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Schaltnetzteil für Audio entstören

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Dirk Janssen

unread,
Mar 15, 2010, 3:59:04 AM3/15/10
to
Hallo,

ich habe hier ein Intenetradio, welches von einem Schaltnetzteil
betrieben wurde (12V, 2A). Das Schaltnetzteil ist kaputt, ich habe
hier testweise mal ein Netzteil von einem Touch-PC (12V, 5A)
angeschlossen, ohne Probleme. Dann habe ich hier noch ein passendes
Schaltnetzteil 12V 3A, was perfekt wäre.

Nur leider habe ich dabei ganz leise Pfeifgeräusche. Das Netzteil hat
bereits ab Werk einen Ferritkern in der Sekundärleitung. Es spielt
auch keine Rolle, wo ich das Netzteil hinlege. Die Sekundärleitung ist
ca. 1 m lang. Auch wenn das Netzteil 1m entfernt liegt, sind die
leisen Störungen die gleichen.

Hat jemand eine Idee, was ich noch machen kann? Klar, neues Netzteil
ist eine Variante, aber ich will das Problem lösen, denn das nächste
Netzteil kann ja wieder das gleiche Problem haben.

Danke.
Dirk

Matthias Weingart

unread,
Mar 15, 2010, 4:09:20 AM3/15/10
to
Dirk Janssen <dir...@googlemail.com>:

> ich habe hier ein Intenetradio, welches von einem Schaltnetzteil
> betrieben wurde (12V, 2A). Das Schaltnetzteil ist kaputt, ich habe
> hier testweise mal ein Netzteil von einem Touch-PC (12V, 5A)
> angeschlossen, ohne Probleme. Dann habe ich hier noch ein passendes
> Schaltnetzteil 12V 3A, was perfekt wäre.
>
> Nur leider habe ich dabei ganz leise Pfeifgeräusche. Das Netzteil hat
> bereits ab Werk einen Ferritkern in der Sekundärleitung. Es spielt

Der filtert nur die Störungen heraus, die auf beiden Leitungen drauf sind
(common mode). Ich denke mal, wenn Du die Litzen je einzeln durch je einen
Ferritkern wickeln könntest, würde es das Pfeifen sicherlich auch noch
reduzieren (letztlich ne Frage der Windungen), besser 2 Drosseln (ab 10uH
aufwärts probieren).
Probier auch einfach mal einen Elko mit geringem ESR (z.B. von einem alten
Mainboard runtergelötet - die ohne den aufgewölbten Deckel nehmen ;-).
Wenn Du nichts modfizieren willst, dann löte Dir einen Zwischenstecker (DCDC-
Kabelbuchse auf DCDC-Stecker) an den Du den Kondensator packst oder die
Drosseln reinlötest.

M.

Thomas

unread,
Mar 15, 2010, 6:21:26 AM3/15/10
to thsch...@gmx.net
On 15 Mrz., 08:59, Dirk Janssen <dirk...@googlemail.com> wrote:
> Hallo,
>
> ich habe hier ein Intenetradio, welches von einem Schaltnetzteil
> betrieben wurde (12V, 2A). Das Schaltnetzteil ist kaputt, ich habe
> hier testweise mal ein Netzteil von einem Touch-PC (12V, 5A)
> angeschlossen, ohne Probleme. Dann habe ich hier noch ein passendes
> Schaltnetzteil 12V 3A, was perfekt wäre.
>
> Nur leider habe ich dabei ganz leise Pfeifgeräusche. Das Netzteil hat
> bereits ab Werk einen Ferritkern in der Sekundärleitung. Es spielt
> auch keine Rolle, wo ich das Netzteil hinlege. Die Sekundärleitung ist
> ca. 1 m lang. Auch wenn das Netzteil 1m entfernt liegt, sind die
> leisen Störungen die gleichen.
>

Ich könnte mir vorstellen, dass die restliche relativ hochfrequente
Rippelspannung gerade zufällig dieses Netzteiles mit irgendwelchen
höheren Frequenzanteilen im Internet-Radio interferiert und daraus
eine schwache Tonfrequenz entsteht, die man als schwaches
Hintergrundpfeifen wahrnimmt.

Teste das einfach mal, in dem Du mit zusätzlichem Elko und parallel
dazu ein 100nF-Multilayer-Keramikkondensator parallel zur DC-Spannung
schaltest.

Wenn diese Massnahme beim Ausgang des Schaltnetzteiles nichts bringt,
versuche es beim DC-Eingang des Internetradio.

Gruss
Thomas

Michael Karcher

unread,
Mar 15, 2010, 6:27:28 AM3/15/10
to
Dirk Janssen <dir...@googlemail.com> wrote:
> angeschlossen, ohne Probleme. Dann habe ich hier noch ein passendes
> Schaltnetzteil 12V 3A, was perfekt wäre.
>
> Nur leider habe ich dabei ganz leise Pfeifgeräusche. Das Netzteil hat
> bereits ab Werk einen Ferritkern in der Sekundärleitung. Es spielt
> auch keine Rolle, wo ich das Netzteil hinlege. Die Sekundärleitung ist
> ca. 1 m lang. Auch wenn das Netzteil 1m entfernt liegt, sind die
> leisen Störungen die gleichen.
>
> Hat jemand eine Idee, was ich noch machen kann?
Wenn der Ausgang potentialfrei ist, versuch mal eine Seite mit dem
Schutzleiter zu verbinden. Es könnten Gleichtaktstörungen gegen Erde
sein, die sich im Pfeifen niederschlagen. Dann hilft keine Maßname, die
nur die beiden Pole des Netzteils einbezieht.

Gruß,
Michael Karcher

Waldemar Krzok

unread,
Mar 15, 2010, 6:28:53 AM3/15/10
to
Thomas wrote:

> On 15 Mrz., 08:59, Dirk Janssen <dirk...@googlemail.com> wrote:
>> Hallo,
>>
>> ich habe hier ein Intenetradio, welches von einem Schaltnetzteil
>> betrieben wurde (12V, 2A). Das Schaltnetzteil ist kaputt, ich habe
>> hier testweise mal ein Netzteil von einem Touch-PC (12V, 5A)
>> angeschlossen, ohne Probleme. Dann habe ich hier noch ein passendes
>> Schaltnetzteil 12V 3A, was perfekt wäre.
>>
>> Nur leider habe ich dabei ganz leise Pfeifgeräusche. Das Netzteil hat
>> bereits ab Werk einen Ferritkern in der Sekundärleitung. Es spielt
>> auch keine Rolle, wo ich das Netzteil hinlege. Die Sekundärleitung ist
>> ca. 1 m lang. Auch wenn das Netzteil 1m entfernt liegt, sind die
>> leisen Störungen die gleichen.
>>
>
> Ich könnte mir vorstellen, dass die restliche relativ hochfrequente
> Rippelspannung gerade zufällig dieses Netzteiles mit irgendwelchen
> höheren Frequenzanteilen im Internet-Radio interferiert und daraus
> eine schwache Tonfrequenz entsteht, die man als schwaches
> Hintergrundpfeifen wahrnimmt.
>
> Teste das einfach mal, in dem Du mit zusätzlichem Elko und parallel
> dazu ein 100nF-Multilayer-Keramikkondensator parallel zur DC-Spannung
> schaltest.

Elko kann man sich schenken, bei HF-Störungen mancht es fast nichts. Ich
würde mit einem LC-Filter probieren. L ca 10µH, als C Keramik-kondensatoren
10n und 1µ parallel geschaltet.
Bei den Spulen im NT selbst: achte darauf, dass der Eingang und der Ausgang
auf verschiedenen Seiten des Kernes rauskommen und die Leitungen danach
nicht parallel liegen und koppeln.

Waldemar

Thomas

unread,
Mar 15, 2010, 6:43:52 AM3/15/10
to
On 15 Mrz., 11:28, Waldemar Krzok <walde...@zedat.fu-berlin.de> wrote:
> Thomas wrote:
> > On 15 Mrz., 08:59, Dirk Janssen <dirk...@googlemail.com> wrote:
> >> Hallo,
>
> >> ich habe hier ein Intenetradio, welches von einem Schaltnetzteil
> >> betrieben wurde (12V, 2A). Das Schaltnetzteil ist kaputt, ich habe
> >> hier testweise mal ein Netzteil von einem Touch-PC (12V, 5A)
> >> angeschlossen, ohne Probleme. Dann habe ich hier noch ein passendes
> >> Schaltnetzteil 12V 3A, was perfekt wäre.
>
> >> Nur leider habe ich dabei ganz leise Pfeifgeräusche. Das Netzteil hat
> >> bereits ab Werk einen Ferritkern in der Sekundärleitung. Es spielt
> >> auch keine Rolle, wo ich das Netzteil hinlege. Die Sekundärleitung ist
> >> ca. 1 m lang. Auch wenn das Netzteil 1m entfernt liegt, sind die
> >> leisen Störungen die gleichen.
>
> > Ich könnte mir vorstellen, dass die restliche relativ hochfrequente
> > Rippelspannung gerade zufällig dieses Netzteiles mit irgendwelchen
> > höheren Frequenzanteilen im Internet-Radio interferiert und daraus
> > eine schwache Tonfrequenz entsteht, die man als schwaches
> > Hintergrundpfeifen wahrnimmt.
>
> > Teste das einfach mal, in dem Du mit zusätzlichem Elko und parallel
> > dazu ein 100nF-Multilayer-Keramikkondensator parallel zur DC-Spannung
> > schaltest.
>
> Elko kann man sich schenken, bei HF-Störungen mancht es fast nichts.

Das ist klar. Darum erwähnte ich parallel dazu dem Kerko. Den Elko
erwähnte ich, falls es im Rippel auch noch niederfrequentere Anteile
hat. Dann schlägt man vielleicht zwei Fliegen auf einen Schlag.

Gruss
Thomas


Dirk Janssen

unread,
Mar 15, 2010, 8:35:25 AM3/15/10
to
On 15 Mrz., 11:43, Thomas <thschae...@gmx.net> wrote:

> > Elko kann man sich schenken, bei HF-Störungen mancht es fast nichts.
>
> Das ist klar. Darum erwähnte ich parallel dazu dem Kerko. Den Elko

Hallo nochmal, und vielen Dank für die ganzen Tipps.

Habe jetzt mal verschiedene Sachen probiert: Diverse kleine Kerko's,
die Litzen einzeln um Ferritkerne, das ganze noch in Kombination mit
Elko's. Alles leider ohne Erfolg. Spulen (die empfohlenen 10 µH) habe
ich leider nicht. Was meint Ihr, wieviele Wicklungen um Ferritkerne
sollten es sein?

Gruß
Dirk

Rolf Bombach

unread,
Mar 15, 2010, 2:49:20 PM3/15/10
to
Matthias Weingart schrieb:
> Dirk Janssen<dir...@googlemail.com>:

>
>> Nur leider habe ich dabei ganz leise Pfeifgeräusche. Das Netzteil hat
>> bereits ab Werk einen Ferritkern in der Sekundärleitung. Es spielt
>
> Probier auch einfach mal einen Elko mit geringem ESR (z.B. von einem alten
> Mainboard runtergelötet - die ohne den aufgewölbten Deckel nehmen ;-).
> Wenn Du nichts modfizieren willst, dann löte Dir einen Zwischenstecker (DCDC-
> Kabelbuchse auf DCDC-Stecker) an den Du den Kondensator packst oder die
> Drosseln reinlötest.

Und dabei hoffen, dass der Ripple auf der Ausgangsspannung nicht zum
verwendeten Wandlerprinzip gehört und/oder zusätzliche kapazitive
Belastung keine Instabilitäten hervorruft.

--
mfg Rolf Bombach

Matthias Weingart

unread,
Mar 16, 2010, 3:35:46 AM3/16/10
to
Dirk Janssen <dir...@googlemail.com>:

Mit 4 Windungen bekommst du schon so ein bis zwei uH hin.

M.

Joerg

unread,
Mar 16, 2010, 11:30:01 AM3/16/10
to

Der Kern sollte aber gross sein, sonst saettigt das nachher.
Pfeifgeraeusche erfordern meist deutlich mehr an Induktivitaet. Wenn
Dirk gerade nichts passendes an Drossel da hat, vielleicht findet sich
irgendwo noch ein alter Zeilentrafo dessen Kern man "entpellen" kann.
Manchmal bekommt man im Autozubehoer Sperren gegen
"Lichtmaschinenpfeifen". Darf aber keine Gleichtaktversion fuer NF-Kabel
sein, sondern ein echter Tiefpass fuer die 12V Leitung. Frueher gab es
die in diesen gelblich cadmierten Blechgehaeusen mit Laschen zum
Anschrauben.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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Harald Wilhelms

unread,
Mar 16, 2010, 1:49:42 PM3/16/10
to
On 16 Mrz., 16:30, Joerg <inva...@invalid.invalid> wrote:
> Matthias Weingart wrote:
> > Dirk Janssen <dirk...@googlemail.com>:

>
> >> On 15 Mrz., 11:43, Thomas <thschae...@gmx.net> wrote:
>
> >>>> Elko kann man sich schenken, bei HF-Störungen mancht es fast nichts.
> >>> Das ist klar. Darum erwähnte ich parallel dazu dem Kerko. Den Elko
> >> Hallo nochmal, und vielen Dank für die ganzen Tipps.
>
> >> Habe jetzt mal verschiedene Sachen probiert: Diverse kleine Kerko's,
> >> die Litzen einzeln um Ferritkerne, das ganze noch in Kombination mit
> >> Elko's. Alles leider ohne Erfolg. Spulen (die empfohlenen 10 µH) habe
> >> ich leider nicht. Was meint Ihr, wieviele Wicklungen um Ferritkerne
> >> sollten es sein?
>
> > Mit 4 Windungen bekommst du schon so ein bis zwei uH hin.
>
> Der Kern sollte aber gross sein, sonst saettigt das nachher.
> Pfeifgeraeusche erfordern meist deutlich mehr an Induktivitaet. Wenn
> Dirk gerade nichts passendes an Drossel da hat, vielleicht findet sich
> irgendwo noch ein alter Zeilentrafo dessen Kern man "entpellen" kann.
> Manchmal bekommt man im Autozubehoer Sperren gegen
> "Lichtmaschinenpfeifen". Darf aber keine Gleichtaktversion fuer NF-Kabel
> sein, sondern ein echter Tiefpass fuer die 12V Leitung. Frueher gab es
> die in diesen gelblich cadmierten Blechgehaeusen mit Laschen zum
> Anschrauben.

Eigentlich sollte das Netzteil ja so hochfrequent
arbeiten, das man nichts hört. Vielleicht ist es
ja wirklich eine zufällige Interferenz mit der
eigentlich unhörbaren Schaltfrequenz wie ein
anderer Poster schon schrieb.. Dann würden
wohl auch kleinere Induktivitäten reichen. Ich
denke aber das sich dieses Problem sowieso
nicht lösen lässt, ohne sich die Ausgangsspan-
nung des Netzteils auf einem Oszi anzusehen.
Gruss
Harald

Joerg

unread,
Mar 16, 2010, 2:03:19 PM3/16/10
to


Kommt drauf an wie alt das Netzteil ist. Viele Ueberbleibsel von vor zig
Jahren verreckten Laptops oder so liegen nur wenig ueber 100kHz. Bei zu
wenig Last gehen die schonmal in einen "Stakkato-Betrieb" oder in
EE-Speak "Burst Mode" und den kann man hoeren.

Aber Du hast recht, ein Scope-Bild waere jetzt nicht verkehrt. Da
wuessten wir was an Stoerungen wegzupusten ist.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Mar 17, 2010, 1:46:11 AM3/17/10
to
Harald Wilhelms <649726...@kabelmail.de> wrote:

>Eigentlich sollte das Netzteil ja so hochfrequent
>arbeiten, das man nichts hört.

Bis jetzt wurde doch noch gar nicht exakt angegeben, ob es aus dem
Radio oder aus dem Netzteil pfeift?! Oder habe ich das überlesen?


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

David Kastrup

unread,
Mar 17, 2010, 6:43:49 AM3/17/10
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> writes:

> Harald Wilhelms wrote:
>
>> Eigentlich sollte das Netzteil ja so hochfrequent arbeiten, das man
>> nichts hört.
>

> Kommt drauf an wie alt das Netzteil ist. Viele Ueberbleibsel von vor
> zig Jahren verreckten Laptops oder so liegen nur wenig ueber
> 100kHz. Bei zu wenig Last gehen die schonmal in einen
> "Stakkato-Betrieb" oder in EE-Speak "Burst Mode" und den kann man
> hoeren.

Kann auch so was sein wie ein Überschlag alle 10 Zyklen. Oder eine lose
Wicklung, die mit einem Teiler der Elektrofrequenz mechanisch
mitschwingt.

Es gibt halt schon Effekte, die auch mit einem Teiler der
Erregerfrequenz auftreten können.

--
David Kastrup

Dirk Janssen

unread,
Mar 17, 2010, 9:18:15 AM3/17/10
to
On 17 Mrz., 06:46, "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net>
wrote:

> Bis jetzt wurde doch noch gar nicht exakt angegeben, ob es aus dem
> Radio oder aus dem Netzteil pfeift?! Oder habe ich das überlesen?

Die Geräusche kommen aus den Lautsprechern des Radios.

Dirk

Michael Schwingen

unread,
Mar 19, 2010, 6:53:43 PM3/19/10
to
Harald Wilhelms <649726...@kabelmail.de> schrieb:

> Eigentlich sollte das Netzteil ja so hochfrequent
> arbeiten, das man nichts hᅵrt.

Nicht zwingend. Ich kenne Steckernetzteile, die im unteren Lastbereich
deutlich unter 20kHz Schaltfrequenz gehen - von wegen Leerlaufverbrauch und
so.

Es kann also sein, daᅵ er mehr als ein paar uH braucht.

cu
Michael

Horst-D.Winzler

unread,
Mar 20, 2010, 1:04:21 AM3/20/10
to
Michael Schwingen schrieb:

> Harald Wilhelms <649726...@kabelmail.de> schrieb:
>> Eigentlich sollte das Netzteil ja so hochfrequent
>> arbeiten, das man nichts hört.

>
> Nicht zwingend. Ich kenne Steckernetzteile, die im unteren Lastbereich
> deutlich unter 20kHz Schaltfrequenz gehen - von wegen Leerlaufverbrauch und
> so.
>
> Es kann also sein, daß er mehr als ein paar uH braucht.

Nein.
Siehe Pulsfrequenzmodulation.

--
mfg hdw

Matthias Weingart

unread,
Mar 25, 2010, 5:30:48 AM3/25/10
to
"Horst-D.Winzler" <horst.d...@web.de>:

Doch. Siehe pulse skip mode. Da wird der Oszillator (mit seinen z.B. 200kHz)
immer nur dann eingeschaltet, wenn die Ausgangsspannung z.B. 50mV unter
Nennspannung liegt. Nach ein paar Schwingungen ist der Ausgangs-C wieder voll
und der Oszillator wieder aus. Bei bestimmten Lastverhältnissen kann da
durchaus eine mit 10kHz gepulste 200kHz rauskommen ;-(. Man hört das auch am
recht nervigen "Krisseln" der Netzteildrossel im Leerlauf. Erinnert ein wenig
an die alte Modemmodulation. Warum machen die das? Um die Stromaufnahme im
Leerlauf auf ein paar uA zu drücken.

M.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Mar 25, 2010, 5:37:50 AM3/25/10
to
Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:

>Man hört das auch am
>recht nervigen "Krisseln" der Netzteildrossel im Leerlauf.

Wem sagst das - ziemlich hässlich...klingt immer so kaputt.

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