Farnell hat seine Webseite überarbeitet und seine Suchmaschine völlig
umgestrickt. Und wenn es nicht irgendeine Möglichkeit gibt, noch auf die
alte Seite zu kommen, haben sie wohl in naher Zukunft zumindest mich als
Kunden wohl verloren, obwohl ich bisher mit dem Service selbst immer
zufrieden war.
Gibt es mit der neuen Suchmaschine noch irgendeine Möglichkeit, z.B. unter
Allen Op-Amps mit GBW zwischen 10 MHz und 100 MHz zu suchen?
Soweit ich sehe, erfordert das nun mehr als 50 Mausklicks und 50
Seitenreloads.
Und wenn man dann noch einen Spannungsbereich auswählen möchte, noch einmal
derselbe Spaß. Und wehe, wenn man sich verklickt und überhastet den Back-
Button drückt! Dann darf man nämlich noch einmal ganz von vorne anfangen...
Zwischensuchergebnisse in neue Browser-Tabs zu duplizieren funktioniert auch
nicht.
Davon, daß die neuen Tabellen in meinem Standardbrowser nicht korrekt
dargestellt werden, reden wir jetzt einmal gar nicht.
Oder mache ich nur irgendetwas falsch und es gibt doch noch einen guten
Grund nicht zu Digikey für alles zu wechseln (Land ist Dänemark)?
Gruß,
Jürgen
Digikey hat die einzig funktionierende Suchmaschine, alle anderen sind
IMHO Murks. Gerade mal farnell.de angesehen, au Backe, das haben die
Script Kiddies jetzt voll in den Graben gesetzt.
Digikey hatte auch mal eine "Modernisierung" gemacht. Bekam postwendend
Emails von mir und wohl haufenweise anderen. Wenige Tage spaeter ein
Link "Digikey Classic -> back by popular demand". Kurz darauf verschwand
auffaellig unauffaellig der ganze neue Krempel. Bei NXP war das etwas
schwieriger, erforderte ein Schreiben an den CEO, worauf dann in
Eindhoven allerdings der Hammer kreiste und die Site nun funktioniert.
Man kann schon was ausrichten. Wenn sie sich stur stellen, einfach zu
Digikey wechseln und feddich. Dann koennen wir hier mehr Dollars drucken :-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
>Digikey hat die einzig funktionierende Suchmaschine, alle anderen sind
>IMHO Murks. Gerade mal farnell.de angesehen, au Backe, das haben die
>Script Kiddies jetzt voll in den Graben gesetzt.
>
>Digikey hatte auch mal eine "Modernisierung" gemacht. Bekam
>postwendend Emails von mir und wohl haufenweise anderen. Wenige Tage
>spaeter ein Link "Digikey Classic -> back by popular demand". Kurz
>darauf verschwand auffaellig unauffaellig der ganze neue Krempel. Bei
>NXP war das etwas schwieriger, erforderte ein Schreiben an den CEO,
>worauf dann in Eindhoven allerdings der Hammer kreiste und die Site
>nun funktioniert. Man kann schon was ausrichten. Wenn sie sich stur
>stellen, einfach zu Digikey wechseln und feddich. Dann koennen wir
>hier mehr Dollars drucken :-)
Hallo J�rg,
kannst Du f�r mich mal rauskriegen, was der CEO Dekkers f�r eine email
addr, hat.
Ich m�chte da auch mal den Hammer kreisen lassen:
Corporate Headquarters:
Thermo Fisher Scientific Inc.
81 Wyman Street
Waltham, MA 02454
Tel: 781.622.1000
800.678.5599
Fax: 781.622.1207
Marijn E. Dekkers, (ist Holl�nder, vermutlich aus Eindhoven)
President and CEO
Ich versuche seit Ende April die Preise f�r 3 Ersatzteile zu bekommen,
aber die Trollos da verarschen mich bloss und inzwischen kriege ich
nicht mal mehr eine Antwort. Die sind nicht mal in der Lage, ihre
eigenen emails zu lesen, geschweige denn, was ich schreibe.
Kurzform: (7-10 emails seitenlang sind es schon) Angeblich gibt es die
Teile nicht, obwohl ich sie aus deren St�ckliste abgeschrieben habe samt
Nummern. Dann gibt es angeblich das 3. Teil nicht. Auf Hinweis auf deren
eigene Dokumentation (2 uralte auf der web-Seite) und eine neuere meines
Kunden entschuldigt sich der 'Service Mensch' dass er nur die alten
Unterlagen gebl�ttert hat und dort gibt es das Teil nicht.
Ich hab dann die alten Unterlagen geladen und siehe, das Teil gibt es,
er muss nur eine Seite weiterbl�ttern. N�chste Entschuldigung... das
w�re ja ein Ger�t f�r EU, da hat er nicht nachgesehen. Obwohl ich von
Anfang an genau das incl. Typenbezeichnung, Seriennummer und Spannung
230V~ 50Hz geschickt habe. Es wurde grossz�gig �berlesen, statt dessen
wurde ich 3 mal von 2 Leuten nach der Seriennummer gefragt, obwohl die
jedesmal dabeistand!
Ein echter Schlampladen aber mit dicken Backen, so von wegen deren
Service: ...The world leader in serving science...
http://www.thermofisher.com/global/en/about/careers/ceo_message.asp
Ich denke, der CEO sollte den email Verkehr mal zugeschickt bekommen
und seinen Scheixxx-Laden mal in Schwung bringen.
Ich werde hier berichten, ob und wie es weitergeht.
Hier von PY aus per Telefon habe ich keine Chance, aber vielleicht
kannst Du ja mal da anrufen und nach der mailto fragen.
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Bl�dsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, L�tzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
> Hier von PY aus per Telefon habe ich keine Chance, aber vielleicht
> kannst Du ja mal da anrufen und nach der mailto fragen.
Zu schlechte Leitungen in Paraguay? Meist kann man sowas telefonisch viel
schneller kl�ren.
--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
> Gibt es mit der neuen Suchmaschine noch irgendeine M�glichkeit, z.B. unter
> Allen Op-Amps mit GBW zwischen 10 MHz und 100 MHz zu suchen?
> Soweit ich sehe, erfordert das nun mehr als 50 Mausklicks und 50
> Seitenreloads.
Stimmt, ist ein wenig bl�de, da� man nicht mehrere Punkte einer Kategorie
auf einmal anklicken kann, die dann ODER-verkn�pft werden. War das fr�her
nicht mal m�glich gewesen? W�re vielleicht ein Hinweis an Farnell wert, mit
der Bemerkung, da� das bei Digikey besser gel�st ist.
Sch�n an der neuen Seite ist zumindest, da� die L�nderauswahl endlich
automatisiert ist und man nicht immer die deutsche Flagge beim Einstieg
suchen und anklicken mu�.
Farnell hat aber auch gute Verk�ufer, die man anrufen kann und die dann f�r
einen das Suchen �bernehmen. Die wissen meist auch, ob ein Produkt g�ngig
ist oder vielleicht bald abgek�ndigt oder aus dem Sortiment genommen wird,
oder was es so neues gibt, was man brauchen kann usw. Oder einfach direkt
bei Digikey suchen und dann nochmal den Preis bei Farnell vergleichen, ist
manchmal sogar preiswerter.
Ja, Ctrl-Klick fᅵr Mehrfachauswahl, Shift-Klick fᅵr ganze Bereiche.
> Wᅵre vielleicht ein Hinweis an Farnell wert, mit
> der Bemerkung, daᅵ das bei Digikey besser gelᅵst ist.
Oder jedesmal bei denen anrufen, erklᅵren, daᅵ die Webseite kaputt ist
und die Parameter anfragen.
> Schᅵn an der neuen Seite ist zumindest, daᅵ die Lᅵnderauswahl endlich
> automatisiert ist und man nicht immer die deutsche Flagge beim Einstieg
> suchen und anklicken muᅵ.
Bei http://de.farnell.com/ muᅵte ich das noch nie.
> Farnell hat aber auch gute Verkᅵufer, die man anrufen kann und die dann fᅵr
> einen das Suchen ᅵbernehmen.
Unter Hinweis auf die Unbenutzbarkeit des Web-Shops vielleicht.
Oder bei http://www.findchips.com/ gucken, ob die ᅵberhaupt wer hat.
Falk
P.S.: n-tv hat ja auch ein neues Design. Ist das nur bei mir
unertrᅵglich langsam?
>Wolfgang Allinger wrote:
>> Hier von PY aus per Telefon habe ich keine Chance, aber vielleicht
>> kannst Du ja mal da anrufen und nach der mailto fragen.
>Zu schlechte Leitungen in Paraguay?
Festnetz schwierig, VoIP ist Lotto... :-(
>Meist kann man sowas telefonisch viel schneller kl�ren.
Ist bei Amis auch nicht viel leichter. Typischerweise mach(t)en sie nur
was, wenn man die pers�nlich kennt :-(
> Farnell hat seine Webseite ??berarbeitet und seine Suchmaschine v??llig
> umgestrickt.
Da es sich nicht um ein Betriebssystem handelt - MacOSX-10.5.7. laesst
gruessen -, ist das halb so wild. :-)
> Gibt es mit der neuen Suchmaschine noch irgendeine M??glichkeit, z.B. unter
> Allen Op-Amps mit GBW zwischen 10 MHz und 100 MHz zu suchen?
> Soweit ich sehe, erfordert das nun mehr als 50 Mausklicks und 50
> Seitenreloads.
Bei meinem Versuch zeigt es sich, dass unendlich viele Mausklicks noetig
sind, weil es kam ziemlich schnell die Antwort mit 2'290 gefundenen
Suchresultaten, dass die parametrische Suche derzeit nicht verfuegbar ist.
> Oder mache ich nur irgendetwas falsch .... ?
Wenn Du genau diese Frage stellen musst, dann ist das schon ein verdammt
scharfes Indiz dafuer, dass die Farnell-Pogrammierer vergessen haben, dass
man eine solche WWW-Seite benutzerfreundlich programmiert, weil sonst ist
das heutzutage die beste Antiwerbung.
Gruss
Thomas
--
ELKO-Buecher ueber Opamp, Instrumentation-Amplifier und Timer-555:
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/timer-555
(Aendere "akz" durch "isi" in der Mailadresse fuer Reply!)
> Merkw?rdigerweise mogeln sich solche Schleimbeutelfirmen durch alle
> Krisen.
Genau das wundert mich nicht, denn schliesslich sind die wirklich Schuldigen
an der Wirtschaftskrise Schleimbeutel-Gangster, die man mit Abfindungen
huldigend und wohlwollend abspeist, anstelle man sie sogleich am naechsten
Baum als wohlwollende Mindeststrafe aufhaengt! Schmeissfliegen ziehen
Schmeissfliegen an.
Davon gibt es einige, speziell angels�chsischer Herkunft.
Gut daran zu erkennen, dass zu Produkten nur irgendwelche
Blablub-Whitepapers auf der Homepage sind (Doku und
Preislisten Fehlanzeige, "please contact ...") und
stattdessen Investor Relations dick und fett ausgewalzt
werden.
Aber selbst bei eher traditionellen Dingen wundert man sich
als teutonischer Unternehmer h�ufig, wie so manche
aufgeblasene Bude existieren kann. Ich sage nur EDA,
das, was wir mit wenigen Leuten machen, besch�ftigt
andernorts Horden von "Key Account" Managern bis
"Vice President Marketingsalesinvestorrelationsblafasel".
Da wir im gleichen Markt t�tig sind, _kann_ sich das
einfach f�r diese Buden nicht rechnen, selbst wenn sie
einen h�heren Marktanteil haben.
Ich hab' mich immer gefragt, woher die die Kohle f�r
die Schaumschl�gerei nehmen, seit der Finanzkrise ist
es klar: Es waren leider unsere eigenen Steuergelder,
mit denen die Landesbanken & Co die Wunderbra-Blase
namens Wallstreet per Verbriefung von allem m�glichen
und unm�glichen Zeugs mit aufgepustet haben. Und
wenn $US-KONSUMENT Haus und Auto von der
deppaten Landesbank geschenkt bekommt, dann
bleibt nat�rlich jede Menge �ber, um es dubiosen
Schlips-only-Buden per "Investment" in den Rachen zu
werfen.
D.h. wir als Firma hierzulande d�rfen indirekt per
Steuergeld auch noch diese Aufblasbunden finanzieren,
schon klar, warum das "stupid German money hei�t" :-((
Nunja, zumindest diese Finanzquelle ist jetzt erstmal dicht.
Und es ist schon ganz interessant, was f�r "Technology"
pl�tzlich �berall so feilgeboten wird.
Sieht man auch an den Aktien, so mancher EDA
"Market Leader" Wettbewerber ist gerade f�r relativ
kleines Geld komplett zu habem ;-)
Bei 70% Kursverlust werden sie sich zudem schwer tun,
neues Geld einzusammeln, damit herrscht jetzt wenigstens
erstmal Ruhe ;-) Und es gibt ein paar "Key Account
Sales Manager Central Europe Northern Region South
Elbegrund" ;-) weniger ...
Gru� Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
Geht nicht ueber Skype? Bei Email geht man am besten so vor: Rausfinden
was bei der Firma fuer Email-Adressen ueblich ist. Bei Thermo Fisher
ist das ganz einfach: vorname.nachname@ thermo..., ohne Mittel-Initialen
oder Abkuerzung und m.W. benutzt er in Amerika nicht seinen Taufnamen
Marinus.
Also schicke es einfach an marijn.dekkers <at> thermofisher <dot> com.
Ein Tip: Solche Chosen bekommen als Brief erheblich mehr Gewicht. Emails
werden bei manchen Firmen schonmal von der Sekretaerin mehr oder weniger
abgewimmelt. Wenn das Email oben nicht funktioniert lass es mich wissen,
dann rufe ich dort an. Allerdings werden die mir seine Email Adresse
nicht am Telefon sagen, sondern vermutlich nur die fuer Investor
Relations und die steht im Web. Wobei deren Interesse immens steigt,
wenn es Gemunkel in Newsgroups und so gibt :-))
Und Muenchner Herkunft.
> Gut daran zu erkennen, dass zu Produkten nur irgendwelche
> Blablub-Whitepapers auf der Homepage sind (Doku und
> Preislisten Fehlanzeige, "please contact ...") und
> stattdessen Investor Relations dick und fett ausgewalzt
> werden.
>
Gut daran zu erkennen, dass Anfragen von Ingenieuren die ein Design-In
eines derer Produkte vorhaben offenbar als laestig empfunden werden.
> Aber selbst bei eher traditionellen Dingen wundert man sich
> als teutonischer Unternehmer h�ufig, wie so manche
> aufgeblasene Bude existieren kann. Ich sage nur EDA,
> das, was wir mit wenigen Leuten machen, besch�ftigt
> andernorts Horden von "Key Account" Managern bis
> "Vice President Marketingsalesinvestorrelationsblafasel".
> Da wir im gleichen Markt t�tig sind, _kann_ sich das
> einfach f�r diese Buden nicht rechnen, selbst wenn sie
> einen h�heren Marktanteil haben.
>
Das haben wir ja nun schon mehrmals gehoert. Doch jetzt mal Butter bei
die Fische: Wie hoch ist der Marktanteil von BAE weltweit im Vergleich
zu Cadence Produkten, und zu Altium, und so weiter? Marktanteil = paid
seats.
Hint: OrCad hat in USA bei EDA in etwa die Marktdurchdringung wie sie
Kleenex in der Kueche hat. Ich mag OrCad nicht (mehr) besonders, aber
irgendwas muessen die offenbar richtig machen.
> Ich hab' mich immer gefragt, woher die die Kohle f�r
> die Schaumschl�gerei nehmen, seit der Finanzkrise ist
> es klar: Es waren leider unsere eigenen Steuergelder,
> mit denen die Landesbanken & Co die Wunderbra-Blase
> namens Wallstreet per Verbriefung von allem m�glichen
> und unm�glichen Zeugs mit aufgepustet haben. Und
> wenn $US-KONSUMENT Haus und Auto von der
> deppaten Landesbank geschenkt bekommt, dann
> bleibt nat�rlich jede Menge �ber, um es dubiosen
> Schlips-only-Buden per "Investment" in den Rachen zu
> werfen.
>
> D.h. wir als Firma hierzulande d�rfen indirekt per
> Steuergeld auch noch diese Aufblasbunden finanzieren,
> schon klar, warum das "stupid German money hei�t" :-((
>
> Nunja, zumindest diese Finanzquelle ist jetzt erstmal dicht.
> Und es ist schon ganz interessant, was f�r "Technology"
> pl�tzlich �berall so feilgeboten wird.
>
Gibt's genauso gut umgekehrt. Z.B. duerften die amerikanischen Kaeufer
einer Halbleiterschmiede nordwestlich von Dir inzwischen alles andere
als gluecklich ueber ihren "Fang" sein.
> Sieht man auch an den Aktien, so mancher EDA
> "Market Leader" Wettbewerber ist gerade f�r relativ
> kleines Geld komplett zu habem ;-)
> Bei 70% Kursverlust werden sie sich zudem schwer tun,
> neues Geld einzusammeln, damit herrscht jetzt wenigstens
> erstmal Ruhe ;-) Und es gibt ein paar "Key Account
> Sales Manager Central Europe Northern Region South
> Elbegrund" ;-) weniger ...
>
Wie auch immer, was im EDA-Bereich am Ende zaehlt sind die Marktanteile.
Grund: Vendor Lock-in.
>Wolfgang Allinger wrote:
>> <notthis...@removethispacbell.net> (Joerg) wrote:
>>> Schreiben an den CEO, worauf dann in Eindhoven allerdings der
>>> Hammer kreiste und die Site nun funktioniert. Man kann schon was
>>> ausrichten.
>> Ich m�chte da auch mal den Hammer kreisen lassen:
>>
>> Corporate Headquarters:
>> Thermo Fisher Scientific Inc.
>> [...]
>> Marijn E. Dekkers, (ist Holl�nder, vermutlich aus Eindhoven)
>> President and CEO
>>
>> Ich versuche seit Ende April die Preise f�r 3 Ersatzteile zu
>> bekommen, aber die Trollos da verarschen mich bloss und inzwischen
>> {...]
>> Ein echter Schlampladen aber mit dicken Backen, so von wegen deren
>> Service: ...The world leader in serving science...
>>
>> http://www.thermofisher.com/global/en/about/careers/ceo_message.asp
>>
>> Ich denke, der CEO sollte den email Verkehr mal zugeschickt bekommen
>> und seinen Scheixxx-Laden mal in Schwung bringen.
>>
>> Ich werde hier berichten, ob und wie es weitergeht.
>>
>> Hier von PY aus per Telefon habe ich keine Chance, aber vielleicht
>> kannst Du ja mal da anrufen und nach der mailto fragen.
>>
>Geht nicht ueber Skype?
Skype benutze ich viel, aber ich muss manchmal 3-5 mal eine Verbindung
aufbauen, bis es funzt. Besonders unangenehm f�r den Angerufenen, wenn
er mich nicht h�rt :-(
>Bei Email geht man am besten so vor:
>Rausfinden was bei der Firma fuer Email-Adressen ueblich ist. Bei
>Thermo Fisher ist das ganz einfach: vorname.nachname@ thermo..., ohne
>Mittel-Initialen oder Abkuerzung
Wie findest Du sowas raus?
>und m.W. benutzt er in Amerika nicht seinen Taufnamen Marinus.
Huch, ist der auf einen anderen Namen getauft? Kennst Du ihn?
>Also schicke es einfach an marijn.dekkers <at> thermofisher <dot> com.
Muss ich morgen mal versuchen.
>Ein Tip: Solche Chosen bekommen als Brief erheblich mehr Gewicht.
Ja, schon klar, aber die Laufzeit aus PY nach irgendwo ist gerne schon
mal mehrere Wochen oder Monate :-( 10-20% kommen erst in hundert Jahren
oder nie an. :-o
Ich hab in D schon mal eine Beschwerde per Sackpost an den
Aufsichtsratsvorsitzenden von Computer2000 geschickt (lange Pleite), und
zwar an dessen Privatadresse. Ich hab dann von ihm eine blafasel Antwort
und von seinem Assi ein Entschuldigungsschreiben bekommen mit einer
Fotokopie eines Artikel, wie C2000 gegen eine quengeligen RA vorgegangen
ist. Also eine eiskalte Drohung. Diese Schleimbeutelfirma ist an ihren
Methoden eingegangen :-)
>Emails werden bei manchen Firmen schonmal von der Sekretaerin mehr
>oder weniger abgewimmelt.
Ich probiers mal.
>Wenn das Email oben nicht funktioniert lass
>es mich wissen, dann rufe ich dort an. Allerdings werden die mir seine
>Email Adresse nicht am Telefon sagen, sondern vermutlich nur die fuer
>Investor Relations und die steht im Web. Wobei deren Interesse immens
>steigt, wenn es Gemunkel in Newsgroups und so gibt :-))
Oder noch bessere(?) Idee: Ich schreib den ganzen Kram als Word RTF
Datei und schick sie Dir, Du kannst es bitte Korrekturlesen, ggf.
anpassen, ausdrucken und an den CEO schicken. Hihi, J�rg als Lektor...
Unterschreib halt mit i.A. oder wie das in USA hei�t, weil ich meine
Unterschrift nicht in die Word Datei kriege. Oder ich schreib drunter:
Nach Diktat verreist (wie heisst dat auf english?)
Ich glaube diese Brief Variante ist besser.
Zustimmung. Ein weiteres Kriterium.
Ich wei�, jetzt kommt wieder ein gewisser Anbieter
aus Teutonien. Auch Staatshilfe-Kandidat ...
Es gibt aber mehr als nur den hierzulande.
>Das haben wir ja nun schon mehrmals gehoert. Doch jetzt mal Butter bei
>die Fische: Wie hoch ist der Marktanteil von BAE weltweit im Vergleich
>zu Cadence Produkten, und zu Altium, und so weiter? Marktanteil = paid
>seats.
Du wei�t doch: Wir alle haben 60% Marktanteil von den
300% Markt, oder ?
V�llig falsche Fragestellung in dem Zusammenhang, weil
interessant ist:
- Wie hoch sind die Wartungseinnahmen ?
(Neuverk�ufe sind heute nicht mehr wirklich das Thema,
siehe Deine eigene Anmerkung vendor lock in)
- Wieviel Umsatz wurde mit dem Verkauf generiert,
also Lizenzen mal Durchschnittspreis ?
Beides wirst Du weder von mir noch von anderen erfahren,
ich kann Dir aber verraten, dass unser Marktanteil in
Europa (auch GB) nicht soooo schlecht ist. Ich hatte
mal die eine oder andere Gelegenheit zum Vergleich.
Bei Deinem Pseudo-Marktanteil ("paid seats") wird n�mlich
jede Schullizenz etc. mitgerechnet, das sind genau die
Wunderbra-Zahlen f�r dumme Aktion�re.
Zu Cadence:
Schau Dir mal deren Aktienkurs an, dann wei�t Du, wieviel
sie richtig machen und wieviel nicht.
Eine Firma, deren Aktien nun schon seit f�nf Jahren, weiter
reicht das Chart nicht, von gelegentlichen Schwankungen
abgesehen, prim�r in eine Richtung gehen und bei denen
der werte Investor aus 15$ in 2004 echt gigantische 5$ in
2009 gemacht hat, die kann eigentlich nicht soviel richtig
gemacht haben. Von den 5$ pro Aktie sind rund 2,2$ der
Anteil der Firmenkasse, und naja, mit dem Gewinn sieht es
wohl auch nicht sooo toll aus, je nachdem, welchen man
nimmt, k�nnte man sogar auf die Idee kommen, dass der
Verlust momentan gr��er ist als der Umsatz:
http://investing.businessweek.com/research/stocks/financials/financials.asp?ric=CDNS.O
Jaja, Goodwill Abschreibung, bei uns k�me �berhaupt
niemand auf die Idee, den erst in die Bilanz aufzunehmen.
Lustig auch, dass "Selling General & Admin Expenses" deutlich
h�her sind als "R&D", wobei in letzterem gewiss auch der
eine oder andere Manager versteckt sein d�rfte.
Und dann sollte man noch wissen, dass der Umsatz bei weitem
nicht nur EDA Software ist.
Genau solche Wasserk�pfe meinte ich ;-)
Wei�t, aus viel Investorengeld wenig machen, durch Einstellen
eben ganz vieler Managers, die dann ganz viele Powerpoints
und wichtige Gesichter machen, das kann jeder. Den CCT
Router hatten sie z.B. damals auch nur zugekauft, wie so vieles,
halt mit dem dicken Sack voller Investorengeld, finanziert letztlich
�ber, nunja, wie schon diskutiert ...
Die tolle Rendite wurde da eher nicht daraus.
Ergo: Wenn Du noch "stupid money" �brig hast, Dollars
oder Euros aller Art, auch Schweizer Franken, sag' mir
bitte Bescheid, ich entsorge es und stelle Dir auch noch
eine ordnungsgem��e Entsorgungsbescheinigung aus,
gerne als sch�ne Schmuckurkunde ;-)
>Hint: OrCad hat in USA bei EDA in etwa die Marktdurchdringung wie sie
>Kleenex in der Kueche hat.
Hint: OrCad ist auch nur zugekauft.
>Gibt's genauso gut umgekehrt. Z.B. duerften die amerikanischen Kaeufer
>einer Halbleiterschmiede nordwestlich von Dir inzwischen alles andere
>als gluecklich ueber ihren "Fang" sein.
Ich w��te nicht, wer da was gekauft hat, falls Du Dresden
meinst, die Quimonda Aktien ist Infineon nie wirklich losgeworden
und AMD Saxony haben die Scheichs erworben und die
finden das wohl ganz ok.
Im �brigen sind in den F�llen �berall Produktion und tats�chlich
wertvolle Produktionsanlagen vorhanden, die sogar tats�chlich
den Firmen geh�ren und wo nicht bis unters Dach alles
verpf�ndet wurde, wie bei einem gewissen k�nftig volkseigenen
Fahrzeughersteller.
Tja J�rg, VEB General Motors, wer h�tte das einmal gedacht ...
Wann macht Ihr eigentlich die "Union der amerikanischen
Sowjetrepubliken" auf, Arnie erh�lt dann statt dem Titel des
Governors den des kalifornischen Sowjetvorsitzenden ? ;-)
Dann spielt auch die Finanzlage von Kalifornien keine Rolle
mehr, weil pleite ist eine solche Republik per Definition im
Dauerzustand, also gleich ein weiteres Problem gel�st.
Face it: Die Party ist vorbei, es wird Euch auch keiner mehr die
Wallstreet finanzieren, mit allen Konsequenzen.
Und damit werden viele dieser Powerpoint-only Buden das
Schicksal der Dinosaurier erleiden.
Btw.: Ich glaube schon, dass viele US Firmen auch Chancen
am Markt haben, ihr habt schon einige ordentliche Halbleiter-
hersteller und Pharma/Medizintechnik geht wohl auch ganz gut,
Standard-Software nat�rlich auch.
Die guten Halbleiterhersteller h�ren sogar auf das, was die
Kunden hierzulande sagen.
Danach schaut es dann allerdings eher mau aus,
irgendwie "alles aber nicht wirklich". Selbst die Computer
stammen inzwischen meist aus Fernost.
Alles andere wird ganz viel Arbeit, wenn Ihr wieder f�hrend
sein wollt, f�r viele Managers bei Euch wird das eine gewaltige
Umstellung werden, der Kunde ist wieder die Nummer eins,
Wachstum findet prim�r organisch und nicht durch Zukauf-
Orgien statt, man kann auch als nicht-Market-Leader
Gewinn machen, die Aktienoptionen r�cken in die unterste
Schublade und es muss nicht immer SuperHighTech Tralala
sein, mit dem man viel Geld verdient. Man kann auch mit
weniger Gewinn f�r Schrauben und Stahlblech gl�cklich
sein, Hauptsache, es ist _echter_ Gewinn und keine
Finanztricks-Zukauf-Goodwill-Verbrief-Mauschelei.
Hoert sich ja nicht besonders zuverlaessig an.
>
>> Bei Email geht man am besten so vor:
>> Rausfinden was bei der Firma fuer Email-Adressen ueblich ist. Bei
>> Thermo Fisher ist das ganz einfach: vorname.nachname@ thermo..., ohne
>> Mittel-Initialen oder Abkuerzung
>
> Wie findest Du sowas raus?
>
Och, Wolfgang, also nee, ja isset denn ... also mal langsam zum Mitmeisseln:
Man gebe "@thermogenesis.com" plus "email" in eine Suchmaschine ein.
Anschliessend erfolgt die Betaetigung der Wagenruecklauftaste. Dann
kommen alle moeglichen Links mit Email Adressen von Leuten drin. Nach
den ersten 4-5 weiss man wie deren Prefixes gestaltet sind.
>> und m.W. benutzt er in Amerika nicht seinen Taufnamen Marinus.
>
> Huch, ist der auf einen anderen Namen getauft? Kennst Du ihn?
>
Ja: Marinus. Niederlaender moegen es bei Namen roemisch.
>
>> Also schicke es einfach an marijn.dekkers <at> thermofisher <dot> com.
>
> Muss ich morgen mal versuchen.
>
>> Ein Tip: Solche Chosen bekommen als Brief erheblich mehr Gewicht.
>
> Ja, schon klar, aber die Laufzeit aus PY nach irgendwo ist gerne schon
> mal mehrere Wochen oder Monate :-( 10-20% kommen erst in hundert Jahren
> oder nie an. :-o
>
Dafuer gibt's Fedex. Das findet dann beinahe garantiert Gehoer, denn
wenn jemand Fedex benutzt, dann meint der das bitterernst.
> Ich hab in D schon mal eine Beschwerde per Sackpost an den
> Aufsichtsratsvorsitzenden von Computer2000 geschickt (lange Pleite), und
> zwar an dessen Privatadresse. Ich hab dann von ihm eine blafasel Antwort
> und von seinem Assi ein Entschuldigungsschreiben bekommen mit einer
> Fotokopie eines Artikel, wie C2000 gegen eine quengeligen RA vorgegangen
> ist. Also eine eiskalte Drohung. Diese Schleimbeutelfirma ist an ihren
> Methoden eingegangen :-)
>
>
>> Emails werden bei manchen Firmen schonmal von der Sekretaerin mehr
>> oder weniger abgewimmelt.
>
> Ich probiers mal.
>
>> Wenn das Email oben nicht funktioniert lass
>> es mich wissen, dann rufe ich dort an. Allerdings werden die mir seine
>> Email Adresse nicht am Telefon sagen, sondern vermutlich nur die fuer
>> Investor Relations und die steht im Web. Wobei deren Interesse immens
>> steigt, wenn es Gemunkel in Newsgroups und so gibt :-))
>
>
> Oder noch bessere(?) Idee: Ich schreib den ganzen Kram als Word RTF
> Datei und schick sie Dir, Du kannst es bitte Korrekturlesen, ggf.
> anpassen, ausdrucken und an den CEO schicken. Hihi, J�rg als Lektor...
>
Ich kann's nur nicht in den naechsten zwei Wochen korrekturlesen, da ist
hier etwas Stress angesagt (vier Schaltregler-Designs).
> Unterschreib halt mit i.A. oder wie das in USA hei�t, weil ich meine
> Unterschrift nicht in die Word Datei kriege. Oder ich schreib drunter:
> Nach Diktat verreist (wie heisst dat auf english?)
>
Das tut an sich niemand, da im Zeitalter der wondersamen Aetherwellen
und Elektroenschen niemand ausser Reichweite geraet :-)
> Ich glaube diese Brief Variante ist besser.
>
Koennte sein, aber versuche es erstmal per Email. Wenn ueberhaupt keine
Reaktion kommt, gibt es vermutlich auch bei anderen Kontaktversuchen
keine. Dann sollte man einen anderen Lieferanten suchen. Bei
Form-Letter-Abwimmeln kann der Brief an den Chef lohnen.
<gruebel>
Im Halbleiterbereich? Aehm, wen denn? Ich meine jetzt nicht
Kleinstfirmen fuer Nischenmaerkte.
>> Das haben wir ja nun schon mehrmals gehoert. Doch jetzt mal Butter bei
>> die Fische: Wie hoch ist der Marktanteil von BAE weltweit im Vergleich
>> zu Cadence Produkten, und zu Altium, und so weiter? Marktanteil = paid
>> seats.
>
> Du wei�t doch: Wir alle haben 60% Marktanteil von den
> 300% Markt, oder ?
>
> V�llig falsche Fragestellung in dem Zusammenhang, weil
> interessant ist:
> - Wie hoch sind die Wartungseinnahmen ?
> (Neuverk�ufe sind heute nicht mehr wirklich das Thema,
> siehe Deine eigene Anmerkung vendor lock in)
> - Wieviel Umsatz wurde mit dem Verkauf generiert,
> also Lizenzen mal Durchschnittspreis ?
>
> Beides wirst Du weder von mir noch von anderen erfahren,
Tja, da liegt das Problem ...
Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, der gesamte EDA Markt duerfte am
Abrauschen sein. Ein Kunde benutzt z.B. nun MicroCad. Kurz nachgeguckt,
war von den Socken. Voll-Lizenz $480, hat Hierarchie, kann Orcad im- und
exportieren, mir blieb kurz die Spucke weg.
> Und dann sollte man noch wissen, dass der Umsatz bei weitem
> nicht nur EDA Software ist.
>
> Genau solche Wasserk�pfe meinte ich ;-)
>
> Wei�t, aus viel Investorengeld wenig machen, durch Einstellen
> eben ganz vieler Managers, die dann ganz viele Powerpoints
> und wichtige Gesichter machen, das kann jeder. Den CCT
> Router hatten sie z.B. damals auch nur zugekauft, wie so vieles,
> halt mit dem dicken Sack voller Investorengeld, finanziert letztlich
> �ber, nunja, wie schon diskutiert ...
> Die tolle Rendite wurde da eher nicht daraus.
>
> Ergo: Wenn Du noch "stupid money" �brig hast, Dollars
> oder Euros aller Art, auch Schweizer Franken, sag' mir
> bitte Bescheid, ich entsorge es und stelle Dir auch noch
> eine ordnungsgem��e Entsorgungsbescheinigung aus,
> gerne als sch�ne Schmuckurkunde ;-)
>
>> Hint: OrCad hat in USA bei EDA in etwa die Marktdurchdringung wie sie
>> Kleenex in der Kueche hat.
>
> Hint: OrCad ist auch nur zugekauft.
>
Hint: Der geschickt Zukauf ist Teil hiesiger Firmenstrategien :-)
Nur haben sie das IMHO nicht guenstig weiterentwickelt.
>> Gibt's genauso gut umgekehrt. Z.B. duerften die amerikanischen Kaeufer
>> einer Halbleiterschmiede nordwestlich von Dir inzwischen alles andere
>> als gluecklich ueber ihren "Fang" sein.
>
> Ich w��te nicht, wer da was gekauft hat, falls Du Dresden
> meinst, die Quimonda Aktien ist Infineon nie wirklich losgeworden
> und AMD Saxony haben die Scheichs erworben und die
> finden das wohl ganz ok.
>
> Im �brigen sind in den F�llen �berall Produktion und tats�chlich
> wertvolle Produktionsanlagen vorhanden, die sogar tats�chlich
> den Firmen geh�ren und wo nicht bis unters Dach alles
> verpf�ndet wurde, wie bei einem gewissen k�nftig volkseigenen
> Fahrzeughersteller.
>
> Tja J�rg, VEB General Motors, wer h�tte das einmal gedacht ...
>
Wieso ungewoehnlich? Wenn ich mir das VW-Gesetz ansehe, aehm ...
> Wann macht Ihr eigentlich die "Union der amerikanischen
> Sowjetrepubliken" auf, Arnie erh�lt dann statt dem Titel des
> Governors den des kalifornischen Sowjetvorsitzenden ? ;-)
> Dann spielt auch die Finanzlage von Kalifornien keine Rolle
> mehr, weil pleite ist eine solche Republik per Definition im
> Dauerzustand, also gleich ein weiteres Problem gel�st.
>
> Face it: Die Party ist vorbei, es wird Euch auch keiner mehr die
> Wallstreet finanzieren, mit allen Konsequenzen.
>
> Und damit werden viele dieser Powerpoint-only Buden das
> Schicksal der Dinosaurier erleiden.
>
> Btw.: Ich glaube schon, dass viele US Firmen auch Chancen
> am Markt haben, ihr habt schon einige ordentliche Halbleiter-
> hersteller und Pharma/Medizintechnik geht wohl auch ganz gut,
> Standard-Software nat�rlich auch.
> Die guten Halbleiterhersteller h�ren sogar auf das, was die
> Kunden hierzulande sagen.
>
> Danach schaut es dann allerdings eher mau aus,
Mal sehen, was ich so in letzter Zeit ausserhalb der Medizintechnik ...
<blaetter, blaetter> ... da waeren: Anlage fuer Oelfoerderung,
Elektronik fuer Passagiermaschine, noch eine aber fuer kleinere
Maschinen, LKW-Elektronik, Steuerung fuer Agrarbereich, soll ich
weitermachen? Alles US-Unternehmen.
> irgendwie "alles aber nicht wirklich". Selbst die Computer
> stammen inzwischen meist aus Fernost.
>
> Alles andere wird ganz viel Arbeit, wenn Ihr wieder f�hrend
> sein wollt, f�r viele Managers bei Euch wird das eine gewaltige
> Umstellung werden, der Kunde ist wieder die Nummer eins,
> Wachstum findet prim�r organisch und nicht durch Zukauf-
> Orgien statt, man kann auch als nicht-Market-Leader
> Gewinn machen, die Aktienoptionen r�cken in die unterste
> Schublade und es muss nicht immer SuperHighTech Tralala
> sein, mit dem man viel Geld verdient. Man kann auch mit
> weniger Gewinn f�r Schrauben und Stahlblech gl�cklich
> sein, Hauptsache, es ist _echter_ Gewinn und keine
> Finanztricks-Zukauf-Goodwill-Verbrief-Mauschelei.
>
--
In der EU z.B. : ST, NXP, AMS.
In Deutschland ist Infineon klar der gr��te, die haben
auch ihren Markt (Automotive und TK), selbst wenn
sie Deiner Hoheit (tm) nicht sofort antworten ...
>Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, der gesamte EDA Markt duerfte am
>Abrauschen sein. Ein Kunde benutzt z.B. nun MicroCad. Kurz nachgeguckt,
>war von den Socken. Voll-Lizenz $480, hat Hierarchie, kann Orcad im- und
>exportieren, mir blieb kurz die Spucke weg.
Der PCB-EDA Markt im Sinne der US-"Market Leader"
Firmen (again: jeder 50% von den 300% Markt) ist l�ngst
abgeraucht, deshalb tun die sich auch mit der Gewinnung
neuen Kapitals sehr schwer.
Momentan leben die wohl prim�r von IC-Tools, der Markt hat
in letzter Zeit auch seine T�cken.
Man kann aber mit Kontinuit�t durchaus noch Einnahmen in
dem Markt erzielen, man sollte sich nur nicht alleine auf diesen
verlassen, das geht schief. Deshalb machen wir _auch_ EDA.
>Hint: Der geschickt Zukauf ist Teil hiesiger Firmenstrategien :-)
>Nur haben sie das IMHO nicht guenstig weiterentwickelt.
Naja, wenn sie beim "Zukauf" jedesmal an der falschen
Stelle kaufen, n�mlich beim anderen Damager, der
weder komplette Rechte noch den guten Zugang zu den
Entwicklern hat, dann kann das auch nichts werden.
Wenn das weitgehend so l�uft, wie das bei uns teilweise
im OEM Bereich gelaufen ist, n�mlich wilder Handel unter
Versto� gegen bestehende OEM Vertr�ge (Motto:
"Klagt doch", nein, machen wir nicht, wir drehen dann
den Support-Hahn zu), nur um sich schnell "Technology"
unter den Nagel zu reissen, ohne die Urheber gerecht zu
bezahlen, dann kann das mit der Weiterentwicklung nichts
werden.
Teilweise ist es auch echt erstaunlich, wieviel Geld
da nur von Damager zu Damager f�r nicht wirkliche
Rechte gewandert ist und wie dann parallel bei den
Entwicklern an kleinem Geld gegeizt wurde.
Mit Cadence hatten wir in der Hinsicht zwar nichts zu tun,
da gab es nie Vertr�ge, aber jedenfalls mit zwei anderen
US-Gr��en. Ich kann Dir nur sagen, dass die sich alle M�he
gegeben haben, um z.B. uns als eigentliche Entwickler des
Dir bekannten Autorouters so richtig gr�ndlich sauerzufahren.
Ganz ehrlich: Wenn es da jetzt bei Euch solche auf die
Waffel haut, dann ist das nur fair und gerecht.
Am langen Arm verhungern lassen (nix Update ;-)
funktioniert am Ende doch, die windigen Dealer halten sich
zwar alle f�r so unglaublich schlau, dass sie die "Technology"
per direkter Eingebung verstehen. Nunja, manchmal
klappt das mit der Eingebung dann halt doch nicht ;-)
>> Tja J�rg, VEB General Motors, wer h�tte das einmal gedacht ...
>Wieso ungewoehnlich? Wenn ich mir das VW-Gesetz ansehe, aehm ...
<mode=J�rg_hochziehen>
Ach J�rg, f�r einen gescheiten VEB reicht das VW-Gesetz
bei weitem nicht, denn immerhin befindet sich die
Aktienmehrheit von VW im Besitz eines Hedgefonds
mit angeschlossener Automobilabteilung und der hat auch
durchaus im Aufsichtsrat etwas zu melden.
Das Land Niedersachen hat nur 20% und das VW Gesetz
wurde gerade erst deutlich zusammengestrichen.
Derartige Sonderregelungen gibt es aber auch anderswo,
auch bei Euch bei bestimmten Firmen.
Aber mit 70% Staatsanteil an einem Konzern, pardon, jetzt ja
Kombinat, wie GM kommen wir dem VEB schon deutlich
n�her.
In einer reinen Marktwirtschaft h�tte man die ohne Staatshilfen
pleite gehen lassen, ebenso wie die Banken.
Hast Du eigentlich schon den F�nfjahresplan f�r Deine
Entwicklungst�tigkeit aufgestellt und eingereicht ? ;-)
>Mal sehen, was ich so in letzter Zeit ausserhalb der Medizintechnik ...
><blaetter, blaetter> ... da waeren: Anlage fuer Oelfoerderung,
>Elektronik fuer Passagiermaschine, noch eine aber fuer kleinere
>Maschinen, LKW-Elektronik, Steuerung fuer Agrarbereich, soll ich
>weitermachen? Alles US-Unternehmen.
�l haben eh' nur die Scheichs, die Passagiermaschine kann
eigentlich nur ein Airbus gewesen sein, weil der Alp-Dreamliner
rein virtuell existiert (da hat es mit dem F�nfjahresplan nicht
wirklich hingehauen, mal schaun, wann da neben den
Mil-Auftr�gen auch _direkte_ Staatshilfen angefragt werden,
wenn sie so mit flugunt�chtigen Fliegern weitermachen),
LKW Hersteller sind eh' entweder US-Kombinat (s.o.) oder
europ�isch, ah, stimmt, Agrarprodukte als HighTech hab' ich
echt vergessen.
</mode=J�rg_hochziehen>
Nix f�r ungut ;-)
Du schriebst aber "hierzulande". Die sind nicht in Deutschland. ST ist
ganz gut obwohl mehr fuer "run-of-the-mills" Produkte, AMS eher fuer
Spezialjobs und NXP, na ja.
> In Deutschland ist Infineon klar der gr��te, die haben
> auch ihren Markt (Automotive und TK), selbst wenn
> sie Deiner Hoheit (tm) nicht sofort antworten ...
>
Das ist nicht nur mir so gegangen. Nun ja, die haetten da richtig
Stueckzahlen umsetzen koennen. Haben aber nicht. Das uebernehmen dann
mit Kusshand Firmen wie International Rectifier. Alte Weisheit hier bei
uns: If you don't take care of your customer, someone else will.
[...]
>> Hint: Der geschickt Zukauf ist Teil hiesiger Firmenstrategien :-)
>> Nur haben sie das IMHO nicht guenstig weiterentwickelt.
>
> Naja, wenn sie beim "Zukauf" jedesmal an der falschen
> Stelle kaufen, n�mlich beim anderen Damager, der
> weder komplette Rechte noch den guten Zugang zu den
> Entwicklern hat, dann kann das auch nichts werden.
>
Haeh? Als die Orcad kauften, war Orcad das mit Abstand beste EDA System
fuer Elektronik (nicht Chip Design) weltweit. Und dies ist bei weitem
nicht nur meine Meinung. Danach, aehm, das ist eine andere Geschichte.
> Wenn das weitgehend so l�uft, wie das bei uns teilweise
> im OEM Bereich gelaufen ist, n�mlich wilder Handel unter
> Versto� gegen bestehende OEM Vertr�ge (Motto:
> "Klagt doch", nein, machen wir nicht, wir drehen dann
> den Support-Hahn zu), nur um sich schnell "Technology"
> unter den Nagel zu reissen, ohne die Urheber gerecht zu
> bezahlen, dann kann das mit der Weiterentwicklung nichts
> werden.
>
> Teilweise ist es auch echt erstaunlich, wieviel Geld
> da nur von Damager zu Damager f�r nicht wirkliche
> Rechte gewandert ist und wie dann parallel bei den
> Entwicklern an kleinem Geld gegeizt wurde.
>
> Mit Cadence hatten wir in der Hinsicht zwar nichts zu tun,
> da gab es nie Vertr�ge, aber jedenfalls mit zwei anderen
> US-Gr��en. Ich kann Dir nur sagen, dass die sich alle M�he
> gegeben haben, um z.B. uns als eigentliche Entwickler des
> Dir bekannten Autorouters so richtig gr�ndlich sauerzufahren.
>
Zu Autorouter kann ich nicht viel sagen, da selten benutzt.
> Ganz ehrlich: Wenn es da jetzt bei Euch solche auf die
> Waffel haut, dann ist das nur fair und gerecht.
>
> Am langen Arm verhungern lassen (nix Update ;-)
> funktioniert am Ende doch, die windigen Dealer halten sich
> zwar alle f�r so unglaublich schlau, dass sie die "Technology"
> per direkter Eingebung verstehen. Nunja, manchmal
> klappt das mit der Eingebung dann halt doch nicht ;-)
>
>>> Tja J�rg, VEB General Motors, wer h�tte das einmal gedacht ...
>> Wieso ungewoehnlich? Wenn ich mir das VW-Gesetz ansehe, aehm ...
>
> <mode=J�rg_hochziehen>
>
> Ach J�rg, f�r einen gescheiten VEB reicht das VW-Gesetz
> bei weitem nicht, denn immerhin befindet sich die
> Aktienmehrheit von VW im Besitz eines Hedgefonds
> mit angeschlossener Automobilabteilung und der hat auch
> durchaus im Aufsichtsrat etwas zu melden.
>
> Das Land Niedersachen hat nur 20% und das VW Gesetz
> wurde gerade erst deutlich zusammengestrichen.
> Derartige Sonderregelungen gibt es aber auch anderswo,
> auch bei Euch bei bestimmten Firmen.
>
Soweit ich verstanden habe, geht ohne Einverstaendnis von Niedersachsen
so gut wie gar nichts. Wenn das nicht die Definition eines staatlich
oder landesregierten Unternehmens sein soll, dann leben wir auf
verschiedenen Planeten.
> Aber mit 70% Staatsanteil an einem Konzern, pardon, jetzt ja
> Kombinat, wie GM kommen wir dem VEB schon deutlich
> n�her.
>
Ich vermag da keinen Unterschied zu sehen. Ich finde weder die
"volkseigenen" VW Aktien noch die "Loesung" fuer GM gut.
> In einer reinen Marktwirtschaft h�tte man die ohne Staatshilfen
> pleite gehen lassen, ebenso wie die Banken.
>
Stimme Dir zu, man haette sollen. Aber wir hatten letztes Jahr Neuwahlen...
> Hast Du eigentlich schon den F�nfjahresplan f�r Deine
> Entwicklungst�tigkeit aufgestellt und eingereicht ? ;-)
>
Ich habe einen Ewigkeitsplan, den allerdings bei einer ganz anderen
Autoritaet eingereicht :-)
>> Mal sehen, was ich so in letzter Zeit ausserhalb der Medizintechnik ...
>> <blaetter, blaetter> ... da waeren: Anlage fuer Oelfoerderung,
>> Elektronik fuer Passagiermaschine, noch eine aber fuer kleinere
>> Maschinen, LKW-Elektronik, Steuerung fuer Agrarbereich, soll ich
>> weitermachen? Alles US-Unternehmen.
>
> �l haben eh' nur die Scheichs, die Passagiermaschine kann
> eigentlich nur ein Airbus gewesen sein, ...
Aehm, nein. Was zwar noch kommen koennte, aber das haengt von meinem
Kunden ab.
> ... weil der Alp-Dreamliner
> rein virtuell existiert (da hat es mit dem F�nfjahresplan nicht
> wirklich hingehauen, mal schaun, wann da neben den
> Mil-Auftr�gen auch _direkte_ Staatshilfen angefragt werden,
> wenn sie so mit flugunt�chtigen Fliegern weitermachen),
> LKW Hersteller sind eh' entweder US-Kombinat (s.o.) oder
> europ�isch, ah, stimmt, Agrarprodukte als HighTech hab' ich
> echt vergessen.
>
Ach so, und Airbus macht das natuerlich so ganz ohne jegliche
Subventionen. ROFL!
LKW: War nicht europaeisch, haette ich aber natuerlich nichts gegen.
Agrar: Mir scheint Du kennst diesen Markt nicht ;-)
> </mode=J�rg_hochziehen>
>
> Nix f�r ungut ;-)
>
:-)
Hi,
Das Land hat 20% plus eine Aktie, damit eine "besondere Sperrminorit�t", die
eigentlich erst oberhalb 25% existiert. Damit kann das Land aufgrund des
VW-Gesetzes gewisse Ver�nderungen blockieren, etwa �nderungen an der
Konzernstruktur, Verlegung von Standorten, bestimmte Abwahlen...aber den
Boss bestimmen sie damit noch lange nicht. Und den L�wenanteil vom Gewinn
gibts auch nicht.
Ob da nicht doch ein winziger Unterschied zu 70%-Staatsbesitz besteht?
..
> > ... weil der Alp-Dreamliner
> > rein virtuell existiert (da hat es mit dem F�nfjahresplan nicht
> > wirklich hingehauen, mal schaun, wann da neben den
> > Mil-Auftr�gen auch _direkte_ Staatshilfen angefragt werden,
> > wenn sie so mit flugunt�chtigen Fliegern weitermachen),
> > LKW Hersteller sind eh' entweder US-Kombinat (s.o.) oder
> > europ�isch, ah, stimmt, Agrarprodukte als HighTech hab' ich
> > echt vergessen.
> >
>
> Ach so, und Airbus macht das natuerlich so ganz ohne jegliche
> Subventionen. ROFL!
>
> LKW: War nicht europaeisch, haette ich aber natuerlich nichts gegen.
> Agrar: Mir scheint Du kennst diesen Markt nicht ;-)
Wie siehts etwa mit diesen lustigen Exportbeschr�nkungen aus? Cryptosperre
etc?
Und der n�chste Spa� ist ja schon in den Wurml�chern, der Tankflieger wird
wohl solange "umdesignt", bis auch Boh-eing ein Papiermodell fertig hat.
Schiet auf die Airbusfliegers, Amitanker braucht das Land...
--
mfg,
gUnther
Wirtschaftlich ist die EU l�ngst eine Einheit ...
>Haeh? Als die Orcad kauften, war Orcad das mit Abstand beste EDA System
>fuer Elektronik (nicht Chip Design) weltweit. Und dies ist bei weitem
>nicht nur meine Meinung. Danach, aehm, das ist eine andere Geschichte.
Dann hat man offenbar vergessen, sich die Dienste der
Orcad Entwickler l�ngerfristig zu sichern.
Halt genau das, was ich Dir ausf�hrlich geschrieben habe.
>Zu Autorouter kann ich nicht viel sagen, da selten benutzt.
Mit dem Orcad Router haben wir auch nichts am Hut,
ich habe das mit den anderen US Gro� EDA Firmen
nur angef�hrt, damit Du siehst, woran es klemmt.
Das sind Erfahrungen, wie ich sie selber als Entwickler
gemacht habe und Du glaubst doch wohl nicht, dass
die Gro�buden-Damagers mit anderen deutlich besser
umspringen. Damager kauft immer nur bei Damager,
Entwickler zieht man am besten �ber den Tisch, das
hat man doch beim Pseudo-MBA so gelernt, oder ?
>Soweit ich verstanden habe, geht ohne Einverstaendnis von Niedersachsen
>so gut wie gar nichts.
Stimmt nicht. Es geht um Einschr�nkungen bei der
Verlegung von Produktionsst�tten und darum, dass f�r
satzungs�ndernde Beschl�sse eine 80% Mehrheit
erforderlich ist. Das hat die EU inzwischen so gebiligt,
ob man das nun marktwirtschaftlich sauber findet
oder nicht.
>Ich vermag da keinen Unterschied zu sehen. Ich finde weder die
>"volkseigenen" VW Aktien noch die "Loesung" fuer GM gut.
Vielleicht siehst Du den Unterschied jetzt.
Ohne Porsche geht bei VW nicht viel.
Das Problem, das Porsche hat, ist ein anderes:
Sie wollten einen Gewinnabf�hrungsvertrag und der
bedarf einer 80% Mehrheit. Selbst bei einer "normalen"
AG braucht es daf�r 75% der Stammaktien.
>Ach so, und Airbus macht das natuerlich so ganz ohne jegliche
>Subventionen. ROFL!
Vorsicht: Airbus bekommt in der Tat keine Subventionen mehr
f�r den Zivilflugzeugbau, sonden nur _r�ckzahlbare_ Darlehen
als Anschubfinanzierung.
Und im �brigen fliegen deren Teile, einschlie�lich des ersten
A380, im Gegensatz zu dieser Dreamliner-Rollout Potemkin-
Attrappe, die nie fliegen wird (*), weil sie nicht richtig vernietet
war und nicht mehr richtig flugtauglich vernietet werden kann.
Mit _dem_ Spott darfst Du leben.
Und genau nach diesem System Potemkin l�uft einiges bei
Euch, siehe auch die aufgeblasenen Whitepaper-Buden, nur
hat sich das inzwischen weltweit rumgesprochen.
>Agrar: Mir scheint Du kennst diesen Markt nicht ;-)
Doch, aus dem Supermarkt und als Subventionssenke.
Bei Euch wie bei uns.
Gru� Oliver
P.s. (*) Es sei denn, man rollt sie eine Klippe runter, aber
irgendwie war das mit dem Erstflug anders gedacht ;-)
Nur n�tzt das dem US Milit�r nichts, weil am Ende vom Tag brauchen
die Tankflieger, die ihrem Namen gerecht werden, die Betonung liegt
auf dem zweiten Wortteil. Nur mit Papier l��t sich der Treibstoff
schlecht transportieren.
Es hat schon Gr�nde, warum sich im internationalen Bereich au�erhalb
der USA praktisch alle Armeen, in denen es entsprechende
Ausschreibungen gab, f�r den Airbus A330 MRTT entschieden haben,
so die Australier und die Briten wie auch die VAE.
> Agrarprodukte als HighTech hab' ich
> echt vergessen.
M�hgarbenbinder, Made in Lancaster County.:-)
Gru� Dieter
Hi,
die kenne ich nicht. Aber letztens kam ich an einer langen Stra�enbaustelle
vorbei, etliche Bagger im Einsatz, einer von CAT (caterpillar), sehr h�bsch
anzusehen, mehrfarbiger Korpus und nett getarnte Hydraulik, breite
Raupenketten, externe Scheinwerfer wie Stielaugen zum Abbrechen ...aber
winziges Cockpit ohne Panzerungen oder Schutzb�gel, auch keine R�ckspiegel,
der Fahrer konnte nichtmal hinter sein Heck sehen. Gleich daneben arbeitete
ein alter japanischer Bagger; sichtlich mehrfach nachlackiert, viel kleiner,
aber gr��ere Schaufel, l�ngerer Arm, gro�z�gige Kanzel mit saustabilem
Dach...und ner Batterie Scheinwerfer dadrunter und sichtlich ner Klimaanlage
im Zwischendach. Keine Frage, mit welchem ich gespielt h�tte.....rate mal,
welcher die Fahrbahn einengte....der Dicke Ami konnte nichtmal richtig auf
der Stelle wenden, seine Spurbreite war zu hoch, auf unsicherem Grund drehte
der sich zur Seite weg. der kleine Japs dagegen wirbelte wie Nummer 5, war
sichtlich fixiger. Ich vermute stark, der Ami war per Dumpingpreis auf die
Baustelle gekommen.
--
mfg,
gUnther
> Mit _dem_ Spott darfst Du leben.
Und das zu Recht. Was war damals die H�me in den amerikanischen Medien
gro�, als es Probleme beim A380 gab. Nun stellt sich raus: Wer zuletzt
lacht, lacht am Besten. Im Gegensatz zu Boeing hat Airbus immerhin ein
Flugzeug gebaut, das nicht nur fliegen kann, sondern auch schon verkauft
und produktiv eingesetzt wird.
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
In beiden Firmen haben halt strohdoofe Marketingfuzzis die Oberhand,
die lauthals Dinge anpreisen, die es noch gar nicht gibt,
und Termine nennen, die voellig aus der Luft gegriffen sind,
und damit Vertraege schliessen, die letztlich, weil nicht einzuhalten,
dem Konzern miese bescheren.
Mit fachkompetenten Ingenieuren, die ohne Zweifel beide Firmen auch
haben, und bodenstaendigen Chefs, die im Neoliberalismus Mangelware sind,
waere es nicht zu solchen Katastrophen gekommen.
Aber Fachkompetenz hat ausgedient.
--
Manfred Winterhoff
Wobei offenbar die r�umliche Dichte der Marketingfuzzis jenseits des
gro�en Teichs (aus unserer Sicht ;-) erheblich gr��er ist, zumindest
bei den Flugzeugbauern.
Der deutsch-franz�sische Mischmasch bei EADS ist zwar manchmal
ein bisserl komisch (ich rede aus Erfahrung), aber am Ende vom Tag
kommt doch etwas ganz Brauchbares dabei heraus, vielleicht
manchmal etwas sp�ter oder etwas anders, aber es kommt.
In seiner Gesamtheit ist Airbus ein seri�ses Unternehmen,
auf das Europa zu recht stolz sein kann. Probleme gibt es
bei derartigen Projekten immer und wird es immer geben und
wer garkeine (optimistischen ;-) Termine nennt, der verkauft nichts.
Dass ein Flieger a'la A380 am Tag des Rollouts nicht gleich
Rekorde fliegt, das wissen wir alle, das ist auch bei unserer
eigenen Technik nicht soviel anders.
Aber er hat das _Potenzial_ zu fliegen und wird es auch, und zwar
genau dieses Exemplar, das da rausgerollt wird. Das Ding hat
Fl�gel, die halten, es hat Triebwerke, es hat zumindest eine
Basis-Rudersteuerung und ein Basis-Cockpit, auch wenn da
vielleicht noch z.B. das eine oder andere St�ck Software klemmt.
Genau da hat sich Boeing einen gigantischen B�rendienst erwiesen,
denn diese schlecht vernietete Potemkin-H�lle, die sie da rausgerollt
hatten, die wird niemals fliegen, alleine schon deshalb, weil es an
den Nietstellen schon beim Start die Fl�gel abreissen t�te.
Es sei denn: Klippe, Tritt vom Elefanten, Holterdipolter, Voila ;-)
Guckst Du z.B.:
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Dreamliner-Nieten-Baumarkt/601399.html
_Soetwas_ h�tten sie sich bei Airbus nicht getraut. Wirklich nicht.
_Das_ bringen nur die Amis fertig, die Weltmeister des
Marketing-only ...
Ciao Oliver
P.s.: Ich halte es sogar f�r fraglich, ob Boeing f�r das
derzeit bekannte B787 Konzept jemals die Luftt�chtigkeit
bescheinigt bekommt. Kohlefaser-Werkstoffe haben n�mlich
recht eklige Eigenschaften, wenn sie an ihre Grenzen
gebracht werden, wie das in der Luftfahrt mal ab- und zu
passieren kann. Das Zeug zeigt keine Risse wie Alu, das
bricht gleich. Hoppla, wo ist der linke Fl�gel ...
Und hinter dem Alu steckt ebenfalls einiges Know How,
Stichwort Walzwerk und ganz viele Tonnen ...
Der Artikel ist von Ende 2007. AFAIK ist die 787 immer noch nicht
geflogen, oder habe ich da was uebersehen?
> P.s.: Ich halte es sogar f�r fraglich, ob Boeing f�r das
> derzeit bekannte B787 Konzept jemals die Luftt�chtigkeit
> bescheinigt bekommt. Kohlefaser-Werkstoffe haben n�mlich
> recht eklige Eigenschaften, wenn sie an ihre Grenzen
> gebracht werden, wie das in der Luftfahrt mal ab- und zu
> passieren kann. Das Zeug zeigt keine Risse wie Alu, das
> bricht gleich.
Das ist auch der Grund warum ich mir z.B. an mein Fahrrad nie eine
Kohlefasergabel montieren wuerde.
Man kann viel im Computer simulieren, aber ob das Modell im Computer
hinreichend nahe an der Realitaet ist erfaehrt man leider erst im realen
Einsatz und da u.U. erst nach ein paar Jahren.
Gerrit
> Der Artikel ist von Ende 2007. AFAIK ist die 787 immer noch nicht
> geflogen, oder habe ich da was uebersehen?
Nein, Du hast nichts �bersehen. Momentan hofft Boeing, den Erstflug noch
in diesem Quartal zu schaffen:
<http://www.boeing.com/news/releases/2009/q2/090503a_nr.html>.
Mal sehen...
N�.
_Angeblich_ soll jetzt was im Juni geschehen.
>Das ist auch der Grund warum ich mir z.B. an mein Fahrrad nie eine
>Kohlefasergabel montieren wuerde.
Man kann schon CFK einsetzen, auch in der Luftfahrt,
auch am Fahrrad, man sollte nur wissen, was man macht.
Dann ist das sehr leistungsf�hig, siehe Formel 1.
Beim A350XWB kommt ebenfalls massiv CFK zum Einsatz,
allerdings haben sie schlauerweise einen Alurahmen
darunter gelegt, sodass die grundlegende Stabilit�t immer
gew�hrleistet ist. Au�erdem sind so die Teile leichter
zu fertigen.
Eine andere M�glichkeit sind Alu-Faser-Verbundstoffe.
Die 787 Story schaut mir mehr danach aus, dass
irgendeiner meinte, �berall und immer und grunds�tzlich
alles aus CFK machen zu m�ssen, Motto: Technologie
sucht Produkt ...
Gru� Oliver
Schaun mer mal... Interessant ist nicht ob die Kiste abhebt sondern wie
sie wieder runterkommt. ;)
>> Das ist auch der Grund warum ich mir z.B. an mein Fahrrad nie eine
>> Kohlefasergabel montieren wuerde.
>
> Man kann schon CFK einsetzen, auch in der Luftfahrt,
> auch am Fahrrad, man sollte nur wissen, was man macht.
Und Equipment haben mit dem man Ueberlastung erkennen kann. Ist beim
eigenen Fahrrad eher selten der Fall, also bleibt man besser bei Stahl
oder Alu fuer die wichtigen Teile.
> Dann ist das sehr leistungsf�hig, siehe Formel 1.
Wie lange werden denn da die CFK-Teile eingesetzt bevor sie gewechselt
werden und wie vergleicht sich das mit einem Linienflugzeug?
Gerrit
Aber kein Land. Doch mal im Ernst, wo bekommt man denn da sauschnelle
DSP, massenhaft GHz-Opamps und so? Ich kann's fuer Europa nicht mehr
sagen, nur fuer diese Teichseite: Die Anzahl der Headhunter Anfragen, ob
ich nicht doch in den IC Design Bereich wechseln moechte, ist seit
vielen Jahren etwa konstant. Das hat nach dem Boersenknall letztes Jahr
keinen Deut abgenommen. Irgendwie muss das einen Grund haben ...
>> Haeh? Als die Orcad kauften, war Orcad das mit Abstand beste EDA System
>> fuer Elektronik (nicht Chip Design) weltweit. Und dies ist bei weitem
>> nicht nur meine Meinung. Danach, aehm, das ist eine andere Geschichte.
>
> Dann hat man offenbar vergessen, sich die Dienste der
> Orcad Entwickler l�ngerfristig zu sichern.
>
Ist bei Uebernahmen leider oft ueblich. War mal selbst dabei. EU-Firma
kaufte uns und ersetzte Ami-Manager durch teutonische etc. So kam es,
dass ich mich zum zweiten Mal selbststaendig machte und das jetzt
vermutlich auch bleiben werden.
> Halt genau das, was ich Dir ausf�hrlich geschrieben habe.
>
>> Zu Autorouter kann ich nicht viel sagen, da selten benutzt.
>
> Mit dem Orcad Router haben wir auch nichts am Hut,
> ich habe das mit den anderen US Gro� EDA Firmen
> nur angef�hrt, damit Du siehst, woran es klemmt.
>
> Das sind Erfahrungen, wie ich sie selber als Entwickler
> gemacht habe und Du glaubst doch wohl nicht, dass
> die Gro�buden-Damagers mit anderen deutlich besser
> umspringen. Damager kauft immer nur bei Damager,
> Entwickler zieht man am besten �ber den Tisch, das
> hat man doch beim Pseudo-MBA so gelernt, oder ?
>
Komisch, es hat bisher nur ein einziges Mal jemand versucht, mich als
Entwickler ueber den Tisch zu ziehen. Das war ein sehr bekannter
sueddeutscher Konkursanwalt. Sein Ansinnen war in meinem Fall allerdings
nicht von Erfolg gekroent :-)))
>> Soweit ich verstanden habe, geht ohne Einverstaendnis von Niedersachsen
>> so gut wie gar nichts.
>
> Stimmt nicht. Es geht um Einschr�nkungen bei der
> Verlegung von Produktionsst�tten und darum, dass f�r
> satzungs�ndernde Beschl�sse eine 80% Mehrheit
> erforderlich ist. Das hat die EU inzwischen so gebiligt,
> ob man das nun marktwirtschaftlich sauber findet
> oder nicht.
>
Ah ja, das klingt doch sehr parallel zu dem was hier passiert. Sauber
ist das nicht.
>> Ich vermag da keinen Unterschied zu sehen. Ich finde weder die
>> "volkseigenen" VW Aktien noch die "Loesung" fuer GM gut.
>
> Vielleicht siehst Du den Unterschied jetzt.
> Ohne Porsche geht bei VW nicht viel.
>
Lassen wir mal hoffen, dass sich Porsche bei diesem Poker nicht doch
ueberhoben hat.
> Das Problem, das Porsche hat, ist ein anderes:
> Sie wollten einen Gewinnabf�hrungsvertrag und der
> bedarf einer 80% Mehrheit. Selbst bei einer "normalen"
> AG braucht es daf�r 75% der Stammaktien.
>
Tja, eben. "Zufaellig" liegt die Marke bei 80%. Man hat sichergestellt,
dass ohne voelkseischenen Beschluss da nix geht.
>> Ach so, und Airbus macht das natuerlich so ganz ohne jegliche
>> Subventionen. ROFL!
>
> Vorsicht: Airbus bekommt in der Tat keine Subventionen mehr
> f�r den Zivilflugzeugbau, sonden nur _r�ckzahlbare_ Darlehen
> als Anschubfinanzierung.
>
Jo, klar doch. Wenn auf dem freien Markt kein Geld dafuer zu kriegen
ist, dann erledigt das wie ueblich der Steuerzahler:
Man kann das nennen wie man will, das _ist_ Subvention.
> Und im �brigen fliegen deren Teile, einschlie�lich des ersten
> A380, im Gegensatz zu dieser Dreamliner-Rollout Potemkin-
> Attrappe, die nie fliegen wird (*), weil sie nicht richtig vernietet
> war und nicht mehr richtig flugtauglich vernietet werden kann.
>
Der erste Testflug duerfte diesen Sommer ueber die Buehne gehen und
Auslieferungen wenn's gut geht naechstes Jahr. Zwischenzeitlich gab es
neben technischen Pannen auch so Kleinigkeiten wie den Machinists Strike.
> Mit _dem_ Spott darfst Du leben.
>
Wer im Glashaus sitzt ... wie war das nochmal mit den CAD Problemen, dem
Kabelgewirr, und so?
> Und genau nach diesem System Potemkin l�uft einiges bei
> Euch, siehe auch die aufgeblasenen Whitepaper-Buden, nur
> hat sich das inzwischen weltweit rumgesprochen.
>
>> Agrar: Mir scheint Du kennst diesen Markt nicht ;-)
>
> Doch, aus dem Supermarkt und als Subventionssenke.
> Bei Euch wie bei uns.
>
In diesem Fall Null Subventionen. High-Tech setzt dabei bei der
automatischen Mischung und Dosierung der "Suppe" an. Wenn dabei was in
die Hose geht wird's echt ungemuetlich. Das ganze muss zudem auch von
einem durchziehenden Gewitter unbeeindruckt bleiben.
Na und. Ihr habt in Kalifornien auch v�llig andere Gesetze als
in New York.
Nennt sich Ber�cksichtigung regionaler Eigenheiten.
Im �brigen kann z.B. ein EU B�rger hierzulande durchaus
deutscher Beamter werden, nur so zu Deiner Info.
>Doch mal im Ernst, wo bekommt man denn da sauschnelle
>DSP, massenhaft GHz-Opamps und so?
Reichen Dir 300 GHz ?
http://www.ihp-microelectronics.com/12.0.html#851
ST hat �brigens sch�ne Opamps, hatte ich Dir IMHO
schon mal geschrieben. TSH330 CFB mit >1GHz f�llt mir
auf Anhieb ein. Oder TSH300, Voltage Feedback bei
200MHz und 0,65nV/sqrt(Hz). Beide bei Digikey
und Farnell ab Lager.
Und nur mal so: Einen DSP, halt, zwei, habe ich mir als
Vektorprozessoren (mit so Spielchen wie Umwandlung
I/Q nach Phase Amplitude mit einem Paar pro Zyklus,
Hardware FFT usw.) die Tage selber in VHDL geschrieben
und in ein FPGA geschossen.
Und weiterhin: Womit belichtet Ihr den Lack auf den
Wafern der DSP und Opamps ?
>Ist bei Uebernahmen leider oft ueblich. War mal selbst dabei.
Ist aber schlecht, das.
>Komisch, es hat bisher nur ein einziges Mal jemand versucht, mich als
>Entwickler ueber den Tisch zu ziehen. Das war ein sehr bekannter
>sueddeutscher Konkursanwalt.
Naja, pleite ist pleite bleibt pleite wird immer pleite bleiben usw.
_Das_ taugt als Beispiel eher nicht.
Wie gesagt, ich hab' Dir meine konkreten Erfahrungen beschrieben,
die sind so, wie sie sind.
>Ah ja, das klingt doch sehr parallel zu dem was hier passiert. Sauber
>ist das nicht.
Nana. VW hat im Gegensatz zu GM 10 Mrd. Euro-Talerchen auf
der hohen Kante.
>Tja, eben. "Zufaellig" liegt die Marke bei 80%. Man hat sichergestellt,
>dass ohne voelkseischenen Beschluss da nix geht.
Mei, in dem Fall liegt die Sperrminorit�t halt bei 20%.
Aber es ist eine Minorit�t, das Sagen hat grunds�tzlich
der Mehrheitsaktion�r. Und der ist privat.
Bei Euch ist er jetzt staatlich und gewerkschaftlich.
Mit rund 90%. Du verstehst : 90% >> 20% ?
>http://www.handelsblatt.com/politik/international/streit-um-airbus-subventionen-droht-zu-eskalieren;901154
>Man kann das nennen wie man will, das _ist_ Subvention.
_Du_ nennst das Subvention, weil Du der US-Rhetorik folgst.
Da streitet man halt gerne, wenn man verloren hat.
De facto ist eine Subvention aber etwas, das man behalten
darf. Also was anderes, als das, was Airbus bekommt.
>Der erste Testflug duerfte diesen Sommer ueber die Buehne gehen
Ah, es wird schon wieder etwas weniger konkret:
"d�rfte", "diesen Sommer" (der ist noch lang) usw.
Warten wir es ab.
> und Auslieferungen wenn's gut geht naechstes Jahr.
Tr�um weiter. Angesichts der Anforderungen f�r die
Zertifizierung: Vergiss es. Derzeit werden noch nicht mal
mehr �berhaupt Termine genannt.
Vielleicht 2011, wom�glich 2013.
>Wer im Glashaus sitzt ... wie war das nochmal mit den CAD Problemen, dem
>Kabelgewirr, und so?
Aus heutiger Sicht: Reiner Kinderfasching ;-)
Nene J�rg, _das_ mit der B787 ist alles, nur keine Glanzparade
der amerikanischen Hochtechnologie.
Wenn Du mir gute OpAmps verkaufen willst, da baut Ihr
ja auch welche, oder nette DSP's, oder sonstige
sch�ne Halbleiterei, die nehme ich Euch gerne ab.
Wir haben ja eine arbeitsteilige Gesellschaft, man muss
nicht alles selber machen, auch wenn man das vielleicht
k�nnte. Mal passt dies, mal das, warum nicht hier ein
Opamp von ST und da mal einer von LT oder TI.
Und es ist ja nicht alles schlecht oder pleite, was �ber
den Teich kommt, da sind ja auch sehr nette Sachen dabei.
Aber Hei�luftprodukte (so called vaporware), die behaltet
mal lieber, daf�r haben wir momentan eher wenig
Verwendung ;-)
Ciao Oliver
[Infineon keine Antwort an J�rg]
>Das ist nicht nur mir so gegangen. Nun ja, die haetten da richtig
>Stueckzahlen umsetzen koennen. Haben aber nicht. Das uebernehmen dann
>mit Kusshand Firmen wie International Rectifier. Alte Weisheit hier bei
Du meinst die Firma, die es nicht gebacken bekommt, auf der Website
aktuelle Informationen �ber die Bauteile anzubieten?
Mein IPS021L-Erlebnis trage ich denen noch lange nach.
Servus
Oliver
--
Oliver Betz, Munich
despammed.com might be broken, use Reply-To:
[...]
>P.s.: Ich halte es sogar f�r fraglich, ob Boeing f�r das
>derzeit bekannte B787 Konzept jemals die Luftt�chtigkeit
>bescheinigt bekommt. Kohlefaser-Werkstoffe haben n�mlich
>recht eklige Eigenschaften, wenn sie an ihre Grenzen
>gebracht werden, wie das in der Luftfahrt mal ab- und zu
>passieren kann. Das Zeug zeigt keine Risse wie Alu, das
>bricht gleich. Hoppla, wo ist der linke Fl�gel ...
Flugzeuge mit Kohlefaserfl�geln gibt es ja schon l�nger, und die haben
durchaus Vorteile gegen�ber Glasfaser, Metall, Holz...
Ob es sich f�r ein Verkehrsflugzeug _rentiert_, ist die
interessante(re) Frage. Bzw. _wann_ die Technik so weit ist, da� es
sich rentiert.
>Wolfgang Allinger wrote:
>> <notthis...@removethispacbell.net> (Joerg) wrote:
>> Skype benutze ich viel, aber ich muss manchmal 3-5 mal eine
>> Verbindung aufbauen, bis es funzt. Besonders unangenehm f�r den
>> Angerufenen, wenn er mich nicht h�rt :-(
>>
>Hoert sich ja nicht besonders zuverlaessig an.
So isset. :-( Wenns klappt, klappt es. Nicht immer, aber immer besser
oder auch nicht :-o
Manchmal ist die Verbindung so gut, als wenn der andere neben Dir steht.
Manchmal scheint es hinterm Mond mit Buschtrommeln zu gehen :-((
>>> Bei Email geht man am besten so vor:
>>> Rausfinden was bei der Firma fuer Email-Adressen ueblich ist. Bei
>>> Thermo Fisher ist das ganz einfach: vorname.nachname@ thermo...,
>>> ohne Mittel-Initialen oder Abkuerzung
>>
>> Wie findest Du sowas raus?
>>
>Och, Wolfgang, also nee, ja isset denn ... also mal langsam zum
>Mitmeisseln:
>
>Man gebe "@thermogenesis.com" plus "email" in eine Suchmaschine ein.
>Anschliessend erfolgt die Betaetigung der Wagenruecklauftaste. Dann
>kommen alle moeglichen Links mit Email Adressen von Leuten drin. Nach
>den ersten 4-5 weiss man wie deren Prefixes gestaltet sind.
Auf die Idee so nach email zu suchen, bin ich noch nicht gekommen.
Lass Dirs patentieren :-)
>>> und m.W. benutzt er in Amerika nicht seinen Taufnamen Marinus.
>>
>> Huch, ist der auf einen anderen Namen getauft? Kennst Du ihn?
>>
>Ja: Marinus. Niederlaender moegen es bei Namen roemisch.
Wie geht das mit dem Taufnamen? Also ist Marijn die holl�ndische Fassung
von Marinus?
>>> Also schicke es einfach an marijn.dekkers <at> thermofisher <dot>
>>> com.
>>
>> Muss ich morgen mal versuchen.
>>
>>> Ein Tip: Solche Chosen bekommen als Brief erheblich mehr Gewicht.
>>
>> Ja, schon klar, aber die Laufzeit aus PY nach irgendwo ist gerne
>> schon mal mehrere Wochen oder Monate :-( 10-20% kommen erst in
>> hundert Jahren oder nie an. :-o
>>
>Dafuer gibt's Fedex. Das findet dann beinahe garantiert Gehoer, denn
>wenn jemand Fedex benutzt, dann meint der das bitterernst.
Die nehmen hier bis zu 50USD f�r einen Brief, das ist es nicht wert.
<korinthen_kack_mode>
Du schriebst aber "hierzulande" :-)
</korinthen_kack_mode>
>> Doch mal im Ernst, wo bekommt man denn da sauschnelle
>> DSP, massenhaft GHz-Opamps und so?
>
> Reichen Dir 300 GHz ?
> http://www.ihp-microelectronics.com/12.0.html#851
>
Ja und wo gibt's den jetzt fuer einige Dollars zu kaufen, so richtig mit
Beinchen zum Anloeten dran? Meinethalben auch in BGA.
> ST hat �brigens sch�ne Opamps, hatte ich Dir IMHO
> schon mal geschrieben. TSH330 CFB mit >1GHz f�llt mir
> auf Anhieb ein. Oder TSH300, Voltage Feedback bei
> 200MHz und 0,65nV/sqrt(Hz). Beide bei Digikey
> und Farnell ab Lager.
>
CFB mit 1.5GHz ... <gaehn>
Fuer "jelly bean stuff" mag ich ST schon ganz gern, weil die meist gute
Preise machen. Der Support, na ja, vergiss es. Allein deshalb haette ich
Hemmungen von da was ganz heisses zu verwenden, wenn's denn was gaebe.
> Und nur mal so: Einen DSP, halt, zwei, habe ich mir als
> Vektorprozessoren (mit so Spielchen wie Umwandlung
> I/Q nach Phase Amplitude mit einem Paar pro Zyklus,
> Hardware FFT usw.) die Tage selber in VHDL geschrieben
> und in ein FPGA geschossen.
>
> Und weiterhin: Womit belichtet Ihr den Lack auf den
> Wafern der DSP und Opamps ?
>
Na ja, entweder auf Zygo Anlagen, oder ASM, oder ...
Und die ganzen Flaeschchen dazu werden natuerlich von Linde geliefert,
die Pausenschokolade von Lindt, usw.
>> Ist bei Uebernahmen leider oft ueblich. War mal selbst dabei.
>
> Ist aber schlecht, das.
>
>> Komisch, es hat bisher nur ein einziges Mal jemand versucht, mich als
>> Entwickler ueber den Tisch zu ziehen. Das war ein sehr bekannter
>> sueddeutscher Konkursanwalt.
>
> Naja, pleite ist pleite bleibt pleite wird immer pleite bleiben usw.
> _Das_ taugt als Beispiel eher nicht.
>
Und ob das taugt. Da werden naemlich ganz fiese Tricks versucht, die
wirklichen Leistungstraeger geschickt auszubooten und danach
"finanzobligatorisch erleichtert" weiterzumachen.
> Wie gesagt, ich hab' Dir meine konkreten Erfahrungen beschrieben,
> die sind so, wie sie sind.
>
>> Ah ja, das klingt doch sehr parallel zu dem was hier passiert. Sauber
>> ist das nicht.
>
> Nana. VW hat im Gegensatz zu GM 10 Mrd. Euro-Talerchen auf
> der hohen Kante.
>
Und der Porsche CFO schwitzt ...
>> Tja, eben. "Zufaellig" liegt die Marke bei 80%. Man hat sichergestellt,
>> dass ohne voelkseischenen Beschluss da nix geht.
>
> Mei, in dem Fall liegt die Sperrminorit�t halt bei 20%.
> Aber es ist eine Minorit�t, das Sagen hat grunds�tzlich
> der Mehrheitsaktion�r. Und der ist privat.
>
Sperrminoritaet -> Mehrheitsaktionaer hat nicht mehr das Sagen, sobald
selbige "Njet" gesagt hat. So isses nunmal.
> Bei Euch ist er jetzt staatlich und gewerkschaftlich.
> Mit rund 90%. Du verstehst : 90% >> 20% ?
>
Gestern in den Nachrichten sagten sie 60%, aber nun sollen nochmal 30
Milliarden in den Schlund geschmissen werden. Doch Du weisst, wie ich zu
so etwas stehe, egal in welchem Land.
>> http://www.handelsblatt.com/politik/international/streit-um-airbus-subventionen-droht-zu-eskalieren;901154
>> Man kann das nennen wie man will, das _ist_ Subvention.
>
> _Du_ nennst das Subvention, weil Du der US-Rhetorik folgst.
> Da streitet man halt gerne, wenn man verloren hat.
>
> De facto ist eine Subvention aber etwas, das man behalten
> darf. Also was anderes, als das, was Airbus bekommt.
>
Nein, de fakto ist es eine Subvention. Finger in die Wunde: Warum hat
man dieses Kapital nicht auf dem privaten Markt versucht zu beschaffen?
>> Der erste Testflug duerfte diesen Sommer ueber die Buehne gehen
>
> Ah, es wird schon wieder etwas weniger konkret:
> "d�rfte", "diesen Sommer" (der ist noch lang) usw.
> Warten wir es ab.
>
>> und Auslieferungen wenn's gut geht naechstes Jahr.
>
> Tr�um weiter. Angesichts der Anforderungen f�r die
> Zertifizierung: Vergiss es. Derzeit werden noch nicht mal
> mehr �berhaupt Termine genannt.
>
> Vielleicht 2011, wom�glich 2013.
>
Nun ja, ich bin kein Anhaenger dieser ganzen Fasergeschichte. Ich mag
Flugzeuge aus Alu :-)
>> Wer im Glashaus sitzt ... wie war das nochmal mit den CAD Problemen, dem
>> Kabelgewirr, und so?
>
> Aus heutiger Sicht: Reiner Kinderfasching ;-)
>
Ist hinterher leicht gesagt. Das hatten Besteller und Optionsinhaber
ganz anders gesehen.
> Nene J�rg, _das_ mit der B787 ist alles, nur keine Glanzparade
> der amerikanischen Hochtechnologie.
>
Genausowenig wie obiger Kabelsalat.
> Wenn Du mir gute OpAmps verkaufen willst, da baut Ihr
> ja auch welche, oder nette DSP's, oder sonstige
> sch�ne Halbleiterei, die nehme ich Euch gerne ab.
>
> Wir haben ja eine arbeitsteilige Gesellschaft, man muss
> nicht alles selber machen, auch wenn man das vielleicht
> k�nnte. Mal passt dies, mal das, warum nicht hier ein
> Opamp von ST und da mal einer von LT oder TI.
> Und es ist ja nicht alles schlecht oder pleite, was �ber
> den Teich kommt, da sind ja auch sehr nette Sachen dabei.
>
> Aber Hei�luftprodukte (so called vaporware), die behaltet
> mal lieber, daf�r haben wir momentan eher wenig
> Verwendung ;-)
>
Die setze auch ich nicht in Designs. Vor zwei Wochen wieder mal drei
Maxen rausentwickelt, ist schon lange Routine.
Ja, vor ein paar Jahren war die IRF Web Site echt kaputt bzw.
verschlimmbessert worden, vermutlich haben sie Script Kiddies
rangelassen. Dann hatten sich viele Leute beschwert (ich auch) und
irgendwann haben sie das wieder gerichtet. Was vermutlich auch half war,
dass unsereins die Jungs am Telefon nervte nach dem Motto "Koennen sie
mir den PDF fuer XYZ per Email schicken?".
> Mein IPS021L-Erlebnis trage ich denen noch lange nach.
>
Man muss auch mal verzeihen, sagt jedenfalls unser Pastor immer :-)
Ich hatte ueberlegt Skype dazu zu nehmen. Aber ich lass das wohl besser
erstmal. Meine VoIP Erfahrungen sind eh nicht so dolle.
[...]
>
>>>> und m.W. benutzt er in Amerika nicht seinen Taufnamen Marinus.
>>> Huch, ist der auf einen anderen Namen getauft? Kennst Du ihn?
>>>
>
>> Ja: Marinus. Niederlaender moegen es bei Namen roemisch.
>
> Wie geht das mit dem Taufnamen? Also ist Marijn die holl�ndische Fassung
> von Marinus?
>
Niederlaender haben meist vier Vornamen und die roemische Schreibweise
ist fuer die offizielle Urkunde, Pass usw. beliebt. Im Alltag kommt das
aber nicht so an und dann wird aus Henricus eben Henk oder so.
>
>>>> Also schicke es einfach an marijn.dekkers <at> thermofisher <dot>
>>>> com.
>>> Muss ich morgen mal versuchen.
>>>
>>>> Ein Tip: Solche Chosen bekommen als Brief erheblich mehr Gewicht.
>>> Ja, schon klar, aber die Laufzeit aus PY nach irgendwo ist gerne
>>> schon mal mehrere Wochen oder Monate :-( 10-20% kommen erst in
>>> hundert Jahren oder nie an. :-o
>>>
>
>> Dafuer gibt's Fedex. Das findet dann beinahe garantiert Gehoer, denn
>> wenn jemand Fedex benutzt, dann meint der das bitterernst.
>
> Die nehmen hier bis zu 50USD f�r einen Brief, das ist es nicht wert.
>
Und dafuer willst Du mich das alles probelesen lassen :-)
<grummel>
> Und dafuer willst Du mich das alles probelesen lassen :-)
Als ob ich's selbst gesagt h�tte...
Butzo
Butzo
:-)
Eine zeitlang bekamen sie sogar welche. Dann kam das uebliche, den
Fassboden auskratzen und danach Durchtingeln aller Restpostenhaendler.
Jetzt ist damit Schluss, habe eine Loesung mit 2nd Source gefunden.
Na ja, Wolfgang lebt in Paraguay und da ist das Lohnniveau anders. Sehr
seltsam ist allerdings, dass man offenbar eine Zahnwurzelbehandlung fuer
$20 bekommt, aber fuer einen Fedex Brief $50 latzen soll.
Hier sieht das anderrum aus. Zahnwurzel $700, Fedex Brief unter $10.
<kopfkratz>
> Und nur mal so: Einen DSP, halt, zwei, habe ich mir als
> Vektorprozessoren (mit so Spielchen wie Umwandlung
> I/Q nach Phase Amplitude mit einem Paar pro Zyklus,
> Hardware FFT usw.) die Tage selber in VHDL geschrieben
> und in ein FPGA geschossen.
Einen DSP in VHDL zu programmieren hatte ich mir auch mal �berlegt. Deine
Implementierung klingt sehr speziell, kann der auch beliebige Programme
abarbeiten? Du setzt f�r deine Anwendungen ja die fetten FPGAs ein, meinst
du sowas w�rde auch f�r einen Cyclone oder Spartan funktionieren?
400 MHz Takt, wie es schon die einfachen DSPs k�nnen, w�rde man aber
zumindest mit den kleineren FPGAs wohl schonmal nicht hinbekommen, daher
m�sste man sich wohl einen ausgefallenen und auf die Anwendung angepassten
Befehlssatz ausdenken. Das kostet aber wieder LEs, wenn's schnell laufen
soll. Ich hatte mal spa�eshalber einen FIR-Filter mit dem Megawizard
ausprobiert und je nach Anzahl taps ist der Cyclone dann schnell voll :-(
--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
Man sollte vor Inbetriebnahme einer solchen FPGA-Implementation kurz im
Kraftwerk Sottrup-Hoecklage anrufen, damit sie eine Schueppe drauflegen ;-)
> Oliver Bartels wrote:
>> On Mon, 01 Jun 2009 13:48:42 +0200, Gerrit Heitsch
>> <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>>> Der Artikel ist von Ende 2007. AFAIK ist die 787 immer noch nicht
>>> geflogen, oder habe ich da was uebersehen?
>>
>> Nö.
>> _Angeblich_ soll jetzt was im Juni geschehen.
Ist auch mein Kenntnisstand. Betankung war schon, die Triebwerke haben
auch schon gelaufen, so wie die aussehen.
Was die Vernietung angeht: Fragt mal die Leute, in wieweit im Vorraus
derzeit bzw. damals Niete im Flugzeugbereich vorbestellt werden müssen.
Das ist nicht $Alubaumarktpopkram. Alcoa hat sich sicherlich 'ne goldene
Nase dadran verdient. Motto: Eh wir bei dem Bedarf 'n neue Fabrik
hochziehen (die sicherlich auch ausgelastet wäre). Es ging IIRC so in den
Bereich >6 Monate für ,,Standard''-Titanniete EN6114/EN6115.
>
> Schaun mer mal... Interessant ist nicht ob die Kiste abhebt sondern wie
> sie wieder runterkommt. ;)
>
Runter kommen sie alle, das wie ist da kein Problem. Das Problem ist, was
passiert, wenn die Kohlefaserstruktur den Boden berührt (ohne Fahrwerk,
mit etwas zu viel \Delta v_vertikal und \Delta v_horizontal... das ist
das, was spannend ist und wo auch einige meinen, daß die Zulassung ein
Problem sein/werden kann.
>
>>> Das ist auch der Grund warum ich mir z.B. an mein Fahrrad nie eine
>>> Kohlefasergabel montieren wuerde.
[x] Eine gekaufte nie.
>> Man kann schon CFK einsetzen, auch in der Luftfahrt, auch am Fahrrad,
>> man sollte nur wissen, was man macht.
Die Lastenabteilung sollte wissen, was sie macht, das Engineering, die
Fertigung...
AA587 ist bei IIRC 1,93 LL geknackt. Das ist so ziemlich genau das, was
damals auch die Musterzulassung hatte. Nur hatte AA587 da schon einige
Jahre konditionierung und Flug hinter sich und einen nicht auf dem Stand
der Dinge/Schulungsunterlagen trainierten Co/Piloten.
>
> Und Equipment haben mit dem man Ueberlastung erkennen kann. Ist beim
> eigenen Fahrrad eher selten der Fall, also bleibt man besser bei Stahl
> oder Alu fuer die wichtigen Teile.
Stimmt. Ob NDT vom Frauenarzt die Delas erkennen kann ist
fraglich...verdammt dicht unter der Oberfläche...
>
>
>
>> Dann ist das sehr leistungsfähig, siehe Formel 1.
>
> Wie lange werden denn da die CFK-Teile eingesetzt bevor sie gewechselt
> werden und wie vergleicht sich das mit einem Linienflugzeug?
Es wird seit längerem davon geredet, die A310-Baureihe bis 2050 fliegen
zu lassen. Da haben dann die letzten Flieger 50 Jahre auf dem Buckel,
davon wohl locker 25 Jahre in der Luft. Auf die Betriebsdauer/Lastzyklen
werden noch Windenergieanlagen kommen, der Rest?
Im Seitenleitwerksbereich wird CFK an Zivilflugzeugen bei Airbus seit
Mitte der achtziger Jahre eingesetzt.
Viele Grüße,
Olaf
Das ist das Problem, die hatten wohl angenommen dass die Beschaffung
einfacher sei. Hier letztens: Mutter so in etwa Eurer Groesse M8
entsprechend, fuer Fluggeraet zugelassen. $20. Pro Stueck!
Hat bisher alles nichts zu sagen. Das kriegt man notfalls auch mit einem
Modell aus Holz und Alu hin.
>
> Was die Vernietung angeht: Fragt mal die Leute, in wieweit im Vorraus
> derzeit bzw. damals Niete im Flugzeugbereich vorbestellt werden müssen.
> Das ist nicht $Alubaumarktpopkram. Alcoa hat sich sicherlich 'ne goldene
> Nase dadran verdient. Motto: Eh wir bei dem Bedarf 'n neue Fabrik
> hochziehen (die sicherlich auch ausgelastet wäre). Es ging IIRC so in den
> Bereich >6 Monate für ,,Standard''-Titanniete EN6114/EN6115.
Jup, deshalb musste Boeing fuer den Rollout diese Billignieten verwenden
und nachher wieder rausbohren. Ob das der Rumpf ueberlebt hat ist noch
die Frage.
>> Schaun mer mal... Interessant ist nicht ob die Kiste abhebt sondern wie
>> sie wieder runterkommt. ;)
>>
>
> Runter kommen sie alle, das wie ist da kein Problem.
Schon... Die Teile sollten beim Aufsetzen noch alle miteinander
verbunden sein und auch bleiben. Kaeme nicht so gut wenn bei den
Flugtests z.B. ein Triebwerk einen eigenen Weg geht...
> Das Problem ist, was
> passiert, wenn die Kohlefaserstruktur den Boden berührt (ohne Fahrwerk,
> mit etwas zu viel \Delta v_vertikal und \Delta v_horizontal... das ist
> das, was spannend ist und wo auch einige meinen, daß die Zulassung ein
> Problem sein/werden kann.
Gehoert zur Zulassung auch eine Bruchlandung? Wenn ja wuerde ich davon
gerne ein Video sehen... :)
Gerrit
Naja, metrischer Kram war in USA schon immer teurer...
Gerrit
Da ist schon eine Ecke mehr an Tests gelaufen:
http://787milestones.tpninteractive.com/
[...]
> Man sollte vor Inbetriebnahme einer solchen FPGA-Implementation kurz im
> Kraftwerk Sottrup-Hoecklage anrufen, damit sie eine Schueppe drauflegen ;-)
So ein DSP kann auch schon mal gerne ein paar Watt verbrauchen, zumindest
wenn es in dem Bereich geht, den Oliver brauchen w�rde, also z.B. der
MSC8156 (6-Core DSP, 1 GHz, wobei ich da aber leider kein detailiertes
Datenblatt mit Stromverbrauch zu gefunden habe, die Freescale-Seite ist
auch nicht gerade intutiv zu bedienen).
Bei Ger�ten f�r die Steckdose ist das aber nebens�chlich, solange man die
Abw�rme aus dem Ger�t herausbekommt. Da kann man dann auch einen FPGA
nehmen, falls DSPs dazu nicht geeignet w�ren, z.B. weil man schnelle
Spezialfunktionen braucht, und davon viel parallel, die man wohlm�glich nur
mit vielen oder sehr schnellen DSP realisieren k�nnte. Ggf. braucht das
Gesamtsystem mit FPGAs dann sogar weniger Strom als konventionell
aufgebaut.
Kommt drauf an wofuer. Bei den DTV-Konvertern hier in USA wurden den
Herstellern sehr strenge Auflagen gemacht, was die Dinger verbrauchen
duerfen. IIRC waren das 8 Watt ab Steckdose, wenn sie das Energy Star
Label bekommen sollten (m.W. mussten sie das um fuer das Rabattprogramm
zugelassen zu werden). Unsere bleiben kaelter als das DSL Modem, obwohl
sie ganz anderes Kaliber rechnen muessen um 1080 Zeilen-Bilder auf NTSC
umzuwandeln.
> Kommt drauf an wofuer. Bei den DTV-Konvertern hier in USA wurden den
> Herstellern sehr strenge Auflagen gemacht, was die Dinger verbrauchen
> duerfen. IIRC waren das 8 Watt ab Steckdose, wenn sie das Energy Star
> Label bekommen sollten (m.W. mussten sie das um fuer das Rabattprogramm
> zugelassen zu werden). Unsere bleiben kaelter als das DSL Modem, obwohl
> sie ganz anderes Kaliber rechnen muessen um 1080 Zeilen-Bilder auf NTSC
> umzuwandeln.
Bei Ger�ten mit so gro�en St�ckzahlen setzt man wahrscheinlich auch keinen
FPGA ein, denn schon ein entsprechend leistungsf�higer FPGA alleine w�rde
wohl mehr kosten, als das ganze Ger�t sp�ter kosten darf. F�r solche
Standardanwendungen gibt es aber bestimmt auch ein paar Standardchips, wo
das stromsparend implementiert ist.
Ja, da sind Chip Sets drin. Mit einem FPGA duerfte es (derzeit) nicht
moeglich sein, so niedrige Verbrauchswerte zu erreichen.
Im Prinzip ja.
Es ist sogar eine Sonderbehandlung f�r schnelle Branches
eingerichtet.
> Du setzt f�r deine Anwendungen ja die fetten FPGAs ein, meinst
>du sowas w�rde auch f�r einen Cyclone oder Spartan funktionieren?
Mit einem Spartan 3A DSP w�rde er funktionieren, die hiesigen
Vertreter von Xilinx liegen mir auch ziemlich in den Ohren, dass
ich den verwenden m�ge. Die von Lattice allerdings auch ;-)
Wir nutzen momentan einen ECP2M-70 f�r unser CIFDM
Basisband-Board, weil der auch SERDES Links hat, �ber die
sowohl das optische GigE als auch optionale High Speed
ADC gef�hrt sind.
Preislich liegen die ECP2M etwas h�her als die Spartan,
aber nicht so viel.
Hei�t: Es ist absolut vorstellbar, dass das Ding irgendwann
mal ein Standardteil so wie ein WLAN Chip wird und
Ihr dann mit so einem Stick ins Internet kommt ;-)
Technisch passt es da locker rein.
Momentan befinden sich in dem FPGA zwei CIFDM Engines
(vollduplex) mit je (!) zwei Polyphasenfilterb�nken (FIR) gem��
meiner neuartigen Architektur einschlie�lich je zwei Hardware
FFT je Engine und eben einem Vektorprozessor f�r so Dinge
wie Synchronisation, Equalization und Encoding/Decoding.
Au�erdem sind da noch Gemeinschaftsfunktionen
(GigE, Unterst�tzung FEC, ADC Downsampling usw.)
untergebracht.
Damit Du einen Eindruck hast: Wir unterhalten uns um
rund 12000 Zeilen VHDL, allerdings mit doch einigen
Kommentaren im Programmcode. Das passt alles in ein
FPGA der Kategorie ECP2M.
Die Engines haben einen vollen Befehlssatz, allerdings keinen
beliebig gro�en Speicher, daf�r k�nnen sie sehr effizient
mit komplexen Zahlen rechnen und eben mit Feldern aus
diesen. Es geht z.B. darum, dass pro Engine eine CORDIC-
Pipeline vorhanden ist, die eben ein I/Q Paar pro Zyklus
umsetzen kann. Ein klassischer DSP kann das auch, aber
eben nicht als
Einen richtigen Dual Core DSP haben wir auch auf dem
Board, und genau da zeigen sich die Unterschiede:
Grunds�tzlich kann sowohl so ein FPGA als auch ein DSP
alles, es gr��t die Touring Maschine.
Aber: Das FPGA ist bez�glich des Befehlssatzes unheimlich
flexibel, daf�r ist der DSP mit klassischen Befehlen und
mit dem Cache unheimlich schnell.
Der Grund sind prim�r die Routing Delays auf dem FPGA,
nicht die Logik, das Routing kostet rund 70 bis 80% der
Zykluszeit. Genau das entf�llt beim festverdrahteten DSP,
der Cache ist optimal angepasst usw. Und man kann halt
nicht alles beliebig per Pipeline regeln, irgendwann wird
auch vorne ein Ergebnis von hinten ben�tigt oder es
kommt ein bedingter Sprungbefehl.
Bei letzterem tun sich �brigens selbst gro�e Prozessoren
unheimlich schwer, wenn er nicht vorhersagbar ist (eben
weil da echt was entschieden wird, CORDIC ist ein ganz
klassischer Fall f�r derlei CPU-Unbill, die Spr�nge sind nur
vom Ergebnis abh�ngig), da haut es jedesmal die ganze
Pipeline weg.
Ohnehin ist so ein CPU-Design im FPGA unheimlich lehrreich,
da merkt man schnell, wo die T�cken bei einer klassischen
CPU
>400 MHz Takt, wie es schon die einfachen DSPs k�nnen, w�rde man aber
>zumindest mit den kleineren FPGAs wohl schonmal nicht hinbekommen, daher
>m�sste man sich wohl einen ausgefallenen und auf die Anwendung angepassten
>Befehlssatz ausdenken.
Unsere Engine l�uft mit 125 bis 150 MHz je nach FPGA Typ
( und Preis ;-/
Das reicht v�llig, selbst f�r breite Funkkan�le.
>Das kostet aber wieder LEs, wenn's schnell laufen
>soll. Ich hatte mal spa�eshalber einen FIR-Filter mit dem Megawizard
>ausprobiert und je nach Anzahl taps ist der Cyclone dann schnell voll :-(
Sowas sollte man auch sauber codieren, wenn man wei�, was
man macht, kann man unheimlich viel aus den FPGA rausholen.
Unser CODEC ist jedenfalls ein Baustein, den man sich so vor
5 Jahren nicht h�tte vorstellen k�nnen. Ich nehme mal an,
dass das auch einer der Gr�nde ist, warum in Richtung unseres
neuen Modulationsverfahrens kaum geforscht wurde, au�erdem
war damals noch nicht klar, wie man derlei Signal mit krummen
Abst�nden wirtschaftlich synthetisieren kann.
Aber er ist keine Vaporware, das Ding spielt und wir testen zur Zeit
real im UHF Funkfeld (wir haben eine Versuchsfunklizenz)
ebenso wie auf langen Kabeln, wie dicht man z.B. die beiden
K�mme aneinander ranf�hren kann, sprich wieviel Daten da
reinpassen, auch wenn der Funk mal nicht so gut ist.
Bisher sieht es sehr gut aus, mit dem richtigen (!) Sendesignal
trennen sich die beiden K�mme tats�chlich so, wie wir uns das
theoretisch gedacht haben, d.h. das kommt fast an ein
orthogonales Schema ran, nur eben mit endlich gescheiten
Filtern statt mit dem sin(x)/x Krempel.
Und wir haben momentan sogar noch einigen Platz im FPGA,
allerdings relativiert sich das etwas durch die steigenden
Routing Delays, sprich: Will man das FPGA ausquetschen,
dann wird es lahm,
@J�rg: Du siehst, das ist echt nicht sooo schwer, einen DSP
zu bauen, es ist wirklich eine Frage der NRE (Maskenkosten)
und des Absatzmarktes. Im Grunde braucht man eine ganze
DSP Familie und eine Grundauslastung der Fab, daf�r war
z.B. in der Vergangenheit Automotive sehr gut (daher z.B.
die Grundausrichtung Infineon dorthin).
Es gibt im internationalen Bereich (ich rede nicht vom US
Chaos) auch nicht sooo viele relevante Patente, Du wei�t
vielleicht, dass ich sogar selber in dem Segment noch eines
geholt habe.
Sprich: Man braucht Abnehmer, man braucht Kapital, man
braucht wenige extrem gute Entwickler, die das gewisse
Extra erfinden, damit der werte Durchschnittsingenieur
das Risiko eingeht, auf diesen Typ zu schwenken.
Genau wegen dem Kapital sind z.B. die Scheichs bei AMD
(jetzt Globalfoundries) eingestiegen, inzwischen kann in
Dresden �brigens jeder fertigen lassen, der die NRE und
ein Design mitbringt.
Gru� Oliver
[interessante FPGA Implementationen]
Das erinnert mich alles an einen Scan Converter und Puls Prozessor, als
die ansonsten dafuer ueblichen TRW Chips fuer azimuthal-kartesisch und
fuer CORDIC drohten vom Markt zu gehen (was sie denn spaeter auch
taten). Allerdings musste dafuer das Netzteil aufgestockt werden.
> @J�rg: Du siehst, das ist echt nicht sooo schwer, einen DSP
> zu bauen, es ist wirklich eine Frage der NRE (Maskenkosten)
> und des Absatzmarktes. Im Grunde braucht man eine ganze
> DSP Familie und eine Grundauslastung der Fab, daf�r war
> z.B. in der Vergangenheit Automotive sehr gut (daher z.B.
> die Grundausrichtung Infineon dorthin).
Diese Ausrichtung koennte jetzt zu akutem Handlungsbedarf fuehren ;-)
> Es gibt im internationalen Bereich (ich rede nicht vom US
> Chaos) auch nicht sooo viele relevante Patente, Du wei�t
> vielleicht, dass ich sogar selber in dem Segment noch eines
> geholt habe.
>
> Sprich: Man braucht Abnehmer, man braucht Kapital, man
> braucht wenige extrem gute Entwickler, die das gewisse
> Extra erfinden, damit der werte Durchschnittsingenieur
> das Risiko eingeht, auf diesen Typ zu schwenken.
>
Wobei Maskenkosten ziemlich angezogen sind. Fuer die Maerkte in denen
ich so entwickle rechnet sich das nur selten (haben wir aber schon
gemacht). iPhone oder TomTom sind natuerlich was ganz anderes, weil
jeder sowas haben muss. Oder glaubt haben zu muessen. Oder der Nachbar
hat eins und da muss man natuerlich unbedingt ...
> Genau wegen dem Kapital sind z.B. die Scheichs bei AMD
> (jetzt Globalfoundries) eingestiegen, inzwischen kann in
> Dresden �brigens jeder fertigen lassen, der die NRE und
> ein Design mitbringt.
>
Das ist doch schonmal was, dann duerfte der Standort zumindest
mittelfristig gesichert sein.
> Mit einem Spartan 3A DSP w�rde er funktionieren, die hiesigen
> Vertreter von Xilinx liegen mir auch ziemlich in den Ohren, dass
> ich den verwenden m�ge. Die von Lattice allerdings auch ;-)
Ich habe sowieso den Eindruck, da� die sich im Funktionsumfang immer mehr
angleichen, zumindest was die Grundfunktionalit�ten betreffen. Z.B. die
18x18 Multiplier und PLLs findet man heutzutage eigentlich �berall.
Unterschiede gibt es dann nur noch in den IO-Ports, Anzahl BRAMs und Anzahl
LEs.
> Wir nutzen momentan einen ECP2M-70 f�r unser CIFDM
> Basisband-Board, weil der auch SERDES Links hat, �ber die
> sowohl das optische GigE als auch optionale High Speed
> ADC gef�hrt sind.
>
> Preislich liegen die ECP2M etwas h�her als die Spartan,
> aber nicht so viel.
J�rg w�rde bei dem Preis wohl ein Herzinfarkt bekommen :-)
> Hei�t: Es ist absolut vorstellbar, dass das Ding irgendwann
> mal ein Standardteil so wie ein WLAN Chip wird und
> Ihr dann mit so einem Stick ins Internet kommt ;-)
> Technisch passt es da locker rein.
Kann man das so einfach umsetzen? Von Altera und Xilinx wei� ich, da� die
ein Hardcopy-Prozess anbieten, wo man seinen FPGA in ein Chip giessen
lassen kann.
> Damit Du einen Eindruck hast: Wir unterhalten uns um
> rund 12000 Zeilen VHDL, allerdings mit doch einigen
> Kommentaren im Programmcode. Das passt alles in ein
> FPGA der Kategorie ECP2M.
Nicht schlecht. Habe gerade mal ein wc �ber die VHDL-Dateien von meinem
aktuellen Projekt laufen lassen und liegt auch in dieser Gr��enordnung,
wobei aber auch viele Testbenches mit Testvektoren enthalten sind. DSP-
oder CPU-Entwicklung habe ich bisher aber noch nicht gemacht (von
Spielprojekten, wie http://www.frank-buss.de/forth/cpu1/ , was zum Ziel
hatte, eine m�glichst kleine CPU zu generieren, mal abgesehen).
> Die Engines haben einen vollen Befehlssatz, allerdings keinen
> beliebig gro�en Speicher, daf�r k�nnen sie sehr effizient
> mit komplexen Zahlen rechnen und eben mit Feldern aus
> diesen. Es geht z.B. darum, dass pro Engine eine CORDIC-
> Pipeline vorhanden ist, die eben ein I/Q Paar pro Zyklus
> umsetzen kann. Ein klassischer DSP kann das auch, aber
> eben nicht als
Braucht man bei modernen FPGAs noch CORDIC? So wie ich es mal angewendet
habe (24 Bit sin/cos-Generierung in 27 Schritten:
http://www.frank-buss.de/SignalGenerator/vhdl/cordic.vhd ), war der
Vorteil, da� man keine Multiplikation braucht, soda� man sowas vielleicht
sogar in einen CPLD bekommen w�rde. Mit Hardware Multiplieren m�sste es
aber doch bessere Algorithm geben, oder? Zumindest f�r sin/cos trifft das
zu.
> Aber: Das FPGA ist bez�glich des Befehlssatzes unheimlich
> flexibel, daf�r ist der DSP mit klassischen Befehlen und
> mit dem Cache unheimlich schnell.
Ja, ist vielleicht doch nicht schlecht, einen FPGA und eine DSP zu
kombinieren, die dann jeweils f�r die f�r sie besten Aufgaben eingesetzt
werden.
Das ist hier nicht so schlimm, alles POE, ein paar Watt.
[ Infineon Automotive ]
>Diese Ausrichtung koennte jetzt zu akutem Handlungsbedarf fuehren ;-)
Infineon ist die Spezial-Halbleiterschmiede der deutschen
Automobilindustrie, der Kapitalbedarf liegt dem Vernehmen
nach bei einigen hundert Millionen Euro.
Zur Not d�rfen halt die Fahrzeughersteller etwas zusammenlegen,
klar, dass sie es erstmal beim Staat probieren. Ich bin schon
f�r eine brancheninterne L�sung, die Automobilfirmen in
Europa k�nnen den Betrag locker heben.
Pleitegehen wird deshalb weder Infineon noch die
Fahrzeughersteller.
>Wobei Maskenkosten ziemlich angezogen sind.
Nicht unbedingt.
Teuer sind die Phasenmasken f�r z.B. 65nm oder 90nm
Prozesse, hingegen ist 300nm durchaus bezahlbar und analog
f�r vieles sehr gut geeignet.
Das ist genau der Punkt, an dem bei reiner Digitaltechnik
FPGAs interessant sind: Selber w�rde man vielleicht 300nm
zahlen wollen, das FPGA ist aber z.B. in 90nm aufgebaut.
Macht z.B. die achtfache Transistorzahl (das geht nicht
ganz quadratisch wegen den oberen Metalllagen), selbst
wenn davon die H�fte f�r die FPGA Routinglogik verbraten
werden, kann das FPGA immer noch die vierfache
Anzahl an Logikelementen bieten.
Technisch sind die FPGA ebenfalls kein Hexenwerk,
es hat Logikelemente und es hat Boxen mit Transfer
Gates und gut ist.
Deshalb ist die Konkurrenz auch gro�, es gibt einige gute
Anbieter, gefertigt wird international, z.B. Lattice bei Fujitsu
in Japan, was sicher qualitativ eine sehr gute Wahl ist.
Das Know How steckt in der Software, prim�r aber vorallem
der Aufwand, denn im Grunde wirft so ein VHDL Compiler
"einfach" das Ergebnis der Datenflu�analyse aus, die auch
bei klassischen Compilern zum Einsatz kommt. Am Ende
hat es da wirklich eine Netzliste, die platziert wird (ein
gutes Placement macht unheimlich viel aus), sprich geeignet
auf die vorhandenen Logikelemente verteilt, und das Routing
ist eine Art Channel Router, da ja nur kurze Pfade zu finden
und keinerlei Geometrie zu ber�cksichtigen ist.
Trotzdem sind die heutigen FPGA Tools schon recht
leistungsf�hig, da steckt viel Arbeit drin.
Man k�nnte die Netzliste jetzt auch in ein Standardzellen-
Placement oder einen Logikzellen-Generator stecken und
dann ein echtes ASIC draus machen, nur:
Ob das selbst bei mittleren St�ckzahlen billiger wird, das
wage ich aus o.g. Gr�nden sehr zu bezweifeln.
Und wesentlich flexibler (mal eben die Logik �ndern, auch
wenn das "mal eben" inzwischen auch eine Stunde rechnet)
ist beim ASIC nicht.
Der Nachteil ist wirklich das Routing Delay (die Transfer
Gates haben halt einen Innenwiderstand, mit dem C der
Leitung gibt das ein RC-Glied, Mux. als Alternative
erzeugen ebenfalls Verz�gerungen), der Stromverbrauch
ist bei modernen FPGA garnicht mal soviel h�her als bei
einem ASIC.
>Fuer die Maerkte in denen
>ich so entwickle rechnet sich das nur selten (haben wir aber schon
>gemacht). iPhone oder TomTom sind natuerlich was ganz anderes, weil
>jeder sowas haben muss. Oder glaubt haben zu muessen. Oder der Nachbar
>hat eins und da muss man natuerlich unbedingt ...
Die setzen auch vielfach Standard-IC's ein.
[ AMD ]
>Das ist doch schonmal was, dann duerfte der Standort zumindest
>mittelfristig gesichert sein.
Eben, das macht schon Sinn, und so ist man in Dresden zudem
zu einer Fab gekommen, die auch f�r andere Unternehmen fertigt.
Eben. Der Wettbewerb im FPGA Markt ist sehr hart.
Wir haben den Vorteil, dass wir kein Dritt-IP einsetzen, d.h.
ich kann beliebig lustig portieren.
>J�rg w�rde bei dem Preis wohl ein Herzinfarkt bekommen :-)
Na, der lebt noch und die Preise, die Du bei den
�blichen Verd�chtigen Kataloganbietern siehst, sind nicht
jene, die man uns angeboten hat.
Ich m�chte da aber nicht ins Detail gehen, das w�re
nicht fair gegen�ber unseren Gesch�ftspartnern.
>Kann man das so einfach umsetzen? Von Altera und Xilinx wei� ich, da� die
>ein Hardcopy-Prozess anbieten, wo man seinen FPGA in ein Chip giessen
>lassen kann.
Wir haben allgemeing�ltigen VHDL Code geschrieben und
selbst bei FPGAs kommt am Ende aus dem VHDL
Compiler eine Netzliste.
Die Frage ist, ob es momentan Sinn macht, und das sieht
erstmal nicht so aus, solange die St�ckzahlen nicht in die
Millionen gehen. Und bitte immer bedenken: Ein FPGA
ist sehr flexibel, auch sp�ter im Feld.
>Nicht schlecht. Habe gerade mal ein wc �ber die VHDL-Dateien von meinem
>aktuellen Projekt laufen lassen und liegt auch in dieser Gr��enordnung,
>wobei aber auch viele Testbenches mit Testvektoren enthalten sind.
Das ist bei mir ohne Testbenches gez�hlt.
>Braucht man bei modernen FPGAs noch CORDIC? So wie ich es mal angewendet
>habe (24 Bit sin/cos-Generierung in 27 Schritten:
>http://www.frank-buss.de/SignalGenerator/vhdl/cordic.vhd ), war der
>Vorteil, da� man keine Multiplikation braucht, soda� man sowas vielleicht
>sogar in einen CPLD bekommen w�rde. Mit Hardware Multiplieren m�sste es
>aber doch bessere Algorithm geben, oder? Zumindest f�r sin/cos trifft das
>zu.
Warum sollte ich die wertvollen Multiplizierer daf�r verheizen,
wenn es eine so elegante L�sung wie CORDIC gibt.
Die Schrittzahl st�rt mich dank Pipelining nicht.
>Ja, ist vielleicht doch nicht schlecht, einen FPGA und eine DSP zu
>kombinieren, die dann jeweils f�r die f�r sie besten Aufgaben eingesetzt
>werden.
Das war die Intention, 600 MHz Befehlstakt geht schlecht mit
dem FPGA, Vektor-Pipelines und Hardware-FFT schlecht mit dem
DSP. So haben wir das Beste aus beiden Welten.
Kommt darauf an, wieviel Watt "ein paar" sind :-)
> [ Infineon Automotive ]
>> Diese Ausrichtung koennte jetzt zu akutem Handlungsbedarf fuehren ;-)
>
> Infineon ist die Spezial-Halbleiterschmiede der deutschen
> Automobilindustrie, der Kapitalbedarf liegt dem Vernehmen
> nach bei einigen hundert Millionen Euro.
>
> Zur Not d�rfen halt die Fahrzeughersteller etwas zusammenlegen,
> klar, dass sie es erstmal beim Staat probieren. Ich bin schon
> f�r eine brancheninterne L�sung, die Automobilfirmen in
> Europa k�nnen den Betrag locker heben.
>
> Pleitegehen wird deshalb weder Infineon noch die
> Fahrzeughersteller.
>
Glaube ich auch nicht. Wenn's eng wird, nimmt man einfach den
Steuerzahler als Dukatenesel. Haben wir ja nun auf beiden Atlantikseiten
erlebt. Der zahlt immer, weil er gar nicht erst gefragt wird. Ausser
diesmal in Kalifornien und er hat nee gesagt...
>> Wobei Maskenkosten ziemlich angezogen sind.
>
> Nicht unbedingt.
>
> Teuer sind die Phasenmasken f�r z.B. 65nm oder 90nm
> Prozesse, hingegen ist 300nm durchaus bezahlbar und analog
> f�r vieles sehr gut geeignet.
>
Bei uns werden gelegentlich auch analog kleine Nodes benoetigt, wenn
mehrere Chips in eine winzige Katheterspitze gepfercht werden muessen.
> Das ist genau der Punkt, an dem bei reiner Digitaltechnik
> FPGAs interessant sind: Selber w�rde man vielleicht 300nm
> zahlen wollen, das FPGA ist aber z.B. in 90nm aufgebaut.
> Macht z.B. die achtfache Transistorzahl (das geht nicht
> ganz quadratisch wegen den oberen Metalllagen), selbst
> wenn davon die H�fte f�r die FPGA Routinglogik verbraten
> werden, kann das FPGA immer noch die vierfache
> Anzahl an Logikelementen bieten.
>
> Technisch sind die FPGA ebenfalls kein Hexenwerk,
> es hat Logikelemente und es hat Boxen mit Transfer
> Gates und gut ist.
>
> Deshalb ist die Konkurrenz auch gro�, es gibt einige gute
> Anbieter, gefertigt wird international, z.B. Lattice bei Fujitsu
> in Japan, was sicher qualitativ eine sehr gute Wahl ist.
>
Allerdings sind FPGA zumindest fuer die meisten meiner Projekte einfach
zu teuer. Das ist seit gut 20 Jahren so. Damals PALs und GALs, und gegen
den Durst dieser Dinger war selbst ein Dodge Challenger eine Spardose.
Wenn ich die ganzen Schaltregler beim derzeitigen Projekt fertig habe
geht's an die Logik, und auch die wird wohl wieder das uebliche CMOS
Grab. 74HC und Konsorten sind so unschlagbar billig. Ist aber natuerlich
nicht in Deiner Geschwindigkeitsklasse, wobei Reaktionen innerhalb
einiger zig nsec schon noetig sind, um einen gepfefferten Knall zu
verhindern.
> Das Know How steckt in der Software, prim�r aber vorallem
> der Aufwand, denn im Grunde wirft so ein VHDL Compiler
> "einfach" das Ergebnis der Datenflu�analyse aus, die auch
> bei klassischen Compilern zum Einsatz kommt. Am Ende
> hat es da wirklich eine Netzliste, die platziert wird (ein
> gutes Placement macht unheimlich viel aus), sprich geeignet
> auf die vorhandenen Logikelemente verteilt, und das Routing
> ist eine Art Channel Router, da ja nur kurze Pfade zu finden
> und keinerlei Geometrie zu ber�cksichtigen ist.
> Trotzdem sind die heutigen FPGA Tools schon recht
> leistungsf�hig, da steckt viel Arbeit drin.
>
> Man k�nnte die Netzliste jetzt auch in ein Standardzellen-
> Placement oder einen Logikzellen-Generator stecken und
> dann ein echtes ASIC draus machen, nur:
> Ob das selbst bei mittleren St�ckzahlen billiger wird, das
> wage ich aus o.g. Gr�nden sehr zu bezweifeln.
> Und wesentlich flexibler (mal eben die Logik �ndern, auch
> wenn das "mal eben" inzwischen auch eine Stunde rechnet)
> ist beim ASIC nicht.
>
Wir haben das mal getan, Stueckzahlen so gut 50k/Jahr, da hatte sich das
ASIC gerechnet. Einfach weil die FPGA so tierisch teuer waren. Oh war
der Sales Rep nachher bedroeppelt.
> Der Nachteil ist wirklich das Routing Delay (die Transfer
> Gates haben halt einen Innenwiderstand, mit dem C der
> Leitung gibt das ein RC-Glied, Mux. als Alternative
> erzeugen ebenfalls Verz�gerungen), der Stromverbrauch
> ist bei modernen FPGA garnicht mal soviel h�her als bei
> einem ASIC.
>
>> Fuer die Maerkte in denen
>> ich so entwickle rechnet sich das nur selten (haben wir aber schon
>> gemacht). iPhone oder TomTom sind natuerlich was ganz anderes, weil
>> jeder sowas haben muss. Oder glaubt haben zu muessen. Oder der Nachbar
>> hat eins und da muss man natuerlich unbedingt ...
>
> Die setzen auch vielfach Standard-IC's ein.
>
Nicht so ganz. Jim Thompson von der s.e.d. NG mischt im Bereich GPS
kraftig mit, alles Custom.
> [ AMD ]
>> Das ist doch schonmal was, dann duerfte der Standort zumindest
>> mittelfristig gesichert sein.
>
> Eben, das macht schon Sinn, und so ist man in Dresden zudem
> zu einer Fab gekommen, die auch f�r andere Unternehmen fertigt.
>
Freut mich, besonders da es endlich mal eine Erfolgsgeschichte im Osten
des Landes ist. Sofern das ohne Subventionen weitergeht ...
> Na, der lebt noch und die Preise, die Du bei den
> �blichen Verd�chtigen Kataloganbietern siehst, sind nicht
> jene, die man uns angeboten hat.
Bei Digikey habe ich den Lattice-Chip jetzt nicht gefunden, aber h�ngt wohl
auch immer vom Verhandlungsgeschick und der Menge ab, wie teuer das dann
wird.
> Warum sollte ich die wertvollen Multiplizierer daf�r verheizen,
> wenn es eine so elegante L�sung wie CORDIC gibt.
> Die Schrittzahl st�rt mich dank Pipelining nicht.
H�ngt wahrscheinlich immer von der Anwendung ab. Wenn man z.B. 20 Schritte
braucht, um einen Multiplizierer zu sparen, dann braucht man auch 20
Pipeline-Stages, um dieselbe Geschwindigkeit zu bekommen und solange was in
der Pipeline ist, hat man keinen Zugriff darauf, soda� die Berechnungen
unabh�ngig voneinander sein m�ssen und keine Verzweigungen drin vorkommen
d�rfen. Wenn man die Multiplizierer aber in FIRs z.B. f�r schnelle
parallele Verarbeitung braucht, k�nnte das schon sinnvoll sein, den Rest
per CORDIC zu bauen, je nachdem wie effizient man eine Pipeline-Stage
implementieren kann, oder falls es an bestimmten Stellen nicht so schnell
sein braucht. Aber da erz�hle ich dir wahrscheinlich nichts neues :-)
>> Du setzt f�r deine Anwendungen ja die fetten FPGAs ein, meinst
>> du sowas w�rde auch f�r einen Cyclone oder Spartan funktionieren?
>
> Mit einem Spartan 3A DSP w�rde er funktionieren, die hiesigen
> Vertreter von Xilinx liegen mir auch ziemlich in den Ohren, dass
> ich den verwenden m�ge. Die von Lattice allerdings auch ;-)
Nicht eher da du doch bitte auf den Spartan 6 warten sollst, weil der
das alles viel schicker machen wird? Der Vaporwareverdacht schwingt da
doch immer mit, mal schauen wann das tats�chlich mal etwas konkreter wird.
> Wir nutzen momentan einen ECP2M-70 f�r unser CIFDM
> Basisband-Board, weil der auch SERDES Links hat, �ber die
> sowohl das optische GigE als auch optionale High Speed
> ADC gef�hrt sind.
Die Spartan 6 sehen zumindest ziemlich nach Reaktion auf diese Lattice
Bausteine aus.
> Damit Du einen Eindruck hast: Wir unterhalten uns um
> rund 12000 Zeilen VHDL, allerdings mit doch einigen
> Kommentaren im Programmcode. Das passt alles in ein
> FPGA der Kategorie ECP2M.
Wobei die Anzahl an Zeilen wenig sagt, wie gro� das am Ende wird. Oft
ist doch gerade die raffinierte L�sung ein paar Zeilen l�nger daf�r im
FPGA kleiner und schneller.
> Der Grund sind prim�r die Routing Delays auf dem FPGA,
> nicht die Logik, das Routing kostet rund 70 bis 80% der
> Zykluszeit.
Wobei zumindest die DSP Slices bei den Xilinxteilen sehr nette
Direktverbindungen haben. Begreift zwar das Synthesetool nicht
selbstst�ndig, aber wenn man ihm das von Hand beibringt und die Struktur
aufs eigene Problem passt wird das ganze schon sehr schnell. Da hat man
dann eher das Problem, das die restliche Logik im FPGA nicht mithalten
kann.
> Bei letzterem tun sich �brigens selbst gro�e Prozessoren
> unheimlich schwer, wenn er nicht vorhersagbar ist (eben
> weil da echt was entschieden wird, CORDIC ist ein ganz
> klassischer Fall f�r derlei CPU-Unbill, die Spr�nge sind nur
> vom Ergebnis abh�ngig), da haut es jedesmal die ganze
> Pipeline weg.
Habs jetzt nur kurz �berflogen, aber sieht f�r mich nach einem
Kandidaten f�r ein conditional move aus. Hat der DSP keinen
entsprechenden Befehl?
> Und wir haben momentan sogar noch einigen Platz im FPGA,
> allerdings relativiert sich das etwas durch die steigenden
> Routing Delays, sprich: Will man das FPGA ausquetschen,
> dann wird es lahm,
Auch beliebt ist immer: (fast alle) RAM Bl�cke voll. Wirklich voll
bekommt man die Teile imho kaum, vorher st�sst man eher an die Barriere
Geschwindigkeit oder RAM Bl�cke. Macht auch nicht wirklich mehr Spa�
damit zu arbeiten, wenn die Teile fast ganz voll sind und an der
Geschwindigkeitsbarriere kratzen und die Routingzeiten pl�tzlich viel
l�nger werden, bis er einen L�sung findet, die gerade noch so funktioniert.
Gr��e,
Jan
Typische US-Weltsicht: Welt = USA, Ausland existiert nicht ;-).
FYI Preise Fedex International Priority:
PY -> USA: 61,61USD
USA -> PY: 84,44USD.
Fedex Ground Domestic: 7,48USD.
Gr��e, Benjamin
Oh, peinlich :-)
> FYI Preise Fedex International Priority:
> PY -> USA: 61,61USD
> USA -> PY: 84,44USD.
>
> Fedex Ground Domestic: 7,48USD.
>
Geht auch fuer rund $70, sind ja nur wenige dB Unterschied <raeusper>.
Trotzdem kostet die Zahnwurzel immer noch zehnmal soviel wie der Brief,
in Paraguay die Haelfte der Briefkosten.
Ich weiss nur nicht, warum Postbriefe in Paraguay verschlunzt werden.
Habe da noch nichts hingeschickt, aber Sachen nach Brasilien, Peru und
so weiter kommen immer an.
>Wolfgang Allinger wrote:
>> On 31 May 09 at group /de/sci/electronics in article
>> <notthis...@removethispacbell.net> (Joerg) wrote:
>>
>>> Wolfgang Allinger wrote:
>Ich hatte ueberlegt Skype dazu zu nehmen. Aber ich lass das wohl
>besser erstmal. Meine VoIP Erfahrungen sind eh nicht so dolle.
>
>[...]
Musst Du einfach mal probieren. Steht und f�llt mit der Anbindung des
backbones im internet. Und das ist in PY ausgesprochen mager. Die Preise
sind allerdings fett! ADSL 512kbit/sec 42USD/mon. Nachts meist die
doppelte Bandbreite.
Skype selber kommt wohl mit unter 60kbit/sec klar, aber was nutzt es,
wenn dann sekundenlage Unterbrechungen oder Verz�gerungen drin sind.
>>> Ja: Marinus. Niederlaender moegen es bei Namen roemisch.
>>
>> Wie geht das mit dem Taufnamen? Also ist Marijn die holl�ndische
>> Fassung von Marinus?
>>
>Niederlaender haben meist vier Vornamen und die roemische Schreibweise
>ist fuer die offizielle Urkunde, Pass usw. beliebt. Im Alltag kommt
>das aber nicht so an und dann wird aus Henricus eben Henk oder so.
Ach Du Sche...., und ich habe gedacht, ich bin mit meinen 3 Vornamen in
den Papieren schon gestraft genug. Ich g�nne es den Holl�ndern, vier zu
haben :-)
Die PYer kriegen hier immer einen Schreibkrampf... Denn es wird immer
alles aus der Cedula (PY-Perso) abgepinnt. Dauert halt und nervt.
>>> Dafuer gibt's Fedex. Das findet dann beinahe garantiert Gehoer,
>>> denn wenn jemand Fedex benutzt, dann meint der das bitterernst.
>>
>> Die nehmen hier bis zu 50USD f�r einen Brief, das ist es nicht wert.
>>
>Und dafuer willst Du mich das alles probelesen lassen :-)
>
><grummel>
Ich dachte, dass Dich das eher erbaut und erg�zt :-o
Aber ich werds wohl Z�hneknirschend einstellen und abwarten, bis der
Laden �bern Jordan geht. Ich hab in D mal eine Liste gef�hrt, von allen
Firmen, die mich verarscht haben. Da waren rund 10 drauf, es sind
inzwischen alle kaputt, ausser Rittal und Sony. Aber die kommen sicher
auch noch dran. Daumen dr�ck :-) Ich hab die Liste leider nicht mehr,
aber Frank&Walter(BS), C2000(M) und noch ein paar andere sind tot.
Gerade war ein Kunde da, der den Brief am Fr. nach D mitnimmt und ihn
dort einwirft, dann kommt er sicher an. Schaun wir mal :-)
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Bl�dsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, L�tzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
> Typische US-Weltsicht: Welt = USA, Ausland existiert nicht ;-).
Ausland > Hinterhof
> FYI Preise Fedex International Priority:
> PY -> USA: 61,61USD
> USA -> PY: 84,44USD.
>
> Fedex Ground Domestic: 7,48USD.
Hoher Schmiermittelbedarf?
--
mfg hdw
>Guckst Du z.B.:
>http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Dreamliner-Nieten-Baumarkt/601399.html
*loool* Wie geil ist _das_ denn?!
>_Soetwas_ h�tten sie sich bei Airbus nicht getraut. Wirklich nicht.
>
>_Das_ bringen nur die Amis fertig, die Weltmeister des
>Marketing-only ...
>
>Ciao Oliver
>
>P.s.: Ich halte es sogar f�r fraglich, ob Boeing f�r das
>derzeit bekannte B787 Konzept jemals die Luftt�chtigkeit
>bescheinigt bekommt. Kohlefaser-Werkstoffe haben n�mlich
>recht eklige Eigenschaften, wenn sie an ihre Grenzen
>gebracht werden, wie das in der Luftfahrt mal ab- und zu
>passieren kann. Das Zeug zeigt keine Risse wie Alu, das
>bricht gleich. Hoppla, wo ist der linke Fl�gel ...
>Und hinter dem Alu steckt ebenfalls einiges Know How,
>Stichwort Walzwerk und ganz viele Tonnen ...
Wobei die Airbusse meines Wissens auch etliches an
Faser-Verbundwerkstoffen in und an sich haben. Bin da in Dresden mal
durch ein Unternehmen spaziert, das die simulierten Belastungstests
durchf�hrt...der Mensch hat immer versch�mt gesagt, er d�rfe den
Kunden nicht nennen, aber die kleinen Aufkleber sprachen f�r sich,
wenn man bissl n�her 'rangetreten ist :-)
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>Wer im Glashaus sitzt ... wie war das nochmal mit den CAD Problemen, dem
>Kabelgewirr, und so?
Das ist doch Popelkram; Dinge, die mal passieren.
> Das ist doch Popelkram; Dinge, die mal passieren.
Eben. So lange Boeing noch nicht einmal bewiesen hat, dass ihre
Konstruktion auch tats�chlich fliegt, w�re ich auf amerikanischer Seite
mal ganz still.
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
>>Braucht man bei modernen FPGAs noch CORDIC? So wie ich es mal angewendet
>>habe (24 Bit sin/cos-Generierung in 27 Schritten:
>>http://www.frank-buss.de/SignalGenerator/vhdl/cordic.vhd ), war der
>>Vorteil, da� man keine Multiplikation braucht, soda� man sowas vielleicht
>>sogar in einen CPLD bekommen w�rde. Mit Hardware Multiplieren m�sste es
>>aber doch bessere Algorithm geben, oder? Zumindest f�r sin/cos trifft das
>>zu.
>
>Warum sollte ich die wertvollen Multiplizierer daf�r verheizen,
>wenn es eine so elegante L�sung wie CORDIC gibt.
>Die Schrittzahl st�rt mich dank Pipelining nicht.
Die Schrittzahl hat mich schon mal gest�rt. Wenn man mit einer digitalen
PLL / CostasLoop einen "VCO" an einen Tr�ger anbinden will und das Ganze soll in,
sagen wir, 40 Zyklen des Tr�gers halbwegs gelockt sein, dann sind 27 Schritte
der Abtastrate als Durchlaufzeit des VCOs ein Showstopper. Das beutelt die
Dynamik/Stabilit�t des Regelkreises schon recht heftig.
Bei 20 MHz IQ-Bandbreite kann man im FPGA nicht mehr im gro�en Stil �berabtasten,
und man muss den Regler totd�mpfen, damit er mal irgendwo konvergiert.
Ich habe im Virtex4 gro�z�gigen Gebrauch von BRAMs machen k�nnen, aber ich habe
auch nur 14/16 Bit f�r sin, cos und theta haben m�ssen. Wenn man das mit ein paar
Multipliern auf 24 Bit aufmotzen k�nnte... Ich bin ganz Ohr :-)
Gru�, Gerhard
>> Das Zeug zeigt keine Risse wie Alu, das
>> bricht gleich.
>
> Das ist auch der Grund warum ich mir z.B. an mein Fahrrad nie eine
> Kohlefasergabel montieren wuerde.
Damals in der Fahrrad-AG an der Uni hie� es: Lenker immer aus Stahl,
weil Alu ohne Warnung (nachgeben) brechen kann. Hm. Na ja, kommt wohl
auch auf die Legierung an.
Hanno
>Damals in der Fahrrad-AG an der Uni hie� es: Lenker immer aus Stahl,
>weil Alu ohne Warnung (nachgeben) brechen kann.
Kann ich best�tigen. Ein Bekannter hatte w�hrend der Fahrt pl�tzlich
eine H�lfte seines Alu-Lenkers lose in der Hand. Ohne besondere
Lastsituation, bei gem�tlicher Fahrt bissl aufgest�tzt, knack - ab,
einfach so.
> Gerrit Heitsch schrieb:
>>> Das Zeug zeigt keine Risse wie Alu, das
>>> bricht gleich.
>>
>> Das ist auch der Grund warum ich mir z.B. an mein Fahrrad nie eine
>> Kohlefasergabel montieren wuerde.
>
> Damals in der Fahrrad-AG an der Uni hieß es: Lenker immer aus Stahl,
> weil Alu ohne Warnung (nachgeben) brechen kann. Hm. Na ja, kommt wohl
> auch auf die Legierung an.
Es kommt bei technischen Neuerungen immer auch stark auf das Alter der
Anwender an, ob die Innovation was taugt oder nicht...
So war das ja wohl auch mal ein Problem mit dem Alu im Fahrzeugbau
(nicht nur beim Fahrrad). Selbst wenn ein Bauteil aus Alu im Vergleich
mit Stahl die doppelte Festigkeit bei halbem Preis aufweist, werden
sich Experten finden, welche das Stahlteil "besser" finden: "Das haben
wir schon immer so gemacht!", "Das ist bewährte Praxis!", "Bei
sicherheitsrelevanten Bauteilen machen wir keine gefährlichen
Experimente!". Andere werden sich an die Erprobung von Neuem machen,
statt sich mit derlei Vorurteilen zufriedenzugeben.
Daher legt man Wert auf jüngere Ingenieure, alldieweil solche in aller
Regel noch aus den eingefahrenen Geleisen heraus und vorgefasste
Ansichten (auch das Lehrbuchwissen) leichter aufgeben können, während
den älteren Kollegen das oftmals recht schwer fällt. "jünger"
und "älter" muß dabei nicht unbedingt am Lebensalter festgemacht
werden, es ist die Flexibilität des Denkens, das geistige Alter
sozusagen, welche wichtig ist.
MfG
Rupert
Das kann bei Stahl genauso passieren. Ein Kumpel hat mal nicht schlecht
gestaunt als er beim Versuch, sein Vorderrad �ber eine Stufe zu heben,
pl�tzlich den halben Lenker in der Hand hatte. Stahl.
Dem Rost nach war da wohl schon seit l�ngerem ein Ri� auf der Unter-
seite (direkt an der Einspannstelle im Vorbau). Die untypische
Belastung f�hrte dann zum spontanen Bruch. H�tte auch dumm ausgehen
k�nnen; etwa bei Tempo 50 bergab.
XL
Das ist fett. Monopol-Situation mit Seilschaften wie in Mexiko?
> Skype selber kommt wohl mit unter 60kbit/sec klar, aber was nutzt es,
> wenn dann sekundenlage Unterbrechungen oder Verz�gerungen drin sind.
>
Das war bisher bei fast jedem laengeren Gespraech ein Problem, wo die
Firma am anderen Ende der Leitung VoIP hat. Einmal so schlimm, dass
einer der Ingenieure kurzerhand sein Handy rausholte und im
Freisprechmodus mitten auf den Konferenztisch legte, dann ging es.
Skype waere schoen, wenn man dabei auch (einfache) Dokumente wie
Schaltbilder gemeinsam betrachten und drin rummalen koennte.
>>>> Ja: Marinus. Niederlaender moegen es bei Namen roemisch.
>>> Wie geht das mit dem Taufnamen? Also ist Marijn die holl�ndische
>>> Fassung von Marinus?
>>>
>
>> Niederlaender haben meist vier Vornamen und die roemische Schreibweise
>> ist fuer die offizielle Urkunde, Pass usw. beliebt. Im Alltag kommt
>> das aber nicht so an und dann wird aus Henricus eben Henk oder so.
>
> Ach Du Sche...., und ich habe gedacht, ich bin mit meinen 3 Vornamen in
> den Papieren schon gestraft genug. Ich g�nne es den Holl�ndern, vier zu
> haben :-)
>
> Die PYer kriegen hier immer einen Schreibkrampf... Denn es wird immer
> alles aus der Cedula (PY-Perso) abgepinnt. Dauert halt und nervt.
>
Mir geht's kaum anders. Joerg koennen nur New Yorker und Leute aus
Quebec aussprechen, also heisse ich George. Beim Nachnamen hoert's dann
ganz auf, buchstabieren kann ich den nur ehemaligen Soldaten, die das
NATO-Alphabet beherrschen.
>
>>>> Dafuer gibt's Fedex. Das findet dann beinahe garantiert Gehoer,
>>>> denn wenn jemand Fedex benutzt, dann meint der das bitterernst.
>>> Die nehmen hier bis zu 50USD f�r einen Brief, das ist es nicht wert.
>>>
>
>> Und dafuer willst Du mich das alles probelesen lassen :-)
>>
>> <grummel>
>
>
> Ich dachte, dass Dich das eher erbaut und erg�zt :-o
>
Erbauen und ergoetzen taete mich eine Margarita :-)
> Aber ich werds wohl Z�hneknirschend einstellen und abwarten, bis der
> Laden �bern Jordan geht. Ich hab in D mal eine Liste gef�hrt, von allen
> Firmen, die mich verarscht haben. Da waren rund 10 drauf, es sind
> inzwischen alle kaputt, ausser Rittal und Sony. Aber die kommen sicher
> auch noch dran. Daumen dr�ck :-) Ich hab die Liste leider nicht mehr,
> aber Frank&Walter(BS), C2000(M) und noch ein paar andere sind tot.
>
> Gerade war ein Kunde da, der den Brief am Fr. nach D mitnimmt und ihn
> dort einwirft, dann kommt er sicher an. Schaun wir mal :-)
>
Das wird auch wesentlich preiswerter als Fedex. Ansonsten, kannst Du so
Sachen nicht ueber jemanden in Rio schicken? Von Brasilien aus klappt
das an sich.
Meine Bedenken bezueglich dieses Werkstoffes sind auch elektrischer
Natur. EMV, EMP, Blitzschlag und so. Ich hatte mal das "Vergnuegen"
einer EMV Verbesserung an einem kleineren faserbasierten Flugzeug. War
das ein Frust. Was bei dem A330 der Air France passiert ist wissen wir
nicht und werden es vielleicht nie erfahren, aber es ging wohl durch ein
heftiges Gewitter durch.
Popelkram? ROFL! Lies mal bei Delivery Delays, da sind Koepfe gerollt,
die Aktien rutschten ab, und so weiter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Airbus_A380
Die Moral von der Geschicht'? If you don't have to upgrade a CAD system,
then don't.
Hier legt man Wert auf aeltere Ingenieure, die schon Pferde vor der
Apotheke ... usw. Und das ist gut so, u.a. deshalb lebe ich jetzt in
einer neuen Heimat.
Ich habe mehrfach Kunden zum Umstieg von Alu-Chassis auf Stahlrahmen
ueberzeugt, nie umgekehrt. Das Ergebnis jedes Mal: Gleiches Gewicht (da
Stahl duenner sein kann), EMV-Probleme wesentlich besser beherrschbar,
man konnte Gewinde reindrehen, bisher ungekannte Robustheit, keine
Sproedbrueche oder verdaechtige Risse nach der x-ten harten Landung,
Kosten rutschten um 30-50% runter.
>Popelkram? ROFL! Lies mal bei Delivery Delays, da sind Koepfe gerollt,
>die Aktien rutschten ab, und so weiter:
>
>http://en.wikipedia.org/wiki/Airbus_A380
>
>Die Moral von der Geschicht'? If you don't have to upgrade a CAD system,
>then don't.
Ja, freilich; aber "shit happens". Letztlich wurde ein
funktioinerendes Flugzeug ausgeliefert, und nur das z�hlt. Hey, das
Ding fliegt Linie - sooo schlimm kann das alles nicht gewesen sein.
Dagegen diese Verarsche, die Boeing abgezogen hat, riesen-Spr�che,
weniger als nix dahinter...einfach nur die H�rte.
>Das war bisher bei fast jedem laengeren Gespraech ein Problem, wo die
>Firma am anderen Ende der Leitung VoIP hat. Einmal so schlimm, dass
>einer der Ingenieure kurzerhand sein Handy rausholte und im
>Freisprechmodus mitten auf den Konferenztisch legte, dann ging es.
VoIP im offenen Internet ohne QoS ist M�ll. Daheim verwende ich VoIP
intern, da funktioniert das bestens - aber 'raus geht es nur per ISDN.
>Skype waere schoen, wenn man dabei auch (einfache) Dokumente wie
>Schaltbilder gemeinsam betrachten und drin rummalen koennte.
Skype ist ein potentielles Sicherheitsrisiko; propriet�re software,
die massiv versucht, alle Sicherheitssperren zu umgehen, die immer
Daten verschickt, von denen man nicht wei�, was es �berhaupt ist.
Wom�glich der "my documents"-Ordner? Neee, sowas kommt mir nicht in's
LAN.
Eben... w�re Boeing still geblieben g�be es auch weniger H�me.
Abgesehen davon, der A380 wird ausgeliefert und ist im Einsatz, die 787
ist bisher noch nicht einmal aus eigener Kraft abgehoben.
Verz�gerung teilweise wegen Streik? Tja, muss man seine Arbeiter eben
besser behandeln, speziell wenn das Projekt sowieso schon nicht mehr im
Zeitplan ist.
Gerrit
Das mit dem Air France A330 ist wirklich eine ganz traurige Sache :-(
Aber wer einmal gesehen hat, was selbst ein "gew�hnlicher"
Blitzeinschlag am Boden z.B. an einem Antennenmast anrichten
kann (wir haben bekanntlich ab- und zu mit derlei Funktechnik
am Mast zu tun), der wei�, was diese Urgewalten bewirken
k�nnen. Wir haben mehr als einmal eine Antenne per
Sch�ufelchen zusammengekehrt, �ber irgendwelches Tralala
wie EMV & Co brauchte man da nicht mehr zu diskutieren.
Das Zeug ist bei einem Direkteinschlag physisch einfach nicht
mehr vorhanden oder sieht mechanisch so deformiert aus,
dass man eher �ber hochtemperaturfeste Wolfram-Legierungen
in "leichtgewichtiger" Panzerbauweise nachdenken sollte.
Bei einem Flugzeug verbietet sich das eben wegen des
Gewichts von alleine.
Mal ganz abgesehen von dem Hagel, der _immer_ in Gewitter-
wolken vorhanden ist (ohne den g�be es die Aufladung nicht,
System Bandgenerator) und den heftigen vertikalen
Luftbewegungen.
Von daher finde ich es sehr verst�ndlich, dass man mit einem
Flugzeug, egal welcher Art und Gr��e, Gewitter einfach nur
meiden sollte.
> Ich habe mehrfach Kunden zum Umstieg von Alu-Chassis auf Stahlrahmen
> ueberzeugt, nie umgekehrt. Das Ergebnis jedes Mal: Gleiches Gewicht
> (da Stahl duenner sein kann), EMV-Probleme wesentlich besser
> beherrschbar, man konnte Gewinde reindrehen, bisher ungekannte
> Robustheit, keine Sproedbrueche oder verdaechtige Risse nach der x-ten
> harten Landung, Kosten rutschten um 30-50% runter.
Also das jeweils geeignetste Material für den jeweiligen Anwendungsfall
und das auch noch in einer Art und Weise verbaut, wie es den
Anforderungen am Besten gerecht wird!?
Genauso soll es doch sein. Aber es erfordert eben ein gewisses Maß an
Flexibilität, sich entsprechende Gedanken zu machen, die Überlegung
anzustellen, ob denn nun das moderne Material, die aktuell gerade
moderne Konstruktionsweise, das Bauteil, welches gerade hip ist,
eingesetzt werden soll, oder ob man besser zu etwas anderem greifen
sollte. Diese Überlegung wird eben nicht immer angestellt, was in
manchen Fällen dann dazu führt, daß der Auftraggeber zwar eine Lösung
bekommt, welche vordergründig "Stand der Technik" ist, jedoch nicht in
vollem Umfang, oder garnicht, das tut, was sie soll. Wenn gerade eben
etliche Milliarden für dringende Sanierungsarbeiten an gerade mal 20
Jahre alten (Spannbeton-)Brücken eingeplant werden müssen, weil diese
baufällig oder gar einsturzgefährdet sind, so zeigt das einen nicht
unbedingt optimalen Umgang mit dem Material auf. Wenn sowohl Planer als
bauausführender Ingenieur unisono davon plappern, daß der Bauherr das
doch so haben wollte, dann zeigt das wohl nur, daß dort die falschen
Leute beschäftigt wurden. Es ist dabei völlig egal, ob das Problem nun
dadurch geschaffen wurde, daß die Verantwortlichen überhaupt nicht
darüber nachdachten, was sie taten ("Steht ja so im Tabellenbuch") oder
daß sie sich nicht trauten, vernünftig zu arbeiten, um nur ja den
Auftrag zu ergattern. Denn wenn alle gleich schlecht arbeiten und
anbieten, dann gewinnt der Billigste von den Schlechten bei der
Ausschreibung.
MfG
Rupert
Ganz auf die Schnelle, bitte korrigieren falls nicht richtig:
Die ersten Studien zum A380 geschahen um 1988. Der erste Prototyp flog
m.w. im Jahr 2005. Sind 17 Jahre. Die ersten Studien zum 787 starteten
in 2004, der erste Prototyp wird (vermutlich) irgendwann Mitte 2009
fliegen. Sind 5 Jahre.
Aehm ...
Ja, diese Bedenken habe ich auch. Daher bis jetzt nicht angetatzt. Nun
da POTS nur noch 2c/min nach Europa kostet ist der Kostenfaktor ja auch
kein Argument mehr.
"Nachdem im Jahre 2000 die ersten 50 Kaufabsichtserklᅵrungen vorlagen,
begann Airbus mit der Konstruktion."
> Sind 17 Jahre.
Oder fᅵnf, je nachdem...
> Die ersten Studien zum 787 starteten
> in 2004, der erste Prototyp wird (vermutlich) irgendwann Mitte 2009
> fliegen. Sind 5 Jahre.
"Boeing hatte mit dem Muster 777 zuletzt Mitte der 1990er Jahre ein
neues Flugzeug auf den Markt gebracht."
Was haben die in den 14 Jahren zwischen 777 und 787 gemacht?
Airbus hat bei dem A380 ein paar krᅵftige Bᅵcke geschossen, aber nicht
versucht, einen Pappmacheeflieger als Muster vorzustellen.
Zurᅵck zum Thema: Heute kamen zwei Muster MAX6765. Die sind weiter als
die B787, die funktionieren nᅵmlich. Nur kaufen, kaufen kann man die
anscheinend nicht.
Falk, demnᅵchst mit einer AN-2 (mit-)fliegend.
Ja :-(
> Aber wer einmal gesehen hat, was selbst ein "gew�hnlicher"
> Blitzeinschlag am Boden z.B. an einem Antennenmast anrichten
> kann (wir haben bekanntlich ab- und zu mit derlei Funktechnik
> am Mast zu tun), der wei�, was diese Urgewalten bewirken
> k�nnen. Wir haben mehr als einmal eine Antenne per
> Sch�ufelchen zusammengekehrt, �ber irgendwelches Tralala
> wie EMV & Co brauchte man da nicht mehr zu diskutieren.
>
> Das Zeug ist bei einem Direkteinschlag physisch einfach nicht
> mehr vorhanden oder sieht mechanisch so deformiert aus,
> dass man eher �ber hochtemperaturfeste Wolfram-Legierungen
> in "leichtgewichtiger" Panzerbauweise nachdenken sollte.
> Bei einem Flugzeug verbietet sich das eben wegen des
> Gewichts von alleine.
>
> Mal ganz abgesehen von dem Hagel, der _immer_ in Gewitter-
> wolken vorhanden ist (ohne den g�be es die Aufladung nicht,
> System Bandgenerator) und den heftigen vertikalen
> Luftbewegungen.
>
> Von daher finde ich es sehr verst�ndlich, dass man mit einem
> Flugzeug, egal welcher Art und Gr��e, Gewitter einfach nur
> meiden sollte.
>
Manchmal kommt das voellig ueberraschend. Vor zwei Stunden hatte ich ein
Conference Call und es gab einen Blitz mit fast gleichzeitigem Knall.
Der Himmel sah ueberhaupt nicht nach Gewitter aus. Problem ist, je mehr
Kohlefasergeschichten oder anderes Plastik in einem Flugzeug drin sind,
umso empfindlicher wird das alles in Richtung schwaecherer Entladungen.
Weshalb mir mit dem Dreamliner nicht so ganz wohl ist.
Die sollten Latein lernen, in eine Zeitmaschine steigen, und dann von
den Roemern lernen wie man Sachen baut, die eine MTBF ueber 1000 Jahre
haben :-)
Da wurde weit vorher dran konstruiert. Die haben das nicht 12 Jahre in
der Schublade liegengelassen.
>> Sind 17 Jahre.
>
> Oder fᅵnf, je nachdem...
>
>> Die ersten Studien zum 787 starteten
>> in 2004, der erste Prototyp wird (vermutlich) irgendwann Mitte 2009
>> fliegen. Sind 5 Jahre.
>
> "Boeing hatte mit dem Muster 777 zuletzt Mitte der 1990er Jahre ein
> neues Flugzeug auf den Markt gebracht."
>
> Was haben die in den 14 Jahren zwischen 777 und 787 gemacht?
>
Nun ja, von Mitte der 90er bis 2004 sind's nicht 14 Jahre. Zwischendurch
haben die auch noch alle moeglichen Versionen konstruiert, einige
Militarflieger bearbeitet und so weiter.
> Airbus hat bei dem A380 ein paar krᅵftige Bᅵcke geschossen, aber nicht
> versucht, einen Pappmacheeflieger als Muster vorzustellen.
>
Papier Machee wohl kaum, den Link vom Tragflaechentest hatte ich ja
schon als Post gesetzt. Allerdings wird mir beim Thema Kohlefaser ein
wenig flau, wenn ich an das Unglueck des A330 denke. Und dann ein
Flugzeug ganz aus Kunststoff? <grusel>
> Zurᅵck zum Thema: Heute kamen zwei Muster MAX6765. Die sind weiter als
> die B787, die funktionieren nᅵmlich. Nur kaufen, kaufen kann man die
> anscheinend nicht.
>
Das kennt man ja von dort :-)
Mein letztes Maxim Design-Out ist keine drei Wochen her. Alles tabula
rasa, mit dem Buschmesser komplett raus. Halbe Sachen mache ich da nicht.
> Falk, demnᅵchst mit einer AN-2 (mit-)fliegend.
Schoen! Die gute alte Antonov. Ich hatte letztens Gelegenheit mit einem
Yak Kampfflieger mitzufliegen, aber leider einen dringenden Auftrag zu
erledigen. Koennte mich beissen ...
Die Stearman vorher war aber auch nicht schlecht, da durfte ich nach der
Luftakrobatik (O-Ton: "Let's go east of Highway 50 in case we screw up")
zurueckfliegen. Besenstielknueppel, Armeestiefelpedale, gusseisern.
>> Wir nutzen momentan einen ECP2M-70 f?r unser CIFDM
>> Basisband-Board, weil der auch SERDES Links hat, ?ber die
>> sowohl das optische GigE als auch optionale High Speed
>> ADC gef?hrt sind.
>>
>> Preislich liegen die ECP2M etwas h?her als die Spartan,
>> aber nicht so viel.
>
> J?rg w?rde bei dem Preis wohl ein Herzinfarkt bekommen :-)
>
Naja, mitunter ist das nicht sooo wichtig. Auch J??rg traue ich zu, da??
er mehr oder weniger bedenkenlos zwei- bis dreistellige Bauteilpreise
hinnimmt, wenn das einen entsprechenden Vorteil bringt. Das ist ja ne
ganz klassische Kosten-Nutzen-Abw??gung: Bei $St??ckzahl macht das X
$W??hrungseinheit Mehrkosten pro St??ck, daf??r ist mein Ingenieur Y Stunden
fr??her fertig. Wenn Y*Stundensatz >= X*$St??ckzahl: Die Mehrkosten sind
wirtschaftlich das geringere ??bel...
Doof nur, wenn man sich bei der gesch??tzten Zeitersparnis versch??tzt
(was schnell passieren kann)...
>> Aber: Das FPGA ist bez?glich des Befehlssatzes unheimlich
>> flexibel, daf?r ist der DSP mit klassischen Befehlen und
>> mit dem Cache unheimlich schnell.
>
> Ja, ist vielleicht doch nicht schlecht, einen FPGA und eine DSP zu
> kombinieren, die dann jeweils f?r die f?r sie besten Aufgaben eingesetzt
> werden.
>
IMHO ist es oft der Fall, da?? man mit zwei kleinen Bausteinen besser
bedient ist als mit einem gro??en. Ein FPGA wird beispielsweise einen DSP
bei parallelen Operationen um L??ngen schlagen (kommt oft bei digitalen
Filtern vor), mu?? sich aber gleichzeitig bei sequentiellen Problemen von
einem Prozessor ??berrunden lassen. Klar bekommen beide die Aufgabe
gel??st, aber keines der beiden Systeme kann bei einer gemischten
Aufgabenstellung seine St??rken voll ausspielen. Insofern von mir volle
Zustimmung.
Gru??,
Florian
[...]
>>> Preislich liegen die ECP2M etwas h?her als die Spartan,
>>> aber nicht so viel.
>> J?rg w?rde bei dem Preis wohl ein Herzinfarkt bekommen :-)
>>
> Naja, mitunter ist das nicht sooo wichtig. Auch J??rg traue ich zu, da??
> er mehr oder weniger bedenkenlos zwei- bis dreistellige Bauteilpreise
> hinnimmt, wenn das einen entsprechenden Vorteil bringt. Das ist ja ne
> ganz klassische Kosten-Nutzen-Abw??gung: Bei $St??ckzahl macht das X
> $W??hrungseinheit Mehrkosten pro St??ck, daf??r ist mein Ingenieur Y Stunden
> fr??her fertig. Wenn Y*Stundensatz >= X*$St??ckzahl: Die Mehrkosten sind
> wirtschaftlich das geringere ??bel...
Ja, z.B. beim derzeitigen Projekt, wo ich aufgrund geringer Stueckzahl
zaehneknirschend PWM Chips einsetze.
> Doof nur, wenn man sich bei der gesch??tzten Zeitersparnis versch??tzt
> (was schnell passieren kann)...
>
... und eines dieser Dinger jetzt in einer unorthodoxen Loop ums
Verplatzen nicht stabil zu kriegen ist, Details zur Innenschaltung
gibbet nich, und so weiter. <grummel>
[...]
> Ich habe im Virtex4 gro�z�gigen Gebrauch von BRAMs machen k�nnen, aber ich habe
> auch nur 14/16 Bit f�r sin, cos und theta haben m�ssen. Wenn man das mit ein paar
> Multipliern auf 24 Bit aufmotzen k�nnte... Ich bin ganz Ohr :-)
Also auf Anhieb w�rde mir da fdlibm einfallen:
http://www.netlib.org/fdlibm/k_sin.c
Das sollte ziemlich genau sein. IEEE-Zahlen, viele double-Multiplikationen,
Wertebereich +-pi/4 ist aber vielleicht nicht gerade das, was man sich f�r
einen FPGA so w�nscht :-)
Zum Gl�ck geht es noch besser: Ich habe da letztens im ARM System
Developer's Guide (sehr zu empfehlen das Buch, wenn man tiefer in die ARM
Assembler-Programmierung einsteigen m�chte) einen interessanten Algorithmus
gefunden. Wie gut, da� es Google Books gibt, wer das Buch noch nicht
gekauft hat:
http://books.google.de/books?id=HKKUkDQE17QC&pg=PA246
Damit kann man s(x)=sin(2*pi*x*2^-32) berechnen, also das Argument ist eine
32 Bit Fullscale-Zahl, die 0 bis 2*pi entspricht. Als Ergebnis bekommt man
auch eine Integer-L�sung, die eine Genauigkeit von 4*2^-30 hat. Auf einem
ARM soll es in 31 Taktzyklen laufen.
Sieht so aus, als w�rde es 6 Integer Multiplikationen ben�tigen und nochmal
ungef�hr soviel Additionen/Substraktionen und noch ein paar Shifts und
anderen Kleinigkeiten. Sch�n daran: Die Multiplikationen stehen einfach
nacheinander da, ohne fiese Dinge wie Verzweigungen. Nur ein Table-Lookup
ist dazwischen, daher w�rde ich mal optimistisch vermuten, da� Ganze lie�e
sich mit zwei Hardware 32 Bit Multiplizierern parallel (die man nat�rlich
auch entsprechend aus 18 bittigen zusammensetzen kann) in so 4 bis 5 Takten
machen. Je nachdem wieviel Multiplizierer du verschwenden willst und wenn
der Clock nicht zu schnell ist, vielleicht sogar in noch weniger Takten.
--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
>>J?rg w?rde bei dem Preis wohl ein Herzinfarkt bekommen :-)
>
> Na, der lebt noch und die Preise, die Du bei den
> ?blichen Verd?chtigen Kataloganbietern siehst, sind nicht
> jene, die man uns angeboten hat.
>
> Ich m?chte da aber nicht ins Detail gehen, das w?re
> nicht fair gegen?ber unseren Gesch?ftspartnern.
>
Ich stelle trotzdem eine Vermutung an: ein Distributor, mit dem Ihr
schon seit l??ngerem zusammenarbeitet und ein Hersteller, der sich der
Bedeutung eurer Anwendung bewusst ist, sind gemeinsam in der Lage, sich
in die konkrete Applikation einzukaufen. Wenn man die Augen etwas weiter
aufmacht, sieht man die Tendenz bereits bei Digikey&Co.: Die Menge
machts, und oberhalb gewisser Mengen hat die Phantasie vieeel Raum...
>>Kann man das so einfach umsetzen? Von Altera und Xilinx weiss ich, dass die
>>ein Hardcopy-Prozess anbieten, wo man seinen FPGA in ein Chip giessen
>>lassen kann.
>
> Wir haben allgemeing?ltigen VHDL Code geschrieben und
> selbst bei FPGAs kommt am Ende aus dem VHDL
> Compiler eine Netzliste.
>
Im Grunde k??nnte man sagen: Ob C-Quellcode oder VHDL, unter'm Strich
ist's dasselbe. Alles nur eine Frage der Interpretation...
> Die Frage ist, ob es momentan Sinn macht, und das sieht
> erstmal nicht so aus, solange die St?ckzahlen nicht in die
> Millionen gehen. Und bitte immer bedenken: Ein FPGA
> ist sehr flexibel, auch sp?ter im Feld.
>
Das ist ein Vorteil, der sp??testens beim ersten Redesign voll zum tragen
kommt.
Gru??,
Florian
> Die sollten Latein lernen, in eine Zeitmaschine steigen, und dann von
> den Roemern lernen wie man Sachen baut, die eine MTBF ueber 1000 Jahre
> haben :-)
Von denen kann man das nicht lernen.
--
Gru�, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine l�nger g�ltige Adresse.
Huh? Das soll mal einer nachmachen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Aqueduct_of_Segovia
> Raimund Nisius wrote:
> > Joerg <notthis...@removethispacbell.net> wrote:
> >
> >> Die sollten Latein lernen, in eine Zeitmaschine steigen, und dann von
> >> den Roemern lernen wie man Sachen baut, die eine MTBF ueber 1000 Jahre
> >> haben :-)
> >
> > Von denen kann man das nicht lernen.
> >
>
> Huh? Das soll mal einer nachmachen:
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Aqueduct_of_Segovia
"The first section of the aqueduct contains 36 pointed arches, rebuilt
in the 15th Century to restore a portion destroyed by Moors in 1072."
Der erste big Failure nch knapp 1000 Jahren. Und dann wird es enger
"between failures"
Au�erdem haben die sehr viel gebaut, und nur manches davon steht heute
noch.
Das die Mauren einen Teil davon kaputt gekloppt haben, dafuer koennen
die Roemer nun wirklich nichts.
> Im Grunde k??nnte man sagen: Ob C-Quellcode oder VHDL, unter'm Strich
> ist's dasselbe. Alles nur eine Frage der Interpretation...
Finde ich nicht. Klar, auf einer ganz abstrakten Ebene handelt es sich bei
beidem um Text und wenn es wie immer auch compiliert wird, werden Daten
reingeschickt und es kommen andere Daten raus. Das wars aber auch schon an
Gemeinsamkeiten.
VHDL ist deklarativ gegen�ber dem imperativen C. Erfordert eine ganz andere
Denkweise, mal davon abgesehen, da� man bei VHDL auch was von Hardware
verstehen mu�. Z.B. immer wieder interessant: asynchrone Daten sampeln oder
Datentransfer zwischen verschiedenen Timedomains. Es gibt zwar schon
Ans�tze, auch C-Programme direkt in Netzlisten umzusetzen, ich kann mir
aber irgendwie nicht vorstellen, da� dabei was vern�nftiges herauskommt.
Das w�re dann wahrscheinlich vergleichbar, wie wenn man in C versuchen
w�rde, eine Hardwareschaltung zu implementieren: Geht zwar, wird aber
relativ langsam und umst�ndlich sein. C in Hardware zu giessen geht auch,
wird aber relativ viele LEs brauchen und auch umst�ndlich sein.
Aber vielleicht irre ich mich auch. Ich mu� zugeben, da� ich bisher noch
keinen der C-FPGA-Ansa�tze ausprobiert habe, gibt da ja mittlerweile
verschiedene Hersteller. Theoretisch k�nnte man das schon sehr optimiert
umsetzen, wenn das Syntheseprogramm die "Essenz" eines C-Programms
"versteht" und dann entsprechend synthetisiert, statt einfach nur zu
versuchen, eine serielle Abarbeitung per FPGA umzusetzen.
>> "Boeing hatte mit dem Muster 777 zuletzt Mitte der 1990er Jahre ein
>> neues Flugzeug auf den Markt gebracht."
>>
>> Was haben die in den 14 Jahren zwischen 777 und 787 gemacht?
>>
>>
> Nun ja, von Mitte der 90er bis 2004 sind's nicht 14 Jahre.
Wir haben 2009...
---<(kaimartin)>---
>> Von daher finde ich es sehr verständlich, dass man mit einem Flugzeug,
>> egal welcher Art und Größe, Gewitter einfach nur meiden sollte.
>>
>>
> Manchmal kommt das voellig ueberraschend.
Wer von einem Gewitter überrascht wird, hat Kilometer hohe Warnzeichen
übersehen. Cumulonimbusse wachsen nicht innerhalb einer Minute.
---<(kaimartin)>---