Vielen Dank.
Gruss Daniel
> ich habe mir schon vermehrt gefragt, warum an einem Generator gerade 3
> Phasen abgenommen werden und nicht 4 oder 6 oder sonst irgendwas?
> Ist das einfach Geschichte oder hat das noch welche konstruktive Gründe?
> (ausser dass der Generator halt allenfalls grösser sein müsste)
Das hat wohl in erster Linie drei Gründe: Kosten, Kosten, Kosten.
Andererseits sehe ich keinen Grund, mehr Phasen zu verwenden.
Gruß
Thorsten
--
Kunst kommt aber von 'können',
nicht von 'kennst du schon den neuesten trick?'
Gunther in oecher.computer zum Thema "Gutes Webdesign"
> Das hat wohl in erster Linie drei Gründe: Kosten, Kosten, Kosten.
> Andererseits sehe ich keinen Grund, mehr Phasen zu verwenden.
ACK.
Soviel wie nötig, so wenig wie möglich. Also drei.
--
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
Autometer GmbH Siegen - Elektronik nach Maß.
http://www.autometer.de
==================================================================
In a world without walls and fences, who needs Windows and Gates ?
(Sun Microsystems)
Achso, deshalb gibts zB. in Nord- und Suedamerika nur zwei?
--
Helmut Faugel
Die drei Phasen sind aus dem Grunde da, dass durch die
Phasenverschiebung der Wellen der Drehsinn definiert ist.
klar geht das auch mit zwei Phasen, wenn du bei dem Dreiphasen leiter
einen weglässt, hast du schon einen gewissen drehsinn, musst dann aber
mit einem Kondensator die Dritte Phase wieder erzeugen. Sch[PIEP] schon
wieder drei Phasen.
Wie will man bei einer Phasenverschiebung von 180 Grad klar definieren
wieherum das Feld dreht?
Ich lasse mich gerne eines besseren Belehren.
Ein am kopfkratzender
Michael Marwell
Hallo,
das was Du meinst ist in Wirklichkeit nur eine Phase auf der Freileitung.
Beim Verbraucher kommen dann zweimal 110 V mit 180 ° Phasenverschiebung
an, aber das sind keine getrennten Phasen, sondern nur eine
Trafowicklung mit Mittelanzapfung damit man auch 220 V zur Verfügung hat.
Bye
??? Die bisherigen Antworten find ich verwirrend. Aus Kostengründen
könnte man auch zwei nehmen.
Aber:
Die Leistung in einem Zweileitersystem ist periodisch, wenn Null Volt
sind, ist auch null Leistung.
Der Motor brummt, die Lampe flackert.
In einem Dreileitersystem ist die Summe der drei Leistungen (egal ob
Stern oder Dreieck) konstant.
=> konstanter Leistungstransport.
(Für die genauen: natürlich nur bei symmetrischer Belastung)
Wahrscheinlich könnte man auch mehr als 3 nehmen, also 5 oder so. Kannst
ja mal nachrechnen.
Dann schlagen die Pfennigfuchser zu, 3 ist billiger als mehr.
Gruß,
Toby
NACK
Haushalte bekommen i.A. alle drei Phasen plus Neutralleiter.
In älteren Haushalten ist es zwar möglich dass nur eine Phase plus
Neutralleiter (Wechselstrom) verlegt wurde, aber auch dort kann
Drehstrom nachgerüstet werden.
Gruss
Michael Marwell
vielen Dank für Deine Antwort!
Tönt einleuchtend mit der Leistung.
Gruss Daniel
> ich habe mir schon vermehrt gefragt, warum an einem Generator gerade 3
> Phasen abgenommen werden und nicht 4 oder 6 oder sonst irgendwas?
> Ist das einfach Geschichte oder hat das noch welche konstruktive Gründe?
> (ausser dass der Generator halt allenfalls grösser sein müsste)
Wenn man drei (vier, fuenf, ... ) gleiche Lasten im Stern oder im
Dreieck an einen dreiphasigen (vier-, fuenf-, sechsphasigen)
Drehstromgenerator anschliesst, ist die vom Generator abgegebene
momentane Leistung zu jedem Zeitpunkt gleich. Mit einem zweiphasigen
System, an das man zwei gleiche Lasten anschliesst, kann man dass nicht
erreichen.
Christian
--
Dipl.-Ing. Christian Keck
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Fachlaboratorium 5.32 (Koordinatenmessgeraete)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Telefon (+49) (0531) 592-5323
> Haushalte bekommen i.A. alle drei Phasen plus Neutralleiter.
> In älteren Haushalten ist es zwar möglich dass nur eine Phase plus
> Neutralleiter (Wechselstrom) verlegt wurde, aber auch dort kann
> Drehstrom nachgerüstet werden.
Es ging um AMERIKA !
Und dort haben die Haushalte wirklich nur zwei (d.h. eigentlich
ja nur eine...) Phase(n).
Aber das mit den zwei Phasen war dennoch verkehrt. Eigentlich wollte ich
das klären.
>ich habe mir schon vermehrt gefragt, warum an einem Generator gerade
>3 Phasen abgenommen werden und nicht 4 oder 6 oder sonst irgendwas?
Drei sind gerade genau genug.
Wobei zur Erzielung bestimmter Eigenschaften manchmal auch mehr Phasen
verwendet werden, z.B. bei Schrittmotoren. Aber dafür muß man sich den
Strom schon selber machen.
Rainer
--
Ganz einfach: 100% Rohlinge für illegale Audio-Kopien, weitere
100% für Moviez und die restlichen 100% für Warez. Wir brennen
also das Dreifache der verkauften Rohlinge und natürlich illegal.
(Frederick Page in de.comp.hardware.laufwerke.brenner)
War ein Schnellschuss meinerseits, den gibts leider nicht.
Was mich aber zu folgender Frage fuehrt: Gibt es dann in den
Haushalten Grossverbraucher wie E-Herd etc. die mit 220 V
betrieben werden?
--
Helmut Faugel
Ich weiss jetzt nicht wie es in SA oder NA aussieht, aber in Deutschland
sind noch viele Herde an 220V angeschlossen. Das ist auch mit den Herden
kein Problem, da muessen nur im Anschlussraum ein paar Brücken umgelegt
werden.
Michael Marwell
Meine Kollegen bereiten gerade ein Gerät für die Lieferung nach
Mittelamerika vor. Unsere Anlagen werden (teilweise) normalerweise mit
400V 3-Phasen-Drehstrom betrieben, lassen sich aber notfalls auch an
220/230V betreiben.
Bei dem Kunden sieht es wohl so aus (bin nicht in direktem Kontakt), daß
er 2 Phasen zu je 120V im Hause hat. Diese sind jedoch nicht 180 Grad,
sondern auch 120 Grad versetzt, sodaß sich bei Anschluß zwischen zwei
Phasen (ungefähr) 220V ergeben. Soweit ich gehört hab, gibt es dort auch
3-Phasen-Drehstrom, steht aber dem Kunden nicht zur Verfügung.
Ich habe auch bei einem Firmenbesuch in USA gehört, daß dort 220V aus
zwei Phasen a 120V erzeugt werden (sie hatten einige 220V-Steckdosen für
den Test von Geräten für Europa).
Bei einigen Geräten gibt es bei 120V tatsächlich Probleme, ich hab mal
einen Artikel über die Konstruktion einer Waschmaschine gelesen. Dort
wurde erwähnt, daß es schwierig war, einen kompakten Motor zu finden, da
bei gleicher Leistung bei 120V annähernd der doppelte Strom fließt wie
bei 230V und daher wg. des größeren Drahtquerschnittes mehr
Wicklungsraum benötigt wird.
Winfried Büchsenschütz
------------------------------------------------------------------------
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
> Diese sind jedoch nicht 180 Grad, sondern auch 120 Grad versetzt
Wohl nicht. Sondern 180 Grad
, sodaß sich bei Anschluß zwischen zwei Phasen (ungefähr) 220V ergeben.
Rechenfehler. 240V.
> Ich habe auch bei einem Firmenbesuch in USA gehört, daß dort 220V aus
> zwei Phasen a 120V erzeugt werden (sie hatten einige 220V-Steckdosen für
> den Test von Geräten für Europa).
Wie geschrieben: Eine Phase und ein Trenntrafo mit Mittelanzapfung,
so das an deren Enden (Sicherungskasten) 220V-240V mit 60Hz zur
Verfuegung stehen. Ich hatte mich zugegebenermassen mit '2 Phasen'
unpraezise ausgedrueckt, ich wusste ja nicht, das jemand das so
genau wissen muss.
>Was mich aber zu folgender Frage fuehrt: Gibt es dann in den
>Haushalten Grossverbraucher wie E-Herd etc. die mit 220 V
>betrieben werden?
Message-ID : 3b9de7b1$1...@netnews.web.de
Rainer
--
Anstatt der Sache auf den Grund zu gehen, nimmt man heutezutage
ein paar Pillen, kauft sich einen Sportwagen, vielleicht noch ein
Toupet und gut. (B. Mangelsdorff in ger.ct)
> Hast du jemals an einem 230V~ Herd gekocht ?
> Und dann im Vergleich an einem (400V) Drehstromherd ?
> Dann weisst du, das 230V~ fuer einen Herd nicht reichen,
> weil er ja nicht mehr als 16A ziehen darf.
> Das Essen wird nur lauwarm.
> Wie ein Teelicht :-(
Was hast du für seltsame Herde? Ich habe noch nie einen echten
400V-Drehstromherd gesehen. Herde, die an den Drehstromanschluß gehören,
schon. Aber die konnten alle mittels Brücken auch an eine Leitung.
Jedenfalls theoretisch, wenn sie genug Strom liefert. Ansonsten trennt
man die Brücken auf und schließt 2 Kochplatten zwischen L1 und N, die
nächsten 2 zwischen L2 und N und den Backofen zwischen L3 und N. Nur so
als Prinzipbeispiel, wie ich das kenne. Man braucht auch bei erweitertem
Temperaturbereich und mit Schnellaufheizen etc. keine 5kW für eine
einzelne Kochplatte oder den Backofen.
Gruß Lars
> Was hast du für seltsame Herde? Ich habe noch nie einen echten
> 400V-Drehstromherd gesehen. Herde, die an den Drehstromanschluß gehören,
> schon.
Bildungslücke! In der Gastronomie wirst du nur Herde finden die ein
4-poliges Klemmfeld haben, L1,L2,L3 und PE, nix N. Da hat ein
6-Plattenherd mit Backofen und Tellervorwärmfach auch gleich mal über
20kW und bei 10mm² Anschlussleitung macht es schon einen Unterschied ob
man eine 5- oder 4-polige Leitung vom Verteiler zum Herd bezahlen muss.
Ausserdem stelle ich mir gerade vor was für eine Leitung bei einphasigem
Anschluss nötig wäre: 3x25-35mm², schick!
Gruß Dieter
Hallo,
zweimal 120 V mit 120 ° Phasenverschiebung ergeben sqrt(3)*120 V, das
sind 207,8 V.
Zweimal 120 V mit 180 ° Phasenverschiebung ergeben 240 V.
Bye
Ebent.
Also bei meinem Herd hat jede Platte 2200 Watt, der Backofen 3500.
Das waeren an 230V also 53 Ampere. Das ist nicht der richtige
Strom fuer einen 230V Schukostecker, und Herde mit Schukostecker
meine ich mit '230V-Herd'. Kinderspielzeug.
> Also bei meinem Herd hat jede Platte 2200 Watt, der Backofen 3500.
> Das waeren an 230V also 53 Ampere. Das ist nicht der richtige
> Strom fuer einen 230V Schukostecker, und Herde mit Schukostecker
> meine ich mit '230V-Herd'. Kinderspielzeug.
Nee, besser nicht... Ich habe auch schon "normale" Herde gesehen, bei
denen ein Hobbyelektriker kurzerhand mal alle drei Phasen an einen Pol
eines Schukosteckers geklemmt hat, weil im als Küche designierten Raum
halt kein passender Anschluß vorhanden war. Soll nach Aussage einer
Bewohnerin der fraglichen WG problemlos funktioniert haben...
Gruß,
Michael
> Nee, besser nicht... Ich habe auch schon "normale" Herde gesehen, bei
> denen ein Hobbyelektriker kurzerhand mal alle drei Phasen an einen Pol
> eines Schukosteckers geklemmt hat, weil im als Küche designierten Raum
> halt kein passender Anschluß vorhanden war. Soll nach Aussage einer
> Bewohnerin der fraglichen WG problemlos funktioniert haben...
Ist _nicht_ zu empfehlen, aber gut möglich, wenn man sich die
Arbeitsweise eines solchen Gerätes verdeutlicht: Die Platten schalten
sich periodisch aus und ein. Die meisten werden wohl kaum alle vier
Platten dauerhaft auf größte Fläche und höchste Stufe stellen und wenn,
so tritt die Maximallast nur Kurzzeitig am Anfang auf. Danach wird
unabhängig voneinander periodisch ein und aus geschaltet. Dazu müßte man
dann auch noch den Backofen einschalten und zwar Oberhitze, Unterhitze,
Heißluft, Grill und was es sonst noch so gibt, dauerhaft gleichzeitig.
Auch dies hält nicht über Stunden, da ein Herd in solch einem Szenario
nach wenigen Minuten heiß wäre und der Temperaturregler dem ein Ende
setzen würde. 53A dauerhaft? Daran glaube ich nicht und wenn, dann würde
sowieso der übliche 16A Sicherungsautomat ansprechen. Sonst würden
sicherlich deutlich mehr Häuser abbrennen. Wenn jemand abwechselnd nur
kocht, oder nur backt, dann wird es wohl in der Regel an 1*16A
funktionieren. (Bitte Kinder, macht das nicht nach!) :-)
Aber auch bei Drehstrom in Sternförmiger Anordnung ist es IMHO immer
noch ein 230V-Herd, kein 400V-Herd, MaWin. Dies wollte ich im letzten
Beitrag ausdrücken. 400V gibt es nur in Dreieckschaltung und diesen
Umbau würde wohl kein Standard-Küchenherd überleben!
Gruß Lars
ACK
Michael Marwell
Nö -- alles zitierte war von Lars.
Gruß,
Michael
Sorry, eine Zeile zu wenig gelöscht.
Gruss
Michael
Bei welchen Herden wird denn periodisch während des Aufheizens
geschaltet. Zumindest nicht mei den Herden mit den Gußeisenplatten
(außer Automatikplatte mit Sensor). Wenn z.B. Kartoffeln auf den Herd
kommen, ist die Plate bis zum Kochen des Wassers unter Volllast.
Gleichzeitig dann noch Gemüse und Fleisch anbraten, und man landet für
mehrere Minuten bei 6kW. Das mag auch ein 16A Automat nicht so lange.
- Heinz
Wie ich schrub, hab ich selber direkt nicht mit dem Kunden zu tun. Ein
verläßlicher und kompetenter Kollege hatte aber die Auskunft bekommen,
daß es dort normalerweise Dreiphasen-Drehstrom gibt, beim Kunden aber
aus irgendwelchen Gründen nur 2 Phasen zur Verfügung stehen.
Winfried Büchsenschütz
> Hallo,
>
> zweimal 120 V mit 120 ° Phasenverschiebung ergeben sqrt(3)*120 V, das
> sind 207,8 V.
Es sollten 127V sein:
http://www.mexicosi.com/business/dobusin/overview.htm
womit man bei 120 Grad Phasenverschiebung den 220V schon etwas näher kommt.
Winfried Büchsenschütz
Hallo,
für die 127 V in Mexiko habe ich noch eine andere Stelle:
http://www.kropla.com/electric2.htm
Den 220 V kommt man damit in der Tat sehr nahe. ;-)
Bye
Bei uns haben wir 220V einer Phase gegen NULL.
Da sind es 220V Phase gegen Phase.
Hat einer eine Idee wie sich das auswirken kann?
Trafos?
Gruss Michael Marwell
> Bei uns haben wir 220V einer Phase gegen NULL.
> Da sind es 220V Phase gegen Phase.
>
> Hat einer eine Idee wie sich das auswirken kann?
Wahrscheinlich hauptsächlich so, daß es bei 220V-Anschluß zwischen zwei
Phasen dann zwei 'heiße' Leitungen gibt, d.h. man kann nicht mehr davon
ausgehen, daß eine der beiden Leitungen spannungsfrei gegen Masse ist
(je nach verarbeitendem Elektromechaniker ist das auch bei uns manchmal
so, wie ich vor einiger Zeit am eigenen Leibe erfuhr (( ).
> Trafos?
Wüßte nicht, was es denen tun sollte, da so ein dummmer Trafo ja nix von
Nullleiter, Schutzleiter usw. weiß, und daher dürfte es ihm egal sein,
woher er seine Primärspannung bekommt. In unseren Geräten sitzen auch
Trafos, wir werden sehen, wie die in Mexiko funzen.
>
>>Trafos?
>
>
> Wüßte nicht, was es denen tun sollte, da so ein dummmer Trafo ja nix von
> Nullleiter, Schutzleiter usw. weiß, und daher dürfte es ihm egal sein,
> woher er seine Primärspannung bekommt. In unseren Geräten sitzen auch
> Trafos, wir werden sehen, wie die in Mexiko funzen.
>
Dachte jetzt vor allem an die Phasenverschiebung.