei Video ist es ja meistens 75 statt 50 Ohm, manche Video Buffer
könnten also mit 75 Ohm Kabeln noch funktionieren, mit 50 Ohm aber
Probleme machen. Bin ich da übervorsichtig, oder sind alle Video Buffer
auch mit 50 Ohm Kabeln verwendbar?
Bye
Absolut korrekte Entscheidung. Das Leben ist zu kurz, um es mit
solchem Mist zu verplempern. Und wenn man partout auf fehlende
Logik und inkonsistentes Verhalten steht, gibt es ja noch Frauen ;)
XL
Punktrichtige Propagand. ;-)
> Meines Erachtens
> ein Fehler (man mu� den Gegner doch kennen :-), aber jo mei, jeder,
> wie er mag :)
Eben, weil sie Win gut kennen m�chten sie ihrer Umgebung wei�machen, sie
w�rden es nicht kennen. Kluge Strategie. ;-)
--
mfg hdw
SCNR,
Florian
> Ich sehe mich schon im Zustand römischer Dekadenz einen Word-Kurs
> machen, um die Qualifikation für so einen Job nachweisen zu können - die
> Deutsche Fachkräftemangel wird mir so langsam zum stetigen Quell der
> Erheiterung. :o)
>
Pass aber auf, von Office stand da im Wisch nix. Sonst bist Du am Ende
überqualifiziert und damit nicht mehr vermittelbar. Wobei: Von den Nasen
beim Amt willst Du eigentlich auch garnicht vermittelt werden...
> Na ja, so langsam solle ich die Sache aber mal Ernst nehmen, mich
> versteht gerade mal wieder niemand. ;o)
>
Was und wo suchst Du denn?
Gruß,
Florian
>Kommt mir irgendwie bekannt vor. Letzte Woche Frauchen nen Email-Account
>auf meiner domain eingerichtet, Passwort ausdenken lassen, zweimal
>eingetragen, fertig. Hier thunderbrid, klickst du. Dann die R�ckfrage:
>Wie ist denn die webadresse dazu? Aargl. Da� da providerseitig auch ein
>Webmail-Interface besteht, hab ich ihr mal vornehm verschwiegen...
H�h�. Meine Frau hat bereits eine eigene email-Adresse seit 1997, und
die wurde von Anfang an ausschlie�lich mit einem echten email-client
genutzt. Das web-interface nutzt sie nur, wenn sie mal mittags in der
Firma was lesen will...bzw. jetzt gar nicht mehr, seit sie die mails
eh auch am PDA bekommt.
Mir scheint, Du hast das mit der Versorgungsspannung noch nicht so ganz
begriffen. Du kannst jeden OP mit symmetrischer oder asymmetrischer
Versorgung betreiben. genau genommen schert sich dein OP wenig drum, er hat
n�mlich nur 2 Versorgungsanschl�sse und wie Du dessen Potentiale nennst ist
Dein Bier. Du solltest Dir aber �berlegen, um welches Potential herum Du
Deine Differenzspannung aufbauen lassen willst. Hier ist ein Blick ins
Datenblatt sinnvoll.
Der Glou war im Praktikum immer der TS914, wenn man ihn symmetrisch
betreibt. Da gibt es immer mal wieder exemplare mit ausgepr�gten Knicken in
der Kennlinie, was sich bei hohen Verst�rkungen sehr sch�n anzeigen l�sst.
Der macht R2R, will aber alles nur nicht exakt symmetrisch betrieben werden.
Marte
Noe. Aber nicht jemand, der blindlings glaubt das australische Netz sei
bereits auf unter 250V bereinigt und solchen Unsinn dann Kunden
verklickert oder gar danach entwickelt.
Und mit der Strategie hat man im Computer-Bereich in etwa die gleichen
Aussichten auf einen Job wie jemand der ein Orchideenfach studiert hat.
Das gilt nicht nur im High-Tech Bereich. Z.B. kann hier eine Sekretaerin
die MS-Office nicht beherrscht diesen Berufswunsch gleich an den Nagel
haengen, die wird mit einiger Sicherheit keinen Job bekommen weil sie
immer die anderen nehmen die das koennen.
Joerg schrieb:
> Noe. Aber nicht jemand, der blindlings glaubt das australische Netz sei
> bereits auf unter 250V bereinigt und solchen Unsinn dann Kunden
> verklickert oder gar danach entwickelt.
Hallo,
es dauert irgendwie ziemlich lange bis sich bei Dir die Erkenntnis
festsetzt das 230 V + 10 % 253 V sind. ;-)
Bye
Marte Schwarz schrieb:
> Mir scheint, Du hast das mit der Versorgungsspannung noch nicht so ganz
> begriffen. Du kannst jeden OP mit symmetrischer oder asymmetrischer
> Versorgung betreiben. genau genommen schert sich dein OP wenig drum, er hat
> n�mlich nur 2 Versorgungsanschl�sse und wie Du dessen Potentiale nennst ist
> Dein Bier. Du solltest Dir aber �berlegen, um welches Potential herum Du
> Deine Differenzspannung aufbauen lassen willst. Hier ist ein Blick ins
> Datenblatt sinnvoll.
Hallo,
man k�nnte sogar einen OP mit 3,3 V und 12 V betreiben, man darf nur
nicht erwarten das der Ausgang dann auch auf 0 V gehen w�rde, auch bei
einem Rail to Rail nicht. ;-)
Bye
Nein, von der Arbeitsamt-Jobbörse, beim Amt bin ich noch gar nicht
gemeldet, dazu bin ich erst im nächsten Monat gezwungen. Ich wohne zur
Zeit wieder bei Muttern und habe mit meinen Ex-Kompagnon einen Deal,
dass ich einen "Pro-Forma-Job" habe, damit meine Krankenversicherung
bezahlt ist und ich meine Arbeit abschließen kann. Das läuft aber diesen
Monat aus, mit Erfolg übrigens. Ich hatte keine Lust, 13 Jahre Arbeit
als Trümmerhaufen zu hinterlassen. Mein Kompagnon führt die Überreste
der Firma weiter, es gibt ein paar hundert Kunden und ein paar hundert
plus eins potentielle positive Referenzen können eigentlich nicht
schaden, so etwas mache ich nicht kaputt habe einen richtig guten
Tätigkeitsnachweis.
> Mich hat die Bande letzten Sommer alle zwei Wochen antanzen lassen,
> nur um mir zu sagen daß Sie nix für mich haben.
Ist doch locker! Ich dachte, da kommt man direkt in eine Maßnahme, bin
schon ganz heiß darauf, dass man mir drei Tage die Woche beibringt, wie
man einen Computer einschaltet und eine Bewerbung schreibt. Als
Ex-Selbstständiger lande ich nach ein paar Monaten Minijob
wahrscheinlich direkt bei HarzIV.
> Akademiker seien halt nicht so flexibel.
Hehe, ich praktiziere sogar Yoga!
> Wobei: Von den Nasen
> beim Amt willst Du eigentlich auch garnicht vermittelt werden...
Ach, ich habe doch sowieso noch ein paar Jahre Lohnpfändung und bin es
gewohnt, alles zu machen, was gerade notwendig ist, hänge also auch
schon mal mit dem Schlagbohrer unter der Decke oder krieche irgendwo
durch den Dreck. Kann mir eigentlich die nächsten Jahre alles ziemlich
egal sein. Wäre aber schön, etwas Anspruchsvolleres zu finden.
> Was und wo suchst Du denn?
Fangen wir mit dem Wo an - in der Schweiz! Hier in Deutschland habe ich
alles richtig gemacht (z.B. erfolgreiches Studium, Firma bis 1,3
Millionen DM Jahresumsatz und 5 Mitarbeiter hochgezogen, usw.) und bin
trotzdem nie auf die Füße gekommen. Liegt ja vielleicht doch nicht nur
an mir, also mal die Rahmenbedingungen ändern, da sieht die Schweiz ganz
ordentlich aus. Ist sowieso das einzige Land, dem ich mein Geld
anvertrauen würde, falls ich irgendwann mal was verdienen sollte.
Das Was ist schwieriger. Guck Dir mal http://www.tantec.de an, das habe
ich alles selber gemacht, also Website, alle Inhalte, die komplette
Hardware (bis auf das Gehäuse des Standgerätes und natürlich so Sachen,
wie die Zahlungsgeräte), die komplette Software (die inzwischen übrigens
auch unter Linux läuft) und daneben noch alles, was so anfiel vom
Leiterplatten bestücken und Fehler suchen, über Telefonservice bis zur
Installation von Anlagen, die EDV der Firma, usw. (mein Kompagnon hat
die Geschäftsführung und den ganzen anderen Krempel erledigt).
Insgesamt ist das eine richtig tolle Plattform - modulare Hard- und
Software (also beliebig erweiterbar), das Ziel Linux habe ich über Jahre
konsequent angesteuert, online- und netzwerkfähig. Allerdings habe ich
mich nicht am Mainstream, sondern an perfekter Funktion orientiert, weil
ich eine langfristig einsetzbare, vielseitige Plattform haben wollte
(für die Expansion in angrenzende Bereiche) und nicht mit der
Wirtschaftskrise rechnen konnte - das ist jetzt ein ganz krasser
Nachteil, es werden z.B. überall .NET-Programmierer gesucht, aber von
der komplett fehlerfreien FLTK hat keiner gehört. :o(
Tja, was soll einer wie ich denn bloß suchen? Habe zwar alles gemacht,
bin aber auf nichts so richtig spezialisiert. Okay, C++ habe ich
ziemlich perfekt drauf, aber ich möchte nicht als .NET-Coder enden, ein
Albtraum! Irgend etwas mit Mikrocomputern könnte mir Spaß machen, mit
Linux würde ich auch gerne etwas mehr machen (bin aber eben leider kein
echter Spezialist, müsste mir alles anlesen) und Programmierung von
Assembler bis C++ ist auch okay, aber in alles, außer C++ mit FLTK
müsste ich mich erst einarbeiten, wäre also nicht direkt mein Geld wert.
Elektronik ist wohl auch nicht so die gute Idee (das war der
Ausgangspunkt dieses Threads), mit 46 kann ich das Zeug sowieso kaum
noch sehen (Altersweitsichtigkeit seit letztem Jahr). Auf mein Studium
kann ich mich auch nicht mehr berufen, das war sowieso noch nie etwas
wert. Also mir kommt das schwierig vor und ich hänge da gerade etwas! :o(
> Absolut korrekte Entscheidung. Das Leben ist zu kurz, um es mit
> solchem Mist zu verplempern. Und wenn man partout auf fehlende
> Logik und inkonsistentes Verhalten steht, gibt es ja noch Frauen ;)
- ach... h�rt doch auf. um gentoo zu installieren braucht man nur 3 cmd's.
- cfdisk /dev/hda && mkfs.xfs /dev/hda1 && mount /dev/hda1 /mnt/gentoo/
&& chroot /mnt/gentoo/ && env-update && . /etc/profile && emerge sync &&
cd /usr/portage && scripts/bootsrap.sh && emerge system && emerge vim &&
vi /etc/fstab && emerge gentoo-dev-sources && cd /usr/src/linux && make
menuconfig && make install modules_install && emerge gnome
mozilla-firefox openoffice && emerge grub && cp
/boot/grub/grub.conf.sample /boot/grub/grub.conf && vi /boot/grub
/grub.conf && grub && init 6
- das is nummer eins.
SCNR, Heiko (benutzt Linux und Windows).
Du hast eine ganz wichtige vergessen: Linkedin. Da muss man drinstehen,
da trifft sich die Welt des Business. Auch eine eigene Internetpraesenz
ist wichtig, eigene Web Site. Auf Eurer Firmen Web Site konnte ich kein
Profil von Dir sehen.
Wenn Du unbedingt bei Linux bleiben moechtest, duerften es
hauptsaechlich Industrieanwendungen werden. Dedicated Systems und so.
Aber dafuer muss man auch gefunden werden koennen :-)
>>> Na ja, so langsam solle ich die Sache aber mal Ernst nehmen, mich
>>> versteht gerade mal wieder niemand. ;o)
>> ?
>
> Alle denken, ich mᅵsste haufenweise Bewerbungen auf eine beliebige
> Stelle heraushauen, statt dessen schlieᅵe ich in Ruhe meine Arbeit
> sauber ab, studiere das Angebot inklusive experimenteller Jobsuche
> (siehe oben) und versuche mir darᅵber klar zu werden, was ich ᅵberhaupt
> mit dem Rest meines Lebens anfangen will und welche Stellen fᅵr mich in
> Frage kommen.
>
Fuer das Arbeitsamt ist die Sache ziemlich einfach, am besten ist es
IMHO, sich nicht darauf zu verlassen.
>>> Wer versteht schon HF? Da lernt man doch bloᅵ nach Jahrzehnten, was
>>> funktioniert und was nicht funktioniert. ;o)
>> Man muss sich einfach Gedanken machen, was wo passiert, und warum. Die
>> Bereitschaft dazu wird irgendwie geringer, die Leute wollen Kochrezepte.
>
> Das ist kein Wunder, der Druck wird nᅵmlich stᅵndig grᅵᅵer und lᅵsst den
> Leuten wohl keine andere Wahl mehr, als mᅵglichst schnell irgendein
> Ergebnis zu erzielen.
Und wenn's dann in die Hosen gegangen ist klingelt hier das Telefon :-)
Ja, m.W. hat der zwar keine Diodenbegrenzung aber es haut eine
VBE-Strecke durch (reverse VBE) wenn man weit ueber die ueblichen 5V
rausgeht, und dann isser hin.
Der naechste Schritt hat sich jedoch schon angekuendigt: "Ich habe mein
XYZ Phone im Auto liegen gelassen. Da kann ich keine Emails abrufen, und
das Auto steht ganz weit weg, in der Tiefgarage". Es stand ein frei
verfuegbarer Computer in dem Raum ...
> H�h�. Meine Frau hat bereits eine eigene email-Adresse seit 1997, und
> die wurde von Anfang an ausschlie�lich mit einem echten email-client
> genutzt. Das web-interface nutzt sie nur, wenn sie mal mittags in der
> Firma was lesen will...bzw. jetzt gar nicht mehr, seit sie die mails
> eh auch am PDA bekommt.
>
Meine hatte um 1990 mit CompuServe angefangen, da war das alles noch
gusseisern DOS-basiert. D.h. absturzfrei.
Es geht um *selbstbestimmte* Freizeit. ;-)
> Das gilt nicht nur im High-Tech Bereich. Z.B. kann hier eine Sekretaerin
> die MS-Office nicht beherrscht diesen Berufswunsch gleich an den Nagel
> haengen, die wird mit einiger Sicherheit keinen Job bekommen weil sie
> immer die anderen nehmen die das koennen.
>
Hier ebenso. Aber es werden immer mehr, die OpenOffice nutzen. Wie auch
immer, wer das Eine kennt, wei� mit dem Andern schnell umzugehen.
--
mfg hdw
Nicht so ganz. Bei den Taktfrequenzen heutiger Schaltungen kann das auch
mal umgekehrt sein, weil CMOS recht hohe Kapazitaeten hat zu deren
Umladung man Energie braucht. Aber ein CMOS Prozess ist billig, man kann
Analog und Digital schoen integrieren, und es lassen sich auch HV
Anwendungen hinzimmern (ist hier gerade eine in Arbeit).
>>> Also dass Otto Normal-User das jemals konnte wᅵre mir wirklich neu.
>>> Ich erzᅵhle den Leuten schon lᅵnger, dass ich mich mit so etwas nicht
>>> auskenne, weil ich doch nur C++ programmiere. Und inzwischen habe ich
>>> die perfekte Ausrede "WAS fᅵr ein Betriebssystem? Nee, kann ich nicht,
>>> ich benutze Linux!". Hey, das klappt! :o)
>>
>> Verstehe ich nicht so ganz. Nach dem Arbeitsamtsbrief vermute ich mal
>> dass Du Arbeit suchst.
>
> Nicht ganz, ich suche bezahlte Arbeit, die mir Spaᅵ macht. Kann auch
> schlecht bezahlt sein, aber zum Deppen mache ich mich nicht mehr.
> Auᅵerdem habe ich mich schon vor 25 Jahren gegen eine Laufbahn als
> Pᅵdagoge oder Psychologe entschieden und Elektrotechnik studiert, weil
> die Arbeit mit geistig Behinderten irgendwie nichts fᅵr mich war. Mit
> Windows will ich auch nicht mehr arbeiten, jedenfalls nicht, wenn ich
> fᅵr fehlerfreie Programmfunktion als letzte Instanz verantwortlich
> gemacht werde. Win98 hatte z.B. einen Fehler in der Speicherallokation
> von vielen kleinen Blᅵcken, der mich fast in den Wahnsinn getrieben hat,
> weil ich immer wieder richtig unter Druck gesetzt wurde, dass meine
> Software "dauernd" abstᅵrzt (was so nicht stimmte, aber man wollte mich
> ja unter Druck setzen). Die gleiche Software (ich rede wirklich von der
> gleichen Programmdatei ".exe"!) lief dann in der NT-Reihe ohne dieses
> Problem...
>
Ok, Win 95 und 98 war fuer mich eher was fuer Heimcomputer, zu
unausgegoren, die habe ich beruflich beide ausgesessen genauso wie jetzt
Vista. Lief bei mir so: DOS -> Win3.22 -> NT4.0 -> XP. Wobei DOS immer
noch wichtig ist.
Als die Jungs bei einer Firma partout darauf bestanden meine Wahl
(Betriebssystem QNX, lief sauberst) durch Windows NT abzuloesen habe ich
denen gesagt, ok, Eure Entscheidung und die lasse ich Euch, aber dann
steht Ihr auch fuer dass absturzsichere Endergebnis gerade. Und wenn das
reihenweise Wochenenden kostet. Ich spielte dort "Mr.Crash", Netzstecker
ziehen und wieder reinstoepseln und solche Scherze. Die haben dann Teile
des Kernels neu geschrieben, auch NT war nicht perfekt :-)
> Dass es Sachen gibt, die ich beim besten Willen nicht beeinflussen kann,
> aber nicht unbedingt einem Laien verstᅵndlich machen kann, ist auch der
> Grund, warum ich nicht mit einem Framework wie .NET arbeiten will.
Das kann ich inzwischen gut verstehen.
> ... Na
> ja, und so weiter - noch mal Selbststᅵndig? Hallo? Das erste Mal, aus
> der Arbeitslosigkeit heraus, wuᅵte ich es nicht besser, aber noch mal
> die ganze Scheiᅵe aus dem Konkurs heraus? Ich habe es doch schon mal
> geschafft, bis mir Euroeinfᅵhrung und Wirtschaftskrise alles kaputt
> gemacht haben.
>
> Nee, ich suche so lange, bis ich in der Schweiz etwas genau passendes
> finde - Entwicklung von Embedded Systems unter Linux wᅵre z.B. etwas,
> was passen kᅵnnte, oder Mikrocomputer/Controller mit eigenem System,
> oder hardwarenahe C++-Programmierung. Einfach mal sehen. Ich mache
> gerade auf Boomerang-Child (zum ersten Mal in meinem Leben trendy! :o),
> habe noch einen Monat Krankenversicherung und gucke dann mal, wie
> schlimm die HarzIV-Schikanen wirklich sind. Word-Kurs, "Arbeiten lernen"
> und irgendeine Qualifikation erwerben ("fordern und fᅵrdern") stelle ich
> mir eigentlich ganz witzig vor.
Da koenntest Du den Embedded Markt in der Schweiz mal abklappern, was es
so fuer Firmen gibt. Vielleicht auch mal in einer Linux-Gruppe danach
fragen, dort muss es ja auch Eidgenossen geben.
>Du hast eine ganz wichtige vergessen: Linkedin. Da muss man drinstehen,
>da trifft sich die Welt des Business.
Nicht in Deutschland. Die Hand voll Leute, die ich da gefunden habe...
I.d.R. ja, aber nicht mit viel Amplitude. Ueblich ist in dem Bereich 6dB
Verstaerkung und dann ein Serienwiderstand am Ausgang, in der Groesse
der Kabelimpedanz. Was er dabei treiben kann sieht man in
Datenblaettern, z.B. Figure 17 hier:
http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/NE592-D.PDF
Figure 15 hier:
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/ua733.pdf
Ich kann's ja nochmal wiederholen: Der 1983 in Australien vermutlich mit
Edel-Schampus gefeierte 20-Jahresplan zur Umstellung auf 230V ist, auf
gut Deutsch, weitgehend verpufft. Ja, es wurde sogar ein Standard
verabschiedet. Doch Papier ist bekanntlich geduldig oder wird einfach
ignoriert. Bis auf Tasmanien sind sie bei 240V geblieben. Northern
Territories hat sich auf 240V +5% festgelegt, alle anderen nach wie vor
+10% und das sind nach Adam Riese 264V. Genau das wird auch von den
Energieversorgern angegeben. Der australische Standard AS/NZ3000.2 geht
die also offenbar einen feuchten Kehrricht an.
Nur in New South Wales gibt es eine Regel, nach der das E-Werk bei
Meldung von ueber 253V rauskommen und umklemmen soll. Ob die das dann
auch "zeitnah" tun, darauf verlasse ich mich als Entwickler definitiv
nicht. Denn auch dort gilt als zu tolerierende Obergrenze 264V. Wir
hatten so einen aehnlichen Fall hier zuhause, es wanderte in Richtung
130V (260V zweiphasig) und Gluehbirnen fatzten reihenweise durch. E-Werk
wollte abwimmeln. Bis ich Messungwerte vorlegte, da wurden die ganz
kusch ...
In einigen Datenblaettern von Geraeten wird angegeben, dass eine solche
Toleranz nicht bedeutet dass die Netzspannung als staendig am oberen
Ende befindlich angenommen wird. Diese Annahme ich fuer Australien
leider falsch, wie durch _Messungen_ dort bestaetigt. Auch hier muss ich
mich wiederholen: In Syndey wurden langfristig 257V bis 260V vorigen
Monat _gemessen_. Direkt an der Steckdose.
Ich kenne Produkte bei denen sich die Entwickler offenbar
"standard-glaeubig" verhalten haben. Dieses wurde dann hie und da mit
einem gepfefferten Knall quittiert und mein Job ist es jetzt, die Chose
knallfrei zu machen :-)
> Du hast eine ganz wichtige vergessen: Linkedin. Da muss man drinstehen,
> da trifft sich die Welt des Business. Auch eine eigene Internetpraesenz
> ist wichtig, eigene Web Site. Auf Eurer Firmen Web Site konnte ich kein
> Profil von Dir sehen.
Na ja, die Website *ist* das Profil, da alles von mir stammt. In den
Anschreiben gibt es immer einen Hinweis darauf und den folgenden Link
mit den regulᅵren Bewerbungsunterlagen:
http://www.tantec.de/Bewerbung/Bewerbung.html
> Wenn Du unbedingt bei Linux bleiben moechtest, duerften es
> hauptsaechlich Industrieanwendungen werden. Dedicated Systems und so.
Stimmt, genau mein Ziel.
> Aber dafuer muss man auch gefunden werden koennen :-)
Korrekt, ich bin ganz schlecht darin, etwas zu verkaufen, oder mich
darzustellen.
Und l�gen kann der Joerg auch, aber das war ja schon bekannt.
> es dauert irgendwie ziemlich lange bis sich bei Dir die Erkenntnis
> festsetzt das 230 V + 10 % 253 V sind. ;-)
Eine Folge der Megalomanie.
Gru� Dieter
Da ist es ok, aber so wie ich Edzard verstanden habe sucht er was, mit
dem er auch Geld verdienen kann.
>> Das gilt nicht nur im High-Tech Bereich. Z.B. kann hier eine Sekretaerin
>> die MS-Office nicht beherrscht diesen Berufswunsch gleich an den Nagel
>> haengen, die wird mit einiger Sicherheit keinen Job bekommen weil sie
>> immer die anderen nehmen die das koennen.
>>
>
> Hier ebenso. Aber es werden immer mehr, die OpenOffice nutzen. Wie auch
> immer, wer das Eine kennt, wei�ソス mit dem Andern schnell umzugehen.
>
Fuer Ingenieure die solche Werkzeuge nur nebenbei benutzen kein Akt.
Aber z.B. bei einer Sekretaerin, da wollen sie Nachweise sehen. Sonst
nehmen sie die naechste, die die Nachweise hat. Als die Firma meiner
frueheren Sekretaerin Kruke machte gab ich ihr Referenz. Dann kam der
Anruf und man fragte mich explizit und detailliert nach Kenntnissen in
MS-Office. Als ich sagte dass sie virtuos mit grossen Access Database
Geschichten umgehen kann (hatte ich ihr damals beigebracht ...) kam ein
"Wow! Really?". Sie bekam den Job ...
Tja, nur leider ist es in der Industrie so wie eine alte deutsche
Weisheit sagt: Ab und zu muss man mit den Woelfen heulen. Auch mir
stoesst z.B. Orcad bei Kunden jedesmal auf, teils durch spektakulaere
Abstuerze. Doch es nutzt nix, das ist und bleibt hier der Standard. Hier
koennte eine deutsche Firma kraeftig aufraeumen wenn sie endlich
zuhoeren wuerden was an deren Software fehlt, aber ...
Es liegt teils auch am tiefen Geldbeutel von MS. Die bieten hier im
Rahmen der Wirtschafstkrise allein fuer Kalifornien 165000 (...
tausend!) Gutscheine an. M.W. muss man dafuer aber beim Arbeitsamt
gemeldet sein. Man bekommt eine kostenlose MS-Office Ausbildung _mit_
der Berechtigung am Ende die Pruefungen zu absolvieren und nach Bestehen
selbiger die Zertifizierung. Mit diesem Papier in der Tasche ist die
Jobsuche schonmal eine Ecke leichter. Mit OpenOffice ist das nicht
moeglich, da selbst die Firmen die das kommerzialisieren koennen wohl
nicht ueber diese fetten Geldtoepfe verfuegen. Und die Database in OO
ist IMHO echt nicht brauchbar, total inkompatibel.
Dann wird es Zeit da was dran zu tun. 8 von meinen 29 Kontakten sind
Auslaender. 4 davon leben in Deutschland, einer in den Niederlanden,
einer in Norwegen.
Wie auch immer, wenn man einen Job sucht muss man alle Register ziehen.
Besonders wo der Eintrag konstenlos ist.
Sehr gut. Ich wuenschte alle Bewerbungen waeren so geschrieben. Kein
Gesuelze, sondern Fakten, was man gemacht hat und so.
Dennoch, es geht auch darum dass Dich Leute finden von denen Du gar
nichts weisst, die Du ergo nie anschreiben wuerdest. Rund die Haelfte
meiner Neukunden kommen so zu mir, von denen hatte ich bis zum ersten
Anruf nie gehoert.
>> Wenn Du unbedingt bei Linux bleiben moechtest, duerften es
>> hauptsaechlich Industrieanwendungen werden. Dedicated Systems und so.
>
> Stimmt, genau mein Ziel.
>
>> Aber dafuer muss man auch gefunden werden koennen :-)
>
> Korrekt, ich bin ganz schlecht darin, etwas zu verkaufen, oder mich
> darzustellen.
Als Selbststaendiger muss man das. In Deinem Fall sollte es zumindest
ein Web Profil sein. Aber natuerlich nur so weit wie es Dir in Sachen
Schutz privater Daten geheuer erscheint, das sehen Europaer meist was
verkniffener als die Leute hier ;-)
Jo, die Messwerte aus Australien sind denn wohl alle gelogen ...
ROFL!
> Die haben dann Teile
> des Kernels neu geschrieben, auch NT war nicht perfekt :-)
Ähm, NT4 hatte ganze 6 Servicepacks. Jedes 2. war wimre davon nicht
wirklich zu gebrauchen. Und mit dem SP1 wurde bereits die Hälfte von NT4
ersetzt.
"NT does not mean "nice try". It's not nice at all."
Die letzte NT4-Büchse hab ich anno 2009 aussm Serverraum geschmissen.
War doch ziemlich zäh das Zeug, das klebte mir jahrelang am Hacken.
Guido
Wir hatten damit grosse Medizingeraete gebaut, das lief echt gusseisern.
Jedenfalls habe ich die Kiste nach dem "Tuning" durch unsere SW-Spezis
nicht mehr zum Absturz bringen koennen und das war mir vorher mit
schoener Regelmaessigkeit gelungen.
Das meiste was ueber das OS lief war die Bildwiedergabe in Echtzeit,
GUI-Bedienoberflaeche, File Handling und DICOM-Anbindung.
Sicherheitskritische Sachen wie Notabschaltungen natuerlich nicht, das
wuerde ich nie und nimmer einem OS ueberlassen.
Ich hatte bis vor ein paar Jahren auch hier im Buero einen Rechner mit
NT4.0 drauf, auf dem ich mein CAD und so ziemlich alles andere
erledigte. Der verhielt sich aehnlich wacker, nur dass er eines Tages
weichen musste weil das MoBo nicht genug Platz fuer RAM-Upgrades bietet.
Derzeit steht er in einem Schrank im Flur, falls mal ein Kunde mit Daten
fuer eine Uralt-Produktionsanlage auf 5-1/4" Floppy ankommt (kein
Scherz, ist schon passiert).
Danke, das war sehr, sehr hilfreich! Ich sitze hier schon seit Montag
und traue mich nicht so recht, die nᅵchste Welle loszulassen, weil ich
mich frage, ob das wirklich so in Ordnung ist. Lieber dreimal ᅵberlegt,
als eine Chance vermurkst - so viele Jobs gibt es schlieᅵlich nicht.
In der Hinsicht bin ich noch etwas angeschlagen - dass ich gar nichts
mache, um keinen Fehler zu machen, ist nicht normal. Das letzte Jahr war
in jeder Hinsicht ein einzige Albtraum!
> Dennoch, es geht auch darum dass Dich Leute finden von denen Du gar
> nichts weisst, die Du ergo nie anschreiben wuerdest.
Gesuche habe ich ja schon geschrieben, mit dem genannten Ergebnis. Dazu
habe ich die Meinung gehᅵrt, dass Firmen sowieso nie selber suchen,
sondern auf Bewerbungen warten - Dich suchen die aus anderen Grᅵnden.
Bei einem echten Fachkrᅵftemangel wᅵren natᅵrlich richtige Rᅵckmeldungen
gekommen, aber ich wolle ganz sicher sein, dass man hier in Deutschland
wirklich nur unfair behandelt und belogen wird, bevor ich so einen
Schritt versuche. Jetzt bin ich mir ganz sicher, dass ich hier weg muss...
>> Stimmt, genau mein Ziel.
>>> Aber dafuer muss man auch gefunden werden koennen :-)
Nein, Ziele muss man verfolgen, die rennen weg! ;o)
> In Deinem Fall sollte es zumindest
> ein Web Profil sein. Aber natuerlich nur so weit wie es Dir in Sachen
> Schutz privater Daten geheuer erscheint, das sehen Europaer meist was
> verkniffener als die Leute hier ;-)
Bei mir ist da sowieso alles zu spᅵt, nach ᅵber einem Jahrzehnt Usenet
mit einem mindestens deutschlandweit einmaligem Namen...
Aber was genau meinst Du mit einem Web Profil?
Orcad? Das gibt es doch schon ewig, warum st�rzt das denn noch ab? Ich
bin ehrlich erstaunt!
Mit den W�lfen zu heulen, f�nde ich �brigens ganz nett, mein Problem mit
Windows kommt eher daher, dass ich immer alleine an der Wand stand.
Windows ist durchaus brauchbar, nur dann nicht, wenn eine Person f�r
jeden einzelnen Fehler, der bei �ber 300 Rechnern auftritt,
verantwortlich gemacht wird...
Den Satz "Da ich es gewohnt bin, mich schnell in neue Aufgabenstellungen
einzuarbeiten und effektiv nach Prioritᅵten zu arbeiten, bin ich
sicherlich fᅵr jedes Team eine Bereicherung" wuerde ich umaendern in der
Art "Ich bin es gewohnt, mich schnell in neue Aufgabenstellungen
einzuarbeiten und im Team effektiv nach Prioritᅵten zu arbeiten". Klingt
irgendwie weniger "schlagwortig", ist aber nur meine persoenliche Meinung.
Lasse auch mal einen sprachlich gewandten Landsmann druebersehen, ob die
"Denglisch" Woerter darin ok sind. Fuer mich liest sich das alles locker
und verstaendlich, aber wir sprechen hier eh inzwischen ein
merkwuerdiges Gemisch :-)
> In der Hinsicht bin ich noch etwas angeschlagen - dass ich gar nichts
> mache, um keinen Fehler zu machen, ist nicht normal. Das letzte Jahr war
> in jeder Hinsicht ein einzige Albtraum!
>
Nie die Hoffnung aufgeben ...
>> Dennoch, es geht auch darum dass Dich Leute finden von denen Du gar
>> nichts weisst, die Du ergo nie anschreiben wuerdest.
>
> Gesuche habe ich ja schon geschrieben, mit dem genannten Ergebnis. Dazu
> habe ich die Meinung gehᅵrt, dass Firmen sowieso nie selber suchen,
> sondern auf Bewerbungen warten - Dich suchen die aus anderen Grᅵnden.
>
Ja, wenn z.B. einer meint dass ein 230V Standard gilt, Warnungen als
"Luegen" in den Wind schlaegt und es in Konsequenz dann ordentlich
scheppern tut :-)
> Bei einem echten Fachkrᅵftemangel wᅵren natᅵrlich richtige Rᅵckmeldungen
> gekommen, aber ich wolle ganz sicher sein, dass man hier in Deutschland
> wirklich nur unfair behandelt und belogen wird, bevor ich so einen
> Schritt versuche. Jetzt bin ich mir ganz sicher, dass ich hier weg muss...
>
>>> Stimmt, genau mein Ziel.
>>>> Aber dafuer muss man auch gefunden werden koennen :-)
>
> Nein, Ziele muss man verfolgen, die rennen weg! ;o)
>
>> In Deinem Fall sollte es zumindest
>> ein Web Profil sein. Aber natuerlich nur so weit wie es Dir in Sachen
>> Schutz privater Daten geheuer erscheint, das sehen Europaer meist was
>> verkniffener als die Leute hier ;-)
>
> Bei mir ist da sowieso alles zu spᅵt, nach ᅵber einem Jahrzehnt Usenet
> mit einem mindestens deutschlandweit einmaligem Namen...
>
> Aber was genau meinst Du mit einem Web Profil?
Eine leicht erreichbare Selbstdarstellung. Die muss ohne Log-in
Procedere funktionieren, daher reicht Linkedin und so nicht aus (aber
man sollte auch dort drinstehen, weil da reichlich internationale
Headhunter suchen). Am einfachsten ist eben eine eigene Web Site.
Versetze Dich mal in die Lage eines zeitgeplagten Managers. Bei einem
wichtigen Embedded Projekt ist echt die K...e am dampfen, Verkaufszahlen
kippen ab, der CEO trommelt bereits mit den Fingern auf den Tisch. Er
findet Deinen Namen irgendwo im Internet. z.B. weil Du auf eine Frage
fundiert geantwortet hast. Jetzt will er wissen: Was kann der? Ist der
zu haben? Was hat der alles schonmal gemacht?
Nicht nur damals. Z.B. in Funkger�ten werden die 324 immer noch
verwendet (wie auch der gleichfalls nicht mehr ganz taufrische 386)
und ich greife auch heute immer wieder gerne zum 324 bei Basteleien,
bei denen es nicht so ehr "draufankommt". Der hat nach wie vor seine
Existenzberechtigung, auch wenn es um NF geht.
mfg, Dr.K.
--
RAuN Dr. M. Michael K�nig * Anwaltskanzlei Dr. K�nig & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
D-60594 Frankfurt a.M. * Metzlerstra�e 21
nginfo-at-drkoenig.de [ersetze "-at-" durch "@"] * www.drkoenig.de
Tja, zum einen ist die Firma aufgekauft worden und dann ist das IMHO
(und nach Meinung anderer) irgendwie etwas abgerauscht. Die SDT-Version
unter DOS war absolut gusseisern, auch die 386er Edition. Nach der
Portierung auf Windows hingegen ... den Rest kannst Du Dir sicher
vorstellen.
> Mit den W�lfen zu heulen, f�nde ich �brigens ganz nett, mein Problem mit
> Windows kommt eher daher, dass ich immer alleine an der Wand stand.
> Windows ist durchaus brauchbar, nur dann nicht, wenn eine Person f�r
> jeden einzelnen Fehler, der bei �ber 300 Rechnern auftritt,
> verantwortlich gemacht wird...
Ok, das muss man als Freiberufler schriftlich absichern oder als
Angestellter notfalls den Arbeitsplatz wechseln.
Nein, der Satz ist schon richtig so - ich habe noch nie im Team
gearbeitet...
> Lasse auch mal einen sprachlich gewandten Landsmann druebersehen, ob die
> "Denglisch" Woerter darin ok sind.
Ich benutze kein Denglisch. So Sachen wie "GUI Toolkit" sind fest
stehende Fachbegriffe und mit "Werkzeugkasten fᅵr eine grafische
Benutzeroberflᅵche" wᅵrde ich nur ratloses Schulterzucken auslᅵsen.
Auᅵerdem bin ich derjenige, der immer drᅵbersehen muss... ;o)
Danke fᅵr den Guten Willen, aber mit der Hilfe warst Du schon fertig.
>> Dazu habe ich die Meinung gehᅵrt, dass Firmen sowieso nie selber
>> suchen, sondern auf Bewerbungen warten - Dich suchen die aus anderen
>> Grᅵnden.
> Ja, wenn z.B. einer meint dass ein 230V Standard gilt, Warnungen als
> "Luegen" in den Wind schlaegt und es in Konsequenz dann ordentlich
> scheppern tut :-)
Ganz normal menschlich - in der Hinsicht habe ich einen ganzen Haufen
Toleranz gelernt...
>> Aber was genau meinst Du mit einem Web Profil?
> Eine leicht erreichbare Selbstdarstellung.
> Was kann der? Was hat der alles schonmal gemacht?
Und was genau meinst Du mit Selbstdarstellung? Ich habe nicht den
leisesten Schimmer, was an der Kombination aus Bewerbung und Homepage
noch fehlen soll (okay, die Hardwaredokumentation ist noch in Arbeit).
Mein psychologisches Profil? Ich fᅵrchte, das wᅵrde fᅵr erhebliche
Verwirrung sorgen. :o)
Beachte bitte, dass ich nicht mehr selbststᅵndig arbeiten will, das auch
noch nie wollte und auch nicht an einer leitenden Position interessiert
bin. Ich kann Maschinen bauen, aber keine Firma fᅵhren - TANtec lief
immer nur mit ganz strikter Aufgabenteilung...
Wuerde ich aber keinem auf die Nase binden :-)
>> Lasse auch mal einen sprachlich gewandten Landsmann druebersehen, ob die
>> "Denglisch" Woerter darin ok sind.
>
> Ich benutze kein Denglisch. So Sachen wie "GUI Toolkit" sind fest
> stehende Fachbegriffe und mit "Werkzeugkasten fᅵr eine grafische
> Benutzeroberflᅵche" wᅵrde ich nur ratloses Schulterzucken auslᅵsen.
> Auᅵerdem bin ich derjenige, der immer drᅵbersehen muss... ;o)
>
> Danke fᅵr den Guten Willen, aber mit der Hilfe warst Du schon fertig.
>
Ich meinte eher so Sachen wie "hardwarenahe", wahrscheinlich waere
hardware-nah besser. Aber wie gesagt, das kann ich nicht mehr beurteilen.
>>> Dazu habe ich die Meinung gehᅵrt, dass Firmen sowieso nie selber
>>> suchen, sondern auf Bewerbungen warten - Dich suchen die aus anderen
>>> Grᅵnden.
>> Ja, wenn z.B. einer meint dass ein 230V Standard gilt, Warnungen als
>> "Luegen" in den Wind schlaegt und es in Konsequenz dann ordentlich
>> scheppern tut :-)
>
> Ganz normal menschlich - in der Hinsicht habe ich einen ganzen Haufen
> Toleranz gelernt...
>
Mir ist's ja auch recht, das bringt Auftraege :-)
>>> Aber was genau meinst Du mit einem Web Profil?
>> Eine leicht erreichbare Selbstdarstellung.
> > Was kann der? Was hat der alles schonmal gemacht?
>
> Und was genau meinst Du mit Selbstdarstellung? Ich habe nicht den
> leisesten Schimmer, was an der Kombination aus Bewerbung und Homepage
> noch fehlen soll (okay, die Hardwaredokumentation ist noch in Arbeit).
> Mein psychologisches Profil? Ich fᅵrchte, das wᅵrde fᅵr erhebliche
> Verwirrung sorgen. :o)
>
Nein, nein, nichts persoenliches, ausser vielleicht Hobbys. Deine
Bewerbungsseite ist schon an sich ganz ausreichend. Was ich meinte ist,
dass die im Web leicht per Suchmaschine findbar sein muss.
www.edzardegberts.de oder so aehnlich.
> Beachte bitte, dass ich nicht mehr selbststᅵndig arbeiten will, das auch
> noch nie wollte und auch nicht an einer leitenden Position interessiert
> bin. Ich kann Maschinen bauen, aber keine Firma fᅵhren - TANtec lief
> immer nur mit ganz strikter Aufgabenteilung...
>
Musst Dir nur ueberlegen, ob Du z.B. ein kleines Team fuehren kannst
bzw. Spass dran haettest. Nicht dass das unterbewusst von einem neuen
Arbeitgeber erwartet wird und dann Deinerseits in Frust endet. Abwinken
ist nicht unbedingt ein Hinderungsgrund, ich habe selbst Leute
eingestellt die mir ganz offen sagten "But I don't like to do project
management" obwohl ich sehr gern gesehen haette wenn sie dafuer offen
gewesen waeren. Manchmal ist es wichtiger dass man sich den Spezialisten
angelt und nicht auf den Allrounder mit aehnlichem Spezialwissen wartet.
> Und wo ich dabei bin, bei den Photodetektoren steht im Moment:
>
> /------------------------
> Lichtsensor: Phototransistor (BPW40, BPW42 oder so), LDR (LDR03, FW150
> oder so)
> \------------------------
>
> BPW40 ist in der Tat ein Phototransistor. Hinter BPW42 versteckt sich
> dagegen _die_ Feldwaldundwiesen-Photodiode, die wirklich in eine
> Anfangsausstattung gehört.
Vom BPW42 habe ich noch nie gehört. Laut
http://www.selectronic.fr/includes_selectronic/pdf/Telefunken/BPW42.pdf gab
es da wohl mal tatsächlich einen Phototransistor. Oder verwechselst Du das
jetzt mit der BPW34?
Na ja, ich bin umgᅵnglich und kooperativ - war eher ein Mangel an
Gelegenheit, als an Teamfᅵhigkeit.
>> Ich benutze kein Denglisch.
> Ich meinte eher so Sachen wie "hardwarenahe"
Ups - Treffer versenkt! Werde ich noch mal genau prᅵfen...
> Was ich meinte ist,
> dass die im Web leicht per Suchmaschine findbar sein muss.
> www.edzardegberts.de oder so aehnlich.
Ich habe wahrscheinlich verstanden, was Du meinst. Du denkst in den
Kategorien Deiner Selbststᅵndigkeit, ich halte das aber in meinem Fall
nicht fᅵr sinnvoll. Du beeinflusst aber meine Meinung zu Gesuchen, dazu
ist mir etwas eingefallen.
> Musst Dir nur ueberlegen, ob Du z.B. ein kleines Team fuehren kannst
> bzw. Spass dran haettest.
Nein, nicht ohne zusᅵtzliche Ausbildung in Menschenfᅵhrung und selbst
dann hᅵtte ich meine Zweifel. Wir hatten ja schon Angestellte, das war
manchmal sehr frustrierend. Ich bin viel zu intellektuell orientiert und
auf dieser Ebene sind Menschen nicht unbedingt zugᅵnglich, im Gegenteil
sogar erstaunlich determiniert. Um Leute zu begeistern und zu
motivieren, bin ich auch zu distanziert und skeptisch. Und wenn jemand
anfᅵngt, herumzuzicken, stehe ich vᅵllig auf dem Schlauch. Sieht also
nicht so aus, als ob ich das kᅵnnte - den Sozialkram soll gefᅵlligst
jemand anders machen, ich mache dann die Arbeit... ;o)
> Vom BPW42 habe ich noch nie gehört. Laut
> http://www.selectronic.fr/includes_selectronic/pdf/Telefunken/BPW42.pdf
> gab es da wohl mal tatsächlich einen Phototransistor. Oder verwechselst Du
> das jetzt mit der BPW34?
Arrrgh, ja, natürlich. Irgendwie haben die drei Buchstaben BPW ausgereicht,
um mich "Feld-Wald-und-Wiesen-Photodiode" denken zu lassen. Den Rest des
Irrtums besorgte Copy-Paste.
---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak
Öffentlicher PGP-Schlüssel:
http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53
>> http://bibo.iqo.uni-hannover.de/dokuwiki/doku.php?id=bauteil:operationsv
>> erstaerker
OPV's haben ja recht viele Parameter und das oben soll ja sicher nur ne
�bersicht sein, aber wenigstens ob es CMOS- oder Bipolareing�nge sind - das
m�sste noch mit rein. (Die FET-Dinger sind auch meistens die mit der gr��eren
Offsetspannung).
"Bis an die Kante" damit meinst Du anscheinend die Typen mit Rail-To-Rail-
Ausgang. Es gibt da auch noch welche die zus�tzlich RR-Eingang haben,
gr�sster Nachteil ist das hier schon angesprochene Problem der starken
�bernahmeverzerrungen zwischen dem oberen und unteren Eingangspaar.
Mit nem 12bit ADC dahinter sieht man das manchmal sogar schon bei V=1.
Frag mich f�r wen die Dinger verwendbar sind...
M.
Das ist doch ne Top-Bewerbung. Ich w�rde da gar nix mehr dran �ndern.
Schliesslich muss da auch ein wenig der eigene Stil drin auftauchen.
Zu glatt poliert und einheitlich -- das flutscht dann einfach mal durch.
Ob ihr es glaubt oder nicht - die Online-Jobb�rse vom Arbeitsamt ist besser
als Ihr Ruf. Wichtig w�re da ins Profil alle wichtigen Suchbegriffe mit
aufzunehmen, auch Eagle Atmel 8051 L�ten elektronik (je nachdem was du kannst
oder dir zutraust) - unsch�n man muss dies Begriffe in dem Suchbaum da erst
finden um sie ins Profil aufnehmen zu k�nnen. Vorteil der B�rse ist auch,
dass sich etliche externe Webseiten das Profil (nach Freigabe von Dir)
kopieren und es damit auch auf etlichen anderen Webseiten auftaucht.
M.
> Ob ihr es glaubt oder nicht - die Online-Jobb�rse vom Arbeitsamt ist
> besser als Ihr Ruf.
Vielleicht noch ne Erg�nzung: diese Online-Jobb�rse ist v�llig unabh�ngig vom
Arbeitsamt, man kann (bzw muss) da alles selbst ausf�llen. Es ist auch
unabh�ngig davon, ob man arbeitslos gemeldet ist oder nicht und kostenlos
sowohl f�r Arbeitgeber als auch -nehmer. jobboerse.arbeitsagentur.de
M.
> Bei mir auf der Arbeit ist es eher schwierig, die �lteren Semester vom
> Wert des Usenets zu �berzeugen. "Da hab ich mal reingeschaut, nur
> Idioten. Haben meine Frage nicht richtig beantwortet, und dann �ber was
> ganz anderes diskutiert".
>
womit sie ja auch irgendwie recht hatten :-)
M.
> Am Wed, 05 May 2010 08:40:57 +0200, meinte Henning Paul
> <henni...@gmx.de>:
>> In meinen Jugendtagen war der LM324 der Brot-und-Butter-OpAmp fᅵr
>> jegliche Audiozwecke (man mᅵge mir verzeihen).
>
> Nicht nur damals. Z.B. in Funkgerᅵten werden die 324 immer noch
> verwendet (wie auch der gleichfalls nicht mehr ganz taufrische 386)
> und ich greife auch heute immer wieder gerne zum 324 bei Basteleien,
> bei denen es nicht so ehr "draufankommt". Der hat nach wie vor seine
> Existenzberechtigung, auch wenn es um NF geht.
Apropos: was nimmt "man" denn heute als Drop-In-Ersatz im Audio-Bereich
fᅵr einen bedrahteten (DIL-8) Doppel-OpAmp a la TL062/072?
In einer Anwendung habe ich ein Problem mit der Drift bzw. dem Offset, in
einem anderen Fall mit der eher geringen Versorgungsspannung von nur 9V
(Blockbatterie)...
Ansgar
--
*** Musik! ***
> Meine Arbeitsliste zum Thema Opamp-Auswahl ist hier
> einsehbar:
> http://bibo.iqo.uni-hannover.de/dokuwiki/doku.php?id=bauteil:operationsve
> rstaerker
http://bibo.iqo.uni-
hannover.de/dokuwiki/doku.phpid=bauteil:spannungskonstanten
Bei den Spannungskonstanten kannst du noch die Arbeitspferde TL431 und REF02
(+Ableger) eintragen.
M.
Joerg schrieb:
> Ich kann's ja nochmal wiederholen: Der 1983 in Australien vermutlich mit
> Edel-Schampus gefeierte 20-Jahresplan zur Umstellung auf 230V ist, auf
> gut Deutsch, weitgehend verpufft. Ja, es wurde sogar ein Standard
> verabschiedet. Doch Papier ist bekanntlich geduldig oder wird einfach
> ignoriert. Bis auf Tasmanien sind sie bei 240V geblieben. Northern
> Territories hat sich auf 240V +5% festgelegt, alle anderen nach wie vor
> +10% und das sind nach Adam Riese 264V. Genau das wird auch von den
> Energieversorgern angegeben. Der australische Standard AS/NZ3000.2 geht
> die also offenbar einen feuchten Kehrricht an.
Hallo,
Du hattest ja mal geschrieben:
"Aber nicht jemand, der blindlings glaubt das australische Netz sei
bereits auf unter 250V bereinigt und solchen Unsinn dann Kunden
verklickert oder gar danach entwickelt."
Auch wenn in ferner Zukunft mal alles in Australien auf 230 V +-10%
umgestellt sein wird, unter 250 V werden es auch dann nicht werden, denn
230 V + 10 % sind nun mal 253 V, mit "auf unter 250V bereinigt" wird es
also nie was werden.
Ich hoffe Du verstehst jetzt doch mal was ich ausdr�cken wollte.
Bye
> Joerg schrieb:
>
>> Ich kann's ja nochmal wiederholen:
Dadurch wirds nicht richtiger.
> Ich hoffe Du verstehst jetzt doch mal was ich ausdr�cken wollte.
Ah, Ironie.
Gru� Dieter
Aber nicht, wenn die 3,3-V-Quelle ein reiner Source ohne
Sinkf�higkeiten oder hinreichd gro�e andere Lasten ist.
Hihi, das Problem hab ich jetzt seit gut einem Jahr.
Vorher als Modellbauer/Elektroniker gearbeitet alleine im Keller beim
Boss. Der hat den Laden dann verkauft. Nun bin ich Fertigungsleiter in
einer Military-IT-Firma. Mit 7 Mitarbeitern die an mich berichten und
Lehrling am Hals (Ausbilder auch noch).
Ich habe eigentlich wenige Probleme mit den Mitarbeitern. ("Bitte"
klappt erstaunlich gut, ich muss eigentlich selten mal den Befehlsgeber
raushᅵngen lassen). Aber der /&"ᅵ%$/"&%ᅵ$ Papierkram geht mir aufn
GEIST. Ich kann notfalls alles reparieren/entwickeln, wenn sein muss in
10m hᅵhe aufm Bᅵhnentrᅵger. Aber 2 std am tag irgendwelche Listen
ausfᅵllen ist ZIEMLICH trocken.
Lange Rede kurzer Sinn: wenn man sich ein bissi Mᅵhe gibt geht auch
ein vorgesetzten-Job ohne Training. Wo es klemmt sieht man meiᅵt erst
wenn man IN dem Job steht.
Michael.
Naja .... hier wird ja noch wirklich geholfen. In den vielen Foren
kann man nach meiner allerdings beschr�nkten Erfahrung nicht davon
ausgehen, da� dort viel Fachkompetenz vertreten ist. Da stellt man
eine klare und pr�zise Frage und bekommt Antworten, die sich scheinbar
geradezu absichtlich nicht mit der Frage befassen und auch durch
Wiederholungen wird das nicht besser. Eine kaum fa�bare
Begriffstutzigkeit kommt also noch hinzu. Liegt vielleicht daran, da�
sich im Usenet eher selektiertes Urgestein (Selbstreinigungskr�fte des
USenet) herumtreibt, w�hrend in den Foren jeder mit auch nur vagen
Halbwissen meint, ein Guru zu sein.
Da� dagegen etwa hier mancher Fred auf Dauer etwas abdriftet ist halb
so schlimm; an der N�tzlichkeit der erhaltenen Antworten �ndert dies
nichts.
> "kai-martin knaak" <k...@familieknaak.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:hrqbpv$b0a$1...@gwaiyur.mb-net.net...
>>
>> Meine Arbeitsliste zum Thema Opamp-Auswahl ist hier einsehbar:
>> http://bibo.iqo.uni-hannover.de/dokuwiki/doku.php?
id=bauteil:operationsverstaerker
>>
>>
> Schön, aber suche mal "Wiederstand" auf eurer Site.
Disclaimer: Der Inhalt der Seite ist zwar in großen Teilen, aber doch
nicht vollständig von mir. Bestimmte Projekte sind von meinem Kollegen aus
Delft eingepflegt. Bei denen scheint dann ein deutlicher, holländischenr
Rechtschreibakzent durch. ;-)
---<)kaimartin(>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
Dann haette Kai-Martin aber bald breite Tabellen wie in Art of
Electronics. Vermutlich will er seine Studenten auch dazu anhalten, das
Datenblatt zu lesen :-)
> "Bis an die Kante" damit meinst Du anscheinend die Typen mit Rail-To-Rail-
> Ausgang. Es gibt da auch noch welche die zus�tzlich RR-Eingang haben,
> gr�sster Nachteil ist das hier schon angesprochene Problem der starken
> �bernahmeverzerrungen zwischen dem oberen und unteren Eingangspaar.
> Mit nem 12bit ADC dahinter sieht man das manchmal sogar schon bei V=1.
> Frag mich f�r wen die Dinger verwendbar sind...
>
RR ist viel Marketinggesuelze. Wenn man man nachhakt kommt meist die
Ernuechterung. Man darf maximal einen winzigen Heliumballon dranhaengen,
nicht husten, und bei 1mA sackt das oft bereits 200-300mV weg von den
Rails.
> Eine Rubrik fiel mir auf:
> "Video Buffer
> Diese Verstärker eignen sich, um ein Signal mit hoher Bandbreite durch
> ein 50Ω-Kabel zu pressen."
>
> Bei Video ist es ja meistens 75 statt 50 Ohm,
Wir haben hier in den Labors fast ausschließlich 50 Ohm-Kabel. Daran
orientiert sich der Kommentar. Zielgruppe sind die lokalen Anwender und
vor allem ich ;^)
Wenn es auch anderen nützt, ist das ein Nebeneffekt.