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Empfangsspule für Pollin RFID Empfänger

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underwood

unread,
Sep 22, 2008, 7:35:12 AM9/22/08
to
Hallo,

ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin (Best.Nr. 810
059), allerdings bekomme ich keine Spule hin, mit der ich eine
Reichweite von 3cm erzielen kann. Ich erhalte nur ein Signal wenn der
RFID-Transponder unmittelbar über Spule ist (0cm).

Laut Bauanleitung und auch dem Rechentool von www.dl5swb.de muß ich
eine Luftspule mit 160 Windungen und einen durchmesser von 43mm
wickeln um eine 1,62mH Spule zu erhalten.

Meine erste Spule hatte etwas über 1mH und ging nur ohne Abstand. Die
zweite hatte ca. 1,4mH und geht nur wenn ich den Transponder in die
Spule halte.

Laut Anleitung hat eine Spule mit kleinerem Durchmesser eine größere
Reichweite. Stimmt das? Was wäre da Optimum für die Schaltung?

Da ich die Empfangsspule hinter eine Kunststoffplatte montieren möchte
und den Transponder nicht direkt da dran halten will, benötige ich
mindestens 2cm.

Danke und Gruß
Jürgen

Dieter Wiedmann

unread,
Sep 22, 2008, 7:51:26 AM9/22/08
to
underwood schrieb:

> ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin

Mit U2270B in einfachster Beschaltung?


> Laut Anleitung hat eine Spule mit kleinerem Durchmesser eine größere
> Reichweite. Stimmt das?

Ja, aber dafür eine stärkere Richtwirkung.


> Da ich die Empfangsspule hinter eine Kunststoffplatte montieren möchte
> und den Transponder nicht direkt da dran halten will, benötige ich
> mindestens 2cm.

Bau das Ding gemäß App2/3 des Datenblatts um, das wirkt Wunder.


Gruß Dieter

underwood

unread,
Sep 22, 2008, 11:25:11 AM9/22/08
to
On 22 Sep., 13:51, Dieter Wiedmann <dieter.wiedm...@t-online.de>
wrote:

> underwood schrieb:
>
> > ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin
>
> Mit U2270B in einfachster Beschaltung?

Scheint so.

> > Laut Anleitung hat eine Spule mit kleinerem Durchmesser eine größere
> > Reichweite. Stimmt das?
>
> Ja, aber dafür eine stärkere Richtwirkung.

> > Da ich die Empfangsspule hinter eine Kunststoffplatte montieren möchte
> > und den Transponder nicht direkt da dran halten will, benötige ich
> > mindestens 2cm.
>
> Bau das Ding gemäß App2/3 des Datenblatts um, das wirkt Wunder.

Werde ich mir mal ansehen.

Danke und Gruß
Jürgen

--- -. dotat

unread,
Sep 21, 2008, 9:24:06 AM9/21/08
to

Sollte man da nicht Ferritantennen nehmen, auf 125KHz?

w.

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 22, 2008, 2:57:42 PM9/22/08
to
underwood wrote:
> On 22 Sep., 13:51, Dieter Wiedmann <dieter.wiedm...@t-online.de>
> wrote:
>> underwood schrieb:
>>
>>> ich habe den "Bausatz RFID-125kHz-Empfänger" von Pollin
>> Mit U2270B in einfachster Beschaltung?
>
> Scheint so.

Ich kenne den U2270B jetzt zwar nicht, aber ich arbeite oft mit dem
HTRC110 von NXP. Da ist die Spule für kleine Entfernungen absolut
unkritisch. Selbst mit ein paar Windungen Draht ohne großartige
Anpassung komme ich da auf Reichweiten von ein paar Zentimeter.
Ich habe Rahmenantennen, die einfach aus einem 14-adrigen Kabel
bestehen, dass entsprechend wie eine Spule verschaltet ist, Kantenlänge
ca. 1m. Dazu etwas Kapazität in Form von Styroflex Kondensatoren und da
ist mit dem Reader IC ohne weiteres eine Reichweite von 50cm erzielbar,
bei Scheibentranspondern HITAG II oder HITAG S von 40 mm Durchmesser.
Bei den typischen Schlüsselanhängern mit ca. 20 mm Spulendurchmesser am
Transponder sind 20-30 cm allemal drin.

Ich habe mal Versuche für die Modellbahn gemacht, mit 10 mm
durchmessenden Transpondern und einer Antenne mit ca. 30x70 mm unter dem
Gleis. Das funktionierte ganz gut, aber sobald das DCC Signal am Gleis
anliegt ist es vorbei mit der Reichweite. Das stört ganz gewaltig. Ein
stehender Zug wird noch erkannt, aber wenn der fährt reduziert sich
natürlich die Lesedauer. Ich muss mal schauen, ob ich im Winter mal
wieder Zeit dafür finde und einen Bandpaß vor das IC setze, der mir den
Müll der Digitalsteuerung wegfiltert. Viel Hoffnung habe ich da nicht.
Neben oder über dem Gleis ist das alles kein Problem, aber unten drunter...

73 de Tom
--
Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ
Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19

Joerg

unread,
Sep 22, 2008, 3:04:17 PM9/22/08
to

Was setzt denn die Digitalsteuerung fuer ein Spektrum hin? Wenn das
breitbandig ist, kann man filtern fast vergessen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 22, 2008, 3:33:51 PM9/22/08
to
Joerg wrote:
> Thomas 'Tom' Malkus wrote:

>> Ich habe mal Versuche für die Modellbahn gemacht, mit 10 mm
>> durchmessenden Transpondern und einer Antenne mit ca. 30x70 mm unter
>> dem Gleis. Das funktionierte ganz gut, aber sobald das DCC Signal am
>> Gleis anliegt ist es vorbei mit der Reichweite. Das stört ganz
>> gewaltig. Ein stehender Zug wird noch erkannt, aber wenn der fährt
>> reduziert sich natürlich die Lesedauer. Ich muss mal schauen, ob ich
>> im Winter mal wieder Zeit dafür finde und einen Bandpaß vor das IC
>> setze, der mir den Müll der Digitalsteuerung wegfiltert. Viel Hoffnung
>> habe ich da nicht. Neben oder über dem Gleis ist das alles kein
>> Problem, aber unten drunter...
>>
>
> Was setzt denn die Digitalsteuerung fuer ein Spektrum hin? Wenn das
> breitbandig ist, kann man filtern fast vergessen.

Naja, es werden ca. 8 kBit/s mit einer Spannung von ca. 15Volt
übertragen. Nettes Rechteck. Dazu kommt noch die PWM Steuerung
der Motoren durch den Decoder in der Lok, sicher auch nicht ganz
ohne Störungen. Mangels Analyzer (den ich schon ewig anschaffen
will, da ich im Moment aber zu 98% nur Software mache, habe ich
das immer wieder vertagt) kann ich mir das auch nicht genau an-
schauen.

http://www.nmra.org/standards/DCC/standards_rps/DCCStds.html

Joerg

unread,
Sep 22, 2008, 3:46:18 PM9/22/08
to

Das koennte man ja vielleicht an der Einspeisestelle tiefpassfiltern.
Oder wenigstens versuchen, ein Notch bei 125kHz zu setzen oder wo immer
Dein RFID laeuft. In der Lokomotive wird's dann knifflig, sehr viel
Platz fuer passive Komponenten duerfte dort nicht sein.

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 22, 2008, 4:02:27 PM9/22/08
to
Joerg wrote:
>
> Das koennte man ja vielleicht an der Einspeisestelle tiefpassfiltern.
> Oder wenigstens versuchen, ein Notch bei 125kHz zu setzen oder wo immer
> Dein RFID laeuft. In der Lokomotive wird's dann knifflig, sehr viel
> Platz fuer passive Komponenten duerfte dort nicht sein.
>
Das war auch mein Gedanke, wobei ich die Lok selbst erstmal außen vor
lassen würde, da ist wirklich je nach Modell kein Platz mehr. Die PWM
scheint auch nicht das tragische zu sein.
Entweder am Eingang vom Reader-IC (125 kHz ist korrekt) filtern oder
aber das DCC Signal beim Einspeisen bearbeiten. Modellbahn ist immer
so das Thema ab Ende November bis Januar ;-).

Joerg

unread,
Sep 22, 2008, 4:13:56 PM9/22/08
to
Thomas 'Tom' Malkus wrote:
> Joerg wrote:
>>
>> Das koennte man ja vielleicht an der Einspeisestelle tiefpassfiltern.
>> Oder wenigstens versuchen, ein Notch bei 125kHz zu setzen oder wo
>> immer Dein RFID laeuft. In der Lokomotive wird's dann knifflig, sehr
>> viel Platz fuer passive Komponenten duerfte dort nicht sein.
>>
> Das war auch mein Gedanke, wobei ich die Lok selbst erstmal außen vor
> lassen würde, da ist wirklich je nach Modell kein Platz mehr. Die PWM
> scheint auch nicht das tragische zu sein.
> Entweder am Eingang vom Reader-IC (125 kHz ist korrekt) filtern oder
> aber das DCC Signal beim Einspeisen bearbeiten. Modellbahn ist immer
> so das Thema ab Ende November bis Januar ;-).
>

Das Filtern des DCC Signals wuerde wahrscheinlich mehr bringen. An sich
sollte das bei einigen zig kHz schon gut abrollen, um die EMV
einzuhalten. Vielleicht aber auch nicht ...

Waere ja auch nicht so schoen, wenn in der Naehe die ganzen DCF77 Uhren
nicht gescheit synchronisieren, weil Tom mit seinen ICE's durchs
Wohnzimmer duest ;-)

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 22, 2008, 5:09:34 PM9/22/08
to
Joerg wrote:

> Das Filtern des DCC Signals wuerde wahrscheinlich mehr bringen. An sich
> sollte das bei einigen zig kHz schon gut abrollen, um die EMV
> einzuhalten. Vielleicht aber auch nicht ...

Da bin ich mir auch nicht so sicher. Immerhin habe ich ein Gleisnetz das
natürlich kapazitiv und induktiv gewisse Werte aufweist. Darauf gebe ich
ein Rechteck-Signal, wenn auch nach oben hin begrenzt. Aber mal schauen.
So eine Zugerkennung über Transponder hätte schon was.

Um EMV mache ich mir da keine Gedanken, der ganze DCC Kram ist fertig
gekauft, da bastel ich nicht selbst, lohnt sich kaum. Stören tut das
Zeug trotzdem. Im Kurzwellenempfänger ist es schon mal zu hören, wenn
nicht die Außenantennen angeschlossen ist.


>
> Waere ja auch nicht so schoen, wenn in der Naehe die ganzen DCF77 Uhren
> nicht gescheit synchronisieren, weil Tom mit seinen ICE's durchs
> Wohnzimmer duest ;-)
>

ICE? Ne, reine Epoche III. So ein neumodischen Kram hab ich nicht und
kommt mir auch nicht ins Haus ;-).

Matthias Weingart

unread,
Sep 23, 2008, 3:28:23 AM9/23/08
to
Thomas 'Tom' Malkus <tom....@gmail.com>:

> Joerg wrote:
>
>> Das Filtern des DCC Signals wuerde wahrscheinlich mehr bringen. An sich
>> sollte das bei einigen zig kHz schon gut abrollen, um die EMV
>> einzuhalten. Vielleicht aber auch nicht ...
>
> Da bin ich mir auch nicht so sicher. Immerhin habe ich ein Gleisnetz das
> natürlich kapazitiv und induktiv gewisse Werte aufweist. Darauf gebe ich
> ein Rechteck-Signal, wenn auch nach oben hin begrenzt. Aber mal schauen.
> So eine Zugerkennung über Transponder hätte schon was.

Richtige Technologie wählen? Transponder gibt es ja auf verschiedensten
Frequenzen auch 2.4GHz.

M.

Uwe Hercksen

unread,
Sep 23, 2008, 8:37:18 AM9/23/08
to

Joerg schrieb:

> Waere ja auch nicht so schoen, wenn in der Naehe die ganzen DCF77 Uhren
> nicht gescheit synchronisieren, weil Tom mit seinen ICE's durchs
> Wohnzimmer duest ;-)

Hallo,

deswegen synchronisieren sich die DCF77 Uhren ja auch um 2 oder 3 Uhr
nachts, weil da die Störquellen wie Fernsehempfänger und
Modelleisenbahnen ausgeschaltet sind...

Bye

Henry Kiefer

unread,
Sep 23, 2008, 11:03:27 AM9/23/08
to
Uwe Hercksen schrieb:

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, daß nachts das
Fading am stärksten ist.


- Henry

--
www.ehydra.dyndns.info

Leo Meyer

unread,
Sep 23, 2008, 12:04:08 PM9/23/08
to

"Thomas 'Tom' Malkus" <tom....@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:gb91if$fbd$01$1...@news.t-online.com...

> Aber mal schauen.
> So eine Zugerkennung über Transponder hätte schon was.

Mal ne etwas unbedarfte OT-Frage (meine [analoge] Modellbahnzeit war mit 16
vorbei ;-): Was willst Du denn mit der Zugerkennung machen? Blöcke schalten?
Ich könnte mir vorstellen, dass Du da ziemlich genau 100% Erkennungsrate
brauchst, sonst gibt's ein ICE-Unglück. Also wirst Du sowieso noch
herkömmliche Sensoren als Backup brauchen. Oder hast Du da mehr
Modelleisenbahn-Fantasie als ich?

73 de Leo


Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 23, 2008, 3:05:58 PM9/23/08
to

Klar, aber ich arbeite seit Jahren mit 125kHz Transpondern und habe
alles dafür da und genug Erfahrung damit. Und die Modellbahnversuche
sind nur Hobby, halt nur ein Versuch. Und Versuch macht kluch ;-)

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 23, 2008, 3:16:37 PM9/23/08
to
Leo Meyer wrote:

> Mal ne etwas unbedarfte OT-Frage (meine [analoge] Modellbahnzeit war mit 16
> vorbei ;-): Was willst Du denn mit der Zugerkennung machen? Blöcke schalten?
> Ich könnte mir vorstellen, dass Du da ziemlich genau 100% Erkennungsrate
> brauchst, sonst gibt's ein ICE-Unglück. Also wirst Du sowieso noch
> herkömmliche Sensoren als Backup brauchen. Oder hast Du da mehr
> Modelleisenbahn-Fantasie als ich?

Nö, für die "echte" Kontrolle hofft man noch auf Railcom, eine
bidirektionale Kommunikation nach DCC Standard über das Gleis.
(http://www.lenz-elektronik.de und http://www.nmra.org)

Ich will damit nur einen Schattenbahnhof steuern, d.h. wissen, welcher
Zug auf welchem Gleis einfährt. Natürlich könnte man damit auch noch
Positionsbestimmungen auf der Anlage machen, aber dazu muss man massen-
haft Lesegeräte montieren. Da ist Railcom mit Blockabschnitten
einfacher. Allerdings funktioniert Railcom nur mit Decodern in den Loks
und DCC Steuerung, die kleinen Transponder kann man auch unter einen
Waggon kleben und das würde auch mit analogen Steuerungen funktionieren.

Und bei analogen Steuerungen habe ich auch kein Problem mit Störungen,
das funktioniert tadellos und die Lesegeschwindigkeiten eines HITAG S
Transponders sind enorm, da darf der Zug auch ruhig übers Gleis huschen.

Normalerweise hänge ich die Transponder Rindviechern um den Hals und die
rennen auch schon ziemlich schnell ;-). Fehllesungen sind extrem selten.

73 de Tom
PS: Nach einer Umfrage der Zeitschrift MIBA ist der durchschnittliche
Modellbahner > 35 Jahre, hatte ich da irgendwo mal gelesen. Familie,
Job, Gehalt ist alles gefestigt, da besinnt man sich auf das alte Hobby.

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 23, 2008, 3:19:52 PM9/23/08
to
Henry Kiefer wrote:
>
> Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, daß nachts das
> Fading am stärksten ist.
>
Ich habe hier einen kleinen DCF77 Empfänger, der hat eigentlich nie
Aussetzer. Ist aber auch nicht so ein Billigteil wie in den Uhren.

Wenn ich am KW-Transceiver mal auf 77kHz höre, ist das Signal immer
gut da (naja, hat auch eine etwas größere Antenne, allerdings nicht
passend für die Frequenz).

Henry Kiefer

unread,
Sep 23, 2008, 4:33:38 PM9/23/08
to
Thomas 'Tom' Malkus schrieb:

> Henry Kiefer wrote:
>>
>> Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, daß nachts das
>> Fading am stärksten ist.
>>
> Ich habe hier einen kleinen DCF77 Empfänger, der hat eigentlich nie
> Aussetzer. Ist aber auch nicht so ein Billigteil wie in den Uhren.
>
> Wenn ich am KW-Transceiver mal auf 77kHz höre, ist das Signal immer
> gut da (naja, hat auch eine etwas größere Antenne, allerdings nicht
> passend für die Frequenz).
>

Seit wann hat das was mit Fading zu tun? SOOOOOO groß wird deine Antenne
ja nicht sein, daß sie im Wellelängen oder Fadingbereich eine Rolle
spielen könnte.

Man sieht es deutlich auf dem Scope. Natürlich nur, wenn du im
relevanten Abstand zum Sender wohnst.


- Henry

--
www.ehydra.dyndns.info

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 23, 2008, 5:55:47 PM9/23/08
to
Henry Kiefer wrote:

> Seit wann hat das was mit Fading zu tun? SOOOOOO groß wird deine Antenne
> ja nicht sein, daß sie im Wellelängen oder Fadingbereich eine Rolle
> spielen könnte.
>
> Man sieht es deutlich auf dem Scope. Natürlich nur, wenn du im
> relevanten Abstand zum Sender wohnst.

Das Scope hat ja auch keinen Schwundausgleich wie mein KW-Transceiver.

Henry Kiefer

unread,
Sep 23, 2008, 8:54:33 PM9/23/08
to
Thomas 'Tom' Malkus schrieb:

> Henry Kiefer wrote:
>
>> Seit wann hat das was mit Fading zu tun? SOOOOOO groß wird deine
>> Antenne ja nicht sein, daß sie im Wellelängen oder Fadingbereich eine
>> Rolle spielen könnte.
>>
>> Man sieht es deutlich auf dem Scope. Natürlich nur, wenn du im
>> relevanten Abstand zum Sender wohnst.
>
> Das Scope hat ja auch keinen Schwundausgleich wie mein KW-Transceiver.
>

Die Antwort wäre jetzt was für die Tapete hier.

Man kann auch komplette Aussetzer beobachten. Wie gesagt, hängt davon
ab, wo und wann man mißt.


- Henry

--
www.ehydra.dyndns.info

Klaus Butzmann

unread,
Sep 24, 2008, 7:25:06 AM9/24/08
to
Thomas 'Tom' Malkus schrieb:

> PS: Nach einer Umfrage der Zeitschrift MIBA ist der durchschnittliche
> Modellbahner > 35 Jahre, hatte ich da irgendwo mal gelesen.

Eher > 45 bis > 55 Jahre,
nur auf Funkerbörsen sieht man noch weniger junge Leute.


Butzo

Klaus Holtermann

unread,
Sep 24, 2008, 12:35:13 PM9/24/08
to
Hallo Tom,

Thomas 'Tom' Malkus <tom....@gmail.com> schrieb in im Newsbeitrag:
gbbfal$8f0$02$1...@news.t-online.com...

> PS: Nach einer Umfrage der Zeitschrift MIBA ist der durchschnittliche
> Modellbahner > 35 Jahre, hatte ich da irgendwo mal gelesen.

meine Erfahrung als Modellbahnzubeh�r-Lieferant und -Aussteller sieht da
etwas anders aus. Viele sind im Rentenalter und realisieren dann das, was
sie sich etliche Jahre vorher ertr�umt hatten. Das ist dann oft auch die
Technik von "vor etlichen Jahren" ;-)
Daneben gibt's die ganz jungen, die sich endlich mal wieder diesem Hobby
zuwenden. Nachdem Eisenbahn und PC nicht mehr v�llig getrennte Welten
darstellen, finden immer mehr "Kleine" den Weg zu uns. Schulprojekte oder
Nachwuchsgruppen der Vereine ziehen den Altersdurchschnitt deutlich runter.

Was mir fehlt, ist die Altersgruppe dazwischen - so um die 25-45. Die sind
offenbar zu sehr mit Job und Familie besch�ftigt.

Aber wenn man dann den Mittelwert bildet, hat die MIBA vielleicht doch
wieder recht ;-)


Viele Gr��e
Klaus Holtermann

PS: Es gibt auch andere Methoden der Zugerkennung ;-)

--
Holtermann Elektronik
www.Holtermann-Modellbahntechnik.de
www.MoBaSchaZ.de

Thomas 'Tom' Malkus <tom....@gmail.com> schrieb in im Newsbeitrag:
gbbfal$8f0$02$1...@news.t-online.com...


> Leo Meyer wrote:
>
> > Mal ne etwas unbedarfte OT-Frage (meine [analoge] Modellbahnzeit war mit
16

> > vorbei ;-): Was willst Du denn mit der Zugerkennung machen? Bl�cke
schalten?
> > Ich k�nnte mir vorstellen, dass Du da ziemlich genau 100% Erkennungsrate
> > brauchst, sonst gibt's ein ICE-Ungl�ck. Also wirst Du sowieso noch
> > herk�mmliche Sensoren als Backup brauchen. Oder hast Du da mehr
> > Modelleisenbahn-Fantasie als ich?
>
> N�, f�r die "echte" Kontrolle hofft man noch auf Railcom, eine
> bidirektionale Kommunikation nach DCC Standard �ber das Gleis.


> (http://www.lenz-elektronik.de und http://www.nmra.org)
>
> Ich will damit nur einen Schattenbahnhof steuern, d.h. wissen, welcher

> Zug auf welchem Gleis einf�hrt. Nat�rlich k�nnte man damit auch noch


> Positionsbestimmungen auf der Anlage machen, aber dazu muss man massen-

> haft Leseger�te montieren. Da ist Railcom mit Blockabschnitten


> einfacher. Allerdings funktioniert Railcom nur mit Decodern in den Loks
> und DCC Steuerung, die kleinen Transponder kann man auch unter einen

> Waggon kleben und das w�rde auch mit analogen Steuerungen funktionieren.
>
> Und bei analogen Steuerungen habe ich auch kein Problem mit St�rungen,


> das funktioniert tadellos und die Lesegeschwindigkeiten eines HITAG S

> Transponders sind enorm, da darf der Zug auch ruhig �bers Gleis huschen.
>
> Normalerweise h�nge ich die Transponder Rindviechern um den Hals und die

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Sep 24, 2008, 3:03:26 PM9/24/08
to
Hallo Klaus,

Klaus Holtermann wrote:
> Was mir fehlt, ist die Altersgruppe dazwischen - so um die 25-45. Die sind

> offenbar zu sehr mit Job und Familie beschäftigt.


>
> Aber wenn man dann den Mittelwert bildet, hat die MIBA vielleicht doch
> wieder recht ;-)

Das ist schon etwas her, irgendwas war da noch, dass man sich wieder
aufs alte Hobby besinnt wenn Haus gebaut, Job gefestigt, Familie da
ist, oder so ähnlich. Aber auf den Mittelwert bezogen könnte das
durchaus hinkommen.

> PS: Es gibt auch andere Methoden der Zugerkennung ;-)

Ich weiß, ich kenne Deine ;-). Ich arbeite beruflich mit den
Transpondern und dann kommt man halt auf die Idee, dass muss
doch auch für die Modellbahn gehen. Ist ein reines Spaßprojekt.

Wobei Helma? oder so hat das ja auch im Angebot, aber wohl mit
ziemlichen Restriktionen bei der Antennenmontage.

73 de Tom

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